MercadoLibre – Entscheidung an einer SchlüsselzoneMercadoLibre befindet sich nach dem Allzeithoch bei rund 2.600 USD weiterhin in einer größeren Korrektur. Der langfristige Aufwärtstrend ist damit angeschlagen, aber aus meiner Sicht noch nicht grundsätzlich gebrochen.
Aktuell notiert die Aktie bei rund 1.830 USD und damit unmittelbar unter einer wichtigen Widerstandszone um 1.970–2.000 USD. Genau dieser Bereich dürfte für die nächsten Monate entscheidend werden. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das Chartbild deutlich aufhellen und könnte zunächst wieder Raum in Richtung 2.300–2.400 USD schaffen.
Auf der Unterseite wird es vor allem zwischen 1.500 und 1.560 USD interessant. Dort liegt meine erste Kaufzone, die bereits mehrfach als Unterstützung funktioniert hat und gleichzeitig in der Nähe des langfristigen EMA 200 liegt. Sollte diese Zone nicht halten, wartet zwischen etwa 1.250 und 1.350 USD eine zweite, deutlich größere Unterstützungszone.
Für mich ergeben sich deshalb drei mögliche Szenarien: Break über 2.000 USD, Rücksetzer und Stabilisierung an Kaufzone 1 oder – bei einer stärkeren Korrektur – ein Test der tieferen Kaufzone.
Fundamental bleibt MercadoLibre für mich ohnehin eines der spannendsten Unternehmen aus Lateinamerika. Technisch würde ich dem Kurs momentan aber nicht hinterherlaufen. Entweder der Markt bestätigt die Stärke oberhalb von 2.000 USD – oder er liefert weiter unten einen interessanteren Einstieg.
Keine Anlageberatung. Eigene Analyse und persönliche Einschätzung.
Ideen der Community
BTC am Widerstand: Ausbruch oder Abweisung?Durchbruch des entscheidenden Widerstands könnte die nächste Aufwärtsbewegung einleiten 🚀
📊 MARKTSTRUKTUR
• Die Gesamtstruktur bleibt bärisch, geprägt durch die vorangegangene Bildung tieferer Hochs (LH) und tieferer Tiefs (LL).
• Der Kurs hat sich nun stark von der Nachfragezone (Demand Zone) bei 76.000–76.500 $ erholt.
• Das Momentum ist aktuell bullisch, doch BTC testet einen wichtigen Widerstandsbereich.
• Ein bestätigter 2-Stunden-Schlusskurs über 79.500 $ würde einen potenziellen kurzfristigen CHoCH (Change of Character) oder BOS (Break of Structure) signalisieren und das bullische Szenario stärken.
• Eine Abweisung an dieser Stelle könnte die übergeordnete bärische Struktur aufrechterhalten.
🔑 WICHTIGE MARKEN
• Widerstand / Angebot (Supply): 79.300–79.700 $
• Unterstützung / Nachfrage (Demand): 76.000–76.500 $
• Liquidität darüber: 80.000–80.500 $
• Wichtige Liquidität auf der Oberseite: 81.000–81.500 $
• Liquidität auf der Unterseite: um 76.000 $ und unter dem jüngsten Swing-Low.
🎯 TRADE-SETUP — LONG BEI BESTÄTIGUNG
Einstieg: 79.500–79.700 $ nach Ausbruch + Retest
Stop-Loss: 78.800 $
TP1: 80.500 $
TP2: 81.000 $
TP3: 81.500 $
Chance-Risiko-Verhältnis: Ca. 1:1,4 / 1:2,1 / 1:2,9
🚀 MÖGLICHE NÄCHSTE BEWEGUNG
Bullisch: 2-Stunden-Schlusskurs über 79.500 $ → erfolgreicher Retest → Fortsetzung in Richtung 80.500 $ → 81.000–81.500 $.
Bärisch: Abweisung bei 79.300–79.700 $ → Verlust der 78.500 $ → mögliche Rückkehr zur Nachfragezone bei 76.500 $ und ein tieferer Liquiditätsabgriff (Sweep).
⚠️ INVALIDIERUNG
Das bullische Ausbruchsszenario ist hinfällig, wenn der Ausbruch scheitert und der Kurs unter 78.500 $ schließt; eine stärkere Invalidierung erfolgt unter 76.000 $.
Robinhood Markets - der Ausverkauf ist nur eine Frage der Zeit !NASDAQ:HOOD
Ausverkauf in Form einer (dreiteiligen) Welle "y" zu erwarten !
Der Ausverkauf bei diesem Titel geht einher mit dem Ausverkauf im Nasdaq100/Bitcoin - die Korrelation ist nicht zu leugnen !
Langfristig wiederum ein sehr spannender Titel, den man günstig akkumulieren sollte !
Wir sprechen dann von Preisniveaus ab $40 ! - Dann heißt es kaufen !!!
XAUUSD | StrukturanalyseXAUUSD | Strukturanalyse
📊 Der Goldpreis setzt seinen Abwärtstrend im 1-Stunden-Chart fort. Die Kurse schwanken weiterhin innerhalb eines Abwärtskanals. Nach einem Rückgang von einem Hoch nahe 4400 erreichten die nachfolgenden Hochs etwa 4340 und 4300. Dies deutet darauf hin, dass jegliche Aufwärtsbewegung die vorherigen Hochs nicht durchbrechen konnte und die aktuelle Abwärtstrendstruktur intakt bleibt.
Der aktuelle Kurs erholte sich von einem Tief nahe 4240-4250 auf etwa 4300, bevor er erneut zurückfiel und sich nun in einer entscheidenden Bestätigungsphase befindet. Es ist wichtig, nicht den Hochs oder Tiefs hinterherzujagen, sondern zu beobachten, ob das Niveau von 4250 halten kann.
🔴 4250-4240 ist das aktuelle wichtige Unterstützungsniveau.
Sollte diese Unterstützung halten, könnte der Rücksetzer eine neue kurzfristige Unterstützung bilden, und der Kurs hätte die Chance, erneut auf 4280-4300 zu steigen. Sollten die Goldpreise jedoch wieder über 4300–4320 US-Dollar Fuß fassen, ist der Widerstandsbereich von 4340–4360 US-Dollar genau zu beobachten, da sich der kurzfristige Abwärtstrend in diesem Bereich deutlich abschwächt.
Wird hingegen die Unterstützung bei 4240–4250 US-Dollar effektiv durchbrochen, deutet dies darauf hin, dass die jüngste Erholung keine wirksame Unterstützung bot und der Abwärtstrend sich fortsetzen wird. In diesem Fall liegt die wichtige Unterstützung bei 4200–4180 US-Dollar.
🌍 Aus makroökonomischer Sicht üben die Erwartungen hinsichtlich der Fed-Politik, der Dollar-Performance und der Renditen von US-Staatsanleihen weiterhin erheblichen Abwärtsdruck auf Gold aus. Gleichzeitig könnten geopolitische Konflikte und Energierisiken Käufe in sichere Häfen auslösen, sodass der Markt weiterhin rasche Kursrückgänge und -anstiege erleben könnte. Die technische Struktur bleibt ein Schlüsselfaktor in der kurzfristigen Analyse.
🔑 Wichtige Muster
Kontinuierlich fallende Hochs + wiederholtes Durchbrechen tieferer Tiefs = Fortsetzung des Abwärtstrends.
Halten des vorherigen Tiefs + Durchbrechen des vorherigen Rebound-Hochs + Rücksetzer ohne Durchbrechen des Hochs = Konsolidierungsphase.
H2-Rebound zum POC vor der tieferen Liquidität
Fundamentalanalyse
Gold befindet sich zwischen zwei gegensätzlichen Kräften. Der US-CPI für August stieg um 0,4 % MoM und 3,4 % YoY, wodurch die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed in der kommenden Woche auf etwa 85 %–87 % gestiegen sind. Gleichzeitig sorgen die erneut zunehmenden Spannungen im Nahen Osten weiterhin für Safe-Haven-Nachfrage und halten die Volatilität auf einem erhöhten Niveau.
Technische Analyse
Auf H2 bleibt Gold nach den jüngsten CHoCH und BOS innerhalb einer übergeordneten bearishen Struktur.
Der Preis befindet sich aktuell bei etwa 4.349 und damit oberhalb des unteren Liquiditätsbereichs. Zunächst könnte sich ein korrektiver Rebound in Richtung der POC-Zone bei 4.420–4.450 entwickeln, wo sich die vorherige Marktstruktur und der Widerstand des Volume Profile überschneiden.
Wenn die Verkäufer diesen Bereich verteidigen, könnte die nächste bearishe Welle die SSL bei 4.280–4.310 ins Visier nehmen.
Wichtige Schlüsselniveaus
4.601 — Major POI
4.510 — OB / Resistance
4.420–4.450 — POC / Sell Zone
4.280–4.310 — SSL / Main Liquidity
Trading-Szenario
Die Sell-Priorität bleibt bei einem Rebound in den Bereich 4.420–4.450, gefolgt von einer bearishen H2-Bestätigung.
Target: 4.280–4.310 SSL.
Invalidation: H2-Akzeptanz oberhalb der POC-Zone und eine anhaltende bullishe Struktur.
Gesamtausblick
Der H2-Bias bleibt bearish, allerdings befindet sich der Preis bereits auf tieferen Niveaus. Das sauberere Setup besteht darin, auf einen korrektiven Rebound zum POC zu warten, bevor nach der nächsten Bewegung in Richtung SSL gesucht wird.
Wird Gold zuerst 4.440 erneut testen, bevor die Liquidität unterhalb von 4.300 gesweept wird?
Warum die meisten Trader Trends falsch handeln„The trend is your friend“ gehört zu den bekanntesten Börsenweisheiten. Trotzdem verlieren viele Trader gerade dann Geld, wenn sie versuchen, einem Trend zu folgen.
Der Grund: Es reicht nicht, nur die richtige Richtung zu erkennen. Entscheidend ist, an welcher Stelle innerhalb des Trends du einsteigst.
Ein Trend braucht einen klaren Zeitrahmen
Ein Markt kann auf dem Tageschart bullisch sein, während er auf dem 1-Stunden-Chart fällt. Beide Beobachtungen können gleichzeitig richtig sein.
Deshalb muss vor jedem Trade feststehen, welcher Zeitrahmen die Richtung vorgibt.
Für einen Swingtrade könnte der Prozess beispielsweise so aussehen:
Wochen- und Tageschart bestimmen die übergeordnete Richtung.
Der 4-Stunden-Chart zeigt eine Veränderung der Preisbewegung.
Der 1-Stunden-Chart dient zur Planung von Einstieg, Stop-Loss und Ziel.
Der höhere Zeitrahmen liefert den Kontext, der niedrigere das Timing.
Der häufigste Fehler beim Trendhandel
Viele Trader erkennen einen Aufwärtstrend erst, nachdem der Markt bereits stark gestiegen ist. Aus Angst, die Bewegung zu verpassen, kaufen sie nahe eines kurzfristigen Hochs.
Beginnt anschließend ein normaler Rücksetzer, entsteht Unsicherheit. Die Position wird geschlossen – häufig genau dort, wo ein besser vorbereiteter Trader erst nach einem Einstieg sucht.
Der unerfahrene Trader:
1. kauft nach einer starken Ausdehnung,
2. verkauft während des Rücksetzers,
3. und handelt möglicherweise sogar anschließend gegen den weiterhin intakten Trend.
Die Trendrichtung war richtig. Der Zeitpunkt des Einstiegs war falsch.
Nicht die Bewegung jagen – den Rücksetzer handeln
Ein guter Trendtrade entsteht nicht automatisch dadurch, dass du in Richtung des Trends handelst.
In einem Aufwärtstrend möchte ich nicht nach mehreren starken bullischen Kerzen kaufen. Ich warte darauf, dass der Preis in einen relevanten Bereich zurückkehrt.
Das kann beispielsweise sein:
ein Fair Value Gap,
ein Orderblock,
ein vorheriges Ausbruchsniveau,
ein Discount-Bereich,
oder eine Zone mit Sell-Side-Liquidität.
Eine interessante Preiszone allein ist allerdings noch kein Einstieg. Auf dem untergeordneten Zeitrahmen möchte ich erkennen, dass Käufer tatsächlich wieder Kontrolle übernehmen.
Eine mögliche Bestätigung wäre:
1. Sell-Side-Liquidität wird abgeholt.
2. Die Abwärtsbewegung verliert an Stärke.
3. Ein bearishes Fair Value Gap wird nach oben gebrochen.
4. Es entsteht ein bullischer Market Structure Shift.
5. Der Rücksetzer bietet einen klar definierten Einstieg.
Damit versuche ich nicht, das absolute Tief zu treffen. Ich warte, bis der Markt meine Annahme bestätigt.
Wann endet der Trend?
Nicht jeder Rücksetzer bedeutet, dass der Trend vorbei ist.
Bereits vor dem Einstieg muss daher feststehen, was die Handelsidee tatsächlich ungültig macht. Das könnte der Schlusskurs unter einem relevanten höheren Tief, der Bruch der übergeordneten Marktstruktur oder eine starke Reaktion aus einer gegensätzlichen Higher-Timeframe-Zone sein.
Wichtig ist außerdem: Das Ende eines Aufwärtstrends bedeutet nicht automatisch den Beginn eines Abwärtstrends.
Der Markt kann auch in eine neutrale Seitwärtsphase übergehen. Wenn keine klare Struktur vorhanden ist, muss kein Trade erzwungen werden.
Das wichtigste Learning
Ein Trendtrade ist nicht gut, nur weil er in die richtige Richtung zeigt.
Die Qualität entsteht aus der Kombination von:
einer eindeutig definierten Richtung,
einem Rücksetzer in eine relevante Preiszone,
einer bestätigten Veränderung der Preisbewegung,
und einem ausreichenden Chance-Risiko-Verhältnis.
Je weiter der Markt bereits in Trendrichtung gelaufen ist, desto vorsichtiger solltest du werden. Je näher der Preis innerhalb eines intakten Trends an eine relevante Einstiegszone zurückkehrt, desto interessanter kann ein neues Setup werden.
Die wichtigste Frage lautet deshalb nicht:
„Steigt oder fällt der Markt?“
Sondern:
„Wo befindet sich der Preis innerhalb des Trends – und wird mein Einstieg durch die Marktstruktur bestätigt?“
Wer diese Frage konsequent beantwortet, hört auf, Bewegungen hinterherzulaufen, und beginnt, Trends strukturiert zu handeln.
Wie bestimmst du deine Trendrichtung: über die Marktstruktur, gleitende Durchschnitte oder eine Kombination mehrerer Faktoren? Schreib es gerne in die Kommentare.
Gold könnte weiter fallen, wenn 4.330 nicht durchbrochen wird📊 Marktentwicklung:
XAU/USD wird derzeit bei etwa 4.300–4.315 USD gehandelt, nachdem der Goldpreis in der vorherigen Sitzung deutlich bis auf etwa 4.255 USD gefallen war. Gold versucht sich derzeit zu stabilisieren, steht jedoch weiterhin unter Verkaufsdruck, da der USD stärker wird und die US-Anleiherenditen auf hohem Niveau bleiben.
Der Markt konzentriert sich insbesondere auf die Fed-Sitzung am 15.–16. September. Die Erwartungen für eine Zinserhöhung der Fed um 25 Basispunkte sind auf etwa 90–93 % gestiegen. Gleichzeitig liegt die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe über 5 %, während der DXY in Richtung 99,55 gestiegen ist. Diese Faktoren belasten das unverzinste Edelmetall deutlich.
Darüber hinaus ist der Brent-Ölpreis über 106 USD pro Barrel gestiegen, was die Inflationssorgen verstärkt und die Erwartungen erhöht, dass die Fed ihre straffere Geldpolitik länger beibehalten könnte.
📉 Technische Analyse:
Auf dem H1-Chart bleibt XAU/USD nach dem Bruch wichtiger Unterstützungen in einer bärischen Struktur. Der Preis liegt weiterhin unter dem EMA 09, was auf einen anhaltenden kurzfristigen Verkaufsdruck hindeutet.
Auf M30/M15 versuchen die Käufer, eine Erholung aus dem Bereich um 4.290 einzuleiten. Die Kaufdynamik reicht jedoch noch nicht für eine Trendwende aus. Sollte der Preis weiterhin tiefere Hochs bilden und im Bereich 4.320–4.330 abgewiesen werden, steigt die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rückgangs.
Der RSI befindet sich weiterhin in einer schwachen Zone und bestätigt das anhaltende Abwärtsmomentum. Nach dem starken Rückgang sollte jedoch eine technische Erholung berücksichtigt werden.
🔴 Widerstand:
4.320–4.330
4.345–4.365
🟢 Unterstützung:
4.285–4.275
4.250–4.235
🎯 Fazit & Strategie:
SELL bevorzugen, wenn der Preis auf 4.320–4.330 steigt, diese Zone jedoch nicht durchbrechen kann, mit einem ersten Ziel bei 4.285, gefolgt von 4.250–4.235.
Sollte der Preis 4.330 durchbrechen und sich darüber halten, würde das kurzfristig bärische Szenario an Stärke verlieren. Gold könnte sich dann in Richtung 4.345–4.365 erholen.
Die bärische Prognose vom Dienstag setzt sich fort.Die bärische Prognose vom Dienstag setzt sich fort.
Gold-Echtzeitanalyse vom 15. September: Die Marke von 4300 $ wurde durchbrochen, was die bärische Einschätzung bestätigt. Ein wichtiges Risiko bedarf jedoch der Beachtung.
Zuallererst muss klar sein: Der Goldpreis kann nur dann wieder an Dynamik gewinnen, wenn er sich dauerhaft über der Marke von 4300 $ hält.
Aktuell notiert der Goldpreis stabil unter 4300 $, was auf einen weiterhin starken Abwärtstrend hindeutet.
Solange sich der Preis nicht über 4300 $ stabilisiert, bleibt unsere Strategie bärisch (Short).
Es wird empfohlen, Stop-Loss-Orders oberhalb von 4300 $ zu platzieren.
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung ist auf 92 % gestiegen; der Markt hat die Erwartung einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte am kommenden Mittwoch nahezu vollständig eingepreist.
Dies bedeutet, dass die Zinserhöhung selbst keinen neuen Abwärtsdruck auslösen wird.
Das eigentliche Risiko besteht darin: Sollte die Formulierung in der Erklärung vom Mittwoch nicht restriktiv genug sein, könnten die Goldpreise schnell wieder über 4300 $ steigen.
Die Kerndynamik im aktuellen Markt ist ein abwartender Rückgang, nachdem die Erwartungen vollständig eingepreist wurden.
Sowohl Bullen als auch Bären warten auf Mittwoch.
Handelsstrategie für heute:
Bedingungen für Leerverkäufe:
Erwägen Sie einen Leerverkauf, wenn der Preis in den Bereich von 4290–4300 $ steigt und auf Widerstand stößt.
Setzen Sie einen Stop-Loss über 4310 $.
Kursziele: 4260 $ → 4250 $.
Leerverkäufe sollten jedoch in folgenden Situationen vermieden werden:
Wenn sich der Preis schnell erholt und sich über 4300 $ stabilisiert, deutet dies darauf hin, dass der Markt die negativen Nachrichten als vollständig eingepreist betrachtet (die Erwartungen wurden verarbeitet), und Leerverkaufspositionen sollten zu diesem Zeitpunkt geschlossen werden.
Fällt der Kurs direkt auf 4250 ohne anschließende Erholung, sollte die Short-Position nicht weiterverfolgt werden. Der Bereich um 4250 stellt das wöchentliche Kaufziel „Buy 2“ dar, das vom VC PMI-Indikator bestimmt wird; Leerverkäufer können an diesem Punkt Gewinne realisieren.
Bärischer Fortsetzungsplan, Kleiner OB-Retest | XAUUSD 15/09Gold wird derzeit um 4.300 gehandelt, nach einer starken bärischen Verschiebung vom 4.430–4.437 OB.
Die H1-Struktur bleibt bärisch, wobei der Preis weiterhin niedrigere Hochs und tiefere Tiefs bildet. Die jüngste Erholung aus dem 4.270-Bereich hat noch keine bedeutende bullische Strukturverschiebung hervorgebracht.
Für heute erwarte ich hauptsächlich eine korrigierende Erholung in den kleinen OB, gefolgt von einer weiteren potenziellen bärischen Fortsetzung, falls der Preis die Zone nicht zurückerobern kann.
🔍 H1 Marktstruktur
Der Preis hat den 4.430–4.437 OB abgelehnt und ist weiter gesunken.
Der 4.390–4.400 OB bleibt ein bedeutender Widerstandsbereich.
Die jüngste Verschiebung brach unter die 4.300-Region und zeigt starken Abwärtsdruck.
Die aktuelle Preisbewegung konsolidiert sich um 4.290–4.305.
Es ist noch kein bestätigter H1 bullischer MSS aufgetreten.
💧 Wichtige POI & Liquidität
📍 Kleiner OB: 4.307–4.318
📍 Großer H1 OB: 4.390–4.400
📍 Bärischer OB: 4.420–4.437
📍 Aktueller Preis: Um 4.300
📍 Intraday-Unterstützung: 4.280–4.290
📍 Großer Bullischer OB: 4.235–4.245
🎯 Heutiges Hauptszenario — Bärische Fortsetzung
Das bevorzugte Szenario ist eine korrigierende Erholung in den kleinen OB um 4.307–4.318.
Ich warte darauf, dass der Preis in diese Zone zurückkehrt und eine bärische Ablehnung zeigt, gefolgt von einem MSS oder einer Verschiebung auf niedrigerem Zeitrahmen.
Die Idee ist, die Erholung als potenzielle Fortsetzungsmöglichkeit zu nutzen, anstatt der aktuellen bärischen Bewegung nachzujagen.
📌 Handelsplan
Einstiegszone: 4.307–4.315
Bestätigung: M5/M15 bärischer MSS oder Ablehnung vom kleinen OB.
Stop Loss: 4.325
TP1: 4.292
TP2: 4.280
TP3: 4.250
Letzter POI: 4.235–4.245 Bullischer OB.
Risikomanagement:
Risiko pro Setup: maximal 0,5–1%.
Nach TP1 Risiko reduzieren und Position schützen.
Kein Einstieg, wenn der Preis nicht in die geplante Zone zurückkehrt.
Kein Nachjagen nach einer starken bärischen Verschiebung.
🔄 Alternatives Szenario — Bullische Erholung
Wenn der Preis 4.318 mit starker Verschiebung zurückerobert und über dem kleinen OB hält, wird das unmittelbare bärische Fortsetzungssetup ungültig.
In diesem Fall ist der nächste Erholungsbereich, den es zu beobachten gilt, der 4.390–4.400 OB.
Eine nachhaltige H1-Rückeroberung über 4.400 würde die aktuelle bärische Struktur schwächen und darauf hindeuten, dass sich eine tiefere Erholung entwickeln könnte.
🧠 Meine Einschätzung & heutige Richtung
Bärische Einschätzung für heute.
Mein erwarteter Pfad:
4.300 → korrigierende Erholung in Richtung 4.307–4.318 → bärische Ablehnung → 4.292 → 4.280 → 4.250.
Die Schlüsselbedingung ist, ob der Preis nach einem Retest unter dem kleinen OB halten kann.
Wenn die Zone den Preis ablehnt, bleibt die Abwärtsfortsetzung das bevorzugte Szenario. Wenn der Preis sie zurückerobert und darüber hält, werde ich die bärische These neu bewerten, anstatt das Setup zu erzwingen.
Vertiv (VRT): Starker KI-Player mit Rabatt - Ende der Korrektur?Ausgangssituation:
Vertiv gehört seit Jahren auch zu den ganz großen KI-Gewinnern und konnte bereits mehrere Tausend Prozent zulegen.
Seit dem Hoch im Mai 2026 setzte allerdings eine Korrekturphase ein, die bis heute andauert.
Die Frage ist, wie lange kann diese Korrektur noch dauern und wo geben sich möglicherweise gute Einstiegsgelegenheiten?
Charttechnische Lage:
Übergeordnet könnte Vertiv hier einen größeren Fallenden Keil (Falling Wedge) ausbilden, was ein bullisches Strukturmuster darstellt. Auch der übergeordnete Trend ist weiterhin intakt und bullisch.
Vertiv hat in den vergangenen Handelstagen stark korrigiert und ist ebenfalls unter den SMA 200 gefallen, was ein kurzfristig negatives Signal ist.
Die große Abwärts-Kurslücke (down gap) vom gestrigen Handelstag muss so schnell wie möglich wieder geschlossen werden und eine Stabilisierung oberhalb der Supportzone bei 251 - 263 $ ist zwingend notwendig, damit Vertiv nachhaltiges Anstiegspotenzial hat.
Sollte dies nicht gelingen, ist damit zu rechnen, dass wir mindestens nochmal das Tief bei 221 $ testen werden. Sollte es einen Schlusskurs unterhalb dieses Tiefs geben, dann rückt die große offene Kurslücke in den Fokus. Hier ist davon auszugehen, dass diese mindestens bis zur Hälfte oder gar ganz geschlossen wird und die Supportzone bei 188 - 197 $ rückt in den Fokus.
Hier sollte allerspätestens mit einer Reaktion gerechnet werden. Dieser Bereich könnte sich zudem als antizyklische Einstiegsposition eignen. Unterhalb dieser Supportzone befindet sich sehr viel Volumen, was den Kurs stabilisieren sollte.
Fazit:
Kurzfristig könnte weiteres Abwärtsmomentum drohen, sofern nicht umgehend die Abwärtslücke und die Supportzone zurückerobert wird. Die 221 $ Marke muss hier im Blick behalten werden!
Bei weiterem Abwärtsdruck könnte man sich ein Alarm bei der Supportzone 188 - 197 $ stellen, wenn man eine antizyklische Einstiegsposition bei einem starken KI-Player sucht.
XAUUSD – Hält die Marke bei 4.293 oder erfolgt ein bis 4.261?
Gold notiert bei etwa 4.321, nachdem es innerhalb des Abwärtskanals erneut eine schwache M30-Rotation gezeigt hat.
Die kurzfristige Erholung hat unterhalb des nahen Widerstandsbereichs an Schwung verloren, während die Verkäufer weiterhin die übergeordnete Struktur unterhalb des fallenden dynamischen Widerstands kontrollieren.
Auch das makroökonomische Umfeld bleibt für Gold schwierig. Die Märkte preisen eine Zinsanhebung der Fed in dieser Woche bereits stark ein, die Renditen von Staatsanleihen bleiben hoch und gestiegene Ölpreise halten die Inflationssorgen aufrecht.
Genau deshalb sind jedoch die tiefer gelegenen Zonen von Bedeutung.
Ein Abwärtstrend bedeutet nicht, dass der Kurs in einer geraden Linie fällt.
Die Reaktion ist das entscheidende Signal.
Die einfache Analyse
Die M30-Struktur bewegt sich weiterhin innerhalb eines klaren Abwärtskanals.
Der Kurs bildet fortlaufend tiefere Reaktionshochs aus, während der obere Kanalwiderstand Erholungsversuche wiederholt begrenzt hat.
Der erste Bereich, den ich beobachte, liegt bei etwa 4.293.
Diese Zone befindet sich nahe der unteren Kanalbegrenzung und könnte eine erste Reaktion der Käufer auslösen, sofern der Kurs sie mit nachlassender Abwärtsdynamik erreicht.
Die Marke von 4.293 ist jedoch kein automatisches Kaufsignal.
Sollten die Verkäufer dieses Niveau durchbrechen, liegt die stärkere Unterstützung im Bereich von 4.261.
Dieser Bereich vereint die Kanalunterstützung mit sichtbarer Nachfrage und ist somit die wichtigere Liquiditäts- und Reaktionszone in diesem Chart.
Auf der Oberseite bildet der Bereich 4.340–4.350 den ersten kurzfristigen Widerstand.
Darüber vereint der größere Bereich 4.398–4.410 (um 4.404) das Angebot mit dem Widerstand des Abwärtskanals.
Dies bleibt der entscheidende Testbereich für die Verkäufer. Wichtige Preiszonen
Aktueller Kursbereich: 4.321
Kurzfristiger Widerstand: 4.340–4.350
Reaktions-Support: um 4.293
Kanal-Support + Nachfragezone: um 4.261
Wichtige Angebotszone + Kanalwiderstand: 4.398–4.410
Bullischer Druck nimmt zu oberhalb von: 4.350
Breitere Erholung wahrscheinlicher oberhalb von: 4.404
Bearischer Druck verstärkt sich unterhalb von: 4.293
Handelsplan
Szenario: Kauf bei Reaktion
Wenn Gold den Reaktions-Support bei 4.293 erreicht:
Ich beobachte zunächst das Verhalten der Verkäufer innerhalb dieser Zone.
Eine deutliche Ablehnung (Rejection) oder eine starke Reaktion der Käufer könnte eine kurzfristige Erholung in Richtung 4.340–4.350 einleiten.
Ich werde jedoch die erste Berührung nicht als Bestätigung werten.
Sollte die Marke von 4.293 nicht halten, rückt der tiefer gelegene Nachfragebereich bei 4.261 in den Fokus.
Ein „Liquidity Sweep“ (Liquiditätsabgriff) bis 4.261, gefolgt von einer klaren Erholung, könnte eine stärkere Reaktionsstruktur in Richtung der oberen Kanalseite bieten.
Szenario: Verkauf bei Reaktion
Wenn Gold in den Bereich 4.340–4.350 zurückkehrt und sich die Käufer dort nicht behaupten können:
Dies kann als erster Bereich für eine Verkaufsreaktion dienen.
Der Kurs könnte wieder in Richtung 4.293 und potenziell bis zum tieferen Support bei 4.261 zurückfallen.
Szenario: Ausbruch nach oben
Wenn Gold die Marke von 4.350 durchbricht und den Retest (erneuten Test) bestätigt:
Die kurzfristige Erholung gewinnt an Dynamik.
Das nächste wichtige Ziel ist der abfallende dynamische Widerstand, gefolgt von der Angebotszone bei 4.398–4.410.
Ein nachhaltiges Halten über 4.404 wäre ein starkes Signal dafür, dass der aktuelle bärische M30-Kanal an Kontrolle verliert.
Szenario: Ausbruch nach unten (Breakdown)
Wenn Gold unter 4.293 fällt und eine klare bärische Fortsetzung zeigt:
Ich werde diesem Ausbruch nicht hinterherlaufen.
Der nächste wichtige Reaktionsbereich liegt bei 4.261, wo Kanal-Support und Nachfragezone zusammentreffen.
Der M30-Trend bleibt bärisch.
4.293 ist der erste Testpunkt für die Käufer. 4.261 ist der entscheidende Test für die Nachfragestärke.
4.340–4.350 ist der erste Test der Verkäuferseite.
4.404 bleibt die entscheidende Widerstandszone.
GOLD H1 SCALPING — AUF ERHOLUNG WARTEN, DANN VERKAUFENGold handelt weiterhin unter bearish Druck auf H1, nachdem es nicht gelungen ist, die vorherige Widerstandsstruktur zurückzugewinnen. Der Preis hält sich derzeit in der Nähe der unteren Unterstützungszone, daher ist der bevorzugte Ansatz für die US-Sitzung, auf eine Erholung zu warten, bevor nach Verkaufspositionen gesucht wird, anstatt dem Abwärtstrend nachzujagen.
📌 HAUPTSZENARIO
Der Schwerpunkt liegt auf dem Widerstandsbereich 4,319–4,349. Wenn Gold in diese Zone zurückprallt und eine klare Ablehnung zeigt, bleibt die bearish Struktur gültig und Verkäufer könnten die Kontrolle zurückgewinnen.
Eine stärkere Erholung in Richtung 4,399 wäre ein weiterer wichtiger Bereich, um ein potenzielles Verkaufssetup zu überwachen. Die Unterseitigen Ziele bleiben 4,253, gefolgt von 4,224.
🔑 SCHLÜSSELNIVEAUS
🔴 4,443 — Wichtiger Widerstand / erweitertes Verkaufsgebiet
🔴 4,399 — Schlüsselwiderstand
🔴 4,349 — Primäres Rückprall- & Verkaufsgebiet
🔴 4,319 — Widerstand auf kurze Sicht
🟢 4,253 — Schlüsselunterstützung / erstes Abwärtsziel
🟢 4,224 — Erweitertes Abwärtsziel
🎯 BEVORZUGTES SZENARIO
Warten Sie, bis Gold in die Widerstandszone zurückkehrt.
Konzentrieren Sie sich auf 4,319–4,349 für die erste Verkaufsgelegenheit.
Eine Ablehnung aus der Zone würde die bearish Fortsetzung bestätigen.
Wenn der Preis höher steigt, überwachen Sie 4,399 für die nächste Verkaufsgelegenheit.
Ziel zunächst 4,253, gefolgt von 4,224, wenn die Abwärtsdynamik beschleunigt.
Vermeiden Sie den Verkauf, während der Preis direkt auf der Unterstützung steht.
🔻 EINSCHÄTZUNG
BEARISH — WARTEN SIE AUF DIE ERHOLUNG, DANN VERKAUFEN.
Die H1 Struktur bleibt bearish, wobei die abfallende Trendlinie weiterhin die Versuche nach oben begrenzt. Für die US-Sitzung ist Geduld der Schlüssel: Lassen Sie den Preis in die Verkaufszone kommen und warten Sie auf die Bestätigung.
Marktstruktur & wichtige ZonenGold notiert aktuell bei etwa 4.262,9 und befindet sich im markierten Nachfragebereich bei 4.250–4.265.
Seit dem oberen Bereich zeigt der Chart mehrere tiefere Hochs und tiefere Tiefs, was auf kurzfristigen Abwärtsdruck hindeutet. Jetzt wird die Reaktion an der Nachfragezone besonders wichtig.
📌 Wichtige Bereiche
Nachfragezone: 4.250–4.265
Zwischenwiderstand: 4.310–4.320
Obere Angebotszone: 4.410–4.430
Aktueller Kurs: ca. 4.262,9
🔎 Mögliche Entwicklung
Hält die Nachfragezone 4.250–4.265 und zeigt der Kurs dort eine klare Reaktion, könnte anschließend der Bereich 4.310–4.320 interessant werden.
Ein nachhaltiger Rückgang unter die Nachfragezone würde die aktuelle Struktur schwächen und könnte auf eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung hindeuten.
XAUUSD 45M – Abwärtsstruktur mit Fokus auf die nächste UnterstütGold (XAUUSD) zeigt im 45-Minuten-Chart eine sich entwickelnde Abwärtsstruktur. Der Kurs bildet zunehmend tiefere Hochs und bewegt sich in Richtung der unteren Unterstützungszone.
Wichtige Bereiche:
Einstiegsbereich: ca. 4.245–4.260
Ungültigkeitsbereich: ca. 4.320–4.335
Zielbereich: ca. 4.125–4.135
Der Kurs befindet sich aktuell nahe der unteren Unterstützungszone. Sollte dieser Bereich nicht halten und die bestehende Abwärtsstruktur bestehen bleiben, könnte die nächste größere Unterstützungszone bei 4.125–4.135 interessant werden.
Die cyanfarbene Projektion zeigt den möglichen weiteren Verlauf auf Grundlage der aktuellen Marktstruktur. Eine nachhaltige Bewegung über 4.320–4.335 würde dieses Szenario deutlich abschwächen.
Fokus: Die Reaktion an der aktuellen Unterstützungszone beobachten und die weitere Entwicklung anhand der Preisstruktur bewerten.
DAX Tagesausblick 15.09.– Bonds und Öl drehen durch vor dem FOMCGuten Morgen zusammen,
heute steht uns an den Märkten noch einmal ein vergleichsweise ruhigerer Handelstag bevor, bevor morgen mit dem FOMC-Entscheid das absolute Main Event dieser Woche ansteht . Der Fokus liegt deshalb heute weniger auf neuen Konjunkturdaten, sondern vor allem auf der Frage, wie sich Öl, Anleiherenditen, Dollar und die Risk Assets vor dem morgigen Zinsentscheid positionieren. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage ein entscheidender Faktor, insbesondere mit Blick auf den Ölpreis und die Entwicklungen rund um Iran, Jemen und die Straße von Hormus.
Agenda
* Geopolitische Lage
* Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* EZB Watch & FedWatch
* Märkte und Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX Tagesausblick
* Fazit
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Geopolitische Lage
Geopolitisch bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt. Neben dem Konflikt zwischen Iran, Israel und den USA rückt inzwischen auch die Situation zwischen den Huthi im Jemen und Saudi-Arabien wieder stärker in den Fokus.
Die Huthi haben ihre Angriffe auf Saudi-Arabien zuletzt ausgeweitet. Gleichzeitig wurden geplante Gespräche über eine mögliche Wiederöffnung beziehungsweise Entspannung rund um die Straße von Hormus verschoben. Zusätzlich bleibt die wichtige East-West-Pipeline Saudi-Arabiens nach den jüngsten Angriffen weiterhin außer Betrieb.
Damit bleibt der Ölmarkt massiv unter Druck. Brent notiert inzwischen wieder deutlich über 100 USD und der Markt preist weiterhin einen erheblichen geopolitischen Risikoaufschlag ein.
Entscheidend ist dabei: Sollte es kurzfristig zu einer diplomatischen Annäherung oder einem Waffenstillstand kommen, könnte dieser Risikoaufschlag auch sehr schnell wieder aus dem Ölpreis herausfallen. Genau deshalb bleibt die geopolitische Entwicklung aktuell einer der wichtigsten kurzfristigen Treiber für die Märkte.
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Fundamentale Wirtschaftsdaten – gestern
Der gestrige Handelstag war fundamental noch relativ ruhig. Es gab verschiedene Aussagen von EZB-Vertretern, unter anderem von Isabel Schnabel und Christine Lagarde, wobei die EZB weiterhin mit einem erhöhten Inflationsumfeld konfrontiert ist.
Auch aus den USA kamen verschiedene politische und wirtschaftliche Aussagen, unter anderem rund um Energiepolitik und den aktuellen Ölpreisanstieg.
Für den heutigen DAX-Handel waren diese Aussagen allerdings deutlich weniger relevant als das, was uns morgen erwartet.
Denn morgen steht mit dem FOMC-Zinsentscheid, den Economic Projections und der anschließenden Pressekonferenz das wichtigste Event dieser Woche an.
Und genau deshalb würde ich heute auch nicht erwarten, dass wir bereits die ganz großen nachhaltigen Bewegungen sehen. Der Markt dürfte sich zunehmend für morgen positionieren.
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Fundamentale Wirtschaftsdaten – heute
Auch heute ist der Kalender vergleichsweise überschaubar.
Auf der Agenda stehen unter anderem:
* Bundesbank-Vizepräsidentin Buch spricht
* ZEW-Konjunkturerwartungen
* ADP Employment Change
* weitere Aussagen von EZB-Ratsmitglied Schnabel
Das sind sicherlich Daten, die kurzfristig Bewegung verursachen können. Im Vergleich zum morgigen FOMC-Termin sind sie aber zweitrangig.
Der Fokus liegt eindeutig auf morgen.
Dann bekommen wir nicht nur die Zinsentscheidung der Fed, sondern auch die neuen Economic Projections, den Dot Plot und die Pressekonferenz.
Gerade der Dot Plot und die Kommunikation von Kevin Warsh werden entscheidend sein, weil der eigentliche Zinsschritt inzwischen weitgehend eingepreist ist.
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EZB Watch
Auch beim EZB Watch hat sich die Erwartungshaltung weiter in Richtung steigender Zinsen verschoben.
Für das Oktober-Meeting werden aktuell etwa:
* 27,0 % für einen unveränderten Zinssatz
* 73,0 % für eine Erhöhung um 25 Basispunkte
eingepreist.
Für Dezember sieht es noch deutlich hawkisher aus:
* 2,2 % unverändert
* 30,7 % +25 Basispunkte
* 67,2 % +50 Basispunkte
Damit sind auch für die EZB bis Jahresende weitere Zinserhöhungen eingepreist.
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FedWatch – morgen ist die Zinserhöhung praktisch eingepreist
Noch interessanter ist natürlich der Blick auf die Fed.
Für morgen liegt die Wahrscheinlichkeit aktuell bei:
7,7 % – keine Veränderung
gegenüber
92,3 % – +25 Basispunkte.
Damit ist eine Zinserhöhung morgen inzwischen praktisch eingepreist.
Und genau deshalb ist der eigentliche Zinsschritt für mich gar nicht mehr das Entscheidende.
Entscheidend wird das „Was kommt danach?“
Wie sieht der neue Dot Plot aus?
Wie stark verändert die Fed ihre Inflationserwartungen?
Wie viele weitere Zinserhöhungen werden signalisiert?
Und vor allem: Wie hawkish oder dovish fällt die Kommunikation von Kevin Warsh aus?
Für Oktober werden aktuell etwa 51,1 % für +25 Basispunkte und 45,0 % für +50 Basispunkte eingepreist.
Für Dezember sind es sogar:
* 19,0 % für +25
* 49,1 % für +50
* 30,6 % für +75 Basispunkte
Damit preist der Markt weiterhin eine sehr aggressive Entwicklung bis zum Jahresende ein.
Ich habe diese FOMC-Szenarien bereits ausführlich in meinem Wochenausblick KW38 erklärt. Wenn ihr verstehen wollt, welche Auswirkungen ein dovisher, neutraler oder hawkisher Ausgang auf die Märkte haben könnte, schaut euch das Video auf jeden Fall noch einmal an.
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Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Beim Öl setzt sich das bullische Momentum weiter fort.
Obwohl wir gestern einen bearishen Schlusskurs gesehen haben, konnte sich der Markt aufgrund des starken Gaps nach oben trotzdem deutlich höher etablieren. Heute sehen wir erneut rund 2 % Plus und notieren aktuell bei etwa 103,85 USD.
Damit befinden wir uns weiterhin deutlich oberhalb der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke.
Ich würde hier weiterhin nicht versuchen, gegen das fundamentale Momentum zu shorten.
Solange die geopolitische Lage angespannt bleibt, sehe ich eher die Möglichkeit, dass wir noch einmal das Monatshoch von Mai bei rund 107,77 USD anlaufen.
Der entscheidende Faktor bleibt allerdings die Geopolitik.
Und genau hier wird es für morgen interessant: Der aktuelle Ölpreis erhöht den Inflationsdruck und macht einen hawkisheren FOMC-Outcome wahrscheinlicher beziehungsweise zumindest schwieriger vermeidbar.
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US Bonds
Noch extremer ist aktuell die Bewegung am Anleihemarkt.
Allein heute sehen wir:
* 3Y Treasury: +0,40 %
* 5Y Treasury: +0,64 %
* 10Y Treasury: +0,80 %
* 30Y Treasury: +0,86 %
Die 10-jährige Treasury-Rendite ist inzwischen über 5 % gestiegen und damit auf dem höchsten Niveau seit 2007.
Der Bondmarkt preist damit zunehmend eine länger restriktive Fed und weitere Zinserhöhungen ein.
Und genau das ist für die Aktienmärkte natürlich problematisch.
Denn wir haben aktuell gleichzeitig:
Öl über 100 USD → höhere Inflationserwartungen → hawkischere Fed-Erwartungen → steigende Treasury Yields → steigender Dollar → Druck auf Risk Assets.
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DXY
Auch der DXY zeigt weiterhin relative Stärke.
Wir konnten zwar noch keinen klaren Schlusskurs oberhalb von 99,50 etablieren, aber sollte heute das Daily High gebrochen werden, wäre für mich zunächst der Bereich um 100,00 interessant.
Darüber könnte sich die Bewegung sogar in Richtung 100,50–100,65 ausweiten, insbesondere bei einem hawkishen FOMC.
Auch hier gilt: Die großen Szenarien habe ich bereits im Wochenausblick ausführlich behandelt.
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VIX
Der VIX liegt aktuell bei etwa 17,91 und steigt heute um rund 4,5 %.
Damit sehen wir bereits vor dem großen Main Event eine zunehmende Nervosität im Markt.
Die entscheidende Frage ist jetzt:
Schafft es der VIX, im Umfeld des FOMC nachhaltig über 20 zu steigen?
Das wäre ein klares Zeichen dafür, dass die Volatilität rund um den Zinsentscheid noch einmal deutlich zunimmt.
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Risk Assets
Nvidia
Bei Nvidia haben wir gestern einen deutlichen Rückgang von rund 3,4 % gesehen.
Dabei wurde die wichtige Zone um 212–213 USD nach unten gebrochen.
Für mich bleibt deshalb weiterhin folgendes Szenario bestehen:
Sollte Nvidia sich nicht wieder oberhalb von 212–213 USD etablieren und anschließend auch die 207 USD nach unten brechen, wäre für mich zunächst der Bereich um 200–198 USD interessant.
Auf der Long-Seite würde ich dagegen erst wieder deutlich konstruktiver werden, wenn Nvidia die 217 USD zurückerobert.
Dann wären zunächst die 230 USD und darüber die bisherigen Hochbereiche interessant.
Wie viel davon tatsächlich umgesetzt wird, hängt natürlich stark vom morgigen FOMC ab.
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Bitcoin
Bei Bitcoin bleibt es weiterhin relativ unspektakulär.
Wir befinden uns nach wie vor in der bekannten Range und haben bisher keinen entscheidenden Ausbruch gesehen.
Deshalb würde ich hier aktuell ebenfalls nicht versuchen, innerhalb der Range irgendwelche größeren Bewegungen zu erzwingen.
Die konkreten Bitcoin-Szenarien habe ich bereits im Wochenausblick dargestellt.
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S&P 500
Beim S&P 500 haben wir heute zunächst ein leichtes Gap Up gesehen, allerdings kommt der Index bereits wieder deutlich zurück.
Der entscheidende Bereich bleibt für mich der Monatsschlusskurs August bei rund 7.700 Punkten.
Dort wurden die höheren Preise abgelehnt.
Aktuell testen wir erneut die Zone um 7.649 Punkte.
Sollten wir darunter fallen und uns dort etablieren, wäre für mich zunächst das September-Monatstief beziehungsweise das Wochentief der KW37 bei rund 7.587 Punkten interessant.
Sollten wir dagegen oberhalb dieser Zone bleiben, könnte erneut ein Angriff auf die 7.700 erfolgen und darüber wären auch höhere Kurse möglich.
Grundsätzlich wäre ich bei den großen Indizes heute aber vorsichtig.
Wir haben morgen das FOMC.
Deshalb erwarte ich heute eher einen Positionierungs- und Range-Tag als eine nachhaltige Trendbewegung.
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Nasdaq
Beim Nasdaq ist die Situation sehr ähnlich.
Wir hatten den Ausflug unter das September-Monatstief, konnten uns darunter aber nicht halten und haben anschließend wieder oberhalb von 29.000 Punkten geschlossen.
Damit bleibt das Range-Szenario für mich zunächst das wahrscheinlichste.
Longs wären für mich erst wieder interessanter, wenn wir die 29.500 zurückerobern.
Auf der Short-Seite würde ich dagegen einen nachhaltigen Schlusskurs unter 29.000 bevorzugen – idealerweise sogar unter dem September-Monatstief.
Dann würde sich zunächst der Bereich um 28.500 Punkte öffnen.
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US30
Auch der Dow Jones kommt weiter zurück und liegt heute bereits rund 0,74 % im Minus.
Sollten wir hier das September-Monatstief bei etwa 52.000 Punkten nachhaltig brechen, wäre zunächst der Bereich um 51.500 interessant.
Allerdings gilt auch hier:
Vorsicht vor Ranging Markets und kurzfristigen Abgriffen vor dem FOMC.
Ich würde heute nicht versuchen, unbedingt eine große Bewegung zu erzwingen, wenn der Markt eigentlich nur auf morgen wartet.
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DAX Tagesausblick
Kommen wir damit zum DAX.
Hier sehen wir heute bereits einen deutlich stärkeren Rückgang von rund 1,10 %.
Nachdem wir gestern noch oberhalb der 25.500 schließen konnten, wurde diese Zone heute klar nach unten gebrochen.
Zusätzlich haben wir auch das September-Monatstief bei rund 25.296 Punkten unterschritten.
Jetzt kommen wir in eine für mich sehr interessante Unterstützungszone:
25.150–25.175 Punkte.
Hier treffen das Wochen-/Tief der KW30 und der damalige Februar-Schlusskurs zusammen.
Das ist für mich zunächst die erste relevante Buy-Zone.
Sollten wir dort Stabilität bekommen und anschließend das September-Monatstief bei 25.300 zurückerobern, würden für mich zunächst 25.440 und anschließend wieder 25.500 Punkte interessant.
Sollten wir dagegen auch unter 25.150 keinen Halt finden, würde ich zunächst mit einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung in Richtung 25.000 Punkte rechnen.
Und auch darüber hinaus könnte sich bei entsprechendem FOMC-Outcome weiteres Abwärtspotenzial ergeben.
Ich würde allerdings auch beim DAX heute sehr genau darauf achten, ob wir tatsächlich einen nachhaltigen Ausbruch bekommen oder lediglich einen kurzfristigen Abgriff vor dem morgigen Event sehen.
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Fazit
Damit befinden wir uns heute in einer ziemlich interessanten Ausgangssituation.
Auf der einen Seite haben wir aktuell einen extrem starken fundamentalen Gegenwind:
Öl über 100 USD, steigende Inflationserwartungen, Treasury-Renditen auf Mehrjahreshochs, einen stärkeren Dollar und einen FOMC, bei dem eine Zinserhöhung von 25 Basispunkten inzwischen mit über 90 % eingepreist ist.
Die Fed dürfte morgen mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Zinsen um 25 Basispunkte erhöhen. Es wäre damit die erste Zinserhöhung seit Juli 2023. Damals hob die Fed den Zielkorridor auf 5,25–5,50 % an.
Gleichzeitig ist es bemerkenswert, dass sich die großen Aktienmärkte trotz dieses Umfelds weiterhin relativ stabil halten.
Genau deshalb wird morgen so wichtig.
Der Markt muss jetzt zeigen, wie viel von diesem hawkishen Szenario bereits eingepreist ist.
Und ein Punkt darf dabei nicht unterschätzt werden:
Die geopolitische Lage kann sich jederzeit verändern.
Sollte es zu einer ernsthaften diplomatischen Annäherung kommen, sollte die Situation rund um die Straße von Hormus wieder deutlich ruhiger werden oder sollte ein Waffenstillstand erreicht werden, könnte der aktuelle Risikoaufschlag sehr schnell aus dem Ölpreis verschwinden.
Und wenn Öl deutlich zurückkommt, würde sich auch die gesamte Kette umkehren:
Öl runter → Inflationserwartungen runter → weniger Druck auf die Fed → Yields runter → Dollar schwächer → Risk Assets wieder deutlich attraktiver.
Genau deshalb würde ich trotz des aktuell sehr bearishen fundamentalen Umfelds nicht einfach blind auf fallende Kurse setzen.
Für mich bleibt heute der wichtigste Punkt:
Nicht die Bewegung vor dem FOMC handeln, sondern verstehen, was der Markt morgen tatsächlich einpreist.
Das war es für den heutigen DAX-Tagesausblick.
Das Ganze stellt wie immer keine Anlageberatung, sondern ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung dar.
Ich wünsche euch allen einen erfolgreichen Handelstag und vor allem stabile Trades.
XAUUSD — Mögliche bullische Reaktion an der UnterstützungszoneGold (XAUUSD) nähert sich aktuell einer deutlich markierten Unterstützungs-/Nachfragezone im Bereich von 4.275–4.285. Der Kurs hat in der Vergangenheit bereits auf diese Zone reagiert, weshalb sie weiterhin ein wichtiger Bereich für die Beobachtung einer möglichen Aufwärtsreaktion ist.
Auf dem Chart ist eine Folge niedrigerer Kursbewegungen zu erkennen, gefolgt von einer Konsolidierung nahe der aktuellen Unterstützungszone. Sollte der Kurs diese Zone halten und Stärke zeigen, liegt der nächste interessante Bereich bei etwa 4.425–4.430.
Wichtige Bereiche:
Einstiegsbereich: 4.275–4.285
Ungültigkeitsbereich: unter 4.247
Zielbereich: 4.425–4.430
Widerstandszone: 4.405–4.435
Dies ist ein technisches Szenario auf Grundlage der markierten Zonen und der Kursstruktur. Die Reaktion des Preises an der Unterstützungszone bleibt entscheidend.
Gold: Kaufzone + Liquidität – Setup, das man beobachten mussXAUUSD 1H-Update: Gold konsolidiert sich knapp über dem ZONE KAUF + LIQUIDITÄTS-Bereich nahe 4.260–4.278, nach einem Rückgang von der Premium-Zone (~4.390–4.400), der durch die Fibonacci-Niveaus und die Nachfragezone darüber hindurchging.
Derzeit bei 4.290,430 gehandelt, hat der Preis diesen Nachfragebereich beim ersten Test gehalten und zeigt Anzeichen einer Stabilisierung nach dem Rückgang.
Der prognostizierte Weg deutet auf eine schrittweise Erholung von hier aus hin, wobei erwartet wird, dass der Preis durch die Nachfragezone steigt, bevor er sich in Richtung neuer Höchststände nahe der Premium-Zone bewegt.
🔑 Zu beobachtendes Schlüsselniveau: Ein Halten über der ZONE KAUF + LIQUIDITÄT (~4.260) hält dieses bullische Erholungsszenario aufrecht.......
Einige Unterstützungszonen kommen mit einem doppelten Warnhinweis — und diese hat zwei: "Zone Kauf" und "Liquidität" zusammen gestapelt. Diese Kombination bedeutet normalerweise, dass unter der Oberfläche etwas Wichtiges passiert.
Auf dem 1H XAUUSD-Chart fiel Gold stark von der Premium-Zone nahe 4.390–4.400, durchbrach die Fibonacci-Retracement-Niveaus und eine Nachfragezone auf dem Weg nach unten. Das ist viel Boden, der in kurzer Zeit aufgegeben wurde — die Art von Bewegung, die oft Stop-Losses und ausstehende Aufträge unter den jüngsten Tiefs stapelt.
Genau das signalisiert das ZONE KAUF + LIQUIDITÄT-Label nahe 4.260–4.278. In Smart Money Concepts bedeutet es oft, wenn eine Nachfragezone mit einem Liquiditätspool überlappt, dass große Akteure diesen Bereich nicht nur als Unterstützung betrachten, sondern als einen Punkt, um ruhende Aufträge zu erfassen, bevor sie die Richtung umkehren — zwei Fliegen mit einer Klappe.
Derzeit bei 4.290,430 gehandelt, scheint Gold über dieser Zone zu halten, anstatt direkt hindurchzutauchen, was ein ermutigendes frühes Zeichen ist. Wenn dieses Niveau weiterhin hält, deutet es darauf hin, dass die Liquidität möglicherweise bereits abgeschöpft wurde oder Käufer einfach nicht bereit sind, den Preis ohne Kampf weiter sinken zu lassen.
Der prognostizierte Weg von hier aus erwartet einen schrittweisen Anstieg zurück, zuerst durch die Nachfragezone um 4.300–4.360, bevor schließlich die Höchststände der Premium-Zone nahe 4.390–4.400 erneut herausgefordert werden.
Das eine, das genau beobachtet werden sollte: Wenn der Preis entscheidend unter 4.260 bricht, würde das darauf hindeuten, dass der Liquiditätsgriff nicht vollständig war und Gold könnte noch tiefer sondieren, bevor eine echte Umkehr einsetzt.
Für den Moment hält die Zone — und das ist ein bedeutungsvoller erster Schritt.
Glauben Sie, dass dieser Zone Kauf + Liquiditätsbereich dauerhaft hält, oder taucht Gold noch einmal ab, um ihn vollständig auszuschöpfen?
BTCUSD 4H — BREAKOUT-SETUP AN DER ENTSCHEIDUNGSZONE🔥 MARKTSTRUKTUR
BTC zeigt im 4H-Chart eine gemischte bis bullische Erholungsstruktur.
Nach dem starken Rückgang aus dem Bereich über 81.000 bildete der Kurs eine Reihe von tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Die jüngste Bewegung aus dem Bereich 76.000–76.400 zeigt jedoch, dass die Käufer versuchen, die Kontrolle zurückzugewinnen.
Der Chart markiert 76.825,5 als BOS-/Long-Trigger, während der aktuelle Kurs bei etwa 77.315,5 liegt. Die unmittelbare bullische These hängt daher davon ab, ob BTC die Breakout-Zone halten kann.
💧 LIQUIDITÄT & SMART MONEY
Die klarsten Liquiditätsbereiche auf dem Chart sind:
🟢 Sell-Side-Liquidität: 76.072,5
🔵 BOS / Long-Trigger: 76.825,5
🔵 Retest-Einstieg: 76.383,5
🔴 Invalidierungs-/SL-Bereich: etwa 75.700–75.726
Die Bewegung um den Bereich 76.000 scheint Kaufinteresse ausgelöst zu haben, bevor der Kurs wieder über das markierte BOS-Level stieg.
Die entscheidende Frage ist nun, ob die Käufer oberhalb von 76.825,5 halten können, anstatt einen Fehlausbruch zuzulassen.
📍 WICHTIGE ZONEN
🔵 Aktueller Kurs: 77.315,5
🔵 Entry: 77.200
🔵 BOS / Long-Trigger: 76.825,5
🔵 Retest-Entry: 76.383,5
🟢 Sell-Side-Liquidität: 76.072,5
🔴 Stop-/Invalidierungsbereich: 75.700–75.726
🟢 TP1: 79.600
🟢 TP2: 79.754,5
📦 Order Block: Der Chart markiert einen BU/ZO-Bereich um die jüngste 76K-Zone, aber die genauen Grenzen des Order Blocks sind nicht eindeutig definiert.
⚡ FVG: nicht eindeutig sichtbar.
📊 Volumen / POC / VWAP: nicht sichtbar.
🟢 BULLISCHES SZENARIO
Das bullische Setup wird stärker, wenn BTC:
1. Über 76.825,5 bleibt
2. Den Breakout auf dem 4H-Zeitrahmen bestätigt
3. Die Breakout-Zone erfolgreich retestet, ohne die bullische Struktur zu verlieren
Die im Chart eingezeichneten Aufwärtsziele sind:
🎯 TP1: 79.600
🎯 TP2: 79.754,5
Von dem markierten Entry bei 77.200 entspricht dies ungefähr +3,1 % bis +3,3 %.
🔴 BÄRISCHES SZENARIO
Das bullische Setup wird fraglich, wenn BTC das 76.825,5 BOS-Level nicht halten kann und darunter zurückfällt.
Eine stärkere Ablehnung könnte den Kurs in Richtung:
76.383,5 → 76.072,5
führen.
Ein Verlust des 76.072,5 Sell-Side-Liquiditätsbereichs würde den Abwärtsdruck erhöhen, während eine anhaltende Bewegung in Richtung 75.700–75.726 das bullische Setup deutlich beschädigen würde.
🎯 TRADE-IDEE
Bevorzugtes Setup: LONG nach Bestätigung/Retest statt dem Kurs hinterherzulaufen.
🟢 Potentieller Entry: 77.200 wie im Chart markiert
🔄 Alternative Retest-Zone: 76.383,5
✅ Bestätigung: 4H-Schluss über 76.825,5 und erfolgreicher Halt/Retest
🎯 TP1: 79.600
🎯 TP2: 79.754,5
🛑 Invalidierung: etwa 75.700–75.726
Das Chart-Setup zeigt für den markierten Retest ungefähr 4,7:1 R:R.
⚠️ INVALIDIERUNG
Die primäre bullische Idee verliert ihre technische Gültigkeit, wenn der Kurs die 76.825,5-Breakout-Struktur verliert und anschließend den unteren Support-/Liquiditätsbereich durchbricht.
Eine entschlossene Bewegung unter etwa 75.700–75.726 würde das im Chart dargestellte bullische Setup invalidieren.
🧠 TRADER-FAZIT
🔥 BULLISCHE FORTSETZUNG — ABER BESTÄTIGUNG IST ENTSCHEIDEND.
BTC hat das markierte 76.825,5 BOS-Level zurückerobert und handelt über dem 77.200 Entry-Level. Der Chart favorisiert eine Bewegung in Richtung 79.600–79.754,5, sofern die Käufer den Breakout erfolgreich verteidigen.
Dennoch ist die sauberere, risikoärmere Gelegenheit nicht dem Anstieg hinterherzulaufen, sondern auf einen bestätigten Halt oder Retest der Breakout-Struktur zu warten.
BTC zeigt Schwäche und könnte Range bearish verlassenHallo liebe TradingView-Community,
BTC zeigt auf dem 4H-Chart anhaltende Schwäche. Bitcoin schafft es nicht, den Widerstand bei 79.330 USD nachhaltig zu überwinden. Der Kurs wurde dort in den vergangenen Tagen mehrfach klar abgewiesen. Aktuell notiert BTC bei ~77.300 USD mit einem Minus von -0,53% und tradet damit wieder unterhalb der kurzfristigen EMAs.
Genau dieser Punkt verdient Aufmerksamkeit: Der 20er EMA (77.687 USD) und der 50er EMA (77.906 USD) verlaufen mittlerweile wieder oberhalb des Kurses und haben ihre Rolle vom Support zum Widerstand gewechselt. Dieser Rollenwechsel ist ein klassisches Schwächezeichen und unterstreicht, dass die Verkäufer seit letzter Nacht wieder das Steuer übernommen haben.
Damit ist BTC auf gutem Weg, erneut die Supportzone bei 76.400–76.835 USD anzulaufen. Diese Zone wurde in den letzten Tagen bereits mehrfach getestet und hat bislang gehalten. Doch mit jedem erneuten Anlauf schwächt sich die Verteidigungskraft typischerweise ab. Sollte die Zone fallen, wäre der nächste Anlaufpunkt der 200er EMA (75.314 USD). Dort könnte es zunächst zu einem Bounce kommen, aus dem sich anschließend eine saubere Short-Confirmation an der ehemaligen Supportzone, welche dann zum Widerstand wird, ergeben. Das wäre ein klassischer Retest der durchbrochenen Struktur von unten.
Spielt sich dieses Szenario aus, würde der Kurs anschließend tiefer in Richtung 73.000–74.000 USD ziehen und damit die obere Range bearish verlassen. Das VRVP zeigt unterhalb der 76.000er Marke eine erkennbar dünnere Volumenstruktur, was einen zügigeren Move begünstigen würde.
Die Indikatoren zeigen ein gemischtes Bild mit bearisher Tendenz.
Der MACD (4H) notiert im leicht positiven Bereich, doch das Histogramm flacht bereits wieder ab – der kurze Erholungsimpuls der letzten Tage verliert an Kraft.
Der RSI liegt bei 45,38 und damit klar unterhalb der neutralen Mittellinie. Schwäche ist vorhanden, überverkauft ist BTC jedoch noch nicht – es bleibt technisch Raum für weitere Abgaben.
Viel Erfolg beim Traden – euer Bitbull-Team
MNQ 14.09.2026 – Unter 29.135,50 bleibt die Erholung offenWas über Nacht passiert ist
Der Freitags-Schluss wurde mit 29.392,50 gemeldet. Nach Korrektur der Eingabe liegt die heutige Eröffnung bei 29.000,25. Als Nachtgrenzen gelten 28.981,00 unten und 29.135,50 oben.
Zwischen Schluss und Eröffnung liegen rechnerisch 392,25 Punkte beziehungsweise 784,50 Dollar je MNQ. Heute ist der übliche Rolltermin der US-Aktienindex-Futures. Diese Differenz darf deshalb ohne Vergleich desselben Einzelkontrakts nicht vollständig als neue Verkaufsbewegung ausgelegt werden.
Die gemeldete Nachtspanne beträgt 154,50 Punkte oder 309 Dollar je Kontrakt. Die Eröffnung lag lediglich 19,25 Punkte beziehungsweise 38,50 Dollar über dem Nachttief.
Im 5-Minuten-Screenshot um 08:27 Uhr MESZ steht der Kurs bei ungefähr 29.033,75. Das sind 52,75 Punkte oder 105,50 Dollar über dem Nachttief und 101,75 Punkte oder 203,50 Dollar unter dem Nachthoch. Bislang ist das eine kleine Stabilisierung im unteren Teil der Nachtspanne, keine Rückeroberung des Freitagsniveaus.
Wo wir stehen
Im Tageschart liegt der Kurs unter dem 50er-EMA um 29.307,74 und deutlich über dem 200er um 27.532,34. Die langfristige Aufwärtsstruktur besteht noch, während die jüngste Korrektur erneut an die tiefere Unterstützung heranführt.
Auf vier Stunden stehen der 50er um 29.372,52 und der 200er um 29.404,37 über dem Markt. Im Stundenchart liegt der Kurs unter dem 20er um 29.160,54, dem 50er um 29.250,61 und dem 200er um 29.379,93.
Damit bleibt der kurzfristige Rahmen schwach. Wegen des Rolltermins sind insbesondere der Sprung zwischen den Sitzungen und seine Wirkung auf die Indikatoren mit Vorsicht zu lesen. Die Durchschnittslinien liefern ohnehin nur Kontext. Neue Tages- und 4-Stunden-Signale zählen erst nach dem jeweiligen Kerzenschluss.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
29.500,75–29.508,25 dritte Station oben; 29.500,75 aus 1Hour & 15Min, 29.508,25 aus 15Min
29.392,50 gemeldeter Freitags-Schluss und echter Test oben; keine MTF-Marke
29.135,50 bestätigte Eingabe für das Nachthoch und feste obere Auslöseschwelle
29.033,75 ungefährer Kurs bei Aufnahme
29.000,25 korrigierte Eröffnung
28.981,00 Nachttief und untere Auslöseschwelle; zugleich 15Min
28.927,25–28.947,75 echter Test unten, 1Hour; 28.947,75 zusätzlich 4Hours
Weiter weg, aber Teil des Bildes
30.975,50 oberes markiertes Hoch, 4Hours & 1D
30.339,75 höherer Widerstand, 1Hour & 4Hours
29.764,75–29.811,75 höhere Widerstandszone; 29.764,75 aus 1Hour & 15Min, 29.811,75 aus 1Hour & 4Hours
29.594,00–29.634,00 weiterer Widerstandsbereich, 15Min
28.227,25 deutlich tiefere Unterstützung, 4Hours & 1D; kein unmittelbares Tagesziel
27.200,00 langfristige Unterstützung, 4Hours & 1D
Die auffälligste Struktur des Tages
Über dem aktuellen Kurs zeigt die eigene 15-Minuten-Auswertung eine breite violette Zone, ungefähr von 29.110 bis 29.380. Sie entstand am Übergang in die neue Sitzung. Genau hier ist der heutige Rolltermin relevant: Ein durch den Wechsel der Kontrakte beeinflusster Preisabstand ist nicht automatisch ein echter, vollständig ungehandelter Angebotsbereich.
Diese Zone wird deshalb nicht als gesicherte Verkaufswand oder als zwangsläufig zu schließende Lücke behandelt. Sie ist im veröffentlichten Chart nicht eingezeichnet. Der Plan arbeitet mit den festen Nachtgrenzen und dem gemeldeten Freitags-Schluss, unter dem Vorbehalt einer einheitlichen Kontraktbasis.
Unter dem Nachttief beginnt die Stunden-Unterstützung bereits bei 28.947,75. Vom ONL bis zu dieser Oberkante liegen nur 33,25 Punkte beziehungsweise 66,50 Dollar je MNQ. Der Bruch der Nachtspanne wäre deshalb noch kein freier Weg nach unten.
Die beiden Stundenmarken 28.947,75 und 28.927,25 bleiben eine gemeinsame Prüfzone. Sie werden nicht künstlich in zwei Ziele aufgeteilt, nur um eine dritte Station zu bekommen.
Wenn es nach oben geht
Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende Schlusskurse im 2-Minuten-Chart über 29.135,50.
Echter Test: Der gemeldete Freitags-Schluss bei 29.392,50. Bis dahin liegen vom Auslöser 257 Punkte beziehungsweise 514 Dollar je MNQ. Das ist eine breite Erholungsstrecke, kein unmittelbares Anschlussziel und keine Zusage eines freien Weges.
Fortsetzung: Erst zwei aufeinanderfolgende 2-Minuten-Schlusskurse über 29.392,50 bestätigen die dritte Station bei 29.500,75 bis 29.508,25. Dieser Bereich verbindet die aktuelle Stundenmarke mit dem benachbarten 15-Minuten-Widerstand.
Fehlausbruch: Zwei 2-Minuten-Schlusskurse zurück unter 29.135,50 nehmen dem ersten Ausbruch seine Bestätigung. Nach einer Rückeroberung von 29.392,50 heben zwei Schlusskurse zurück darunter die Bestätigung der Fortsetzung auf.
Ungültigkeit: Zwei 2-Minuten-Schlusskurse unter 28.981,00 machen das gesamte Aufwärtsszenario ungültig. Die gegenüberliegende Nachtgrenze beschreibt die Struktur, nicht einen pauschal geeigneten Handelsstopp.
Wenn es nach unten geht
Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 28.981,00.
Echter Test: Die gemeinsame Unterstützungszone von 28.927,25 bis 28.947,75. Solange sie hält, ist eine Ausweitung des Rückgangs unter diese Stundenstruktur nicht bestätigt.
Fortsetzung: Erst zwei aufeinanderfolgende 2-Minuten-Schlusskurse unter 28.927,25 bestätigen den Verlust der gesamten Zone. Eine nahe dritte Station ist in den vorliegenden Bildern nicht belastbar ablesbar. Der Plan endet unten deshalb am Testbereich. Die weit entfernte 28.227,25 wird nicht als automatisches nächstes Tagesziel eingesetzt.
Fehlausbruch: Zwei 2-Minuten-Schlusskurse zurück über 28.981,00 nehmen dem Bruch des Nachttiefs seine Bestätigung. Nach einem Bruch der gesamten Prüfzone zeigen zwei Schlusskurse zurück über 28.927,25, dass sich der Markt darunter vorerst nicht halten konnte.
Ungültigkeit: Bei zwei 2-Minuten-Schlusskursen über 29.135,50 ist das gesamte Abwärtsszenario ungültig.
Was heute stört
Der heutige Wechsel in Richtung des nächsten Quartalskontrakts ist beim MNQ besonders wichtig für die Auswertung der sichtbaren Lücke. Der übliche Rolltermin ist der 14. September, der September-Verfall folgt am 18. September. Der Handel verlagert sich dabei zwischen Kontrakten mit unterschiedlichen Preisniveaus und unterschiedlicher Liquidität.
Die Bilder stammen aus dem fortlaufenden MNQ1!-Chart. Bevor eine Marke im tatsächlich gehandelten Einzelkontrakt verwendet wird, müssen Kontraktmonat, Kursbasis und Chart-Anpassung zusammenpassen. Weder die Eröffnungsdifferenz noch die daraus berechnete violette Zone liefern für sich ein Handelssignal.
Um 15:30 Uhr MESZ beginnt der reguläre US-Aktienhandel. Für die Beurteilung der Erholung zählt dann auch, ob die großen Nasdaq-Aktien mitziehen. Im BLS-Kalender ist heute keine Veröffentlichung angesetzt; andere Termine oder Unternehmensnachrichten sind damit nicht ausgeschlossen.
Am 15. und 16. September tagt die US-Notenbank mit neuen Wirtschaftsprojektionen. Beim Nasdaq können veränderte Zinserwartungen die Bewertung der Wachstumsunternehmen deutlich verschieben. Eine Richtung für den heutigen Handel lässt sich aus diesem Termin nicht ableiten.
Vor festen Terminen Position schließen oder halbieren und beim Rest den Stopp auf Einstieg setzen. Bei schnellen Ausschlägen kann die Ausführung trotzdem schlechter ausfallen. Für unangekündigte Meldungen muss das Risiko bereits durch eine begrenzte Positionsgröße eingeplant sein.
Dumme Sprüche für Gescheite
Was im Chart fehlt, ist noch lange kein freier Weg.
Zu den Linien im Chart
Die Durchschnitte über 20, 50 und 200 Kerzen sind blau, gelb und lila dargestellt. Orange und Rosa zeigen den Tages-VWAP samt Bändern. Rot und Grün kennzeichnen Tageshoch und Tagestief. Die übrigen horizontalen Linien stammen aus den angegebenen Zeitebenen; farbige Flächen trennen die Handelssitzungen. Die zusätzlich besprochene violette Analysezone gehört nicht zum veröffentlichten Chart.
Zum Schluss
Über 29.135,50 beginnt ein bestätigter Erholungsversuch, nicht automatisch die Rückkehr zum Freitags-Schluss. Unter 28.981,00 zählt zuerst die Reaktion bei 28.927,25 bis 28.947,75. Ohne einheitliche Kontraktbasis werden diese Marken nicht auf einen anderen Futureskontrakt übertragen.
Setzt XAUUSD den Abwärtstrend fort?
Gold überraschte am Montag den Markt, als es unter die bisherige Unterstützung bei 4280 (Doppelboden) fiel. Der Kurs stieg zunächst in Richtung 4355, drehte dann während der US-Handelssitzung scharf nach unten und fiel auf etwa 4253, bevor ein Teil der Verluste wieder aufgeholt wurde. Die Tageskerze schloss mit einem langen unteren Docht, was auf starkes Kaufinteresse auf niedrigerem Niveau hindeutet.
Dennoch bleibt die übergeordnete kurzfristige Struktur bärisch.
🔎 Technische Analyse
Im Tageschart hat XAUUSD die psychologisch wichtige Marke von 4300 sowie die vorherige Unterstützung bei 4280 nach unten durchbrochen. Die gleitenden Durchschnitte der letzten 5 und 10 Tage zeigen nach unten, während sich das bärische Momentum im MACD weiter verstärkt.
Allerdings hat Gold bereits eine deutliche Korrektur hinter sich, sodass sich kurzfristig überverkaufte Marktbedingungen entwickeln. Das bedeutet, dass es mit einem höheren Risiko verbunden ist, dem Kursverfall auf dem aktuellen Niveau hinterherzulaufen.
Ein besserer Ansatz ist es, auf eine Erholung bis in den Widerstandsbereich zu warten und dort nach Short-Gelegenheiten zu suchen.
Im 4-Stunden-Chart bewegt sich Gold weiterhin innerhalb einer Abwärtsstruktur mit tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Der unmittelbare Widerstand liegt im Bereich 4320–4340, während ein stärkerer Trendwiderstand nahe 4350–4360 verläuft.
Solange der Kurs unter 4400–4430 bleibt, behält die kurzfristige bärische Struktur ihre Gültigkeit.
🎯 Wichtige Marken
🔴 4400–4430 — Wichtiger Widerstand / Grenze zwischen Bullen und Bären
🔴 4350–4360 — Starker Trendwiderstand
🔴 4320–4340 — Unmittelbarer Widerstand
🟢 4250 — Wichtige kurzfristige Unterstützung
🟢 4200 — Nächstes Abwärtsziel / Unterstützung
🔥 Handelsplan
🔻 SELL-Setup (Verkauf)
XAUUSD SELL 4320–4330
🛑 SL (Stop-Loss): 4350
🎯 TP1 (Take-Profit 1): 4270
🎯 TP2 (Take-Profit 2): 4250
🎯 TP3 (Take-Profit 3): 4200
Sollte Gold den Bereich 4350–4360 erreichen, achten Sie auf eine bärische Ablehnung (Rejection), bevor Sie ein weiteres Short-Setup in Erwägung ziehen. 🔺 Kauf-Setup
XAUUSD Kauf (BUY) 4240–4250
🛑 SL: 4220
🎯 TP1: 4280
🎯 TP2: 4300
🎯 TP3: 4320
Sollte die Marke von 4250 entscheidend unterschritten werden und der Kurs nicht darüber zurückkehren, ist das Kauf-Setup zu verwerfen; warten Sie stattdessen auf die nächste Unterstützung im Bereich von 4200.
⚠️ Einschätzung
Gold befindet sich derzeit in einem Spannungsfeld zwischen bärischem Momentum und einer kurzfristig überverkauften Marktlage.
Meine bevorzugte Strategie bleibt:
Verkauf bei Erholungen (Sell the rebound), Kauf bei Rücksetzern (Buy the dip) nur an starken Unterstützungsmarken.
Vermeiden Sie es, beiden Richtungen gleichzeitig hinterherzulaufen. Lassen Sie den Kurs zunächst die Schlüsselmarken erreichen und warten Sie dann auf eine Bestätigung.
📌 4280 unterschritten → kurzfristige Marktstruktur geschwächt
📌 4320–4340 → erster Widerstand
📌 4350–4360 → wichtige Verkaufszone
📌 4400–4430 → entscheidende Trendgrenze
📌 4250 → wichtige Unterstützung
📌 4200 → nächstes Kursziel auf der Unterseite
MYM 14.09.2026 – Zurück am Schlusskurs, noch unter WiderstandWas über Nacht passiert ist
Der gemeldete Freitags-Schluss liegt bei 52.628. Die neue Sitzung eröffnete bei 52.235; dort liegt zugleich das angegebene Nachttief. Das Nachthoch bei 52.628 entspricht genau dem gemeldeten Schlusskurs.
Rechnerisch ergeben sich zwischen Schluss und Eröffnung 393 Punkte beziehungsweise 196,50 Dollar je MYM. Dieselbe Strecke bildet die gemeldete Nachtspanne. Heute ist allerdings der übliche Rolltermin der US-Aktienindex-Futures. Ohne Abgleich desselben Einzelkontrakts ist diese Differenz nicht sauber als reine Wochenend-Verkaufsbewegung zu werten.
Im 5-Minuten-Screenshot um 08:24 Uhr MESZ steht der Kurs bei ungefähr 52.562. Er liegt damit 327 Punkte oder 163,50 Dollar über dem Nachttief und noch 66 Punkte oder 33 Dollar unter dem Nachthoch. Der Kurs hat den größten Teil der gemeldeten Spanne nach oben durchlaufen, steht aber wieder unter deren oberem Rand.
Wo wir stehen
Der Tageschart zeigt weiterhin den größeren Aufwärtstrend, inzwischen jedoch unter dem 50er-EMA um 52.834. Der 200er um 50.332 liegt deutlich tiefer. Das ist eine Korrektur im langfristigen Aufwärtsverlauf, kein Beleg für einen bereits abgeschlossenen Boden.
Auf vier Stunden liegt der Markt unter dem 50er um 52.823 und dem 200er um 53.060. Die Erholung hat die übergeordnete Folge tieferer Hochs bislang nicht aufgehoben.
Im Stundenchart ist die Lage kurzfristig besser: Der Kurs steht über dem 20er um 52.514 und dem 50er um 52.493. Der fallende 200er um 52.844 bleibt darüber. Damit steht eine kurzfristige Erholung gegen einen noch schwachen größeren Rahmen.
Die genannten Durchschnittswerte sind Momentaufnahmen. Neue Signale aus Tages- und 4-Stunden-Kerzen werden erst nach deren Schluss bewertet; Auslöser bleiben die festen Preiszonen.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
52.860 dritte Station oben, 15Min
52.742 echter Test oben und markiertes Freitagshoch, 1Hour & 15Min
52.628 gemeldeter Freitags-Schluss, Nachthoch und obere Auslöseschwelle; zusätzlich 15Min
52.562 ungefährer Kurs um 08:24 Uhr MESZ
52.235–52.238 untere Entscheidungszone: Open und ONL bei 52.235, benachbarte Marke bei 52.238 aus 15Min
52.120–52.200 echter Test unten; geschätzter Nachfragebereich aus eigener 15-Minuten-Auswertung, nicht eingezeichnet
51.992 dritte Station unten, 1Hour & 4Hours & 15Min
Weiter weg, aber Teil des Bildes
54.885 oberes markiertes Hoch, 4Hours & 1D
53.860 höherer Widerstand, 1Hour & 4Hours
53.144–53.185 höhere Widerstandszone, 15Min
52.952 Widerstand oberhalb der dritten Station, 15Min
51.630–51.692 tiefere Unterstützungszone, 4Hours; 51.692 zusätzlich 1D
Die auffälligste Struktur des Tages
Am oberen Rand fallen der gemeldete Schlusskurs und das Nachthoch bei 52.628 zusammen. Der Markt hat diesen Bereich über Nacht erreicht, konnte sich bislang aber nicht darüber halten. Eine Rückkehr an den alten Schluss ist noch keine Fortsetzung über das Freitagshoch.
Zwischen 52.628 und dem nächsten festen Test bei 52.742 liegen 114 Punkte beziehungsweise 57 Dollar je MYM. Auch diese Strecke ist nicht frei von Widerstand: Im Stundenchart sind Verkaufsreaktionen unterhalb des Freitagshochs sichtbar. Deshalb bleibt 52.742 ein eigener Test und wird nicht mit dem Nachthoch gleichgesetzt.
Unten liegen ONL und die 15-Minuten-Marke nur 3 Punkte beziehungsweise 1,50 Dollar auseinander. Sie bilden eine gemeinsame Zone von 52.235 bis 52.238. Darunter wartet ungefähr zwischen 52.120 und 52.200 ein Nachfragebereich aus eigener Auswertung. Er ist nicht eingezeichnet und seine Grenzen sind geschätzt. Ein Bruch des Nachttiefs bedeutet deshalb nicht automatisch freie Strecke bis 51.992.
Wenn es nach oben geht
Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende Schlusskurse im 2-Minuten-Chart über 52.628.
Echter Test: 52.742. Dort trifft die Erholung auf das markierte Freitagshoch und den Widerstand aus Stunden- und 15-Minuten-Ebene.
Fortsetzung: Erst zwei aufeinanderfolgende 2-Minuten-Schlusskurse über 52.742 bestätigen die dritte Station bei 52.860. Zwischen Test und dritter Station liegen 118 Punkte beziehungsweise 59 Dollar je MYM.
Fehlausbruch: Zwei 2-Minuten-Schlusskurse zurück unter 52.628 nehmen dem ersten Ausbruch seine Bestätigung. Nach einem Bruch von 52.742 heben zwei Schlusskurse zurück darunter die Bestätigung der Fortsetzung auf.
Ungültigkeit: Das gesamte Aufwärtsszenario wird bei zwei 2-Minuten-Schlusskursen unter 52.235 ungültig. Diese weit entfernte Strukturgrenze ist kein pauschaler Handelsstopp.
Wenn es nach unten geht
Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 52.235. Ein Rückgang innerhalb der Nachtspanne genügt dafür nicht.
Echter Test: Die geschätzte Nachfragezone von 52.120 bis 52.200. Für diesen Plan dient 52.120 als feste Untergrenze des Tests. Der Bereich stammt aus eigener 15-Minuten-Auswertung und ist nicht eingezeichnet.
Fortsetzung: Erst zwei aufeinanderfolgende 2-Minuten-Schlusskurse unter 52.120 bestätigen die dritte Station bei 51.992. Von der Untergrenze des Tests sind es weitere 128 Punkte beziehungsweise 64 Dollar je MYM.
Fehlausbruch: Zwei 2-Minuten-Schlusskurse zurück über 52.235 nehmen dem Bruch des Nachttiefs seine Bestätigung. Nach dem Bruch der Nachfragezone heben zwei Schlusskurse zurück über 52.120 die Bestätigung der tieferen Fortsetzung auf.
Ungültigkeit: Zwei 2-Minuten-Schlusskurse über 52.628 machen das gesamte Abwärtsszenario ungültig.
Was heute stört
Heute, am 14. September, ist der übliche Rolltermin für US-Aktienindex-Futures; der September-Verfall folgt am Freitag, 18. September. Dabei verlagert sich der Handel in den nächsten Quartalskontrakt. Das kann Volumenverteilung und Preisvergleiche zwischen Kontrakten verändern.
Die Screenshots zeigen den fortlaufenden MYM1!-Chart. Die hier genannten Marken gelten für diese Darstellung. Vor einer Verwendung im Einzelkontrakt müssen Kontraktmonat und Kursniveau übereinstimmen. Aus dem Rolltermin folgt weder automatisch eine bestimmte Kursrichtung noch die Erklärung für die gesamte gemeldete Eröffnungsdifferenz.
Um 15:30 Uhr MESZ beginnt der reguläre US-Aktienhandel. Dann zeigt sich, ob die Nachfrage in den Dow-Aktien die Erholung des Futures mitträgt. Im BLS-Kalender steht heute keine Veröffentlichung; damit sind andere Meldungen nicht ausgeschlossen.
Hinzu kommt die Notenbanksitzung am 15. und 16. September mit neuen Wirtschaftsprojektionen. Veränderte Zinserwartungen können die Bewertung der Dow-Unternehmen beeinflussen, ohne dass der heutige Chart die Entscheidung vorwegnehmen könnte.
Vor festen Terminen offene Positionen schließen oder halbieren und beim Rest den Stopp auf Einstieg ziehen. Ein Stopp garantiert bei schnellen Bewegungen nicht den vorgesehenen Ausführungspreis. Unangekündigte Nachrichten verlangen eine von Anfang an begrenzte Positionsgröße.
Dumme Sprüche für Gescheite
Ein aufgeholter Rückstand ist noch kein Vorsprung.
Zu den Linien im Chart
Der blaue Durchschnitt umfasst 20 Kerzen, der gelbe 50 und der lilafarbene 200. Orange und Rosa gehören zum Tages-VWAP mit seinen Bändern. Tageshoch und Tagestief sind rot und grün markiert. Weitere waagerechte Linien kennzeichnen Unterstützungen und Widerstände aus den angegebenen Zeitebenen; die farbigen Hintergründe unterscheiden die Handelssitzungen. Die zusätzlich ausgewertete Nachfragezone ist im veröffentlichten Chart nicht eingezeichnet.
Zum Schluss
Über 52.628 braucht die Erholung zuerst die Bestätigung über 52.742, bevor 52.860 relevant wird. Unter 52.235 entscheidet zunächst der Nachfragebereich bis 52.120 über die Fortsetzung zu 51.992. Dazwischen bleibt der Markt innerhalb der gemeldeten Nachtspanne.






















