USDCAD: Verkäufer zielen auf 1,4000USDCAD bewegt sich weiterhin innerhalb eines Abwärtskanals, der durch tiefere Hochs und tiefere Tiefs gekennzeichnet ist. Anstiege in Richtung der oberen Kanalbegrenzung stießen rasch auf Verkaufsdruck, was darauf hindeutet, dass den Käufern die Kraft fehlt, den übergeordneten Trend zu drehen.
Nachdem die Unterstützungszone um 1,4120 aufgegeben wurde, setzte sich der Kursrückgang fort; der Kurs notiert derzeit deutlich unter den gleitenden Durchschnitten. Der Bereich 1,4090–1,4095 fungiert nun als unmittelbarer Widerstand; er deckt sich mit dem früheren Ausbruchsniveau sowie der Obergrenze des erwarteten Pullbacks.
Sollte der Markt diese Zone erneut testen, sich jedoch nicht darüber behaupten können, könnte der Verkaufsdruck den Kurs bis zur unteren Kanalbegrenzung nahe 1,3990 drücken. Dies ist zudem eine psychologisch wichtige Marke, an der Gewinnmitnahmen einsetzen könnten.
Angesichts des schwächelnden USD und der Unterstützung für den CAD durch die Energiepreise ist eine trendfolgende Strategie vorzuziehen; der Versuch, zu früh auf einen Bodenbildungsprozess (Trendwende) zu setzen, ist weniger ratsam.
Empfohlene Strategie: Bevorzugung von Short-Positionen (Verkauf) im Bereich 1,4090–1,4095 bei Bestätigung eines bärischen Momentums. Kursziel: 1,3990; das bärische Szenario ist hinfällig, wenn eine 4-Stunden-Kerze (H4) oberhalb der oberen Kanalbegrenzung schließt.
Ideen der Community
DAX Tagesausblick 15.07–Inflation fällt-Wo sind die Bullen?Die US-Inflationsdaten sind deutlich schwächer ausgefallen als erwartet – und eigentlich hätte das der perfekte Treibstoff für eine massive Risk-On-Bewegung sein müssen. Doch der große Squeeze blieb aus. Der Grund liegt weiterhin im Nahen Osten und beim Ölpreis, der die Inflationssorgen für die kommenden Monate am Leben hält.
Während die Zinserhöhungsängste nach dem CPI-Bericht kurzfristig deutlich zurückgegangen sind, bleiben Dollar, Renditen und Aktienmärkte erstaunlich stabil. Der Markt stellt damit vor allem eine Frage: Wie nachhaltig ist der Inflationsrückgang, wenn Energiepreise und geopolitische Risiken gleichzeitig wieder steigen?
Heute rücken mit den US-Erzeugerpreisen bereits die nächsten wichtigen Inflationsdaten in den Fokus.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
• Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
• Earnings im Überblick
• Märkte & Korrelationen im Überblick
• Risk Assets im Überblick
• DAX charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Die Situation zwischen den USA und dem Iran bleibt hochgradig angespannt. US-Streitkräfte haben weitere Angriffe auf iranische Ziele durchgeführt und gleichzeitig die maritime Blockade gegen Schiffe auf dem Weg zu und von iranischen Häfen und Küstengebieten wieder aufgenommen.
Mehr als 20 US-Kriegsschiffe und hunderte Militärflugzeuge sollen mittlerweile im Nahen Osten operieren. Gleichzeitig kam es zu iranischen Raketen- und Drohnenangriffen auf Ziele in Kuwait und Bahrain. Auch US-Militärpositionen und die Fifth Fleet in Bahrain standen im Fokus der Meldungen.
Der Iran bleibt rhetorisch hart und bezeichnet die Straße von Hormuz als Teil seiner nationalen Sicherheit. Gleichzeitig wurden alternative Schifffahrtsrouten diskutiert, während weiterhin Berichte über verminte Bereiche und Angriffe auf Schiffe kursieren.
Für die Märkte bleibt genau das das zentrale Problem.
Wir haben einen extrem starken CPI-Bericht gesehen, gleichzeitig aber einen deutlich erhöhten Ölpreis. Damit steigt das Risiko, dass höhere Energie- und Transportkosten in den kommenden Monaten wieder in die Inflationsdaten durchsickern.
Die aktuellen CPI-Daten sind stark – ihre Nachhaltigkeit steht aufgrund des Ölpreises aber infrage.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Gestern stand ganz klar der US Consumer Price Index im Mittelpunkt.
US CPI MoM
Actual: -0,4 %
Forecast: -0,1 %
Previous: 0,5 %
US Core CPI MoM
Actual: 0,0 %
Forecast: 0,2 %
Previous: 0,2 %
US CPI YoY
Actual: 3,5 %
Forecast: 3,8 %
Previous: 4,2 %
US Core CPI YoY
Actual: 2,6 %
Forecast: 2,8 %
Previous: 2,9 %
Das ist auf den ersten Blick ein echter Inflationshammer.
Sowohl die monatliche Headline-Inflation als auch die Kerninflation sind deutlich schwächer ausgefallen. Gleichzeitig ist die jährliche Inflationsrate von 4,2 % auf 3,5 % gefallen. Selbst die Core Inflation, also ohne die volatilen Komponenten Energie und Lebensmittel, ist weiter zurückgekommen.
Besonders auffällig: Die Verbraucherpreise fielen auf Monatsbasis erstmals seit Jahren deutlich. Der zugrunde liegende Preisdruck hat sich gleichzeitig kaum beschleunigt.
Genau hier liegt aber der entscheidende Punkt: Der CPI ist ein Blick in den Rückspiegel.
Der Bericht bildet die bereits vergangenen Preisentwicklungen ab. Der aktuelle Anstieg bei Öl und Energie ist darin noch nicht vollständig enthalten. Bleiben die Ölpreise erhöht oder steigen aufgrund der Situation im Nahen Osten weiter, könnte sich das in den kommenden Inflationsberichten wieder bemerkbar machen.
Auch Fed Chair Kevin Warsh blieb entsprechend vorsichtig. Die Fed habe keine Toleranz gegenüber dauerhaft erhöhter Inflation und halte am 2%-Ziel fest. Gleichzeitig wurde mehrfach deutlich: Ein einzelner guter CPI-Bericht reicht nicht aus.
Die Fed braucht mehrere Berichte mit einer vergleichbaren Entwicklung, bevor sich das geldpolitische Bild nachhaltig verändert.
Und genau das hatte ich gestern bereits im Video angesprochen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute stehen die US Producer Price Index Daten im Mittelpunkt.
US PPI MoM
Forecast: 0,0 %
Previous: 1,1 %
US Core PPI MoM
Forecast: 0,3 %
Previous: 0,4 %
Nach dem starken CPI-Bericht wird der PPI heute extrem wichtig.
Sollten auch die Erzeugerpreise deutlich schwächer ausfallen, würde das die These eines breiteren Inflationsrückgangs unterstützen. Bleiben die Produzentenpreise dagegen erhöht, könnte der Markt den gestrigen CPI-Bericht noch stärker als kurzfristige Momentaufnahme betrachten.
Zusätzlich stehen heute weitere Fed-Kommentare, unter anderem von Williams, die US Crude Oil Inventories und das Beige Book auf der Agenda.
Gerade die Rohöllagerbestände erhalten aufgrund der aktuellen Ölpreisbewegung und der geopolitischen Situation zusätzliche Bedeutung.
Das Beige Book liefert außerdem einen aktuellen Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Fed-Distrikte. Besonders relevant bleiben Preisdruck, Konsum und Arbeitsmarkt.
Earnings im Überblick
Die Earnings Season nimmt weiter Fahrt auf.
Goldman Sachs lieferte extrem starke Zahlen. Der Gewinn je Aktie lag mit 20,98 Dollar deutlich über den erwarteten 14,45 Dollar. Auch die Nettoerlöse, das Investment Banking und insbesondere das Trading-Geschäft lagen deutlich über den Erwartungen.
Citigroup konnte ebenfalls überzeugen. EPS und Umsatz lagen über den Erwartungen, während Markets Revenue, FICC und Investment Banking Stärke zeigten.
Bank of America meldete ebenfalls solide Zahlen mit einem EPS von 1,21 Dollar gegenüber erwarteten 1,13 Dollar. Das Nettozinseinkommen lag über den Prognosen.
Auf der anderen Seite enttäuschte IBM mit vorläufigen Umsätzen von 17,2 Milliarden Dollar gegenüber erwarteten 17,86 Milliarden Dollar. Besonders schwach entwickelte sich das Infrastrukturgeschäft.
Auch ASML hat heute gute Zahlen vorgelegt und bleibt damit für den europäischen Technologiesektor und insbesondere die Halbleiterbranche im Fokus.
Die ersten Bank-Earnings zeigen bisher ein insgesamt robustes Bild. Gerade Trading und Kapitalmarktgeschäft liefern starke Ergebnisse.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil bleibt der wichtigste Makrofaktor.
Seit Wochenbeginn liegt Öl knapp 12 % im Plus und notiert während dieser Analyse im Bereich von 80 Dollar. Allein gestern ging es erneut rund 2,4 % nach oben.
Solange die Situation im Nahen Osten nicht deeskaliert, bleiben für mich 84 Dollar, 86 Dollar und anschließend 88 Dollar die nächsten relevanten Zonen.
Kommt es dagegen zu einer geopolitischen Entspannung und einem Schlusskurs unter 76 Dollar, wären 72 Dollar und anschließend 69 Dollar wieder realistisch.
Für den Gesamtmarkt ist ein fallender Ölpreis momentan enorm wichtig.
Der Markt kann aufgrund eines einzelnen CPI-Berichts nicht plötzlich nachhaltige Zinssenkungen einpreisen, wenn gleichzeitig bereits die Grundlage für erneut steigende Energiepreise geschaffen wird.
Der CPI-Bericht ist eine Momentaufnahme. Der Ölpreis entscheidet mit darüber, wie die nächsten Berichte aussehen könnten.
Genau dieses Szenario hatte ich gestern im Video angesprochen.
DXY
Der Dollar Index reagierte zunächst mit Schwäche auf die Inflationsdaten und lief erneut die 100,60 an.
Auf Daily-Basis schloss der DXY unter 101 und rund 0,34 % im Minus.
Trotzdem: Für einen derart starken CPI-Bericht ist die Reaktion erstaunlich moderat.
Die 100,60 wurde erneut aufgekauft und der DXY notiert weiterhin innerhalb seiner Range oberhalb der 100,50.
Das bullische Bild im Dollar ist damit keinesfalls vollständig gebrochen.
US-Staatsanleihen
Auch die US-Renditen korrigierten:
3-jährige Renditen: -1,75 %
5-jährige Renditen: -1,43 %
10-jährige Renditen: -0,87 %
30-jährige Renditen: -0,20 %
Natürlich sehen wir eine Reaktion auf die CPI-Daten.
Aber auch hier gilt: Gemessen an der Stärke des Inflationsberichts ist die Bewegung relativ überschaubar – insbesondere von den weiterhin extrem hohen Renditeniveaus aus.
Der Dollar bricht nicht massiv ein. Die Renditen kollabieren nicht. Die Indizes squeezten nicht aggressiv auf neue Hochs.
Das zeigt mir: Die Zinserhöhungsängste wurden durch den CPI-Bericht kurzfristig reduziert, aber die Geopolitik hält weiterhin die Zügel in der Hand.
FedWatch Tool
Für das Juli-Meeting hat sich die Marktgewichtung deutlich verschoben.
85,6 % erwarten unveränderte Zinsen.
Nur noch 14,4 % preisen eine Erhöhung um 25 Basispunkte ein.
Für September sieht die Verteilung aktuell folgendermaßen aus:
39,5 % unverändert
52,7 % +25 Basispunkte
7,8 % +50 Basispunkte
Das ist eine massive Veränderung gegenüber der Gewichtung vor den CPI-Daten.
Die Angst vor weiteren Zinserhöhungen wurde kurzfristig deutlich reduziert.
Die vergangenen Tage haben aber gleichzeitig gezeigt, wie schnell sich diese Wahrscheinlichkeiten verschieben können.
Öl und der Nahost-Konflikt bleiben Treiber Nummer eins.
Volatilität
Der Volatilitätsindex bleibt mit 16,26 Punkten weiterhin ruhig.
Auch das ist wichtig.
Trotz der geopolitischen Headlines sehen wir aktuell keine echte Panik im Markt.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia zeigte gestern erneut massive relative Stärke.
Die Aktie stieg 4,14 % und notiert mittlerweile im Bereich von 211 Dollar.
Mein Szenario bleibt unverändert:
Solange die 200 Dollar halten, bleiben 213 Dollar und 217 Dollar meine nächsten Zonen.
Darüber könnte sich die Bewegung vor den Earnings wieder in Richtung 230 Dollar ausweiten.
Das kurzfristige Bild bei Risk Assets bleibt bullish – allerdings mit extrem hoher Vorsicht aufgrund der geopolitischen Headlines.
Sollte sich eine echte Deeskalation im Nahen Osten abzeichnen, könnten wir massive Squeezes sehen.
Risk Assets Long. Dollar Short. Oil Short.
Der durch die CPI-Daten ausgebliebene Squeeze könnte dann sehr schnell nachgeholt werden.
Bitcoin
Auch Bitcoin zeigte gestern relative Stärke und einen der stärksten Handelstage seit längerer Zeit.
Auf Tagesbasis ging es rund 4,33 % nach oben.
Bitcoin schloss im Bereich von 65.000 Dollar und damit an einem extrem wichtigen technischen Level.
Für mich stehen jetzt zunächst das März-Monatstief bei rund 65.000 Dollar und anschließend das April-Monatstief bei 65.700 Dollar im Fokus.
Diese Zonen müssen überwunden werden.
Danach wäre die 67.000-Dollar-Marke der nächste entscheidende Bereich, um wieder ein neues Strukturhoch zu formen.
Eine starke Rejection an den aktuellen Zonen bleibt allerdings möglich.
Auch hier hängt kurzfristig sehr viel von der geopolitischen Entwicklung ab.
S&P 500
Der S&P 500 konnte gestern lediglich 0,36 % zulegen.
Für diese Inflationsdaten ist das erstaunlich wenig.
Gleichzeitig notieren wir weiterhin extrem nahe an den All-Time-Highs.
Mein Gameplan bleibt klar: Kommt es zu einer geopolitischen Deeskalation, sehe ich sehr schnell neue All-Time-Highs.
Dann könnte der CPI-Bericht nachträglich stärker eingepreist werden, weitere Zinserhöhungen würden unwahrscheinlicher und die Fed könnte im allgemeinen Ton wieder etwas dovisher werden.
Ein einzelner CPI-Bericht reicht allerdings nicht.
Genau das haben auch die Fed-Sprecher gestern klargemacht.
Über dem gestrigen Daily High bei 7.615 Punkten sehe ich zunächst die 7.630 und anschließend 7.650 Punkte.
Die 7.500er-Marke bleibt für mich auf der Unterseite entscheidend.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigte gestern relative Stärke und schloss oberhalb der 29.500 Punkte.
Das Daily High von Montag und gestern sowie das Weekly High der vergangenen Woche wurden bereits gebrochen.
Für mich werden Longs oberhalb von 29.880 Punkten interessant.
Danach stehen zunächst die 30.000 Punkte im Fokus.
Können auch diese überwunden werden, sehe ich 30.400 bis 30.500 Punkte und damit neue All-Time-Highs als mögliches Szenario.
Vorsichtig werde ich erneut unterhalb von 29.500 Punkten.
Dann könnte die 29.000 wieder angelaufen werden.
US30
Der Dow Jones hat erneut exakt die relevante Zone angelaufen.
Die 52.000 Punkte wurden stark aufgekauft und der Index konnte wieder oberhalb von 52.500 Punkten schließen.
Solange wir über 52.500 bleiben und das gestrige Daily High überwinden, sehe ich einen erneuten Test der 53.000 Punkte.
Unterhalb von 52.500 würde ich kurzfristig wieder vorsichtiger und könnte mir eine Bewegung in Richtung 52.300 Punkte vorstellen.
DAX charttechnischer Ausblick
Der DAX bleibt für mich aktuell ein extremer Ranging Market.
Ich wäre mit der vermeintlichen relativen Stärke weiterhin vorsichtig.
Mein bevorzugtes Szenario bleibt zunächst eine kleine Korrektur.
Ich könnte mir vorstellen, dass wir erneut unter die 24.770 Punkte fallen und anschließend die 24.500 Punkte anlaufen, bevor bei allgemeiner Indexstärke wieder eine nachhaltigere Aufwärtsbewegung beginnt.
Bullish wird das kurzfristige Bild für mich wieder oberhalb von 25.220 Punkten.
Hier möchte ich allerdings einen sauberen H4-Schlusskurs sehen.
Gelingt dieser Break, wäre die 25.500er-Zone mein nächstes relevantes Ziel.
Bis dahin bleibt der DAX für mich innerhalb seiner Range und ich sehe aktuell keinen Grund, Bewegungen aggressiv hinterherzulaufen.
Fazit
Die CPI-Daten waren extrem stark.
Headline Inflation, Core Inflation, Monats- und Jahreswerte – praktisch alle wichtigen Inflationskennzahlen sind deutlich zurückgekommen.
Und trotzdem sehen wir keinen massiven Risk-On-Squeeze.
Genau das ist für mich die wichtigste Information des gestrigen Handelstages.
Der Markt zweifelt an der Nachhaltigkeit des Inflationsrückgangs.
Der Nahost-Konflikt und der stark gestiegene Ölpreis könnten bereits in den kommenden Monaten wieder für höheren Preisdruck sorgen. Ein einzelner CPI-Bericht reicht der Fed nicht aus – und er reicht aktuell offensichtlich auch den Marktteilnehmern nicht aus.
Sollte Öl korrigieren und sich die geopolitische Situation entspannen, könnte die durch den CPI-Bericht eigentlich gerechtfertigte Risk-On-Bewegung sehr schnell nachgeholt werden.
Bleiben Öl und geopolitische Spannungen dagegen erhöht, werden auch starke Inflationsdaten weiterhin nur begrenzt für Entspannung sorgen.
Heute stehen mit den US-PPI-Daten bereits die nächsten Inflationszahlen auf der Agenda.
Der Markt bekommt damit direkt den nächsten Test.
Keine Anlageberatung. Diese Analyse dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken.
Wünsche euch stabile Trades!
XAUUSD: 15. Juli, günstig kaufen und teuer verkaufen.Unterstützung: 4020/4000/3983, Widerstand: 4076/4090/4120.
Meine Empfehlungen:
KAUFEN: 3990–4000, SL: 3970, TP: 4070–4100;
VERKAUFEN: 4090–4100, SL: 4120, TP: 4030–4000;
Technisch gesehen erholte sich Gold gestern von seinen Tiefstständen und durchbrach aufgrund von Wirtschaftsdaten erneut die Marke von 4100. Es steht jedoch weiterhin unter Druck durch den gleitenden Durchschnitt der letzten 10 Tage (MA10) und schloss unterhalb der gleitenden Durchschnitte der letzten 7 und 5 Tage (MA7/MA5) (4075/4064). Auf den 1-Stunden- und 4-Stunden-Charts notiert Gold unterhalb der mittleren Bollinger-Band-Linie, wobei die gleitenden Durchschnitte konvergieren und der RSI-Indikator auf niedrigem Niveau liegt. Das kurzfristige Konsolidierungsmuster für Gold bleibt unverändert. Die heutige Handelsstrategie lautet: günstig kaufen und teuer verkaufen.
Verlieren mit System statt Handeln ohne PlanIm Trading sind Verluste nichts Ungewöhnliches. Sie sind ein natürlicher Bestandteil eines Wahrscheinlichkeitsgeschäfts. Kein Trader, egal wie erfahren er ist, kann bei jeder einzelnen Position richtig liegen. Was einen professionellen Trader von einem emotional handelnden Trader unterscheidet, ist nicht die Fähigkeit, Verluste vollständig zu vermeiden, sondern der Umgang mit ihnen und die Kontrolle über das Risiko.
Ein geplanter Verlust ist kein Misserfolg. Wenn ein Trader vor dem Einstieg klare Regeln für den Entry-Bereich, den Stop-Loss, das Gewinnziel, die Positionsgröße und das akzeptierte Risiko festgelegt hat, dann ist dieser Verlust lediglich ein Bestandteil seines Handelssystems. Er ist vergleichbar mit Betriebskosten in einem Unternehmen: nicht angenehm, aber einkalkuliert und nicht in der Lage, den gesamten Prozess zu zerstören.
Die wahre Gefahr entsteht bei einem Trade, der ohne klare Struktur und ohne Vorbereitung eröffnet wird. Das passiert, wenn ein Trader aus FOMO handelt, die Positionsgröße erhöht, um Verluste schnell zurückzugewinnen, den Stop-Loss verschiebt, weil er seinen Fehler nicht akzeptieren möchte, oder Entscheidungen nur aufgrund kurzfristiger Emotionen trifft. Solche Trades reduzieren nicht nur das Kontoguthaben, sondern zerstören auch die Disziplin, schwächen das Vertrauen in das eigene System und führen dazu, dass zukünftige Entscheidungen immer unkontrollierter werden.
Ein reifer Trader versteht, dass jeder Verlust wertvolle Daten enthält. Statt ihn nur als negatives Ergebnis zu betrachten, analysiert er den Grund für den Einstieg, die Reaktion des Marktes, seinen emotionalen Zustand während des Trades und ob der ursprüngliche Plan eingehalten wurde. Durch eine ernsthafte Auswertung kann ein Verlust Schwächen in der Strategie, Fehler im Risikomanagement oder psychologische Probleme beim Trading aufdecken.
Auch die mentale Gesundheit ist ein wichtiger Teil des Risikomanagements. Wenn eine Verlustserie dazu führt, dass man gestresst, ungeduldig oder vom Wunsch getrieben wird, den Markt „zurückzuzahlen“, ist die beste Entscheidung nicht, weitere Trades zu eröffnen, sondern eine Pause einzulegen. Der Markt wird immer da sein. Aber die eigene Klarheit, Disziplin und Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen, müssen zuerst geschützt werden.
Fazit:
Ein verlorener Trade bedeutet nicht, dass du ein schlechter Trader bist. Problematisch ist ein Verlust, bei dem du nicht weißt, warum er entstanden ist, keinen Plan hattest und keine Erkenntnisse daraus gewinnst. Professionelle Trader versuchen nicht, jeden Verlust zu vermeiden. Sie lernen, Verluste zu begrenzen, zu dokumentieren und in wertvolle Daten zur Verbesserung ihres Systems umzuwandeln. Im Trading entsteht Fortschritt nicht dadurch, dass man immer richtig liegt, sondern dadurch, dass man lernt, seine Fehler kontrolliert zu managen.
XAUUSD — 4.021 Füttert den Aufschwung XAUUSD — 4.021 Füttert den Aufschwung
Gold versucht, von der unteren Seite der Spanne wieder Luft zu holen, aber dieser Aufschwung fühlt sich immer noch wie ein Markt an, der sich erst beweisen muss, bevor Händler ihm voll vertrauen.
Der Preis fiel in den unteren FVG um 4.000 - 4.021,815, dann begann er, sich wieder in Richtung 4.054,400 zu bewegen. Diese Reaktion ist wichtig, weil sie uns sagt, dass Verkäufer möglicherweise bereits die einfache Liquidität unter dem jüngsten Tiefpunkt genommen haben. Wenn der Preis die Verkaufsliquidität ergreift und dann wieder über den gebrochenen Bereich steigt, kann er das Tief in eine kurzfristige Falle verwandeln.
Für neue Händler wird die Geschichte hier einfach. Der Markt fiel zunächst stark, zog Liquidität von schwachen Käufern ab und begann sich dann zu erholen, während der USD vor den CPI- und Fed-bezogenen Kommentaren pausierte. Das bedeutet nicht, dass Gold wieder vollständig bullisch ist, aber es bedeutet, dass der untere FVG als Reaktionszone erwacht ist.
Meine Hauptansicht ist kurzfristig bullisch, solange Gold über 4.021,815 bleibt. Wenn Käufer den Preis über diesem Niveau halten und 4.054,400 zurückerobern können, erwarte ich, dass der Preis als nächstes die Verkaufsprämienzone um 4.085 - 4.100,355 anvisiert. Diese Zone ist wichtig, weil dort späte Käufer möglicherweise anfangen zu jagen und Verkäufer die Stärke dieser Erholung testen könnten.
Wenn Gold diese Prämienzone sauber durchbricht, wird der obere FVG um 4.125 - 4.140 zum nächsten Magneten. Aber ich möchte das größere Bild ehrlich halten: hartnäckige Inflation, geopolitische Spannungen und Fed-Erwartungen könnten das Aufwärtspotenzial begrenzen, sodass dies eher wie eine kontrollierte Erholung als eine saubere bullische Trendwende aussieht.
Dieser bullische Aufschwung wird schwach, wenn Gold 4.021,815 verliert und sich nicht erholt. Wenn das passiert, ist die untere FVG-Reaktion gescheitert, und der Preis könnte nach Liquidität in der Nähe von 3.983,545 oder sogar 3.960,275 suchen.
Wichtige Preiszonen, die zu beobachten sind
Aktueller Reaktionsbereich: 4.054,400
Hauptnachfrage / untere FVG-Zone: 4.000 - 4.021,815
Bullische Bestätigungszone: saubere Rückeroberung über 4.054,400
Hauptaufwärtsreaktionszone: 4.085 - 4.100,355
Oberes FVG-Ziel: 4.125 - 4.140
Unterstützung, wenn Käufer scheitern: 3.983,545
Wesentliche untere Liquidität: 3.960,275
Ungültigkeit: sauberer Schluss unter 4.021,815
Sehen Sie dies als echten Aufschwung vom unteren FVG oder nur als Liquiditätsrückzug, bevor Verkäufer in der Nähe der Prämienzone zurückkehren?
Die eigene Analyse ständig hinterfragen...Die eigene Analyse ständig hinterfragen – der Schlüssel, um nicht stur in die falsche Richtung zu handeln
Beim Trading darf man sein Setup niemals einfach blind handeln.
Man muss es ständig hinterfragen und kontrollieren. Nicht, weil man seinem eigenen Setup nicht vertraut, sondern weil sich die Marktsituation jederzeit ändern kann.
Genau diese Bereitschaft, die eigene Analyse kritisch zu überprüfen, schützt davor, stur in die falsche Richtung zu handeln.
Ein gutes Setup bedeutet nicht, dass man danach blind in den Trade läuft.
Man muss die eigene Analyse ständig hinterfragen und kontrollieren.
Der Markt schuldet uns keine Bestätigung – und wer nicht bereit ist, seine Meinung zu ändern, handelt irgendwann einfach nur noch stur in die falsche Richtung.
Der Masterplan – mehrere Szenarien, aber ein gemeinsamer Schlüsselbereich
Wenn wir von einem möglichen AB=CD-Pattern ausgehen, könnte die aktuelle Bewegung genau der Teil einer größeren Korrektur sein, die wir damals möglicherweise als Expanding Flat eingeordnet haben. In diesem Fall würden wir uns aktuell in dessen Welle A befinden.
Der übergeordnete Masterplan sieht für mich derzeit zwei Hauptalternativen vor:
1. Der Abwärtsimpuls setzt sich fort.
2. Wir befinden uns in einer größeren Korrektur, in der die Welle A bereits abgeschlossen sein könnte und nun die entsprechenden Wolfe Waves zum Tragen kommen.
Zusätzlich haben wir ein Gartley-Pattern, das von oben Druck auf den Kurs ausüben könnte, während auf der Unterseite weiterhin offene Ziele vorhanden sind.
Auch beim DXY besteht die Möglichkeit, dass wir uns in einer steigenden B-Welle innerhalb einer längeren Korrektur befinden – ähnlich der Struktur, die wir bereits bei den beiden vorherigen großen Korrekturen beobachten konnten.
Eine dritte Alternative wäre, dass sich der Euro aktuell in einer möglichen Welle 4 befindet und dabei das Descending Broadening Wedge zum Einsatz kommt. In diesem Szenario wäre zunächst das TP1-Ziel bei 1,25500, also an der Oberkante des DBW, interessant für eine mögliche letzte Welle 5.
Stellt man die beiden Charts gegenüber, lassen sich durchaus einige Gemeinsamkeiten und wiederkehrende Muster erkennen:
Solange der Euro den blauen Bereich nicht nachhaltig überwinden kann, bleibt das übergeordnete Bild für mich bärisch. Sollte der Ausbruch jedoch gelingen, müssten wir die aktuelle Struktur und damit auch den gesamten Masterplan neu bewerten.
Bis dahin gehe ich davon aus, dass der Euro möglicherweise auch im weiteren Jahresverlauf unter Druck bleiben könnte.
– XAU/USD (Gold) | 45-Minuten-Chart**## **Marktüberblick**
Gold notiert aktuell bei **4.025,78 USD** und verzeichnet einen leichten Tagesverlust von **-0,16 %**. Das Marktbild zeigt eine gemischte Struktur: Während sich auf dem 45-Minuten-Chart eine kurzfristige Erholung entwickelt, bleibt der übergeordnete Trend auf den höheren Zeitebenen weiterhin bärisch.
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## **Multi-Timeframe-Analyse**
| Zeiteinheit | Signal | Bewertung |
| -------------- | ----------- | -------------------------------------------------- |
| **5 Minuten** | 🟢 Bullisch | Kurzfristig dominieren die Käufer. |
| **15 Minuten** | 🔴 Bärisch | Leichte Korrektur innerhalb der Intraday-Bewegung. |
| **45 Minuten** | 🟢 Bullisch | Positive kurzfristige Marktstruktur. |
| **4 Stunden** | 🔴 Bärisch | Mittelfristiger Abwärtstrend bleibt intakt. |
| **1 Tag** | 🔴 Bärisch | Langfristig überwiegt weiterhin der Verkaufsdruck. |
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# **Technische Marktstruktur**
## **1. Trendanalyse**
Nach einer längeren Abwärtsbewegung zeigt der 45-Minuten-Chart erste Anzeichen einer Trendwende. Der Kurs konnte sich oberhalb des dynamischen Trendbandes etablieren und konsolidiert derzeit über einer wichtigen Unterstützungszone.
Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die Käufer kurzfristig die Kontrolle übernommen haben. Für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung ist jedoch ein Ausbruch über den nächsten Widerstandsbereich erforderlich.
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## **2. Unterstützungs- und Widerstandszonen**
### **Widerstände**
* **4.041 – 4.045 USD** – Kurzfristiges Kursziel und erster Widerstandsbereich.
* **4.070 – 4.085 USD** – Bedeutende Angebotszone mit erhöhtem Verkaufsinteresse.
### **Unterstützungen**
* **4.021 – 4.024 USD** – Dynamische Unterstützung und kurzfristiger Schlüsselbereich.
* **3.995 – 4.000 USD** – Wichtige psychologische und technische Unterstützung.
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# **Momentum-Analyse**
Die aktuelle Kursentwicklung zeigt mehrere positive Signale:
* Bildung höherer Tiefs (Higher Lows)
* Nachlassender Verkaufsdruck
* Stabilisierung oberhalb des Trendbandes
* Käufer verteidigen die kurzfristige Unterstützungszone erfolgreich
Das Momentum spricht derzeit für eine Fortsetzung der Erholung, solange die Unterstützung nicht unterschritten wird.
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# **Handelsszenarien**
## 🟢 Bullisches Szenario (Bevorzugt)
Kann sich der Kurs oberhalb von **4.021 USD** behaupten, sind folgende Kursziele realistisch:
* **Ziel 1:** 4.041 USD
* **Ziel 2:** 4.055 USD
* **Ziel 3:** 4.075 USD
Ein dynamischer Ausbruch über **4.041 USD** würde das bullische Szenario deutlich bestätigen und weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen.
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## 🔴 Bärisches Szenario
Fällt der Kurs nachhaltig unter **4.021 USD**, würde sich das kurzfristige Chartbild verschlechtern.
Mögliche Abwärtsziele:
* **4.010 USD**
* **4.000 USD**
* **3.985 USD**
Ein Bruch unter die dynamische Unterstützung könnte die Verkäufer erneut in den Markt bringen.
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# **Risikobewertung**
### **Bullische Bestätigung**
* Schlusskurse oberhalb von 4.021 USD
* Ausbruch über den Konsolidierungsbereich
* Zunehmendes Kaufvolumen
### **Bärische Bestätigung**
* Schlusskurs unter 4.021 USD
* Bildung tieferer Hochs
* Steigendes Verkaufsvolumen
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# **Professionelle Markteinschätzung**
Der 45-Minuten-Chart signalisiert aktuell eine **kurzfristig bullische Erholung innerhalb eines übergeordneten bärischen Trends**. Solange der Bereich um **4.021–4.024 USD** verteidigt wird, besitzen die Käufer gute Chancen, den Kurs in Richtung **4.041 USD** und darüber hinaus zu bewegen.
Dennoch bleibt Vorsicht geboten, da sowohl der **4-Stunden- als auch der Tageschart** weiterhin einen intakten Abwärtstrend zeigen. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über die nächsten Widerstände würde das mittelfristige Chartbild deutlich verbessern.
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## **Zusammenfassung**
* **Aktueller Kurs:** 4.025,78 USD
* **Kurzfristiger Trend:** 🟢 Bullisch
* **Mittelfristiger Trend:** 🔴 Bärisch
* **Wichtige Unterstützung:** 4.021–4.024 USD
* **Wichtiger Widerstand:** 4.041–4.045 USD
* **Primäres Kursziel:** 4.041 USD
* **Gesamtausblick:** **Vorsichtig bullisch**, solange der Kurs oberhalb von **4.021 USD** notiert. Ein Ausbruch über **4.041 USD** könnte die Aufwärtsbewegung in Richtung **4.055–4.075 USD** fortsetzen.
Die Bären bleiben dominant – der Goldpreis fällt.1. Trend
Kurzfristiger Trend: Bärisch.
Der Kurs liegt unter EMA9 und EMA89.
Lower Highs (LH) und Lower Lows (LL) bestätigen den Abwärtstrend.
Die aktuelle Erholung ist nur eine technische Gegenbewegung.
2. Widerstand
4.020–4.025
Erster Widerstand.
Ehemalige Unterstützung, jetzt Widerstand.
4.050–4.052
Starker Widerstand.
EMA89 + fallende Trendlinie.
Eine Ablehnung hier könnte den Abwärtstrend fortsetzen.
3. Unterstützung
3.995–4.000
Erste Unterstützung.
3.983
Wichtige Unterstützung.
Ein Bruch darunter könnte den Kurs in Richtung 3.950 drücken.
--------------------------------
SELL GOLD: 4050–4053
SL: 4058
TP: 4033 → 4005 → 3982
--------------------------------
GBP/USD: Erneuter Test vor weiterem Anstieg erwartetDas Währungspaar GBP/USD testet derzeit eine bärische Widerstandslinie im Bereich von 1,3410. Anstatt eines unmittelbaren Ausbruchs könnte der Kurs zunächst in die Nachfragezone zwischen 1,3353 und 1,3370 zurückfallen, bevor der Aufwärtstrend wieder aufgenommen wird.
Der US-Dollar steht nach schwachen Verbraucherpreisdaten (CPI) weiterhin unter Druck, was die Voraussetzungen für eine Erholung des GBP schafft – vorausgesetzt, die Unterstützungszone hält.
Empfohlene Strategie: Kaufgelegenheiten im Bereich 1,3353–1,3370 mit einem Kursziel von 1,3410 suchen; das Szenario ist hinfällig, sollte der Kurs auf H1-Basis unterhalb der Nachfragezone schließen.
Ethereum, Langfristiger Ausblick und mögliche Kursentwicklung !Hallo liebe TradingView-Community 👋
Werfen wir heute gemeinsam einen Blick auf Ethereum im Weekly Chart und darauf, wie sich der Kurs in den kommenden Monaten weiterentwickeln könnte.
Die gestrigen Makrodaten fielen schlechter aus als vom Markt erwartet. Interessanterweise wurde dies von den Marktteilnehmern zunächst positiv aufgenommen, da schwächere Wirtschaftsdaten die Wahrscheinlichkeit einer zukünftigen Zinserhöhung verringern können.
Der nächste Zinsentscheid steht bereits am 29. dieses Monats an, weshalb makroökonomische Entwicklungen derzeit einen erheblichen Einfluss auf die Kursentwicklung der Finanzmärkte haben.
Infolgedessen konnte der gesamte Markt gestern eine starke Aufwärtsbewegung verzeichnen, von der auch Ethereum deutlich profitierte.
Die entscheidende Frage lautet jedoch wie so oft: Ist diese Bewegung nachhaltig ?
Ein Blick auf die On Chain Daten mahnt zumindest zur Vorsicht. Allein gestern flossen über 1,2 Milliarden US Dollar auf den Derivatemarkt von Binance. Solche Kapitalzuflüsse deuten häufig darauf hin, dass ein großer Teil der Aufwärtsbewegung durch gehebelte Positionen getragen wird. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Bewegung unmittelbar endet, allerdings steigt dadurch die Wahrscheinlichkeit höherer Volatilität und möglicher Liquiditätsbewegungen. Gerade bei stark gehebelten Märkten sollte das Risiko daher niemals unterschätzt werden.
Kommen wir nun zum Chart. 😉
Ethereum besitzt aktuell die Möglichkeit, den wichtigen Widerstandsbereich bei 1.966 US-Dollar anzulaufen, der im Chart durch die gelbe Linie markiert ist. Ich gehe allerdings momentan nicht davon aus, dass der Kurs diesen Bereich im ersten Anlauf nachhaltig überwinden wird.
Der Grund dafür ist relativ einfach:
Über einen Zeitraum von mehr als zwei Monaten fungierte dieses Preisniveau als wichtige Unterstützung. Nachdem Ethereum diesen Bereich verloren hat, dürfte er nun als signifikanter Widerstand wirken. Ein bekanntes Prinzip der Charttechnik lautet schließlich:
Ehemalige Unterstützungen werden häufig zu neuen Widerständen.
Der im Chart markierte gelbe Punkt, auf den auch der gelbe Pfeil zeigt, ist deshalb von besonderer Bedeutung. Als Trader sollte man niemals ausschließlich ein einziges Szenario betrachten, sondern immer mehrere Möglichkeiten im Blick behalten.
Sollte es Ethereum gelingen, den Widerstand bei 1.966 US-Dollar nachhaltig nach oben zu durchbrechen und diesen Bereich erfolgreich zurückzuerobern, eröffnet sich aus charttechnischer Sicht weiteres Aufwärtspotenzial bis zum nächsten größeren Widerstand bei rund 2.369 US-Dollar, welcher durch die orangene Linie markiert wird. Dieses bullische Szenario habe ich im Chart mit dem grün gestrichelten Pfeil dargestellt.
Das bearische Szenario bleibt jedoch weiterhin bestehen.
Sollte Ethereum am Widerstand bei 1.966 US-Dollar abgewiesen werden, wovon ich zum aktuellen Zeitpunkt eher ausgehe, dürfte der Markt seine übergeordnete Korrektur zunächst fortsetzen. Ein solcher Rückgang erfolgt in den seltensten Fällen geradlinig, sondern entwickelt sich häufig über mehrere Wochen oder sogar Monate hinweg.
In diesem Fall gehe ich davon aus, dass der Bereich um die blaue Unterstützung bei 1.554 US Dollar langfristig keinen ausreichenden Halt bieten könnte und Ethereum anschließend den nächsten größeren Unterstützungsbereich bei rund 1.071 US-Dollar anlaufen würde, welcher im Chart durch die grüne Linie markiert ist.
Auch der RSI liefert derzeit interessante Hinweise. Sollte sich das bearische Szenario entfalten, könnte sich im weiteren Verlauf, wie bereits im Chart dargestellt, eine bullische Divergenz ausbilden. Solche Divergenzen treten häufig gegen Ende größerer Korrekturbewegungen auf und können frühe Hinweise auf eine nachlassende Verkaufsdynamik liefern.
Aus heutiger Sicht erwarte ich deshalb eher, dass Ethereum seinen langfristigen Boden zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 ausbilden könnte. Natürlich handelt es sich hierbei lediglich um ein mögliches Szenario auf Basis der aktuellen Chartstruktur und der vorliegenden Marktdaten. Der Markt bleibt dynamisch und neue Entwicklungen können jederzeit zu einer Neubewertung führen.
Mein Fazit:
Kurzfristig profitiert Ethereum von der positiven Marktreaktion auf die jüngsten Makrodaten. Dennoch sollte man die Bewegung mit Vorsicht betrachten, da die hohen Zuflüsse in den Derivatemarkt auf eine starke Beteiligung gehebelter Positionen schließen lassen.
Charttechnisch bleibt der Bereich um 1.966 US-Dollar die derzeit wichtigste Entscheidungszone. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte weiteres Aufwärtspotenzial bis 2.369 US Dollar eröffnen. Scheitert Ethereum jedoch an diesem Widerstand, dürfte die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung der übergeordneten Korrektur deutlich zunehmen.
Wenn euch diese Analyse gefallen hat, würde mich eure Meinung und Einschätzung zu Ethereum ebenfalls sehr interessieren.
„Disziplin schlägt Emotionen. Gemeinsam Kapital schützen und langfristig profitabel bleiben.“
Wer viel Geld hat, kann spekulieren.
Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren.
Wer kein Geld hat, muss spekulieren.
Mit freundlichen Grüßen
ANDO & LetzCrypto ❤️🔥
Bitcoin H2: Ausbruch aus der AkkumulationszoneBTCUSD wird bei rund 64.740 gehandelt, nachdem es die erweiterte Widerstandszone von 63.300–64.400 durchbrochen hat. Der Preis liegt immer noch über der steigenden Trendlinie und der RSI bleibt über 60, was zeigt, dass die kurzfristige Dynamik zu Käufern tendiert.
Die alte Widerstandszone könnte sich nun in eine Unterstützung verwandeln. Daher wird eine Korrektur auf 64.000–64.400, gefolgt von einer Aufwärtsreaktion, ein klareres Setup schaffen als die Verfolgung des aktuellen Preises.
Langes Beobachtungsgebiet: 64.000–64.400
Bestätigung: bullische Ablehnung oder H2-Festigung über 65.000
Nahe am Ziel: 65.500–66.000
Hauptziel: 67.007
Entwertung: H2 schloss deutlich unter 63.300
Makro unterstützt den Aufwärtstrend, da der US-VPI niedriger als erwartet ist, was zu einem Rückgang des USD und der Renditen führt und gleichzeitig die Stimmung gegenüber risikoreichen Anlagen verbessert.
Da BTCUSD über der Zone von 63.300–64.400 bleibt, bleibt die Ausbruchsstruktur positiv und das Ziel von 67.007 hat weiterhin Priorität.
Gold H1 – Der rückläufige Kanal hält den Druck aufrechtXAUUSD bewegt sich immer noch in einem fallenden Preiskanal mit niedrigeren Höchst- und Tiefstständen. Der Preis liegt derzeit bei etwa 4.031 und liegt im unteren Teil der Widerstandszone von 4.025–4.070, während ein RSI unter 50 darauf hindeutet, dass die kurzfristige Dynamik weiterhin auf Verkäufer ausgerichtet ist.
Eine Erholung auf 4.045–4.070, bei der es jedoch nicht gelingt, die obere Grenze der Widerstandszone zu durchbrechen, schafft Bedingungen dafür, dass der Preis weiter bis zur unteren Grenze des Kanals rutscht.
Sie sollten nicht sofort nach einer rückläufigen Kerze verkaufen. Eine sauberere Vorgehensweise besteht darin, darauf zu warten, dass der Preis wieder in den Widerstandsbereich zurückkehrt, und dann die Rückkehr der Verkäufer zu bestätigen.
Solange der Preis unter 4.080 bleibt, bleibt die rückläufige Struktur bestehen und das Ziel von 3.940 wird weiterhin beobachtet.
Umfassende Analyse des Bären-SzenariosUmfassende Analyse des Bären-Szenarios
(Dominiert die heutige Marktentwicklung; der mittelfristige Trend ist unumkehrbar)
🌐1. Bewertungslogik auf Makroebene basierend auf Zinssätzen
Die Zinspolitik der Federal Reserve („Höhere Zinsen für längere Zeit“) hat sich zum Konsensthema der Preisbildung bei institutionellen Anlegern entwickelt. Im Juni-FOMC-„Dot Plot“ hob die Hälfte der Mitglieder ihre Zinsprognosen für das Jahresende an und verzichtete vollständig auf jegliche Hinweise auf Zinssenkungen im Jahr 2026. Als unverzinstes Gut unterliegt Gold in Zyklen steigender Realzinsen einem inhärenten Abwärtsdruck auf die Bewertung. Ein einzelner Monat mit schwachen Arbeitsmarktdaten kann die Erwartungen kurzfristig nur geringfügig anpassen und hat keinen Einfluss auf das Kernziel der Fed, die Inflation einzudämmen. Mit einem Kern-PCE von 4,1 % und einem Kern-VPI von 2,9 % im Mai – einer Inflationsträgheit deutlich über dem 2-%-Ziel – ist das Aufwärtspotenzial für Goldpreise mittel- bis langfristig stark begrenzt.
🔵2. Dreifacher Verkaufsdruck; fehlende Kaufunterstützung
1. Der SPDR Gold ETF verzeichnet anhaltende mittel- bis langfristige Kapitalabflüsse. Die Bestände blieben heute unverändert, ohne dass es zu einer gegenläufigen Akkumulation kam. Dies spiegelt eine bärische, abwartende Haltung institutioneller Anleger wider.
2. Gehebeltes Kapital aus Yen-Carry-Trades wird durch programmatische Verkäufe selbst bei geringfügigen Kursanstiegen abgebaut, wodurch jede Markterholung unterdrückt wird.
3. Nach dem Durchbrechen wichtiger Unterstützungsniveaus durch kurzfristige Long-Positionen wurden Stop-Loss-Orders in den Markt geschossen, während Anleger, die auf hohen Kursen festsitzen, ihre Positionen bei Kursanstiegen weiter reduzieren und aussteigen.
Unter diesem starken Verkaufsdruck neigt der Markt eher zu fallenden als zu steigenden Kursen. Jeder Kursanstieg bietet Bären somit die Möglichkeit, ihre Short-Positionen auszubauen.
BTCUSD H1: Käufer Zielen auf die Marke von 65.200 USDBTCUSD hat einen starken Ausbruch aus der Akkumulationszone vollzogen, nachdem sich ein Rounding-Bottom-Muster gebildet hat. Dies zeigt, dass die Käufer zunehmend die Kontrolle übernehmen. Nach dem schnellen Anstieg testet der Preis aktuell erneut die neue Unterstützungszone bei 64.000 USD, die potenziell neues Kaufinteresse anziehen könnte, bevor der Aufwärtstrend fortgesetzt wird.
Wenn die Zone um 64.000 USD gehalten wird, könnte BTCUSD seine Aufwärtsbewegung fortsetzen und den nächsten Widerstand bei 65.200 USD anvisieren. Sollte der Preis hingegen diese Unterstützung verlieren, würde das kurzfristige Momentum nachlassen und eine tiefere Korrektur möglich werden.
Trading-Plan:
Entry: Buy, wenn der Preis die Zone bei 64.000 USD hält
Stop Loss: Unter 63.700 USD
Take Profit: 65.200 USD
Dieser Beitrag dient nur zu Informationszwecken. Bitte handeln Sie immer auf Basis Ihrer eigenen Analyse und Ihres eigenen Risikomanagements.
Lassen Sie uns gemeinsam eine starke Trading-Community aufbauen!
XAUUSD: Ist die Erholung stark genug für eine Trendwende?Der Goldpreis prallt an der kurzfristigen bullischen Unterstützungslinie nahe 4.000 nach oben ab; der Erholung fehlt es jedoch an Kraft, da der Kurs den darüber liegenden Angebotsbereich bei 4.085 nicht durchbrechen konnte.
Bemerkenswert ist, dass der übergeordnete Abwärtstrend intakt bleibt. Die EMAs (EMA34 und EMA89) sowie die Angebotszone liegen direkt über dem Kurs und bilden eine massive Widerstandszone. Folglich wirken die aktuellen Kursanstiege eher wie technische Gegenbewegungen als wie der Beginn eines neuen Aufwärtstrends.
Aus fundamentaler Sicht wirken die vorsichtige geldpolitische Haltung der Federal Reserve und die hohen Anleiherenditen kurzfristig weiterhin als Belastungsfaktoren für Gold.
Sollte der Kurs an der Marke von 4.085 abgewiesen werden, dürfte XAUUSD den Bereich um 3.993 erneut testen – oder bei zunehmendem Verkaufsdruck sogar noch tiefer fallen.
Empfohlene Strategie: Bevorzugen Sie Verkaufspositionen (SELL), falls sich nahe 4.085 ein Umkehrsignal bildet. Kursziel: 3.993.
HOCHWIRKSAME CPI: GOLD SCALPING SETUP HEUTEGold bleibt unter bärischem Druck, nachdem es unter die vorherige Intraday-Struktur gefallen ist. Die heutige Erholung erscheint korrektiv statt impulsiv, wobei der Preis sich der 4020–4070 Verkaufszone nähert, wo Verkäufer möglicherweise versuchen, die Kontrolle zurückzugewinnen.
Der Hauptfokus für die US-Sitzung liegt auf der Veröffentlichung des US- Verbraucherpreisindex (CPI), einem der wichtigsten Makroereignisse der Woche. Die Inflationsdaten könnten erhebliche Volatilität auslösen. Ein schwächer als erwarteter CPI könnte eine tiefere Erholung unterstützen, während eine stärkere Inflation die USD-Stärke verstärken und den Verkaufsdruck auf Gold erneuern könnte.
☑️ Primäres Szenario – Verkaufsgelegenheit bei der Erholung
Achten Sie auf bärische Bestätigung innerhalb der 4020–4070 Verkaufszone.
Abweisung von der Verkaufszone oder der nahegelegenen FVG bietet potenzielle Short-Einstiege.
Ziel: Rückkehr zu den letzten Tiefs.
☑️ Alternatives Szenario – Bullischer Ausbruch
Wenn Gold entscheidend über 4070 schließt, könnte sich die Erholung ausdehnen.
Das nächste Ziel nach oben ist die 4100–4105 Liquiditätslücke, wo frisches Verkaufsinteresse auftauchen könnte.
Verkaufszone
4020 – 4070
Haupt Verkaufszone / FVG
4100 – 4105
Nächstgelegene Unterstützung
3985 – 3995
Wichtige Nachrichten heute
🔴 19:30 (GMT+7) – US CPI (Verbraucherpreisindex)
Kern CPI m/m
Kern CPI y/y
CPI m/m
CPI y/y
🔴 21:00 (GMT+7) – Fed-Vorsitzender Waller spricht
Sitzungsbias
🔴 Bärisches Scalping
Solange Gold unter dem Widerstand von 4070 bleibt, werden Intraday-Erholungen weiterhin als Gelegenheiten angesehen, um nach Short-Positionen zu suchen. Die CPI-Volatilität könnte Liquiditätsschwankungen verursachen, bevor die nächste gerichtete Bewegung erfolgt.
XAUUSD (M15) | Ausbruch vor US-VPI-Daten?
Gold stabilisiert sich nach dem starken Kursverfall der letzten Woche, während Händler die wichtigen US-Inflationszahlen (VPI) und weitere Kommentare der Federal Reserve abwarten. Die Märkte bleiben vorsichtig, da eine höhere Inflation die Erwartung verstärken könnte, dass die Fed die Zinsen längerfristig hoch hält. Dies würde den US-Dollar stützen und das Aufwärtspotenzial von Gold begrenzen.
Aus Sicht der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) zeigt XAUUSD erste Anzeichen einer intraday-Akkumulation. Der Kurs hat die interne Marktstruktur (BOS) zurückerobert und konsolidiert knapp unterhalb einer absteigenden Trendlinie. Dies deutet darauf hin, dass Käufer versuchen, Dynamik in Richtung externer Liquidität aufzubauen.
Die aktuelle Reaktion findet oberhalb einer kleinen Fair-Value-Lücke (FVG) um 4000–4005 statt, die als nächste Unterstützungszone dient. Solange dieses Ungleichgewicht besteht, könnten Käufer weiterhin das Premiumangebot im Bereich von 4055–4060 anvisieren, wo die absteigende Trendlinie und die Liquidität höherer Zeitebenen zusammenlaufen.
Dieser Widerstandsbereich dürfte jedoch von institutionellen Verkäufern verteidigt werden. Ein Abprallen an der Trendlinie könnte einen erneuten Liquiditätszufluss zurück in Richtung der Nachfragezone von 3980–3985 auslösen, bevor sich eine größere Kursbewegung entwickelt.
Bullisches Szenario (bevorzugt)
Halten über 4000-4005 (FVG)
Durchbruch der absteigenden Trendlinie
Ziel: 4055-4060 (starkes Angebot)
Bärens Szenario
Abweisung am Trendlinienwiderstand
Unterschreitung von 4000 (FVG)
Erneuter Test der institutionellen Nachfrage bei 3980-3985
Wichtige Kursmarken
🔴 Widerstand: 4055-4060
🟢 Unterstützung (FVG): 4000-4005
🔵 Starke Nachfrage: 3980-3985
Tendenz: Intraday bullisch, solange der Kurs über 4000 (FVG) notiert. Der Kurs generiert Liquidität unterhalb des HTF-Trendlinienwiderstands, wobei sich die Kaufliquidität im Bereich von 4055-4060 befindet. Ein bestätigter Ausbruch spricht für eine Fortsetzung des Anstiegs in den Premium-Bereich, während eine Abweisung an der Trendlinie die Liquidität zurück zur institutionellen Nachfrage bei 3980 lenken könnte. Warten Sie auf die Bestätigung bezüglich der Liquiditätszonen, bevor Sie der Expansion folgen.
Goldanalyse und HandelsstrategieDie US-Verbraucherpreisindizes (VPI) für Juni blieben hinter den Markterwartungen zurück. Eine abkühlende Inflation belastete direkt den US-Dollar und die US-Staatsanleiherenditen. Zusammen mit langfristigen, dauerhaften Goldkäufen von Zentralbanken weltweit, die eine Unterstützung durch Käufe am unteren Niveau erzeugten, erholte sich der Goldpreis kräftig nach einem starken Einbruch. Dennoch hat sich das gesamte makroökonomische Umfeld nicht vollständig bullisch gewandelt, und die Vertreter der Federal Reserve halten die Möglichkeit von Zinserhöhungen in diesem Jahr weiterhin offen.
Der Preis befindet sich nach dem vorherigen Einbruch weiterhin in einer Korrekturphase, dies stellt keine vollständige Trendwende dar. Mittel- und langfristige gleitende Durchschnitte drücken den Preis weiter nach unten, wobei zahlreiche Widerstände nach oben bestehen. Kurzfristig besteht ein Bedarf an einer erholenden Korrektur, die bullische Kraft ist jedoch unzureichend.
Der entscheidende kurzfristige Widerstand liegt bei 4100, er bildet die Trennlinie zwischen Bullen und Bären auf kurze Sicht. Weiter aufwärts bildet der Bereich 4135 bis 4140 einen starken Widerstand, an dem zahlreiche frühere Positionen konzentriert sind. Die Marke 4200 stellt einen starken Bandwiderstand dar; der Abwärtstrend erfährt erst eine phasenweise Umkehr, wenn Tageskerzen stabil oberhalb dieses Niveaus schließen.
Die Unterstützungen nach unten liegen bei 4040–4050, dies ist der Bereich für Aufkäufe bei Tagesrückgängen. Die psychologisch wichtige Marke 4000 ist durch hohe Nachfrage von physischen Goldkäufern und Zentralbanken gestützt. Wird dieses Niveau gehalten, bleibt die mittelfristige Bodenstruktur intakt.
Handelsvorgehensweise
Einstieg Long: 4020–4030
Zielkurse: 4070–4100
Bei stabiler Ablehnung im Erholungsbereich 4090–4100 Short gehen
XAUUSD H1: Bleibt die Unterkante des Kanals das nächste Ziel?Aus der Gesamtperspektive befindet sich der Preis weiterhin in einem anhaltenden Abwärtstrend. Jede Erholung reicht lediglich bis in die Nähe der Trendlinie, bevor erneut Verkaufsdruck einsetzt – ein Zeichen dafür, dass die Verkäufer weiterhin die Kontrolle behalten.
Aktuell zeigt XAUUSD eine technische Erholung nach dem Test der unteren Kanalbegrenzung. Gelingt jedoch kein Ausbruch über die Mittellinie des Kanals, dürfte diese Bewegung lediglich eine Gelegenheit für neue Short-Positionen darstellen. Das nächste Ziel liegt dann im Unterstützungsbereich um 3.975 USD.
Ein klarer Ausbruch aus dem fallenden Kanal wäre dagegen das erste Signal dafür, dass die Verkaufsdynamik nachlässt und eine Erholung in Richtung der oberen Widerstandsbereiche möglich wird.
Viel Erfolg beim Trading!
XAUUSD H1: Wird die BOS-Zone zum letzten Mal getestet?Nachdem XAUUSD eine wichtige Unterstützung verloren hat, kehrt der Preis nun zurück, um den zuvor gebrochenen Bereich zu testen. Diese Phase entscheidet häufig darüber, ob der vorherige Breakout tatsächlich bestätigt wird.
Bleibt die BOS-Zone (Break of Structure) als Widerstand bestehen, könnte der Verkaufsdruck erneut zunehmen und den Abwärtstrend fortsetzen. Da die Marktstruktur weiterhin durch Lower Highs und Lower Lows geprägt ist, behalten die Verkäufer derzeit den Vorteil.
Alternatives Szenario: Gelingt dem Preis ein Ausbruch über die BOS-Zone und kann er sich darüber behaupten, verliert das bärische Breakout-Signal an Bedeutung. In diesem Fall könnte eine deutlichere Erholung folgen.
Viel Erfolg beim Trading!
XAUUSD H1: Was verbirgt die aktuelle Erholung?Der starke Abverkauf zuvor hat die kurzfristige Marktstruktur klar zugunsten der Verkäufer verschoben. Obwohl sich der Preis aktuell vom jüngsten Tief erholt, reicht diese Aufwärtsbewegung bislang nicht aus, um den vorherigen Trendbruch zu negieren.
Auffällig ist, dass die Erholung nur langsam verläuft, während der vorherige Verkaufsdruck sehr dynamisch war. Das deutet darauf hin, dass die Käufer derzeit eher defensiv agieren, anstatt den Markt aktiv zu führen. Sollte die Erholung an Schwung verlieren, könnte XAUUSD schnell wieder in den Abwärtstrend übergehen und die nächste Unterstützungszone anlaufen.
Sollte es den Käufern hingegen gelingen, den letzten Erholungshochpunkt zu überwinden, würde der Verkaufsdruck deutlich nachlassen und der Markt könnte in eine stärkere Erholungsphase eintreten.
Viel Erfolg beim Trading!
BTCUSD – Erholungsdynamik setzt sich fort!BTCUSD notiert aktuell bei rund 62.310, nachdem der Kurs in die Unterstützungszone von 61.300–62.000 gefallen ist. Dies ist der untere Rand der aktuellen Konsolidierungsphase und hat wiederholt Kaufreaktionen ausgelöst. Daher könnte dieser Bereich die Basis für die nächste Erholung bilden.
Der Kurs notiert weiterhin unterhalb des EMA-Clusters und der kurzfristigen FVGs. Ein Kaufsignal wird erst dann verlässlicher, wenn BTC an der Unterstützung eine Ablehnungskerze bildet und anschließend die Zone von 62.500–63.000 zurückerobert.
Beobachtungszone: 61.500–62.000
Bestätigung: Kaufabweisung und H1-Schlusskurs über 62.500
Nächstes Kursziel: 63.500–64.000
Hauptkursziel: 64.603
Ungültigkeit: H1-Schlusskurs deutlich unter 61.300
Kaufen Sie nicht, nur weil der Kurs gerade die Unterstützung berührt hat. Eine sauberere Strategie wäre es, eine deutliche Aufwärtsreaktion oder einen Liquiditätszufluss mit anschließender Rückkehr in die Handelsspanne abzuwarten.
Auf Makroebene verzeichnet Bitcoin eine leichte Aufwärtsbewegung, doch der Markt wartet weiterhin auf die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisdaten am 14. Juli um 8:30 Uhr ET. Sinkende Inflationsdaten könnten risikoreichere Anlagen stützen und das Erholungsszenario stärken.
XAUUSD H1: Lass dich nicht von der Erholung täuschenNach einem starken Rückgang hoffen viele Trader auf eine Trendwende, sobald der Preis wieder steigt. Ein genauer Blick auf die Marktstruktur zeigt jedoch, dass die aufeinanderfolgenden Hochs weiterhin tiefer liegen als zuvor – ein klares Zeichen dafür, dass der Abwärtstrend noch nicht beendet ist.
Die aktuelle Aufwärtsbewegung sollte daher eher als Korrektur innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends betrachtet werden. Solange die Käufer kein neues Higher High bilden können, bleibt ein erneuter Rückgang in Richtung der Unterstützung bei 3.975 USD das wahrscheinlichere Szenario.
Alternatives Szenario: Sollte der Preis das jüngste Hoch durchbrechen und sich oberhalb des Widerstands etablieren, wäre die bärische Struktur aufgehoben und eine kurzfristige Erholung könnte sich entwickeln.
Viel Erfolg beim Trading!






















