Gold Spot / U.S. Dollar — 45-Minuten-ChartGold reagiert aktuell im Bereich der Nachfragezone bei 4.331–4.350. Dieser Bereich liegt gleichzeitig nahe der zuvor markierten Widerstandszone. Nach dem jüngsten Rückgang hat der Kurs von den Tiefs aus eine Erholung gezeigt und testet nun den oberen Bereich dieser Zone.
📊 Marktstruktur
Nachfragebereich: ca. 4.331–4.350
Aktueller Kurs: ca. 4.348
Nächster wichtiger Bereich: 4.470–4.480
Obere Zone: ca. 4.470–4.485
Der Kurs bewegte sich zuletzt von etwa 4.420–4.430 nach unten und fand eine Reaktion im Bereich 4.315–4.320.
Die aktuellen Kerzen zeigen eine Erholung zurück in Richtung 4.350.
Hält sich der Kurs über der Nachfragezone und zeigt weiterhin Stärke, könnte der Fokus auf die höheren markierten Bereiche wechseln.
Ein nachhaltiger Rückgang unter 4.331 würde die aktuelle Erholungsstruktur schwächen und weiteren Abwärtsdruck begünstigen.
Ideen der Community
XAUUSD — Mögliche Erholung von der UnterstützungszoneXAUUSD zeigt nach der Reaktion an der Unterstützungszone 4.320–4.340 eine mögliche Erholung. Der Kurs bewegt sich zurück in Richtung des markierten Einstiegsbereichs bei etwa 4.353,766. Die aktuelle Struktur lässt Raum für eine weitere Aufwärtsbewegung, solange die Unterstützung gehalten wird.
Der nächste wichtige Widerstandsbereich liegt bei 4.430–4.450. Eine nachhaltige Bewegung über diese Zone könnte den Weg in Richtung des höheren Zielbereichs bei 4.570,797 freimachen.
Wichtige Marken:
Einstiegsbereich: 4.353,766
Unterstützung: 4.320–4.340
Risikoniveau: 4.317,831
Widerstand: 4.430–4.450
Zielbereich: 4.570,797
Die Analyse basiert auf der Reaktion an der Unterstützung, der Kursstruktur und den im Chart markierten Zonen. Das Szenario verliert an Stärke, wenn der Kurs unter dem definierten Risikoniveau bleibt.
DAX Tagesausblick 11.09.2026 | CPI im FokusGuten Morgen zusammen,
nach einem erneut schwachen Handelstag bei den Risk Assets und einem weiteren massiven Anstieg der Ölpreise steht heute der wohl wichtigste Datenpunkt dieser Handelswoche im Mittelpunkt: die US-CPI-Daten.
Gestern haben sowohl die EZB-Zinsentscheidung als auch die US-PPI-Daten für eine deutliche Verschiebung bei den Zinserwartungen gesorgt. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage rund um Iran, die Straße von Hormus und die daraus resultierenden Energiepreise extrem angespannt. Damit treffen heute mehrere Faktoren direkt aufeinander: Inflation, Geldpolitik, Ölpreis und Risk Assets.
Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
3. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
4. Earnings im Überblick
5. Fed Watch
6. EZB-Zinspolitik
7. CPI-Szenarien
8. Märkte und Korrelationen im Überblick
9. Risk Assets Tagesausblick
10. DAX Tagesausblick
11. Fazit
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1. Geopolitische Lage
Iran, USA und Straße von Hormus
Die Situation im Nahen Osten hat sich gestern weiter zugespitzt. Der Ölmarkt hat darauf extrem deutlich reagiert.
Der Iran erklärte, die Straße von Hormus stehe unter eigener Kontrolle und drohte mit Angriffen auf feindliche Präsenz. Gleichzeitig wurde ein unbemanntes US-Fahrzeug in der Straße von Hormus angegriffen. Zudem gab es weitere Berichte über Zwischenfälle mit Handelsschiffen in der Region.
Auch die Huthi-Aktivitäten bleiben ein wichtiger Faktor. Aus dem Jemen wurden weitere Raketenangriffe auf Ziele im Süden Saudi-Arabiens gemeldet. Gleichzeitig gibt es Hinweise auf eine stärkere US-Unterstützung für Saudi-Arabien bei Aufklärung und nachrichtendienstlichen Aktivitäten.
Besonders relevant ist dabei die Entwicklung des Schiffsverkehrs: Die Zahl der kommerziellen Durchfahrten durch die Straße von Hormus blieb am Donnerstag im einstelligen Bereich und damit deutlich unter dem normalen Durchschnitt.
Der Markt bekommt damit momentan genau das Szenario, das für die Inflation problematisch ist: anhaltende geopolitische Eskalation bei gleichzeitig stark steigenden Energiepreisen.
Russland und Ukraine
Auch im Russland-Ukraine-Konflikt gibt es weiterhin diplomatische Kontakte, allerdings bislang keinen entscheidenden Durchbruch.
Gleichzeitig gingen die militärischen Aktivitäten weiter. Unter anderem wurden neue ukrainische Drohnenangriffe auf russische Infrastruktur gemeldet.
Für den heutigen DAX-Handel ist dieser Konflikt momentan allerdings deutlich weniger marktbewegend als die Entwicklungen im Nahen Osten.
Taiwan und China
Auch Taiwan bleibt als strukturelles geopolitisches Risiko relevant. Die taiwanischen Aktienmärkte standen heute deutlich unter Druck und verloren zeitweise mehr als 2 %.
Parallel dazu gab es einen Besuch des taiwanischen Vizepräsidenten Hsiao Bi-khim in Italien. China dürfte solche diplomatischen Kontakte weiterhin sehr genau beobachten.
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Gestern war ein extrem wichtiger Datentag.
OPEC Monthly Report
Der OPEC-Monatsbericht hat seine Prognose für das globale Öl-Nachfragewachstum 2026 erneut reduziert. Die Prognose wurde auf lediglich +380.000 Barrel pro Tag gesenkt. Damit wurde die Nachfrageprognose bereits zum fünften Mal in Folge reduziert.
Grundsätzlich wäre eine schwächere Nachfrageprognose eigentlich ein Argument gegen dauerhaft steigende Ölpreise.
Das Problem ist allerdings die aktuelle Angebotsseite und die geopolitische Situation.
Wenn gleichzeitig die tatsächlichen Ölströme durch die Situation im Nahen Osten beeinträchtigt werden, kann ein Angebotsproblem die schwächere Nachfrage mehr als kompensieren.
Genau deshalb bleibt der Ölpreis aktuell einer der wichtigsten Faktoren für sämtliche Risk Assets.
EZB-Zinsentscheidung
Die EZB hat gestern wie erwartet die Zinsen um 25 Basispunkte auf 2,50 % angehoben.
Der eigentliche Zinsschritt war damit keine Überraschung. Viel wichtiger war die Kommunikation.
Die EZB geht inzwischen davon aus, dass die Inflation länger erhöht bleiben könnte. Die Inflationsprognose für 2026 wurde auf 3,0 % angehoben, für 2027 werden 2,5 % erwartet. Gleichzeitig wurde die Wachstumserwartung für 2026 leicht auf 0,9 % angehoben.
Christine Lagarde betonte zwar weiterhin den datenabhängigen und sitzungsweisen Ansatz und wollte keinen konkreten zukünftigen Zinspfad vorgeben.
Allerdings bleibt die Tür für weitere Zinserhöhungen eindeutig offen. Neue Berichte deuten sogar darauf hin, dass innerhalb der EZB bereits über einen weiteren Schritt im Oktober diskutiert wird.
Damit hat sich das geldpolitische Umfeld für europäische Risk Assets gestern nochmals verschärft.
US PPI
Noch wichtiger für den heutigen Tag waren die US-PPI-Daten.
Der Headline-PPI stieg im August um 0,4 % MoM und damit genau wie erwartet. Auf Jahresbasis beschleunigte sich der PPI allerdings auf 5,4 %.
Beim Core PPI sah es etwas besser aus: +0,2 % MoM, gegenüber erwarteten +0,3 %. Gleichzeitig stieg die jährliche Core-PPI-Rate auf 4,6 %.
Das Bild war damit gemischt:
Headline-Inflation weiterhin problematisch, Core-Daten etwas besser.
Genau deshalb ist der heutige CPI so wichtig. Der PPI alleine hat keine eindeutige Richtung für die Fed vorgegeben, aber zusammen mit dem starken Arbeitsmarkt und dem explodierenden Ölpreis hat er die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung deutlich nach oben verschoben. Nach den PPI-Daten lag die Markterwartung zeitweise bei rund 70 % für eine Fed-Erhöhung nächste Woche.
Initial Jobless Claims
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lagen bei:
* 206K actual
* 205K forecast
* 207K previous, revidiert von 206K
Damit bleibt der Arbeitsmarkt weiterhin relativ stabil.
Das ist für die Fed ebenfalls relevant, weil aktuell eben nicht nur die Inflation, sondern auch ein weiterhin robuster Arbeitsmarkt für eine restriktivere Geldpolitik spricht.
Existing Home Sales
Die Existing Home Sales lagen bei 3,98 Mio. und damit exakt auf den Erwartungen.
Der vorherige Wert lag bei 4,06 Mio.
Damit gab es hier keinen größeren Überraschungseffekt.
Crude Oil Inventories
Bei den US-Rohöllagerbeständen gab es einen deutlich schwächeren Rückgang als erwartet:
* Actual: -0,391 Mio. Barrel
* Forecast: -1,40 Mio. Barrel
* Previous: -4,45 Mio. Barrel
Das bedeutet: Die Lagerbestände sind deutlich weniger gefallen als erwartet.
Normalerweise wäre das eher bearish für den Ölpreis.
Der Markt hat diese Information gestern allerdings komplett überlagert, weil die geopolitische Angebotsunsicherheit aktuell wesentlich stärker gewichtet wird.
30-Year Bond Auction
Die 30-jährige US-Staatsanleihe wurde mit einer Rendite von 5,308 % versteigert, gegenüber 5,216 % bei der vorherigen Auktion.
Der Bid-to-Cover lag bei 2,61.
Damit bleibt das langfristige Zinsniveau extrem hoch. Der Anleihemarkt signalisiert momentan weiterhin einen erheblichen Inflations- und Laufzeitaufschlag.
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3. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute steht alles im Schatten der US-CPI-Daten.
IEA Monthly Report
Der IEA Oil Market Report erscheint heute und ist aufgrund der aktuellen Ölmarktverwerfungen besonders interessant.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklung von Angebot, Nachfrage, Lagerbeständen und den Auswirkungen der geopolitischen Situation auf den globalen Ölmarkt.
US CPI
Der absolute Hauptfokus liegt allerdings auf:
* CPI MoM: 0,4 % erwartet | 0,1 % vorher
* CPI YoY: 3,4 % erwartet | 3,4 % vorher
* Core CPI MoM: 0,2 % erwartet | 0,2 % vorher
* Core CPI YoY: 2,4 % erwartet | 2,5 % vorher
Das bedeutet:
Beim Headline CPI wird eine deutliche Beschleunigung auf Monatsbasis erwartet.
Beim Core CPI YoY wird dagegen eine leichte Entspannung von 2,5 % auf 2,4 % erwartet.
Genau deshalb wird heute besonders stark auf den Core CPI geschaut.
Denn sollte die Kerninflation tatsächlich weiter zurückgehen, könnte das der Fed zumindest etwas Spielraum geben. Gleichzeitig bleibt aber das Problem der Energiepreise bestehen.
Weitere Daten
Zusätzlich kommen heute:
* Michigan 1-Year Inflation Expectations
* Michigan 5-Year Inflation Expectations
* ECB President Lagarde speaks
* ECB Lane speaks
* weitere geldpolitische Statements
Gerade die Inflationserwartungen der Verbraucher können heute ebenfalls interessant werden, weil der Markt aktuell wissen möchte, ob der massive Ölpreisanstieg bereits in den langfristigen Inflationserwartungen ankommt.
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4. Earnings im Überblick
Oracle
Oracle hat gestern sehr starke Zahlen geliefert.
Besonders interessant ist der enorme AI- und Cloud-Ausbau. Oracle meldete mehr als 30 Mrd. USD neue AI-Cloud-Verträge und einen Gesamtauftragsbestand von rund 664 Mrd. USD. Zudem wurde der FY2027-Umsatz auf mindestens 90 Mrd. USD angehoben.
Das ist grundsätzlich ein positives Signal für den gesamten AI-/Cloud-Komplex und damit auch für Unternehmen wie Nvidia, Microsoft und andere AI-Infrastrukturwerte.
Adobe
Auch Adobe konnte die Erwartungen schlagen:
* Adjusted EPS: 6,13 USD
* Umsatz: 6,76 Mrd. USD
* AI-first ARR: über 650 Mio. USD
Adobe hat außerdem die Jahresprognose leicht angehoben. Die Reaktion war trotz der guten Zahlen zunächst eher verhalten, unter anderem wegen der anstehenden CEO-Nachfolge und der weiterhin hohen Erwartungen an das AI-Geschäft.
Heute: Kroger
Heute steht mit Kroger vor allem ein großer US-Konsumwert auf der Earnings-Agenda.
Die Veröffentlichung der Q2-Zahlen ist für heute vor US-Börsenstart angesetzt. Erwartet werden rund 1,06 USD EPS und etwa 34,64 Mrd. USD Umsatz.
Für den Gesamtmarkt ist Kroger allerdings deutlich weniger relevant als die heutigen CPI-Daten.
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5. Fed Watch
Die Fed-Erwartungen haben sich nach den gestrigen PPI-Daten nochmals massiv verschoben.
September – 16.09.2026
* 30,4 %: keine Veränderung
* 69,6 %: +25 Basispunkte
Oktober
* 19,6 %: keine Veränderung
* 55,7 %: +25 Basispunkte
* 24,6 %: +50 Basispunkte
Dezember
* 6,1 %: keine Veränderung
* 30,8 %: +25 Basispunkte
* 46,1 %: +50 Basispunkte
* 17,0 %: +75 Basispunkte
Damit wird aktuell bereits sehr deutlich eine weitere Straffung eingepreist.
Und genau hier liegt die Bedeutung des heutigen CPI:
Ein schwacher CPI könnte diese Erwartungen wieder zurückdrängen. Ein starker CPI könnte die Erwartungen für eine Zinserhöhung weiter nach oben treiben.
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6. EZB-Zinspolitik
Die EZB hat gestern auf 2,50 % erhöht.
Für die verbleibenden Meetings 2026 sieht das aktuelle Pricing folgendermaßen aus:
Oktober
* 39 %: Zinsen bleiben bei 2,50 %
* 61 %: +25 Basispunkte
Dezember
* 7,8 %: keine Veränderung
* 43,4 %: +25 Basispunkte
* 48,8 %: +50 Basispunkte
Damit preist der Markt inzwischen eine durchaus aggressive weitere Straffung ein.
Fast die Hälfte der Marktteilnehmer rechnet im Dezember bereits mit einem weiteren Schritt von 50 Basispunkten.
Das Entscheidende bleibt dabei der Ölpreis.
Sollte sich der Energiepreisschock weiter verschärfen und die Inflation länger hoch bleiben, wird der Druck auf die EZB weiter steigen.
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7. CPI-Szenarien
Bullishes Szenario für Risk Assets
Das wäre für mich der Idealfall:
* Core CPI MoM unter 0,2 %
* Core CPI YoY unter 2,4 %
* Headline CPI ebenfalls schwächer als erwartet
* Inflationserwartungen der Michigan-Umfrage fallen
Dann könnte der Markt die aktuellen Zinserhöhungswetten teilweise wieder herausnehmen.
Dollar und Anleiherenditen könnten zurückkommen und gleichzeitig könnte wieder Kapital in Risk Assets fließen.
Das wäre das Szenario, in dem ich wieder deutlich interessierter an Longs bei DAX, Nasdaq und SPX wäre.
Bearishes Szenario
Das wäre:
* Core CPI MoM über 0,2 %
* Core CPI YoY über 2,4 %
* Headline CPI über 3,4 % YoY bzw. deutlich über 0,4 % MoM
* steigende Inflationserwartungen
Dann hätten wir die denkbar schlechteste Kombination:
PPI hoch + Öl über 100 USD + starke CPI-Daten + steigende Fed-Zinserwartungen.
Das könnte weitere Verkäufe bei den Risk Assets auslösen.
Beim DAX wäre dann insbesondere ein Bruch der 25.000er Marke interessant.
Neutrales Szenario
Sollten die Daten ungefähr genau den Erwartungen entsprechen, wäre ich ebenfalls nicht besonders bullish.
Denn dann bleibt das bestehende Umfeld bestehen:
* Öl über 100 USD
* geopolitische Eskalation
* hohe Anleiherenditen
* restriktivere EZB
* hohe Fed-Zinserwartungen
* schwache Risk Assets
Ein CPI genau im Rahmen der Erwartungen wäre daher für mich nicht automatisch bullish.
In diesem Fall könnte der Markt zunächst eine Range bilden und anschließend wieder die geopolitischen Faktoren und den Ölpreis einpreisen.
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8. Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölpreis war gestern mit Abstand einer der wichtigsten Faktoren.
+7,54 % im Wochenverlauf bzw. allein gestern eine massive Bewegung und zwischenzeitlich ein Hoch bei rund 104,37 USD.
Aktuell notieren wir bei ungefähr 101,24 USD.
Damit haben wir einen massiven Short Squeeze gesehen.
Für mich ist hier weiterhin höchste Vorsicht angesagt.
Sollten wir um 101–101,25 USD Stabilität bekommen, ist ein weiterer Lauf in Richtung 106 USD absolut möglich.
Besonders kritisch:
Im September liegt Öl mittlerweile bei ungefähr +17,5 %.
Sollte WTI heute oberhalb von 100 USD schließen, haben wir aus meiner Sicht wieder ein echtes Inflationsproblem auf dem Tisch.
Das würde nicht nur Risk Assets belasten, sondern auch die zukünftigen Zinserwartungen der Fed und EZB beeinflussen.
US Bonds
Auch am Anleihemarkt war die Bewegung gestern extrem.
Die Wochenentwicklung:
* 3-jährige Staatsanleihen: +4,83 %
* 5-jährige Staatsanleihen: +4,28 %
* 10-jährige Staatsanleihen: +3,42 %
* 30-jährige Staatsanleihen: +2,20 %
Die Renditen bewegen sich damit auf extrem hohen Niveaus. Die 10-jährige US-Rendite lag zuletzt bereits nahe 5 %.
Der Anleihemarkt preist damit momentan ein deutlich restriktiveres Inflations- und Zinsumfeld ein.
Das ist für Aktien grundsätzlich kein positives Signal.
DXY
Der Dollar konnte gestern ebenfalls zulegen:
+0,32 %
Damit sind wir wieder oberhalb der 99er Marke.
Solange wir darüber bleiben, sehe ich zunächst 99,50 als realistisches Ziel.
Sollten die CPI-Daten stärker als erwartet ausfallen, dürfte der Dollar davon zusätzlich profitieren.
Sollte der CPI dagegen schwächer ausfallen, wäre für mich ein Rücklauf Richtung 98,50 das wahrscheinlichere Szenario.
VIX
Der VIX ist deutlich gestiegen und steht mittlerweile bei rund 17,85.
Damit sind wir zwar noch unter der wichtigen 20er Marke, die Entwicklung ist aber klar:
Die Marktteilnehmer werden vorsichtiger.
Entscheidend wird heute sein, wie der VIX auf die CPI-Daten und anschließend auf den US-Handelsstart reagiert.
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9. Risk Assets Tagesausblick
Bitcoin
Bitcoin befindet sich inzwischen an einer interessanten Zone.
Die entscheidende Marke liegt für mich beim Weekly Low bei 76.200 USD.
Sollte dieses Level brechen, wäre ein Short in Richtung 74.500 USD interessant.
Allerdings wäre ich hier weiterhin vorsichtig mit blinden Shorts.
Die Bewegung nach unten ist mittlerweile bereits deutlich und könnte durchaus ein größeres Retracement der Aufwärtsbewegung aus August darstellen.
Ein negativer CPI könnte hier allerdings den entscheidenden Impuls liefern.
SPX
Beim SPX haben wir gestern den angesprochenen Supportbereich gebrochen.
Der Index verlor rund 0,6 %.
Aktuell sehen wir bereits eine leichte Erholung.
Ich bleibe trotzdem vorsichtig mit Longs.
Interessant wird es für mich wieder im Bereich:
7.550 – 7.500 Punkte
Dort würde ich nach einer Stabilisierung wieder nach Long-Möglichkeiten suchen.
Wichtig ist dabei: Wir sehen aktuell keinen klassischen Flash Crash, sondern eher einen kontrollierten Abverkauf.
Das ist für mich weiterhin eher ein normales Retracement als ein struktureller Zusammenbruch.
Nasdaq
Auch beim Nasdaq hat sich das Szenario bestätigt.
Die 29.500 konnten nicht verteidigt werden.
Die 29.000 wurden bereits erreicht und dort sehen wir momentan eine Stabilisierung.
Sollten wir die 29.000 nachhaltig brechen, wäre mein nächstes Ziel:
28.800 → 28.500
Solange wir uns allerdings um 29.000 stabilisieren, würde ich geduldig bleiben.
Für Longs möchte ich zunächst wieder einen nachhaltigen Reclaim der 29.500 sehen.
Ansonsten gilt:
CPI abwarten.
US30
Der US30 hat ebenfalls nochmals tiefer gegriffen und die 52.000er Marke getestet.
Dort kam eine deutliche Reaktion.
Charttechnisch ist dieser Bereich für mich sehr interessant für langfristigere Long-Setups.
Ich würde allerdings nicht blind kaufen.
Für mich wäre ein bullisher Daily Close oberhalb von 52.000 beziehungsweise eine klare Stabilisierung zusammen mit besseren fundamentalen Daten das deutlich bessere Signal.
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10. DAX Tagesausblick
Beim DAX lag ich gestern mit meiner erwarteten früheren Long-Unterstützung etwas daneben.
Wir haben diese Woche mittlerweile einen Rückgang von rund 2,31 % gesehen und gestern Abend sogar die 25.295 angelaufen.
Dort kam anschließend eine bullishe Reaktion.
Damit befindet sich der DAX jetzt in einem Bereich, der für Longs grundsätzlich interessant werden kann.
Entscheidend bleibt allerdings das heutige CPI-Event.
Bullishes Szenario
Sollten die US-Inflationsdaten deutlich besser als erwartet ausfallen, könnte der DAX die aktuelle Zone verteidigen und wieder Richtung:
25.500 → 25.700 → 25.800
laufen.
Für die kommende Woche wäre insbesondere ein Daily Close oberhalb von 25.500 ein wichtiges Signal.
Neutrales Szenario
Sollten die CPI-Daten ungefähr den Erwartungen entsprechen, könnte sich zunächst eine Range um den aktuellen Bereich bilden.
Ein erneuter Test der 25.500 wäre dann möglich.
Ich würde hier allerdings nicht vergessen:
Wir haben weiterhin hohe Ölpreise und ein erhebliches geopolitisches Risiko.
Deshalb sehe ich bei einem neutralen CPI zunächst keinen Grund, aggressiv Long zu werden.
Bearishes Szenario
Sollten die CPI-Daten deutlich stärker ausfallen, würde sich das Bild für mich klar verschlechtern.
Dann könnte der DAX das aktuelle Tief erneut anlaufen und anschließend die 25.000 testen.
Genau diese Marke ist für mich aktuell die nächste entscheidende Unterstützung.
Sollte auch die 25.000 nachhaltig brechen, würde sich das Korrekturpotenzial nochmals deutlich erhöhen.
Für mich ist deshalb aktuell das Chance-Risiko-Verhältnis auf der Short-Seite zwar vorhanden, aber nach der bereits gesehenen Abwärtsbewegung nicht mehr so attraktiv wie zu Beginn der Bewegung.
Ich möchte hier lieber auf eine klare Bestätigung warten.
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11. Fazit
Der heutige Handelstag wird für mich ganz klar vom US-CPI bestimmt.
Wir haben aktuell eine sehr ungewöhnliche Kombination:
Öl über 100 USD, steigende Anleiherenditen, einen stärkeren Dollar, höhere Fed-Zinserwartungen, eine zunehmend restriktive EZB und gleichzeitig schwächere Risk Assets.
Der gestrige PPI hat dieses Umfeld nochmals verschärft. Gleichzeitig war die Core-PPI-Komponente etwas weniger problematisch, weshalb der heutige Core CPI umso wichtiger wird.
Für mich gibt es deshalb heute nur ein wirklich klares bullishes Szenario:
Deutlich bessere Inflationsdaten als erwartet, insbesondere bei der Core Inflation.
Dann könnte sich die aktuelle Zinsneubepreisung wieder teilweise zurückbilden und wir könnten eine stärkere Gegenbewegung bei den Risk Assets sehen.
Sollte der CPI dagegen höher ausfallen oder lediglich den Erwartungen entsprechen, bleibt das aktuelle Umfeld aus meiner Sicht klar schwierig.
Beim DAX sind deshalb für mich 25.500 auf der Oberseite und 25.000 auf der Unterseite die entscheidenden Marken.
Über 25.500 mit einem starken Daily Close würde sich das Bild für die kommende Woche deutlich verbessern.
Unter 25.000 könnte dagegen die nächste größere Abwärtsbewegung beginnen.
Heute heißt es daher vor allem: Daten abwarten, Reaktion beobachten und nicht versuchen, den ersten Impuls zu traden.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag und vor allem stabile Trades!
SOL mit möglichen M-Pattern zurück unter 100 USD?Hallo liebe TradingView-Community,
SOL steht auf dem Daily Chart an einer durchaus interessanten Entscheidung. Nachdem Solana Ende August die 100 USD-Zone erobert hatte, zeigt der Kurs seit mehreren Tagen anhaltende Schwäche. Aktuell notiert SOL bei 99,79 USD mit einem leichten Tagesplus von +1,14% – doch die übergeordnete Struktur verdient Aufmerksamkeit.
Aus der aktuellen Kursentwicklung könnte sich eine Art M-Pattern ausbilden. Beide Hochs liegen im Bereich um 108–110 USD, während die Neckline exakt auf der vorherigen Widerstandszone bei 96–98 USD verläuft. Jener Zone, die nach dem Ausbruch nun als Support dienen sollte. Diese Konstellation macht den Bereich zur alles entscheidenden Marke.
Bricht dieser Bereich, wäre der 50er EMA (91,15 USD) die erste Anlaufzone, wo durchaus mit einem Bounce gerechnet werden kann. Zusätzlich verstärkt durch den 200er EMA (91,51 USD), der praktisch deckungsgleich verläuft. Anschließend sollte man genau beobachten, ob sich das M-Pattern an der Widerstandszone bestätigt: Kommt es dort zu einer Rejection und setzt SOL den Kurs weiter nach unten fort, wäre das Pattern vollständig aktiviert mit weiterem Abwärtspotenzial in Richtung 85 USD.
Solange SOL sich jedoch oberhalb dieses Widerstands-/Supportbereichs hält, bleibt die Chance intakt, dass hier lediglich eine gesunde Konsolidierung stattfindet, die den nächsten Aufwärtsmove vorbereitet. In diesem Fall wäre ein erneuter Anlauf an die 119,60er Widerstandszone das nächste Ziel.
Die Indikatoren spiegeln die aktuelle Schwächephase wider.
Der MACD (Daily) hat bearish gekreuzt und das Histogramm ist ins Negative gedreht – das kurzfristige Momentum gehört den Verkäufern.
Der RSI notiert bei 54,95 und hat sich damit von den überkauften Werten der Ausbruchsphase deutlich zurückgezogen, hält sich aber noch oberhalb der neutralen Mittellinie. Kein Alarmsignal, aber auch keine Stärke.
Viel Erfolg beim Traden – euer Bitbull-Team
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #37Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 26.048 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar 2026 mit einem neuen lokalen Hoch angeknüpft. Danach ist der Kurs in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen. Diese wurde im März kurzfristig nach unten verlassen, wobei der Kurs das letzte lokale Tief bei 21.863 Punkten setzte. Dort konnte der Markt den Verkaufsdruck abfangen und in eine Erholungsbewegung drehen.
Seit April hat der Kurs eine neue Aufwärtstrendstruktur etabliert. Mit dem Start in den Juli ergab sich eine dynamische Reaktion, die ausreichte, um das Januarhoch herauszunehmen. Nach einem Pullback an das Vorjahreshoch setzte der Markt in einer Ausbruchsbewegung neue Höchstwerte, woraus Ende August das Allzeithoch bei 26.618 Punkten resultierte.
Trotz des neuen Hochs startete die vergangene Woche mit Gewinnmitnahmen, die im weiteren Verlauf das Juli-Hoch unter Druck setzten. Im Ringen um die 25.800er-Marke hat sich zunächst Unterstützung durchgesetzt, sodass der Markt in eine Zwischenerholung drehen konnte. Durch den Schlusskurs über der runden Marke könnte zum Wochenstart am Montag eine Stabilisierungsphase bevorstehen.
Erwartete Tagesspanne: 25.950 bis 26.270
Nächste Widerstände: 26.471 = Vorwochenhoch | 26.618 = Allzeithoch
Wichtige Unterstützungen: 25.900 | 25.727 = Vorwochentief | 25.507
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der DAX durch den jüngsten Korrekturimpuls noch weitere Verluste in Richtung des 25.500er-Bereichs anstreben. Ein erneuter Ausflug unter das Juli-Hoch könnte am Dienstag das Signal für diese Bewegung liefern. Sollte der Markt hingegen weniger Dynamik aufweisen, wäre eine Schiebephase im 26.300er-Bereich zu erwarten.
Erwartete Tagesspanne: 25.770 bis 26.010 alternativ 26.140 bis 26.360
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart erreichte der DAX-Index neue Rekordwerte, übt nach ausbleibenden Anschlusskäufen aber Druck auf die nahen Unterstützungen aus. Im Idealfall könnte sich der Kurs über dem Januarhoch stabilisieren und die Aussicht auf einen nächsten Bewegungszweig nach oben aufrechterhalten.
Erwartete Wochenspanne: 25.560 bis 26.390
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich mit Unterstützung des Januarhochs noch eine Seitwärtsphase bilden. Hier wäre bei einem Anlauf über den GD 20 eine Wochenspanne zwischen
25.860
und
26.530
zu erwarten.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
MNQ 10.09.2026 – 29.508,25 ist die erste HürdeWas über Nacht passiert ist
MNQ schloss gestern bei 29.460,25 und eröffnete die neue Sitzung bei 29.455,00. Das kleine Abwärts-Gap beträgt 5,25 Punkte beziehungsweise 10,50 Dollar je MNQ.
Das Übernacht-Tief liegt bei 29.364,25, das Übernacht-Hoch bei 29.508,25. Die Spanne umfasst 144 Punkte oder 288 Dollar je Kontrakt. Nach dem Rückgang zum Nachttief hat sich der Markt wieder in den oberen Teil dieser Spanne vorgearbeitet.
Bei Aufnahme der Charts um 08:37 Uhr MESZ handelt MNQ bei rund 29.470,50. Bis ONH fehlen 37,75 Punkte beziehungsweise 75,50 Dollar. Über ONL liegt der Kurs 106,25 Punkte oder 212,50 Dollar.
Wo wir stehen
Der Tageschart steht weiterhin über dem 50er-EMA um 29.329,50 und deutlich über dem 200er um 27.502. Auf dieser Zeitebene besteht noch der größere Aufwärtsrahmen. Die laufende Tageskerze ist allerdings nicht abgeschlossen.
Kurzfristig hat die gestrige Abgabe die Lage verschlechtert. Im Stundenchart steht der Kurs ungefähr am 200er-EMA bei 29.473,50 und unter dem 50er bei 29.501,25. Auf vier Stunden liegen die Durchschnitte eng um den aktuellen Bereich. Das beschreibt einen umkämpften Rücklauf, noch keine klare Rückkehr in den Aufwärtstrend. Die Durchschnitte bleiben Kontext und sind keine Auslöser.
Oben entscheidet zuerst 29.508,25. Danach folgt 29.594,00 als echte Prüfung und 29.634,00 als dritte Station. Unten ist 29.364,25 die Nachtgrenze; direkt danach wartet das gestrige Tief bei 29.332,50.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
29.634,00 Fortsetzung oben, 15Min
29.594,00 echter Test oben, 15Min
29.508,25 Übernacht-Hoch und Auslöser oben
29.470,50 ungefährer Kurs bei Aufnahme
29.460,25 gestriger Schluss
29.455,00 heutige Eröffnung
29.364,25 Übernacht-Tief und Auslöser unten, auch 15Min
29.332,50 echter Test unten und markiertes Vortagstief, 15Min & 1Hour
29.165–29.190 mögliche Fortsetzungszone unten, eigene Auswertung des 15-Minuten-Charts; ungefährer Bereich, nicht eingezeichnet
Weiter weg, aber Teil des Bildes
30.975,50 höchstes markiertes Hoch, 4Hours & 1Day
29.811,75 Widerstand aus Stunden- und 4-Stunden-Ebene
29.764,75 Widerstand aus Stunden- und 15-Minuten-Ebene
29.686,75 weitere 15-Minuten-Marke
29.075,00–29.101,75 tiefere Zone aus dem 15-Minuten-Chart
28.927,25–28.947,75 größere Unterstützungszone aus Stunde und 4 Stunden
Die auffälligste Struktur des Tages
Das Nachttief liegt 31,75 Punkte beziehungsweise 63,50 Dollar über dem gestrigen Tief bei 29.332,50. Die Käufer haben die Abgabe bisher also oberhalb dieses Tiefs aufgefangen.
Gleichzeitig liegt das heutige Nachthoch unter der gestrigen Nachtoberkante bei 29.634,00. Von unten kommt eine Erholung, von oben bleibt Druck. Ein höheres Tief allein löst diesen Widerspruch nicht auf.
Unter 29.332,50 liegt in der eigenen, nicht eingezeichneten 15-Minuten-Auswertung eine frühere Nachfragezone ungefähr bei 29.165 bis 29.190. Sie begrenzt die dritte Station nach unten. Ihre Grenzen sind geschätzt; sie ist keine auf den Tick genaue MTF-Linie und kein garantierter Boden.
Wenn es nach oben geht
Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende Schlusskurse im 2-Minuten-Chart über 29.508,25.
Echter Test: 29.594,00. Erst zwei 2-Minuten-Schlusskurse darüber öffnen die Fortsetzung bei 29.634,00. Damit wäre die alte Nachtoberkante wieder erreicht; ein Ausbruch über sie ist noch nicht Bestandteil dieses Tagesziels.
Fehlausbruch: Zwei Schlusskurse zurück unter 29.508,25 nehmen dem Versuch die Bestätigung. Ungültig ist das Aufwärtsszenario bei zwei 2-Minuten-Schlusskursen unter 29.364,25.
Wenn es nach unten geht
Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 29.364,25.
Echter Test: 29.332,50. Zwischen Nachtgrenze und diesem Tief liegen nur 31,75 Punkte. Erst zwei 2-Minuten-Schlusskurse unter dem Tief öffnen als dritte Station die ungefähre Reaktionszone bei 29.165 bis 29.190. Die Bestätigung erfolgt am exakt markierten Tief, nicht an einer geschätzten Zonengrenze.
Fehlausbruch: Zwei Schlusskurse zurück über 29.364,25 nehmen dem Bruch seine Bestätigung. Ungültig ist das Abwärtsszenario bei zwei 2-Minuten-Schlusskursen über 29.508,25.
Was heute stört
Um 14:30 Uhr MESZ erscheinen die US-Erzeugerpreise für August und regulär die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Für den Nasdaq ist entscheidend, wie sich danach die Zinserwartungen und Anleiherenditen verändern. Ein Rücklauf an den Stunden-Durchschnitten kann durch diese Reaktion schnell an Bedeutung verlieren.
Davor steht um 14:15 Uhr die EZB-Zinsentscheidung an, danach um 14:45 Uhr ihre Pressekonferenz. Über Devisen und den Anleihemarkt können zusätzliche Impulse entstehen. Mit der US-Aktieneröffnung um 15:30 Uhr kommt anschließend weiteres Handelsvolumen hinzu. Alle Zeiten sind MESZ.
Vor dem Terminblock Position schließen oder halbieren und den Stopp des Rests auf Einstieg ziehen. Bei einer neuen Position zwischen den Veröffentlichungen gilt dieselbe Regel vor dem nächsten Termin. Eine schnelle Kurslücke kann trotzdem zu einer schlechteren Ausführung führen.
Morgen um 14:30 Uhr MESZ folgt der US-Verbraucherpreisbericht. Die Reaktion auf PPI heute ist kein verlässlicher Vorgriff auf diese Zahl.
Dumme Sprüche für Gescheite
Auch eine Erholung kann unter ihrem eigenen Anspruch bleiben.
Zu den Linien im Chart
Die blaue Linie ist der 20er-EMA, die gelbe der 50er und die lila Linie der 200er. Orange und Rosa zeigen den Tages-VWAP einschließlich seiner Bänder. Rot und Grün kennzeichnen Tageshoch und Tagestief. Die horizontalen MTF-Marken stammen aus den jeweils angegebenen Zeitebenen; farbige Sessionflächen zeigen, in welchem Handelsfenster die Bewegung entstand.
Zum Schluss
29.508,25 muss oben übernommen werden, 29.364,25 unten verloren gehen. Erst danach zählt die Reaktion am nächsten Test. Zwischen den Nachtgrenzen entsteht aus der Erholung noch kein bestätigter Ausbruch.
Gold hält die Unterstützung – höhere Niveaus im FokusGold reagiert derzeit auf die markierte Unterstützungszone bei etwa 4.318–4.330 nach der letzten Abwärtsbewegung. Im Chart bildet sich eine mögliche Erholungsstruktur von diesem Bereich.
Der wichtige Bereich liegt bei 4.355. Eine stabile Bewegung oberhalb dieses Bereichs könnte den Weg zu den markierten Widerstandszonen bei 4.490–4.510 und anschließend zum Hauptziel bei etwa 4.559 öffnen.
Wichtige Levels:
Referenz-/Einstiegsbereich: 4.355
Unterstützung / Szenario-Grenze: 4.318
Erster Widerstand: 4.490–4.510
Hauptziel: 4.559
Potenzielle Aufwärtsstrecke: 200+ Punkte
Solange der markierte Unterstützungsbereich hält, bleibt das technische Szenario konstruktiv. Ein Rückgang unter die Unterstützung würde die Struktur schwächen und eine Neubewertung erforderlich machen.
MYM 10.09.2026 – Erholung bis an die NachtoberkanteWas über Nacht passiert ist
MYM schloss gestern bei 52.476 und eröffnete die neue Sitzung bei 52.466. Die Eröffnung lag damit 10 Punkte oder 5 Dollar je MYM unter dem Schluss.
Die bestätigten Nachtgrenzen liegen bei 52.455 unten und 52.676 oben. Das ergibt eine Spanne von 221 Punkten beziehungsweise 110,50 Dollar je Kontrakt. Die Eröffnung lag nur 11 Punkte oder 5,50 Dollar über dem Nachttief.
Im 5-Minuten-Screenshot um 08:47 Uhr MESZ steht MYM bei rund 52.667. Bis zum Nachthoch fehlen 9 Punkte beziehungsweise 4,50 Dollar. Vom Nachttief hat sich der Markt 212 Punkte oder 106 Dollar entfernt. Das ist eine deutliche Erholung innerhalb der Nachtspanne, aber noch kein bestätigter Ausbruch darüber.
Wo wir stehen
Der Tageschart zeigt weiterhin den größeren Aufwärtsverlauf, der aktuelle Kurs liegt jedoch unter dem Tages-50er-EMA bei rund 52.878. Die jüngste Abgabe hat diesen mittelfristigen Durchschnitt unterschritten. Die laufende Tageskerze liefert noch kein abschließendes Urteil.
Auf vier Stunden liegt der Kurs unter dem 50er bei rund 53.073 und dem 200er bei etwa 53.172. Auch im Stundenbild bleibt die Folge fallender Hochs und Tiefs sichtbar. Dort steht der Kurs zwar wieder über dem 20er um 52.589, aber unter dem fallenden 50er um 52.737.
Damit laufen zwei Bewegungen gegeneinander: eine kurzfristige Erholung und ein weiter abwärts gerichteter Stundenrahmen. Die Durchschnitte beschreiben diesen Konflikt; sie ersetzen keine Bestätigung an den Preiszonen.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
52.830–52.860 Fortsetzungszone oben; ungefähre Angebotszone aus eigener Stundenchart-Auswertung, nicht eingezeichnet
52.720–52.765 echter Test oben; ehemalige Entscheidungsmarken des Vortagsplans, jetzt mögliche Widerstandszone
52.676 Übernacht-Hoch und Auslöser oben
52.667 ungefährer Kurs bei Aufnahme
52.476 gestriger Schluss
52.466 heutige Eröffnung
52.455 Übernacht-Tief und Auslöser unten
52.410–52.440 echter Test unten; ungefähre Nachfragezone aus eigener 15-Minuten-Auswertung, nicht eingezeichnet
52.337 Fortsetzung unten und markiertes Vortagstief, sichtbar im Stunden- und 15-Minuten-Chart
Weiter weg, aber Teil des Bildes
54.885 höchstes markiertes Hoch im Tages- und 4-Stunden-Chart
53.860 markiertes Hoch im Stundenchart
53.185 markiertes Hoch im dargestellten 5-Minuten-Ausschnitt
51.630 tieferes markiertes Tief im 4-Stunden-Chart
Die Zeitebenen nennen hier den betrachteten Chart. Eine zusätzliche MTF-Zuordnung wird nicht behauptet, weil die entsprechenden Beschriftungen in diesen Screenshots teilweise abgeschnitten sind.
Die auffälligste Struktur des Tages
Die Nachtoberkante bei 52.676 liegt noch unter der gestern verlorenen Zone bei 52.720 bis 52.765. Selbst ein bestätigter Bruch des Nachthochs würde den gestrigen Schaden deshalb zunächst nur teilweise aufholen.
Darüber liegt ungefähr bei 52.830 bis 52.860 ein kleiner Angebotsbereich aus der eigenen Stundenchart-Auswertung. Er begrenzt die obere Fortsetzung. Diese Hintergrundzone ist im veröffentlichten Chart nicht eingezeichnet und nicht auf den einzelnen Punkt vermessen.
Unter dem Nachttief liegt ungefähr bei 52.410 bis 52.440 ein Nachfragebereich aus der eigenen 15-Minuten-Auswertung. Auch dieser Bereich ist nicht eingezeichnet. Er liegt vor dem Vortagstief und darf bei einer erneuten Abgabe nicht einfach übersprungen werden.
Wenn es nach oben geht
Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende Schlusskurse im 2-Minuten-Chart über 52.676.
Echter Test: 52.720 bis 52.765. Hier muss sich zeigen, ob die gestern verlorenen Marken wieder getragen werden. Erst zwei aufeinanderfolgende 2-Minuten-Schlusskurse über 52.765 öffnen die dritte Station bei ungefähr 52.830 bis 52.860.
Fehlausbruch: Zwei 2-Minuten-Schlusskurse zurück unter 52.676 nehmen dem Ausbruch seine Bestätigung. Die vollständige Ungültigkeit des Aufwärtsszenarios liegt bei zwei 2-Minuten-Schlusskursen unter 52.455.
Wenn es nach unten geht
Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 52.455.
Echter Test: Der ungefähre Nachfragebereich bei 52.410 bis 52.440. Seine Grenzen sind aus dem Bild geschätzt. Für diesen Plan dient 52.410 als Arbeitsgrenze: Erst zwei aufeinanderfolgende 2-Minuten-Schlusskurse darunter öffnen die Fortsetzung zum exakt markierten Vortagstief bei 52.337.
Vom Nachttief bis zu dieser dritten Station liegen 118 Punkte beziehungsweise 59 Dollar je MYM. Das ist die begrenzte Strecke dieses Szenarios, keine Zusage, dass sie durchlaufen wird.
Fehlausbruch: Zwei 2-Minuten-Schlusskurse zurück über 52.455 nehmen dem Bruch seine Bestätigung. Bei zwei 2-Minuten-Schlusskursen über 52.676 ist das Abwärtsszenario vollständig ungültig.
Was heute stört
Heute stehen um 14:30 Uhr MESZ die US-Erzeugerpreise für August und regulär die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an. Für den Dow treffen damit Hinweise auf Preisdruck und Beschäftigung zusammen. Entscheidend ist, ob der Markt daraus Belastung für Unternehmensgewinne oder veränderte Zinserwartungen ableitet. Die Richtung lässt sich aus dem Terminkalender nicht ablesen.
Der Nachrichtenblock beginnt bereits um 14:15 Uhr mit der EZB-Zinsentscheidung. Um 14:45 Uhr folgt die Pressekonferenz. Wechselkurse und Anleiherenditen können dadurch auch US-Aktien beeinflussen. Um 15:30 Uhr öffnet der US-Aktienhandel; um 15:45 Uhr folgen laut EZB-Kalender die neuen Projektionen. Alle Zeiten sind MESZ.
Vor festen Terminen Position schließen oder halbieren und beim Rest den Stopp auf Einstieg ziehen. Wer zwischen zwei Veröffentlichungen neu eröffnet, hat vor dem nächsten Termin dieselbe Entscheidung. Ein Stopp auf Einstieg schützt nicht vor einer schlechteren Ausführung bei schnellen Bewegungen.
Morgen um 14:30 Uhr folgt der US-Verbraucherpreisbericht. Die heutige Erholung muss deshalb nicht nur Widerstände, sondern auch einen dichten Datenkalender überstehen.
Dumme Sprüche für Gescheite
Eine Treppe nach oben kann immer noch im Keller enden.
Zu den Linien im Chart
Die gleitenden Durchschnitte sind nach Länge eingefärbt: 20 Perioden blau, 50 gelb und 200 lila. Orange und Rosa gehören zum Tages-VWAP und seinen Bändern. Die rote Tageshoch- und die grüne Tagestiefmarkierung ergänzen die waagerechten Unterstützungs- und Widerstandslinien. Farbige Hintergründe grenzen die Handelssitzungen voneinander ab.
Zum Schluss
Über 52.676 zählt zunächst die Rückeroberung von 52.720 bis 52.765. Unter 52.455 zählt zuerst die Reaktion im Nachfragebereich vor 52.337. Solange kein bestätigter Bruch vorliegt, bleibt die Bewegung innerhalb der Nachtspanne.
MGC 10.09.2026 – Über 4.479,3 wartet schon 4.488,7Was über Nacht passiert ist
Gold schloss gestern bei 4.447,3 und eröffnete die neue Sitzung bei 4.447,9. Die Differenz beträgt nur 0,6 Punkte beziehungsweise 6 Dollar je MGC. Das Nachttief liegt bei 4.432,9, das Nachthoch bei 4.479,3.
Die Nachtspanne umfasst 46,4 Punkte, also 464 Dollar je Kontrakt. Nach dem Rücklauf zum Tief stieg Gold bis an die Oberkante und gab zuletzt einen Teil dieser Erholung zurück. Bei Aufnahme der Charts um 08:31 Uhr MESZ handelt MGC bei rund 4.461,4: 17,9 Punkte oder 179 Dollar unter ONH und 28,5 Punkte oder 285 Dollar über ONL.
Wo wir stehen
Im Tageschart steht Gold über dem 50er-EMA um 4.397,6 und dem 200er um 4.341,4. Zugleich bleibt der Markt deutlich unter den Hochs der vergangenen Monate. Die Erholung findet innerhalb einer größeren Korrektur statt.
Auf Stunde hat sich der Kurs über die kurzen Durchschnitte zurückgearbeitet. Darüber liegen jedoch der Stunden-200er um 4.475,7 sowie die Widerstände bei 4.478,9 und 4.488,7. Auch der 4-Stunden-50er um 4.473,7 liegt über dem aktuellen Kurs. Die Durchschnitte beschreiben das Umfeld; sie lösen keines der Szenarien aus.
Die Stundenmarke 4.478,9 und ONH bei 4.479,3 liegen praktisch zusammen. Oben zählt deshalb die Bestätigung über 4.479,3. Unten fasse ich ONL bei 4.432,9 mit der direkt benachbarten 15-Minuten-Unterstützung bei 4.430,1 zusammen. Ein Verlust der gesamten Zone ist aussagekräftiger als ein kurzer Stich unter das Nachttief.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
4.533,5–4.537,9 Fortsetzungszone oben aus dem 15-Minuten-Chart
4.488,7 echter Test oben aus Stunden- und 15-Minuten-Chart
4.478,9–4.479,3 Auslöserzone oben: Stunden-/15-Minuten-Marke und ONH
4.461,4 ungefährer Kurs bei Aufnahme
4.447,9 heutige Eröffnung
4.447,3 gestriger Schluss
4.430,1–4.432,9 Auslöserzone unten: 15-Minuten-Unterstützung und ONL
4.411,4–4.419,2 echte Prüfzone unten aus dem 15-Minuten-Chart
4.384,3 Fortsetzung unten aus Stunden- und 15-Minuten-Chart
Weiter weg, aber Teil des Bildes
5.626,7 höchstes markiertes Hoch im Tageschart
4.627,3 Widerstand aus dem 4-Stunden-Chart
4.558,6 Widerstand aus Stunden- und 4-Stunden-Chart
4.365,2–4.376,5 Unterstützungszone aus Stunde und 4 Stunden
4.329,3 tiefere Unterstützung aus Stunde und 4 Stunden
Die auffälligste Struktur des Tages
Das heutige Nachthoch liegt unmittelbar an der gestrigen Widerstandsmarke bei 4.478,9. Gold hat dort wieder gebremst. Der aktuelle Rücklauf zeigt, dass der Anstieg bis an diese Stelle bislang keine dauerhafte Übernahme bedeutet.
Selbst oberhalb von 4.479,3 bleiben bis zur nächsten Prüfung bei 4.488,7 nur 9,4 Punkte beziehungsweise 94 Dollar je MGC. Der Ausbruch aus der Nacht und die Überwindung dieses Widerstands sind deshalb zwei getrennte Aufgaben. Erst hinter 4.488,7 wird der Weg zur deutlich höheren Fortsetzungszone relevant.
Wenn es nach oben geht
Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende Schlusskurse im 2-Minuten-Chart über 4.479,3.
Echter Test: 4.488,7. Zwei 2-Minuten-Schlusskurse darüber bestätigen die Übernahme. Dann folgt als dritte Station die Zone 4.533,5 bis 4.537,9.
Fehlausbruch: Zwei Schlusskurse zurück unter 4.479,3 nehmen dem Ausbruch seine Bestätigung. Ungültig ist das Aufwärtsszenario bei zwei 2-Minuten-Schlusskursen unter 4.430,1.
Wenn es nach unten geht
Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 4.430,1. Ein kurzer Bruch von ONL bei 4.432,9 allein lässt die benachbarte Unterstützung noch offen.
Echter Test: Die Zone 4.419,2 bis 4.411,4. Erst zwei 2-Minuten-Schlusskurse unter 4.411,4 öffnen die Fortsetzung bei 4.384,3.
Fehlausbruch: Zwei Schlusskurse zurück über 4.430,1 nehmen dem Bruch seine Bestätigung. Ungültig ist das Abwärtsszenario bei zwei 2-Minuten-Schlusskursen über 4.479,3. Damit wäre auch die obere Nachtgrenze zurückerobert.
Was heute stört
Das relevante Terminfenster beginnt um 14:15 Uhr MESZ mit der EZB-Zinsentscheidung. Um 14:30 Uhr folgen die US-Erzeugerpreise für August und regulär die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Um 14:45 Uhr beginnt die EZB-Pressekonferenz.
Für Gold können sich dabei zwei Einflüsse überlagern: Die EZB bewegt möglicherweise Euro und Dollar, die US-Daten verändern die Zinserwartungen. Steigende Renditen und ein stärkerer Dollar können Gold belasten; die tatsächliche Reaktion muss sich im Kurs zeigen. Eine einfache Regel wie „höhere Inflation bedeutet höheres Gold“ reicht dafür nicht.
Vor dem Terminblock Position schließen oder halbieren, beim Rest den Stopp auf Einstieg ziehen. Wer zwischen den Veröffentlichungen wieder eine Position eröffnet, muss den jeweils nächsten Termin erneut berücksichtigen. Schnelle Sprünge können zu einer schlechteren Stoppausführung führen.
Morgen um 14:30 Uhr MESZ folgt der US-Verbraucherpreisbericht. Die heutige Reaktion auf Erzeugerpreise entscheidet dessen Ausgang nicht vorab.
Dumme Sprüche für Gescheite
Gold glänzt auch unter einem Widerstand. Weiter hilft ihm das nicht.
Zu den Linien im Chart
Blau, Gelb und Lila zeigen die EMAs über 20, 50 und 200 Kerzen. Der Tages-VWAP und seine Bänder sind orange und rosa dargestellt. Die rote Linie kennzeichnet das Tageshoch, die grüne das Tagestief. Die übrigen waagerechten Marken stammen aus den angegebenen Zeitebenen. Farbige Sessionflächen helfen, die Bewegungen den Handelsfenstern zuzuordnen.
Zum Schluss
Über 4.479,3 folgt zuerst die Prüfung bei 4.488,7. Unter 4.430,1 zählt zunächst die Reaktion in der Zone 4.419,2–4.411,4. Solange keine Seite bestätigt ist, bleibt Gold innerhalb der Nachtspanne ohne neuen Ausbruch.
MES 10.09.2026 – Erholung trifft auf 7.665,50–7.669,00Was über Nacht passiert ist
MES schloss gestern bei 7.648,00 und eröffnete die neue Sitzung bei 7.649,25. Das sind 1,25 Punkte beziehungsweise 6,25 Dollar je MES oberhalb des Schlusses. Die Nacht reicht von 7.644,00 bis 7.665,50: 21,50 Punkte oder 107,50 Dollar je Kontrakt.
Zum Zeitpunkt der Screenshots um 08:27 Uhr MESZ steht der Markt bei rund 7.661,75. Die Erholung hat ihn damit in den oberen Teil der Nachtspanne geführt. Zum Nachthoch fehlen 3,75 Punkte beziehungsweise 18,75 Dollar. Zur Unterkante sind es 17,75 Punkte beziehungsweise 88,75 Dollar.
Wo wir stehen
Im Tageschart liegt MES noch über dem 50er-EMA bei rund 7.626,75 und dem 200er bei etwa 7.223,50. Der übergeordnete Aufwärtstrend steht damit einer deutlichen kurzfristigen Korrektur gegenüber.
Auf Stunde und vier Stunden bleibt die Folge tieferer Hochs sichtbar. Im Stundenchart handelt MES unter dem 50er-EMA um 7.673 und dem 200er um 7.694. Die kleine Erholung auf 15 Minuten hat diese Schwäche noch nicht aufgelöst. Die Durchschnitte dienen hier nur zur Einordnung; ausgelöst werden die Szenarien an den Preiszonen.
Direkt über dem Nachthoch liegen die 15-Minuten-Marken 7.666,00 und 7.669,00. Sie werden mit 7.665,50 zu einer Auslöserzone zusammengefasst. Zwischen diesen eng benachbarten Linien entsteht kein sinnvoller eigener Weg. Unterhalb der Nacht ist das gestrige Tief bei 7.628,75 der erste echte Test.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
7.718,25–7.725,75 Fortsetzungszone oben, 15Min; 7.725,75 auch 1Hour
7.691,50 echter Test oben, 15Min
7.665,50–7.669,00 Auslöserzone oben: ONH plus 15Min-Marken
7.661,75 ungefährer Kurs bei Aufnahme
7.649,25 heutige Eröffnung
7.648,75 nahe Strukturmarke, 4Hours
7.648,00 gestriger Schluss
7.644,00 Übernacht-Tief und Auslöser unten, auch 15Min
7.628,75 echter Test unten und markiertes Vortagstief, 15Min
7.618,50 Fortsetzung unten, 1Hour & 4Hours
Weiter weg, aber Teil des Bildes
7.838,50 höchstes markiertes Hoch, 1Hour & 4Hours & 1Day
7.782,50 Widerstand aus Stunden- und 4-Stunden-Ebene
7.766,25 Widerstand aus Stunden- und 4-Stunden-Ebene
7.323,25 tiefere 4-Stunden- und Tagesunterstützung
7.232,50 weitere 4-Stunden- und Tagesunterstützung
Die auffälligste Struktur des Tages
Die Erholung läuft unmittelbar in frühere Unterstützung hinein. An 7.665,50–7.669,00 treffen die Nachtoberkante und mehrere kurzfristige Marken zusammen. Dort muss sich zeigen, ob Käufer auch oberhalb der Nacht noch Anschluss finden.
Dass MES wieder über 7.648,75 steht, ist eine erste Rückeroberung. Für einen Bruch der kurzfristigen Abwärtsstruktur reicht das noch nicht. Bleibt die Erholung unter der oberen Auslöserzone hängen, ist der Rückweg zur Nachtunterkante weiterhin offen. Mehrere Linien an derselben Stelle garantieren weder einen Halt noch einen Ausbruch.
Wenn es nach oben geht
Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende Schlusskurse im 2-Minuten-Chart über 7.669,00. Ein Überschreiten des Nachthochs bei 7.665,50 allein lässt die direkt anschließenden Widerstände noch offen.
Echter Test: 7.691,50. Wird auch diese Marke mit zwei 2-Minuten-Schlusskursen darüber angenommen, folgt als dritte Station die Zone 7.718,25–7.725,75.
Fehlausbruch: Zwei 2-Minuten-Schlusskurse zurück unter 7.669,00 nehmen dem Ausbruch seine Bestätigung. Ungültig ist das Aufwärtsszenario bei zwei Schlusskursen unter 7.644,00; dort beginnt unabhängig davon das Gegenszenario.
Wenn es nach unten geht
Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 7.644,00.
Echter Test: 7.628,75. Das gestrige Tief muss erst fallen. Zwei 2-Minuten-Schlusskurse darunter öffnen die Fortsetzung bei 7.618,50. Zwischen Test und Ziel liegen nur 10,25 Punkte beziehungsweise 51,25 Dollar je MES. Hinter dem Tief liegt also bereits die nächste Unterstützung.
Fehlausbruch: Zwei 2-Minuten-Schlusskurse zurück über 7.644,00 nehmen dem Bruch seine Bestätigung. Ungültig ist das Abwärtsszenario bei zwei Schlusskursen über 7.669,00.
Was heute stört
Heute liegen mehrere Termine dicht beieinander, alle Zeiten MESZ:
14:15 Uhr: EZB-Zinsentscheidung.
14:30 Uhr: US-Erzeugerpreise für August und regulär die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.
14:45 Uhr: EZB-Pressekonferenz.
15:30 Uhr: Eröffnung des US-Aktienhandels.
Für MES stehen die US-Preisdaten im Vordergrund. Überraschungen können die Zinserwartungen und damit die Aktienbewertung verändern. Die EZB kann zusätzlich über Euro, Dollar und Anleiherenditen wirken. Deshalb darf eine Bewegung um 14:15 Uhr nicht schon als endgültige Richtung für den Nachmittag gelten.
Vor dem Terminblock Position schließen oder halbieren und beim Rest den Stopp auf Einstieg ziehen. Das gilt erneut, falls zwischen den Veröffentlichungen eine Position eröffnet wird. Ein Stopp auf Einstieg garantiert bei schnellen Kurssprüngen keine Ausführung genau dort.
Morgen um 14:30 Uhr folgt der US-Verbraucherpreisbericht. Ein PPI-Ausbruch heute nimmt dessen Ergebnis nicht vorweg.
Dumme Sprüche für Gescheite
Drei grüne Kerzen löschen keinen roten Vortag.
Zu den Linien im Chart
Die gleitenden Durchschnitte zeigen den Verlauf über 20, 50 und 200 Kerzen: blau, gelb und lila. Orange und Rosa gehören zum Tages-VWAP und seinen Bändern. Tageshoch und Tagestief sind rot beziehungsweise grün markiert. Waagerechte Linien kennzeichnen Unterstützung und Widerstand aus den angegebenen Zeitebenen; die farbigen Sitzungsflächen ordnen die Bewegung zeitlich ein.
Zum Schluss
Oberhalb von 7.669,00 zählt die bestätigte Rückeroberung, unter 7.644,00 die erneute Abgabe. Dazwischen bleibt die Erholung innerhalb der Nachtspanne. Vor dem Terminblock hat die Begrenzung des offenen Risikos Vorrang.
EUR/USD Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #37Analyse bei einem letzten Kurs von 1,1614
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
EUR/USD Prognose für Montag
Im Januar ist der Euro in eine Korrekturphase übergegangen, die zunächst Druck auf den 1,14er-Bereich ausgeübt hat. Nachdem die folgende Erholung an der 1,18er-Marke auf Widerstand getroffen ist, wurde erneuter Verkaufsdruck zuletzt im Juli über der 1,13er-Marke abgefangen. Dort drehte der Kurs wieder nach oben und pendelt momentan im 1,16er-Bereich.
In seinem Ausbruch über die 1,1650er-Marke ist der Kursverlauf im 1,17er-Bereich ermüdet. Dies führte zunächst zu einer moderaten Abwärtsdrift. Stärkerer Druck auf den Euro wurde in der vergangenen Woche jedoch am Januartief abgefangen. In der zweiten Wochenhälfte hat sich eine moderate Erholung durchgesetzt und am Ende wurde die 1,16er-Marke gehalten. Für den Wochenstart am Montag dürften Impulse aus Übersee aufgrund des US-Feiertags ausbleiben, sodass die Tendenz mit Blick auf das Vorwochenhoch andauern könnte.
Mögliche Tagesspanne: 1,1590 bis 1,1650
Nächste Widerstände: 1,1641 = Vorwochenhoch | 1,1742 | 1,1830
Wichtige Unterstützungen: 1,1575 | 1,1566 = Vorwochentief | 1,1410
EUR/USD Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte sich am Dienstag zeigen, ob die jüngste Tendenz für Anschlussdynamik ausreicht und Notierungen über 1,1650 angesteuert werden. Alternativ könnte sich eine seitwärts laufende Stabilisierungszone bilden.
Mögliche Tagesspanne: 1,1630 bis 1,1690 alternativ 1,1580 bis 1,1650
EUR/USD Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart könnte sich eine Rückkehr über den GD 200 bei rund 1,1630 als Startsignal für eine Fortsetzung der Erholungsbewegung aus dem August entpuppen. Zunächst bliebe jedoch abzuwarten, ob die Unterstützung am Januartief hält. Bei einem Bruch wären Ziele im 1,1450er-Bereich aktiv.
Mögliche Wochenspanne: 1,1570 bis 1,1730
EUR/USD Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich ein Ausbruch über den 200-Tage-Durchschnitt bis über das Februartief fortsetzen. Dann wäre ein Test der Zone bei 1,18 zu erwarten. Sollte die 1,1550er-Marke hingegen nachgeben, dürfte ein Test des 1,1450er-Bereichs folgen.
Mögliche Wochenspanne: 1,1630 bis 1,1810 alternativ 1,1450 bis 1,1640
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
11.09.2026 - Gold, Silber, Bitcoin, WTI Öl - GBE MarktcheckHerzlich willkommen zum GBE-Marktcheck!
Ich bin Raphael Dreyer, Experte für Charttechnik bei GBE brokers. In diesem Video analysiere ich für dich die aktuell wichtigsten und interessantesten Märkte aus charttechnischer Sicht.
Wie präsentieren sich Bitcoin, Gold, Silber und WTI-Öl aktuell? In dieser Analyse werfen wir einen Blick auf die vier wichtigsten Märkte aus den Bereichen Kryptowährungen, Edelmetalle und Energie. Dabei beleuchten wir die entscheidenden charttechnischen Marken und analysieren mögliche Kursentwicklungen für die kommenden Handelstage.
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Ich wünsche dir einen erfolgreichen Handelstag und freue mich, wenn du auch beim nächsten GBE-Marktcheck wieder dabei bist.
Risikohinweis:
CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 77 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Goldpreis deutet Stabilisierungsphase anAnalyse bei einem Goldpreis (XAU/USD) von $4.430
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Goldpreis Prognose für Montag
Nach dem Allzeithoch im Januar bei $5.598 ist die Dynamik stark eingebrochen und volatile Korrekturimpulse bestimmten den Markt. Einer Serie fallender Hochs folgte im Juni bei $3.942 das letzte Tief, über dem sich eine Stabilisierungsphase ergab. Die neue Erholungstendenz scheitert zunächst jedoch am Ausbruch über das Vorjahreshoch, wo die Preisentwicklung auf ein Überangebot trifft.
Die Ausbruchsstimmung, die den Kursverlauf im August prägte, hat zuletzt einen Dämpfer erhalten. Lag das Augenmerk zunächst auf einer moderaten Korrekturphase, gab der Kurs in der vergangenen Woche noch einmal deutlich nach und übte Druck auf den $4.300er‑Bereich aus. Dort kam genügend Nachfrage für eine Gegenbewegung in den Markt, sodass die $4.400er-Marke am Ende gehalten wurde. Zum Start in die neue Woche bleibt die Signallage ausgewogen. Auch durch den US-Feiertag dürften stärkere Impulse ausbleiben, sodass der Kurs am Montag innerhalb der Freitagsspanne laufen könnte.
Mögliche Tagesspanne: $4.380 bis $4.490
Nächste Widerstände: $4.550 | $4.773 | $4.890
Wichtige Unterstützungen: $4.382 | $4.282 | $4.203
Goldpreis Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart dürfte sich am Dienstag zeigen, ob der Erholungsdrang für eine Rückkehr über das Vorjahreshoch ausreicht oder eine nächste Verlustwelle den Ausblick weiter eintrübt.
Mögliche Tagesspanne: $4.440 bis $4.540 alternativ $4.330 bis $4.430
Goldpreis Prognose für diese Woche
Zur Einordnung der aktuellen Situation werfen wir einen Blick auf den Tageschart. Hier konnte der Kurs die Erholungsdynamik über der 200-Tage-Linie nicht verteidigen. Auch der kürzer laufende Durchschnitt aus 20 Tagen wurde gebrochen und der GD 100 bleibt unter Druck. Zunächst könnte sich über dem GD 50 eine Stabilisierungsphase abzeichnen. Erst der Bruch unter $4.200 würde das Signal für eine stärkere Verlustphase liefern.
Mögliche Wochenspanne: $4.260 bis $4.620
Gold Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich ein Ausbruch aus dem Dreieck abzeichnen. Sollte der Bereich um $4.400 weitere Verluste abfedern und der Kurs erneut über den Durchschnitt aus 200 Tagen ausbrechen, dürfte das April-Hoch das nächste Kursziel bilden. Führt der Korrekturdruck den Preis bereits unter den GD 50, würde das Juni-Tief ins Visier geraten.
Mögliche Wochenspanne: $4.430 bis $4.720 alternativ $4.040 bis $4.390
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
XAUUSD — 4,440 Ist das Bärische Tor XAUUSD — 4,440 Ist das Bärische Tor
Gold versucht sich über 4,400 zu erholen, aber der Chart wirkt weiterhin wie ein Markt, der bergauf läuft, während Verkäufer bei jedem Schritt warten.
Nach dem starken Rückgang aus der oberen Struktur ist der Preis in einen breiten bärischen Kanal gefallen und hat diesen noch nicht vollständig verlassen. Der Bounce vom Wochentief war wichtig, aber er brachte Gold nur zurück in die Mitte der Korrektur, nicht in eine klare bullische Kontrolle. Aktuell liegt der Preis um 4,408, unter der FVG und unter der Trendline-Rejection-Zone, deshalb sehe ich diese Erholung weiterhin als fragil.
Für neuere Trader ist das der wichtigste Punkt: Wenn der Preis stark fällt, wirkt der erste Bounce oft attraktiv. Wenn dieser Bounce aber die darüberliegende Imbalance nicht zurückerobern kann, ist es möglicherweise nur ein Atemzug des Marktes, bevor Verkäufer wieder einsteigen.
Meine Hauptansicht bleibt bärisch, solange Gold unter 4,440 - 4,460 bleibt. Dieser Bereich ist das erste echte Tor. Wenn der Preis in diese FVG steigt und dort abgewiesen wird, würde ich erwarten, dass Verkäufer Gold zuerst in Richtung 4,320 führen und danach in die tiefere Liquiditätszone um 4,299 - 4,282.
Die PPI- und CPI-Daten können starke Volatilität bringen, daher würde ich nicht jeden Spike als echte Umkehr behandeln. Das sauberere bullische Argument entsteht erst, wenn Gold über 4,460 bricht, den bärischen Kanal verlässt und über der Mitigation-Zone hält. Bis dahin bleiben Rallys anfällig.
Wichtige Preiszonen zum Beobachten
Aktuelle Reaktionszone: 4,400 - 4,410
Haupt-FVG / Ablehnungszone: 4,440 - 4,460
Bärische Bestätigungszone: Ablehnung unter 4,440 - 4,460
Erstes Abwärtsziel: 4,320 - 4,300
Haupt-Liquiditätsziel: 4,299.679 - 4,282.969
Premium sell reaction zone: 4,600 - 4,630
Invalidation: klare Rückeroberung und Halt über 4,460
Sehen Sie diesen Move über 4,400 als echte Stärke, oder kehrt Gold nur in die FVG zurück, bevor ein weiterer Sell-Side-Sweep kommt?
Wird die Altcoin-Saison zurückkehren?Die Abwärtsphase von Bitcoin könnte am vergangenen 1. Juli beendet worden sein, als BTC ein Tief bei 57.750 US-Dollar erreichte. Sollte sich diese Einschätzung bestätigen, würde der jüngste Bear Market zu den kürzesten Abwärtsphasen in der Geschichte der Kryptowährungen gehören.
Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt das Szenario eines Endes des Bear Markets meine bevorzugte Arbeitshypothese. Ein technischer Faktor spricht insbesondere dafür: Bitcoin notiert weiterhin oberhalb seiner 200-Tage-Durchschnittslinie, die derzeit bei etwa 70.000 US-Dollar liegt.
Allerdings gilt es, eine wichtige Unterscheidung zu beachten: Das Ende eines Bear Markets bedeutet nicht automatisch, dass der nächste Bull Run bereits begonnen hat.
Der nachstehende Chart auf Basis der Wochenkerzen von Bitcoin ermöglicht es, diese technische Konstellation zu veranschaulichen.
Um tatsächlich von einer neuen großen Aufwärtsphase sprechen zu können, muss BTC noch einen entscheidenden technischen Widerstand bei 82.800 US-Dollar überwinden. Solange dieses Niveau nicht überzeugend überschritten wird, ist bei der Einschätzung des übergeordneten Trends weiterhin Vorsicht angebracht.
Altcoins: Könnten sich die ersten Anzeichen einer neuen Altcoin-Saison zeigen?
Der vorherige Bitcoin-Haussezyklus, der sich von Ende 2022 bis Oktober 2025 erstreckte, wies eine eher ungewöhnliche Besonderheit auf: Auf ihn folgte keine echte „Altseason“, also keine Phase, in der die wichtigsten alternativen Kryptowährungen gegenüber BTC massiv besser performen.
Diese Situation könnte sich im nächsten großen Aufwärtszyklus jedoch ändern. Die wichtigste Phase dieses neuen Zyklus könnte sich 2027 und 2028 entwickeln, und mehrere charttechnische Faktoren machen die Möglichkeit einer kräftigen Rückkehr der Altcoins zunehmend plausibel.
Zwei technische Darstellungen sind dabei besonders interessant.
Die erste ist ein absoluter Ansatz, der auf dem Index „OTHERS“ basiert und Kryptowährungen umfasst, die hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung außerhalb der Top 10 liegen.
Die zweite ist ein relativer Ansatz, der auf dem Verhältnis zwischen OTHERS und Bitcoin basiert. Er ermöglicht es, die Stärke oder Schwäche der Altcoins gegenüber BTC direkt zu messen.
Beide Charts weisen derzeit eine gemeinsame Eigenschaft auf: Sie befinden sich an wichtigen langfristigen Unterstützungszonen und beginnen allmählich, eine bullische Umkehrstruktur auszubilden.
Diese Konstellation verdient Aufmerksamkeit, da sie bis zu einem gewissen Grad an die Vorbereitungsphasen erinnert, die den großen Altcoin-Saisons von 2017 und 2021 vorausgingen.
Natürlich ist es noch zu früh, um eine neue Altseason als sicher zu betrachten. Sollten sich diese technischen Strukturen in den kommenden Monaten jedoch bestätigen, könnte 2027 durchaus das Jahr der Rückkehr der Altcoins auf die große Bühne werden.
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XAU/USD: Marktanalyse und Strategie für den 11. SeptemberMeine Empfehlungen:
VERKAUF: 4361–4366 | SL: 4376 | TP: 4330–4320
Gestern stieg der Kurs während der asiatischen Handelssitzung bis auf ein Hoch von 4434 $, bevor er in eine Abwärtsbewegung überging und im europäischen Handel weiter nachgab. Während der New Yorker Sitzung legte der US-Dollar-Index kräftig zu, was Abwärtsdruck auf den Goldpreis ausübte. Der Goldpreis fiel im US-Handel stark ab und erreichte ein Tief von 4315 $. Der Tageschart zeigt einen deutlichen Rückgang; die gleitenden Durchschnitte der letzten 5 und 10 Tage verlaufen abwärts, während die Indikatoren TRIX und KDJ bärische Kreuzungspunkte gebildet haben. Ergänzende Trendindikatoren zeigen nach unten und bewegen sich im überverkauften Bereich. Beim MACD-Indikator haben sich die schnelle und die langsame Linie oberhalb der Nulllinie nach unten gekreuzt, und die bärischen Momentum-Balken nehmen zu, was auf eine bärische Tendenz im Tageschart hindeutet.
Im Stundenchart fiel Gold während der asiatischen Sitzung auf ein Tief von 4311 $ und notiert aktuell im Bereich von 4320 $. Der gleitende 5-Tage-Durchschnitt verläuft flacher, und die grünen MACD-Momentum-Balken gehen zurück, was auf eine mögliche kurzfristige Gegenbewegung hindeutet. Angesichts des bärischen Trends im Tageschart lautet die empfohlene Intraday-Strategie, an Widerstandsniveaus zu verkaufen; achten Sie dabei auf den Widerstand bei 4360 $ sowie auf die Unterstützung an der wichtigen Marke von 4300 $.
XAUUSD – H1 FVG-Retest, Verkaufstendenz fortgesetzt
Marktkontext
Gold notiert bei rund 4.387 USD, nachdem es sich von der jüngsten Liquiditätsabflüssen nahe dem unteren Rand des absteigenden H1-Kanals erholt hat. Die Erholung führte zu einem kurzfristig bullischen Marktsignal, der Preis bleibt jedoch unterhalb des breiteren bärischen Lieferpfads und des wichtigen Angebotsüberschusses.
Die makroökonomischen Bedingungen für Gold bleiben uneinheitlich. Starke US-Arbeitsmarktdaten im August haben die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed im September auf rund 60 % ansteigen lassen, während Ölpreise nahe 100 USD vor der Veröffentlichung der Erzeuger- und Verbraucherpreisindizes neue Inflationssorgen schüren. Gleichzeitig bieten die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Unruhen in der Straße von Hormus weiterhin Unterstützung für den sicheren Hafen Gold. Dadurch entsteht ein Umfeld, in dem die geopolitische Nachfrage zwar das Abwärtspotenzial begrenzen könnte, die Erwartungen höherer Zinsen jedoch das Aufwärtspotenzial einschränken.
SMC-Einschätzung
Der breitere Orderfluss im 1-Stunden-Bereich bleibt innerhalb des absteigenden Kanals bärisch. Der jüngste SSL-Sweep und der bullische MSS erklären die Korrektur, haben die bärische Struktur in höheren Zeitrahmen jedoch noch nicht widerlegt.
Die H1-Bearish-FVG-Zone zwischen 4.405 und 4.418 US-Dollar stellt die wichtigste Entscheidungszone dar. Ein Rücksetzer in diese Zone würde dem Kurs ermöglichen, ineffiziente Lieferungen auszugleichen, bevor die Verkäufer möglicherweise wieder die Kontrolle übernehmen. Die Premium-Bearish-OB-Zone nahe 4.438 US-Dollar bleibt die obere strukturelle Barriere.
Haupt-Handelsszenario
Bedingung:
Gold fällt in die H1-Bearish-FVG-Zone zwischen 4.405 und 4.418 US-Dollar zurück und bildet eine klare bärische Ablehnung. Ein bärischer MSS oder CHOCH in niedrigeren Zeitrahmen ist vor einem Einstieg erforderlich.
Einstieg: 4.405 $ – 4.418 $ nach bärischer Bestätigung
SL: Über 4.438 $ und der Ablehnungsstruktur (Rejection Structure)
TP1: 4.338 $ – 4.350 $
TP2: 4.303 $ – 4.317 $
TP3: 4.291,943 $
Wichtige Zonen
Aktueller Preis: 4.386,500 $
Haupt-Verkaufszone: 4.405 $ – 4.418 $
Premium Bearish OB (Orderblock): 4.438,013 $
Interne SSL (Sell-Side Liquidity): 4.338 $ – 4.350 $
Hauptziel: 4.303 $ – 4.317 $
Invalidierung: Akzeptanz über 4.438 $
Bestätigung: Bärische Ablehnung mit MSS oder CHOCH
Gold-Ausblick
Die bärische Einschätzung bleibt gültig, solange Gold unter dem bärischen H1-FVG und dem Premium-OB notiert. Der bevorzugte Plan ist es, eine korrigierende Preisbewegung in den Bereich 4.405 $ – 4.418 $ abzuwarten, anstatt dem Kurs nahe der aktuellen Nachfragezone hinterherzulaufen.
Sollten die Verkäufer das FVG verteidigen, könnte Gold zur internen SSL zurückkehren und den Weg in Richtung der „Deep Discount“-Nachfragezone nahe 4.310 $ fortsetzen. Eine Akzeptanz über 4.438 $ würde das unmittelbare bärische Szenario schwächen.
Keine Bestätigung, kein Trade.
H2 Bullisher Reclaim in Richtung Major Supply
XAUUSD notiert bei etwa 4.413, nachdem sich der Preis vom jüngsten Bereich um 4.350 erholt hat und zwischen der absteigenden Widerstandstrendlinie und der steigenden kurzfristigen Unterstützung komprimiert. Der Preis nähert sich nun der ersten Widerstandszone, wodurch der nächste Reclaim besonders wichtig wird.
Gold legte am Mittwoch um mehr als 1 % zu, während der US-Dollar schwach blieb und die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten den Brent-Preis über 100 $ trieben. Gleichzeitig stieg die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe in Richtung 4,84 %, und die Märkte preisen derzeit eine Wahrscheinlichkeit von etwa 60 % für eine Fed-Zinserhöhung in der kommenden Woche ein. Dadurch bleibt das makroökonomische Umfeld äußerst sensibel gegenüber Inflationsdaten.
Die nächsten Katalysatoren sind der US-PPI heute, am 10. September, um 8:30 Uhr ET, gefolgt vom CPI am 11. September um 8:30 Uhr ET. Beide Veröffentlichungen könnten die Erwartungen an die Fed-Politik deutlich verändern und starke Volatilität bei XAUUSD auslösen.
Technischer Ausblick
Die übergeordnete Struktur befindet sich weiterhin unterhalb der absteigenden Widerstandslinie, doch die kurzfristige Price Action zeigt Anzeichen einer Erholung.
Die unmittelbare Entscheidungszone liegt bei 4.415–4.445 Resistance. Ein sauberer Reclaim und ein erfolgreicher Retest dieser Zone würden die bullishe Struktur stärken und eine Fortsetzung in Richtung des nächsten Supply-Bereichs unterstützen.
Das erste große Aufwärtsziel liegt im Bereich der 4.490–4.515 Supply Zone.
Sollten die Käufer das Momentum oberhalb dieser Zone aufrechterhalten, liegt das größere Ziel bei der 4.600–4.635 Major Resistance / Supply Zone.
Unterhalb des aktuellen Preises bleibt die 4.285–4.310 Demand Zone / Strong Support die wichtigste strukturelle Unterstützung auf dem Chart.
Key Zones
Current Price: 4.412.820
Resistance / Reclaim: 4.415–4.445
Supply Zone: 4.490–4.515
Major Resistance / Supply: 4.600–4.635
Major Demand / Strong Support: 4.285–4.310
Trading Plan
Buy Priority: bestätigter Reclaim von 4.415–4.445
Bedingung: Warten, bis der Preis den Widerstand durchbricht und die Zone anschließend durch einen Retest, eine bullishe Ablehnung oder die Ausbildung eines Higher Low als Support bestätigt.
TP1: 4.490–4.515
TP2: 4.600–4.635
Invalidierung: Ein Scheitern, die zurückeroberte Widerstandsstruktur zu halten, würde das unmittelbare bullishe Fortsetzungsszenario abschwächen.
Wichtiger Hinweis
PPI und CPI stellen die wichtigsten kurzfristigen Risiken dar. Bei einem Ölpreis über 100 $ und erhöhten Treasury-Renditen könnte eine heißer als erwartete Inflation die Erwartungen an eine Fed-Zinserhöhung schnell verstärken und Gold unter Druck setzen.
Vermeide es, während der ersten Reaktion auf die Daten einen Breakout zu verfolgen. Eine Bestätigung nach dem Liquidity Sweep bleibt wichtiger als die erste Candle.
Buy View
Das bevorzugte Szenario besteht nicht darin, direkt unterhalb des Widerstands zu kaufen.
Ein bestätigter Breakout über 4.415–4.445, gefolgt von einem kontrollierten Retest, würde das sauberere bullishe Setup liefern. Wenn die Käufer oberhalb dieser Zone Akzeptanz etablieren, wird 4.490–4.515 zum nächsten Liquiditätsziel.
Finaler Ausblick
Gold versucht, von einer Konsolidierungsphase in eine stärkere Erholungsphase überzugehen, doch 4.415–4.445 bleibt das entscheidende Tor.
Das Hauptszenario ist ein bullisher Reclaim und Retest des Widerstands, gefolgt von einer Expansion in Richtung 4.490–4.515 und potenziell 4.600–4.635.
Kann Gold vor den PPI- und CPI-Daten 4.445 zurückerobern, bevor die nächsten starken Bewegungen ausgelöst werden?
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Freitag, den 11.09.2026Am Donnerstag hat sich unser Dax weiter in die Tiefe drücken lassen und schon fast zwei gleich lange Abwärtswellen voll.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 26670, 26440, 26200, 25800, 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600
Chartlage: positiv
Tendenz: unter 25400 abwärts, darüber aufwärts
Grundstimmung: neutral
Zum Donnerstag sollte nun die 25500 besonders spannend werden, da sie schön reaktiv nach oben ist. Sollte er es von dort per Stundenschluss über 25600 schaffen könnte das erstmal wieder ein Rücklauf-Fenster zur 25700 und 25760 / 25800 eröffnen, von wo ich dann allerdings auch nur wieder mir einer Umkehr nach unten gerechnet hätte. Sollte er aber an der 25500 vorbei rutschen, sollten sich dann schon 25360, 25300 und vor allem die 25250 / 25230 anschließen. So die Zusammenfassung von gestern.
Zunächst probierte unser Dax dann die 25500 aus und konterte sogar bis knapp vor die 25600 an, schaffte aber keinen Stundenschluss darüber um mehr zu aktivieren, drehte wieder ein und rutschte dann auch an der 25500 noch vorbei. Das sollte ihn ja bis runter zur 25360 und 25300 führen, die beide erreicht wurden. Nun steht er also vorm nächsten wichtigen Bereich zwischen 25300 und 25250 Das wäre nochmal eine Zone aus der er einen frühen tiefen Start gut abfangen und umdrehen könnte. Gelingt es ihm dabei über die 25400 zurück, könnte das weitere Erholungsbemühungen bis 25500, 25600 und sogar 25680 dann nach sich ziehen.
Rutscht unser Dax aber auch durch die 25250 noch nach unten durch, wird es dann durchaus wieder etwas rutschiger in Tageschart, da wir dann eigentlich erst bei 25080 / 25050 wieder ernsthaftere Supports hätten um ihn zu beruhigen. Und sollten auch die keine Gegenwehr leisten, wären dann erst wieder die 200-Tagelinien um 24720 herum richtig interessant. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21365 und für Abwärtsstrecken der GV1VTU KO 27835.
Fazit: Nachdem unser Dax zum Donnerstag nun die 25500 durchlaufen und die 29300 erreichen konnte, wird nun zum Freitag der Bereich um 25300 / 25250 super wichtig. Dort enden nun zwei gleich lange Abwärtswellen im Dax. Nimmt der Markt das als Abschluss einer ABC-Formation an, könnte er durchaus dynamisch nach oben anschieben und dann über 25400 wieder hin zur 25500 und darüber auch zur 25600 und 25680 klettern. Sollte er aber den Bereich nicht verteidigen und durchfallen, werden die Supports unten dann immer breiter. Dann wäre die nächste Anlaufstelle erst um 25080 / 25050 auszumachen und bekommt er die auch nicht verteidigt, würde sich sogar noch eine 24720 für einen Besuch qualifizieren. Daher sollte unser Dax besser seine 25300 / 25250 verteidigen um sich einen größeren Schnitzer zu ersparen.
XAUUSD H1: Rücklauf zum FVG vor einer weiteren Abwärtsbewegung?XAUUSD bleibt auf H1 unter bärischem Druck, nachdem der Preis die jüngste Konsolidierung nach unten verlassen und einen neuen BOS nach unten gebildet hat.
Der Preis handelt derzeit um 4.319, während die EMA-Struktur weiterhin bärisch ist und der Preis unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten liegt. Das jüngste Displacement zeigt, dass das Abwärtsmomentum weiterhin aktiv ist.
Das FVG 4.340–4.360 ist der erste wichtige Reaktionsbereich. Sollte der Preis in diese Zone zurückkehren und dort eine Ablehnung zeigen, liegt der nächste interessante Bereich bei der SSL 4.280–4.300.
Bias: Kurzfristige bärische Fortsetzung / Rücklauf zum FVG.
Zielpfad: Der Preis könnte zunächst zum FVG 4.340–4.360 zurücklaufen und anschließend möglicherweise weiter in Richtung SSL 4.280–4.300 fallen.
Bestätigung: Eine klare Ablehnung am FVG, gefolgt von bärischem Displacement und CHoCH/MSS auf kleineren Zeiteinheiten, würde das Fortsetzungsszenario unterstützen.
Invalidation: Eine starke Akzeptanz oberhalb von 4.360 würde das unmittelbare bärische Setup schwächen und könnte den Weg zur BSL-Zone 4.480–4.510 öffnen.
Nur zu Bildungszwecken — Keine Finanzberatung.
XAUUSD – Long Setup aus H1 Fib-2 ZoneXAUUSD läuft aktuell in eine interessante H1 Fib-2 / Discount-Zone mit zusätzlichem Orderblock.
Ich warte in dieser Zone auf eine klare Bestätigung im M1:
CHOCH + Displacement + Retracement in OB/FVG.
Erst dann wäre ein Long interessant.
Möglicher Plan:
Entry ca. 4308,9
SL ca. 4305
TP1 bei 1:4R, dort 50 % raus.
Kein Blind Entry – Bestätigung zuerst.
XAUUSD: Ablehnung in der Angebotszone & Bärisches Setup mit ZielMarktstruktur & Technische Analyse
Anlageklasse / Zeitfenster: XAU/USD (Gold) — 1-Stunden-Chart (1h)
Trend & Kontext: Nach einem vorherigen Strukturbruch (BOS) und einer anschließenden Marktstrukturverschiebung (MSS) ausgehend vom lokalen Pivot-Punkt (~4.310–4.320) stieg der Kurs aggressiv an, um die Kaufliquidität (BSL) bei etwa 4.510–4.520 abzugreifen.
Aktuelles Setup: Der Kurs ist in eine ausgeprägte Angebotszone (4.440–4.490) gefallen und zeigt Anzeichen von Erschöpfung sowie Verteilung auf niedrigeren Zeitfenstern.
Handelsstrategie & Marken
Ausrichtung: Bärisch / Short aus der Angebotszone
Einstiegsbereich: Anhaltende Ablehnungen an der unteren Grenze der Angebotszone (4.440–4.460).
Gewinnziel (Target): 4.340 (Test der Schlüssel-Liquidität / des Tiefs der Nachfragezone).
Stop-Loss (Risikomanagement): Oberhalb des Hochs der Angebotszone (~4.495–4.510), abhängig von der individuellen Risikotoleranz.
Ausführungsplan
Achten Sie auf einen erneuten Test der untere Kante der 1h-Angebotszone, bevor der Kurs weiter in Richtung des Hauptziels bei 4.340 fällt. Wenden Sie ein angemessenes Risikomanagement an und warten Sie auf eine Bestätigung in kleineren Zeitfenstern (z. B. 5m/15m MSS), bevor Sie Positionen eingehen.






















