HOOD– Nach dem 17-%-Impuls am alten Hoch: Weiter oder Pullback?NASDAQ:HOOD Market Structure – Nach dem 17-%-Impuls am alten Hoch: Fortsetzung oder Pullback?
HOOD verzeichnete gestern eine aussergewöhnlich starke Aufwärtsbewegung von rund 16,6 %. Dabei wurde das letzte interne H4-Hoch bei ungefähr 119–120 USD per Schlusskurs überwunden und damit ein weiterer bullisher H4-i-BOS bestätigt.
Nach den heutigen US-Arbeitsmarktdaten folgte jedoch eine deutliche Reaktion am Vortageshoch und ehemaligen H4-Hoch um 124–125 USD. Von dort fiel der Kurs vorbörslich zurück an den gerade erst überwundenen i-BOS-Bereich.
Strukturelle Ausgangslage
Die übergeordnete H4-Swingstruktur bleibt bearish. Der aktuelle Anstieg bewegt sich weiterhin zwischen dem H4 Strong High bei ungefähr 153 USD und dem H4 Weak Low um 64 USD.
Innerhalb dieser grossen Swingbewegung verläuft die interne H4-Struktur jedoch bullish. Der gestrige Impuls hat diese interne Stärke nochmals bestätigt.
Der Kurs befindet sich mittlerweile oberhalb des 50-%-Retracements der übergeordneten Swingbewegung und reagiert aktuell im Bereich des 61,8-%-Retracements. Damit handelt HOOD innerhalb der bearishen Swingstruktur bereits im Premium-Bereich.
Aktueller Entscheidungsbereich
Der Bereich um 119–120 USD ist kurzfristig besonders relevant:
- ehemaliges internes H4-Hoch
- zuletzt bestätigter H4-i-BOS
- 61,8-%-Retracement der übergeordneten Swingbewegung
- erster Rücklauf nach dem starken Ausbruch
Die laufende Reaktion zeigt noch nicht, ob lediglich Gewinne mitgenommen werden oder ob am alten Hoch eine grössere Abwärtsbewegung beginnt. Dafür ist entscheidend, ob der i-BOS-Bereich auf H4-Basis verteidigt wird.
Bullishes Szenario
Hält der Bereich um 119–120 USD und gelingt anschliessend die Rückeroberung des Vortageshochs bei ungefähr 124–125 USD, bleibt eine Fortsetzung der internen bullishen Struktur möglich.
Ein bestätigter H4-Schluss über dem alten Hoch würde den Weg in Richtung der offenen H4-Supply zwischen ungefähr 132 und 137 USD öffnen. Dort trifft die interne Aufwärtsbewegung auf den nächsten markanten Widerstand innerhalb der weiterhin bearishen Swingstruktur.
Bearishes Szenario
Wird der aktuelle i-BOS-Bereich per H4-Schluss verloren, wäre das ein erstes Zeichen dafür, dass der gestrige Impuls zunächst korrigiert wird.
Mögliche Unterstützungen liegen danach bei:
- PDL um ungefähr 112 USD
- 50-%-Retracement der übergeordneten Swingbewegung um 109 USD
- obere H4-i-Demand bei etwa 102–105 USD
- Daily EMA 20 bei rund 104,24 USD
- 50-%-Pullback der internen bullishen Bewegung
Gerade die obere H4-i-Demand bildet damit einen interessanten Support-Cluster. Bei einem tieferen Rücklauf bleibt zusätzlich die H4-i-Demand um 94–96 USD relevant.
Erst ein H4-Schluss unter dem internen Strong Low bei ungefähr 83 USD würde die bullishe interne Struktur vollständig brechen. Bis dahin bleibt eine Abwärtsbewegung grundsätzlich ein Pullback innerhalb der internen Aufwärtsstruktur.
Fazit
HOOD steht nach dem massiven Impuls an einem technisch anspruchsvollen Punkt: Die interne H4-Struktur ist bullish, während die übergeordnete Swingstruktur bearish bleibt und der Kurs an einem alten Hoch im Premium-Bereich reagiert.
Der Bereich um 119–120 USD liefert nun die erste wichtige Information. Eine Verteidigung mit anschliessender Rückeroberung des PDH spricht für Fortsetzung. Ein bestätigter Verlust öffnet Raum für einen geordneten Pullback in Richtung PDL und der Konfluenz aus H4-i-Demand, internem 50-%-Retracement und Daily EMA 20.
Vestara-Gedanke:
Nach einem aussergewöhnlichen Impuls entsteht der Vorteil nicht durch Hinterherspringen, sondern durch das geduldige Beobachten der ersten Verteidigung.
Vestara - Stability Under Pressure
Ideen der Community
Rückzug in FVG vor bullischer Fortsetzung | XAUUSD 04/09XAUUSD hat nach dem H1 CHoCH vom jüngsten Tiefpunkt um 4.280 eine bullische Verschiebung in der Marktstruktur bestätigt. Die folgende bullische Verschiebung trieb den Preis in Richtung 4.500, wo er sich derzeit unter dem kurzfristigen Widerstand konsolidiert.
Für heute erwarte ich zunächst eine kurzfristige Korrektur, gefolgt von einer bullischen Fortsetzung.
📊 Heutige Richtung: Bullisch nach Korrektur
Der aktuelle Preis liegt bei etwa 4.470–4.480, nahe dem jüngsten Expansionshoch. Ein sofortiger Einstieg in diesem Bereich bietet begrenzten Spielraum, da der Preis zunächst das Ungleichgewicht darunter ausgleichen könnte.
Der Schlüsselbereich, den ich beobachte, ist das kleine FVG bei 4.350–4.370.
Diese Zone stimmt mit der vorherigen bullischen Verschiebung überein und ist der Haupt-POI für das heutige Fortsetzungsszenario.
🎯 Haupt-Handelsplan
📍 Einstiegszone
4.350–4.370
Ich werde warten, bis der Preis in dieses kleine FVG zurückkehrt, anstatt dem aktuellen Preis nachzujagen.
🛑 Stop Loss
4.335
Eine entscheidende H1-Bewegung unter dieses Niveau würde die unmittelbare bullische Fortsetzungsidee ungültig machen und darauf hindeuten, dass der Preis in Richtung des unteren SSL weitergehen könnte.
🎯 Take Profit
TP: 4.500
Dies ist das Hauptziel, da es das jüngste Hoch und die nahegelegene Liquidität über der aktuellen Konsolidierung darstellt.
📈 Erweitertes Ziel
Wenn der Preis 4.500 mit starker bullischer Verschiebung erreicht und darüber hält, ist der nächste Bereich, den man beobachten sollte:
4.520–4.540
Dies ist die nächste Ungleichgewichts-/Verschiebungszone, die auf dem Chart sichtbar ist.
⚠️ Alternatives Szenario
Das bullische Setup wird ungültig, wenn der Preis unter 4.335 mit klarer bärischer Verschiebung bricht.
In diesem Fall würde ich keine sofortige Fortsetzung vom kleinen FVG erwarten. Der nächste Abwärtszug wäre die SSL-Zone um 4.280–4.300.
🔎 Bestätigung
Bevor ich die Einstiegszone in Betracht ziehe, möchte ich sehen:
Preis erreicht das kleine FVG 4.350–4.370
Eine klare Ablehnung aus der Zone
Bestätigung der bullischen Struktur auf niedrigerer Zeitebene
Bullische Verschiebung zeigt, dass die Nachfrage reagiert
Ohne Bestätigung ist das FVG allein nicht ausreichend, um eine sofortige Reaktion anzunehmen.
📌 Schlüsselbereiche
Aktueller Widerstand: 4.500
Haupt-Einstiegszone: 4.350–4.370
Stop Loss: 4.335
Haupt-TP: 4.500
Erweitertes Ziel: 4.520–4.540
Ungültigkeit: H1-Akzeptanz unter 4.335
Alternatives Abwärtsliquidität: 4.280–4.300
📈 Tendenz
Bullisch für heute, aber ich erwarte eine Korrektur in das kleine FVG 4.350–4.370, bevor die nächste Expansion in Richtung 4.500 erfolgt.
Der Schlüssel ist Geduld: kein Nachjagen in der Nähe der aktuellen Hochs. Die bevorzugte Gelegenheit ist die Korrektur in den Haupt-POI mit Bestätigung.
Gold testet eine entscheidende Entscheidungszone
XAUUSD (4-Stunden-Chart) befindet sich in einer Erholungsphase, nachdem im Bereich von 4.300 Liquidität abgefischt wurde. Der Kurs hat eine kurzfristige Sequenz aus höheren Hochs (HH) und höheren Tiefs (HL) gebildet; die übergeordnete Struktur bleibt jedoch nach der deutlichen Ablehnung im Bereich 4.600–4.700 mit Vorsicht zu betrachten.
Bullisch: Erholung von 4.300 mit starkem Aufwärtsmomentum.
Aktuell: Konsolidierung direkt unterhalb der Angebotszone (Supply) bei 4.480–4.500.
BOS (Break of Structure): Kurzfristige bullische Erholung über den Bereich von 4.400.
CHoCH (Change of Character): Möglicher kurzfristiger bullischer Richtungswechsel, aber eine Bestätigung erfordert einen sauberen Ausbruch über 4.500.
Momentum: Positiv, verlangsamt sich jedoch am Widerstand.
🔑 WICHTIGE MARKEN
🔴 4.480–4.500: Unmittelbarer Widerstand / Angebotszone
🟢 4.400,642: Erste Unterstützung
🟢 4.301,211: Wichtige Unterstützung + Liquidität der Verkäuferseite (Sell-side Liquidity)
🔴 4.700,668: Wichtiges Swing-Hoch + Liquidität der Käuferseite (Buy-side Liquidity)
🎯 TRADE-SETUP — BEDINGTE LONG-POSITION
Einstieg: 4.500–4.515 nach bestätigtem 4-Stunden-Schlusskurs über 4.500 + Retest
Stop-Loss: 4.400
TP1: 4.600
TP2: 4.650
TP3: 4.700
Chance-Risiko-Verhältnis: Etwa 1:1 bis 1:2, abhängig von Einstieg und Ziel.
⚠️ Nicht blind der Ausbruchskerze hinterherlaufen. Ein Retest, der über 4.500 hält, würde eine stärkere Bestätigung liefern.
🚀 MÖGLICHE WEITERE BEWEGUNG
🟢 Bullisches Szenario:
4-Stunden-Schlusskurs über 4.500 → erfolgreicher Retest → Fortsetzung in Richtung 4.600 → 4.650 → Liquidität bei 4.700.
🔴 Bärisches Szenario:
Kurs prallt bei 4.480–4.500 ab → fällt unter 4.400 → Liquidität auf der Unterseite (Bereich 4.300) wird attraktiv. ⚠️ INVALIDIERUNG
Ein deutlicher Schlusskurs auf dem 4-Stunden-Chart unter 4.300 entkräftet die bullische Erholungsstruktur und signalisiert, dass der jüngste Liquiditätsabgriff (Liquidity Sweep) möglicherweise gescheitert ist.
🧠 ANALYSTEN-EINSCHÄTZUNG
Dies ist eine Entscheidungszone – kein Ort für einen blindlings eingegangenen Trade. Der Kurs hat sich von der Marke bei 4.300 kräftig erholt, stößt nun jedoch auf einen etablierten Angebotsbereich. Das sauberste Szenario wäre eine Bestätigung oberhalb von 4.500 oder ein kontrollierter Rücksetzer in Richtung 4.400.
💬 Bullischer Ausbruch über 4.500 oder zunächst ein Liquiditätsabgriff in Richtung 4.400? Wie ist eure Einschätzung?
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Broadcom (AVGO): Spannende Ausgangslage nach -30 % Korrektur! Ausgangssituation:
Broadcom (AVGO) befindet sich seit Juni 2026 in einer gesunden Korrekturphase und hat in der Spitze bereits -30 % vom Hoch verloren.
Übergeordnet ist die Aufwärtsstruktur nach wie vor intakt und die aktuelle Korrekturphase könnte sich als bullisches Strukturmuster, in Form eine Bullenflaggen, herauskristallisieren.
Die gestrige Reaktion war bereits ein erstes positives Zeichen, aber von einer Trendwende zu sprechen wäre verfrüht.
Charttechnische Lage:
Broadcom zeigte eine erste negative Reaktion nach Veröffentlichung der Quartalszahlen am Mittwoch nach Börsenschluss, konnte diese aber im Tagesverlauf aber weitestgehend wieder aufholen und schloss mit einer starken Umkehrkerze.
Broadcom befindet sich hier in einem wichtigen Entscheidungsbereich der zwischen zwei relevanten Zonen liegt. Auf der Unterseite haben wir die Supportzone bei 310 - 330 $ und auf der Oberseite die Widerstandszone bei 355 - 375 $.
Innerhalb des Entscheidungsbereichs befindet sich ein sehr markantes und hohes Volumencluster, was den Kurs tendenziell stützen sollte.
Szenario 1:
Broadcom schafft hier bereits die Umkehr und bricht in den kommenden Tagen / Wochen das Hoch bei 377 $ auf Schlusskursbasis und beendet damit den kurzfristigen Abwärtstrend. Danach könnte der Kurs wieder Momentum aufbauen und in Richtung Widerstandszone bei 410 - 435 $ laufen.
Szenario 2:
Broadcom zeigt hier lediglich eine korrektive Gegenbewegung ohne dass ein Schlusskurs über dem Hoch bei 377 $ etabliert wird und der Kurs macht nochmal neue Verlaufstief unterhalb von 342 $.
Dies wäre mein bevorzugtes Szenario, dass sich unterhalb von 342 $ noch eine offene Gap, das 78,6 Fibonacci-Retracement, eine Supportzone bei 310 - 330 $ sowie das Volumencluster befindet. Dieser Bereich stellt eine Multi-Konfluenz-Zone dar und könnte sich für antizyklische Einstiege lohnen.
Invalidierung des Setups:
Der Kurs darf nicht unter das Strukturtief bei 290 $ fallen bzw. per Schlusskurs darunter schließen, da ansonsten die übergeordnete Aufwärtsstruktur gebrochen wird und mit einer deutlich tieferen Korrektur gerechnet werden muss.
Gold-Korrektur unter 4.490 möglich📊 Marktentwicklung:
XAU/USD bewegt sich derzeit um 4.470 USD/oz, nachdem der Preis bis in den Bereich von 4.465 gefallen ist. Der starke Anstieg von mehr als 2 % in der vorherigen Sitzung zeigt erste Anzeichen einer Abschwächung, da Gold im Bereich von 4.480–4.490 auf Verkaufsdruck trifft. Der Markt konzentriert sich derzeit auf den US-Arbeitsmarktbericht NFP, der für eine hohe Volatilität bei Gold sorgen und die Erwartungen hinsichtlich der Zinspolitik der Fed beeinflussen könnte.
📉 Technische Analyse:
• Wichtiger Widerstand: 4.480–4.490 | 4.500–4.515
• Nächste Unterstützung: 4.460–4.450 | 4.435–4.420
• EMA 09: Der Preis bewegt sich im kurzfristigen Zeitrahmen um die EMA 09. Dies deutet auf einen noch unklaren Trend und ein nachlassendes bullisches Momentum hin.
• Candlestick-Muster / Volumen / Momentum: Nach dem starken Anstieg von etwa 4.380 auf über 4.500 steht Gold unter Gewinnmitnahmedruck und testet wiederholt den Bereich von 4.465–4.470. Die fehlende Stabilisierung über 4.480 zeigt, dass Käufer weiterhin vorsichtig sind. Sollte 4.460 bei zunehmendem Verkaufsdruck durchbrochen werden, könnte Gold die Korrektur in Richtung 4.450–4.435 ausweiten.
📌 Ausblick:
Gold könnte kurzfristig weiter korrigieren, wenn es nicht gelingt, 4.490 zu durchbrechen und darüber zu halten. Hält sich der Preis hingegen stabil im Bereich von 4.460–4.450 und bricht anschließend wieder über 4.490 aus, könnte sich der Aufwärtstrend in Richtung 4.500–4.515 fortsetzen. Vor allem im Vorfeld der US-NFP-Daten ist Vorsicht geboten, da diese zu starken Kursschwankungen führen können.
💡 Vorgeschlagene Handelsstrategie:
🔻 SELL XAU/USD bei: 4.512–4.515
🎯 TP: 40/80/200/300 Pips
❌ SL: 4.520
🔺 BUY XAU/USD bei: 4.423–4.420
🎯 TP: 40/80/200/300 Pips
❌ SL: 4.415
BTC/USD – Professionelle Tagesanalyse🚀 BTC/USD – Professionelle Tagesanalyse
🧭 Marktstruktur
BTC/USD notiert aktuell bei etwa 81.081 USD und befindet sich nach der starken Erholung von der wichtigen 57.500-USD-Unterstützung in einer deutlich verbesserten Marktstruktur.
Nach dem vorherigen starken Abverkauf bildete Bitcoin eine längere Konsolidierungsphase im Bereich von 60.000–68.000 USD. Anschließend übernahmen die Käufer zunehmend die Kontrolle. Mehrere Breaks of Structure (BOS) bestätigen die Erholung.
Jetzt erreicht der Kurs eine entscheidende Zone um 81.000 USD. Dieser Bereich könnte über die nächste größere Bewegung entscheiden. 📊
📈 Bullisches Szenario
Der wichtigste kurzfristige Widerstand liegt aktuell bei ungefähr 81.000 USD.
Wenn BTC diesen Bereich klar nach oben durchbricht und anschließend als Unterstützung bestätigt, könnte die bullische Bewegung weiterlaufen. 🚀
Mögliche nächste Ziele:
🎯 Ziel 1: 93.000–98.000 USD – Demand Zone
🎯 Ziel 2: 108.000–111.000 USD – Order Block
🎯 Ziel 3: 116.000–120.000 USD – Major FVG
Ein bestätigter Breakout über 81K würde die Wahrscheinlichkeit einer Bewegung in Richtung 93K–98K erhöhen.
🔄 Pullback-Szenario
Da BTC aktuell an einem wichtigen Widerstandsbereich handelt, ist eine Ablehnung oder ein kurzfristiger Liquiditäts-Sweep möglich.
Sollte der Kurs bei 81K zurückgewiesen werden, könnten die darunterliegenden FVG-Zonen als mögliche Reaktionsbereiche dienen:
🟡 74K–77K FVG
🟡 70K–73K FVG
🟡 66K–69K FVG
Ein Pullback in diese Bereiche wäre nicht automatisch bearish. Entscheidend ist, ob dort erneut Käufer einsteigen und eine bullische Reaktion entsteht. 🔄📈
🐂 Bullische Bestätigung
Das stärkste bullische Setup wäre:
81K Breakout → Retest → Bestätigung → Fortsetzung nach oben 🚀
Wenn BTC oberhalb von 81.000 USD einen stabilen Tagesschluss erreicht und der anschließende Retest erfolgreich verläuft, könnte der Markt zunächst die 93K–98K Demand Zone anvisieren.
Bei einem weiteren Breakout darüber wären anschließend der 108K–111K Order Block und die 116K–120K FVG-Zone interessant.
🐻 Bärisches Szenario
Falls BTC den Bereich um 81K nicht überwinden kann, könnte zunächst eine Korrektur einsetzen.
Die wichtigsten Zonen nach unten:
🔸 74K–77K: erste FVG-Zone
🔸 70K–73K: zweite FVG-Zone
🔸 66K–69K: tiefere FVG-/Support-Zone
🔸 57.5K: wichtige übergeordnete Unterstützung
Ein starker Bruch der unteren Support-Strukturen würde die aktuelle bullische Erholungsstruktur deutlich schwächen. ⚠️
🧱 Wichtige Zonen
🟢 57.5K – Strong Support
Wichtige langfristige Unterstützungszone und Ausgangspunkt der aktuellen Erholung.
🟡 66K–69K – FVG
Potenzielle Reaktionszone bei einer tieferen Korrektur.
🟡 70K–73K – FVG
Mögliche kurzfristige Unterstützung.
🟡 74K–77K – FVG
Erste wichtige Pullback-Zone.
🔴 81K – BOS / Resistance
Entscheidendes Level für den kurzfristigen Markt.
🟠 93K–98K – Demand Zone
Wichtiges mögliches Aufwärtsziel nach einem bestätigten Breakout.
🔴 108K–111K – Order Block
Starke übergeordnete Widerstands-/Angebotszone.
🟡 116K–120K – Major FVG
Höhere Zielzone bei einer starken bullishen Fortsetzung.
🎯 Gesamtfazit
BTC/USD bleibt strukturell bullisch, solange die wichtigen Unterstützungsbereiche gehalten werden. 📈🔥
Der entscheidende Punkt ist aktuell 81.000 USD.
➡️ Break & Hold über 81K:
🚀 93K–98K → 108K–111K → 116K–120K
➡️ Ablehnung bei 81K:
🔄 74K–77K → 70K–73K → 66K–69K
➡️ Starker Bruch der Supports:
⚠️ Bullische Struktur wird zunehmend geschwächt.
🧠 Trading-Mindset
Nicht blind in den Widerstand hinein kaufen. Geduld auf Breakout + Retest oder eine bestätigte Reaktion an den FVG-Zonen abwarten. 📊🧘♂️
US100 mit W-Pattern und Potential zum ATH-WiderstandsbereichHallo liebe TradingView-Community,
der Nasdaq 100 (US100) zeigt auf dem Daily Chart eine technisch saubere Bodenbildung. Nach der Rejection an der 30.000er Zone Mitte August hat der Index über die letzten rund zehn Handelstage ein klares W-Pattern ausgebildet und dabei im Bereich um 29.049 Punkte soliden Support gefunden. Aktuell notiert der Nasdaq bei 29.619 Punkten mit einem Tagesplus von +0,55% und arbeitet sich damit an die Neckline des Patterns heran.
Die Struktur ist lehrbuchhaft: Beide Tiefs des W-Patterns liegen sauber auf der 29.049er Supportzone, die zugleich eine ausgeprägte Volumenbasis im VRVP aufweist. Die Neckline verläuft im Bereich um 29.700–29.800 Punkte. Exakt dort, wo der Kurs aktuell ansetzt. Ein Durchbruch würde das Pattern aktivieren, mit dem technischen Kursziel zurück an die Widerstandszone knapp über 30.100 Punkte.
Kommt es dort erneut zu einer kleinen Rejection, was durchaus wahrscheinlich ist, wird es entscheidend, dass die Neckline anschließend als Support hält. Ein sauberer Retest von oben würde die Struktur bestätigen und mit einer klaren Long Confirmation den Weg zum Allzeithoch bei 30.700 Punkten frei machen. Genau dieser Ablauf, Ausbruch, Rejection am Widerstand, Retest der Neckline, dann finaler Impuls, ist das typische Muster erfolgreicher W-Pattern-Auflösungen.
Auf der Unterseite bleibt die 29.049er Zone die entscheidende Verteidigungslinie. Ein Bruch würde das W-Pattern invalidieren und den Weg zurück in Richtung der 100er EMA bei 28.657 Punkten öffnen.
Die Indikatoren zeigen eine beginnende Wende.
Der MACD (Daily) notiert knapp im negativen Bereich, doch das Histogramm dreht klar nach oben und ein bullisher Crossover steht unmittelbar bevor – das Momentum baut sich auf.
Der RSI liegt bei 54,83 und hat damit die neutrale Zone zurückerobert, ohne bereits überhitzt zu sein. Genau die Konstellation, die man vor einem Neckline-Durchbruch sehen möchte: ausreichend Stärke, aber noch Luft nach oben.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
BTC greift nach den 82k & bereitet mögliche nächste Rallye vorHallo liebe TradingView-Community,
BTC hat auf dem 4H-Chart das kleine Falling Wedge gestern eindrucksvoll nach oben aufgelöst und mit einem impulsiven Move bis auf 82.200 USD die lokale Top-Zone erreicht. Aktuell notiert Bitcoin bei 80.750 USD und arbeitet damit direkt an der entscheidenden Schwelle.
Der Ausbruch hat den Kurs bis in die Widerstandszone bei 82.000–83.000 USD geführt. Jene Region, die bereits Anfang Mai als hartnäckiger Widerstand diente. Wie erwartet, folgte dort zunächst eine kleine Rejection, was nach dem impulsiven Anstieg die technisch natürliche Reaktion darstellt. Die entscheidende Frage lautet nun: Kann BTC die bisherige lokale Top-Zone bei rund 80.500 USD halten?
Gelingt das, wäre direkt eine Long-Confirmation aktiviert. Der ehemalige Widerstand würde als Support bestätigt (klassischer Support-zu-Resistance-Flip), und der nächste Anlauf an die 82.500er Zone könnte zügig folgen. Ein Durchbruch dort würde den Weg in Richtung 84.000 USD und darüber öffnen. Im VRVP dünnt das Volumen oberhalb von 82.500 USD deutlich aus, was einen impulsiven Move begünstigen würde.
Alternativ wäre ein Retrace auf rund 79.000 USD denkbar. Diese Zone ist gleich doppelt interessant: Dort liegen die Zwischenhochs aus dem Falling Wedge, und zusätzlich zieht der 50er EMA (78.327 USD) von unten heran. Diese Konfluenz aus horizontalem Support und dynamischer EMA-Unterstützung wäre der ideale Punkt für eine tiefere, aber gesunde Konsolidierung und würde ein sauberes Long-Setup mit definiertem Risiko bieten. Darunter wartet die nächste Supportzone bei rund 77.000–77.500 USD, wo das VRVP eine solide Volumenbasis zeigt.
Die Indikatoren stützen das bullishe Bild.
Der MACD (4H) befindet sich klar im positiven Bereich mit frischem bullishen Crossover – das Histogramm ist grün und signalisiert intaktes Kaufmomentum nach dem Wedge-Ausbruch.
Der RSI notiert bei 65,35 und zeigt damit gesunde Stärke, ohne bereits in den überkauften Bereich vorgedrungen zu sein. Es ist noch genügend Luft nach oben vorhanden, um einen weiteren Anlauf an die 82.500er Zone technisch zu tragen.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
XAUUSD — 4.450 ist der Pivot der Woche XAUUSD — 4.450 ist der Pivot der Woche
Gold hält sich um 4.470 vor den NFP, und das Chart fühlt sich an, als ob es versucht, den Schaden des früheren Ausverkaufs zu reparieren, anstatt sofort weiter zu kollabieren.
Der Preis fiel stark von der vorherigen oberen Struktur, bewegte sich in einem breiten bärischen Kanal und fand schließlich eine Reaktion aus dem unteren Bereich nahe 4.280. Dieser Aufschwung war wichtig, weil er nicht als schwache Korrektur stoppte. Gold stieg wieder über die kurzfristige Struktur, druckte BOS und sitzt jetzt nahe dem FVG-Bereich um 4.480 - 4.520.
Für neue Händler ist dies der Teil, den man genau beobachten sollte. Wenn der Preis zusammenbricht und dann wieder in das alte Ungleichgewicht steigt, kann die erste Reaktion chaotisch sein. Der Markt muss oft zuerst in eine kleinere Kaufzone atmen, bevor er entscheidet, ob die Käufer wirklich wieder die Kontrolle haben.
Meine Hauptansicht ist bullisch, solange Gold über der FVG-Kauforderzone um 4.445 - 4.460 hält. Dieser Bereich liegt nahe der steigenden Unterstützungslinie, also wenn der Preis in ihn eintaucht und reagiert, würde ich es als Versuch der Käufer sehen, sich vor einem weiteren Anstieg neu zu laden. Der makroökonomische Hintergrund gibt Gold ebenfalls etwas Unterstützung: Die Erwartungen an Zinserhöhungen der Fed kühlen nach Kommentaren über nachlassenden Preisdruck ab, aber NFP kann immer noch starke Volatilität erzeugen.
Wenn Käufer 4.445 - 4.460 verteidigen, ist der nächste Bereich, den ich erwarte, dass Gold testet, 4.500 - 4.520. Ein sauberer Durchbruch über den absteigenden Kanal würde die Erholung stärken und könnte den Weg in Richtung 4.560 - 4.590 öffnen.
Diese bullische Idee wird schwach, wenn Gold 4.445 verliert und sich nicht erholt. Darunter wird der untere FVG um 4.350 - 4.365 zum nächsten Bereich, in dem Käufer möglicherweise erneut eingreifen müssen.
🔑 Wichtige Preiszonen zum Beobachten
📌 Aktueller Reaktionsbereich: 4.460 - 4.480
📌 Hauptnachfrage / FVG-Kauforder: 4.445 - 4.460
📌 Bullische Bestätigungszone: sauberer Halt über 4.460
📌 Erstes Aufwärtsziel: 4.500 - 4.520
📌 Hauptaufwärtsziel: 4.560 - 4.590
📌 Untere FVG-Unterstützung, wenn Käufer scheitern: 4.350 - 4.365
📌 Wichtige untere Unterstützung: 4.280 - 4.300
📌 Ungültigkeit: sauberer Schluss unter 4.445
Siehst du diese 4.450-Zone als den Ort, an dem Käufer vor den NFP nachladen, oder braucht Gold einen tieferen Sweep, bevor der nächste bullische Schub kommt?
DAX Tagesausblick 04.09.- NFP im Fokus / Dovisher Fed Waller!Guten Morgen zusammen,
nach einer insgesamt starken Handelswoche rückt heute mit den US-Arbeitsmarktdaten der wichtigste Makro-Termin der Woche in den Mittelpunkt. Besonders relevant ist dabei die veränderte Ausgangslage nach den Aussagen von Fed-Gouverneur Christopher Waller. Während die Inflation weiterhin ein Thema bleibt, hat Waller deutlich signalisiert, dass er bei einer weiteren Abkühlung der Preisdynamik einen unveränderten Leitzins im September favorisieren würde. Dadurch hat sich das zuvor deutlich hawkishere Fed-Narrativ wieder spürbar abgeschwächt.
Heute wird sich deshalb vor allem zeigen, ob die NFP-Daten dieses dovishe Szenario bestätigen oder ob ein überraschend starker Arbeitsmarkt die Zinserhöhungserwartungen wieder zurück in Richtung einer höheren Wahrscheinlichkeit verschiebt.
A genda:
* Geopolitische Lage
* Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* NFP-Szenarien
* Earnings im Überblick
* Märkte und Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX Tagesausblick
* Fazit
Geopolitische Lage
Im Nahen Osten bleibt die Situation zwischen den USA, Israel und Iran weiterhin der wichtigste geopolitische Risikofaktor für die Märkte. Eine nachhaltige Deeskalation ist aktuell nicht erkennbar. Gleichzeitig zeigen die Aussagen aus Washington, dass die USA zwar weitere militärische Optionen offenhalten, derzeit aber keine größeren laufenden Kampfoperationen angekündigt wurden. Besonders relevant bleibt weiterhin die Situation rund um die Straße von Hormus.
Die Passage durch Hormus bleibt deutlich eingeschränkt. Am Donnerstag wurden laut aktuellen Daten lediglich vier kommerzielle Schiffe registriert, nachdem der längerfristige Durchschnitt bei rund 15 Schiffen innerhalb eines vergleichbaren Zeitraums liegt. Gleichzeitig betonte US-Vizepräsident Vance, dass am Vortag rund 15 Millionen Barrel Öl die Straße von Hormus passiert hätten. Damit bleibt die Situation widersprüchlich: Ein Teil des Ölflusses funktioniert weiterhin, die kommerzielle Schifffahrt ist jedoch deutlich eingeschränkt.
Für die Märkte bedeutet das vor allem eines: Solange keine nachhaltige Lösung für Hormus und den Konflikt zwischen den USA und Iran in Sicht ist, bleibt der Ölpreis ein erheblicher Inflations- und damit auch Zinsrisikofaktor. Genau diese Kombination aus hohen Energiepreisen und weiterhin erhöhter geopolitischer Unsicherheit begrenzt aktuell auch das Potenzial für eine nachhaltige Entspannung am Anleihemarkt.
Hinzu kommt die Diskussion um die amerikanischen Munitionsbestände. Trump betonte gestern, dass die USA ihre Munitionsproduktion massiv hochfahren und zunächst eigene Bestände auffüllen wollen. Gleichzeitig sollen Waffenverkäufe an Verbündete wieder aufgenommen werden. Das zeigt, dass die USA aufgrund der parallelen Belastungen durch die Konflikte mit Iran und die Unterstützung der Ukraine ihre Produktionskapazitäten deutlich ausweiten wollen.
Auch zwischen Russland und der Ukraine bleibt die Lage angespannt. Gleichzeitig gibt es aktuell wieder diplomatische Signale: Putin zeigte sich offen für ein mögliches Friedensabkommen, während Selenskyj bestätigte, dass US-Unterhändler sowohl Moskau als auch Kiew besuchen sollen. Einen konkreten Durchbruch gibt es allerdings weiterhin nicht. Parallel gehen die militärischen Auseinandersetzungen weiter, unter anderem mit erneuten russischen Angriffen auf Kiew.
Ein weiterer struktureller geopolitischer Faktor bleibt China und Taiwan. Beim Pacific Islands Forum eskalierte zuletzt erneut der diplomatische Konflikt zwischen Peking und Taipeh. China kritisierte die Teilnahme Taiwans und warnte vor Konsequenzen, während Taiwan China eine zunehmend aggressive Diplomatie vorwarf. Zusätzlich sorgt Chinas jüngster Raketentest im Pazifik für Diskussionen unter den pazifischen Staaten. Für die Märkte ist das aktuell kein unmittelbarer Treiber wie Hormus, bleibt langfristig aber insbesondere für globale Lieferketten, Halbleiter und Risk Assets relevant.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Gestern kamen mehrere wichtige US-Daten, die insgesamt ein gemischtes Bild geliefert haben.
Bei den Initial Jobless Claims wurden 206k Anträge gemeldet. Erwartet wurden 205k nach revidierten 203k in der Vorwoche. Damit lag der Wert leicht über den Erwartungen und gleichzeitig über dem vorherigen Wert. Für den Arbeitsmarkt ist das zwar noch kein dramatisches Signal, es zeigt aber weiterhin eine gewisse Abkühlung. Mit Blick auf die heutigen NFP-Daten ist das leicht dovish zu interpretieren, insbesondere wenn sich die Abschwächung heute bei den Beschäftigungszahlen fortsetzt.
Der S&P Global Services PMI lag mit 56,5 über dem vorherigen Wert von 54,6, blieb jedoch leicht hinter der Erwartung von 56,8 zurück. Damit bleibt der US-Dienstleistungssektor klar im Expansionsbereich. Für Risk Assets ist das grundsätzlich positiv, gleichzeitig spricht ein weiterhin starker Dienstleistungssektor nicht unbedingt für einen schnellen Rückgang des Inflationsdrucks.
Beim ISM Non-Manufacturing Prices Paid Index kam es dagegen zu einem deutlichen Anstieg auf 72,6 nach 70,3. Erwartet wurden lediglich 70,0. Das ist aus Inflationssicht klar relevant, denn der höhere Preisdruck im Dienstleistungssektor spricht dafür, dass die Fed weiterhin vorsichtig bleiben muss.
Der ISM Non-Manufacturing PMI lag gleichzeitig bei 55,4 und damit deutlich über der Erwartung von 54,1 sowie dem vorherigen Wert von 54,1. Die US-Dienstleistungswirtschaft zeigt damit weiterhin eine solide Dynamik.
Unterm Strich waren die gestrigen Daten deshalb eher gemischt: Der Arbeitsmarkt zeigt erste Zeichen einer Abkühlung, während der Dienstleistungssektor weiterhin robust bleibt und insbesondere der Preiskomponentenansteig des ISM neue Inflationsrisiken signalisiert.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute steht natürlich alles im Schatten der US-Arbeitsmarktdaten.
Zuvor ist noch EZB-Chefökonom Philip Lane im Fokus. Der entscheidende Termin folgt anschließend mit den US-Daten:
* Average Hourly Earnings: Forecast +0,3 %, Previous +0,1 %
* Non-Farm Payrolls: Forecast +55k, Previous -23k
* Unemployment Rate: Forecast 4,1 %, Previous 4,1 %
Damit haben wir heute einen extrem wichtigen Datensatz für die weitere Fed-Preisbildung.
NFP-Szenarien
Bullishes Szenario für Risk Assets:
Die Löhne bleiben bei +0,1 % oder steigen weniger stark als erwartet, die Non-Farm Payrolls bleiben schwach bzw. liegen unter den Erwartungen und die Arbeitslosenquote bleibt bei 4,1 % oder steigt leicht. Das würde den zuletzt dovisheren Fed-Case unterstützen und könnte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September weiter reduzieren. In diesem Szenario wären steigende Risk Assets, fallende US-Renditen und ein schwächerer Dollar das wahrscheinlichste Marktbild.
Bearishes Szenario für Risk Assets:
Die Average Hourly Earnings steigen stärker als erwartet, gleichzeitig überraschen die NFPs deutlich positiv und die Arbeitslosenquote bleibt bei 4,1 % oder fällt sogar. Damit würde sich der Arbeitsmarkt robuster präsentieren als erwartet und die Fed hätte weniger Spielraum für eine Lockerung bzw. müsste eine Zinserhöhung wieder stärker berücksichtigen. In diesem Szenario wären steigende Renditen, ein stärkerer Dollar und Druck auf Risk Assets die wahrscheinlichste Reaktion.
Neutrales Szenario:
Die Daten bewegen sich ungefähr im Rahmen der Erwartungen. Beispielsweise NFPs um die 50–70k, Lohnwachstum um 0,3 % und eine Arbeitslosenquote von 4,1 %. Dann dürfte der Markt zunächst volatil reagieren, bevor sich ein klarerer Trend entwickelt. In diesem Fall dürfte der Fokus relativ schnell wieder auf den kommenden Inflationsdaten und insbesondere dem August-CPI liegen.
Der entscheidende Punkt ist heute also nicht nur die absolute NFP-Zahl, sondern das Zusammenspiel aus Beschäftigung, Löhnen und Arbeitslosenquote.
Fed und Fed Watch
Im Mittelpunkt stand gestern Fed-Gouverneur Christopher Waller. Er stellte klar, dass er bei einer weiteren Abkühlung der Inflation einen unveränderten Leitzins im September unterstützen würde. Gleichzeitig bleibt eine Zinserhöhung bei einem erneuten Inflationsanstieg möglich.
Diese Aussagen haben die Zinserhöhungserwartungen deutlich zurückgenommen. Für das September-Meeting liegt die Wahrscheinlichkeit aktuell nahezu bei 50/50: 49,6 % für unveränderte Zinsen gegenüber 50,4 % für eine Zinserhöhung.
Damit hat sich das Bild innerhalb weniger Tage massiv verändert. Vor einem Tag lag die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung noch bei rund 63 %. Auch für Oktober und Dezember hat sich die Verteilung wieder leicht in Richtung eines weniger aggressiven Zinspfads verschoben.
Für die Risk Assets war die Waller-Rede deshalb klar bullish bzw. dovish. Aktien konnten deutlich zulegen, während die Treasury-Renditen zurückgingen und der Dollar unter Druck geriet.
Earnings im Überblick
Bei den Earnings gab es gestern keine großen neuen Impulse für den Gesamtmarkt. Unter anderem standen Lululemon und Campbell’s im Fokus.
Mit Blick auf die kommenden Wochen dürfte das Thema allerdings wieder deutlich wichtiger werden, sobald die Q3-Earnings-Season an Dynamik gewinnt. Aktuell bleiben daher Makrodaten, Fed und Geopolitik die entscheidenden Treiber.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil bleibt weiterhin Long.
Gestern konnten wir erneut rund 1,14 % zulegen und damit die von mir mehrfach genannte Zone um 93 Dollar erreichen. Damit liegt der Markt in dieser Woche mittlerweile bei einem Plus von rund 5,6 % und hat erneut das Monatshoch aus Juli ins Visier genommen.
Solange im Nahen Osten keine nachhaltige Deeskalation erkennbar ist, wäre ich hier weiterhin sehr vorsichtig mit Shorts. Gerade die Situation rund um Hormus bleibt ein erheblicher Unsicherheitsfaktor für die Ölversorgung und damit auch für die Inflation.
Zum Wochenende wird deshalb entscheidend sein, ob wir erste klare Signale für eine Deeskalation sehen oder ob die geopolitische Lage weiter eskaliert.
US Bonds
Bei den US-Staatsanleihen sehen wir seit Mittwoch einen leichten Rückgang.
Aktuell liegen die Veränderungen ungefähr bei:
* 3-jährige Staatsanleihen: -0,16 %
* 5-jährige Staatsanleihen: -0,20 %
* 10-jährige Staatsanleihen: -0,17 %
* 30-jährige Staatsanleihen: -0,13 %
Die Bewegung passt zum gestrigen dovishen Fed-Impuls. Gleichzeitig bleibt insbesondere am langen Ende der Kurve aufgrund der weiterhin hohen Inflation, der geopolitischen Risiken und der hohen staatlichen Finanzierung weiterhin Vorsicht angebracht.
US Dollar
Der US Dollar hat gestern im Zuge der Waller-Rede deutlich abgegeben und rund 0,6 % verloren. Der DXY befindet sich damit wieder um die 99er Marke.
Für heute ist der Dollar stark vom NFP-Outcome abhängig.
Bei einem hawkishen NFP-Szenario sehe ich Potenzial für eine Erholung in Richtung 99,5 und anschließend 100.
Bei einem dovishen NFP-Szenario dürfte der Dollar dagegen weiter unter Druck geraten. Hier wären zunächst 98,5 und anschließend 98 mögliche Ziele.
Volatilitätsindex
Der VIX bleibt mit rund 14,31 auf einem sehr niedrigen Niveau.
Gerade vor den NFP-Daten ist das zunächst ein positives Zeichen für Risk Assets. Gleichzeitig sollte man nicht vergessen, dass ein solch niedriger VIX vor einem wichtigen Makro-Event auch bedeutet, dass eine Überraschung bei den Daten relativ schnell zu einem Volatilitätsschub führen kann.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia notiert aktuell bei rund 228 Dollar.
Mein Zielbereich bleibt weiterhin bei 232 bis 236 Dollar, wobei die 236 Dollar gleichzeitig den Bereich des Allzeithochs darstellen.
An meiner übergeordneten Einschätzung hat sich nichts verändert. Für die vollständige Analyse verweise ich weiterhin auf den Wochenausblick.
Bitcoin
Bitcoin konnte gestern einen sehr starken Push von über 5 % verzeichnen und das vorherige Hoch erneut testen.
Für mich ist daraus allerdings noch kein bestätigtes Strukturhoch entstanden. Entscheidend bleibt die 82.500er Marke.
Sollte Bitcoin diese Marke nachhaltig brechen, wäre das für mich die Bestätigung, dass wir wieder in eine übergeordnete Long-Struktur wechseln können.
Bis dahin würde ich insbesondere vor den NFP-Daten abwarten. Bitcoin ist für mich aktuell weiterhin kein Trade.
S&P 500
Auch im S&P 500 konnten wir gestern einen starken Long-Impuls von knapp 1 % sehen, ausgelöst unter anderem durch die dovishen Aussagen von Waller.
Aktuell befinden wir uns wieder bei rund 7.756 Punkten.
Ich wäre hier zunächst nicht mehr Short. Der nächste wichtige Bereich liegt beim Wochenhoch der Vorwoche bei 7.782,5 Punkten.
Sollten wir diesen Bereich überwinden, wäre im bullishen NFP-Szenario das nächste Ziel bei etwa 7.825 Punkten.
Sollte das NFP dagegen deutlich bearish für Risk Assets ausfallen, könnte die gestrige Bewegung relativ schnell wieder abgegeben werden. Für Shorts würde ich trotzdem auf eine klare Bestätigung warten.
Nasdaq
Auch der Nasdaq konnte sich gestern deutlich stabilisieren und erneut über der 29.500er Marke etablieren. Das heutige Daily High konnte bereits überschritten werden.
Solange wir uns oberhalb von 29.500 halten, sehe ich zunächst weiteres Long-Potenzial in Richtung 29.755 und anschließend 30.000.
Gerade im dovishen NFP-Szenario könnte der Nasdaq hier entsprechend stark reagieren.
Sollten wir dagegen im Zuge eines bearishen NFP-Szenarios wieder unter 29.500 fallen, wären 29.200 und anschließend 29.000 die nächsten relevanten Ziele.
US30
Auch der US30 konnte gestern einen starken Push von rund 1,14 % verzeichnen und oberhalb von 53.500 Punkten schließen.
Für mich ist die 53.500er Marke jetzt entscheidend.
Ein Retest dieser Zone wäre für mich interessant, sofern sie gehalten werden kann. Darüber sehe ich Potenzial in Richtung 54.000 und im bullishen Szenario sogar 54.200.
Die 53.500 muss dafür allerdings unbedingt verteidigt werden.
DAX Tagesausblick
Auch beim DAX konnten wir gestern einen kleinen Befreiungsschlag sehen. Der Index legte rund 0,73 % zu und konnte die 26.000er Marke sogar auf Schlusskursbasis überwinden.
Zu Beginn des heutigen Handels sehen wir allerdings bereits deutliche Abverkäufe. Trotzdem wäre ich aktuell vorsichtig damit, direkt wieder aggressiv Short zu gehen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass wir zunächst einen Retest der 25.900er Zone beziehungsweise des Mittwochshochs bei 25.925 Punkten sehen.
Sollte dieser Bereich gehalten werden und sich dort eine Stabilisierung entwickeln, wäre für mich anschließend wieder ein Long-Setup interessant.
Wer etwas konservativer agieren möchte, wartet auf eine Stabilisierung oberhalb der 26.000er Marke auf H4-Basis.
Noch besser wäre für mich ein Break der 26.080 Punkte. In diesem Fall würde sich das übergeordnete Long-Potenzial in Richtung 26.240 Punkte eröffnen, dem Wochentief aus KW 33.
Auf der Short-Seite würde ich erst wieder deutlich interessierter werden, wenn wir signifikant unter 25.880 Punkten schließen. Dieser Bereich entspricht für mich dem relevanten Wochenhoch aus KW 34 und wäre ein deutlich klareres Short-Signal.
Solange diese Marke nicht nachhaltig gebrochen wird, gehe ich eher davon aus, dass die bisherige Korrektur möglicherweise abgeschlossen ist und wir einen neuen Long-Impuls sehen könnten.
Gerade heute sollte man allerdings das NFP-Event berücksichtigen. Die erste Reaktion auf die Daten kann extrem volatil sein, weshalb ich insbesondere bei Breakouts auf eine Bestätigung und nicht nur auf den ersten Spike achten würde.
Fazit
Der heutige Handelstag steht ganz klar im Zeichen der NFP-Daten.
Nach der gestrigen Waller-Rede hat sich das Fed-Bild wieder deutlich in Richtung einer weniger aggressiven Geldpolitik verschoben. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September liegt aktuell praktisch bei 50/50. Damit kommt den heutigen Arbeitsmarktdaten eine besonders hohe Bedeutung zu.
Gleichzeitig bleibt das Umfeld durch den Nahostkonflikt, die Situation rund um Hormus und den weiterhin hohen Ölpreis komplex. Genau deshalb sollte man heute das Zusammenspiel aus NFP, Löhnen und Arbeitslosenquote beobachten und nicht nur auf eine einzelne Zahl reagieren.
Für den DAX bleibe ich grundsätzlich vorsichtig bullish, solange wir uns oberhalb der 25.880er Marke halten. Oberhalb von 26.000 bzw. 26.080 sehe ich weiteres Long-Potenzial in Richtung 26.240.
Heute gilt mehr denn je: Szenarien vorbereiten, auf die Reaktion des Marktes warten und nicht versuchen, den ersten NFP-Move zu erraten.
Ich wünsche euch allen stabile Trades und einen erfolgreichen NFP-Handelstag.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
MNQ 03.09.2026 – 29.241,00 bleibt der Schalter obenWas über Nacht passiert ist
MNQ schloss gestern bei 29.144,00 und eröffnete die neue Nacht mit einer Aufwärtslücke bei 29.179,75. Das Übernacht-Tief liegt bei 29.075,00, das Übernacht-Hoch bei 29.255,75. Im Screenshot handelt der Markt bei rund 29.172,25, also knapp unter Nacht-Eröffnung und deutlich innerhalb der Nachtspanne.
Die Nachtspanne beträgt 180,75 Punkte, also 361,50 Dollar je MNQ-Kontrakt. Der Kurs liegt 83,50 Punkte unter ONH und 97,25 Punkte über ONL. Das ist fast die Mitte der Spanne, nicht die obere Kante. Die Lücke zur Eröffnung wurde nicht sauber als Aufwärtstrend weitergeführt; nach dem Hoch bei 29.255,75 kam der Rücklauf. Damit ist der Markt heute nicht schwach, aber auch noch nicht wieder oben durch.
Wo wir stehen
Im Tageschart handelt MNQ knapp unter dem 50er-EMA bei etwa 29.285,24, aber weiterhin klar über dem 200er-EMA um 27.416,54. Der große Aufwärtstrend bleibt damit formal intakt. Kurzfristig läuft jedoch die Aufarbeitung des Rücksetzers: Der Markt muss erst wieder über den Tages-50er und die Stundenstruktur kommen, bevor aus der Erholung mehr wird als eine technische Gegenbewegung.
Der 4-Stunden-Chart zeigt die Erholung vom gestrigen Tief, aber noch keinen Durchmarsch. Auf Stundenebene liegen 29.195,12 und 29.241,00 direkt über dem aktuellen Kurs. Dazu kommt das Nacht-Hoch bei 29.255,75. Diese drei Marken bilden zusammen die obere Aufgabe des Vormittags. Solange sie nicht bestätigt genommen werden, bleibt jede grüne Kerze innerhalb der Nachtspanne nur ein Rücklauf.
Unten ist 29.075,00 die klare Nachtunterkante. Darunter liegt 29.016,75 als nächste 30-Minuten-Marke, dann die mehrfach bestätigte Zone 28.947,75 bis 28.927,25. Das war gestern der Bereich, an dem die Käufer erstmals deutlich reagierten. Er ist damit für heute ein Test, keine Einladung, dort blind auf eine Wende zu setzen.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
29.317,25 erste größere Fortsetzung oben, 15-Minuten-Chart
29.255,75 Übernacht-Hoch und obere Nachtgrenze
29.241,00 Stunden-Marke, echter Test oben
29.195,12 erste Rücklaufhürde, Stundenebene
29.179,75 Nacht-Eröffnung
29.172,25 ungefährer Kurs im Screenshot
29.144,00 gestriger Schluss
29.075,00 Übernacht-Tief und Auslöser unten
29.016,75 erste 30-Minuten-Prüfung unten
28.947,75 bis 28.927,25 größere Fortsetzungs- und Reaktionszone aus 30 Minuten, Stunde und 4 Stunden
Weiter weg, aber Teil des Bildes
29.571,00 nächster Stunden-Widerstand
29.759,00 Widerstand aus 30-Minuten- und Stundenchart
29.811,75 gemeinsame Marke aus 15 Minuten, 30 Minuten und Stunde
30.339,75 Rekordhoch aus Stunden- und 4-Stunden-Chart
28.827,25 4-Stunden- und Tages-Marke unten
27.200,00 große 4-Stunden- und Tages-Unterstützung
27.416,54 200er-EMA im Tageschart
Die auffälligste Struktur des Tages
Die Aufwärtslücke bei 29.179,75 ist die auffälligste Tatsache der Nacht, aber sie ist noch nicht als Stärke bestätigt. Der Markt lief zunächst bis 29.255,75, gab diesen Gewinn dann wieder ab und handelt nun um die Eröffnung. Daraus wird kein Long-Signal, nur weil die Lücke noch nicht geschlossen wurde. Der Markt muss zeigen, dass er oberhalb der Stunden-Marken tatsächlich Käufer findet.
29.241,00 und 29.255,75 liegen eng genug zusammen, um als eine echte Prüfzone zu wirken. Der erste Durchgang kann scheitern, ohne das Bild zu zerstören. Erst die bestätigte Annahme darüber öffnet 29.317,25. Dort entscheidet sich, ob die Nachtlücke zur Fortsetzung wird oder nur der obere Rand einer neuen Seitwärtsphase bleibt.
29.075,00 macht die Unterseite genauso sauber. Ein Rücklauf bis dorthin ist noch kein Bruch. Zwei 2-Minuten-Schlusskurse darunter sind es. Dann steht mit 29.016,75 erst die kleine Prüfung an. Darunter wird die gestrige Reaktionszone 28.947,75 bis 28.927,25 wieder relevant. Wer bei 29.075,00 schon das gestrige Tief als sicheren Magneten verkauft, sollte besser Wetterberichte schreiben.
Wenn es nach oben geht
Kleiner Auslöser: Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart über 29.195,12. Das holt den Markt zuerst über die unmittelbare Stunden-Hürde.
Echter Test: 29.241,00 bis 29.255,75 einschließlich ONH. Zwei 2-Minuten-Schlusskurse über 29.255,75 bestätigen die Annahme der Nachtoberkante und öffnen 29.317,25 als Fortsetzung. Fällt der Kurs nach dem Ausbruch mit zwei Schlusskursen wieder unter 29.195,12, war es ein Fehlausbruch.
Ungültig: Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 29.075,00. Dann ist die Nachtbasis verloren und der Long-Plan erledigt.
Wenn es nach unten geht
Kleiner Auslöser: Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 29.075,00. Erst dann ist ONL bestätigt gebrochen.
Echter Test: 29.016,75. Hält die 30-Minuten-Marke nicht und schließen zwei 2-Minuten-Kerzen darunter, rückt 28.947,75 bis 28.927,25 als Fortsetzung in den Blick. Zwei Schlusskurse zurück über 29.075,00 markieren den Fehlausbruch.
Ungültig: Die bestätigte Rückkehr über 29.195,12. Dann ist der erste Stunden-Widerstand zurückerobert, und der Short-Plan ist erledigt.
Was heute stört
Um 14:30 Uhr MESZ kommen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Handelsbilanz sowie die revidierten Daten zu Produktivität und Lohnstückkosten. Um 16:00 Uhr folgt der ISM-Index für den US-Dienstleistungssektor. Beim Nasdaq entscheidet sich an solchen Zahlen oft sehr schnell, ob Renditen steigen oder fallen. Genau deshalb kann eine saubere Struktur an 29.255,75 oder 29.075,00 nach dem Termin plötzlich Tempo bekommen.
Vor einem festen Termin: Position schließen oder halbieren, beim Rest den Stopp auf Einstand ziehen. Bei ungeplanten Meldungen zu Öl oder Nahost ist die erste Nasdaq-Reaktion oft laut, aber nicht zwingend richtig. Klein anfangen und die Bestätigung abwarten. Morgen um 14:30 Uhr MESZ kommen die US-Arbeitsmarktdaten. Ein offener Wochenendtrade braucht einen deutlich besseren Grund als Hoffnung.
Dumme Sprüche für Gescheite
Eine Lücke ist erst Stärke, wenn der Markt sie nicht den ganzen Morgen verteidigen muss.
Zu den Linien im Chart
Blau ist der 20er-EMA, gelb der 50er und lila der 200er. Der Tages-VWAP mit seinen Bändern erscheint dünn in Orange und Rosa. Tageshoch ist rot, Tagestief grün. Die waagerechten Marken fassen Unterstützungen und Widerstände aus mehreren Zeitebenen zusammen; die farbigen Felder ordnen die Londoner und New Yorker Session ein.
Zum Schluss
Das ist mein vorbereiteter Rahmen, kein Signal und keine Kaufempfehlung. Die Review zum heutigen Plan ergänze ich morgen direkt über diese veröffentlichte Idee.
MYM 03.09.2026 – 53.220 trennt Rücklauf von FortsetzungWas über Nacht passiert ist
MYM schloss gestern bei 53.139 und eröffnete die neue Nacht dort. Das Übernacht-Tief liegt bei 53.097, das Übernacht-Hoch bei 53.220. Im Screenshot handelt der Markt bei rund 53.203 und arbeitet gerade an der oberen Nachtkante.
Die Nachtspanne beträgt 123 Punkte, also 61,50 Dollar je MYM-Kontrakt. Der Kurs steht nur 17 Punkte unter ONH, aber 106 Punkte über ONL. Das ist eine klare Lage innerhalb der Spanne: Der Verkäuferdruck bis 53.097 wurde absorbiert, danach wurde schrittweise höher gehandelt. Die Käufer haben damit kurzfristig den Vorteil. Sie müssen ihn jetzt nur noch über 53.220 bestätigen, statt dort wieder umzukehren.
Wo wir stehen
Im Tageschart bleibt der größere Trend aufwärts. MYM handelt über dem Tages-50er-EMA bei rund 52.865 und weit über dem 200er-EMA um 50.183. Der Rücklauf seit dem Hoch bei 54.885 war deutlich, hat den übergeordneten Trend aber nicht gebrochen. Das ist der Rahmen, kein Kaufgrund.
Auf 4-Stunden- und Stundenebene läuft seit dem Tief um 52.720 eine Erholung. Die kurzen Durchschnitte werden zurückerobert, der Kurs hängt aber unmittelbar unter einem ganzen Paket aus lokalen Widerständen. Die Zone 53.209 bis 53.220 ist deshalb kein Detail. Dort entscheidet sich, ob die Nachtbewegung nur ein Rücklauf in die gestrige Handelsspanne bleibt oder wieder eine Fortsetzung bekommt.
Oberhalb von 53.220 wartet mit 53.283 die erste echte Prüfung. Erst wenn dieser Bereich gehalten wird, ist 53.343 bis 53.368 logisch. Unten ist 53.097 die Linie, die den gesamten Nachtaufbau schützt. Fällt sie, wird aus der freundlichen Nachtstruktur wieder ein Rücklauf in Richtung der großen 4-Stunden-Marke 52.812.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
53.343 bis 53.368 nächste Fortsetzungszone aus 15-Minuten-, 30-Minuten- und Stundenchart
53.283 erster echter Test über ONH, 15-Minuten- und 30-Minuten-Ebene
53.220 Übernacht-Hoch und Auslöser oben
53.203 ungefährer Kurs im Screenshot
53.168 bis 53.139 kurzfristige Rücklaufzone, inklusive Schluss und Nacht-Eröffnung
53.121 bis 53.097 untere Nachtkante und Auslöser unten
52.812 erste große Prüfung unten, 30-Minuten-, Stunden- und 4-Stunden-Chart
52.746 bis 52.720 tiefere Unterstützungszone aus 15 Minuten, 30 Minuten und Stunde
Weiter weg, aber Teil des Bildes
53.550 Widerstand aus 15- und 30-Minuten-Chart
53.814 bis 53.860 größere Widerstandszone aus Stunde, 30 Minuten und 15 Minuten
54.087 bis 54.162 nächste Stunden-Widerstandszone
54.336 Level aus der Stunden- und 4-Stunden-Ebene
54.885 Rekordhoch aus Stunden-, 4-Stunden- und Tageschart
51.692 bis 51.630 große Unterstützung aus 4-Stunden- und Tageschart
50.183 200er-EMA im Tageschart
Die auffälligste Struktur des Tages
Der Markt baut eine enge Nachtbasis zwischen 53.097 und 53.220, nachdem gestern beide Seiten der Bewegung gehandelt wurden. Das ist kein Grund, die Richtung zu raten. Es gibt aber eine saubere Reihenfolge: Der Markt steht direkt unter ONH, die untere Nachtkante liegt deutlich darunter, und dazwischen liegen Schlusskurs sowie kurze Durchschnitte als kleine Rücklaufstütze.
53.220 ist deshalb der erste Schalter. Über dieser Marke muss nicht einfach ein einzelner grüner Stich kommen, sondern Akzeptanz. Dann wird 53.283 geprüft. Das ist die Grenze, an der der gestrige Rücklauf in eine echte Fortsetzung übergeht. Erst danach ist 53.343 bis 53.368 sinnvoll im Spiel.
Auf der Unterseite schützt 53.097 die ganze Nachtstruktur. Darunter wird zuerst die Zone 52.812 relevant. Das ist bewusst ein großer Schritt, denn im aktuellen Bild gibt es dazwischen keine vergleichbar harte Mehrfach-Zeitebenen-Marke. Wer daraus ein sofortiges Ziel macht, handelt Fantasie. Wer die Zone bei 52.812 ignoriert, handelt aber auch ohne Plan. Beides unnötig.
Wenn es nach oben geht
Kleiner Auslöser: Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart über 53.220. Ein kurzer Stich in das Nacht-Hoch reicht nicht.
Echter Test: 53.283. Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darüber müssen zeigen, dass der Markt die Marke annimmt. Dann öffnet sich 53.343 bis 53.368 als Fortsetzung. Fällt MYM nach dem Ausbruch mit zwei Schlusskursen wieder unter 53.220, war es ein Fehlausbruch.
Ungültig: Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 53.097. Dann ist die Nachtbasis verloren und der Long-Plan erledigt.
Wenn es nach unten geht
Kleiner Auslöser: Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 53.097. Erst dann ist ONL bestätigt gebrochen.
Echter Test: 52.812. Hält diese große Mehrfach-Zeitebenen-Marke nicht und schließen zwei 2-Minuten-Kerzen darunter, wird 52.746 bis 52.720 als Fortsetzung relevant. Zwei Schlusskurse zurück über 53.097 markieren den Fehlausbruch.
Ungültig: Die bestätigte Rückkehr über 53.220. Dann hat der Markt die Nachtspanne nach oben verlassen, und der Short-Plan ist erledigt.
Was heute stört
Um 14:30 Uhr MESZ kommen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Handelsbilanz sowie die revidierten Daten zu Produktivität und Lohnstückkosten. Um 16:00 Uhr folgt der ISM-Index für den US-Dienstleistungssektor. Beim Dow geht es dabei vor allem darum, ob die Daten Zinserwartungen und damit die Renditen verschieben. Das kann den Index direkt an ONH oder ONL beschleunigen.
Vor einem festen Termin: Position schließen oder halbieren, beim Rest den Stopp auf Einstand ziehen. Öl und Nahost bleiben ein zusätzliches Schlagzeilenrisiko ohne Uhrzeit; der Dow reagiert darauf selten sauber und gleichmäßig. Bei einer ungeplanten Meldung kleiner starten, die erste Reaktion abwarten und nicht versuchen, aus einer großen Kerze einen Plan zu machen. Morgen um 14:30 Uhr MESZ kommen die US-Arbeitsmarktdaten. Offenes Wochenendrisiko braucht am Freitag niemand.
Dumme Sprüche für Gescheite
Eine Nachtkante ist kein Widerstand, bis der Markt dort auch wirklich abgewiesen wird.
Zu den Linien im Chart
Blau ist der 20er-EMA, gelb der 50er und lila der 200er. Der Tages-VWAP mit seinen Bändern erscheint dünn in Orange und Rosa. Tageshoch ist rot, Tagestief grün. Die waagerechten Marken fassen Unterstützungen und Widerstände aus mehreren Zeitebenen zusammen; die farbigen Felder ordnen die Londoner und New Yorker Session ein.
Zum Schluss
Das ist mein vorbereiteter Rahmen, kein Signal und keine Kaufempfehlung. Die Review zum heutigen Plan ergänze ich morgen direkt über diese veröffentlichte Idee.
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #36Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 26.582 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar 2026 mit einem neuen lokalen Hoch angeknüpft. Danach ist der Kurs in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen. Diese wurde im März kurzfristig nach unten verlassen, wobei der Kurs das letzte lokale Tief bei 21.863 Punkten setzte. Dort konnte der Markt den Verkaufsdruck abfangen und in eine Erholungsbewegung drehen.
Seit April hat der Kurs eine neue Aufwärtstrendstruktur etabliert. Mit dem Start in den Juli ergab sich eine dynamische Reaktion, die ausreichte, um das Januarhoch herauszunehmen. Nach einem Pullback an das Vorjahreshoch setzte der Markt in einer Ausbruchsbewegung neue Höchstwerte, woraus in der vergangenen Woche das Allzeithoch bei 26.618 Punkten resultierte.
Da auch der Wochenschluss nah am neuen Hoch liegt, dürfte dies ein positives Signal für die kommende Woche bilden. Zum Wochenstart am Montag könnten bereits Werte im 26.650er-Bereich angesteuert werden.
Erwartete Tagesspanne: 26.420 bis 26.680
Nächste Widerstände: 26.618 = Vorwochenhoch & Allzeithoch
Wichtige Unterstützungen: 26.038 = Vorwochentief | 25.900 | 25.507
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der DAX am Dienstag zeigen, ob die Erholung auf Anschlussdynamik in den 26.700er-Bereich setzt oder bei aufkommender Erschöpfung wieder nach unten dreht. Erst bei Rückkehr unter 26.200 Punkte wäre mit stärkerem Korrekturbedarf zu rechnen.
Erwartete Tagesspanne: 26.540 bis 26.750 alternativ 26.310 bis 26.480
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart erreicht der DAX-Index neue Rekordwerte und könnte mit Anschlusskäufen das Polster zu den nahen Unterstützungen ausbauen. Im Idealfall würde der Kurs in dieser Woche bereits auf den 27.000er-Bereich zielen.
Erwartete Wochenspanne: 26.270 bis 26.910
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von einer möglichen Ermüdung nach Test der Angebotssituation im 27.000-Punkte-Bereich wäre mit einem nächsten Test der 20-Tage-Linie zu rechnen. Damit könnte eine Wochenspanne zwischen
26.460
und
27.110
abgearbeitet werden.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
MGC 03.09.2026 – Über 4.485,9 wartet die nächste HürdeWas über Nacht passiert ist
Gold schloss gestern bei 4.434,06 und eröffnete die neue Nacht auf demselben Niveau. Von dort lief der Markt bis 4.485,9 nach oben und fiel nur bis 4.426,6 zurück. Im Screenshot handelt MGC bei rund 4.478,4, also 7,5 Punkte unter dem Übernacht-Hoch und 51,8 Punkte über dem Übernacht-Tief.
Die Nachtspanne beträgt 59,3 Punkte, also 593 Dollar je MGC-Kontrakt. Das ist keine kleine Bewegung, aber der wichtige Teil liegt in der Lage innerhalb dieser Spanne: Nach der Erholung vom gestrigen Tief bei rund 4.329 steht der Markt jetzt wieder dicht unter dem Nacht-Hoch. Der Rücksetzer an 4.426,6 wurde gekauft. Das gibt den Käufern den kurzfristigen Vorteil, solange sie diese Unterkante nicht wieder hergeben.
Wo wir stehen
Der Tageschart hat sich mit dem gestrigen Lauf sichtbar stabilisiert. Der Kurs liegt wieder über dem 50er-EMA um 4.384,5 und deutlich über dem 200er-EMA um 4.336. Das größere Bild ist damit nicht plötzlich unverwundbar, aber der Rücklauf von 4.329 hat das Tagesbild wieder aufgerichtet.
Im 4-Stunden-Chart ist die Erholung intakt, doch direkt darüber liegt Arbeit: Der 50er-EMA verläuft bei rund 4.508,5. Auf Stundenebene hat der Markt die kurzen Durchschnitte zurückerobert, während die nicht eingezeichnete Orderblock-Zone aus eigener 1-Stunden-Auswertung im Bereich 4.500 bis 4.511 zusätzliches Angebot erwarten lässt. Das ist kein Einstiegssignal. Es erklärt nur, warum ein erster Kontakt über ONH auch wieder zurückgewiesen werden kann.
Der Markt hat also zwei saubere Aufgaben. Oben muss 4.485,9 erst als Ausbruch bestätigt und danach die Zone um 4.506 bis 4.511 akzeptiert werden. Unten darf 4.426,6 nicht nur kurz halten, sondern muss bei einem Rücklauf verteidigt werden. Dazwischen ist viel Bewegung möglich, aber wenig Grund, irgendetwas vorwegzunehmen.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
4.521,5 bis 4.515,0 nächste Widerstandszone aus 15- und 30-Minuten-Chart
4.510,8 bis 4.506,1 erste harte Prüfzone oben, 30-Minuten- und Stundenebene
4.485,9 Übernacht-Hoch und Auslöser oben
4.478,4 ungefährer Kurs im Screenshot
4.471,1 bis 4.470,3 erste kurze Rücklaufstütze im 5-Minuten-Chart
4.448,2 Zwischenniveau aus dem 15-Minuten-Chart
4.434,06 gestriger Schluss und Nacht-Eröffnung
4.426,6 Übernacht-Tief und Auslöser unten
4.414,6 erste Rücklaufzone unter ONL
4.376,5 größere Stunden- und 4-Stunden-Unterstützung
Weiter weg, aber Teil des Bildes
4.608,0 nächste klar markierte Marke oben, 30-Minuten- und Stundenebene
4.627,3 4-Stunden-Widerstand
4.686,1 bis 4.730,9 höhere Stunden-Widerstandszone
4.755,0 große gemeinsame Marke aus 1-Stunden- und 4-Stunden-Chart
4.365,2 weitere 1-Stunden- und 4-Stunden-Unterstützung
4.329,3 gestriges Tagestief
4.280,8 tiefere Stunden-Marke
5.626,7 Rekordhoch
Die auffälligste Struktur des Tages
Der gesamte heutige Plan hängt an der Nachtspanne 4.426,6 bis 4.485,9. Sie liegt oberhalb des gestrigen Schlusses und hat einen klaren Charakter: Der Markt hat den gestrigen Ausbruch nicht sofort abgegeben, sondern eine höhere Basis gebaut. Das ist konstruktiv, solange ONL steht. Es ist aber kein Freifahrtschein, weil das Nacht-Hoch direkt unter der Zone 4.506,1 bis 4.510,8 liegt und dort auch der 4-Stunden-50er-EMA wartet.
4.485,9 ist deshalb kein Ziel zum Raten, sondern der erste Schalter. Erst darüber wird die Angebotszone getestet. 4.506,1 bis 4.510,8 ist wiederum nicht einfach eine weitere Zahl: Dort treffen mehrere Zeitebenen und die nicht eingezeichnete 1-Stunden-Orderblock-Zone zusammen. Bleibt Gold dort hängen, kann es ohne Schaden zurück in die Nachtspanne fallen. Wird die Zone dagegen bestätigt angenommen, ist 4.515,0 bis 4.521,5 die logische Fortsetzung.
Auf der Unterseite ist 4.426,6 der Punkt, an dem aus einem normalen Rücklauf wieder ein echter Strukturtest wird. Darunter wartet erst 4.414,6. Wird auch diese Zone nicht gehalten, ist 4.376,5 die nächste belastbare Station. Wer den Abwärtsweg schon oberhalb von ONL ausruft, ignoriert die Nachtstruktur. Wer unter ONL sofort 4.329,3 erwartet, überspringt 4.414,6 und 4.376,5. So funktioniert der Markt selten so freundlich.
Wenn es nach oben geht
Kleiner Auslöser: Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart über 4.485,9. Ein einzelner Stich über ONH zählt nicht.
Echter Test: 4.506,1 bis 4.510,8. Diese Zone muss nach dem Ausbruch gehalten werden. Zwei 2-Minuten-Schlusskurse über 4.510,8 öffnen den Weg in 4.515,0 bis 4.521,5 als Fortsetzung. Fällt der Kurs nach dem Ausbruch mit zwei Schlusskursen wieder unter 4.485,9, war es ein Fehlausbruch.
Ungültig: Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 4.426,6. Dann ist die Nachtbasis verloren und der Long-Plan erledigt.
Wenn es nach unten geht
Kleiner Auslöser: Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 4.426,6. Damit wäre das Übernacht-Tief nicht mehr nur getestet, sondern bestätigt gebrochen.
Echter Test: 4.414,6. Hält diese erste Rücklaufzone nicht und schließen zwei 2-Minuten-Kerzen darunter, wird 4.376,5 als nächste größere Unterstützung relevant. Zwei Schlusskurse zurück über 4.426,6 markieren den Fehlausbruch.
Ungültig: Die bestätigte Rückkehr über 4.485,9. Dann hat der Markt die Nachtspanne nach oben verlassen, und der Short-Plan ist hinfällig.
Was heute stört
Um 14:30 Uhr MESZ kommen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Handelsbilanz sowie die revidierten Daten zu Produktivität und Lohnstückkosten. Um 16:00 Uhr folgt der ISM-Index für den US-Dienstleistungssektor. Für Gold sind das keine Pflichttermine fürs Zuschauen, sondern mögliche Auslöser für schnelle Bewegungen im Dollar und bei den US-Renditen.
Vor einem festen Termin: Position schließen oder halbieren, beim Rest den Stopp auf Einstand ziehen. Zusätzlich bleibt die Öl- und Nahostlage ein Schlagzeilenrisiko ohne Uhrzeit. Bei einer unscheduled Meldung nicht versuchen, die erste Kerze zu erraten; kleiner starten und erst die Reaktion an den Marken handeln. Morgen um 14:30 Uhr MESZ folgen die US-Arbeitsmarktdaten. In so eine Freitagssitzung nimmt man kein unnötiges Wochenendrisiko mit.
Dumme Sprüche für Gescheite
Gold kann in einer Stunde beide Seiten derselben Nachricht handeln. Die Linie bleibt trotzdem dieselbe.
Zu den Linien im Chart
Blau ist der 20er-EMA, gelb der 50er und lila der 200er. Der Tages-VWAP mit seinen Bändern erscheint dünn in Orange und Rosa. Tageshoch ist rot, Tagestief grün. Die waagerechten Marken fassen Unterstützungen und Widerstände aus mehreren Zeitebenen zusammen; die farbigen Felder ordnen die Londoner und New Yorker Session ein.
Zum Schluss
Das ist mein vorbereiteter Rahmen, kein Signal und keine Kaufempfehlung. Die Review zum heutigen Plan ergänze ich morgen direkt über diese veröffentlichte Idee.
MES 03.09.2026 – 7.661,25 hält den Rücklauf zusammenWas über Nacht passiert ist
Der Mittwoch schloss bei 7.668,75. Die neue Nacht eröffnete bei 7.674,75, also sechs Punkte oder 30 Dollar darüber. Das Übernacht-Hoch liegt bei 7.684,50, das Tief bei 7.661,25. Im Screenshot handelt der MES bei rund 7.672,25.
Die Nachtspanne misst 23,25 Punkte oder 116,25 Dollar je MES-Kontrakt. Vom aktuellen Kurs sind es 12,25 Punkte bis zum Hoch und 11 Punkte bis zum Tief. Das ist fast die Mitte der Spanne. Entscheidend ist deshalb nicht das Raten in der Mitte, sondern die Richtung beim Verlassen.
Wo wir stehen
Der Tageschart bleibt konstruktiv: Der Kurs handelt über dem 50er-EMA bei rund 7.614,97 und weit über dem 200er-EMA. Auf 4-Stunden-Ebene wurde die große Marke bei 7.648,75 gestern zurückerobert und liegt nun unter dem Markt.
Kurzfristig ist es weniger sauber. Im Stundenchart liegt der Kurs zwischen den schnellen Durchschnitten und unter dem lila 200er-EMA bei rund 7.691,91. Der gestrige Anstieg bis 7.691,25 wurde also nicht einfach in einen neuen Aufwärtstrend verwandelt. Er hat zunächst nur den vorherigen Abwärtsimpuls repariert. Die Nacht muss zeigen, ob über 7.684,50 wirklich Anschluss entsteht oder ob die Käufer wieder am gleichen Bereich verschwinden.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
7.708,25 Fortsetzung nach oben, 15Min, 30Min & 1Hour
7.706,50 nahe obere Mehrfach-Marke, 15Min
7.691,25 echter Test oben, 15Min & 30Min
7.684,50 kleiner Auslöser oben, Übernacht-Hoch
7.674,75 Nacht-Eröffnung
7.668,75 Mittwochsschluss
7.672,25 aktuell im Screenshot
7.661,25 kleiner Auslöser unten, Übernacht-Tief
7.657,75 bis 7.653,00 echter Test unten, 30Min, 1Hour & 4Hours
7.648,75 Fortsetzung unten, 4Hours & 1D
Weiter weg, aber Teil des Bildes
7.764,75 Level aus 30-Minuten- & Stundenebene
7.782,50 Level aus Stunden- & 4-Stunden-Ebene
7.838,50 Rekordhoch, Stunden- & 4-Stunden-Ebene
7.621,50 Level aus 15-Minuten- & 30-Minuten-Ebene
7.618,50 gestriges Tagestief, Stundenebene
7.323,25 Level aus Stunden-, 4-Stunden- & Tagesebene
Die auffälligste Struktur des Tages
Die eigentliche Entscheidungszone liegt heute nicht bei einem einzelnen gleitenden Durchschnitt, sondern zwischen 7.661,25 und 7.648,75. Das Nacht-Tief trifft nach nur wenigen Punkten auf 7.657,75 bis 7.653,00 und danach auf die gestern zurückeroberte 4-Stunden-/Tagesmarke bei 7.648,75. Wer unter 7.661,25 eine freie Fallstrecke erwartet, ignoriert drei eng gestaffelte Prüfungen darunter.
Oben ist 7.684,50 nur die Tür. Bei 7.691,25 liegt das gestrige Hoch und damit der erste echte Belastungstest. Erst darüber wird die Zone um 7.706,50 bis 7.708,25 relevant. Der neue Stunden-Orderblockfinder liefert hier heute keine zusätzliche, sauber abgrenzbare Zone neben diesen Marken. Deshalb wird er nicht künstlich in den Text geschoben.
Wenn es nach oben geht
Kleiner Auslöser: Bruch über das Übernacht-Hoch bei 7.684,50, bestätigt durch zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darüber.
Echter Test: 7.691,25. Erst zwei Schlusskurse darüber machen den Weg in die Zone 7.706,50 bis 7.708,25 frei. Schließen zwei 2-Minuten-Kerzen nach dem Ausbruch wieder unter 7.684,50, war es ein Fehlausbruch.
Ungültig: Bruch unter 7.661,25 mit zwei Schlusskursen im 2-Minuten-Chart.
Wenn es nach unten geht
Kleiner Auslöser: Bruch unter das Übernacht-Tief bei 7.661,25, bestätigt durch zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darunter.
Echter Test: die Zone 7.657,75 bis 7.653,00. Erst zwei Schlusskurse unter 7.653,00 öffnen den Weg zu 7.648,75. Zwei Schlusskurse zurück über 7.661,25 zeigen den Fehlausbruch; vollständig ungültig wird die Unterseite mit der bestätigten Rückkehr über 7.684,50.
Was heute stört
Um 14:30 Uhr MESZ kommen vier US-Daten gleichzeitig: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Handelsbilanz, Produktivität und Lohnstückkosten. Um 16:00 Uhr folgt der ISM für den US-Dienstleistungssektor. Das sind keine Termine, an denen ein laufender Trade tapfer sein muss. Vor 14:30 Uhr und vor 16:00 Uhr Position schließen oder halbieren, beim Rest den Stopp auf Einstand ziehen.
Über Nacht gaben Ölpreise etwas nach, nachdem sie wegen der Kämpfe zwischen den USA und Iran zuvor deutlich gestiegen waren. Das senkte kurzfristig den Druck auf Renditen und half den US-Aktien am Mittwoch. Der Konflikt bleibt trotzdem ein Schlagzeilenrisiko ohne Uhrzeit; kleinere Anfangsgröße ist dafür die vernünftige Antwort. Morgen um 14:30 Uhr folgt außerdem der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für August.
Dumme Sprüche für Gescheite
Ein Rücklauf, der seine Nachtkante verliert, ist keine Erholung. Er ist nur eine Pause.
Zu den Linien im Chart
Der blaue 20er-EMA zeigt das kurze Tempo, der gelbe 50er die mittlere Richtung und der lila 200er den großen Rahmen. Der Tages-VWAP läuft mit seinen Bändern in Orange und Rosa. Rot markiert das Tageshoch, Grün das Tagestief. Waagerechte Linien bündeln beobachtete Marken aus mehreren Zeitebenen; die farbigen Flächen markieren London und New York.
Zum Schluss
Das ist ein vorbereiteter Rahmen mit Bedingungen, kein Handelssignal. Solange der MES zwischen 7.661,25 und 7.684,50 bleibt, gibt es nichts zu beweisen. Erst ein bestätigter Ausbruch entscheidet, welche Seite überhaupt einen Plan bekommt.
EUR/USD Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #36Analyse bei einem letzten Kurs von 1,1582
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
EUR/USD Prognose für Montag
Im Januar ist der Euro in eine Korrekturphase übergegangen, die zunächst Druck auf den 1,14er-Bereich ausgeübt hat. Nachdem die folgende Erholung an der 1,18er-Marke auf Widerstand getroffen ist, wurde erneuter Verkaufsdruck zuletzt im Juli über der 1,13er-Marke abgefangen. Dort drehte der Kurs wieder nach oben und pendelt momentan im 1,16er-Bereich.
In seinem Ausbruch über die 1,1650er-Marke ist der Kursverlauf im 1,17er-Bereich ermüdet. Dies führte in der vergangenen Woche zunächst zu einer moderaten Abwärtsdrift, am Ende kam jedoch deutlicher Druck in das Währungspaar, was den Preis zurück an das Januartief führte. Der Schlusskurs nah am Wochentief unterstützt den Impuls, sodass zum Start in die neue Woche am Montag mit einer Fortsetzung der Abwärtsdynamik zu rechnen wäre.
Mögliche Tagesspanne: 1,1540 bis 1,1600
Nächste Widerstände: 1,1687 = Vorwochenhoch | 1,1742 | 1,1830
Wichtige Unterstützungen: 1,1577 = Vorwochentief | 1,1575 | 1,1410
EUR/USD Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte sich am Dienstag zeigen, ob im Bereich von 1,1550 genügend Nachfrage vorhanden ist, um eine ausufernde Schwächephase abzuwenden. Notierungen darunter würden Ziele bei 1,15 aktivieren. Eine Gegenbewegung über 1,16 dürfte hingegen zu einer Stabilisierung führen.
Mögliche Tagesspanne: 1,1590 bis 1,1630 alternativ 1,1510 bis 1,1580
EUR/USD Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart könnte sich die Rückkehr unter den GD 200 bei rund 1,1630 als Startsignal für eine neue Schwächephase entpuppen. Zunächst bliebe die Entwicklung am Januartief abzuwarten, darunter wären Ziele im 1,1450er-Bereich aktiv.
Mögliche Wochenspanne: 1,1440 bis 1,1640
EUR/USD Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich der Korrekturbedarf am 50-Tage-Durchschnitt stützen. Darunter wäre ein Test der Zone bei 1,14 zu erwarten. Sollte die 1,15er-Marke hingegen halten, dürfte eine weitere Seitwärtsphase entstehen.
Mögliche Wochenspanne: 1,1390 bis 1,1550 alternativ 1,1510 bis 1,1680
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
$Q - Qnity Electronics, Inc. | Bullisch# 📊 Qnity Electronics Inc. | Swing- & Positiontrading-Analyse
**Ticker: $Q | Zeithorizont: kurz- bis mittelfristig mit mittel- bis langfristigem Ausblick**
Qnity Electronics ist ein noch sehr junger Börsenwert. Die Aktie ist erst seit **Oktober/November 2025** am Markt und verfügt dementsprechend über eine noch relativ begrenzte historische Price Action.
Das ist bei der technischen Analyse ein wichtiger Punkt: Je weniger Historie vorhanden ist, desto vorsichtiger sollte man langfristige Unterstützungen, Widerstände und Projektionen interpretieren. Trotzdem lässt sich bereits eine interessante Marktstruktur erkennen.
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# 📈 Übergeordnete Marktstruktur
Seit dem IPO befindet sich Qnity aus meiner Sicht in einem **stabilen kurzfristigen Aufwärtstrend im Daily-Chart**.
Gleichzeitig scheint sich übergeordnet bereits eine **mittel- bis langfristige Aufwärtsstruktur** zu entwickeln.
Die bisherige Price Action zeigt dabei, dass Rücksetzer bislang eher korrektiv verlaufen und anschließend wieder Käufer in den Markt kommen.
Besonders interessant wurde die Struktur nach den beiden markanten Hochs vom:
📍 **13.05.2026**
📍 **22.06.2026**
Während der Kurs ein höheres Hoch ausbildete, bestätigten **RSI und MACD dieses Hoch nicht entsprechend**.
Damit entstand eine:
🔴 **Bärische Divergenz**
Die Divergenz war für mich ein erstes Warnsignal dafür, dass die Aufwärtsbewegung an Momentum verliert und eine Korrektur wahrscheinlicher wird.
Seitdem befindet sich Qnity entsprechend in einer **Kurz- bis Mittelfristigen Korrekturbewegung**.
---
# 🔻 1. Korrekturzone | 118–124 USD
Die erste interessante Korrekturzone lag für mich im Bereich von ungefähr:
### 🟢 **118–124 USD**
Auch diese Zone basiert nicht auf einem einzelnen technischen Faktor, sondern auf dem Zusammenspiel mehrerer Elemente:
🟣 **Fibonacci Retracement**
🟡 **Fibonacci Extension**
🟢 **Supportzone**
Diese Konfluenz machte den Bereich für mich zu einer interessanten ersten Reaktionszone.
Entsprechend erfolgte dort mein:
### 🟢 **1st Buy bei ~124 USD**
Nach dem Erreichen dieser Zone reagierte die Aktie wie erwartet und bewegte sich anschließend wieder nach oben.
Allerdings verlief diese Bewegung nicht impulsiv, sondern weiterhin **korrektiv**.
Die Aktie erreichte eine gegenläufige Korrekturzone und drehte dort erneut nach unten.
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# 🔻 Tiefere Korrektur & 2. Korrekturzone
Die anschließende Bewegung führte zu einem **tieferen Tief**.
Aus meiner Sicht ist dieses tiefere Tief mittlerweile ausgebildet beziehungsweise könnte zumindest einen wichtigen Korrekturpunkt darstellen.
Entscheidend ist dabei die neue Korrekturzone zwischen:
### 🟢 **105–115 USD**
Dieser Bereich ist für mich technisch sogar noch interessanter als die erste Zone, da hier mehrere Faktoren gleichzeitig zusammenkommen.
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# 🟢 2. Korrekturzone | 105–115 USD
Die Zone zwischen **105 und 115 USD** wird aus meiner Sicht durch eine besonders starke technische Konfluenz unterstützt:
🟣 **Fibonacci Retracement**
🟡 **Fibonacci Extension**
🟢 **starker Support aus der bisherigen Price Action**
📊 **hohes gehandeltes Volumen**
Gerade das **Volumenprofil** ist hier interessant.
Der Bereich weist eine deutlich höhere Volumenaktivität auf, was auf eine starke Akzeptanz dieses Preisniveaus hindeutet.
Damit treffen hier mehrere unabhängige technische Faktoren aufeinander.
Für mich entsteht dadurch eine **starke Unterstützungszone**, an der eine Reaktion der Aktie besonders interessant zu beobachten ist.
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# 🧩 ABC-Korrektur & bullische Divergenz
Zusätzlich hat sich die aktuelle Korrektur aus meiner Sicht relativ sauber **dreiteilig** entwickelt.
Die Bewegung lässt sich damit als mögliche:
### **A → B → C Korrektur**
interpretieren.
Besonders interessant ist dabei das Ende der C-Bewegung.
Das neue Tief wurde von **RSI und MACD nicht vollständig bestätigt**.
Damit entsteht eine:
🟢 **schwache bullische Divergenz**
Das Signal ist zwar nicht besonders stark und für mich allein kein ausreichender Grund für einen Einstieg.
In Kombination mit der bereits genannten **starken Supportzone, Fibonacci-Konfluenz und dem hohen Volumen** wird die Divergenz allerdings deutlich interessanter.
Genau diese Kombination macht den Bereich für mich aktuell zu einer der wichtigsten Zonen im Chart.
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# 🟢 2nd Buy | ~115 USD
Im Bereich von ungefähr **115 USD** erfolgte entsprechend meiner Analyse der zweite mögliche Einstieg.
Damit ergibt sich aktuell folgende Struktur:
**1st Buy → ~124 USD** 🟢
**2nd Buy → ~115 USD** 🟢
Die zweite Zone liegt dabei am unteren Ende beziehungsweise innerhalb der größeren Unterstützungszone von **105–115 USD**.
Entscheidend für mich bleibt jedoch die Reaktion der Aktie auf diesen Bereich und die Entwicklung der kurzfristigen Marktstruktur.
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# 🎯 Nächste Kursziele
Sollte die aktuelle Korrektur tatsächlich abgeschlossen sein und Qnity die übergeordnete Aufwärtsstruktur fortsetzen, liegen zunächst zwei wichtige Ziele auf der Oberseite.
### 🎯 Swing High | ~146 USD
Das erste relevante Ziel ist das vorherige **Swing High bei ungefähr 146 USD**.
Hier dürfte zunächst mit einem gewissen Widerstand beziehungsweise mit Gewinnmitnahmen gerechnet werden.
Kann die Aktie diesen Bereich überwinden, rückt das bisherige:
### 🚀 ATH | ~177 USD
in den Fokus.
Das Allzeithoch stellt für mich die nächste große technische Hürde dar.
Ein nachhaltiger Breakout über das ATH würde die aktuelle Struktur nochmals deutlich interessanter machen, da anschließend kaum noch historische Price Action vorhanden ist, die als Widerstand dienen könnte.
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# 🚀 Mittel- bis langfristige Zielzone | 230–286 USD
Sollte Qnity das ATH bei ungefähr **177 USD nachhaltig überwinden**, ergibt sich aus meiner aktuellen Projektion eine erste grobe mittel- bis langfristige Zielzone von:
### **🎯 230–286 USD**
Diese Zielzone würde ich zum jetzigen Zeitpunkt allerdings **bewusst als grobe Projektion** betrachten.
Der Grund ist die noch sehr kurze Börsenhistorie von Qnity.
Je weiter sich die Aktie entwickelt, desto mehr neue kurzfristige Marktstrukturen entstehen. Genau diese untergeordneten Strukturen können später genutzt werden, um die Fibonacci-Projektionen neu anzusetzen und die langfristigen Ziele wesentlich präziser zu bestimmen.
Daher würde ich die Zone **230–286 USD nicht als statisches Endziel**, sondern vielmehr als aktuellen Orientierungsbereich betrachten.
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# 📈 Potenzielles Renditeprofil
Ausgehend vom zweiten Einstieg bei ungefähr **115 USD** würde die aktuelle Zielzone von **230–286 USD** einem theoretischen Kursanstieg von ungefähr:
**+100 % bis +149 %**
entsprechen.
Ausgehend vom ersten Einstieg bei ungefähr **124 USD** wären es bis zur gleichen Zielzone etwa:
**+85 % bis +131 %**
Das verdeutlicht gleichzeitig, weshalb die Reaktion an der aktuellen Unterstützungszone für mich besonders interessant ist.
---
# 🧭 Mein aktuelles Szenario
**Übergeordnete Struktur:** 🟢 potenziell Bullisch
**Kurzfristiger Trend:** 🟢 Aufwärtsstruktur seit IPO -> Bruch durch Korrektur
**Aktuelle Bewegung:** 🔴 Korrektur (Abwärtstrend)
**Hochs 13.05. & 22.06.:** 🔴 Bärische RSI/MACD-Divergenz
**1. Korrekturzone:** 🟢 118–124 USD
**1st Buy:** ✅ ~124 USD
**2. Korrekturzone:** 🟢 105–115 USD
**2nd Buy:** ✅ ~115 USD
**Korrekturstruktur:** 🔴 ABC
**Divergenz am Tief:** 🟢 schwache bullische RSI/MACD-Divergenz
**Swing High:** 🎯 ~146 USD
**ATH:** 🚀 ~177 USD
**Mittel-/langfristige Zielzone:** 🚀 **230–286 USD**
### Das zentrale Szenario:
**Bärische Divergenz → Korrektur → 1. Supportzone → 1st Buy → korrektive Erholung → tieferes Tief → starke zweite Supportzone → ABC-Korrektur → bullische Divergenz → 2nd Buy → Erholung → Swing High bei ~146 USD → ATH bei ~177 USD → bei bestätigtem Breakout mögliche Ausweitung Richtung 230–286 USD.**
Für mich ist dabei der Bereich **105–115 USD** aktuell der entscheidende Punkt im gesamten Setup.
Hält diese Zone und entwickelt sich daraus eine neue bullische Marktstruktur, könnte die aktuelle Korrektur rückblickend tatsächlich lediglich eine größere Bereinigung innerhalb der sich entwickelnden Aufwärtsbewegung gewesen sein.
Bricht die Zone dagegen nachhaltig und wird der Support zu Widerstand, müsste das bullische Szenario entsprechend neu bewertet werden.
Gerade bei einer Aktie mit einer derart kurzen Börsenhistorie ist diese Flexibilität für mich entscheidend. Es gibt schlicht noch nicht genügend historische Price Action, um langfristige Marken mit derselben Sicherheit zu behandeln wie bei etablierten Large Caps.
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### ⚠️ Disclaimer
**Keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung.**
Diese Analyse stellt ausschließlich meine persönliche **technische Marktanalyse** dar und dient dem Austausch von Trading-Ideen. Die dargestellten Einstiegsbereiche, Kursziele und Szenarien sind **hypothetisch** und stellen keine Garantie für zukünftige Kursentwicklungen dar.
Insbesondere bei Qnity ist aufgrund der noch sehr kurzen Börsenhistorie mit einer erhöhten Unsicherheit bei langfristigen Projektionen zu rechnen. Marktstrukturen können sich jederzeit verändern und das dargestellte Szenario kann durch neue Kursbewegungen ungültig werden.
**Jede Investitions- und Tradingentscheidung erfolgt auf eigenes Risiko.**
Goldpreis: Ausbruchsstimmung abgewürgtAnalyse bei einem Goldpreis (XAU/USD) von $4.453
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Goldpreis Prognose für Montag
Nach dem Allzeithoch im Januar bei $5.598 ist die Dynamik stark eingebrochen und volatile Korrekturimpulse bestimmten den Markt. Einer Serie fallender Hochs folgte im Juni bei $3.942 das letzte Tief, über dem sich eine Stabilisierungsphase ergab. Die neue Erholungstendenz scheitert zunächst jedoch am Ausbruch über das Vorjahreshoch, wo die Preisentwicklung auf ein Überangebot trifft.
Die Ausbruchsstimmung, die den Kursverlauf im August prägte, hat in der vergangenen Woche einen Dämpfer erhalten. Lag das Augenmerk zunächst auf einer moderaten Korrekturphase, gab der Kurs zum Ende der Handelswoche noch einmal deutlich nach und sorgte mit einem Schlusskurs von knapp $100 unter dem Vorjahreshoch für Ernüchterung. Zum Start in die neue Woche bleibt am Montag daher abzuwarten, ob die Goldbullen direkt eine Gegenbewegung durchsetzen können oder der Verkaufsdruck anhält.
Mögliche Tagesspanne: $4.410 bis $4.520
Nächste Widerstände: $4.550 | $4.773 | $4.890
Wichtige Unterstützungen: $4.444 | $4.382 | $4.311
Goldpreis Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart dürfte sich am Dienstag herauskristallisieren, ob im $4.400er-Bereich Unterstützung zu erwarten ist oder fortschreitende Verluste die jüngsten Gewinne wieder aufzehren.
Mögliche Tagesspanne: $4.460 bis $4.560 alternativ $4.360 bis $4.470
Goldpreis Prognose für diese Woche
Zur Einordnung der aktuellen Situation werfen wir einen Blick auf den Tageschart. Hier konnte der Kurs die Erholungsdynamik über der 200-Tage-Linie nicht verteidigen. Der kürzer laufende Durchschnitt aus 20 Tagen gerät zusammen mit dem GD 100 unter Druck, könnte den Rücksetzer aber noch abfangen. Erst ein Bruch unter $4.300 würde auf eine nächste Schwächephase hindeuten.
Mögliche Wochenspanne: $4.320 bis $4.610
Gold Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte der Bereich um $4.300 weitere Verluste abfedern und der Kurs erneut um den Durchschnitt aus 200 Tagen ringen. Bietet die blaue Trendlinie jedoch erkennbar Widerstand, wäre eine Seitwärtsphase zu erwarten. Sollte der Korrekturdruck bereits bis unter den GD 50 führen, dürfte das Juni-Tief als Kursziel aktiv sein.
Mögliche Wochenspanne: $4.430 bis $4.720 alternativ $4.040 bis $4.390
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Bestätigt das BITCOIN/S&P 500-Verhältnis den Tiefpunkt?1) Der kürzeste Bärenmarkt in der Geschichte von BTC
Entgegen den saisonalen Statistiken, die den August traditionell zum zweit schlechtesten Monat in der Geschichte von BTC machen, hat der Bitcoin-Kurs einen vertikalen Anstieg von 62.000 auf 80.000 US-Dollar verzeichnet. Ist der Bärenmarkt am Mittwoch, dem 1. Juli, bei 57.750 US-Dollar nun endgültig beendet worden?
Sollte das Tief vom 1. Juli bei 57.750 US-Dollar tatsächlich den endgültigen Tiefpunkt des aktuellen Bitcoin-Bärenmarktes darstellen, würde der Abwärtszyklus 2026 eine außergewöhnliche Besonderheit aufweisen.
Mit einer Dauer von 268 Tagen wäre er deutlich kürzer als die drei vorherigen großen zyklischen Bitcoin-Bärenmärkte: 406 Tage im Jahr 2014, 363 Tage im Jahr 2018 und 376 Tage im Jahr 2022. Die Tendenz zu einer Verkürzung der Dauer würde jedoch weiterhin bestehen.
Die folgende Tabelle vergleicht die zyklischen BTC-Bärenmärkte anhand von zwei Kriterien.
2) Oberhalb des 200-Tage-Durchschnitts ist der Bärenmarkt beendet
Um festzustellen, ob das Tief vom 1. Juli tatsächlich den endgültigen Tiefpunkt des Bärenmarktes darstellt, verdienen zwei technische Indikatoren ebenfalls besondere Aufmerksamkeit: der einfache gleitende 200-Tage-Durchschnitt und die wöchentliche Kijun des Ichimoku-Systems.
Historisch gesehen stellt die 200-Tage-SMA eine der wichtigsten Trennlinien zwischen einem Bullen- und einem Bärenmarkt bei Bitcoin dar. Eine nachhaltige Rückeroberung dieses Durchschnitts, gefolgt von einer Konsolidierung darüber, ist ein deutlich robusteres Signal als ein einfacher vertikaler Rebound nach einer Kapitulationsphase. Die 200-Tage-SMA wurde am 19. August mit großer Stärke nach oben durchbrochen. Solange Bitcoin nun die Unterstützung bei 70.000 US-Dollar verteidigt, können wir davon ausgehen, dass der zyklische Bärenmarkt beendet ist.
3) Das BITCOIN/S&P 500-Verhältnis in einer Phase der bullischen Trendwende
Beim Bitcoin-Kurs gegenüber dem US-Dollar gibt es somit relativ starke Signale für ein Ende des zyklischen Bärenmarktes. Interessant ist auch, dass der relative Ansatz ähnliche Signale liefert. Dies gilt insbesondere für die technische Analyse des Bitcoin/S&P 500-Verhältnisses, das dieselben frühen Signale einer bullischen Trendwende zeigt wie in den Jahren 2019 und 2022: eine bullische Divergenz auf Wochenbasis sowie ein Überschreiten der Weekly Kijun des Ichimoku-Systems. Natürlich würde erst ein Überschreiten des Weekly Kumo den Beginn einer neuen langfristigen Aufwärtsphase endgültig bestätigen.
Der folgende Chart zeigt die wöchentlichen japanischen Candlesticks des Bitcoin/S&P 500-Verhältnisses. Der Ausbruch über die Weekly Kijun (Ichimoku-System) ist ein frühes Signal für eine bullische Trendwende, wie bereits 2019 und 2022 zu beobachten war.
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XAUUSD – Kaufgelegenheit nach Abschlag
Marktkontext
Gold notiert bei rund 4.429 US-Dollar nach einer starken Erholung vom Liquiditätsabfluss bei 4.283 US-Dollar. Die übergeordnete H2-Struktur bleibt nach dem deutlichen Abwärtstrend und den aufeinanderfolgenden BOS bärisch, doch die Reaktion nach dem Abschlag entwickelt sich nun zu einer korrigierenden Aufwärtsbewegung.
Das makroökonomische Umfeld bietet kurzfristige Unterstützung. Gold hat sich um mehr als 1 % erholt, da der US-Dollar und die Renditen von Staatsanleihen nachgaben, während das Wachstum der privaten Beschäftigung im August auf 38.000 gegenüber den erwarteten 48.000 zurückging. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die am Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls), die die Zinserwartungen der Fed für September maßgeblich verändern und zu erhöhter Volatilität führen könnten.
SMC-Analyse
Der Liquiditätsabfluss bei 4.283,771 US-Dollar beseitigte die Abwärtsliquidität und löste eine starke Aufwärtsbewegung nach oben über die interne FVG aus. Dies zeigt, dass Käufer nach dem Abschlag aktiv sind, obwohl die Bewegung weiterhin korrigierend wirkt, solange der Kurs unterhalb der oberen bärischen Begrenzungszone bleibt.
Die Nachfragezone zwischen 4.365 und 4.385 US-Dollar stellt die wichtigste Entscheidungszone dar. Ein kontrollierter Rücksetzer in diesen Bereich bietet eine klarere Positionierung als das Verfolgen des Kurses nahe 4.430 US-Dollar. Eine bullische Ablehnung, gefolgt von einem MSS oder CHOCH in einem niedrigeren Zeitrahmen, bestätigt, dass die Käufer bereit sind, die Preisanpassungsphase fortzusetzen.
Haupthandelsszenario
Bedingung:
Gold korrigiert in die Nachfragezone zwischen 4.365 und 4.385 US-Dollar und bildet eine deutliche bullische Ablehnung. Ein bullisches MSS oder CHOCH in einem niedrigeren Zeitrahmen ist vor dem Einstieg erforderlich.
Einstieg: 4.365 $ – 4.385 $ nach bullischer Bestätigung
SL: Unterhalb von 4.355 $ und dem Reaktionstief
TP1: 4.420 $ – 4.435 $
TP2: 4.460 $ – 4.475 $
TP3: 4.490 $ – 4.500 $
Wichtige Zonen
Aktueller Kurs: 4.429,300 $
Haupt-Kaufzone: 4.365 $ – 4.385 $
Internes FVG: 4.395 $ – 4.425 $
Hauptziel: 4.460 $ – 4.500 $
Bearish POI (Premium-Bereich): 4.633,821 $
Ungültigkeitsszenario: Etablierung unter 4.355 $
Bestätigung: Bullische Ablehnung (Rejection) mit MSS oder CHOCH
Gold-Ausblick
Der Fokus liegt auf einer korrektiv-bullischen Preisanpassung nach dem SSL-Sweep (Abgriff der Sell-Side-Liquidität), nicht auf einer vollständigen bullischen Umkehr auf höherer Zeitebene (H2). Der bevorzugte Ansatz ist es, auf eine Bestätigung der Nachfrage zu warten, anstatt dem aktuellen Rebound hinterherzulaufen.
Sollten die Käufer den Bereich 4.365 $ – 4.385 $ verteidigen, könnte Gold weiter in Richtung der bärischen Mitigation-Zone (0,5–0,618-Retracement-Bereich) bei 4.460 $ – 4.500 $ steigen. Ein Kursverlauf unterhalb der Nachfragezone würde das Erholungsszenario schwächen.
Keine Bestätigung, kein Trade.
XAUUSD: Bullishes Setup über wichtiger UnterstützungGold konsolidiert sich nach der starken Erholung im 1-Stunden-Chart im Bereich von 4.465–4.470.
Solange der Kurs oberhalb der Unterstützungszone bei 4.420 bleibt, bleibt die aktuelle Marktstruktur konstruktiv. Eine Fortsetzung der Erholung könnte den Bereich 4.600–4.625 in den Fokus rücken.
Ein nachhaltiger Rückgang unter 4.420 würde dieses Szenario abschwächen und den Blick auf tiefere Kursbereiche richten.
Wichtige Marken:
Unterstützung: 4.420–4.465
Aufwärtsbereich: 4.600–4.625
Ungültig unter: 4.420
Technische Marktanalyse zu Bildungszwecken. Keine Finanzberatung.
Gold erholt sich. Käufer müssen jetzt echt beweisen!Der einfachste Handel auf diesem Chart hat bereits stattgefunden.
Gold brach aus dem Bereich von 4.600 ein, durchbrach die alte Nachfragezone bei 4.460–4.480 und fand schließlich Käufer in der Nähe von 4.290.
Jetzt liegt der Preis wieder über 4.400.
Anstatt zu fragen, ob Gold bullisch oder bärisch ist, würde ich die heutige Sitzung in zwei Tests unterteilen.
TEST EINS: KÖNNEN KÄUFER 4.374 HALTEN?
Die Erholung von 4.290 hat ein bullisches CHOCH geschaffen, und 4.374 ist jetzt das Niveau, das diesen Wechsel schützt.
Solange der Preis darüber bleibt, bin ich bereit, die Erholung zu handeln.
Ich möchte jedoch nicht zum aktuellen Preis kaufen.
Ich möchte, dass Gold 4.417 überwindet, zurückkommt und beweist, dass Verkäufer es nicht wieder darunter drücken können.
Wenn H1 über 4.417 schließt:
KAUFEN: 4.405–4.415
SL: 4.382
TP: 4.445 / 4.465 / 4.478
Dies ist kein langfristiger bullischer Aufruf. Es geht einfach darum, den Raum zwischen dem Ausbruch und dem nächsten großen Hindernis zu handeln.
TEST ZWEI: WAS PASSIERT BEI 4.460–4.480?
Hier ändert sich meine Aufmerksamkeit.
Die Zone unterstützte einst Gold.
Dann scheiterte sie spektakulär.
Das macht die erste Rückkehr in den Bereich von 4.460–4.480 viel interessanter, als direkt hinein zu kaufen.
Wenn Gold die Zone erreicht und Käufer an Schwung verlieren, werde ich nach einer bärischen Ablehnung auf H1 suchen.
VERKAUFEN: 4.460–4.475
SL: 4.492
TP: 4.420 / 4.375 / 4.320
Aber wenn H1 beginnt, den Preis über 4.480 zu akzeptieren, lasse ich diesen Short in Ruhe. Der Markt hätte dann ein wichtiges Stück des Zusammenbruchs zurückerobert.
WAS, WENN 4.417 NIE BRICHT?
Dann könnte die Erholung bereits an Schwung verlieren.
Eine Ablehnung unter 4.417, gefolgt von einem H1-Schluss unter 4.374, würde den unmittelbaren bullischen Vorteil zunichte machen.
Das gibt mir einen weiteren Handel:
VERKAUFEN RETEST: 4.370–4.380
SL: 4.402
TP: 4.340 / 4.310 / 4.290
Unter 4.290 wird 4.250 zum nächsten Abwärtsbereich auf meiner Karte.
EIN CHART, ZWEI FRAGEN
Heute muss Gold nur zwei Dinge beantworten:
Kann 4.417 zur Unterstützung werden?
Wenn ja, folge ich dem Aufschwung in Richtung 4.460–4.480.
Kann 4.460–4.480 zum Widerstand werden?
Wenn ja, suche ich nach der größeren bärischen Struktur, um wieder die Oberhand zu gewinnen.
Alles zwischen diesen beiden Antworten ist nur der Preis, der sich von einem Entscheidungspunkt zum anderen bewegt.






















