DAX Tagesausblick 09. Juli – Öl fällt trotz Nahost-Eskalationder gestrige Handelstag stand nahezu vollständig im Zeichen der geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. Während sich die militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran weiter verschärfte, veröffentlichten die US-Notenbank gestern Abend zusätzlich die FOMC Meeting Minutes. Gleichzeitig überraschten deutlich gestiegene US-Rohöllagerbestände und sorgten dafür, dass der Ölpreis trotz der geopolitischen Risiken wieder einen Teil seiner Gewinne abgab.
Heute richtet sich der Fokus neben der weiteren Entwicklung im Nahen Osten vor allem auf die US-Arbeitsmarktdaten sowie das EZB-Sitzungsprotokoll.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
• Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
• Märkte & Korrelationen
• Risk Assets im Überblick
• DAX charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Die geopolitische Situation bleibt aktuell der wichtigste Einflussfaktor für die Finanzmärkte.
Nach den Angriffen auf mehrere Handelsschiffe in der Straße von Hormus führten die USA gestern weitere Luftangriffe auf iranische Ziele entlang der Südküste durch. Ziel war laut US-Regierung die Sicherung der internationalen Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus.
Der Iran reagierte darauf mit weiteren Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Militärbasen in Bahrain und Kuwait. Gleichzeitig kündigte Teheran an, dass eine dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus künftig nur noch unter iranischen Bedingungen erfolgen könne. Donald Trump erklärte parallel, dass das zwischenzeitliche Waffenstillstandsabkommen faktisch beendet sei.
Besonders wichtig bleibt die Situation rund um die Straße von Hormus. Mehrere Tanker wurden in den vergangenen Tagen beschädigt, Schiffe weichen teilweise auf alternative Routen aus und die Unsicherheit für den weltweiten Energiehandel bleibt hoch. Zwar läuft der Schiffsverkehr aktuell weiter, allerdings mit reduzierter Auslastung und deutlich erhöhtem Risiko.
Für die Märkte bleibt der Zusammenhang unverändert:
Weitere Eskalation → steigende Ölpreise → höhere Inflation → restriktivere Geldpolitik → Risk-Off.
Kommt es dagegen kurzfristig wieder zu diplomatischen Gesprächen oder einer Waffenruhe, dürfte insbesondere der Ölpreis deutlich nachgeben und den Risikoanlagen wieder Auftrieb verleihen.
Die geopolitische Entwicklung bleibt damit aktuell der mit Abstand wichtigste Kurstreiber.
Fundamentale Wirtschaftsdaten – Gestern
US Rohöllagerbestände
Die größte Überraschung lieferten gestern die US-Rohöllagerbestände.
Actual: +2,998 Mio. Barrel
Forecast: -1,900 Mio.
Previous: -3,775 Mio.
Damit stiegen die Lagerbestände deutlich stärker als erwartet und verzeichneten erstmals seit Monaten wieder einen klar positiven Aufbau.
Das spricht kurzfristig für eine etwas entspanntere Versorgungslage und erklärt, weshalb der Ölpreis trotz der geopolitischen Eskalation im weiteren Handelsverlauf wieder deutlich zurückkam.
10-Year Treasury Auction
Die Auktion der zehnjährigen US-Staatsanleihen lag bei 4,580 % nach zuvor 4,538 %.
Die Nachfrage fiel damit etwas schwächer aus, wodurch die Renditen leicht anzogen.
EZB-Mitglied Schnabel
EZB-Direktorin Isabel Schnabel betonte erneut, dass die Inflation zwar zurückgegangen sei, die EZB jedoch weiterhin vorsichtig bleiben müsse. Aussagen über einen schnellen Zinssenkungszyklus blieben aus.
FOMC Meeting Minutes
Im Mittelpunkt stand gestern Abend eindeutig das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank.
Die Minutes zeigten insgesamt einen eher restriktiven Grundton .
Mehrere Mitglieder verwiesen weiterhin auf erhöhte Inflationsrisiken. Einige Teilnehmer hätten bereits auf der Juni-Sitzung eine weitere Zinserhöhung befürworten können, während andere betonten, dass zusätzliche Zinsschritte notwendig werden könnten, falls sich die Inflation erneut beschleunigt. Gleichzeitig wurden steigende Energiepreise, geopolitische Risiken sowie anhaltend robuste Investitionen im KI-Sektor als mögliche Inflationsrisiken genannt.
Die Minutes waren damit insgesamt keineswegs klar dovish, sondern unterstreichen, dass die Fed derzeit weiter datenabhängig agiert und bei einem erneuten Inflationsanstieg durchaus bereit wäre, die Geldpolitik erneut zu verschärfen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten – Heute
Heute stehen erneut mehrere wichtige Termine auf der Agenda.
Deutschland Handelsbilanz
Die deutsche Handelsbilanz überraschte positiv.
Actual: 19,1 Mrd. Euro
Forecast: 14,9 Mrd.
Previous: 14,7 Mrd.
Auch die Exporte entwickelten sich besser als erwartet und liefern damit ein positives Signal für die deutsche Wirtschaft.
Eurogruppe
Heute treffen sich die Finanzminister der Eurozone.
Neue Aussagen zur europäischen Fiskalpolitik oder zur wirtschaftlichen Entwicklung könnten insbesondere den Euro bewegen.
EZB Sitzungsprotokoll
Am Nachmittag veröffentlicht die EZB das Protokoll ihrer letzten Zinssitzung.
Hier achten Marktteilnehmer insbesondere auf Hinweise, wie geschlossen der EZB-Rat aktuell hinsichtlich möglicher weiterer Zinsschritte beziehungsweise Zinssenkungen ist.
US Arbeitsmarkt
Hier stehen die Initial Jobless Claims im Fokus.
Forecast:
• Initial Claims: 218.000
• Continuing Claims: 1,820 Mio.
Da der US-Arbeitsmarkt aktuell einer der wichtigsten Faktoren für die Fed bleibt, dürfte dieser Termin entsprechend hohe Marktbewegungen auslösen.
FOMC Mitglied Williams
Ebenfalls am Nachmittag spricht New York Fed Präsident John Williams.
Nach Veröffentlichung der FOMC Minutes könnten Aussagen zur weiteren Zinspolitik heute zusätzlich für Volatilität sorgen.
Existing Home Sales
Abgerundet wird der Nachmittag durch die Verkäufe bestehender Häuser.
Der Immobilienmarkt bleibt ein wichtiger Frühindikator für die US-Konjunktur.
Märkte & Korrelationen
US Oil
Der Ölpreis bleibt derzeit der wichtigste Marktindikator.
Seit Wochenbeginn stieg WTI zeitweise um rund 11 % bis in den Bereich um 76 Dollar.
Aktuell handelt Öl allerdings bereits wieder deutlich tiefer bei rund 73,4 Dollar.
Der Rückgang dürfte vor allem auf die überraschend hohen US-Rohöllagerbestände zurückzuführen sein sowie auf die Hoffnung, dass sich die geopolitische Lage kurzfristig wieder etwas beruhigen könnte.
Charttechnisch bleibt für mich entscheidend:
• Unter 71,70 Dollar würde sich das kurzfristige Bild wieder deutlich eintrüben.
• Oberhalb bleiben 77 Dollar und anschließend 79 Dollar die nächsten Ziele, sofern sich die Lage im Nahen Osten weiter verschärft.
US Staatsanleihen
Gestern stiegen sämtliche Laufzeiten.
• 2Y: +1,15 %
• 5Y: +0,94 %
• 10Y: +0,66 %
• 30Y: +0,39 %
Heute Morgen geben die Renditen bereits wieder leicht nach.
Sollte Öl weiter fallen und sich die geopolitische Lage entspannen, dürfte sich dieser Rückgang fortsetzen.
US-Dollar Index (DXY)
Der Dollar konnte gestern zunächst über die Marke von 101 Punkten ansteigen.
Heute Morgen sehen wir allerdings bereits deutliche Gewinnmitnahmen.
Für mich bleibt die Zone um 100,5 bis 100,6 Punkte entscheidend.
Hält dieser Bereich als Unterstützung, bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend intakt.
Ein Bruch darunter würde dagegen weiteres Abwärtspotenzial bis rund 100 Punkte eröffnen.
VIX
Der Volatilitätsindex sprang gestern zeitweise bis auf 18,85 Punkte, beruhigte sich im weiteren Verlauf jedoch schnell wieder und schloss bei rund 16,9 Punkten.
Damit signalisiert der Markt aktuell zwar erhöhte Unsicherheit, aber noch keine ausgeprägte Panik.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia zeigte erneut enorme relative Stärke.
Mit einem Schlusskurs oberhalb der wichtigen 200-Dollar-Marke bleibt das technische Bild klar bullisch.
Oberhalb von 200 Dollar bleiben für mich die Bereiche um 208 Dollar und anschließend 212 Dollar die nächsten Ziele.
Unterhalb von 200 Dollar würden zunächst wieder 197 bis 195 Dollar interessant werden.
Bitcoin
Bitcoin zeigte gestern erneut Schwäche.
Kurzfristig bleibt die Seitwärtsrange bestehen.
Nach oben bleiben für mich:
• 65.000 Dollar
• 65.700 Dollar
• 67.000 Dollar
die entscheidenden Widerstände.
Unterhalb von 60.000 Dollar würde sich das Bild dagegen deutlich eintrüben und Raum bis etwa 55.000 Dollar eröffnen.
S&P 500
Nach den Gewinnmitnahmen vom Dienstag stabilisierte sich der Index gestern deutlich.
Trotz zwischenzeitlicher Schwäche blieb der Bereich um 7.500 Punkte verteidigt.
Oberhalb von 7.565 Punkten sehe ich weiterhin Chancen auf einen erneuten Angriff Richtung 7.600 bis 7.650 Punkte.
Unterhalb von 7.500 steigt dagegen das Risiko einer Ausweitung der Korrektur.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigte erneut enorme relative Stärke.
Nach zwischenzeitlichen Verlusten wurde der gesamte Rücksetzer fast vollständig zurückgekauft.
Solange der Bereich um 29.000 Punkte hält, bleibt der Aufwärtstrend aus meiner Sicht vollständig intakt.
Ein Ausbruch über 29.500 Punkte könnte den Weg Richtung 30.000 Punkte freimachen.
Unterhalb von 29.000 würden dagegen 28.500 beziehungsweise 28.200 Punkte wieder in den Fokus rücken.
Dow Jones
Der Dow Jones bleibt aktuell der schwächste der großen US-Indizes.
Nach dem gestrigen Rückgang um rund 1,16 % rückt nun die Zone um 52.500 Punkte in den Mittelpunkt.
Ein Anstieg darüber könnte nochmals Potenzial Richtung 53.000 Punkte eröffnen.
Bleibt der Index darunter, steigt das Risiko einer Ausweitung der Korrektur bis 52.000 beziehungsweise 51.500 Punkte.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX verlor gestern 1,87 % und notiert damit seit Wochenbeginn bereits rund 3,3 % im Minus.
Dabei wurde die Unterstützung bei 25.500 Punkten dynamisch unterschritten.
Im Anschluss testete der Markt den Bereich um 24.800 Punkte, welcher gleichzeitig das ehemalige Jahreshoch 2025 sowie ein wichtiges Cluster darstellt.
Von dort setzte unmittelbar eine technische Gegenbewegung ein.
Heute Morgen notiert der DAX bereits wieder etwas fester.
Für den heutigen Handel bleibt entscheidend:
Bullishes Szenario
• Verteidigung der 25.000 Punkte
• Ausbruch über 25.185 Punkte
• Anschließend Potenzial bis 25.500 Punkte
Bearishes Szenario
Fällt der DAX erneut unter 24.800 Punkte, rückt für mich die Zone um 24.500 Punkte als nächstes größeres Unterstützungsniveau in den Fokus.
Übergeordnet bleibe ich trotz der laufenden Korrektur weiterhin konstruktiv. Solange der Bereich um 24.500 Punkte hält, werte ich die aktuelle Bewegung zunächst als gesunde Korrektur innerhalb eines weiterhin intakten Aufwärtstrends.
Fazit
Die heutige Richtung der Märkte dürfte erneut maßgeblich von der geopolitischen Entwicklung im Nahen Osten abhängen.
Die militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran überschattet derzeit nahezu alle fundamentalen Daten. Gleichzeitig zeigen die überraschend gestiegenen US-Rohöllagerbestände, dass kurzfristig auch Angebots- und Nachfrageseite Einfluss auf den Ölpreis nehmen können.
Aus fundamentaler Sicht rücken heute insbesondere die US-Arbeitsmarktdaten, das EZB-Sitzungsprotokoll sowie die Rede von Fed-Präsident Williams in den Fokus.
Charttechnisch bleibt der DAX oberhalb von 25.000 Punkten kurzfristig stabil. Ein nachhaltiger Bruch der 24.800 Punkte würde dagegen das Korrekturrisiko deutlich erhöhen. Entscheidend bleibt jedoch die Entwicklung im Nahen Osten – denn sie beeinflusst derzeit Ölpreis, Inflationserwartungen, Geldpolitik und damit letztlich die Richtung nahezu aller Risikoanlagen.
Keine Anlageberatung, nur meine Persönliche Markteinschätzung!
Wüsche euch stabile Trades!
Trendanalyse
BTCUSD – Die Erholung stagniert unterhalb der Trendlinie!Bitcoin erholte sich stark von der Marke von 58.000 US-Dollar, doch mit Annäherung an die langfristige Abwärtstrendlinie ließ der Kaufdruck deutlich nach. Der Kurs wurde wiederholt im Bereich von 62.800 bis 63.000 US-Dollar abgewiesen, was darauf hindeutet, dass dieser Bereich weiterhin eine wichtige Hürde darstellt, bevor ein nachhaltiger Aufwärtstrend eintreten kann.
Auf makroökonomischer Ebene bleibt die Stimmung am Risikomarkt verhalten, da Anleger nach dem Protokoll des Offenmarktausschusses (FOMC) und den US-Wirtschaftsdaten dieser Woche weitere Signale der US-Notenbank (Fed) abwarten. Der US-Dollar und die Anleiherenditen bleiben hoch und verhindern einen starken Zufluss spekulativen Kapitals in Bitcoin.
Im H3-Chart konsolidiert der Kurs knapp unterhalb der Abwärtstrendlinie und innerhalb der Widerstandszone. Sollte es den Käufern weiterhin nicht gelingen, die Marke von 63.000 US-Dollar zurückzuerobern, wäre eine Korrektur bis zur Unterstützungszone bei 58.900 US-Dollar kurzfristig die wahrscheinlichste Option.
XAUUSD (M30) | Erholung oder erneute Liquiditätsfalle?
Gold hat die Liquiditätsunterstützung bei 4.020 erfolgreich verteidigt und nach einer aggressiven Abwärtsbewegung eine kurzfristige Basis gebildet.
Der Kurs konsolidiert nun zwischen dem 0,5- und 0,618-Fibonacci-Retracement, was darauf hindeutet, dass der Markt vor der nächsten impulsiven Bewegung Liquidität aufbaut.
Der übergeordnete Trend bleibt bärisch, da der Kurs weiterhin unterhalb der langfristigen Abwärtstrendlinie notiert. Käufer versuchen jedoch, höhere Tagestiefs zu erreichen.
Wichtige Kursmarken
🟠 Unterstützung: 4055–4062
🔴 Widerstand: 4088–4092
🟢 Starke Nachfrage: 4020–4025
🎯 Kursziel: 4130–4135
🐂 Aufwärtsszenario
Sollten Käufer den Bereich zwischen 4055 und 4062 verteidigen, könnte sich der Goldpreis weiter in Richtung des Widerstands bei 4090 und anschließend der Trendlinie zwischen 4130 und 4135 erholen.
Ein Ausbruch über 4090 würde die kurzfristige Aufwärtsdynamik verstärken.
🐻 Abwärtsszenario
Ein Unterschreiten der Marke von 4055 würde folgende Bereiche freilegen:
4040
4020 (Liquiditätsunterstützung)
Ein Durchbruch unter 4020 würde die Fortsetzung des allgemeinen Abwärtstrends bestätigen.
Handelt es sich bei dieser Konsolidierung um den Beginn einer institutionellen Akkumulation vor einer weiteren Erholung in Richtung der Trendlinie oder lediglich um eine Pause, bevor die Verkäufer den dominanten Abwärtstrend wieder aufnehmen?
# **XAU/USD Technische Analyse (45-Minuten-Chart)Gold (XAU/USD) zeigt im 45-Minuten-Chart eine deutliche bullische Erholung, nachdem der Kurs kräftig von den jüngsten Tiefstständen abgeprallt ist. Der Markt konnte den kurzfristigen dynamischen Widerstandsbereich erfolgreich zurückerobern und notiert aktuell bei rund **4.095**, was auf eine Verbesserung der Marktstimmung hindeutet. Der Ausbruch über die abwärts gerichtete Trendwolke signalisiert, dass die Käufer zunehmend die Kontrolle übernehmen, auch wenn die übergeordneten Zeitebenen weiterhin einen bearishen Hintergrund aufweisen.
Die jüngste Aufwärtsbewegung hat das kurzfristige Momentum klar zugunsten der Bullen verschoben. Eine Serie höherer Tiefs sowie starke bullische Kerzen deuten auf anhaltenden Kaufdruck nach der vorherigen Korrektur hin. Diese Entwicklung wird auch durch das Multi-Timeframe-Signal bestätigt: Die **5-, 15- und 45-Minuten-Charts** liefern nun **bullische Signale**, während der **4-Stunden- und Tages-Chart** weiterhin **bearisch** bleiben. Dies spricht dafür, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung bislang als Gegenbewegung innerhalb eines größeren Abwärtstrends einzustufen ist.
Aus technischer Sicht hat sich der Bereich zwischen **4.080 und 4.085** nach dem Ausbruch in eine wichtige Unterstützungszone verwandelt. Solange sich der Kurs oberhalb dieses Bereichs hält, steigen die Chancen auf eine Fortsetzung der Erholung in Richtung des nächsten Widerstands bei **4.120**, gefolgt von **4.145 bis 4.160**. Die im Chart dargestellte Projektion deutet ebenfalls auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung mit einer Folge höherer Hochs und höherer Tiefs hin.
Auf der Unterseite bleibt **4.080** die entscheidende Unterstützung. Sollte der Kurs dieses Niveau nachhaltig unterschreiten, könnte erneuter Verkaufsdruck einsetzen und eine Korrektur in Richtung **4.060** auslösen. Ein Bruch unter diese Marke würde die kurzfristige bullische Struktur aufheben und den Vorteil wieder auf die Seite der Verkäufer verlagern.
Insgesamt hat sich das kurzfristige technische Bild deutlich verbessert. Solange XAU/USD oberhalb der neuen Unterstützungszone notiert, bleibt das Potenzial für weitere Kursgewinne bestehen. Dennoch sollten Händler berücksichtigen, dass der übergeordnete Trend auf den höheren Zeitebenen weiterhin bearish ist und Erholungen daher jederzeit auf stärkeren Widerstand treffen können.
### **Wichtige Kursmarken**
* **Widerstand:** 4.120 → 4.145 → 4.160
* **Unterstützung:** 4.080 → 4.060 → 4.040
### **Handelsausblick**
**Kurzfristig:** **Bullisch**
**Mittelfristig bis langfristig:** **Bearisch**, bis der 4-Stunden-Chart eine nachhaltige Trendwende bestätigt.
Kurs eingezwängt zwischen Premium OB und Discount POI Matrix!Gold zeigt eine intensive strukturelle Kompression auf dem H2-Timeframe und baut erfolgreich eine lokale Dreiecksmatrix abseits seines Makro-Supportbodens auf.
Nach einer definitiven Verteidigung des historischen Liquiditätspools hat die unmittelbare Price Action lokale Angebotsbarrieren am Premium Order Block (OB) etabliert und führt nun einen hocheffizienten technischen Squeeze in Richtung des unteren Point of Interest (POI) durch.
Globaler Kontext
Das breitere Finanzspektrum navigiert weiterhin durch intensive strukturelle Volatilität, was vor wichtigen Wirtschaftsdatenveröffentlichungen zu massiven Kapitalumschichtungen zwischen sicheren Häfen und Premium-Dollar-Matrizen führt.
Smart Money hat dieses technische Dreieck perfekt konstruiert, um übereifrige Breakout-Trader in der absoluten Marktmitte in die Falle zu locken, bevor eine Aufwärtsimpulswelle mit hoher Geschwindigkeit eingeleitet wird.
Diese temporäre Kurskonsolidierung verhält sich wie ein klassischer Liquiditäts-Engineering-Mechanismus, der die Price Action zwischen der OB-Obergrenze (4155 - 4175) und dem POI-Boden (4055 - 4075) hin und her zieht, um institutionelle Orders zu mitigieren und frühe Stops einzusammeln, bevor eine aggressive Nachfragewelle direkt in Richtung des BSL-Ziels expandiert.
Technisches Playbook
Der Bias Kurzfristige Taktische Range / Mittelfristige Strukturelle Expansion. Wir konzentrieren uns strikt darauf, diese dynamischen Liquiditätsgrenzen zu verfolgen, um den mehrstufigen Lieferkorridor mitzunehmen.
Die Haupthorizonte Die taktischen Ausführungsfokusspunkte sind direkt auf den OB-Widerstandsblock von 4155 - 4175 und den POI-Nachfrageblock von 4055 - 4075 ausgerichtet.
Der Zielpfad Dem strukturellen Layout folgend, soll die Price Action zuerst an der OB-Obergrenze in Richtung des POI-Bodens abgewiesen werden, bevor ein zweiter Expansionsschenkel in Richtung der primären Premium-Obergrenze ausgeführt wird, wo schwere historische Verkäufer liegen.
Invalidierung Das gesamte strukturelle Gefüge ist sofort hinfällig, wenn der Markt einen anhaltenden H2-Kerzenschluss vollständig außerhalb der Makro-Verteidigungslinien druckt.
Silber (XAG/USD): DCA-Zone zwischen 47 $ und 52 $Der Silberpreis (XAG/USD) ist seit seinem Allzeithoch Ende Januar um mehr als 50 % gefallen, nachdem eine „Blow-off-Top“-Phase abgeschlossen wurde, die den Preis bis auf 120 $ steigen ließ.
Nach sechs Monaten Korrektur befindet sich der Markt nun zumindest kurzfristig in einer technisch überverkauften Situation. Daher stellt sich die Frage: Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um im Rohstoffmarkt wieder Long-Positionen auf XAG/USD aufzubauen?
Silber profitiert von einem starken industriellen Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage wächst kräftig, während das Angebot aufgrund der begrenzten Förderkapazitäten der Silberminen stark eingeschränkt bleibt. Deshalb stellen starke Preisrückgänge beim Silber durchaus Chancen dar. Allerdings sollte man keine Positionen eingehen, ohne zuvor mehrere fundamentale Bedingungen überprüft zu haben.
Die nachstehende Grafik zeigt die täglichen japanischen Kerzen des Silberpreises (XAG/USD). Die Korrektur beträgt inzwischen mehr als 50 % seit Ende Januar.
Bevor man Silber wieder mit Zuversicht kaufen kann, sollten mehrere fundamentale Bedingungen erfüllt sein:
• Die erste Bedingung betrifft selbstverständlich die Marktkorrelationen: Silber dürfte seinen bedeutenden Tiefpunkt erst dann erreichen, wenn Gold seine jährliche Korrektur abgeschlossen hat. Zu diesem Thema lade ich Sie ein, meine im Juni auf TradingView veröffentlichte Analyse zu lesen.
Ist der Rückgang des Goldpreises beendet? Die nachstehende Grafik führt Sie zu meiner Analyse über die Suche nach dem Tiefpunkt des Goldpreises.
• Die zweite Bedingung betrifft den US-Dollar. Aufgrund der Korrelationen dürfte sich Silber stabilisieren, sobald der US-Dollar seine Erholung am Devisenmarkt abgeschlossen hat. Die folgende Grafik führt Sie zu meiner neuesten Analyse über die Erholung des US-Dollars.
• Die dritte Bedingung ist technischer Natur und betrifft auch die Positionierung institutioneller Anleger im Silbermarkt. Nach einer Korrektur von 50 % kann sich der Preis stabilisieren, wenn er einen langfristigen technischen Unterstützungsbereich erreicht. Die wichtigste langfristige Unterstützung befindet sich derzeit im Bereich von 50 $.
Die folgende Grafik zeigt die wöchentlichen japanischen Kerzen des Silberpreises (XAG/USD).
• Der größte Teil der Korrektur von XAG/USD seit Januar ist auf den Abbau gehebelter Positionen institutioneller Händler zurückzuführen, die schlicht ihre Gewinne realisiert haben. Dieser Deleveraging-Prozess ist inzwischen weit fortgeschritten und dürfte eine Stabilisierung von XAG/USD im Bereich der wichtigen Unterstützung bei 50 $ ermöglichen.
Das folgende Histogramm zeigt die Positionierung institutioneller Anleger auf XAG/USD-Futures und -Optionen.
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Goldanalyse und StrategieViele Beamte erklärten im Protokoll der Fed-Sitzung, dass weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr nicht ausgeschlossen sind. Dadurch wurden die Markterwartungen auf rasche Zinssenkungen deutlich gedämpft. Infolgedessen stieg der US-Dollar-Index, die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg ebenfalls an, der Goldpreis fiel stark zurück und befindet sich kurzfristig in einer korrigierenden Konsolidierungsphase.
Jeder geringfügige Aufwärtstrend des Goldpreises stößt auf Verkaufsdruck der Bären, es handelt sich um eine zwischenzeitliche Erholung im Abwärtstrend. Solange der Preis dauerhaft unter 4200 notiert, bleibt die bärische Marktlage erhalten.
Kurzfristige Handelsstrategie
Verkauf bei Erholung zwischen 4090 und 4110
Stop-Loss oberhalb von 4120
Zielkurse: 4050 sowie 4030
GBPUSD H4: Widerstand bei 1.3400 sorgt erneut für VerkaufsdruckGBPUSD notiert derzeit um 1.3393, nach einer starken Erholung vom Tiefststand bei 1.3150. Der Kurs hat nun jedoch eine wichtige Widerstandszone zwischen 1.3370 und 1.3400 erreicht, an der zuvor bereits mehrfach deutlicher Verkaufsdruck aufkam.
Technisch gesehen hat eine Rounded Bottom-Erholung (rundes Tief) dazu geführt, dass GBPUSD den Großteil der vorherigen Verluste wieder wettmachen konnte. Dennoch steht ein nachhaltiger Ausbruch über den oberen Widerstand noch aus. Sollte die Kaufkraft in diesem Bereich weiter nachlassen, könnte ein Korrekturdrang einsetzen und den Kurs zurück in Richtung 1.3300 drücken – das nächste Ziel gemäß der aktuellen Chartstruktur.
Einstiegsfokus (Entry Focus):
Priorität für VERKAUF (SELL), wenn GBPUSD im Bereich von 1.3370 – 1.3400 abgelehnt wird und sich ein bärisches Bestätigungssignal formiert.
Kursziel (Take Profit): 1.3300.
Ungültigkeit (Invalidation):
Das bärische Szenario wird hinfällig, wenn GBPUSD auf dem H4-Chart über 1.3440 schließt.
Viel Erfolg bei Ihren Trades!
XAU/USD – Bären gewinnen die Oberhand!Die Erholung des Goldpreises verlangsamt sich knapp unterhalb der Widerstandszone in Verbindung mit der absteigenden Trendlinie. Anstatt neue Höchststände zu erreichen, wird der Kurs im selben Bereich wiederholt abgewiesen. Dies deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck weiterhin besteht und bereit ist, jegliche Erholungsversuche zu absorbieren.
Solange diese Widerstandszone nicht durchbrochen wird, bleibt die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur hoch.
Auch das makroökonomische Umfeld hat dem Goldpreis wenig Auftrieb gegeben. Der US-Dollar hält sich nach besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten weiterhin stabil, während die Markterwartungen einer baldigen Zinssenkung der Fed gesunken sind. Hohe US-Anleiherenditen veranlassen defensive Fonds, den US-Dollar gegenüber Edelmetallen zu bevorzugen.
Im H1-Zeitrahmen deutet die aktuelle Struktur auf ein Szenario hin, in dem der Kurs die Angebotszone erneut testet, bevor er weiter nachgibt. Sollte der Verkaufsdruck im Widerstandsbereich, wie im Chart dargestellt, anhalten, liegt das nächste Kursziel in der Unterstützungszone um 4.040, wo mit einer Kaufreaktion zu rechnen ist.
AUDUSDAUDUSD bewegt sich aktuell in einer kurzen Erholungsphase nach dem vorherigen starken Abwärtstrend. Die derzeitige Struktur zeigt jedoch noch kein klares Signal für eine Trendumkehr, sondern ähnelt eher einem Bearish-Flag-Muster — der Kurs steigt leicht innerhalb eines kleinen Kanals, bleibt aber weiterhin unter starkem Verkaufsdruck.
Wenn der Preis weiter schwächer wird und die untere Begrenzung des Musters nach unten durchbricht, könnte der Abwärtsdruck erneut aktiviert werden. In diesem Fall hätte AUDUSD die Möglichkeit, den übergeordneten Abwärtstrend fortzusetzen, mit einem wichtigen Zielbereich um 0,68500.
Der entscheidende Punkt ist, dass Trader auf ein klares Breakout-Signal warten sollten, anstatt dem Kurs innerhalb der Konsolidierungszone hinterher zu verkaufen. Ein Durchbruch mit anschließendem fehlgeschlagenem Retest an der unteren Begrenzung der Flagge würde das bärische Szenario deutlich zuverlässiger machen.
Risikomanagement bleibt weiterhin sehr wichtig, denn wenn der Preis wieder in das Muster zurückkehrt und über den kurzfristigen Widerstandsbereich steigt, könnte das bärische Signal an Stärke verlieren.
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Donnerstag, den 09.07.2026Stellt sich die Frage, wer hier nun die Sauerei weg macht, die unser Dax die letzten beiden Tage angerichtet hat?!
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: positiv
Tendenz: unter 25200 aufwärts, drunter noch wackelig
Grundstimmung: neutral
Sollte unser Dax zum Mittwoch nun unter der 25470 weiter raus arbeiten, wären auch 25200 / 25160 und 25000 dadurch erreichbar gewesen mit Zwischenstationen bei 25400 / 25380, 25325 und 25080. Alles was er dafür tun müsste, wäre weiter unter der 25470 in die Tiefe auszustrahlen. Sollte er sich aber standhaft oberhalb der 25470 präsentieren waren über 25550 wieder 25635 anzupeilen und drüber auch 25700 und 25815. So die Zusammenfassung von gestern.
Doch unser Dax nutzte die Gunst der Stunde und drückte von Beginn an unter der 25470 in die Tiefe und erreichte letztendlich alle angegebenen Ziele und sogar noch einen Schwapp mehr hin zur 24830 von wo er eine Erholung ansetzte. Die ist nun allerdings eher so la la gewesen und auch noch nicht mal am Ziel. Sollte unser Dax die also am Donnerstag erwürgen und unten weiter durchrennen, würde ich unterhalb von 24900 dann wieder auf 24830 zielen, dann weiter zur 24740, 24630 und 24550 und im Extrem sogar bis hin zur 24325 wenn der richtig unter die Räder kommt, allerdings muss man schon sagen, dass der Bereich um 24740, 24630 und 24550 schon gut geeignet wäre um erstmal eine Pause und Erholung reinzuschlagen.
Sehen wir dann von unten schöne grüne Stundenkerzen empor steigen, dürfte man nochmal 25000 anpeilen, drüber dann 25100 und 25160 / 25200 und alles was über 25200 geht, würde ich dann sogar wieder auf 25325, 25400 und 25470 hin anstellen. Schmiert der uns aber von der 25160 / 25200 mit schöner einleitender roter Stundenkerze wieder ab, müsste man auch von dort dann nochmal 24900 anpeilen und rutscht er dort durch gilt das gleiche wie im Absatz zuvor beschrieben, dann sind genauso die dort genannten Ziele erstmal erreichbar. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Unser Dax hat am Mittwoch alle Ziele unter der 25470 abgearbeitet und sich aber in der Erholung erstmal recht schüchtern gezeigt. Sollte der nun wieder unter 24900 wegrutschen, könnte das ein Indiz gewesen sein, dass er nochmal tiefer will. Dafür bieten sich 24740, 24630 und 24550 an. Die sind alle auch schön geeignet um nach oben nochmal richtig Ballett zu machen. Aber Vorsicht, dafür braucht es dann ein klares Umkehrsignal, am besten in Form einer grünen Stundenkerze. Rasselt der nämlich einfach durch, wäre im Worstcase sogar unten noch die 24325 machbar. Oberhalb spielt für mich die 25160 / 25200 nun die entscheidende Rolle. Dehnt er den begonnenen Rücklauf doch noch etwas aus, dann vermutlich erstmal bis dort. Entweder verhauen sie ihn von dort dann bis zur 24900 zurück, oder sie lassen ihn durch und er darf darüber 25325, 25400 und 25470 wieder angehen.
Nasdaq – letzte Short-Chance# Nasdaq – Vielleicht die letzte Möglichkeit, noch einmal short zu gehen
## Aktuelle Marktlage
Ist das vielleicht die letzte Gelegenheit, den Nasdaq noch einmal auf der Short-Seite zu handeln?
Unsere Short-Position vom **Donnerstag, den 2. Juli**, ist weiterhin aktiv. Der Take Profit wurde bislang noch nicht erreicht, weshalb die Position unverändert bestehen bleibt.
Heute haben wir erneut starkes Abwärtsmomentum gesehen. Auslöser waren unter anderem die aktuellen Nachrichten rund um Donald Trump und den geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. Die deutlichen Abverkäufe sprechen weiterhin für Schwäche im Markt.
## Zweite Short-Chance
Durch die aktuelle Kursstruktur ergibt sich nun möglicherweise eine zweite Gelegenheit, die bestehende Short-Position aufzustocken.
Idealerweise läuft der Kurs noch einmal in den oberen Bereich des Trendkanals. Dort befindet sich bei **29.145,8 Punkten** ein interessanter Bereich für einen weiteren Short-Einstieg. Aus heutiger Sicht könnte dies die letzte attraktive Möglichkeit sein, bevor der Markt seine Abwärtsbewegung fortsetzt.
## Kursziel
Mein erstes Ziel auf der Unterseite bleibt unverändert bei **26.600 Punkten**. Der Take Profit der ursprünglichen Short-Position vom Donnerstag bleibt bestehen und wird aktuell nicht verändert.
## Worauf ich jetzt achte
Für das bärische Szenario möchte ich nun eine Bestätigung in Form einer **Bärenflagge** sehen. Die Formation ist bereits in der Chartanalyse eingezeichnet.
Das ideale Szenario wäre zunächst ein Rücklauf in den Bereich von **29.046,6 Punkten**. Von dort aus könnte der Markt noch einmal bis an unseren geplanten Short-Entry ansteigen, bevor die eigentliche Abwärtsbewegung startet.
Sollte sich diese Bärenflagge vollständig ausbilden, ergeben sich neben dem aktuellen Short-Setup voraussichtlich noch **zwei weitere attraktive Short-Einstiege** im Verlauf der Bewegung.
Diese Daytrading-Setups werde ich – sofern sie bestätigt werden – entweder als **TradingView-Gedanke** oder als separate Analyse veröffentlichen.
www.tradingview.com
GBP/USD – Interessante Price Action **GBP/USD – Interessante Price Action nach den heutigen News (08.07.2026)** 📈
Der GBP/USD zeigt nach den heutigen Nachrichten eine interessante Price Action.
Als mögliches Ziel auf der Oberseite sehe ich zunächst das Hoch vom **26.05.**. Zuvor hat der Markt jedoch im Bereich von **1,3350** Sellside-Liquidität hinterlassen.
Diese Liquiditätszone befindet sich innerhalb des **Optimal Trade Entry (OTE)**. Sollte der Kurs in diesen Bereich zurückkehren und dort im M5 eine **Market Structure Shift (MSS)** ausbilden, wären aus meiner Sicht höhere Kurse durchaus denkbar.
Statistisch wird zudem häufig beobachtet, dass das **Wochentief bereits am Mittwoch** entsteht. Ob sich dieses Muster auch in dieser Woche bestätigt, bleibt abzuwarten.
Für die **Asia-Session** erwarte ich zunächst ein Retracement. Anschließend wird entscheidend sein, wie der Markt auf die OTE-Zone reagiert und ob sich dort eine bullische Marktstruktur entwickelt.
💡 **Mein Fokus liegt daher auf:**
✔️ Retracement in der Asia-Session
✔️ Reaktion im OTE-Bereich um 1,3350
✔️ M5 Market Structure Shift (MSS) als mögliche Bestätigung
✔️ Anschließend mögliche Fortsetzung in Richtung Hoch vom 26.05.
**Disclaimer:**
Diese Analyse dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Alle geäußerten Einschätzungen spiegeln meine persönliche Marktmeinung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wider. Der Handel mit Finanzinstrumenten ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Bitte führen Sie stets Ihre eigene Analyse durch und berücksichtigen Sie Ihr individuelles Risikomanagement.
$ADBE / Adobe - Totgeglaubte leben länger!Hat jemand in letzter Zeit die Schlagzeilen gelesen? Wenn überall getrommelt wird, dass Adobe angeblich untergehen wird, werde ich als antizyklischer Analyst erst recht hellhörig! Die Begründung der Bären („Adobe verpasst den KI-Trend“) erinnert mich extrem an das Narrativ, das man monatelang bei Apple gehört hat. Und wir alle wissen, wie diese Story ausging... Warum das Setup jetzt so extrem spannend ist:
- Die Akkumulationszone: Im Chart markiert die Spanne zwischen 267.- USD und 150.- USD (61,8% bis 78,6% Fibonacci-Retracement der Welle 2) das ideale Landefeld für das finale C-Wellen-Tief.
- Fundamentale Cashcow: Blickt man hinter den Medien-Noise, steht da ein hochprofitabler SaaS-Gigant mit gewaltigen Margen und treuem Cashflow.
- Asymmetrisches CRV & Welle 3: Wenn Welle 2 in dieser Zielzone abschließt, schüttelt das den Markt sauber frei für die nächste große Impulswelle 3, mit einem langfristigen Projektionsziel bei ca. 1300.- USD.
Nutzt ihr den aktuellen Pessimismus der Masse für den antizyklischen Einstieg in der Akkumulationszone oder glaubt ihr den Untergangsszenarien?
(Keine Anlageberatung, nur ein kleiner Denkanstoss)
XAUUSD Liquiditätsaufnahme in die institutionelle Nachfragezone?XAUUSD befindet sich nach dem Verlust der Akzeptanz oberhalb der jüngsten Distributionszone in einer entscheidenden Phase der Liquiditätsneugewichtung. Die starke bärische Impulsbewegung hat schwache Long-Positionen aus dem Markt gedrängt, einen Teil der nahegelegenen Preisineffizienz ausgeglichen und die kurzfristige Marktstimmung verändert, ohne dabei die übergeordnete bullische Marktstruktur wesentlich zu beschädigen.
Obwohl der jüngste Rückgang dynamisch wirkt, bleibt die höherfristige Abfolge der Breaks of Structure (BOS) weiterhin intakt. Der jüngste Change of Character (ChoCH) deutet eher auf eine kurzfristige Veränderung des Intraday-Orderflows als auf eine bestätigte Übernahme der Kontrolle durch die Verkäufer hin. Solange keine bedeutende Unterstützung auf dem höheren Zeitrahmen gebrochen wird, kann der aktuelle Rückgang weiterhin als Korrektur innerhalb eines institutionellen Akkumulationsprozesses interpretiert werden.
Der wichtigste Bereich liegt nun bei den übereinanderliegenden Fair Value Gaps (FVGs) unterhalb des aktuellen Kurses. Diese Ungleichgewichte überschneiden sich mit früheren institutionellen Kaufzonen und stellen den wahrscheinlichsten Bereich für eine Liquiditätsneugewichtung dar. Aus Sicht der Smart Money Concepts (SMC) wäre ein weiterer leichter Rückgang nicht ungewöhnlich, um verbleibende Preisineffizienzen auszugleichen und zusätzliche Sell-Side-Liquidität aufzunehmen, bevor neues Kaufinteresse entsteht.
Die Reaktion innerhalb dieser Zone dürfte entscheidend sein. Eine deutliche bullische Impulsbewegung mit erneuter Strukturbestätigung würde darauf hindeuten, dass institutionelle Marktteilnehmer ihre Reakkumulation abgeschlossen haben und den Weg in Richtung der jüngsten Hochs sowie der darüber liegenden Buy-Side-Liquidität freimachen.
Sollte sich der Markt hingegen dauerhaft unterhalb der institutionellen Nachfragezone etablieren, würde dies die Wahrscheinlichkeit einer tieferen Korrektur erhöhen und darauf hindeuten, dass vor einer Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends eine weitere Marktbereinigung erforderlich ist.
Derzeit spricht das Chartbild eher für Geduld als für voreilige Positionierungen. Statt dem laufenden Rückgang hinterherzulaufen, dürfte es sinnvoller sein, die Reaktion des Marktes innerhalb der markierten Ungleichgewichtszone abzuwarten. Ob Käufer erneut die Kontrolle übernehmen oder Verkäufer die Korrektur ausweiten, wird wahrscheinlich die nächste impulsive Bewegung bestimmen.
Wichtige Kursbereiche
Institutionelle Nachfrage (FVG): 4005–4020
Aktuelle Rebalancing-Zone: 4035–4060
Buy-Side-Liquidität: 4185–4205
Haftungsausschluss: Diese Analyse spiegelt ausschließlich meine persönliche Marktinterpretation auf Grundlage von Smart Money Concepts (SMC), Liquidität, Fair Value Gaps (FVG), der Ichimoku-Wolke und Price Action wider. Sie dient ausschließlich Bildungszwecken und stellt keine Finanzberatung dar.
XAUUSD: Bald erreichen wir 3800 US-DollarLetzte Woche führten die NFP-Daten zu einer plötzlichen Umkehr des Gold-Abwärtstrends, der Kurs stieg wieder bis rund 4200 US-Dollar. Ich bin jedoch überzeugt, dass der Effekt der Statistik nur vorläufig ist. Sobald dieser nachlässt, kehrt Gold zu seinem Abwärtstrend zurück.
Nächste Woche können wir Short-Positionen eröffnen, sobald Gold bis 4200 US-Dollar steigt. Auch wenn der Kurs kurzfristig noch auf hohem Niveau seitwärts schwankt, bleibt der langfristige Trend eindeutig abwärts gerichtet. Wir steigen bei 4200–4220 US-Dollar in Shorts ein, mit Zielzone 3950 bis 3800 US-Dollar.
Der Markt wird in nächster Zeit häufige Spülbewegungen zeigen, das Handelsrisiko ist hoch. Bitte handeln Sie nur unter fachkundiger Anleitung. Ich werde die Handelsstrategien laufend aktualisieren, um Ihnen zu höheren Gewinnen zu verhelfen.
XAU: Bärischer Ausbruch bei 4050|Wichtige Unterstützung bei 40401. Einleitung
Gold (XAU/USD) wird derzeit bei etwa 4.050 USD je Unze gehandelt, nachdem der Preis deutlich bis auf 4.040 USD gefallen ist und damit die kurzfristige Unterstützungszone nach unten durchbrochen hat. Der Verkaufsdruck bleibt dominant, da Gewinnmitnahmen sowie die Stärke des US-Dollars den Markt belasten. Die Marke von 4.040 USD stellt nun die entscheidende Unterstützung für den kurzfristigen Trend dar.
2. Fundamentaler Hintergrund
Der jüngste Rückgang des Goldpreises wird hauptsächlich durch die Erholung des US-Dollar-Index (DXY) sowie steigende Renditen von US-Staatsanleihen verursacht. Dadurch steigen die Opportunitätskosten für das Halten von Gold.
Die Anleger bleiben zudem vorsichtig im Hinblick auf wichtige US-Wirtschaftsdaten in dieser Woche:
Fed Interest Rate Outlook – Erwartungen hinsichtlich der Geldpolitik der US-Notenbank.
CPI – Inflationsdaten mit Einfluss auf Zinssenkungserwartungen.
US Dollar Index (DXY) – Ein stärkerer US-Dollar belastet den Goldpreis.
Geopolitische Spannungen – Können weiterhin die Nachfrage nach sicheren Anlagen unterstützen.
Kurzfristig wird der Goldpreis vor allem von den Erwartungen an die Geldpolitik der Fed beeinflusst.
3. Technische Analyse
Wichtige Kursmarken
🔴 Widerstände
4.065–4.075 USD
4.100 USD
4.125 USD
🟢 Unterstützungen
4.040 USD
4.000 USD
3.980 USD
Chartmuster
Der Goldpreis bildet derzeit einen Bearish Breakdown, nachdem die vorherige Seitwärtsphase nach unten verlassen wurde. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit eines Pullbacks in den Widerstandsbereich 4.065–4.075 USD, bevor der nächste Trend bestätigt wird.
Sollte die Unterstützung bei 4.040 USD halten, könnte sich auf kleineren Zeitebenen ein Double Bottom bilden. Ein Schlusskurs unter dieser Marke würde hingegen den Abwärtstrend bestätigen.
Indikatoren
EMA 9 & EMA 20
EMA 9 hat EMA 20 nach unten gekreuzt und signalisiert einen kurzfristigen Abwärtstrend.
Der Kurs notiert weiterhin unter beiden gleitenden Durchschnitten.
RSI (14)
Der RSI bewegt sich im Bereich von 35–40 und nähert sich dem überverkauften Bereich.
Eine bullische Divergenz im RSI nahe 4.040 USD könnte eine technische Erholung ankündigen.
Bollinger-Bänder
Der Kurs bewegt sich am unteren Bollinger-Band und zeigt weiterhin starken Verkaufsdruck.
Eine bullische Umkehrkerze mit einer Rückkehr innerhalb der Bollinger-Bänder könnte eine kurzfristige Erholung auslösen.
Chartbeschreibung
Der Bruch unter 4.100 USD hat die kurzfristige Aufwärtsstruktur deutlich geschwächt. Die Unterstützung bei 4.040 USD entscheidet nun darüber, ob Gold einen kurzfristigen Boden bildet oder den Rückgang bis zur psychologisch wichtigen Marke von 4.000 USD ausweitet. Auf der Oberseite stellt der Bereich 4.065–4.075 USD den ersten wichtigen Widerstand dar.
4. Handelsplan
Szenario A – Bullische Erholung
Falls der Preis über 4.040 USD bleibt und eine bullische Umkehr bestätigt:
Ziel 1: 4.065 USD
Ziel 2: 4.100 USD
Ziel 3: 4.125 USD
Long-Positionen sollten erst nach einer Bestätigung durch Kursverhalten oder RSI-Divergenz erwogen werden.
Szenario B – Fortsetzung des Abwärtstrends
Falls der Preis unter 4.040 USD schließt:
Kursziele:
4.000 USD
3.980 USD
3.950 USD bei weiter zunehmendem Verkaufsdruck.
Short-Positionen bieten sich nach einem Pullback oder einem bestätigten Ausbruch nach unten an.
5. Fazit & Haftungsausschluss
Gold befindet sich weiterhin in einer Korrekturphase und notiert derzeit bei rund 4.050 USD je Unze. Die Marke von 4.040 USD ist kurzfristig entscheidend. Ein erfolgreicher Halt könnte eine technische Erholung auslösen, während ein Bruch darunter weiteres Abwärtspotenzial bis 4.000 USD oder tiefer eröffnet.
GER40 muss jetzt stabil bleiben. Keil in Ausbildung.Liebe Trader und Investoren,
sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich Willkommen zu einem weiteren Update zum DAX (GER40 CFD) von Pepperstone. Ich analysiere den CFD auf Tagesbasis.
Seit meinem letzten Update hier konnte sich der Leitindex unter Schwankungen behaupten. Obwohl einige Schwergewichte (Telekom, SAP, VW etc..) in größeren Rücksetzern steckte, blieb der DAX stabil.
Im Moment muss der DAX ein neues Rekordhoch verdauen. Dabei kommt es auch aufgrund neuer geopolitischer Entwicklungen zu etwas höherer Volatilität.
Charttechnische Einordnung Tageschart (Chart oben)
Der DAX / GER40 konnte ein neues Rekordhoch erzielen. Damit hat sich der Leitindex weiteres Aufwärtspotenzial freigeklemmt, das bis vorerst 26.200 bzw. 26.400 Punkte reicht. Ein doppelter Linienwiderstand wartet bei 26.436 Punkten und stellt die Oberkante zweier Keilformationen dar.
Jeglicher Block in dieser Region kann das Ende der Rally bedeuten. Auf der Unterseite muss der GER40 den Bereich zwischen 24.741 und rund 24.000 Zählern halten.
Im Vorfeld war ein schönes Dreieck nach oben getriggert worden. Achten Sie auf den aktuell laufenden Re-Test dieser Formation.
Markttechnische Einordnung (Chart unten)
Bei den Basisindikatoren im Daily ist die Lage gemischt. In Summe verlaufen die meisten Indikatoren eher „flat" ohne klare Impulsivität zu zeigen. Negative Divergenzen sind nicht stark ausgeprägt.
Solange die beiden Glättungslinien um 24.300 Punkte verteidigt werden können, sehe ich den Markt als stabil an.
Volumentechnische Einordnung (Chart unten)
Haben wir es dieses Mal mit einem nachhaltigen Ausbruch aus der Range zu tun? Das ist die Gretchenfrage! Denn de facto handelt der Index seit Frühjahr 2025 weitestgehend in der bekannten Handelsspanne zwischen 24.926 (oben) und 23.241 (unten).
Sollte der GER40 jetzt oberhalb der upper rejection area (24.648 - 24.926) stabil bleiben, werte ich das auf jeden Fall als Stärkebeweis.
Auf der Oberseite bleiben meine beiden roten VWAP-Projektionen weiter Trumpf. Hier ist der jüngste Rallyschub ausgelaufen.
Im Fazit...
...muss der DAX / GER40 jetzt zeigen, was Sache ist. Die Verteidigung der Zone 25.200 bis 25.000 Punkte ist enorm wichtig. Nur wenn der DAX oberhalb dieser Rangeoberkante verbleibt, sind weitere Rallyversuche über den Sommer möglich.
Jeden Rückgang unter 24.000 Punkte werte ich daher sehr kritisch.
Ich freue mich über Kommentare und Diskussionen zu dieser Analyse.
Bitte achten Sie auf ein solides Positions- und Risikomanagement.
Wenn Ihnen die Idee gefällt, geben Sie uns für diese Analyse bitte einen Boost und folgen Sie uns, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße,
Thomas Jansen
Gold-Handelsstrategie: Zeit für Verkäufe!
Der Goldpreis ist heute nach direkten US-Angriffen auf den Iran stark gefallen. Obwohl sich Gold bereits in einer bärischen Korrekturphase befand, beschleunigte diese geopolitische Auseinandersetzung den Abwärtstrend und drückte die Preise auf ein Tief nahe der Marke von 4040. Meine heutige Strategie sieht vor, Short-Positionen zu eröffnen, sollte der Preis den Bereich von 4085–4090 erreichen. Sollte es zu einer Erholung in die Zone von 4135–4145 kommen, können wir unsere Short-Positionen aufstocken; der übergeordnete Trend bleibt bärisch, und die jüngsten Nachrichten haben lediglich die Abwärtsdynamik verstärkt. Angesichts der heutigen Veröffentlichung des Protokolls der US-Notenbanksitzung (Fed) bitte ich Sie, dem Risikomanagement Priorität einzuräumen. Wenn Ihre aktuellen Handelsergebnisse enttäuschend sind und Sie unnötige Fallstricke bei Ihren Investitionen vermeiden möchten, können Sie sich gerne an mich wenden, um weitere Details zu besprechen!
Mit Blick auf den 4-Stunden-Chart beobachten wir kurzfristig den Widerstand im Bereich 4088–4090, wobei der Fokus auf der stärkeren Widerstandszone bei 4138–4145 liegt. Auf der Unterseite achten wir auf Unterstützung im Bereich 4030–4035. Unser Handelsansatz sieht vor, bei Erholungsbewegungen, die auf Widerstand stoßen, Short-Positionen einzugehen; bitte verfolgen Sie meine spezifischen Updates genau.
1. Short-Positionen bei Gold im Bereich 4085–4090 eröffnen; bei einer Erholung in den Bereich 4135–4145 die Short-Positionen aufstocken. Ziel: 4030–4035; bei einem Bruch dieses Niveaus ist der Bereich 3980–3975 das nächste Ziel.
2. Long-Positionen im Bereich 4088–4093 aufstocken. Ziel: 4165–4170.
Die ICT-Methode – Ein Blick hinter den Handelsansatz Teil 1Die ICT-Methode – Ein Blick hinter den Handelsansatz
Die ICT-Methode (Inner Circle Trader) wurde von Michael J. Huddleston entwickelt und zählt heute zu den bekanntesten Price-Action-Strategien im Trading. Sie basiert auf der Annahme, dass sich die Finanzmärkte nicht zufällig bewegen, sondern vor allem durch Liquidität und das Handeln großer institutioneller Marktteilnehmer beeinflusst werden. Anders als klassische Handelsansätze, die überwiegend auf technische Indikatoren setzen, konzentriert sich ICT auf die Analyse der Marktstruktur, von Preisungleichgewichten und der Bewegungen sogenannter Smart Money-Akteure.
Die Grundprinzipien der ICT-Methode
Liquidität als treibende Kraft
Im Mittelpunkt der ICT-Philosophie steht die Liquidität. Nach diesem Ansatz bewegt sich der Markt bevorzugt in Bereiche, in denen sich besonders viele Kauf- und Verkaufsaufträge befinden. Dazu zählen markante Hoch- und Tiefpunkte sowie Stop-Loss-Zonen privater Marktteilnehmer.
Kursbewegungen, die viele Trader als überraschende Ausbrüche oder Fehlsignale wahrnehmen, interpretiert ICT häufig als sogenannte Liquidity Grabs – gezielte Bewegungen, bei denen Liquidität aufgenommen wird, bevor sich der eigentliche Trend fortsetzt. Diese Theorie geht davon aus, dass institutionelle Marktteilnehmer auf diese Weise größere Positionen effizient aufbauen oder abbauen.
Die Marktstruktur verstehen
Die Analyse beginnt stets mit der Bestimmung der übergeordneten Marktstruktur auf mehreren Zeitebenen. Dabei spielen zwei Begriffe eine zentrale Rolle:
• Break of Structure (BOS): Der bestehende Trend setzt sich fort und durchbricht ein wichtiges Hoch oder Tief.
• Change of Character (CHoCH): Die Marktstruktur verändert sich und deutet auf einen möglichen Trendwechsel hin.
Durch die Kombination mehrerer Zeithorizonte versucht der Trader, kurzfristige Bewegungen im Zusammenhang mit dem langfristigen Marktbild zu bewerten.
Fair Value Gaps (FVG)
Ein weiteres wichtiges Element der ICT-Methode sind die sogenannten Fair Value Gaps (FVGs). Dabei handelt es sich um Preisungleichgewichte, die nach sehr dynamischen Marktbewegungen entstehen.
Sie bilden sich, wenn zwischen dem Hoch der ersten Kerze und dem Tief der dritten Kerze – beziehungsweise umgekehrt in einem Abwärtstrend – ein Bereich ohne Kursüberschneidung entsteht. Nach der ICT-Theorie kehrt der Markt häufig in diese Zonen zurück, um die entstandene Ineffizienz auszugleichen, bevor er seinen ursprünglichen Trend wieder aufnimmt.
Order Blocks
Order Blocks bezeichnen die letzten Konsolidierungs- oder Akkumulationsbereiche vor einer starken impulsiven Kursbewegung. Diese Zonen werden als Bereiche angesehen, in denen institutionelle Marktteilnehmer ihre Positionen aufgebaut haben könnten.
Kehrt der Kurs später in einen solchen Bereich zurück, kann dieser als Unterstützung oder Widerstand dienen und interessante Einstiegsmöglichkeiten bieten.
Optimal Trade Entry (OTE)
Mit dem Optimal Trade Entry (OTE) beschreibt ICT einen bevorzugten Einstiegsbereich nach einer Korrekturbewegung. Dieser liegt typischerweise zwischen den Fibonacci-Retracements von 61,8 % und 79 %.
Anstatt einer bereits laufenden Bewegung hinterherzulaufen, wartet der Trader auf einen Rücksetzer, um zu einem günstigeren Preis einzusteigen und dadurch ein attraktiveres Chancen-Risiko-Verhältnis zu erzielen.
Die Bedeutung des Timings
Neben der Preisbewegung spielt auch der Zeitpunkt eines Trades eine wichtige Rolle. Nach der ICT-Methode bieten bestimmte Handelszeiten besonders günstige Bedingungen, da in diesen Phasen die Liquidität und Volatilität deutlich höher sind.
Dazu gehören insbesondere:
• die Eröffnung der Londoner Handelssitzung,
• die Überschneidung der Handelszeiten von London und New York,
• sowie die Eröffnung der US-Börsensitzung.
Viele ICT-Trader konzentrieren ihre Handelsaktivitäten gezielt auf diese Zeitfenster.
Risikomanagement
Wie bei jeder erfolgreichen Handelsstrategie ist auch bei ICT ein konsequentes Risikomanagement unverzichtbar. Jede Position sollte mit einem klar definierten Stop-Loss abgesichert werden, während pro Trade nur ein kleiner Teil des Gesamtkapitals riskiert wird.
Ziel ist es, langfristig konstante Ergebnisse zu erzielen und nicht auf einzelne außergewöhnlich profitable Trades zu setzen.
Vorteile der ICT-Methode
Die Methode bietet verschiedene Stärken. Sie hilft dabei, die Marktstruktur besser zu verstehen, potenziell wichtige Kursbereiche zu identifizieren und Einstiege mit einem günstigen Chancen-Risiko-Verhältnis zu finden. Gleichzeitig verzichtet sie weitgehend auf klassische technische Indikatoren und legt den Schwerpunkt auf die reine Preisbewegung.
Grenzen des Ansatzes
Trotz ihrer großen Popularität ist die ICT-Methode nicht frei von Kritik. Der Lernaufwand ist erheblich und setzt ein gutes Verständnis der Preisbewegung voraus. Viele Konzepte lassen sich unterschiedlich interpretieren, wodurch zwei erfahrene Trader auf demselben Chart durchaus zu unterschiedlichen Einschätzungen gelangen können.
Hinzu kommt, dass einige zentrale Aussagen von Michael J. Huddleston – insbesondere zur angeblichen systematischen Marktmanipulation durch institutionelle Akteure oder zur Existenz spezieller Algorithmen, welche die Kursbewegungen steuern – bislang nicht unabhängig wissenschaftlich bestätigt wurden. Viele Bestandteile der Methode beruhen daher eher auf Marktbeobachtungen und Interpretationen als auf empirisch belegten Tatsachen.
Fazit
Die ICT-Methode hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der bekanntesten Price-Action-Ansätze entwickelt. Sie bietet einen strukturierten Rahmen zur Analyse von Marktstruktur, Liquidität und Preisbewegungen und kann Tradern helfen, den Markt aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Wie bei jeder Handelsmethode hängt der langfristige Erfolg jedoch nicht allein von den verwendeten Konzepten ab. Entscheidend bleiben eine disziplinierte Umsetzung, ein konsequentes Risikomanagement und die Fähigkeit, die Strategie über viele Trades hinweg konsistent anzuwenden.
Veröffentlicht von Mehdi – Analyst bei ActivTrades
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Gold-Erholung trifft H1-Trendlinienwiderstand XAUUSD 08/07XAUUSD versucht sich zu erholen, nachdem es Unterstützung im Bereich von 4.100 gefunden hat und Käufer anzieht, die auf eine kurzfristige Erholung hoffen. Während der jüngste Anstieg den bärischen Schwung gemildert hat, handelt der Preis immer noch unter einer absteigenden H1-Trendlinie und hat den entscheidenden Widerstand noch nicht zurückerobert, der eine bedeutende Veränderung der Marktstruktur bestätigen würde.
In diesem Stadium scheint die Erholung eher eine korrigierende Rückführung als der Beginn eines nachhaltigen Aufwärtstrends zu sein.
Es sei denn, Käufer können über die jüngsten Swing-Hochs hinausbrechen und den Trendlinienwiderstand zurückerobern, könnten Rallyes in Premium-Preise weiterhin Verkaufsinteresse anziehen.
Derzeit verteidigen Käufer die Unterstützung.
Aber Verkäufer kontrollieren immer noch das größere Bild.
Aktuell
• Der Preis erholt sich aus dem Unterstützungsbereich von 4.100
• Käufer versuchen eine kurzfristige korrigierende Erholung
• Der Markt bleibt unter der absteigenden H1-Trendlinie
• Jüngste Käuferliquidität wurde bereits abgeschöpft
• 4.060–4.070 H1 KLEINER BULL OB bleibt die Schlüsselunterstützung
• 4.170–4.180 ist die erste große Widerstandszone
• Die gesamte H1-Marktstruktur bleibt bärisch
Handelsplan
Bias: Bärische Fortsetzung nach Rückführung
Hauptzone
• 4.170–4.180 → H1-Trendlinienwiderstand & Liquidität
Ausführungsidee
Solange Gold unter der absteigenden H1-Trendlinie bleibt und es nicht gelingt, die Widerstandszone von 4.170–4.180 zurückzuerobern, wird der aktuelle Anstieg als korrigierende Bewegung innerhalb der breiteren bärischen Struktur angesehen.
Eine bärische Ablehnung aus diesem Widerstandsbereich könnte den Schwung zugunsten der Verkäufer verschieben und die H1-Nachfragezone um 4.060–4.070 freilegen. Ein entschiedener Bruch unter dieser Unterstützung würde die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung in Richtung der 4.040-Region erhöhen.
Ziele
→ TP1: 4.100 → Jüngstes Swing-Tief
→ TP2: 4.070 → H1 KLEINER BULL OB
→ TP3: 4.040 → Bärisches Expansion-Ziel
Ungültigkeit
Ein bestätigter H1-Kerzenabschluss über 4.180 und der absteigenden Trendlinie würde das Szenario der bärischen Fortsetzung ungültig machen und darauf hindeuten, dass Käufer kurzfristig die Kontrolle zurückgewinnen.
Wichtige Erkenntnis
Eine Erholung von der Unterstützung signalisiert nicht automatisch eine Trendwende. Solange Käufer die H1-Trendlinie und den nahegelegenen Widerstand nicht zurückerobern, wird die aktuelle Bewegung besser als korrigierende Rallye innerhalb einer breiteren bärischen Struktur betrachtet.
Schlüsselfrage
Baut Gold genug Schwung auf, um den H1-Widerstand zurückzuerobern, oder ist dies einfach eine weitere Rückführung, bevor Verkäufer das nächste bärische Bein fortsetzen?
Abwärtstrend – Goldpreis fällt wieder auf 4100.📈 1. Trend & Marktstruktur
Trend: Bearishe Korrektur im mittelfristigen Aufwärtstrend
Gold bleibt über der EMA89 (~4.126) → mittelfristiger Aufwärtstrend intakt.
EMA9 (~4.118) liegt weiter unter der kurzfristigen Abwärtstrendlinie.
Nach der Ablehnung bei 4.180–4.200 bildet der Kurs weiterhin Lower Highs, kurzfristig dominieren die Verkäufer.
Die Erholung von 4.095–4.100 bleibt vorerst nur technisch, da der Kurs unter der Trendlinie und dem Fibo 0,618 (~4.128) notiert.
RSI bei etwa 49 zeigt nachlassenden Verkaufsdruck.
👉 Bias: Auf Rücksetzer im Aufwärtstrend. Auf Breakout warten oder Käufe an starken Unterstützungen suchen.
📊 2. Price Action
Nach dem Rückgang auf 4.095 erholte sich Gold auf 4.125–4.130.
Aktuell testet der Kurs:
Kurzfristige Abwärtstrendlinie
Fibo 0,618 (~4.128)
Widerstandszone 4.135–4.145
📍 Wichtige Kurszonen
🔴 Widerstand
4.135–4.145
4.160–4.180
4.195–4.200
🔵 Unterstützung
4.095–4.100
4.040–4.045
3.985–3.990
SELL GOLD: 4136 – 4139
SL: 4144
TP: 4125 – 4110 – 4093
XAUUSD-Analyse – 7/8/2026
Eine neue Aufwärtsbewegung erfüllt derzeit noch nicht die Bedingungen für eine Aktivierung.
D1-Zeitrahmen:
Das D1-Momentum fällt aktuell, daher besteht die Möglichkeit, dass wir weiterhin eine Abwärtsbewegung oder eine Seitwärtsphase sehen.
Wenn wir auf die Wellenstruktur blicken, sehen wir, dass die aktuelle Erholung noch nicht stark genug ist und noch keinen klaren neuen Aufwärtstrend zeigt.
Darüber hinaus ist das D1-Momentum weiterhin rückläufig. Deshalb sollten wir den Markt zu diesem Zeitpunkt weiter beobachten und auf zusätzliche Bestätigung warten.
H4-Zeitrahmen:
Gestern erwarteten wir die Bildung einer 5-Wellen-Struktur 12345, und der Preis wurde erwartet, sich auf den Abschluss von Welle 4 vorzubereiten.
Das H4-Momentum steigt derzeit und unterstützt damit eine Aufwärtsbewegung von mindestens etwa 3 bis 5 H4-Kerzen. Wenn das H4-Momentum in die überkaufte Zone steigt, muss der Preis daher über 4179 ausbrechen, um unsere aktuelle Wellenzählung zu bestätigen.
Allerdings ist die bullische Kraft des Preises noch nicht stark. Wenn das H4-Momentum in die überkaufte Zone steigt, der Preis aber nicht mindestens die Zone 4179 durchbricht, besteht die Möglichkeit, dass wir weiterhin eine weitere Abwärtsbewegung sehen. In diesem Fall würde ein Eindringen des Preises in die Zone 4061 die aktuelle Wellenzählung invalidieren, und der Preis könnte tiefer fallen.
H1-Zeitrahmen:
Der violette OB wurde durchbrochen, danach prallte der Preis einmal nach oben ab.
Derzeit korrigiert der Preis nach oben und wird durch eine darüberliegende Zone hoher Liquidität blockiert, wodurch die Fortsetzung des bullischen Momentums verhindert wird. Ein bärischer OB im Bereich von 4146 liegt direkt darüber, daher erwarten wir von dieser Zone aus eine Abwärtsbewegung.
Direkt darunter sehen wir 2 wichtige OB-Zonen, die mit 2 starken Fibonacci-Niveaus zusammenfallen: Fibo 0.5 und Fibo 0.618. Dies sind sehr gute Bereiche, um nach Buy-Einstiegen zu suchen.
Zu diesem Zeitpunkt suchen wir nach Sell-Einstiegen aus der OB-Zone 4146, insbesondere wenn der Preis mit einer bärischen Umkehr des H4-Momentums zusammenfällt.






















