Bärische Faktoren, die den aktuellen Rücksetzer verursachen 📉 Bärische Faktoren, die den aktuellen Rücksetzer verursachen (sie begrenzen die Erholung und lösten den gestrigen starken Kurssturz aus)
🚀 1. Fed-Gouverneur Waller äußerte sich am Montag restriktiv („hawkish“) und rückte damit die Eindämmung der Inflation wieder in den Mittelpunkt der Geldpolitik.
Fed-Gouverneur Waller erklärte öffentlich, dass die Aufwärtsrisiken für die Inflation derzeit schwerer wiegen als die Abwärtsrisiken für den Arbeitsmarkt. Er betonte, dass das vorrangige Ziel der Fed weiterhin das Erreichen der Inflationsmarke von 2 % sei; die Zentralbank werde die Option auf künftige Zinserhöhungen nicht allein aufgrund schwacher Arbeitsmarktdaten eines einzigen Monats aufgeben und halte sich somit die Tür für eine Zinserhöhung im September offen.
Diese Äußerungen ließen die zu Handelsbeginn vorherrschende bullische Stimmung sofort umschlagen. Der US-Dollar-Index erholte sich von seinen Tiefstständen und stieg über die Marke von 100,85, während die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen wieder über 4,48 % kletterte. Da Gold keinen Zinsertrag abwirft, erhöhten die steigenden Anleiherenditen unmittelbar die Opportunitätskosten für das Halten dieses Edelmetalls. Infolgedessen sicherten sich bullisch eingestellte Händler, die vom frühen Höchststand bei 4202 profitiert hatten, rasch ihre Gewinne und stiegen aus ihren Positionen aus. Der Goldpreis brach kurzfristig um mehr als 80 Punkte ein und fiel auf ein Tief von 4127 – dies war der unmittelbare Auslöser für den Rücksetzer.
💲 2. Nachrichten über Transitgebühren in der Straße von Hormus lenkten Kapital aus „sicheren Häfen“ um und begünstigten den US-Dollar gegenüber Gold.
Der Iran schlug vor, von Handelsschiffen, die die Straße von Hormus passieren, Transitgebühren zu erheben; dies schürte am Markt Sorgen hinsichtlich der Sicherheit der Schifffahrt im Nahen Osten. Anstatt in Gold zu fließen, strömte Kapital, das traditionell in „sichere Häfen“ investiert wird, in auf US-Dollar lautende Anlagen. Es entstand ein gegenläufiger Markttrend – Kauf von Dollar bei gleichzeitigem Verkauf von Gold –, der die Aufwärtsdynamik des Goldpreises weiter dämpfte und den Rücksetzer verstärkte.
Trendanalyse
Gold Könnte Kurzfristig Korrigieren📊 Marktüberblick:
Der Goldpreis (XAU/USD) wird derzeit bei rund 4.130 USD je Unze gehandelt, nachdem er zu Beginn der Sitzung vom Bereich um 4.165 USD zurückgefallen ist. Der stärkere US-Dollar und steigende Renditen von US-Staatsanleihen haben Verkaufsdruck ausgelöst, wodurch Anleger vorübergehend weniger in sichere Häfen investierten.
Der Markt wartet außerdem auf das Protokoll der FOMC-Sitzung im Juni, um weitere Hinweise auf den zukünftigen Zinspfad der Fed zu erhalten. Dadurch bleibt die Marktstimmung vorsichtig und Gold bewegt sich weiterhin in einer engen Handelsspanne.
📉 Technische Analyse:
• Wichtige Widerstände:
4.150 – 4.155 USD
4.165 – 4.180 USD
• Nächste Unterstützungen:
4.125 – 4.130 USD
4.100 – 4.105 USD
• EMA: Der Preis notiert derzeit unter dem EMA 9 im H1-Chart, was auf ein kurzfristig bärisches Momentum nach der jüngsten Korrektur hindeutet.
• Kerzenmuster / Volumen / Momentum:
Mehrere aufeinanderfolgende bärische Kerzen nach dem Scheitern über 4.150 USD zeigen, dass die Verkäufer weiterhin die Kontrolle haben.
Das Handelsvolumen ist nicht deutlich gestiegen, was darauf hindeutet, dass der Rückgang hauptsächlich durch Gewinnmitnahmen und nicht durch starke Verkaufswellen verursacht wird.
Der RSI im H1 nähert sich dem neutralen Bereich, während sich der MACD weiter nach unten ausweitet. Sollte Gold die Marke von 4.125 USD verteidigen, bleibt eine technische Erholung möglich.
📌 Ausblick:
Gold könnte kurzfristig weiter nachgeben, falls die Unterstützung bei 4.125 USD unterschritten wird. Gelingt jedoch eine Erholung über 4.150 USD, könnte der Aufwärtstrend wieder aufgenommen werden, mit Kurszielen im Bereich von 4.165–4.180 USD.
💡 Empfohlene Handelsstrategie:
🔻 SELL XAU/USD: 4.148 – 4.152
🎯 TP: 40 / 80 / 200 / 300 Pips
❌ SL: 4.155
🔺 BUY XAU/USD: 4.102 – 4.105
🎯 TP: 40 / 80 / 200 / 300 Pips
❌ SL: 4.098
DAX Tagesausblick 08. Juli - SpaceX im Fokus vor FOMC Minutes!Der heutige Tagesausblick erscheint ausnahmsweise mit leichter Verspätung. An der Ausgangslage hat sich bislang jedoch nur wenig verändert. Nach neuen Allzeithochs im DAX und einer starken Vorwoche richtet sich der Fokus der Märkte nun auf die morgigen FOMC Meeting Minutes sowie auf die heutige Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern & heute
• Märkte & Korrelationen im Überblick
• Risk Assets im Überblick
• DAX charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Im Nahen Osten bleibt die Lage insgesamt angespannt, ohne dass es bislang zu einer erneuten Eskalation gekommen ist. Nachdem zuletzt zwei Handelsschiffe nahe der Straße von Hormus beschädigt wurden, notiert Öl zwar wieder etwas fester, der Markt geht aktuell jedoch weiterhin von einer stabilen Waffenruhe zwischen Israel/USA und dem Iran aus.
Gleichzeitig kündigte Saudi-Arabien an, alternative Exportkapazitäten weiter auszubauen, um langfristig unabhängiger von der Straße von Hormus zu werden. Insgesamt bleibt der geopolitische Risikoaufschlag damit überschaubar, auch wenn jederzeit neue Schlagzeilen für kurzfristige Volatilität sorgen können.
Auch aus Asien gab es keine größeren Überraschungen. Der Fokus lag vielmehr auf dem Technologiesektor, nachdem Samsung trotz starker Quartalszahlen deutlich unter Druck geriet und damit den gesamten Halbleitersektor belastete. Gleichzeitig richtet sich der Blick heute auf die Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq, wodurch insbesondere KI- und Technologiewerte im Mittelpunkt stehen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten
Die gestrigen Konjunkturdaten zeichneten insgesamt ein gemischtes Bild.
Der S&P Global Services PMI fiel mit 51,2 Punkten leicht unter die Erwartungen und signalisiert weiterhin moderates Wachstum im US-Dienstleistungssektor.
Auch der ISM Non-Manufacturing PMI blieb mit 54,0 Punkten leicht unter den Erwartungen, befindet sich jedoch weiterhin klar oberhalb der 50-Punkte-Marke und signalisiert damit Expansion der US-Wirtschaft.
Positiv für die Inflationsentwicklung war der ISM Prices Index, der mit 67,7 Punkten deutlich unter dem Vormonat von 71,3 Punkten lag. Der Preisdruck nimmt somit weiter leicht ab, was grundsätzlich positiv für die Federal Reserve ist.
Von Seiten der Notenbanken blieb der Tenor ebenfalls unverändert. EZB-Präsidentin Lagarde sowie Schnabel und Lane betonten erneut den datenabhängigen Kurs der EZB. FED-Mitglied Waller erklärte ebenfalls, dass die kommenden Inflations- und Arbeitsmarktdaten entscheidend für den weiteren Zinspfad bleiben.
Der Fokus verschiebt sich damit vollständig auf die morgigen FOMC Meeting Minutes, welche neue Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick liefern dürften.
Heute selbst stehen lediglich einige Reden von Notenbankvertretern auf der Agenda. Der eigentliche Schwerpunkt liegt jedoch klar auf der heutigen SpaceX-Aufnahme in den Nasdaq sowie den morgigen FOMC Minutes.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Öl konnte sich heute Morgen leicht erholen und notiert aktuell im Bereich von 69 Dollar. Damit testen wir erneut die entscheidende Widerstandszone zwischen 69,0 und 69,3 Dollar.
Sollte sich der Ölpreis nachhaltig darüber etablieren, sehe ich kurzfristig Potenzial bis 72 Dollar, wo sowohl das Jahres-Open als auch das Wochenhoch der Vorwoche verlaufen. Sollte sich die geopolitische Lage erneut verschärfen, wäre anschließend sogar ein Anstieg bis 77 Dollar denkbar.
Scheitert der Ausbruch erneut und fällt Öl wieder unter 68 Dollar, bleibt mein bearishes Szenario mit Zielen bei 65 beziehungsweise 64 Dollar bestehen.
US-Staatsanleihen
Nach den schwächeren Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche zeigen die Staatsanleihen heute wieder leichte Stärke. Die Renditen steigen über nahezu alle Laufzeiten moderat an. Der Markt wartet offensichtlich auf neue Impulse durch die morgigen FOMC Minutes.
US-Dollar
Der Dollar konnte sich ebenfalls stabilisieren. Die Zone zwischen 100,5 und 100,6 Punkten hielt wie erwartet und aktuell notiert der DXY wieder oberhalb der 101-Punkte-Marke.
Gelingt nun der nachhaltige Ausbruch über 101 Punkte, bleibt für mich 101,5 Punkte das nächste Ziel. Scheitert dieser Versuch erneut, rückt der Bereich um 100,5 Punkte wieder in den Fokus.
Volatilität
Der VIX fiel gestern erneut auf 15,8 Punkte und signalisiert weiterhin ein sehr entspanntes Marktumfeld. Von erhöhter Angst oder Risikoaversion ist aktuell wenig zu erkennen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia konnte gestern leicht zulegen, notiert mit rund 195 Dollar jedoch weiterhin unter der entscheidenden 200-Dollar-Marke.
Solange diese Zone nicht zurückerobert wird, bleibt mein kurzfristiger Fokus auf den Unterstützungen bei 190 und anschließend 186 Dollar.
Bitcoin
Bitcoin verteidigte erneut erfolgreich die 61.000-Dollar-Marke.
Kurzfristig bleibt das Bild dadurch konstruktiv. Übergeordnet bleibt die Abwärtsstruktur jedoch bestehen, solange die Widerstände bei 65.000, 65.700 und schließlich 67.000 Dollar nicht überwunden werden.
S&P 500
Der S&P 500 schloss gestern knapp 0,85 % im Plus und notiert weiterhin unmittelbar unter seinen Allzeithochs.
Solange wir oberhalb von 7.500 Punkten bleiben, bleibt mein bullisches Szenario mit neuen Allzeithochs vollständig intakt. Ein Ausbruch über das gestrige Tageshoch könnte kurzfristig den Weg Richtung 7.650 bis 7.700 Punkte freimachen.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigt aktuell etwas mehr Schwäche als die übrigen US-Indizes. Verantwortlich hierfür sind vor allem Gewinnmitnahmen im Halbleitersektor vor der heutigen SpaceX-Aufnahme.
Solange wir unter 29.500 Punkten handeln, bleibe ich kurzfristig vorsichtig und sehe weiteres Potenzial bis 29.000 Punkte. Dort beziehungsweise am Wochentief der KW26 bei rund 28.880 Punkten erwarte ich erneut verstärkt Käufer.
US30
Der Dow Jones bleibt dagegen einer der stärksten US-Indizes.
Mit neuen Allzeithochs oberhalb von 53.000 Punkten bleibt der Aufwärtstrend vollständig intakt. Die nächste Zielzone liegt aus meiner Sicht im Bereich von 53.500 Punkten, solange keine stärkeren Gewinnmitnahmen einsetzen.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Auch der DAX bleibt grundsätzlich sehr bullish.
Gestern wurde erneut ein Allzeithoch markiert, gleichzeitig entstand jedoch eine Doji-Kerze, welche auf erste Unsicherheit nach dem starken Anstieg hindeutet.
Heute Morgen testen wir bereits das gestrige Tagestief. Gelingt hier kein nachhaltiger Rebound, rückt zunächst die Zone zwischen 25.600 und 25.630 Punkten in den Fokus.
Die aus meiner Sicht interessanteste Unterstützungszone liegt jedoch weiterhin zwischen 25.500 und 25.375 Punkten. Ein erfolgreicher Retest dieses Bereichs könnte die Grundlage für den nächsten Aufwärtsimpuls bilden.
Übergeordnet bleibt das Bild bullish. Kurzfristige Gewinnmitnahmen nach den starken Kursanstiegen der vergangenen Tage wären jedoch keineswegs überraschend.
Fazit
Die Märkte befinden sich weiterhin in einem konstruktiven Umfeld. Die Inflation zeigt erste Entspannungstendenzen, die Wirtschaft bleibt robust und die Zentralbanken verfolgen weiterhin einen datenabhängigen Kurs.
Heute richtet sich der Fokus vor allem auf die Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq, während morgen mit den FOMC Meeting Minutes das wichtigste Makroereignis der Woche ansteht.
Charttechnisch bleibt der DAX oberhalb der Unterstützungszonen bullish, kurzfristige Konsolidierungen sollten nach den jüngsten Allzeithochs jedoch einkalkuliert werden.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag und wie immer stabile Trades.
Keine Anlageberatung – ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
GBPUSD H4: Momentum Richtung SchlüsselwiderstandNach einer kräftigen Erholung von der H4-Unterstützung nähert sich GBPUSD erneut dem Widerstandsbereich bei 1,3440–1,3460. Gleichzeitig bildet der Kurs weiterhin höhere Tiefs, was darauf hindeutet, dass die Käufer den Trend weiterhin kontrollieren.
Bleibt die Kaufdynamik erhalten, dürfte GBPUSD seine Aufwärtsbewegung fortsetzen und den gesamten Widerstandsbereich erneut testen, bevor eine stärkere Gegenreaktion einsetzt.
TP: 1,3455
SL: 1,3335
Diese Analyse spiegelt lediglich meine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
GBPUSD H3: Der Aufwärtskanal Gibt Weiter Den Takt VorGBPUSD bewegt sich weiterhin innerhalb eines sauberen Aufwärtskanals. Jede Korrektur wird zügig aufgefangen, was auf anhaltendes Kaufinteresse hindeutet. Aktuell setzt der Kurs leicht an die dynamische Unterstützung des Kanals zurück und zeigt erste Anzeichen einer Stabilisierung.
Solange die untere Begrenzung des Kanals nicht unterschritten wird, bleibt das bullische Szenario bestehen. Eine Erholung von der aktuellen Zone könnte GBPUSD in Richtung 1,3465–1,3480 führen.
TP: 1,3465
SL: 1,3330
Diese Analyse spiegelt lediglich meine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
GBPUSD H3: Reicht der Trend für den Ausbruch?GBPUSD hat sich seit Ende Juni deutlich erholt und konsolidiert nun direkt unter dem Widerstandsbereich bei 1,3390. Dass der Kurs weiterhin oberhalb der Aufwärtstrendlinie bleibt, zeigt, dass die Käufer nach wie vor die Kontrolle behalten.
Gelingt ein klar bestätigter Ausbruch über den aktuellen Widerstand, dürfte sich die Aufwärtsbewegung bis in den Bereich von 1,3460 fortsetzen – dem nächsten wichtigen Widerstand im H3-Chart.
TP: 1,3460
SL: 1,3330
Diese Analyse spiegelt lediglich meine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
Bitcoin-Chartanalyse vom 6. JuliHallo! Dies ist ein Bitcoin-Leitfaden.
Meine Analyse ist für TradingView optimiert. Mit der Wiedergabefunktion können Sie die Kursbewegungen in Echtzeit verfolgen.
Dies ist der 30-Minuten-Chart von Bitcoin. Da sich aktuell ein MACD Dead Cross im 6-Stunden-Chart abzeichnet, ist eine Konsolidierung sehr wahrscheinlich.
*Long-Positionsstrategie: Vor und nach dem Erreichen von Zone 1 (oberes Limit) durch den violetten Finger
1) Nach Bestätigung des Erreichens von Zone 1 durch den violetten Finger (Short-Position nach eigenem Ermessen)
Der rote Finger unten markiert den Einstiegspunkt für die Long-Position bei 62.568,80 $. Stop-Loss-Kurs, falls die violette Unterstützungslinie durchbrochen wird.
2) 63.644,20 $ ist das erste Kursziel für die Long-Position. → Kursziele in der Reihenfolge: Oberes Limit, Gutes Limit
*Falls der Kurs sofort fällt, ohne den violetten Finger zu erreichen: Warten Sie auf die Eröffnung der endgültigen Long-Position in Zone 2 (unteres Limit). Stop-Loss-Kurs, falls die grüne Unterstützungslinie durchbrochen wird.
Bitte beachten Sie: Der Kurs könnte bis zum unteren Limit fallen, falls die grüne Unterstützungslinie durchbrochen wird.
Bitte nutzen Sie meine Analyse nur als Referenz und für praktische Zwecke.
Ich wünsche Ihnen sicheres Handeln durch strikte Einhaltung der Handelsprinzipien und die Verwendung von Stop-Loss-Kursen.
Vielen Dank.
Zwei psychologische Fallen, die Trader ihre Objektivität kostenIm Trading liegt das Problem manchmal nicht im Markt, sondern darin, wie Trader den Markt wahrnehmen. Zwei der häufigsten und zugleich gefährlichsten psychologischen Fehler sind Selbstüberschätzung und Bestätigungsfehler. Sie führen dazu, dass Trader nicht mehr auf der Grundlage von Daten analysieren, sondern Entscheidungen aufgrund ihres Egos, ihrer Emotionen und persönlichen Erwartungen treffen.
Selbstüberschätzung tritt häufig nach einer Serie erfolgreicher Trades auf. Wenn alles gut läuft, glauben viele Trader, den Markt besonders gut lesen zu können. Dadurch erhöhen sie ihre Positionsgröße, verzichten auf Stop-Loss-Orders oder unterschätzen das Risikomanagement. Doch der Markt interessiert sich nicht dafür, wie viele Trades Sie zuvor gewonnen haben. Schon eine einzige subjektive Entscheidung kann alle bisherigen Gewinne zunichtemachen. Deshalb gilt: Je erfolgreicher Sie sind, desto disziplinierter sollten Sie handeln – nur nach Plan einsteigen, ein konstantes Risiko pro Trade beibehalten und jede Entscheidung dokumentieren.
Der Bestätigungsfehler ist auf eine andere Weise gefährlich. Dabei suchen Trader nur nach Signalen, die ihre eigene Meinung unterstützen, und ignorieren widersprüchliche Informationen. Wer auf steigende Kurse hofft, sieht nur Kaufsignale. Wer bereits eine Short-Position hält, sucht nach Gründen, warum der Markt weiter fallen sollte – selbst wenn sich die Marktstruktur bereits verändert hat. In diesem Moment analysieren Trader den Markt nicht mehr objektiv, sondern versuchen lediglich zu beweisen, dass sie recht haben.
Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich vor jedem Trade bewusst Gegenfragen stellen: „Was passiert, wenn sich der Markt in die entgegengesetzte Richtung bewegt?“, „Welches Signal würde meine Analyse ungültig machen?“ und „Übersehe ich wichtige Unterstützungs- oder Widerstandszonen oder eine entscheidende Marktstruktur?“ Solche Fragen helfen dabei, einen klaren Kopf zu bewahren und nicht in einer einseitigen Sichtweise gefangen zu bleiben.
Ein professioneller Trader muss nicht immer recht haben. Entscheidend ist die Fähigkeit, zu erkennen, wann man falsch liegen könnte, das Risiko zu kontrollieren, bevor der Markt dies bestätigt, und bereit zu sein, die eigene Einschätzung anzupassen, sobald neue Daten vorliegen.
Fazit:
Der Markt belohnt nicht die selbstbewusstesten Trader, sondern diejenigen, die diszipliniert, flexibel und objektiv bleiben. Wer sich im Trading kontinuierlich verbessern möchte, sollte lernen, das eigene Ego zu kontrollieren, die eigene Marktmeinung regelmäßig zu hinterfragen und vor jedem Trade einen klar definierten Invalidierungspunkt festzulegen.
BTCUSD - 15M | Bärischer Setup nach StrukturbruchAnalyse & Setup:
Im 15-Minuten-Chart haben wir gerade einen klaren Strukturbruch vom letzten Swing High gesehen. Es wurde kein neues Higher High ausgebildet, stattdessen ist der Kurs nach unten gebrochen (roter Strukturbruch). Die MA-Ribbon unterstützt aktuell ebenfalls ein eher bärisches Bias in den nächsten Stunden.
Tages-Mindset:
Kurzfristig könnte der Preis noch etwas höher laufen (Liquidity Grab oberhalb des Swing Highs möglich), bevor die bärische Struktur sich richtig entfaltet.
Trade-Setup:
Einstieg (Long? Short? → Short-Bias): Bei 63.908 (Break & Retest oder Rejection der Zone)
Stop-Loss: Oberhalb des letzten Swing Highs (ca. 64.861)
Take-Profit: 62.001 → entspricht ca. 1:2 Risk-Reward
Zusätzliche TP-Levels aus dem Chart: 62.292 (1.618 Fib), 60.992, 60.685
Wichtige Beobachtungen:
Gestern gab es bereits mehrere Strukturbrüche. Ein starker Abverkauf wurde jedoch schnell wieder gekauft und führte zu einem Higher High → zeigt die Volatilität und die Bedeutung der London Open.
Die finale Richtung sollte sich bei der Londoner Eröffnung zeigen. Bis dahin beobachte ich den Kurs weiter in 5M und 1M.
Ich werde mir einen Alarm stellen und bei passender Price Action + Confirmation in den niedrigeren Timeframes in den Trade einsteigen.
Zusammenfassung:
Bärisches Setup nach Strukturbruch mit klarem 1:2 RR. Geduldig auf London Open warten und Price Action bestätigen lassen.
Was denkt ihr? Seht ihr das genauso oder erwartet ihr eher eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung?
Lasst gerne eure Gedanken in den Kommentaren! 🚀
Gold kühlte sich bei 4.116 ab — Deshalb kaufe ich immer noch Gold kühlte sich bei 4.116 ab — Deshalb kaufe ich immer noch
Gold hat gerade etwas Interessantes getan, und wenn Sie nicht genau hingeschaut haben, hätten Sie es verpasst. Nachdem zwei saubere absteigende Kanäle durchbrochen wurden — jeder mit einer Strukturänderung durch ein ChoCH, bevor er mit einem BOS bestätigt wurde — brach der Preis schließlich aus und stieg stark auf 4.190, machte einen weiteren heimlichen Schub auf 4.157 und dann… pausierte. Diese Pause ist die ganze Geschichte im Moment. Für mich sieht es so aus, als hätte der Markt die Liquidität über 4.180 ergriffen, bekommen, was er wollte, und atmet jetzt zurück in die Zone, die diesen ganzen Anstieg tatsächlich gestartet hat — den 4.093 bis 4.116 Orderblock. Das ist keine Schwäche, das ist der Markt, der nach Hause kommt, um vor dem nächsten Schritt aufzutanken.
Meine Einschätzung ist einfach: Dieser Rückzug ist eine Rückkehr zum Ursprung, keine Umkehrung. Wenn der Preis das 4.093–4.116 Regal hält und so reagiert, wie es Orderblöcke normalerweise tun, suche ich nach dem nächsten impulsiven Schub in Richtung 4.223, mein Intraday-Ziel. Die Zone fragt im Grunde: "Vertrauen Sie dem Ausbruch?"
DAX mit neuem Allzeithoch – wie geht es weiter?Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 25.797 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar 2026 mit einem neuen Rekordwert angeknüpft. Danach ist der Kurs zunächst in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen. Diese wurde im März kurzfristig nach unten verlassen und setzte das letzte lokale Tief bei 21.863 Punkten. Dort konnte der Markt den Verkaufsdruck abfangen und in eine Erholungstendenz drehen.
Korrekturimpulse haben sich zuletzt im Bereich der 24.000er-Marke gestützt und den Kurs in Reichweite zu neuen Rekordwerten gehalten. Zunächst fehlte es für weitere Zugewinne jedoch deutlich an Nachfrage. Erst mit dem Start in den Juli gab es zur Mitte der vergangenen Woche neue Impulse. Die dynamische Reaktion hat sogar gereicht, um das Januarhoch herauszunehmen und bei 25.826 Punkten ein neues Allzeithoch zu setzen. Mit dem Wochenschlusskurs direkt am Hoch könnte sich für den Wochenstart am Montag weiterer Kaufdruck ankündigen. Lediglich ein Rückfall unter 25.000 Zähler würde auf einen Fehlausbruch hindeuten.
Erwartete Tagesspanne: 25.460 bis 25.970
Nächste Widerstände: 25.826 = Allzeithoch & Vorwochenhoch
Wichtige Unterstützungen: 25.507 | 24.771 | 24.556 = Vorwochentief
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der DAX seinen Ausbruch mit einem festen Wochenstart bestätigen und am Dienstag bereits Werte über 26.000 Punkten erreichen. Sollte sich der Kursverlauf weniger stabil zeigen, wäre eher Druck auf den 25.300er-Bereich zu erwarten.
Erwartete Tagesspanne: 25.660 bis 26.080 alternativ 25.260 bis 25.630
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart schafft der DAX-Index in der Erholungsphase vom 50-Tage-Durchschnitt einen Ausbruch auf neue Rekordwerte. Ein Pullback dürfte zumindest den Re-Test des 25.300er-Bereichs anvisieren, würde jedoch die Ausbruchsphase aktiv halten. Bei anhaltender Dynamik sind im Wochenverlauf Werte bei 26.500 zu erwarten.
Erwartete Wochenspanne: 25.240 bis 26.520
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von der Entwicklung der Ausbruchsdynamik und einer fortschreitenden Entspannung der geopolitischen Konfliktlage könnte sich die Marktstimmung stark positiv präsentieren. Die 20-Tage-Linie dürfte nächste Rücksetzer abfangen und den Anlauf von Zielen im 26.800er-Bereich fördern. Daraus lässt sich eine mögliche Wochenspanne zwischen
25.420
und
26.810
Punkten ableiten.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
EUR/USD Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #28Analyse bei einem letzten Kurs von 1,1436
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
EUR/USD Prognose für Montag
Am Vorjahreshoch aus dem September 2025 ist der Euro in eine Korrekturphase übergegangen, die zunächst Druck auf das 2022er-Jahreshoch ausgeübt hat. Aus der Pendelphase konnte sich der Kurs nach oben lösen und in einem Ausbruch auf den 1,21er-Bereich zielen. Dort ist jedoch wieder Verkaufsdruck in den Markt gekommen, und die Notierungen sind reihenweise unter die nahen Unterstützungen gefallen.
Vom März-Tief (1,1410) aus stabilisierte sich der Kurs erneut und lief das Februartief an, wo der Euro ermüdete und wieder nachgab. Nach Bruch des Januartiefs wirkt der 1,16er-Bereich als Widerstand, wodurch auch die 1,14er-Marke unter Druck geriet. Nachdem der Kurs vor Erreichen der 1,13er-Marke in eine Gegenreaktion überging, zeigte sich in der vergangenen Woche eine Pendelphase um die 1,14er-Marke. Zum Ende ergab sich eine Erholungstendenz, die zum Start in die neue Woche das Vorwochenhoch in Schlagdistanz behält. Am Montag wäre dadurch ein Test des 1,15er-Bereichs möglich.
Mögliche Tagesspanne: 1,1420 bis 1,1490
Nächste Widerstände: 1,1472 = Vorwochenhoch | 1,1575
Wichtige Unterstützungen: 1,1410 | 1,1362 = Vorwochentief | 1,1275
EUR/USD Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart dürfte sich am Dienstag herauskristallisieren, ob der Erholungsdrang im 1,15er-Bereich ermüdet oder eine Ausweitung der Aufwärtstendenz möglich ist.
Mögliche Tagesspanne: 1,1400 bis 1,1470 alternativ 1,1460 bis 1,1530
EUR/USD Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart hat der Kurs nach Bruch der 200-Tage-Linie einen dritten Bewegungsschub nach unten ausgebildet. Erholungsimpulse treffen am GD 20 auf Widerstand. Mit Kursen unter der 1,15er-Marke bleiben Ziele im 1,1250er-Bereich aktiv.
Mögliche Wochenspanne: 1,1320 bis 1,1540
EUR/USD Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich der Kurs bei einem Ausbruch über die 1,15er-Marke weiter erholen. Sollte dieser Bereich jedoch deckeln, ist weiterer Verkaufsdruck im Markt zu erwarten. Notierungen unter dem Jahreshoch aus 2023 dürften die Situation noch verschärfen.
Mögliche Wochenspanne: 1,1250 bis 1,1430 alternativ 1,1440 bis 1,1590
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Goldpreis: Zwischenerholung trifft auf WiderstandsbereichAnalyse bei einem Goldpreis (XAU/USD) von $4.174
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Goldpreis Prognose für Montag
Nach dem Vorjahreshoch bei $4.550 konnte der Kurs im Januar sein Allzeithoch bei $5.598 setzen. Dort ist die Dynamik jedoch stark eingebrochen und volatile Korrekturimpulse bestimmen den Markt. Dem schwächeren Hoch bei $5.419 folgte eine zweite Verlustwelle, die im März das Tief bei $4.098 markierte. Die Zwischenerholung im April konnte sich nicht weiter durchsetzen. Seit Mai ist der Kurs kontinuierlich gefallen und hat im Juni bei $3.942 ein neues Tief erreicht.
Weitere Verluste wurden in der vergangenen Woche jedoch abgewendet. Mit Start in den Juli zeigt sich der Markt freundlicher und zielt im Wochenschluss auf den $4.200er-Bereich. Mit Blick auf die blaue Widerstandslinie dürfte zum Start in die neue Woche am Montag jedoch eine Entscheidung anstehen. Dauert die Erholungsstimmung an, wäre ein Ausbruch zu erwarten. Zeigt sich hingegen ein Angebotsüberhang, ist von der Fortsetzung der Abwärtstrendstruktur auszugehen.
Mögliche Tagesspanne: $4.120 bis $4.260
Nächste Widerstände: $4.365 | $4.550 | $4.773
Wichtige Unterstützungen: $4.098 | $3.942 | $3.886
Goldpreis Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte sich bis Dienstag herauskristallisieren, ob die Nachfragesituation für eine Trendumkehr ausreicht. In diesem Fall würde die $4.100er-Marke stützen und der Kurs auf Notierungen im $4.300er-Bereich abzielen. Sollte die Serie fallender Hochpunkte hingegen andauern, dürfte der $4.000er-Bereich gefährdet bleiben.
Mögliche Tagesspanne: $4.160 bis $4.310 alternativ $4.030 bis $4.190
Goldpreis Prognose für diese Woche
Zur Einordnung der aktuellen Situation werfen wir einen Blick auf den Tageschart. Hier testet der Kurs in seinem Erholungsstreben die Widerstandswirkung des 20-Tage-Durchschnitts. Stärkerer Verkaufsdruck wurde vorerst an der $4.000er-Marke abgefangen. In der vorherrschenden Situation bleibt abzuwarten, ob ein Ausbruch über den GD 20 bis in den $4.450er-Bereich läuft oder der Kurs direkt zurückgewiesen wird.
Mögliche Wochenspanne: $4.010 bis $4.470
Gold Prognose für nächste Woche
Eine Fortsetzung der Erholungsbewegung würde den $4.500er-Bereich in den Fokus rücken. Dort bleibt stärkerer Widerstand zu erwarten, was zunächst für eine Seitwärtsphase sprechen dürfte. Für weitere Zugewinne gilt es, das Widerstandscluster im Bereich des Vorjahreshochs zu überwinden. Sollte jedoch die Abwärtstrendlinie deckeln, wäre wahrscheinlich, dass der Kurs seine fallende Trendstruktur fortsetzt und neue Tiefs anvisiert.
Mögliche Wochenspanne: $3.830 bis $4.180 alternativ $4.220 bis $4.560
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
EUR/USD – Widerstand hält an!Der EUR/USD bewegt sich zwischen der langfristigen Abwärtstrendlinie und der darunterliegenden Unterstützungszone. Bemerkenswert ist, dass alle jüngsten Kursanstiege direkt in der Angebotszone gestoppt wurden.
Dies deutet darauf hin, dass der Kaufdruck noch nicht ausreicht, um den Abwärtstrend zu durchbrechen, während die Verkäufer den Widerstandsbereich weiterhin deutlich verteidigen.
Aus makroökonomischer Sicht profitiert der USD weiterhin von der Erwartung, dass die Fed die hohen Zinsen nach einer Reihe positiver US-Wirtschaftsdaten längerfristig beibehalten wird. Hohe US-Anleiherenditen machen den USD attraktiv und setzen damit EUR/USD kurzfristig unter Druck.
Im H3-Chart notiert der Kurs weiterhin unterhalb der Haupttrendlinie und konnte die Widerstandszone wiederholt nicht erreichen. Sollte dieser Bereich den Kaufdruck weiterhin abwehren, wie im Chart dargestellt, wäre ein Durchbruch unter die Unterstützungslinie und eine Fortsetzung des Abwärtstrends in Richtung der Marke von 1,1340 das wahrscheinlichste Szenario.
BTC/USD – Retest eröffnet neues Hoch!Bitcoin hat nach der Ablehnung an der langfristigen Widerstandslinie die untere Begrenzung eines steigenden Keilmusters getestet.
Bemerkenswert ist jedoch, dass der Kurs seinen Aufwärtstrend beibehalten hat und es keine Anzeichen für einen Ausbruch aus der bullischen Struktur gibt. Sollte diese Unterstützungszone weiterhin gehalten werden, könnte dies lediglich eine Phase des Momentumaufbaus sein, bevor BTC das nächste Hoch erneut testet.
Das makroökonomische Umfeld schafft ebenfalls eine positive Grundlage für Risikoanlagen. Die Erwartung einer schrittweisen Lockerung der Geldpolitik durch die Fed in den kommenden Monaten bleibt bestehen, während weiterhin Kapital in Bitcoin-ETFs fließt. Diese Kombination trägt trotz kurzfristiger Korrekturen zur Aufrechterhaltung einer optimistischen Marktstimmung bei.
Technisch gesehen ist der Aufwärtstrend noch nicht gebrochen, da der Kurs weiterhin höhere Tiefs bildet. Solange die Unterstützungslinie des Musters hält, bleibt das bevorzugte Szenario eine Erholung und ein Anstieg in Richtung der oberen Widerstandszone.
07.07.2026 - Gold, Bitcoin, DAX, NVIDIA - GBE MarktcheckHerzlich willkommen zum GBE-Marktcheck!
Ich bin Raphael Dreyer, Experte für Charttechnik bei GBE brokers. In diesem Video analysiere ich für dich die aktuell wichtigsten und interessantesten Märkte aus charttechnischer Sicht.
- Gold weiterhin im Abwärtstrend
- Bitcoin am wichtigen Widerstand
- DAX mit neuem Allzeithoch
- NVIDIA an entscheidender Zone
Der GBE-Marktcheck liefert dir regelmäßig kompakte Marktanalysen, klare technische Einordnungen und relevante Handelslevels – kurz, verständlich und praxisnah.
Ich wünsche dir einen erfolgreichen Handelstag und freue mich, wenn du auch beim nächsten GBE-Marktcheck wieder dabei bist.
Risikohinweis:
CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,62 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Elliott-Wellen-Analyse XAUUSD 7/7/2026
🌊 IST WELLE 4 BEENDET?
Ist XAUUSD bereit, in Welle 5 überzugehen, oder ist dies nur der Beginn eines langfristigen Abwärtstrends?
Der Preis nähert sich dem Bereich 4106, der dem Fibonacci-Retracement 0.382 von Welle 3 entspricht. Gleichzeitig zeigt die ABC-Struktur, dass Welle C bei 4101 gleich Welle A ist.
Dies ist eine wichtige Liquiditätszone mit einem bullischen OB und ein potenzieller Bereich, in dem Welle 4 enden könnte.
Beobachten Sie die Preisreaktion in diesem Bereich genau.
US100 zieht sich langsam in einem symmetrical triangle zusammenHallo liebe TradingView-Community,
der Nasdaq 100 (US100) zeigt auf dem 4H-Chart aktuell ein technisch reifes Konsolidierungsbild. Nach den mehrfachen Anläufen an die ATH-Zone bei rund 30.700 Punkten zieht sich der Kurs zunehmend in einer sich verengenden Struktur zusammen, die einem symmetrischen Triangle ähnelt – auch wenn für ein technisch vollständig sauberes Pattern die klare impulsive Eingangsbewegung von oben oder unten fehlt.
Aktuell notiert der Nasdaq bei 29.400 Punkten und damit im mittleren bis unteren Bereich der Konsolidierungsstruktur. Die obere Begrenzung bildet eine fallende dynamische Trendlinie, die aus dem ATH-Bereich kommt und die letzten niedrigeren Hochs sauber verbindet. Die untere Begrenzung verläuft als steigende Trendlinie, die die zunehmend höheren Tiefs einfängt – zusammen ergibt sich das klassische Bild einer sich zusammenziehenden Range.
Die entscheidende Verteidigungslinie auf der Unterseite bleibt die Supportzone bei 28.900–29.000 Punkten. Eine Zone, die mehrfach getestet wurde und im VRVP eine solide Volumenbasis aufweist. Diese Zone begrenzt das Pattern nach unten und ist die letzte Auffangebene, bevor sich das Bild strukturell eintrübt. Ein Bruch hier würde die Bullen deutlich schwächen und den Weg zur nächsten Supportbox bei rund 28.300–28.500 Punkten freilegen.
Auf der Oberseite kämpft der Kurs aktuell mit dem dicht gestaffelten EMA-Band bei 29.600–29.700 Punkten. Solange der Nasdaq es nicht schafft, diese Konfluenz aus 20er, 50er und 100er EMA nachhaltig zurückzuerobern, bleibt der Aufwärtsdruck gebremst. Wahrscheinliches Szenario in den nächsten 4H-Kerzen: Der Kurs wird an dieser dynamischen Widerstandszone erneut abgewiesen und läuft die Supportzone bei 28.900–29.000 Punkten ein weiteres Mal an.
Die Indikatoren spiegeln die Unentschlossenheit wider. Der MACD (4H) notiert nahe der Nulllinie ohne klares Signal – das Momentum ist aktuell nicht auf einer Seite dominant.
Der RSI bewegt sich im leicht schwachen Bereich um die 45er-Marke, ohne jedoch ein akutes Warnsignal auszusenden. Beides zusammen zeigt: Der Markt wartet auf den nächsten Impuls.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
Goldmarkt – Frühe Wochenbeobachtung: Aufwärtstrend setzt sich foGoldmarkt – Frühe Wochenbeobachtung: Aufwärtstrend setzt sich fort, bestehende Bedenken bleiben bestehen – Detaillierte technische Analyse von Gold
Am Montag (6. Juli) eröffnete der internationale Goldpreis im frühen asiatischen Handel leicht höher bei 4181,11 US-Dollar pro Unze und bewegte sich anschließend in einer engen Spanne mit leicht steigender Tendenz. Die Nachrichtenlage am Wochenende war relativ ruhig, doch die Andeutung des iranischen Parlamentspräsidenten auf einen möglichen Konsens zwischen den USA und dem Iran schwächte zweifellos das Potenzial für geopolitische Aufschläge. Gleichzeitig übte dies Druck auf die Ölpreise aus und dämpfte die Inflationserwartungen – was wiederum die Goldpreise implizit als sicheren Hafen stützte. Kurzfristig sehe ich für den Goldpreis noch weiteres Aufwärtspotenzial, doch Tempo und Stärke der Erholung erfordern eine sorgfältige Beobachtung.
Rückblick auf die letzte Woche: Die unerwartet schwachen US-Arbeitsmarktdaten lieferten einen Anlass für die Aufwärtsbewegung 📉 Am vergangenen Donnerstag und Freitag schloss Gold zwei Tage in Folge höher und überstieg den 20-Tage-Durchschnitt (4150 US-Dollar). Auslöser waren zweifellos die schwächer als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten für Juni, die die Markterwartungen an eine Zinserhöhung der Fed etwas dämpften 🌡️. Ehrlich gesagt, ziehe ich es jedoch vor, diesen Anstieg als eine technisch überverkaufte Erholung zu charakterisieren – der Goldpreis war zuvor von über 4370 $ auf rund 4000 $ gefallen, ohne nennenswerte Korrektur. Die technischen Indikatoren waren stark überverkauft, und die Nachfrage nach einer Erholung überwog jegliche Verbesserung der Fundamentaldaten bei Weitem 🔥.
Ich habe in meinen bisherigen Strategien wiederholt die entscheidende Bedeutung der Unterstützung bei 4000 $ betont 💡. Letzte Woche fand der Markt an diesem Niveau zwar Kaufunterstützung, doch ein genauerer Blick auf den Körper der Erholungskerzen und das dazugehörige Volumen zeigt, dass die Dynamik nicht besonders stark war. Mit anderen Worten: Es handelte sich eher um eine vorübergehende Atempause als um einen entscheidenden Sieg 🎺. Ausblick für diese Woche: Wie weit kann die Erholung gehen? Zwei wichtige Punkte 🗺️ Zu Beginn dieser Woche halte ich es für entscheidend, folgende Punkte zu klären:
Erstens: Die Erholung ist noch nicht abgeschlossen, ihr Aufwärtspotenzial ist jedoch wahrscheinlich begrenzt 📏.
Das System der gleitenden Tagesdurchschnitte hat noch kein bullisches Crossover gebildet. Während die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte (5-Tage, 10-Tage) steigen, üben die mittelfristigen gleitenden Durchschnitte (30-Tage, 60-Tage) weiterhin Abwärtsdruck aus. Diese Struktur deutet typischerweise darauf hin, dass die Erholung eher einem allmählichen Anstieg als einem einseitigen Sprung gleichen wird 📈. Der erste Widerstand konzentriert sich auf den Bereich von 4200 bis 4220 US-Dollar. Ein erfolgreicher Ausbruch über dieses Niveau würde die Chance bieten, das vorherige Hoch von 4370/4380 US-Dollar anzugreifen – ich persönlich bin jedoch angesichts der geringen Wahrscheinlichkeit eher vorsichtig 🤔.
Zweitens: Seien Sie zu Beginn der Woche vorsichtig, da es zu einer möglichen Korrektur kommen könnte, um die Unterstützung zu bestätigen 🔙.
Nach dem starken Anstieg der letzten Woche haben sich kurzfristige Gewinnmitnahmen angehäuft, und die Indikatoren befinden sich im überkauften Bereich. Ein Rücksetzer zum Test der Unterstützung durch die gleitenden Durchschnitte ist zu Wochenbeginn möglich ⚠️. Wichtige Kursmarken sind 4150–4140 $ (um den 20-Tage-Durchschnitt) und der tiefer liegende Bereich von 4115–4100 $. Sollten die Kurse in dieser Woche unerwartet unter 4000 $ fallen, wäre diese Erholung beendet. Seien Sie daher äußerst vorsichtig.
Daten und Handelsstrategie heute 📊 Achten Sie heute auf die endgültigen Werte des US-amerikanischen S&P Global Services PMI für Juni, des ISM Non-Manufacturing PMI und des Global Supply Chain Stress Index. 📰 Die allgemeine Markterwartung für den Goldpreis ist positiv. Angesichts der jüngsten starken Schwankungen aufgrund von „Erwartungsabweichungen“ empfehle ich jedoch, den technischen Indikatoren Priorität einzuräumen und Daten nur als sekundären Faktor für Ihre Entscheidungen zu nutzen. 🎯
Spezifische Strategien:
Kurzfristige Short-Position ⬇️: Erwägen Sie eine kleine Short-Position um 4170–4180 $ mit einem Stop-Loss über 4210 $ und einem Kursziel im Bereich von 4140–4150 $. Dieser Trade basiert auf einem technischen Pullback in die Widerstandszone, nicht auf einer trendbedingten bärischen Einschätzung.
Warten Sie auf die richtige Gelegenheit für Long-Positionen: Wenn der Goldpreis in den Bereich von 4115–4120 $ zurückfällt und ein klares Bodensignal erscheint (z. B. ein Hammer-Candlestick-Muster im Stundenchart, eine volumengetriebene Erholung usw.), sollten Sie den Einstieg in eine kurzfristige Long-Position basierend auf den aktuellen Marktbedingungen erwägen. Vermeiden Sie es, vorher bei Kursrückgängen zu kaufen.
💭Nach so vielen Jahren im Trading habe ich eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Rallyes sind zwar verlockend, aber auch gefährlich. 😵💫 Es ist wie das Nachglühen eines Sonnenuntergangs 🌅, schillernd und doch flüchtig, verlockend, doch leicht verschluckt von der Dunkelheit 🌚. Gold befindet sich aktuell an einem solchen heiklen Punkt – der Preis ist gestiegen, aber das Vertrauen ist nicht gefestigt. Anstatt auf die Richtung zu setzen, ist es besser, den richtigen Rhythmus abzuwarten.
Wenn Sie der Strategie „Erst die Konsolidierung beobachten, dann nach einem Ausbruch suchen“ zustimmen, versuchen Sie, im Handel geduldiger und weniger impulsiv zu sein. 🧘 Natürlich hält der Markt immer wieder Überraschungen bereit, und ich werde meine Einschätzungen anhand der aktuellen Marktentwicklung anpassen. 🔄 Wenn Ihnen die Analyse geholfen hat, vergessen Sie nicht, sie zu liken und zu unterstützen! 👍 Teilen Sie gerne Ihre Meinungen oder Handelserfahrungen in den Kommentaren 💬. Lasst uns unsere Strategien verfeinern und gemeinsam besser werden 📚. Wir sind gespannt, wie sich der Markt diese Woche entwickelt! 👀 🔥
SPX500 H4: Wenn die Käufer das Steuer nicht aus der Hand gebenDer SPX500 etzt seine positive Erholungsphase fort, nachdem er im Bereich um 7.300 einen Boden gebildet hat. Der Kurs notiert aktuell bei rund 7.520 und folgt einer kurzfristigen Aufwärtstrendlinie, was zeigt, dass die Käufer nach den Korrekturen weiterhin die Kontrolle behalten.
Besonders hervorzuheben ist, dass sich der Kurs der Marke von 7.523 nähert. Wenn sich der SPX500 stabil über diesem Bereich hält und weiter nach oben ausbricht, könnte sich die Aufwärtsdynamik bis in den Bereich von 7.681 ausweiten. Dies ist der nächste wichtige Widerstand, den es im aktuellen bullischen Szenario zu beachten gilt.
Handelsplan:
Einstieg (Entry): Fokus auf BUY (Kauf), solange sich der Kurs über 7.523 hält und ein Bestätigungssignal für den Anstieg zeigt.
Kursziel (Take Profit): 7.681.
Invalidierung des Szenarios: Wenn der SPX500 den H4-Chart unter 7.450 schließt, schwächt sich die kurzfristige Aufwärtsdynamik ab.
Dies ist eine persönliche Markteinschätzung und keine Anlageberatung. Lasst uns gemeinsam eine starke Trading-Community aufbauen!
Der S&P 500 ist auf Basis des Forward-KGV nicht teuerDie Berichtssaison für das zweite Quartal 2026 beginnt im Juli 2026, und erneut stehen der Technologiesektor sowie der Halbleitersektor besonders im Fokus.
Der S&P 500 bewegt sich weiterhin nahe seinem Allzeithoch, und ich lade dich ein, die folgende Analyse zu lesen, um das technische und fundamentale Potenzial bis zum Jahresende für den S&P 500 zu beurteilen.
Vor diesem Hintergrund stellt sich Anfang Juli, im Vorfeld der Quartalszahlen, erneut die Frage: Ist der S&P 500 aus Bewertungssicht zu teuer?
Der Aktienmarkt antizipiert stets die Zukunft, weshalb das Forward-Kurs-Gewinn-Verhältnis (Forward KGV) das relevanteste Bewertungsmaß ist, um festzustellen, ob der S&P 500 überbewertet oder noch relativ günstig ist.
Die gute Nachricht: Das Forward-KGV liegt derzeit auf seinem 5-Jahres-Durchschnitt, sodass der S&P 500 im Verhältnis zu den erwarteten Gewinnen nicht überbewertet ist.
Zunächst sollte erklärt werden, was das Forward-KGV bedeutet.
Das Forward-Kurs-Gewinn-Verhältnis misst das Verhältnis zwischen dem aktuellen Indexstand und den erwarteten Unternehmensgewinnen pro Aktie in den kommenden zwölf Monaten. Im Gegensatz zum klassischen KGV, das auf vergangenen Gewinnen basiert, spiegelt das Forward-KGV die Gewinnerwartungen der Analysten wider und ist daher ein sehr guter Indikator für die zukünftige Bewertung des Marktes.
Die folgende Grafik (Quelle: FactSet) zeigt die Entwicklung des Forward-KGV des S&P 500. Trotz neuer Rekordstände ist der S&P 500 im Verhältnis zu den erwarteten Gewinnen für die nächsten zwölf Monate nicht teuer. Das Forward-KGV liegt derzeit auf seinem 5-Jahres-Durchschnitt und deutlich unter seinem Rekordniveau von 23,5.
Wie die obige Grafik zeigt, liegt das Forward-KGV des S&P 500 aktuell bei etwa 20-fachen erwarteten Gewinnen, ein Niveau, das nahezu identisch mit dem 5-Jahres-Durchschnitt ist. Es liegt zwar leicht über dem 10-Jahres-Durchschnitt von rund 19-fachen Gewinnen, doch dieser Abstand ist begrenzt und deutet nicht auf eine extreme Überbewertung hin.
Diese Einschätzung ist umso wichtiger, da die Gewinnerwartungen der US-Unternehmen weiterhin nach oben revidiert werden, insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz, digitale Infrastruktur und Halbleiter. Sollten die Quartalsergebnisse diese Erwartungen bestätigen, könnte das Gewinnwachstum einen Teil des jüngsten Kursanstiegs absorbieren und das Forward-KGV auf einem angemessenen Niveau halten.
Mit anderen Worten: Der US-Aktienmarkt bleibt anspruchsvoll, ist jedoch im Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum nicht überbewertet. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein: Besser als erwartete Ergebnisse würden das Szenario eines anhaltenden Aufwärtstrends beim S&P 500 bis Jahresende unterstützen, während Enttäuschungen bei Gewinnen oder Ausblicken eine Konsolidierungsphase auslösen könnten, ohne den übergeordneten Aufwärtstrend infrage zu stellen, solange die Gewinnerwartungen solide bleiben.
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