BTC/USD – Professionelle Tagesanalyse🚀 BTC/USD – Professionelle Tagesanalyse
🧭 Marktstruktur
BTC/USD notiert aktuell bei etwa 81.081 USD und befindet sich nach der starken Erholung von der wichtigen 57.500-USD-Unterstützung in einer deutlich verbesserten Marktstruktur.
Nach dem vorherigen starken Abverkauf bildete Bitcoin eine längere Konsolidierungsphase im Bereich von 60.000–68.000 USD. Anschließend übernahmen die Käufer zunehmend die Kontrolle. Mehrere Breaks of Structure (BOS) bestätigen die Erholung.
Jetzt erreicht der Kurs eine entscheidende Zone um 81.000 USD. Dieser Bereich könnte über die nächste größere Bewegung entscheiden. 📊
📈 Bullisches Szenario
Der wichtigste kurzfristige Widerstand liegt aktuell bei ungefähr 81.000 USD.
Wenn BTC diesen Bereich klar nach oben durchbricht und anschließend als Unterstützung bestätigt, könnte die bullische Bewegung weiterlaufen. 🚀
Mögliche nächste Ziele:
🎯 Ziel 1: 93.000–98.000 USD – Demand Zone
🎯 Ziel 2: 108.000–111.000 USD – Order Block
🎯 Ziel 3: 116.000–120.000 USD – Major FVG
Ein bestätigter Breakout über 81K würde die Wahrscheinlichkeit einer Bewegung in Richtung 93K–98K erhöhen.
🔄 Pullback-Szenario
Da BTC aktuell an einem wichtigen Widerstandsbereich handelt, ist eine Ablehnung oder ein kurzfristiger Liquiditäts-Sweep möglich.
Sollte der Kurs bei 81K zurückgewiesen werden, könnten die darunterliegenden FVG-Zonen als mögliche Reaktionsbereiche dienen:
🟡 74K–77K FVG
🟡 70K–73K FVG
🟡 66K–69K FVG
Ein Pullback in diese Bereiche wäre nicht automatisch bearish. Entscheidend ist, ob dort erneut Käufer einsteigen und eine bullische Reaktion entsteht. 🔄📈
🐂 Bullische Bestätigung
Das stärkste bullische Setup wäre:
81K Breakout → Retest → Bestätigung → Fortsetzung nach oben 🚀
Wenn BTC oberhalb von 81.000 USD einen stabilen Tagesschluss erreicht und der anschließende Retest erfolgreich verläuft, könnte der Markt zunächst die 93K–98K Demand Zone anvisieren.
Bei einem weiteren Breakout darüber wären anschließend der 108K–111K Order Block und die 116K–120K FVG-Zone interessant.
🐻 Bärisches Szenario
Falls BTC den Bereich um 81K nicht überwinden kann, könnte zunächst eine Korrektur einsetzen.
Die wichtigsten Zonen nach unten:
🔸 74K–77K: erste FVG-Zone
🔸 70K–73K: zweite FVG-Zone
🔸 66K–69K: tiefere FVG-/Support-Zone
🔸 57.5K: wichtige übergeordnete Unterstützung
Ein starker Bruch der unteren Support-Strukturen würde die aktuelle bullische Erholungsstruktur deutlich schwächen. ⚠️
🧱 Wichtige Zonen
🟢 57.5K – Strong Support
Wichtige langfristige Unterstützungszone und Ausgangspunkt der aktuellen Erholung.
🟡 66K–69K – FVG
Potenzielle Reaktionszone bei einer tieferen Korrektur.
🟡 70K–73K – FVG
Mögliche kurzfristige Unterstützung.
🟡 74K–77K – FVG
Erste wichtige Pullback-Zone.
🔴 81K – BOS / Resistance
Entscheidendes Level für den kurzfristigen Markt.
🟠 93K–98K – Demand Zone
Wichtiges mögliches Aufwärtsziel nach einem bestätigten Breakout.
🔴 108K–111K – Order Block
Starke übergeordnete Widerstands-/Angebotszone.
🟡 116K–120K – Major FVG
Höhere Zielzone bei einer starken bullishen Fortsetzung.
🎯 Gesamtfazit
BTC/USD bleibt strukturell bullisch, solange die wichtigen Unterstützungsbereiche gehalten werden. 📈🔥
Der entscheidende Punkt ist aktuell 81.000 USD.
➡️ Break & Hold über 81K:
🚀 93K–98K → 108K–111K → 116K–120K
➡️ Ablehnung bei 81K:
🔄 74K–77K → 70K–73K → 66K–69K
➡️ Starker Bruch der Supports:
⚠️ Bullische Struktur wird zunehmend geschwächt.
🧠 Trading-Mindset
Nicht blind in den Widerstand hinein kaufen. Geduld auf Breakout + Retest oder eine bestätigte Reaktion an den FVG-Zonen abwarten. 📊🧘♂️
Chartmuster
US100 mit W-Pattern und Potential zum ATH-WiderstandsbereichHallo liebe TradingView-Community,
der Nasdaq 100 (US100) zeigt auf dem Daily Chart eine technisch saubere Bodenbildung. Nach der Rejection an der 30.000er Zone Mitte August hat der Index über die letzten rund zehn Handelstage ein klares W-Pattern ausgebildet und dabei im Bereich um 29.049 Punkte soliden Support gefunden. Aktuell notiert der Nasdaq bei 29.619 Punkten mit einem Tagesplus von +0,55% und arbeitet sich damit an die Neckline des Patterns heran.
Die Struktur ist lehrbuchhaft: Beide Tiefs des W-Patterns liegen sauber auf der 29.049er Supportzone, die zugleich eine ausgeprägte Volumenbasis im VRVP aufweist. Die Neckline verläuft im Bereich um 29.700–29.800 Punkte. Exakt dort, wo der Kurs aktuell ansetzt. Ein Durchbruch würde das Pattern aktivieren, mit dem technischen Kursziel zurück an die Widerstandszone knapp über 30.100 Punkte.
Kommt es dort erneut zu einer kleinen Rejection, was durchaus wahrscheinlich ist, wird es entscheidend, dass die Neckline anschließend als Support hält. Ein sauberer Retest von oben würde die Struktur bestätigen und mit einer klaren Long Confirmation den Weg zum Allzeithoch bei 30.700 Punkten frei machen. Genau dieser Ablauf, Ausbruch, Rejection am Widerstand, Retest der Neckline, dann finaler Impuls, ist das typische Muster erfolgreicher W-Pattern-Auflösungen.
Auf der Unterseite bleibt die 29.049er Zone die entscheidende Verteidigungslinie. Ein Bruch würde das W-Pattern invalidieren und den Weg zurück in Richtung der 100er EMA bei 28.657 Punkten öffnen.
Die Indikatoren zeigen eine beginnende Wende.
Der MACD (Daily) notiert knapp im negativen Bereich, doch das Histogramm dreht klar nach oben und ein bullisher Crossover steht unmittelbar bevor – das Momentum baut sich auf.
Der RSI liegt bei 54,83 und hat damit die neutrale Zone zurückerobert, ohne bereits überhitzt zu sein. Genau die Konstellation, die man vor einem Neckline-Durchbruch sehen möchte: ausreichend Stärke, aber noch Luft nach oben.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
BTC greift nach den 82k & bereitet mögliche nächste Rallye vorHallo liebe TradingView-Community,
BTC hat auf dem 4H-Chart das kleine Falling Wedge gestern eindrucksvoll nach oben aufgelöst und mit einem impulsiven Move bis auf 82.200 USD die lokale Top-Zone erreicht. Aktuell notiert Bitcoin bei 80.750 USD und arbeitet damit direkt an der entscheidenden Schwelle.
Der Ausbruch hat den Kurs bis in die Widerstandszone bei 82.000–83.000 USD geführt. Jene Region, die bereits Anfang Mai als hartnäckiger Widerstand diente. Wie erwartet, folgte dort zunächst eine kleine Rejection, was nach dem impulsiven Anstieg die technisch natürliche Reaktion darstellt. Die entscheidende Frage lautet nun: Kann BTC die bisherige lokale Top-Zone bei rund 80.500 USD halten?
Gelingt das, wäre direkt eine Long-Confirmation aktiviert. Der ehemalige Widerstand würde als Support bestätigt (klassischer Support-zu-Resistance-Flip), und der nächste Anlauf an die 82.500er Zone könnte zügig folgen. Ein Durchbruch dort würde den Weg in Richtung 84.000 USD und darüber öffnen. Im VRVP dünnt das Volumen oberhalb von 82.500 USD deutlich aus, was einen impulsiven Move begünstigen würde.
Alternativ wäre ein Retrace auf rund 79.000 USD denkbar. Diese Zone ist gleich doppelt interessant: Dort liegen die Zwischenhochs aus dem Falling Wedge, und zusätzlich zieht der 50er EMA (78.327 USD) von unten heran. Diese Konfluenz aus horizontalem Support und dynamischer EMA-Unterstützung wäre der ideale Punkt für eine tiefere, aber gesunde Konsolidierung und würde ein sauberes Long-Setup mit definiertem Risiko bieten. Darunter wartet die nächste Supportzone bei rund 77.000–77.500 USD, wo das VRVP eine solide Volumenbasis zeigt.
Die Indikatoren stützen das bullishe Bild.
Der MACD (4H) befindet sich klar im positiven Bereich mit frischem bullishen Crossover – das Histogramm ist grün und signalisiert intaktes Kaufmomentum nach dem Wedge-Ausbruch.
Der RSI notiert bei 65,35 und zeigt damit gesunde Stärke, ohne bereits in den überkauften Bereich vorgedrungen zu sein. Es ist noch genügend Luft nach oben vorhanden, um einen weiteren Anlauf an die 82.500er Zone technisch zu tragen.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
XAUUSD — 4.450 ist der Pivot der Woche XAUUSD — 4.450 ist der Pivot der Woche
Gold hält sich um 4.470 vor den NFP, und das Chart fühlt sich an, als ob es versucht, den Schaden des früheren Ausverkaufs zu reparieren, anstatt sofort weiter zu kollabieren.
Der Preis fiel stark von der vorherigen oberen Struktur, bewegte sich in einem breiten bärischen Kanal und fand schließlich eine Reaktion aus dem unteren Bereich nahe 4.280. Dieser Aufschwung war wichtig, weil er nicht als schwache Korrektur stoppte. Gold stieg wieder über die kurzfristige Struktur, druckte BOS und sitzt jetzt nahe dem FVG-Bereich um 4.480 - 4.520.
Für neue Händler ist dies der Teil, den man genau beobachten sollte. Wenn der Preis zusammenbricht und dann wieder in das alte Ungleichgewicht steigt, kann die erste Reaktion chaotisch sein. Der Markt muss oft zuerst in eine kleinere Kaufzone atmen, bevor er entscheidet, ob die Käufer wirklich wieder die Kontrolle haben.
Meine Hauptansicht ist bullisch, solange Gold über der FVG-Kauforderzone um 4.445 - 4.460 hält. Dieser Bereich liegt nahe der steigenden Unterstützungslinie, also wenn der Preis in ihn eintaucht und reagiert, würde ich es als Versuch der Käufer sehen, sich vor einem weiteren Anstieg neu zu laden. Der makroökonomische Hintergrund gibt Gold ebenfalls etwas Unterstützung: Die Erwartungen an Zinserhöhungen der Fed kühlen nach Kommentaren über nachlassenden Preisdruck ab, aber NFP kann immer noch starke Volatilität erzeugen.
Wenn Käufer 4.445 - 4.460 verteidigen, ist der nächste Bereich, den ich erwarte, dass Gold testet, 4.500 - 4.520. Ein sauberer Durchbruch über den absteigenden Kanal würde die Erholung stärken und könnte den Weg in Richtung 4.560 - 4.590 öffnen.
Diese bullische Idee wird schwach, wenn Gold 4.445 verliert und sich nicht erholt. Darunter wird der untere FVG um 4.350 - 4.365 zum nächsten Bereich, in dem Käufer möglicherweise erneut eingreifen müssen.
🔑 Wichtige Preiszonen zum Beobachten
📌 Aktueller Reaktionsbereich: 4.460 - 4.480
📌 Hauptnachfrage / FVG-Kauforder: 4.445 - 4.460
📌 Bullische Bestätigungszone: sauberer Halt über 4.460
📌 Erstes Aufwärtsziel: 4.500 - 4.520
📌 Hauptaufwärtsziel: 4.560 - 4.590
📌 Untere FVG-Unterstützung, wenn Käufer scheitern: 4.350 - 4.365
📌 Wichtige untere Unterstützung: 4.280 - 4.300
📌 Ungültigkeit: sauberer Schluss unter 4.445
Siehst du diese 4.450-Zone als den Ort, an dem Käufer vor den NFP nachladen, oder braucht Gold einen tieferen Sweep, bevor der nächste bullische Schub kommt?
DAX Tagesausblick 04.09.- NFP im Fokus / Dovisher Fed Waller!Guten Morgen zusammen,
nach einer insgesamt starken Handelswoche rückt heute mit den US-Arbeitsmarktdaten der wichtigste Makro-Termin der Woche in den Mittelpunkt. Besonders relevant ist dabei die veränderte Ausgangslage nach den Aussagen von Fed-Gouverneur Christopher Waller. Während die Inflation weiterhin ein Thema bleibt, hat Waller deutlich signalisiert, dass er bei einer weiteren Abkühlung der Preisdynamik einen unveränderten Leitzins im September favorisieren würde. Dadurch hat sich das zuvor deutlich hawkishere Fed-Narrativ wieder spürbar abgeschwächt.
Heute wird sich deshalb vor allem zeigen, ob die NFP-Daten dieses dovishe Szenario bestätigen oder ob ein überraschend starker Arbeitsmarkt die Zinserhöhungserwartungen wieder zurück in Richtung einer höheren Wahrscheinlichkeit verschiebt.
A genda:
* Geopolitische Lage
* Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* NFP-Szenarien
* Earnings im Überblick
* Märkte und Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX Tagesausblick
* Fazit
Geopolitische Lage
Im Nahen Osten bleibt die Situation zwischen den USA, Israel und Iran weiterhin der wichtigste geopolitische Risikofaktor für die Märkte. Eine nachhaltige Deeskalation ist aktuell nicht erkennbar. Gleichzeitig zeigen die Aussagen aus Washington, dass die USA zwar weitere militärische Optionen offenhalten, derzeit aber keine größeren laufenden Kampfoperationen angekündigt wurden. Besonders relevant bleibt weiterhin die Situation rund um die Straße von Hormus.
Die Passage durch Hormus bleibt deutlich eingeschränkt. Am Donnerstag wurden laut aktuellen Daten lediglich vier kommerzielle Schiffe registriert, nachdem der längerfristige Durchschnitt bei rund 15 Schiffen innerhalb eines vergleichbaren Zeitraums liegt. Gleichzeitig betonte US-Vizepräsident Vance, dass am Vortag rund 15 Millionen Barrel Öl die Straße von Hormus passiert hätten. Damit bleibt die Situation widersprüchlich: Ein Teil des Ölflusses funktioniert weiterhin, die kommerzielle Schifffahrt ist jedoch deutlich eingeschränkt.
Für die Märkte bedeutet das vor allem eines: Solange keine nachhaltige Lösung für Hormus und den Konflikt zwischen den USA und Iran in Sicht ist, bleibt der Ölpreis ein erheblicher Inflations- und damit auch Zinsrisikofaktor. Genau diese Kombination aus hohen Energiepreisen und weiterhin erhöhter geopolitischer Unsicherheit begrenzt aktuell auch das Potenzial für eine nachhaltige Entspannung am Anleihemarkt.
Hinzu kommt die Diskussion um die amerikanischen Munitionsbestände. Trump betonte gestern, dass die USA ihre Munitionsproduktion massiv hochfahren und zunächst eigene Bestände auffüllen wollen. Gleichzeitig sollen Waffenverkäufe an Verbündete wieder aufgenommen werden. Das zeigt, dass die USA aufgrund der parallelen Belastungen durch die Konflikte mit Iran und die Unterstützung der Ukraine ihre Produktionskapazitäten deutlich ausweiten wollen.
Auch zwischen Russland und der Ukraine bleibt die Lage angespannt. Gleichzeitig gibt es aktuell wieder diplomatische Signale: Putin zeigte sich offen für ein mögliches Friedensabkommen, während Selenskyj bestätigte, dass US-Unterhändler sowohl Moskau als auch Kiew besuchen sollen. Einen konkreten Durchbruch gibt es allerdings weiterhin nicht. Parallel gehen die militärischen Auseinandersetzungen weiter, unter anderem mit erneuten russischen Angriffen auf Kiew.
Ein weiterer struktureller geopolitischer Faktor bleibt China und Taiwan. Beim Pacific Islands Forum eskalierte zuletzt erneut der diplomatische Konflikt zwischen Peking und Taipeh. China kritisierte die Teilnahme Taiwans und warnte vor Konsequenzen, während Taiwan China eine zunehmend aggressive Diplomatie vorwarf. Zusätzlich sorgt Chinas jüngster Raketentest im Pazifik für Diskussionen unter den pazifischen Staaten. Für die Märkte ist das aktuell kein unmittelbarer Treiber wie Hormus, bleibt langfristig aber insbesondere für globale Lieferketten, Halbleiter und Risk Assets relevant.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Gestern kamen mehrere wichtige US-Daten, die insgesamt ein gemischtes Bild geliefert haben.
Bei den Initial Jobless Claims wurden 206k Anträge gemeldet. Erwartet wurden 205k nach revidierten 203k in der Vorwoche. Damit lag der Wert leicht über den Erwartungen und gleichzeitig über dem vorherigen Wert. Für den Arbeitsmarkt ist das zwar noch kein dramatisches Signal, es zeigt aber weiterhin eine gewisse Abkühlung. Mit Blick auf die heutigen NFP-Daten ist das leicht dovish zu interpretieren, insbesondere wenn sich die Abschwächung heute bei den Beschäftigungszahlen fortsetzt.
Der S&P Global Services PMI lag mit 56,5 über dem vorherigen Wert von 54,6, blieb jedoch leicht hinter der Erwartung von 56,8 zurück. Damit bleibt der US-Dienstleistungssektor klar im Expansionsbereich. Für Risk Assets ist das grundsätzlich positiv, gleichzeitig spricht ein weiterhin starker Dienstleistungssektor nicht unbedingt für einen schnellen Rückgang des Inflationsdrucks.
Beim ISM Non-Manufacturing Prices Paid Index kam es dagegen zu einem deutlichen Anstieg auf 72,6 nach 70,3. Erwartet wurden lediglich 70,0. Das ist aus Inflationssicht klar relevant, denn der höhere Preisdruck im Dienstleistungssektor spricht dafür, dass die Fed weiterhin vorsichtig bleiben muss.
Der ISM Non-Manufacturing PMI lag gleichzeitig bei 55,4 und damit deutlich über der Erwartung von 54,1 sowie dem vorherigen Wert von 54,1. Die US-Dienstleistungswirtschaft zeigt damit weiterhin eine solide Dynamik.
Unterm Strich waren die gestrigen Daten deshalb eher gemischt: Der Arbeitsmarkt zeigt erste Zeichen einer Abkühlung, während der Dienstleistungssektor weiterhin robust bleibt und insbesondere der Preiskomponentenansteig des ISM neue Inflationsrisiken signalisiert.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute steht natürlich alles im Schatten der US-Arbeitsmarktdaten.
Zuvor ist noch EZB-Chefökonom Philip Lane im Fokus. Der entscheidende Termin folgt anschließend mit den US-Daten:
* Average Hourly Earnings: Forecast +0,3 %, Previous +0,1 %
* Non-Farm Payrolls: Forecast +55k, Previous -23k
* Unemployment Rate: Forecast 4,1 %, Previous 4,1 %
Damit haben wir heute einen extrem wichtigen Datensatz für die weitere Fed-Preisbildung.
NFP-Szenarien
Bullishes Szenario für Risk Assets:
Die Löhne bleiben bei +0,1 % oder steigen weniger stark als erwartet, die Non-Farm Payrolls bleiben schwach bzw. liegen unter den Erwartungen und die Arbeitslosenquote bleibt bei 4,1 % oder steigt leicht. Das würde den zuletzt dovisheren Fed-Case unterstützen und könnte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September weiter reduzieren. In diesem Szenario wären steigende Risk Assets, fallende US-Renditen und ein schwächerer Dollar das wahrscheinlichste Marktbild.
Bearishes Szenario für Risk Assets:
Die Average Hourly Earnings steigen stärker als erwartet, gleichzeitig überraschen die NFPs deutlich positiv und die Arbeitslosenquote bleibt bei 4,1 % oder fällt sogar. Damit würde sich der Arbeitsmarkt robuster präsentieren als erwartet und die Fed hätte weniger Spielraum für eine Lockerung bzw. müsste eine Zinserhöhung wieder stärker berücksichtigen. In diesem Szenario wären steigende Renditen, ein stärkerer Dollar und Druck auf Risk Assets die wahrscheinlichste Reaktion.
Neutrales Szenario:
Die Daten bewegen sich ungefähr im Rahmen der Erwartungen. Beispielsweise NFPs um die 50–70k, Lohnwachstum um 0,3 % und eine Arbeitslosenquote von 4,1 %. Dann dürfte der Markt zunächst volatil reagieren, bevor sich ein klarerer Trend entwickelt. In diesem Fall dürfte der Fokus relativ schnell wieder auf den kommenden Inflationsdaten und insbesondere dem August-CPI liegen.
Der entscheidende Punkt ist heute also nicht nur die absolute NFP-Zahl, sondern das Zusammenspiel aus Beschäftigung, Löhnen und Arbeitslosenquote.
Fed und Fed Watch
Im Mittelpunkt stand gestern Fed-Gouverneur Christopher Waller. Er stellte klar, dass er bei einer weiteren Abkühlung der Inflation einen unveränderten Leitzins im September unterstützen würde. Gleichzeitig bleibt eine Zinserhöhung bei einem erneuten Inflationsanstieg möglich.
Diese Aussagen haben die Zinserhöhungserwartungen deutlich zurückgenommen. Für das September-Meeting liegt die Wahrscheinlichkeit aktuell nahezu bei 50/50: 49,6 % für unveränderte Zinsen gegenüber 50,4 % für eine Zinserhöhung.
Damit hat sich das Bild innerhalb weniger Tage massiv verändert. Vor einem Tag lag die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung noch bei rund 63 %. Auch für Oktober und Dezember hat sich die Verteilung wieder leicht in Richtung eines weniger aggressiven Zinspfads verschoben.
Für die Risk Assets war die Waller-Rede deshalb klar bullish bzw. dovish. Aktien konnten deutlich zulegen, während die Treasury-Renditen zurückgingen und der Dollar unter Druck geriet.
Earnings im Überblick
Bei den Earnings gab es gestern keine großen neuen Impulse für den Gesamtmarkt. Unter anderem standen Lululemon und Campbell’s im Fokus.
Mit Blick auf die kommenden Wochen dürfte das Thema allerdings wieder deutlich wichtiger werden, sobald die Q3-Earnings-Season an Dynamik gewinnt. Aktuell bleiben daher Makrodaten, Fed und Geopolitik die entscheidenden Treiber.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil bleibt weiterhin Long.
Gestern konnten wir erneut rund 1,14 % zulegen und damit die von mir mehrfach genannte Zone um 93 Dollar erreichen. Damit liegt der Markt in dieser Woche mittlerweile bei einem Plus von rund 5,6 % und hat erneut das Monatshoch aus Juli ins Visier genommen.
Solange im Nahen Osten keine nachhaltige Deeskalation erkennbar ist, wäre ich hier weiterhin sehr vorsichtig mit Shorts. Gerade die Situation rund um Hormus bleibt ein erheblicher Unsicherheitsfaktor für die Ölversorgung und damit auch für die Inflation.
Zum Wochenende wird deshalb entscheidend sein, ob wir erste klare Signale für eine Deeskalation sehen oder ob die geopolitische Lage weiter eskaliert.
US Bonds
Bei den US-Staatsanleihen sehen wir seit Mittwoch einen leichten Rückgang.
Aktuell liegen die Veränderungen ungefähr bei:
* 3-jährige Staatsanleihen: -0,16 %
* 5-jährige Staatsanleihen: -0,20 %
* 10-jährige Staatsanleihen: -0,17 %
* 30-jährige Staatsanleihen: -0,13 %
Die Bewegung passt zum gestrigen dovishen Fed-Impuls. Gleichzeitig bleibt insbesondere am langen Ende der Kurve aufgrund der weiterhin hohen Inflation, der geopolitischen Risiken und der hohen staatlichen Finanzierung weiterhin Vorsicht angebracht.
US Dollar
Der US Dollar hat gestern im Zuge der Waller-Rede deutlich abgegeben und rund 0,6 % verloren. Der DXY befindet sich damit wieder um die 99er Marke.
Für heute ist der Dollar stark vom NFP-Outcome abhängig.
Bei einem hawkishen NFP-Szenario sehe ich Potenzial für eine Erholung in Richtung 99,5 und anschließend 100.
Bei einem dovishen NFP-Szenario dürfte der Dollar dagegen weiter unter Druck geraten. Hier wären zunächst 98,5 und anschließend 98 mögliche Ziele.
Volatilitätsindex
Der VIX bleibt mit rund 14,31 auf einem sehr niedrigen Niveau.
Gerade vor den NFP-Daten ist das zunächst ein positives Zeichen für Risk Assets. Gleichzeitig sollte man nicht vergessen, dass ein solch niedriger VIX vor einem wichtigen Makro-Event auch bedeutet, dass eine Überraschung bei den Daten relativ schnell zu einem Volatilitätsschub führen kann.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia notiert aktuell bei rund 228 Dollar.
Mein Zielbereich bleibt weiterhin bei 232 bis 236 Dollar, wobei die 236 Dollar gleichzeitig den Bereich des Allzeithochs darstellen.
An meiner übergeordneten Einschätzung hat sich nichts verändert. Für die vollständige Analyse verweise ich weiterhin auf den Wochenausblick.
Bitcoin
Bitcoin konnte gestern einen sehr starken Push von über 5 % verzeichnen und das vorherige Hoch erneut testen.
Für mich ist daraus allerdings noch kein bestätigtes Strukturhoch entstanden. Entscheidend bleibt die 82.500er Marke.
Sollte Bitcoin diese Marke nachhaltig brechen, wäre das für mich die Bestätigung, dass wir wieder in eine übergeordnete Long-Struktur wechseln können.
Bis dahin würde ich insbesondere vor den NFP-Daten abwarten. Bitcoin ist für mich aktuell weiterhin kein Trade.
S&P 500
Auch im S&P 500 konnten wir gestern einen starken Long-Impuls von knapp 1 % sehen, ausgelöst unter anderem durch die dovishen Aussagen von Waller.
Aktuell befinden wir uns wieder bei rund 7.756 Punkten.
Ich wäre hier zunächst nicht mehr Short. Der nächste wichtige Bereich liegt beim Wochenhoch der Vorwoche bei 7.782,5 Punkten.
Sollten wir diesen Bereich überwinden, wäre im bullishen NFP-Szenario das nächste Ziel bei etwa 7.825 Punkten.
Sollte das NFP dagegen deutlich bearish für Risk Assets ausfallen, könnte die gestrige Bewegung relativ schnell wieder abgegeben werden. Für Shorts würde ich trotzdem auf eine klare Bestätigung warten.
Nasdaq
Auch der Nasdaq konnte sich gestern deutlich stabilisieren und erneut über der 29.500er Marke etablieren. Das heutige Daily High konnte bereits überschritten werden.
Solange wir uns oberhalb von 29.500 halten, sehe ich zunächst weiteres Long-Potenzial in Richtung 29.755 und anschließend 30.000.
Gerade im dovishen NFP-Szenario könnte der Nasdaq hier entsprechend stark reagieren.
Sollten wir dagegen im Zuge eines bearishen NFP-Szenarios wieder unter 29.500 fallen, wären 29.200 und anschließend 29.000 die nächsten relevanten Ziele.
US30
Auch der US30 konnte gestern einen starken Push von rund 1,14 % verzeichnen und oberhalb von 53.500 Punkten schließen.
Für mich ist die 53.500er Marke jetzt entscheidend.
Ein Retest dieser Zone wäre für mich interessant, sofern sie gehalten werden kann. Darüber sehe ich Potenzial in Richtung 54.000 und im bullishen Szenario sogar 54.200.
Die 53.500 muss dafür allerdings unbedingt verteidigt werden.
DAX Tagesausblick
Auch beim DAX konnten wir gestern einen kleinen Befreiungsschlag sehen. Der Index legte rund 0,73 % zu und konnte die 26.000er Marke sogar auf Schlusskursbasis überwinden.
Zu Beginn des heutigen Handels sehen wir allerdings bereits deutliche Abverkäufe. Trotzdem wäre ich aktuell vorsichtig damit, direkt wieder aggressiv Short zu gehen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass wir zunächst einen Retest der 25.900er Zone beziehungsweise des Mittwochshochs bei 25.925 Punkten sehen.
Sollte dieser Bereich gehalten werden und sich dort eine Stabilisierung entwickeln, wäre für mich anschließend wieder ein Long-Setup interessant.
Wer etwas konservativer agieren möchte, wartet auf eine Stabilisierung oberhalb der 26.000er Marke auf H4-Basis.
Noch besser wäre für mich ein Break der 26.080 Punkte. In diesem Fall würde sich das übergeordnete Long-Potenzial in Richtung 26.240 Punkte eröffnen, dem Wochentief aus KW 33.
Auf der Short-Seite würde ich erst wieder deutlich interessierter werden, wenn wir signifikant unter 25.880 Punkten schließen. Dieser Bereich entspricht für mich dem relevanten Wochenhoch aus KW 34 und wäre ein deutlich klareres Short-Signal.
Solange diese Marke nicht nachhaltig gebrochen wird, gehe ich eher davon aus, dass die bisherige Korrektur möglicherweise abgeschlossen ist und wir einen neuen Long-Impuls sehen könnten.
Gerade heute sollte man allerdings das NFP-Event berücksichtigen. Die erste Reaktion auf die Daten kann extrem volatil sein, weshalb ich insbesondere bei Breakouts auf eine Bestätigung und nicht nur auf den ersten Spike achten würde.
Fazit
Der heutige Handelstag steht ganz klar im Zeichen der NFP-Daten.
Nach der gestrigen Waller-Rede hat sich das Fed-Bild wieder deutlich in Richtung einer weniger aggressiven Geldpolitik verschoben. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September liegt aktuell praktisch bei 50/50. Damit kommt den heutigen Arbeitsmarktdaten eine besonders hohe Bedeutung zu.
Gleichzeitig bleibt das Umfeld durch den Nahostkonflikt, die Situation rund um Hormus und den weiterhin hohen Ölpreis komplex. Genau deshalb sollte man heute das Zusammenspiel aus NFP, Löhnen und Arbeitslosenquote beobachten und nicht nur auf eine einzelne Zahl reagieren.
Für den DAX bleibe ich grundsätzlich vorsichtig bullish, solange wir uns oberhalb der 25.880er Marke halten. Oberhalb von 26.000 bzw. 26.080 sehe ich weiteres Long-Potenzial in Richtung 26.240.
Heute gilt mehr denn je: Szenarien vorbereiten, auf die Reaktion des Marktes warten und nicht versuchen, den ersten NFP-Move zu erraten.
Ich wünsche euch allen stabile Trades und einen erfolgreichen NFP-Handelstag.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #36Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 26.582 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar 2026 mit einem neuen lokalen Hoch angeknüpft. Danach ist der Kurs in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen. Diese wurde im März kurzfristig nach unten verlassen, wobei der Kurs das letzte lokale Tief bei 21.863 Punkten setzte. Dort konnte der Markt den Verkaufsdruck abfangen und in eine Erholungsbewegung drehen.
Seit April hat der Kurs eine neue Aufwärtstrendstruktur etabliert. Mit dem Start in den Juli ergab sich eine dynamische Reaktion, die ausreichte, um das Januarhoch herauszunehmen. Nach einem Pullback an das Vorjahreshoch setzte der Markt in einer Ausbruchsbewegung neue Höchstwerte, woraus in der vergangenen Woche das Allzeithoch bei 26.618 Punkten resultierte.
Da auch der Wochenschluss nah am neuen Hoch liegt, dürfte dies ein positives Signal für die kommende Woche bilden. Zum Wochenstart am Montag könnten bereits Werte im 26.650er-Bereich angesteuert werden.
Erwartete Tagesspanne: 26.420 bis 26.680
Nächste Widerstände: 26.618 = Vorwochenhoch & Allzeithoch
Wichtige Unterstützungen: 26.038 = Vorwochentief | 25.900 | 25.507
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der DAX am Dienstag zeigen, ob die Erholung auf Anschlussdynamik in den 26.700er-Bereich setzt oder bei aufkommender Erschöpfung wieder nach unten dreht. Erst bei Rückkehr unter 26.200 Punkte wäre mit stärkerem Korrekturbedarf zu rechnen.
Erwartete Tagesspanne: 26.540 bis 26.750 alternativ 26.310 bis 26.480
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart erreicht der DAX-Index neue Rekordwerte und könnte mit Anschlusskäufen das Polster zu den nahen Unterstützungen ausbauen. Im Idealfall würde der Kurs in dieser Woche bereits auf den 27.000er-Bereich zielen.
Erwartete Wochenspanne: 26.270 bis 26.910
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von einer möglichen Ermüdung nach Test der Angebotssituation im 27.000-Punkte-Bereich wäre mit einem nächsten Test der 20-Tage-Linie zu rechnen. Damit könnte eine Wochenspanne zwischen
26.460
und
27.110
abgearbeitet werden.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
EUR/USD Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #36Analyse bei einem letzten Kurs von 1,1582
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
EUR/USD Prognose für Montag
Im Januar ist der Euro in eine Korrekturphase übergegangen, die zunächst Druck auf den 1,14er-Bereich ausgeübt hat. Nachdem die folgende Erholung an der 1,18er-Marke auf Widerstand getroffen ist, wurde erneuter Verkaufsdruck zuletzt im Juli über der 1,13er-Marke abgefangen. Dort drehte der Kurs wieder nach oben und pendelt momentan im 1,16er-Bereich.
In seinem Ausbruch über die 1,1650er-Marke ist der Kursverlauf im 1,17er-Bereich ermüdet. Dies führte in der vergangenen Woche zunächst zu einer moderaten Abwärtsdrift, am Ende kam jedoch deutlicher Druck in das Währungspaar, was den Preis zurück an das Januartief führte. Der Schlusskurs nah am Wochentief unterstützt den Impuls, sodass zum Start in die neue Woche am Montag mit einer Fortsetzung der Abwärtsdynamik zu rechnen wäre.
Mögliche Tagesspanne: 1,1540 bis 1,1600
Nächste Widerstände: 1,1687 = Vorwochenhoch | 1,1742 | 1,1830
Wichtige Unterstützungen: 1,1577 = Vorwochentief | 1,1575 | 1,1410
EUR/USD Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte sich am Dienstag zeigen, ob im Bereich von 1,1550 genügend Nachfrage vorhanden ist, um eine ausufernde Schwächephase abzuwenden. Notierungen darunter würden Ziele bei 1,15 aktivieren. Eine Gegenbewegung über 1,16 dürfte hingegen zu einer Stabilisierung führen.
Mögliche Tagesspanne: 1,1590 bis 1,1630 alternativ 1,1510 bis 1,1580
EUR/USD Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart könnte sich die Rückkehr unter den GD 200 bei rund 1,1630 als Startsignal für eine neue Schwächephase entpuppen. Zunächst bliebe die Entwicklung am Januartief abzuwarten, darunter wären Ziele im 1,1450er-Bereich aktiv.
Mögliche Wochenspanne: 1,1440 bis 1,1640
EUR/USD Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich der Korrekturbedarf am 50-Tage-Durchschnitt stützen. Darunter wäre ein Test der Zone bei 1,14 zu erwarten. Sollte die 1,15er-Marke hingegen halten, dürfte eine weitere Seitwärtsphase entstehen.
Mögliche Wochenspanne: 1,1390 bis 1,1550 alternativ 1,1510 bis 1,1680
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Goldpreis: Ausbruchsstimmung abgewürgtAnalyse bei einem Goldpreis (XAU/USD) von $4.453
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Goldpreis Prognose für Montag
Nach dem Allzeithoch im Januar bei $5.598 ist die Dynamik stark eingebrochen und volatile Korrekturimpulse bestimmten den Markt. Einer Serie fallender Hochs folgte im Juni bei $3.942 das letzte Tief, über dem sich eine Stabilisierungsphase ergab. Die neue Erholungstendenz scheitert zunächst jedoch am Ausbruch über das Vorjahreshoch, wo die Preisentwicklung auf ein Überangebot trifft.
Die Ausbruchsstimmung, die den Kursverlauf im August prägte, hat in der vergangenen Woche einen Dämpfer erhalten. Lag das Augenmerk zunächst auf einer moderaten Korrekturphase, gab der Kurs zum Ende der Handelswoche noch einmal deutlich nach und sorgte mit einem Schlusskurs von knapp $100 unter dem Vorjahreshoch für Ernüchterung. Zum Start in die neue Woche bleibt am Montag daher abzuwarten, ob die Goldbullen direkt eine Gegenbewegung durchsetzen können oder der Verkaufsdruck anhält.
Mögliche Tagesspanne: $4.410 bis $4.520
Nächste Widerstände: $4.550 | $4.773 | $4.890
Wichtige Unterstützungen: $4.444 | $4.382 | $4.311
Goldpreis Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart dürfte sich am Dienstag herauskristallisieren, ob im $4.400er-Bereich Unterstützung zu erwarten ist oder fortschreitende Verluste die jüngsten Gewinne wieder aufzehren.
Mögliche Tagesspanne: $4.460 bis $4.560 alternativ $4.360 bis $4.470
Goldpreis Prognose für diese Woche
Zur Einordnung der aktuellen Situation werfen wir einen Blick auf den Tageschart. Hier konnte der Kurs die Erholungsdynamik über der 200-Tage-Linie nicht verteidigen. Der kürzer laufende Durchschnitt aus 20 Tagen gerät zusammen mit dem GD 100 unter Druck, könnte den Rücksetzer aber noch abfangen. Erst ein Bruch unter $4.300 würde auf eine nächste Schwächephase hindeuten.
Mögliche Wochenspanne: $4.320 bis $4.610
Gold Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte der Bereich um $4.300 weitere Verluste abfedern und der Kurs erneut um den Durchschnitt aus 200 Tagen ringen. Bietet die blaue Trendlinie jedoch erkennbar Widerstand, wäre eine Seitwärtsphase zu erwarten. Sollte der Korrekturdruck bereits bis unter den GD 50 führen, dürfte das Juni-Tief als Kursziel aktiv sein.
Mögliche Wochenspanne: $4.430 bis $4.720 alternativ $4.040 bis $4.390
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Bestätigt das BITCOIN/S&P 500-Verhältnis den Tiefpunkt?1) Der kürzeste Bärenmarkt in der Geschichte von BTC
Entgegen den saisonalen Statistiken, die den August traditionell zum zweit schlechtesten Monat in der Geschichte von BTC machen, hat der Bitcoin-Kurs einen vertikalen Anstieg von 62.000 auf 80.000 US-Dollar verzeichnet. Ist der Bärenmarkt am Mittwoch, dem 1. Juli, bei 57.750 US-Dollar nun endgültig beendet worden?
Sollte das Tief vom 1. Juli bei 57.750 US-Dollar tatsächlich den endgültigen Tiefpunkt des aktuellen Bitcoin-Bärenmarktes darstellen, würde der Abwärtszyklus 2026 eine außergewöhnliche Besonderheit aufweisen.
Mit einer Dauer von 268 Tagen wäre er deutlich kürzer als die drei vorherigen großen zyklischen Bitcoin-Bärenmärkte: 406 Tage im Jahr 2014, 363 Tage im Jahr 2018 und 376 Tage im Jahr 2022. Die Tendenz zu einer Verkürzung der Dauer würde jedoch weiterhin bestehen.
Die folgende Tabelle vergleicht die zyklischen BTC-Bärenmärkte anhand von zwei Kriterien.
2) Oberhalb des 200-Tage-Durchschnitts ist der Bärenmarkt beendet
Um festzustellen, ob das Tief vom 1. Juli tatsächlich den endgültigen Tiefpunkt des Bärenmarktes darstellt, verdienen zwei technische Indikatoren ebenfalls besondere Aufmerksamkeit: der einfache gleitende 200-Tage-Durchschnitt und die wöchentliche Kijun des Ichimoku-Systems.
Historisch gesehen stellt die 200-Tage-SMA eine der wichtigsten Trennlinien zwischen einem Bullen- und einem Bärenmarkt bei Bitcoin dar. Eine nachhaltige Rückeroberung dieses Durchschnitts, gefolgt von einer Konsolidierung darüber, ist ein deutlich robusteres Signal als ein einfacher vertikaler Rebound nach einer Kapitulationsphase. Die 200-Tage-SMA wurde am 19. August mit großer Stärke nach oben durchbrochen. Solange Bitcoin nun die Unterstützung bei 70.000 US-Dollar verteidigt, können wir davon ausgehen, dass der zyklische Bärenmarkt beendet ist.
3) Das BITCOIN/S&P 500-Verhältnis in einer Phase der bullischen Trendwende
Beim Bitcoin-Kurs gegenüber dem US-Dollar gibt es somit relativ starke Signale für ein Ende des zyklischen Bärenmarktes. Interessant ist auch, dass der relative Ansatz ähnliche Signale liefert. Dies gilt insbesondere für die technische Analyse des Bitcoin/S&P 500-Verhältnisses, das dieselben frühen Signale einer bullischen Trendwende zeigt wie in den Jahren 2019 und 2022: eine bullische Divergenz auf Wochenbasis sowie ein Überschreiten der Weekly Kijun des Ichimoku-Systems. Natürlich würde erst ein Überschreiten des Weekly Kumo den Beginn einer neuen langfristigen Aufwärtsphase endgültig bestätigen.
Der folgende Chart zeigt die wöchentlichen japanischen Candlesticks des Bitcoin/S&P 500-Verhältnisses. Der Ausbruch über die Weekly Kijun (Ichimoku-System) ist ein frühes Signal für eine bullische Trendwende, wie bereits 2019 und 2022 zu beobachten war.
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XAUUSD – Kaufgelegenheit nach Abschlag
Marktkontext
Gold notiert bei rund 4.429 US-Dollar nach einer starken Erholung vom Liquiditätsabfluss bei 4.283 US-Dollar. Die übergeordnete H2-Struktur bleibt nach dem deutlichen Abwärtstrend und den aufeinanderfolgenden BOS bärisch, doch die Reaktion nach dem Abschlag entwickelt sich nun zu einer korrigierenden Aufwärtsbewegung.
Das makroökonomische Umfeld bietet kurzfristige Unterstützung. Gold hat sich um mehr als 1 % erholt, da der US-Dollar und die Renditen von Staatsanleihen nachgaben, während das Wachstum der privaten Beschäftigung im August auf 38.000 gegenüber den erwarteten 48.000 zurückging. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die am Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls), die die Zinserwartungen der Fed für September maßgeblich verändern und zu erhöhter Volatilität führen könnten.
SMC-Analyse
Der Liquiditätsabfluss bei 4.283,771 US-Dollar beseitigte die Abwärtsliquidität und löste eine starke Aufwärtsbewegung nach oben über die interne FVG aus. Dies zeigt, dass Käufer nach dem Abschlag aktiv sind, obwohl die Bewegung weiterhin korrigierend wirkt, solange der Kurs unterhalb der oberen bärischen Begrenzungszone bleibt.
Die Nachfragezone zwischen 4.365 und 4.385 US-Dollar stellt die wichtigste Entscheidungszone dar. Ein kontrollierter Rücksetzer in diesen Bereich bietet eine klarere Positionierung als das Verfolgen des Kurses nahe 4.430 US-Dollar. Eine bullische Ablehnung, gefolgt von einem MSS oder CHOCH in einem niedrigeren Zeitrahmen, bestätigt, dass die Käufer bereit sind, die Preisanpassungsphase fortzusetzen.
Haupthandelsszenario
Bedingung:
Gold korrigiert in die Nachfragezone zwischen 4.365 und 4.385 US-Dollar und bildet eine deutliche bullische Ablehnung. Ein bullisches MSS oder CHOCH in einem niedrigeren Zeitrahmen ist vor dem Einstieg erforderlich.
Einstieg: 4.365 $ – 4.385 $ nach bullischer Bestätigung
SL: Unterhalb von 4.355 $ und dem Reaktionstief
TP1: 4.420 $ – 4.435 $
TP2: 4.460 $ – 4.475 $
TP3: 4.490 $ – 4.500 $
Wichtige Zonen
Aktueller Kurs: 4.429,300 $
Haupt-Kaufzone: 4.365 $ – 4.385 $
Internes FVG: 4.395 $ – 4.425 $
Hauptziel: 4.460 $ – 4.500 $
Bearish POI (Premium-Bereich): 4.633,821 $
Ungültigkeitsszenario: Etablierung unter 4.355 $
Bestätigung: Bullische Ablehnung (Rejection) mit MSS oder CHOCH
Gold-Ausblick
Der Fokus liegt auf einer korrektiv-bullischen Preisanpassung nach dem SSL-Sweep (Abgriff der Sell-Side-Liquidität), nicht auf einer vollständigen bullischen Umkehr auf höherer Zeitebene (H2). Der bevorzugte Ansatz ist es, auf eine Bestätigung der Nachfrage zu warten, anstatt dem aktuellen Rebound hinterherzulaufen.
Sollten die Käufer den Bereich 4.365 $ – 4.385 $ verteidigen, könnte Gold weiter in Richtung der bärischen Mitigation-Zone (0,5–0,618-Retracement-Bereich) bei 4.460 $ – 4.500 $ steigen. Ein Kursverlauf unterhalb der Nachfragezone würde das Erholungsszenario schwächen.
Keine Bestätigung, kein Trade.
XAUUSD: Bullishes Setup über wichtiger UnterstützungGold konsolidiert sich nach der starken Erholung im 1-Stunden-Chart im Bereich von 4.465–4.470.
Solange der Kurs oberhalb der Unterstützungszone bei 4.420 bleibt, bleibt die aktuelle Marktstruktur konstruktiv. Eine Fortsetzung der Erholung könnte den Bereich 4.600–4.625 in den Fokus rücken.
Ein nachhaltiger Rückgang unter 4.420 würde dieses Szenario abschwächen und den Blick auf tiefere Kursbereiche richten.
Wichtige Marken:
Unterstützung: 4.420–4.465
Aufwärtsbereich: 4.600–4.625
Ungültig unter: 4.420
Technische Marktanalyse zu Bildungszwecken. Keine Finanzberatung.
Gold erholt sich. Käufer müssen jetzt echt beweisen!Der einfachste Handel auf diesem Chart hat bereits stattgefunden.
Gold brach aus dem Bereich von 4.600 ein, durchbrach die alte Nachfragezone bei 4.460–4.480 und fand schließlich Käufer in der Nähe von 4.290.
Jetzt liegt der Preis wieder über 4.400.
Anstatt zu fragen, ob Gold bullisch oder bärisch ist, würde ich die heutige Sitzung in zwei Tests unterteilen.
TEST EINS: KÖNNEN KÄUFER 4.374 HALTEN?
Die Erholung von 4.290 hat ein bullisches CHOCH geschaffen, und 4.374 ist jetzt das Niveau, das diesen Wechsel schützt.
Solange der Preis darüber bleibt, bin ich bereit, die Erholung zu handeln.
Ich möchte jedoch nicht zum aktuellen Preis kaufen.
Ich möchte, dass Gold 4.417 überwindet, zurückkommt und beweist, dass Verkäufer es nicht wieder darunter drücken können.
Wenn H1 über 4.417 schließt:
KAUFEN: 4.405–4.415
SL: 4.382
TP: 4.445 / 4.465 / 4.478
Dies ist kein langfristiger bullischer Aufruf. Es geht einfach darum, den Raum zwischen dem Ausbruch und dem nächsten großen Hindernis zu handeln.
TEST ZWEI: WAS PASSIERT BEI 4.460–4.480?
Hier ändert sich meine Aufmerksamkeit.
Die Zone unterstützte einst Gold.
Dann scheiterte sie spektakulär.
Das macht die erste Rückkehr in den Bereich von 4.460–4.480 viel interessanter, als direkt hinein zu kaufen.
Wenn Gold die Zone erreicht und Käufer an Schwung verlieren, werde ich nach einer bärischen Ablehnung auf H1 suchen.
VERKAUFEN: 4.460–4.475
SL: 4.492
TP: 4.420 / 4.375 / 4.320
Aber wenn H1 beginnt, den Preis über 4.480 zu akzeptieren, lasse ich diesen Short in Ruhe. Der Markt hätte dann ein wichtiges Stück des Zusammenbruchs zurückerobert.
WAS, WENN 4.417 NIE BRICHT?
Dann könnte die Erholung bereits an Schwung verlieren.
Eine Ablehnung unter 4.417, gefolgt von einem H1-Schluss unter 4.374, würde den unmittelbaren bullischen Vorteil zunichte machen.
Das gibt mir einen weiteren Handel:
VERKAUFEN RETEST: 4.370–4.380
SL: 4.402
TP: 4.340 / 4.310 / 4.290
Unter 4.290 wird 4.250 zum nächsten Abwärtsbereich auf meiner Karte.
EIN CHART, ZWEI FRAGEN
Heute muss Gold nur zwei Dinge beantworten:
Kann 4.417 zur Unterstützung werden?
Wenn ja, folge ich dem Aufschwung in Richtung 4.460–4.480.
Kann 4.460–4.480 zum Widerstand werden?
Wenn ja, suche ich nach der größeren bärischen Struktur, um wieder die Oberhand zu gewinnen.
Alles zwischen diesen beiden Antworten ist nur der Preis, der sich von einem Entscheidungspunkt zum anderen bewegt.
POC-Rejection hält die Verkäufer im Fokus
Fundamentalanalyse
Gold wird durch einen schwächeren US-Dollar und niedrigere Renditen der US-Staatsanleihen unterstützt, nachdem die privaten Arbeitsmarktdaten schwächer ausgefallen sind. Die Erwartungen hinsichtlich der Fed-Zinspolitik bleiben jedoch unsicher, wobei der NFP-Bericht am Freitag voraussichtlich den nächsten größeren Marktimpuls auslösen wird.
Technische Analyse
Auf H1 erholt sich Gold vom jüngsten Tief, befindet sich jedoch nach der starken bearishen Displacement-Bewegung von 4.630 weiterhin innerhalb einer übergeordneten bearishen Struktur.
Der Kurs testet aktuell den POC-Bereich bei 4.425–4.450, eine wichtige Resistance-Zone im Volume Profile. Sollte es dem Preis nicht gelingen, diese Zone zurückzuerobern, könnten die Verkäufer erneut die Kontrolle übernehmen und die bearishe Bewegung fortsetzen.
Wichtige Schlüsselzonen
4.595–4.625 — OB + Major Resistance
4.425–4.450 — POC / Resistance
4.335–4.365 — Small FVG
4.225–4.250 — Major Bullish OB
Trading-Szenario
Sell Priority bleibt bei einer bearishen Rejection aus dem POC-Bereich 4.425–4.450 bestehen.
Target: zunächst 4.335–4.365, anschließend 4.225–4.250, falls sich das bearishe Momentum weiter ausweitet.
Invalidation: H1-Akzeptanz oberhalb von 4.450.
Gesamtbild
Die aktuelle Erholung hat eine wichtige Entscheidungszone erreicht, doch die H1-Struktur favorisiert weiterhin die Verkäufer. Eine Rejection vom POC könnte die Abwärtsbewegung in Richtung der tieferen Support-Zonen erneut in Gang setzen.
Können die Verkäufer 4.450 verteidigen und Gold erneut nach unten drücken?
XAUUSD: Bullischer Reversal an der H4-Nachfragezone (FVG + OB )Marktstruktur & Technische Analyse
Kontext der höheren Zeitfeinheit: Gold durchlief eine längere bärische Expansion nach einem Strukturbruch (CHOCH und BOS nach unten), was zu einer Marktstrukturverschiebung (MSS) im Bereich von 4.380 führte.
Interne Strukturverschiebung: Der Kurs griff Liquidität nahe 4.280 ab und stieg aggressiv nach oben, wobei er den lokalen Widerstand (BOS) durchbrach, um ein potenzielles bullisches Momentum zu signalisieren.
Point of Interest (POI): Der Kurs korrigiert derzeit in Richtung einer starken Nachfrage-Konfluenz, bestehend aus einer 4-Stunden-Fair-Value-Gap (H4-FVG) von ca. 4.380–4.410 und einem 4-Stunden-Order-Block (H4-OB) im Bereich von 4.370–4.390.
Trade-Setup & Strategie
Ausrichtung: Long / Bullisch
Einstiegszone: Rücklauf in die H4-FVG oder tiefer in die H4-OB-Zone (~4.380 – 4.410).
Gewinnziel (Target): Liquiditätspool / letztes Swing-Hoch bei ~4.465 – 4.470.
Invalidierung / Stop-Loss: Ein nachhaltiger 1H-Schlusskurs unterhalb des H4-OB (~4.365).
XAU/USD – Professionelle technische Analyse (45-Minuten-Chart)Marktstruktur
Gold befindet sich aktuell in einer bullischen kurzfristigen Erholungsstruktur. Nach dem starken Abverkauf von etwa 4.620 bis in den Bereich 4.280 hat sich das Marktbild deutlich verändert.
Auf der rechten Seite des Charts erkennen wir zunehmend:
höhere Tiefs (Higher Lows)
höhere Hochs (Higher Highs)
zunehmenden Kaufdruck
einen Ausbruch über den kurzfristigen Widerstandsbereich 4.480–4.500
Damit haben die Käufer kurzfristig die Kontrolle übernommen.
1. Aktuelle Situation
Aktueller Kurs: ca. 4.506
Gold hat den Bereich 4.480–4.500 nach oben verlassen und befindet sich momentan in einer impulsiven Aufwärtsbewegung.
Allerdings ist der Anstieg bereits relativ stark. Deshalb wäre es aus professioneller Sicht nicht ideal, dem Impuls direkt hinterherzulaufen.
Besseres Szenario:
Ein Rücklauf in den Bereich 4.480–4.500 und anschließend eine klare bullische Reaktion wäre für einen Long-Einstieg qualitativ attraktiver.
2. Wichtige Unterstützungen
🟢 4.500–4.480 – Primäre Unterstützung
Das ist momentan die wichtigste kurzfristige Zone.
Wenn der Kurs dorthin zurückläuft und Käufer den Bereich verteidigen, wäre das ein Zeichen dafür, dass der Ausbruch tatsächlich als Breakout + Retest funktioniert.
🔴 4.450 – Kritische Strukturmarke
4.450 ist die entscheidende Marke für die aktuelle bullische These.
Ein deutlicher 45-Minuten-Schlusskurs unter 4.450 würde die bullische Struktur erheblich schwächen.
Dann wäre ein tieferer Rücklauf wahrscheinlicher.
3. Widerstände & Kursziele
🎯 4.540–4.565 – Erstes Kursziel
Der im Chart eingezeichnete Zielbereich um 4.565 ist technisch nachvollziehbar.
Sollte Gold diesen Bereich mit Momentum überwinden, könnte sich die Bewegung weiter ausdehnen.
🎯 4.600–4.625 – Hauptwiderstandszone
Die violette Zone zwischen ungefähr 4.600 und 4.625 stellt einen bedeutenden Widerstandsbereich dar.
Hier besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Gewinnmitnahmen bzw. erneuten Verkaufsdruck.
🎯 4.670–4.700 – Übergeordneter Widerstand
Sollte Gold auch den Bereich 4.600–4.625 überzeugend überwinden, wäre die nächste größere Angebotszone ungefähr bei 4.680.
4. Long-Szenario 🟢
Bevorzugtes Setup:
Entry: 4.480–4.500 nach Bestätigung
Invalidierung: unter 4.450
TP1: 4.540
TP2: 4.565
TP3: 4.600–4.625
Die entscheidende Idee ist:
Nicht den starken Impuls kaufen, sondern den möglichen Retest abwarten.
Wenn 4.480–4.500 als Support bestätigt wird, verbessert sich die Qualität des Long-Setups deutlich.
5. Short-Szenario 🔴
Sollte Gold den Bereich 4.480–4.500 verlieren und anschließend auch 4.450 brechen, wäre die aktuelle bullische Struktur deutlich beschädigt.
Dann wären mögliche Rücklaufziele:
4.420 → 4.380 → 4.320
Ein Bruch unter 4.320 würde die gesamte aktuelle Erholungsstruktur wesentlich schwächen.
6. Risiko-/Chance-Verhältnis
Der eingezeichnete Trade im Chart liegt ungefähr bei:
Parameter Wert
Entry 4.506
Stop-Loss 4.450
Take-Profit 4.565
Risiko ~56 Punkte
Gewinnpotenzial ~59 Punkte
R:R ≈ 1:1
Aus professioneller Sicht ist ein R:R von nur etwa 1:1 nicht besonders attraktiv.
Ein besseres Setup wäre eines mit ungefähr 1,5:1 bis 2:1 oder besser, sofern der Stop weiterhin hinter einer sinnvollen technischen Struktur liegt.
📊 Professionelles Fazit
XAU/USD: BULLISCH ↗️
Die kurzfristige Marktstruktur spricht aktuell für weitere Aufwärtsbewegung.
Der wichtigste Bereich ist:
4.480–4.500
Oberhalb dieser Zone:
🟢 Bullischer Bias → 4.540 → 4.565 → 4.600/4.625
Unter 4.450:
🔴 Bullische Struktur deutlich geschwächt → 4.420 → 4.380 → 4.320
Meine bevorzugte Vorgehensweise:
Kein FOMO-Einstieg bei 4.506.
Viel interessanter wäre ein Pullback auf 4.480–4.500 + bullische Bestätigung.
Kurz gesagt:
🟢 Bullisch über 4.480–4.500
🎯 Ziel 4.565
🚀 Breakout darüber → 4.600–4.625
🔴 Unter 4.450 → Setup invalidiert
Pony AI – möglicher Doppelboden vor dem nächsten Anstieg?Die Aufwärtstrendlinie muss aus meiner Sicht halten. Sollte der Kurs von hier aus drehen und wieder nach oben laufen, könnte sich ein Doppelboden ausbilden.
Entscheidend wird anschließend der Bereich um 8,58 USD. Dort liegen die Nackenlinie sowie das 78,6er Fibonacci-Level. Wird dieser Widerstandsbereich nachhaltig herausgenommen, würde ich zunächst gerne einen Retest sehen.
Hält die Nackenlinie beim Retest und dreht der Kurs anschließend wieder nach oben, wäre das für mich die Bestätigung des Long-Einstiegs.
Das erste Ziel liegt für mich bei rund 12 USD. Hier treffen das 61,8er Fibonacci-Level und eine größere ehemalige Unterstützungszone aufeinander, die nun als Widerstand fungiert. Ein Ausbruch über diesen Bereich könnte den Weg für einen weiteren Anstieg freimachen.
Mein Szenario:
Aufwärtstrendlinie hält → Doppelboden → Breakout über 8,58 USD → Retest → Bestätigung → Long → Ziel 12 USD → darüber weiteres Potenzial auf 16 USD.
Solange die Aufwärtstrendlinie hält, finde ich das Setup technisch interessant. Für mich ist aber insbesondere der Breakout über 8,58 USD mit anschließendem erfolgreichen Retest der entscheidende Punkt.
Keine Kaufempfehlung oder Anlageberatung.
NASDAQ:PONY HKEX:2026
XAUUSD 4H — De Rebound Is Er. Maar Is Dit Een Reversal?1. Marktstructuur
Wat de grafiek duidelijk laat zien:
De bredere beweging vanaf de low begin augustus was bullish, met een reeks HH’s en HL’s.
De prijs bereikte een belangrijke swing high rond 4.650–4.680.
Vanaf die high veranderde de structuur: de prijs begon Lower Highs te vormen en maakte vervolgens een sterke bearish impuls.
De sterke sell-off brak de eerdere bullish structuur rond 4.500–4.550, wat wijst op een duidelijke bearish CHoCH / structurele shift.
Daarna werd de 4.280–4.300 supportzone opgezocht en vervolgens sterk opgekocht.
De huidige rebound is krachtig, maar de bearish 4H-structuur is nog niet volledig ongeldig verklaard.
Huidige visie:
🟡 Korte-termijn herstel binnen een bredere 4H correctieve/bearish structuur.
2. Belangrijke Levels & Liquiditeit
🔴 4.700 → Belangrijke weerstand / buy-side liquiditeit
⚫ ~4.550–4.570 → Belangrijke weerstand + zone voor structurele reclaim
🟠 ~4.460–4.480 → Eerste entry/retestzone
🟠 ~4.430–4.450 → Tweede entry/retestzone
⚫ ~4.350–4.370 → Invalidatiezone
🔵 ~4.285–4.300 → Belangrijke support / sell-side liquiditeit
Liquiditeit
De meest duidelijke liquiditeitszones zijn:
➡️ Boven 4.650–4.700: eerdere highs / buy-side liquiditeit
➡️ Onder 4.285–4.300: recente lows / sell-side liquiditeit
De huidige prijs rond 4.463 bevindt zich tussen deze belangrijke liquiditeitspools.
FVG / Imbalance
De grafiek toont geen expliciet gemarkeerde traditionele FVG-box, dus exacte FVG-grenzen kunnen op basis van de afbeelding alleen niet als bevestigd worden beschouwd.
De sterke bearish displacement vanaf de 4.500+ zone heeft echter een duidelijke inefficiëntie/imbalance achtergelaten. Daarom is de 4.430–4.480 zone belangrijk om te beoordelen of de prijs deze zone kan reclaimen en vasthouden, of juist wordt afgewezen.
3. Trade Scenario
🟢 Bullish herstel-scenario
De geprojecteerde beweging op de grafiek laat een mogelijke opwaartse beweging zien vanaf de huidige entryzones.
Een sterker bullish scenario zou zijn:
Pullback → 4.430–4.480 houdt → bullish rejection → reclaim van ~4.550 → continuation
Mogelijke upside targets:
🎯 4.550–4.570
🎯 4.650–4.680
🎯 4.700
Om de bullish thesis sterker te maken, wil ik 4H-acceptatie boven ~4.550–4.570 zien, gevolgd door een nieuwe Higher High.
🔴 Bearish continuation-scenario
Als de prijs 4.550–4.570 bereikt en daar sterk wordt afgewezen, kan deze zone opnieuw als weerstand fungeren omdat deze dicht bij het eerdere breakdown-gebied ligt.
Let vervolgens op:
➡️ 4.430
➡️ 4.350
➡️ 4.285–4.300
Een afwijzing gevolgd door een nieuwe Lower Low zou het bearish continuation-scenario versterken.
⚠️ Invalidatie
Voor het bullish scenario zou een duurzame 4H-acceptatie onder ~4.350–4.370 de herstel-thesis ongeldig maken en de weg richting 4.285–4.300 support openen.
Voor de bearish structuur zou een duidelijke 4H reclaim en acceptatie boven ~4.550–4.570 het bearish continuation-scenario aanzienlijk verzwakken.
4. Marktpsychologie
De grootste valkuil is het najagen van de groene candles rond 4.460–4.500 na deze sterke rebound.
Smart-Money-denken:
Jaag geen expansie na. Wacht op de reactie.
De prijs kan:
Terugtrekken naar de entryzone.
Nabijgelegen liquiditeit ophalen.
Rejection of acceptance laten zien.
Daarna de volgende richting onthullen.
Het belangrijkste beslissingsgebied ligt rond 4.550–4.570.
Als kopers dit niveau reclaimen → begint de bullish structuur zich opnieuw op te bouwen.
Als verkopers deze zone verdedigen → kan deze rebound slechts een retracement zijn.
Laat de prijs naar het niveau komen. Laat de markt de setup bevestigen.
Geen financiële advisering
EUR/USD 2H – Professionelle Marktanalyse 🇩🇪📊 EUR/USD 2H – Professionelle Marktanalyse 🇩🇪
🔎 Gesamttrend: Bärisch 🔴
EUR/USD zeigt im 2-Stunden-Chart weiterhin eine bärische Marktstruktur. Nach dem starken Anstieg bis in den Bereich 1,1700–1,1720 kam es zu einer deutlichen Ablehnung. Anschließend bildete der Markt mehrere tiefere Hochs und tiefere Tiefs, was auf zunehmenden Verkaufsdruck hindeutet.
📉 Marktstruktur
Der vorherige Aufwärtstrend wurde durch einen Break of Structure (BOS) geschwächt. Danach entwickelte sich ein klarer bärischer Kanal.
Die aktuelle Erholung von etwa 1,1570 wirkt momentan eher wie ein Retracement innerhalb der übergeordneten Abwärtsstruktur und noch nicht wie eine bestätigte Trendwende.
🧱 Wichtige Widerstandszone
1,1660 – 1,1680 🟥
Diese Zone ist als Order Block markiert und liegt gleichzeitig nahe der oberen Begrenzung des bärischen Kanals.
Eine deutliche Ablehnung in diesem Bereich könnte den nächsten Abwärtsimpuls auslösen.
Darüber befindet sich der wichtige Widerstand bei:
1,1700 – 1,1720 ⚠️
🎯 Mögliche Short-Ziele
Bei einer bestätigten Ablehnung des Widerstands:
🎯 TP1: 1,1600
🎯 TP2: 1,1580
🎯 TP3: 1,1540
🧱 Major Support: 1,1502
Ein Break unter 1,1580 könnte zusätzlichen Verkaufsdruck in Richtung 1,1540–1,1502 erzeugen.
🟢 Bullische Ungültigkeit
Das bärische Szenario verliert an Stärke, wenn EUR/USD den Bereich 1,1680–1,1700 klar durchbricht und darüber bleibt.
Ein nachhaltiger Break über 1,1700 könnte den Weg zurück in Richtung 1,1720+ öffnen.
⚡ Trading-Bestätigung
Für einen professionelleren Einstieg sollte auf Bestätigung gewartet werden:
🔻 Bearishe Ablehnung bei 1,1660–1,1680 → Short-Signal
🔻 Lower High → bestätigt die Struktur
🔻 Break unter 1,1600 → zusätzliche Abwärtsbestätigung
🟢 Break über 1,1680–1,1700 → Short-Szenario geschwächt
🧠 Fazit
EUR/USD bleibt bärisch, solange der Kurs unter 1,1680–1,1700 handelt. Die aktuelle Aufwärtsbewegung kann als Retracement in Richtung des Order Blocks betrachtet werden. Eine bestätigte Ablehnung könnte den Kurs erneut Richtung 1,1580 → 1,1540 → 1,1502 führen.
📌 Bias: 🔴 SELL ON CONFIRMATION
📍 Widerstand: 1,1660–1,1680
🎯 Ziele: 1,1580 → 1,1540 → 1,1502
🛑 Invalidierung: über 1,1700–1,1720
📉 Struktur: Bärischer Kanal + Lower Highs + Order Block
Gold bildet ein Tief an der Buy Zone – Erholung Richtung EquilibNeu im Trading? Die einfache Version: Gold ist deutlich von seinen Hochs gefallen, hat eine wichtige Support-Zone erreicht und versucht nun offenbar, wieder nach oben zu drehen.
Auf dem 1H-XAUUSD-Chart war Gold zuvor stark gestiegen und erreichte schließlich die Premium Zone bei etwa 4.675–4.700. Im Smart Money Concepts gilt eine Premium Zone als ein relativ „teurer“ Bereich innerhalb der aktuellen Range, an dem Verkäufer häufig wieder aktiv werden. Genau das geschah hier: Der Preis durchbrach mehrere BOS-Strukturen nach unten und bestätigte damit die zunehmende Kontrolle der Verkäufer.
Der Abverkauf führte Gold anschließend bis in die BUY ZONE zwischen etwa 4.282 und 4.330. Dieser Bereich kann als Discount-Zone betrachtet werden – also ein Bereich, in dem Käufer häufig nach attraktiveren Preisen suchen.
Interessant für die Bullen: Gold bildete ein Tief bei 4.313,065 und entwickelt nun ein mögliches Rounded-Bottom-Muster. Statt einer schnellen V-förmigen Erholung entsteht eine langsamere, abgerundete Bodenbildung, was auf zunehmendes Kaufinteresse hindeuten kann.
Sollte sich diese Erholung fortsetzen, liegt das nächste wichtige Ziel im Bereich des Equilibrium Levels bei 4.490–4.530 – dem Mittelpunkt der jüngsten Range und einem natürlichen Ziel für eine Erholung.
Entscheidend bleibt die BUY ZONE bei etwa 4.282. Solange der Preis darüber bleibt, bleibt das Erholungsszenario gültig. Ein erneuter Bruch darunter wäre hingegen ein Warnsignal und könnte darauf hindeuten, dass die Verkäufer weiterhin die Oberhand haben.
Glaubst du, dass Gold sich zurück zum Equilibrium erholt, oder wird der Preis vorher noch einmal die Buy Zone testen?
XAUUSD — Bullishe Erholung trifft auf H1-WiderstandMarket Pulse
Gold erholt sich, während der US-Dollar und die Treasury-Renditen nachgeben. Schwächere ADP-Arbeitsmarktdaten haben den Druck durch die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Fed etwas reduziert.
Der nächste wichtige Fokus liegt auf dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, daher könnte die Volatilität hoch bleiben.
Was der Chart zeigt
XAUUSD hat sich stark von der Demand-Zone 4.285–4.295 erholt.
Die H1-Struktur hat sich nach einem bullishen CHoCH, gefolgt von einem BOS, verbessert. Während der Erholung hat der Kurs weiterhin höhere Tiefs gebildet.
Gold handelt aktuell bei etwa 4.431 und nähert sich der Rejection- + OB-Zone 4.447–4.462.
Da der Kurs bereits nahe am Widerstand liegt, ist es weniger attraktiv, hier neuen Long-Positionen hinterherzulaufen.
Ein Pullback in Richtung 4.388–4.405 wäre gesünder. Dieser Bereich kombiniert den markierten OB, das FVG und die vorherige Breakout-Struktur.
Falls die Korrektur tiefer ausfällt, ist 4.325–4.335 der nächste wichtige Supportbereich vor der größeren Demand-Zone darunter.
Wichtige Levels
4.447–4.462 — Rejection + OB
4.395–4.408 — H1 FVG
4.385–4.395 — Haupt-OB-Support
4.325–4.335 — Liquidität + kleiner OB
4.285–4.295 — Wichtige Demand-Zone
Mein Hauptplan
Der Hauptplan bleibt bullish.
Ich bevorzuge es, auf einen Pullback in Richtung 4.385–4.405 zu warten, anstatt direkt unterhalb des Widerstands zu kaufen.
Wenn die Käufer diesen Bereich verteidigen und eine bullishe Bestätigung erscheint, könnte Gold erneut in Richtung 4.447–4.462 steigen.
Ein klarer Ausbruch über diesen Widerstand würde die bullishe Erholung weiter stärken.
Was ich sehen möchte
Ich möchte sehen, dass der H1-Pullback oberhalb des markierten OB-/FVG-Bereichs hält und ein weiteres höheres Tief bildet.
Eine nachhaltige Bewegung unter 4.385 würde das kurzfristige Setup abschwächen und die Wahrscheinlichkeit einer tieferen Korrektur in Richtung 4.325–4.335 erhöhen.
Abschließende Einschätzung
Die kurzfristige H1-Struktur ist nach der starken Reaktion aus der Demand-Zone bullish geworden. Gold befindet sich jedoch inzwischen nahe am Widerstand, daher ist Geduld wichtig.
Vorerst bevorzuge ich Käufe nach einem Pullback, anstatt der Rally nahe 4.450 hinterherzulaufen.
Ich kann für dich auch die Auswirkungen der morgigen NFP-Daten auf den Gold-Bias verfolgen.
Gold Just Invalidated the Downside — Inverse Head & ShouldersDer Markt interessiert sich nicht für deine vorherige Meinung. Wenn sich die Struktur ändert, muss sich der Plan mit ihr ändern.
In der letzten veröffentlichten Ansicht arbeitete Gold innerhalb eines bärischen Beins. Dieses Szenario verliert nun an Gültigkeit.
Der Preis konnte sich nicht weiter nach unten ausdehnen, eroberte wichtiges kurzfristiges Territorium zurück und hat eine saubere Inverse Schulter-Kopf-Schulter auf dem H1-Zeitrahmen gedruckt.
Linke Schulter, Kopf und rechte Schulter sind klar definiert. Die Nackenlinie wurde getestet und der Preis versucht, Akzeptanz darüber aufzubauen. Dies ist kein "hoffnungsvoller Bounce" mehr. Es ist ein struktureller Wandel.
Was hat sich geändert?
Die Verkäufer hatten ihre Chance nach dem scharfen Rückgang. Sie konnten die Tiefs nicht verteidigen. Jeder korrektive Push nach oben war stärker als der vorherige, und die rechte Schulter bildet sich auf einem höheren Niveau als die linke — ein klassisches Zeichen dafür, dass das Abwärtsmomentum nachlässt.
Das aktualisierte Setup
Wir jagen der Ausbruchskerze nicht hinterher. Wir lassen den Preis entweder:
Über der Nackenlinie halten und fortfahren, oder
In die Widerstand-zu-Unterstützung / Pullback-Zone um 4390 – 4410 zurückkehren und bullische Akzeptanz zeigen.
Wenn diese Zone hält und die Preisdynamik bestätigt (starke Rückeroberung, Ablehnung der Tiefs oder bullische Fortsetzungskerze), öffnet sich der Weg zu den gemessenen Zielen.
Daytrading-Ziel: 4529
Kurzfristiges Ziel: 4600
Invalidierungslevel: 4350
Ein sauberer Bruch und ein Halten unter 4350 würde die Inverse Schulter-Kopf-Schulter-Struktur negieren und eine vollständige Neubewertung erzwingen.
Bis dahin hat sich die Tendenz von korrektiver Abwärtsbewegung zu potenzieller bullischer Umkehr gewendet.
Vorherige bärische Welle: verblassend.
Aktuelle Struktur: Inverse H&S in Kontrolle.
Ausführung: Geduld beim Retest, nicht Antizipation an den Hochs.
Risikowarnung:
Diese Analyse dient ausschließlich Bildungszwecken und stellt keine Finanzberatung dar. Gold ist hochvolatil und kann sich um strukturelle Niveaus schnell umkehren. Verwende immer definiertes Risiko und angemessene Positionsgröße.
XAUUSD — Kaufen beim H1-Fibonacci-PullbackFundamentalanalyse
Gold hat sich erholt, da der US-Dollar und die Treasury-Renditen vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag nachgeben. Die privaten ADP-Beschäftigungszahlen für August stiegen lediglich um 38.000 gegenüber erwarteten 48.000, was auf eine schwächere Einstellungsdynamik hindeutet und einen Teil des Drucks durch die Erwartungen an weitere Fed-Zinserhöhungen reduziert.
Die Nonfarm Payrolls am Freitag bleiben der unmittelbare Hauptkatalysator. In der kommenden Woche könnten der PPI am 10. September und der CPI am 11. September den Ausblick auf die Fed-Sitzung im September erneut verändern.
Technische Analyse
Im H1-Chart handelt XAUUSD nahe 4.428 nach einer starken Erholung aus der Demand-Zone um 4.280. Der Preis hat eine bullishe CHoCH/BOS-Sequenz gebildet und testet nun die fallende Widerstandstrendlinie nahe dem Swing-High bei 4.443.
Anstatt der Erholung hinterherzulaufen, liegt die bevorzugte Kaufzone bei 4.374–4.401. Dort treffen Fibonacci 0,382–0,618 und die markierte Demand-Struktur zusammen.
Wenn die Käufer diesen Bereich verteidigen, könnte Gold zunächst 4.443 erneut testen und anschließend in Richtung der Zielzone bei 4.520–4.545 ausbrechen.
Wichtige Schlüsselniveaus
Aktueller Preis: 4.428,36
Hauptkaufzone: 4.374–4.401
Kurzfristige Unterstützung: 4.400–4.417
Kurzfristiger Widerstand: 4.435–4.444
Liquiditätsbereich: 4.443–4.450
Hauptziel: 4.520–4.545
Invalidierung: unter 4.355
Trading-Szenario
Hauptkaufsetup
Einstieg: 4.374–4.401
Stop Loss: 4.350
Take Profit 1: 4.443
Take Profit 2: 4.480
Take Profit 3: 4.520–4.545
Kaufbedingung
Warten Sie auf einen kontrollierten Pullback in die Fibonacci-Kaufzone und eine klare bullishe Bestätigung.
Ein Liquiditätssweep, ein langer unterer Docht, eine bullishe Engulfing-Kerze, ein gescheiterter Breakdown unter 4.374 oder ein H1-Reclaim über 4.400 könnten erneuten Kaufdruck bestätigen.
Falls der Preis unter 4.355 ausbricht und sich dort hält, ist das bullishe Fortsetzungssetup nicht mehr gültig.
Gesamtausblick
Die H1-Struktur verschiebt sich nach der starken Reaktion aus der Demand-Zone von einer bearishen Delivery-Phase in eine korrigierende bullishe Phase.
Für die kommende Woche besteht der bevorzugte Plan darin, dem Preis nahe des Trendlinienwiderstands nicht hinterherzulaufen, sondern auf einen Rücklauf in den Bereich 4.374–4.401 zu warten.
Wenn diese Value-Zone hält, könnte XAUUSD zunächst 4.443 angreifen und sich anschließend möglicherweise in Richtung 4.520–4.545 ausdehnen.
Die NFP-Daten am Freitag könnten die erste Richtung bestimmen, während PPI und CPI in der kommenden Woche den nächsten größeren Volatilitätsimpuls liefern könnten.
Erwarten Sie, dass Gold die Kaufzone 4.374–4.401 erneut testet, bevor es sich in Richtung 4.520 bewegt?
SLL Reaction Opens Recovery Setup
Fundamentalanalyse
Gold bleibt unter Druck, da der US-Dollar und die Treasury-Renditen weiter steigen. Die erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben zudem die Ölpreise nach oben getrieben, was die Inflationssorgen und die Erwartungen an mögliche Zinserhöhungen der Fed verstärkt. Die ADP-Daten und der NFP-Bericht am Freitag sind die nächsten wichtigen Katalysatoren.
Technische Analyse
Auf dem H1-Chart hat Gold eine starke Abwärtsbewegung von 4.636 abgeschlossen und reagiert nun aus der SLL-Supportzone 4.278–4.305.
Nach einem derart ausgeprägten Rückgang könnte sich eine korrigierende Erholung entwickeln. Der erste Aufwärtstest liegt bei der Fibo-Zone 4.348–4.375. Sollte es den Käufern gelingen, diesen Bereich zurückzuerobern, könnte sich die Bewegung in Richtung 4.415–4.458 ausweiten, wo sich die vorherige Struktur und eine stärkere Volume-Profile-Aktivität befinden.
Wichtige Schlüsselzonen
4.610–4.635 — BSL / Major Resistance
4.415–4.458 — OB + Support
4.348–4.375 — Fibo Zone
4.278–4.305 — SLL / Main Support
Trading-Szenario
Die Buy-Priorität bleibt nur bestehen, wenn 4.278–4.305 hält und H1 eine bullische Reaktion bestätigt.
Target: 4.348–4.375 zuerst, anschließend 4.415–4.458.
Invalidation: H1 Acceptance unter 4.278.
Gesamtbild
Die übergeordnete kurzfristige Struktur bleibt bearish, aber Gold ist inzwischen tief in den Support-Bereich vorgedrungen. Eine bestätigte SLL-Reaktion könnte eine korrigierende Erholung in Richtung der Fibo-Zone auslösen.
Können die Käufer 4.300 verteidigen und damit die nächste Erholungswelle starten?






















