EURUSDEURUSD wird auf dem 1H-Chart weiterhin innerhalb eines klaren aufsteigenden Kanals gehandelt.
Nach dem jüngsten bullischen Ausbruch zeigt der Preis nun einen kurzfristigen Pullback in Richtung des Fibonacci-Bereichs von 0,5–0,618, etwa bei 1,1417–1,1430. Diese Zone stimmt auch mit der Unterstützung in der Mitte des Kanals überein, was sie zu einem wichtigen Bereich macht, den man beobachten sollte.
Wenn die Käufer diese Zone verteidigen und der Preis eine bullische Bestätigung zeigt, könnte EURUSD weiter in Richtung des nächsten Ziels bei etwa 1,1480 steigen, nahe der oberen Begrenzung des Kanals.
Derzeit würde ich vermeiden, der Bewegung direkt hinterherzulaufen. Darauf zu warten, dass der Pullback hält und eine Bestätigung durch die Käufer erfolgt, würde ein saubereres Setup mit einem besseren Risiko-Rendite-Verhältnis bieten.
Chartmuster
GBPUSDGBPUSD erholt sich derzeit nach dem starken Rückgang und nähert sich nun einem wichtigen Widerstandsbereich.
Dieser Bereich stellt das Zusammentreffen des vorherigen Widerstands mit dem Fibonacci-Retracement von 50 % bis 61,8 % dar, wodurch die Wahrscheinlichkeit für zunehmenden Verkaufsdruck relativ hoch ist.
Sollten die Verkäufer diesen Bereich erfolgreich verteidigen, könnte GBPUSD eine Korrektur ausbilden und den Abwärtstrend in Richtung 1,3270 fortsetzen.
Derzeit ist es sinnvoll, abzuwarten, bis der Kurs den Widerstandsbereich testet und ein Bestätigungssignal liefert, bevor ein Einstieg in den Markt in Betracht gezogen wird.
Goldanalyse & Handelsstrategie | 6. Juli✅ 4-Stunden-Trendanalyse
Im 4-Stunden-Zeitrahmen bildete Gold zunächst im Bereich von 3943 ein kurzfristiges Tief und setzte anschließend seine Erholung fort. Nach einem schnellen Anstieg bis in den Bereich von 4195 ging der Kurs in eine Konsolidierungsphase auf hohem Niveau über und schwankt derzeit wiederholt innerhalb der Spanne von 4168–4180. Die übergeordnete bullische Struktur bleibt weiterhin intakt.
Obwohl der kurzfristige Trend nach wie vor relativ stark ist, konnte Gold die wichtige Widerstandszone zwischen 4195 und 4221 bislang nicht nachhaltig durchbrechen. Daher ist die aktuelle Marktstruktur eher als Konsolidierungs- und Akkumulationsphase nach dem vorherigen Anstieg zu betrachten.
✅ 1-Stunden-Trendanalyse
Im 1-Stunden-Chart stieg Gold zuvor schnell bis auf 4195,39, bevor der Kurs in eine seitliche Konsolidierung auf hohem Niveau überging. Der Preis ist inzwischen wieder über den MA5 und den MA10 gestiegen und notiert weiterhin oberhalb des MA20 sowie der Mittellinie der Bollinger-Bänder im Bereich von 4166.
Wenn Gold sich stabil über 4180 halten und das vorherige Hoch bei 4195 durchbrechen kann, dürfte der Kurs anschließend die Zone von 4205–4213 testen. Ein weiterer Ausbruch über 4213 könnte den Weg zur oberen Bollinger-Band-Linie im 4-Stunden-Chart bei etwa 4221 öffnen.
Fällt der Kurs hingegen unter 4166 und verliert anschließend auch 4152, könnte sich die kurzfristige Korrektur bis in den Bereich von 4136 ausweiten. Das Niveau von 4136 entspricht dem MA10 im 4-Stunden-Chart und stellt zugleich eine wichtige Verteidigungszone für die aktuelle Aufwärtsbewegung dar.
🔴 Wichtige Widerstandsniveaus
● 4185–4205: Kurzfristige Widerstandszone
● 4213–4221: Starke kurzfristige Widerstandszone
● 4255–4282: Mittelfristige strukturelle Widerstandszone
🟢 Wichtige Unterstützungsniveaus
● 4166–4152: Kurzfristige Unterstützungszone
● 4136–4127: Unterstützungszone am unteren Bollinger-Band
● 4100–4099: Wichtige Trennzone zwischen Bullen und Bären
● 4080–4055: Mittelfristige defensive Unterstützungszone
✅ Referenz für die Handelsstrategie
🔰 Kaufstrategie: Auf einen Rücksetzer und eine bestätigte Stabilisierung warten, bevor Long-Positionen eröffnet werden
👉 Aggressive Kaufzone: 4160–4150
👉 Konservative Kaufzone: 4136–4127
🎯 Ziele: 4185 → 4195 → 4205 → 4213
⚠️ Das wichtigste Ungültigkeitsniveau für die bullische Strategie liegt unter 4100. Sollte sich der Kurs dauerhaft unter 4100 halten, besteht die Gefahr, dass sich die aktuelle Konsolidierung auf hohem Niveau zu einer tieferen Korrektur entwickelt.
🔰 Verkaufsstrategie: In der Nähe starker Widerstände nach kurzfristigen Short-Gelegenheiten suchen
👉 Verkaufszone 1: 4195–4205
👉 Verkaufszone 2: 4213–4221
🎯 Ziele: 4180 → 4168 → 4152 → 4136
⚠️ Sollte Gold unter 4152 fallen und dieses Niveau nach einer Erholung nicht zurückerobern können, könnte der kurzfristige Verkaufsdruck den Kurs weiter in Richtung 4136–4127 drücken. Wird auch 4127 unterschritten, könnte Gold anschließend bis in den Bereich von 4100–4099 zurückfallen.
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EUR/USD (2H) – Professionelle Technische Analyse📊🇩🇪 EUR/USD (2H) – Professionelle Technische Analyse
📈 Smart Money Concept (SMC) | Marktstruktur & Handelsausblick
🔍 Marktausblick: Kurzfristig Bullisch 📈
Der EUR/USD zeigt einen Wechsel von einem bärischen zu einem bullischen Marktumfeld. Nach einem bestätigten Change of Character (ChoCH) konnte der vorherige Abwärtstrend gebrochen werden. Aktuell konsolidiert der Kurs oberhalb einer wichtigen Unterstützungszone – ein Hinweis darauf, dass die Käufer weiterhin die Kontrolle haben.
🏗️ Marktstruktur
🔻 Vorheriger Abwärtstrend
Serie von tieferen Hochs (Lower Highs) und tieferen Tiefs (Lower Lows).
Starker Verkaufsdruck führte den Kurs bis in den Bereich von 1,1325.
🔄 Change of Character (ChoCH) ✅
Der Kurs durchbrach die letzte bedeutende Widerstandsstruktur.
Dies signalisiert einen möglichen Trendwechsel.
Erste Bestätigung für eine bullische Marktstruktur.
📈 Aufsteigender Trendkanal
Der Kurs bewegt sich innerhalb eines steigenden Kanals.
✅ Merkmale:
Höhere Hochs (Higher Highs)
Höhere Tiefs (Higher Lows)
Positive Marktstruktur
Solange der Kurs oberhalb der unteren Trendlinie bleibt, bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend intakt.
📦 Order Block (OB)
🟢 Bullischer Order Block:
1,1405 – 1,1420
Dieser Bereich stellt eine starke Nachfragezone dar.
Mögliches Szenario:
Rücklauf in den Order Block.
Käufer treten erneut in den Markt ein.
Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.
🎯 Bullische Kursziele
🎯 Ziel 1
1,1460
Erste Widerstandszone
🎯 Ziel 2
1,1500
Psychologische Marke
Widerstand im Trendkanal
🎯 Ziel 3
1,1520 – 1,1540
Angebotszone (Supply)
🚀 Hauptziel
1,1540 – 1,1585
Fair Value Gap (FVG)
Wahrscheinliches Ziel institutioneller Marktteilnehmer
🟩 Fair Value Gap (FVG)
Die grün markierte Zone zwischen
1,1540 und 1,1585
stellt eine Marktineffizienz dar.
Institutionelle Händler steuern solche Bereiche häufig an, bevor eine neue Marktreaktion erfolgt.
🛡️ Wichtige Unterstützungen
📍 Niveau Bedeutung
🟢 1,1420 Kurzfristige Unterstützung
🟢 1,1405 Bullischer Order Block
🟢 1,1375 Untere Trendkanallinie
🟢 1,1325 Wichtige Hauptunterstützung
Ein nachhaltiger Bruch unter 1,1400 würde das bullische Szenario deutlich abschwächen.
⚡ Handelsszenario
✅ Bullisches Setup
Rücklauf in den Order Block abwarten.
Auf eine bullische Bestätigung achten (z. B. Bullish Engulfing oder Ablehnungskerze).
Long-Position eröffnen.
Kursziele:
🎯 1,1460
🎯 1,1500
🎯 1,1560+
❌ Bärisches Szenario
Sollte der Kurs:
unter den Order Block fallen,
den steigenden Kanal nach unten verlassen,
tiefere Tiefs bilden,
wäre die bullische Struktur ungültig. In diesem Fall könnten die Bereiche 1,1375 oder 1,1325 erneut getestet werden.
📋 Professionelle Zusammenfassung
📊 Faktor Bewertung
📈 Trend 🟢 Bullisch
🔄 Marktstruktur ✅ ChoCH bestätigt
📦 Order Block 🟢 Starke Nachfragezone
📈 Trendkanal 🟢 Aufwärtsgerichtet
🎯 Hauptziel 1,1540 – 1,1585 (FVG)
⚠️ Risiko Schlusskurs unter 1,1400
⭐ Fazit
🟢 Gesamtbewertung: Bullisch
Die Chartstruktur zeigt ein klassisches Smart Money Concept (SMC)-Setup:
✅ ChoCH bestätigt den Trendwechsel.
✅ Der Kurs bewegt sich in einem steigenden Trendkanal.
✅ Der Order Block bietet einen attraktiven Bereich für einen möglichen Rücksetzer.
✅ Das Fair Value Gap (FVG) dient als realistisches Aufwärtsziel.
💡 Trading-Tipp: Geduld ist entscheidend. Ein Einstieg nach einer bestätigten Reaktion im Order Block bietet in der Regel ein besseres Chancen-Risiko-Verhältnis als ein Einstieg direkt in den laufenden Anstieg.
Prognose zur Goldkursentwicklung am MontagGold wird am Montag generell seitwärts mit leicht bullischer Tendenz handeln, gestützt von der bullischen Stimmung nach den positiven NFP-Daten. Allerdings hat der Kurs zuletzt stark zugelegt, wodurch die Stundenindikatoren sich im überkauften Bereich befinden. Der Kurs wird zunächst ansteigen, anschließend zurückfallen, um die Indikatoren zu korrigieren; anhaltende einseitige Aufwärtsbewegungen sind unwahrscheinlich.
Der zentrale Handelsbereich des Tages liegt bei 4140–4195. Zwischen 4180 und 4195 herrscht starker Verkaufsdruck; der Kurs gerät bei Erreichen dieser Zone unter Druck und sinkt. Dies eignet sich für kurzfristige Short-Positionen mit Zielen bei 4160 und 4140. Der Bereich 4140–4150 stellt eine wichtige Kaufunterstützung dar, an der bei Rückgängen Long-Positionen eröffnet werden können.
4200–4220 bildet eine starke mittelfristige Widerstandszone, die Gold am Montag kaum durchbrechen und darüber halten kann. 4100 ist die zentrale Trennlinie zwischen Bullen und Bären auf kurze Sicht. Solange dieses Niveau nicht nachhaltig unterschritten wird, bleibt die Struktur der Erholungsbewegung intakt.
Für den Montag sind keine wichtigen Wirtschaftsdaten vorgesehen. Der Markt verarbeitet lediglich die nachhaltige bullische Dynamik der NFP-Daten, es fehlen neue Treiber für weitere Kurssteigerungen. Ein Kauf bei hohen Kursen wird nicht empfohlen; ein Kauf bei Rückgängen an Unterstützungsbereichen ist die vorsichtigere Vorgehensweise.
Risikohinweis: Sollten der US-Dollar-Index und die Treasury-Renditen kurzfristig ansteigen, erfährt Gold stärkere Rückgänge und testet voraussichtlich das wichtige Unterstützungsniveau bei 4100.
Der starke Dollar als Belastung für die Finanzmärkte !Hallo liebe TradingView-Community 👋
Werfen wir heute einen Blick auf den DXY 🚨(US-Dollar-Index), denn dieser könnte in den kommenden Wochen eine entscheidende Rolle für den gesamten Finanzmarkt und insbesondere für den Kryptomarkt spielen.
Betrachtet man den Weekly Chart, erkennt man sehr gut, dass sich der DXY über mehr als ein Jahr in einer ausgedehnten Seitwärtsphase bewegt hat. Während dieser Zeit wurde die psychologisch wichtige 100-Punkte-Markemehrfach angelaufen. Jeder Ausbruchsversuch scheiterte zunächst, wodurch sich ein klar definierter Widerstandsbereich etablierte.
Im Juni gelang dem DXY schließlich der entscheidende Ausbruch über diesen Widerstand. Gleichzeitig konnte der Kurs auch die 50 Wochen EMA zurückerobern, was aus technischer Sicht als deutlich positives Signal zu werten ist.
Aktuell sehen wir eine leichte Konsolidierung nach diesem Ausbruch. Genau diese Bewegung sorgt momentan dafür, dass die Finanzmärkte und insbesondere Bitcoin sowie der gesamte Kryptomarkt etwas Luft zum Atmen bekommen. Das überrascht nicht, denn historisch betrachtet gilt ein stärker werdender US-Dollar häufig als Gegenwind für risikoreiche Anlageklassen wie Aktien und Kryptowährungen. Steigt der Dollar deutlich an, geraten diese Märkte oftmals unter Druck.
Aus charttechnischer Sicht spricht jedoch weiterhin vieles dafür, dass der DXY seinen übergeordneten Aufwärtstrend fortsetzen könnte. Ein Markt konsolidiert nicht über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr, bricht anschließend dynamisch nach oben aus und entwickelt sich dann in den meisten Fällen nicht einfach zu einem bedeutungslosen Fehlausbruch. Solche langen Akkumulations- beziehungsweise Konsolidierungsphasen dienen häufig als Grundlage für größere Trendbewegungen.
Daher wäre es aus meiner Sicht sogar vollkommen gesund, wenn der DXY die 50 Wochen EMA noch einmal testet. Solange diese Durchschnittslinie als Unterstützung verteidigt wird, würde dies den Ausbruch technisch bestätigen und gleichzeitig ein weiteres bullisches Signal liefern. Genau ein solcher erfolgreicher Retest wäre aus Sicht der Charttechnik häufig der Ausgangspunkt für die nächste Aufwärtsbewegung.
Das nächste wichtige Kursziel beziehungsweise der nächste größere Widerstandsbereich liegt anschließend bei rund 104,4 Punkten, welcher im Chart durch die erste rote Widerstandslinie markiert wird.
Sollte sich dieses Szenario tatsächlich entfalten und der US Dollar seine Stärke weiter ausbauen, dürfte dies den Risikoanlagen erneut erheblichen Gegenwind bescheren. Davon wären nicht nur Bitcoin, sondern der gesamte Kryptomarkt sowie viele wachstumsorientierte Aktien betroffen.
Wie immer gilt:
Kein Szenario ist garantiert. Die Charttechnik arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten und nicht mit Gewissheiten. Dennoch liefert der aktuelle Chart des DXY derzeit mehrere technische Signale, die für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends sprechen. Aus diesem Grund lohnt es sich, den Dollar in den kommenden Wochen besonders aufmerksam zu beobachten.
„Disziplin schlägt Emotionen. Gemeinsam Kapital schützen und langfristig profitabel bleiben.“
Wer viel Geld hat, kann spekulieren.
Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren.
Wer kein Geld hat, muss spekulieren.
Mit freundlichen Grüßen
ANDO & LetzCrypto ❤️🔥
Goldmarkt-Analyse für den nächsten MontagAufgrund des amerikanischen Unabhängigkeitstags bleiben die US-Märkte den gesamten Tag geschlossen. Die gesamte bullische Stimmung durch die enttäuschenden Non-Farm-Payrolls wird sich am Montag gebündelt auswirken. Im Juni wurden nur 57.000 neue Arbeitsplätze geschaffen – deutlich unter den Markterwartungen. Zusätzlich wurden die Beschäftigungsdaten der beiden Vormonate nach unten korrigiert. Dadurch sanken die Marktwetten auf Zinserhöhungen der Fed in diesem Jahr deutlich, US-Dollar und US-Staatsanleiherenditen fielen gleichzeitig. Dies ist der zentrale Treiber für die Erholung des Goldpreises.
Dennoch gibt es klare Obergrenzen für diese positiven Impulse. Die Inflation liegt nach wie vor über dem 2-Prozent-Ziel der Fed, die Notenbankvertreter haben keine Signale für Zinssenkungen gesendet, sondern lediglich den Zeitpunkt möglicher Zinserhöhungen verschoben. Das Umfeld hoher Zinsen hat sich nicht grundlegend geändert. Der aktuelle Anstieg ist lediglich eine korrektive Erholung nach vorherigen Kursverlusten und keine Umkehr des mittelfristigen Trends.
Für den nächsten Montag sind keine wichtigen US-Wirtschaftsdaten vorgesehen, es finden lediglich wenige Reden von Fed-Vertretern statt. Der Handel wird technisch geprägte Seitwärtsbewegungen dominieren, Bullen und Bären zeigen starke Abwartestimmung. Kapital geht keine aggressiven einseitigen Positionen ein, alle Marktteilnehmer warten auf die US-CPI-Inflationsdaten vom 10. Juli, um die weitere Richtung zu bestimmen.
Geopolitisch bleibt die Lage im Nahen Osten ruhig, es gibt keine plötzlichen risikobedingten Verkaufswellen oder starken bullischen Impulse, die den Goldpreis nennenswert beeinflussen könnten. Daher ist ein starker einseitiger Kurssprung am Montag unwahrscheinlich. Der Goldpreis bewegt sich insgesamt seitwärts mit leicht bullischer Tendenz – eine Konsolidierung nach dem durch die Arbeitsmarktdaten ausgelösten Anstieg.
Ein kurzfristiger Aufwärtskanal hat sich ausgebildet: Die 4-Stunden-Durchschnittskurven zeigen eine bullische Ausrichtung, am unteren Ende des Tagescharts hat sich eine Doppelboden-Unterstützung gebildet, kurzfristig haben die Bullen die Oberhand. Dennoch begrenzen übereinanderliegende Verkaufsaufträge aus verlorenen Positionen dauerhaft das Aufwärtspotenzial.
Der erste wichtige Widerstand liegt bei 4200, der zentrale Widerstandsbereich dieser Erholung. Sollte der Kurs am Montag bis zu dieser Marke steigen, wird er höchstwahrscheinlich ins Stocken geraten und zurückfallen. Falls die bullische Kraft über die Erwartungen hinaus ausreicht, um dauerhaft über 4200 zu bleiben, liegt der nächste Widerstandsbereich zwischen 4250 und 4275.
Die zentrale Unterstützungsmarke nach unten ist 4100, der Ausgangspunkt des durch die Arbeitsmarktdaten getriebenen Anstiegs. Solange diese Marke am Montag nicht nachhaltig durchbrochen wird, bleibt die kurzfristige bullische These gültig. Die sekundäre Unterstützungsmarke bei Rückgängen liegt bei 4070 – der Hauptbereich für Käufe bei Tagesrückgängen.
🎯 Ich teile täglich Handelsstrategien
Goldprognose für MontagGold wird am Montag in einem breiten Seitwärtsbereich mit leicht bullischer Tendenz gehandelt, dauernde einseitige Aufwärtsbewegungen sind unwahrscheinlich. Die positive Stimmung nach den NFP-Daten stützt den Kurs, jedoch befinden sich die Stundenindikatoren stark im überkauften Bereich. Der Kurs steigt zunächst bis zum Widerstand und fällt anschließend für eine technische Korrektur zurück. Es sind keine datenrelevanten Veröffentlichungen geplant, daher fehlen neue bullische Treiber.
Der tägliche Handelsbereich liegt bei 4140–4195. Zwischen 4180 und 4195 entsteht starker Verkaufsdruck, dieser Bereich eignet sich für Short-Positionen mit Zielen bei 4160 und 4140. Rückgänge bis 4140–4150 bieten gute Einstiegsmöglichkeiten für Käufe. Der Bereich 4200–4220 stellt einen starken mittelfristigen Widerstand dar, den Gold am Montag kaum durchbrechen und darüber halten kann. 4100 ist die kurzfristige Trennlinie zwischen Bullen und Bären; die Struktur der Erholungsbewegung bleibt intakt, solange dieses Niveau nicht nachhaltig unterschritten wird.
Ein Kauf bei hohen Kursen wird nicht empfohlen. Es ist vorsichtiger, auf Rückgänge an Unterstützungsbereichen zu warten, bevor Long-Positionen eröffnet werden. Sollten der US-Dollar-Index und die Treasury-Renditen ansteigen, vertieft sich die Korrektur des Goldkurses, wodurch voraussichtlich das wichtige Unterstützungsniveau bei 4100 getestet wird. Jeder plötzliche Aufwärtsschub durch Flucht in sichere Anlagen ist nur vorläufig und kann keine dauerhaften Hochkurse halten.
BTCUSDT am Widerstand abgewiesenAuf dem 1-Stunden-Chart zeigt BTCUSDT Schwächesignale, nachdem der Ausbruch über das Widerstandsniveau von 63.090 gescheitert ist. Der Kurs versuchte eine Erholung, wurde jedoch am Widerstandsbereich abgewiesen, was darauf hindeutet, dass Verkäufer diese Zone verteidigen.
Die hervorgehobene Widerstandszone zwischen 62.700 und 62.950 bleibt ein entscheidender Angebotsbereich. Solange BTC unter diesem Bereich notiert, spricht die kurzfristige Tendenz für eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung. Ein Unterschreiten der aktuellen Unterstützungsmarke der Konsolidierungsphase könnte verstärkten Verkaufsdruck auslösen.
Wichtige Marken
Hauptwiderstand: 63.300 – 63.550
Widerstand: 62.700 – 62.950
Ungültigkeitsmarke: Stundenschlusskurs über 63.090
Ziel 1: 62.360
Ziel 2: 62.080
Handelsidee
Achten Sie auf eine anhaltende Ablehnung oder eine bärische Bestätigung unterhalb der Widerstandszone.
Ein Ausbruch nach unten aus der aktuellen Konsolidierungsphase könnte den Weg in Richtung 62.360 und anschließend 62.080 ebnen.
Sollten die Käufer die Marke von 63.090 mit starkem Momentum zurückerobern, wäre das bärische Szenario hinfällig und BTC könnte die Hauptwiderstandszone erneut testen.
Vollständige bärische Logik für nächste Woche📉Vollständige bärische Logik für nächste Woche
(Unterdrückung der Erholungshöhe, mittelfristige Marktfaktoren)
💲1. Langfristige makroökonomische Zinslogik: Ein anhaltend hohes Zinsumfeld wird naturgemäß Druck auf den Goldpreis ausüben.
Der zentrale Preisanker für den mittel- bis langfristigen Markt ist die Annahme, dass die hohen Zinsen bis Anfang 2027 beibehalten werden, wobei die Option einer Zinserhöhung noch in diesem Jahr besteht. Da Gold keine Zinsen abwirft, werden Fonds bei hohen Realrenditen von US-Staatsanleihen vorrangig in verzinsliche US-Staatsanleihen investieren, was zu einem kontinuierlichen Abfluss langfristiger Gelder aus Edelmetallen führt.
Ein schwächer als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht korrigiert die Erwartungen an eine Zinserhöhung lediglich kurzfristig und ändert nichts am zentralen Ziel der Fed, die Inflation zu bekämpfen. Mittelfristig stehen die Goldpreise weiterhin unter Bewertungsdruck, und alle Erholungshochs zwischen 4190 und 4230 bieten hervorragende Short-Möglichkeiten.
🚩2. Logik der Fondsstruktur: Langfristiger Verkaufsdruck im ETF, die Auflösung von Yen-Carry-Trades und hohe Gewinnmitnahmen erzeugen einen dreifachen Verkaufsdruck, was zu einem Mangel an langfristigen zusätzlichen Mitteln für die Erholung führt.
Der SPDR Gold ETF befindet sich weiterhin in einem kontinuierlichen Abflusskanal, wobei lediglich ein geringer täglicher Anstieg auf eine kurzfristige Sondierungsbewegung hindeutet. Gehebelte Fonds mit Yen-Carry-Trades verkaufen weiterhin Gold-Long-Positionen während der Erholungen. Oberhalb von 4190 hat sich eine große Menge historisch gebundenen Kapitals angesammelt. Unter diesem dreifachen Verkaufsdruck schrumpft das Erholungsvolumen weiter, und eine Erholung ohne Volumenunterstützung ist äußerst schlecht nachhaltig. Gewinnmitnahmen nach einem Anstieg könnten leicht zu einem schnellen Rücksetzer führen.
🚀3. Technische Analyse: Langfristige bärische Struktur: Der Tageschart zeigt einen intakten, vollständigen Abwärtstrendkanal. Die Erholung ist lediglich eine Fortsetzung des Abwärtstrends.
Tageschart: Der mittelfristige Abwärtstrendkanal, der bei 5600 begann, ist weiterhin intakt. Der Kurs ist unter die 5-, 10- und 20-Tage-Durchschnitte gefallen, und das gleitende Durchschnittssystem ist generell bärisch. Das MACD-Histogramm kontrahiert leicht, hat aber kein gültiges Golden-Cross-Umkehrsignal gebildet. Der RSI hat sich von stark überverkauften Bereichen in die neutrale Zone erholt. Starke Widerstandsniveaus liegen bei 4190, 4230 und 4260, wobei die mittelfristige Abwärtstrendlinie bei 4260 einen extremen Widerstand darstellt.
4-Stunden-Chart: Es hat sich ein typischer gestufter Abwärtstrendkanal gebildet, dessen Hochs weiter fallen. 4190 ist das erste starke Widerstandsniveau für diese Erholung, und 4230 ist ein wichtiges Widerstandsniveau, das sich vom vorherigen Konsolidierungstief entwickelt hat. Der aktuelle Kurs von 4175 notiert knapp unter dem ersten Widerstandsniveau, was auf konzentrierten Verkaufsdruck nach jeder Aufwärtsbewegung hindeutet.
1-Stunden-Chart: Nachdem die US-Arbeitsmarktdaten eine einseitige Rallye ausgelöst hatten, schwächt sich die kurzfristige Aufwärtsdynamik allmählich ab. Die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte steigen zwar an, die mittel- und langfristigen jedoch weiterhin abwärtsgerichtet. Die Marken von 4190 und 4230 bilden einen gestuften Widerstand. Sollte der Verbraucherpreisindex (VPI) nach der Konsolidierung und der Realisierung der Gewinne stärker als erwartet ausfallen, dürfte eine deutliche Kurskorrektur einsetzen.
Gold-Wochenbericht: US-Arbeitsmarktdaten lösen Erholung aus – KaGold-Wochenbericht: US-Arbeitsmarktdaten lösen Erholung aus – Kann die 4200-Dollar-Marke durchbrochen werden? Ein Blick auf den Trend der nächsten Woche!
📈 Vorheriger Bericht: Verzweifelte Gegenoffensive der Bullen – Erste positive Woche seit fünf Wochen erwartet!
Diese Woche erlebte der Goldmarkt einen starken Kontrast! 💥 Nach den unerwartet schwachen US-Arbeitsmarktdaten für Juni fiel der Dollar deutlich, und die Goldbullen starteten eine verzweifelte Gegenoffensive. Die Preise stiegen drei Handelstage in Folge stark an. Der Wochenchart steuert auf den ersten positiven Schlusskurs seit fast fünf Wochen zu! 🎉
Trotz der starken Erholung blieb der Goldpreis jedoch fest an der wichtigen psychologischen Marke von 4200 Dollar hängen. Verstärkt durch den Liquiditätsengpass infolge des US-Unabhängigkeitstags befindet sich der Markt derzeit in einem Dilemma. Die Divergenz zwischen Bullen und Bären verstärkt sich; ist dies die Ruhe vor dem Sturm?
🔍 Fundamentaldaten: Drei zentrale Logiken bestimmen die Richtung!
⚠️ Negative Faktoren (Hohe Zinsen): Die Abschwächung der Forward Guidance der Fed hat das Marktvertrauen in ein anhaltend hohes Zinsniveau verstärkt. Gold, ein zinsloses Anlagegut, ist kostspielig. Sollten die nachfolgenden Inflationsdaten die Erwartungen übertreffen, wird die Angst vor Zinserhöhungen den Goldmarkt erneut belasten. 💔 Gleichzeitig schwächt sich die geopolitisch bedingte Nachfrage nach sicheren Anlagen ab, und die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich wieder verstärkt auf die makroökonomischen Daten.
🛡️ Unterstützung bleibt bestehen (Goldkäufe der Zentralbanken als Basis): Der Prozess der „Entdollarisierung“ der globalen Zentralbanken bleibt unverändert, und die Nachfrage nach physischem Gold ist weiterhin die stärkste Stütze für Gold. Diese Kursgewinne werden vorläufig als „Überverkauft-Erholung“ definiert, eine Trendwende bedarf jedoch weiterer Bestätigung.
⚠️ Vorsicht vor ungewöhnlichen Kursbewegungen (Liquiditätsfalle): Der US-Markt war am Freitag geschlossen, was zu extrem geringer Marktliquidität führte! Dies bedeutet, dass selbst geringe Kapitalbeträge große Schwankungen auslösen können. Ohne die Beteiligung von US-Kapital fehlt den Bullen die nötige Dynamik, um den starken Widerstand bei 4200 zu durchbrechen.
🛠️ Technische Analyse: Die gleitenden Durchschnitte befinden sich in einer bullischen Formation, der wichtige Widerstand wurde jedoch noch nicht durchbrochen!
Tageschart: Der Goldpreis hat sich über den kurzfristigen gleitenden Durchschnitten stabilisiert, was auf eine bullische Struktur hindeutet. ✅ Solange die Unterstützung durch den unteren gleitenden Durchschnitt nicht durchbrochen wird, bleibt der Aufwärtstrend intakt.
4-Stunden-Chart: Stufenweiser Aufwärtstrend mit höheren Tiefs und einem MACD Golden Cross bei steigendem Volumen. Die aktuelle Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau ist eine Konsolidierungsphase; nach dem Abbau des Verkaufsdrucks besteht weiterhin Potenzial für einen weiteren Aufwärtstrend. 🚀
Stundenchart: Ein technischer Rücksetzer ist möglich, das Abwärtspotenzial jedoch begrenzt.
📌 Wichtige Kursmarken (Merken):
Stärke-/Schwäche-Grenze: 4150 (Intraday-Hoch-/Tiefpunkt, starke Unterstützung)
Kurzfristige Verteidigungslinie: 4130 (Ausgangstief)
Mittelfristige Unterstützungslinie: 4100 (Bei Unterschreitung endet der Aufwärtstrend! ❌)
Aufwärtspotenzial: 4220–4250 (Starke Widerstandszone)
💡 Persönliche Einschätzung (Vorsichtig optimistisch):
Kurzfristig sind die technischen Indikatoren bullisch, der Bereich zwischen 4200 und 4250 stellt jedoch einen signifikanten Widerstand dar. Ohne die Unterstützung der US-Investitionen ist ein direkter Ausbruch äußerst schwierig. 🧐 Ich bevorzuge es, bei Kursrückgängen zu kaufen und die Richtung abzuwarten, nachdem die US-Investitionen nächste Woche zurückkehren. Hält die Unterstützung bei 4150, ist weiterhin mit einer Erholung zu rechnen; andernfalls ist Vorsicht geboten, da ein kurzfristiges Doppeltop-Rückgangsrisiko besteht.
📊 Handelsstrategie für Montag, den 6. Juli
🚀 Long-Strategie (Hauptstrategie):
Einstiegspunkt: Einstieg in Tranchen bei Kursrückgängen um 4140–4150
Stop-Loss: Unter 4120
Kursziel: 4180–4220, ein Ausbruch darüber könnte 4250 erreichen
🐻 Short-Strategie (Defensive Strategie):
Einstiegspunkt: Einstieg in Tranchen bei Widerstand im Bereich von 4220–4230 nach Kursanstiegen
Stop-Loss: Über 4250
Kursziel: 4180–4160, ein Ausbruch darüber könnte 4150 erreichen
⚠️ Risikohinweis: Diese Strategie ist zeitkritisch. Bitte passen Sie sie flexibel an die Marktbedingungen an, verwenden Sie stets Stop-Loss-Orders und kontrollieren Sie Ihre Positionsgröße!
💬 Fazit und Interaktion
Marktbewegungen beginnen stets mit Zögern und enden in Hektik. Die aktuelle Konsolidierung dient lediglich der Vorbereitung der nächsten Richtungsbewegung. 🚦
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# **BTC/USD Technische Analyse (45-Minuten-Chart):Bitcoin zeigt kurzfristig Anzeichen von Schwäche, nachdem es nicht gelungen ist, die jüngste Aufwärtsbewegung oberhalb des Bereichs von **63.000 USD** zu halten. Auf dem 45-Minuten-Chart hat der Kurs nach dem jüngsten Hoch nachgegeben und konsolidiert derzeit um **62.580 USD**, bleibt jedoch über einer wichtigen dynamischen Unterstützungszone. Während der übergeordnete Trend auf höheren Zeitebenen weiterhin konstruktiv ist, spricht das kurzfristige Momentum derzeit für die Verkäufer.
### **Technischer Überblick**
* **Aktueller Kurs:** 62.582 USD
* **Trend:** Kurzfristig bärisch | Höherer Zeitrahmen bullisch
* **Zeitrahmen:** 45 Minuten
### **Marktstruktur**
BTC/USD befindet sich weiterhin in einer übergeordneten Struktur aus höheren Hochs und höheren Tiefs, was den langfristigen Aufwärtstrend bestätigt. Die jüngste Zurückweisung im Bereich von **63.300–63.500 USD** hat jedoch eine Korrektur ausgelöst und deutet darauf hin, dass die Käufer kurzfristig an Dynamik verlieren.
Der Kurs nähert sich nun der ansteigenden Unterstützungszone, an der Käufer bereits zuvor aktiv wurden. Kann dieser Bereich verteidigt werden, ist eine erneute Erholung wahrscheinlich. Ein klarer Durchbruch nach unten würde hingegen den Verkaufsdruck deutlich erhöhen.
### **Momentum-Analyse**
Die Signale über mehrere Zeitebenen zeigen:
* **5 Minuten:** Bärisch
* **15 Minuten:** Bärisch
* **45 Minuten:** Bärisch
* **4 Stunden:** Bullisch
* **1 Tag:** Bärisch
Diese Konstellation zeigt, dass das kurzfristige Momentum weiterhin negativ ist, obwohl der 4-Stunden-Chart den übergeordneten Aufwärtstrend noch unterstützt.
### **Wichtige Widerstandsbereiche**
* **63.050 – 63.535 USD:** Unmittelbare Widerstandszone.
* Ein Ausbruch und Schlusskurs oberhalb dieses Bereichs würde die aktuelle Korrektur neutralisieren und den Weg für einen erneuten Anstieg in Richtung der jüngsten Hochs freimachen.
### **Wichtige Unterstützungsbereiche**
* **62.450 – 62.200 USD:** Erste wichtige Unterstützung.
* **61.900 – 61.700 USD:** Stärkere Unterstützung, falls sich der Verkaufsdruck verstärkt.
### **Ausblick**
Solange BTC unter dem Widerstandsbereich von **63.050–63.535 USD** bleibt, dürfte der kurzfristige Abwärtsdruck bestehen. Verteidigen die Käufer jedoch erfolgreich die aktuelle Unterstützungszone, bleibt eine Erholung in Richtung Widerstand wahrscheinlich. Ein bestätigter Bruch unter die Unterstützung würde das bärische Momentum verstärken und die Wahrscheinlichkeit einer tieferen Korrektur erhöhen.
Gold – Divergenzen treffen auf langfristigen AbwärtstrendGold – Divergenzen deuten auf mögliche Trendwende hin
Der Gold-Chart im 2-Stunden-Zeitfenster befindet sich weiterhin unter einer langfristigen fallenden Trendlinie.
Im Bereich des jüngsten Tiefs habe ich eine bullische Divergenz markiert, während im anschließenden Anstieg eine versteckte bärische Divergenz zu erkennen ist. Der darunterliegende Oszillator bestätigt dieselbe Konstellation mit einer bullischen Divergenz am Tief sowie einer versteckten bärischen Divergenz im aktuellen Anstieg.
Aus dieser Struktur ergibt sich ein mögliches Falling Wedge-Pattern. Dieses Chartmuster kann ein Hinweis auf eine bevorstehende Trendwende sein und den Kurs zunächst wieder an die obere Begrenzung des übergeordneten Kanals führen.
Aktuell befindet sich der Kurs weiterhin unter dem Haupttrend, während der Subtrend bereits aufwärtsgerichtet ist. Dadurch entsteht eine interessante Ausgangslage zwischen kurzfristiger Stärke und weiterhin bestehendem langfristigem Widerstand.
Wall Street Wochenausblick KW28 2026 + Wall Street Fokusthemen📊 Wall Street Wochenausblick KW28 2026
+ Wall Street Fokusthemen💡
👉 Auf geht's: Euer Wochenausblick für die KW28 2026:
💹 Marktebewegungen nach einem schwachen NFP-Report
Marktdynamiken ändern sich ständig. Als Trader & Investoren ist es wichtig sich fortlaufend mit den aktuellen Marktkorrelationen auseinanderzusetzen, um richtige Handelsentscheidungen zu treffen. Die Top 7 Gewinner und Verlier findest Du hier - die Gründe dahinter sind im Video erklärt:
💵 Medien & Trader sind ultra-hawkish was Kevin Warsh angeht, doch...
... Forward-Märkte preisen zu über 70% KEINE Zinsanhebung der FED im Juli ein:
🚨 Doch für den Rest des Jahres ist die Wahrscheinlichkeit SEHR hoch:
Eine über 75% Wahrscheinlichkeit für mindestens eine Zinsanhebung scheint zu hoch und stellt ordentliches USD-Vola-Risiko dar:
💡 "Zu Hohe Inflation in den USA?" Nicht so voreilig...
Vor dem Iran-Konfliekt lag die US-Inflationsrate bei 2.4%, recht nahe am 2%-Ziel der FED. Danach ist diese auf über 4% angezogen:
🛢️ Doch seit diesem steilen Anstieg, ist Öl wieder auf Vor-Kriegs-Level gefallen:
⚠️ Ganz beonsderer Fokus fällt daher auf die zweite Juli-Hälfte:
Der 14.07. und 30.07. sind absolute Schlüsselevents für den USD, Gold, Silber und Aktien:
🪙 Im Falle eines dovishen FED-Repricings hat Gold Aufwärtspotenzial:
Gold tradet an einer charttechnischen Schlüsselzone: Der langfristige Aufwärtstrendrand, der kurzfristige Abwärtstrendrand und eine wichtige US-Zone fallen zusammen. Auch Silber sieht ähnlich aus.
📊 Einer der Hauptreiber für steigende Aktienmärkte
Noch nie gab es insgesamt negative Renditen bei festverzinslichen Wertpapieren. Unsere Zeit ist absolut speziell und zwingt Fonds, Banken und Vermögensverwalter in Rendite-Alternativen:
⏰ Halbleiter Aktien stark im Plus, doch deren Kunden im Minus
... ist dies wirklich nachhaltig?
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Vor 5 Monaten: Der USD ist dem Untergang geweiht, Gold und Silber bei 10k in wenigen Wochen! Die Realität danach:
Ausführliche Analysen und Kommentare zu all diesen Themen + Mean-Reversion-Tradingchancen in Eurem wöchentlich Wall Street Wochenausblick.
Allen Tradern & Investoren einen erfolgreichen Start in die neue Tradingwoche!
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– Euer Meikel
XAU/USD (Gold) 2H Marktanalyse 🏆 XAU/USD (Gold) 2H Marktanalyse | Bullische Fortsetzung im Fokus 📈✨
Gold hat nach dem Erreichen einer wichtigen Unterstützungszone eine beeindruckende Erholung gezeigt. Nach einem längeren Abwärtstrend übernahmen die Käufer wieder die Kontrolle und sorgten für einen deutlichen Stimmungswechsel. Die starke Aufwärtsbewegung bestätigt zunehmendes bullisches Momentum, während die aktuelle Konsolidierung unterhalb des Widerstands darauf hindeutet, dass sich der Markt auf die nächste Aufwärtswelle vorbereitet.
📊 Marktstruktur
Der Chart zeigte zunächst einen klaren Abwärtstrend mit tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Nachdem der Kurs jedoch die starke Unterstützungszone im Bereich von 3.940 erreicht hatte, ließ der Verkaufsdruck deutlich nach. Käufer nutzten dieses Niveau für aggressive Käufe und leiteten eine Trendwende ein.
Die anschließende Rallye hat:
✅ Den vorherigen Abwärtstrend beendet.
✅ Eine Struktur aus höheren Hochs und höheren Tiefs gebildet.
✅ Die kurzfristige Marktstruktur zugunsten der Käufer verändert.
✅ Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Aufwärtsbewegung erhöht.
Dies deutet darauf hin, dass institutionelle Marktteilnehmer verstärkt Kaufinteresse zeigen.
🔥 Aktuelle Kursentwicklung
Der Goldpreis handelt derzeit im Bereich von 4.175 und konsolidiert knapp unter einem kurzfristigen Widerstand.
Diese Seitwärtsbewegung ist ein positives Zeichen, da sie darauf hindeutet, dass:
📌 Käufer ihre Positionen halten.
📌 Verkäufer bislang keine starke Gegenbewegung erzeugen konnten.
📌 Liquidität für die nächste impulsive Aufwärtsbewegung aufgebaut wird.
Solange der Kurs oberhalb der jüngsten Ausbruchsstruktur bleibt, behalten die Bullen die Kontrolle.
🟨 Order Block (OB)
Der markierte Order Block bei etwa 4.125 stellt die wichtigste Unterstützungszone dar.
Dieser Bereich ist die letzte starke Nachfragezone vor der jüngsten Aufwärtsbewegung und könnte erneut institutionelle Käufer anziehen.
Ein Rücksetzer in diese Zone wäre technisch gesund, da:
📌 Neue Käufer zu attraktiveren Preisen einsteigen können.
📌 Institutionelle Orders ausgeführt werden.
📌 Die Stärke der Nachfrage bestätigt wird.
Eine bullische Reaktion an diesem Niveau könnte den nächsten Aufwärtsschub auslösen.
⚡ Fair Value Gap (FVG)
Über dem aktuellen Kurs befindet sich ein Fair Value Gap (FVG) im Bereich von 4.280.
Fair Value Gaps wirken häufig als Kursmagneten, da der Markt dazu neigt, ineffiziente Preisbewegungen später auszugleichen.
Sollte der Kaufdruck anhalten, stellt diese Zone das erste wichtige Kursziel dar.
🚀 Widerstandszone
Der stärkste Widerstand befindet sich im Bereich von 4.360, wo zuvor markante Hochpunkte entstanden sind.
Ein nachhaltiger Ausbruch über das FVG könnte den Weg in Richtung dieser Widerstandszone freimachen.
Ein Durchbruch über 4.360 würde die bullische Marktstruktur weiter bestätigen und das Potenzial für eine neue Aufwärtsbewegung deutlich erhöhen.
🎯 Möglicher Handelsplan
🟢 Bullisches Szenario (Bevorzugt)
Auf einen Rücksetzer zum Order Block bei 4.125 warten.
Bullische Bestätigung abwarten, z. B.:
Bullish Engulfing Candle
Deutlicher Ablehnungsdocht
Bildung eines höheren Tiefs
Long-Einstieg nach Bestätigung.
🎯 Erstes Ziel: 4.280 (FVG)
🚀 Zweites Ziel: 4.360 (Widerstandszone)
Dieses Szenario bietet ein attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis als ein Einstieg nach einer bereits starken Rallye.
🔴 Bärisches Szenario
Die bullische Einschätzung verliert an Stärke, wenn der Kurs nachhaltig unter 4.125 schließt.
In diesem Fall könnten:
Verkäufer kurzfristig wieder die Kontrolle übernehmen.
Eine tiefere Korrektur in Richtung der vorherigen Unterstützungszonen folgen.
Neue Long-Positionen erst nach einer frischen bullischen Bestätigung sinnvoll werden.
📌 Wichtige Kursmarken
🟢 Unterstützung: 3.940
🟨 Order Block: 4.125
📈 Aktueller Kurs: 4.175
🎯 Erstes Ziel (FVG): 4.280
🚀 Zweites Ziel (Widerstand): 4.360
💡 Fazit
Der technische Gesamtausblick bleibt bullisch. Gold hat erfolgreich von einer bedeutenden Unterstützungszone gedreht und eine neue Struktur mit höheren Hochs und höheren Tiefs aufgebaut. Ein kurzfristiger Rücksetzer zum Order Block wäre aus technischer Sicht eine gesunde Korrektur und könnte eine attraktive Kaufgelegenheit bieten.
Solange der Bereich um 4.125 verteidigt wird, bleiben die Chancen auf einen Anstieg in Richtung 4.280 und anschließend 4.360 hoch.
📈 Gesamtbewertung: Bullisch – Rücksetzer kaufen und auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bis zum Fair Value Gap und zur Hauptwiderstandszone setzen. 🚀
SOL/USDT Analyse (2H)🚀 SOL/USDT Analyse (2H) 📊 | Bullischer Trend mit möglicher Korrektur
📈 Marktstruktur
SOL befindet sich weiterhin in einem starken aufwärtsgerichteten Trendkanal und bildet höhere Hochs sowie höhere Tiefs. Der übergeordnete Trend bleibt bullisch, jedoch nähert sich der Kurs einer wichtigen Widerstandszone.
🔍 Technischer Ausblick
✅ Trend: Bullisch (Höhere Hochs & Höhere Tiefs)
📊 Aktueller Kurs: 82,22 USDT
🟢 Aufwärtskanal: Der Kurs respektiert weiterhin die Kanalstruktur.
⚠️ Widerstandszone: 83,50 – 84,50 USDT könnte zu einer Ablehnung führen.
📦 Nachfrage-/Orderblock-Zone: 74,00 – 75,68 USDT dient als wichtige Unterstützungszone.
🎯 Mögliches Korrekturziel: 75,68 USDT, falls sich ein bärischer Rücklauf bestätigt.
🛑 Wichtige Unterstützung: 64,17 USDT bleibt die langfristige Schlüsselunterstützung.
💡 Trading-Idee
🟢 Solange SOL innerhalb des Aufwärtskanals bleibt, ist der bullische Trend intakt.
🔴 Eine Ablehnung am aktuellen Widerstand könnte eine Korrektur bis zur 75,68-USDT-Nachfragezone auslösen, wo Käufer erneut aktiv werden könnten.
📌 Fazit: Der Gesamttrend bleibt bullisch, jedoch ist kurzfristig eine gesunde Korrektur in Richtung 75,68 USDT möglich, bevor der Aufwärtstrend fortgesetzt werden könnte.
EUR/USD - zweite Position gesetztVorangegangene Analysen...
Zitat
Ich beobachte heute daher genau, ob sich erneut ein Barriere-Dreieck ausbildet. Sollte das der Fall sein, werde ich meine zweite Position eröffnen. Im historischen Beispiel entstand am darauffolgenden Montag ein Aufwärts-Gap, wodurch kein attraktiver Einstieg mehr möglich war. Das Kursziel einer vergleichbaren Bewegung könnte im Bereich von 1,15000 liegen.
Wir haben damit nahezu die gleichen Voraussetzungen wie am Freitag, den 12.06.2026: ein kleiner Doji innerhalb eines Barriere-Dreiecks.
Die Wahrscheinlichkeit ist daher erhöht, dass der Doji zunächst nach oben hin abgekauft wird.
Ob sich anschließend auch der weitere Verlauf des kleinen AB=CD-Patterns als mögliche Y-Welle zeitlich und strukturell ähnlich entwickelt wie damals, bleibt abzuwarten.
Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) beträgt 1:4 und liegt damit über meinem Mindestwert von 1:3, ab dem ich überhaupt eine Position eröffne
Viel Erfolg für die kommende Woche🍀
Wochenausblick KW28–Fundamental,Makro und Technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW28
Nach einer äußerst starken Handelswoche mit neuen Allzeithochs im DAX, einer deutlichen Risk-on-Bewegung in den US-Indizes und einer spürbaren Neubewertung der Zinserwartungen nach den US-Arbeitsmarktdaten startet der Markt in eine der spannendsten Wochen des bisherigen Quartals. Neben den FOMC-Protokollen rücken die ersten wichtigen Quartalszahlen der US-Berichtssaison, zahlreiche Konjunkturdaten sowie geopolitische Entwicklungen erneut in den Fokus. Gerade nach der dynamischen Rally der vergangenen Wochen dürfte nun entscheidend werden, ob die fundamentalen Daten die aktuellen Bewertungen bestätigen können oder erste Zweifel am positiven Marktsentiment aufkommen.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW28 im Überblick
• Märkte und Korrelationen im Überblick
• Risk Assets im Überblick
• DAX – charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Naher Osten – Iran, Israel und die Straße von Hormus bleiben der wichtigste geopolitische Risikofaktor
Auch wenn sich die Lage gegenüber den dramatischen Ereignissen der vergangenen Wochen zunächst beruhigt hat, bleibt der Konflikt im Nahen Osten der größte geopolitische Unsicherheitsfaktor für die Finanzmärkte.
Nach den gegenseitigen Angriffen zwischen Israel und dem Iran sowie der direkten Beteiligung der USA befindet sich die Region zwar aktuell in einer Phase relativer Deeskalation. Dennoch bleibt das Risiko einer erneuten Eskalation jederzeit bestehen. Besonders die Straße von Hormus steht dabei weiterhin im Mittelpunkt. Rund ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls passiert täglich diese Meerenge. Bereits kleinere militärische Zwischenfälle könnten deshalb erhebliche Auswirkungen auf den globalen Energiemarkt haben.
Der Markt hat den geopolitischen Risikoaufschlag auf den Ölpreis zuletzt nahezu vollständig wieder abgebaut. WTI notiert inzwischen wieder in der Nähe der Vorkriegsniveaus. Genau darin liegt allerdings auch ein Risiko: Sollten sich die Spannungen erneut verschärfen, dürfte der Markt aufgrund der aktuell sehr einseitigen Positionierung ausgesprochen anfällig für einen kurzfristigen Short Squeeze sein.
Zusätzlich richtet sich der Blick weiterhin auf die Reaktionen der OPEC+ und insbesondere auf Saudi-Arabien. Die Förderpolitik der kommenden Monate dürfte entscheidend dafür sein, ob ein möglicher Angebotsausfall kurzfristig kompensiert werden kann oder ob der Ölmarkt erneut unter Druck gerät.
Für Anleger bedeutet dies: Die Lage wirkt momentan zwar deutlich entspannter als noch vor wenigen Wochen, geopolitisch bleibt sie jedoch äußerst fragil. Gerade Öl-, Inflations- und Zinserwartungen können sich innerhalb weniger Stunden deutlich verändern.
Iran – politische Entwicklungen weiterhin beobachten
Auch innerhalb des Irans bleibt die politische Situation angespannt. Nach den militärischen Auseinandersetzungen sowie den jüngsten innenpolitischen Entwicklungen beobachten Investoren weiterhin sehr genau, wie sich die Stabilität der iranischen Führung entwickelt.
Kurzfristig besitzt dieses Thema zwar aktuell keinen unmittelbaren Einfluss auf die Aktienmärkte. Sollte es jedoch zu einer erneuten Eskalation oder politischen Instabilität kommen, könnte dies den gesamten Nahost-Konflikt erneut anheizen und damit unmittelbar Auswirkungen auf Energiepreise, Inflationserwartungen sowie die globale Risikobereitschaft der Investoren haben.
China und Taiwan bleiben das größte strukturelle Langfrist-Risiko
Neben dem Nahen Osten bleibt die Situation zwischen China und Taiwan eines der bedeutendsten geopolitischen Risiken überhaupt.
In den vergangenen Tagen berichteten mehrere internationale Medien erneut über verstärkte chinesische Militäraktivitäten rund um Taiwan. Zwar kam es bislang zu keiner unmittelbaren Eskalation, dennoch verdeutlichen diese Entwicklungen, dass das Thema keineswegs vom Tisch ist.
Für die Finanzmärkte wäre eine militärische Eskalation kaum mit den Ereignissen im Nahen Osten vergleichbar. Taiwan besitzt eine Schlüsselrolle innerhalb der weltweiten Halbleiterproduktion. Ein erheblicher Teil der modernsten Chips wird dort produziert und bildet die Grundlage für nahezu sämtliche Zukunftsbranchen – von Künstlicher Intelligenz über Cloud-Infrastruktur bis hin zur Automobilindustrie.
Eine Eskalation hätte daher nicht nur Auswirkungen auf einzelne Technologieunternehmen, sondern könnte globale Lieferketten massiv beeinträchtigen und weltweit Produktionsausfälle verursachen.
Aktuell bleibt die Lage zwar stabil. Dennoch gehört dieses Thema weiterhin auf jede makroökonomische Watchlist.
Handelsbeziehungen zwischen den USA und der Europäischen Union
Trotz der anhaltenden Diskussionen rund um mögliche neue Handelszölle entwickelt sich der Handel zwischen den USA und der Europäischen Union weiterhin überraschend robust.
Die jüngsten Handelsdaten zeigen, dass das gegenseitige Handelsvolumen zuletzt sogar neue Rekordstände erreicht hat. Damit bestätigen die Fundamentaldaten bislang, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Regionen deutlich stabiler verläuft, als es viele politische Schlagzeilen vermuten lassen.
Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, wäre dies insbesondere für exportorientierte europäische Unternehmen positiv zu bewerten. Gleichzeitig bleibt das Thema möglicher neuer Zölle unter einer veränderten US-Handelspolitik weiterhin ein Risiko, welches Investoren im weiteren Jahresverlauf aufmerksam verfolgen sollten.
US-Ölindustrie und Donald Trump
Ebenfalls interessant bleibt die Entwicklung innerhalb der amerikanischen Ölindustrie.
Mehrere große US-Ölkonzerne konnten zuletzt deutliche Gewinnsteigerungen verzeichnen. Gleichzeitig wächst jedoch der politische Druck auf die Branche, nachdem Donald Trump erneut eine stärkere Senkung der Kraftstoffpreise gefordert hat.
Hier entsteht zunehmend ein Spannungsfeld zwischen Unternehmensgewinnen, politischem Einfluss und Verbraucherinteressen.
Sollte sich der politische Druck auf die Ölkonzerne weiter erhöhen oder neue regulatorische Maßnahmen diskutiert werden, könnte dies insbesondere für den amerikanischen Energiesektor kurzfristig zu erhöhter Volatilität führen.
Beginn der US-Berichtssaison
Mit der kommenden Handelswoche richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer zunehmend auf die anlaufende Berichtssaison.
Den Auftakt bilden unter anderem:
• PepsiCo (9. Juli) als wichtiger Indikator für den Konsumsektor.
• Delta Air Lines (10. Juli) als wichtiger Gradmesser für Reiseverhalten, Konsumnachfrage und Unternehmensausgaben.
Gerade nach den zuletzt sehr starken Kursanstiegen dürfte die Berichtssaison nun darüber entscheiden, ob die hohen Bewertungen fundamental bestätigt werden können.
Besonders interessant wird sein, ob Unternehmen ihre Gewinnprognosen weiter anheben oder erstmals vorsichtiger auf die zweite Jahreshälfte blicken.
SpaceX rückt in den Fokus der Kapitalmärkte
Ein weiteres zentrales Thema bleibt die Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq.
Mit der Indexaufnahme dürfte in den kommenden Wochen erhebliche Nachfrage durch ETFs, Indexfonds und institutionelle Anleger entstehen. Gleichzeitig stehen jedoch auch Lock-up-Fristen sowie mögliche Verkäufe früher Investoren und Mitarbeiter im Fokus.
Kurzfristig könnten dadurch erhöhte Kursschwankungen entstehen.
Langfristig bleibt SpaceX jedoch eines der spannendsten Unternehmen überhaupt. Die Kombination aus Raumfahrt, Starlink, Verteidigungstechnologie und künstlicher Intelligenz sorgt dafür, dass das Unternehmen weiterhin im Mittelpunkt institutioneller Kapitalströme stehen dürfte.
Gerade deshalb dürfte die Entwicklung rund um SpaceX in den kommenden Wochen weit über die Raumfahrtbranche hinaus Einfluss auf den Technologiesektor und den Nasdaq besitzen
Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW28 im Überblick
Nach der starken Marktreaktion auf die zuletzt veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten richtet sich der Blick der Anleger in dieser Woche vollständig auf die nächsten makroökonomischen Impulse. Vor allem die Veröffentlichung des FOMC-Sitzungsprotokolls am Mittwoch dürfte entscheidend dafür sein, ob die Marktteilnehmer ihre Zinserwartungen erneut anpassen oder die aktuelle Risk-on-Bewegung bestätigt wird.
Neben den geldpolitischen Aussagen stehen zahlreiche Einkaufsmanagerindizes, Inflationsdaten, Arbeitsmarktdaten sowie erste Unternehmenszahlen der Berichtssaison im Fokus. Insgesamt dürfte die Handelswoche damit einen ersten wichtigen Ausblick darauf liefern, wie die zweite Jahreshälfte 2026 fundamental startet.
Montag – Dienstleistungen und Konjunktur im Mittelpunkt
Zum Wochenauftakt richtet sich der Fokus vor allem auf den Dienstleistungssektor.
Veröffentlicht werden unter anderem:
• S&P Global Services PMI
• S&P Global Composite PMI
• ISM Non-Manufacturing PMI
• ISM Non-Manufacturing Prices
Gerade der ISM Services Index besitzt für die Finanzmärkte traditionell eine hohe Bedeutung, da der Dienstleistungssektor den größten Teil der US-Wirtschaft ausmacht. Sollten die Daten erneut Stärke signalisieren, würde dies die robuste Konjunktur bestätigen. Schwächere Werte hingegen könnten die Diskussion über zukünftige Zinssenkungen erneut verstärken.
Zusätzlich stehen mehrere Reden hochrangiger Notenbankvertreter auf der Agenda.
Unter anderem äußern sich:
• EZB-Präsidentin Christine Lagarde
• EZB-Direktor Philip Lane
• Fed-Gouverneur Christopher Waller
• weitere Vertreter der Europäischen Zentralbank
Gerade nach der Verschiebung der Zinserwartungen infolge der jüngsten Arbeitsmarktdaten dürfte jedes neue Signal der Notenbanken vom Markt genau analysiert werden.
Auch Unternehmensseitig beginnt die Woche bereits mit mehreren wichtigen Vorabinformationen.
Unter anderem stehen Pre-Close-Calls beziehungsweise Umsatzupdates von:
• Porsche AG
• Gea Group
• Aumovio
• Repsol
auf der Agenda und liefern erste Hinweise auf die Entwicklung des zweiten Quartals.
Dienstag – SpaceX und Arbeitsmarkt rücken in den Mittelpunkt
Makroökonomisch fällt der Dienstag zunächst etwas ruhiger aus.
Dennoch stehen zwei Themen besonders im Fokus.
Zum einen wird der ADP Employment Report veröffentlicht.
Nachdem die offiziellen Arbeitsmarktdaten zuletzt schwächer als erwartet ausgefallen sind, dürfte der Markt nun sehr genau beobachten, ob sich auch im privaten Arbeitsmarkt erste Abschwächungstendenzen zeigen.
Der ADP-Bericht gilt zwar nicht als exakter Vorläufer der offiziellen Non-Farm Payrolls, liefert aber dennoch wichtige Hinweise auf die Entwicklung des amerikanischen Arbeitsmarktes.
Zusätzlich werden die Inflationserwartungen der New York Fed veröffentlicht.
Gerade diese Daten geben Aufschluss darüber, wie amerikanische Verbraucher die zukünftige Preisentwicklung einschätzen – ein wichtiger Faktor für die zukünftige Geldpolitik der Federal Reserve.
Abseits der klassischen Wirtschaftsdaten richtet sich der Fokus vieler Anleger jedoch vor allem auf die Entwicklung rund um SpaceX beziehungsweise dessen Aufnahme in den Nasdaq.
Sollte es dadurch zu den erwarteten Kapitalzuflüssen institutioneller Investoren kommen, könnte dieses Thema den Technologiesektor über die gesamte Woche hinweg maßgeblich beeinflussen.
Mittwoch – Das wichtigste Ereignis der Woche
Der Mittwoch dürfte ohne Zweifel der entscheidende Handelstag der gesamten Woche werden.
Im Mittelpunkt stehen die Veröffentlichung der FOMC Meeting Minutes.
Das Sitzungsprotokoll liefert deutlich tiefere Einblicke in die Diskussionen innerhalb der US-Notenbank als das eigentliche Zinsstatement.
Besonders interessant wird sein,
• wie die einzelnen Mitglieder den zukünftigen Zinspfad einschätzen,
• ob sich Hinweise auf eine lockerere oder restriktivere Geldpolitik ergeben,
• wie die Inflation bewertet wird,
• welche Risiken für den Arbeitsmarkt gesehen werden,
• und ob innerhalb der Fed bereits größere Meinungsunterschiede entstehen.
Gerade nachdem der Markt zuletzt einen Teil seiner Zinserwartungen erneut angepasst hat, könnten bereits kleine Formulierungsänderungen größere Bewegungen an den Aktien-, Anleihe- und Devisenmärkten auslösen.
Neben den FOMC-Protokollen erscheinen außerdem:
• EIA Rohöllagerbestände
• 10-jährige US-Staatsanleiheauktion
Vor allem die Ölbestände könnten nach den jüngsten geopolitischen Entwicklungen erneut für erhöhte Volatilität am Energiemarkt sorgen.
Donnerstag – EZB, Arbeitsmarkt und Immobilienmarkt
Auch der Donnerstag besitzt erhebliches Marktpotenzial.
Veröffentlicht wird zunächst das Sitzungsprotokoll der Europäischen Zentralbank.
Hier erhalten Anleger einen deutlich tieferen Einblick in die Diskussionen innerhalb des EZB-Rates und können besser einschätzen, wie die europäische Notenbank die weitere Inflationsentwicklung bewertet.
Zusätzlich erscheinen:
• US Initial Jobless Claims
• Existing Home Sales
• 30-jährige US-Staatsanleiheauktion
Gerade die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe besitzen nach den jüngsten Arbeitsmarktdaten nochmals deutlich höhere Relevanz als gewöhnlich.
Sollten die Anträge überraschend stark steigen, könnte dies die Diskussion über zukünftige Zinssenkungen erneut beschleunigen.
Zusätzlich spricht Fed-Mitglied Christopher Waller erneut, wodurch zusätzliche Impulse für die Zinserwartungen entstehen könnten.
Unternehmensseitig beginnt außerdem die eigentliche Berichtssaison.
Besonders im Fokus stehen:
• PepsiCo mit den Quartalszahlen als wichtiger Indikator für den weltweiten Konsum.
• Südzucker.
• Barry Callebaut.
• OMV.
Gerade PepsiCo dürfte den ersten größeren Einblick in die Konsumstimmung der Verbraucher liefern und besitzt deshalb häufig Signalwirkung für viele weitere Unternehmen der Branche.
Freitag – Inflation und erste Unternehmenssignale
Zum Wochenausklang richtet sich der Blick erneut auf Inflationsdaten sowie erste größere Unternehmensberichte.
Veröffentlicht werden unter anderem:
• Deutsche Verbraucherpreise (CPI)
• weitere europäische Inflationsdaten
• Industrieproduktionszahlen
Unternehmensseitig steht insbesondere Delta Air Lines im Mittelpunkt.
Die Fluggesellschaft gilt traditionell als wichtiger Frühindikator für:
• Reiseaktivität,
• Konsumverhalten,
• Unternehmensreisen,
• allgemeine wirtschaftliche Dynamik.
Starke Zahlen könnten die aktuelle Risk-on-Stimmung zusätzlich unterstützen. Schwächere Ergebnisse würden dagegen erste Zweifel an der Robustheit der US-Konjunktur aufkommen lassen.
Einordnung der Handelswoche
Insgesamt könnte die KW28 eine Richtungsweisende Handelswoche des dritten Quartals werden.
Während die Märkte zuletzt nahezu ausschließlich von sinkenden Zinserwartungen, KI-Euphorie und neuen Allzeithochs getragen wurden, beginnt nun die Phase, in der die Fundamentaldaten diese Bewertungen bestätigen müssen.
Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem drei Fragen:
• Liefert das FOMC-Protokoll neue Hinweise auf den weiteren Zinspfad der US-Notenbank?
• Bestätigen die ersten Quartalszahlen die hohen Gewinnerwartungen des Marktes?
• Bleiben Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten robust genug, um die aktuelle Risk-on-Bewegung zu rechtfertigen?
Sollten diese drei Faktoren positiv ausfallen, könnte die laufende Aufwärtsbewegung in den Aktienmärkten weiter an Dynamik gewinnen. Enttäuschungen hingegen hätten aufgrund der inzwischen sehr ambitionierten Bewertungen das Potenzial, kurzfristig deutlich stärkere Gewinnmitnahmen auszulösen.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil verlor in der vergangenen Woche rund 2,66 % und schloss damit erneut schwächer. Besonders wichtig ist dabei, dass Öl unter dem Quartalstief von Q2 geschlossen hat. Aus charttechnischer Sicht ist das zunächst ein klares bearishes Signal.
Für die neue Handelswoche bleibt für mich deshalb vor allem die Zone um 69,30 US-Dollar entscheidend. Dort liegt das Monatstief aus März. Erst wenn Öl diese Marke nachhaltig zurückerobern kann, würde sich das kurzfristige Bild wieder etwas aufhellen. In diesem Fall wären zunächst die Zone um 72 US-Dollar und darüber der Bereich um 77 US-Dollar mögliche nächste Ziele.
Auf der Unterseite bleibt der Bereich um 66 US-Dollar entscheidend. Sollte Öl darunter erneut Schwäche zeigen, rückt aus meiner Sicht die Zone um 65 bis 64 US-Dollar in den Fokus.
Fundamental hängt die weitere Entwicklung fast vollständig an der geopolitischen Lage. Der Markt preist aktuell eine deutliche Entspannung im Nahen Osten ein. Öl notiert wieder nahe der Vorkriegs- beziehungsweise Voreskalationsniveaus. Genau darin liegt jedoch auch das Risiko.
Sollte es erneut zu militärischen Zwischenfällen rund um den Iran, Israel oder die Straße von Hormus kommen, könnte sich die geopolitische Risikoprämie sehr schnell wieder aufbauen. Aufgrund der zuletzt deutlich abgebauten Risikoaufschläge halte ich einen kurzfristigen Squeeze bei der kleinsten fundamentalen Begründung weiterhin für möglich.
Solange die Lage dagegen ruhig bleibt und die Schifffahrt durch die Straße von Hormus weiter normalisiert verläuft, bleibt der Druck auf Öl zunächst bestehen.
US-Staatsanleihen
Auch die US-Staatsanleihen bleiben in dieser Woche ein zentraler Faktor für die Aktienmärkte.
In der vergangenen Woche konnten US-Staatsanleihen über nahezu alle Laufzeiten zulegen, obwohl die Arbeitsmarktdaten schwächer ausgefallen sind und sich die Zinserhöhungserwartungen etwas nach hinten verschoben haben.
Wichtig ist jedoch: Die US-Märkte waren am Freitag aufgrund des Independence Day geschlossen. Dadurch ist das Bild zum Wochenschluss nicht vollständig unverfälscht. Entscheidend wird deshalb sein, wie die US-Anleihemärkte am Montag eröffnen.
Sollten die Renditen trotz schwächerer Arbeitsmarktdaten weiterhin erhöht bleiben, wäre das ein Warnsignal. In diesem Fall könnte der Markt signalisieren, dass die Zinserhöhungsängste doch nicht vollständig ausgepreist wurden.
Sollten die Renditen dagegen deutlich fallen, würde dies bestätigen, dass der Markt die schwächeren Arbeitsmarktdaten zunehmend als Entlastung für Risk Assets interpretiert.
Für Technologie- und Wachstumswerte bleibt diese Entwicklung besonders wichtig. Sinkende Renditen unterstützen in der Regel höher bewertete Growth-Titel, während steigende Renditen gerade Nasdaq, Nvidia, Bitcoin und andere Risk Assets kurzfristig belasten können.
DXY / US-Dollar
Der US-Dollar zeigte in der vergangenen Woche Schwäche und verlor rund 0,5 %. Der DXY schloss unter der wichtigen 101-Punkte-Marke.
Aus charttechnischer Sicht bleibt nun entscheidend, ob sich der Dollar direkt wieder über 101 Punkte stabilisieren kann. Gelingt dies, wäre zunächst eine Bewegung in Richtung 101,50 Punkte möglich. Darüber würde sich die Dollar-Dominanz erneut bestätigen und auch ein Anstieg in Richtung 102 Punkte wäre denkbar.
Sollte der DXY hingegen unter 100,60 beziehungsweise 100,50 Punkte zurückfallen, würde sich das Bild weiter eintrüben. In diesem Fall wäre aus meiner Sicht ein erneuter Test der 100-Punkte-Marke realistisch.
Fundamental hängt der Dollar in dieser Woche stark an den FOMC Minutes. Sollte das Protokoll restriktiver ausfallen als erwartet, könnte der Dollar wieder Stärke aufbauen. Sollten die Minutes dagegen bestätigen, dass die Fed aufgrund schwächerer Arbeitsmarktdaten vorsichtiger wird, könnte der Dollar weiter unter Druck geraten.
Gerade für Gold, Bitcoin, Rohstoffe und US-Indizes dürfte die Entwicklung des DXY in dieser Woche deshalb besonders wichtig bleiben.
VIX
Der Volatilitätsindex ist in der vergangenen Woche erneut deutlich gefallen. Auf Wochenbasis verlor der VIX rund 12 % und notiert aktuell im Bereich um 16 Punkte.
Damit bleibt die Volatilität weiterhin sehr kontrolliert. Der Markt signalisiert aktuell keine unmittelbare Stressphase. Das passt grundsätzlich zum aktuellen Risk-on-Umfeld und den neuen Allzeithochs in mehreren großen Indizes.
Gleichzeitig sollte man niedrige Volatilität nicht automatisch als Entwarnung interpretieren. Gerade wenn Märkte nahe Allzeithochs stehen, Bewertungen hoch sind und wichtige Ereignisse wie FOMC Minutes, erste Earnings und geopolitische Risiken gleichzeitig auf dem Kalender stehen, kann niedrige Volatilität auch ein Zeichen von zu viel Sorglosigkeit sein.
Solange der VIX unter 18 bis 20 Punkten bleibt, ist das Umfeld grundsätzlich konstruktiv. Ein nachhaltiger Anstieg über diesen Bereich wäre dagegen ein erstes Warnsignal für zunehmende Absicherungsnachfrage und mögliche Gewinnmitnahmen in Risk Assets.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia konnte die vergangene Handelswoche zwar mit einem leichten Plus von rund 1,2 % abschließen, dennoch bleibt das Chartbild für mich kurzfristig unverändert.
Entscheidend ist weiterhin die psychologisch und charttechnisch wichtige Marke von 200 US-Dollar. Es ist der Aktie erneut nicht gelungen, sich nachhaltig über diesem Bereich zu etablieren. Solange Nvidia unterhalb dieser Marke notiert, sehe ich kurzfristig weiterhin das Risiko einer gesunden Konsolidierung.
Die nächsten relevanten Unterstützungen liegen für mich im Bereich um 190 US-Dollar sowie anschließend bei rund 186 US-Dollar. Dort befinden sich unter anderem wichtige Quartals- und Jahresschlusskurse aus dem Jahr 2025, weshalb diese Zone technisch eine hohe Bedeutung besitzt.
Erst ein nachhaltiger Tagesschlusskurs oberhalb von 200 US-Dollar würde das kurzfristige Chartbild für mich wieder deutlich aufhellen. In diesem Fall rückt zunächst die Zone um 208 US-Dollar als nächstes Kursziel in den Fokus.
Fundamental bleibt Nvidia selbstverständlich eines der stärksten Unternehmen am gesamten Aktienmarkt. Kurzfristig dürfte die Aktie jedoch vor allem durch das Zinsumfeld, die Entwicklung der US-Renditen sowie den allgemeinen Risk-on- beziehungsweise Risk-off-Modus beeinflusst werden.
Bitcoin
Bitcoin zeigte sich in der vergangenen Woche deutlich freundlicher und konnte sich spürbar von den jüngsten Tiefs lösen. Nachdem der Bereich um 60.000 US-Dollar mehrfach erfolgreich verteidigt wurde, notiert Bitcoin aktuell wieder im Bereich um 63.000 US-Dollar.
Besonders positiv ist dabei, dass in den vergangenen Handelstagen mehrere aufeinanderfolgende bullische Tageskerzen ausgebildet wurden. Gleichzeitig lässt sich jedoch erkennen, dass das Momentum der Aufwärtsbewegung langsam nachlässt. Die Kerzenkörper werden kleiner und die Dynamik flacht zunehmend ab.
Aus charttechnischer Sicht bleibt daher entscheidend, ob Bitcoin die Zone zwischen 65.000 und 66.000 US-Dollar nachhaltig überwinden kann.
Hier treffen gleich mehrere wichtige Widerstände aufeinander:
• Monatstief März
• Monatstief April
• kurzfristige Abwärtstrendlinie
• jüngstes Verlaufshoch
Solange diese Zone nicht überwunden wird und das Hoch im Bereich zwischen 66.000 und 67.300 US-Dollar bestehen bleibt, befindet sich Bitcoin für mich weiterhin innerhalb einer übergeordneten Abwärtsstruktur.
Kurzfristig hat sich das Bild zwar deutlich verbessert, mittel- und langfristig bleibe ich jedoch vorsichtig, solange kein nachhaltiger Ausbruch über diese Widerstandszone gelingt.
S&P 500
Der S&P 500 präsentiert sich weiterhin äußerst robust und bleibt aus meiner Sicht klar in einem intakten Aufwärtstrend.
Nach den positiven Reaktionen auf die jüngsten Arbeitsmarktdaten sowie der weiterhin hohen Risikobereitschaft der Anleger konnten die Bullen ihre dominante Marktstruktur verteidigen.
Entscheidend wird nun sein, dass sich der Index weiterhin oberhalb der Marke von 7.500 Punkten etablieren kann. Solange dies gelingt, bleibt der übergeordnete Trend für mich eindeutig bullish.
Der nächste wichtige Schritt besteht darin, die Zone um 7.600 Punkte nachhaltig zu überwinden. Gelingt dies, dürfte ein erneuter Angriff auf die bisherigen Allzeithochs im Bereich um 7.650 Punkte wahrscheinlich werden.
Erst ein Rückfall unter 7.500 Punkte würde das kurzfristige Bild etwas eintrüben. Wirklich kritisch würde die Situation für mich jedoch erst werden, wenn der Bereich um 7.350 Punkte nachhaltig unterschritten wird. Erst dann würde sich die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur in Richtung 7.250 Punkte deutlich erhöhen.
Nasdaq
Auch der Nasdaq bleibt für mich trotz der zuletzt etwas schwächeren Entwicklung gegenüber dem Dow Jones weiterhin konstruktiv.
Die kommende Woche dürfte hier besonders spannend werden.
Neben den FOMC Minutes rücken mit der Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq sowie den ersten wichtigen Quartalszahlen gleich mehrere potenzielle Kurstreiber in den Mittelpunkt.
Charttechnisch bleibt für mich vor allem die Marke von 30.000 Punkten entscheidend.
Gelingt es dem Nasdaq, diese Zone nachhaltig zurückzuerobern und sich darüber zu etablieren, dürfte ein erneuter Angriff auf die bisherigen Allzeithochs im Bereich um 30.700 Punkte folgen. Anschließend wäre auch die psychologisch wichtige Marke von 31.000 Punkten erreichbar.
Sollte der Index dagegen erneut Schwäche zeigen und unter das Wochentief der KW26 im Bereich um 28.860 Punkte zurückfallen, würde sich das kurzfristige Bild deutlich verschlechtern. In diesem Fall wären zunächst 28.500 beziehungsweise 28.180 Punkte die nächsten relevanten Unterstützungen.
Übergeordnet bleibt meine Einschätzung jedoch unverändert bullish.
Dow Jones
Der Dow Jones gehörte in der vergangenen Woche zu den stärksten großen US-Indizes und legte rund 1,85 % zu.
Mit einem Schlusskurs nahe 53.000 Punkten bewegt sich der Index inzwischen auf neuen historischen Höchstständen.
Natürlich steigt mit jedem weiteren Allzeithoch auch das Risiko kurzfristiger Gewinnmitnahmen. Gleichzeitig liefert die starke Wochenkerze jedoch bislang keinerlei Anzeichen für eine nachhaltige Trendwende.
Im Idealfall würde ich mir einen geordneten Rücksetzer in Richtung 52.500 Punkte wünschen. Ein solcher Retest könnte die Grundlage für eine weitere Aufwärtsbewegung bilden.
Sollte der Markt dagegen bereits zum Wochenbeginn die Marke von 53.000 Punkten nachhaltig überwinden, wären auch unmittelbar weitere Allzeithochs denkbar.
Insgesamt bleibt der Dow Jones aktuell der technisch stärkste der großen amerikanischen Indizes.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX hat in der vergangenen Woche eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie stark das aktuelle Marktumfeld weiterhin ist.
Mit einem Wochenplus von rund 4,85 % verzeichnete der deutsche Leitindex seine stärkste Handelswoche seit mehreren Monaten und schloss gleichzeitig auf einem neuen historischen Allzeithoch bei rund 25.814 Punkten.
Damit bestätigt der DAX eindrucksvoll den weiterhin intakten übergeordneten Aufwärtstrend.
Für die kommende Handelswoche richtet sich der Blick zunächst auf die psychologisch wichtige Marke von 26.000 Punkten. Diese dürfte kurzfristig sowohl aus charttechnischer als auch aus psychologischer Sicht eine entscheidende Rolle spielen.
Sollte der DAX seine Dynamik direkt fortsetzen und diese Marke nachhaltig überwinden, wären weitere Allzeithochs das wahrscheinlichste Szenario.
Aus technischer Sicht würde ich mir jedoch einen etwas ruhigeren Verlauf wünschen.
Ein Rücksetzer in den Bereich zwischen 25.375 und 25.500 Punkten wäre aus meiner Sicht sogar ausgesprochen gesund. Diese Zone könnte als neue Unterstützung dienen und anschließend die Grundlage für die nächste Aufwärtsbewegung bilden.
Solange der DAX oberhalb dieser Unterstützungszone handelt, bleibt mein übergeordnetes Bild eindeutig bullish.
Die Kombination aus weiterhin robuster Marktstimmung, neuen Allzeithochs sowie einer bislang sehr stabilen Marktstruktur spricht aktuell klar für die Käuferseite. Gleichzeitig sollten Anleger nach der außergewöhnlich starken Vorwoche kurzfristige Gewinnmitnahmen jederzeit einkalkulieren.
Fazit
Die Handelswoche KW28 dürfte eine der spannendsten Wochen des bisherigen dritten Quartals werden. Nachdem die Märkte in den vergangenen Tagen vor allem von den schwächeren US-Arbeitsmarktdaten, sinkenden Zinserwartungen und einer ausgeprägten Risk-on-Stimmung profitiert haben, richtet sich der Blick nun wieder verstärkt auf die Fundamentaldaten.
Im Mittelpunkt steht dabei ganz klar das am Mittwoch veröffentlichte FOMC-Protokoll. Die Minutes werden einen deutlich tieferen Einblick in die Diskussionen innerhalb der US-Notenbank geben und könnten entscheidend dafür sein, ob der Markt seine aktuellen Zinserwartungen bestätigt oder erneut anpasst. Gerade nach den zuletzt veröffentlichten Arbeitsmarktdaten dürfte jede Formulierung zur Inflation, zum Arbeitsmarkt und zum zukünftigen Zinspfad genau analysiert werden.
Parallel dazu beginnt mit PepsiCo und Delta Air Lines die US-Berichtssaison. Auch wenn diese Unternehmen noch nicht zu den großen Technologieunternehmen gehören, liefern sie wichtige Hinweise auf die Entwicklung des Konsumverhaltens sowie der Reisebranche. Sollten die ersten Quartalszahlen positiv überraschen, könnte dies die aktuell sehr konstruktive Marktstimmung zusätzlich unterstützen. Enttäuschende Ergebnisse würden dagegen erste Zweifel an den hohen Gewinnerwartungen für das zweite Quartal aufkommen lassen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in dieser Woche auf der Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq. Die damit verbundenen Umschichtungen institutioneller Anleger sowie passiver Indexfonds dürften kurzfristig für deutlich erhöhtes Handelsvolumen und zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen. Gleichzeitig sollte jedoch nicht vergessen werden, dass solche Indexaufnahmen historisch häufig nur kurzfristige Nachfrage erzeugen. Mittel- und langfristig werden erneut die fundamentalen Unternehmensdaten über die weitere Kursentwicklung entscheiden.
Auch geopolitisch bleibt die Lage aufmerksam zu beobachten. Zwar hat sich die Situation im Nahen Osten gegenüber den vergangenen Wochen deutlich beruhigt und der Ölpreis notiert mittlerweile wieder in der Nähe seiner Voreskalationsniveaus, dennoch bleibt das Risiko einer erneuten Eskalation jederzeit bestehen. Gleiches gilt für die Spannungen zwischen China und Taiwan. Zwar gibt es aktuell keine unmittelbaren Hinweise auf eine weitere Zuspitzung, die Entwicklungen sollten jedoch insbesondere aufgrund der enormen Bedeutung Taiwans für die weltweite Halbleiterindustrie weiterhin genau beobachtet werden.
Charttechnisch bleibt das Gesamtbild aus meiner Sicht weiterhin konstruktiv. Der DAX notiert auf neuen Allzeithochs, auch der Dow Jones befindet sich in einem intakten Aufwärtstrend und der S&P 500 handelt weiterhin nahe seiner Rekordstände. Gleichzeitig befinden sich viele Märkte inzwischen in Bereichen, in denen kurzfristige Gewinnmitnahmen jederzeit möglich sind. Entscheidend wird deshalb sein, ob Rücksetzer erneut gekauft werden oder ob die Marktteilnehmer beginnen, Gewinne mitzunehmen.
Besonders aufmerksam werde ich in dieser Woche deshalb folgende Faktoren verfolgen:
• Die Reaktion der Märkte auf die FOMC Minutes am Mittwoch.
• Die Entwicklung der US-Staatsanleiherenditen und des US-Dollars.
• Die ersten Quartalszahlen der Berichtssaison.
• Die Auswirkungen der SpaceX-Aufnahme in den Nasdaq.
• Die Entwicklung des Ölpreises im Zusammenhang mit der geopolitischen Lage.
• Die Reaktion der Aktienmärkte auf mögliche Überraschungen bei den anstehenden Wirtschaftsdaten.
Insgesamt bleibt das übergeordnete Bild für mich weiterhin positiv. Die Marktstruktur der großen Indizes ist intakt und das aktuelle Risk-on-Umfeld spricht zunächst für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Gleichzeitig steigen mit jedem weiteren Allzeithoch auch die Erwartungen der Marktteilnehmer. Genau deshalb dürfte die kommende Handelswoche zeigen, ob die Fundamentaldaten diese Bewertungen weiterhin rechtfertigen oder ob erste Zweifel aufkommen.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Ich wünsche euch eine erfolgreiche Handelswoche und wie immer viel Erfolg an den Märkten und stabile Trades.
Gold-Wochenrückblick: Konsolidierung auf hohem Niveau birgt GefaGold-Wochenrückblick: Konsolidierung auf hohem Niveau birgt Gefahren; Kampf zwischen Bullen und Bären in der nächsten Woche steht bevor
Der Markt ist stets voller Dynamik, und der Handel am Freitag bestätigte dies einmal mehr. Gold eröffnete bei 4128 und schien unauffällig, da der Kurs nur geringfügig zwischen 4121 und 4132 schwankte, was viele Anleger zu einer leichten Stagnation veranlasste. Doch dann setzten die Bullen plötzlich ein und durchbrachen mit einer großen Aufwärtskerze die Marke von 4150. Der Kurs erreichte ein Hoch von rund 4195, bevor er stoppte. Dieser plötzliche Ausbruch ist oft die erste Falle, die der Markt für Privatanleger stellt.
Starker Rücksetzer offenbart Schwäche; 4200 wird zur wichtigen Hürde
Bei genauerer Betrachtung der Kursentwicklung am Freitag zeigte sich, dass Gold zwar um fast 70 US-Dollar stieg, aber im europäischen Handel deutlich auf Widerstand um 4186 stieß und anschließend in eine enge Spanne von 4186 bis 4168 eintrat. Die US-Sitzung war von einem deutlichen Rückgang auf etwa 4155 geprägt. Diese Stagnation auf hohem Niveau verdeutlicht den Mangel an Nachholdynamik bei den Bullen. Gold schloss vor dem Feiertag frühzeitig und konnte sich gerade so bei 4174 einpendeln – ein letztes Aufbäumen der Bullen.
Aus technischer Sicht hat sich die Marke von 4200 zu einem Schlachtfeld für Bullen und Bären entwickelt. Dieses Niveau stellt nicht nur eine psychologische Barriere dar, sondern markiert auch die obere Grenze eines zuvor stark gehandelten Bereichs. Sollte der Eröffnungskurs der nächsten Woche nicht über 4200 bleiben, dürfte diese Erholung nur von kurzer Dauer sein. Eröffnet er hingegen höher und durchbricht diese Marke, ist mit einem potenziellen Aufwärtstrend in den Bereich von 4230–4260 zu rechnen.
Die Fundamentaldaten sind turbulent, und die bärische Logik bleibt unverändert.
Die aktuelle Marktstimmung erscheint zwar bullisch, doch häufen sich stillschweigend tiefere Risiken. Die Lage im Nahen Osten bleibt ein Damoklesschwert über den Bullen, da eine mögliche Eskalation der geopolitischen Spannungen starke Schwankungen in der Nachfrage nach sicheren Anlagen auslösen könnte. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass solche ereignisbedingten Rallyes oft schnell wieder verschwinden und das Nachjagen dieser Rallyes mit erheblichen Risiken verbunden ist.
Bemerkenswerter ist die geldpolitische Haltung der Federal Reserve. Obwohl schwache Daten zu den Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft die Erwartungen an Zinserhöhungen vorübergehend gedämpft haben, ist der Inflationsdruck nicht wirklich nachgelassen. Die Vertreter der Federal Reserve bleiben vorsichtig, und jegliche Anzeichen einer wiederkehrenden Inflation könnten eine Neubewertung der geldpolitischen Straffung am Markt auslösen. In dieser entscheidenden Phase des erwartungsgetriebenen Handels scheint die Goldpreiserholung eher günstigere Einstiegspunkte für Leerverkäufer zu schaffen.
Aus Sicht der Kapitalflüsse zeigt die aktuelle Goldbestandsstruktur einen hohen Anteil spekulativer Long-Positionen, was häufig auf potenziellen Gewinnmitnahmedruck hindeutet. Sobald sich die Marktstimmung ändert, sollte das Risiko eines panikartigen Kursverfalls nicht unterschätzt werden. Unterhalb von 4150 liegt die eigentliche Verteidigungslinie für die Bullen. Sobald dieses Niveau durchbrochen wird, gerät die Marke von 4100 in Gefahr, und ein Kursrückgang in Richtung der Unterstützungszone von 4030–4000 ist nicht auszuschließen.
Strategie für nächste Woche: Schlüsselniveaus entscheiden über den Erfolg
Für konkrete Handelsstrategien wird Anlegern empfohlen, sich auf die folgenden Schlüsselniveaus zu konzentrieren:
Einstiegszone für Short-Positionen: Der Bereich von 4180–4200 bleibt der bevorzugte Bereich für Short-Positionen. Sollte der Kurs am Montag höher eröffnen und die Marke von 4200 durchbrechen, kann eine kleine Long-Position im Bereich von 4230–4260 eröffnet werden, um Short-Möglichkeiten auszuloten. Strenge Stop-Loss-Orders sind jedoch unerlässlich. Zu beachtende Unterstützungsniveaus: 4140–4120 ist die erste Unterstützungszone. Wird dieser Bereich durchbrochen, könnte das Kursziel unter 4100 liegen. In diesem Fall sollten Gewinne schrittweise realisiert werden.
Risikowarnung: Angesichts der möglichen Entwicklungen im Nahen Osten nach der Beerdigung ist in der kommenden Woche mit erhöhter Marktvolatilität zu rechnen. Unerwartete Nachrichten können starke Kursschwankungen auslösen. Achten Sie auf Ihre Positionsgröße und halten Sie sich strikt an Ihre Stop-Loss-Orders.
In dieser entscheidenden Phase des Kampfes zwischen Aufwärts- und Abwärtstrends führt Alleingänge oft zu Verwirrung. Entwickeln Sie einen umfassenden Notfallplan für alle möglichen Marktbewegungen der kommenden Woche – von Eröffnungsstrategien über dynamische Anpassungen während des Handels bis hin zu Risikokontrollpunkten – und planen Sie alles sorgfältig.
Der Markt belohnt stets diejenigen, die vorbereitet sind. Die kommende Marktwoche verspricht Außergewöhnliches. Wird es einen Ausbruch nach oben oder nach unten geben? Warten wir es ab.
Silberpreis: Erholung zielt auf die 20-Tage-LinieAnalyse bei einem Silberkurs von $62,37
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Kurze Einordnung im Rückblick
Nach dem Ausbruch auf sein Allzeithoch im Januar bei $121 musste der Silberkurs den Abstand zur Durchschnittsbewertung sowie aufgelaufene Gewinne zunächst korrigieren. Das März-Tief bildete für 64 Handelstage das letzte lokale Tief, welches jedoch Ende Juni mit einem neuen Wert von $55,62 unterschritten wurde. Nach einer moderaten Gegenreaktion bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten.
Silberpreis Prognose für diese Woche
Die volatilen Kursbewegungen aus den massiven Gewinnmitnahmen im Februar und März sind Anfang April in eine Beruhigungsphase übergegangen, die sich primär zwischen $70 und $90 abspielte. Auch im Monat Mai wurden Notierungen über $70 gehalten. Der Start in den Juni wurde jedoch vom 20-Tage-Durchschnitt gedeckelt, der nach unten deutet und die jüngste Abwärtstendenz als Widerstand begleitet. Zuletzt nahm der Kurs das März-Tief heraus, konnte im $55er-Bereich aber weitere Verluste abfangen.
Ein neues Tief deutet in der Regel auf weitere Schwäche hin. Die moderate Erholungsbewegung der vergangenen Woche dürfte am 20er-GD auf eine Entscheidung hinarbeiten – ein Ausbruch könnte sich bis in den $70er-Bereich fortsetzen.
Sollte es den Bären aber gelingen, den Widerstand für einen stärkeren Abwärtsschub zu nutzen, würde das ursprüngliche Ausbruchsniveau bei $50 als Korrekturziel ins Spiel kommen.
Mögliche Wochenspanne Bullen: $59,90 bis $70,40
Alternative Kursspanne Bären: $53,20 bis $64,50
Nächste Widerstände: $71,80 | $83,75 = Vorjahreshoch
Wichtige Unterstützungen: $61,02 | $56,62 = Vorwochentief | $54,46
Silber Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung im unteren Drittel des Trendkanals könnte das vorwiegend neutrale Chartbild aktiv bleiben. In diesem Fall würde der Kurs seine Erholungstendenz bis in den Bereich um $80 ausweiten.
Sollten die Bären hingegen den Ausflug unter das März-Tief in weitere Schwäche verwandeln können, dürfte ein Test am lange aktiven Rekordhoch aus 2011 ein Schlüsselszenario bilden. Fällt der Kurs auch darunter, wäre eine Zeit zäher Schiebephasen zu erwarten.
Mögliche Wochenspanne: $65,90 bis $76,60 alternativ $49,50 bis $61,70
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Bitcoin Elliott Wellen Analyse Logarithmisch ChartHeute zeige ich euch meine (alternative) Bitcoin Analyse in einer logaritmischen Chartdarstellung und es unterscheidet sich tatsächlich stark von der linearen Darstellung. Und zwar kam die Idee mit dieser Darstellung zu arbeiten daher, dass ich bei der linaren Darstellung mit einer Kursbewegung das Problem habe, es nicht identifizieren zu können( Siehe rote Markierung). Den Primären Chart füge ich in den Kommentaren ein.
Mit dieser logarithmischen Darstellung fällt dieses Problem weg und die Kursbewegung lässt sich dann so identifizieren.( Hier ebenfalls mit dem roten Pfeil markiert)
Welche Darstellung letztendlich den Bitcoin Markt richtig darstellt, wird sich mit der Zeit zeigen. Falls es Elliott Wellen Trader unter euch gibt dann schreibt doch mal unter den Kommentaren wie Ihr das sieht!
DAX – expandierendes Dreieck vor möglichem Ausbruch ?Der DAX bewegt sich seit Monaten in einer komplexen Konsolidierung, die sich sehr gut als expandierendes Dreieck im Sinne der Elliott-Wellen interpretieren lässt. Die Kursstruktur zeigt eine saubere Abfolge der Wellen A bis E, wobei die obere Begrenzung nahezu horizontal verläuft und die untere Trendlinie weiter ansteigt – ein typisches Merkmal dieser Dreiecksvariante.
Mit dem jüngsten Anstieg testet der Markt nun erneut den Widerstandsbereich um 25.400 Punkte. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone würde das Dreieck nach oben auflösen und den Weg für die nächste Impulsbewegung freimachen.
Als Kursziel dient zunächst das statistische Ziel im Bereich von 27.000–27.200 Punkten. Wird auch dieses überwunden, rückt das klassische 100 %-Measured-Move-Ziel bei rund 28.955 Punkten in den Fokus. Dieses ergibt sich aus der Höhe der Formation und stellt das maximale Projektionziel der Bewegung dar.
Trotz der bullischen Ausgangslage bleibt Vorsicht angebracht. Ein Dreieck liefert erst mit einem bestätigten Ausbruch ein belastbares Signal. Solange der DAX unterhalb des Widerstands pendelt, besteht weiterhin die Möglichkeit einer letzten Konsolidierungsbewegung innerhalb der Formation.
Fazit: Die übergeordnete Struktur spricht derzeit für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Gelingt der Ausbruch über den markierten Widerstand, wären zunächst rund 27.100 Punkte und anschließend 28.955 Punkte realistische Projektionsziele. Scheitert der Ausbruch hingegen, dürfte die Dreiecksstruktur zunächst weiter Bestand haben.






















