Solana Breaks Falling Wedge — Is the Next Move $85–86 or $94–96?Der Markt belohnt Trader nicht dafür, früh zu sein. Er belohnt diejenigen, die wissen, wann der Markt seine Richtung tatsächlich bestätigt hat.
$BINANCE\:SOLUSDT Solana hat nach seiner vorherigen Aufwärtsbewegung eine relativ lange Korrektur durchlaufen. Während dieser Korrektur bildete der Preis einen Falling Wedge, der den Markt zunehmend verengte und einen klaren Kampf zwischen Käufern und Verkäufern erzeugte.
Jetzt beginnt sich die Struktur zu verändern.
Der Preis ist über den Falling Wedge ausgebrochen, und im unteren Zeitrahmen sehen wir bereits erste Anzeichen einer bullischen Marktstruktur.
Das ist die erste wichtige Verbesserung des Setups.
Allerdings, möchte ich den Ausbruch nicht hinterherjagen.
🟢 Bullisches Szenario
Die wichtigste Zone, die ich für einen möglichen Long-Einstieg beobachte, liegt bei etwa $74, der Support-Zone.
Wenn der Preis diese Zone hält und im unteren Zeitrahmen eine klare bullische Bestätigung liefert — zum Beispiel eine bullische Zurückweisung, ein starkes Candlestick-Muster oder die Fortsetzung von Higher Highs und Higher Lows — steigt die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Aufwärtsbewegung.
Das erste wichtige Ziel:
$85–86
Diese Zone kombiniert einen wichtigen Widerstandsbereich mit dem 61.8% Fibonacci-Expansion-Level und ist daher eine natürliche Zone, in der wir mit der ersten ernsthaften Reaktion der Verkäufer rechnen können.
Wenn SOL diesen Widerstand durchbricht und sich darüber halten kann, liegt das größere Ziel bei:
$94–96
Dies ist die wichtigste Mid-Term-Widerstandszone und das nächste bedeutende Ziel der Fibonacci-Expansion-Struktur.
Der bullische Fahrplan lautet:
$74 Support → $85–86 Widerstand → $94–96 Hauptwiderstand
🔴 Bärisches Szenario
Das bullische Szenario ist nicht bedingungslos.
Wenn der Preis die $74 Support-Zone verliert und im unteren Zeitrahmen beginnt, eine bärische Marktstruktur zu bilden, werde ich keinen Long-Einstieg erzwingen.
Das wichtigste Invalidierungslevel liegt bei $70.
Ein eindeutiger Bruch unter $70 würde die aktuelle bullische Struktur ungültig machen und darauf hindeuten, dass der Falling-Wedge-Ausbruch fehlgeschlagen sein könnte.
In diesem Fall würde ich abwarten und eine neue Marktstruktur abwarten, anstatt zu versuchen, den Boden vorherzusagen.
Was ich jetzt beobachte
Das Wichtigste ist nicht die nächste grüne Kerze.*
* Ich möchte sehen, wie sich der Preis im Bereich von $74 verhält.
Wenn SOL in diese Zone zurückläuft und die Käufer sie mit starkem Price Action verteidigen, könnte dies ein deutlich besseres Chance-Risiko-Verhältnis bieten, als die aktuelle Bewegung zu verfolgen.*
* Wenn der Preis dagegen weiter steigt, ohne einen vernünftigen Pullback zu liefern, verpasse ich lieber den ersten Teil der Bewegung, als mit schlechtem Risikomanagement einzusteigen.
Der Ausbruch gibt uns die Richtung. Der Retest gibt uns die Gelegenheit.*
* Die Ziele bleiben zunächst bei $85–86 und als großes Mid-Term-Ziel bei $94–96.
Das Risiko sollte immer vor dem Einstieg definiert werden. Eine bärische Struktur im unteren Zeitrahmen oder ein Bruch unter $70 würde diese bullische These ungültig machen.
Chartmuster
XAU/USD – GOLD PROFESSIONELLE TECHNISCHE ANALYSE 🥇 XAU/USD – GOLD PROFESSIONELLE TECHNISCHE ANALYSE 📊🔥
📈 Marktstruktur
Gold bewegt sich weiterhin in einem klaren bullischen Aufwärtskanal und bildet höhere Hochs sowie höhere Tiefs. Die übergeordnete Struktur bleibt bullisch, allerdings nähert sich der Preis einer wichtigen Widerstandszone, von der aus eine Korrektur möglich ist.
🟥 Wichtiger Widerstand: 4.372
Der Bereich um 4.372 stellt den entscheidenden Widerstand dar. Der Preis konsolidiert aktuell unterhalb dieses Levels nach dem starken Aufwärtsimpuls.
Eine Ablehnung im Bereich 4.350–4.372 könnte eine Korrektur auslösen.
🚀 Ein sauberer Ausbruch und Schlusskurs über 4.372 würde das Korrekturszenario abschwächen und den Weg Richtung 4.400+ öffnen.
🟨 Order Block: 4.240–4.255
Dies ist der wichtige bullische Order Block und eine potenzielle Rücklaufzone.
Sollte der Widerstand den Preis zurückweisen, liegt die bevorzugte Korrekturzone bei 4.240–4.255, wo Käufer erneut aktiv werden könnten.
🟧 Demand Zone: 4.125–4.150
Bei einer tieferen Korrektur rückt die markierte Demand Zone in den Fokus. Sollte der Order Block nicht halten, kann diese Zone als nächste wichtige Unterstützung dienen.
Solange die übergeordnete Struktur bullisch bleibt, könnte dort erneut Kaufdruck entstehen.
🎯 Mögliche Szenarien
📉 Bärisches Szenario:
Ablehnung bei 4.350–4.372 → Bestätigung der Schwäche → Rücklauf zu 4.255–4.240 → bei weiterem Verkaufsdruck eventuell 4.150.
📈 Bullisches Szenario:
Starker Ausbruch über 4.372 → Widerstand wird zur Unterstützung → Fortsetzung Richtung 4.400+.
🧠 Trading-Mindset
Bias: Bullische Struktur – kurzfristige Korrektur möglich. 📊
Nicht allein wegen des Widerstands shorten. Auf eine klare Ablehnung und Bestätigung warten. Ebenso sollten Long-Positionen nicht direkt unter einem starken Widerstand gejagt werden.
⚠️ Invalidierung: Ein nachhaltiger Ausbruch über 4.372 schwächt das unmittelbare Korrekturszenario.
🛡️ Risiko- und Positionsgröße immer an den eigenen Trading-Plan anpassen.
🔑 Wichtige Levels
🔴 Widerstand: 4.372
🟨 Order Block: 4.240–4.255
🟧 Demand Zone: 4.125–4.150
⚫ Major Support: ~3.996
ETH/USD-Analyse — 45-Minuten-ChartAktuelle Situation
Paar: ETH/USD
Zeiteinheit: 45 Minuten
Aktueller Preis: etwa $1.918,64
Der Kurs zeigt kurzfristig eine positive Struktur nach dem starken Anstieg aus dem Bereich von $1.870–$1.900.
Der Supertrend ist grün und liegt bei etwa $1.909,71. Das unterstützt den aktuellen kurzfristigen Aufwärtstrend.
🟢 Kaufszenario
Im Chart ist im Bereich von $1.909–$1.913 ein Kaufsignal zu sehen. Nach dem Signal konnte sich der Kurs oberhalb dieser Zone halten.
Wichtige Niveaus:
Niveau Preis
🟢 Unterstützungs-/Kaufzone $1.909–1.914
Aktueller Preis $1.918,64
🔴 Naher Widerstand $1.920–1.925
🎯 Ziel $1.937,10
🛑 Niveau zur Ungültigkeit des Szenarios unter $1.904,64
📈 Aufwärtsszenario
Wenn ETH die Unterstützung bei $1.909–1.914 hält und den Widerstand bei $1.920–1.925 überzeugend durchbricht und darüber bleibt, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends.
Mögliche Bewegung:
$1.920 → $1.930 → 🎯 $1.937
Die Projektion im Chart zeigt ebenfalls zunächst einen kurzen Rücksetzer beziehungsweise eine Konsolidierung und anschließend eine Fortsetzung der Bewegung nach oben.
⚠️ Abwärtsszenario
Wenn sich der Kurs unterhalb der Zone $1.909–1.910 etabliert, beginnt das Aufwärtsszenario an Stärke zu verlieren.
Insbesondere ein klarer Bruch von $1.904,64 könnte folgende Niveaus ins Spiel bringen:
$1.900 → $1.890
🎯 Fazit
Hauptrichtung: 🟢 AUFWÄRTS
Solange ETH über $1.909 bleibt, wirkt die technische Struktur zugunsten der Käufer, und das Ziel von $1.937,10 bleibt relevant.
Handelsplan laut Chart:
🟢 Kauf: Bereich $1.909–1.914 oder bestätigter Ausbruch über $1.920–1.925
🎯 Ziel: $1.937,10
🛑 Ungültigkeit: unter $1.904,64
🔥 Aktuell entscheidende Zone: $1.920–1.925
Wochenausblick KW33–Fundamental,Makro und technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW33.
Willkommen zum Wochenausblick für die Handelswoche KW33.
Nach einer außergewöhnlich starken Handelswoche stehen die Märkte zum Start der neuen Woche an einem interessanten Wendepunkt. Während die US-Aktienmärkte neue Rekordstände erreicht haben und auch der DAX erneut All-Time-Highs markieren konnte, hat sich das makroökonomische Umfeld gleichzeitig deutlich verändert. Insbesondere die am vergangenen Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten haben die Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik der Federal Reserve spürbar verschoben.
Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage ein wesentlicher Faktor. Die Entwicklungen rund um die Straße von Hormus haben sich zuletzt von einem reinen Eskalationsrisiko zunehmend zu einem möglichen Deeskalationskatalysator entwickelt. Sollten Iran und Oman tatsächlich eine Vereinbarung für einen neuen Schifffahrtskorridor erzielen, könnte dadurch ein erheblicher Teil der zuletzt eingepreisten Öl-Risikoprämie wieder aus dem Markt verschwinden.
Damit stehen wir vor einer Handelswoche, in der mehrere große Themen gleichzeitig aufeinandertreffen: die Nachwirkungen des schwachen US-Arbeitsmarktberichts, die kommenden US-Inflationsdaten, die Entwicklung der Ölpreise, die geopolitische Lage rund um Iran und die Straße von Hormus sowie eine weiterhin starke Earnings Season.
Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Earnings Season KW33
3. Fundamentale Wirtschaftsdaten im Überblick
4. Fed
5. Märkte und Korrelationen im Überblick
6. Risk Assets im Überblick
7. Fazit
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1. Geopolitische Lage
Die geopolitische Entwicklung rund um Iran, die USA und die Region des Nahen Ostens bleibt auch in KW33 einer der wichtigsten Faktoren für die Finanzmärkte. Gleichzeitig hat sich die Nachrichtenlage gegenüber den vergangenen Wochen deutlich verändert.
Besonders relevant sind derzeit die Gespräche zwischen Iran und Oman über eine mögliche neue Regelung für den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus. Der iranische Außenminister erklärte, dass Teheran und Maskat aktuell über einen temporären Schifffahrtskorridor verhandeln und bereits sehr nah an einer Vereinbarung seien. Auch von omanischer Seite wurden die laufenden Gespräche als positiv und konstruktiv beschrieben.
Allerdings ist eine vollständige Normalisierung noch nicht erreicht. Iran macht die Wiederöffnung des Verkehrs weiterhin von bestimmten Bedingungen abhängig. Dazu gehören unter anderem Forderungen nach Kompensation für US-Verstöße gegen bestehende Vereinbarungen. Der Iran betont zudem, dass die Wiederöffnung nicht allein von den Gesprächen zwischen Iran und Oman abhängt, sondern von einer grundsätzlichen Einigung über die iranischen Bedingungen.
Damit bleibt die Situation zunächst zweigeteilt: Einerseits sehen wir klare diplomatische Fortschritte und damit eine potenzielle Deeskalation. Andererseits bleibt das Risiko weiterer Zwischenfälle bestehen. So wurde zuletzt erneut ein Schiff nahe Oman von einem unbekannten Projektil getroffen. Oman verurteilte die wiederholten Angriffe auf Schiffe in der Region.
Auch die Huthi-Miliz bleibt ein relevanter Faktor. Es wurden weitere Angriffe beziehungsweise Operationen gegen saudisch unterstützte Kräfte im Jemen gemeldet. Gleichzeitig bestehen weiterhin Spannungen zwischen Iran, Israel, den USA und verschiedenen regionalen Akteuren.
Zusätzlich hat sich die sicherheitspolitische Zusammenarbeit in der Region weiterentwickelt. Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien haben ein neues Verteidigungsabkommen geschlossen, das vom türkischen Außenminister in seiner Wirkung mit Artikel 5 der NATO verglichen wurde. Weitere Staaten könnten sich dieser Kooperation anschließen.
Für die Finanzmärkte bleibt jedoch insbesondere die Entwicklung der Straße von Hormus entscheidend. Eine nachhaltige diplomatische Lösung würde die geopolitische Risikoprämie aus dem Ölpreis herausnehmen und wäre damit potenziell positiv für Risk Assets. Eine erneute Eskalation hätte dagegen den gegenteiligen Effekt: steigende Ölpreise, steigende Inflationserwartungen, weniger Spielraum für die Fed und entsprechend Druck auf Aktienmärkte.
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2. Earnings Season KW33
Auch auf Unternehmensseite bleibt die Earnings Season ein wichtiger Faktor. Nachdem am vergangenen Freitag unter anderem Allianz, Münchener Rück, Vistra Energy, Take-Two Interactive und Daimler Truck ihre Zahlen veröffentlicht haben, richtet sich der Fokus in KW33 auf weitere Unternehmen.
Besonders interessant ist dabei Rocket Lab. Der Raumfahrt- und Technologieanbieter bleibt aufgrund des starken langfristigen Wachstums im Space- und Defence-Sektor ein Unternehmen mit hoher Aufmerksamkeit am Kapitalmarkt. Neben den reinen Quartalszahlen werden insbesondere Aussagen zu Auftragsbestand, Umsatzentwicklung, Launch-Aktivitäten und der weiteren Skalierung des Geschäftsmodells entscheidend sein.
Ebenfalls relevant ist die GEA Group aus Deutschland. Der Maschinenbaukonzern gibt wichtige Hinweise auf die Entwicklung der industriellen Nachfrage und damit indirekt auf die globale Investitionsbereitschaft. Für den deutschen Aktienmarkt sind solche Ergebnisse insbesondere vor dem Hintergrund der weiterhin gemischten konjunkturellen Entwicklung interessant.
Mit Super Micro Computer steht zudem ein wichtiger Vertreter des AI- und Server-Infrastruktur-Sektors auf der Agenda. Die Zahlen und vor allem der Ausblick werden relevant sein, weil Super Micro unmittelbar vom anhaltenden Ausbau von Rechenzentren und AI-Infrastruktur profitiert. Nach der starken Entwicklung vieler AI-Aktien bleibt die Frage entscheidend, ob das hohe Investitionsniveau tatsächlich in entsprechend starkes Umsatz- und Gewinnwachstum übersetzt werden kann.
Auf deutscher Seite stehen außerdem E.ON, Hannover Rück, Brenntag und RWE im Fokus. Während E.ON und RWE wichtige Hinweise auf die Entwicklung des europäischen Energie- und Versorgungssektors liefern, ist Hannover Rück insbesondere für die Entwicklung des Versicherungssektors relevant. Brenntag wiederum gibt einen Einblick in die globale industrielle Nachfrage.
Die Earnings Season bleibt damit ein wichtiger Bestandteil des Marktbildes. Gleichzeitig ist der Einfluss der Makrodaten in dieser Woche jedoch vermutlich noch größer, da mit den US-Inflationsdaten ein potenzieller marktbewegender Katalysator auf der Agenda steht.
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3. Fundamentale Wirtschaftsdaten im Überblick
Der absolute Fokus lag am vergangenen Freitag auf den US-Arbeitsmarktdaten.
Die Non-Farm Payrolls fielen mit -23.000 Stellen deutlich schwächer aus als erwartet. Der Forecast lag bei rund 85.000 neuen Stellen. Gleichzeitig wurde der vorherige Wert von ursprünglich 57.000 auf lediglich 20.000 revidiert.
Damit ist nicht nur der aktuelle Arbeitsmarktbericht schwach ausgefallen, sondern auch die Entwicklung der vergangenen Monate wurde im Nachhinein deutlich nach unten korrigiert.
Noch interessanter waren die Lohndaten. Die Average Hourly Earnings Month-over-Month lagen bei lediglich 0,1 %, während der Markt mit 0,3 % gerechnet hatte. Auch der vorherige Wert von 0,3 % wurde bestätigt.
Damit sehen wir gleichzeitig eine Abschwächung beim Beschäftigungswachstum und eine Moderation des Lohnwachstums.
Die Arbeitslosenquote ist dagegen von 4,2 % auf 4,1 % gefallen und lag damit ebenfalls unter den Erwartungen von 4,2 %. Dieser Rückgang darf jedoch nicht isoliert betrachtet werden, da gleichzeitig die Partizipationsquote von 61,5 % auf 61,4 % gefallen ist.
Das Gesamtbild ist deshalb klar schwächer, als die reine Arbeitslosenquote zunächst vermuten lässt.
Der wichtigste Punkt ist für mich die Kombination aus:
schwächeren Non-Farm Payrolls + massiven Revisionen + schwächerem Lohnwachstum + rückläufiger Partizipation.
Das ist aus Sicht der Geldpolitik ein deutlich dovisher Arbeitsmarktbericht.
Entsprechend hat sich auch das FedWatch-Bild deutlich verändert. Für das September-Meeting liegt die Markterwartung aktuell bei rund 55,6 % für einen unveränderten Leitzins und 44,4 % für eine Anhebung um 25 Basispunkte.
Damit hat sich das Gleichgewicht deutlich verschoben. Die zuvor sehr aggressiven Erwartungen an weitere Zinserhöhungen werden zunehmend aus dem Markt genommen.
Genau deshalb wird die kommende Woche so wichtig.
CPI als Datenpunkt der Woche
Am Mittwoch stehen die US-Inflationsdaten im Mittelpunkt.
Veröffentlicht werden sowohl der Headline CPI als auch der Core CPI jeweils auf Monats- und Jahresbasis. Besonders wichtig wird dabei sein, ob sich der erwartete Rückgang der Inflation tatsächlich bestätigt.
Ein schwächer als erwarteter CPI würde die dovishe Interpretation des Arbeitsmarktberichts verstärken:
schwacher Arbeitsmarkt + fallende Inflation = mehr Spielraum für die Fed.
Ein heißer CPI würde dagegen das gesamte Bild verändern:
schwacher Arbeitsmarkt + weiterhin hohe Inflation = Stagflationsrisiko beziehungsweise weniger Spielraum für Zinssenkungen bzw. Zinserhöhungen bleiben länger auf dem Tisch.
Neben dem CPI stehen am Dienstag die US Existing Home Sales für Juli auf der Agenda. Der Immobilienmarkt ist ein wichtiger Bestandteil der US-Wirtschaft und reagiert besonders sensibel auf das Zinsniveau. Entsprechend können die Daten Hinweise darauf geben, wie stark die bisherigen Finanzierungskosten bereits auf die Nachfrage wirken.
Ebenfalls am Dienstag stehen der OPEC Monthly Report und der IEA Monthly Report im Fokus. Gerade vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklung rund um Hormus und der zuletzt deutlich gefallenen Ölpreise sind diese Veröffentlichungen besonders relevant.
Am Mittwoch folgen neben dem CPI die US Crude Oil Inventories, der WASDE Report sowie die Auktion zehnjähriger US-Staatsanleihen. Die 10-Year Note Auction gibt dabei wichtige Hinweise auf die Nachfrage nach US-Staatsanleihen und damit indirekt auf das aktuelle Renditeniveau.
Am Donnerstag stehen die US PPI-Daten für Juli, Core PPI sowie die Initial Jobless Claims an. Der PPI ist insbesondere deshalb relevant, weil Produzentenpreise Hinweise auf zukünftigen Preisdruck in der Wirtschaft liefern können. Die Initial Jobless Claims geben dagegen einen kurzfristigeren Einblick in die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes.
Zum Abschluss der Woche folgen am Freitag die Eurozonen-BIP-Daten für Q2 sowie die US Retail Sales und Core Retail Sales. Gerade die US-Einzelhandelsumsätze sind wichtig, da der private Konsum eine zentrale Säule der US-Wirtschaft darstellt.
Zusätzlich veröffentlicht die University of Michigan ihre Daten zu Consumer Sentiment, Consumer Expectations sowie den ein- und fünfjährigen Inflation Expectations. Diese Daten sind insbesondere vor dem Hintergrund der aktuell wieder stärker beachteten Inflationserwartungen relevant.
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4. Fed
Für die Federal Reserve hat sich das Umfeld nach dem Arbeitsmarktbericht deutlich verändert.
Die Aussagen von Fed-Gouverneur Barkin waren dabei besonders interessant. Er bezeichnete den Arbeitsmarkt als schwach beziehungsweise als „low hire, low fire“ und sprach von einem Arbeitsmarkt in einer schwachen Balance. Gleichzeitig erklärte er, dass er aktuell keine klassische Lohninflation sehe und dass die Fed davon ausgehe, die Inflation wieder auf 2 % zu bringen.
Allerdings bleiben auch innerhalb der Fed Unsicherheiten bestehen. Barkin verwies weiterhin auf Kosten- und Preisdruck bei Unternehmen und darauf, dass die Auswirkungen der aktuellen Inflationsentwicklung noch nicht vollständig absehbar seien.
Damit ist die Fed zwar durch den schwachen Arbeitsmarkt deutlich weniger hawkish geworden, aber keineswegs vollständig dovish.
Genau deshalb ist der CPI in dieser Woche der entscheidende Datenpunkt.
Sollte die Inflation wie erwartet oder sogar stärker fallen, könnte das aktuelle Repricing der Zinserwartungen weitergehen. Sollte der CPI dagegen heißer ausfallen, könnte der Markt die zuletzt ausgepreisten Zinserhöhungen sehr schnell wieder einpreisen.
Auch die Aussagen aus dem Umfeld der US-Regierung sind interessant. Treasury Secretary Bessent betonte, dass die Wirtschaft seiner Einschätzung nach gut positioniert sei, um wieder zu beschleunigen, und dass die Arbeitsmarktdaten möglicherweise die tatsächliche Stärke der Wirtschaft unterschätzen.
Damit stehen sich aktuell zwei Narrative gegenüber:
Der Arbeitsmarkt signalisiert eine deutliche Abkühlung, während andere Konjunkturdaten und Aussagen aus der Regierung weiterhin auf eine robuste US-Wirtschaft hindeuten.
Für die EZB stehen in KW33 weniger geldpolitische Entscheidungen als vielmehr die europäischen Konjunktur- und Inflationsdaten im Mittelpunkt. Besonders relevant wird am Freitag das BIP der Eurozone für Q2 sein.
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5. Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Beim Ölpreis haben wir vergangene Woche eine deutliche Bewegung nach unten gesehen. US Oil verlor rund 10,5 % und notiert aktuell bei etwa 77 Dollar.
Der entscheidende Faktor bleibt die geopolitische Entwicklung.
Sollten die diplomatischen Lösungen zwischen Iran und Oman weiter voranschreiten und sich der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zunehmend normalisieren, sehe ich zunächst Kurse unter 77 Dollar. Perspektivisch wären dann 74 Dollar und anschließend 72 Dollar realistisch.
Sollte sich die Situation vollständig normalisieren und die Straße von Hormus wieder uneingeschränkt geöffnet werden, wären auch 70 Dollar und 68–68,50 Dollar interessante Ziele.
Auf der anderen Seite würde eine erneute Eskalation das Bild sofort verändern. Sollte sich der Ölpreis über dem Monatstief aus April bei rund 79 Dollar stabilisieren, wären zunächst 83 Dollar, anschließend 84 Dollar und darüber das Monatstief aus Mai bei 86,36 Dollar realistisch.
Der Zusammenhang bleibt dabei fundamental entscheidend:
höherer Ölpreis → höhere Energiepreise → höherer Inflationsdruck → restriktivere Fed → Higher for Longer beziehungsweise erneute Zinserhöhungen → Belastung für Risk Assets.
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US Bonds
Bei den US-Staatsanleihen haben wir vergangene Woche ebenfalls eine leichte Entspannung gesehen.
Die Dreijährigen verloren auf Wochenbasis rund 1,5 %, die Fünfjährigen etwa 1,55 %, die Zehnjährigen rund 1,43 % und die 30-jährigen Anleihen etwa 1,3 %.
Damit bleiben die Renditen beziehungsweise das Renditeniveau weiterhin hoch, allerdings hat der schwache Arbeitsmarktbericht für eine gewisse Entspannung gesorgt.
Jetzt richtet sich der Blick vollständig auf die CPI-Daten. Ein schwächerer CPI könnte die Nachfrage nach US-Staatsanleihen weiter erhöhen und damit die Renditen unter Druck setzen.
Zusätzlich bleibt der Blick auf das Ende des Monats und das Jackson-Hole-Symposium gerichtet, bevor im September der nächste wichtige Fed-Zinsentscheid folgt.
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US Dollar
Der US-Dollar zeigte vergangene Woche erneut relative Schwäche und verlor rund 0,2 %. Aktuell notiert der Dollar bei etwa 99,6.
Das kurzfristige technische Bild bleibt für mich unverändert.
Sollte der Dollar das Hoch der Vorwoche bei 100,065 überwinden und sich darüber etablieren, sehe ich zunächst Potenzial in Richtung 100,50 bis 100,65.
Sollte dagegen die Marke von 99,50 nicht halten, wäre eine weitere Korrektur in Richtung 99,00 möglich.
Der Dollar bleibt dabei stark abhängig von drei Faktoren:
Fed-Erwartungen, Ölpreis und geopolitische Lage.
Die zuvor sehr aggressiv eingepreisten Zinserhöhungen für 2026 werden aktuell zunehmend wieder ausgepreist. Genau deshalb kann ein überraschend heißer CPI eine schnelle Gegenbewegung im Dollar auslösen.
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Volatilität
Der Volatilitätsindex notiert aktuell bei etwa 14,89 und damit auf einem extrem niedrigen Niveau.
Ein derart niedriges Niveau wurde zuletzt Anfang 2026 erreicht.
Das zeigt, wie stark die Märkte aktuell auf der Risk-on-Seite positioniert sind. Gleichzeitig bedeutet eine sehr niedrige Volatilität nicht automatisch, dass keine Bewegung bevorsteht. Gerade vor einem wichtigen CPI-Report kann eine solche Ausgangslage dazu führen, dass eine Überraschung zu einer deutlich stärkeren Bewegung führt.
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6. Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia war einer der stärksten Werte der vergangenen Woche und legte rund 11,76 % zu. Der Kurs schloss bei etwa 223–224 Dollar.
Mein Bias bleibt bullish.
Das erste größere Ziel liegt für mich beim Monatshoch aus Juni bei etwa 232 Dollar.
Auf der Unterseite sehe ich die wichtige Supportzone zunächst beim Monatshoch aus April bei rund 217 Dollar sowie im Bereich von 212–213 Dollar.
Sollte Nvidia diese Widerstandszone überwinden, sind perspektivisch neue All-Time-Highs möglich.
Neben der technischen Stärke bleibt dafür insbesondere der weiterhin starke AI- und Halbleitersektor verantwortlich. Zusätzlich richtet sich der Blick bereits auf die Nvidia-Earnings Ende August.
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Bitcoin
Bitcoin legte vergangene Woche rund 2,26 % zu.
Technisch ist das Bild für mich allerdings noch nicht vollständig bestätigt.
Der entscheidende Bereich bleibt das Monatstief aus April bei etwa 65.700 Dollar. Erst ein nachhaltiger Daily Close darüber würde für mich wieder ein klareres Long-Szenario eröffnen.
Dann wären zunächst 67.000 und anschließend 68.200 Dollar realistische Ziele.
Bleibt Bitcoin dagegen unter 65.700 Dollar und fällt zusätzlich unter das Monatstief aus März bei rund 65.000 Dollar, bleiben Korrekturziele in Richtung 62.000 und 61.000 Dollar möglich.
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S&P 500
Der S&P 500 hatte eine außergewöhnlich starke Woche.
Mit einem Wochenplus von rund 3,46 % wurde nicht nur ein neues All-Time-High erreicht, sondern gleichzeitig die seit Anfang Mai bestehende größere Monatsrange nach oben verlassen.
Das ist technisch ein sehr starkes Signal.
Gleichzeitig ist der Markt kurzfristig extrem weit gelaufen. Der CPI wird deshalb entscheidend dafür sein, ob dieser Ausbruch bestätigt wird oder zunächst ein Rücksetzer erfolgt.
Sollte der S&P 500 unter das Daily Low vom Donnerstag bei etwa 7.722 Punkten fallen, wäre zunächst eine Korrektur in Richtung 7.650 denkbar. Dort würde der Retest der alten All-Time-Highs stattfinden.
Bei einer stärkeren geopolitischen Eskalation, steigenden Ölpreisen und einer wieder restriktiveren Fed wäre darüber hinaus auch ein Rücklauf in Richtung 7.500 möglich.
Übergeordnet bleibt der Trend allerdings klar bullish.
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Nasdaq 100
Auch der Nasdaq 100 konnte vergangene Woche kräftig zulegen und gewann rund 4,48 %. Der Index notiert aktuell bei etwa 29.725 Punkten.
Der erste entscheidende Schritt bleibt für mich die Rückeroberung der 30.000er-Marke.
Darüber folgt das Juli-Hoch bei etwa 30.285 Punkten und anschließend der Bereich um 30.500 Punkte.
Technisch befinden wir uns kurzfristig allerdings noch in einer kleineren Abwärtsstruktur, da bislang zwar ein neues Low, aber noch kein neues High innerhalb dieser kurzfristigen Struktur gebildet wurde. Übergeordnet bleibt der Aufwärtstrend jedoch intakt.
Auf der Unterseite sehe ich zunächst 29.500, anschließend 29.200 und 29.000 als relevante Supportbereiche.
Ein nachhaltiger Ausbruch über 30.000 würde das technische Bild wieder deutlich stärken und den Weg in Richtung neuer All-Time-Highs öffnen.
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US30
Auch der Dow Jones hatte eine extrem bullische Woche und legte rund 3,1 % zu.
Der Index schloss bei etwa 54.031 Punkten und damit oberhalb der psychologisch wichtigen 54.000er-Marke.
Solange der US30 oberhalb von 54.000 bleibt, sehe ich zunächst 54.500 Punkte und darüber perspektivisch neue All-Time-Highs.
Sollte die 54.000 dagegen wieder verloren gehen, wären zunächst 53.500 bis 53.400 Punkte interessant. Dort liegt der Bereich des letzten All-Time-Highs und damit ein potenzieller Retest, bevor die nächste Aufwärtsbewegung starten könnte.
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DAX
Auch der DAX konnte vergangene Woche neue All-Time-Highs erreichen.
Mit einem Wochenplus von rund 2,8 % schloss der Index bei etwa 26.362 Punkten. Besonders der Freitag zeigte nochmals eine sehr bullische Dynamik.
Der nächste wichtige Bereich liegt für mich bei 26.500 Punkten. Sobald das Wochenhoch der KW32 nachhaltig überschritten wird, ist diese Marke das nächste technische Ziel.
Dort rechne ich allerdings mit einer ersten stärkeren Gegenreaktion. Ein kurzfristiges Überschießen ist natürlich möglich.
Übergeordnet gehe ich davon aus, dass dem DAX irgendwann die kurzfristige Dynamik ausgehen wird und ein größerer Retest in Richtung 26.000 bis 25.900 Punkte erfolgt.
Ich würde diesen Rücksetzer allerdings nicht versuchen zu shorten. Für mich wäre ein solcher Rücklauf vielmehr interessant, um nach einer entsprechenden Stabilisierung wieder Long-Setups zu suchen.
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7. Fazit
Die Handelswoche KW33 steht für mich ganz klar unter dem Einfluss von drei großen Themen:
US-Inflation, Fed-Erwartungen und geopolitische Deeskalation.
Der vergangene Freitag hat mit den US-Arbeitsmarktdaten einen deutlichen makroökonomischen Impuls geliefert. Die Non-Farm Payrolls von -23.000, die deutlichen Revisionen der Vormonate und das deutlich schwächere Lohnwachstum sprechen insgesamt für eine klare Abkühlung des US-Arbeitsmarktes.
Gleichzeitig ist die Situation nicht völlig eindeutig, da die Arbeitslosenquote auf 4,1 % gefallen ist und andere Konjunkturdaten weiterhin auf eine relativ robuste US-Wirtschaft hindeuten.
Damit ist der CPI in dieser Woche der entscheidende Prüfstein.
Ein schwächerer CPI würde das aktuelle Repricing der Fed-Erwartungen weiter unterstützen und könnte insbesondere US-Staatsanleihen, Nasdaq, S&P 500 und DAX weiter antreiben. Ein heißer CPI könnte dagegen sehr schnell dazu führen, dass die zuletzt ausgepreisten Zinserhöhungen wieder zurück in den Markt kommen.
Parallel dazu hat sich die geopolitische Situation rund um die Straße von Hormus zuletzt verbessert. Die Gespräche zwischen Iran und Oman über einen neuen Schifffahrtskorridor sind ein potenziell sehr wichtiger Deeskalationsfaktor. Sollte hier tatsächlich eine nachhaltige Vereinbarung erzielt werden, dürfte ein Teil der geopolitischen Risikoprämie aus dem Ölpreis verschwinden.
Genau hier liegt aktuell eine der wichtigsten Korrelationen für die Märkte:
Hormus-Deeskalation → Öl fällt → Inflationsdruck sinkt → Fed wird weniger restriktiv → Renditen fallen → Risk Assets profitieren.
Umgekehrt gilt natürlich:
Hormus-Eskalation → Öl steigt → Inflation steigt → Fed wird restriktiver → Renditen steigen → Risk Assets geraten unter Druck.
Technisch befinden sich die großen Aktienindizes aktuell in einer außergewöhnlich starken Situation. Der S&P 500 hat neue All-Time-Highs erreicht und seine mehrmonatige Range nach oben verlassen. Der Dow Jones handelt ebenfalls auf Rekordniveau, Nvidia zeigt eine enorme relative Stärke und auch der DAX konnte neue All-Time-Highs erreichen.
Das spricht eindeutig für einen weiterhin starken übergeordneten Risk-on-Markt.
Gleichzeitig sollte man genau deshalb nicht vergessen, dass wir kurzfristig bereits sehr weit gelaufen sind. Ein Rücksetzer wäre aus meiner Sicht nicht automatisch ein Zeichen für eine Trendwende, sondern könnte vielmehr einen normalen Retest darstellen.
Für mich bleibt deshalb insbesondere beim DAX das Szenario interessant, Rücksetzer nicht aggressiv zu shorten, sondern auf entsprechende Stabilisierung zu warten und diese perspektivisch für Long-Positionierungen zu nutzen.
Auch beim S&P 500, Nasdaq und Dow Jones bleibt der übergeordnete Trend bullish, solange die relevanten Supportbereiche halten.
Die entscheidende Frage für KW33 lautet deshalb nicht, ob die Märkte stark sind, sondern ob die kommenden Makrodaten diese Stärke fundamental bestätigen können.
Der CPI am Mittwoch wird dabei der wichtigste kurzfristige Katalysator sein.
Sollte die Inflation weiter nachlassen, während gleichzeitig die geopolitische Risikoprämie sinkt und die Fed-Erwartungen dovisher werden, könnte die aktuelle Risk-on-Bewegung durchaus weiterlaufen.
Sollten dagegen Inflation und Ölpreise wieder deutlich anziehen, verändert sich das Bild sehr schnell.
Damit bleibt mein übergeordnetes Bias für KW33 leicht bis moderat bullish, allerdings mit einem klaren Fokus auf die kommenden Inflationsdaten und die geopolitische Entwicklung.
Wie immer handelt es sich hierbei ausschließlich um meine persönliche Markteinschätzung und nicht um eine Anlageberatung oder Handlungsempfehlung. Jeder sollte seine Entscheidungen auf Basis der eigenen Analyse, des eigenen Risikomanagements und der individuellen Strategie treffen.
Ich wünsche euch eine erfolgreiche, stabile Handelswoche und vor allem stabile Trades!
$SPCX Market Structure – Szenario bestätigt, aber kein TradeNASDAQ:SPCX Market Structure – Szenario bestätigt, aber kein Trade
SPCX ist noch eine junge Aktie mit begrenzter Kurshistorie. Die Analyse stützt sich deshalb weiterhin auf die bisher entstandene H4-Struktur und die wenigen bereits etablierten Zonen.
Im ersten Beitrag (siehe Link) wurde eine bullishe Fortsetzung in Richtung des Daily EMA 20 beschrieben, sofern das Vortageshoch hält und der H4-BOS-Bereich um 118 USD zurückerobert wird. Beide Bedingungen wurden am Freitag erfüllt. Anschliessend stieg SPCX um mehr als 15 %, überschritt den Daily EMA 20 und bestätigte mit einem weiteren H4-BOS um 130 USD die bullishe Struktur.
Trotzdem entstand für mich kein Trade. Ich hatte SPCX im Blick, erhielt nach meinem Regelwerk jedoch keine passende Entry-Bestätigung. Die nachträgliche Kursbewegung macht aus einem fehlenden Setup keine verpasste Gelegenheit.
Der starke Impuls führte den Kurs direkt in die bestehende H4-Supply bei etwa 133–138 USD. Gleichzeitig entstand im Bereich von ungefähr 114–118 USD ein neues H4-Demand.
Bullishe Fortsetzung:
Kann sich SPCX oberhalb der H4-Supply etablieren, wäre eine Fortsetzung der bullishen Struktur möglich. Nach dem starken Freitagsanstieg wäre ein Long am aktuellen Niveau jedoch wenig attraktiv. Interessanter wäre ein bestätigter Ausbruch mit anschliessendem Retest.
Reaktion aus der H4-Supply:
Zeigt der Kurs innerhalb der Supply Schwäche, könnte zunächst ein Rücklauf zum Daily EMA 20 bei ungefähr 125 USD folgen. Darunter rückt das neue H4-Demand bei etwa 114–118 USD in den Fokus. Ein Pullback allein würde die bullishe H4-Struktur noch nicht brechen.
Für Montag gilt deshalb: keinen Impuls verfolgen. Die H4-Struktur definiert den übergeordneten Rahmen und die relevanten Zonen. Auf einer kleineren Zeiteinheit muss sich zunächst eine klare Reaktion und Bestätigung entwickeln. Erst danach folgt der konkrete Trigger auf der jeweils persönlichen Entry-Zeiteinheit.
Vestara-Gedanke:
Eine richtige Analyse verpflichtet nicht zum Trade. Stabilität zeigt sich auch darin, eine Bewegung ohne passenden Entry gehen zu lassen.
Vestara - Stability Under Pressure
Goldhandelsstrategien für die kommende Woche
Diese Woche verzeichnete Gold einen klaren Aufwärtstrend. Nach anfänglichen Rückgängen erholte sich der Preis in der zweiten Wochenhälfte kräftig und erzielte einen kumulierten Wochengewinn von über 7 % – den größten wöchentlichen Anstieg seit Januar. Am Freitag, beflügelt von positiven US-Arbeitsmarktdaten, erreichte Gold erneut die Marke von 4371 US-Dollar und hielt sich bis zum Handelsschluss deutlich über 4300 US-Dollar. Dieser anhaltende Aufwärtstrend in dieser Woche, insbesondere am Freitag, hat Gold endgültig aus der schwachen Seitwärtsbewegung der Vorwochen befreit.
Tatsächlich waren die schwachen Arbeitsmarktsignale bereits in den ADP-Arbeitsmarktdaten vom Mittwoch erkennbar, und der Markt hatte begonnen, seine Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank zu senken. Gold durchbrach daraufhin erstmals die Marke von 4200 US-Dollar und legte innerhalb eines Tages um über 2,4 % zu, begleitet von einem massiven Einstieg kurzfristig orientierter Investoren. Die Veröffentlichung der entscheidenden US-Arbeitsmarktdaten am Freitag, verbunden mit deutlichen Abwärtskorrekturen der Beschäftigungsprognosen der beiden Vormonate, offenbarte einen deutlich schwächeren US-Arbeitsmarkt als erwartet. Infolgedessen stürzte der US-Dollar-Index ab und fiel unter 100, während die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stark auf 4,64 % sank. Gold hingegen erholte sich kräftig, legte innerhalb eines Tages um über 2,3 % zu und hielt sich kurzzeitig über der Marke von 4300 US-Dollar. Die US-Arbeitsmarktdaten führten diese Woche, zusammen mit der Erwartung einer Entspannung in der Straße von Hormus, zu einem anhaltenden Rückgang der Ölpreise, des US-Dollars und der Kurse von US-Staatsanleihen. Da die Inflationssorgen allmählich nachließen, führte dieser doppelte positive Faktor kurzfristig zu einem sprunghaften Anstieg des Kaufinteresses an Gold.
Darüber hinaus müssen wir nächste Woche die Stabilisierung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus genau beobachten, da der anhaltende Ölpreisrückgang indirekt die Stärke des Goldpreisanstiegs beeinflussen wird. Sollte der Konflikt erneut eskalieren, könnte dies kurzfristig zu einem Anstieg der Ölpreise führen, was wiederum die Inflationserwartungen erhöhen und den Goldpreis belasten würde. Dies stellt die größte Unsicherheit am Markt in der kommenden Woche dar.
Hier einige kurzfristige Handelsstrategien für die kommende Woche:
1. Für einen konservativeren Einstieg in eine kurzfristige Long-Position in der kommenden Woche warten Sie, bis der Kurs in die primäre Unterstützungszone von 4320–4300 zurückfällt, bevor Sie schrittweise Long-Positionen eröffnen. Platzieren Sie einen Stop-Loss unter 4280. Das erste Kursziel nach oben liegt bei 4350, das zweite bei 4370–4400.
2. Für eine Short-Position in der kommenden Woche sollten Sie abwarten, bis der Kurs in die starke Widerstandszone von 4370–4390 zurückfällt und anschließend Anzeichen einer Stagnation zeigt, bevor er niedriger schließt. Platzieren Sie eine kleine Short-Order mit einem Stop-Loss oberhalb von 4415. Das erste Kursziel nach unten liegt bei 4320, das zweite wichtige Kursziel bei der Unterstützung bei 4300.
Sollte der Markt in der kommenden Woche weiterhin zwischen Aufwärts- und Abwärtstrends schwanken, deutet dies auf eine Konsolidierungsphase mit breiter Spanne hin, was sehr wahrscheinlich ist. Daher sollten wir von einer Strategie des einseitigen und intensiven Handels absehen und uns weiterhin darauf konzentrieren, innerhalb der Spanne günstig zu kaufen und teuer zu verkaufen. Als obere Begrenzung sollten wir uns auf 4380 konzentrieren, als untere Begrenzung auf den Bereich zwischen 4280 und 4300. Wir sollten handeln, wenn sich der Kurs der oberen oder unteren Begrenzung nähert, und abwarten, solange er sich im mittleren Bereich bewegt.
Wall Street Wochenausblick KW33 2026 + Wall Street Fokusthemen📊 Wall Street Wochenausblick KW33 2026
+ Wall Street Fokusthemen💡
👉 Auf geht's: Euer Wochenausblick für die KW33 2026:
**Die Schlüsselthemen findet Ihr wie immer in der folgenden Chart-Serie und genauer erklärt im obigen Video** 🎥
⏰ Klarer Trend der NPF-Zahlen seit April
💡 Noch signfikanter: Alle Bankenprognosen wurden deutlich untertroffen
🔔 Zinsanhebungen für das FED-Sep-Meeting werden ausgepreist:
❗️ Diese Entwicklungen rücken den US-Inflationsreport nächste Woche in den absoluten Hyper-Fokus der Wall Street Trader:
💵 Ein Wert unter 2.5% könnte ein starkes Re-Pricing im USD zur Folge haben:
🪙 Gold rückt dadurch in einen besonderen Fokus:
🖥️ Und auch Indizes reagieren bullish auf schwache Daten:
🎯 Die Events der nächsten Woche im Überblick
Weitere Einblicke außerhalb der US-FED-und-Inflationsstory...
🏯 BOJ-Intervention war die zweitgrößte in der Geschichte der Zentralbank
⚡️ Die größte BOJ-Intervention im Jahre 2011 markierte einen historischen Wendepunkt für USD/JPY
✅ S&P500 Unternehmensprofite bleiben enorm stark:
🟢 Bewertungen von US-Aktien sind nicht mehr "teuer":
🎯+ Mean-Reversion Tradingchancen und weitere Einblicke im Video
📈 Allen Tradern & Investoren eine erfolgreiche Handelswoche! 🚀
Beste Grüße
Euer Meikel 👋
Silberpreis gewinnt den GD 50 zurückAnalyse bei einem Silberkurs von $63,47
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Kurze Einordnung im Rückblick
Nach dem Ausbruch auf sein Allzeithoch im Januar bei $121 musste der Silberkurs den weit gelaufenen Ausbruch zunächst korrigieren. Das März-Tief bildete für 64 Handelstage das letzte lokale Tief, welches jedoch Ende Juni mit einem neuen Wert von $55,62 unterschritten wurde. Die anschließende Erholung reichte nicht aus, um den GD 20 zurückzugewinnen, und der Kurs rutschte im Juli bis an einen neuen Tiefstwert bei $54,77 ab.
Silberpreis Prognose für diese Woche
Der 20-Tage-Durchschnitt begleitete die Abwärtstendenz bis in den Juli hinein als Widerstand, verläuft seit zwei Wochen jedoch deutlich flacher. In der vergangenen Woche drehte der Preisverlauf aus der engen Schiebephase in eine Erholung und konnte am Ende über der 50-Tage-Linie schließen.
Der Ausbruch über das März-Tief könnte nun Spielraum für eine Erholung bis in den $70er-Bereich eröffnen. Dort dürfte sich die 200-Tage-Linie als obere Grenze entpuppen.
Gelingt es den Bären dagegen, den Kurs unter den GD 20 zurückzudrängen, dürfte die Seitwärtstendenz anhalten.
Mögliche Wochenspanne Bullen: $60,30 bis $69,40
Alternative Kursspanne Bären: $55,90 bis $64,60
Nächste Widerstände: $71,80 | $83,75 = Vorjahreshoch
Wichtige Unterstützungen: $61,02 | $56,56 = Vorwochentief | $54,77
Silber Prognose für nächste Woche
Im Ausbruch über das März-Tief liegt Potenzial für einen Test im Bereich der $70er-Marke. Der Verbund aus Mai-Tief und den länger laufenden Durchschnitten bildet dort aber ein Widerstandscluster, das vorerst deckeln könnte.
Entscheidet sich der Silberpreis dagegen für den Bruch der Unterstützungszone im $55er-Bereich, dürfte Druck auf das 2011er-Hoch bei $49,83 entstehen. Darunter würden eher stufenartige Verlustschübe mit Zielen bei $45, $40 und $35 den Kursverlauf bestimmen.
Mögliche Wochenspanne: $64,90 bis $72,60 alternativ $51,50 bis $59,40
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Gold H1: Bullenfalle oder erneuter Long-Einstieg?
Gold wird weiterhin durch die Erwartung gestützt, dass die Federal Reserve ihre Geldpolitik im weiteren Jahresverlauf lockern könnte, während Investoren die anstehenden US-Inflationsdaten und Äußerungen von Fed-Vertretern auf Bestätigung des Zinsausblicks hin beobachten. Ein schwächerer US-Dollar und sinkende Renditen von Staatsanleihen bieten weiterhin ein unterstützendes Umfeld für Gold, wenngleich nach der starken Rallye dieser Woche kurzfristige Gewinnmitnahmen einsetzen.
Viele Privatanleger interpretieren diese Konsolidierung womöglich als Beginn einer bärischen Umkehr. „Smart Money“ (institutionelle Akteure) nutzt jedoch oft moderate Rücksetzer nach starken Impulsbewegungen, um Ineffizienzen in der Preisbildung auszugleichen (Rebalancing), bevor die Bewegung in Richtung höher gelegener Liquiditätspools fortgesetzt wird.
Technischer Ausblick (H1)
Nach einer kraftvollen Impulsbewegung hat Gold eine klare bullische Marktstruktur mit höheren Hochs und höheren Tiefs etabliert.
Der jüngste Ausbruch sorgte für eine starke institutionelle Impulsbewegung und hinterließ ein Ungleichgewicht (Imbalance) unterhalb des aktuellen Kursniveaus. Anstatt Hochs zu jagen, warten institutionelle Akteure typischerweise darauf, dass der Kurs in den Bereich des Gleichgewichts zwischen „Premium“ und „Discount“ zurückkehrt, bevor sie weitere Käufe tätigen.
Die aktuelle Marktstruktur deutet auf Folgendes hin:
Die bullische Struktur bleibt intakt.
Der Kurs konsolidiert unterhalb der externen Liquidität.
Ein institutioneller Rücksetzer in Richtung des „Discount-Bereichs“ ist weiterhin möglich.
Die „Buy-side Liquidity“ (Käuferliquidität) aus höheren Zeitebenen (HTF) im Bereich 4.300–4.310 bleibt das erste Ziel auf der Oberseite.
Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Bereich könnte den Weg in Richtung 4.380–4.390 ebnen.
Wichtige institutionelle Zonen
Unmittelbarer Widerstand: 4.300–4.310 (Externe Liquidität)
Institutionelles Rebalancing: 4.220–4.225
OTE-Kaufzone (Optimal Trade Entry)
0,618 Fibonacci-Level: 4.185–4.200
Bullisches Ziel: 4.380+
Handelsszenarien
Bullisches Szenario (Bevorzugt)
Abwarten, bis der Kurs in den Bereich des institutionellen Rebalancing bzw. der OTE-Zone zurückkehrt. Wenn Käufer das Ungleichgewicht verteidigen und eine bullische Bestätigung erfolgt, wird eine Fortsetzung in Richtung 4.300 und anschließend 4.380 zunehmend wahrscheinlich.
Alternatives Szenario
Sollte der Kurs deutlich unter der OTE-Zone schließen, könnte der Markt in einen tieferen „Discount“-Bereich abrutschen, bevor die Käufer wieder die Kontrolle übernehmen. Bis dahin bleibt der übergeordnete H1-Trend bullisch.
Fazit
Die meisten Privatanleger konzentrieren sich auf den Kauf von Ausbrüchen. Institutionelle Akteure bauen Positionen oft während kontrollierter Rücksetzer in Ineffizienzbereiche hinein auf. Die entscheidende Frage ist nicht, ob Gold bullisch gestimmt ist, sondern wo das „Smart Money“ beabsichtigt, neue Positionen aufzubauen.
Was erwarten Sie zuerst: eine weitere Rallye bis auf 4.380 oder einen tieferen Liquiditätsabgriff, bevor sich der Trend fortsetzt?
Bitcoin bereitet sich vorSeit meinem letzten Update hat sich am übergeordneten Bild wenig verändert: CRYPTOCAP:BTC steckt weiterhin in seiner Zielzone und befindet sich übergeordnet noch in einer bearishen Sequenz. Am Value Area High sehen wir weiterhin Widerstand.
📈 Gleichzeitig gibt es bullische Signale:
✅ EMA 20 & EMA 50 im Daily zurückerobert
✅ Spot-CVD steigt
✅ Futures-CVD steigt
✅ Preis steigt bei fallendem Open Interest
Das spricht grundsätzlich für einen gesünderen, weniger hebelgetriebenen Anstieg. Allerdings flacht die Dynamik aktuell ab – der Aufschwung kommt ins Stocken.
💧 Auch die Liquiditätslandschaft bleibt spannend:
Oberhalb von Bitcoin liegt weiterhin viel Liquidität. Gleichzeitig hat sich um 64.000 $ neue Liquidität aufgebaut – passend zum möglichen GKL der bestehenden bullischen Sequenz.
🎯 Mein Szenario bleibt deshalb unverändert:
1️⃣ Zunächst ein Rücklauf in den GKL.
2️⃣ Mein Hauptszenario bleibt eine tiefere Korrektur in die Zielzone der bearishen Sequenz, wodurch gleichzeitig Liquidität unter uns abgeholt würde.
Für mich aktuell kein Grund, blind Long oder Short zu jagen. Geduld – Bitcoin soll die Richtung bestätigen.
👀 Was kommt zuerst: Liquidität über uns oder die Korrektur nach unten?
ETH/USDT – 2H PROFESSIONELLE TECHNISCHE ANALYSE 📊 ETH/USDT – 2H PROFESSIONELLE TECHNISCHE ANALYSE 🚀
🔎 Marktüberblick
Ethereum zeigt auf dem 2H-Chart weiterhin eine konstruktive bullische Struktur. Der Kurs bewegt sich innerhalb eines klar erkennbaren aufsteigenden Kanals und bildet zunehmend höhere Tiefs. Dadurch bleibt der kurzfristige Kaufdruck intakt.
Der aktuelle Kurs liegt bei etwa 1.922 USDT und befindet sich oberhalb der markierten FVG-/Demand-Zone. Gleichzeitig nähert sich ETH einem wichtigen Widerstands- und Bestätigungsbereich.
📈 1. Marktstruktur
Die aktuelle Struktur spricht grundsätzlich für die Käufer, solange ETH den aufsteigenden Kanal respektiert.
Der markierte CHoCH-Bereich bei ca. 1.935 ist dabei besonders wichtig. Ein bestätigter 2H-Schlusskurs oberhalb dieses Levels könnte eine weitere bullische Bewegung bestätigen.
Ein Einstieg direkt in den Widerstand ist jedoch weniger attraktiv. Ein Breakout mit anschließendem Retest oder ein sauberer Rücksetzer in die Demand-Zone bietet ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis.
🟩 2. FVG / Demand-Zone
Die Zone zwischen 1.880–1.900 USDT stellt eine wichtige Fair Value Gap (FVG) und potenzielle Demand-Zone dar.
Sollte ETH kurzfristig korrigieren, könnte dieser Bereich als Unterstützung dienen.
Bullisches Szenario:
Rücksetzer → FVG-Test → bullische Reaktion → Fortsetzung nach oben 📈
Solange Käufer diese Zone verteidigen, bleibt die bullische Kanalstruktur intakt.
Ein deutlicher Durchbruch unter diese Zone würde das aktuelle bullische Szenario hingegen abschwächen.
🚀 3. Bullisches Breakout-Szenario
Der Bereich um 1.935 USDT fungiert als entscheidende kurzfristige Bestätigung.
Ein starker 2H-Close oberhalb von 1.935, idealerweise gefolgt von einem erfolgreichen Retest, könnte zusätzliches Momentum freisetzen.
🎯 Mögliche Ziele
TP1: 1.957–1.967 — Order Block
TP2: 1.981 — Hauptwiderstand
TP3: Oberhalb von 1.981 bei bestätigtem Breakout
Der Order Block bei 1.957–1.967 könnte zunächst Verkaufsdruck erzeugen. Sollte ETH diesen Bereich überzeugend überwinden, rückt der wichtige Widerstand bei 1.981 in den Fokus.
🔴 4. Bärisches Alternativszenario
Das bullische Setup ist nicht garantiert.
Sollte ETH die 1.880–1.900 FVG-Zone deutlich nach unten durchbrechen und anschließend nicht zurückerobern können, würde sich die aktuelle bullische Struktur erheblich abschwächen.
In diesem Fall könnte der Markt eine tiefere Korrektur starten.
🛡️ Nächste wichtige Unterstützung:
1.821–1.822 USDT
Dieser Bereich stellt auf dem Chart eine größere Support-Zone dar.
📊 5. Wichtige Levels
Level Bedeutung
🔴 1.981 Hauptwiderstand
🟠 1.957–1.967 Order Block
🔑 1.935 CHoCH / Breakout-Bestätigung
🟢 1.900 FVG-Bereich
🟢 1.880 FVG / Demand-Untergrenze
🛡️ 1.822 Starke Unterstützung
🧠 Professionelle Trading-Einschätzung
🟢 Setup A – Pullback
Auf einen Rücksetzer in den Bereich 1.880–1.900 warten und dort eine klare bullische Reaktion abwarten.
Invalidierung: Nachhaltiger Break unter die FVG-Zone
Ziele: 1.935 → 1.957–1.967 → 1.981 🎯
🚀 Setup B – Breakout
Auf einen bestätigten 2H-Breakout über 1.935 warten und anschließend einen möglichen Retest beobachten.
Ziele: 1.957–1.967 → 1.981+
🏆 FAZIT
ETH/USDT bleibt bullisch, solange die Zone 1.880–1.900 USDT verteidigt wird. 📈🔥
Der aufsteigende Kanal unterstützt weiterhin das bullische Szenario. 1.935 USDT ist die wichtigste kurzfristige Bestätigung. Ein Breakout darüber könnte ETH zunächst in Richtung 1.957–1.967 und anschließend zum Hauptwiderstand bei 1.981 führen.
⚠️ Sollte ETH dagegen die 1.880er-Zone deutlich verlieren, ist Vorsicht angebracht. In diesem Fall könnte 1.822 USDT als nächstes großes Unterstützungsniveau ins Spiel kommen.
🎯 Bias: BULLISCH
Demand: 1.880–1.900
Breakout-Bestätigung: 1.935+
TP1: 1.957–1.967
TP2: 1.981
Major Support: 1.822
💎 Geduld + Bestätigung + sauberes Risiko-Management = professioneller Ansatz. 📊🔥
XRP performt weiter schlechter als der restliche MarktHallo liebe TradingView-Community,
XRP präsentiert sich weiterhin als eines der schwächeren Assets im gesamten Kryptomarkt. Während andere Coins zuletzt Erholungsansätze zeigen konnten, hinkt Ripple seit mehreren Tagen deutlich hinterher. Ein klares Zeichen relativer Schwäche. Aktuell notiert XRP bei 1,0431 USD mit einem Tagesplus von 2,15%, doch dieser Anstieg ändert nichts am übergeordneten Bild.
Das strukturelle Problem: Seit Mitte Juni ist der Kurs konsequent unterhalb des 50er Daily EMA (1,1077 USD) gefangen. Mehrere Ausbruchsversuche wurden sauber abgewiesen, jedes Mal folgte der Rückfall in die untere Range. Diese wiederholten Rejections an derselben dynamischen Widerstandszone unterstreichen, wie fest die Verkäufer aktuell das Steuer in der Hand halten.
Gestern hat XRP erneut das Tief von Ende Juni bei rund 1,02 USD angetestet und scheint dort zumindest kurzfristig wieder Kaufinteresse zu erhalten. Die Supportzone hält also vorerst. Doch das bearishe Setup bleibt vollständig intakt, solange XRP nicht nachhaltig über den 20er (1,0641 USD) und 50er Daily EMA zurückkommt.
Erst wenn beide EMAs zurückerobert werden und der Kurs zusätzlich das große Volumencluster im VRVP überwindet, wäre ein erneuter Anlauf an die Zone zwischen 1,15–1,18 USD realistisch. Dort zieht mittlerweile auch der 100er EMA (1,1883 USD) langsam von oben herein und würde die Widerstandszone weiter verdichten.
Sollte die aktuelle Supportzone bei 1,02 USD hingegen verloren gehen, wird es schnell ungemütlich. Unterhalb zeigt das VRVP eine deutliche Volumenlücke bis hinunter zur orangenen Supportbox bei 0,88–0,93 USD. Dort wäre die nächste substanzielle Supportzone zu erwarten. Ein Bruch würde damit einen schnellen, volatilen Move nach unten bedeuten.
Die Indikatoren bestätigen das schwache Bild.
Der MACD (Daily) notiert im leicht negativen Bereich, das Histogramm bleibt rot und ein bullisher Crossover ist nicht in Sicht. Das Momentum gehört weiterhin den Verkäufern.
Der RSI liegt bei 41,25 und damit klar unterhalb der neutralen Mittellinie – Schwäche, ohne bereits überverkauft zu sein.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
Analyse und Strategie zum Goldpreis!
Interpretation der Marktnachrichten:
Gold startete heute mit einer bullischen Tendenz in den Handel, gestützt durch Optimismus hinsichtlich der Lage in der Taiwanstraße sowie positive US-Arbeitsmarktdaten. Zudem durchbrach der Preis die jüngste Konsolidierungsspanne, was auf eine erneute Stärke hindeutet, die kurzfristig anhalten dürfte. Dennoch bestehen weiterhin geopolitische Risiken – insbesondere im Zusammenhang mit der Taiwanstraße –, und der Preis stößt auf signifikante technische Widerstände. Solange sich der Gesamttrend nicht eindeutig umkehrt, sollte daher jeder Kursanstieg als vorübergehend betrachtet werden; es gilt genau zu beobachten, wie der Preis bei Erreichen der Widerstandsmarken reagiert. Zu den heute wichtigen Daten gehören der US-Index für den Druck auf die globalen Lieferketten (Global Supply Chain Pressure Index) für Juli sowie die US-Großhandelsumsätze (im Monatsvergleich) für Juni. Basierend auf den gestrigen Daten und den Markterwartungen dürften diese Zahlen den Goldpreis weiterhin stützen und den bullischen Ausblick für den Tag aufrechterhalten. Es empfiehlt sich, abzuwarten, bis der Preis die Widerstände an den gleitenden Durchschnitten der letzten 100 oder 200 Tage erreicht, bevor man eine bärische Strategie für einen möglichen Rücksetzer in Erwägung zieht.
Analyse des Goldpreises:
Nach dem gestrigen Durchbruch eines wichtigen Widerstands kletterte der Goldpreis sprunghaft auf das Niveau von 4267, wobei die Intraday-Volatilität mehr als 200 US-Dollar betrug. Betrachtet man die Tages- und Stundencharts, so hat sich der Ausblick vorerst auf bullisch gedreht, wenngleich die Erinnerung an die vorangegangene längere Schwächephase bestehen bleibt. Die Kursentwicklung im Tagesverlauf könnte von der Marktstimmung getriebene Ausweitungen erfahren; da die Marke von 4300 bereits überschritten wurde, liegt das nächste Ziel wahrscheinlich im Bereich von 4370 bis 4380. Dieser Bereich markiert den Punkt des Kurseinbruchs von Anfang Juni sowie ein Widerstandsniveau der Erholung Mitte Juni; auch der gleitende Durchschnitt der letzten 20 Wochen (4390) verläuft in der Nähe. Folglich dürfte die Rallye – trotz des aktuellen, stimmungsgetriebenen Anstiegs – höchstwahrscheinlich im Bereich von 4370 bis 4400 ins Stocken geraten. Seit Beginn der Rallye während des gestrigen europäischen Handels ist der Preis unaufhaltsam und ohne nennenswerte Rücksetzer gestiegen. Angesichts der heutigen Marktstimmung sind größere Korrekturen unwahrscheinlich; ein deutlicherer Rücksetzer könnte erst mit der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten (außerhalb der Landwirtschaft/Non-Farm Payrolls) am Freitag eintreten. Mit Blick auf den Stundenchart sollte die Kursentwicklung im Bereich der Marke von 4265 während des Handels beobachtet werden; Solange dieses Niveau hält, bleibt die Marktstimmung ausgesprochen bullisch. Wichtige Unterstützungsmarken für Gold liegen heute bei 4250 und 4220 – bei Rücksetzern in diese Zonen bieten sich Long-Positionen an –, während sich der entscheidende Widerstand im Bereich von 4350 bis 4380 befindet.
Zur Handelsstrategie: Erwägen Sie den Aufbau kleinerer Long-Positionen, falls sich der Kurs nach einem Rücklauf in den Bereich 4250–4240 stabilisiert; das Kursziel liegt hierbei bei 4300–4310. Ein Ausbruch über 4310 ebnet den Weg in Richtung 4340–4350. Aggressive Trader könnten bei Erreichen der Widerstandszone 4340–4350 und ersten Anzeichen von Verkaufsdruck Short-Positionen mit geringem Volumen eingehen, mit einem Zielkurs von 4300.
Bullishes Setup mit Ziel 65.545 USD ChartanalyseDer Chart zeigt BTC/USD im 45-Minuten-Zeitrahmen. Der aktuelle Kurs liegt bei etwa 64.941 USD. Nach dem deutlichen Abprall aus dem Bereich 64.000–64.250 USD hat sich das kurzfristige Bild wieder bullisch entwickelt.
Supertrend: ca. 64.527,8 USD → aktuell bullisch und als dynamische Unterstützung
Mögliche Einstiegzone: ca. 64.500–64.550 USD bei einem Rücksetzer
Aktueller Kurs: ca. 64.941 USD
Kursziel: 65.545 USD 🎯
Ungültigkeit/Stop-Bereich: ca. 64.013 USD
Wichtiger Widerstand: etwa 65.250–65.550 USD
🟢 Bullisches Szenario
Die blaue Projektion zeigt einen möglichen Rücksetzer in Richtung 64.500–64.700 USD, bevor BTC den Aufwärtstrend fortsetzt.
Der wichtigste Bereich ist dabei der Supertrend bei 64.527 USD.
Hält dieser Bereich und entstehen dort wieder bullische 45-Minuten-Kerzen, wäre folgendes Szenario möglich:
64.500 → 65.000 → 65.250 → 65.545 USD 🎯
Ein klarer 45-Minuten-Schlusskurs über 65.250 USD würde die Wahrscheinlichkeit für einen Anlauf auf 65.545 USD erhöhen.
🔴 Wann wäre das Setup ungültig?
Das bullische Szenario wird deutlich schwächer, wenn BTC 64.500 USD nachhaltig verliert.
Ein Bruch von 64.000–64.013 USD wäre eine deutlich stärkere Negativbestätigung und würde darauf hindeuten, dass die eingezeichnete Aufwärtsbewegung nicht funktioniert.
⚖️ Chance/Risiko
Bei einem beispielhaften Einstieg bei 64.497 USD:
Risiko bis 64.013: ca. 484 USD
Potenzieller Gewinn bis 65.545: ca. 1.048 USD
Chance/Risiko: ungefähr 2,17 : 1
Daher wäre ein Rücksetzer interessanter als ein Einstieg direkt bei 64.941 USD, da der Einstieg nahe dem aktuellen Kurs das Chance/Risiko-Verhältnis verschlechtert.
📌 Fazit
Bias: 🟢 Bullisch oberhalb von 64.500 USD
Das Chartbild spricht momentan eher für „Buy the Dip“ als für einen Einstieg nach dem bereits erfolgten Anstieg.
Schlüsselzone: 64.500–64.550 USD
Bestätigung: Halt der Zone + bullische Kerzen
Ziel: 65.545 USD 🎯
Kritische Unterstützung: 64.000–64.013 USD
XAUUSD — 4.341 War der Falsche Ausbruch XAUUSD — 4.341 War der Falsche Ausbruch
Gold hat uns eine sehr starke Woche beschert, aber die Art und Weise, wie sie endete, interessiert mich am meisten.
Früher in der Woche verteidigte der Preis die untere Struktur um 4.015 - 4.030, dann begann er, höhere Tiefs zu bilden. Sobald Gold 4.116,415 zurückeroberte, änderte sich der Ton der Grafik schnell. Käufer traten mit echtem Schwung ein, durchbrachen den alten Widerstand und trieben den Preis bis in den oberen Liquiditätsbereich über 4.300.
Aber nach diesem starken Lauf tat der Markt, was er oft in der Nähe emotionaler Hochs tut — er jagte Liquidität. Der Preis dehnte sich in den Bereich von 4.341,935 aus, druckte einen falschen Ausbruch und begann dann, sich wieder unter die Hochs zurückzuziehen. Für neue Händler ist dies der Punkt, an dem sich die Geschichte ändert. Ein Ausbruch ist nur stark, wenn der Preis darüber halten kann. Wenn der Preis höher ausbricht, späte Käufer anzieht und dann wieder in die Spanne zurückfällt, kann dieser Zug zu einer Falle werden.
Deshalb ist meine Hauptansicht nach diesem Wochenschluss bärisch für eine Korrektur, solange Gold unter 4.341,935 bleibt. Der bullische Zug war real, aber die aktuelle Reaktion deutet darauf hin, dass der Preis möglicherweise ein Gleichgewicht finden muss, bevor ein weiterer sauberer Aufwärtsversuch unternommen wird.
Der erste Bereich, den ich beobachte, ist der Orderblock um 4.232,900 - 4.241,673. Wenn diese Zone scheitert, könnte Gold in Richtung 4.177,565 weitergehen, dann das FVG um 4.110,255 - 4.111,210. Dieses untere FVG ist wichtig, weil dort das Ausbruchsbein begann, sich zu beschleunigen, sodass der Preis es möglicherweise erneut besuchen möchte, wenn Verkäufer die Kontrolle behalten.
Diese bärische Korrekturidee wird nur schwach, wenn Gold 4.341,935 zurückerobert und darüber hält. Bis dahin sehe ich das Wochenhoch als möglichen Liquiditätsgriff, nicht als bestätigte Fortsetzung.
🔑 Wichtige Preiszonen, die zu beobachten sind
Aktueller Reaktionsbereich: 4.294,985 - 4.341,935
Hauptangebot / falscher Ausbruchbereich: 4.341,935
Bärische Bestätigungszone: sauberer Bruch unter 4.232,900
Erstes Abwärtsziel des Orderblocks: 4.232,900 - 4.241,673
Nächstes Abwärtsziel der Liquidität: 4.177,565
Hauptziel des Abwärts-FVG: 4.110,255 - 4.111,210
Unterstützung bei Ausweitung des Verkaufs: 4.025,510
Ungültigkeit: sauberer Rückeroberung und Halten über 4.341,935
Nach dieser starken wöchentlichen Rallye, sehen Sie 4.341 als echtes Ausbruchsniveau, oder war das die Falle, bevor Gold zurückkehrt, um das FVG darunter zu füllen?
BTC/USD: H4 Order Block Retest – Ziel: Buy-Side Liquidity (BSL) 1. Technischer Kontext & Marktstruktur
Bodenbildung & Liquiditäts-Sweep: Bitcoin hat die Sell-Side Liquidity nahe 62.500 $ abgefischt, gefolgt von einem klaren CHOCH (Change of Character) und BOS (Break of Structure) oberhalb von 63.750 $.Aufwärtskanal: Der Preis hielt eine ansteigende Kanalstruktur aufrecht, bevor er nach oben in Richtung 65.250 $ ausbrach.Aktuelle Zone: Nach einem schnellen Liquiditätsabgriff ist der Preis in einen Schlüssel-H4 Order Block (H4-OB) um 64.400 $– 64.800$ zurückgekehrt und zeigt auf kleineren Zeiteinheiten eine starke bullische Reaktion.
2. Trade-Setup-Details🟢 Tendenz: Bullisch🎯 Ziel (BSL): ~65.300 $ (Abgreifen der Buy-Side Liquidity des jüngsten Swing-Hochs)📥 Einstiegszone: 64.400 $– 64.800$ (Innerhalb der H4-Demand-Zone / Order Block)🛑 Ungültigkeit (SL): Unter 64.000 $ (Unter der Sell-Side Liquidity / SSL)
3. Handelsplan & Ausführungsstrategie
Bullisches Szenario: Solange der Preis den H4-OB respektiert und über der SSL (64.100 $) bleibt, erwarten wir eine Bewegung zum Abgreifen der BSL (65.300 $+).
Bärisches Risiko: Ein Kerzenschluss unter der Marke von 64.000 $ macht das bullische SMC-Szenario ungültig und öffnet die Tür für tiefere Retests in Richtung niedrigerer Nachfragezonen.
XAUUSD: Bullische Fortsetzung über Nachfragezonen | Ziel: $4.370🚀 Marktkontext & Technische Übersicht
Gold (XAUUSD) zeigt im 4-Stunden-Chart (4H) nach einer längeren Konsolidierungs-/Umkehrphase (inverse Kopf-Schulter-Formation) eine deutliche bullische Strukturverschiebung.
Market Structure Shift (MSS) & BOS: Der Kurs hat vor Kurzem einen entscheidenden Break of Structure (BOS) über das Schlüsselhoch bei $4.120 vollzogen und ist impulsiv auf neue Höchststände über $4.320 gestiegen.
Aktuelle Bewegung: Der Kurs drückt weiter nach oben in Richtung unseres unmittelbaren Zielbereichs bei $4.370 – $4.380.
📈 Trade-Setup & Wichtige Level
Unmittelbares bullisches Momentum:
Ziel: ~$4.370,00
Bleibt der Kaufdruck stark, könnte der Kurs direkt durchmarschieren, um das Hauptziel zu erreichen.
Rücksetzer / Re-Entry-Szenarien (Demand Zonen):
Sollte es zu einer Korrektur kommen, beobachten wir zwei wichtige Nachfragezonen für Kaufgelegenheiten:
H1-Nachfragezone: ~$4.270 – $4.290
H4-Nachfragezone: ~$4.230 – $4.260
Ein Rücksetzer in eine dieser Zonen bietet ein hervorragendes Risiko-Belohnungs-Verhältnis (CRV) für den nächsten Impuls in Richtung $4.370+.
BTC/USD Technische Analyse🚀 BTC/USD Technische Analyse | Bullische Struktur im Aufbau 📈
🧠 Marktübersicht
BTC/USD zeigt nach der erfolgreichen Verteidigung der wichtigen Unterstützungszone bei 62,2K eine starke Erholung. Der Markt hat die bärische Struktur verlassen und entwickelt sich nun innerhalb eines aufsteigenden Kanals, was auf zunehmende Stärke der Käufer hindeutet.
📊 Technischer Ausblick
✅ Der Ausbruch über die vorherige Abwärtstrendlinie signalisiert einen Change of Character (CHoCH).
📈 Höhere Hochs und höhere Tiefs bestätigen den aktuellen bullischen Trend.
💧 Im Bereich 65,5K–65,7K befindet sich eine wichtige Liquiditätszone, die als nächstes Kursziel dient.
🔄 Ein kurzfristiger Rücksetzer zur aufsteigenden Trendlinie ist möglich, bevor die Aufwärtsbewegung fortgesetzt wird.
🎯 Bullisches Szenario
Bleibt der Kurs über der aufsteigenden Unterstützung, sind folgende Ziele wahrscheinlich:
🎯 Ziel 1: 65.500
🎯 Ziel 2: 66.300
🎯 Hauptziel: 66.900 (Starker Widerstand)
⚠️ Bärisches Risiko
Ein klarer Bruch unter den aufsteigenden Kanal und das letzte höhere Tief würde das bullische Szenario abschwächen und eine Korrektur in Richtung 63,8K–63,2K auslösen.
💡 Trading-Idee
📌 Geduld bewahren und auf eine Bestätigung nach einem Rücksetzer zur Trendlinie warten. Ein Einstieg nach einem bestätigten Retest bietet ein besseres Chancen-Risiko-Verhältnis als ein Kauf direkt am Widerstand.
📌 Fazit
🚀 Solange der aufsteigende Kanal intakt bleibt, behalten die Bullen die Kontrolle. Nach einer gesunden Korrektur könnte BTC die Liquiditätszone testen und anschließend den Bereich um 66,9K erreichen. Diszipliniertes Risikomanagement und das Warten auf eine Bestätigung bleiben entscheidend.
PALLADIUM steigt 20 %. Achten Sie auf die Value Area!Liebe Trader und Investoren,
sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich Willkommen zu einem weiteren Update zum PALLADIUM Spot (XPDUSD CFD) von Pepperstone. Ich analysiere den Kontrakt auf Tagesbasis und im 8H-Chart.
Palladium konnte sich seit meinem letzten Update gemäß Fahrplan entwickeln. Die Keilsituation hat sich positiv nach oben aufgelöst. Auch wenn diese Woche ein wenig Schub gesehen hat, muss das Edelmetall noch deutlich stabiler werden.
Charttechnische Einordnung Tagesbasis (Hauptchart oben)
Palladium Spot konnte sich nach zwei „Beinahe-Testungen" der unteren Keilgrenze nach oben absetzen. Es folgte der Ausbruch aus der Formation. Die anschließende Bewegung fiel dann doch sehr flach aus. Widerstand findet sich im Moment eher über die anderen Analysemethoden.
Im 8H-Chart sehen Sie einen kleineren, adjustierten Keil sowie die letzte Intraday Value Area. Widerstand ergibt sich kurzfristig aus eben dieser Volumenzone und liegt bei 1.409 US-Dollar. Auf der Unterseite werte ich jeden Bruch unter 1.200 USD kritisch.
Volumentechnische Einordnung (Chart unten)
Im Tageschart zeigt die Volumenanalyse, dass Palladium im Moment von unten kommend auf die lower rejection #1 und den VWAP (schwarz) anläuft. Diese Widerstände verdichten die Einschätzung aus dem Intraday-Chart, dass bei rund 1.400 USD signifikante Price Action zu erwarten ist.
Markttechnische Einordnung Wochenchart (Chart unten)
Die Basisindikatoren können sich Tageschart weiter befestigen. MACD und RSI „kraxeln" relativ mühsam aufwärts. Konstruktiv finde ich, dass der ADX aktuell anzieht. Hier bildet sich erste Dynamik. Ein schnell Schuss auf die 200-Tagelinie bei 1.500 USD wäre denkbar, auch wenn die Bollingerbänder das Edelmetall momentan abbremsen.
Im Fazit...
... zeigt Palladium erste gute Ansätze. Nicht mehr, nicht weniger. Seit dem Tief ging es dann auch 20 % nach oben. Im Moment ordne ich den Anstieg noch als moderate Erholungsrally auf die letzten Verluste ein. Oberhalb von 1.500 USD kann sich die Lage ggf. weiter verbessern.
Achten Sie auf die Price Action, wenn XPD nochmal in die blaue Unterstützungszone zurück geht.
Ich freue mich über Kommentare und Diskussionen zu dieser Analyse.
Bitte achten Sie auf ein solides Positions- und Risikomanagement.
Wenn Ihnen die Idee gefällt, geben Sie uns für diese Analyse bitte einen Boost und folgen Sie uns, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße,
Thomas Jansen
US100 nach starker Woche wieder auf dem Weg zur 30.000 USDHallo liebe TradingView-Community,
der Nasdaq 100 (US100) hat eine bemerkenswert starke Woche hinter sich und setzt seine Aufwärtsbewegung seit dem Zinsentscheid mit Nachdruck fort. Nach dem Tief bei rund 27.100 Punkten Ende Juli hat sich der Index in wenigen Handelstagen um über 2.400 Punkte nach oben gearbeitet und notiert aktuell bei 29.570 Punkten. Ein Tagesplus von aktuell +0,66% rundet die Woche ab. Damit hat der Nasdaq nicht nur die 20er, 50er und 100er EMA zurückerobert, sondern auch das bearishe Rounded-Top-Szenario der vergangenen Wochen weitgehend entkräftet.
Der Kurs steht nun knapp unter der wichtigen 30.000er Marke. Eine Zone, die sowohl psychologisch als auch technisch erhebliches Gewicht hat. Direkt darüber wartet zudem die ATH-Widerstandsbox bei 30.700 Punkten, die im Juni mehrfach nicht überwunden werden konnte.
Zwei Entwicklungspfade sind nun denkbar:
Im ersten Szenario folgt zunächst ein kleiner Retrace auf die 20er EMA (28.943 Punkte) und 50er EMA (28.922 Punkte), die praktisch deckungsgleich verlaufen. Ein solcher Rücksetzer wäre nach dem impulsiven Move technisch gesund und würde eine ideale Long Confirmation bieten. Der Retest der zurückeroberten EMA-Konfluenz als neuer Support wäre das lehrbuchhafte Setup für den nächsten Aufwärtsimpuls.
Im zweiten Szenario stabilisiert sich der Kurs weiterhin in der aktuellen Region und läuft seitwärts, während die EMAs schrittweise von unten nachziehen. Diese Variante würde die Spannung weiter aufbauen und den Kurs für einen direkten, kraftvollen Move Richtung ATH bei 30.700 Punkten vorbereiten.
Beide Szenarien sind bullish. Der Unterschied liegt lediglich im Timing und in der Einstiegsqualität. Das VRVP zeigt oberhalb der 29.800er Marke eine moderate Volumendichte, oberhalb von 30.300 dünnt es merklich aus, was einen Ausbruch dynamisch tragen würde.
Die Indikatoren bestätigen die Trendwende eindrucksvoll.
Der MACD (Daily) hat einen kräftigen bullishen Crossover ausgeführt – das Histogramm schießt nach oben und erreicht die stärksten positiven Werte seit Monaten. Das ist echter Momentum-Aufbau, kein zaghafter Erholungsversuch.
Der RSI notiert bei 55,97 und hat damit die neutrale Zone klar zurückerobert, ohne bereits überkauft zu sein. Es ist ausreichend Luft nach oben vorhanden, um den finalen Anlauf ans ATH technisch zu tragen.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
Gold nimmt den Bereich 4380–4400 ins Visier!
Der Platz hier ist begrenzt, aber ich habe bereits gestern dazu geraten, im Bereich 4240–4250 zu kaufen und nahe der Ausbruchsmarke von 4310 weitere Positionen aufzubauen – was vielen ermöglichte, ihre Gewinne zu maximieren; ich selbst bin sogar noch früher Long-Positionen eingegangen. Angesichts der extrem starken bullischen Struktur lautet die einzige Strategie: dem Trend folgen. Da sowohl die ADP-Daten als auch die US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) für Gold sprechen, sind Kursziele im Bereich 4380–4400 durchaus realistisch!
Zudem können Sie bei Rücksetzern erneut einsteigen, um Ihre Rendite weiter zu steigern!
Liquiditätssweep: Rückzug bei XAUUSD? | 07/08Gold bleibt in einer starken bullischen Struktur nach der jüngsten impulsiven Rallye. Der Preis konsolidiert sich jedoch jetzt knapp unterhalb der 4.295–4.305 Buy-Side-Liquidität (BSL), was darauf hindeutet, dass das Momentum nachlassen könnte, da sich der Markt einem entscheidenden Bereich nähert.
📊 Marktausblick
Während der Trend im höheren Zeitrahmen bullisch bleibt, hat die Rallye mehrere Ungleichgewichte unter dem aktuellen Preis hinterlassen. Ein Liquiditätssweep über dem jüngsten Hoch könnte von einer Korrekturbewegung in die 4.160–4.180 Fibonacci-Zone gefolgt werden, wo sich das FVG und die Nachfrage im höheren Zeitrahmen ausrichten.
🎯 Meine Einschätzung
Meine Einschätzung ist, dass der Preis zuerst die BSL durchbricht und dann auf Bestätigungen im niedrigeren Zeitrahmen für eine Rückverfolgung in Richtung des Ungleichgewichts darunter überwacht wird. Dies wäre eine gesunde Korrektur und keine Änderung der gesamten bullischen Struktur.
👀 Wichtige Ebenen
BSL: 4.295–4.305
Liquidität: 4.220–4.230
Fibonacci-Zone: 4.160–4.180
Kleiner Orderblock: Um 4.070
⚠️ Ungültigkeit
Eine starke bullische Akzeptanz über 4.305 würde das Korrekturszenario schwächen und darauf hindeuten, dass die Käufer weiterhin die Kontrolle behalten.
💬 Erwartest du, dass Gold sofort weiter steigt, oder wird es zuerst die Liquidität darunter ausgleichen? Teile deine Gedanken unten.
$SPCX Market Structure – Junge H4-Struktur trifft auf fallenden NASDAQ:SPCX Market Structure – Junge H4-Struktur trifft auf fallenden Daily EMA 20
SPCX ist erst seit kurzer Zeit börsenkotiert. Entsprechend fehlt eine längere Kurshistorie mit etablierten Zonen und übergeordneten Strukturen. Die aktuelle Analyse konzentriert sich deshalb auf die bisher entstandene H4-Struktur.
Nach dem starken Abverkauf hat sich mit dem H4-BOS eine lokale bullishe Swingstruktur entwickelt. Der H4-Demand bei etwa 105–109 USD wurde vorerst erfolgreich verteidigt. Gleichzeitig bleibt die bisherige Gesamtbewegung seit dem Börsenstart bearish geprägt.
Bullishes Szenario:
Hält sich SPCX nach Handelsbeginn über dem Vortageshoch und wird der H4-BOS-Bereich um 118 USD zurückerobert, könnte sich die Erholung in Richtung des fallenden Daily EMA 20 bei ungefähr 124 USD fortsetzen.
Bearishes Szenario:
Scheitert der Kurs am H4-BOS-Bereich oder am Daily EMA 20, wäre ein erneuter Rücklauf zum H4-Demand möglich. Ein nachhaltiger Bruch dieser Zone würde die junge bullishe H4-Struktur infrage stellen.
Die vorbörsliche Bewegung ist noch keine Bestätigung. Entries ausschliesslich nach klarer Reaktion auf M15 und einem konkreten Trigger auf M2.
Vestara-Gedanke:
Eine junge Struktur verlangt keine stärkere Prognose – sondern mehr Zurückhaltung bei der Interpretation.
Vestara - Stability Under Pressure






















