Eine neue Woche: Ausblick auf den Goldmarkt
Im frühen asiatischen Handel am Montag (22. Juni) erholte sich der Goldpreis, nachdem er zuvor niedrigere Niveaus getestet hatte, und notiert derzeit nahe der Marke von 4.200.
Der Goldmarkt steht im Juni vor seiner härtesten Bewährungsprobe seit Beginn des Bullenmarktes im Jahr 2022. In der Woche bis zum 19. Juni schloss Gold bei 4.155; dies entspricht einem Wochenverlust von rund 1,46 % und markiert die dritte Verlustwoche in Folge. Seit dem Erreichen eines Allzeithochs von etwa 5.600 US-Dollar am 29. Januar ist der Goldpreis um mehr als 26 % gefallen. Dieser Rückgang wird durch das Zusammenspiel dreier Faktoren vorangetrieben: eine Änderung der Geldpolitik der US-Notenbank (Federal Reserve), sich wandelnde geopolitische Dynamiken und negative Impulse durch Kapitalströme.
Trotz des kurzfristigen Drucks bleibt die langfristige fundamentale Unterstützung für Gold intakt. Auch heute (22. Juni) wird das Marktgeschehen weiterhin von der restriktiven Haltung der Federal Reserve und nachlassenden geopolitischen Risiken geprägt, während die langfristige Stützung durch Goldkäufe der Zentralbanken fortbesteht. Die deutlichen Signale für eine straffere Geldpolitik nach der Juni-Sitzung der Fed wirken nach; der sogenannte „Dot Plot“ zeigt, dass fast die Hälfte der Entscheidungsträger für 2026 eine Zinserhöhung prognostiziert, womit die Erwartungen auf Zinssenkungen im laufenden Jahr faktisch hinfällig sind. Unterdessen verbleibt der US-Dollar-Index auf hohem Niveau und die Renditen für US-Staatsanleihen steigen, was den Preis von Gold – einem unverzinslichen Vermögenswert – kontinuierlich unter Druck setzt. Hinsichtlich der Geopolitik im Nahen Osten haben die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zwar noch zu keiner endgültigen Einigung geführt, doch beide Seiten haben sich auf eine Fortsetzung des Dialogs verständigt; eine mündliche Vereinbarung über einen vorübergehenden Waffenstillstand an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon wurde bislang nicht umgesetzt; zudem haben die Befürchtungen einer Blockade der Straße von Hormus nachgelassen, was zu einem weiteren Abbau der Risikoprämie für Gold als „sicherer Hafen“ geführt hat. Dennoch deutet die jüngste Umfrage des World Gold Council darauf hin, dass 89 % der für Währungsreserven zuständigen Zentralbankmanager einen Anstieg der weltweiten Goldreserven der Zentralbanken in den kommenden 12 Monaten erwarten, wobei 45 % der befragten Institute eine Aufstockung ihrer Bestände planen – ein Rekordwert in der Geschichte dieser Umfrage. Dieser langfristige Kauf-Trend bildet eine Untergrenze für den Goldpreis. Zudem haben Institute wie Goldman Sachs ihre Goldpreisziele gesenkt, was die kurzfristige bullische Stimmung weiter dämpft; folglich befindet sich Gold derzeit in einer Phase geringer Schwankungen und einer technischen Korrektur. Technische Analyse für Gold:
Aus technischer Sicht liegt der Schwerpunkt dieser Woche darauf festzustellen, ob die Korrektur im Tageschart bereits vollständig abgeschlossen ist. In der vergangenen Woche verzeichnete Gold einen deutlichen Rücksetzer, fiel unter die Mittellinie der täglichen Bollinger-Bänder (bei 4382) und schloss drei Tage in Folge mit Verlusten; die Marktstimmung war spürbar schwach. Obwohl sich der Preis vorübergehend bei 4121 stabilisiert hat, bleibt die allgemeine Marktstruktur bärisch. Demzufolge dürfte Gold seine schwache Seitwärtsbewegung in dieser Woche fortsetzen, wobei auch neue Tiefststände möglich sind. Wichtige Unterstützungsniveaus sind 4120, gefolgt von 4050. Es besteht jedoch kein Grund zu übermäßigem Pessimismus; sobald diese Korrekturphase im Tageschart abgeschlossen ist, ist mit einer Erholung zu rechnen. Gold könnte steigen und den Widerstand nahe der Mittellinie der täglichen Bollinger-Bänder bei 4350 testen. Ein erfolgreicher, nachhaltiger Ausbruch über 4350 würde erhebliches Aufwärtspotenzial eröffnen und das Niveau von 4500 ins Visier nehmen.
Betrachtet man den Vier-Stunden-Zeitraum, so bestätigt die aktuelle Erholung, dass sich im Wesentlichen ein Boden gebildet hat; der rasche Anstieg nach einem anfänglichen Rückgang während der heutigen Asien-Sitzung ist hierfür ein deutliches Signal. Die Bollinger-Bänder verengen sich derzeit, und die gleitenden Durchschnitte verschiedener Zeitebenen nähern sich an und drehen nach oben, was auf ein aufkommendes bullisches Momentum hindeutet. In dieser Woche dürfte die Erholungsdynamik im Vier-Stunden-Chart eine Erholung des Tagestrends vorantreiben; kurzfristig sollte darauf geachtet werden, ob der Preis die wichtigen Widerstände bei 4250 und 4350 durchbricht. Meine Gesamtstrategie für die Woche besteht darin, bei Kursrücksetzern zu kaufen und vom anschließenden Aufwärtstrend zu profitieren. Die kurzfristigen Kurse haben sich vorläufig bei 4200 stabilisiert; angesichts der Fortschritte bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran lautet die Hauptstrategie, auf niedrigerem Niveau Long-Positionen einzugehen, wobei die aktuelle Handelsspanne bei 4170–4250 liegt. Für Long-Positionen während des Tageshandels kommt der Bereich 4170–4180 in Betracht; Für Short-Positionen kommt der Bereich 4250–4260 in Betracht. Sollte der Kurs frühzeitig über 4235 ausbrechen, empfiehlt es sich, bei einem Rücksetzer in die Zone 4220–4224 Long-Positionen einzugehen. Insgesamt lautet die Empfehlung für heute, Long-Positionen bei Rücksetzern zu bevorzugen und Short-Positionen bei Erholungen in Erwägung zu ziehen; achten Sie kurzfristig auf die Widerstandszone 4250–4270 sowie auf das Unterstützungsniveau 4180–4160.
Gold bei Erholungen in den Bereich 4250–4260 verkaufen; Kursziele im Bereich 4200–4180.
Gold bei Rücksetzern in den Bereich 4175–4185 kaufen; Kursziele im Bereich 4230–4250.
(Die Strategien sind zeitkritisch; weitere Implementierungs- und Bereitstellungsvorschläge finden Sie in der Signatur.)
Chartmuster
XAUUSD – Bärische Konsolidierung unter dem WiderstandGold steht auf dem 1-Stunden-Chart weiterhin unter bärischem Druck, nachdem der Kurs deutlich an der Widerstandszone bei 4.382 abgewiesen wurde. Nach dem starken Rückgang hat der Preis eine vorläufige Unterstützung im Bereich von 4.122 gefunden und konsolidiert derzeit unter der Widerstandszone bei 4.222.
Die aktuelle Marktstruktur deutet auf eine Seitwärtsphase zwischen Unterstützung und Widerstand hin. Solange der Kurs unter 4.222 bleibt, könnten die Verkäufer weiterhin die Kontrolle behalten. Ein Durchbruch unter 4.122 könnte den Weg zur nächsten wichtigen Unterstützung bei 4.025 öffnen.
Sollte es den Käufern hingegen gelingen, den Bereich über 4.222 zurückzuerobern und zu verteidigen, könnte sich das bärische Szenario abschwächen und eine Erholung in Richtung höherer Widerstandsbereiche einsetzen.
Wichtige Kursmarken
🔹 Widerstand 1: 4.222
🔹 Widerstand 2: 4.383
🔹 Unterstützung 1: 4.122
🔹 Unterstützung 2: 4.025
Mögliches Szenario
• Der Kurs konsolidiert nach einer starken Abwärtsbewegung unterhalb des Widerstands.
• Ein Bruch der Unterstützung könnte die Abwärtsbewegung fortsetzen.
• Ein Ausbruch über den Widerstand könnte kurzfristige Stärke signalisieren und die aktuelle bärische Struktur infrage stellen.
Diese Analyse basiert ausschließlich auf der aktuellen Marktstruktur und wichtigen technischen Kursmarken. Bestätigungen sollten stets abgewartet und das Risikomanagement dem eigenen Handelsplan angepasst werden.
#XAUUSD #Gold #TechnischeAnalyse #Forex #TradingView #PriceAction #UnterstützungUndWiderstand #Marktanalyse
XAUUSD: Handelsstrategie für MontagNach dem Anstieg und der Korrektur des Goldkurses am vergangenen Montag verlief der Markt vollständig wie meine Prognose und fiel letztendlich weiter. Ein Abwärtstrendkanal hat sich ausgebildet, und der bärische Trend ist noch nicht beendet.
Bei der Analyse des Tagescharts von Gold ist der kurzfristige Höchststand bei 4380 festgestellt. Die Unterstützung bei 4220 wurde nachhaltig durchbrochen, was eine Trägheitsabwärtsbewegung ausgelöst hat. Der zweite starke Unterstützungsbereich liegt zwischen 4060 und 4080, den der Kurs voraussichtlich bald erreichen wird.
Für die Handelswoche nächster Woche warten wir auf Aufwärtskorrekturen, um Short-Positionen zu eröffnen. Der geeignete Einstiegsbereich für Short-Trades ist 4220–4240, die ehemalige Unterstützung ist nun zum kurzfristigen Widerstand geworden.
Erneuter Hinweis: Solange der Abwärtstrend noch nicht beendet ist, handeln wir weiterhin im Einklang mit dem Markttrend. Ich stelle laufend aktuelle Strategien zur Referenz zur Verfügung. Seien Sie stets auf die Marktrisiken beim Handel achtsam.
XAUUSD 18/06 - Hält die neue Support Zone am Markt?Gold baut im H1 Timeframe eine hochreaktive Akkumulationsbasis auf und stabilisiert sich direkt über einer wichtigen spiegelbildlichen Nachfragematrix
Nach einer heftigen Stop Hunt Phase die die kurzfristige Liquidität bereinigt hat stürzte die Price Action in die resistance zone bei 4220 4250 wo große institutionelle Käufer den Verkaufsdruck absorbieren um diesen Boden zu bestätigen
Globaler Kontext
Das breitere Finanzumfeld ist vor wichtigen wirtschaftlichen Katalysatoren von hoher Volatilität geprägt was zu Kapitalumschichtungen zwischen dem sicheren Hafen Gold und Fiat Währungen führt
Das Smart Money hat diese tiefe Korrektur perfekt vorbereitet um frühe Käufer auszustoppen und historische Strukturen zu testen bevor die nächste große Impulswelle startet
Diese Konsolidierung fungiert als klassischer Liquiditätsaufbaumechanismus um Unterstützung zu sichern bevor der Kurs steigt um unmitigierte obere Angebotszonen auszugleichen
Technical Playbook
Der Bias Taktischer Revers Rebound / Orderflow Shift wir überwachen die Unterstützung um die mehrstufige Aufwärtsbewegung zu nutzen
Die Hauptzonen** unsere Fokusbereiche liegen auf der resistance zone bei 4220 4250 und dem oberen rejection Block bei 4360 4380
Der Zielpfad** basierend auf den blauen Richtungsmarkierungen soll der Preis von dieser Nachfragezone nach oben in den Rejection Bereich steigen bevor höhere Premium Ziele angesteuert werden
Invalidierung** das gesamte bullische Expansions Szenario wird sofort ungültig wenn der Markt einen nachhaltigen H1 Kerzenschluss unter 4210 verzeichnet
XAUUSD: Bären bleiben unter 4.252 im VorteilHallo Trader! 👋
Was denkt ihr aktuell über XAUUSD?
Gold hat nach der Ausbildung eines klaren Dome-Top-Musters zwischen dem 12. und 18. Juni eine deutliche Abwärtsbewegung eingeleitet. Der Preis fiel von etwa 4.380 bis in den Bereich um 4.124, was den dominierenden Verkaufsdruck bestätigt.
Aktuell bewegt sich Gold in einem Rising Wedge, einem typischen Pullback-Muster innerhalb eines bestehenden Abwärtstrends. Kurzfristig könnte der Preis noch einmal ansteigen und die wichtigen Fibonacci-Zonen testen:
0,5 Fibonacci: 4.227,887
0,618 Fibonacci: 4.252,167
Besonders interessant ist, dass diese Zone mit der oberen Begrenzung der kurzfristigen Struktur zusammenfällt. Dadurch entsteht ein Bereich, in dem Verkäufer erneut aktiv werden könnten.
Das Hauptszenario bleibt daher bearish: Sollte Gold im Bereich 4.227–4.252 eine klare Ablehnung zeigen, könnte die Abwärtsbewegung weitergehen. Das nächste wichtige Ziel liegt dann bei 4.051,800, einer starken horizontalen Unterstützungszone.
Das Gegenszenario wäre ein stabiler Ausbruch über 4.252. In diesem Fall würde die kurzfristige bärische Struktur an Stärke verlieren und Käufer könnten wieder mehr Kontrolle übernehmen.
Solange Gold jedoch unter 4.252 bleibt, liegt der Vorteil weiterhin auf der Seite der Bären. Jede Aufwärtsbewegung sollte vorerst eher als Pullback betrachtet werden, nicht als bestätigter Trendwechsel.
Wenn du diese Analyse nützlich findest, hinterlasse gerne ein Like und teile deine Meinung in den Kommentaren. Viel Erfolg beim Trading! ❤️
Apollo: Ist es Zeit, wieder in Private Equity einzusteigen?Private Equity besteht darin, in nicht börsennotierte Unternehmen zu investieren, mit dem Ziel, diese weiterzuentwickeln, ihre Rentabilität zu steigern und sie einige Jahre später mit Gewinn zu verkaufen.
Das Geschäftsmodell von Private Equity basiert stark auf finanzieller Hebelwirkung, also dem Einsatz von Fremdkapital. Wenn ein Private-Equity-Fonds ein Unternehmen übernimmt, finanziert er in der Regel nur einen Teil des Kaufpreises mit Eigenkapital. Ein erheblicher Teil der Übernahme wird über Bankkredite oder Anleihen finanziert. Dies wird als Leveraged Buyout (LBO) bezeichnet.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel. Ein Fonds möchte ein Unternehmen erwerben, das mit 1 Milliarde Euro bewertet wird. Er kann 300 Millionen Euro Eigenkapital einsetzen und 700 Millionen Euro aufnehmen. Wenn das Unternehmen einige Jahre später 1,5 Milliarden Euro wert ist und ein Teil der Schulden durch die erwirtschafteten Gewinne zurückgezahlt wurde, kann die Rendite auf die ursprünglich investierten 300 Millionen Euro erheblich sein.
Genau deshalb spielen Zinssätze im Private-Equity-Sektor eine zentrale Rolle. Sind die Zinsen niedrig, ist Fremdkapital günstig. Die Fonds können mehr Kredite aufnehmen, mehr Transaktionen finanzieren und höhere Preise bieten. Dies stützt die Bewertungen und fördert die Anzahl der Transaktionen.
Die nachstehende Grafik zeigt den monatlichen Candlestick-Chart der Apollo-Aktie zusammen mit dem Ichimoku-System. Der langfristige Trend bleibt eindeutig aufwärtsgerichtet.
Umgekehrt steigen bei kräftigen Zinserhöhungen der Zentralbanken – wie zwischen 2022 und 2024 – die Finanzierungskosten deutlich an. Die Zinslast wird höher, die potenziellen Renditen sinken und viele Übernahmen werden weniger attraktiv. Die Fonds verlangsamen ihre Akquisitionen und die Unternehmensbewertungen geraten unter Druck.
Hohe Zinsen haben zudem einen zweiten Effekt: Sie erschweren den Ausstieg aus Beteiligungen. Börsengänge und Fusionen bzw. Übernahmen werden seltener, wodurch die Möglichkeiten zur Veräußerung von Beteiligungen sinken.
Angesichts der Tatsache, dass die von Kevin Warsh geführte Fed offenbar einen unveränderten Leitzins bevorzugt, halte ich Private Equity derzeit für eine Anlageklasse in einer unteren Zyklusphase. Sollten die Zinsen in den kommenden Jahren schrittweise sinken, dürfte die Kreditvergabe wieder einfacher werden, die Transaktionsaktivität könnte anziehen, und große Marktteilnehmer wie Blackstone, KKR und Apollo Global Management könnten von einem neuen Wachstumszyklus profitieren.
Die nachstehende Grafik zeigt den Wochenchart der Apollo-Aktie und die langfristige Unterstützungsfunktion des 200-Wochen-Durchschnitts.
ALLGEMEINER HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
EURUSD H1: Die Verkäufer behalten dank Lower Highs die KontrolleEURUSD zeigt auf dem H1-Chart weiterhin eine klare bärische Struktur, nachdem der Kurs deutlich aus der vorherigen Konsolidierungszone nach unten ausgebrochen ist. Der Preis handelt weiterhin unter EMA34 und EMA89, während beide gleitenden Durchschnitte nach unten zeigen. Die Serie aufeinanderfolgender Lower Highs signalisiert ebenfalls, dass die Verkäufer ihre Kontrolle noch nicht aufgeben.
Einstiegsfokus:
Ein SELL-Szenario bleibt bevorzugt, wenn der Kurs im Bereich 1,1465–1,1480 erneut abgewiesen wird oder dort bestätigende bärische Kerzen entstehen.
Invalidation:
Das bärische Szenario würde an Stärke verlieren, wenn der Kurs über das jüngste Lower High im Bereich von 1,1480 steigt.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
EURUSD H1: Der Abwärtstrend könnte noch nicht vorbei seinNach dem starken Ausbruch unter eine wichtige Unterstützungszone hat EURUSD die neu entstandene Widerstandszone zwar erneut getestet, konnte jedoch die Kontrolle nicht zurückgewinnen. Gleichzeitig bildet der Kurs weiterhin eine kurzfristige Abwärtstrendlinie.
Die EMA34 liegt inzwischen unter der EMA89, und beide fungieren als dynamische Widerstände. Dies deutet darauf hin, dass die aktuellen Erholungen eher technischer Natur sind und nicht auf eine echte Trendwende hindeuten.
Einstiegsfokus:
Rückläufe in den Bereich 1,1465–1,1475 beobachten. Treten dort Ablehnungssignale oder bestätigende bärische Kerzen auf, könnte sich die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung der Bewegung in Richtung 1,1420 erhöhen.
Invalidation:
Das bärische Szenario verliert seine Gültigkeit, wenn der Kurs die aktuelle Abwärtstrendlinie klar durchbricht und sich nachhaltig über 1,1480 etabliert.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
XAUUSD H4: Die Erholung Ändert den Trend Noch NichtGold hat sich vom Bereich 4.100 erholt, bleibt aber unter EMA34 und EMA89. Damit bleibt der H4-Trend weiterhin unter Verkaufsdruck.
Entry Focus (SELL): Auf eine Ablehnung im Bereich 4.240–4.250 für Short-Setups achten.
TP: 4.150
Invalidation: Klarer H4-Schlusskurs über 4.250.
Solange dieser Widerstand hält, bleibt die Erholung eher eine Korrektur im Abwärtstrend.
Goldmarkt testet Welle (4) – Golden Pocket vor Wocheneröffnung!
Fundamental- und Stimmungsanalyse
Der Goldmarkt (XAUUSD) beendet eine äußerst turbulente Handelswoche in einem komprimierten Zustand. Die Marktteilnehmer erwarten mit Spannung eine massive Aufwärtsbewegung zum bevorstehenden Wochenstart. In den vergangenen Sitzungen wurde die Marktstimmung maßgeblich von den anhaltend hohen Inflationszahlen und dem mit Spannung erwarteten Ergebnis der mehrtägigen FOMC-Sitzung zur Geldpolitik bestimmt.
Aktuell nutzen institutionelle Anleger (Smart Money) die Wochenendruhe, um den wöchentlichen Orderfluss vollständig zu absorbieren, Positionen in fortgeschrittenen Phasen zu liquidieren und historische Ineffizienzen auszugleichen. Da am Wochenende keine wichtigen makroökonomischen Daten veröffentlicht wurden, tritt der Markt in ein kurzes Vakuum ein, in dem kurzfristige strukturelle Entwicklungen die Oberhand gewinnen.
Der breitere Orderfluss geht aktiv in eine Phase starker Gewinnmitnahmen über und fängt frühe Käufer von Ausbruchspositionen ein, während die Handelsalgorithmen die nächste große Liquiditätsmatrix für den bevorstehenden Wochenstart vorbereiten.
Wichtige Kursmarken
• Widerstand Welle (4): 4.230 – 4.245 (Fibonacci 0,5–0,618)
• Unterstützung: 4.120
• Psychologische Unterstützung: 4.080
• Kursziel Welle (5): 4.032
Bärenszenario
Sollte der Kurs am Fibonacci-Cluster von 4.230–4.245 abprallen, könnte Welle (5) weiter in Richtung 4.080 und schließlich 4.032 fallen.
Bullenszenario
Wenn Käufer die Marke von 4.120 verteidigen und wichtige Fibonacci-Niveaus zurückerobern, könnte die Korrektur in eine größere Erholung münden und den Weg zu über 4.300 ebnen.
Gold befindet sich in einer kritischen Entscheidungszone, in der sowohl eine Fortsetzung als auch eine Umkehr des Trends möglich sind.
Handelt es sich bei Welle (4) lediglich um eine Korrektur vor einem weiteren Ausverkauf oder um den Beginn einer größeren Aufwärtsbewegung?
Gold könnte erneut in Richtung der 4000er-Marke abrutschen!
Fundamentaldaten: Mittel- bis langfristig dominieren bärische Faktoren; Erholungen sind lediglich technische Korrekturen.
Die US-Wirtschaftsdaten zeigen sich weiterhin widerstandsfähig; Beschäftigungs- und Konsumzahlen liefern keine eindeutigen Anzeichen für eine Rezession, weshalb der Markt die Erwartungen hinsichtlich Zinssenkungen durch die Federal Reserve immer wieder nach hinten verschiebt. Die Realrenditen für US-Staatsanleihen bleiben hoch, was die Attraktivität von Gold – einem zinslosen „sicheren Hafen“ – schmälert. Mittel- bis langfristig fließt weiterhin Kapital aus Gold-ETFs ab, und institutionelle Anleger bauen ihre Long-Positionen stetig ab, was den breiten Abwärtstrend der Goldpreise zementiert; Erholungsversuche tun sich schwer, dieses bärische Muster zu durchbrechen. Unterdessen tendiert die Geldpolitik in den großen Volkswirtschaften eher zur Lockerung; die Erwartungen für Zinssenkungen in Europa und Japan steigen, und die Zinsdifferenz zwischen den USA und Europa weitet sich weiter aus, was dem US-Dollar-Index Auftrieb für weitere Gewinne verleiht. Da Gold in Dollar notiert, dämpft ein erstarkender „Greenback“ das Aufwärtspotenzial, begrenzt das Ausmaß von Erholungen und macht den Preis anfällig für massiven Verkaufsdruck nach kurzzeitigen Kursanstiegen. Der Markt befindet sich derzeit in der Nebensaison für den physischen Goldkonsum, was zu einer schwachen Unterstützung durch physische Käufe und einem Mangel an Kapital führt, um den Kursrückgang abzufedern. Zudem lässt die geopolitische Risikowahrnehmung nach, und Kapital verlagert sich in risikoreichere Anlagen wie Aktien; die Risikoprämie für Gold als sicherer Hafen schwindet, wodurch das Edelmetall seine mittel- bis langfristige Aufwärtsdynamik verliert.
Nachrichten/Ereignisse: Wichtige bärische Impulse in der kommenden Woche dürften das Ausmaß etwaiger Erholungen begrenzen.
Für die kommende Woche sind Reden mehrerer stimmberechtigter Vertreter der Federal Reserve geplant. Angesichts des jüngsten Wiederanstiegs der Inflationsdaten dürften diese Vertreter eine restriktive Haltung („hawkish“) beibehalten und erneut betonen, dass die Zinsen länger hoch bleiben müssen, was die Markterwartungen hinsichtlich Zinssenkungen weiter dämpft. Dies begünstigt den US-Dollar und belastet den Goldpreis; folglich könnten Erholungsbewegungen durch diese Äußerungen schnell wieder zunichtegemacht werden. Zudem werden in der kommenden Woche die US-Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor sowie Beschäftigungsdaten veröffentlicht; die Märkte gehen von weiterhin robusten Zahlen aus. Positive Daten würden die Annahme stützen, dass die Fed die Zinsen nicht senken wird, was den Goldpreis nach einem anfänglichen Anstieg wahrscheinlich wieder nach unten treiben dürfte. Da keine Nachrichten über eine neue Eskalation globaler geopolitischer Konflikte vorliegen, fehlen bullische Faktoren, die Käufe im Sinne des „sicheren Hafens“ stützen könnten. Erholungen beim Goldpreis beruhen ausschließlich auf kurzfristigen Korrekturen nach einer überverkauften Marktlage. Da es an nachhaltiger Kaufunterstützung mangelt, ist das Erholungspotenzial begrenzt; die Preise dürften nach Erreichen wichtiger Widerstandsniveaus wieder nachgeben. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Marke von 4.000 in der kommenden Woche erneut getestet wird; konkrete Strategien werden in Echtzeit auf Basis der Markteröffnung bereitgestellt.
XAUUSDHallo Trader! 👋 Was denkt ihr über Gold (XAU/USD)?
Im H1-Chart zeigt die Preisstruktur sehr klare bärische Signale. Der Preis wurde an der oberen Widerstandszone stark abgewiesen und drehte schnell nach unten. Dabei wurde die mittlere Unterstützungszone im Bereich von 4.240.000 – 4.260.000 durchbrochen, die zuvor den Preis gehalten hatte. Diese Zone fungiert nun als neuer Widerstand und könnte der Bereich sein, in dem der Preis einen Retest bildet, bevor die Abwärtsbewegung weitergeht.
Solange der Preis unter dieser Widerstandszone bleibt, ist mein Hauptszenario eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung in Richtung der starken Unterstützungszone bei etwa 4.080.000. Diese Zone hat in der Vergangenheit starke Kaufreaktionen ausgelöst und könnte erneut Käufer anziehen. Ein gescheiterter Retest am mittleren Widerstand wäre das Bestätigungssignal für eine Fortsetzung des Abwärtstrends bis zu diesem Ziel.
Was denkt ihr über Gold aktuell? Teilt eure Meinung gerne unten in den Kommentaren. Wenn euch diese Analyse gefällt, unterstützt sie gerne mit einem Like und teilt eure Gedanken. Viel Erfolg beim Trading ❤️
USDJPY – Struktur masih menarik di sisi buyerWas denkt ihr über USDJPY aktuell?
Aus meiner Sicht zeigt der Markt eine interessante Entwicklung. Der Preis steigt Schritt für Schritt weiter nach oben, was darauf hindeutet, dass Käufer langsam, aber konstant in den Markt einsteigen.
Aktuell warte ich jedoch noch auf eine klare Bestätigung, bevor ich eine Long-Position in Richtung 163.150 in Betracht ziehe.
Was dieses Setup besonders macht, ist die Geduld dahinter. Ich werde auf einen Rücklauf zum vorher definierten Level warten und dort gezielt nach Signalen wie Volumenreaktionen und Candlestick-Mustern suchen.
Was ist eure Meinung dazu? Schreibt es gerne in die Kommentare.
SpaceX größer als Nvidia? Ein Wall-Street-Unternehmen geht davon aus, dass sich der Kurs der SpaceX-Aktie gegenüber dem aktuellen Niveau mehr als verdoppeln könnte – eine Entwicklung, die die Unternehmensbewertung über die von Nvidia hinausheben würde.
Arete hat Berichten zufolge ein Kursziel von 401 US-Dollar für SpaceX festgelegt. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien weitgehend unverändert bleibt und Insider ihre Aktien nicht abstoßen, wenn diese in den kommenden Monaten schrittweise verfügbar werden. Eine schrittweise Freigabe könnte das Risiko eines plötzlichen Angebotsschocks verringern, stellt aber dennoch eine wichtige Bewährungsprobe dar.
Nicht alle Analysten sind davon überzeugt. Oppenheimer hat Berichten zufolge ein konservativeres Kursziel nach oben festgelegt, während CFRA-Analyst Keith Snyder eine Verkaufsempfehlung und ein Kursziel von 115 US-Dollar ausspricht.
Goldanalyse & Handelsstrategie | 22. Juni🌐 Hallo Trader! Ich bin Jack Blackwell und verfüge über 15 Jahre Erfahrung in der Analyse und im Handel an den Futures- und Devisenmärkten. Nachfolgend finden Sie meine technische Einschätzung basierend auf der aktuellen Struktur des XAUUSD-Charts auf den Zeitrahmen 4 Stunden und 1 Stunde.
✅ 4-Stunden-Trendanalyse
Aus Sicht des 4-Stunden-Charts befindet sich Gold nach dem Hoch bei 4382 weiterhin in einer deutlichen Korrekturphase. Der Preis ist unter die gleitenden Durchschnitte MA5, MA10 und MA20 gefallen, während sich die gleitenden Durchschnitte nun in einer bärischen Anordnung befinden. Dies deutet darauf hin, dass sich der mittelfristige Trend von einem starken Aufwärtstrend zu einer bärischen Korrektur entwickelt hat.
Aus struktureller Sicht ist der Preis inzwischen in den Unterstützungsbereich um 4118 gefallen. Obwohl sich kurzfristig erste Anzeichen einer Stabilisierung zeigen, bleibt die Erholung begrenzt. Die aktuelle Bewegung sollte daher weiterhin als technische Gegenbewegung innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends betrachtet werden.
✅ 1-Stunden-Trendanalyse
Auf dem 1-Stunden-Chart bildet Gold weiterhin eine bärische Marktstruktur mit fallenden Hochs und fallenden Tiefs. Nach dem Rückgang in den Bereich um 4140 konnte sich der Preis leicht erholen und handelt derzeit in der Nähe von MA5 und MA10, wird jedoch weiterhin durch den MA20 begrenzt.
Sollte es dem Preis nicht gelingen, die Widerstandszone zwischen 4180 und 4200 nachhaltig zu durchbrechen, könnten die Verkäufer erneut die jüngsten Tiefs testen.
🔴 Wichtige Widerstandsniveaus
● 4180–4200 (aktuelle erste Widerstandszone)
● 4254–4268 (Widerstandsbereich der Bollinger-Mittellinie im 4-Stunden-Chart)
● 4290–4315 (wichtige strukturelle Widerstandszone)
🟢 Wichtige Unterstützungsniveaus
● 4140–4120 (aktuelle Schlüsselunterstützung)
● 4035–4024 (Unterstützungsbereich der vorherigen Tiefs)
● 4000 (wichtige psychologische Unterstützung)
📈 Handelsstrategie
🔰 Short-Strategie (Handel mit dem Trend)
👉 SELL-Zone 1: 4180–4200
👉 SELL-Zone 2: 4250–4270
🎯 Ziele: 4136 → 4118 → 4035
📍 Grund: Fortsetzung des bärischen Trends im 4-Stunden-Chart + begrenzte Stärke der Erholung im 1-Stunden-Chart + MA20 wirkt weiterhin als Widerstand.
🔰 Long-Strategie (Handel auf eine überverkaufte Gegenbewegung)
👉 BUY-Zone 1: 4140–4120
👉 BUY-Zone 2: 4050–4030
🎯 Ziele: 4165 → 4200 → 4250
📍 Grund: Der Preis nähert sich einer kurzfristigen Unterstützungszone + MACD hat auf niedrigem Niveau ein bullisches Signal gebildet + Potenzial für eine technische Erholung.
⚠️ Trendausblick
👉 Sollte der Preis unter 4118 fallen und dort klar schließen, könnte sich die Abwärtsbewegung bis in die Unterstützungszone 4035–4024 ausweiten.
👉 Kann sich der Preis über 4180 stabilisieren und die Marke von 4200 durchbrechen, könnte sich die kurzfristige Erholung bis in den Bereich 4254–4268 fortsetzen.
👉 Basierend auf der aktuellen Struktur im 4-Stunden- und 1-Stunden-Chart bleibt der Markt insgesamt bärisch geprägt. Jede Erholung sollte derzeit lediglich als Korrekturbewegung betrachtet werden. Solange der Preis nicht wieder über 4250 steigt und sich dort halten kann, bleibt die bevorzugte Strategie, Erholungen zum Verkauf zu nutzen.
🔔 Die Marktbedingungen bei Gold ändern sich sehr schnell, daher ist es entscheidend, Chancen rechtzeitig zu nutzen!
Wenn Sie sich hinsichtlich der aktuellen Marktrichtung unsicher fühlen, können Sie unserem Handelsansatz folgen und Zugang zu Echtzeit-Handelssignalen, professioneller Strategieunterstützung und fundierten Marktanalysen erhalten. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Handelseffizienz zu verbessern, die Märkte mit mehr Vertrauen zu navigieren und langfristig stabilere sowie nachhaltigere Handelsergebnisse zu erzielen.
Zusammenfassung der Goldprognosen dieser Woche1. Eingetroffene makroökonomische Einschätzung: Wir haben vorausgesehen, dass hawkische Äußerungen der Fed den Goldkurs belasten, während US-Dollar und US-Staatsanleiherenditen steigen. Institutionelle Verkäufe lösten einen anhaltenden Kursrückgang aus, es gab keine bullischen Katalysatoren für eine Trendumkehr.
2. Korrekte technische Trendanalyse: 4335 wurde als zentraler Widerstand identifiziert. Gold erlebte drei Wellen beschleunigter bärischer Abwärtsbewegungen, alle Zeitrahmen wiesen eine bärische Struktur auf. Aufwärtskorrekturen waren lediglich kurzfristige Gegenbewegungen, die den vorherrschenden Abwärtstrend nicht umkehrten.
3. Treffende Prognosen der Kursniveaus: Die Unterstützungen bei 4280, 4220 und 4175 brachen nacheinander wie vorhergesagt. Die Widerstandszone 4175–4185 bei Korrekturen trat genau ein, alle Gewinnmitnahmeniveaus für Short-Positionen wurden erreicht.
4. Einheitlicher Handelsrhythmus und Signalregeln: Verkauf bei Korrekturen war unsere Hauptstrategie. Wir warnten davor, fallende Kurse hinterher zu verkaufen oder mit großen Positionen Tiefstände zu kaufen. Signale wurden häufiger während der asiatischen und europäischen Handelsstunden veröffentlicht, in der US-Handelszeit wurden nur hochwahrscheinliche Handelsgelegenheiten weitergegeben.
5. Wirksame Hinweise zum Risikomanagement: Händlern wurde geraten, Stop-Loss-Aufträge zu nutzen und übermäßigen Handel in Tiefkursbereichen zu vermeiden. Wir behielten eine bärische Ausrichtung bei, bis eindeutige Bedingungen für eine Trendumkehr erfüllt sind.
DAX Marktfilter: Rückenwind oder Gegenwind für Pullback-Trades?DAX Pullback Radar KW 26: Welche DAX-Aktien zeigen konstruktive Rücksetzer?
Der DAX schließt die Woche bei 24.985 Punkten und bleibt damit weiterhin nahe am bisherigen Jahreshoch. Für mich ist das grundsätzlich ein konstruktives Umfeld, aber noch kein Freifahrtschein für blinde Käufe.
Ich trade den DAX selbst nicht direkt. Der Index dient mir nur als Marktfilter:
Ist das Umfeld freundlich genug, um Long-Setups in starken Einzelaktien zu suchen?
Oder ist der Markt zu schwach, sodass selbst gute Setups eher scheitern?
Nach Minervini-orientierter Logik geht es für mich nicht darum, gefallene Aktien billig einzusammeln. Ich suche starke Aktien, die in einem intakten Trend kontrolliert zurücksetzen und anschließend wieder Stärke zeigen.
Trend zuerst. Pullback zweitens. Trigger drittens. Risiko immer vorher definieren.
DAX Marktfilter
Der DAX steht weiterhin nahe am Hoch. Das spricht grundsätzlich dafür, dass der Markt noch nicht beschädigt ist. Gleichzeitig fehlt mir aktuell der klare Follow-through, um aggressiv zu werden.
Meine Interpretation:
Bereich Einschätzung
DAX nahe Jahreshoch konstruktiv
25.000er-Zone wichtige Entscheidungszone
Marktbreite selektiv bleiben
Long-Umfeld grundsätzlich möglich, aber nicht blind
Vorgehen nur stärkste Einzelaktien handeln
DAX Marktfilter:
68/100 – konstruktiv, aber selektiv
Das bedeutet: Ich suche Long-Setups, aber nur in Aktien mit sauberem Pullback, relativer Stärke und klarem Trigger. Schwache oder beschädigte Charts bleiben außen vor.
DAX Pullback Radar – KW 26
Ich habe die DAX-Aktien nach einem einfachen Pullback-Filter geprüft:
Übergeordneter Trend intakt
Nähe zum 52-Wochen-Hoch
Rücksetzer kontrolliert statt panikartig
Relative Stärke gegenüber dem Markt
Klarer Trigger erkennbar
Risiko sinnvoll definierbar
Der Score ist kein Kaufsignal, sondern ein technischer Qualitätsfilter.
Score-Modell
Kriterium Max. Punkte Bedeutung
Trendqualität 20 Aktie übergeordnet stark, keine klare Trendbeschädigung
Nähe zum Hoch 15 Je näher am 52-Wochen-Hoch, desto besser
Pullback-Q. 20 Rücksetzer eng, kontrolliert, keine Panikstruktur
Relative Stärke 15 Aktie hält sich besser als der Markt
Trigger-Klarheit 15 Sauberer Pivot / Reclaim-Bereich erkennbar
Risiko-Struktur 15 Stop logisch und nicht zu weit entfernt
Gesamt 100 Setup-Qualität
DAX Pullback Radar
DAX Pullback Radar – KW 26
Rang | Aktie | Trend | Hoch | PB | RS | Trigger | Risiko | Score | Status
-----|--------------------|-------|------|----|----|---------|--------|-------|-----------------
1 | DHL Group | 18 | 15 | 18 | 13 | 11 | 9 | 84 | Actionable Watch
2 | Daimler Truck | 18 | 14 | 17 | 13 | 11 | 9 | 82 | Actionable Watch
3 | Infineon | 17 | 13 | 16 | 14 | 10 | 10 | 80 | Potential Setup
4 | Merck | 17 | 13 | 17 | 12 | 10 | 9 | 78 | Potential Setup
5 | Siemens | 18 | 14 | 14 | 13 | 9 | 8 | 76 | Potential Setup
6 | GEA Group | 17 | 12 | 16 | 12 | 9 | 9 | 75 | Potential Setup
7 | E.ON | 16 | 11 | 15 | 11 | 9 | 10 | 72 | Watch
8 | BASF | 15 | 10 | 14 | 11 | 10 | 10 | 70 | Watch
9 | Symrise | 15 | 10 | 14 | 11 | 9 | 10 | 69 | Watch
10 | Siemens Energy | 17 | 9 | 13 | 14 | 8 | 6 | 67 | Watch
11 | Airbus | 16 | 8 | 13 | 12 | 8 | 9 | 66 | Watch
Interpretation
80–100 Punkte:
Sehr gutes Pullback-Setup. Aktie ist nah am Hoch, Trend ist intakt, Rücksetzer wirkt kontrolliert.
70–79 Punkte:
Gutes Potential Setup. Struktur ist brauchbar, aber Trigger muss noch sauber bestätigt werden.
60–69 Punkte:
Watch. Interessant, aber mit klaren Schwächen.
Unter 60 Punkte:
Grenzfall oder Avoid. Nur beobachten, nicht priorisieren.
Top 3 Pullback-Kandidaten
1. DHL Group – Score 84
DHL ist für mich aktuell einer der saubersten Pullback-Kandidaten im DAX. Die Aktie liegt sehr nahe am 52-Wochen-Hoch, der Rücksetzer wirkt eher seitwärts als panikartig, und das Risiko lässt sich relativ klar eingrenzen.
Status: Actionable Watch
Plan: Kein Nachlaufen. Interessant wird es bei einem Reclaim über das kurzfristige Pullback-Hoch.
Risiko: Schwäche unter der letzten Pullback-Zone wäre ein Warnsignal.
2. Daimler Truck – Score 82
Daimler Truck zeigt ein flaches Pullback-Setup nahe dem Hoch. Das ist genau die Art Rücksetzer, die ich bevorzuge: nicht zu tief, nicht zu chaotisch, aber noch mit klarem Triggerbedarf.
Status: Actionable Watch
Plan: Einstieg nur bei Stärke über dem kurzfristigen Pivot.
Risiko: Bruch der Pullback-Basis würde das Setup deutlich verschlechtern.
3. Infineon – Score 80
Infineon zeigt relative Stärke und eine starke Erholung nach dem Rücksetzer. Das Setup ist interessant, aber wegen der Volatilität muss der Einstieg sauber geplant werden.
Status: Potential Setup
Plan: Nur bei sauberem Trigger, nicht in einen überdehnten Tagesmove hinein.
Risiko: Stop muss technisch sinnvoll unter der Pullback-Struktur liegen.
Weitere interessante Setups
Merck:
Ruhiger Rücksetzer nahe Hoch. Interessant, wenn die Aktie wieder Momentum zeigt.
Siemens:
Sehr starke Trendqualität, aber der Pullback ist nicht mehr ganz frisch. Für mich nur bei sauberem Reclaim interessant.
GEA Group:
Konstruktive Erholung nach Rücksetzer. Noch kein Top-Trigger, aber ein guter Watchlist-Kandidat.
E.ON und BASF:
Solide Watch-Kandidaten. Beide brauchen aber klare Stärke über dem kurzfristigen Widerstand.
Was ich aktuell meide
Ich meide DAX-Werte, die deutlich vom 52-Wochen-Hoch entfernt sind oder deren Chart bereits beschädigt wirkt.
Ein tiefer Rückgang ist für mich kein Pullback-Setup.
Ein Pullback ist nur interessant, wenn die Aktie vorher stark war und der Rücksetzer kontrolliert bleibt.
Billig ist nicht automatisch stark.
Ich suche Stärke, nicht Hoffnung.
Mein Wochenplan
Für die kommende Woche gilt:
DAX nur als Marktfilter nutzen
Keine Index-Prognose traden
Nur die stärksten Pullback-Aktien beobachten
Kein Einstieg ohne Trigger
Stop vorher definieren
Keine Aktie kaufen, nur weil sie gefallen ist
Favoriten auf meiner Watchlist:
DHL Group, Daimler Truck, Infineon, Merck, Siemens, GEA Group
Fazit
Der DAX liefert aktuell ein grundsätzlich konstruktives Umfeld für Long-Setups in Einzelaktien. Trotzdem bleibt der Markt selektiv.
Ich trade nicht den Index, sondern suche die stärksten Aktien innerhalb des DAX, die einen kontrollierten Pullback zeigen und bei einem klaren Trigger wieder Stärke bestätigen.
Für mich ist das kein Umfeld für blinde Käufe, sondern für sauberes Warten auf Trigger.
Kein Trigger, kein Trade.
Erst Risiko definieren, dann Chance suchen.
Keine Anlageberatung. Nur mein technischer Wochenplan nach Minervini-orientierter Pullback-Logik.
22. Juni / Mögliches „Aufholrisiko“ für Goldpreise?22. Juni / Mögliches „Aufholrisiko“ für Goldpreise?
Schönes Wochenende!
Zunächst eine kurze Zusammenfassung: Der Goldpreis schloss bei 4154,78 US-Dollar, ein wöchentlicher Rückgang von rund 1,38 % und damit der dritte wöchentliche Rückgang in Folge.
Nach Wiederaufnahme des Handels ist mit einem „Aufholrisiko“ (d. h. einem Kursrückgang) bei der Eröffnung des Goldpreises zu rechnen.
Darüber hinaus gab es heute neue Entwicklungen in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran: US-Vizepräsident Vance ist zu Gesprächen in Bürgenstock in der Schweiz eingetroffen, was einen kurzzeitigen Anstieg des Goldpreises auslöste, der ihn kurzzeitig auf fast 4160 US-Dollar brachte.
Ob diese Nachricht die Erwartungen an eine Zinserhöhung jedoch dämpfen kann, bleibt abzuwarten.
Neuigkeiten/Fundamentaldaten:
1: Die Signale der US-Notenbank (Fed) bei ihrer Juni-Sitzung fielen deutlich restriktiver aus als erwartet – die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September ist auf 70–80 % gestiegen.
2: Mit dem Inkrafttreten des US-iranischen Waffenstillstandsabkommens hat sich die geopolitische Risikoprämie rasch verringert.
Potenzielle positive Faktoren (störende Faktoren):
Die Nachricht von Vances Reise in die Schweiz zu den US-iranischen Gesprächen stützte den Goldpreis.
Eine Entspannung der Lage könnte jedoch die Inflationserwartungen senken und somit den Anreiz für Zinserhöhungen schwächen.
Wichtige Kursmarken:
Widerstand nach oben:
4180 $ ist die erste Widerstandsmarke;
4200–4230 $ ist eine wichtige Widerstandszone und ein Wendepunkt zwischen positiver und negativer Marktstimmung.
Solange der Goldpreis unter 4200 $ bleibt, sollte jede Erholung lediglich als technische Korrektur und nicht als Trendwende betrachtet werden.
Unterstützung nach unten:
4120 $ war das Tagestief vom Freitag und bildet eine kurzfristige Unterstützung;
Ein Durchbruch unter 4100 $ würde weiteres Abwärtspotenzial eröffnen;
Die Zone zwischen 4023 und 4000 US-Dollar stellt eine starke Unterstützung dar und zieht daher großes Interesse institutioneller Anleger auf sich.
Handelsstrategie für Montag:
Insgesamt bärische Tendenz.
Kernstrategie: Konzentrieren Sie sich auf Verkäufe bei Kursanstiegen; vermeiden Sie voreilige Kaufversuche bei Kursrückgängen. Für Anleger ohne aktuelle Positionen:
Sollte der Kurs auf etwa 4180 US-Dollar steigen, erwägen Sie den schrittweisen Aufbau von Short-Positionen; setzen Sie einen Stop-Loss über 4210 US-Dollar mit einem Kursziel zwischen 4120 und 4100 US-Dollar. Für Anleger, die bei Kursrückgängen kaufen möchten:
Warten Sie auf klare Stabilisierungszeichen im Bereich von 4020 bis 4050 US-Dollar, bevor Sie in den Markt einsteigen; auch dann sollten Sie nur kleine Long-Positionen eröffnen und einen Stop-Loss strikt unter 4010 US-Dollar setzen.
4150 US-Dollar stellt keine unüberwindbare Bodenmarke dar; sie dient lediglich als technischer Puffer.
Anmerkung des Autors:
Die restriktive Haltung der Fed hat die Logik des Goldhandels drastisch verändert. Der Markt spekuliert nun verstärkt auf Zinserhöhungen statt auf Zinssenkungen. Warshs Position ist eindeutig: Über eine Lockerung der Geldpolitik sollte erst dann gesprochen werden, wenn die Inflation unter 2 % fällt.
Ich möchte jedoch alle daran erinnern: Ein einseitiger, pessimistischer Konsens am Markt deutet oft auf eine bevorstehende Trendwende hin. Kurzfristig mag es zwar logisch erscheinen, im Einklang mit dem Trend auf fallende Kurse zu setzen, doch sollte man bedenken, dass sich diese Logik schnell umkehren kann, wenn sich die US-Wirtschaftsdaten verschlechtern.
Wichtige Ereignisse dieser Woche: Die US-PMI-Daten am Dienstag und die PCE-Inflationsdaten am Freitag (ein wahrhaft richtungsweisendes Ereignis). Diese beiden Daten werden darüber entscheiden, ob die Goldpreise weiter fallen und neue Tiefststände erreichen oder sich stabilisieren und eine Erholung einleiten.
Der Abwärtstrend bei Gold bleibt bestehen; Kursanstiege bieten wDer Abwärtstrend bei Gold bleibt bestehen; Kursanstiege bieten weiterhin bessere Short-Möglichkeiten – Analyse der dominanten Strategie: Verkaufen im Trend
Der aktuelle 1-Stunden-Chart für Gold zeigt, dass der Gesamttrend weiterhin deutlich innerhalb eines absteigenden Kanals und unterhalb der Trendlinienwiderstandslinie verläuft. Mehrere Kursanstiege konnten die wichtige absteigende Trendlinie und die zuvor stark frequentierte Widerstandszone nicht durchbrechen, wodurch die intakte Abwärtstrendstruktur erhalten bleibt. Zwar gab es kurzfristige Rücksetzer, diese stellen jedoch eher eine technische Erholung nach dem Rückgang als ein Trendumkehrsignal dar.
🌍Fundamentales Umfeld: Die Nachfrage nach sicheren Anlagen schwindet + Zinserwartungen üben Abwärtsdruck aus
Aus makroökonomischer Sicht ist die Marktstimmung insgesamt verhalten:
Einerseits hat die vorübergehende Entspannung geopolitischer Spannungen zu einem anhaltenden Rückgang der Goldprämie als sicherer Hafen geführt, da Kapital schrittweise aus sicheren Anlagen abgezogen wird.
Andererseits halten sich am Markt weiterhin die Erwartungen, dass die US-Notenbank die Zinsen über einen längeren Zeitraum hoch halten wird. Dies stärkt den US-Dollar und übt anhaltenden Abwärtsdruck auf den Goldpreis aus.
Vor dem Hintergrund einer nachlassenden Nachfrage nach sicheren Anlagen und hoher Zinsen ist ein einseitiger Aufwärtstrend bei Gold unwahrscheinlich. Vielmehr dürfte sich ein Muster aus Erholung, Druck und weiterem Rückgang zeigen.
📊Technische Analyse: Deutlicher Trendlinienwiderstand, jede Erholung bietet eine Verkaufschance
Mehrere wichtige Signale sind im Chart deutlich erkennbar:
🔻Erstens: Deutlicher Abwärtstrendlinienwiderstand
Die schwarze Abwärtstrendlinie oben hat den Kurs wiederholt gebremst. Jede Annäherung an den Trendlinienbereich führte zu einem deutlichen Rücksetzer, was darauf hindeutet, dass die Bären weiterhin dominieren.
🔻Zweitens: Vollständiger Abwärtskanal
Der Kurs bewegt sich entlang des Abwärtskanals und bildet eine typische bärische Trendstruktur mit kontinuierlich niedrigeren Hochs und immer wieder neu erreichten Tiefs.
🔻Drittens: Mehrere gescheiterte Erholungsversuche
Ob mittelfristige Korrektur oder kurzfristige V-förmige Rallye – keiner dieser Versuche konnte den wichtigen Widerstandsbereich durchbrechen, stattdessen wurden neue Sekundärhochs gebildet. Dies ist eine typische „Bullenfallen“-Struktur⚠️.
🔻Viertens: Wichtige Unterstützungsniveaus sinken allmählich
Der unten stehende Unterstützungsbereich wird schrittweise getestet. Der Chart zeigt, dass sich das Kursziel 4030 nähert. Ein Durchbruch unter dieses Niveau könnte mittelfristig weiteres Abwärtspotenzial eröffnen.
Insgesamt befindet sich der Markt weiterhin in einem Abwärtstrend, der durch „schwache Erholung + starker Widerstand“ gekennzeichnet ist.
📉Handelsstrategie: Die Kernstrategie bleibt, bei Kursanstiegen zu verkaufen und nicht blindlings Kursanstiegen hinterherzujagen.
In dieser Phase ist es nicht empfehlenswert, blind Kursanstiegen hinterherzujagen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Verkaufschancen an Widerstandsniveaus nach einer Erholung:
📍Referenz-Short-Bereiche:
Erwägen Sie eine Short-Position mit einer kleinen Position, wenn sich der Kurs der Widerstandszone nähert. Die Trendlinie bleibt ein wichtiges defensives Niveau für Leerverkäufer. Sollte der Kurs erneut steigen, aber das vorherige Hoch nicht durchbrechen, bietet sich hier eine weitere Short-Chance.
📌Wichtige Logik: Entscheidend ist nicht, ob der Kurs steigen kann, sondern ob nach dem Anstieg ausreichend Kaufunterstützung vorhanden ist.
⚠️Marktrhythmus-Analyse: Der oszillierende Abwärtstrend wird anhalten.
Strukturell ähnelt Gold derzeit Folgendem:
👉 Wiederholte Korrekturen innerhalb eines Abwärtstrends
👉 Jede Erholung dient als Vorbereitung für die nächste Abwärtsrunde
👉 Ein beschleunigter Rückgang ist nach einem Ausbruch möglich
Insbesondere in Ermangelung starker fundamentaler Treiber ist eine einseitige Trendwende schwierig. Eine Kombination aus „oktantem Rückgang + plötzlicher Beschleunigung“ ist wahrscheinlicher.
🎯Zusammenfassung der Handelsstrategie
Behalten Sie eine klare Gesamtstrategie bei:
✔️ Hauptstrategie: Vorrangig bei Kursanstiegen verkaufen 📉
✔️ Sekundärstrategie: Kurzfristiges Trading innerhalb einer Seitwärtsbewegung
✔️ Vermeiden: Dem Trend entgegen der aktuellen Marktlage hinterherjagen
✔️ Wichtige Punkte: Trendlinie und vorheriger hoher Widerstandsbereich
In einem Abwärtstrend ist es am wichtigsten, den Tiefpunkt nicht vorherzusagen, sondern den Trend selbst zu respektieren.
🧠Fazit
Gold befindet sich aktuell noch in einer bärischen Strukturphase. Jede Erholung sollte eher als Chance denn als Trendumkehr betrachtet werden. Der Markt wird nicht ewig weiter fallen, aber sobald sich ein Trend etabliert hat, hält er oft lange an. Geduld und das Warten auf vielversprechende Einstiegspunkte sind wichtiger als häufiges Trading.
📌Wenn Sie diesem Trendfolge-Ansatz zustimmen, freuen wir uns über ein Like 👍. Wir begrüßen auch Diskussionen über die Marktdynamik und die zukünftige Goldpreisentwicklung. Wir sehen uns am nächsten wichtigen Wendepunkt.
Gold-Prognose für MontagNach drei aufeinanderfolgenden Wellen beschleunigter Kursverluste in dieser Woche besteht eine bärische Ausrichtung auf Tages-, 4-Stunden- und 1-Stunden-Charts mit stetig sinkenden Hochs. Die kurzfristigen Indikatoren RSI und KDJ befinden sich in starker Überverkaufszone, wodurch die abwärtige Dynamik nachgelassen hat. Am Montag ist kein rascher einseitiger Ausverkauf zu erwarten; stattdessen wechselt der Markt zu einer schwach schwankenden Korrektur nach dem starken Rückgang. Alle Aufwärtsbewegungen sind lediglich technische Gegenreaktionen mit hohem Verkaufsdruck auf den oberen Niveaus.
Tägliches Handelsintervall: 4120–4220
Unterstützungen:
Erste kurzfristige Unterstützung bei 4120, die voraussichtlich bereits zu Beginn der asiatischen Handelsstunde getestet wird.
Wichtige Hauptunterstützung bei 4100. Ein nachhaltiger Bruch unter dieses Niveau eröffnet weiteren bärischen Abwärtspotenzial bis 4050. Hält die Marke 4100, findet der gesamte Tag eine korrigierende Seitwärtsbewegung statt.
Widerstände:
Erster Widerstandsbereich bei Aufwärtskorrekturen 4175–4185, eine Verkaufszone, die diese Woche mehrfach bestätigt wurde und zentraler Einstiegsbereich für Short-Positionen bei Gegenbewegungen am Montag ist.
Mittelfristiger Hauptwiderstand bei 4200. Nur ein dauerhafter Bruch über 4200 kann die kurzfristige bärische Stimmung abmildern, während bei 4220 starker Druck durch ausgelöste Long-Positionen herrscht.
Am Montag stehen keine marktrelevanten US-Wirtschaftsdaten an. Die Kursbewegungen werden hauptsächlich von US-Dollar, Staatsanleiherenditen und technischem Verkaufsdruck bestimmt. Plötzliche geopolitische Konflikte können kurzfristige starke Aufwärtsbewegungen auslösen, diese bleiben aber nur vorübergehende Spitzen und können den übergeordneten vorherrschenden Abwärtstrend nicht umkehren.
Gold Bärenmarkt: Retest des institutionellen POI?Gold verzeichnet im H4 Timeframe eine intensive bärische Dynamik und expandiert rasch in Richtung seiner historischen institutionellen Support Unterstützung
Obwohl der übergeordnete Marktfluss von aggressiven Verkäufern innerhalb von Abwärtskanälen dominiert wird nähert sich die aktuelle Struktur einer tiefen Discount Zone an der eine starke taktische Gegenbewegung erwartet wird
Globaler Kontext
Das finanzielle Umfeld ist weiterhin von hoher struktureller Volatilität geprägt was vor wichtigen Veröffentlichungen zu raschen Kapitalumschichtungen zwischen dem US Dollar und sicheren Werten führt
Das Smart Money nutzt diese aggressive Markdown Phase um den Markt in einen großen Nachfragepool zu treiben und eine dynamische Liquiditätsgenerierungsschleife auszulösen
Dieser geplante Aufwärtspfad fungiert als klassischer Mechanismus um den unmitigierten Order Block POI bei 4320 4360 zu testen und verfrühte Stops einzusammeln bevor der übergeordnete Bärenmarkt wieder die Kontrolle übernimmt
Technical Playbook
Der Markt Bias Kurzfristiger bullischer Pullback / Mittelfristige bärische Fortsetzung wir konzentrieren uns auf die Validierung des Bodens um den Impuls in Richtung der Premium Zonen zu nutzen
Die Hauptzonen** unsere Fokusbereiche liegen auf der Support Unterstützung bei 4030 4060 und dem oberen Order Block POI bei 4320 4360
Der Zielpfad** basierend auf dem blauen Richtungsvektor soll der Preis zuerst den Support testen bevor ein scharfer Rebound in die POI Angebotsmatrix erfolgt wo eine starke Abwärtswelle einsetzen sollte
Invalidierung** das gesamte Erholungsszenario wird sofort ungültig wenn der Markt einen nachhaltigen H4 Kerzenschluss unter 4020 verzeichnet
Goldmarktanalyse für den nächsten MontagDer maßgebliche Abwärtsdruck auf den Goldpreis geht von der Zinssitzung der Federal Reserve im Juni aus. Bei dieser Sitzung wurden die hohen Zinssätze unverändert beibehalten. Aus dem Dot-Plot geht hervor, dass die Hälfte der Entscheidungsträger eine weitere Zinserhöhung im Jahr 2026 befürwortet. Die Märkte haben sämtliche Erwartungen an Zinssenkungen für das laufende Jahr vollständig eingepreist. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen verharrt auf hohem Niveau, gleichzeitig stärkt sich der US-Dollar-Index – beides dämpft direkt die Erholungsbewegung des Goldpreises.
Auf geopolitischer Ebene haben sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran entspannt, wodurch stetig Kapital aus sicheren Häfen abfließt. Die sichere Hafenkäufe, die zuvor den Goldpreis gestützt haben, sind deutlich zurückgegangen und schwächen die bullische Stimmung zusätzlich. Für den aktuellen Goldpreis gibt es zwei wichtige Unterstützungsfaktoren: Erstens besteht nach den aufeinanderfolgenden starken Preisrückgängen ein technischer Korrekturaufwärtstrend. Auf niedrigen Kursstufen treten Käufer von physischem Gold und kurzfristige Tiefkäufer als Stütze auf. Zweitens kaufen Zentralbanken weltweit das gesamte Jahr hindurch kontinuierlich Gold. Die Marke von 4000 verfügt über eine starke psychologische und kostenbezogene Unterstützung. Ohne außergewöhnlich starke US-Wirtschaftsdaten ist ein Durchbruch unter dieses Niveau unwahrscheinlich. Nächsten Montag werden zahlreiche US-Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Sollten die Daten insgesamt positiv ausfallen, verstärkt dies erneut die Erwartung an dauerhaft hohe Zinsen oder sogar weitere Zinserhöhungen der Fed. Der US-Dollar und die Anleiherenditen steigen an, wodurch der Goldpreis weiter unter Druck gerät. Liegen alle Daten deutlich unter den Markterwartungen, sinken Dollar und Anleiherenditen kurzfristig – Gold erlebt dann eine kurzfristige Erholungsbewegung nach dem starken Abwärtstrend.
Der unmittelbare Widerstandsbereich liegt zwischen 4180 und 4200. Sollte Gold am Montag leicht bis in diesen Bereich steigen, treten massiv Short-Verkäufe auf. Aufgrund der allgemein schwachen Marktlage ist ein einmaliger Durchbruch kaum möglich. Der zweite entscheidende Widerstand als Trennlinie zwischen Bullen und Bären befindet sich bei 4250. Bei früheren Aufwärtsbewegungen ist der Preis an dieser Marke wiederholt ins Minus gedreht. Nur ein nachhaltiger Durchbruch über dieses Niveau eröffnet weiteren Raum für eine Erholung. Der kurzfristige Unterstützungsbereich zur Absicherung liegt bei 4120 bis 4100. Beobachten Sie diesen Bereich unmittelbar nach Eröffnung am Montag. Bei einem Durchbruch unter diese Marke entfaltet der Bärendruck weiteren Abwärtspotenzial. Der mittelfristige starke Unterstützungsbereich beträgt 4040 bis 4000 – dies ist der zentrale Bereich, in dem Tiefkäufer während des aktuellen Preisrückgangs zukaufen.
🎯 Ich teile täglich meine Handelsstrategien mit.
Wochenausblick KW26 –Fundamental,Makro und Technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die kommende Woche KW26
Fundamentale und geopolitische Lage
Die geopolitische Lage bleibt auch zum Start der KW26 der dominierende Einflussfaktor für die Finanzmärkte. Im Mittelpunkt stehen die laufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz, welche über das Wochenende hinweg fortgesetzt werden. Nach den jüngsten Entwicklungen scheint ein 60-tägiges Übergangsabkommen weiterhin das wahrscheinlichste Szenario zu sein. Dieses soll neben dem iranischen Atomprogramm auch Fragen rund um die Sanktionen, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, mögliche Ausnahmen für iranische Ölexporte sowie Sicherheitsgarantien für die Region umfassen.
Gleichzeitig bleibt die Situation jedoch äußerst fragil. Während die Verhandlungsparteien Fortschritte signalisieren, sorgten Aussagen der iranischen Revolutionsgarden zur Straße von Hormus erneut für Unsicherheit. Zwar wurde zwischenzeitlich von Einschränkungen für die Schifffahrt gesprochen, gleichzeitig bestätigten jedoch US-Stellen, dass der kommerzielle Schiffsverkehr weiterhin läuft und allein am Wochenende mehr als 50 Handelsschiffe die Meerenge passiert haben.
Für die Märkte bleibt deshalb die entscheidende Frage, ob die aktuellen Gespräche tatsächlich zu einer nachhaltigen Entspannung führen oder ob neue Eskalationen – insbesondere rund um den Libanon-Konflikt und die Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah – die Verhandlungen erneut gefährden. Genau dieser Konflikt entwickelt sich zunehmend zum zentralen Risikofaktor für den gesamten Friedensprozess.
Sollte in den kommenden Tagen eine konkrete Einigung erzielt werden, dürfte dies insbesondere den Ölpreis weiter belasten und den Inflationsdruck reduzieren. Gleichzeitig würde dies Risikoanlagen wie Aktien und Kryptowährungen kurzfristig unterstützen. Bleiben die Verhandlungen hingegen ohne Ergebnis oder kommt es zu einer erneuten Eskalation, dürfte die geopolitische Risikoprämie an den Märkten schnell zurückkehren, da momentan bereits sehr viel positives eingepreist ist.
Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW26 im Überblick
Auch auf makroökonomischer Seite erwartet uns eine äußerst interessante Handelswoche. Zwar stehen keine absoluten Schwergewichte wie ein FOMC-Meeting oder die US-Verbraucherpreise an, dennoch werden zahlreiche Daten veröffentlicht, welche wichtige Hinweise auf die Entwicklung von Inflation, Wirtschaftswachstum und Arbeitsmarkt liefern.
Besonders im Fokus stehen am Dienstag die vorläufigen S&P Global PMI-Daten für den Dienstleistungs- und Industriesektor. Die Umfragen basieren auf mehreren hundert Unternehmensbefragungen aus den Bereichen Dienstleistungen, IT, Finanzen, Kommunikation, Gastronomie und weiteren Wirtschaftssektoren. Ein Wert über 50 signalisiert Wachstum, während Werte unter 50 auf eine wirtschaftliche Abschwächung hindeuten.
Für den S&P Global Services PMI wird ein Anstieg auf 51,0 Punkte nach zuvor 50,7 Punkten erwartet. Dies würde auf eine weiterhin robuste Entwicklung des US-Dienstleistungssektors hindeuten. Beim S&P Global Manufacturing PMI wird hingegen ein leichter Rückgang auf 54,6 Punkte nach zuvor 55,1 Punkten erwartet. Insgesamt liefern diese Daten einen wichtigen Frühindikator für die Gesundheit der US-Wirtschaft und spielen auch für die zukünftige Zinspolitik der Federal Reserve eine bedeutende Rolle.
Am Mittwoch folgen die New Home Sales sowie die US-Rohöllagerbestände. Bei den New Home Sales wird ein Anstieg auf 637.000 Einheiten nach zuvor 622.000 erwartet. Der Immobilienmarkt reagiert besonders sensibel auf das aktuelle Zinsniveau und dient deshalb als wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Aktivität. Die Rohöllagerbestände bleiben gleichzeitig ein zentraler Faktor für die kurzfristige Entwicklung am Ölmarkt. Nach den starken Rückgängen der vergangenen Wochen wird genau beobachtet werden, ob sich der Angebotsdruck weiter verschärft oder erste Stabilisierungstendenzen auftreten.
Der wichtigste Handelstag der Woche dürfte jedoch Donnerstag werden. Dann stehen mit dem Core PCE Price Index sowie dem regulären PCE Price Index die bevorzugten Inflationsindikatoren der US-Notenbank auf dem Programm. Der Core PCE schließt die volatilen Komponenten Nahrung und Energie aus und gilt als einer der wichtigsten Messwerte für die tatsächliche Inflationsentwicklung in den USA.
Beim monatlichen Core PCE wird aktuell ein Anstieg auf 0,3 % nach zuvor 0,2 % erwartet. Gleichzeitig dürfte die jährliche Kerninflation weiterhin auf einem erhöhten Niveau verharren. Sollten die Daten erneut höher ausfallen als erwartet, könnte dies die jüngst hawkische Haltung der Federal Reserve weiter bestätigen und Zinssenkungserwartungen erneut nach hinten verschieben.
Zusätzlich werden am Donnerstag die finalen BIP-Daten für das erste Quartal veröffentlicht. Hier wird ein unverändertes Wachstum von 1,6 % erwartet. Ebenfalls im Fokus stehen die Durable Goods Orders, bei denen nach dem starken Anstieg von 8,0 % im Vormonat nun ein deutlicher Rückgang von -4,7 % prognostiziert wird. Ergänzt wird das Bild durch die Initial Jobless Claims, welche weitere Hinweise auf die Verfassung des US-Arbeitsmarktes liefern werden.
Insgesamt liefert die kommende Woche somit wichtige Informationen zur Entwicklung von Inflation, Wirtschaftswachstum und Arbeitsmarkt – genau den drei Faktoren, welche aktuell die Geldpolitik der Federal Reserve bestimmen.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Beim Ölmarkt stand die vergangene Woche ganz im Zeichen einer massiven Korrektur. Nach den geopolitischen Entspannungssignalen verlor US Oil innerhalb weniger Handelstage mehr als zehn Prozent und schloss die Woche deutlich schwächer.
Für das weitere kurzfristige Bild bleibt entscheidend, dass der Markt unterhalb des Bereichs um 79 US-Dollar bleibt. Diese Zone markiert sowohl das Monatstief aus dem April als auch wichtige Tageshochs der vergangenen Handelswoche. Sollte es den Käufern gelingen, diesen Bereich zurückzuerobern, würde sich weiteres Aufwärtspotenzial in Richtung der offenen Kurslücke im Bereich um 84 US-Dollar ergeben.
Übergeordnet bleibe ich jedoch bei meiner Einschätzung, dass ein erfolgreicher Friedensdeal im Nahen Osten sowie eine nachhaltige Entspannung rund um die Straße von Hormus mittelfristig weitere Abgaben in Richtung 70 US-Dollar begünstigen könnten. Sinkende Energiepreise würden gleichzeitig den Inflationsdruck reduzieren und die Notenbanken entlasten.
US-Staatsanleihen und DXY
Die Renditen der US-Staatsanleihen konnten nach dem hawkischen FOMC-Meeting der vergangenen Woche erneut zulegen. Die Federal Reserve machte deutlich, dass Zinssenkungen weiterhin nicht unmittelbar bevorstehen und sogar zusätzliche Zinserhöhungen von einigen Marktteilnehmern inzwischen wieder eingepreist werden.
Parallel dazu setzte auch der US-Dollar seine Aufwärtsbewegung fort und schloss die Woche oberhalb der wichtigen Zone um 100,60 Punkte. Für die kommenden Handelstage wird entscheidend sein, ob sich der Dollar nachhaltig oberhalb dieser Marke etablieren kann. Gelingt dies, wären weitere Anstiege in Richtung 101,00 bis 102,00 Punkte durchaus realistisch. Sollte das Momentum hingegen wieder nachlassen und der DXY unter die aktuelle Unterstützungszone zurückfallen, könnte ein erneuter Test der psychologisch wichtigen 100-Punkte-Marke folgen.
Volatilitätsindex
Der VIX bleibt weiterhin ausgesprochen ruhig und schloss die Woche bei 16,41 Punkten. Trotz der geopolitischen Risiken signalisiert der Markt aktuell keine größere Angst oder Unsicherheit. Solange sich der VIX unterhalb der 20-Punkte-Marke bewegt, bleibt das Umfeld grundsätzlich konstruktiv für Risikoanlagen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia bleibt einer der wichtigsten Taktgeber für den gesamten KI-Sektor. Für weiteres bullisches Momentum wird entscheidend sein, dass die Aktie die Zone zwischen 212 und 213 US-Dollar zurückerobern kann. Ein Ausbruch über diese Bereiche würde die Wahrscheinlichkeit weiterer Allzeithochs deutlich erhöhen.
Solange gleichzeitig die Unterstützungszone zwischen 198 und 200 US-Dollar verteidigt wird, bleibt das übergeordnete Bild weiterhin konstruktiv.
Bitcoin
Bitcoin konnte sich in den vergangenen Handelstagen etwas stabilisieren, befindet sich aus meiner Sicht jedoch weiterhin in einer übergeordneten Korrekturphase. Besonders interessant bleibt die Zone zwischen 65.000 und 65.800 US-Dollar, welche mit mehreren relevanten Monatstiefs zusammenfällt.
Sollte der Markt dort erneut abgewiesen werden, halte ich einen Rücklauf in Richtung 60.000 US-Dollar weiterhin für möglich. Gelingt hingegen ein Ausbruch über die jüngsten Wochenhochs oberhalb von 67.500 US-Dollar, könnten zunächst nochmals die Bereiche um 69.000 US-Dollar angelaufen werden, bevor neues Verkaufsinteresse entsteht.
S&P 500
Der S&P 500 zeigte zuletzt erste Ermüdungserscheinungen und schloss die Woche auf Wochenbasis leicht schwächer. Für die kommende Handelswoche bleibt die Zone um 7.460 Punkte und 7.500 Punkte von besonderer Bedeutung.
Ein Bruch dieser Unterstützung könnte weiteres Abwärtspotenzial in Richtung 7.350 sowie anschließend 7.250 Punkte freisetzen. Bleibt die Unterstützung hingegen intakt, wären zuvor noch einmal neue Allzeithochs im Bereich um 7.650 Punkte denkbar.
Nasdaq
Auch im Nasdaq bleibt das Bild ähnlich. Das Momentum hat zuletzt etwas nachgelassen, obwohl die langfristige Struktur weiterhin bullish bleibt.
Ein Ausbruch über 30.500 Punkte könnte zunächst einen weiteren Anlauf auf die Allzeithochs im Bereich von 30.800 bis 31.000 Punkten ermöglichen. Sollte der Index jedoch die Marke von 30.000 Punkten verlieren und anschließend auch das Wochentief bei 29.600 Punkten unterschreiten, würde sich die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur bis in den Bereich von 29.000 Punkten deutlich erhöhen.
US30
Im Dow Jones bleibt die Marke von 51.400 Punkten entscheidend. Unterhalb dieser Zone könnte die laufende Korrektur in Richtung 51.000 beziehungsweise 50.500 Punkte fortgesetzt werden. Solange diese Bereiche halten, bleibt jedoch auch ein erneuter Anstieg in Richtung 52.000 Punkte möglich.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX konnte die vergangene Woche trotz erster Schwächesignale mit einem Wochenplus von rund 1,3 % beenden. Gleichzeitig erfolgte der Wochenschluss jedoch erneut unterhalb der psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Punkten.
Für die kommende Handelswoche bleibt deshalb insbesondere das Tagestief vom Freitag bei 24.888 Punkten im Fokus. Ein Bruch dieser Marke würde unmittelbar den wichtigen Unterstützungsbereich um 24.800 Punkte aktivieren. Dort befinden sich gleichzeitig relevante Hochs aus den vergangenen Monaten, weshalb dieser Bereich aus charttechnischer Sicht von hoher Bedeutung bleibt.
Sollte auch diese Zone aufgegeben werden, halte ich eine übergeordnete Korrektur in Richtung 24.500 Punkte für ein realistisches Szenario.
Auf der Oberseite bleibt hingegen das Wochenhoch der KW25 bei rund 25.180 Punkten die entscheidende Hürde. Ein Ausbruch darüber könnte nochmals Raum bis in den Bereich um 25.300 Punkte schaffen, bevor anschließend erneut stärkeres Verkaufsinteresse auftreten dürfte.
Fazit
Die kommende Handelswoche steht im Spannungsfeld zwischen geopolitischer Entspannung und einer weiterhin restriktiven Geldpolitik der Notenbanken.
Auf der einen Seite sprechen die laufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für sinkende Ölpreise, eine nachlassende geopolitische Risikoprämie und kurzfristig positive Impulse für Risikoanlagen. Auf der anderen Seite zeigen die jüngsten Arbeitsmarktdaten weiterhin eine robuste US-Wirtschaft, steigende Löhne und eine Inflation, die deutlich oberhalb des Zielniveaus der Federal Reserve verharrt.
Das hawkische FOMC-Meeting, die angehobenen Inflationsprognosen sowie die höheren Zinserwartungen sprechen deshalb weiterhin für ein Umfeld von „Higher for Longer“.
Nach einem außergewöhnlich starken zweiten Quartal und neuen Rekordständen in zahlreichen Risikoanlagen halte ich die Wahrscheinlichkeit von Gewinnmitnahmen zum Quartalsende für erhöht. Insbesondere dann, wenn die kommenden Inflationsdaten erneut auf anhaltenden Preisdruck hindeuten sollten.
Die Kombination aus geopolitischer Entspannung, weiterhin hoher Inflation und einer restriktiven Geldpolitik könnte damit genau das Umfeld schaffen, in dem die Märkte nach einer starken Rally zunächst einmal Luft ablassen, bevor die nächste größere Bewegung entsteht!
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Ich wünsche euch einen guten Start in die kommende Handelswoche und stabile Trades!






















