XRP/USD Technische Analyse📊 XRP/USD Technische Analyse 🚀 | Umkehrchance im bärischen Kanal
XRP bewegt sich weiterhin innerhalb eines klar definierten abwärtsgerichteten Kanals. Der jüngste Rückgang hat den Kurs in einen starken Order-Block (OB) bzw. eine Nachfragezone geführt, wo erste Käuferaktivität sichtbar wird. Hält diese Zone stand, könnte eine kurzfristige bullische Erholung beginnen.
🔍 Marktstruktur
📉 Der Gesamttrend bleibt bärisch, solange der Kurs im Kanal bleibt.
🛡️ Der Preis testet aktuell einen hochwahrscheinlichen Order-Block (OB) an der unteren Kanalbegrenzung.
⚡ Ein kurzer Liquiditätssweep unter die Zone ist möglich, bevor Käufer die Kontrolle übernehmen.
📈 Eine bestätigte bullische Reaktion könnte den Kurs zunächst zur Mittellinie und später zur oberen Kanalbegrenzung führen.
🎯 Bullisches Szenario
✅ Der Kurs hält sich über dem Order-Block.
✅ Ausbruch über die letzten lokalen Hochs.
🎯 Erstes Kursziel: 1,05 – 1,06 USD
🎯 Hauptziel: 1,08 – 1,09 USD (oberer Kanalwiderstand)
⚠️ Bärisches Szenario
❌ Ein klarer Schlusskurs unter dem Order-Block und der Kanalunterstützung würde das bullische Szenario ungültig machen.
📉 In diesem Fall könnte sich der Abwärtstrend in Richtung tieferer Unterstützungen fortsetzen.
💡 Trading-Idee
Geduld ist entscheidend. Warte auf eine starke bullische Bestätigungskerze oder einen Bruch der Marktstruktur, bevor du eine Long-Position in Betracht ziehst. Bis dahin bleibt der übergeordnete Trend bärisch, doch die aktuelle Nachfragezone bietet eine interessante Chance auf eine Gegenbewegung.
📌 Trading-Bias
🟡 Kurzfristig: Bullische Erholung vom Order-Block möglich.
🔴 Gesamttrend: Bärisch, bis der Abwärtskanal nach oben durchbrochen wird.
🎯 Fokus: Bestätigung abwarten – Zielbereich 1,08–1,09 USD.
Chartmuster
DAX Tagesausblick – 07.August - All Eyes on Non-Farm Payrolls!Guten Morgen zusammen,
nach einem insgesamt eher schwächeren Handelstag an den US-Börsen richtet sich heute der komplette Fokus auf den US-Arbeitsmarktbericht. Die heutigen Non-Farm Payrolls dürften entscheiden, wie sich die Zinserwartungen für das Fed-Meeting im September entwickeln und damit kurzfristig die Richtung für Aktien, Anleihen, den US-Dollar sowie sämtliche Risk Assets vorgeben.
Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten angespannt. Zwar laufen die Verhandlungen rund um die Straße von Hormus weiter, eine endgültige Einigung gibt es bislang jedoch nicht. Das sorgt weiterhin für erhöhte Ölpreise und hält den Inflationsdruck aufrecht – ein Faktor, den auch mehrere Fed-Mitglieder in ihren jüngsten Aussagen betont haben.
Schauen wir uns deshalb zunächst die wichtigsten Entwicklungen an.
⸻
Agenda
* Geopolitische Lage
* Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* FedWatch Tool
* NFP-Szenarien
* Earnings im Überblick
* Märkte und Korrelationen
* Risk Assets
* DAX Charttechnik
* Fazit
⸻
Geopolitische Lage
Auch heute bleibt die Entwicklung rund um die Straße von Hormus das dominierende geopolitische Thema.
Während in den vergangenen Tagen zunächst Hoffnungen auf eine dauerhafte Einigung zwischen Iran und Oman aufgekommen waren, zeigen die neuesten Entwicklungen, dass die Situation weiterhin äußerst fragil bleibt.
Iranische Medien berichteten gestern über Angriffe auf feindliche Ziele im Bereich der Straße von Hormus. Parallel dazu meldeten saudische Behörden, dass man mögliche Angriffe auf Energieinfrastruktur, Häfen und Flughäfen beobachte und sämtliche notwendigen Maßnahmen zum Schutz des Landes vorbereite. Zusätzlich kam es erneut zu Angriffen der Huthi-Miliz auf saudische Ziele.
Auf der diplomatischen Seite gab es gleichzeitig aber auch positive Signale.
Donald Trump erklärte nach Gesprächen mit Saudi-Arabien, dass die Verhandlungen mit Iran Fortschritte machen würden. Laut Aussagen aus Washington bleibe die Straße von Hormus weiterhin eine internationale Wasserstraße, niemand kontrolliere die internationalen Schifffahrtsrouten und der Schiffsverkehr solle ohne größere Einschränkungen möglich bleiben.
Trotz dieser diplomatischen Fortschritte bleibt die Unsicherheit hoch.
Genau diese Unsicherheit spiegelte sich gestern erneut im Ölpreis wider. Brent konnte zeitweise deutlich zulegen und bleibt weiterhin auf einem erhöhten Niveau. Höhere Energiepreise bedeuten gleichzeitig höheren Inflationsdruck und erhöhen damit den Druck auf die Federal Reserve, ihre restriktive Geldpolitik länger aufrechtzuerhalten.
Für die Märkte bleibt deshalb entscheidend:
* Kommt es zu einer nachhaltigen Einigung zwischen Iran und Oman, dürfte der geopolitische Risikoaufschlag beim Öl weiter zurückgehen.
* Eskaliert die Situation erneut, könnte sich der jüngste Ölpreisanstieg beschleunigen und zusätzlichen Druck auf Inflation und Anleiherenditen ausüben.
⸻
Fundamentale Wirtschaftsdaten – Gestern
Auch gestern standen wieder einige wichtige Makrodaten auf dem Kalender.
Besonders im Fokus standen die US Initial Jobless Claims.
Initial Jobless Claims
Aktuell: 199.000
Erwartet: 203.000
Vorher: 198.000
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe misst, wie viele Amerikaner erstmals Arbeitslosengeld beantragen.
Mit 199.000 Anträgen bleibt der US-Arbeitsmarkt weiterhin bemerkenswert robust.
Der Wert lag unter den Erwartungen und bestätigt erneut, dass bislang kaum größere Schwächen am amerikanischen Arbeitsmarkt sichtbar werden.
Für die Federal Reserve ist genau das wichtig.
Ein stabiler Arbeitsmarkt erhöht grundsätzlich die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Konsumnachfrage weiterhin robust entwickelt. Dadurch bleibt gleichzeitig das Risiko bestehen, dass sich die Inflation nicht schnell genug Richtung zwei Prozent zurückbewegt.
Die gestrigen Arbeitsmarktdaten sprechen deshalb leicht für einen weiterhin restriktiven Kurs der Federal Reserve.
Zusätzlich standen gestern mehrere Reden von Fed-Mitgliedern im Fokus.
Besonders auffällig waren erneut die Aussagen von Fed-Gouverneur Adriana Kugler und später auch von Christopher Waller sowie Alberto Musalem.
Vor allem Musalem zeigte sich insgesamt deutlich restriktiver.
Er betonte unter anderem:
* Die Inflation liege wahrscheinlich weiterhin zwischen 2,5 % und 3 %.
* Der Arbeitsmarkt befinde sich nach wie vor in einer stabilen Verfassung.
* Finanzielle Bedingungen seien weiterhin vergleichsweise locker.
* Vermögenspreise lägen historisch betrachtet auf einem hohen Niveau.
* Angebotsseitige Schocks – beispielsweise durch geopolitische Konflikte oder Wetterereignisse wie El Niño – könnten künftig erneut Inflationsdruck erzeugen.
Seine Aussagen bestätigen damit das Bild, dass innerhalb der Fed weiterhin mehrere Mitglieder bereit wären, die Geldpolitik bei anhaltendem Inflationsdruck erneut zu straffen.
⸻
Fundamentale Wirtschaftsdaten – Heute
Heute steht ohne Zweifel einer der wichtigsten Handelstage des Monats bevor.
Im Mittelpunkt stehen die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten.
Average Hourly Earnings (MoM)
Forecast: +0,3 %
Previous: +0,3 %
Diese Kennzahl misst die durchschnittliche Entwicklung der Stundenlöhne in den USA.
Warum ist das wichtig?
Steigende Löhne bedeuten häufig steigende Konsumausgaben. Unternehmen geben höhere Lohnkosten oftmals über höhere Preise an ihre Kunden weiter.
Damit stellen die durchschnittlichen Stundenlöhne einen wichtigen Frühindikator für zukünftigen Inflationsdruck dar.
Sollten die Löhne stärker steigen als erwartet, dürfte dies die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen erhöhen.
⸻
Non-Farm Payrolls
Forecast: 85.000
Previous: 57.000
Die Non-Farm Payrolls zeigen, wie viele neue Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft in den USA geschaffen wurden.
Es handelt sich um den mit Abstand wichtigsten Arbeitsmarktindikator des Monats.
Je stärker der Stellenaufbau ausfällt, desto robuster präsentiert sich die amerikanische Wirtschaft.
Ein sehr starker Arbeitsmarkt bedeutet allerdings gleichzeitig häufig höheren Lohndruck und damit höhere Inflationsrisiken.
Deshalb reagiert die Federal Reserve auf diese Veröffentlichung traditionell besonders sensibel.
⸻
US-Arbeitslosenquote
Forecast: 4,2 %
Previous: 4,2 %
Die Arbeitslosenquote zeigt den Anteil der arbeitslosen Bevölkerung.
Ein Rückgang spricht für einen weiterhin angespannten Arbeitsmarkt.
Ein deutlicher Anstieg könnte dagegen erste Hinweise auf eine Abschwächung der US-Konjunktur liefern.
Heute wird deshalb insbesondere das Zusammenspiel aus:
* Non-Farm Payrolls
* Average Hourly Earnings
* Arbeitslosenquote
entscheidend sein.
Erst die Kombination dieser drei Kennzahlen liefert ein vollständiges Bild über den Zustand des amerikanischen Arbeitsmarktes.
⸻
FedWatch Tool
Mindestens genauso spannend wie die eigentlichen Daten dürfte heute die Reaktion des FedWatch Tools werden.
Aktuell preisen die Marktteilnehmer für das Fed-Meeting am 16. September folgende Wahrscheinlichkeiten ein:
* 45,3 % erwarten unveränderte Zinsen.
* 54,7 % rechnen aktuell mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte.
Genau dieses Kräfteverhältnis dürfte sich heute deutlich verschieben.
Sollten die Arbeitsmarktdaten stärker ausfallen als erwartet, könnte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung deutlich steigen.
Fallen die Daten hingegen schwächer aus, dürfte der Markt wieder verstärkt auf eine Zinspause setzen.
Damit wird der heutige Arbeitsmarktbericht nicht nur kurzfristig die Kursbewegungen bestimmen, sondern auch die Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik der Federal Reserve maßgeblich beeinflussen.
⸻
NFP-Szenarien
Bullisches Szenario für Risk Assets
Sollten die Non-Farm Payrolls leicht unter den Erwartungen liegen, die Arbeitslosenquote stabil bleiben und gleichzeitig die Stundenlöhne keine erneute Beschleunigung zeigen, dürfte dies von den Märkten positiv aufgenommen werden.
In diesem Fall würden Anleger davon ausgehen, dass sich der Arbeitsmarkt langsam normalisiert, ohne dass eine Rezession droht. Gleichzeitig würde der Inflationsdruck nachlassen und der Spielraum für weitere Zinserhöhungen sinken.
Mögliche Marktreaktionen:
* Aktien steigen.
* Nasdaq und S&P500 profitieren besonders.
* DAX dürfte neue Allzeithochs anvisieren.
* Bitcoin und andere Risk Assets könnten deutlich zulegen.
* US-Dollar dürfte nachgeben.
* Treasury-Renditen könnten sinken.
* Gold dürfte profitieren.
NFP-Szenarien (Fortsetzung)
Bearishes Szenario für Risk Assets
Sollten die heutigen Non-Farm Payrolls deutlich über den Erwartungen liegen – beispielsweise über 120.000 bis 150.000 neu geschaffene Stellen – und gleichzeitig die durchschnittlichen Stundenlöhne stärker als die erwarteten 0,3 % steigen, wäre dies zunächst ein Zeichen für einen weiterhin extrem robusten US-Arbeitsmarkt.
Fundamental klingt das zwar positiv für die Wirtschaft, für die Finanzmärkte wäre dies kurzfristig allerdings eher negativ.
Ein starker Arbeitsmarkt bedeutet aus Sicht der Federal Reserve nämlich, dass die Nachfrage in der Wirtschaft hoch bleibt. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Inflation hartnäckiger hält und die Fed ihre restriktive Geldpolitik länger beibehalten oder sogar nochmals verschärfen muss.
Die unmittelbaren Folgen wären wahrscheinlich:
* Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September würde deutlich steigen.
* Die Renditen der US-Staatsanleihen dürften weiter anziehen.
* Der US-Dollar würde gegenüber den meisten Währungen aufwerten.
* Wachstumswerte und Tech-Aktien würden unter Druck geraten.
* Nasdaq und S&P 500 könnten zunächst deutlich abverkauft werden.
* Auch der DAX dürfte kurzfristig nachgeben.
* Bitcoin und andere Risk Assets würden wahrscheinlich ebenfalls Druck bekommen.
* Gold könnte aufgrund der steigenden Realzinsen ebenfalls schwächer tendieren.
Besonders wichtig wäre in diesem Szenario der Blick auf den FedWatch Tool. Sollte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung deutlich über 60 oder sogar 70 % steigen, dürfte sich dieser Effekt nochmals verstärken.
⸻
Neutrales Szenario
Sollten die heutigen Daten ungefähr den Erwartungen entsprechen, also:
* NFP etwa um die 85.000
* Stundenlöhne bei 0,3 %
* Arbeitslosenquote bei 4,2 %
dürfte der Markt zunächst relativ ausgeglichen reagieren.
In diesem Fall würden sich die Erwartungen an die Fed kaum verändern.
Wahrscheinlich wäre zunächst eine erhöhte Volatilität unmittelbar nach Veröffentlichung, bevor sich die Märkte anschließend wieder stärker auf Unternehmensdaten, Charttechnik und die geopolitische Lage konzentrieren.
Gerade bei einem neutralen Datensatz könnten deshalb kurzfristig beide Richtungen getestet werden, bevor sich eine nachhaltige Trendbewegung entwickelt.
⸻
Earnings im Überblick
Auch gestern stand wieder eine Vielzahl interessanter Quartalszahlen auf dem Programm.
Besonders positiv überraschte Siemens. Das Unternehmen konnte sowohl beim Gewinn als auch operativ überzeugen und bestätigte erneut die robuste Nachfrage im Industrie- und Automatisierungsbereich.
Ebenfalls starke Zahlen lieferte Monster Beverage, das sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Analystenerwartungen übertreffen konnte. Die Aktie reagierte entsprechend freundlich.
Bei Warner Bros. Discovery fiel das Bild gemischt aus. Zwar lag der Gewinn pro Aktie rund 140 % über den Analystenschätzungen, gleichzeitig verfehlte das Unternehmen die Umsatzerwartungen jedoch deutlich mit einer negativen Revenue Surprise von rund 5,6 %. Das zeigt erneut, dass Anleger aktuell nicht nur auf die Profitabilität, sondern insbesondere auch auf das Umsatzwachstum achten.
Auch Commerzbank veröffentlichte Zahlen und blieb weiterhin im Fokus des europäischen Bankensektors. Insgesamt setzte sich der Eindruck fort, dass europäische Finanzwerte bislang solide durch die Berichtssaison kommen.
⸻
Heute im Fokus
Heute richtet sich der Blick insbesondere auf:
* Allianz
* Deutsche Telekom
* Münchener Rück
* Merck
* Rheinmetall
* Visa
* Daimler Truck
* Enbridge Energy
Gerade Allianz, Münchener Rück und Rheinmetall dürften heute auch den DAX maßgeblich beeinflussen.
Besonders spannend bleibt zudem Visa, da die Entwicklung des Zahlungsverkehrs häufig einen guten Einblick in das aktuelle Konsumverhalten liefert.
⸻
Märkte und Korrelationen
US Oil
Der Ölpreis bleibt aktuell einer der wichtigsten Makrofaktoren überhaupt.
Gestern konnte US Oil noch einmal rund 4,14 % zulegen und spiegelte damit eindrucksvoll wider, wie sensibel die Märkte weiterhin auf jede neue Meldung aus dem Nahen Osten reagieren.
Heute Morgen sehen wir dagegen zunächst eine Korrektur von rund 1,3 %, nachdem Hoffnungen auf weitere diplomatische Fortschritte zwischen Iran und Saudi-Arabien aufgekommen sind.
Charttechnisch bleibt für mich entscheidend:
Solange wir uns oberhalb der 79-Dollar-Zone stabilisieren können, bleibt die 84-Dollar-Marke das nächste realistische Kursziel, sofern sich die geopolitische Lage erneut verschärfen sollte.
Sollte sich die Situation dagegen nachhaltig entspannen und wir unter die 67,80-Dollar-Marke zurückfallen beziehungsweise dort auf Tagesbasis schließen, würde ich wieder deutlich bearisher werden und zunächst Ziele im Bereich von 74 bis 72 Dollar favorisieren.
Öl bleibt aktuell deshalb einer der wichtigsten Frühindikatoren für Inflation, Zinserwartungen und die Entwicklung der gesamten Risk Assets.
⸻
US-Staatsanleihen
Auch am Anleihemarkt war gestern erneut Bewegung zu sehen.
Die Kurse der US-Treasuries konnten auf breiter Front zulegen:
* 3-jährige Staatsanleihen: +1,90 %
* 5-jährige Staatsanleihen: +1,70 %
* 10-jährige Staatsanleihen: +1,37 %
* 30-jährige Staatsanleihen: +1,06 %
Parallel dazu sorgten die Aussagen von Fed-Mitglied Alberto Musalem für Aufmerksamkeit.
Er betonte erneut, dass die Inflation seiner Einschätzung nach weiterhin oberhalb des Zielbereichs liege und zusätzliche Angebots- beziehungsweise Energiepreisschocks die Preisentwicklung erneut beschleunigen könnten.
Sein Tonfall war insgesamt klar hawkish und bestätigt, dass innerhalb der Federal Reserve weiterhin eine gewisse Bereitschaft besteht, die Geldpolitik bei Bedarf nochmals zu verschärfen.
Die heutigen Arbeitsmarktdaten werden deshalb entscheidend dafür sein, ob sich dieser hawkishe Kurs weiter bestätigt oder die Märkte wieder stärker auf eine Zinspause setzen.
⸻
DXY – US-Dollar Index
Der US-Dollar konnte sich gestern erneut etwas fester präsentieren und legte rund 0,32 % zu. Haupttreiber waren zum einen die gestiegenen Renditen am US-Anleihemarkt und zum anderen die zunehmend hawkishen Aussagen einzelner Fed-Mitglieder. Gleichzeitig positionieren sich viele Marktteilnehmer bereits vor den heutigen Non-Farm Payrolls defensiver, was dem Dollar zusätzlich Unterstützung verleiht.
Charttechnisch bleibt für mich heute vor allem die psychologisch wichtige 100-Punkte-Marke entscheidend.
Sollten die Arbeitsmarktdaten stärker als erwartet ausfallen und der Dollar nachhaltig über 100 Punkte ausbrechen können, bleibt für mich die Zone zwischen 100,50 und 100,60 das nächste relevante Kursziel.
Sollten die NFP-Daten dagegen enttäuschen und gleichzeitig die Lohnentwicklung schwächer ausfallen, dürfte der Dollar wieder unter Druck geraten. In diesem Fall bleibt zunächst die 99,50 die wichtigste Unterstützung. Wird diese unterschritten, könnte auch die 99er-Marke relativ schnell wieder in den Fokus rücken.
Der Dollar bleibt heute vermutlich einer der stärksten Indikatoren dafür, wie der Markt die Arbeitsmarktdaten interpretiert.
⸻
Volatilitätsindex (VIX)
Der VIX notiert aktuell bei rund 15,27 Punkten und signalisiert damit weiterhin ein vergleichsweise ruhiges Marktumfeld.
Trotz der geopolitischen Unsicherheiten und der anstehenden Non-Farm Payrolls zeigt der Optionsmarkt bislang keine außergewöhnlich hohe Absicherungsnachfrage.
Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass heute keine hohe Volatilität entstehen kann.
Gerade rund um die Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten sehen wir häufig innerhalb weniger Minuten starke Ausschläge in beide Richtungen. Deshalb sollte man insbesondere zur Veröffentlichung um 14:30 Uhr deutscher Zeit mit erhöhter Vorsicht agieren.
⸻
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia zeigte sich gestern erneut sehr stabil und schloss nahezu unverändert.
Im Tagesverlauf wurde die Zone um 223 US-Dollar erneut angelaufen, allerdings fehlte bislang noch die notwendige Dynamik für einen nachhaltigen Ausbruch.
Charttechnisch bleibt mein übergeordnetes Bild unverändert bullish.
Solange Nvidia oberhalb der 217-Dollar-Marke handelt, bleibt für mich die Long-Seite favorisiert. In diesem Fall sehe ich weiterhin Potenzial in Richtung 230 US-Dollar.
Sollten wir dagegen nachhaltig unter 217 Dollar zurückfallen, würden zunächst die Unterstützungen im Bereich 212 bis 213 Dollar wieder in den Fokus rücken.
Fundamental bleibt Nvidia ohnehin einer der stärksten Profiteure des KI-Booms. Kurzfristig dürften heute allerdings vor allem Makrodaten und Zinserwartungen den Kurs beeinflussen.
⸻
Bitcoin
Bitcoin konnte gestern ebenfalls eine wichtige Unterstützung verteidigen.
Am Monatstief vom März kam erneut Kaufinteresse in den Markt und sorgte für eine Stabilisierung.
Heute greift Bitcoin diese Widerstandszone erneut an.
Für mich bleibt die technische Ausgangslage relativ eindeutig.
Sollten wir uns auf Tagesbasis nachhaltig oberhalb von 65.730 US-Dollar etablieren können, würde sich das Chartbild weiter verbessern. In diesem Fall sehe ich zunächst Potenzial bis 67.000 Dollar und anschließend in Richtung 68.200 Dollar.
Sollten die heutigen Arbeitsmarktdaten jedoch deutlich stärker ausfallen und dadurch der Dollar sowie die Anleiherenditen kräftig steigen, könnte Bitcoin erneut unter Druck geraten.
Wird die aktuelle Unterstützung nicht gehalten, rücken wieder die Bereiche um 62.000 bis 61.000 Dollar in den Fokus.
Gerade Bitcoin dürfte heute sehr sensibel auf Veränderungen der Zinserwartungen reagieren.
⸻
S&P 500
Der S&P 500 zeigte gestern lediglich leichte Gewinnmitnahmen und verlor rund 0,19 %.
Aus charttechnischer Sicht hat sich dadurch allerdings kaum etwas verändert.
Der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt vollständig intakt.
Für mich gilt deshalb weiterhin:
Rücksetzer bleiben zunächst Kaufgelegenheiten.
Sollten wir heute das Tagestief von gestern unterschreiten, könnte kurzfristig noch einmal etwas Verkaufsdruck entstehen. In diesem Fall wäre ein Rücklauf in Richtung der letzten Ausbruchszone durchaus denkbar.
Solange diese Unterstützungen jedoch halten, bleibe ich insgesamt klar bullish.
⸻
Nasdaq 100
Auch der Nasdaq zeigte gestern lediglich eine kleinere Konsolidierung.
Das Wochenhoch wurde erneut angelaufen, allerdings konnte sich der Index bislang noch nicht nachhaltig darüber etablieren.
Heute bleibt besonders die Zone um 29.500 Punkte entscheidend.
Gelingt dort ein nachhaltiger Ausbruch, bleibt die psychologisch wichtige 30.000-Punkte-Marke das nächste große Ziel.
Sollten die heutigen Arbeitsmarktdaten jedoch für steigende Zinserwartungen sorgen und wir unter das gestrige Tagestief fallen, rückt zunächst die 29.000-Punkte-Zone wieder als Unterstützung in den Fokus.
Sollte auch diese Marke nicht halten, wäre anschließend der Bereich um 28.500 Punkte das nächste relevante Kursziel.
Übergeordnet bleibt der Nasdaq allerdings weiterhin einer der stärksten Aktienindizes weltweit.
⸻
Dow Jones (US30)
Der Dow Jones zeigte gestern etwas stärkere Gewinnmitnahmen und verlor rund 1,1 %.
Damit fiel der Index zunächst wieder unter die Marke von 54.000 Punkten.
Für den heutigen Handel bleibt genau diese Zone entscheidend.
Sollte sich der Index weiterhin unterhalb dieser Marke halten, könnte zunächst noch einmal ein Rücklauf in Richtung 53.500 bis 53.400 Punkte erfolgen.
Sollte der Markt dagegen die 54.000 Punkte zurückerobern, würde sich das technische Bild wieder deutlich aufhellen.
In diesem Fall bliebe für mich der Bereich um 54.500 Punkte das nächste kurzfristige Ziel.
Der Dow reagiert aktuell besonders sensibel auf Veränderungen der Zinserwartungen, weshalb auch hier die heutigen Non-Farm Payrolls eine entscheidende Rolle spielen.
⸻
DAX Charttechnik
Der DAX zeigte sich gestern zunächst wie erwartet etwas schwächer und schloss den Handel rund 0,3 % im Minus. Diese leichte Konsolidierung war nach den starken Vortagen allerdings keineswegs überraschend und aus technischer Sicht sogar gesund.
Bereits im heutigen frühen Handel konnte der Index jedoch wieder deutlich an Stärke gewinnen. Besonders zum London Open kam erneut Kaufdruck in den Markt, wodurch der DAX inzwischen wieder im Bereich von rund 26.320 Punkten notiert.
Damit befinden wir uns weiterhin in unmittelbarer Nähe der Allzeithochs.
Für den heutigen Handel bleibt für mich zunächst das Tagestief von gestern die wichtigste Unterstützung.
Sollten wir dieses Niveau im Verlauf des Tages unterschreiten, rücken unmittelbar die Bereiche um 26.000 Punkte sowie anschließend die 25.900er-Zone in den Fokus. Diese Bereiche wären für mich die ersten interessanten Unterstützungen, an denen Käufer erneut aktiv werden könnten.
Auf der Oberseite wird es dagegen zunehmend schwieriger.
Wir befinden uns inzwischen sehr nahe an den bisherigen Rekordständen. Neue Long-Einstiege unmittelbar unter Allzeithochs bieten daher kurzfristig kein besonders attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.
Aus meiner Sicht wäre ein Rücksetzer in Verbindung mit den heutigen Non-Farm Payrolls sogar das konstruktivere Szenario.
Sollte der Markt nach den Arbeitsmarktdaten zunächst volatil reagieren, anschließend jedoch wichtige Unterstützungen verteidigen, könnten sich dort deutlich attraktivere Long-Einstiege ergeben.
Gelingt dagegen bereits heute ein nachhaltiger Ausbruch über die Hochs der vergangenen Tage, bleibt selbstverständlich auch der Weg in Richtung neuer Allzeithochs grundsätzlich offen.
Der übergeordnete Trend bleibt unverändert klar aufwärtsgerichtet.
Kurzfristig dürfte jedoch kaum ein Ereignis mehr Einfluss auf den DAX haben als der heutige US-Arbeitsmarktbericht.
Deshalb würde ich insbesondere rund um 14:30 Uhr deutscher Zeit erhöhte Vorsicht walten lassen.
⸻
Fazit
Der heutige Handelstag dürfte ohne Zweifel einer der wichtigsten Makro-Termine der gesamten Woche werden.
Mit den Non-Farm Payrolls, den durchschnittlichen Stundenlöhnen sowie der US-Arbeitslosenquote erhalten die Märkte heute gleich mehrere entscheidende Hinweise darauf, wie robust der amerikanische Arbeitsmarkt tatsächlich ist und welche geldpolitischen Schritte die Federal Reserve in den kommenden Monaten möglicherweise einleiten wird.
Entsprechend dürfte sich bereits unmittelbar nach Veröffentlichung zeigen, wie sich die Wahrscheinlichkeiten im FedWatch Tool verändern und ob der Markt künftig eher mit einer Zinserhöhung oder einem unveränderten Leitzins im September rechnet.
Parallel dazu bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten weiterhin ein zentraler Risikofaktor.
Die Entwicklungen rund um die Straße von Hormus sorgen unverändert für erhöhte Unsicherheit an den Energiemärkten und halten insbesondere den Ölpreis auf einem erhöhten Niveau. Solange hier keine nachhaltige Deeskalation erfolgt, dürfte dieses Thema auch in den kommenden Tagen ein wichtiger Einflussfaktor für Inflationserwartungen und Zinspolitik bleiben.
Technisch befinden sich viele Risikoanlagen weiterhin in intakten Aufwärtstrends.
S&P 500, Nasdaq, Nvidia, Bitcoin und auch der DAX zeigen trotz kleiner Konsolidierungen bislang keine nachhaltigen Schwächesignale.
Kurzfristig entscheidet heute jedoch nicht die Charttechnik allein, sondern vor allem die Interpretation der Arbeitsmarktdaten.
Mein Fokus liegt deshalb heute klar auf den Reaktionen von:
* US-Dollar
* US-Staatsanleihen
* Öl
* Aktienindizes
* Bitcoin
* FedWatch Tool
Diese Märkte werden innerhalb weniger Minuten zeigen, welches Szenario sich nach den Non-Farm Payrolls durchsetzt.
Bis dahin dürfte sich der Handel eher zurückhaltend entwickeln, bevor um 14:30 Uhr deutscher Zeit deutlich mehr Volatilität aufkommt.
Ich wünsche euch allen viel Erfolg für den heutigen Handelstag und vor allem ein gutes Risikomanagement rund um die Veröffentlichung der Non-Farm Payrolls.
Keine Anlageberatung – lediglich meine persönliche Markteinschätzung.
NFP Strategie:Testet Gold erneut die FVG Nachfragezone bei 4.17x
Marktüberblick
• Makro-Faktor: Die globalen Märkte befinden sich im Vorfeld des heutigen, entscheidenden US-Arbeitsmarktberichts (NFP) in einer Phase enger Konsolidierung. Der Konsens an der Wall Street rechnet mit einem Stellenaufbau von 80.000 bei einer unveränderten Arbeitslosenquote von 4,2 %. Diese Veröffentlichung wird die entscheidende makroökonomische Richtung für den künftigen geldpolitischen Kurs der Federal Reserve vorgeben.
• Marktlage: Als „sicherer Hafen“ behauptet Gold seine strukturellen Gewinne der letzten Tage im Bereich von 4.260 $. Allerdings deutet der institutionelle Orderfluss auf kurzfristige Gewinnmitnahmen hin, während „Smart Money“-Algorithmen vor den NFP-Daten einen Liquiditätsabzug in tiefere „Discount“-Bereiche (günstigere Preisniveaus) herbeiführen.
Technischer Kontext
• Struktur: Bullische Fortsetzung und Re-Akkumulation auf dem 1-Stunden-Chart (H1). Nach einem starken Impuls ausgehend vom „Macro Floor“ (4.019,0) stieß Gold am grauen „Supply Block“ (Angebotszone) bei 4.280 auf Widerstand – knapp unterhalb des „Weak High“ (4.303,8).
• Liquidität & Ungleichgewicht (Imbalance): Der Kurs bildet derzeit eine mehrteilige Korrektursequenz aus. Algorithmen zielen auf die Liquidität der Verkäuferseite (SSL) unterhalb des Pivot-Punkts bei 4.224,1 ab. Ziel ist es, die offenen Ungleichgewichte (FVGs) im oberen Bereich (4.170 – 4.185) sowie im „Core Discount FVG Floor“ (4.140 – 4.150) zu schließen, bevor die nächste große Aufwärtsbewegung (Expansion) eingeleitet wird. Schlüsselzonen
• Oberes Liquiditätsziel / Widerstand: „Weak High“ (4.317)
• Unmittelbare Zone für Angebotsreaktion (Supply Rejection): Graue Widerstandsbox (4.280,0)
• Aktueller Marktpreis (CMP): ~4.259,6
• Zwischenliegender Support-Pivot: 4.224,1
• Primärer Nachfragebereich für Retest: Obere FVG-Nachfragezone (4.170,0 – 4.185,0)
• Strukturelle Basis (Core Floor): Core-Discount-FVG-Basis (4.140,0 – 4.150,0)
• Makro-Invalidierungsmarke: Makro-Basis (4.019,0)
Handelsplan (WENN–DANN)
• WENN der Kurs nach den NFP-Daten einen „Sweep“ (Liquiditätsabgriff) unter 4.224 in die obere FVG-Zone (4.170 – 4.185) oder zur Core-Discount-Basis (4.140 – 4.150) vollzieht UND eine bullische Reaktion/CHoCH auf LTF-Ebene (M5/M15) bestätigt -> DANN Long-Positionen in Erwägung ziehen mit Zielen bei 4.280, 4.303 („Weak High“) und darüber liegenden Makro-Expansionsniveaus.
• WENN der Kurs die Core-Basis bei 4.140 durch einen entschiedenen H1-Kerzenschluss darunter invalidiert -> DANN verzögert sich der unmittelbare bullische Expansionspfad, und die Korrekturphase verlängert sich in Richtung tieferer Makro-Discount-Niveaus.
MMFLOW-Einschätzung
• Ausrichtung: Bullische Re-Akkumulation bei Retest im Discount-Bereich. Käufe im Widerstandsbereich bei 4.280 vor den NFP-Daten bergen ein unkalkulierbares Volatilitätsrisiko. Unser institutioneller Vorteil besteht darin, abzuwarten, bis die durch die Nachrichten ausgelöste Volatilität frühe Long-Positionen in die FVG-Nachfragebereiche bei 4.170 $ / 4.150 $ spült, bevor wir Long-Positionen mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit für die Expansion eingehen.
Kaufst du den NFP-Dip bei 4.170 $ oder wartest du auf einen sauberen Ausbruch über das „Weak High“ bei 4.303 $?
Gold setzt Rallye über die Angebotszone hinaus fort und visiert Der 1H-Chart von XAUUSD bestätigt weiterhin das bullische Szenario, das nach dem Ausbruch über die Trendlinie skizziert wurde. Der Preis durchbrach sowohl die fallende Trendlinie als auch die starke Angebots-/Widerstandszone zwischen 4.166 und 4.217, welche den Markt mehr als eine Woche lang begrenzt hatte.
Der Ausbruch erfolgte mit hoher Dynamik: Die impulsive Aufwärtsbewegung (mit „DONE“ markiert) wurde abgeschlossen und das 0,618-Fibonacci-Retracement bei 4.217,542 ohne nennenswerten Widerstand überwunden. Ein kleiner CHoCH (Change of Character) leitete lediglich eine flache Korrektur ein, bevor die Käufer erneut die Kontrolle übernahmen.
Aktuell handelt Gold bei 4.307,295 und setzt seinen Aufwärtstrend in Richtung des Intermediate Resistance bei etwa 4.360 fort. Das stetige Ansteigen nach dem bestätigten Ausbruch und dem erfolgreichen Retest des ehemaligen Widerstands als Unterstützung zeigt, dass die Käufer weiterhin die Marktstruktur dominieren.
Der projizierte Verlauf weist nun auf die 1,0-Fibonacci-Erweiterung bei 4.384,253 als nächstes wichtiges Ziel hin. Ein Erreichen dieses Bereichs würde die jüngste Ausbruchsbewegung deutlich erweitern und könnte bei anhaltender Dynamik den Weg für weitere Höchststände ebnen.
Aus Sicht des Risikomanagements bleibt ein Rückfall unter das 0,618-Fibonacci-Level (4.217,542) das entscheidende Ungültigkeitssignal. Ein solcher Rückgang würde auf eine Abschwächung der bullischen Struktur hindeuten und die frühere Angebots-/Widerstandszone erneut als Widerstand relevant machen.
Derzeit spricht jedoch alles für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends: Der Ausbruch wurde bestätigt und der Markt bildet weiterhin höhere Tiefs auf dem Weg zum Ziel bei 4.384.
Glauben Sie, dass Gold die 4.384-Erweiterung ohne größere Schwierigkeiten erreichen wird, oder könnte sich zunächst Widerstand im Bereich des Intermediate Resistance aufbauen?
BTC/USD: Kanal-Breakdown & Retest | Ziel: SSL bei 63.750 $Trade-Setup: Bärische Ablehnung an der Supply Zone (SMC-Setup)
Bitcoin (BTC/USD) zeigt im 1-Stunden-Chart nach dem Ausbruch aus einem aufsteigenden Kanal deutliche Anzeichen einer potenziellen bärischen Fortsetzung.
Wichtige technische Beobachtungen:Buy-Side Liquidity (BSL) abgefischt: Die jüngste Rallye auf die Marke von 65.000 $ hat die Buy-Side-Liquidität erfolgreich abgeräumt und ein lokales Hoch gebildet.Ausbruch aus dem aufsteigenden Kanal: Der Kurs ist aus der steigenden Kanalstruktur nach unten ausgebrochen, was auf einen Verlust des bullischen Momentums hindeutet.Retest der Supply Zone: BTC testet derzeit die neu gebildete Supply Zone (64.600 $– 64.750$) von unten.Ausrichtung der Marktstruktur: Vorangegangene Kursbewegungen haben über Liquidity Sweeps, CHOCH und MSS Schlüsselniveaus etabliert, die diese Distributionsphase einleiten.
Handelsplan:Tendenz (Bias): Bärisch / ShortEinstiegszone (Entry): 64.500 $– 64.750$ (Innerhalb der Supply Zone)Ziel (TP): 63.750 $ (Sell-Side Liquidity / Unterstützungsniveau)Stop Loss (SL): Oberhalb der BSL / Lokales Hoch (~65.100 $+)
XAUUSD: Optimale Gelegenheit für Short‑PositionenNachdem wir gestern mit Gold‑Short‑Positionen schnelle Gewinne realisiert haben, ist Gold heute erneut zu einer Marktauswaschung gestiegen und auf rund 4300 USD geklettert. Solche Bewegungen werden ausschließlich durch Datenveröffentlichungen und Nachrichtenereignisse angetrieben, die wir vollständig erwartet haben. Wenn die Mehrheit der Marktteilnehmer glaubt, dass der Abwärtstrend beendet ist, beginnt der echte Rückgang erst.
Auf dem Markt ist nun eine hervorragende Short‑Gelegenheit entstanden. Erinnern Sie sich an meine Worte: Jeder Aufwärtsschub bietet eine bessere Chance für Short‑Positionen. Eröffnen Sie kontinuierlich Short‑Positionen im Widerstandsbereich von 4280‑4300 und planen Sie eine langfristige Haltedauer; enorme Abwärtsgewinne stehen bevor.
Der Handel birgt große Risiken. Handeln Sie unter professioneller Anleitung, um Kontoverluste zu vermeiden. Ich werde weiterhin genaue Strategien liefern.
Gründe für die heutige bullische UnterstützungGründe für die heutige bullische Unterstützung
1. Nachlassende Spannungen im Nahen Osten stärken die globale Risikobereitschaft; neue Höchststände bei US-Aktien wirken unterstützend
Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sowie ein Rückgang der Rohölpreise haben den Inflationsdruck teilweise abgefedert. Da US-Aktien wiederholt Allzeithochs erreichen, steigt die allgemeine Risikobereitschaft am Markt weiter an. Bitcoin weist eine starke Korrelation mit US-Technologiewerten auf; dank der verbesserten Marktstimmung konnte sich der Kurs erfolgreich über der psychologisch wichtigen Marke von 64.000 US-Dollar stabilisieren. Der Pessimismus infolge des vorangegangenen Kursrückgangs hat sich weitgehend gelegt, die Kaufunterstützung auf niedrigerem Niveau hat zugenommen, und das Risiko eines starken Einbruchs wurde wirksam begrenzt.
2. Kapitalzuflüsse in Spot-ETFs an einem einzigen Tag; kurzfristige institutionelle Käufe sorgen für zusätzliche Unterstützung
In den letzten 24 Stunden verzeichneten die ETFs einen leichten Nettozufluss und kehrten damit den vorherigen Trend anhaltender Mittelabflüsse um. Dies deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger den Bereich zwischen 63.000 und 64.000 US-Dollar als attraktive Einstiegszone betrachten; kurzfristiges Kapital, das für Käufe bei Kursrücksetzern („Buy the Dip“) eingesetzt wurde, lieferte die nötige Liquidität, um den Preis über 64.500 US-Dollar zu stabilisieren. Auch wenn das Volumen der Tageszuflüsse begrenzt ist, hat es zumindest den durch anhaltende Abflüsse verursachten Abwärtsdruck gemildert und signalisiert eine Verbesserung der kurzfristigen Kaufdynamik.
3. Steigende Unterstützungsstruktur; wichtige Unterstützungsniveaus haben erfolgreich die Rollen getauscht
Die ehemalige Widerstandszone bei 63.800 bis 64.000 US-Dollar hat sich erfolgreich in die aktuelle kurzfristige bullische „Lebenslinie“ verwandelt; bei jedem erneuten Test dieses Bereichs zeigt sich eine starke Kaufunterstützung. Die sekundäre Unterstützungszone bei 63.400 bis 63.600 US-Dollar bleibt stabil, und auch die Untergrenze der mittelfristigen Handelsspanne (62.700 bis 63.000 US-Dollar) wird erfolgreich verteidigt. Solange die kurzfristige Marke von 63.800 US-Dollar nicht nachhaltig unterschritten wird, bleibt die aktuelle Struktur einer von den Tiefstständen ausgehenden, oszillierenden Aufwärtsbewegung intakt. Dies verleiht dem Kurs die nötige Dynamik, um weiterhin die darüber liegenden Widerstandsniveaus zu testen.
USDJPY — Market Outlook
Bias: Weekly bearish | Daily bearish | 4H bearish | 1H bearish
USDJPY is currently one of the cleaner bearish structures on the charts. All major monitored timeframes are aligned to the downside.
The recent move into 163.95 PWH was followed by an aggressive bearish displacement. Price then retraced toward the 158.52–158.58 area, where the charts show a bearish Order Block / resistance cluster overlapping with PDH and Asia High.
Current structure
• Bearish OB / resistance: 158.52–158.58
• Asia High: approx. 158.56
• Current price: approx. 158.30
• Asia Low: 158.218
• PDL: 157.560
• PWH: 163.951
The most important feature is the rejection from the upper intraday zone. On the 15m and 30m charts, price has already reacted from the bearish OB and is starting to form lower-timeframe bearish structure below it. As long as price remains below the 158.52–158.63 resistance area, the bearish thesis remains technically intact.
Macro
The yen remains heavily influenced by intervention risk after the recent rare coordinated U.S.–Japan action to support JPY. Japanese authorities have signaled willingness to act again, while the BOJ is also discussing rising inflation risks. This creates an unusually strong macro headwind for aggressive USDJPY longs and supports the current bearish technical bias, even though the wider U.S.–Japan rate differential still limits how far yen strength can extend sustainably.
Disclaimer: This analysis is for educational and informational purposes only and does not constitute financial advice. Trading involves substantial risk. Always manage risk appropriately.
XAUUSD H1: Baut Gold eine Bullenfalle oder eine Startrampe?Die stärksten Bewegungen beginnen oft, wenn sich die Mehrheit wohlfühlt.
Gold hat sich aggressiv erholt, nachdem es die Liquidität unterhalb der vorherigen Spanne zurückerobert hat, aber anstatt weiter zu steigen, komprimiert sich der Preis nun unter dem Widerstand. Dieser Wechsel von Expansion zu Konsolidierung ist der Punkt, an dem normalerweise der nächste bedeutende Hinweis erscheint.
Was meine Aufmerksamkeit erregt
Anstatt mich auf den jüngsten Ausbruch zu konzentrieren, beobachte ich die Qualität des Rückzugs.
Das Diagramm zeigt eine unberührte Fair Value Gap (FVG), die unter dem aktuellen Preis liegt und mit dem mittleren Bereichsrückgang übereinstimmt. Dieser Bereich repräsentiert unerledigte Geschäfte, die während der impulsiven Rallye zurückgelassen wurden.
Solange der Markt dieses Ungleichgewicht respektiert, bleibt die breitere bullische Erzählung intakt.
Warum ich keine Höchststände jage
Nach einem vertikalen Anstieg zu kaufen, bedeutet oft, ein schlechtes Risiko zu akzeptieren, während man auf anhaltenden Schwung setzt.
Ein gesünderer Markt atmet normalerweise, bevor er einen weiteren Schub macht.
Wenn der Preis in die FVG rotiert und Käufer schnell die Kontrolle zurückerlangen, würde dies darauf hindeuten, dass Institutionen weiterhin Positionen akkumulieren, anstatt sie zu verteilen.
Wenn das Ungleichgewicht jedoch keine Nachfrage anzieht, könnte die Korrektur sich in Richtung der aufsteigenden Trendlinie und schließlich des höherzeitlichen Order Blocks ausdehnen, bevor der größere Trend wieder aufgenommen wird.
Der Fahrplan
📍 Erster Interessensbereich: FVG-Rückgang
📍 Zweite Unterstützungsebene: Aufsteigende Trendlinie
📍 Letzte Verteidigungszone: Bullischer Order Block
Die Reaktion innerhalb dieser Zonen wird weit mehr zählen als der Rückgang selbst.
Der Markt fragt nicht, ob Gold bullisch oder bärisch ist.
Er fragt, wo Käufer bereit sind, den Wert zu verteidigen.
Wenn der Preis als nächstes die FVG erneut besucht, würden Sie nach einer sofortigen Umkehr suchen oder auf eine klare Bestätigung warten, bevor Sie sich engagieren?
XAUUSD — Market Outlook
Bias: Weekly bearish | Daily bullish | 4H bullish | 1H bullish
Gold is showing a clear lower-timeframe bullish recovery inside a still-bearish weekly structure. The key development is the strong reaction from the 4,223–4,235 area, followed by bullish displacement through the Asian range.
Current structure
• Asia Low: 4,229.875
• Key support / demand: 4,223–4,235
• Asia High: 4,280.635
• Current price: around 4,286
• PDH: 4,304.310
Price has already pushed through the Asia High, so the immediate bullish objective is the liquidity around PDH 4,304. The Daily, 4H and 1H structures remain aligned bullish, but Weekly is still bearish, meaning this move should currently be treated as a bullish expansion inside a larger corrective environment rather than a confirmed weekly reversal.
The cleaner long idea was the reaction from the lower demand / Asia Low area. At current price, the setup is already extended toward PDH, so new positioning requires fresh lower-timeframe confirmation rather than simply buying momentum.
Macro
Gold remains supported by uncertainty ahead of today’s U.S. payroll report and ongoing geopolitical risk. Markets expect roughly 80k July payroll growth, while persistent inflation and rising Treasury yields continue to keep the Fed outlook restrictive. A weaker employment print would likely pressure the dollar/yields and support gold, while a strong report could revive rate-hike expectations and create downside volatility.
Disclaimer: This analysis is for educational and informational purposes only and does not constitute financial advice. Trading involves substantial risk. Always conduct your own research and manage risk responsibly.
XAUUSD – Premium-Rejection-Verkaufsszenario
Marktkontext
Gold notiert bei etwa 4.258 $, nachdem es zu einer starken bullischen Kursbewegung (Displacement) über die bärische Trendlinie des höheren Zeitrahmens (HTF) und den markierten BOS (Break of Structure) gekommen ist. Der Kurs hat sich bereits vom unteren FVG (Fair Value Gap) in den Premium-Bereich ausgedehnt, wo Long-Positionierungen weniger attraktiv werden.
Das makroökonomische Umfeld bleibt für Gold günstig, da ein schwächerer US-Dollar, sinkende Renditen von Staatsanleihen und gedämpfte Erwartungen hinsichtlich einer baldigen Zinserhöhung durch die Fed die jüngste Rallye gestützt haben. Die Märkte warten nun auf den US-Arbeitsmarktbericht für Juli, der im Bereich der Premium-Zonen für starke Volatilität sorgen könnte.
SMC-Perspektive
Der bullische BOS bestätigt, dass die Käufer die jüngste Aufwärtsbewegung dominiert haben. Nach diesem ausgedehnten Anstieg nähert sich der Kurs nun jedoch dem Premium-Zielbereich zwischen 4.298 $ und 4.312 $, der damit zur entscheidenden Zone für einen potenziellen korrektiv bedingten Verkauf wird.
Da die aktuelle Marktstruktur weiterhin bullisch ist, wäre ein Verkauf ohne Bestätigung verfrüht. Die Übernahme der Kontrolle durch die Verkäufer sollte durch eine deutliche Ablehnung (Rejection) im Premium-Bereich bestätigt werden, gefolgt von einem bärischen MSS (Market Structure Shift) oder CHOCH (Change of Character) auf einem niedrigeren Zeitrahmen.
Haupt-Handelsszenario
Bedingung:
Gold vollzieht einen Rücksetzer (Retracement) in den Premium-Zielbereich von 4.298 $ bis 4.312 $ und zeigt eine deutliche bärische Ablehnung (Rejection). Vor einem Einstieg ist ein bärischer MSS oder CHOCH auf einem niedrigeren Zeitrahmen erforderlich. Einstieg: 4.298 $ – 4.312 $ nach bärischer Bestätigung
SL: Über 4.320 $ und dem Hoch der Ablehnungsbewegung (Rejection High)
TP1: 4.250 $ – 4.260 $
TP2: 4.194 $ – 4.205 $
TP3: 4.158 $ – 4.170 $
Wichtige Zonen
Aktueller Preis: 4.257,570 $
Haupt-Verkaufszone: 4.298 $ – 4.312 $
Wichtige Premium-Zone: 4.374 $ – 4.388 $
Discount-Reload-Zone: 4.194 $ – 4.205 $
Hauptziel: 4.158 $ – 4.170 $
Invalidierung: Etablierung über 4.320 $
Bestätigung: Bärische Ablehnung (Rejection) mit MSS oder CHOCH
Gold-Ausblick
Der Fokus liegt auf einer Short-Position nach einer bestätigten Reaktion im Premium-Zielbereich von 4.298 $ – 4.312 $, nicht auf einem sofortigen Verkauf nahe dem aktuellen Preis. Aufgrund des bullischen BOS ist eine Bestätigung unerlässlich.
Sollten die Verkäufer den Premium-Bereich verteidigen, könnte Gold in Richtung 4.200 $ und der Nachfragezone (Demand Zone) bei 4.158 $ – 4.170 $ tendieren. Eine Etablierung über 4.320 $ würde das Setup schwächen und den Weg zum wichtigen Premium-Ziel bei ca. 4.381 $ freimachen.
Keine Bestätigung, kein Trade.
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #32Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 25.631 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar 2026 mit einem neuen Rekordwert angeknüpft. Danach ist der Kurs in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen. Diese wurde im März kurzfristig nach unten verlassen, wobei der Kurs das letzte lokale Tief bei 21.863 Punkten setzte. Dort konnte der Markt den Verkaufsdruck abfangen und in eine Erholungstendenz drehen.
Korrekturimpulse haben sich zuletzt im Bereich der 24.000er-Marke gestützt und den Kurs in Reichweite zu neuen Rekordwerten gehalten. Zunächst fehlte es für weitere Zugewinne an Nachfrage. Erst mit dem Start in den Juli ergab sich eine dynamische Reaktion, die sogar ausreichte, um das Januarhoch herauszunehmen. Bei 25.900 Punkten wurde ein neues Allzeithoch gesetzt.
Der Kurs unterlag jedoch direkt aufkommenden Gewinnmitnahmen und gab so weit nach, dass das Vorjahreshoch seine Unterstützung erneut beweisen musste. In der vergangenen Woche hat sich die Erholungstendenz von dieser Marke fortgesetzt und am Ende das Allzeithoch angelaufen. Der Schlusskurs über 25.600 Punkten könnte zum Start in die neue Woche weitere Zugewinne in Aussicht stellen, sodass am Montag bereits die 26.000er-Marke in Reichweite kommen dürfte.
Erwartete Tagesspanne: 25.480 bis 25.940
Nächste Widerstände: 25.891 = Vorwochenhoch | 25.900 = Allzeithoch
Wichtige Unterstützungen: 25.507 | 25.303 = Vorwochentief | 24.771
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der Markt am Dienstag bereits neue Allzeithochs über 26.000 Zählern markieren. Alternativ würde sich eine Stabilisierungsphase über dem Januarhoch ausbilden, was eine wichtige Unterstützung für das Ausbruchsszenario bildet. Ein Bruch würde den Ausblick eintrüben und die 25.000er-Marke wieder ins Spiel bringen.
Erwartete Tagesspanne: 25.680 bis 26.150 alternativ 25.410 bis 25.750
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart testet der DAX-Index seinen jüngsten Rekordwert auf Widerstand, wobei der 20-Tage-Durchschnitt gegen Verluste stützen könnte. Notierungen über dem Vorjahreshoch halten einen positiven Ausblick aktiv. Vorerst dürften neue Höchstwerte im Fokus liegen.
Erwartete Wochenspanne: 25.380 bis 26.290
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von der Entwicklung der Kursdynamik und einer möglichen Beruhigung der geopolitischen Konfliktlage könnte die positive Marktstimmung andauern. Im Falle eines Ausbruchs über die nächste runde Marke könnte eine Wochenspanne zwischen
25.620
und
26.590
im Raum stehen.
Alternativ wäre mit Blick auf die jüngeren Gaps jedoch auch ein Re-Test der 50-Tage-Linie im 25.000er-Bereich möglich.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
EUR/USD Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #32Analyse bei einem letzten Kurs von 1,1529
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
EUR/USD Prognose für Montag
Im Januar ist der Euro in eine Korrekturphase übergegangen, die zunächst Druck auf den 1,14er-Bereich ausgeübt hat. Nachdem die folgende Erholung an der 1,18er-Marke auf Widerstand getroffen ist, wurde erneuter Verkaufsdruck zuletzt im Juli über der 1,13er-Marke abgefangen. Hier dreht der Kurs nun wieder nach oben und zielt auf den 1,16er-Bereich.
Die zuletzt mehrwöchige Stabilisierung im Bereich des März-Tiefs wurde in der vergangenen Woche verlassen und der Kurs ist über die 1,15er-Marke ausgebrochen. Damit dürfte ein Test des Januartiefs bevorstehen, der bereits zum Wochenstart am Montag erfolgen könnte. Stärkere Unterstützung ist nun im Bereich von 1,1430 zu vermuten.
Mögliche Tagesspanne: 1,1480 bis 1,1580
Nächste Widerstände: 1,1547 = Vorwochenhoch | 1,1575 | 1,1742
Wichtige Unterstützungen: 1,1410 | 1,1353 = Vorwochentief | 1,1324
EUR/USD Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart dürfte sich am Dienstag herauskristallisieren, ob der Ausbruch auf Anschlussdynamik setzt und sich der Richtungsimpuls ausweitet. Alternativ wäre eine Stabilisierungsphase um 1,1500 möglich.
Mögliche Tagesspanne: 1,1510 bis 1,1610 alternativ 1,1440 bis 1,1520
EUR/USD Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart zeigt sich, dass auch der Widerstand am GD 50 bei rund 1,1480 überschritten wurde. Das könnte eine Umkehr des vorangegangenen Abwärtstrends bedeuten. Nun bleibt abzuwarten, wie sich ein Test der 200-Tage-Linie entwickelt.
Mögliche Wochenspanne: 1,1420 bis 1,1640
EUR/USD Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte bei einem Ausbruch über das Januartief bereits der 200-Tage-Durchschnitt im Fokus liegen. Sollte sich dort Widerstand herauskristallisieren, bleibt ein Pullback zu erwarten. Alternativ wäre eine seitwärtslaufende Stabilisierung über dem März-Tief möglich.
Mögliche Wochenspanne: 1,1480 bis 1,1680 alternativ 1,1390 bis 1,1590
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Goldpreis: Korrekturphase wartet auf ImpulseAnalyse bei einem Goldpreis (XAU/USD) von $4.041
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Goldpreis Prognose für Montag
Nach dem Vorjahreshoch bei $4.550 konnte der Kurs im Januar sein Allzeithoch bei $5.598 setzen. Dort ist die Dynamik jedoch stark eingebrochen und volatile Korrekturimpulse bestimmen den Markt. Dem schwächeren Hoch bei $5.419 folgte eine zweite Verlustwelle, die im März das Tief bei $4.098 markierte. Auch die Zwischenerholung im April konnte sich nicht weiter durchsetzen. Seit Mai ist der Kurs kontinuierlich gefallen und hat im Juni bei $3.942 ein neues Tief erreicht.
Die Handelsspanne hat sich im Verlauf des Monats Juli kontinuierlich verringert. Daraus resultiert eine Dreiecks-Formation als Korrekturphase des vorangegangenen Abwärtsschubs. Auch in der vergangenen Woche fehlten richtungsweisende Impulse. Selbst nach dem Fed-Zinsentscheid zeigte der Markt keine neue Dynamik, weshalb die Schiebephase auch zum Start in die neue Woche am Montag andauern dürfte.
Mögliche Tagesspanne: $4.000 bis $4.090
Nächste Widerstände: $4.203 | $4.382 | $4.550
Wichtige Unterstützungen: $3.996 | $3.942 | $3.886
Goldpreis Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte sich am Dienstag zeigen, ob das Vorwochentief gegen aufkommenden Abwärtsdruck standhält und die Seitwärtsphase andauert. Erst ein Bruch würde auf weitere Schwäche hindeuten.
Mögliche Tagesspanne: $4.060 bis $4.130 alternativ $3.970 bis $4.050
Goldpreis Prognose für diese Woche
Zur Einordnung der aktuellen Situation werfen wir einen Blick auf den Tageschart. Hier zeigt sich der Kurs innerhalb eines fallenden Keils, dessen untere Begrenzung im 3.850er-Bereich verläuft. Die momentan vorherrschende Stabilisierung könnte durch die im Wochenverlauf erwarteten Wirtschaftsdaten aus dem Gleichgewicht geraten, wobei die Non-Farm-Payrolls am Freitag den größten Einfluss haben dürften. Ein Ausbruch über $4.200 würde die strukturelle Schwäche auflösen, woraufhin der Goldpreis in Richtung der $4.400er-Marke tendieren könnte.
Mögliche Wochenspanne: $3.940 bis $4.230
Gold Prognose für nächste Woche
Setzen die Bullen einen Ausbruch durch, wäre über dem 50-Tage-Durchschnitt ein Kursziel im $4.500er-Bereich aktiv. Dort dürfte zunächst mit Widerstand zu rechnen sein. Würde der Kurs den fallenden Keil hingegen nach unten auflösen, ist mit Druck auf die $3.700er-Marke zu rechnen.
Mögliche Wochenspanne: $4.150 bis $4.460 alternativ $3.690 bis $4.080
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Adobe – Endlich eine Erholung des Softwaresektors?Die ADOBE-Aktie hat seit ihrem Allzeithoch im November 2021 mehr als 70 % an Börsenwert verloren und gehört damit zu den schwächsten Werten im S&P 500. Dennoch bleibt Adobe eine wahre Cashflow-Maschine innerhalb des Technologie- und Softwaresektors.
Was ist also passiert? Hat die Aktie unter der Umschichtung der Anleger zugunsten von KI-Unternehmen gelitten? Und stellt der jüngste kurzfristige Kursanstieg nach einem Rückgang von 70 % nun eine interessante Einstiegsmöglichkeit dar?
Um diese Fragen zu beantworten, werde ich folgende Aspekte analysieren:
• Fundamentaldaten und Börsenbewertung.
• Technische Analyse anhand langfristiger Charts.
Die folgende Grafik zeigt die monatlichen japanischen Candlesticks der ADOBE-Aktie. Seit ihrem Rekordhoch im November 2021 hat die Aktie mehr als 70 % verloren. Der monatliche RSI-Indikator ist wieder an einer bedeutenden langfristigen Unterstützungszone angekommen.
Tatsächlich wurde Adobe Opfer eines tiefgreifenden Stimmungswandels unter den Anlegern. Der Boom der generativen künstlichen Intelligenz führte dazu, dass sich der Markt auf Halbleiterhersteller, Cloud-Infrastrukturanbieter und Rechenzentrumsunternehmen konzentrierte – zulasten äußerst profitabler Softwareunternehmen. Gleichzeitig schürten Sorgen über neue KI-gestützte Wettbewerber Zweifel daran, ob Adobe seine langjährige Führungsposition im Bereich der digitalen Kreativität behaupten kann.
Dennoch bleiben die Fundamentaldaten des Unternehmens äußerst solide. Das abonnementbasierte Geschäftsmodell sorgt für wiederkehrende Umsätze, hohe operative Margen und einen starken freien Cashflow. Vor allem hat Adobe schrittweise KI-Funktionen in seine Creative Cloud sowie in seine professionellen Lösungen integriert, um diesen technologischen Wandel in einen Wachstumsmotor statt in eine Bedrohung zu verwandeln.
Aus Bewertungssicht stellt der Kursrückgang der letzten fünf Jahre eine klare Chance dar, denn Adobe weist derzeit das niedrigste Forward-KGV der gesamten Softwarebranche auf.
Die folgende Tabelle zeigt die Rangliste der Softwareunternehmen im S&P 500 nach ihrem Forward-KGV. Nach diesem Bewertungsmaßstab ist Adobe die günstigste Aktie des Sektors.
Die entscheidende Frage lautet nun, ob der Markt nach mehreren Jahren der Underperformance beginnt, den Softwaresektor wieder höher zu bewerten. Sollten die kommenden Unternehmensergebnisse weiterhin eine Beschleunigung des Wachstums und eine erfolgreiche Monetarisierung von KI bestätigen, könnte Adobe von einer Rückkehr der Investoren zu hochwertigen Technologiewerten profitieren, die lange zugunsten der KI-Infrastruktur vernachlässigt wurden.
Aus technischer Sicht müsste die Aktie die wöchentliche Ichimoku-Wolke wieder nach oben durchbrechen, um das Ende des Bärenmarktes und eine Trendwende nach oben zu bestätigen.
Die folgende Grafik zeigt die wöchentlichen japanischen Candlesticks der ADOBE-Aktie zusammen mit dem Ichimoku-System sowie den Bewertungsindikatoren KGV (P/E Ratio) und Price-to-Sales. Nach beiden Kennzahlen befindet sich Adobe wieder an einer bedeutenden langfristigen Bewertungsunterstützung.
ALLGEMEINER HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Gold H1: Welle 5 abgeschlossen oder nur eine Korrektur vor 4400?
Gold bleibt diese Woche eines der stärksten Anlagegüter, nachdem Käufer ihre Erwartungen an die Geldpolitik der US-Notenbank deutlich nach oben korrigiert haben.
Während die Märkte die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten verarbeiten und sich im Vorfeld der anstehenden Inflationszahlen positionieren, haben sich die Renditen von US-Staatsanleihen leicht abgeschwächt und der US-Dollar hatte Mühe, seine Gewinne auszubauen. Diese Kombination stützt weiterhin die Edelmetalle trotz periodischer Gewinnmitnahmen.
Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob Gold im Aufwärtstrend ist, sondern ob die aktuelle Rallye die Welle (5) bereits abgeschlossen hat oder ob institutionelle Anleger lediglich einen weiteren Einstiegspunkt mit Preisnachlass schaffen, bevor sie neue Höchststände ansteuern.
📊 H1-Analyse institutioneller Anleger
Der Kurs hat einen starken Impulsanstieg mit aufeinanderfolgenden bullischen BOS-Bestätigungen abgeschlossen.
Nachdem der vorherige Widerstand durchbrochen wurde, notiert Gold nun in einem Bereich mit einem höheren Preisaufschlag, in dem kurzfristige Gewinnmitnahmen immer wahrscheinlicher werden.
Anstatt dem Kurs hinterherzujagen, warte ich lieber auf eine institutionelle Neuausrichtung.
Die aktuelle Struktur deutet auf Folgendes hin:
• Welle (5) könnte vorläufig abgeschlossen sein.
• Eine ABC-Korrektur wird wahrscheinlich.
• Die Discount-Lieferzone deckt sich mit dem vorherigen Ungleichgewicht.
• Wenn die Nachfrage den Verkaufsdruck absorbiert, bleibt eine Fortsetzung in Richtung HTF-Liquidität wahrscheinlich.
Dies erhält die insgesamt bullische Struktur aufrecht und verbessert gleichzeitig das Risiko-Rendite-Verhältnis.
Wichtige Niveaus
Premium-Angebot
4295 – 4305
Institutionelles Rebalancing
4165 – 4175
Tiefer Discount
4140 – 4150
HTF-Kaufliquidität
4385 – 4405
Handelsszenarien
Bullisches Szenario ✅
Warten Sie auf einen ABC-Pullback in Richtung institutionelles Rebalancing.
Sollte es zu einer Aufwärtsbewegung kommen,
Ziel 1 → 4305
Ziel 2 → 4385
Ziel 3 → 4400+
Bärenszenario ⚠️
Sollte der Kurs deutlich unter 4165 fallen,
wird ein weiterer Rückgang in Richtung 4140 wahrscheinlich, bevor die Käufer zurückkehren.
Die aktuelle Schwächephase wäre eher als Korrekturphase denn als Trendumkehr zu betrachten, sofern sich die Marktstruktur nicht bärisch verschiebt.
Diskussion
Viele Händler glauben, dass Gold nach Abschluss von Welle (5) bereits überkauft ist.
Ich sehe das anders.
Institutionelle Trends enden selten unmittelbar nach einem Ausbruch.
Sie bewirken in der Regel eine letzte Liquiditätskorrektur, bevor sie sich in Richtung externer Liquidität ausdehnen.
Ist dies der Beginn einer Umkehr – oder lediglich die nächste Kaufgelegenheit bei Kursrückgängen?
Wird die Nachfragezone am FVG bei 4.150 $ die nächste Rallye in
Marktüberblick
• Makro-Faktor: Der US-Dollar-Index (DXY) notiert weiterhin unter der Marke von 99,70, während sich institutionelle Marktteilnehmer im Vorfeld der anstehenden US-Arbeitsmarktdaten positionieren. Der schwächelnde US-Dollar verleiht dem übergeordneten Aufwärtstrend von Gold weiterhin starken Rückenwind.
• Marktlage: Der Orderfluss institutioneller Akteure zeigt auf höheren Zeitebenen (HTF) eine starke Nachfrage von der Käuferseite. Nach einem kräftigen Anstieg in Richtung lokaler Höchststände vollzieht der Markt jedoch aktuell eine Intraday-Korrekturphase zur Gewinnmitnahme, um tiefer liegende Ineffizienzen (Kurslücken) auszugleichen.
Technischer Kontext
• Marktstruktur: Bullische Re-Akkumulation (H1). Gold verzeichnete eine aggressive Aufwärtsbewegung, ausgehend von einem „Strong Low“ (4.019,078), und bildete dabei aufeinanderfolgende Marktstrukturbrüche (BOS) aus. Der Kurs weist das unmittelbar darüber liegende „Weak High“ (4.303,859) zurück und bildet ein zweiphasiges Korrekturmuster aus.
• Liquidität & Ungleichgewicht (Imbalance): Der steile Anstieg hinterließ zwei signifikante, noch nicht geschlossene „Fair Value Gaps“ (FVGs) im unteren Kursbereich. „Smart Money“-Algorithmen generieren gezielt Liquidität auf der Verkäuferseite (Sell-Side Liquidity – SSL), um diese Nachfragebereiche zu füllen, bevor die nächste große Aufwärtsbewegung eingeleitet wird. Wichtige Zonen
• Liquiditätsziel / Widerstand: Schwaches Hoch (4.303,859)
• Aktueller Marktpreis (CMP): ~4.263,460
• Unmittelbarer Unterstützungsbereich: Obere FVG-Zone (4.170,000 – 4.185,000)
• Struktureller Kern-Nachfragebereich: Untere FVG-Grenze (4.140,000 – 4.150,000)
• Makro-Invalidierungsniveau: Starkes Tief (4.019,078)
Handelsplan (WENN–DANN)
• WENN der Kurs seine Zick-Zack-Korrektur in das obere FVG (4.170 – 4.185) oder untere FVG (4.140 – 4.150) abschließt UND auf niedrigerer Zeitebene (LTF: M5/M15) eine bullische Ablehnung (Rejection) oder einen CHoCH (Change of Character) ausbildet -> DANN Long-Setups in Erwägung ziehen, die auf das Abgreifen des schwachen Hochs (4.303,859) und höher liegende Makro-Liquidität abzielen.
• WENN der Kurs deutlich unter der Marke von 4.140,000 schließt -> DANN verzögert sich der unmittelbare bullische Expansionspfad, und die Korrektur weitet sich in Richtung tieferer Discount-Niveaus aus.
MMFLOW-Einschätzung
• Ausrichtung: Bullische Fortsetzung bei Rücksetzern in den Discount-Bereich. Käufe am schwachen Hoch bei 4.303 vermeiden. Unser institutioneller Vorteil besteht darin, dem Algorithmus zu überlassen, die Retail-Käufer im Bereich der FVG-Zonen (4.150 – 4.180) aus dem Markt zu drängen, bevor wir uns der wahrscheinlichen Expansion anschließen.
Nutzt du den Dip am 4.170er FVG oder wartest du auf die tiefere Mitigation-Zone bei 4.150?
Käufer haben weiterhin den Vorteil im MarktprotokollSitzungsbeobachtung
Gold hat aufgehört zu beschleunigen.
Das ist kein bärisches Signal.
Es ist einfach der Markt, der sich nach einer einseitigen Expansion Zeit nimmt, um sich neu zu verteilen.
Der aktuelle Bereich entwickelt sich direkt unter den jüngsten Höchstständen, während das impulsive Bein strukturell unberührt bleibt.
Das hält den breiteren Auftragsfluss nach oben gerichtet.
Was sich heute geändert hat
Nichts.
Und das ist tatsächlich wichtig.
Trotz mehrerer Versuche haben es die Verkäufer nicht geschafft, einen bedeutenden Teil des vorherigen Impulses zurückzuerobern.
Stattdessen rotiert der Preis weiterhin in einem relativ engen Bereich.
Solange dieses Verhalten anhält, gibt es wenig Hinweise darauf, dass eine aggressive Verteilung stattfindet.
Was ich verfolge
Szenario A
Eine kontrollierte Rückverfolgung in die nahegelegene Nachfragezone.
Wenn Käufer schnell reagieren, könnte der Markt einen weiteren Vorstoß in Richtung der Höchststände versuchen.
Ein Ausbruch ist nicht sofort erforderlich.
Der Wert oberhalb der jüngsten Expansion zu halten, ist bereits konstruktiv.
Szenario B
Der Preis ignoriert den ersten Nachfragebereich.
Das öffnet die Tür für eine Bewegung in Richtung des größeren Ungleichgewichts um 4160–4180.
Interessanterweise würde dies die bullische Struktur nicht automatisch ungültig machen.
Es würde einfach den Ort verlagern, an dem Käufer möglicherweise wieder interessiert werden.
Ein Detail, das es wert ist, beobachtet zu werden
Beachten Sie, wie jeder Rückzug seit dem Ausbruch progressiv kleiner geworden ist.
Das sagt mir normalerweise, dass das Angebot nicht zunimmt.
Wenn Verkäufer aggressiver werden würden, würden die Korrekturen normalerweise tiefer werden – nicht flacher.
Bis jetzt fehlt dieser Beweis.
Aktuelle Tendenz
Bullisch, solange der Markt weiterhin höherwertige Bereiche respektiert.
Neutral, wenn der Preis beginnt, unterhalb der unteren Nachfragezone akzeptiert zu werden.
Bärisch nur, nachdem es den Käufern nicht gelingt, diese Ebenen zurückzuerobern.
Keine Prognose.
Keine Vorhersage.
Nur eine Karte.
Der Markt wird das Ziel bestimmen.
Wir identifizieren nur die Straßen.
Welches Niveau würde zuerst Ihre Aufmerksamkeit erregen – die höhere Nachfragezone, oder würden Sie lieber auf die tiefere Liquidität um 4.170 warten, bevor Sie Long-Positionen in Betracht ziehen?
Gold H1: Trends enden nicht, weil sie ausgedehnt sindDer Markt schuldet uns keine Korrektur.
Er schuldet uns nur Informationen.
Viele Händler gehen davon aus, dass der Preis nach einer starken Rallye zurückgehen muss.
Aber starke Trends bleiben oft viel länger stark, als die meisten Teilnehmer erwarten.
Die eigentliche Frage ist nicht, ob Gold überdehnt ist.
Es ist, ob Käufer immer noch bereit sind, höhere Preise zu verteidigen.
Die Geschichte lesen statt der Kerzen
Was meine Aufmerksamkeit erregt, ist nicht die Größe der neuesten bullischen Kerzen.
Es ist, wo sie ihren Ursprung haben.
Nachdem der Preis über die vorherige Struktur hinausgebrochen ist, beschleunigte er ohne eine bedeutende bärische Reaktion zu hinterlassen. Das sagt mir, dass Verkäufer noch nicht bewiesen haben, dass sie bereit sind, die Kontrolle zu übernehmen.
Momentum ist nicht das Signal.
Der Mangel an Widerstand ist es.
Warum der Ausbruch wichtig ist
Der jüngste Ausbruch hat den Markt in eine neue Auktion verschoben.
Sobald der Widerstand als Unterstützung akzeptiert wird, beginnt der Markt, nach dem nächsten Bereich zu suchen, in dem Käufer und Verkäufer wieder ein Gleichgewicht erreichen können.
Das passiert nicht zufällig.
Es passiert normalerweise, nachdem der Preis den Ursprung des Ausbruchs erneut besucht hat.
Genau deshalb verdient die aktuelle Fibonacci-Retracement-Zone Aufmerksamkeit.
Nicht weil Fibonacci magisch ist—
sondern weil es sich mit dem Bereich überschneidet, in dem Käufer zuvor Engagement gezeigt haben.
Was würde den bullischen Fall verbessern?
Ich suche nicht danach, dass der Preis vertikal weitergeht.
Gesunde Trends atmen.
Wenn Gold in den Bereich von 0,50–0,618 zurückgeht und Käufer den Verkaufsdruck schnell absorbieren, könnte der aktuelle Trend einfach eine weitere Expansion in Richtung neuer Höchststände vorbereiten.
Eine flache Korrektur würde die Struktur tatsächlich stärken, anstatt sie zu schwächen.
Was würde meine Meinung ändern?
Ein Rückgang allein ändert nichts.
Wichtig ist die Qualität der Reaktion.
Wenn der Preis beginnt, unter der Ausbruchsgrundlage zu schließen und es nicht schafft, sie zurückzuerobern, wird der heutige bullische Schwung viel weniger überzeugend.
Bis das passiert, verdient jeder Rückgang eine Bewertung als potenzielle Fortsetzung—nicht als automatische Umkehrung.
Ebenen, die ich beobachte
Unterstützung zur Überwachung
Ausbruchsursprung um 4.220
Fibonacci-Retracement-Zone 0,50–0,618
Bullisches Szenario
Käufer verteidigen den Rückgang und erobern den Schwung über den jüngsten Höchstständen zurück.
Bärisches Szenario
Der Preis verliert die Ausbruchsstruktur und beginnt, unter der Ausbruchsgrundlage zu akzeptieren.
Abschließender Gedanke
Starke Märkte belohnen selten emotionale Entscheidungen.
Sie belohnen Geduld.
Anstatt zu fragen, ob Gold "zu weit" gegangen ist, stelle ich eine andere Frage:
Können Käufer den Preis, den sie gerade so hart erkämpft haben, noch verteidigen?
Diese Antwort wird wahrscheinlich viel mehr zählen als die heutigen Kerzen.
Frage an Händler:
Wenn Gold in die Ausbruchszone zurückfällt, würden Sie es als Gelegenheit sehen, dem Trend beizutreten—oder als erste Warnung, dass Käufer die Kontrolle verlieren?
XAUUSD H1: Nächste Chance aus Schwäche möglichJeder starke Trend erreicht schließlich einen Punkt, an dem der Schwung allein nicht mehr der Vorteil ist. Die jüngste Rallye hat bereits aggressiven Kaufdruck gezeigt, aber die nächste Entscheidung mit hoher Wahrscheinlichkeit wird wahrscheinlich von dort kommen, wo der Preis zurückgeht, nicht von dort, wo er derzeit gehandelt wird.
Marktrahmen
Die Abfolge ist einfach:
Die bärische Struktur wurde mit mehreren Change of Character (ChoCH) Bestätigungen durchbrochen.
Ein entscheidender Break of Structure (BOS) etablierte einen neuen bullischen Trend.
Die impulsive Expansion hinterließ eine unausgefüllte Fair Value Gap (FVG).
Dieses Ungleichgewicht überlappt nun mit dem 50%–61,8% Fibonacci-Retracement und schafft eine technische Konfluenz, die Institutionen oft erneut besuchen.
Anstatt einen Rückzug als Schwäche zu betrachten, kann er als der Markt interpretiert werden, der nach effizienteren Preisen sucht, bevor er einen weiteren Expansionsversuch unternimmt.
Handelsperspektive
Wenn Käufer innerhalb der FVG + Fibonacci-Zone reagieren, würde dies darauf hindeuten, dass die Nachfrage immer noch bereit ist, den Verkaufsdruck zu absorbieren. Dieses Szenario hält den Weg offen für eine weitere Rotation in Richtung des jüngsten Swing-Hochs nahe 4304 und möglicherweise darüber hinaus.
Andererseits, wenn diese Konfluenz keine bedeutende Reaktion erzeugt, könnte der Markt eine tiefere Korrektur benötigen, bevor der breitere Aufwärtstrend fortgesetzt werden kann.
Beobachtenswerte Ebenen
Reaktionszone
FVG + 0,50–0,618 Fibonacci-Retracement
Um 4160–4180
Strukturschutz
Bullischer Orderblock nahe 4065–4085
Aufwärtsreferenz
Vorheriges Hoch: 4304
Märkte belohnen selten Händler, die als Erste ankommen – sie belohnen diejenigen, die warten, bis der Preis in Bereiche zurückkehrt, in denen die Wahrscheinlichkeiten zu ihren Gunsten stehen. Für mich ist diese Rückzugszone weit interessanter als die aktuelle Rallye.
Wenn der Preis morgen in die FVG handelt, würden Sie erwarten, dass Käufer sofort eingreifen, oder würden Sie auf zusätzliche Bestätigung warten, bevor Sie eine Position einnehmen?
USD/JPY Technische Analyse 💹 USD/JPY Technische Analyse 📊🔥
🧠 Marktüberblick
USD/JPY steht weiterhin unter starkem bärischem Druck, nachdem der Kurs an der Widerstandszone bei 163,99 deutlich abgewiesen wurde. Der starke Ausverkauf bestätigt die Dominanz der Verkäufer. Die aktuelle Erholung vom Support bei 155,23 wirkt bislang lediglich wie eine technische Gegenbewegung und nicht wie eine bestätigte Trendwende.
📉 Bärische Marktstruktur
✅ Deutliche Ablehnung am Widerstand bei 163,99.
✅ Starker Abwärtsimpuls mit Bildung einer Fair Value Gap (FVG).
✅ Der Markt bildet weiterhin tiefere Hochs und tiefere Tiefs.
✅ Die Käufer gewinnen kurzfristig an Stärke, jedoch bleibt der übergeordnete Trend bärisch.
🟪 Wichtige Angebotszone (Order Block)
Der markierte Order Block zwischen 162,70 und 163,10 überschneidet sich mit dem oberen Bereich der FVG. Diese Zone stellt einen wichtigen Widerstand dar, an dem Verkäufer erneut aktiv werden könnten.
🟢 Bullisches Szenario
Sollte der Kurs den unteren Order Block bei 156,60–157,00 erfolgreich verteidigen, könnte die Erholung fortgesetzt werden.
🎯 Erstes Kursziel: 160,80–161,50 (FVG-Füllung)
🎯 Erweitertes Ziel: 162,70–163,00 (Order Block)
🔴 Bärisches Szenario
Falls der Kurs unter den unteren Order Block fällt und darunter schließt, dürfte sich der Abwärtstrend fortsetzen.
🎯 Abwärtsziel: 155,23 Support
⚠️ Ein Durchbruch unter 155,23 würde den bärischen Trend weiter bestätigen und Raum für neue Tiefs schaffen.
📌 Wichtige Kursmarken
🔴 Widerstand: 163,99
🟪 Order Block (Angebot): 162,70–163,10
🔵 Fair Value Gap (FVG): 160,80–162,50
🟢 Order Block (Nachfrage): 156,60–157,00
⚫ Support: 155,23
🚀 Trading-Ausblick
Der langfristige Trend bleibt bärisch, kurzfristig ist jedoch eine Erholung zur FVG-Füllung möglich. Trader sollten besonders auf die markierten Order Blocks achten und auf eine Bestätigung durch die Kursentwicklung warten, bevor sie Positionen eröffnen.
⚠️ Hinweis: Diese Analyse dient ausschließlich zu Bildungszwecken und stellt keine Finanzberatung dar. Nutzen Sie stets ein konsequentes Risikomanagement und warten Sie auf eine Bestätigung des Marktes, bevor Sie handeln.
ADA nach starker Woche zurück in der 0,20 USD-RegionHallo liebe TradingView-Community,
ADA (Cardano) liefert eine bemerkenswert starke Woche und hat mit dem heutigen Tag einen wichtigen technischen Meilenstein erreicht: Der Kurs hat sich mit einem Tagesplus von +7,43% über die 100er EMA (0,1968 USD) gekämpft und notiert aktuell bei 0,2053 USD. Damit zeigt ADA weiterhin klare Stärke und hat den seit Monaten anhaltenden Abwärtsdruck ein weiteres Stück abgeschüttelt.
Die übergeordnete Struktur ist bullisher als noch vor Kurzem: ADA arbeitet sich seit dem Juni-Tief bei rund 0,144 USD in einem geordneten aufsteigenden Trendkanal nach oben, markiert dabei kontinuierlich höhere Tiefs und hat mit dem heutigen Ausbruch nun auch die entscheidende Widerstandsbox um 0,1922–0,20 USD durchbrochen.
Interessant wird jetzt, ob die Kraft nach dem impulsiven Move zunächst etwas nachlässt. Ein kleiner Retrace zurück in die Zone von 0,20–0,1926 USD wäre technisch die ideale Entwicklung und würde eine nahezu perfekte Long-Confirmation bieten.
Der Grund: Genau dort liegt der 100er EMA als frisch zurückeroberter dynamischer Support, während der 50er EMA (0,1773 USD) schrittweise von unten nachzieht und die Struktur zusätzlich absichert. Ein sauberer Retest dieser Konfluenz mit anschließendem Bounce wäre das lehrbuchhafte Setup für den nächsten Aufwärtsimpuls.
Die nächsten Kurszonen auf der Oberseite sind klar definiert. Zunächst wartet die Widerstandszone bei 0,23–0,24 USD, die im VRVP deutlich erkennbar ist und aus der Konsolidierungsphase vom Frühjahr stammt. Darüber folgt der Volumenspike bei rund 0,25 USD, wo zusätzlich die 200er EMA (0,2584 USD) als starker dynamischer Widerstand wartet. Diese Kombination macht die 0,25er Zone zum eigentlichen Schlüsselwiderstand für eine echte übergeordnete Trendwende.
Die Indikatoren stützen das bullishe Bild, mahnen aber zur kurzfristigen Vorsicht.
Der MACD (Daily) befindet sich klar im positiven Bereich mit frischem bullishen Crossover – das Histogramm dreht nach oben und signalisiert kräftigen Momentum-Aufbau.
Der RSI notiert jedoch bereits bei 72,04 und damit im überkauften Bereich. Das unterstreicht genau das Szenario, das wir oben skizziert haben: Ein kurzer Retrace wäre nach dem impulsiven Move nicht nur normal, sondern gesund und würde die Basis für den nächsten nachhaltigen Anstieg legen.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
Gold-Technische Analyse: Wohin geht die Reise nach dem starken AGold-Technische Analyse: Wohin geht die Reise nach dem starken Ausbruch?
Guten Morgen zusammen! 👋 Ich bin euer alter Bekannter. Schauen wir uns den Goldmarkt vom Donnerstag an.
Der Markt war über Nacht extrem volatil. Nach dem Durchbruch wichtiger Widerstandsmarken schoss der Goldpreis wie ein wildes Pferd in die Höhe und erreichte ein Hoch von bis zu 4267 US-Dollar. Damit überschritt er innerhalb eines Tages mühelos die 200-Dollar-Marke! 💪 Diese hohe Volatilität durchbrach nicht nur die vorherige Konsolidierungsphase, sondern entfachte auch die Euphorie der Bullen.
🔍 Technische Analyse: Stark, aber riskant – Vorsicht ist geboten!
Die Tages- und Stundencharts zeigen eine klare Verschiebung hin zu einem stärkeren kurzfristigen Trend. Der heutige Eröffnungskurs durchbrach sogar die psychologisch wichtige Marke von 4300 US-Dollar, was auf eine extrem positive Marktstimmung hindeutet. Erfahrene Trader wissen jedoch, dass nach einem starken Anstieg eine Korrektur notwendig ist. Mein Rat: Dem Trend folgen und optimistisch bleiben, aber niemals blindlings dem Preisanstieg hinterherjagen!
Die größte Herausforderung liegt im Bereich von 4370-4380 Punkten. Dieser Bereich markiert sowohl das Ausbruchsfenster nach dem Rückgang Anfang Juni als auch eine starke Widerstandszone nahe dem 20-Wochen-Durchschnitt bei 4390 Punkten. Meiner Ansicht nach wird der Kurs, sobald er diesen Bereich erreicht, wahrscheinlich auf starken Widerstand stoßen und möglicherweise sogar eine technische Korrektur auslösen. 🚧
Auf der Unterstützungsseite ist das wichtigste Niveau heute 4265 Punkte – ein entscheidendes Unterstützungs-/Widerstandsniveau. Solange der Kurs über diesem Niveau bleibt, ist der kurzfristige Aufwärtstrend intakt. Sollte es zu einer unerwarteten Korrektur kommen, bieten die Niveaus 4250 und 4220 noch stärkere Abwehrmechanismen und hervorragende Einstiegspunkte für niedrigere Positionen.
📊 Handelsstrategie: Vorrangig bei Kursrückgängen kaufen, Leerverkäufe als sekundäre Strategie.
Da die allgemeine Richtung klar ist, sollte sich die Strategie natürlich auf Käufe bei Kursrückgängen konzentrieren. Leerverkäufe mit kleinen Positionen können jedoch auch an wichtigen Widerstandsniveaus darüber versucht werden.
🟢 Long-Position-Strategie (Konservative Priorität): Sollte der Kurs in den Bereich von 4250–4240 zurückfallen und Anzeichen einer Stabilisierung zeigen, kann eine kleine Long-Position mit einem Stop-Loss unter 4230 eröffnet werden. Das anfängliche Kursziel liegt bei 4300–4310; sollte diese Marke durchbrochen werden, wird die Position gehalten und ein Kursziel von 4340–4350 anvisiert.
🔴 Short-Position-Strategie (Aggressive Kurzfriststrategie): Steigt der Kurs schnell auf 4340–4350 und stößt auf Widerstand, können aggressive Trader eine kleine Short-Position mit einem Stop-Loss bei 4365 eröffnen und einen Rücksetzer auf etwa 4300 anvisieren. (Hinweis: Gegentrendpositionen müssen klein sein, und Gewinne sollten schnell realisiert werden.)
⚠️ Risikohinweis und Datenvorschau: Heute Abend werden die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Lieferketten-Stressindex veröffentlicht. Basierend auf den aktuellen Datentrends ist die Wahrscheinlichkeit für einen anhaltenden Goldpreisanstieg relativ hoch. Ich möchte jedoch alle daran erinnern, dass jede schnelle Marktrallye vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag eine Falle sein könnte. Bevor sich der Trend vollständig umkehrt, betrachte ich diese Erholung als vorübergehende Korrektur. Denken Sie daran, Ihre Gewinne in der Nähe der oben genannten Widerstandsniveaus zu sichern.
Egal wie volatil der Markt ist, bewahren Sie einen kühlen Kopf; egal wie schnell die Schwankungen sind, sie können ein diszipliniertes Handelssystem nicht besiegen. 🧘♂️
Wenn Sie meiner Argumentation zustimmen, hinterlassen Sie gerne Ihre Gedanken in den Kommentaren oder geben Sie mir ein Like, damit ich Sie sehe! 👍 Bei Fragen können wir jederzeit diskutieren und gemeinsam den bevorstehenden Kampf zwischen Bullen und Bären meistern! 🔥






















