Starker KursrückgangGold stieg bis zur starken Widerstandszone bei 4380 an, bevor es mit hohem Verkaufsvolumen um 1000 Pips einbrach. Die bullische Dynamik ist vollständig erloschen, sodass sich der kurzfristige Markt von einer Seitwärtsbewegung zu einer dominant bärischen Tendenz gewandelt hat.
Dieser starke Rückgang wurde durch massenhaftes Gewinnmitnehmen bei Long-Positionen am Widerstand sowie kaskadenartige Stop-Loss-Auslösungen von Long-Aufträgen ausgelöst. Hinzu kommt, dass Marktteilnehmer ihre Positionen verringern, um sich gegen Risiken aus der Zinsentscheidung der Federal Reserve abzusichern – kurzfristig dominiert daher die bärische Stimmung.
Das ehemalige Unterstützungsniveau bei 4300 ist zum wichtigsten kurzfristigen Widerstand geworden. Nachdem die Halslinien-Unterstützungszone von 4285 bis 4300 durchbrochen wurde, hat sich weiteres Abwärtspotenzial eröffnet. Kurzfristige Indikatoren sind schnell in den überverkauften Bereich gelangt. Technische Gegenbewegungen können im Abwärtstrend auftreten, diese Korrekturen ändern jedoch nichts an der kurzfristig bärischen Ausrichtung.
Wichtige Niveaus
Widerstand: 4300–4320, 4355–4360
Unterstützung: 4250, 4220
Handelsstrategie:
Vorrangig Short-Positionen bei Gegenbewegungen eingehen, blindes Tiefkaufen vermeiden
Verkauf 4310–4320
SL 4335
TP 4260–4250–4240
Harmonisches Muster
Gold wartet auf die Richtungshinweise der ZinsentscheidungAuf dem aktuellen Goldmarkt ist kein ausgeprägter einseitiger Trend zu erkennen, die allgemeine Marktstimmung ist von Abwarten geprägt. Alle Marktteilnehmer warten auf das Ergebnis der Zinsentscheidung der Federal Reserve, die Tagesbewegungen verlaufen hauptsächlich in einer Seitwärtsspanne.
Bullishe Faktoren: Die abgemilderten geopolitischen Konflikte im Nahen Osten sorgen für sinkende Inflationserwartungen. Zwischen den USA und dem Iran wurde eine vorläufige Waffenruhe vereinbart, die Schifffahrt durch die Straße von Hormus wurde wieder aufgenommen. Der internationale Rohölpreis ist mehrere Tage in Folge gefallen, die ursprüngliche Sorge des Marktes vor einer durch steigende Energiepreise angeheizten Inflation hat sich schnell zerstreut. Zuvor fiel der Goldpreis bis auf ein Tief von 4024 US-Dollar, wo zahlreiche Short-Positionen geschlossen wurden, was dem Goldpreis eine phasenweise Erholungsrallye bescherte. Der langfristige anhaltende Goldkauf durch Zentralbanken weltweit bildet eine untere Unterstützung und liefert damit dauerhaften Halt für die jüngste Erholung des Goldpreises.
Bärishe Faktoren: Große Unsicherheit im Vorfeld der Zinssitzung der Federal Reserve lässt Marktgelder abwarten, massive Long- oder Short-Positionen werden nicht aufgebaut. Der Markt geht einhellig davon aus, dass der aktuelle Zinssatz bei dieser Sitzung unverändert bleibt. Bis das Ergebnis bekannt ist, strömen keine großen Kapitalmengen auf den Markt, um den Goldpreis nach oben zu treiben.
Stetig steigende globale Aktienmärkte lenken Kapital aus sicheren Häfen ab. Indizes in Europa, den USA und Asien erreichen immer neue Höchststände, der Technologie- und KI-Sektor zieht große Mengen neu zufließenden Kapitals an die Aktienmärkte. Die traditionelle Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen geht dadurch stetig zurück, den Long-Positionen fehlt dauerhaft zufließendes Kapital.
Die US-Wirtschaft zeigt grundsätzlich eine robuste Verfassung. Die Beschäftigungsdaten des Monats Mai lagen über den Markterwartungen und begrenzen so das Ausmaß der Erholung des Goldpreises.
Auf Tagesbasis befindet sich der Goldpreis insgesamt in einer leicht bullischen Seitwärtsstruktur.
Der erste wichtige Widerstand liegt im Bereich von 4350 bis 4360 US-Dollar – dies ist die kurzfristige Trennlinie zwischen Long- und Short-Seite. Erreicht der Preis diesen Bereich, kommt es zu rückläufigen Seitwärtsbewegungen. Der zweite Widerstandsbereich liegt bei der runden Marke von 4380 bis 4400 US-Dollar.
Die kurzfristige Unterstützung unten liegt bei 4300 bis 4330 US-Dollar, dem Tiefbereich des heutigen Tages. Hält der Preis diesen Bereich ein, bleibt die leicht bullische Tagesstruktur intakt. Die zweite zentrale Unterstützung liegt bei 4280 US-Dollar, dem gleitenden Durchschnittsniveau der aktuellen Erholungsbewegung. Fällt der Preis unter diesen Wert, ist die kurzfristige Erholungsstruktur unmittelbar aufgehoben, der Preis fällt zurück zur Unterstützung bei 4230 US-Dollar.
Handelsstrategie (Vor der Zinsentscheidung unbedingt Stop-Loss setzen)
Short-Strategie: Bei einer Gegenbewegung in den Bereich 4345–4360 Short gehen
Stop-Loss: oberhalb von 4370
Ziel: 4330–4300, bei Durchbruch weiter bis 4280
17. Juni / Wohin steuern die Goldpreise?17. Juni / Wohin steuern die Goldpreise?
Aktuelle Nachrichten im Überblick:
1. Geopolitik: Das Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran schreitet weiter voran, und die Prämie für sichere Häfen sinkt weiter. Allerdings bestehen weiterhin Uneinigkeiten über Details.
2. Federal Reserve: Warshs erster Auftritt sorgt für die größte Spannung; der Markt hält den Atem an.
Zinserwartungen: Der Markt geht im Allgemeinen davon aus, dass die Zinssätze unverändert bleiben.
Wichtigste Punkte: Wie wird Warsh die Inflations- und Zinsentwicklung erklären? Wird der Dot Plot zurückgezogen? Wird der Plan zur Bilanzreduzierung wieder aufgenommen? Wie wird Powell (als stimmberechtigtes Mitglied) abstimmen?
3. Goldkäufe der Zentralbanken: Die langfristige Unterstützungslogik bleibt unverändert.
4. Fonds: ETF-Fonds verzeichnen weiterhin Nettoabflüsse, und die Marktstimmung ist verhalten.
Aktuell befinden sich die Goldpreise in einem „politischen Vakuum“. Alle positiven Faktoren sind bereits im Markt eingepreist, und die Kräfte von Käufern und Verkäufern halten sich die Waage.
Wichtige technische Niveaus:
Kurzfristiger Widerstand: Der Bereich von 4350–4370 US-Dollar. Ein Ausbruch über diesen Widerstand könnte zu einem Test der Marke von 4450 US-Dollar führen.
Kurzfristige Unterstützung: 4280 US-Dollar, ein wichtiges psychologisches Niveau (zuvor durch Kaufdruck gestützt). Ein weiterer Durchbruch unter dieses Niveau könnte einen Test der Marke von 4250 US-Dollar zur Folge haben.
Größere Handelsspanne: 4200–4400 US-Dollar
Der Markt befindet sich derzeit in einer Konsolidierungsphase und erlebt sowohl eine technische Erholung nach Überverkäufen als auch die Einpreisung negativer makroökonomischer Faktoren. Der Markt wartet auf einen Richtungswechsel nach der Entscheidung der US-Notenbank (Fed).
Handelsstrategie:
Der neue Fed-Vorsitzende Warsh wird seine erste geldpolitische Erklärung seit seinem Amtsantritt abgeben. Ob seine Formulierung eher restriktiv oder expansiv ausfällt, wird die kurzfristige Entwicklung des Goldpreises direkt bestimmen.
Es wird empfohlen, Positionen vor der Bekanntgabe der Entscheidung zu kontrollieren, um übermäßige Spekulationen zu vermeiden.
Kurzfristige Strategie (vor der Bekanntgabe der Entscheidung):
Es wird erwartet, dass der Goldpreis vor der Bekanntgabe der Entscheidung zwischen 4330 $ und 4360 $ schwankt. Eine abwartende Haltung ist ratsam.
Der Goldpreis ist auf etwa 4300 $ zurückgefallen und hat sich stabilisiert. Erwägen Sie den Aufbau einer kleinen Long-Position mit einem Stop-Loss unter 4250 $ und einem Kursziel von 4350 $ bis 4380 $.
Der Goldpreis erholte sich auf etwa 4380 $, stieß jedoch auf Widerstand. Bestehende Positionen können eine teilweise Gewinnmitnahme in Betracht ziehen. Warten Sie die offizielle Entscheidung ab, bevor Sie weitere Entscheidungen treffen.
Ereignisgesteuerte Strategie (nach Bekanntgabe der Entscheidung):
Sollte Warsh ein restriktives Signal aussenden (mit Betonung der Inflationsrisiken und der Option auf Zinserhöhungen), könnten die Goldpreise die Marke von 4300 $ oder sogar 4250 $ erneut testen. Es wird empfohlen, eine Stabilisierung der Preise abzuwarten, bevor mittel- bis langfristige Long-Positionen aufgebaut werden.
Sollte Warsh hingegen ein expansives Signal aussenden (mit Betonung der wirtschaftlichen Risiken und zurückhaltender Formulierung), wird ein Durchbruch der Goldpreise über die Widerstandsmarke von 4380 $ mit einem Kursziel von 4450 $ erwartet. Folgen Sie dem Trend, aber beachten Sie den Widerstand oberhalb von 4450 $.
Die Formulierung ist uneindeutig, es gibt keine klare Tendenz. Die Goldpreise könnten weiterhin innerhalb einer Spanne schwanken; kaufen Sie günstig und verkaufen Sie teuer basierend auf technischen Indikatoren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Goldpreise derzeit zwischen dem Abbau geopolitischer Risikoprämien und dem Abwarten geldpolitischer Signale der Federal Reserve befinden. Kurzfristig werden die Goldpreise voraussichtlich zwischen 4280 und 4370 US-Dollar schwanken und auf einen Ausbruch warten.
Die größte Unsicherheit geht von Warshs erster Aussage heute Abend aus. Es wird empfohlen, dem Risikomanagement Priorität einzuräumen, bevor eine Entscheidung getroffen wird, und anschließend einen konkreten Einstiegsplan zu entwickeln.
Warshs Debüt wird die Goldpreisentwicklung bestimmenWarshs Debüt wird die Goldpreisentwicklung bestimmen
Derzeit wagen weder Bullen noch Bären überstürzte Aktionen.
Aktueller Preis: 4344 $/Unze
Meine Damen und Herren, heute ist der entscheidende Tag der Woche. Die heutige Kursentwicklung wird darüber entscheiden, ob die Erholung anhält oder endet.
Die wichtigste Variable heute Abend: Warshs Debüt
Die Zinssätze selbst stehen außer Frage – der Markt geht allgemein davon aus, dass sie unverändert bei 3,5 % bis 3,75 % bleiben.
Drei wichtige Punkte sind hervorzuheben:
Erstens die Änderung der Formulierung. Zuvor hatten sich die drei Vorsitzenden der Federal Reserve gegen die Beibehaltung der Formulierung „Tendenz zu Zinssenkungen“ ausgesprochen, doch heute Abend werden sie das Signal der „weiteren Anpassungen“ voraussichtlich streichen.
Nachdem diese Formulierung gestrichen wurde, dürften sich die Möglichkeiten für Zinssenkungen und Zinserhöhungen ausgleichen.
Zweitens die Spannung um den Dot Plot. Der Dot Plot vom März deutete noch auf Spielraum für Zinssenkungen in diesem Jahr hin; diesmal dürfte die Erwartung von Zinssenkungen im Jahr 2026 widerlegt sein, und sogar der Weg zu Zinserhöhungen ist erkennbar.
Daten der CME Group zeigen, dass der Markt nun eine Wahrscheinlichkeit von 66–80 % für mindestens eine Zinserhöhung vor Jahresende sieht.
Drittens: Warshs „Reformkarte“.
Er hat zwei hochrangige konservative Politikberater als Interimsberater eingestellt und könnte Reformen für die rund 3.000 Mitarbeiter der Fed einführen.
Er schlägt außerdem vor, sich auf Indikatoren für die kritische durchschnittliche Inflation zu konzentrieren, anstatt auf die Gesamtinflation, die von Geopolitik und Lebensmittelpreisen beeinflusst wird.
Diese Signale institutioneller Veränderungen könnten einen größeren Einfluss auf den Markt haben als die Zinssätze selbst.
Technische Analyse:
4330 ist heute eine wichtige Marke für den Markt.
Der erste Widerstand liegt im Bereich von 4355–4370. Ein Ausbruch über dieses Niveau könnte zu weiteren Kursgewinnen in Richtung 4400–4410 USD führen.
Die erste Unterstützung liegt im Bereich von 4280–4300 USD; ein Durchbruch darunter könnte einen Rückgang des Goldpreises auf 4250–4227 USD zur Folge haben.
Szenario 1: Warsh – restriktiv (höhere Wahrscheinlichkeit) – Das Punktdiagramm zeigt den Zinserhöhungspfad, entfernt Formulierungen zu Zinssenkungen und betont Inflationsrisiken.
Der Goldpreis könnte auf den Bereich von 4250–4300 USD zurückfallen. Der Markt hat diese negative Nachricht teilweise bereits eingepreist, sodass der tatsächliche Rückgang begrenzt sein dürfte.
Szenario 2: Warsh – neutral – Behält die Zinssätze unverändert bei, betont die Datenbeobachtung und nimmt moderate Anpassungen der Formulierung vor. Der Goldpreis könnte zwischen 4300 und 4380 USD schwanken und auf einen neuen Auslöser warten.
Dies ist wahrscheinlich das wahrscheinlichste Ergebnis.
Szenario 3: Warsh eher locker (am unwahrscheinlichsten) – Er relativiert die Notwendigkeit von Zinserhöhungen und zeigt sich geduldig.
Sollte Warshs Haltung lockerer ausfallen als vom Markt erwartet, könnten die Goldpreise die Marke von 4400 $ schnell durchbrechen, mit einem Kursziel von 4450–4500 $.
Handelsstrategie
Derzeit wird empfohlen, vor einem Markteintritt die Marktentwicklung abzuwarten.
Fallen die Goldpreise auf 4300–4320 $ zurück und stabilisieren sich dort, kann eine kleine Long-Position mit einem Stop-Loss unter 4280 $ und einem Kursziel von 4355–4375 $ eröffnet werden.
Sollten die Goldpreise die Marke von 4355 $ erfolgreich durchbrechen und sich darüber halten, kann ebenfalls eine Long-Position mit einem Stop-Loss bei 4330 $ und einem Kursziel von 4400–4410 $ eröffnet werden.
Risikomanagement: Sollte der Goldpreis unter 4280 US-Dollar fallen, sind alle Long-Positionen zu schließen. Weitere Maßnahmen sollten erst erwogen werden, wenn der Goldpreis wieder in den Bereich von 4250 bis 4227 US-Dollar fällt.
Diese Erholung um über 300 US-Dollar ist im Markt weitgehend eingepreist. Alle positiven Nachrichten – der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran, der Ölpreisverfall und die steigenden Erwartungen an Zinssenkungen – sind bereits berücksichtigt.
Die heutige Pressekonferenz von Warsh wird ein entscheidender Wendepunkt sein, um zu beurteilen, ob die Erholung anhält.
Sollte Warsh eine restriktive Geldpolitik verfolgen (was wahrscheinlicher ist), läge ein Rückgang auf 4300 oder sogar 4250 Punkte im normalen Rahmen. Solange der Kurs das vorherige Tief von 4035 Punkten nicht unterschreitet, bleibt der mittelfristige Boden gültig.
Sollte Warsh hingegen eine lockere Geldpolitik verfolgen, wäre dies eine unerwartet positive Entwicklung mit einem potenziellen Kursziel zwischen 4400 und 4450 Punkten.
Die heutige Handelsstrategie lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Eröffnen Sie vor dem Treffen keine großen Positionen; warten Sie auf Warshs Anweisungen, bevor Sie handeln.
Ich werde meine Analyse so bald wie möglich in den Kommentaren veröffentlichen.
Gold Intraday Range TradingGold befindet sich heute nach einem Rebound aus überverkauften Bereichen in einer hohen Seitwärtskonsolidierung, eine dauerhafte bullische Umkehr liegt nicht vor. Die Marke 4300 bildet die intraday Trennlinie zwischen Bullen und Bären. Hält dieses Niveau, setzt sich die korrigierende Seitwärtsbewegung fort; ein eindeutiger Bruch darunter bedeutet das vorläufige Ende des Rebounds.
Wichtige Tagesniveaus
Widerstand
R1: 4352–4356 (Tatsächliches Tageshoch, starker kurzfristiger Widerstand)
R2: 4360–4380 (Starker mittelfristiger Widerstandsbereich)
Unterstützung
S1: 4315–4320 (Direkte nahe Unterstützung, Einstiegsbereich für Long-Positionen)
S2: 4285–4300 (Halslinien-Unterstützung, Trennlinie zwischen Bullen und Bären)
Handelsstrategie:
Kauf 4315 - 4325
SL 4280
TP 4340 - 4360 - 4380
Verkauf 4355 - 4360
SL 4362
TP 4330 - 4290 - 4250
XAU/USD – Swing Short (Setup) | Fällt gold jetzt endgültig?XAU/USD – Swing Short (Setup)
Gold steht aktuell wiedermal an einer sehr wichtigen Schwelle, weil wir hier nicht nur eine kleine Intraday-Schwäche sehen, sondern weiterhin in einem übergeordnet bearishen Kontext handeln. Der Markt hat zuvor essenzielle Daily-Supports verloren – darunter mehrere Daily-FVGs, den gesamten Volumen-Peak inklusive POC und damit einen Bereich, der die vorherige Struktur eigentlich hätte halten müssen.
Nach diesem Bruch wurde Gold impulsiv bis in unser Liquiditätsziel abverkauft, welches durch eine signifikante Wick im Daily-Chart definiert wurde. Dort hat der Markt dann tatsächlich Support innerhalb einer von uns vorgesehenen Daily-Support-FVG gefunden und eine starke Gegenbewegung gestartet.
Diese Gegenbewegung wirkt aktuell aber eher wie ein Retracement innerhalb des bestehenden Abwärtstrends und nicht wie ein echter Trendwechsel. Der Grund dafür ist, dass Gold im Bereich der aktuellen Daily-Down-Trendline (blaue Linie) sowie im Golden Pocket der aktuellen Spanne abgefangen und rejected wurde. Zusätzlich wird dieser Widerstandsbereich durch Volumen und eine Daily-Widerstands-FVG (rote Box) unterstützt.
Damit haben wir im Daily-Chart ein klares Bild: Gold befindet sich weiterhin im Abwärtstrend, hat sein Retracement möglicherweise abgeschlossen und könnte nun erneut in Richtung eines tieferen Tiefs laufen.
Für den eigentlichen Short brauchen wir jetzt aber noch eine interne Bestätigung im 1h-Chart. Diese liegt aktuell in der 1h-FVG (blaue Box) unter uns, welche die aktuelle Struktur noch aufrechterhält. Solange diese FVG hält, kann Gold kurzfristig weiter stabil bleiben oder erneut nach oben reagieren.
Interessant wird der Trade erst, wenn Gold diese 1h-FVG (blaue Box) klar bricht, dann hätten wir nicht nur den übergeordneten Daily-Widerstand bestätigt, sondern auch intern den letzten wichtigen Support der aktuellen Erholung verloren.
Sollten wir also einen klaren Bruch dieser Zone sehen, würden wir nicht direkt in den Abverkauf shorten, sondern den anschließenden Re-Test der gebrochenen 1h-FVG (blaue Box) abwarten - wenn diese Zone dann als Widerstand reagiert und Gold keine Stärke mehr aufbauen kann, wäre das unser Short Entry.
Das erste Ziel liegt anschließend im Bereich der nächsten internen Liquidität unter uns - sollte diese ebenfalls gebrochen werden, wäre das größere Ziel erneut der Bereich der Daily-Support-FVG und der darunterliegenden Liquiditätszone, aus welcher die letzte Gegenbewegung gestartet ist.
Zusammengefasst: Gold hat übergeordnet wichtige Supports verloren, wurde nach dem Abverkauf nur aus einer Daily-Support-Zone heraus retraced und ist nun am Daily-Widerstand rejected worden. Der Short wird für uns aber erst dann wirklich interessant, wenn auch die aktuelle 1h-FVG (blaue Box) bricht und der Re-Test als Widerstand bestätigt wird.
Solltet ihr noch Fragen hierzu haben, stehe ich euch jederzeit im 🟡︱trading-chat zur Verfügung, den Chart findet ihr bei 🧩︱trading-charts.
Tag: @everyone
XAUUSD: Konsolidierung über 4242, Erholung auf 4329 erwartet.XAUUSD bewegt sich aktuell seitwärts knapp unterhalb einer absteigenden Trendlinie. Der Kurs notiert derzeit bei etwa 4330,820 nach einer starken Erholung vom vorherigen Tief. Anstelle einer direkten Aufwärtsbewegung tritt der Markt jedoch in eine kurzfristige Konsolidierungsphase ein.
Die Marke von 4242,000 stellt eine wichtige Unterstützung im Chart dar. Sollte der Kurs bis zu diesem Bereich zurückfallen, ohne ihn zu durchbrechen, könnten Käufer hier zurückkehren, um die Korrekturstruktur zu verteidigen. In diesem Fall ist eine Erholung von XAUUSD in den Bereich von 4329,000 bis 4330,000 wahrscheinlich, bevor die absteigende Trendlinie durchbrochen werden kann.
Ein positives Zeichen ist, dass der Kurs keine neuen Tiefststände mehr erreicht und das Handelsvolumen in der Konsolidierungszone nachlässt. Dies deutet darauf hin, dass die Verkäufer noch nicht genügend Stärke gewonnen haben, um den Kurs weiter nach unten zu drücken.
Referenzstrategie:
KAUFEN: 4.242.000 – 4.270.000
Stop-Loss: Unter 4.210.000
Maximaler Verlust: 4.329.000
XAUUSD D1: Behält der Abwärtskanal die Kontrolle – Ziel 3.900 USIm D1-Chart bewegt sich XAUUSD weiterhin innerhalb eines Abwärtskanals, der seit dem historischen Hoch besteht. Trotz einer technischen Erholung bleibt der Preis unter den langfristigen gleitenden Durchschnitten und hat die übergeordnete Abwärtsstruktur noch nicht durchbrochen.
Bemerkenswert ist, dass die jüngste Erholung den Preis lediglich in die Mitte des Kanals zurückgeführt hat. Sollten die Käufer nicht genügend Momentum aufbauen, könnte der Verkaufsdruck bald zurückkehren und Gold in Richtung der wichtigen Unterstützung bei 3.910 USD drücken.
Einstiegsfokus:
Verkaufssignale beobachten, solange der Preis innerhalb des Abwärtskanals abgewiesen wird.
Invalidation:
Das bärische Szenario verliert seine Gültigkeit, wenn der Preis die Oberkante des Kanals klar und nachhaltig durchbricht.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
XAUUSD D1: Ist die Trendwende bereits abgeschlossen?Der D1-Chart zeigt, dass die langfristige Aufwärtsstruktur nach einem BOS im Bereich des Hochs gebrochen wurde. Seitdem bildet Gold kontinuierlich tiefere Hochs und bleibt unter wichtigen Widerstandszonen.
Derzeit befindet sich der Preis nach dem starken Rückgang in einer technischen Erholung, handelt jedoch weiterhin unter der nächstgelegenen Angebotszone. Gelingt es nicht, diesen Widerstandsbereich zurückzuerobern, könnte XAUUSD seine Abwärtsbewegung in Richtung der Unterstützung bei 3.900 USD fortsetzen.
Einstiegsfokus:
Rücksetzer beobachten, um Handelsmöglichkeiten in Richtung des übergeordneten Abwärtstrends zu suchen.
Invalidation:
Das bärische Szenario würde an Stärke verlieren, wenn der Preis mit einer starken Tageskerze über dem nächstgelegenen Widerstand schließt.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
DAX Tagesausblick 17. Juni – All Eyes on FOMC!!!Fundamentale geopolitische Lage
Die Märkte bleiben weiterhin vollständig auf die Entwicklungen im Nahen Osten fokussiert. Nachdem in den vergangenen Tagen erste Hinweise auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran bekannt wurden, verdichten sich nun die Anzeichen für ein vorläufiges Abkommen. Nach verschiedenen Reuters-Berichten soll in den kommenden Tagen ein Memorandum of Understanding veröffentlicht werden, das zunächst einen 60-tägigen Waffenstillstand als Grundlage für weitere Verhandlungen schaffen soll.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Wiederöffnung der Straße von Hormuz, mögliche Lockerungen von Sanktionen, der Umgang mit eingefrorenen Vermögenswerten, zukünftige Öl-Exporte sowie langfristige Regelungen rund um das iranische Atomprogramm. Gleichzeitig bleibt die Lage jedoch komplex. Themen wie die Urananreicherung, Sicherheitsgarantien für die Region, die zukünftige Rolle Israels, mögliche Entschädigungen für Kriegsschäden sowie die konkrete Umsetzung eines dauerhaften Friedensabkommens sind weiterhin ungeklärt.
Entsprechend preisen die Märkte aktuell zwar eine deutliche Entspannung ein, von einem finalen Deal kann jedoch noch nicht gesprochen werden. Reuters berichtete zudem, dass die USA bereits Maßnahmen ergreifen, um den Ölfluss durch die Region aufrechtzuerhalten und dabei teilweise Methoden nutzen, die bisher eher mit iranischen Sanktionsumgehungen in Verbindung gebracht wurden. Gleichzeitig zeigen die Schlagzeilen rund um Israel, den Libanon, den Iran sowie die Gespräche auf G7-Ebene, wie eng geopolitische Entwicklungen aktuell mit den Finanzmärkten verknüpft sind.
Für die Märkte bleibt deshalb entscheidend, ob aus dem aktuellen Waffenstillstand tatsächlich ein belastbarer Friedensprozess entsteht oder ob die offenen Streitpunkte erneut zu Unsicherheit führen.
Fundamentaldaten gestern
Der gestrige Handelstag stand eher im Zeichen geopolitischer Entwicklungen als neuer makroökonomischer Überraschungen. Die europäischen ZEW-Konjunkturerwartungen fielen deutlich besser aus als erwartet und signalisierten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Stimmung in Deutschland sowie der Eurozone.
Auf US-Seite sorgten die schwachen Housing Starts sowie rückläufige Baugenehmigungen für Hinweise auf eine gewisse Abkühlung im Immobiliensektor. Gleichzeitig wurden die Erwartungen an das US-Wachstum leicht nach unten angepasst. Insgesamt handelte es sich jedoch eher um Daten mit mittlerem Einfluss auf die Märkte, während die Aufmerksamkeit bereits klar auf die heutigen Inflationsdaten und vor allem die FOMC-Sitzung gerichtet war.
Fundamentaldaten heute
Heute steht einer der wichtigsten Handelstage der gesamten Woche an.
Bereits um 12:00 Uhr erhalten wir die finalen europäischen Inflationsdaten. Die Verbraucherpreise der Eurozone werden aktuell bei 3,2 % gegenüber dem Vorjahr erwartet, nachdem zuletzt ebenfalls 3,2 % gemeldet wurden. Hier wird sich zeigen, wie hartnäckig der Inflationsdruck innerhalb Europas aktuell tatsächlich ist und bleibt.
Besonders interessant dürfte zudem die Kerninflation werden. Der Core CPI, welcher Energie- und Lebensmittelpreise ausklammert, wird bei 2,5 % erwartet. Da dieser Wert häufig als besserer Indikator für die tatsächliche Inflation gilt, dürfte die EZB diesen Bereich besonders genau beobachten.
Beim monatlichen CPI-Wert wird lediglich ein Anstieg von 0,1 % erwartet, nachdem im Vormonat noch deutlich höhere Werte gemeldet wurden. Der Markt geht hier also von einer deutlichen Abschwächung des kurzfristigen Inflationsdrucks aus.
Zusätzlich wird EZB-Präsidentin Christine Lagarde sprechen. Aussagen zur Geldpolitik, Inflation oder möglichen Zinsschritten könnten insbesondere für Euro, Anleihen und europäische Indizes relevant werden.
Am Nachmittag rücken dann die US-Retail-Sales-Daten in den Fokus. Die Retail Sales messen die Veränderung der gesamten Einzelhandelsumsätze und gelten als einer der wichtigsten Indikatoren für die Konsumausgaben der Verbraucher. Da der private Konsum den größten Teil der US-Wirtschaft ausmacht, werden diese Zahlen von der FED besonders genau beobachtet.
Höhere Werte als erwartet würden auf eine weiterhin starke Wirtschaft und robuste Nachfrage hindeuten. Das könnte den Inflationsdruck erhöhen und die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Zinssenkungen reduzieren. Entsprechend wäre ein deutlich stärkerer Wert tendenziell eher bearish für Risk Assets.
Schwächere Werte hingegen würden auf eine nachlassende Konsumnachfrage hindeuten, den Druck auf die FED erhöhen und die Hoffnung auf zukünftige Zinssenkungen stärken. Dies wäre grundsätzlich eher positiv für Aktien und andere Risk Assets.
Im weiteren Tagesverlauf folgen noch Retail Control, Core Retail Sales, Retail Inventories ex Auto, Pending Home Sales sowie die US-Rohöllagerbestände. Letztere bleiben aktuell aufgrund der Nahost-Thematik besonders interessant. Grundsätzlich wirken sinkende Lagerbestände unterstützend für den Ölpreis, wobei die geopolitische Entwicklung derzeit den deutlich größeren Einflussfaktor darstellt.
Der absolute Fokus des Tages liegt jedoch auf dem Abend.
Dort erhalten wir:
• FOMC Statement
• Fed Interest Rate Decision
• FOMC Economic Projections
• Updated Dot Plot
• Interest Rate Projections
Anschließend folgt die Pressekonferenz mit Fed-Chef Kevin Warsh.
Hier entscheidet sich, wie die Märkte die zukünftige Zinspolitik der FED einschätzen werden. Für die verschiedenen FOMC-Szenarien, die Interpretation des Dot Plots sowie die möglichen Auswirkungen auf DAX, Nasdaq, S&P 500, US30, Dollar und Bitcoin habe ich gestern bereits ein ausführliches Video auf TradingView veröffentlicht. Wer sich auf den heutigen Abend vorbereiten möchte, sollte sich dieses unbedingt ansehen.
Märkte und Korrelationen im Überblick
Am deutlichsten zeigt sich die aktuelle Marktstimmung weiterhin im Ölpreis. US Oil verlor gestern weitere 5,7 % und schloss unterhalb der wichtigen 77-Dollar-Marke. Aktuell notiert der Markt bereits im Bereich von 74,7 Dollar und setzt damit die Abwärtsbewegung der vergangenen Tage konsequent fort.
Damit bestätigt sich weiterhin das Szenario einer zunehmenden geopolitischen Entspannung. Je näher die Region einem tatsächlichen Abkommen kommt, desto stärker verschwindet die eingepreiste Risikoprämie aus dem Ölmarkt. Sollte der Deal in den kommenden Tagen tatsächlich finalisiert werden, halte ich einen Rücklauf in Richtung der 70-Dollar-Zone weiterhin für realistisch.
Die US-Staatsanleihen zeigten zuletzt ebenfalls leichte Schwäche. Heute Abend wird sich entscheiden, ob die FED eher hawkisch oder dovish auftritt. Weniger Zinssenkungserwartungen würden die Renditen tendenziell steigen lassen, während eine dovishere FED die Anleihen unterstützen könnte.
Der US-Dollar-Index schloss gestern erneut schwach und bewegt sich aktuell weiterhin im Bereich der wichtigen 99,5er Zone. Für mich wird entscheidend sein, ob zunächst das gestrige Tief und anschließend auch das Tief vom Montag unterschritten werden. Sollte gleichzeitig ein belastbarer Nahost-Deal zustande kommen und die FED eher dovish auftreten, halte ich auch einen Rücklauf in Richtung der 99er Marke für realistisch.
Der Volatilitätsindex notiert aktuell bei 16,42 Punkten. Damit bleibt die Volatilität weiterhin völlig normal und deutlich unterhalb der kritischen 20-Punkte-Marke. Die Marktteilnehmer zeigen aktuell keine Anzeichen von Panik oder außergewöhnlicher Risikoaversion.
Risk Assets und Korrelationen im Überblick
Bei Bitcoin haben wir nach mehreren bullishen Handelstagen erstmals wieder eine bearishe Tageskerze gesehen. Für mich wird nun entscheidend, ob die Zone um 65.200 USD gehalten werden kann. Ein Bruch unter die Tiefs von Montag und Dienstag könnte kurzfristig eine weitere Bewegung in Richtung 64.500 USD auslösen.
Für neue bullische Impulse müssen die Käufer hingegen zunächst die Hochs im Bereich von 67.400 USD zurückerobern. Übergeordnet bleibt der Markt weiterhin konstruktiv, kurzfristig wird jedoch auch hier der heutige FOMC-Abend die Richtung vorgeben.
Im S&P 500 und Nasdaq bleibt die Lage ähnlich. Die entscheidenden Szenarien habe ich bereits im gestrigen Video ausführlich vorgestellt. Beim S&P 500 bleibt für mich insbesondere der Bereich um 7.500 Punkte die zentrale Entscheidungszone für die kommenden Handelstage.
Der Nasdaq reagierte zuletzt erneut an der wichtigen 30.000er Marke. Auch hier dürfte die heutige FED-Sitzung den nächsten größeren Impuls liefern.
Der US30 bleibt aktuell der stärkste der großen US-Indizes. Gestern wurden erneut neue Allzeithochs markiert und die Tageskerze schloss oberhalb der wichtigen 52.000-Punkte-Marke. Bereits in den vergangenen Tagen hatte ich darauf hingewiesen, dass ein nachhaltiger Ausbruch über 52.000 Punkte Potenzial bis in den Bereich von 52.500 Punkten eröffnen könnte. Mit einem erfolgreichen Nahost-Deal und einer dovishen FED bleibt dieses Szenario weiterhin auf dem Tisch.
DAX charttechnische Analyse
Der DAX zeigte gestern einen überraschend schwachen Tagesabschluss. Nachdem zunächst das Tageshoch vom Montag überschritten wurde, setzte im weiteren Verlauf deutlicher Verkaufsdruck ein. Die Tageskerze schloss schließlich wieder unterhalb der wichtigen 24.800-Punkte-Zone.
Für mich bleibt diese Marke heute die zentrale Unterstützung. Solange sich der Markt oberhalb von 24.800 Punkten halten kann, bleibe ich grundsätzlich konstruktiv eingestellt.
Etwas vorsichtiger würde ich werden, wenn das gestrige Tagestief bei 24.720 Punkten unterschritten wird. In diesem Fall könnte sich die Korrektur zunächst bis in den Bereich von 24.650 Punkten ausweiten, wo das nächste relevante Unterstützungsniveau wartet.
Auf der Oberseite bleibt das gestrige Tageshoch bei 25.112 Punkten die wichtigste Marke. Ein Ausbruch darüber könnte neue Long-Setups aktivieren, allerdings nur dann, wenn die begleitenden Fundamentaldaten sowie die heutige FED-Sitzung den Markt entsprechend unterstützen.
Sollte die FED dovisher als erwartet auftreten und die geopolitische Entspannung weiter Bestand haben, sehe ich weiterhin gute Chancen auf einen nachhaltigen Ausbruch über die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke. In diesem Szenario bleibt für mich auch das übergeordnete Ziel im Bereich von 25.500 Punkten bis Ende der Woche weiterhin realistisch.
Die Gegenseite sollte jedoch nicht vergessen werden. Sollte der Nahost-Deal scheitern oder die FED deutlich hawkischer auftreten als vom Markt erwartet, könnten wir auch deutlich stärkere Rücksetzer in den großen Indizes sehen. Genau auf diese alternativen Szenarien bin ich im gestrigen Video ausführlich eingegangen.
Keine Anlageberatung. Alle Inhalte stellen ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung dar.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag, starke Nerven für den heutigen FOMC-Abend und natürlich stabile Trades!
XAUUSD: Erholung nach ÜberverkaufXAUUSD bewegt sich nach einer technischen Erholung aus überverkauften Bereichen in einer hohen Seitwärtsspanne, ohne einen ausgeprägten einseitigen bullischen Trend. Der Tagesaufwärtstrend ist unterhalb von 4356 begrenzt. Die Märkte warten auf die Zinsentscheidung der Fed; die Kapitalströme agieren mit einer Strategie von Kaufen bei Tiefs und Verkaufen bei Hochs bei starkem Verkaufsdruck auf oberen Niveaus. Die entscheidende Unterstützung nach unten liegt bei 4300.
Wichtige Niveaus
Widerstand
R1: 4352-4356
R2: 4360-4380
Unterstützung
S1: 4325-4330
S2: 4285-4300
Handelsstrategie
Kauf: 4325-4330
SL: 4280
TP: 4352 - 4360 - 4380
Verkauf: 4352-4356
SL: 4362
TP: 4330 - 4290 - 4250
XAG/USD H1: Silber testet die EntscheidungszoneXAGUSD zeigt auf dem H1-Zeitrahmen eine positive Erholung, nachdem der Preis stark aus der Demand Zone 63.20 – 64.00 nach oben reagiert hat. Zuvor stand der Markt nach einem klaren Bearish Breakdown unter deutlichem Verkaufsdruck, doch die Käufer sind stark genug zurückgekehrt, um den Preis wieder über den EMA 34/89-Bereich zu drücken. Aktuell befindet sich der Markt in der Decision Zone rund um 69.80 – 71.00, die darüber entscheidet, ob sich diese Erholung weiter ausweiten kann.
Strategie:
Bevorzugt wird ein Long-Szenario, wenn der Preis über 69.00 – 69.30 stabil bleibt oder die Decision Zone klar nach oben durchbricht. In diesem Fall könnte sich die Aufwärtsbewegung in Richtung 72.50 – 73.00 fortsetzen.
Risiko:
Das bullische Szenario wird schwächer, wenn der Preis in der aktuellen Zone stark abgelehnt wird und wieder unter den EMA 89 bei etwa 69.00 fällt. Dann könnte XAGUSD erneut tiefere Unterstützungsbereiche testen.
Dieser Beitrag dient nur als Referenz. Treffen Sie Handelsentscheidungen stets auf Basis Ihrer eigenen Analyse.
XAUUSD: Erholung nach ÜberverkaufGold eröffnete höher und gab anschließend geringfügig nach, wobei es sich in einer ausgeprägten Seitwärtsspanne bewegte. Der aktuelle Anstieg ist lediglich eine technische Erholung aus überverkauften Niveaus, gestützt durch positive geopolitische Faktoren – keine vollständige Umkehr des bullischen Trends. Auf höheren Kursniveaus herrscht starker Verkaufsdruck, daher ist das voreilige Eingehen von Long-Positionen nicht empfehlenswert. Für den Handelstag liegen keine neuen bullischen Treiber vor; Marktkapital realisiert hauptsächlich Gewinne und handelt innerhalb der Spanne durch Verkauf bei Hochs und Kauf bei Tiefs.
Wichtige Tagesniveaus
Widerstand
R1: 4332–4335 (Tageshoch, starker kurzfristiger Widerstand)
R2: 4360–4380 (Obergrenze der vorherigen Handelsspanne, Zone mit hohem Verkaufsangebot, signifikanter Widerstandsbereich)
Unterstützung
S1: 4305–4310 (Tagestief, primäre kurzfristige Unterstützung)
S2: 4285–4290 (Trennlinie zwischen Bullen und Bären, entscheidende Halslinienunterstützung)
S3: 4200–4230 (Starker Unterstützungsbereich bei ausgeprägten Korrekturen)
Handelsstrategie
Kauf: 4305 - 4310
SL: 4280
TP: 4330 - 4360 - 4380
Verkauf: 4330 - 4335
SL: 4345
TP: 4310 - 4290 - 4250
Gold-Ausbruch oder Höchststand?Steht Gold vor einem Ausbruch oder hat der Preis seinen Höchststand erreicht?
Die Goldpreise setzten ihren starken Aufwärtstrend vom Vortag im asiatischen Handel fort.
Die Marke von 4350 US-Dollar ist sowohl eine wichtige Orientierungshilfe für technische Analysten als auch ein Widerstandsniveau für Käufer.
Positive Faktoren: Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran + steigende Erwartungen an Zinssenkungen
Schwächende Faktoren: Entgegen dem Trend reduzierte Bestände des SPDR Gold Trust + Sorgen vor einem Ausverkauf
Ein Signal ist jedoch bemerkenswert: Der weltgrößte Gold-ETF, der SPDR Gold Trust, reduzierte seine Bestände gestern um rund 1,43 Tonnen Gold. Dies deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger diese positive Kursbewegung nicht als Kaufsignal interpretierten, sondern eher als weitere Reduzierungen auf höheren Niveaus.
Trotz der starken kurzfristigen Aufwärtstendenz bleibt das zugrunde liegende Kapital relativ schwach.
Die potenziellen Auswirkungen eines Ausverkaufs nach Abschluss der Vereinbarung sollten genau beobachtet werden.
Wichtigste Punkte:
Der Vier-Stunden-Chart für Gold zeigt, dass 4363 $ kurzfristig ein präzises Widerstandsniveau darstellt.
Der gestrige Kurs stieß an diesem Niveau auf effektiven Widerstand und gab nach. Nur ein Ausbruch über 4363 $ kann eine neue, beschleunigte Aufwärtsbewegung auslösen, die 4400–4450 $ anvisiert.
Auf der Unterseite stellt die Marke von 4300–4305 $ eine wichtige Unterstützung für kurzfristige Kurskorrekturen dar. Ein Durchbruch unter 4295 $ deutet auf kurzfristige Schwäche hin, während 4233 $ den unteren Rand des Vier-Stunden-Aufwärtstrends markiert.
Meine Einschätzung: Ein erfolgreicher Ausbruch über 4360–4365 $ würde ein Kursziel von 4400–4450 $ eröffnen. Sollten mehrere Testläufe scheitern, ist eine Korrektur auf 4300–4310 $ zur Bestätigung der Unterstützung sehr wahrscheinlich.
Derzeit herrscht ein intensiver Kampf zwischen Bullen und Bären. Es wird nicht empfohlen, zu stark auf eine einzige Richtung zu setzen.
Die FOMC-Sitzung am Mittwoch wird der entscheidende Schlag sein.
Sollte Warsh eine restriktive Haltung einnehmen (Zinserhöhungen andeuten und Zinssenkungen nicht mehr erwähnen), könnten die Goldpreise auf 4250–4300 US-Dollar zurückfallen.
Bei einer neutralen Haltung (Beibehaltung des Status quo und Fokus auf Datenbeobachtung) ist mit einer kurzen Konsolidierung der Goldpreise vor einer weiteren Erholung zu rechnen.
Sollte Warsh unerwartet eine lockere Haltung einnehmen (Zinserhöhungen als weniger wahrscheinlich einstufen), wird ein Ausbruch der Goldpreise über 4400 US-Dollar mit einem Kursziel über 4500 US-Dollar erwartet.
Handelsstrategien:
1. Kaufen Sie nach einem erfolgreichen Ausbruch über 4365 US-Dollar mit einem Stop-Loss bei 4340 US-Dollar und einem Kursziel von 4400–4450 US-Dollar.
2. Kaufen Sie, wenn der Goldpreis auf 4305–4315 $ fällt, mit einem Stop-Loss bei 4280 $ und einem Kursziel von 4360–4400 $.
3. Risikofreudige Trader könnten bei 4350–4360 $ Short-Positionen eröffnen, um von der Korrektur zu profitieren. Hierfür muss jedoch ein strikter Stop-Loss bei 4380 $ und ein Kursziel von 4310 $ gesetzt werden.
Meine Einschätzung:
Gestern erholte sich der Kurs von 4035 auf 4352 $, ein Plus von über 300 $. Wir haben erneut erfolgreich Short-Positionen eröffnet und fast 50 Punkte Gewinn erzielt – ein einzelner Trade brachte fast 5000 $ ein.
Nun möchte ich die Euphorie etwas dämpfen: Die Marke von 4350 $ ist kein leicht zu durchbrechendes Widerstandsniveau.
Aus technischer Sicht zeigt der Vier-Stunden-Chart einen deutlichen Widerstand, SPDR-Fonds reduzieren ihre Bestände entgegen dem Trend, und die Fed-Sitzung ist mit Unsicherheiten behaftet.
Daher ist die heutige Strategie einfach:
Verfolgen Sie den Kurs nicht vor einem Ausbruch; warten Sie auf eine Bestätigung durch einen Rücksetzer, bevor Sie in den Markt einsteigen.
Halten Sie Ihr Kapital bereit und warten Sie die Bekanntgabe der Fed-Sitzung ab; kaufen Sie entweder beim Rücksetzer oder bauen Sie Ihre Position nach dem Ausbruch aus. So oder so haben Sie die Situation unter Kontrolle.
Gold konsolidiert – Richtung nach FOMC-Sitzung entscheidendZuvor stieg Gold ausgehend vom Tief bei 4023 kontinuierlich an und erreichte einen Höchststand um 4369. Heute endete der Aufwärtstrend, der Kurs korrigiert leicht und bewegt sich in einer Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau.
Bullische Faktoren
Die Spannungen im Nahen Osten haben sich entspannt, fallende Ölpreise senken den Inflationsdruck. Weltweite Zentralbanken kaufen langfristig fortlaufend Gold und stützen damit den Boden des Goldkurses. Die hohe US-Verschuldung spricht langfristig gegen hohe Zinsen, was
Gold begünstigt.
Kurzfristige bärische Faktoren
Nach mehrtägigen starken Anstiegen ist eine korrigierende Gegenbewegung fällig. Durch die Entspannung im Nahen Osten gibt es keine neuen bullischen Nachrichten. Vor der Fed-Zinssitzung warten die Marktteilnehmer ab, Kapital scheut sich vor Käufen auf hohem Niveau.
Technische Marken
Der erste Widerstandsbereich liegt bei 4350 bis 4370. Um weiter steigen zu können, muss Gold diesen Bereich dauerhaft überwinden. 4400 ist eine wichtige mittelfristige Marke; ein Durchbruch hier öffnet den vollen Aufwärtstrend der aktuellen Erholung.
Unterstützung nach unten: Der kurzfristige Support liegt bei 4290–4300, bei einem Rücklauf entsteht hier meist Kaufinteresse. 4265 ist die zentrale Unterstützungslinie dieser Erholungsbewegung.
Handelsstrategie
Kaufen bei Rücksetzern auf 4290–4300
Stop-Loss unter 4280
Zielmarken 4330–4350
XAU/USD - Short (Setup)Gold befindet sich auf den übergeordneten Time-Frames aktuell in einer klaren Widerstandssituation und erhält Druck von einer Daily-Widerstands-FVG sowie der aktuellen Daily-Down-Trendline.
Allgemein ist das Momentum rund und Gold und Silber aber trotzdem sehr stark, weshalb wir vorsichtig mit 🔴Short Positionen sein sollten und diese nur mit ausreichend Kontext und Bestätigung eingehen sollten.
Aktuell befinden wir uns aber in einer potenziell starken 🔴Short-Option, da wir nicht nur bereits diverse Liquiditäts-Ziele aus dem Chart genommen haben, sondern zudem von einer 15min- sowie 1h-FVG (🔴rote Box) aufgehalten werden, welche sich im Golden-Pocket der Abwärtsspanne befindet.
Der Widerstand ist also massiv und bereits bestätigt - nun müssen wir nur noch das Momentum durch den Bruch der unter uns liegenden 5min-FVG (🟢grüne Box) bestätigen, welche bereits mehrmals angelaufen wurde und die 1min-POCs beherbergt. Der allgemeine 5min-POC befindet sich zwar NICHT in der aktuellen Struktur, der Session-POC mittlerweile aber schon, weshalb ich das Setup als vollständig valide ansehen würde.
Sollten wir den Support der 5min-FVG (🟢grüne Box) also brechen, würde ich den nächsten re-Test der unteren Hälfte der FVG als 🔴Short Entry nutzen und das SL an die Highs ziehen.
Bei Fragen zu diesem Setup stehe ich euch im 🟡︱trading-chat zur Verfügung, den Chart findet ihr bei 🧩︱trading-charts.
Ich wünsche euch viel Erfolg und melde mich schnellstmöglich mit einem Update zurück!
Tag: @everyone
FOMC Spezial: Die wichtigsten Szenarien für DAX, Nasdaq & SPXDas morgige FOMC-Meeting dürfte eines der wichtigsten Ereignisse dieser Handelswoche werden.
Während der Markt eine Zinspause mittlerweile nahezu vollständig eingepreist hat, richtet sich der Fokus auf den neuen Dot Plot, die Economic Projections, das FOMC Statement sowie die anschließende Pressekonferenz von Fed-Chairman Kevin Warsh.
In diesem Video analysieren wir:
* Die aktuellen Erwartungen des Marktes vor dem FOMC-Meeting
* Das CME FedWatch Tool und die eingepreisten Zinserwartungen
* Den Dot Plot und warum er für die Märkte so wichtig ist
* Die Summary of Economic Projections (GDP, Inflation, Arbeitsmarkt, Zinspfad)
* Dovishe, neutrale und hawkishe Szenarien für die FED
* Die möglichen Auswirkungen auf DAX, Nasdaq, S&P 500 und Dow Jones
* Die aktuelle Risk-On-Stimmung an den Märkten
* Die Bedeutung der geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten
* Worauf Trader morgen besonders achten sollten
Die morgige Marktreaktion wird vermutlich weniger von der eigentlichen Zinsentscheidung, sondern vielmehr vom Ausblick der FED für die kommenden Monate bestimmt werden.
Wünsche euch viel Erfolg morgen und stabile Trades!
XAUUSD: Rücksetzer auf Support, Ziel 4.460Gold hat sich von seinen Tiefstständen unter 4.100 deutlich erholt und notiert aktuell bei rund 4.344,075. Der Kurs hat den EMA34 bei 4.275,416 überschritten und nähert sich dem EMA89 bei etwa 4.354,188, was darauf hindeutet, dass die Käufer allmählich wieder die Kontrolle übernehmen.
Der wichtigste Bereich liegt bei 4.288,000. Dies ist die nächste Unterstützungszone und deckt sich mit dem Kursbereich, in dem laut Chartanalyse die Käufer bei einer Korrektur voraussichtlich zurückkehren werden. Sollte der Kurs diesen Bereich nicht unterschreiten, könnte XAUUSD weitere höhere Tiefs bilden und sich der Widerstandszone bei 4.460,000 nähern.
Auch der makroökonomische Kontext stützt dieses Szenario: Gold profitiert von einem schwächeren US-Dollar und der Erwartung einer weniger restriktiven Geldpolitik der Fed nach den Nachrichten zum US-Iran-Konflikt. Der Bereich zwischen 4.460 und 4.500 stellt jedoch weiterhin einen starken Widerstand dar. Daher benötigt die Aufwärtsdynamik eine klare Bestätigung, bevor dieser Bereich angesteuert wird.
Empfohlene Strategie:
Kauf: 4.288.000 – 4.320.000
Stop-Loss: unter 4.250.000
Gewinnziel: 4.460.000
Bitcoin ist nach oben ausgebrochenBitcoin hat nach einer beeindruckenden Aufwärtsserie eine Korrektur erlebt. Aber achtet genau darauf: Diese Korrektur war kontrolliert, flach und langsam. Genau die Art von Bewegung, bei der sich eine Flagge bildet.
Als der Kurs mit einer starken Kerze über diese Struktur ausgebrochen ist, wurde das Bild deutlich klarer. Die Käufer sind nicht verschwunden. Sie haben lediglich neue Energie gesammelt.
Für mich bleibt der Trend weiterhin bullish. Das nächste Ziel ist ein erneuter Test des jüngsten Hochs, und wenn das Momentum anhält, wird die Zone um 68.000 ein wichtiger Bereich sein, den man beobachten sollte.
Diese Idee wird ungültig, wenn der Kurs dreht und unterhalb der Flaggenstruktur schließt.
EURAUD: Doppelboden, das Signal bereitet sich vorDer Markt spricht nie direkt. Aber wenn man genau hinschaut, hinterlässt er immer Spuren.
Nach einem langen Rückgang scheinen die Verkäufer nach und nach an Stärke verloren zu haben. Sie drückten den Preis mit Nachdruck auf ein erstes Tief, doch die Käufer waren bereits dort und absorbierten still jede Verkaufswelle. Der Kurs erholte sich, erreichte die Nackenlinie und wurde anschließend ein zweites Mal nach unten gedrückt.
Diesmal wurde jedoch ein höheres Tief gebildet.
Genau das wollte ich sehen.
Die Doppelbodenformation nimmt nun Gestalt an, und die Nackenlinie im Bereich von 1.6430 ist derzeit das einzige Niveau, das ich genau beobachte. Ein klarer Ausbruch über diese Zone, bestätigt durch einen Kerzenschluss, wäre das Signal, auf das ich für einen Einstieg warte. Das Ziel liegt bei 1.64648.
Noch keine Position. Ich warte darauf, dass der Markt die Bewegung selbst bestätigt.
Denn selbst das schönste Setup wird zu einem schlechten Setup, wenn man zu früh einsteigt.
Dies ist lediglich meine persönliche Einschätzung auf Basis der Chartanalyse und keine Finanzberatung. Denkt immer zuerst an euer Risikomanagement, bevor ihr an Gewinne denkt.
DAX Tagesausblick 16. Juni – 25.000er Marke im Fokus!!!Geopolitische Lage
Die geopolitische Lage bleibt weiterhin das dominierende Thema an den Finanzmärkten. Nach den zahlreichen Meldungen vom Wochenende halten die Märkte an der Erwartung fest, dass die USA und der Iran den eingeschlagenen Deeskalationskurs fortsetzen und die Straße von Hormus schrittweise wieder geöffnet wird.
Neue Details zum Memorandum zwischen beiden Seiten wurden zuletzt nur vereinzelt bekannt. Während die tatsächliche Umsetzung des Deals weiterhin Zeit benötigen dürfte, preisen die Märkte aktuell vor allem die sinkende Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation ein. Entsprechend bleibt der Einfluss auf Öl, Staatsanleihen und Risk Assets vorerst positiv. Solange keine negativen Überraschungen folgen, bleibt das fundamentale Umfeld für Aktienmärkte grundsätzlich unterstützend.
Fundamentale Wirtschaftsdaten
Aus fundamentaler Sicht dürfte der heutige Handelstag vergleichsweise ruhig verlaufen. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich bereits auf die morgigen US-Daten sowie die FED-Zinsentscheidung.
In der asiatischen Sitzung sorgte vor allem die Bank of Japan für Aufmerksamkeit. Die BOJ erhöhte ihren Leitzins wie erwartet um 25 Basispunkte auf 1,00 % und setzt damit ihren historischen Kurswechsel fort. Höhere japanische Zinsen können mittelfristig Auswirkungen auf globale Liquiditätsströme und Carry Trades haben, kurzfristig wurde die Entscheidung allerdings weitgehend erwartet und bislang gut vom Markt aufgenommen.
Heute stehen in Europa unter anderem die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die Eurozone auf dem Kalender. Zusätzlich wird EZB-Mitglied Philip Lane sprechen. Marktteilnehmer achten weiterhin darauf, wie die Europäische Zentralbank die zuletzt rückläufigen Inflationsdaten und die Entwicklung der Energiepreise bewertet.
Aus den USA folgen am Nachmittag unter anderem die Daten zu den Housing Starts, Building Permits sowie Import- und Exportpreisen. Größere Marktbewegungen werden hiervon aktuell allerdings nicht erwartet.
Der eigentliche Fokus bleibt klar auf Mittwoch gerichtet. Dann stehen die US-Retail-Sales, die Core Retail Sales sowie die FOMC-Zinsentscheidung inklusive Pressekonferenz von Jerome Powell an. Diese Termine dürften die Richtung für die zweite Wochenhälfte maßgeblich bestimmen.
Ein weiterer wichtiger Faktor bleibt der Ölmarkt. Nach dem massiven Rückgang der geopolitischen Risikoprämie notierte Öl zuletzt auf dem tiefsten Niveau seit mehreren Wochen. Die Märkte handeln aktuell die Erwartung einer verbesserten Versorgungslage und sinkender Inflationsrisiken, was Risk Assets zusätzlich unterstützt.
Interessant bleibt zudem die Meldung, dass die strategischen Ölreserven der USA auf den niedrigsten Stand seit 43 Jahren gefallen sind. Grundsätzlich wäre dies ein bullisher Faktor für den Ölmarkt, da die USA im Falle neuer Angebotsschocks deutlich weniger Puffer besitzen. Aktuell wird diese Entwicklung jedoch von der geopolitischen Entspannung rund um den Iran-Deal überlagert, weshalb der Markt den Fokus weiterhin auf die mögliche Wiederöffnung der Straße von Hormus und eine Verbesserung der globalen Ölversorgung legt.
Wichtig ist aber zu verstehen, sollten wir doch keinen Deal bekommen, oder weitere Eskalation im Nahen Osten enstehen, könnte all das wieder eingepreist werden und die schnellen Anstiege in Risk Assets abverkauft werden.
Kapitalflüsse & Risikobereitschaft der Märkte
Ein weiterer wichtiger Punkt bleibt die anhaltend hohe Risikoaffinität der Investoren. Besonders deutlich zeigt sich das aktuell am Beispiel von SpaceX. Seit dem IPO ist die Aktie um rund 59 % gestiegen und notiert inzwischen bei einer Marktkapitalisierung von rund 2,5 Billionen US-Dollar. Allein in den vergangenen Handelstagen flossen enorme Kapitalmengen in das Unternehmen, obwohl die Bewertung gemessen an klassischen Fundamentaldaten weiterhin extrem ambitioniert erscheint. Der Markt fokussiert sich aktuell deutlich stärker auf zukünftiges Wachstum, Marktführerschaft und Visionen als auf kurzfristige Gewinne oder Bewertungskennzahlen.
Auch bei Nvidia bleibt die Risikobereitschaft der Anleger sichtbar. Das Unternehmen konnte laut aktuellen Berichten eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach seiner jüngsten Anleiheemission verzeichnen. Investoren signalisierten dabei Interesse im Volumen von rund 85 Milliarden US-Dollar. Dies zeigt, dass Liquidität weiterhin reichlich vorhanden ist und große Technologieunternehmen nach wie vor nahezu unbegrenzten Zugang zu Kapital haben.
Insgesamt unterstreichen diese Entwicklungen das aktuell sehr konstruktive Umfeld für Risk Assets. Trotz geopolitischer Unsicherheiten, hoher Bewertungen und der bevorstehenden FED-Sitzung bleibt die Kapitalzufuhr in wachstumsstarke Technologie- und KI-Unternehmen ungebrochen. Das spricht weiterhin für ein grundsätzlich bullisches Sentiment an den Aktienmärkten.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Im Ölmarkt bleibt das Bild für mich weiterhin bearish. Trotz der massiven geopolitischen Schlagzeilen konnte sich der Markt nicht nachhaltig oberhalb der Hochs etablieren. Gestern schloss WTI bereits bei rund 81,10 Dollar und notiert aktuell im Bereich von 80,45 Dollar.
Mit der Entspannung im Nahen Osten verschwindet ein wesentlicher Teil der geopolitischen Risikoprämie. Entsprechend bleiben für mich die nächsten relevanten Ziele die Bereiche um 79 Dollar sowie anschließend 77 Dollar. Kurzfristig könnte es zwar jederzeit noch zu einem Rücklauf in Richtung 84 Dollar kommen, insbesondere falls neue Schlagzeilen zur Umsetzung des Iran-Deals erscheinen. Übergeordnet bleibt mein Bias jedoch klar bearish.
US-Staatsanleihen
Bei den US-Bonds konnten die gestrigen Gap-Downs überraschend schnell wieder aufgeholt werden. Die Anleihemärkte zeigen weiterhin Kaufinteresse, während die Renditen auf erhöhtem Niveau verbleiben.
Entscheidend dürfte nun die morgige FED-Sitzung werden. Vor allem die Aussagen Warshs werden darüber entscheiden, ob die Märkte wieder stärker auf Zinssenkungen setzen oder ob die höheren Renditen vorerst Bestand haben.
Dollar Index (DXY)
Im Dollar bleibt die Lage weiterhin spannend. Der Bereich um 99,50 Punkte wurde erneut erfolgreich verteidigt. Gleichzeitig konnte das gestrige Tageshoch bereits überschritten werden.
Für mich bleibt die aktuelle Range zwischen 99,50 und 100 Punkten entscheidend. Ein Ausbruch über 100 Punkte könnte den Dollar kurzfristig stärken. Ein Bruch unter 99,50 würde dagegen weiteres Abwärtspotenzial eröffnen. Die morgige FED dürfte auch hier die Richtung vorgeben.
VIX
Der Volatilitätsindex setzte seinen Rückgang gestern konsequent fort und verlor erneut über 8 %. Aktuell notiert der VIX bei rund 16,20 Punkten.
Das zeigt sehr deutlich, wie stark die Risikoaversion zuletzt zurückgegangen ist. Für die Aktienmärkte bleibt dies ein klar unterstützender Faktor.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia bleibt weiterhin eines der stärksten Assets am Markt. Nachdem die Unterstützung im Bereich von 200 Dollar erfolgreich verteidigt wurde, notiert die Aktie inzwischen wieder bei rund 212 Dollar.
Solange wir oberhalb dieser Zone bleiben, bleibt mein Bias klar bullish. Der KI-Boom zeigt weiterhin keinerlei Schwächeanzeichen und Nvidia bleibt das Aushängeschild dieses gesamten Trends. Zusätzlich sorgt die enorme Euphorie rund um den erfolgreichen SpaceX-Börsengang weiterhin für positives Sentiment im Technologie- und KI-Sektor.
Neue Allzeithochs bleiben aus meiner Sicht weiterhin das wahrscheinlichere Szenario, solange die Fundamentalen und Geopolitischen Daten dieses Bild stützen.
Bitcoin
Bitcoin konnte sich ebenfalls stabilisieren und zeigte zuletzt wieder leichte Stärke. Die geopolitische Entspannung wurde grundsätzlich positiv aufgenommen, dennoch bleibt Bitcoin aktuell eher im Fahrwasser der allgemeinen Risk-On-Bewegung.
Eine größere Richtungsentscheidung bleibt hier erstmal aus, ich sehe übergeordnet weiterhin einen sehr intakten Abwärtstrend.
S&P 500
Der S&P 500 bleibt beeindruckend stark. Gestern wurde erneut ein neues Allzeithoch markiert und die 7.500-Punkte-Marke erfolgreich verteidigt.
Für mich ergeben sich aktuell zwei interessante Szenarien. Entweder wir sehen weitere Fortsetzungskäufe über dem gestrigen Tageshoch oder wir erhalten noch einmal einen Rücksetzer in Richtung 7.500 Punkte, der anschließend neue Long-Chancen eröffnet.
Das übergeordnete Bild bleibt klar bullish.
Nasdaq
Auch der Nasdaq präsentiert sich weiterhin extrem stark. Der Index konnte direkt über die psychologisch wichtige 30.000-Punkte-Marke springen und notiert inzwischen nur noch knapp unter seinen Allzeithochs.
Aktuell fehlen lediglich rund 0,8 % bis zu neuen Rekordständen. Über dem gestrigen Tageshoch bleibe ich klar auf der Long-Seite. Alternativ wäre ein Rücklauf in Richtung 30.000 Punkte ebenfalls eine interessante Kaufzone.
Dow Jones
Der Dow Jones konnte gestern ebenfalls neue Allzeithochs markieren. Die 52.000-Punkte-Zone wurde nahezu punktgenau angelaufen und bestätigt.
Für weitere Long-Einstiege bleiben die Bereiche um 51.500 Punkte sowie ein möglicher Ausbruch über 52.000 Punkte besonders interessant.
DAX – 25.000er Marke im Fokus
Im DAX zeigte sich gestern ein etwas anderes Bild als in den amerikanischen Indizes. Zwar eröffnete der Markt mit einem starken Gap-Up, allerdings konnten die Käufer die Dynamik im Tagesverlauf nicht vollständig verteidigen.
Im Bereich von 25.000 Punkten wurde der Markt erstmal abverkauft. Dennoch bleibt die übergeordnete Struktur konstruktiv.
Besonders wichtig war die Reaktion auf die bereits gestern angesprochene Unterstützungszone zwischen 24.800 und 24.850 Punkten. Hier treffen aktuell das Wochenhoch der KW24, das Monatshoch April sowie das ehemalige Jahreshoch 2025 aufeinander. Der Markt reagierte dort nahezu punktgenau mit Käufen.
Für den heutigen Handel sehe ich zwei zentrale Szenarien.
Bullisches Szenario:
Sollten die Käufer die 25.000-Punkte-Marke erneut überwinden und bestätigen können, wären weitere Anstiege in Richtung 25.200 bis 25.400 Punkte durchaus denkbar.
Vorsichtiges Szenario:
Sollte die 25.000er Marke erneut als Widerstand fungieren und wir dort wieder deutliche Verkäufe sehen, wäre zunächst Vorsicht angebracht. In diesem Fall könnte eine größere Korrektur bis in den Bereich von 24.600 bis 24.650 Punkten folgen, bevor der nächste Anlauf nach oben startet.
Trotzdem bleibt mein übergeordnetes Bild weiterhin bullish. Die geopolitische Entspannung, der Rückgang der Volatilität und die starke Entwicklung der US-Märkte sprechen aktuell weiterhin für Risk Assets.
Fazit
Der Markt bleibt klar im Risk-On-Modus. Die geopolitische Entspannung rund um den Iran-Deal sorgt weiterhin für Rückenwind, während gleichzeitig die Volatilität deutlich zurückgeht und die Aktienmärkte neue Höchststände markieren.
Heute könnte es vor dem morgigen FOMC-Entscheid durchaus etwas ruhiger werden. Die Marktteilnehmer dürften sich zunehmend auf die US-Retail-Sales und die Zinsentscheidung der FED fokussieren.
Für den DAX bleibt die 25.000er Marke der zentrale Bereich. Ein Ausbruch darüber könnte weitere Dynamik freisetzen. Scheitert der Markt erneut an dieser Zone, wären kurzfristige Rücksetzer zunächst nicht überraschend.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch allen einen erfolgreichen Handelstag und stabile Trades!
XAGUSD H1: Die Erholung verliert an SchwungXAGUSD ist nach der Reaktion aus der Demand Zone bei 63–64 deutlich gestiegen und hat den kurzfristigen Abwärtstrend durchbrochen. Der Trendline Break zeigt, dass die Käufer vorübergehend wieder Kontrolle gewonnen haben, doch der Preis beginnt aktuell im Bereich 69.8–70.0 zu stocken.
Wenn diese Zone weiterhin Verkaufsdruck erzeugt, könnte XAGUSD in Richtung 68.3 korrigieren, tiefer sogar zurück zur Zone 63–64. Hält sich der Preis dagegen stabil über den EMAs und bricht über 70.5–71.0 aus, könnte sich die Erholung weiter ausdehnen.
Referenz-Plan:
Entry: Sell bei klarer Ablehnung im Bereich 69.8–70.0
SL: Über 71.0
TP1: 68.3
TP2: 63–64
Auf Bestätigung warten, nicht dem Preis hinterherlaufen.
XAUUSD: Gold konsolidiert vor dem nächsten ImpulsNach der starken Erholung aus dem Bereich 4.030–4.050 USD handelt Gold wieder über EMA34 und EMA89. Aktuell bewegt sich der Preis jedoch seitwärts um 4.310 USD.
Die Zone 4.300–4.310 USD bleibt entscheidend. Hält Gold darüber, sind 4.350–4.380 USD und später 4.400 USD möglich. Fällt der Preis unter 4.280 USD, könnte eine Korrektur Richtung 4.240–4.260 USD folgen.






















