DAX🇩🇪 - Ausblick KW39/2026Hallo Trader,
Beim DAX stehen wir wohl unmittelbar vor dem Break des Supports und somit einem weiteren Move Richtung 25.000 bzw 24.700.
Dort wäre dann ein äußerst wichtiges Support Cluster aus 200-Tage Linie und den Tiefs aus Juni und Juli.
Ein möglicher Short Entry wäre der Bruch des Wochentiefs.
Widerstände
-Zone bei 26.550 - 26.600
- Zone bei 25-860
Unterstützungen:
- Bereich bei 25.300 - 25.200
- Bereich um 24.700
- Tief bei 23.950 - 24.000
- Zone bei 23.000 - 23.100
Happy Pips,
Michael - Team PimYourTrading
Ideen der Community
SP500🇺🇸 - Ausblick KW39/2025Hallo Trader,
es war viel los in der Woche - u.a der FED Entscheid. Wie wirkt sich das nun auf die Märkte aus?
📊 Fundamentaler Ausblick KW39 (21.09. – 25.09.2026)
Nach der mit Spannung erwarteten FED-Sitzung 🇺🇸in der vergangenen Woche startet KW39 mit einer deutlich veränderten geldpolitischen Ausgangslage. Die US-Notenbank hat den Leitzins am Mittwoch einstimmig um 25 Basispunkte auf 3,75–4,00 % angehoben. Als Begründung verwies das FOMC auf eine weiterhin robuste Wirtschaft, stabile Beschäftigung und vor allem auf eine nach wie vor zu hohe Inflation.
Noch wichtiger als der eigentliche Zinsschritt war jedoch der neue Dot Plot. Die mediane Projektion der FOMC-Mitglieder sieht den Leitzins zum Jahresende 2026 bei 4,1 %. Damit signalisiert die FED im Median noch einen weiteren Zinsschritt nach oben. Zwölf Mitglieder sehen den angemessenen Zinssatz zum Jahresende bei 4,125 %, vier sogar bei 4,375 %, während lediglich zwei Teilnehmer den aktuellen Bereich für ausreichend halten. Gegenüber den Juni-Projektionen ist das eine erhebliche Verschiebung: Damals lag der Median für Ende 2026 noch bei 3,8 %.
Auch die neuen Wirtschaftsprognosen erklären, warum die FED aktuell wenig Anlass sieht, schnell wieder lockerer zu werden. Das erwartete US-Wachstum für 2026 wurde von 2,2 auf 2,3 % angehoben, während die erwartete Arbeitslosenquote von 4,3 auf 4,1 % gesenkt wurde. Gleichzeitig erhöhte die FED ihre Prognose für die PCE-Inflation von 3,6 auf 3,7 % und für die Kerninflation von 3,3 auf 3,4 %. Das Gesamtbild lautet damit: mehr Wachstum, stärkerer Arbeitsmarkt und gleichzeitig etwas mehr Inflation – eine Kombination, die weitere Zinserhöhungen grundsätzlich erleichtert.
Für die Märkte bleibt die Botschaft deshalb zunächst hawkish. Sollten die kommenden Daten robust bleiben, könnte sich die Erwartung eines weiteren Zinsschrittes bis zum Jahresende festigen. Das würde tendenziell US-Dollar und Anleiherenditen unterstützen, während besonders hoch bewertete Technologie- und Wachstumsaktien Gegenwind bekommen könnten. Auch Gold bleibt in einem Umfeld steigender Realrenditen anfällig. Entscheidend ist allerdings, wie stark diese Erwartungen bereits eingepreist sind: Sollten die Wirtschaftsdaten nun überraschend schwach ausfallen, könnten Renditen und Zinserwartungen schnell wieder zurückkommen.
KW39 selbst ist im Vergleich zur Vorwoche deutlich datenärmer. Gerade deshalb dürfte die Nachwirkung der FED-Sitzung zunächst weiterhin den Ton angeben.
Am Montag und Dienstag bleiben die japanischen Märkte 🇯🇵aufgrund mehrerer Feiertage geschlossen. Entsprechend könnte die Liquidität im asiatischen Handel etwas geringer ausfallen.
Der erste größere Datenblock folgt am Mittwoch mit den Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland 🇩🇪und den USA🇺🇸. In Deutschland lag der Industrie-PMI zuletzt bei 54,3 und damit klar oberhalb der Expansionsschwelle von 50 Punkten, während der Dienstleistungssektor mit 49,7 knapp im kontraktiven Bereich lag. Die neuen September-Daten werden zeigen, ob sich die Erholung der deutschen Industrie fortsetzt und ob gleichzeitig auch der Dienstleistungssektor wieder Wachstum signalisiert.
Am Nachmittag folgen die amerikanischen PMIs🇺🇸. Zuletzt lagen sowohl das verarbeitende Gewerbe mit 53,9 als auch der Dienstleistungssektor mit 56,5 deutlich über 50. Bleiben diese Werte stark, würde dies die Einschätzung der FED einer robusten US-Wirtschaft zusätzlich bestätigen. Gerade nach dem jüngsten Zinsschritt könnten überraschend starke PMIs die Spekulationen auf eine weitere Erhöhung anheizen.
Sollten die US-PMIs dagegen deutlich nachgeben, könnte sich das Narrativ etwas verändern. Dann könnten Anleger hinterfragen, wie lange die FED ihre restriktive Linie fortsetzen kann, ohne die Konjunktur stärker abzubremsen. Gerade der Nasdaq dürfte daher sensibel auf größere Abweichungen reagieren.
Am Donnerstag richtet sich der Blick zunächst in die Schweiz. Die SNB🇨🇭 entscheidet um 09:30 Uhr über ihren Leitzins, der aktuell bei 0,00 % liegt. Entsprechend könnten insbesondere EUR/CHF und USD/CHF reagieren.
Für Deutschland folgt um 10:00 Uhr der ifo-Geschäftsklimaindex🇩🇪. Nach zuletzt 88,8 Punkten wird interessant, ob sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft parallel zu den Einkaufsmanagerindizes weiter stabilisiert.
Am Nachmittag werden in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe🇺🇸 veröffentlicht. Nach zuletzt 196.000 Anträgen bleibt der US-Arbeitsmarkt weiterhin vergleichsweise robust. Nach der hawkischen FED-Sitzung bekommen selbst diese wöchentlichen Daten zusätzliche Bedeutung: Ein deutlicher Anstieg der Anträge könnte erste Zweifel an der Stärke des Arbeitsmarktes wecken, während erneut niedrige Werte die Argumentation der FED bestätigen würden.
Zusätzlich stehen am Donnerstag die Verkäufe neuer Häuser 🇺🇸auf dem Programm. Besonders der Immobilienmarkt reagiert sensibel auf höhere Zinsen. Da die FED den Leitzins erneut angehoben hat und länger hohe Zinsen signalisiert, dürfte interessant werden, ob der amerikanische Häusermarkt bereits stärkere Bremsspuren zeigt.
Die wichtigsten Termine der KW39:
🔹 Montag: Japan – Feiertag 🇯🇵
🔹 Dienstag: Japan – Feiertag 🇯🇵
🔹 Mittwoch 09:30 Uhr – PMI Industrie & Dienstleistungen Deutschland 🇩🇪
🔹 Mittwoch 15:45 Uhr – PMI Industrie & Dienstleistungen USA 🇺🇸
🔹 Mittwoch 16:30 Uhr – US-Rohöllagerbestände 🇺🇸
🔹 Donnerstag 09:30 Uhr – SNB-Zinsentscheidung 🇨🇭
🔹 Donnerstag 10:00 Uhr – ifo-Geschäftsklima Deutschland 🇩🇪
🔹 Donnerstag 10:30 Uhr – SNB-Pressekonferenz 🇨🇭
🔹 Donnerstag 14:30 Uhr – US-Erstanträge Arbeitslosenhilfe 🇺🇸
🔹 Donnerstag 16:00 Uhr – Verkäufe neuer Häuser USA 🇺🇸
🔹 Freitag: China – Feiertag 🇨🇳
Fazit: KW39 dürfte weniger durch einen einzelnen großen Datentermin als durch die Nachwirkungen der FED-Sitzung geprägt werden. Die Botschaft aus Washington war deutlich: Die Inflation ist weiterhin zu hoch, die Wirtschaft wächst solide und der Arbeitsmarkt gibt der FED aktuell genügend Spielraum, die Geldpolitik restriktiv zu halten. Der neue Dot Plot zeigt zudem, dass ein weiterer Zinsschritt bis Jahresende im Median als angemessen angesehen wird.
Damit werden die Märkte nun versuchen herauszufinden, ob die kommenden Wirtschaftsdaten diese Sichtweise bestätigen. Starke US-PMIs und weiterhin niedrige Jobless Claims könnten die Aussicht auf eine weitere Zinserhöhung verstärken – tendenziell positiv für USD und Renditen, aber problematisch für Nasdaq, Growth-Aktien und Gold.
Schwächere Konjunkturdaten könnten dagegen erstmals Zweifel daran wecken, ob die FED tatsächlich noch einmal nachlegen kann. Dann wären fallende Renditen, ein schwächerer Dollar und eine Erholung zinssensitiver Assets denkbar.
Nach der starken Volatilität rund um den FED-Entscheid dürfte KW39 damit vor allem eine Bestätigungswoche werden: Die Märkte wollen sehen, ob die Daten den hawkishen Kurs von FED-Chef Kevin Warsh rechtfertigen – oder ob die Notenbank mit ihrer neuen Zinserhöhung bereits näher an der Belastungsgrenze der Wirtschaft angekommen ist
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Chart SP500🇺🇸
Obwohl man hätte meinen können, dass nach dem hawkischen Ausblick der Abverkauf folgt, ist das Gegenteil der Fall. Rebound am Support. Der Markt interpretiert die Fed aktuell offenbar eher nach dem Muster:
„Die Fed hebt an, weil die Wirtschaft stark genug dafür ist.“
Warsh hat ausdrücklich auf die robuste Konjunktur verwiesen. Damit entsteht kurzfristig ein für Aktien durchaus positives Narrativ:
starke Wirtschaft + starke Unternehmensgewinne + Fed bekämpft Inflation + Long-End-Renditen fallen.
Das ist etwas völlig anderes als:
Fed hebt an + Wirtschaft bricht gleichzeitig weg.
Deshalb konnten insbesondere Tech- und AI-Aktien stark rebounden. Berichte vom Donnerstag nennen neben sinkenden Renditen auch wieder stärkere Käufe im Technologiesektor als wesentlichen Rallytreiber.
Der US500-Chart zeigt genau diese Geschichte sehr schön: Der Rücksetzer läuft in einen relevanten Supportbereich und gleichzeitig in die Nähe des steigenden EMA50. Solange dieser Bereich verteidigt wird, ist das technisch zunächst eher eine Korrektur innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends als ein echter Trendbruch.
Ergo - für erste bin ich vorsichtig optimistisch gestimmt.
Widerstände
- Zone um 7800
Unterstützungen
- Zone bei 7600 Punkte- 7500
- Tief bei 7240 Punkte
- Zone ums ATH bei ca 7000 Punkten
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
BTCUSD - Short bis 76.685 USD1D
Wir starten im Daily.
Im Tageschart sehen wir, dass die Liquidität an der Liquiditätslinie ($$$) des markanten Lows aus 2024 bisher noch nicht liquidiert wurde. Darüber befindet sich zusätzlich eine offene Liquiditätszone (LZ) der Bullen im Tageschart. Dieser Preisbereich gilt allgemein als sehr attraktiv, zumal der Markt der 1D-LZ bereits im Juli dieses Jahres sehr nahekam, diese jedoch bislang nicht geschlossen und damit auch noch nicht alle dort liegenden Kauforder gefüllt hat.
Bisher hat der Markt lediglich das erste Low vor der bullischen 1D-LZ liquidiert, ohne dabei die bärische 1D-LZ zu schließen und dadurch Kaufkraft zu gewinnen. Es scheint, als sei zu diesem Zeitpunkt ausreichend Kaufdruck vorhanden gewesen, um dieses vorherige Low zu liquidieren.
Nach diesem Liquiditätssweep und einer kurzen Seitwärtsphase kam massive Kaufkraft in den Markt – allerdings ohne dabei das vorherige tiefere Hoch (LH) unterhalb der bärischen 1D-LZ zu sweepen.
Damit stehen sich aktuell auf beiden Seiten – bullisch wie bärisch – markante offene Punkte gegenüber.
Um eine Einschätzung zur weiteren Richtung des Marktes zu bekommen, wechseln wir in den H4-Chart.
H4
Das Chartbild vom 16.09.2026 gibt durch die schematische Darstellung mit dem schwarzen Pfeil bereits den Fahrplan vor.
H4 von heute
Wir gehen den Chart von links nach rechts durch.
An der Liquiditätslinie ($$$) wird starker Verkaufsdruck sichtbar. Die dort entstehenden Dochte (Wicks) und Kursumkehrungen (Reversals) sind ein Zeichen für starke Verkaufskraft. Nach dem dritten Sweep durch die Bären erfolgt der Bruch der bullischen Struktur, wodurch sich die Kräfteverteilung zu Gunsten der Bären verschiebt. Es entsteht eine bärische Struktur sowie eine H4-Liquiditätszone der Bären unterhalb des Bruchs der Marktstruktur (BOS) der Bären.
M30
Der Markt läuft nun bislang sauber die H4-Zone der Bären an und schließt dabei die Kurslücke (Imbalance).
Auf bullischer Seite entstand durch die impulsive Bewegung ebenfalls eine Imbalance im H4-Chart mit einer gekennzeichneten H4-Liquiditätszone der Bullen. Bis zu diesem Punkt besitzt der Markt somit mindestens ein Short-Potenzial.
M5
Die bullische Struktur ist im Chart durch den roten Pfad verdeutlicht. Das letzte höhere Tief (HL), markiert als interner Bruch der Marktstruktur (BOS intern), muss nun gebrochen werden, damit der bärische Vorteil aktiviert wird und die bullische H4-Zone erreicht werden kann.
Erfolgt dieser Bruch der Marktstruktur mit einem Kerzenschluss (Candle Close, CC) im M5-Chart, liegt ein valider Short-Entry vor.
Goldpreis: Reicht es für Anschlussdynamik?Analyse bei einem Goldpreis (XAU/USD) von $4.377
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Goldpreis Prognose für Montag
Nach dem Allzeithoch im Januar bei $5.598 ist die Dynamik stark eingebrochen und volatile Korrekturimpulse bestimmten den Markt. Einer Serie fallender Hochs folgte im Juni bei $3.942 das letzte Tief, über dem sich eine Stabilisierungsphase ergab. Die letzte Erholungsbewegung scheiterte im August am Ausbruch über das Vorjahreshoch, wo die Preisentwicklung auf ein Überangebot traf.
Der zum Start in den September präsente Korrekturdruck schwächte sich im $4.300er‑Bereich ab und offenbarte eine Unterstützungszone, die in der vergangenen Woche noch einmal deutlich getestet wurde. Da ein Bruch jedoch abgewendet wurde, erholte sich der Markt am Ende bis über die Widerstandslinie der Keilformation, wodurch am Montag mit einem festen Wochenstart zu rechnen wäre.
Mögliche Tagesspanne: $4.330 bis $4.430
Nächste Widerstände: $4.382 | $4.550 | $4.697
Wichtige Unterstützungen: $4.234 | $4.203 | $3.942
Goldpreis Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte sich bis Dienstag zeigen, ob der Markt den Ausbruch aus der Keilformation mit steigenden Preisen durchsetzt oder eher zu einer Seitwärtsphase neigt.
Mögliche Tagesspanne: $4.370 bis $4.480 alternativ $4.290 bis $4.380
Goldpreis Prognose für diese Woche
Zur Einordnung der aktuellen Situation werfen wir einen Blick auf den Tageschart. Hier ringt der Kurs um eine Stabilisierung, dürfte im Bereich der 200-Tage-Linie aber noch Widerstand erwarten. Solange der kürzer laufende Durchschnitt aus 50 Tagen stützt, bleibt ein nächster Ausbruch über das Vorjahreshoch möglich. Ein Bruch unter $4.200 würde hingegen das Signal für eine stärkere Verlustphase liefern.
Mögliche Wochenspanne: $4.270 bis $4.540
Gold Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte der Ausbruch zu Anschlussdynamik führen und der Kurs erneut über den Durchschnitt aus 200 Tagen ausbrechen. Dann dürfte das April-Hoch das nächste Kursziel bilden. Alternativ würde sich die Schiebephase über $4.250 fortsetzen. Erst beim Bruch des GD 50 wäre das Juni-Tief als Kursziel aktiv.
Mögliche Wochenspanne: $4.430 bis $4.740 alternativ $4.240 bis $4.490
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
DAX im DOWN-Move-Mode ...
Liebe Leser,
kurz zu uns: Wir sind eine Gruppe von Freunden, die aus purem Interesse und Freude an der Chartanalyse handelt – ohne Werbung, Links, Kontaktdaten oder kommerzielle Ziele. Wir respektieren die Hausregeln dieser Plattform und den Einsatz des Moderationsteams ausdrücklich.
In einzelnen Fällen konnten wir Verzögerungen oder Blockierungen unserer nicht-kommerziellen Beiträge allerdings nicht vollständig nachvollziehen, da uns die Gründe im Einzelfall nicht ersichtlich waren. Wir gehen davon aus, dass dies keine böse Absicht ist – würden uns aber über eine kurze, nachvollziehbare Rückmeldung auf dem hierfür vorgesehenen Weg freuen. Das würde uns und sicher vielen Autoren helfen.
Und ein sachlicher Hinweis: Marktanalysen sind zeitgebunden. Soll dieser Artikel später erscheinen als geplant, bitten wir um Nachsehen – der Markt wartet auf niemanden.
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Kommen wir nun zum Fachlichen ...
Aktuelle Daten zu institutionellen Orderflüssen (Goldman Sachs) indizieren einen szenario-unabhängigen Verkaufsdruck durch Commodity Trading Advisors (CTAs). Dieser Beitrag quantifiziert die mechanischen Auswirkungen dieses globalen Abverkaufs auf den XETRA-DAX (Basis: 25.304,06 Punkte) über einen 5-Tages-Horizont.
1. Ausgangslage: Systematischer Verkaufsdruck ("Sellers in All Scenarios")
- Globaler CTA-Orderflow: Erwarteter Netto-Abverkauf von 6 bis 33 Mrd. USD in globalen Aktien-Futures.
- Mechanik: Trendfolge- und Volatilitätsmodelle unterschreiten relevante Schwellenwerte. Verkäufe erfolgen mechanisch und unabhängig davon, ob die Indizes steigen, stagnieren oder fallen.
- DAX-Anteil: Bei einer gewichteten Allokation von 4 % bis 7 % entspricht dies einem direkten Verkaufsdruck von 222 Mio. EUR bis 2,14 Mrd. EUR.
2. Quantitativer Preis-Impakt (Square-Root Law of Market Impact)
Unter Verwendung des etablierten Marktstruktur-Modells (I = Y * sigma_daily * sqrt(V_sell / V_daily)) ergibt sich für den DAX folgender isolierter Preisabschlag:
- Minimaler Impakt (Best Case): -0,15 % (-37,81 Punkte)
- Maximaler Impakt (Worst Case): -0,46 % (-117,29 Punkte)
- Täglicher Erwartungswert-Shift (Delta mu): -23,46 Punkte/Tag über 5 Handelstage.
3. Probabilistischer Kurskorridor & Risikoschwellen (5-Tage-Horizont)
Auf Basis einer angenommenen Tagesvolatilität von sigma_daily = 0,945 % (15 % p.a.) verschieben sich die statistischen Wahrscheinlichkeiten für die kommenden 5 Handelstage wie folgt:
+----------------------------------+-------------------------------+-------------------------------+-----------------------+
| Modell-Parameter | Basisszenario (Ohne CTA) | CTA-Stress (Max. Impakt) | Kurslevel DAX (Pkt.) |
+----------------------------------+-------------------------------+-------------------------------+-----------------------+
| Erwartungswert (mu) | 25.304,06 Pkt. | 25.187,21 Pkt. | 25.187,21 |
| 1-Sigma-Band (68,3 % Wahrsch.) | 24.769 bis 25.838 Pkt. | 24.653 bis 25.722 Pkt. | 24.652,56 - 25.721,85 |
| Value at Risk 95 % (5 % Quantil) | -879,41 Pkt. (-3,48 %) | -996,70 Pkt. (-3,94 %) | 24.307,79 |
| Value at Risk 99 % (1 % Quantil) | -1.243,77 Pkt. (-4,92 %) | -1.361,06 Pkt. (-5,38 %) | 23.943,43 |
+----------------------------------+-------------------------------+-------------------------------+-----------------------+
4. Trading-Implikationen
- Erhöhtes Tail-Risk: Die Wahrscheinlichkeit für einen 5-Tages-Rückgang von mehr als 3,0 % (> 759 Punkten) steigt von 7,78 % auf 11,50 %.
- Orderbuch-Dynamik: Der mechanische Verkaufsdruck trifft auf ausgedünnte Geldseiten (Bid-Side Liquidity). Dadurch steigt die Gefahr für impulsive Abwärts-Spikes bei Unterschreiten lokaler Volatilitäts-Trigger.
- Fokus: Absicherung der Unterseite vorrangig an den statistischen Clusterzonen bei 24.300 Punkten (95 % VaR) und 23.950 Punkten (99 % VaR).
5. Welche Konsequenzen hat dies nun auf den Deutschen Leitindex ?
Unsere Elliott-Wave Prognose nach Szenario ordnet den aktuellen Kursanstieg ab 25.172,9 Punkten als temporäre, dreiteilige Gegenbewegung (b/X-Welle) ein. Nach Abschluss dieser Erholung ist mit der Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung im Rahmen einer finalen Welle c/Y zu rechnen.
1. Strukturelle Charakteristik der Erholung (b/X-Welle)
- Bewegungstyp: Korrektiver Rebound (u. a. gestützt durch OPEX-Positionierungseffekte).
- Zielbereich der Erholung: 26.027 - 26.168 Punkte.
- Kernebene der Verdichtung: 26.066,4 Punkte (61,8 % Retracement der Abwärtsstrecke 26.618,74 -> 25.172,9) bis 26.167,9 Punkte (B-Top-Widerstand).
2. Aktivierung & Verkaufs-Trigger
Die Fortsetzung der übergeordneten Abwärtsstruktur wird durch folgende Sequenz bestätigt:
- Abweisung: Rejection der Kurse im Widerstandsband 26.027 - 26.168 Punkte.
- Erster Trigger: Unterschreiten der Unterstützung bei 25.596,0 Punkten per Stundenschlusskurs.
- Bestätigung: Durchbrechen des September-Tiefs bei 25.172,9 Punkten.
3. Zielprojektion der Abwärtswelle c/Y
Bei erfolgreicher Abweisung in der Konfluenzzone leitet das Muster die finale Verkaufswelle c/Y ein:
+-------------------------------+-----------------------------------------------+-----------------------+
| Wellen-Leg | Formel / Projektion | Zielbereich |
+-------------------------------+-----------------------------------------------+-----------------------+
| Welle c/Y (Mindestziel) | 100 % Anlegung der Welle a/W an das b/X-Hoch | 25.050 Punkte |
| Welle c/Y (Hauptziel) | 127,2 % - 161,8 % Projektion | 24.766 - 24.910 Punkte |
+-------------------------------+-----------------------------------------------+-----------------------+
- Gesamtzielzone Z3: 24.766 - 25.050 Punkte.
4. Invalidierungsmarke
- Invalidierungs-Level: 26.167,9 Punkte (Tagesschlusskurs).
- Konsequenz: Ein Ausbruch über 26.167,9 Punkte entkräftet das bärische Szenario K1/K2 vollständig und aktiviert das impulsiv-bullische Szenario A1 mit Zielen oberhalb von 26.400 Punkten.
Haftungsausschluss und Informationspflichten / Disclaimer
1. Risk Warning: „Markets can behave irrationally longer than you can remain solvent“ (John Maynard Keynes).
WARNUNG / WARNING: vor hohem Risiko: Der Handel mit Futures, Optionen, CFD's und Aktien birgt ein hohes Verlustrisiko und ist nicht für jeden Anleger geeignet. Das Verlustrisiko beim Handel kann erheblich sein. Sie sollten daher sorgfältig prüfen, ob ein solcher Handel angesichts Ihrer finanziellen Situation für Sie geeignet ist. Sie können Ihren gesamten ursprünglichen Anlagebetrag verlieren.
2. Prognosen & Forward-Looking Statements: Prognosen stellen lediglich eine probabilistische Einschätzung auf Basis historischer Daten und aktueller Marktmechaniken dar. Sie sind dynamisch und können sich aufgrund der Marktentwicklung jederzeit massiv ins Positive wie Negative verändern.
3. Keine Anlageberatung (Investment Advice): Die hier bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und privaten Nutzung. Es handelt sich ausdrücklich um keine Anlageberatung, Anlagevermittlung oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, Derivaten oder sonstigen Finanzinstrumenten - weder direkt Explizit noch indirekt Implizit.
4. CFTC Rule 4.41 - Hypothetical Performance: Zur Erstellung dieser Prognose wird ein eigenentwickeltes Trendfolgesystem (TM) genutzt (mathematisch-statistisch, volumenbasiert).
5. Haftungsausschluss (Limitation of Liability): Die Veröffentlichung erfolgt im öffentlichen Bereich entgeltlos, verkürzt und vereinfacht. Eine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten und Berechnungen kann nicht übernommen werden. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Jegliche Haftung für Vermögensschäden wird ausgeschlossen. Durch die Nutzung kommt kein Beratungsvertrag zustande.
6. Special for US Residents
Hypothetical or simulated performance results have certain limitations. Unlike an actual performance record, simulated results do not represent actual trading. Also, since the trades have not been executed, the results may have under- or over-compensated for the impact, if any, of certain market factors, such as lack of liquidity. No representation is being made that any account will or is likely to achieve profits or losses similar to those shown. A proprietary trend-following system (TM) (mathematical-statistical, volume-based) is used to generate this forecast.
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Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Montag, den 21.09.2026Am Freitag hat unser Dax seine ganze Ladung umkippen lassen und sich gut auf die Straße geschmissen.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 26670, 26440, 26200, 25800, 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600
Chartlage: positiv
Tendenz: unter 25300 abwärts, darüber Erholung zur 25530
Grundstimmung: neutral
Sollte unser Dax zum Freitag seinen Schwung beibehalten sind 25535 / 25510 als Entscheidungszone für den Tag dann erreichbar gewesen. Und die sollte dann besser halten, sonst würde er nämlich unten durch zur 25400, 25330 und 25200 zurück arbeiten. Sollte er den Bereich um 25500 aber verteidigen oder gleich von Start weg über 25600 drücken, standen über 25800 dann wieder 25910 und 26000 als Anschlussziele an. So die Zusammenfassung der letzten Analyse.
Und Dax hat zum Freitag keinen großen Hehl draus gemacht, dass er tiefer wollte. Ging erst auf die 25500 zu, vergeigte es dort aber aufzudrehen und wurde anschließend zur 25400 und 25330 noch durchgereicht. Für 25200 und Tieferes reichte es dabei noch nicht. Dafür müsste er zum Montag nun noch nachlegen und weiter unter der 25300 in die Tiefe arbeiten. Insbesondere neue Tagestiefs nach 09:30 Uhr wären dafür hilfreich und förderlich um sich wieder 25200, 25100 / 25080 und auch 24950 / 24920 wieder vorzulegen.
Sollte unser Dax aber überhaupt gar keine Anstalten machen unter der 25300 weiter in die Tiefe arbeiten zu wollen und viel eher von der 25300 nach oben weg in die Erholung gehen, wären 25380 / 25420 und 25500 / 25530 schöne Rücklaufpunkte von denen er sich dann wieder weiter wegdrehen könnte. Will er höher, müsste er also beide wie Butter durchschneiden und sich über 25600 zurückkämpfen. Dann kann man gedanklich wieder Räume Richtung 26000 und höher öffnen. Aber alles unter 25300 würde ich erstmal weiter abwärts sehen. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21365 und für Abwärtsstrecken der GV1VTU KO 27835.
Fazit: Unser Dax hat sich zum Freitag nun schon mal bis zur 25300 wieder runterfallen lassen. Nun heißt es anzuschließen. Kann er am Montag durch neue Tagestiefs nach 09.30 Uhr unterhalb der 25300 glänzen, dürfen dann 25200, 25100 / 25080, 25000 und selbst 24950 / 24920 angezählt werden. Sollte der sich aber sperren und von 25300 in die Erholung gehen, wären von unten 25380 / 25420 und 25500 / 25530 recht interessante Rücklaufmarken von denen er auch gut wieder runter drehen kann. Alles über 25600 wäre dann aber doch deutlich zu viel und würde das Zielbild wieder Richtung 26000 und höher verdrehen.
DAX Short IdeeIm Monatschart können wir beobachten, dass der DAX alle bullishen Ziellevel abgearbeitet hat.
Hier erwarten wir langfristig einen Short in Richtung des GKLs.
Im H4 erkennen wir, dass der Markt unsere Erwartungshaltung für Short erstmal erfüllt (III Sequenz, wo das B knapp verpasst wird). Zusätzlich hat er das BCKL in lila gehalten und aus diesem impulsiv reagiert und dabei den entgegengesetzten Kaufbereich gebrochen.
Der nun offene Verkaufsbereich (rot) ist nun laut Regel 1 ein valider Trade, solange der Markt das vorherige Low nicht vorher schon rausholt.
WTI ROHÖL SHORT — Makro-Swing-Setup
WTI ROHÖL SHORT — Makro-Swing-Setup
1. Wirtschaftliche These
Der ursprüngliche Anstieg des Ölpreises wurde hauptsächlich durch einen geopolitischen Angebotsschock ausgelöst.
Meine bearishe These konzentriert sich jedoch auf die wirtschaftlichen Folgen dieses Schocks.
Höhere Ölpreise steigern Transport-, Produktions- und Konsumkosten. Dadurch bleibt die Inflation erhöht, während gleichzeitig Unternehmen, Haushalte und die allgemeine wirtschaftliche Aktivität belastet werden.
Mein Basisszenario beinhaltet:
rückläufige globale Wirtschaftsaktivität
schwächere Industrieproduktion
sinkende Transport- und Konsumnachfrage
zunehmenden Kostendruck auf Unternehmen
weiterhin restriktive Finanzierungsbedingungen
eine zunehmende Zerstörung der Nachfrage
einen schwächeren weltweiten Ölverbrauch in den kommenden Quartalen
Die Weltbank erwartet derzeit eine deutliche Verlangsamung des globalen Wachstums im Jahr 2026. Der Energiepreisschock und seine wirtschaftlichen Folgen spielen dabei eine zentrale Rolle.
Dadurch entsteht ein paradoxes Umfeld für Öl:
Der Angebotsschock treibt Ölpreis und Inflation zunächst nach oben. Der daraus entstehende wirtschaftliche Schaden reduziert anschließend jedoch die Nachfrage, die notwendig wäre, um diese Preise aufrechtzuerhalten.
2. Zentralbank-These
Viele Zentralbanken befinden sich derzeit in demselben fundamentalen Konflikt.
Die Inflation ist weiterhin zu hoch, um die Geldpolitik aggressiv zu lockern. Gleichzeitig beginnen sich Arbeitsmärkte, Unternehmen und die allgemeine Wirtschaftsaktivität abzuschwächen.
Wenn die Zentralbanken ihre restriktive Geldpolitik beibehalten oder die Zinsen weiter erhöhen, um die inflationären Folgen des Ölpreisschocks zu bekämpfen, entsteht zusätzlicher Druck auf die Weltwirtschaft.
Höhere Zinsen belasten:
Investitionen der Unternehmen
Konsumnachfrage
Kreditvergabe
Industrieproduktion
Transportaktivität
internationalen Handel
Dadurch entsteht folgende makroökonomische Kausalkette:
Ölpreisschock → steigende Inflation → restriktive Geldpolitik → sinkende Wirtschaftsaktivität → fallende Ölnachfrage
Die erste Phase eines Ölpreisschocks ist bullish, weil der Markt hauptsächlich auf das begrenzte Angebot reagiert.
Die spätere Phase kann deutlich bearish werden, sobald die Zerstörung der Nachfrage zum dominierenden Faktor wird.
3. Historische Vergleiche
Die Zeit nach den Ölkrisen
Ein vergleichbarer Mechanismus entwickelte sich nach den Ölkrisen der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre.
Der Ölpreis stieg zunächst aufgrund von Angebotsausfällen und geopolitischer Unsicherheit. Die Inflation beschleunigte sich und die Federal Reserve reagierte mit einer extrem restriktiven Geldpolitik.
Die darauffolgenden Rezessionen schwächten den weltweiten Ölverbrauch. Gleichzeitig führten die hohen Preise zu höherer Energieeffizienz und zusätzlicher Förderung außerhalb der OPEC.
Mitte der 1980er-Jahre hatte sich das Marktumfeld von einer Angebotsknappheit in Richtung Überangebot und unzureichender Nachfrage verschoben.
Zwischen September 1987 und November 1988 kam es zu einem weiteren deutlichen Rückgang des Ölpreises. Schwache wirtschaftliche Aktivität und Probleme mit der Produktionsdisziplin innerhalb der OPEC belasteten den Markt zusätzlich.
Die wirtschaftliche Abschwächung von 2000 bis 2001
Ein vergleichbares Grundprinzip zeigte sich während der wirtschaftlichen Abschwächung von 2000 bis 2001.
Der Ölpreis hatte bereits vor September 2001 begonnen zu fallen, weil sich die wirtschaftliche Aktivität und die Nachfrage abschwächten.
Die Ereignisse im September beschleunigten eine Entwicklung, die bereits vorher begonnen hatte.
Die globale Finanzkrise 2008
Das aggressivste Beispiel war die globale Finanzkrise 2008.
Der Ölpreis notierte zunächst oberhalb von 140 Dollar, während sich das Finanzsystem und die Weltwirtschaft bereits deutlich verschlechterten.
Sobald sich der Fokus des Marktes von Inflation und Knappheit in Richtung Rezession und kollabierender Nachfrage verschob, kam es zu einer extremen Neubewertung.
COVID
COVID stellte eine noch aggressivere Form der Nachfragezerstörung dar.
Die damaligen Umstände waren wesentlich extremer. Das zugrunde liegende Prinzip war jedoch ähnlich:
Wenn die Ölnachfrage schneller zurückgeht, als das Angebot angepasst werden kann, kann der Preis deutlich aggressiver fallen, als der Markt ursprünglich erwartet.
4. Positionierung
Die aktuelle CoT-Struktur weist Ähnlichkeiten mit dem Positionierungsverhalten während des Rückgangs von 2008 auf.
Die Produzenten- und Hedging-Seite ist weiterhin stark netto short positioniert.
Die Trendfolger halten gleichzeitig noch immer ein erhebliches Long-Exposure.
Der Ölpreis bleibt trotz zunehmender makroökonomischer Risiken auf einem erhöhten Niveau.
Dadurch entsteht eine anfällige Positionierungsstruktur.
Sollte sich das wirtschaftliche Umfeld weiter verschlechtern und der Preis meine makroökonomische These bestätigen, könnte der Abbau spekulativer Long-Positionen den Rückgang zusätzlich beschleunigen.
Die CoT-Daten werden nicht als exaktes Timing-Signal verwendet.
Sie dienen als Bestätigung dafür, dass der Markt anfällig werden könnte, sobald sich das dominante Narrativ von Angebotsknappheit in Richtung Nachfragezerstörung verschiebt.
5. Saisonalität
Öl nähert sich einem saisonal anfälligen Zeitfenster zwischen Ende September und November.
Der September selbst ist historisch gemischt und sollte nicht grundsätzlich als bearish bezeichnet werden.
Mehrere Jahre mit großen makroökonomischen Belastungen zeigten jedoch deutliche Rückgänge im September:
1988: ungefähr −11,92 %
2000: ungefähr −6,77 %
2008: ungefähr −13,18 %
2022: ungefähr −10,27 %
Im Jahr 2008 folgte auf den Rückgang im September ein weiterer Rückgang von ungefähr 32,95 % im Oktober.
Die saisonalen Daten im Chart zeigen durchschnittliche Renditen von ungefähr:
September: +1,29 %
Oktober: −1,98 %
November: −3,02 %
Nur ungefähr 34 % der dargestellten November-Monate schlossen positiv.
Die Saisonalität ist nicht der Grund für den Einstieg.
Sie dient als Bestätigung für den übergeordneten makroökonomischen Bias und zeigt, dass die erwartete Abschwächung der Nachfrage in ein historisch anfälliges Zeitfenster fällt.
6. Technische Umsetzung
Der makroökonomische Rahmen bestimmt die Richtung des Trades.
Der Entry selbst basiert ausschließlich auf dem oberen Bereich des aktuellen Volumenprofils.
Ich verkaufe nicht zum derzeitigen Marktpreis.
Da die Volatilität weiterhin sehr hoch ist, halte ich einen erneuten aggressiven Anstieg in Richtung der letzten Hochs für möglich.
Geplanter Einstiegsbereich:
Sell Limit
Dieser Bereich befindet sich im oberen Teil der vorherigen Konsolidierung und der dazugehörigen Volumenverteilung.
Eine kurzfristige Bewegung in den Bereich zwischen 104 und 106 Dollar würde die übergeordnete These nicht automatisch widerlegen.
Sie könnte lediglich eine weitere Neubewertung des geopolitischen Risikos darstellen.
Technische Ausführung:
Die Limit-Order setzt voraus, dass der Markt zunächst in den oberen Volumenbereich zurückläuft.
Ich erwarte weiterhin eine hohe Volatilität, rechne derzeit aber nicht mit einem nachhaltigen Ausbruch über die bestehenden Hochs.
Das erste Ziel liegt an der vorherigen strukturellen Nachfragezone.
Das erweiterte Ziel stellt das mögliche Szenario dar, wenn sich der Markt vollständig von einem geopolitischen Angebotsnarrativ in Richtung globaler Nachfragezerstörung verschiebt.
Was würde die These invalidieren?
Damit diese These funktioniert, müssen die geopolitischen Risiken nicht vollständig verschwinden
Die Angebotssituation darf sich lediglich nicht schneller verschlechtern als die weltweite Nachfrage.
Zusammenfassung
Dieses Setup basiert auf der Kombination aus:
Erhöhter geopolitischer Risikoprämie + schwächerem globalen Wachstum + restriktiver Geldpolitik + möglicher Nachfragezerstörung + anfälliger spekulativer Positionierung + bearisher Saisonalität zum Jahresende
Der Angebotsschock verursachte den ursprünglichen Anstieg des Ölpreises.
Die wirtschaftlichen Folgen dieses Schocks könnten jedoch letztlich der Grund dafür werden, dass der Ölpreis fällt.
Der fundamentale Rahmen definiert den direktionalen Bias.
Der tatsächliche Entry wird durch den oberen Bereich des Volumenprofils bestimmt.
Dies ist kein kurzfristiger News-Trade und kein Trading-Signal. Es handelt sich um eine mehrwöchige Makro-Swing-These mit einem vorher festgelegten Entry, einer klaren Invalidation und definierten Zielbereichen.
Offenlegung: Ich halte oder beabsichtige, eine Short-Position in WTI-Rohöl zu halten. Dieser Beitrag dokumentiert meine persönliche Marktthese und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
WTI ROHÖL SHORT — Makro-Swing-Setup1. Wirtschaftliche These
Der ursprüngliche Anstieg des Ölpreises wurde hauptsächlich durch einen geopolitischen Angebotsschock ausgelöst.
Meine bearishe These konzentriert sich jedoch auf die wirtschaftlichen Folgen dieses Schocks.
Höhere Ölpreise steigern Transport-, Produktions- und Konsumkosten. Dadurch bleibt die Inflation erhöht, während gleichzeitig Unternehmen, Haushalte und die allgemeine wirtschaftliche Aktivität belastet werden.
Mein Basisszenario beinhaltet:
rückläufige globale Wirtschaftsaktivität
schwächere Industrieproduktion
sinkende Transport- und Konsumnachfrage
zunehmenden Kostendruck auf Unternehmen
weiterhin restriktive Finanzierungsbedingungen
zunehmende Nachfragezerstörung
einen schwächeren weltweiten Ölverbrauch in den kommenden Quartalen
Die Weltbank erwartet derzeit eine deutliche Verlangsamung des globalen Wachstums im Jahr 2026. Der Energiepreisschock und seine wirtschaftlichen Folgen spielen dabei eine zentrale Rolle.
www.worldbank.org
Dadurch entsteht ein paradoxes Umfeld für Öl:
Der Angebotsschock treibt den Ölpreis und die Inflation zunächst nach oben. Der daraus entstehende wirtschaftliche Schaden reduziert anschließend jedoch genau die Nachfrage, die notwendig wäre, um diese Preise dauerhaft aufrechtzuerhalten.
2. Zentralbank-These
Mehrere große Zentralbanken befinden sich derzeit in einem zunehmend schwierigen geldpolitischen Zielkonflikt.
Der Energiepreisschock hält die Inflation in vielen Volkswirtschaften oberhalb der jeweiligen Zielwerte und begrenzt damit den Spielraum für eine aggressive Lockerung der Geldpolitik.
Gleichzeitig zeigen einzelne Arbeitsmärkte, Unternehmen und binnenwirtschaftliche Nachfragekomponenten bereits Anzeichen einer Abschwächung.
Die Ausgangslage ist dabei nicht in jedem Land identisch. Während sich die US-Wirtschaft und der Euroraum bislang noch relativ widerstandsfähig zeigen, sind die wirtschaftlichen Belastungen in Großbritannien und Australien bereits deutlicher sichtbar.
Bank of England
Die britische Inflation liegt bei 3,1 % und dürfte weiter steigen, wenn sich die höheren Energiepreise zunehmend innerhalb der Wirtschaft ausbreiten.
Gleichzeitig bleibt der Arbeitsmarkt schwach, während erhöhte Finanzierungskosten Haushalte und Unternehmen belasten.
Die Bank of England hielt den Leitzins bei 3,75 %. Drei Mitglieder stimmten jedoch bereits für eine weitere Erhöhung auf 4 %.
www.bankofengland.co.uk
Reserve Bank of Australia
Die RBA stellt fest, dass die Inflation weiterhin zu hoch ist, während sich das Konsumwachstum verlangsamt und die Bedingungen am Arbeitsmarkt schwächer geworden sind.
Nach drei Zinserhöhungen im Jahr 2026 ist die australische Geldpolitik bereits restriktiv. Weitere Zinserhöhungen werden dennoch nicht ausgeschlossen, falls die Inflationsrisiken erneut zunehmen.
www.rba.gov.au
Europäische Zentralbank
Die EZB erhöhte ihre drei Leitzinsen um jeweils 25 Basispunkte.
Die Inflation liegt bei 3,3 % und wird wesentlich durch den Energiepreisschock beeinflusst. Gleichzeitig warnt die EZB vor Abwärtsrisiken für Konsum, Investitionen und Wirtschaftswachstum.
Die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt im Euroraum zeigen sich bislang noch relativ widerstandsfähig. Höhere Finanzierungskosten erhöhen jedoch den Druck auf die zukünftige wirtschaftliche Aktivität.
www.ecb.europa.eu
Bank of Canada
Die kanadische Inflation liegt hauptsächlich aufgrund der gestiegenen Benzinpreise bei ungefähr 3 %.
Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt gedämpft, innerhalb der Wirtschaft bestehen weiterhin überschüssige Kapazitäten und die Unsicherheit hinsichtlich des zukünftigen Wachstums hat zugenommen.
Die Bank of Canada hielt den Leitzins bei 2,25 %, beobachtet jedoch weiterhin das Risiko, dass sich die höheren Energiekosten auf andere Bereiche der Inflation übertragen.
www.bankofcanada.ca
Federal Reserve
Die Federal Reserve erhöhte ihren Zielkorridor um 25 Basispunkte auf 3,75 bis 4,00 %, weil die Inflation weiterhin erhöht ist.
Im Gegensatz zu einigen anderen Volkswirtschaften beschreibt die Fed die US-Wirtschaft und den amerikanischen Arbeitsmarkt noch als relativ solide.
Die zusätzliche Zinserhöhung verschärft dennoch die globalen Finanzierungsbedingungen und kann über einen stärkeren Dollar, höhere Kapitalkosten und eine geringere internationale Liquidität zusätzlichen Druck auf andere Volkswirtschaften ausüben.
www.federalreserve.gov
Der übergeordnete Konflikt
Die Zentralbanken müssen zunehmend zwischen zwei Risiken abwägen:
Sie tolerieren eine länger erhöhte, energiegetriebene Inflation.
Sie halten die Geldpolitik restriktiv oder erhöhen die Zinsen weiter und riskieren dadurch eine stärkere Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivität.
Sollten die Zinsen länger erhöht bleiben oder weiter steigen, um indirekte und sekundäre Inflationseffekte des Ölpreisschocks zu verhindern, werden die Finanzierungskosten Haushalte und Unternehmen zusätzlich belasten.
Höhere Zinsen belasten:
Unternehmensinvestitionen
Konsumnachfrage
Kreditvergabe
Industrieproduktion
Transportaktivität
internationalen Handel
Dadurch entsteht folgende makroökonomische Kausalkette:
Ölpreisschock → steigende Inflation → restriktive Geldpolitik → höhere Finanzierungskosten → sinkende Wirtschaftsaktivität → fallende Ölnachfrage
Die erste Phase eines Ölpreisschocks ist bullish, weil der Markt hauptsächlich auf das begrenzte Angebot reagiert.
Die spätere Phase kann deutlich bearish werden, sobald die wirtschaftlichen Schäden und die daraus resultierende Nachfragezerstörung zum dominierenden Faktor werden.
Der ursprüngliche Ölpreisschock erzeugt Inflation.
Die geldpolitische Reaktion reduziert die Nachfrage.
Sobald sich die globale Wirtschaftsaktivität deutlich abschwächt, kann derselbe Prozess, der den Ölpreis ursprünglich nach oben getrieben hat, letztlich einen aggressiven Rückgang der Ölnachfrage und des Ölpreises verursachen.
3. Historische Vergleiche
Die Zeit nach den Ölkrisen
Ein vergleichbarer Mechanismus entwickelte sich nach den Ölkrisen der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre.
Der Ölpreis stieg zunächst aufgrund von Angebotsausfällen und geopolitischer Unsicherheit. Die Inflation beschleunigte sich und die Federal Reserve reagierte mit einer extrem restriktiven Geldpolitik.
Die darauffolgenden Rezessionen schwächten den weltweiten Ölverbrauch. Gleichzeitig führten die hohen Preise zu einer höheren Energieeffizienz und zusätzlicher Förderung außerhalb der OPEC.
Mitte der 1980er-Jahre hatte sich das Marktumfeld von einer Angebotsknappheit in Richtung Überangebot und unzureichender Nachfrage verschoben.
Zwischen September 1987 und November 1988 kam es zu einem weiteren deutlichen Rückgang des Ölpreises. Schwache wirtschaftliche Aktivität und Probleme mit der Produktionsdisziplin innerhalb der OPEC belasteten den Markt zusätzlich.
Die wirtschaftliche Abschwächung von 2000 bis 2001
Ein vergleichbares Grundprinzip zeigte sich während der wirtschaftlichen Abschwächung von 2000 bis 2001.
Der Ölpreis hatte bereits vor September 2001 begonnen zu fallen, weil sich die wirtschaftliche Aktivität und die Nachfrage abschwächten.
Die Ereignisse im September beschleunigten eine Entwicklung, die bereits vorher begonnen hatte.
Die globale Finanzkrise 2008
Das aggressivste Beispiel war die globale Finanzkrise 2008.
Der Ölpreis notierte zunächst oberhalb von 140 Dollar, während sich das Finanzsystem und die Weltwirtschaft bereits deutlich verschlechterten.
Sobald sich der Fokus des Marktes von Inflation und Knappheit in Richtung Rezession und kollabierender Nachfrage verschob, kam es zu einer extremen Neubewertung.
COVID
COVID stellte eine noch aggressivere Form der Nachfragezerstörung dar.
Die damaligen Umstände waren wesentlich extremer. Das zugrunde liegende Prinzip war jedoch ähnlich:
Wenn die Ölnachfrage schneller zurückgeht, als das Angebot angepasst werden kann, kann der Preis deutlich aggressiver fallen, als der Markt ursprünglich erwartet.
4. Positionierung
Die aktuelle CoT-Struktur weist Ähnlichkeiten mit dem Positionierungsverhalten während des Rückgangs von 2008 auf.
Die Produzenten- und Hedging-Seite ist weiterhin stark netto short positioniert.
Die Trendfolger halten gleichzeitig noch immer ein erhebliches Long-Exposure.
Der Ölpreis bleibt trotz zunehmender makroökonomischer Risiken auf einem erhöhten Niveau.
Dadurch entsteht eine anfällige Positionierungsstruktur.
Sollte sich das wirtschaftliche Umfeld weiter verschlechtern und der Preis meine makroökonomische These bestätigen, könnte der Abbau spekulativer Long-Positionen den Rückgang zusätzlich beschleunigen.
Die CoT-Daten werden nicht als exaktes Timing-Signal verwendet.
Sie dienen als Bestätigung dafür, dass der Markt anfällig werden könnte, sobald sich das dominante Narrativ von Angebotsknappheit in Richtung Nachfragezerstörung verschiebt.
5. Saisonalität
Öl nähert sich einem saisonal anfälligen Zeitfenster zwischen Ende September und November.
Der September selbst ist historisch gemischt und sollte nicht grundsätzlich als bearish bezeichnet werden.
Mehrere Jahre mit großen makroökonomischen Belastungen zeigten jedoch deutliche Rückgänge im September:
1988: ungefähr −11,92 %
2000: ungefähr −6,77 %
2008: ungefähr −13,18 %
2022: ungefähr −10,27 %
Im Jahr 2008 folgte auf den Rückgang im September ein weiterer Rückgang von ungefähr 32,95 % im Oktober.
Die saisonalen Daten im Chart zeigen durchschnittliche Renditen von ungefähr:
September: +1,29 %
Oktober: −1,98 %
November: −3,02 %
Nur ungefähr 34 % der dargestellten November-Monate schlossen positiv.
Die Saisonalität ist nicht der Grund für den Einstieg.
Sie dient als Bestätigung für den übergeordneten makroökonomischen Bias und zeigt, dass die erwartete Abschwächung der Nachfrage in ein historisch anfälliges Zeitfenster fällt.
6. Technische Umsetzung
Der makroökonomische Rahmen bestimmt die Richtung des Trades.
Der Entry selbst basiert ausschließlich auf dem oberen Bereich des aktuellen Volumenprofils.
Ich verkaufe nicht zum derzeitigen Marktpreis.
Da die Volatilität weiterhin sehr hoch ist, halte ich einen erneuten aggressiven Anstieg in Richtung der letzten Hochs für möglich.
Geplanter Einstiegsbereich:
Sell Limit
Dieser Bereich befindet sich im oberen Teil der vorherigen Konsolidierung und der dazugehörigen Volumenverteilung.
Eine kurzfristige Bewegung in den Bereich zwischen 104 und 106 Dollar würde die übergeordnete These nicht automatisch widerlegen.
Sie könnte lediglich eine erneute Neubewertung des geopolitischen Risikos darstellen.
Technische Ausführung:
Die Limit-Order setzt voraus, dass der Markt zunächst in den oberen Volumenbereich zurückläuft.
Ich erwarte weiterhin eine hohe Volatilität, rechne derzeit aber nicht mit einem nachhaltigen Ausbruch über die bestehenden Hochs.
Das erste Ziel liegt an der vorherigen strukturellen Nachfragezone.
Das erweiterte Ziel stellt das mögliche Szenario dar, wenn sich der Markt vollständig von einem geopolitischen Angebotsnarrativ in Richtung globaler Nachfragezerstörung verschiebt.
Was würde die These invalidieren?
eine weitere erhebliche Verschärfung der geopolitischen Angebotsrisiken
zusätzliche und länger anhaltende Ausfälle wichtiger Produktionskapazitäten
eine nachhaltige Akzeptanz oberhalb der bestehenden Hochs
eine deutlich stärkere globale Wirtschaftsaktivität als erwartet
eine erneute Beschleunigung der weltweiten Ölnachfrage
umfangreiche Produktionskürzungen, welche die sinkende Nachfrage vollständig kompensieren
Damit diese These funktioniert, müssen die geopolitischen Risiken nicht vollständig verschwinden.
Die Angebotssituation darf sich lediglich nicht schneller verschlechtern, als die weltweite Nachfrage zurückgeht.
Zusammenfassung
Dieses Setup basiert auf der Kombination aus:
Erhöhte geopolitische Risikoprämie + schwächeres globales Wachstum + restriktive Geldpolitik + mögliche Nachfragezerstörung + anfällige spekulative Positionierung + bearishe Saisonalität zum Jahresende
Der Angebotsschock verursachte den ursprünglichen Anstieg des Ölpreises.
Die wirtschaftlichen und geldpolitischen Folgen dieses Schocks könnten jedoch letztlich der Grund dafür werden, dass der Ölpreis fällt.
Der fundamentale Rahmen definiert den direktionalen Bias.
Der tatsächliche Entry wird durch den oberen Bereich des Volumenprofils bestimmt.
Dies ist kein kurzfristiger News-Trade und kein Trading-Signal. Es handelt sich um eine mehrwöchige Makro-Swing-These mit einem vorher festgelegten Entry, einer klaren Invalidation und definierten Zielbereichen.
Offenlegung: Ich halte oder beabsichtige, eine Short-Position in WTI-Rohöl zu halten. Dieser Beitrag dokumentiert meine persönliche Marktthese und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Gold testet Liquidität vor dem nächsten AufwärtsschubGesamttrend: Bullische Erholung nach einem deutlichen Abgriff der Liquidität auf der Unterseite (Liquidity Sweep).
Frühere Struktur: Klare Abfolge von tieferen Hochs (LH) und tieferen Tiefs (LL) während des Abwärtstrends.
CHoCH (Change of Character): Bullischer Wechsel, nachdem der Kurs den Bereich des vorherigen tieferen Hochs zurückerobert hat.
BOS (Break of Structure): Bullischer BOS bestätigt die Verbesserung der Marktstruktur.
Aktuelle Struktur: HH → HL → HH (höheres Hoch → höheres Tief → höheres Hoch), wobei der Kurs knapp unter dem Widerstand konsolidiert.
Momentum: Bullisch, aber der Kurs nähert sich einem wichtigen Liquiditäts-/Widerstandsbereich.
Der volumenstarke Abgriff im Bereich 4.250–4.270, gefolgt von einer starken Erholung, stützt die bullische Struktur.
🔑 WICHTIGE MARKEN:
Widerstand / Liquidität: 4.395–4.452
Hauptwiderstand: 4.452,437
Kurzfristiges Hoch: ~4.400
Angebot / Entscheidungszone: 4.359,668–4.383
Nachfrage / Unterstützung: ~4.240–4.260
Wichtiger Liquiditäts-Sweep: Unterhalb des Bereichs 4.250
Liquidität am vorherigen Hoch: ~4.425–4.450
🎯 TRADE-SETUP — LONG:
Einstieg: 4.383–4.390 nach einem bestätigten 1-Stunden-Ausbruch und Retest
Stop-Loss: 4.359,668
TP1 (Take Profit): 4.400
TP2: 4.452,437
TP3: 4.475 (Erweiterungsziel)
Chance-Risiko-Verhältnis (CRV): Ca. 1:3+ bis TP2, abhängig vom Einstieg; Risiko maximal 1 % (oder weniger) des Kontokapitals.
🚀 MÖGLICHE NÄCHSTE BEWEGUNG:
Bullisches Szenario:
Ein sauberer Schlusskurs auf 1-Stunden-Basis über 4.383–4.390, gefolgt von einem erfolgreichen Retest, würde die Fortsetzung in Richtung 4.400 → 4.452 → 4.475 bestätigen.
Bearisches Szenario:
Wenn der Kurs an der Widerstandszone abgewiesen wird und die Marke von 4.359,668 unterschreitet, schwächt sich das bullische Setup ab. Ein tieferer Rücksetzer in den Bereich 4.325–4.300 wird möglich, wobei die größere Nachfragezone um 4.250 weiterhin von Bedeutung bleibt.
⚠️ INVALIDIERUNG:
Ein nachhaltiger Schlusskurs auf 1-Stunden-Basis unter 4.359,668 macht das unmittelbare bullische Fortsetzungsszenario hinfällig.
XAUUSD: Ablehnung der Supply-Zone nach CHOCHXAUUSD nähert sich nach einer starken bullischen Erholung vom POI einer wichtigen Supply-Zone im Bereich von 4.432. Die Marktstruktur zeigt zunächst einen MSS, gefolgt von einem CHOCH, was auf eine Veränderung der Marktstruktur hindeutet.
Der Kurs testet nun den oberen Supply-Bereich. Eine Ablehnung könnte eine bärische Korrektur in Richtung des markierten Ziels bei 4.380 auslösen.
Wichtige Levels:
- 🔴 Supply-Zone: Bereich 4.432
- 🟢 POI: Vorherige bullische Reaktionszone
- 📉 Ziel: Bereich 4.380
- ⚠️ Bestätigung: Auf eine bärische Ablehnung bzw. einen Strukturwechsel an der Supply-Zone achten.
Szenario: Ablehnung an der Supply-Zone → bärische Bewegung in Richtung des markierten Ziels.
XAUUSD: Retest der Nachfragezone nach Liquidity Sweep & ?XAUUSD zeigt nach einem Liquidity Sweep, gefolgt von einem klaren CHOCH und einer starken Aufwärtsbewegung, eine mögliche bullische Struktur. Der Kurs ist aus dem aufsteigenden Kanal ausgebrochen und testet nun die markierte Nachfragezone erneut.
Die Nachfragezone könnte als wichtiger Bereich für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung dienen, sofern die Käufer die Kontrolle behalten. Eine bestätigte Reaktion an dieser Zone könnte den Weg zum markierten Widerstands-/Zielbereich öffnen.
🔹 Wichtige Punkte:
• Liquidity Sweep unter den vorherigen Tiefs
• Bullischer CHOCH als Bestätigung des Strukturwechsels
• Ausbruch aus dem aufsteigenden Kanal
• Retest einer wichtigen Nachfragezone
• Aufwärtsziel auf dem Chart markiert
Plan: Preisbewegung und Bestätigung im Bereich der Nachfragezone beobachten, bevor eine Fortsetzung in Richtung Ziel in Betracht gezogen wird.
# AUD/USD SHORT — Macro Swing Setup# AUD/USD SHORT — Makro-Swing-Setup
**Zeithorizont:** 4–8 Wochen
**Marktausrichtung:** Bearish
**Order:** Sell Limit
**Einstieg:** 0,71552
**Stop-Loss:** 0,72104
**Kursziel:** 0,68872
**Stop-Distanz:** ca. 55 Pips
**Zieldistanz:** ca. 268 Pips
**Chance-Risiko-Verhältnis:** ca. 4,9R
## Chart-Kontext
**CoT und Positionierung kleinerer Spekulanten:**
**Saisonalität:**
**Entry und Volumenprofil:**
## Kernthese
Meine bearishe AUD/USD-These basiert auf dem Zusammentreffen von fünf Faktoren:
1. einem starken saisonal bearishen Zeitfenster für den australischen Dollar
2. einer Divergenz zwischen Preisentwicklung und Non-Commercial-Positionierung
3. einer überfüllten Long-Positionierung kleinerer spekulativer Marktteilnehmer
4. Australiens schwieriger Kombination aus Inflation, Geldpolitik und Wachstum
5. dem Risiko einer schwächeren chinesischen Nachfrage und defensiver Kapitalströme in den US-Dollar
## Saisonalität
Der australische Dollar tritt aktuell in eines seiner stärksten saisonal bearishen Zeitfenster des Jahres ein.
Das garantiert keinen Kursrückgang, erzeugt für die kommenden Wochen jedoch einen statistischen Rückenwind für die übergeordnete Short-These.
Die Saisonalität wird nicht als eigenständiges Signal verwendet. Sie bestätigt lediglich die Richtung, die sich aus dem makroökonomischen Umfeld, der Positionierung und dem technischen Setup ergibt.
## CoT-Positionierung
Die CoT-Daten zeigen eine potenziell wichtige Divergenz.
AUD/USD ist im Juli und August deutlich gestiegen. Die Positionierung der Non-Commercials hat die Stärke dieser Bewegung jedoch nicht bestätigt. Während der Kassakurs weiter zulegte, schwächte sich die trendfolgende Positionierung ab beziehungsweise entwickelte sich in eine bearishere Richtung.
Diese Divergenz deutet darauf hin, dass der Kursanstieg nicht von einer vergleichbaren Verbesserung der spekulativen Überzeugung getragen wurde.
Gleichzeitig sind die Non-Reportables beziehungsweise kleineren spekulativen Marktteilnehmer auf der Long-Seite des australischen Dollars weiterhin relativ stark positioniert.
Sollte AUD/USD zu fallen beginnen, könnte die Auflösung dieser Long-Positionen die Abwärtsbewegung zusätzlich beschleunigen.
Da CoT-Daten wöchentlich erscheinen und zeitlich verzögert sind, verwende ich sie nicht zur präzisen Bestimmung des Einstiegs. Sie dienen ausschließlich zur Identifikation einer Positionierungsasymmetrie.
## Australien: Inflation, Zinsen und Arbeitsmarkt
Australien befindet sich aktuell in einer schwierigen makroökonomischen Situation.
Die zuletzt in meinem Dashboard dargestellten Daten zeigen:
* eine Gesamtinflation von ungefähr 3,5 %
* einen weiterhin erhöhten Erzeugerpreisdruck
* einen Leitzins von 4,35 %
* einen Beschäftigungsrückgang um 15.800
* einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf 4,5 %
Die Reserve Bank of Australia hat die Zinsen 2026 bereits dreimal angehoben und bezeichnet die Inflation weiterhin als zu hoch. Sollten sich die Aufwärtsrisiken für die Inflation verstärken, schließt sie zusätzliche Zinserhöhungen nicht aus.
Höhere Zinsen gelten über den Renditekanal normalerweise als positiv für den australischen Dollar.
Dieser Effekt kann jedoch paradox werden, wenn die Straffung gleichzeitig auf einen schwächer werdenden Arbeitsmarkt und eine nachlassende Wirtschaftsaktivität trifft.
Wenn der Markt zu der Einschätzung gelangt, dass zusätzliche Zinserhöhungen den Konsum, die Unternehmensaktivität, Investitionen und Beschäftigung stärker belasten als der Renditevorteil die Währung unterstützt, kann der negative Wachstumseffekt dominieren.
Der globale Ölschock verschärft dieses geldpolitische Dilemma:
**Höhere Energiepreise → anhaltender Inflationsdruck → restriktive RBA-Politik → schwächere Binnennachfrage und Wirtschaftsaktivität.**
## China und Australiens Exportabhängigkeit
China bleibt einer der wichtigsten externen Einflussfaktoren für die australische Wirtschaft und den australischen Dollar.
Mein Basisszenario geht davon aus, dass sich die chinesische Industrieaktivität, Importnachfrage und Erzeugerpreisdynamik im kommenden Quartal weiter abschwächen.
Sollte die chinesische Wirtschaftsaktivität zurückgehen, dürfte auch die Nachfrage nach australischen Exporten und industriellen Rohstoffen nachlassen. Das könnte Australiens Terms of Trade belasten und dem australischen Dollar eine seiner wichtigsten fundamentalen Stützen entziehen.
Dieser Teil der These ist ein vorausschauendes Szenario und noch keine bestätigte Entwicklung.
## US-Dollar und Risk-off-Kapitalströme
Eine Abschwächung der globalen Wirtschaftsaktivität dürfte defensive Positionierungen begünstigen.
In diesem Szenario könnten sich die Kapitalströme folgendermaßen verschieben:
* in den US-Dollar
* möglicherweise in den Schweizer Franken
* aus zyklischen und risikosensitiven Währungen
* aus Währungen mit einer starken China-Abhängigkeit, einschließlich des australischen Dollars
Die US-Wirtschaft zeigt sich bei Wachstum, Konsum und Arbeitsmarkt momentan vergleichsweise widerstandsfähiger.
Diese relative makroökonomische Divergenz könnte die Nachfrage nach dem US-Dollar verstärken, falls sich die Aussichten für Australien und China gleichzeitig verschlechtern.
## Rohstoffe und Edelmetalle
Ein schwächerer chinesischer Wachstumsausblick könnte die allgemeine Rohstoffnachfrage belasten.
Sollten ein stärkerer US-Dollar und höhere Realzinsen zusätzlich für weitere Schwäche bei Edelmetallen sorgen, wäre das eine zusätzliche Bestätigung der AUD-Short-These.
Dieser Faktor ist jedoch nachrangig. Edelmetalle können in Phasen geopolitischer oder wirtschaftlicher Unsicherheit ebenfalls von defensiver Nachfrage profitieren.
Für dieses Setup sind China-sensitive Industrierohstoffe und Australiens allgemeine Terms of Trade daher wichtiger als die Entwicklung der Edelmetalle allein.
## Technische Ausführung
Das makroökonomische Gesamtbild und die Positionierung bestimmen die Richtung des Trades.
Der konkrete Einstieg basiert auf:
* dem Volumenprofil der vorherigen Konsolidierung
* dem volumenstarken Bereich um 0,71552
* der sichtbaren Kurslücke beziehungsweise Preisineffizienz
* dem Widerstand der vorherigen Distributionszone
Da der Forex-Markt dezentral organisiert ist, kann die genaue Darstellung einer Kurslücke zwischen verschiedenen Brokern variieren. Ich betrachte sie daher als Preisineffizienz und nicht als eigenständiges Handelssignal.
Ich verkaufe nicht zum aktuellen Marktpreis.
Die Sell-Limit-Order setzt einen Rücklauf in den Volumen- und Ineffizienzbereich voraus.
**Sell Limit:** 0,71552
**Technische Invalidierung:** 0,72104
**Kursziel:** 0,68872
Das Ziel befindet sich im Bereich der vorherigen Tagestiefs und der tiefer liegenden Nachfragezone.
## Berechnung des Trades
* Distanz zum Stop-Loss: ca. 55 Pips
* Distanz zum Kursziel: ca. 268 Pips
* Kursbewegung bis zum Stop: ca. 0,77 %
* mögliche Kursbewegung bis zum Ziel: ca. 3,75 %
* Chance-Risiko-Verhältnis: ca. 4,9R
Die Prozentwerte beschreiben die Bewegung des Währungspaares und nicht das prozentuale Risiko oder die mögliche Rendite des Handelskontos.
## Was würde die These invalidieren?
Das Setup würde durch folgende Entwicklungen infrage gestellt werden:
* eine nachhaltige Akzeptanz oberhalb von 0,72104
* eine klare bullishe Umkehr der Non-Commercial-Positionierung
* eine Auflösung überfüllter Long-Positionierungen im US-Dollar
* deutlich stärkere australische Arbeitsmarkt- und Wachstumsdaten
* ein Rückgang der australischen Inflation, der den geldpolitischen Druck auf die RBA reduziert
* eine deutliche Erholung der chinesischen Industrieaktivität und Importnachfrage
* erneute Stärke bei China-sensitiven Rohstoffen
* ein breiter Rückgang der defensiven Nachfrage nach dem US-Dollar
## Zusammenfassung
Das Setup basiert auf der Kombination aus:
**Bearisher AUD-Saisonalität + Divergenz zwischen Preis und Positionierung + überfüllten Long-Positionen kleinerer Spekulanten + restriktiver RBA-Politik + schwächerem Arbeitsmarkt + chinesischen Abwärtsrisiken + möglichen defensiven USD-Zuflüssen.**
Das fundamentale Gesamtbild bestimmt die Richtung des Trades.
Das Volumenprofil und die sichtbare Preisineffizienz bestimmen den Einstieg.
Es handelt sich nicht um einen kurzfristigen News-Trade, sondern um ein mehrwöchiges Makro-Swing-Setup mit einem vorab definierten Einstieg, einer klaren Invalidierung und einem festen Kursziel.
**Offenlegung:** Ich halte beziehungsweise plane selbst eine Short-Position in AUD/USD. Dieser Beitrag dokumentiert meine persönliche Marktthese und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
## EUR/USD SHORT — Makro-Swing-Setup
**Zeithorizont:** 2–6 Wochen
**Marktausrichtung:** Bearish
**Order:** Sell Limit
**Einstieg:** 1,15294
**Stop-Loss:** 1,15866
**Kursziel:** 1,13254
**Risiko:** 0,50 %
**Mögliche Rendite:** ca. 1,77 %
**Chance-Risiko-Verhältnis:** ca. 3,5R
### Makroökonomische These
Der Arbeitsmarkt im Euroraum ist momentan noch vergleichsweise stabil. Ich erwarte jedoch, dass sich der zugrunde liegende Trend weiter abschwächt.
Mein Basisszenario beinhaltet:
* einen allmählichen Anstieg der Arbeitslosigkeit
* eine stagnierende oder nachlassende Beschäftigungsentwicklung
* eine rückläufige wirtschaftliche Aktivität
* anhaltenden Druck durch restriktive Finanzierungsbedingungen
* ein zunehmendes Stagflationsrisiko in Richtung Q1
Der bestehende Inflationsdruck könnte den Handlungsspielraum der EZB begrenzen, selbst wenn sich das Wachstum und der Arbeitsmarkt weiter abschwächen. Dadurch entsteht ein zunehmend schwieriges Umfeld für den Euro.
Zusätzlich erwarte ich eine weitere Abschwächung der chinesischen Industrieaktivität und der Erzeugerpreisdaten. Ein breiter Rückgang der weltweiten Wirtschaftsaktivität dürfte zyklische Volkswirtschaften und Währungen belasten – einschließlich des Euro.
### US-Dollar-These
Gleichzeitig erwarte ich anhaltende defensive Kapitalströme in Safe-Haven-Währungen, insbesondere in den US-Dollar und möglicherweise auch in den Schweizer Franken.
Die jüngsten Veränderungen in der Dollar-Positionierung sind mit einer zunehmenden Nachfrage nach dem US-Dollar vereinbar. Zusätzlich ist der Dollar in eines seiner stärkeren saisonalen Zeitfenster eingetreten, das bis in den Oktober hinein geöffnet bleibt.
Daraus ergibt sich eine potenzielle makroökonomische Divergenz:
**Nachlassendes Wachstum im Euroraum trifft auf eine steigende defensive Nachfrage nach dem US-Dollar.**
### Saisonalität
EUR/USD befindet sich aktuell am Beginn eines seiner stärkeren saisonal bearishen Zeitfenster.
Die im Chart dargestellten saisonalen Daten zeigen durchschnittliche EUR/USD-Renditen von ungefähr:
* **September: –0,80 %**
* **Oktober: –0,84 %**
Lediglich rund 27 % der historischen Beobachtungen innerhalb der dargestellten Stichprobe endeten in diesen beiden Monaten positiv.
Die Saisonalität ist nicht der alleinige Grund für den Einstieg. Sie dient als Bestätigung für die übergeordnete makroökonomische Ausrichtung.
### Positionierung
Die Non-Reportables beziehungsweise kleineren spekulativen Marktteilnehmer sind auf der Long-Seite des Euro weiterhin relativ stark positioniert.
Diese Positionierung erzeugt zusätzliche Abwärtsrisiken, falls diese Long-Positionen aufgelöst werden und gleichzeitig die Nachfrage nach dem US-Dollar weiter steigt.
Auch die Entwicklung der CoT-Daten auf der Dollar-Seite deutet auf eine Positionierung hin, die eine weitere Stärke des US-Dollars zunehmend unterstützt.
### Technische Ausführung
Die makroökonomische Analyse bestimmt die Richtung des Trades.
Der konkrete Einstieg basiert ausschließlich auf dem Volumenprofil der vorherigen Konsolidierung im Vier-Stunden-Chart.
Ich verkaufe nicht zum aktuellen Marktpreis. Die Order liegt oberhalb des Marktes und setzt einen Rücklauf in den H4-Volumenbereich voraus.
**Sell Limit:** 1,15294
**Technische Invalidierung:** 1,15866
**Kursziel:** 1,13254
Das Kursziel liegt im Bereich der vorherigen Tagestiefs und der tiefer liegenden H4-Nachfragezone.
### Berechnung des Trades
* Distanz zum Stop-Loss: ca. 57 Pips
* Distanz zum Kursziel: ca. 204 Pips
* Risiko: 0,50 %
* Mögliche Rendite: ca. 1,77 %
* Chance-Risiko-Verhältnis: ca. 3,5R
### Was würde die These invalidieren?
Das Setup würde durch folgende Entwicklungen infrage gestellt werden:
* eine nachhaltige Akzeptanz oberhalb von 1,15866
* deutlich stärkere Arbeitsmarkt- oder Wachstumsdaten aus dem Euroraum
* eine deutlich dovishere Neubewertung der US-Geldpolitik
* eine nachlassende Nachfrage nach defensiver USD-Positionierung
* eine klare Umkehr der Dollar-Positionierung
* eine unerwartet starke wirtschaftliche Erholung in China
### Zusammenfassung
Das Setup basiert auf der Kombination aus:
**Schwächeren Fundamentaldaten im Euroraum + globalen Wachstumsrisiken + überfüllten spekulativen EUR-Long-Positionen + defensiver USD-Nachfrage + bearisher EUR/USD-Saisonalität.**
Das fundamentale Gesamtbild bestimmt die Richtung des Trades.
Der konkrete Einstieg wird durch das H4-Volumenprofil bestimmt.
Es handelt sich nicht um einen kurzfristigen News-Trade, sondern um ein mehrwöchiges Makro-Swing-Setup mit einem vorab definierten Einstieg, einer klaren Invalidierung, einem festen Kursziel und einem begrenzten Risiko.
**Offenlegung:** Ich halte beziehungsweise plane selbst eine Short-Position in EUR/USD. Dieser Beitrag dokumentiert meine persönliche Marktthese und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Bitcoin / US-Dollar (BTC/USD) – 45-Minuten-ChartMarktstruktur im Überblick
Der BTC/USD-45-Minuten-Chart zeigt eine starke bullische Erholung, nachdem sich der Kurs im Bereich der Nachfragezone von 75.500–76.000 stabilisiert hatte. Der markierte Market-Structure-Shift und die anschließende Bildung höherer Hochs zeigen, dass die Käufer kurzfristig die Kontrolle zurückgewonnen haben.
Anschließend beschleunigte sich die Aufwärtsbewegung deutlich und erreichte den Bereich von 81.700–81.900, bevor eine Korrektur einsetzte. Der jüngste Rückgang wirkt derzeit eher korrektiv als wie eine bestätigte bärische Trendwende, da sich der Kurs im Bereich von 80.200–80.500 stabilisiert hat und aktuell versucht, sich weiter zu erholen.
Wichtige Unterstützung und Nachfragezone
Die wichtigste Nachfragezone bleibt der Bereich von 75.500–76.000. Dieser Bereich fungierte zuvor als starke Akkumulationszone und leitete die aktuelle bullische Expansion ein.
Für die aktuelle Struktur ist der Bereich von 80.200–80.500 eine wichtige kurzfristige Unterstützungszone. Solange der Kurs oberhalb dieses Bereichs bleibt, kann die Folge höherer Tiefs aufrechterhalten werden und die Erholungsstruktur bleibt intakt.
Widerstand und Aufwärtsziele
Der erste wichtige Widerstand liegt im Bereich von 81.500–81.800, wo sich das vorherige Swing-High und die eingezeichnete Take-Profit-Projektion befinden.
Ein nachhaltiger Ausbruch mit einem Schlusskurs oberhalb dieses Widerstands könnte den Weg in Richtung 82.000 und möglicherweise zu weiteren höheren Niveaus öffnen, sofern die bullische Dynamik anhält.
Bullisches Szenario
Wenn BTC die Unterstützungszone von 80.200–80.500 weiterhin verteidigt und ein weiteres höheres Tief ausbildet, könnten die Käufer erneut versuchen, den Bereich von 81.500–81.800 zu erreichen.
Ein bestätigter Ausbruch über das vorherige Swing-High würde die bullische Fortsetzung zusätzlich bestätigen.
Bärisches Risikoszenario
Ein Verlust der Unterstützung bei 80.200–80.500 könnte zu einer weiteren Korrektur in Richtung tieferer Intraday-Unterstützungen führen. Ein stärkerer Bruch würde die aktuelle bullische Struktur schwächen und das Risiko eines erneuten Tests des Bereichs von 78.000–76.000 erhöhen.
Trade-Struktur
• Kurzfristiger Bias: Bullisch, solange der Kurs oberhalb der wichtigen Unterstützung bleibt
• Wichtige Unterstützung: 80.200–80.500
• Hauptnachfragezone: 75.500–76.000
• Erster Widerstand: 81.500–81.800
• Potenzieller Aufwärtsbereich: 82.000+
• Bullische Bestätigung: Ausbruch und Schlusskurs über dem vorherigen Swing-High
• Invalidation: Nachhaltiger Bruch unter die aktuelle Erholungsstruktur
Insgesamt zeigt der Chart derzeit eine bullische Erholungsstruktur, wobei BTC nach der Korrektur versucht, die Aufwärtsbewegung wieder aufzunehmen. Eine Bestätigung oberhalb des jüngsten Hochs wäre wichtig, bevor die nächste Expansionsbewegung betrachtet wird.
Analyse der Goldpreisvolatilität (Montag)Analyse der Goldpreisvolatilität (Montag)
Kurzfristig befinden sich die Goldpreise in einer Phase der Volatilität und Unsicherheit.
Die dieswöchige Goldpreisvolatilität lässt sich zunächst als „Sell-the-News“-Erholung nach der Zinserhöhung charakterisieren.
Derzeit notiert Gold bei 4378 US-Dollar. Dies ist im Wesentlichen auf „Sell-the-News“ und eine Erholung nach einem überverkauften Markt zurückzuführen und stellt keine eindeutige Trendwende dar.
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) verfolgt eine Strategie der „strengen Rhetorik gepaart mit Geheimhaltung“: Sie bekräftigt ihre Entschlossenheit zur Inflationsbekämpfung, weigert sich aber gleichzeitig ausdrücklich, eine Prognose abzugeben, um ihre Glaubwürdigkeit wiederherzustellen.
Dies bedeutet, dass der geldpolitische Kurs der Fed stark von den Daten abhängt und nicht einem vorgegebenen Schema folgt.
Welche Faktoren werden die nächste Zinserhöhung auslösen? Eine klare Antwort gibt es derzeit nicht.
Genau dies ist die größte Quelle kurzfristiger Unsicherheit für die Goldpreise.
Technischer Ausblick: Die aktuelle Handelsspanne liegt zwischen 4200 und 4400.
Die Marke von 4400 stellt nicht nur eine psychologische Hürde dar, sondern auch den zweiten Widerstand, der mit dem 20-Tage-Durchschnitt übereinstimmt.
Nach unten hin bildet 4234 die erste Verteidigungslinie, während 4200 die untere Grenze dieser Spanne markiert.
Handelsstrategie für Montag:
Sollte der Goldpreis auf 4320–4330 zurückfallen und sich dort stabilisieren, empfiehlt sich eine kleine Long-Position mit einem Stop-Loss unter 4300 und einem Kursziel von 4370–4390.
Fällt der Goldpreis am Montag unter 4300, deutet dies auf ein Scheitern der Erholungsphase hin, und der Preis könnte die Marken von 4234 oder sogar 4200 erneut testen.
Kernstrategie: Long-Position eröffnen, wenn sich der Preis bei 4320 stabilisiert; Short-Position eröffnen, wenn Widerstand bei 4400 eintritt; bei Kursen zwischen diesen Marken abwarten.
EUR/USD 1H – Professionelle Chartanalyse📊 EUR/USD 1H – Professionelle Chartanalyse
Aktueller Kurs: 1,14863
Zeiteinheit: 1 Stunde
Marktstruktur: 🔴 Bärisch
Schlüsselzone: 🟨 1,1500–1,1540
🔴 Marktstruktur
EUR/USD befindet sich weiterhin in einer bärischen 1H-Struktur. Nach dem Ausbruch aus der vorherigen Konsolidierung bildeten sich tiefere Hochs und tiefere Tiefs.
Der Kurs notiert weiterhin unter der fallenden Trendlinie. Damit bleibt die übergeordnete Struktur auf dem gezeigten Chart zunächst bärisch.
🟨 FVG / Angebotszone
Die markierte FVG-Zone zwischen 1,1500 und 1,1540 ist aktuell der wichtigste Bereich.
Ein Anstieg in diese Zone könnte als Retracement betrachtet werden. Entscheidend ist anschließend die Reaktion des Preises – insbesondere eine bestätigte bärische Ablehnung.
📉 Bärisches Szenario
Falls der Kurs in 1,1500–1,1540 steigt und dort eine bärische Reaktion bildet:
🔻 1,1480
🔻 1,1460
🔻 1,1440
🔻 1,1400
könnten anschließend relevante Unterstützungsbereiche sein.
Ein bestätigter Bruch unter 1,1460 würde die kurzfristige Abwärtsstruktur weiter unterstützen.
🟢 Bullisches Szenario
Sollte EUR/USD die fallende Trendlinie nachhaltig nach oben durchbrechen und anschließend oberhalb von 1,1540 Akzeptanz zeigen, würde die aktuelle bärische Struktur an Stärke verlieren.
Dann wären insbesondere 1,1560–1,1600 als weitere Kursbereiche zu beobachten.
🧱 Wichtige Levels
🔴 1,1540 – obere FVG-Grenze / Widerstand
🟨 1,1500–1,1540 – zentrale FVG-Zone
⚪ 1,14863 – aktueller Kurs
🟢 1,1460 – kurzfristige Unterstützung
🟢 1,1440 – nächste Unterstützung
🟢 1,1400 – wichtiger Unterstützungsbereich
🟢 1,13557 – markierte Hauptunterstützung
🧠 Fazit
Der Chart zeigt aktuell eine bärische Struktur mit möglichem Retracement in die FVG-Zone 1,1500–1,1540.
🔴 Ablehnung der FVG → bärische Fortsetzung möglich
🟢 Ausbruch + Akzeptanz über 1,1540 → bärische Struktur wird geschwächt
XAU/USD 2H – PROFESSIONELLE TECHNISCHE ANALYSE🥇 XAU/USD 2H – PROFESSIONELLE TECHNISCHE ANALYSE
📊 Marktstruktur • Liquidität • Order Blocks • FVG • Schlüsselzonen
Instrument: Gold / US-Dollar (XAU/USD)
Zeiteinheit: 2 Stunden
Aktueller Kurs im Chart: ca. 4.378 USD
Chart-Datum: 20. September 2026
⚠️ Technische Chartanalyse auf Basis des bereitgestellten Charts. Keine Garantie für zukünftige Kursbewegungen.
🧭 1. MARKTSTRUKTUR
Der Chart zeigt mehrere klar erkennbare Phasen:
Bullische Expansion → bärischer Strukturbruch → Abwärtskanal → Erholung
🔹 Frühere Struktur
Gold stieg zunächst kräftig aus dem Bereich 4.230–4.250 bis in Richtung 4.680–4.700.
Danach folgte eine deutliche Abwärtsbewegung. Dabei wurde die zuvor bullische Struktur gebrochen.
Der eingezeichnete CHoCH im Bereich 4.335–4.350 ist deshalb eine wichtige strukturelle Referenz.
🔹 Aktuelle Struktur
Anschließend entwickelte sich ein fallender Kanal von ungefähr 4.500 bis in den Bereich 4.250–4.280.
Von dort aus hat Gold deutlich nach oben korrigiert und handelt aktuell bei etwa 4.378.
📌 Wichtig: Die kurzfristige Struktur hat sich verbessert, aber die übergeordnete bärische Struktur ist noch nicht vollständig negiert.
📍 2. WICHTIGE KURSZONEN
Zone Bedeutung
🟢 4.700–4.725 Höhere Widerstands-/Zielzone
🟠 4.600–4.625 Größerer Order Block
🟠 4.475–4.500 Naher Order Block / Widerstand
⚪ 4.375–4.400 Aktueller Entscheidungsbereich
🟡 4.300–4.350 FVG / mögliche Retracement-Zone
🔵 4.250–4.275 Wichtiger Support
🔵 4.233 Hauptsupport des Charts
🟨 3. FVG – 4.300–4.350
Die eingezeichnete Fair Value Gap (FVG) ist für die aktuelle Struktur besonders interessant.
Der Kurs befindet sich momentan oberhalb dieser Zone. Ein Rücklauf in den Bereich
4.350 → 4.320 → 4.300
wäre daher technisch relevant.
👀 Worauf achten?
Wenn der Kurs dort:
eine bullische Reaktion zeigt,
einen Higher Low bildet,
eine starke bullische Kerze/Displacement entwickelt,
und anschließend einen kurzfristigen CHoCH/BOS bestätigt,
würde die FVG als mögliche Unterstützungszone bestätigt.
Ein nachhaltiger Bruch unter 4.300 würde dagegen die kurzfristige Erholungsstruktur schwächen.
🟠 4. ORDER BLOCK – 4.475–4.500
Dies ist der nächste wichtige Angebots-/Order-Block oberhalb des aktuellen Kurses.
Möglicher Reaktionsbereich:
4.475–4.500
Eine Ablehnung dort könnte einen Rücklauf Richtung:
4.400 → 4.350 → 4.300
auslösen.
Eine klare Bewegung über 4.500 mit anschließender Akzeptanz oberhalb dieser Zone würde dagegen die kurzfristige Marktstruktur weiter verändern.
🚀 5. BULLISCHES SZENARIO
Die eingezeichnete Projektion im Chart deutet auf folgende Struktur hin:
4.378
⬇️
möglicher Rücklauf 4.300–4.350
⬆️
Erholung / Fortsetzung
⬆️
4.475–4.500
Sollte 4.500 überzeugend überwunden und gehalten werden, liegen die nächsten markierten Zonen bei:
🎯 4.600–4.625
und darüber:
🎯 4.680–4.700+
Diese Marken sind technische Szenarien, keine garantierten Kursziele.
🔻 6. BÄRISCHES SZENARIO
Die bärische Variante wird technisch relevanter, wenn die aktuelle Erholung scheitert.
Mögliche Struktur:
Ablehnung 4.400
⬇️
4.350 verliert an Bedeutung als Support
⬇️
4.300 FVG wird gebrochen
⬇️
4.250–4.275
⬇️
4.233 Hauptsupport
Die Zone um 4.233 ist besonders wichtig, da sie als horizontale Unterstützung im Chart markiert ist.
🧠 7. LIQUIDITÄTSANALYSE
🔼 Mögliche Buy-Side-Liquidität
über 4.400
4.475–4.500
4.600–4.625
über 4.675–4.700
🔽 Mögliche Sell-Side-Liquidität
4.300
4.250–4.275
4.233
Damit besitzt der Chart mehrere offensichtliche Liquiditätsbereiche.
📌 Ein möglicher Mechanismus wäre zunächst ein Rücklauf zur Liquiditäts-/FVG-Zone, bevor eine weitere größere Bewegung entsteht.
📐 8. FALLENDER KANAL
Der eingezeichnete fallende Kanal zeigt die vorherige Sequenz:
Lower High → Lower Low → Lower High → Lower Low
Die Erholung vom Bereich 4.250–4.275 ist deshalb strukturell relevant.
Für eine nachhaltigere bullische Veränderung wäre insbesondere eine Sequenz von:
Higher High → Higher Low → Higher High
zu beobachten.
Ein einzelner bullischer Spike reicht dafür nicht zwingend aus.
🔥 9. PROFESSIONELLE MARKT-ROADMAP
🟢 Bullische Bestätigung
4.300–4.350 hält → Higher Low → 4.400 zurückerobert → 4.475–4.500
🟠 Konsolidierung
4.350–4.450
Hier könnte sich der Markt seitwärts bewegen und neue Liquidität aufbauen.
🔴 Bärische Bestätigung
4.300 bricht nachhaltig → 4.250–4.275 → 4.233
🏦 10. ENTSCHEIDENDE ZONEN
Der wichtigste Bereich ist momentan weniger der exakte Kurs von 4.378, sondern die Reaktion an den markierten Zonen.
🟨 4.300–4.350
FVG / mögliche Nachfragezone
🟠 4.475–4.500
Order Block / Angebotszone
Diese beiden Bereiche können für die kurzfristige Marktstruktur besonders wichtig sein.
📊 TRADINGVIEW-FAZIT
„Gold erholt sich aktuell von einer wichtigen Supportzone, befindet sich jedoch weiterhin an einem strukturellen Entscheidungspunkt. Die FVG bei 4.300–4.350 stellt die zentrale Retracement-Zone dar, während 4.475–4.500 die nächste bedeutende Angebotszone bildet. Für eine weitere Aufwärtsbewegung sollte die Preisstruktur durch tatsächliche Bestätigung von Higher Lows/Higher Highs und Breakouts unterstützt werden.“ 📈🟡
🔑 KEY LEVELS
4.700–4.725 🟢
4.600–4.625 🟠
4.475–4.500 🟠
4.375–4.400 ⚪
4.300–4.350 🟨
4.250–4.275 🔵
4.233 🔵
BTC/USD – Technische Analyse 🇩🇪📊 BTC/USD – Technische Analyse 🇩🇪
🔴 Widerstandszone: 81.800–82.200
BTC wurde an der markanten Widerstandszone deutlich abgewiesen.
📉 Bärisches Szenario:
Break & Retest unter 80.700–80.500
Bestätigung der Abwärtsbewegung
🎯 Ziele: 79.500 → 78.000 → 77.182
Bei weiterem Verkaufsdruck: 75.000 als starke Supportzone
⚠️ Ungültig bei: Einem klaren Ausbruch und Schlusskurs über 82.200.
💡 Idee: Widerstandsablehnung + Break & Retest + bärische Bestätigung = mögliches Short-Szenario.
EURO/USD KW39/2026 kann sich der Euro wieder fangen ?Hey Freunde,
Rückblick
Die letzte Woche ist der Preis massiv nach unten gedroppt. Ich hatte gehofft, dass wir uns in der Box halten und von dort weiter nach oben gehen — mit dem Zinsentscheid aus Amerika ist der Euro dann aber klar unter Druck gekommen.
Ausblick
Für mich bleibt das Ganze ein Retracement, ich bin weiterhin bullisch eingestellt. Wir sind zurück in der alten Range und ich rechne damit, dass wir noch bis zur Supportlinie runterkommen, vielleicht sogar in die graue Box. Das ist ein sensibles Preislevel. Erst wenn wir das Low darunter rausnehmen, schwenke ich Richtung Short.
Szenarien
Ich schaue mir zuerst an, wie der Montag im Daily öffnet. Öffnet und schließt er bärisch Richtung dieser Linie, halte ich es für wahrscheinlich, dass wir ins sensible Level laufen. Sehe ich dort eine klare Reaktion und einen scharfen Move durch die Linie, stehen die Longs für mich wieder bereit. Genauso gut kann es eine reine Konsolidierungswoche werden.
Wochenfaktoren
News gibt es diese Woche praktisch keine, der Preis macht also das, was er machen möchte. Ich warte am Montag erstmal das Opening ab und setze frühestens Dienstag Trades.
Am Mittwoch gibt es wie immer ein Update-Chart von mir.
Bis dahin tradet safe, euer CryptoLeksFX
Silberpreis: Widerstand am 100-Tage-Durchschnitt präsentAnalyse bei einem Silberkurs von $66,22
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Kurze Einordnung im Rückblick
Nach dem Ausbruch auf sein Allzeithoch im Januar bei $121 musste der Silberkurs den weit gelaufenen Ausbruch zunächst korrigieren. Das März-Tief bildete für 64 Handelstage den Tiefpunkt der Korrektur, welcher Ende Juni mit einem Wert von $55,62 unterschritten wurde. Im Juli rutschte der Kurs noch bis an einen neuen Tiefstwert bei $54,77 ab.
Silberpreis Prognose für diese Woche
Der 20-Tage-Durchschnitt begleitete die Abwärtstendenz bis in den Juli hinein als Widerstand. Anfang August drehte der Preisverlauf aber aus der engen Schiebephase in eine Erholung und konnte auch die 50-Tage-Linie zurückgewinnen. Der GD 20 folgte dem Kurs und hat den 50er zuletzt nach oben gekreuzt. Diesem „bullish Crossover“-Signal steht jedoch weiterhin der Widerstandsbereich aus 100- und 200-Tage-Durchschnitt entgegen.
Auch in der vergangenen Woche hat der Kurs diese Grenzen respektiert und am Ende zwar fester, aber unter dem GD 100 geschlossen. Die Signallage hat sich wieder nicht spürbar verändert, sodass der Bereich um $67 weiterhin den Deckel für ein Bären-Szenario bilden dürfte.
Sollte den Bullen hingegen ein Ausbruch über diese Marke gelingen, könnte die Fortsetzung der Tendenz auf einen nächsten Test des Mai-Tiefs hinauslaufen.
Mögliche Wochenspanne Bullen: $63,80 bis $71,40
Alternative Kursspanne Bären: $58,80 bis $66,90
Nächste Widerstände: $71,80 | $83,75 = Vorjahreshoch
Wichtige Unterstützungen: $62,31 = Vorwochentief | $61,02 | $54,77
Silber Prognose für nächste Woche
Der Ausbruch über das März-Tief ist im Bereich der $71er-Marke auf Widerstand gestoßen. Sollte der Kurs seine Schwächephase ausweiten, könnten die Bären auf einen Bruch der $61er-Marke drängen und bei Erfolg auf den $55er-Bereich zielen.
Gelingt den Bullen jedoch ein nächster Anlauf an den 200er-GD, bleibt auch dort ein Ausbruch möglich. In diesem Fall dürfte sich Unterstützung im $70er-Bereich etablieren.
Mögliche Wochenspanne: $55,40 bis $61,90 alternativ $68,90 bis $75,10
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
ETH/USD — Liquiditäts-Sweep, CHoCH & bullische Fortsetzung🚀 ETH/USD — Liquiditäts-Sweep, CHoCH & bullische Fortsetzung
📊 Marktstruktur
ETH/USD zeigt eine deutliche Erholung aus dem 2.370–2.390 Support-Bereich. Nach dem Abverkauf kamen Käufer zurück und bildeten eine bullische Reaktion mit anschließendem Strukturwechsel nach oben.
💧 Liquiditätszone
Der Kurs ist aktuell in die markierte 2.580–2.620 Liquiditätszone gelaufen. Dieser Bereich kann kurzfristig für erhöhte Volatilität oder einen Pullback sorgen.
🔄 CHoCH-Bestätigung
Der markierte CHoCH bei ca. 2.535–2.545 signalisiert einen Wechsel von der vorherigen bearishen Struktur hin zu einer bullischeren kurzfristigen Struktur.
📦 Wichtige Zonen
💧 Liquidität: 2.580–2.620
🟨 FVG: 2.540–2.560
🟨 FVG: 2.520–2.540
📦 Order Block: 2.500–2.520
🛡️ Hauptsupport: 2.370–2.390
🎯 Bullisches Szenario
Sollte ETH in die FVG-/Order-Block-Zone zurücklaufen und dort Käufer Unterstützung zeigen, könnte eine weitere Aufwärtsbewegung in Richtung 2.650–2.680 folgen.
⚠️ Invalidierung
Ein klarer Bruch und nachhaltiger Halt unter 2.500–2.520 würde die aktuelle bullische Struktur schwächen und eine Neubewertung erforderlich machen.
🧠 Fazit
Support-Reaktion → CHoCH → bullischer Impuls → Liquiditäts-Test.
Entscheidend ist, ob die markierten FVG- und OB-Bereiche bei einem möglichen Pullback gehalten werden.
📌 Marktanalyse zu Bildungszwecken. Vor einem Trade auf zusätzliche Preisbestätigung achten und das Risiko entsprechend managen.






















