ICE Brent Crude - Kurzfristige Aufwärtsbewegung in Richtung 110$Schönen guten Tag, liebe Trader,
seit geraumer Zeit beschäftige ich mich intensiv mit der Elliott-Wellen-Analyse und möchte heute meine erste eigene Analyse veröffentlichen.
Im Mittelpunkt steht dabei ein Markt, der wohl nahezu jeden auf die eine oder andere Weise betrifft – vom Börsianer bis zum Autofahrer: Rohöl. Genauer gesagt geht es um Brent Crude Oil.
Zunächst möchte ich einen Blick auf die übergeordnete Marktstruktur werfen, bevor wir uns anschließend mit der aktuellen Kursbewegung sowie den daraus resultierenden möglichen Kurszielen beschäftigen. Ich hoffe, euch gefällt meine Analyse, und freue mich natürlich über konstruktives Feedback und einen fachlichen Austausch.
Aus übergeordneter Sicht befindet sich der Ölmarkt meiner Einschätzung nach weiterhin innerhalb einer langfristigen korrektiven Struktur und arbeitet derzeit an der Ausbildung der Y-Welle. Ein wesentlicher Teil dieser Bewegung scheint dabei bereits abgeschlossen zu sein.
Nach meiner aktuellen Zählung wurde die Welle A durch eine fünfteilige Aufwärtsbewegung abgeschlossen. Anschließend folgte mit Welle B eine deutliche Korrektur bis in den Bereich des 78,60%-Retracements. Aufgrund der Tiefe dieser Bewegung gehe ich davon aus, dass Welle B ihr Ende bereits gefunden haben könnte und sich der Markt nun innerhalb der Welle C befindet.
Für die übergeordnete Welle C liegt der relevante Zielbereich zwischen dem 61,80% und dem 78,60%-Fib-Retracement, was Kursen zwischen etwa 63 $ und 41 $ entspricht. Da das 61,80%-Retracement bereits angelaufen wurde, rückt für mich zunehmend das 78,60%-Retracement in den Fokus.
Projiziere ich zusätzlich das 100%-Fibonacci-Verhältnis anhand der Wellen A und B, ergibt sich für die untergeordnete Welle C ein möglicher Zielbereich zwischen dem 88,70% und dem 100%-Fib-Niveau. Dieser Bereich liegt ungefähr zwischen 49,86 $ und 41 $ und weist damit eine deutliche Überschneidung mit dem übergeordneten Zielbereich am 78,60%-Retracement auf.
Diese Konfluenz mehrerer Fibonacci-Level erhöht aus meiner Sicht die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Kursbereich im weiteren Verlauf noch einmal angelaufen werden könnte. Bevor es jedoch so weit ist, lohnt sich ein genauerer Blick auf die aktuell laufende Korrektur innerhalb der Welle C.
In der untergeordneten Struktur lässt sich erkennen, dass Welle (A) bereits vollständig ausgebildet wurde und wir uns aktuell innerhalb der Welle (B) befinden. Auch innerhalb dieser Bewegung scheinen die Teilwellen A und B bereits abgeschlossen zu sein.
Nach meiner Einschätzung könnte die untergeordnete Welle B am 78,60%-Fib-Retracement bereits ihr Ende gefunden haben. Sollte diese Annahme zutreffen, könnte nun die nächste Aufwärtsbewegung in Form einer fünfteiligen Welle C bevorstehen.
Als Kursziel für diese Bewegung rückt für mich insbesondere das strukturelle 78,60%-Retracement in den Fokus. Da Welle A bereits das 61,80%-Retracement erreicht hat, halte ich eine Fortsetzung bis zum nächsthöheren Fibonacci-Level für durchaus realistisch.
Zusätzlich nutze ich auch hier die 100%-Fibonacci-Projektion als mögliches Kursziel der Welle C. Interessanterweise liegt dieses Ziel sehr nahe am 78,60%-Retracement und bildet damit erneut eine technische Konfluenz.
Daraus ergibt sich für mich ein mögliches Kursziel im Bereich von etwa 110 $ je Barrel. Sollte dieses Szenario eintreten, dürfte dies mittel- bis langfristig auch wieder zu steigenden Kraftstoffpreisen führen.
Ein Blick auf den MACD- und RSI-Indikator zeigt, dass auf der Oberseite noch weiteres Potenzial vorhanden ist. Für den weiteren Verlauf sehe ich dabei zwei mögliche Szenarien: Entweder erreicht der Kurs relativ zügig die anvisierte Zielzone und bildet dabei eine bärische Divergenz aus, oder der RSI läuft zunächst weiter in den überkauften Bereich. Beide Szenarien würden aus meiner Sicht darauf hindeuten, dass sich die Aufwärtsbewegung ihrem Ende nähert und im Anschluss mit einer Korrektur zu rechnen ist.
Ausgehend vom aktuellen Kurs von rund 83,52 $ entspricht ein Anstieg in diesen Zielbereich einer Bewegung von knapp 30 %. Unter Berücksichtigung meines vorgesehenen Einstiegs- und Absicherungsbereichs ergibt sich dabei ein G/V-Verhältnis von etwa 4,8, wodurch sich aus meiner Sicht ein durchaus interessantes Trading-Setup ergibt.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
Ich freue mich über eure Einschätzungen, Kommentare und natürlich auch über konstruktive Verbesserungsvorschläge zu meiner Analyse.
Crude Oil Brent - Cash
Keine Trades
Keine Trades
Ausführliche Handelsideen
Das Schmiermittel der Weltwirtschaft vor dem nächsten Impuls?TVC:UKOIL | Brent Crude Oil
📊 Anlageklasse: Rohstoff / Energie
🔄 Status: Antizyklische Absicherung (Gegenpol im Portfolio) / Nächste Bewegung baut sich auf
Egal, welche politischen Narrative verbreitet werden: Öl ist und bleibt das Schmiermittel der Weltwirtschaft. Jedes reale Wirtschaftswachstum korreliert direkt mit einer Zunahme des Energieverbrauchs.
Ich nutze das aktuelle Szenario gezielt als Absicherung und Gegenpol zum teilweise überhitzten KI-Trend.
Die Fakten zur aktuellen Situation:
📍 Die primäre Ziel- & Umkehrzone (Bereich für Trendwendepunkt): Ich erwarte einen weiteren spürbaren Anstieg der Price Action (Kursbewegung) bis in die Zone zwischen 130.00 USD und 168.27 USD.
📉 Das übergeordnete Ziel danach: Nach Erreichen dieser Spitze sehe ich mittelfristig den nächsten großen Rückgang zurück in den Bereich von 62.90 USD bis 42.48 USD.
📊 Der Katalysator (Auslöser) im Chart: Das Zusammenspiel der 50 WMA und 200 WMA (Durchschnittskurse der letzten 50 und 200 Wochen) dient hier als potenzieller Katalysator für einen gewaltigen Impuls (starke, dynamische Kursbewegung).
💡 Praktische Umsetzung: Wer direkt von dieser Entwicklung profitieren möchte, greift bevorzugt zu substanzstarken Öl-Unternehmen (siehe meine Einzelanalysen zu Aktien aus dem Sektor).
(Keine Anlageberatung, nur die Analyse eines technischen Investors)
UKOIL – 1D | Ein Jahr später: Die Struktur bleibt intaktBereits im Juni 2024 habe ich den Ölmarkt langfristig bullisch eingeordnet. Damals sah ich zunächst die Möglichkeit einer Ausdehnung der Korrektur bis in den Bereich von 40 USD (WTI). Dieses Szenario wurde letztlich nicht vollständig abgearbeitet – der Markt drehte bereits im Bereich um 60 USD.
Entscheidend war jedoch nie das exakte Tief, sondern die übergeordnete Wellenstruktur. Bereits damals lautete meine Erwartung, dass nach Abschluss der Korrektur ein mehrjähriger Aufwärtszyklus beginnt, dessen langfristiges Ziel im Bereich von 180 USD liegt.
Im Januar 2025 habe ich diese Analyse erneut veröffentlicht und trotz der veränderten Ausgangslage an diesem Szenario festgehalten. Die seitdem erfolgte Aufwärtsbewegung bestätigt die übergeordnete Wellenzählung.
Der aktuelle Chart zeigt UKOIL (Brent), während sich die damaligen Analysen auf WTI bezogen. Langfristig verlaufen beide Märkte jedoch nahezu identisch, Brent handelt lediglich meist mit einem Aufschlag gegenüber WTI.
Aus Elliott-Sicht befindet sich der Ölmarkt weiterhin in einem größeren Aufwärtszyklus. Die Bewegung seit dem Tief wirkt impulsiv und bildet die laufende Welle A (Leading Diagonal). Nach deren Abschluss erwarte ich eine nicht so tiefe korrektive Welle B, bevor die finale Welle C den übergeordneten Zyklus vervollständigt und neue All-Zeit-Hochs markiert.
Fundamental hat sich das Umfeld zuletzt sogar weiter zugespitzt. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten bleiben hoch. Eine mögliche Eskalation rund um die Straße von Hormus oder Bab al-Mandab würde einen erheblichen Teil des weltweiten Öltransports betreffen und könnte das Angebot kurzfristig massiv einschränken. Bereits heute zeigt sich, dass geopolitische Risiken die Logistik, Versicherungsprämien und Transportkosten zunehmend beeinflussen. Solche Ereignisse sind für mich keine Voraussetzung des Szenarios, sie können den übergeordneten Trend jedoch erheblich beschleunigen.
Gleichzeitig befinden wir uns weiterhin in einem Umfeld strukturell niedriger Investitionen in neue Förderkapazitäten, während der globale Energiebedarf langfristig hoch bleibt. Historisch entstehen aus solchen Phasen häufig ausgeprägte Rohstoffzyklen.
Aus diesem Grund bleibe ich bei meiner langfristigen Einschätzung. Die bereits 2024 genannte Zielregion von 180 USD für WTI/UKOIL halte ich weiterhin für realistisch. Der aktuelle Chart zeigt aus meiner Sicht keine abgeschlossene Aufwärtsbewegung, sondern erst den Beginn eines deutlich größeren Zyklus.
Kurzfristige Korrekturen ändern nichts am übergeordneten Bild. Sie sind Bestandteil der Wellenstruktur und schaffen die Grundlage für die nächste impulsive Aufwärtsphase.
Brent Oil mit interessanter Konsolidierung im oberen BereichHallo liebe TradingView-Community,
Brent Crude Oil zeigt auf dem 4H-Chart aktuell eine technisch klar lesbare Struktur, auch wenn der Ölmarkt erfahrungsgemäß stark newsgetrieben ist und Analysen jederzeit durch geopolitische oder OPEC-Entwicklungen über den Haufen geworfen werden können.
Mit dieser wichtigen Einschränkung im Hinterkopf werfen wir einen Blick auf das aktuelle Setup.
Brent pendelt seit Wochen in einer breiten Range mit klarer Top-Widerstandszone bei 112 USD, die mehrfach getestet aber bislang nicht durchbrochen wurde. Innerhalb dieser Range zeichnet sich eine ascending Struktur ab. Die Tiefs steigen seit dem April-Low geordnet an (Higher Lows), was kurzfristig leicht bullish wirkt. Aktuell notiert Brent bei rund 100 USD und damit unterhalb aller relevanten EMAs (20/50/100), was die kurzfristige Schwäche unterstreicht.
Der entscheidende Level auf der Unterseite ist die kritische Supportzone bei 96,50 USD. Das letzte signifikante Tief und gleichzeitig eine Zone mit solider Volumenbasis im VRVP. Solange diese Marke hält, bleibt das Higher-Low-Pattern intakt und ein erneuter Anlauf an die 112 USD Top-Zone bleibt möglich.
Verliert Brent diese Zone jedoch nachhaltig, würde die ascending Struktur invalidiert und der Weg in Richtung der 86 USD-Supportzone öffnen – einer Region, die im April bereits als Boden diente.
Bei einem Bruch auch dieser Zone wäre aufgrund der dünnen Volumenstruktur darunter sogar ein schneller Move bis in den Bereich 72–73 USD denkbar.
Die Indikatoren zeigen aktuell ein bearishes Bild. Der MACD (4H) befindet sich klar im negativen Bereich mit fallenden Signallinien. Das kurzfristige Momentum gehört den Verkäufern und ein bullisher Crossover ist noch nicht in Sicht.
Der RSI notiert bei 35,45 und ist damit bereits im schwachen Bereich, allerdings noch nicht überverkauft. Das lässt durchaus weiteres Abwärtspotenzial zu, bevor eine technische Gegenbewegung wahrscheinlich wird. Erst ein Anstieg des RSI zurück über 50 würde eine Trendwende auf Indikatorebene signalisieren.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
Bank of America revidiert ihre Prognose für den Yen Bank of America Securities hat ihren Ausblick für den japanischen Yen revidiert, ihre Einschätzung von „bärisch“ auf „neutral“ geändert und ihre USDJPY-Prognose für Ende 2026 von 157 auf 152 gesenkt.
Die Bank betont, dass der Yen zwar in Richtung der 160er-Marke nachgegeben hat, sich die strukturellen Fundamentaldaten jedoch verbessern, was eine weniger negative Einschätzung stützen könnte.
Mindestens zwei konkrete Auslöser könnten die Bank zu einer eindeutig bullischen Position veranlassen: eine Rendite japanischer 10-jähriger Staatsanleihen von fast 3 % oder ein Rückgang des Brent-Rohölpreises unter 90 USD pro Barrel.
Von TACO zu NACHO: Die Inflation steht wieder auf der...Von TACO zu NACHO: Der Handel, der die Inflation wieder auf die Tagesordnung setzt
NACHO, kurz für „Not A Chance Hormuz Opens“, spiegelt die Markteinschätzung wider, dass sich die Spannungen im Nahen Osten in nächster Zeit kaum entspannen werden. Anfang dieser Woche lehnte US-Präsident Donald Trump den jüngsten Friedensvorschlag des Iran erneut ab, was die Öl-Futures in die Höhe trieb.
Die Idee hinter NACHO ist nicht unbedingt, dass die Ölpreise von hier aus weiter steigen müssen. Vielmehr sind die Märkte zunehmend weniger bereit, eine schnelle Umkehr nach unten einzupreisen.
Das bedeutet auch, dass der heutige CPI-Bericht deutlich schlechter ausfallen könnte. Der jüngste US-Verbraucherpreisindex (CPI) zeigte für April 2026 einen Anstieg der Verbraucherpreise um 3,8 % gegenüber dem Vorjahr, nach 3,3 % im März. Dabei spielte der Energiesektor eine wesentliche Rolle. Die Brent-Rohöl-Futures liegen derzeit über 106 US-Dollar pro Barrel, was sich auf das verarbeitende Gewerbe, den Transportsektor und letztlich auf die Verbraucherpreise auswirkt. Die Lebensmittelinflation in den USA stieg im vergangenen Jahr um 3,2 % (vor allem aufgrund von Preisanstiegen bei Kaffee und Rindfleisch).
Kaffee-Futures haben im vergangenen Jahr bereits erhebliche Schwankungen verzeichnet. Zu beachten ist hier die Diskrepanz oder Verzögerung zwischen den Entwicklungen an den Kaffee-Futures-Märkten und den Preisen, die Verbraucher in Supermärkten oder Cafés zahlen.
Bei Rindern sieht es etwas anders aus. Die von den Verbrauchern gezahlten Rindfleischpreise entwickeln sich enger an den handelbaren Rindermärkten. Sollten die Energiepreise vor dem Hintergrund von NACHO auf hohem Niveau bleiben, könnten die Rinderpreise die besser vorhersehbare handelbare Ware sein.
Makro, Earnings und Geopolitik – Darauf achte ich nächste WocheWährend die meisten noch das Wochenende genießen, müssen wir Trader uns mental wieder auf die nächste Woche vorbereiten, um für alle möglichen Szenarien gewappnet zu sein. Als Hilfe habe ich für euch eine kleine Zusammenfassung erstellt, worauf ich nächste Woche mein Augenmerk lege.
Die wichtigsten Kennzahlen dieser Woche, um zu erahnen, wie es mit dem Leitzins der FED weitergeht, sind meiner Meinung nach die Existing Home Sales (Montag, 16:00 Uhr) und die Producer Price Inflation MoM (Dienstag, 14:30 Uhr). Kurz gesagt: Wenn weniger Häuser verkauft werden (bzw. weniger Hypotheken aufgenommen werden) und die PPI höher ausfällt als die bereits erwarteten 1,3 Prozent (im Vormonat waren es 0,7 Prozent), könnte es für Risiko-Assets wie Aktien und Kryptowährungen ungemütlich werden.
Zum Wochenstart am Montag und Dienstag stehen außerdem die Earnings der Finanzschwergewichte JPMorgan Chase, Berkshire Hathaway und BlackRock an. Als Abbild unserer (oder zumindest der amerikanischen) Realwirtschaft sind diese für mich besonders interessant.
Bei JPMorgan Chase achte ich vor allem auf das Kreditwachstum, da mehr als zwei Drittel der amerikanischen Wirtschaft auf Kredit basiert. Dadurch erhält man einen guten Frühindikator dafür, ob die Stimmung eher „Risk On“ oder „Risk Off“ ist.
Bei BlackRock kann man anhand der Inflows und Outflows gut erkennen, ob Risikobereitschaft beim institutionellen Kapital vorhanden ist.
Und bei Berkshire Hathaway – dem Unternehmen der Investment-Legende Warren Buffett – bin ich besonders auf die Cash-Position gespannt. Eine weitere Erhöhung, die zuletzt ohnehin schon relativ hoch war, würde darauf hindeuten, dass weiterhin defensiv agiert wird.
Und zu guter Letzt: Was wäre eine Wochenvorschau derzeit ohne eine Einschätzung zum Iran-Konflikt? Während ich das hier am Sonntagmorgen schreibe, ist die Nachricht hereingekommen, dass die erste Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran gescheitert ist und JD Vance wieder zurück in die USA geflogen ist. In den westlichen Medien wird es so dargestellt, als lägen die Forderungen so weit auseinander, dass eine Fortführung des Krieges bereits sicher sei.
Ich wäre da vorsichtiger – nicht nur, weil ich aus technischer Sicht kurz- bis mittelfristig bärisch auf Öl und gleichzeitig bullisch auf die amerikanischen Indizes bin, sondern auch, weil eine Fortführung des Krieges für beide Parteien und die Weltwirtschaft gravierende Folgen hätte. Dennoch wissen wir: In der heutigen Zeit ist leider alles möglich.
Ich persönlich ignoriere, was die Medien über die Verhandlungen schreiben, und achte stattdessen darauf, ob beispielsweise Donald Trump weitere Truppen in den Nahen Osten verlegen lässt. Das wäre für mich ein starkes Signal dafür, dass eine Waffenruhe lediglich zur strategischen Vorbereitung genutzt wird.
Auf jeden Fall bleibt es spannend. Lasst euch nicht täuschen und haltet euch – egal was passiert – an euren Plan.
Öl, Kriege und Märkte: Stehen wir vor dem letzten großen AnstiegDer wohl wichtigste Indikator hierfür ist das gute alte Öl. Während vor allem die westliche Wirtschaft schon taumelnd in den Seilen liegt, wird ein so hoher Ölpreis von über 100 Dollar pro Barrel unserer Wirtschaft das Genick brechen.
Ray Dalio, der Gründer von Bridgewater Associates, sagt: Um zu wissen, was in der Zukunft passiert, müssen wir herausfinden, ob in der Vergangenheit schon einmal ein ähnliches Szenario eingetreten ist. Wir hatten gleich drei Konflikte dieser Art, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, aber dennoch ähnlich sind – ich spreche von den Golfkriegen 1 bis 3.
Wenn wir uns anschauen, wie sich BRENT oder WTI in diesen Krisen verhalten haben, welche Indikatoren Tops und Bottoms vorausgesagt haben und welche Muster sich wiederholen, steht uns meiner Meinung nach das Härteste erst bevor.
Normalerweise führen steigende Ölpreise zu steigenden Zinsen, da Öl ein Haupttreiber der Inflation ist. Egal ob Lebensmittel, Transporte oder Produktionen – alle benötigen das schwarze Gold. Auffallend ist, dass in jedem der drei Golfkriege bisher die Zinsen gesenkt wurden. Also während der Großteil der Retail-Trader da draußen denkt, dass uns bald die Zinsen um die Ohren fliegen, hat die Geschichte bereits dreimal bewiesen, dass das Gegenteil der Fall ist.
Ebenfalls interessant ist, dass wichtige Leitindizes wie der NASDAQ Composite oder der S&P 500 zwar während eines Golfkrieges korrigiert haben, danach aber immer zu einem Bullrun angesetzt haben. Ich will damit nicht sagen, dass wir vor einem massiven Bullrun stehen, aber dass ein letzter euphorischer Anstieg, getrieben von Retail-Kapital, nicht unmöglich ist.
Der letzte Indikator für heute ist der US-Dollar Index DXY. Dieser zeigt die Stärke des USD im Vergleich zu anderen relevanten Währungen auf dieser Welt. Dieser hat in allen drei Kriegen an Stärke verloren – logisch, da Amerika in allen Kriegen direkt oder indirekt beteiligt war und es dadurch zu einem Vertrauensverlust gegenüber Amerika und dem Dollar kam. Was historisch auch fast immer zutrifft, ist, dass ein schwacher Dollar steigende Aktien bedeutet, da sich Kapital in spekulativen Assets wie Aktien dann wohler fühlt.
Es sieht also so aus, als ob nach jedem Golfkrieg ein Hoch kommt. Die Frage ist nur: Wann kommt dieses Hoch und wie ausgeprägt wird es sein? Durch die Midterm-Wahlen im Herbst in den USA kann es sich Donald Trump kaum leisten, bis dahin weiterhin diesen, sogar teilweise in seiner MAGA-Bewegung unbeliebten, Krieg zu führen. Auch wenn die Schäden an der Weltwirtschaft irreparabel sind und sich nicht einfach durch eine Beendigung des Krieges in Luft auflösen werden, wird wahrscheinlich genau dieses Narrativ gesponnen und es könnte zu einem letzten euphorischen Anstieg kommen, bevor der Lügenhaufen in sich zusammenbricht.
ÖL stinkt und braucht PlatzÖL Volatil
Preis der meisten Interesse
101,70 USD
Liquiditäts Lücken
Oberseite
112,73 USD bis 120 USD
darüber Erholung und weiterer Anstieg möglich
darunter folgen weiterhin verkäufe und Gewinnmitnahmen
Liquiditäts Lücken
Unterseite
96,93 USD bis 93,82 USD
87 USD bis 80,42 USD
79,98 USD bis 77,79 USD
darüber Erholung und weiterer Anstieg möglich
darunter folgen weiterhin verkäufe und Gewinnmitnahmen
Trade Idee:
Long oberhalb der 101,70 USD
Short unterhalb der 101,70 USD
Öl schwimmt bekanntlich oben auf. Jedoch hat der letzte beobachte Preisanstieg der letzten 3 Monate signifikante Möglichkeiten für Fracking Öl aus Amerika geboten. Ab einem Preis von über 100 USD Dollar pro Barrel ist jeder Investor bereit in das alte Öl Business einzusteigen.
Angebot wird die Nachfrage bald wieder stillen können.
Schiffe im Strait fahren und werden Iranisches Öl liefern wie vor der Krise.
Es ist eine Frage des Geldes. Und für 30% Premium auf den Kaufpreis ist jeder bereit zu Sparen.
Iran und Russland werden nicht lange diese hohen Ölpreise genießen. Dafür sorgt die US-Administration.
Viel Spaß mit der Analyse und viel Erfolg.
Quelle: TradingView
Alle 10 Minuten verschwinden 100.000 Barrel Öl Nahezu alle Marktbewegungen werden derzeit vom Krieg mit dem Iran bestimmt.
Nach den iranischen Angriffen auf zwei Produzenten im Nahen Osten stieg der Aluminiumpreis auf ein Niveau, das seit 2022 nicht mehr erreicht wurde.
Brent ist auf dem besten Weg zu seinem größten monatlichen Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen, während unsere Spreads stabil bleiben.
US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag, die USA würden die iranische Insel Kharg „vollständig“ zerstören, sollte die Straße von Hormus nicht „sofort“ wieder geöffnet werden.
Aufgrund der Sperrung der Meerenge gehen alle 10 Minuten 100.000 Barrel Öl verloren.
Länder auf der ganzen Welt beginnen nun mit der Umsetzung von Notfallmaßnahmen, was bedeutet, dass Öl sowohl für die Inflationserwartungen als auch für das Wachstum eine noch zentralere Rolle spielt. Auch Devisenpaare und Gold sollten als wichtige Indikatoren für diese Verschiebung genau beobachtet werden.
WTI/Brent-Spread: der beste Indikator für geopolitische AngstDie globalen Finanzmärkte stehen seit Beginn der militärischen Operationen der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran am Samstag, dem 28. Februar, unter starkem Druck. Der Ausverkauf betraf die globalen Aktienmärkte, den globalen Anleihemarkt (aufgrund steigender Marktzinsen), und auch die Preise für Edelmetalle sind infolge des stärkeren US-Dollars am Devisenmarkt sowie steigender Zinsen stark gefallen.
-16 % für den Silberpreis, -11 % für den Goldpreis, -10 % für europäische Aktienindizes, -5 % für den S&P 500 Index und -5 % für die Preise westlicher Anleihen im Zusammenhang mit dem starken Anstieg der Marktzinsen. Dies ist das Gesamtbild, das sich an den Finanzmärkten seit Beginn der militärischen Operationen am 28. Februar herausgebildet hat.
In diesem Zeitraum gab es zwei unbestreitbare Gewinner an den Märkten: den Ölpreis, der um 50 % gestiegen ist, und den Erdgaspreis, der um 80 % gestiegen ist (der TTF-Kontrakt dient als Referenz für den europäischen Gaspreis, der am stärksten von den aktuellen geopolitischen Ereignissen betroffen ist). Diese Explosion der Energiepreise treibt die Inflationserwartungen deutlich nach oben, und in diesem Kontext erwartet der Markt nun keine Zinssenkung der Fed vor dem Jahr 2028 mehr.
Die folgende Grafik zeigt die Performance einer Auswahl von Vermögenswerten aus allen Anlageklassen zwischen dem 27. Februar und dem 23. März:
Wie kann man an den Finanzmärkten die Entwicklung des geopolitischen Stresses messen? Die Entwicklung der Edelmetalle ist eindeutig nicht die richtige Wahl. Der Energiepreis ist der beste Börsenindikator für eine konkrete und unmittelbare Messung des geopolitischen Risikos. Die Schließung der Straße von Hormus blockiert die Versorgung der wichtigsten asiatischen Wirtschaftsmächte mit Öl und Gas, daher ist der Ölpreis bei weitem der effektivste Indikator für geopolitisches Risiko.
Es gibt jedoch einen noch besseren Indikator für geopolitischen Stress im Zusammenhang mit dem Ölpreis: den Spread, also die Preisdifferenz zwischen Brent-Öl und US-Rohöl (WTI). Je größer dieser Abstand wird, desto stärker ist der geopolitische Stress – und umgekehrt.
Daher empfehle ich, den Spread zwischen Brent-Öl und WTI sehr genau zu beobachten. Jeder erste Hinweis auf eine Umkehr dieses Spreads nach unten wäre ein Frühindikator dafür, dass es an der Zeit sein könnte, wieder auf den globalen Aktienmarkt zu setzen.
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Staff-Projection der EZB // zum 22.03.2026Haftungsausschluss
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Liebe Trading-View Community 🌻,
heute möchte ich euch die Projektionen der EZB für dieses Jahr vorstellen, denn diese hat ein Update, wegen des Konflikts im Nahen Osten erhalten. (Stand 11.März 2026) Ich möchte erwähnen, dass diese Ideen von der offiziellen Seite der EZB stammen und nicht von mir. Jeder der es sich selber durchlesen will, kann dies unter diesem Link machen: www.ecb.europa.eu
Außerdem möchte ich anmerken, dass es sich nicht um Prognosen handelt, sondern um hypothetische Annahmen, ohne jegliche Wahrscheinlichkeit.
Genug gelabert, fangen wir an. 🚀
Es gibt drei unterschiedliche Szenarien (hierbei ist anzumerken, dass ich den Faktor Gas rausgelassen habe, dieser ist von der EZB ebenfalls berücksichtigt worden, wenn du wissen willst wie es darum steht, schreibe mir doch eine Nachricht, dann veröffentliche ich auch dazu eine Idee):
Base Line Szenario: BIP-Wachstum: 0,9% ; Inflation im Verlaufe des Jahres: 2,6% (deutlich höher als in 2025 prognostiziert). GRUND: Steigende Energie Preise, wie Öl bis zu 90$/BLL, diese dämpfen Kurzfristig die Investitionen und den Konsum. Ab 2027 soll sich die Wirtschaft erholen (1,3 % Wachstum 2027, 1,4 % 2028), während die Inflation 2027 auf 2,0 % sinkt und 2028 auf 2,1 % steigt.
⭐️
Doch was sehen wir aktuell? Der Peak für Öl lag bei etwa 119$/BLL, und hier kommt das Adverse Szenario ins Spiel:
⭐️
Hier wird davon ausgegangen, dass es höhere Preise (Öl: 119 $/BLL) geben wird, welche in 2026 zu nur 0,6 % Wachstum und 3,5 % Inflation . Ab 2028 erholen sich Wachstum (1,6 %) und Inflation sinkt stärker (1,6 %).
⭐️
Das ist schon ein etwas schlechteres Szenario für die Wirtschaft, doch was hat es mit dem letzen Szenario auf sich?
⭐️
Schweres Szenario: Extrem hohe Preise (Öl: 145 $/BLL) drücken 2026 das Wachstum auf 0,4 % und die Inflation auf 4,4 % . Die Inflation bleibt auch 2027 hoch (4,8 %), während das Wachstum 2028 mit 1,9 % sich am stärksten erhöht.
⭐️⭐️⭐️
Hier muss ich persönlich sagen, dass, wie wir ja aktuell sehen können, sich das Adverse Szenario bisher ausgespielt hat, denn aktuell gab es einen Peak beim Öl TVC:UKOIL bei etwa 119$, wenn dieses Szenario hält, dann hätten wir eine höhere Inflation, was bedeuten würde, dass vermutlich eine Rezession einsetzen wird.
Wenn die Preise (des Öls) noch höher steigen würden, dann könnte sich das Schwere Szenario ausspielen, wo wir dann schon von bis zu 4,4% Inflation rechnen könnten. Wow, das könnte einiges im Markt entscheiden. Gold könnte wieder fahrt aufnehmen, so wie andere "Inflations-Resistente" Assets (in Anführungszeichen, da kein Asset völlig Resistent gegen Inflation ist) ebenfalls weiter steigen. Für die europäische Wirtschaft, bezogen auf die Indizes, wie der DAX, wäre das ein eher bärisches Faktor.
Ich fand den Bericht der EZB äußerst Interessant und schätze die Arbeit der Mitarbeiter sehr, vielleicht können wir ja wirklich solche Szenarien sehen, vor allem, weil ein paar Teile davon schon wahr geworden sind.
Wenn dir meine Idee gefallen hat, dann lass doch gerne eine 🚀 da und abonniere mich. Vielen Dank für Ihre Zeit, wir hören uns bestimmt bald wieder. Bis dahin eine erfolgreiche Börsenwoche 💸
LG Rara-es
Brent bereit, sich in einem angespannten Markt zu beschleunigenBrent-Rohöl befindet sich derzeit in einer schrittweise bullischen Marktstruktur nach einer starken Erholung von tieferen Niveaus, wobei eine Abfolge höherer Tiefs und höherer Hochs die Rückkehr der Käufer bestätigt. Der Preis konsolidiert aktuell unterhalb einer wichtigen Widerstandszone im Bereich von 119–120$, die bereits in der Vergangenheit getestet wurde und mit starker Verkaufsliquidität verbunden ist. Diese Kompression unter dem Widerstand deutet auf eine Akkumulationsphase hin und lässt eine impulsive Bewegung erwarten. Solange der Preis über der Unterstützungszone von 105–110$ bleibt, ist der Trend weiterhin bullisch, mit einem möglichen Ausbruchsszenario in Richtung 130–135$. Ein Scheitern an diesem Widerstand könnte jedoch zu einer technischen Korrektur führen, bevor ein neuer Aufwärtsversuch startet, ohne die Gesamtstruktur zu gefährden.
Fundamental gesehen verstärkt der geopolitische Kontext diese bullische Tendenz erheblich. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran stört die globale Ölversorgung erheblich, insbesondere aufgrund der Spannungen rund um die Straße von Hormus, einem strategisch wichtigen Engpass für den weltweiten Öltransport. Diese Situation führt zu Angebotsengpässen, erhöhter Unsicherheit und steigenden Preisen.
Bedrohungen für Infrastrukturen, militärische Spannungen und Risiken im Seeverkehr erhöhen die Volatilität. Im Falle einer weiteren Eskalation könnte der Aufwärtsdruck auf die Ölpreise weiter zunehmen, was das aktuelle bullische Momentum unterstützt, jedoch auch das Risiko starker Marktschwankungen erhöht.
Krieg: Wer übernimmt das Risiko? Der Preis für US-Rohöl dürfte bei Eröffnung der Märkte in die Höhe schnellen. Grund dafür sind die Angriffe der USA und Israels auf den Iran.
Barclays geht davon aus, dass Brent bei Handelsbeginn auf 100 US-Dollar pro Barrel steigen könnte, obwohl diese Aussage recht vage ist. Technisch gesehen ist jede Aufwärtsbewegung eine „Bewegung in Richtung” 100 US-Dollar. Konservativere Schätzungen gehen von einem anfänglichen Anstieg um 3 bis 10 US-Dollar aus.
US-Rohöl schloss am Freitag bei 67,02 Dollar pro Barrel, Brent-Futures bei 73,2 Dollar.
Das schlimmste Szenario wäre ein Angriff des Iran auf den US-Verbündeten Saudi-Arabien und dessen Ölinfrastruktur.
Es gibt jedoch auch einen möglichen Ausweg. Präsident Donald Trump sagte am Sonntag, dass der Iran Gespräche führen wolle und er dem zugestimmt habe.
Öl schwimmt oben auf
ÖL Volatil
Preis der meisten Interesse
69,70 USD auf der Oberseite
64,20 USD auf der Unterseite
Liquiditäts Lücken
Oberseite
70,50 USD bis 71,20 USD
73,80 USD bis 77 USD
darüber Erholung und weiterer Anstieg möglich
darunter folgen weiterhin verkäufe und Gewinnmitnahmen
Liquiditäts Lücken
Unterseite
68,90 USD bis 67,50 USD
darüber Erholung und weiterer Anstieg möglich
darunter folgen weiterhin verkäufe und Gewinnmitnahmen
Trade Idee:
Long oberhalb der 70 USD
Short unterhalb der 68 USD
Öl schwimmt bekanntlich oben auf. Hat die US Administration nun selbst Interesse an einem hohen Öl Preis um ihren Haushalt zu finanzieren. Das Öl aus Venezuela ist dickflüssig und ist schwer zu verarbeiten. Ab einem Preis von 68 USD pro Barrel Öl wird der Markt attraktiv für Investoren welche momentan Rendite Möglichkeiten suchen. Ab 75 USD pro Barrel Öl wird Fracking wieder rentabel und könnte somit ein Überangebot liefern und den Preis oberhalb kurzsfristig bremsen.Wir haben diesen Zyklus schonmal gesehen mit einem Unterschied, Amerika ist jetzt der größte Produzent das Interesse hat sich verschoben. Der Westen wird sein Interesse verteidigen und Dominanz zeigen. Denkt immer daran, Öl stinkt und benötigt viel Platz. Wenn wir die Trendwende in die neuen Energien schaffen wird Öl nurnoch belastend für die Weltmärkte. Das ist der Katalysator das Narrativ warum der Markt so hoch Short abgesichert wurde. Trader warten auf einen Negativen Preis.
Ist das die die Ultimative Kontrolle in einer Neuen Weltorndung? China muss und wird reagieren, komisch ist nur das jetzt wieder Staatsanleihen wie verrückt gekauft werden. Braucht Russland Geld ?
Nur laut gedacht. Tut mir leid wenn ich jemanden zu nahe trete.
Meine Meinung.
Viel Spaß mit der Analyse und viel Erfolg.
Quelle: TradingView
Ölmarkt zwischen Korrektur und Makro-Impuls!?Öl könnte sich aktuell in der finalen Korrekturphase der Welle 1 einer übergeordneten, sehr dynamischen Welle 3 befinden. In diesem Szenario wäre im Bereich von 40 bis 50 US-Dollar eine technische Gegenbewegung denkbar, aus der heraus ein impulsiver Anstieg nach oben starten könnte.
Unabhängig von der konkreten Elliott-Wave-Struktur lassen sich auffällige Parallelen zu historischen Marktphasen erkennen. Ein prominentes Beispiel ist der rund 1500-prozentige Preisanstieg von Öl während des Kalten Krieges (1947–1989). Sowohl das geopolitische Umfeld als auch die übergeordneten strukturellen Marktbewegungen weisen bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu den heutigen Entwicklungen auf.
Vor dem Hintergrund einer realen und zunehmenden Gefahr einer Ausweitung militärischer Konflikte ergibt sich eine Konstellation, die historisch wie technisch auf einen steigenden Ölpreis hindeutet. Die Kombination aus geopolitischer Unsicherheit, zyklischer Marktstruktur und möglicher impulsiver Wellenphase spricht für ein langfristig bullisches Szenario.
Alle Informationen, die ich bereitstelle, stellen keine Anlageempfehlung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von jeglichen Finanzprodukten dar.
Ich bin KEIN zertifizierte Anlagenberater, somit ist es keine Finanzberatung. Es wird keine Haftung für ihre Handelsentscheidungen übernommen. Für die Richtigkeit der Inhalte übernehme ich ebenfalls keine Gewähr und es werden auch keine Versprechungen zu möglichen Gewinnen gemacht. Alle Aussagen basieren rein auf meiner technischen Analyse und nicht auf fundamental Daten.
Ausbruch Support/ResistanceDerzeit sind wir in einer "Sammelzone".
Die Frage welche sich nun stellt: Wohin brechen wir aus? Long oder Short?
Ich würde meinen Entry beim Ausbruch der Zone setzen. TP beim POC.
Da wir das Golden Pocket nicht angesteuert haben, gehe ich davon aus der Trend wird sich Bullish halten
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Ölpreis bricht ein - Friedenshoffnung in NahostHeute gibt es deutliche Aufschläge im DAX, weil die Anleger davon ausgehen, dass das größte Risiko im Konflikt zwischen Iran und Israel aus dem Markt ist. Die Rückkehr in Aktien wird getrieben durch die Hoffnung auf ein dauerhaftes Ruhen der Waffen im Nahen Osten.
Am Ölmarkt sehen wir einen Abbau der Risikoprämie, die zuvor für den Fall aufgebaut wurde, dass es zu Angriffen auf die Energieinfrastruktur oder zu einer Blockade der Straße von Hormus kommt. Beides ist nicht eingetreten. Jetzt muss sich der Markt wieder mit der fundamentalen Realität auseinandersetzen, und das ist eine, in der das Angebot weiterhin deutlich die Nachfrage überschreitet. Ein Rückgang der Preise für die Ölsorte WTI unter 60 Dollar ist wieder denkbar, vor allem auch deshalb, weil die OPEC+ Anfang Juli erneut die Fördermengen erhöhen wird.
Wenn es nun wirklich zu einem Waffenstillstand kommen sollte, dürften sich die Anleger bald wieder auf den Handelsstreit zurückbesinnen. Hier läuft die Frist bis zum 8. Juli. Bis dahin muss die Europäische Union einen Deal mit der US-Regierung finden, um drakonische Zölle zu vermeiden.
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
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Öl - Wieder bergauf?Ich habe gestern Profite realisiert und eben neu gekauft. Stop bei 61 $.
Das aufsteigende Dreieck in den letzten Tagen hatte sich zu einem Rising Wedge geformt und daher der abverkauf. jetzt sollte es eigentlich wieder bergauf gehen. Risk Management beachten.
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Öl - die Fahrt geht weiter!sollte nichts dagegen sprechen, das Öl weiter läuft. jetzt ist ein Einstieg natürlich schwierig. wenn dann vielleicht bei 75 $ mit stop bei 69 $. aber gewinn verlust verhältniss ist natürlich jetzt nicht doll.
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