Germany 40 bildet Trendwende nach unten ausDer Germany 40 Cash CFD hat ein 123-Top ausgebildet. Das ist eine Trendwendeformation, die für fallende Kurse spricht, solange sie aktiviert bleibt. Sie bleibt solange aktiviert, wie kein neues Rekordhoch erreicht wird. Im Chart sind mögliche Korrekturziele zu sehen. Das erste Ziel bei 23546 Punkten wurde bereits am Freitag erreicht. Nun läuft ein Rücktest des Punktes "1" bei 23968 Punkten. Dieser Bereich könnte sich als Widerstand erweisen. Ein Ausbruch darüber hinaus, wie er heute Morgen versucht wurde, könnte die Trendwende in Frage stellen. Erst ein neues Rekordhoch würde allerdings die Formation faktisch deaktivieren. Ansonsten sind bei voller Ausdehnung der Trendwende mögliche Kursziele bis 21072 Punkte denkbar.
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 73% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: cmcmarkets.com.
Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets Germany GmbH (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.
CMC Markets Veröffentlichungen
Germany 40 bleibt neutral und anfällig für KorrekturenDer Germany 40 Cash CFD konnte erneut die Barriere bei 24.500 Punkten nicht überwinden. Damit bleibt die runde 24.000er Marke als zentraler Auslöser für eine mögliche Trendwende nach unten aktiv. Schließt der Germany 40 Cash CFD darunter, könnte eine größere Schwächephase beginnen.
Zwar hält sich die Freude über eine mögliche Einigung mit den USA im Handelsstreit, allerdings ist der Deal bisher nicht in trockenen Tüchern. Und wie teuer Japan seine Zugeständnisse in Washington erkaufen musste, wird sich erst noch zeigen müssen.
Hinzu kommt, dass die Anlegerstimmung an der Wall Street bis zum Anschlag aufgedreht ist. Einige Sentiment-Indikatoren attestieren den Amerikanern, dass sie extrem gierig und überaus optimistisch geworden sind. Das drückt sich auch in einer nur mit fünf Cent gehandelten Meme-Aktie aus, die gestern sagenhafte 15 Prozent des gesamten gehandelten Aktienstückvolumens in New York ausmachte, ohne Nachrichten, Auslöser oder Grund. Spekuliert wird um des Spekulierens willen, und das ist an der Börse immer ein gefährliches Signal, das eine bevorstehende Abkühlung der Kurse am Gesamtmarkt anzeigen kann.
Im Germany 40 Cash CFD ist allerdings Geduld angesagt. Zwischen 24.000 und 24.500 Punkten ist der Index neutral zu sehen. Weder die Rally vorgestern noch der Rücksetzer gestern haben im Gesamtkontext eine größere Bedeutung. Anleger achten jetzt also auf einen Ausbruch in die eine oder andere Richtung.
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
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Germany 40: Trendwende nach unten durch TACO-Trader vereitelt!Gestern Nachmittag sah es eine Viertel Stunde lang so aus, als würde der Germany 40 die Fassung und gleich auch die Unterstützung bei 24000 Punkten verlieren. Eine Verkaufswelle blieb jedoch aus. TACO-Trader zerstreuten die angespannte Stimmung, die es Trump nicht abnehmen, die Situation von April wiederholen zu wollen. Sie hatten den richtigen Riecher: Heute Morgen erreichen uns Nachrichten, dass Japan in den US-Verhandlungen gerade noch so die Kurve bekommen hat. Japans Deal mit Trump ist die Bestätigung dafür, dass Verhandlungen sich doch lohnen können und nicht vergebens sind.
Anleger hoffen jetzt darauf, dass die EU nicht das nächste Zoll-Opfer Trumps wird, sondern Japans Deal eine Art Blaupause für einen eigenen Trade-Deal sein kann. Dabei geht es vor allem um die Tatsache, dass auch die Sektor-Zölle gegen Japans Autos gesenkt wurden. Das ist ein zentrales Anliegen der EU. Wie bisher bei ähnlichen Ankündigungen Trumps fehlen auch dieses Mal die Details. Wie vieles, was jetzt verkündet wurde, in der Praxis funktionieren soll, ist unbekannt. Anlegern genügt es, dass die Botschaft wieder passt: Verhandlungen machen Sinn und können ein besseres Ergebnis ergeben.
Technisch betrachtet hat nun die 24000 Punkte gehalten, womit eine Trendwende vereitelt wurde. Erfolgt nun der Ausbruch über 24500 Punkte, ist ein neues Allzeithoch wohl nicht mehr fern. Ein Rutsch unter 24000 Punkte auf Schlusskursbasis ohne voriges neues Allzeithoch ermöglicht jedoch weiterhin eine Trendwende nach unten. Die Anleger müssen nun aufpassen, ihre Rechnung nicht ohne den Wirt zu machen. Trump kann immer noch etwas mit der EU im Schilde führen, womit die Anleger nicht rechnen.
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
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Trumps erfolgreiche Krypto-Woche treibt Bitcoin und Kryptos anKonservative Republikaner haben unter dem Druck von Präsident Trump die Blockade wichtiger Krypto‑Gesetzesentwürfe aufgehoben und machen damit den Weg frei für Dollar‑gedeckte Stablecoins und verbindliche Marktstrukturregeln. Nach monatelanger Unsicherheit können die Gesetze nun vorangetrieben werden.
Das ist für Bitcoin und das gesamte Krypto‑Ökosystem positiv:
Regulatorische Klarheit: Eine klare Gesetzesgrundlage für Stablecoins wie USDC oder DAI schafft Vertrauen bei Institutionen und Privatanlegern und fördert deren Nutzung auf Ethereum.
Wachstum der DeFi‑Projekte: Stabile Rahmenbedingungen senken das Risiko für Entwickler und Investoren, was zu mehr Innovation und mehr Projekten im DeFi‑Bereich führen kann.
Jochen Stanzl
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1. August-Alarm: Drohen jetzt wirklich die Mega-Zölle?Der Germany 40 hält sich angesichts der neuen, hohen Zolldrohungen erstaunlich stabil. Trumps Deal-Show läuft an den Börsen zunehmend ins Leere. Trump überspitzt bewusst, und an den Börsen hat man das längst durchschaut. Bei den Anlegern hat sich der Glaube verfestigt, dass Trumps Zoll-Politik nicht so gefährlich für die Ertragskraft der Unternehmen ist. Das ist zwar ein gefährlicher Glaube, aber er verfängt sich.
Wir werden wahrscheinlich eine Ausweitung der Fluchtbewegung von Investoren heraus aus US-Aktien und Treasuries sehen, das bedeutet zuletzt vor allem eine Flucht hinein in Krypto-Werte, Gold und Silber.
In dieser Woche beginnt die Berichtssaison zum zweiten Quartal. Wenn die Anleger auch dort keine echten Anzeichen für Gewinneinbrüche sehen, vor denen wegen den Zöllen gewarnt wird, kann auch schnell eine neue Kaufwelle beginnen. Man spürt den Drang der Anleger, Trumps Zoll-Politik endlich thematisch abschließen zu wollen und durch ein neues, verlässliches Thema zu ersetzen. Die Berichtssaison könnte diese Entwicklung vorantreiben, selbst wenn Trump weiter droht.
Der Ball in den Verhandlungen ist immer noch in der Luft und umso mehr Zeit vergeht, wächst auch das Risiko, dass Trump, der sich als größter Deal-Maker der Geschichte verkauft, ohne echte Deals dasteht. Trump hat sich mit seinem vor und zurück in der Handelspolitik selbst in eine Ecke gedrängt, und damit wird der 1. August auch für den US-Präsidenten zum Risiko.
Anleger setzen darauf, dass Trump wieder einknickt, aber es ist auch eine Gefahr, darauf zu setzen, dass Trump wieder blufft. Er könnte auch, in dem Versuch, sein Gesicht zu wahren, diese hohen Zölle aktivieren. Das ist eine reele Gefahr.
Ich denke die Schockwirkung der Zölle ist vergangen. Man nimmt Trump nicht ab, dass er die Situation von Anfang April wiederherstellen will, wo es zu einem weltweiten Ausverkauf gekommen ist. Wenn sich das aber als Irrglaube herausstellt, wird es kritisch.
Jochen Stanzl
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Nach Trump-Zoll: Kupfer Cash CFD springt 20% nach obenDie Ankündigung eines 50 %igen Kupferzolls durch Präsident Trump wirkt wie ein Beben an den Metallmärkten: Während die US-Futures explodieren, fallen die globalen Preise in London, und der US-Markt entkoppelt sich radikal vom Weltmarkt. Kurzfristig werden vor allem energie- und technologieintensive Branchen unter steigenden Kosten leiden, denn über ein Drittel des US-Bedarfs muss importiert werden. Langfristig lässt sich eine echte Selbstversorgung nur in einem Jahrzehnte währenden Kraftakt erreichen – politische Zeitfenster sind dafür viel zu kurz. Am Ende zeigt sich einmal mehr: Handelsprotektionismus trifft in einer vernetzten Welt schnell auf Lieferkettenrealitäten und wirft die Frage auf, wie Industrie und Politik gemeinsam Innovationsstrategien entwickeln können, um kritische Rohstoffrisiken zu meistern.
Kupferproduzenten könnten von diesen Entwicklungen profitieren, wenn sie in den USA Kupfer abbauen und zu höheren Binnenpreisen in den USA verkaufen können (und wenn sie sich nicht durch Vorausverkäufe die Partizipation an höheren Kupfer-Spot-Preisen in New York verbaut haben). Der Kupferpreis in London reagiert auf die Zoll-Ankündigungen (noch) nicht. Es gibt also derzeit keine Auswirkungen auf die Weltmarktpreise für Kupfer. Bleibt der US-Kupferpreis jedoch erhöht, könnten Arbitrage-Geschäfte von den USA nach Asien oder London das dortige Angebot vergrößern, es aber in den USA verringern, was dort zu weiteren Preissteigerungen führen könnte, wenn die Lagerbestände abnehmen.
Jochen Stanzl
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US-Aktien bauen wieder Outperformance gegenüber deutschen aufAnleger scheinen sich wieder für US-Aktien zu erwärmen. Die großen Indizes stehen kurz vor neuen Rekorden. Wenn die Kurse jetzt weiter steigen, dann heißt das auch, dass die Anleger darauf spekulieren, dass US-Präsident Trump vor dem 9. Juli wieder kneift und es zu keiner Rückkehr der reziproken Zölle kommt.
Der Chart zeigt deutsche Aktien relativ zu US-Aktien, beides auf USD-Basis. Steigt die Kurve, entwickeln sich US-Aktien besser, sinkt sie, schlägt das Barometer zugunsten von deutschen Aktien aus. Wir sehen eine Unterstützung, die rot im Chart eingezeichnet ist. Diese scheint nun zu halten. Die vergangenen drei Wochen führten bereits zu einer besseren Entwicklung von US-Aktien gegenüber europäischen Titeln.
Jochen Stanzl
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Techaktien: KI-Hype geht weiter - Index kurz vor Rekordhoch?Der Aktienmarkt steuert nach der Waffenruhe im Nahen Osten auf ein optimistisches Szenario zu. Die geopolitischen Risiken sind deutlich gesunken, das Gewinnwachstum bleibt robust und der Germany 40 notiert nur noch rund drei Prozent unter seinem Allzeithoch - der US NDAQ 100 sogar nur 0,2%.
Die Investoren sehen den Konflikt im Nahen Osten eher durch die Rohstoffbrille, nehmen aber nicht das komplette Risiko aus ihren Portfolios, etwa durch den vorsorglichen Verkauf von Aktien. Hält die neuerliche Begeisterung an der Börse an, könnten auch die großen Indizes in den USA ihre Konsolidierung nach oben verlassen. Die vergangenen drei Wochen führten bereits zu einer besseren Entwicklung von US-Aktien gegenüber europäischen Titeln.
Allerdings könnte die bald startende Berichtssaison zeigen, dass die Ertragskraft der Unternehmen unter der unsicheren Zollpolitik leidet. Wenn die Kurse jetzt weiter steigen, dann heißt das auch, dass die Anleger darauf spekulieren, dass US-Präsident Trump vor dem 9. Juli wieder kneift und es zu keiner Rückkehr der reziproken Zölle kommt.
Geldpolitisch gibt es noch keine neuen Geschenke. Fed-Chef Jerome Powell hatte gestern alle Gelegenheit, den Forderungen von Trump und den Empfehlungen seiner Kollegen nachzukommen und Anlegern die nächste Zinssenkung anzukündigen. Er hat nichts dergleichen getan. Die US-Notenbank bleibt wie die Europäische Zentralbank auf datenabhängigem Kurs, der von Sitzung zu Sitzung angepasst wird. Für Anleger bedeutet das weiterhin Unsicherheit, aber auch mehr Überraschungspotenzial, sollte es auf einer der kommenden Sitzungen dann doch zu einer Senkung kommen.
Jochen Stanzl
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Ölpreis bricht ein - Friedenshoffnung in NahostHeute gibt es deutliche Aufschläge im DAX, weil die Anleger davon ausgehen, dass das größte Risiko im Konflikt zwischen Iran und Israel aus dem Markt ist. Die Rückkehr in Aktien wird getrieben durch die Hoffnung auf ein dauerhaftes Ruhen der Waffen im Nahen Osten.
Am Ölmarkt sehen wir einen Abbau der Risikoprämie, die zuvor für den Fall aufgebaut wurde, dass es zu Angriffen auf die Energieinfrastruktur oder zu einer Blockade der Straße von Hormus kommt. Beides ist nicht eingetreten. Jetzt muss sich der Markt wieder mit der fundamentalen Realität auseinandersetzen, und das ist eine, in der das Angebot weiterhin deutlich die Nachfrage überschreitet. Ein Rückgang der Preise für die Ölsorte WTI unter 60 Dollar ist wieder denkbar, vor allem auch deshalb, weil die OPEC+ Anfang Juli erneut die Fördermengen erhöhen wird.
Wenn es nun wirklich zu einem Waffenstillstand kommen sollte, dürften sich die Anleger bald wieder auf den Handelsstreit zurückbesinnen. Hier läuft die Frist bis zum 8. Juli. Bis dahin muss die Europäische Union einen Deal mit der US-Regierung finden, um drakonische Zölle zu vermeiden.
Jochen Stanzl
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Volume Profile weist dem Ölpreis den WegDie Eskalation im Nahen Osten stellt die Schnäppchenjäger-Mentalität der Anleger auf eine harte Probe. Der Ölpreis bleibt erhöht, die Leichtigkeit der vergangenen Wochen ist dem Aktienmarkt abhandengekommen. Die Anleger bleiben in Lauerstellung.
Es scheint, als könne sich die Rolle der USA im Krieg Israels zeitnah ändern. Die Rhetorik des US-Präsidenten hat sich in den vergangenen Stunden verschärft und das lässt Anleger aufhorchen. Wer die Risiken am Markt im Blick hat, muss damit rechnen, dass ein Angriff der USA auf den Iran unmittelbar bevorsteht.
Zu diesem Zeitpunkt bleibt aber vieles unbekannt und es kann nur spekuliert werden, etwa darüber, welche Auswirkungen ein Eingreifen der USA haben könnte. Vielleicht kommt es auch in letzter Sekunde noch zu einer diplomatischen Annäherung. Es liegt in der Natur der Sache, dass Kurse auf solche Ereignisse erst reagieren können, wenn sie passieren, und nur in begrenztem Maße bereits zuvor.
Die relative Ruhe an der Börse sollte nicht dahingehend missverstanden werden, dass die Investoren das Thema auf alle Ewigkeit werden ignorieren können. Sie gehen weiter von einem begrenzten Konflikt aus, sind aber auch bereit, ihre Meinung schlagartig zu ändern. Es ist im Vorfeld unmöglich, abzuschätzen, was passieren wird. Die Börse wartet ab.
Crude Oil June 2025 Forward CFDs finden einen Widerstand zwischen 73 und 74 Dollar - dort liegt der Point of Control der letzten Woche aus dem Volumen-Footprint-Chart. Ein Ausbruch darüber könnte auf eine Eskalation der Situation hindeuten. Beobachten!
Jochen Stanzl
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China verkauft so viele eAutos, dass die Ölnachfrage bald sinkt!Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert, dass die chinesische Ölnachfrage im Jahr 2027 ihren Höhepunkt erreicht. Zwei Jahre später, also 2029, soll auch die weltweite Ölnachfrage ihren Maximalwert erreichen. Hintergrund ist der „außerordentlich“ starke Absatz von Elektroautos in China, der den Bedarf an Benzin und Diesel spürbar senkt.
Kurzfristig konzentriert sich der Markt zwar vor allem auf mögliche Versorgungsprobleme infolge des Konflikts zwischen Iran und Israel. Tatsächlich liegt das größere Problem jedoch anderswo: Es gibt ausreichend Öl, und laut IEA-Studie wird sich dieses Überangebot bis zum Ende des Jahrzehnts noch verstärken.
„Der Ölmarkt sieht in den kommenden Jahren gut versorgt aus“, erklärt IEA-Direktor Fatih Birol. Für China rechnet die Agentur 2027 mit einem Verbrauch von 16,9 Millionen Barrel pro Tag – dem Nachfragehöhepunkt, der damit zwei Jahre früher als bisher angenommen erreicht wird. Neben Elektrofahrzeugen tragen auch elektrifizierte Hochgeschwindigkeitszüge und gasbetriebene Lkw dazu bei, den Ölverbrauch in China zu drosseln.
Für das Jahr 2029 erwartet die IEA einen globalen Nachfragegipfel von 105,5 Millionen Barrel täglich.
Betrachtet man den WTI-Rohölpreis, so ist seit dem Tief im Mai ein Anstieg um rund 40 Prozent zu verzeichnen. Vor Ausbruch des Iran-Israel-Konflikts fiel der Kurs dabei bereits aus seiner mehrjährigen Handelsspanne (siehe roter Kreis). Die Ölpreise reagieren auf die nachlassende Nachfrage mit weiterem Rückgang, und die Investitionen in neue Förderprojekte nehmen ab.
Dennoch könnte sich die Entwicklung anders darstellen: Für Indien wird in den kommenden Jahren weiteres Wachstum der Ölnachfrage erwartet, und auch andere Schwellenländer werden zunehmend auf Öl angewiesen sein. Zudem haben sich frühere IEA-Prognosen – etwa zum globalen Fördermaximum oder zum Höhepunkt der Kohlenachfrage – bislang nicht bestätigt.
Jochen Stanzl
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Aktien betreten saisonal schwächere JahreszeitMit dem Angriff Israels auf den Iran gibt es heute nur ein Thema an der Börse. Es ist eine alarmierende Eskalation in Nahost, die viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt haben dürfte. Und diejenigen, die seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Vorwand waren, Aktien zu verkaufen und Gewinne mitzunehmen, werden heute aktiv. So wie es aussieht, hat der Germany 40 sein Jahreshoch vor gut einer Woche erst einmal für eine Weile gesehen.
Mit den Verlusten sieht das Rekordhoch vom 5. Juni verdächtig nach dem saisonalen Hoch aus, das im Schnitt der vergangenen zehn Jahre auch um diesen Tag herum gebildet wurde. Das würde bedeuten, dass die Kurse bis in die ersten Oktobertage fallen. Eine Abkühlung hat der DAX auch dringend notwendig. Der Markt ist seit April ohne Verschnaufpause um fast 30 Prozent gestiegen.
Der Ölpreis schießt nach oben. Nicht nur, dass der zuletzt stärkere Ölexport des Iran für eine Weile ausfallen wird. Man muss nun auch befürchten, dass andere Ölförderanlagen der Region unter Beschuss geraten, sollte sich aus dem Angriff ein größerer Konflikt entwickeln. Auch der Transport von Öl durch die Straße von Hormus ist gefährdet. Der Ölpreis ist zwar nicht mehr so wichtig für die deutsche Wirtschaft wie noch vor ein oder zwei Jahrzehnten. Wenn der Preis aber in so kurzer Zeit so stark steigt, dann kann das auch der zuletzt festere Euro durch geringere Importpreise nicht mehr kompensieren.
Investoren müssen sich mit der Perspektive zweier Kriege und eines parallel dazu tobenden Handelskriegs auseinandersetzen und bewerten die Risiken neu. Gold läuft in Richtung Rekordhoch, Aktien kommen unter Druck, der Dollar steigt wieder. Die Ereignisse der vergangenen Stunden führen zu einer umfangreichen Risk-Off-Bewegung der Anleger.
Die USA haben in den vergangenen Wochen immer wieder versucht, Israel von einem solchen Angriff abzuhalten. Wie wir heute wissen, erfolglos. Nachrichten um die Anreicherung waffenfähigen Urans haben den Wendepunkt gebracht. Nun hängt alles von der Reaktion des Iran ab. Niemand will einen Flächenbrand im Nahen Osten. Das Risiko aber ist durch die jüngste Entwicklung spürbar gestiegen.
Jochen Stanzl
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CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 73% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: cmcmarkets.com.
Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets Germany GmbH (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.
Satte Aktien-Rally: Quanten-Computer kurz vor Durchbruch?Jensen Huang, CEO von Nvidia Corp., erklärte am Mittwoch auf der gemeinsam mit der VivaTech 2025 in Paris abgehaltenen Firmenveranstaltung, dass das Quantencomputing gerade einen Wendepunkt erreiche und in den kommenden Jahren „mächtig genug sein werde, um global ‚einige interessante Probleme zu lösen‘“. Er betonte, dass Quantensysteme immer „robuster, leistungsfähiger und widerstandsfähiger“ würden und kündigte an, dass Nvidias Chips künftig das Quantencomputing unterstützen und der gesamte Quantenalgorithmus-Stack auf dem neuen Grace Blackwell 200-Chip beschleunigt verfügbar sein werde.
Dadurch könnten Quantencomputer die Betriebsgeschwindigkeit großer Sprachmodelle immens steigern und eine neue, noch leistungsstärkere KI-Ära einläuten. Huang hob zudem hervor, dass – ähnlich wie bei Moores Law – alle fünf Jahre mit zehnmal so vielen logischen Qubits zu rechnen sei und sich diese Zahl alle zehn Jahre verhundertfachen könnte. Seine optimistische Prognose markiert einen klaren Tonwechsel gegenüber Januar, als er noch meinte, „wirklich nützliche“ Quantencomputer lägen vermutlich noch Jahrzehnte entfernt.
Ein Qubit ist die Grundeinheit der Quanteninformation, die dank Superposition gleichzeitig die Zustände 0 und 1 annehmen kann und so parallele Rechenwege ermöglicht. Traditionelle Computer müssen Aufgaben der Reihe nach erledigen.
In der Folge seiner positiven Aussagen verzeichneten die Aktien von Quantentechnologie-Unternehmen zuletzt deutliche Kursgewinne. Hier eine Übersicht der Aktien, die derzeit "in play" sind.
D-Wave Quantum Inc.
D-Wave war das erste Unternehmen, das Quantencomputer kommerziell angeboten hat. Ein Quantencomputer ist ein Spezialrechner, der bestimmte knifflige Aufgaben (zum Beispiel das beste Routing für Tausende von Lieferwagen) sehr schnell lösen kann. D-Wave stellt seine Rechner über das Internet bereit („Cloud-Service“ namens Leap) und kombiniert Quanten- und klassische Rechenpower in sogenannten Hybrid-Lösungen. Dadurch verdient das Unternehmen schon heute Geld und will bald profitabel arbeiten. Für Anleger interessant ist, dass D-Wave schon viele Kunden hat und mit steigender Auslastung höhere Gewinne erzielen kann.
IonQ Inc.
IonQ baut Quantencomputer mit gefangenen Ionen (positive Atome), die sich besonders stabil verhalten – das heißt, sie machen nur wenige Rechenfehler. Diese Technologie hat IonQ zum ersten reinrassigen Quanten-Börsenunternehmen gemacht. IonQ verkauft seine Rechenleistung über Partnerschaften mit großen Cloud-Anbietern wie Amazon, Microsoft und Google. Die Übernahme von Oxford Ionics (rund 1,1 Mrd. USD) verstärkt seine Forschungs- und Produktionskapazitäten. Für Anleger spannend sind die wachsenden, regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen aus dem Cloud-Geschäft.
Rigetti Computing Inc.
Rigetti stellt alles selbst her, was für einen Quantencomputer nötig ist – von den Chips bis zur Software-Plattform (Full-Stack-Anbieter). Seine Rechner (sie beruhen auf sehr kalten, supraleitenden Materialien) können Nutzer ebenfalls über die Cloud mieten. Zwar sind die Umsätze derzeit noch überschaubar (Q1 2025: 1,5 Mio. USD), aber dank Krediten und Investitionen (z. B. von Quanta Computer) hat Rigetti genug Geld, um weiter zu wachsen. Verträge mit Forschungseinrichtungen wie der DARPA untermauern das Potenzial. Rigetti muss zeigen, dass es seine Technologie in größerem Stil verkaufen kann.
Quantum Computing Inc. (QCi)
QCi setzt nicht auf supraleitende Technik, sondern auf Lichtteilchen (Photonen). Ihre Chips laufen bei Zimmertemperatur, sodass teure Kühlsysteme wegfallen. In Arizona betreibt QCi eine Fabrik für photonische Chips und entwickelt eine Plattform namens Dirac-3, die mitwachsen soll, wenn man mehr Rechenleistung braucht. Zuletzt stieg die Aktie, als bekannt wurde, dass sie zum 30. Juni 2025 in den Russell 2000 und Russell 3000 Index aufgenommen wird. Für Anleger spannend sind die niedrigeren Betriebskosten und die Aussicht auf schnelle Skalierung photonischer Systeme.
Fazit
Huangs optimistische Einschätzung nicht nur des Quantenhypes, sondern konkreter Fortschritte bei Robustheit und Leistung hat die Erwartungen an die gesamte Branche befeuert. Anleger erkennen nun, dass nicht nur Nvidia, sondern auch spezialisierte Quantenanbieter ernsthafte Geschäftsmodelle und Partnerschaften vorweisen können. Während D-Wave und IonQ bereits wiederkehrende Cloud-Umsätze erzielen, setzen Rigetti und QCi auf differenzierte Hardwareansätze mit langfristigem Upside. In Kombination mit der Aussicht, dass Quantencomputer künftig KI-Aufgaben massiv beschleunigen, ist das Momentum im Sektor klar: Die jüngsten Kursgewinne spiegeln die wachsende Überzeugung wider, dass Quantencomputing bald den Sprung vom Experimentierstadium in die kommerzielle Anwendung schafft.
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 73% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: cmcmarkets.com.
Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets Germany GmbH (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.
Inflationsdaten sind gute Nachrichten für US-AktienbullenWenn die heutigen Inflationsdaten eines zeigen, dann ist es das: Genauso wenig, wie die befürchtete Zoll-Rezession die US-Wirtschaft heimsucht, lässt sich ein wachsender Inflationsdruck aus der Handelspolitik Trumps ablesen. Die Inflation ist ein weiterer grüner Haken, den die Anleger auf ihrer Checkliste für den Versuch setzen können, die Rekordhochs in den Indizes vielleicht bald noch einmal zu testen. Es ist gut möglich, dass die Zoll-Inflation erst noch kommen wird. Die Inflation hat die Eigenschaft, extrem zeitverzögert auf Veränderungen der Rahmenbedingungen zu reagieren. Aber diese Sorge - samt der möglichen Rezessionsgefahr - schütteln Anleger für den Moment ab. Die heutigen Inflationsdaten sind gute Nachrichten für Aktien-Bullen.
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
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Ölpreis bald wieder schwächer?Seit Juli 2024 geht es im Rohöl Brent Cash CFD abwärts. Im Chart rot gekennzeichnet. Der Chart zeigt die Heiken Ashi Chartdarstellung. Sie glättet Kursbewegungen und macht Trendbewegungen einfacher sichtbar.
Rohöl Brent Cash CFDs haben im Bereich von 69 Dollar einen möglichen Widerstand. Wird dieser überschritten, könnte ein kurzfristiger, untergeordneter Aufwärtstrend beginnen. Es kann aber auch sein, dass der Preis genau dort scheitert und der rote Trend sich dann fortsetzt.
Die grundlegende Angebots-Nachfrage-Situation bleibt trotz der vorwiegend technisch getriebenen Erholung negativ. Ein steigendes Angebot trifft auf eine schwache Nachfrage. Dieses Verhältnis hat sich durch die dritte Anhebung der Förderquoten in Folge durch die OPEC+ noch einmal verschlechtert. Die jüngsten Kursgewinne im Öl dürften deshalb auf sandigen Boden gebaut sein.
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
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Trump-Musk-Streit eskaliert: Tesla stürzt ab!Der Streit zwischen Musk und Trump ist kein gutes Omen für die Marktbewertung von Tesla. Einige Anleger bewerten Tesla heute schon viel höher, aber nur, wenn das Unternehmen einen Durchbruch bei autonomem Fahren schafft. Dieser Durchbruch muss auf technologischer Ebene erreicht werden - aber auch auf regulatorischer. Eigentlich hatten Anleger gehofft, dass Musks Nähe zu Trump Vorteile bei der Zulassung von Teslas Fahrzeugen zu vollautonomem Fahren bringen könnte. Der Streit legt jetzt das Gegenteil nahe.
Schönes Wochenende!
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
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Goldpreis hebt ab - Short-Seller in BedrängnisGold Cash nutzt das Fair Value Gap (FVG; rot) als neue Unterstützung und steigt kräftig an. Oberhalb des roten FVG ist ein Test des Rekordhochs bei 3500 Dollar möglich, auch ein Folgeanstieg auf einen neuen historischen Höchststand.
Das 123-Top wird damit zunehmend in Frage gestellt. Womit wir es zu tun haben ist lediglich eine Minimalkorrektur, seit dieser gibt es bullischen Druckaufbau, den Leerverkäufern bleibt kaum Zeit, durchzuatmen und ihre Positionen zu covern. Das bedeutet, es könnte auch zu einem Short Squeeze kommen, ähnlich wie wir ihn heute auch beim Silber sehen, das kräftig ansteigt.
Es gibt eine gewisse Gruppe von Anlegern, die auf einen fallenden Goldpreis gesetzt haben und die nun durch immer weiter steigende Preise zu der Einsicht gebracht werden, falsch zu liegen.
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
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Germany 40: Auf dem Sprung nach oben?Der Germany 40 befindet sich in den unteren Zeitintervallen auf Stundenebene in einer Konsolidierung. Im H8-Intervall ist am besten der immer noch intakte Aufwärtstrend zu erkennen. Die gleitenden Durchschnitte EMA30-100 unterstreichen dies, während die EMA10-20 durch die Konsolidierung in den unteren Zeitebenen gestaucht werden. Setzt sich der Aufwärtstrend in dieser Woche fort? Das sind mögliche News-Trigger:
Ohne Termin
- Gespräch Xi-Trump: Findet es überhaupt statt und wenn ja, schafft es Klarheit im Handelskonflikt?
Donnerstag:
- Merz-Trump: Die Besprechung dürfte zwischen 16 und 18 Uhr stattfinden.
- EZB: Weitere Zinssenkung wird mehrheitlich erwartet
- Berufungsgericht reziproke Zölle: Kläger müssen sich äußern, direktes Urteil sehr unwahrscheinlich, jedoch könnten Headlines Stimmung beeinflussen
Freitag:
- NFP: Starke Daten könnten Rezessionsängste verringern und neue Käufer anlocken
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
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TACO-Trade: Nehmen die Märkte Trump nicht mehr ernst?Sehr geehrte Damen und Herren,
nachfolgend erhalten Sie eine Einschätzung der aktuellen Entwicklung am deutschen Aktienmarkt von Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst CMC Markets, zu Ihrer Verwendung.
Es bleibt ruhig in dieser Woche und das lockt langsam wieder Käufer auf das Parkett. Die Stimmung bessert sich auch dadurch allmählich, dass die befürchtete Abschwächung des Wirtschaftswachstums durch die Zölle nicht in den täglichen Wirtschaftsdaten abzulesen ist.
Außerdem wähnen sich die Anleger am längeren Hebel. Für die Trump-Formation hat sich längst ein eigener Name in der Anlegergemeinde gebildet: Der TACO-Trade. TACO steht für "Trump Always Chickens Out“, was soviel heißt wie "Trump kneift immer" und beschreibt Trumps wiederholt aufgeschobene oder abgeschwächte Zollandrohungen, wenn Märkte negativ reagieren. Anleger nutzen dies, indem sie nach neuen Tarif-Ankündigungen günstig einkaufen und sofort wieder verkaufen, sobald Trump die Zölle zurückzieht oder vertagt.
In den nächsten Tagen wird sich Trump auch mit einem Berufungsgericht auseinandersetzen müssen, das die einstweilige Verfügung eines Bundesgerichts gegen die reziproken Zölle pausiert hat. Bis morgen müssen sich die Kläger vor dem Berufungsgericht äußern, bis zum 9. Juni die US-Regierung. Zwischen dem 12. und 15. Juni ist dann ein Urteil des Berufungsgerichts zu erwarten. Die Hoffnung ist, dass die US-Regierung vor dem Berufungsgericht keinen Erfolg haben wird und die reziproken Zölle dann nie wieder zurückkommen. Das wäre der Optimalfall für den Markt, auch wenn es danach komplizierter werden könnte, wäre Donald Trump zunächst ausgebremst.
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Gold bricht ausGoldkäufer stemmen sich gegen die vorübergehende technische Eintrübung des Charts, halten an ihrem Gold fest, verkaufen nicht, und machen es den Leerverkäufern schwer. All jene, die auf fallende Kurse setzten, konnten lediglich von dem Rückgang von 3260 bis 3130 Dollar profitieren - und das auch nur im Optimalfall. Mehr als eine Korrektur bis zur 61,8% Extension aus dem 123-Top ist nicht draus geworden.
Man muss dazu sagen: Das 123-Top ist weiterhin intakt, solange kein neues Rekordhoch markiert wird. Allerdings sind sowohl der Punkt 1, als auch die im Chart markierten beiden Fair Value Gaps (orange und rot) überschritten worden.
Der Goldpreis hat jetzt auch den Widerstand bei 3350 Dollar überschritten. Wenn der Goldpreis darüber bleibt, könnte ein Test des Rekordhochs bei 3500 Dollar möglich werden. Ein erneuter Rückgang würde die technische Situation wieder eintrüben.
Jochen Stanzl
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US-Zollstreit eskaliert vor Gericht: Trumps Optionen sind diese:Die Debatte um die US-Einfuhrzölle hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die fortwährenden Urteile zur Rechtmäßigkeit der Zölle schüren erhebliche Verunsicherung an den Börsen – und haben den Germany 40 nach einer jüngsten Rally auf Rekordniveau zeitweise wieder unter die Marke von 24 000 Punkten gedrückt. Heute Morgen bricht er wieder über 24 000 Punkte aus.
Erstmals seit Wochen wurde deutlich, dass Anleger sich nicht darauf verlassen können, Gerichtsentscheidungen würden die Zölle endgültig kippen. Präsident Donald Trump behält sich alternative Durchsetzungswege vor und kann Sanktionen jederzeit neu formulieren.
Die Joker im Zollpoker
Präsident Trump verfügt über mehrere Instrumente, um den Zolldruck aufrechtzuerhalten, selbst wenn er vor Gericht unterliegt:
Section 301: Ermächtigt das Handelsministerium zu Ermittlungen gegen unfaire Handelspraxen - bei entsprechenden Ergebnissen sind Zölle möglich.
Section 338 (Tariff Act von 1930): Theoretisch erlaubt sie Zölle von bis zu 50 Prozent gegen Staaten, die US-Unternehmen diskriminieren – bislang ungenutzt.
Section 232: Erfordert eine Untersuchung zu nationaler Sicherheit und ermöglicht sektorspezifische Zölle; Die US-Regierung warnte Länder, die Rückschläge vor Gericht als Chance werten. Man könne unter Section 232 weiterhin emfindliche Zölle vergeben.
Section 122: Legt eine Höchstdauer von 150 Tagen für Untersuchungen fest – eine Frist, die Trump als zu eng kritisiert.
Darüber hinaus könnte der Präsident den Zollstreit an den Kongress verlagern. Doch bei knapper Mehrheit der Republikaner im Senat wäre ein monatelanger Prozess mit intensiven Debatten über Parteigrenzen hinweg vorprogrammiert. Jeder Abgeordnete vertritt eigene Interessen, Konsenssuche würde wertvolle Zeit kosten. Trump profitiert bei der bisherigen Zollpolitik jedoch von der hohen Geschwindigkeit, mit der sie erteilt werden können.
Ausblick
Der Rückschlag der US-Regierung vor dem Bundesgericht wird die Zollpolitik komplizierter und langsamer machen. Noch heute will die US-Regierung bekanntgeben, wie sie reagieren wird. Anleger sollten sich aufgrund des Urteil des Bundesgerichts nicht die Hoffnung machen, dass der Zoll-Spuk an den Börsen jetzt vorüber ist.
Jochen Stanzl
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Goldpreis: Jetzt wird es spannend...Gold hat ein 123-Top ausgebildet, als es am 12. Mai unter 3260 Dollar schloss und am Folgetag mit einem Fair Value Gap (orange) aktiviert wurde. Das erste Ziel (61,8% bei 3112 USD) ist erreicht. Es folgt ein Bounce, der das Fair Value Gap testet, das die Aktivierung des 123-Tops einleitete (rot).
Nun wird sich entscheiden, wer am Drücker ist - die Käufer oder Verkäufer? Die Käufer haben das Problem, dass das 123-Top aktiviert und das rote FVG nicht überschritten werden konnte. Sie haben aber den Trend auf ihrer Seite, denn im Tageschart ist der Aufwärtstrend solange intakt, wie 2956 USD nicht nachhaltig unterschritten werden.
Die Verkäufer werden versuchen, den Preis in den nächsten Tagen wieder nachhaltig unter das orangene FVG und den Punkt 1 bei 3260 USD zu drücken, um 3020 USD, 2956 USD und 2872 USD anzusteuern.
Gelingt ihnen das nicht, gelingt es ihnen vor allem nicht, das orangene FVG und den Punkt 1 erneut per Tagesschluss zu unterschreiten, dürften die Leerverkäufer nervös werden. Es könnte sich bullischer Druck aufbauen - mit jedem Tag ohne bärische Schlusskurse dürfte die Nervosität der Leerverkäufer zunehmen.
Begleitet wird dieser Schlagabtausch von der Meldung, dass sich die Zentralbankgoldnachfrage im ersten Quartal verlangsamt hat. Außerdem befindet sich der private Goldbesitz auf dem höchsten Niveau seit mehreren Jahrzehnten. Es kommt zu verstärkten Mittelzuflüssen in ETFs auf Platin, Palladium und Silber. Schichten Anleger aus Gold um in andere Edelmetalle, die noch nicht so gut gelaufen sind?
Schöne Grüße
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
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Warum der Germany 40 gerade so stark steigtSehr geehrte Damen und Herren,
nachfolgend erhalten Sie eine Einschätzung der aktuellen Entwicklung am deutschen Aktienmarkt von Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst CMC Markets, zu Ihrer Verwendung.
Der Germany 40 schnellt nach oben und setzt seinen Aufwärtstrend fort. Eine plötzliche Eskalation in den US-Zollstreitigkeiten könnte jedoch jederzeit für erhöhte Volatilität und einen erneuten Rücksetzer sorgen. Das haken die Anleger aber in der Hoffnung auf eine Einigung zwischen den USA und der EU bis 9. Juli erst einmal ab.
Technisch besteht aus dem 123-Boden von 2023 Potenzial bis 26816 Punkte, solange 22179 Punkte per Monatsschluss nicht mehr unterschritten werden. Ansonsten droht eine Korrektur bis 19313 Punkte. Es wird von Marktteilnehmern als positiv aufgefasst, dass die bisherigen Rekordstände von vor den zollbedingten Kursrückgängen überschritten wird.
Die wiederholten Androhungen von Zöllen gegen die Europäische Union und andere Länder haben nicht nur den US-Dollar unter Druck gesetzt, sondern zeitgleich den Bitcoin-Kurs beflügelt. So stieg der Euro trotz der angedrohten 50 Prozent Importzoll auf europäische Waren gegenüber dem Greenback. Dieses Phänomen spiegelt eine verstärkte Flucht in vermeintlich sichere Häfen wider – aktuell vor allem weg vom Dollar.
Die von Präsident Trump im Gegenzug vorgeschlagenen Steuersenkungen würden das US-Haushaltsdefizit weiter ausweiten und könnten die Bonitätseinstufungen durch Ratingagenturen negativ beeinflussen. In der Folge verlagern Investoren Kapital in die Eurozone, andere traditionelle Währungen und auch in Kryptowährungen: Der Bitcoin-Preis hält sich über 108.000 US-Dollar. Ironischerweise sorgen die Zollandrohungen damit für das genaue Gegenteil der beabsichtigten Wirkung: Anleger flüchten geradewegs aus dem Dollar.
Jochen Stanzl
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Disclaimer: Die Inhalte dieses Artikels (nachfolgend: „Inhalte“) sind Bestandteil der Marketing-Kommunikation von CMC Markets Germany GmbH (nachfolgend “CMC Markets”) und dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Es sollte nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Das Informationsmaterial ist niemals dahingehend zu verstehen, dass CMC Markets den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Informationen nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die Informationen wurden nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und gelten daher als Werbemitteilung. Obwohl CMC Markets nicht ausdrücklich daran gehindert ist, vor der Bereitstellung der Informationen zu handeln, versucht CMC Markets nicht, vor der Verbreitung der Informationen einen Vorteil daraus zu ziehen.
Outperformance bei Bitcoin und deutschen AktienWährend der Bitcoin sein altes Rekordhoch überschreitet und der Germany 40 darüber notiert, bleiben die US-Indizes darunter.
Die nach Trumps Pfeife tanzende Börse folgt dabei einem inzwischen vertrauten Ablauf: Zuerst eine Drohung, dann ein Rücksetzer, unmittelbar gefolgt von einem schnellen Wiedereinstieg spekulativer Anleger in der Erwartung eines Einlenkens des US-Präsidenten. Diese Erwartung hat sich heute Morgen nun erneut bestätigt, weshalb sich das sogenannte „Trump-Muster“ für risikofreudige Investoren zunehmend als erfolgreiche Strategie erweist.
Donald Trump bestimmt nach wie vor die Spielregeln, und der aktuelle Konflikt mit der Europäischen Union ist nur die jüngste Runde in einer langen Reihe ähnlicher Auseinandersetzungen. Anleger sollten sich den 9. Juli vormerken, denn bis dahin müssen die Verhandlungen zwischen der EU und den USA zu einem Ergebnis führen. Der Juni dürfte ein turbulenter Börsenmonat werden, da die USA weltweit mit vielen Partnern Abkommen aushandeln müssen, um reziproke Zölle zu verhindern. Eine Zunahme der Volatilität ist nicht auszuschließen, falls Trump den Druck auf weitere Handelspartner ähnlich forcieren wird.
Trotz aller Unsicherheiten bleibt der Aufwärtstrend im Germany 40 intakt, auch wenn die Marke von 24.000 Punkten kurzfristig eine wichtige Hürde darstellt. Da heute in New York Feiertag ist, fehlt zwar die Orientierung an der Wall Street, sodass der DAX wohl vorübergehend zwischen 23.900 und 24.000 Zählern schwanken dürfte.
Jochen Stanzl
Chefmarktanalyst CMC Markets
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