Markenschutz & Betrugsprävention: Lernen Sie, wie Sie sich schützen können

Apr 20

Cyberkriminelle entwickeln ihre Taktiken fortwährend weiter. Zu einer der beliebtesten Betrugsmethoden gehört jedoch, sich als ein seriöser Markenname auszugeben. Indem sie so tun, als ob sie die Vertreter von legitimen Unternehmen sind, können Betrüger versuchen, den Zugang zu Ihren personenbezogenen Daten, Finanzdaten oder Ihrem Benutzernamen und Passwort zu erhalten.

Ihre Sicherheit stellt für uns eine Priorität dar. Aus diesem Grund möchten wir Sie in diesem Blogbeitrag mit den verschiedenen Methoden vertraut machen, wie Betrüger versuchen können, Ihre Informationen zu erlangen – und wie Sie sich dagegen schützen können.

Was ist die Nachahmung eines Markennamens?

Hierbei verwenden die Betrüger den Namen, das Logo, die Webseite oder verkörpern die Identität eines Unternehmensangestellten, um die Nutzer zu täuschen. Diese Angriffe sind entwickelt, legitim zu erscheinen, und sollen ein Gefühl des Vertrauens erstellen.

Der Betrüger kann sich hierbei der folgenden Methoden bedienen:

  • Er kann Ihnen eine E-Mail senden, die wie eine offizielle Unternehmenskommunikation aussieht
  • Er kann eine falsche Webseite erstellen, welche die legitime Webseite des Unternehmens imitiert
  • Er kann die Kunden des Unternehmens anrufen und sich als Angestellter im Kundendienst ausgeben
  • Er kann falsche Rechnungen und Zahlungsforderungen senden
  • Er kann Konten auf den sozialen Netzwerken verwenden, um das Unternehmen zu verkörpern

Diese Betrugsversuche können sich als sehr überzeugend und schwer erkennbar erweisen.

Wieso werden hierbei die Nutzer ins Visier genommen?

Dies hat die folgenden Gründe:

  • Die Kunden neigen dazu, einem Markennamen zu vertrauen
  • Die Kontaktinformationen des Kunden können öffentlich verfügbar sein
  • Die Betrüger verfolgen das Ziel, personenbezogene oder finanzielle Informationen zu sammeln
  • Betrüger verfolgen des Weiteren das Ziel, die Nutzer dazu aufzufordern, eine Zahlung zu tätigen

Diese Angriffe auf Ihre Sicherheit werden nun immer mehr personalisiert und ausgefeilter. Aus diesem Grund ist es auch so wichtig, dass Sie sich dieser verschiedenen Angriffsmethoden bewusst sind.

Übliche Betrugsszenarien

“Phishing“-E-Mails

Diese E-Mail sehen oft aus, als ob Sie von einem bekannten Unternehmen gesendet wurden. Sie können hierbei das Folgende enthalten:

  • Den Antrag auf eine Kontoverifizierung
  • Einen Link für eine Passwortzurücksetzung
  • Verdächtige Anhänge
  • Zahlungsanträge

Zum Beispiel: Sie erhalten eine E-Mail, welche besagt, dass Ihr Konto gesperrt wird, falls Sie nicht unverzüglich auf einen Link klicken. Lassen Sie sich von dieser Dringlichkeit nicht verleiten, befolgen Sie stattdessen die folgenden Schritte:

  • Klicken Sie nicht auf den Link
  • Überprüfen Sie dies direkt bei dem Unternehmen
  • Sehen Sie sich die Senderadresse genau an

“Business Email Compromise“ (BEC)

Bei diesem Betrugstyp stellen sich die Betrüger als Angestellte oder geschäftliche Kontakte dar und beantragen von Ihnen eine Zahlung oder fordern sensible Daten an.

Zum Beispiel: Sie erhalten eine E-Mail von jemandem, der behauptet, in der Finanzabteilung eines Unternehmens angestellt zu sein und Sie sollen nun eine dringliche Zahlung ausführen. Halten Sie hierbei Ihre Augen nach Warnzeichen offen. Ist die Zahlungsanfrage dringlich? Enthält der Antrag neue Bankdaten? Hat sich die Zahlungsanweisung verändert?

Falsche Webseiten

Hierbei erstellen die Betrüger eine Webseite, die genau wie die von einem legitimen Unternehmen aussieht. Überprüfen Sie die URL nach Rechtschreibfehlern, bevor Sie irgendetwas anderes tun. Sehen Sie sich des Weiteren auch das Sicherheitszertifikat an (ist es „http“ oder „https“?), und halten Sie nach ungewöhnlichen Domänennamen Ausschau.

Es ist immer eine bessere Idee, auf eine Webseite mit dem Link in Ihren Favoriten zuzugreifen oder sich hierbei eines offiziellen Links zu bedienen.

Falsche Telefonanrufe („Vishing“)

Die Betrüger stellen sich hierbei als Angestellte im Kundendienst oder des IT-Teams vor. Sie können Sie hierbei nach Ihren Passwörtern, einmaligen Codes oder Zahlungsinformationen fragen.

Nicht vergessen: TradingView wird Sie niemals nach sensiblen Informationen per Telefon fragen.

SMS- und Nachrichtenbetrüge („Smishing“)

Sie erhalten hierbei eine Textnachricht als Lieferungsbenachrichtigung, Kontoalarm oder Benachrichtigung über einen Preisgewinn – diese enthalten oft verdächtige Links.

Der Haupttipp hierbei ist: Klicken Sie auf keine Links von unbekannten Nummern.

Nachahmungen auf den sozialen Netzwerken

Hierbei erstellen die Betrüger falsche Social-Media-Profile und senden dann Direktnachrichten an die Nutzer. Diese enthalten oft Informationen über Werbeaktionen, Kundendienstangaben oder sonstige dringliche Anträge.

Überprüfen Sie immer die offiziellen Konten, bevor Sie mit diesen Nachrichten interagieren.

Warnsignale für Betrugsversuche

Es gibt viele verschiedene Betrugsmöglichkeiten und es kommen auch ständig neue auf, aber Sie können sich schützen, wenn Sie sich vorsichtig verhalten. Geben Sie immer auf das Folgende acht:

  • Eine dringliche oder drohende Sprache
  • Anfragen auf vertrauliche Informationen
  • Unerwartete Zahlungsanträge
  • Verdächtige Links oder Anhänge
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • Ungewöhnliche Senderadressen
  • Anträge welche Sie bitten, die normalen Verfahren zu umgehen

Wenn sich etwas verdächtig anfühlt, dann vertrauen Sie Ihrem Instinkt und überprüfen Sie es zuerst.

Wie wir unsere Nutzer schützen

Wir verwenden die folgenden Methoden, um unseren Markennamen und Nutzer zu schützen:

  • Wir überwachen betrügerische Webseiten
  • Wir erfassen Nachahmungsversuche
  • Wir melden Betrugsversuche
  • Wir arbeiten mit Cybersecurity-Partnern zusammen
  • Wir verwenden strenge Sicherheitskontrollen
  • Wir führen Sicherheitskampagnen aus

Bei der Sicherheit handelt es sich jedoch um eine gemeinsame Verantwortung, und unsere Nutzer spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Wie Sie sich schützen können

Verwenden Sie hierfür die folgenden Schritte:

  • Verwenden Sie starke Passwörter: Stellen Sie für jedes Ihrer Konten ein einzigartiges Passwort ein, vermeiden Sie übliche Passwörter und verwenden Sie wenn möglich einen Passwortmanager
  • Aktivieren Sie eine Multi-Faktor-Authentifizierung: Dies fügt eine weitere Schutzschicht neben Ihrem Passwort hinzu
  • Erst überprüfen, dann klicken: Überprüfen Sie immer die Senderadresse, die URL der Webseite und wie legitim der Antrag erscheint
  • Aktualisieren Sie Ihre Geräte: Installieren Sie regelmäßig neue Updates, um Ihr Gerät vor Schwachstellen zu schützen
  • Meiden Sie das öffentliche Wi-Fi für sensible Aktivitäten: Verwenden Sie gesicherte Netzwerke für den Zugang zu sensiblen Konten

Was sollten Sie also tun, wenn Sie eine verdächtige Nachricht erhalten? Interagieren Sie mit ihr so wenig wie nur möglich:

  • Klicken Sie auf keine Links
  • Laden Sie keine Anhänge herunter
  • Senden Sie keine personenbezogenen Daten zurück
  • Melden Sie uns die Nachricht
  • Löschen Sie die Nachricht

Wenn Sie glauben, dass Sie trotzdem einem Betrugsversuch erlegen sind, dann tun Sie das Folgende, um Ihre Daten zu schützen:

  • Ändern Sie sofort Ihre Passwörter
  • Kontaktieren Sie Ihre Bank (falls Sie Zahlungsinformationen geteilt haben)
  • Unterziehen Sie Ihre Geräte einem Sicherheitsscan
  • Kontaktieren Sie unseren Kundendienst
  • Überwachen Sie Ihre Konten auf ungewöhnliche Aktivitäten

Wenn Sie schnell handeln, dann können Sie die Auswirkungen minimieren.

Unsere Verpflichtungen Ihnen gegenüber

Wir verfolgen das Ziel, unsere Nutzer zu schützen, unsere Kommunikationsmethoden zu sichern, Betrugsversuche zu überwachen und schnell auf Gefahren und Bedrohungen zu reagieren.

Ihr Vertrauen ist uns wichtig und wir sind fortwährend bemüht, unsere Sicherheitsmaßnahmen auszubauen und zu stärken.

Die Betrugsversuche entwickeln sich jedoch auch fortwährend weiter und Wissen und Vorsicht sind unsere erste Verteidigungslinie gegen sie. Auf diese Weise können wir dann auch uns selbst und andere schützen. Wenn Sie mehr hierüber erfahren möchten, dann besuchen Sie bitte unsere Seite für Sicherheitsfragen.

Wenn Sie jemals eine verdächtige Nachricht erhalten, in der sich jemand als Angestellter in unserem Unternehmen ausgibt, dann kontaktieren Sie bitte sofort unsere Kundendienstkanäle, um dies zu überprüfen.

Zusammen können wir unsere Community schützen.

Team TradingView

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