Bilanzverkürzung durch die EZBDie Europäische Zentralbank nicht nur die Zinswende eingeleitet, sondern wird auch bald ihr Staatsanleiheportfolio in Höhe von über 4.400 Milliarden Euro reduzieren. Zwar dürfte sie weiterhin Anleihen kaufen, da sie im Rahmen des Pandemie-Nothilfeankaufprogramms (PEPP) bis Ende 2024 auslaufende Anleihen durch neue ersetzen möchte. Trotzdem rechne ich mit einem substanziellen Rückgang der Anleiheankäufe durch die EZB, was perspektivisch für Aufwärtsdruck bei den Renditen sorgen könnte. Ganz ähnlich wie wir es in den USA aktuell mit dem QT beobachten.
Die meisten Ankäufe von Staatsanleihen wurden im Rahmen des regulären Anleiheprogramms vorgenommen – insgesamt sind hier Papiere im Volumen von 2.744 Milliarden Euro erworben worden. Dementsprechend groß ist mit bis zu 300 Milliarden Euro das potenzielle Volumen an Bonds, die pro Jahr fällig werden. Das könnte zu mehr Vola bei Rentenpapieren führen und auch zu steigenden Renditen.
Staatsanleihen
Rechtsruck in Italien
Am 25. September 2022 wählt Italien eine neue Regierung – es wird die 132. in 162 Jahren werden.
Ein Sieg des rechten Parteienbündnisses erscheint so gut wie sicher.
Eine Mischung aus Verhältnis- und Mehrheitswahl bevorzugt Bündnisse gegenüber einzeln antretenden Parteien.
Mit durchschnittlich 95 Prozent des BIP liegt die Schuldenquote des Euroraums knapp zwölf Prozentpunkte über dem Wert von 2019.
In Italien könnte die Staatsverschuldung dieses Jahr sogar 151 Prozent des BIP überschreiten.
Wahlversprechen: Dazu gehören das Bekenntnis zu niedrigeren Steuern, zu einem niedrigeren Renteneintrittsalter oder zu höheren Pensionen.
Forderung: Den mit der EU verhandelten nationalen Aufbau- und Resilienzplan neu zu verhandeln und an die neuen Begebenheiten nach Ausbruch des Ukraine-Krieges anzupassen.
Britische 10J. #Staatsanleihen #GB10Y #UK #tradingviewHier seht ihr die 10-jährigen britischen Staatsanleihen im 3-Monatschart.
Seit 40 Jahren immer tiefere Tiefs.
Diese werden jedoch seit dem 01/1999 Tief nicht mehr im
RSI bestätigt und eine über zwei Jahrzehnte andauernde
Divergenz ist entstanden.
Wichtig!
Was im Kleinen funktioniert (RSI Divergenz), muss in der Übertragbarkeit auch im Großen funktionieren, zumindest wenn es eine nachhaltige Strategie sein sollte.
Wir werden also mit der Auflösung der Divergenz mit stark anziehenden Zinssätzen bei den britischen Staatsanleihen sehen. Begründung für das warum, reichen uns die News von "übermorgen" nach. Die Auflösung der Verkeilung hat aber bisher noch nicht stattgefunden. Erfolgt diese, wird es Panik geben bei den britischen Staatsanleihen-Haltern geben. Erstes Ziel sind 1,5% was ein Anstieg von 100% bei den Zinssätzen bedeuten würde.
Langfristig für die nächsten beiden Jahrzehnte stehen wieder Allzeithochs an. Diese langen 1981 bei über 15,5% p.a. und aus heutiger Sicht unvorstellbar, genauso wie aus Sicht von 1981 ein Zinssatz unter 0% unvorstellbar war.
Gruß aus Hannover
Stefan Bode
Trading mithilfe der Zinssätze verbessern: Teil 2Hallo zusammen! 👋
Diesen Monat wollen wir uns mit dem Thema Zinsen beschäftigen: was sie sind, warum sie wichtig sind und wie man Zinsinformationen für seinen Handel nutzen kann. Dies ist ein Thema, das neue Händler in der Regel übersehen, wenn sie anfangen. Wir hoffen also, dass dies eine hilfreiche und umsetzbare Serie für neue Trader ist, die mehr über Makroökonomie und Fundamentalanalyse lernen wollen!
Letzte Woche haben wir einen Blick darauf geworfen, wie man die Kurse von Anleihen auf unserer Plattform finden kann, sowie einige kurze Tipps, um zu verstehen, wie und warum sich die Zinssätze bewegen. Wenn ihr eine kurze Auffrischung möchtet, klickt auf den Link am Ende dieses Beitrags. Diese Woche wollen wir uns ansehen, warum das Verständnis der Zinssätze für euren Handel wichtig ist und wie ihr diese Informationen zu eurem Vorteil nutzen könnt.
Ihr könnt euch die Zinsmärkte in drei Dimensionen vorstellen.
1.) Absolute
2.) Relative
3.) Mit der Zeit
Mit anderen Worten;
1.) Wie werden die Zinssätze auf absoluter Basis gehandelt? Bieten sie ein attraktives Risiko-/Ertragsverhältnis für Anleger?
2.) Wie werden die Zinssätze auf relativer Basis gehandelt? AKA, was unterscheidet die Anleihekurse zwischen verschiedenen Ländern?
3.) Wie werden die Zinssätze im Laufe der Zeit gehandelt? AKA, was ist die "Renditekurve"?
[Es lohnt sich, einen etwas tieferen Blick auf jede dieser Dimensionen und ihre Funktionsweise zu werfen. In dieser Woche beginnen wir mit der Betrachtung der Zinssätze vom "absoluten" Standpunkt aus . 🏦
Wenn es darum geht, Anleihen als Anlageinstrument auf dieser einfachen Basis zu betrachten, schauen Anleger auf dem breiteren Markt in der Regel darauf, wie attraktiv Anleihen im Vergleich zu anderen Anlageklassen wie Aktien, Rohstoffen und Kryptowährungen im Hinblick auf die Rendite/Gesamtrendite sind.
Wenn es darum geht, diese Frage der Gesamtrendite zu beurteilen, sind die drei Hauptrisiken wichtig zu wissen:
1.) Risiko der Zentralbank Funds Rate
2.) Inflationsrisiko
3.) Kreditrisiko
Mit anderen Worten;
1.) Wird sich der Zinssatz der Zentralbank so verändern, dass der Zinssatz, den ich für eine Anleihe erhalte, nicht mehr wettbewerbsfähig ist?
2.) Anleihen sind Darlehen mit Zeitvorgaben. Wird die Inflation mein Kapital in Form von Kaufkraft schneller aufzehren als ich entschädigt werde?
3.) Kann mich meine Gegenseite bei Fälligkeit der Anleihe entschädigen?
Für die Vereinigten Staaten wird die dritte Frage in der Regel "ignoriert", da die Kreditvergabe an die US-Regierung oft als "risikofrei" angesehen wird, aber in allen Szenarien ist das Verständnis der Attraktivität von Anleiherenditen über bestimmte Zeitspannen im Vergleich zu Zinssätzen und Inflation eine wichtige Frage.
Darüber hinaus muss das absolute Risiko/Ertragsverhältnis von Zinsen mit anderen Anlageklassen verglichen werden. Wenn der S&P 500 eine Rendite von 2 % abwirft, die aus den Gewinnen der größten Unternehmen des Landes gezahlt wird, wie ist dann das Risiko einer Aktienanlage im Vergleich zu den Risiken einer Anleiheanlage? Um zu verstehen, wie die Institutionen diese Entscheidung treffen, kann man oft die Entwicklung der Zinssätze auf dem offenen Markt betrachten. Wenn sich Aktien besser entwickeln als Anleihen, ist die institutionelle Nachfrage nach Aktien höher, was darauf hindeutet, dass die Menschen ein gutes Gefühl haben und bereit sind, Risiken einzugehen. Wenn Anleihen besser abschneiden als Aktien, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass die Menschen es vorziehen, "risikofreie" Zinsinstrumente zu halten, anstatt Aktien von Unternehmen mit sich verschlechternden wirtschaftlichen Aussichten.
Dies ist die einfachste Art der Betrachtung von Zinssätzen - wie verhalten sie sich im Vergleich zu den absoluten Risiken auf dem Markt, und wie verhalten sie sich im Vergleich zu anderen "Rendite"-Strömen? Sind sie aus einer Risiko-Ertrags-Perspektive sinnvoll?
Ein letzter Punkt: Wenn die Zinssätze steigen, muss die Rendite, die zur "Entschädigung" für das Eingehen von Risiken erforderlich ist, immer höher werden, oder andere Vermögenswerte wie Aktien werden nicht mehr wettbewerbsfähig. Außerdem bedeuten höhere Zinssätze, dass künftige Cashflows weniger wert sind, da die meisten Bewertungsberechnungen auf dem "risikofreien Zinssatz" basieren.
Diese Implosion fand beispielsweise Ende letzten Jahres statt, als die Menschen begannen, Anleihen zu verkaufen und die Zinsen zu steigen begannen. Als die Zinssätze stiegen, wurden Aktien, die einen großen Teil ihres "Wertes" in der Zukunft eingepreist hatten, am härtesten getroffen, da der Wert dieser Cashflows in der Realität sank.
Die Zinssätze können sehr hilfreich sein, um die großen Bewegungen auf dem Markt zu interpretieren 😀 .
Das war's für diese Woche! In der nächsten Woche werden wir uns ansehen, wie sich Kredit- und Währungsrisiken auf die relative Preisgestaltung von Anleihen auswirken und wie verschiedene Staatsanleihen im Vergleich zueinander attraktiv erscheinen können oder auch nicht. In der letzten Woche befassen wir uns mit der Renditekurve und damit, wie sich das Risiko im Laufe der Zeit auf die Nachfrage nach Zinsen auswirkt.
Bis nächste Woche!
-Team TradingView
Hier ist der Beitrag von letzter Woche, falls ihr noch nicht auf dem Laufenden seid:
Wie Sie mit Hilfe der Zinssätze Ihr Trading verbessern können?Hallo zusammen! 👋
Diesen Monat wollen wir uns mit dem Thema Zinsen beschäftigen: Was sie sind, warum sie wichtig sind und wie Sie Zinsinformationen für Ihr Trading nutzen können. Dies ist ein Thema, das insbesondere neue Trader in der Regel gerne übersehen. Wir hoffen also, dass diese Serie für Neueinsteiger, die mehr über Makroökonomie und Fundamentalanalyse erfahren möchten, hilfreich und umsetzbar sein wird!
Die erste Frage, die sich bei der Beschäftigung mit Zinssätzen stellt, ist, wie man die Informationen auf TradingView anzeigen kann. Sie können zwar immer auf die Tab "Anleihen" unter "Märkte" klicken und zur Tabelle "Anleihen" navigieren, aber eine noch einfachere Möglichkeit, die Zinssätze der ganzen Welt zu betrachten, ist die Verwendung des Suchterminals und die Eingabe von "10Y". Klicken Sie dann auf "Ökonomie". Sie sollten in der Lage sein, alle weltweiten Märkte für 10-jährige Zinssätze zu sehen:
Mit dieser Konfiguration erhalten Sie Raten aller Anleihen mit einer Laufzeit von "10 Jahren", aber Sie können natürlich auch andere Laufzeiten für Anleihen erhalten, indem Sie andere Ticker verwenden. So können Sie etwa die Zinssätze mit einer Laufzeit von 3 Monaten für die USA durch Eingabe von "US03M" oder die 10-Jahres-Raten von Brasilien durch Eingabe von "BR10Y" abrufen. Alle Zinsmärkte in unserem System folgen diesem Ticker-Standard. Probieren Sie es aus! Es ist ganz einfach.
Für diejenigen, die damit nicht vertraut sind, hier eine kurze Erläuterung der Funktionsweise von Zinssätzen.
Die Zinssätze schwanken auf dem offenen Markt genauso wie Aktien oder Kryptowährungen; sie bewegen sich umgekehrt zu den Kursen von Staatsanleihen. Auf diese Weise können Sie sich einfach die Kurse von Staatsanleihen ansehen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich die Zinssätze entwickeln -> sie werden sich in die entgegengesetzte Richtung bewegen.
Der Grund dafür ist, dass Anleihen mit einem "Nennwert" und einem "Coupon" ausgegeben werden. Nehmen wir an, der Nennwert einer Staatsanleihe beträgt 1.000 $ und der Coupon beträgt 2 %. Das bedeutet, dass der Emittent der Anleihe jedes Jahr 20 $ an den Besitzer der Anleihe zahlt.
Die Sache ist die, dass Anleihen nach ihrer Emission frei auf dem offenen Markt gehandelt werden können. Nehmen wir an, dass die 1.000-Dollar-Anleihe an Wert gewinnt und zu einem Kurs von 1.030 Dollar gehandelt wird, weil es aus irgendeinem Grund eine große Nachfrage gibt. Da die 20 $, die dem Anleihegläubiger gezahlt werden, festgelegt sind, liegt der tatsächliche "Zinssatz", den die Käufer erhalten, wenn sie 1.030 $ für die Anleihe zahlen, etwas unter 2 % -> 1,94 %, um genau zu sein.
Änderungen der Anleihekurse verändern also die Echtzeit-"Zinssätze" auf dem Markt!
Ein Hinweis: Die Zinssätze für Staatsanleihen unterscheiden sich von den festgelegten "Leitzinsen", die von der Zentralbank eines Landes festgelegt werden.
Nächste Woche werden wir in Teil 2 einen Blick darauf werfen, was Angebot und Nachfrage nach Staatsanleihen/Zinsen bestimmt und wie die Geldpolitik alle von Ihnen gehandelten Vermögenswerte beeinflusst. Außerdem erfahren Sie, wie Sie diese Informationen zu Ihrem Vorteil nutzen können!
Bis nächste Woche!
- Team TradingView ❤️❤️
Gold in Zeiten von Disinflation: Chance oder Risiko?Mark Twain sagte einmal: Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.
Heute hab ich mir mal wieder Gold zur Brust genommen und einen Blick in die Vergangenheit geworfen, um zu schauen wie sich Gold in vergleichbaren Situationen geschlagen hat wie die, die uns jetzt bevorsteht: eine rückläufige Inflation; kurz Disinflation. Lohnt sich Gold jetzt?
Beispielgebend ist einmal mehr der US-Markt.
Seit Anfang der 80er war die Inflation 3 Mal mehr oder weniger stark über 5% und ging danach schnell und deutlich zurück. Also ein Level, bei man von deutlich erhöhter Inflation reden kann. Das soll hier mal der Maßstab sein.
Rein subjektiv gewählt. Man kann die Latte auch niedriger legen.
Das Muster ist immer gleich:
Geht die Inflation runter, steigen die Realzinsen, der Dollarindex steigt und Gold sinkt.
Das hat eine nachvollziehbare gewisse Logik. Wenn die Inflation sinkt und der Realzins steigt (auch wenn aktuell weiter negativ bleibt), dann wird Gold als totes, renditeloses Metall relativ gesehen uninteressanter.
In der Vergangenheit waren Phasen rückläufiger Inflation also keine guten Zeiten für Gold.
Das ist keine "Meinung", sondern ist ein Muster in der Vergangenheit.
Die EZB hat Enttäuscht - Folgen und mögliche Trades Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat überraschend beschlossen, die Leitzinsen um 50 Basispunkte anzuheben. Die erste Zinserhöhung seit elf Jahren fiel damit stärker aus als erwartet. Die von Dow Jones Newswires befragten Analysten hatten einen Zinsschritt von nur 25 Basispunkten erwartet. Zugleich stellte der EZB-Rat eine weitere Normalisierung seiner Zinsen in Aussicht, die von Sitzung zu Sitzung erfolgen werde.
Der Rat beschloss ferner ein Instrument zur Begrenzung der Renditeabstände (Spreads) zwischen Staatsanleihen des Euroraums, das er Transmission Protection Instrument (TPI) nannte. Die Forward Guidance zur Wiederanlage der Tilgungsbeträge fällig gewordener Anleihen, die unter den Kaufprogrammen APP erworben wurden, bestätigte das Gremium. Bestätigt wurde auch der Wiederanlagehorizont für PEPP-Fälligkeiten; die Wiederanlage soll nun der Bekämpfung von Risiken für die ordnungsgemäße Transmission der Geldpolitik dienen.
Inflation außer Kontrolle - FED könnte 1% die Zinsen erhöhen Der Inflationsdruck in den USA hat im Juni weiter zugenommen, wobei die Jahresrate auf den höchsten Stand seit fast 41 Jahren stieg. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, erhöhten sich die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent und lagen um 9,1 (Vormonat: 8,6) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das ist die höchste Jahresrate seit November 1981. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem monatlichen Preisanstieg von 1,1 Prozent und einer Jahresteuerung von 8,8 Prozent gerechnet.
Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen um 0,7 Prozent auf Monats- und um 5,9 (6,0) Prozent auf Jahressicht. Die befragten Ökonomen hatten Raten von 0,5 und 5,7 Prozent erwartet.
Der Preisanstieg war breit gefächert, wobei die Indizes für Benzin, Wohnraum und Nahrungsmittel den größten Beitrag leisteten. Die Energiekosten erhöhten sich um 7,5 Prozent gegenüber dem Vormonat und trugen fast zur Hälfte des Anstiegs aller Posten bei, wobei der Benzinpreis um 11,2 Prozent kletterte und andere wichtige Komponentenindizes ebenfalls zunahmen. Die Lebensmittelpreise stiegen um 1,0 Prozent.
Die US-Notenbank hat wegen der hohen Inflation ihren Leitzins seit März schon um 150 Basispunkte angehoben. Aktuell liegt das Niveau bei 1,50 bis 1,75 Prozent. Offizielle Äußerungen von Fed-Notenbankern deuten stark darauf hin, dass der Leitzins bei der nächsten Zinssitzung abermals um 75 Basispunkte erhöht wird; die Terminmärkte preisen einen solchen Schritt derzeit zu rund 90 Prozent ein.
Kipppunkt für drohende Rezession findenIch hab mir mal die Zinskurve genauer angeguckt.
Genauer angeguckt soll heißen: die letzten 4 US-Rezessionen auf den Monat genau eingetragen (Daten sind von der FED) und geschaut wie sich die Zinskurve und die jeweiligen Marktzinsen samt Index zueinander verhalten.
Mittlerweile liest man viel über eine drohende Rezession. Gründe dafür gibts mehrere und alle sind hinlänglich bekannt.
Weiterhin bestehende Lieferkettenprobleme durch Corona, massive Inflation und jetzt droht sogar eine Energiekrise durch den Russland-Ukraine-Krieg.
Doch was verrät uns die Zinskurve über den Konjunkturverlauf?
Es heißt, dass eine negative Zinskurve eine Rezession ankündigt.
Dass sie kommt, gilt mitllerweile als ziemlich wahrscheinlich.
Aber wann sie kommt und in welchem Ausmaß sie kommt, ist reine Spekulation.
Der Blick zurück auf die vergangenen 4 Rezessionen zeigt eine auffällige Gemeinsamkeit.
Die negative Zinskurve selbst ist noch gar nicht das große Problem. Sie ist allenfalls ein Vorbote für das, was kommt.
Entscheidend ist der Moment, in dem der Markt realisiert, dass die Wirtschaft in eine Rezession abdriftet.
In dem Moment schießt die Zinskurve katapultartig nach oben und die Renditen der 2 Jährigen Bonds fallen in sich zusammen.
Nun sind die Indizes schon längst in einem Bärenmarkt mit Verlusten jenseits von >20% und man könnte ja meinen, dass eine Rezession schon ganz oder teilweise eingepreist ist.
Mit Blick auf die Renditen muss man das aber ganz klar verneinen.
Also Obacht, wenn die Zinskurve nach oben knallt und die Renditen in sich zusammenfallen.
Noch isses nicht soweit. Da momentan ausschließlich über Zinserhöhungen und kein Wort über Zinssenkungen geredet wird, ist der Tag X noch nicht in Sichtweite.
Euro Bund ShortMit Erreichen der oberen Trendlinie bei ca 178 Euro erwarte ich einen Anstieg der Renditen.
D.h. ich gehe Gold unf Eurostoxx short.
Wie immer keine Anlage und Investberatung.
EShort
#GR10Y - #EZB ist Insolvent Teil 1 #Greece #GriechenlandKurzfristig hält die EZB noch dagegen aber gegen die Kapitalflucht aus dem Euro ist Sie machtlos.
Da hilft auch keine "Neue Bazooka" der EZB Frau Lagarde.
Wie Ihr im Chart seht, ist der Drops an und für sich gelutscht und das sieht die Traderwelt auch.
Beste Grüße
Stefan Bode
#ES10Y - #EZB ist Insolvent Teil 2 #Spain #EURUSD @lagarde @ecbKurzfristig hält die EZB noch gegen die Kapitalflucht aus spanischen Staatsanleihen aber gegen die Kapitalflucht raus aus dem Euro ist Sie machtlos.
Da hilft auch keine "Neue Bazooka" der EZB, Frau Lagarde.
Wie Ihr im Chart seht - Vorbei ist Vorbei! - und das sieht die Traderwelt auch.
Beste Grüße aus Hannover (Niedersachsen)
Stefan Bode
#ES10Y - #ECB ist Insolvent Part 2 #Spain #EURUSD @lagarde @ecb
Die Langsamkeit der Notenbanken: FED Part1Mittlerweile weiß jeder, dass die Notenbanken den Ernst der Lage viel zu spät erkannt und viel zu spät begonnen haben mit einem höheren Zinssatz die Inflation zu bekämpfen.
Die Inflation ist weiterhin sehr hoch und von einem Inflationspeak kann aktuell noch keine Rede sein.
Die Geschwindigkeit, mit der die FED agiert, kann man gewissermaßen sichtbar machen und ich habe dafür mal beispielhaft den Renditeabstand der 2-Jährigen US-Bonds zum Leitzins genommen.
Das ist noch ein relativ wohlwollender Vergleich, denn immerhin kann die FED über den Leitzins den Marktzins auch indirekt beeinflussen, weil Zinserhöhungen im Vorfeld angekündigt werden und der Marktzins darauf reagiert.
Ein realistischer Vergleich wäre sogar die Differenz aus Inflationsrate und Marktzins.
-Das Phänomen "FED behind the curve" gibt es in (fast) jedem Konjunkturzyklus und ist ein systematisches Phänomen
-In der Vergangenheit brauchte es keine externen Schocks wie z.B. die Corona-Krise und den Russland-Ukraine-Komflikt und trotzdem lief die FED am Ende einer Boomphase dem Marktzins hinterher.
-Der Marktzins ist aktuell in einem Tempo vorausgeeilt, sodass die angekündigten Zinserhöhungen der FED bereits voll eingepreist
-Die ganze Dramatik des langsamen Handelns zeigt sich mit Blick auf die Inflationsrate. In vergleichbaren Situationen als die Differenz aus Marktzins und Leitzins ähnlich hoch war, hatte die FED noch nicht einmal ein Inflationsproblem, sondern musste nur einen gewöhnlichen Konjunkturzyklus managen.
DIE FED UND IHR SPICKZETTELDie US Yield (10 Years) notiert kurz unter 3%. Bei 3,24% gibt es Resistance.
Die nächste stärke Resistance liegt dann bei 5,24%. Das hat die FED sicherlich auch auf dem Zettel.
Der Kursanstieg der Zinsen verläuft seit Sommer letzten Jahres in einem steilen Trendkanal.
Laufen die Kurse weiter ungebremst nach oben, dann erreichen sie die obere Begrenzung des
Trendkanals Ende September bei 5,24? ...(interessantes Datum).






















