ETF im Fokus: VVSM (Halbleiter)JS-TechTrading: ETF im Fokus
Heute wollen wir den Halbleiter-ETF VVSM genauer unter die Lupe nehmen. Die technischen Chart-Daten deuten darauf hin, dass der ETF einen neuen Aufwärtstrend starten könnte. Es ergibt sich ein risikoarmer Einstieg oberhalb des Hochs vom Freitag. SL-Grenzen können an den eingezeichneten roten Linien gesetzt werden (gemitteltes Risiko = 10%), das Gewinnziel legt bei > 30% und damit deutlich oberhalb des Einstiegsirikos.
Hintergrundinformationen zum Investmentthema: Halbleiter
Halbleiter sind nichts anderes als Mikrochips und gelten als Wachstumssparte. Mikrochips sind ein elementarer Baustein der High-Tech-Industrie. Sie finden Anwendung in technischen Bauteilen wie Computerchips oder Mikroprozessoren und sind aus unserer modernen Welt nicht mehr wegzudenken. Sei es bei Themen wie Cloud Computing, 5G, Künstliche Intelligenz, Robotik, Cybersecurity, autonomes Fahren oder Digitalisierung. Mit dem wachsenden Einsatz moderner Technik in Wirtschaft und Alltag wächst auch die Bedeutung und der Bedarf an immer leistungsfähigeren Mikrochips. Der Markt für Halbleiter dürfte bis 2026 auf mehr als 730 Milliarden US-Dollar anwachsen – mit einer jährlichen Wachstumsrate von etwa fünf Prozent. Entsprechende ETFs investieren in eine breite Auswahl an Halbleiter-Unternehmen.
Beschreibung VanEck Semiconductor UCITS ETF
Mit dem VanEck Vectors Semiconductor UCITS ETF - USD Acc können Anleger gezielt in an US-Börsen gelistete Unternehmen des Halbleitersektors investieren. Berücksichtigt werden neben Herstellern auch Zulieferer, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes mit Halbleitern generieren. Der Index beinhaltet stets mindestens 25 Werte, die anhand ihrer Marktkapitalisierung und ihrem durchschnittlichen Handelsvolumen der letzten drei Monate ausgewählt wurden. Die Gewichtung eines Wertes ist auf maximal zehn Prozent begrenzt.
ETF-Markt
Goldminen könnten bald wieder durchstartenBei 9,81 steig ich für die nächsten Jahre ein um der Inflation etwas zu entkommen
Da die Goldminen auch Kupfer fördern, und auch Kupfer für die Energiewende benötigt wird, kann dies ein lohnenden Investment sein.
Ob es so kommt kann natürlich nicht garantiert werden.
SPY longterm trendThe SPY Stock Market has a historical growth of approx. 7% per year. This longterm Trendline shows Median Growth and also Max and Min Channel back calculated over the last 150 years during all crisis. This helps to understand where SPY stands compared to 7% yearly growth, whether overvalued or undervalued.
ETF-Trading: Nachhaltigkeits-ETF'sDas ETF-Investment ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Trading-Strategie, die auf den erfolgserprobten Investment-Strategien von William o' Neil beruht. Wir analysieren die Märkte auf tagesaktueller Basis und stellen unseren Kunden relevante Handelssignale zur Verfügung.
Heute wollen wir uns den US-fokussierten Nachhaltigkeits-ETF QDVR von IShares genauer ansehen. Der ETF QDVR wird in unsere engere Auswahl für das ETF-Investment aufgenommen.
Allgemeine Hintergrund-Infos zu Nachhaltigkeits-ETF's
Teile der Jugendlichen in den USA haben genug vom wirtschaftlichen Treiben vorheriger Generationen. Und so brachte die Bewegung „Fridays for Future“ die Umweltthematik über die Medien in die heimischen Wohnzimmer. Solche Bewegungen, aber auch andere Ereignisse ließen das Thema in den Fokus rücken. Als bisherige Meilensteine lassen sich das Pariser Klimaschutzabkommen sowie das Kyoto-Protokoll nennen, welches die USA jedoch damals nicht unterzeichneten.
Häufig denken Anleger bei der nachhaltigen Geldanlage ausschließlich an Umweltaspekte. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Es geht außerdem um soziale Komponenten, also etwa um die Wahrung von Menschen- und Arbeitnehmerrechten. Aber auch die Frage nach einer maßvollen Unternehmensführung steht auf der Agenda. Die Renditen eines Nachhaltigkeits-ETFs sind sehr ähnlich zu entsprechenden konventionellen ETFs. Einen Vorteil sehen Anleger darin, dass potentielle Skandalunternehmen von vornherein ausgeschlossen werden. Dies könnte mittelfristig zu einer höheren relativen Stärke von Nachhaltigskeits-ETF's gegenüber konventionelleren ETF's führen.
Technische Analyse des Biotech-ETF's QDVR
- QDVR weist gegenüber dem Vergleichsindex SPX eine hohe relative Stärke auf, die gleitenden Durchschnitte 100MA und 200MA befinden sich trotz des anhaltenden Bärenmarktes in einer Seitwärtsbewegung.
- Der ETF hat eine Widerstandslinie bei 10.59 ausgebildet, der als Stop-Loss dienen kann. Hierdurch ergibt sich eine risikoarmer Einstieg (Risiko < 6%).
- wir warten ab, ob QDVR in den nächsten Tagen einen sogenannten Follow-Through-Day aufweist, welcher dann als Einstiegsignal dienen kann.
Weitere allgemeine Angaben
...sind dem Factsheet zu entnehmen:
docs.extraetf.com
ETF-Trading nach William o' NeilBei unserer JS-TechTrading Investment Strategie für ETF's werden die folgenden
technischen und psychologischen Indikatoren berücksichtigt:
Technisch
1) Distribution Days - Kritische Verlusttage
2) Follow-Through-Days - Signifikante Wendepunkte nach einer Marktkorrektur
Psychologisch
3) Markt-Volatilität
4) ‚Hoch/Tief‘-Verhältnis
5) ‚Put/Call‘- Verhältnis
6) Verschuldungsgrad an der Börse – margin debt
7) Bullen vs Bären
Im heutigen Tutorial wollen wir auf die technischen Indikatoren - Follow-Through-Days und Distribution-Days - näher eingehen.
1. Follow-Through-Days
Am vergangenen Handelstag (Freitag, 21.10.2022) kam es beim NASDQ-Index am US-Markt einen Follow-Through-Day. Diese sind wir folgt charakterisiert:
a) ‚Tag 1‘ einer bevorstehenden Marktumkehr ist dadurch gekennzeichnet, dass der Schlusskurs eines der größeren Marktindices oberhalb des Vortageskurses liegt. Das Handelsvolumen spielt hierbei keine Rolle. Wichtig ist, dass der neue Trend intakt bleibt, d.h. die Kurse der nachfolgenden Tage dürfen den niedrigsten Kurs am ‚Tag 1‘ nicht unterschreiten.
b) Am ‚Tag 4‘ oder später kommt es zu einem signifikanten Kursanstieg von 2% oder mehr bei deutlich erhöhtem Handelsvolumen im Vergleich zum Vortag. Ein solcher Kursanstieg unter erhöhtem Volumen wird als signifikanter Wendepunkt betrachtet.
c) Durch einen signifikanten Wendepunkt allein kann der exakte Tag der Marktumkehr nicht bestimmt werden. Die Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden, längerfristig andauernden Marktumkehr steigt aber deutlich an.
ETF-Anleger können nun ihre Exposition im US-Markt wieder hochfahren.
2. Distribution-Days
Wenn wir einen Follow-Through-Day hinter uns haben und wieder in ETF's investiert sind, dann halten wir Ausschau nach sogenannten Distribution-Days. Diese sind wie folgt charakterisiert:
a) Ein kritischer Verlusttag in diesem Zusammenhang wird so definiert, dass einer der größeren US-Indices um mehr als 0.2% fällt, wobei das Handelsvolumen überdurchschnittlich sein und über demjenigen des Vortages liegen muss.
b) Eine Anhäufung von Verlusttagen bei den größeren Marktindices ist ein Indiz dafür, dass sich die größeren Institutionen aus dem Markt zurückziehen.
c) Wenn sich die Anzahl der Verlusttage im Bereich 5 oder mehr bewegt, ist mit einer signifikanteren Marktkorrektur zu rechnen.
d) In Abhängigkeit der anderen technischen und psychologischen Indikatoren wird ein Verkaufssignal generiert. Verlusttage verlieren ihre Relevanz beim Auftreten einer der folgenden Bedingungen:
- Der Verlusttag liegt mehr als 25 Handelstage zurück.
- Der Index steigt innerhalb der 25-Tagesperiode um mindestens 5% oberhalb des Schlusskurses des betreffenden kritischen Verlusttages
Wenn also die Anzahl der Distribution-Days über die vergangene 25-Tage Handelsperiode eine kritische Anzahl (4-5) überschreitet, fahren wir unser Risiko zurück, gehen in cash und warten ab, bis sich wieder ein Follow-Through-Day ergibt.
In Tradingview gibt es sowohl für die Follow-Through-Days als auch für die Distribution-Days programmierte Indikatoren:
Hier noch ein link zu einem weiterführenden Video zu diesem Thema:
youtu.be
US-Trading: neuer Aufwärtstrend?Die größeren Indices am US-Markt konnten am gestrigen Freitag in beeindruckender Weise einen sog. 'Follow-Through-Day' einfahren.
Die Kurse sind bei deutlich erhöhtem Handelsvolumen stark angestiegen. Dies ist eine technische Bestätigung dafür, dass wir den Tiefpunkt des aktuellen Bärenmarktes hinter uns haben könnten. In jedem Fall führt ein sog. 'Follow-Through-Day' nach William o' Neil zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, dass ein neuer Aufwärtstrend bevorsteht. Eine genauere Beschreibung der Follow-Through-Days ist unserem kürzlich veröffentlichtem Tutorial (link siehe unten) zu entnehmen.
Auch unser Risikomodell hat sich verbessert und weist nun auf ein durchschnittliches Risiko für US-Swing-Trader hin.
Swing-Trader können nun wieder die ersten Pilotpositionen eröffnen.
Mittel- bis längerfristig orientierte ETF-Anleger können die Exposition auf 50-100% erhöhen.
ETF-Trading: Follow-Through-DaysIm aktuellen Bärenmarkt ist es wichtig, Ausschau nach Signalen und Hinweisen für eine Trendwende frühzeitig zu erkennen. Eine Möglichkeit hierfür ist das Konzept der sog. 'Follow-Through-Days' nach William o' Neil.
Hierbei wird wie folgt vorgegangen:
Während einer Marktkorrektur halten wir Ausschau nach einem signifikanten Wendepunkt, welcher sich wie folgt charakterisiert:
‚Tag 1‘ einer bevorstehenden Marktumkehr ist dadurch gekennzeichnet, dass der Schlusskurs eines der größeren Marktindices oberhalb des Vortageskurses liegt. Das Handelsvolumen spielt hierbei keine Rolle. Wichtig ist, dass der neue Trend intakt bleibt, d.h. die Kurse der nachfolgenden Tage dürfen den niedrigsten Kurs am ‚Tag 1‘ nicht unterschreiten.
Am ‚Tag 4‘ oder später kommt es zu einem signifikanten Kursanstieg (am besten 1.5% oder mehr) bei deutlich erhöhtem Handelsvolumen im Vergleich zum Vortag. Ein solcher Kursanstieg unter erhöhtem Volumen wird als sog. 'Follow-Through-Day' bezeichnet.
Durch einen signifikanten Wendepunkt allein kann der exakte Tag der Marktumkehr nicht bestimmt werden. Die Wahrscheinlichkeit einer bevorstehenden, längerfristig andauernden Marktumkehr steigt aber deutlich an.
Hier ein Link zu einem Video, in der diese durch William o' Neil entwickelte Vorgehensweise im Detail erläutert wird:
youtu.be
Optimale Gewinn-/Verlustrate im TradingDie Festlegung und das Einhalten der optimalen Gewinn-/Verlustrate ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Anlagestrategie.
Die nachfolgenden Grundsätze sind universell anwendbar und unabhängig von der angewandten Trading-Strategie.
Wir liegen nicht zu 100% richtig und müssen daher Rückschläge in unsere Trading-Strategie einbauen
Beispiele
1. Der durchschnittliche Verlust ist doppelt so hoch wie die mitgenommenen Gewinne. In diesem Fall brauchen wir eine Gewinnrate unserer Trades von 67%, nur um Breakeven zu erreichen. Dies bedeutet, dass 2/3 aller unserer Trades Gewinntrades sein müssen und nur 1/3 der Trades dürfen Verlierer sein. In diesem Fall haben wir keinerlei 'Puffer' bzw. 'Widerstandsfähigkeit' in unser Trading eingebaut und müssen 67% Gewinner einfahren, nur um Verluste zu vermeiden.
In diese Falle tappen viele Trading-Anfänger, die ihre Verlierer zu lange laufen lassen und Gewinne zu früh mitnehmen. Die einzige Möglichkeit, große Verluste zu vermeiden ist, Verlust-Trades klein zu halten.
2. Der durchschnittliche Gewinn der einzelnen Trades ist doppelt so hoch wie die Verluste - das Gewinnziel ist also doppelt so hoch wie die gesetzten Stop-Losses (sogenannte 2:1 Trader). In diesem Fall reicht es aus, dass der Prozentsatz unserer Gewinner bei nur 33% liegt, um Breakeven zu erreichen. 2:1 Trader fahren bei einem Gewinn-/Verlustverhältnis von nur 40% ordentliche und nachhaltige Gewinne ein. 2:1 Trader habe also eine relativ hohe Verlustrate in ihre Trading-Strategie eingebaut.
Die Tabelle zeigt die einzelnen Gewinn-/Verlustraten, die erforderlich sind um Breakeven zu erreichen, in Abhängigkeit der gesetzten Stop-Losses und Gewinnziele.
Im Rahmen der von uns angewandten Swing-Trading Strategie nach Mark Minervini versuchen wir die Gewinne mindestens doppelt so hoch wie die Verluste zu halten (2:1-Trader) sowie die maximalen Verluste der einzelnen Trades < 8% zuhalten.
US-Trading: aktuelle MarktstimmungDie großen Börsenindizes gaben am Mittwoch über Nacht Gewinne ab und verloren an Boden, aber die Verluste hielten sich mit Ausnahme von den Small Caps in Grenzen.
Der Dow Jones Industrial Average fiel an diesem schwierigen Handelstag um 0,3%, der S&P500 verlor 0,7%. Der Nasdaq hatte mit -0.8% größere Verluste zu beklagen und der Russell2000 Small Cap Index hatte mit -1.7% die schlechteste Performance.
Bemerkenswert ist auch, dass die Handelsvolumina nicht hoch waren – was evtl. auf einen nur kurzfristigen Rückschlag einer angehenden Markterholung hindeuten könnte.
Der Markt arbeitet immer noch an einem Rallyeversuch, trotz hoher Volatilität und mehrerer Rückschläge in der letzten Woche.
Anleger sollten das Risiko niedrig halten und abwarten, ob sich der Bärenmarkt fortsetzt oder ein Follow-Through-Day eine Kehrtwende anzeigt.
Die 10-jährigen Staatsanleihen stiegen um mehr als 3% auf ein 14-Jahres-Hoch von 4,13%, was die Aktienmärkte zunehmend belastet.
Stop-Loss Management im TradingEin wesentlicher Grundsatz unserer Anlagestrategie ist das Risikomanagement. Ein wesentlicher Bestandteil hiervon ist das Stop-Loss Management.
Das Stop-Loss Management ist für das Trading allgemeingültig, d.h. unabhängig von der zugrundeliegenden Strategie.
Stop-Loss Management
Generell gilt
Der Stop-Loss eines jeden Trade sollte bei 8 – max. 10% liegen, der Durchschnitt sollte im Bereich von 5-6% liegen. Der Grund hierfür ist, dass sich Verluste exponentiell gegen uns stellen, siehe untenstehende Tabelle.
Zum Beispiel ist ein Gewinn von 11% erforderlich, um einen Verlust von 10% zu kompensieren. Wenn ich also einen Trade bei einem Kurs von 100 eröffne und bei 90 aussteige, dann habe ich einen Verlust von 10% eingefahren. Wenn ich dann einen neuen Trade mit einem Einstiegskurs von 90 eröffne, dann brauche ich einen Gewinn von 11%, um den vorherigen Verlust von 10% zu kompensieren. Dies ist in den meisten Fällen noch machbar, weswegen ein Verlust von 10% als ein maximaler Verlust in unserem Trading angesehen wird.
Wenn ich allerdings nicht diszipliniert bin und nicht rechtzeitig aus einem Verlust-Trade aussteige, dann bekomme ich folgendes Problem:
Wenn ich beispielsweise einen Trade bei einem Kurs von 100 eröffne und bei 30 aussteige, dann habe ich einen Verlust von 30% eingefahren. Wenn ich dann einen neuen Trade mit einem Einstiegskurs von 70 eröffne, dann brauche ich einen Gewinn von 43%, um den vorherigen Verlust von 30% zu kompensieren. Hieran scheitern viele undisziplinierte Trader, die Verluste zu lange laufen lassen in der Hoffnung, dass der Kurs irgendwann wieder steigt.
Unsere Empfehlung ist, den maximalen Stop-Loss bei 10% zu setzen, der Durchschnitt wollte deutlich darunter liegen.
Verlust "Erforderlicher Gewinn zu Break-Even"
5% 5.26%
10% 11%
20% 25%
30% 43%
40% 67%
50% 100%
60% 150%
70% 233%
80% 400%
90% 900%
Hat der US-Markt den Tiefpunkt erreicht?Die größeren US-Indices haben heute deutlich zugelegt, allerdings lag das Handelsvolumen deutlich niedriger im Vergleich zu den beiden vorausgegangenen Handelstagen.
Hier ein Zitat von Mark Minervini von heute:
'It's great to see the market strong this morning but remember, the nature of the bear is to to open strong and then fade. Before I get aggressive, I always let the market prove itself first. The intelligent traders looks to enter at the right price, not the lowest price.'
Wir warten also auf eine weitere Bestätigung im Markt. Dies kann in Form sog. Follow-Through-Days bei den größeren Indices geschehen, oder aber auch durch eine positive Kurs-/Volumenentwicklung der Einzelwerte auf unserer Watchlist.
Bis dahin gilt weiterhin: höchste Vorsicht, wenn überhaupt, dann aktuell nur kleinere Pilotpositionen eröffnen!
ETF-Trading: Biotechnologie 2B70Das ETF-Investment ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Trading-Strategie. Wir analysieren die Märkte auf tagesaktueller Basis und stellen unseren Kunden relevante Handelssignale zur Verfügung.
Heute wollen wir uns den US-fokussierten Biotech-ETF 2B70 von IShares genauer ansehen. Der ETF 2B70 wird in unsere engere Auswahl für das ETF-Investment aufgenommen.
Allgemeine Hintergrund-Infos zu Biotech-ETF's
Die Biotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Die Medizin scheint dank den Fortschritten in der Biotechnologie sowie der IT-Branche vor dem nächsten großen Sprung zu stehen. Die gerade einmal 40 Jahre alte Biotechnologie-Branche hat sich inzwischen als eigenständigen Wirtschaftsbereich etabliert und gilt als eine der wichtigsten Zukunfts-Technologien schlechthin.
Wissenschaftliche Durchbrüche steigern hier die Leistung von Genom-Sequenzierung und Genom-Editierung und helfen damit, die Einsatzgebiete und Anwendungsmöglichkeiten immer weiter auszuweiten. Die steigende Nachfrage nach Pharmaerzeugnissen aufgrund der alternden Gesellschaft wird künftig den positiven Trend zu Vermögenswerten mit Bezug zur Biotechnologie weiter stärken. Anleger können mit Biotechnologie-ETFs am steigenden Bedarf an Biotechnologieprodukten profitieren.
Technische Analyse des Biotech-ETF's 2B70
- 2B70 weist gegenüber dem Vergleichsindex SPY eine hohe relative Stärke auf, die gleitenden Durchschnitte 50MA und 100MA befinden sich trotz des anhaltenden Bärenmarktes wieder in einem Aufwärtstrend.
- Der ETF hat über die vergangenen Monate ein vielversprechendes Volatility Contraction Pattern (VCP) ausgebildet und die aktuelle Volatilität liegt deutlich unterhalb des US-Marktes
- es ergibt sich ein risikoarmer Einstieg (<10%), wenn der SL unterhalb der aktuellen Base gesetzt wird.
Weitere allgemeine Angaben
...sind dem Factsheet zu entnehmen:
docs.extraetf.com
CHINA-SCHNÄPPCHEN ?50% billiger ist doch landläufig ein Schnäppchen, da muss man zuschlagen.
Muss man?
China läuft zunehmend in den Focus mit schlechten Nachrichten:
Immobilienkrise, geringes Wachstum, Corona-Politik, Lieferketten, Konflikt mit den USA.
Es läuft gerade nicht so gut für die Weltlokomotive.
Chart:
bilderupload.org
Der Bondmarktoder die Bondmärkte sind, was das Volumen betrifft, größer als die Aktienmärkte...d.h. hier wird mehr Kapital bewegt.
Investoren sehen auf dieses Ratio ganz genau, gibt es Ihnen doch Hinweise darauf, wann besser in Bonds und wann besser in Aktien zu investieren ist.
Ich würde sagen, dass Umschichtungen von Aktien in Bonds schon in vollem Gange sind.
#10XDNA - TMMA Multi Support 12,52 - 10,64EUR! Reversal on tap?!10XDNA Disruptive Technologies (C9D4)
Snapshot per 02.10.2022
Hallo liebe Trader und Investoren,
da die Korrekturen an den Aktienmärkten mittlerweile zeitlich und preislich eine gewisse Reife aufweisen, nehme ich verschiedene Fonds bzw. ETFs unter die Lupe.
Der 10XDNA hat im Einklang mit dem Nasdaq100 seit Ende 2021 massiv an Wert verloren.
Im Trendchart (D) sehen Sie, dass 10XDNA seit Mitte Juni eine Aufwärtserholung absolviert hat, welche einen neuen Ankerpunkt an HRD 1 @ 17,29 EUR gesetzt hat. Seither ist der Fonds erneut unter Druck geraten und kann zeitnah sein aktuelles Tief bei 12,695 EUR in de Fokus nehmen.
Unterhalb dieses horizontalen Orientierungspunktes warten weitere Support bei aktuell 12,517 und 12,072 EUR.
Das Quant Screening (D) zeigt an, dass sich der Thermo Sensor im Rahmen der Erholungssequenz seit Mitte Juni stabilisieren konnte. Im Falle eines schnellen, kurzlebigen Rücksetzers inkl. eines neuen Tiefs bestehen gute Chancen auf einen relevanten Schlüsselreiz in Form einer positiven Divergenz. Dies würde ich positiv bewerten.
Auch wenn unser Assistenzsystem Trend-Guard im Weekly immer noch in einem aktiven Shortsignal läuft, rückt der integrierte Trailing Stopp jetzt konsequent von oben näher heran.
Als Taktgeber können Investoren und Trader den aktuellen Abwärtstrendkanal (D) zu Rate ziehen. Die untere Kanalgrenze sowie die 1,5er Projektion bilden im November eine spannende Quick-Dip-Area.
Im Fazit:
Sollte der Fonds erneut schwächer tendieren, kann sich im Oktober eine interessante, antizyklische Möglichkeit ergeben.
Auf Basis meiner Multi Methoden Analyse (TMMA) sehe ich in der Zone zwischen 12,517 und 10,654 EUR eine realistische Chance auf ein Reversal sowie eine mehrwöchige Gegenbewegung nach oben.
Als prozyklischer Trigger kann die Oberkante (14,70 EUR) des angeführten Abwärtstrends überprüft und ggf. als zusätzlicher Einstiegspunkt eingeordnet werden.
Wenn Euch die Idee gefällt, bitte gebt mir ein Like und folgt mir, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende,
Thomas Jansen
Investor-Guard
Disclaimer:
Bei den hier bereitgestellten Informationen handelt es sich um Informationen allgemeiner Art und nicht um Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.
*Gekennzeichnete Empfehlungen gem. WpHG sind im Kundenbereich einsehbar und unterliegen der Compliance von Investor-Guard.
#ARKK auf der Straße nach Süden! Reversal im Oktober?!ARK Innovation ETF ( ARKK )
Snapshot per 02.10.2022
Hallo liebe Trader und Investoren,
da die Korrekturen an den Aktienmärkten mittlerweile zeitlich und preislich eine gewisse Reife aufweisen, nehme ich verschiedene Fonds bzw. ETFs unter die Lupe.
Der ARKK hat seit Anfang 2021 massiv an Wert verloren. Im Trendchart (W) sehen Sie, dass ARKK nach wie vor in einem intakten Abwärtstrend verläuft. Ein Unterschreiten des aktuellen Jahrestiefs kann durchaus einen weiteren Rutsch bis zunächst TSW 1 @ 31,18 USD provozieren. Auf der Oberseite hält HRW 1 die Abwärtsbewegung intakt.
In meinem letzten Snapshot von Ende Juli hatte ich klar und unmissverständlich darauf hingewiesen, dass sich der Fonds im Rahmen einer potenziellen bärischen Flagge seitwärts-aufwärts bewegt.
Der Block erfolgte oben an der 1,5er Projektionsmarke. Seither ist der Fonds mit Schwung bis auf die untere Triggerlinie dieser Formation gefallen.
Bei einer Aktivierung dieser Fortsetzungsformation sind schnelle Verluste bis ca. 33 USD möglich.
Der Thermo Sensor weist nun eine massive bzw. depressive Unterkühlung im Wochenchart aus. Der Fonds konnte sich zudem nicht über KAMA und LowTracker (Weekly) absetzen. Die Enttäuschung fiel entsprechend groß aus!
Im Fazit:
Sollte der Fonds erneut schwächer tendieren, kann sich im Oktober eine interessante, antizyklische Möglichkeit ergeben.
Auf Basis meiner Multi Methoden Analyse (TMMA) sehe ich in der Zone zwischen 32 und 28 USD eine realistische Chance auf ein Reversal sowie eine mehrwöchige Gegenbewegung nach oben.
Jeglicher Anstieg über den Trend Keeper Down muss auf prozyklischen Einstiegsmöglichkeiten genau geprüft werden!
Wenn Euch die Idee gefällt, bitte gebt mir ein Like und folgt mir, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende,
Thomas Jansen
Investor-Guard
Disclaimer:
Bei den hier bereitgestellten Informationen handelt es sich um Informationen allgemeiner Art und nicht um Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.
*Gekennzeichnete Empfehlungen gem. WpHG sind im Kundenbereich einsehbar und unterliegen der Compliance von Investor-Guard.
SPX Break des Juni Tiefs?Das Ratio Utilities / SPX ergibt eine fast perfekte inverse Korrelation zum SPX.
Wenn man genau hinschaut, dann ist das Ratio bereits über seinem Juni High , während der SPX das Juni Low noch nicht gebrochen hat.
Nun Kann man vermuten, dass der Kanal weiterbestehen wird.
Für mich ist der RSI 100 bzw. seine 50iger Linie als Ausbruchslevel entscheidend.
Value vs. Growth - die Wachstumsfalle
Die Idee:
Die Kurse von Value-Aktien sind relativ zu Wachstumswerten auf historisch günstigem Niveau. Weil Growth-Aktien mit einer hohen Prämie gehandelt werden, kann es sinnvoll sein, langfristig in Value-Aktien zu investieren um nicht in die Wachstumsfalle zu geraten.
In den letzten 14 Jahren performten Value-Aktien (gemessen anhand des Russell 1000 Value Index) deutlich schlechter als Wachstumswerte (Russell 1000 Growth Index). Diese Entwicklung erreichte bereits im Jahr 2020 ein Niveau, ab dem Value in der Vergangenheit wieder für viele Jahre das Zepter übernehmen konnte. Investoren die zu lange auf das Thema Wachstum gesetzt hatten gerieten in die Wachstumsfalle.
Was steckt dahinter:
Value-Aktien werden in aktiven Strategien in der Regel anhand niedriger Kurswert/Buchwert- oder Kurswert/Cashflow-Verhältnisse vorselektiert. Anschließend versucht man, diejenigen Titel auszuwählen, bei denen das Geschäftsmodell intakt erscheint und entsprechend eine Unterbewertung am Markt zu vermuten ist. Ein Problem ist dabei häufig, dass auch Aktien erfasst werden, bei denen sich die Fundamentaldaten in Wirklichkeit verschlechtern oder bei denen die Zukunftsaussichten sehr unsicher sind – hier liegt das Risiko.
Während des starken Aufwärtstrends an den US-Märkten in den letzten Jahren liefen Value-Aktien deutlich schlechter als Wachstumswerte. Zu letzteren zählten zum Beispiel die bekannten FAANG-Aktien Facebook (jetzt Meta), Amazon, Apple, Netflix und Google (jetzt Alphabet). Ein Treiber für die starke Growth-Performance waren sicherlich die über lange Zeit niedrigen Zinsen. Die Underperformance von Value ist aber nicht auf die USA beschränkt, sondern zeigt sich global.
Inzwischen gibt es viele Value-Fonds, die Amazon oder Netflix-Aktien im Portfolio haben. Selbst Warren Buffett hat mit Apple Aktien aus dem Wachstumssegment gekauft. Solche „Abweichler-Strategien“ sprechen ebenfalls dafür, dass Growth-Aktien ausgereizt sein könnten. Die Portfolio Manager haben scheinbar dem zunehmenden Performance-Rückstand nachgeben müssen und ihre Value-Kriterien aufgeweicht, um fragwürdige Werte doch noch als „unterbewertet“ ins Portfolio zu bekommen. Dieses verhalten ist typisch und diese Anpassungen zeigen, wie schwer es ist, eine konservative Value-Strategie wirklich dauerhaft durchzuhalten.
Warum es funktioniert:
Bisher ist Value Investing immer wieder zurückgekommen und konnte langfristig mit einer eindeutig nachweisbaren Prämie für diejenigen glänzen, die diesem Anlagestil treu blieben. Zudem ist Value einer der robustesten und am besten untersuchten Effekte in der Kapitalmarktforschung. Auch intuitiv ist der Ansatz sinnvoll, denn es geht schließlich darum, systematisch fundamental unterbewertete Aktien zu kaufen.
Historisch betrachtet gab es bereits zwei ähnlich schlechte Phasen für Value: Die erste im Zuge der großen Depression nach der Weltwirtschaftskrise und die zweite während der Internetblase. In beiden Fällen waren im Anschluss wieder sehr attraktive Value-Prämien zu verdienen. Und ganz ähnlich wie Ende der 1990er Jahre steht der Technologiesektor auch heute wieder im Zentrum der Debatte. Entsprechend hoch sind auch die Erwartungen. Eine Erklärung für die schwache Entwicklung im Value-Bereich ist dagegen die über Jahre enttäuschende Entwicklung des Energie- und Finanzsektors.
Eine Wende hin zur besseren Performance von Value-Aktien könnte aus der Zinsentwicklung resultieren. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass dass Value in der Vergangenheit in einem Umfeld höherer Zinsen outperformen konnte. Andererseits sind die Zinsen in den USA im historischen Vergleich noch immer recht niedrig, sodass dieser Indikator keine eindeutige Aussage zulässt.
Fazit:
Eine grundsätzliche Schwierigkeit besteht darin, zu erkennen, wann die Trendwende von Growth zu Value tatsächlich erfolgt. Perfektes Timing scheint dabei unmöglich, sodass Anleger hier zu früh oder eventuell bereits sogar zu spät dran sind. Wenn wir die maximalen Exzesse an den Märkten als Maßstab nehmen, könnten Wachstumswerte auch noch weiterhin outperformen. Aber aus Chance/Risiko-Gesichtspunkten sind Value-Aktien heute schon deshalb attraktiv, da ihr Drawdown-Risiko infolge vieler schwacher Jahre geringer ist.
Interessant ist auch eine Betrachtung der Value-Investing-Legende Warren Buffett. Mit Berkshire Hathaway hielt er vor 20 Jahren seinen konservativen Stil über die Internetblase hinweg durch und saß einen langen, tiefen Drawdown aus. Am Ende wurde seine Geduld bekanntlich belohnt. Und dennoch: Selbst Warren Buffett entschied sich im Frühjahr 2016 dazu, eine Position in bereits hoch bewerteten Apple-Aktien aufzubauen und vergrößerte sein Engagement später weiter. Nach jüngstem Stand ist es nach wie vor seine größte Position.






















