Kapital bewahren – Der Schlüssel zum Trading-ErfolgIm Trading sind viele Menschen davon besessen, immer höhere Gewinne zu erzielen, unterschätzen dabei jedoch eine noch wichtigere Fähigkeit: das zu schützen, was sie bereits verdient haben. Ein Trader kann über mehrere Wochen hinweg starke Gewinne erzielen. Fehlt jedoch die finanzielle Disziplin, können schon eine Phase mit Drawdown oder einige emotionale Entscheidungen sämtliche Erfolge zunichtemachen.
Der Markt funktioniert nicht wie ein festes Einkommen. Es gibt Phasen mit zahlreichen Chancen, aber auch Zeiten, in denen der Markt unruhig ist, starke Schwankungen zeigt und kaum klare Setups bietet. Wer jede Handelssitzung mit dem Druck beginnt, unbedingt Geld verdienen zu müssen, läuft Gefahr, Kursen hinterherzujagen, qualitativ schlechte Trades einzugehen oder lediglich aus Angst, eine Chance zu verpassen (FOMO), Positionen zu eröffnen.
Deshalb ist ein finanzielles Polster von unschätzbarem Wert. Sparen bedeutet nicht Geiz, sondern dient als psychologischer Schutz. Wer nicht unter finanziellem Druck steht, kann geduldiger auf hochwertige Setups warten, zweifelhafte Chancen ignorieren und nur dann handeln, wenn die Wahrscheinlichkeiten eindeutig für ihn sprechen. Ein Trader mit finanzieller Reserve handelt nach einem Plan – ein Trader unter finanziellem Druck handelt oft aus Angst.
Finanzielle Disziplin beginnt außerdem mit einer klaren Begrenzung des Risikos. Bevor man darüber nachdenkt, wie hoch der Gewinn in diesem Monat sein soll, sollte man wissen, wie viel Verlust maximal akzeptabel ist. Wie hoch darf der Drawdown sein? Wann ist es Zeit, den Handel zu stoppen? Liegt ein Verlusttrade noch innerhalb des Handelsplans? Sind diese Fragen im Voraus beantwortet, bleibt die Trading-Psychologie deutlich stabiler.
Darüber hinaus sollten Gewinne nicht als Geld betrachtet werden, das unbegrenzt erneut riskiert werden kann. Professionelle Trader verwalten ihre Gewinne wie ein Unternehmen: Ein Teil bleibt zur Vergrößerung des Handelskapitals, ein Teil wird gespart und ein weiterer Teil deckt persönliche Ausgaben. Dieser Ansatz macht Trading zu einem nachhaltigen System, anstatt zu einem endlosen Kreislauf aus Gewinnen und anschließenden Verlusten.
Fazit:
Ein reifer Trader erkennt nicht nur gute Einstiegsmöglichkeiten, sondern weiß auch, wie man Kapital schützt, Risiken kontrolliert und erzielte Gewinne bewahrt. Langfristig überlebt nicht derjenige, der am schnellsten Geld verdient, sondern derjenige, der über die stabilste finanzielle Struktur verfügt. Geld zu verdienen ist das Ziel – es zu behalten ist jedoch das Fundament für nachhaltigen Erfolg im Trading.
Forexmarkt
EURUSDEURUSD hatte zuvor bereits deutlich zugelegt, bevor die Dynamik nachließ und sich ein klarer fallender Keil bildete.
Dieser Rücksetzer ist nicht unbedingt ein Zeichen von Schwäche. Er wirkt eher wie eine technische Pause nach dem vorherigen Aufwärtsimpuls. Die Verkäufer versuchten, den Rückgang auszuweiten, doch die Käufer verteidigten weiterhin die untere Begrenzung und griffen im Bereich von 1,14240 entschlossen ein.
Nun bricht der Kurs mit Stärke über die fallende Trendlinie aus und zeigt damit, dass die Käufer zunehmend wieder die Kontrolle übernehmen. Die jüngsten bullischen Kerzen halten sich oberhalb des Ausbruchsbereichs, was der Bewegung zusätzliche Glaubwürdigkeit verleiht.
Ich erwarte nun die nächste impulsive Aufwärtsbewegung in Richtung 1,14750, solange der Kurs über 1,14238 bleibt.
EURUSD H4: Korrektur eröffnet neue KaufchanceEURUSD hält weiterhin an seiner Erholungsstruktur innerhalb eines aufwärts gerichteten Kanals fest, wobei jedes neue Tief höher liegt als das vorherige. Obwohl sich der Kurs derzeit im mittleren Bereich des Kanals bewegt, bleibt die Aufwärtsstruktur intakt und die Käufer behalten kurzfristig die Kontrolle.
Handelseinstieg:
Eine Long-Position wird bevorzugt, wenn der Kurs auf den Unterstützungsbereich bei 1,1395 zurücksetzt und dort ein klares bullisches Umkehrsignal bestätigt. In diesem Fall liegt das nächste Kursziel im Widerstandsbereich bei 1,1523.
Ungültigkeit des Szenarios:
Das bullische Szenario verliert seine Gültigkeit, wenn EURUSD die untere Begrenzung des Aufwärtskanals durchbricht und auf dem H4-Chart unter 1,1395 schließt. Dadurch wäre die Struktur höherer Tiefs nicht mehr gegeben.
EUR/USD - Plant steht noch !Vorangegangene Analysen...
Der Plan, dass wir uns möglicherweise am Beginn eines neuen Impulses befinden, bleibt weiterhin bestehen – eine Position halte ich nach wie vor.
Damals hat es einige Zeit gedauert, bis ich verstanden hatte, wie dieser Abwärtsimpuls korrekt zu zählen ist und wie sich daraus ein sinnvoller Positionsaufbau ableiten lässt.
Meine Erwartung ist aktuell entweder eine erneute a-Welle innerhalb der Korrektur oder sogar der Beginn des Anstiegs einer möglichen Welle 5.
NAS100 (US100) 2H Analyse📈 NAS100 (US100) 2H Analyse – Bullische Erholung nach dem Liquiditäts-Sweep 🚀
🟢 Marktstruktur:
Der Kurs hat unterhalb der wichtigen Unterstützungszone Liquidität abgeholt und anschließend eine starke Aufwärtsreaktion gezeigt. Dies deutet auf zunehmende Kaufstärke hin.
🔍 Wichtige Beobachtungen:
✅ Liquiditäts-Sweep an der Unterstützung abgeschlossen.
✅ Deutliche bullische Reaktion aus der Nachfragezone.
✅ Der Markt bildet derzeit ein mögliches höheres Tief.
⚠️ Ein kurzfristiger Rücksetzer ist vor einer weiteren Aufwärtsbewegung möglich.
🎯 Ein Ausbruch über das jüngste Swing-Hoch würde die bullische Fortsetzung bestätigen.
📍 Schlüsselzonen:
🟢 Unterstützung: 28.215
🔵 Widerstand: 28.980 – 29.000
🎯 Bullisches Kursziel: 29.400 – 29.500
⚡ Handelsausblick: Bullisch 📈
Auf einen Rücksetzer und eine klare bullische Bestätigung warten, bevor Long-Positionen in Richtung der nächsten Widerstandszone in Betracht gezogen werden.
💡 Trade Smart: Warte auf die Bestätigung des Marktes und nutze konsequentes Risikomanagement.
GBP/USD Technische Analyse 📊 GBP/USD Technische Analyse – Bärisches Fortsetzungsszenario 🐻
Der übergeordnete Markttrend bleibt bärisch, nachdem der Kurs deutlich an der wichtigen Widerstandszone bei 1,3558 abgewiesen wurde. Die aktuelle Aufwärtsbewegung wirkt eher wie eine Korrektur als eine echte Trendwende.
🔍 Wichtige Beobachtungen
🛑 Deutliche Ablehnung am Widerstand bestätigt den Verkaufsdruck.
📈 Die aktuelle Erholung ist wahrscheinlich nur ein Pullback.
⚠️ Die markierte Angebotszone (1,3465–1,3480) ist der entscheidende Bereich für neue Verkaufschancen.
📦 Verteidigen die Verkäufer diese Zone, dürfte der Abwärtstrend fortgesetzt werden.
🎯 Bärisches Szenario
✅ Auf eine bärische Bestätigung innerhalb der Angebotszone warten.
📉 Eine Ablehnung könnte den Kurs zurück zum Order Block bei etwa 1,3380 führen – dem nächsten wichtigen Abwärtsziel.
🚨 Ein nachhaltiger Ausbruch über die Angebotszone würde das bärische Szenario abschwächen und den Weg in Richtung des höheren Widerstands öffnen.
🧠 Fazit
Solange der Kurs unter der Widerstandszone bleibt, behalten die Verkäufer die Kontrolle. Ein Pullback mit anschließender Ablehnung an der Angebotszone bietet die beste Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung in Richtung des markierten Order Blocks. 📉🔥
EUR/USD Technische Analyse (4H) 📊 EUR/USD Technische Analyse (4H) 💶🇺🇸
🔍 Marktüberblick
EUR/USD befindet sich weiterhin in einer bullischen Marktstruktur, die durch eine steigende Trendlinie und einen bestätigten Break of Structure (BOS) unterstützt wird. Der Kurs wurde jedoch an der wichtigen Widerstandszone (1,1475–1,1480) deutlich abgewiesen, was auf aktiven Verkaufsdruck hindeutet.
📈 Bullisches Szenario 🟢
✅ Der Kurs bleibt über der aufwärtsgerichteten Trendlinie.
✅ Höhere Tiefs bestätigen den bestehenden Aufwärtstrend.
🚀 Ein klarer Ausbruch über 1,1480 könnte den Weg in Richtung 1,1500+ freimachen.
📉 Bärisches Szenario 🔴
⚠️ Scheitert der Ausbruch am Widerstand, ist eine Korrektur wahrscheinlich.
🎯 Die markierte Order-Block-Zone (1,1380–1,1390) bildet zusammen mit der Trendlinie eine starke Nachfragezone.
💡 Eine bullische Reaktion in diesem Bereich könnte den nächsten Aufwärtsimpuls auslösen.
🎯 Wichtige Kursmarken
🟩 Widerstand: 1,1475 – 1,1480
🟦 Order Block / Nachfragezone: 1,1380 – 1,1390
📈 Trendlinien-Unterstützung: Aufsteigende bullische Trendlinie
🔑 Marktausblick: Bullisch, solange Trendlinie und Order Block verteidigt werden.
🧠 Fazit
Der übergeordnete Trend bleibt bullisch, doch die aktuelle Ablehnung am Widerstand spricht für einen möglichen kurzfristigen Rücksetzer, bevor die Aufwärtsbewegung fortgesetzt werden kann. Eine Bestätigung im Order Block könnte eine attraktive Kaufchance bieten. 📊🚀
Analyse Technique GBPAUD – Configuration de Rebond Haussier📊 Analyse Technique GBPAUD – Configuration de Rebond Haussier 🚀
GBPAUD approche d'une zone de réaction haussière à forte probabilité après un repli vers une Fair Value Gap (FVG) et un Order Block (OB) clés. Cette zone pourrait attirer de nouveaux acheteurs.
🔍 Structure du marché
🟢 Le prix teste actuellement la FVG, une zone favorable au retour des acheteurs.
📦 L'Order Block situé en dessous constitue un support institutionnel important.
🔄 Un léger repli dans l'OB reste possible avant une reprise haussière.
📈 Tant que cette zone de demande est préservée, le biais reste positif.
🎯 Scénario haussier
✅ Attendre une confirmation haussière à l'intérieur de la zone OB/FVG.
🚀 Un rebond réussi pourrait viser en premier la zone 1.9310 – 1.9325.
🎯 En cas de poursuite de la hausse, le prix pourrait tester la résistance à 1.9360.
⚠️ Risque
Une clôture nette sous l'Order Block invaliderait le scénario haussier et pourrait entraîner une baisse plus profonde vers le prochain support.
💡 Biais : Haussier tant que le prix respecte le Order Block et la Fair Value Gap comme zones de support. 📈
GBPAUD Technische Analyse – Bullisches Umkehr-Setup📊 GBPAUD Technische Analyse – Bullisches Umkehr-Setup 🚀
GBPAUD nähert sich einer hochwahrscheinlichen bullischen Reaktionszone, nachdem der Kurs in eine wichtige Fair Value Gap (FVG) und einen Order Block (OB) zurückgefallen ist. Diese Zone könnte erneut Käufer anziehen.
🔍 Marktstruktur
🟢 Der Kurs testet derzeit die FVG, in der Kaufinteresse entstehen kann.
📦 Der Order Block darunter dient als starke institutionelle Unterstützung.
🔄 Ein kurzer Rücksetzer in den OB bleibt möglich, bevor die Aufwärtsbewegung startet.
📈 Solange die Nachfragezone hält, bleibt die bullische Struktur intakt.
🎯 Bullisches Szenario
✅ Auf eine bullische Bestätigung innerhalb der OB-/FVG-Zone warten.
🚀 Ein erfolgreicher Abprall könnte den Kurs zunächst in den Bereich 1,9310–1,9325 führen.
🎯 Anschließend wäre ein Test des Widerstands bei 1,9360 möglich.
⚠️ Risiko
Ein klarer Schlusskurs unter dem Order Block würde das bullische Szenario schwächen und den Weg für weitere Abwärtsbewegungen öffnen.
💡 Bias: Bullisch, solange der Kurs den Order Block und die Fair Value Gap als Unterstützung respektiert. 📈
USDJPY – Multi-Timeframe-Analyse
Monatschart (1M)
Kurs: 162,356
200-MA: ca. 125,3
Trend: Bullisch
Bewertung: Der Kurs notiert deutlich über der 200-MA. Der langfristige Aufwärtstrend ist intakt.
Wochenchart (1W)
Kurs: 162,356
200-MA: 146,528
Trend: Bullisch
Bewertung: Der Wochenchart bestätigt den langfristigen Aufwärtstrend. Käufer behalten die Kontrolle.
Tageschart (1D)
Schlusskurs: 162,356
200-MA: 157,248
Trend: Bullisch
Bewertung: Der Tageschart bestätigt ebenfalls den Long-Trend. Alle drei Zeitebenen sind ausgerichtet.
Gesamtbewertung
Monat: Long
Woche: Long
Tag: Long
Ergebnis: Alle drei Timeframes stimmen überein. Der Trend ist klar bullisch
Ein Rücksetzer in den Bereich von 158,40 wäre deutlich interessant. Dort könnte – sofern der Tages-Schluss weiterhin über der 200-MA liegt – ein neues Long-Setup mit einem CRV von mindestens 4:1 entstehen.
Fazit: Der Trend bleibt klar aufwärtsgerichtet. Geduld ist die bessere Entscheidung als ein Einstieg zu einem ungünstigen Chance-Risiko-Verhältnis. Ein Alarm bei 158,40 ist sinnvoll.
AUD/USD: Sind tiefere Preise zu erwarten?**EUR/USD: Sind tiefere Preise zu erwarten?**
Zumindest das aktuelle Chartbild wirkt spannend.
In der vergangenen Woche wurde die Marktstruktur nach unten gebrochen – ein erstes Indiz dafür, dass die Verkäufer aktuell die Kontrolle übernommen haben.
Unter dem aktuellen Kurs befindet sich ein offener **Fair Value Gap (FVG)**, das aus Sicht der Price Action als möglicher Anziehungspunkt dienen könnte. Gleichzeitig liegen oberhalb des aktuellen Kurses zwei markante **Buyside-Liquiditätsbereiche**, in denen sich vermutlich viele Buy-Stop-Orders befinden.
**Mein bevorzugtes Szenario:**
Der Markt holt zunächst die Liquidität oberhalb des aktuellen Preises ab, bevor er wieder nach unten dreht und das offene FVG anläuft.
Dieses Szenario würde dem typischen Liquiditätsprinzip folgen: **Erst Liquidität einsammeln, dann expandieren.**
Natürlich bleibt es ein Szenario – keine Prognose. Der Markt ist niemandem etwas schuldig. Deshalb warte ich auf eine Bestätigung durch die Price Action und passe mich dem an, was der Markt tatsächlich zeigt.
**Plan statt Vorhersage. Genau das ist Trading.**
EUR/USD Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #30Analyse bei einem letzten Kurs von 1,1437
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
EUR/USD Prognose für Montag
Am Vorjahreshoch aus dem September 2025 ist der Euro in eine Korrekturphase übergegangen, die zunächst Druck auf das 2022er-Jahreshoch ausgeübt hat. Aus der Pendelphase konnte sich der Kurs nach oben lösen und in einem Ausbruch auf den 1,21er-Bereich zielen. Dort ist jedoch wieder Verkaufsdruck in den Markt gekommen, und die Notierungen sind reihenweise unter die nahen Unterstützungen gefallen.
Nach Bruch des Januartiefs wirkte der 1,16er-Bereich als Widerstand, wodurch auch die 1,14er-Marke unter Druck geriet. Nachdem der Kurs vor Erreichen der 1,13er-Marke in eine Stabilisierungsphase überging, hat sich die enge Kursspanne im Bereich des März-Tiefs in der vergangenen Woche geringfügig erweitert. Da sich jedoch kein eindeutiger Richtungsimpuls ergab, bleibt ein entscheidendes Signal auch zum Wochenstart am Montag abzuwarten.
Mögliche Tagesspanne: 1,1400 bis 1,1470
Nächste Widerstände: 1,1482 = Vorwochenhoch | 1,1575 | 1,1742
Wichtige Unterstützungen: 1,1410 | 1,1377 = Vorwochentief | 1,1275
EUR/USD Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart dürfte sich bis Dienstag herauskristallisieren, ob ein Ausbruch aus der seit zwei Wochen bestehenden Spanne den Auslöser für einen stärkeren Bewegungsschub in die entsprechende Richtung liefert. Im Idealfall könnte bereits die 1,15er-Marke wieder in Reichweite geraten.
Mögliche Tagesspanne: 1,1430 bis 1,1510 alternativ 1,1370 bis 1,1430
EUR/USD Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart zeigt sich, dass eine moderate Aufwärtsdrift den GD 20 überschritten hat. Diese Tendenz könnte für einen Test des 50-Tage-Durchschnitts bei rund 1,1530 ausreichen. Bei Rückkehr unter die 1,14er-Marke würden jedoch weiterhin Ziele im Bereich des 2023er-Jahreshochs bei 1,1276 aktiv bleiben.
Mögliche Wochenspanne: 1,1350 bis 1,1540
EUR/USD Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich der Kurs bei einem nachhaltigen Ausbruch über die 1,15er-Marke weiter in Richtung Januartief erholen. Sollte dieser Bereich jedoch erneut deckeln, wäre ein nächster Abwärtsschub im Markt zu erwarten. Notierungen unter dem Jahreshoch aus 2023 dürften die Situation dann verschärfen.
Mögliche Wochenspanne: 1,1460 bis 1,1610 alternativ 1,1250 bis 1,1440
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Vertraue nicht blind auf zu offensichtliche Unterstützungen!Im Trading vermitteln klare Unterstützungszonen Tradern oft ein Gefühl von Sicherheit. Der Preis erreicht ein früheres Tief, hat dort bereits stark reagiert, und für viele sieht dieser Bereich wie der perfekte Ort zum Kaufen aus. Doch genau diese Offensichtlichkeit kann manchmal eine Falle sein.
Der Markt bewegt sich nicht einfach nur von Unterstützung zu Widerstand. Bevor eine Umkehr stattfindet, benötigt der Preis häufig Liquidität. Und wo befindet sich diese Liquidität? Oft liegt sie direkt unter den Unterstützungszonen, die von der Mehrheit verteidigt werden. Dort befinden sich die Stop-Loss-Orders der Käufer, wodurch Trader mit zu frühen Einstiegen leicht aus dem Markt gedrängt werden können.
Deshalb ist ein leichter Durchbruch unter eine Unterstützung nicht immer ein echtes Verkaufssignal. Manchmal handelt es sich nur um einen Liquidity Sweep – der Markt bewegt sich kurz unter die Unterstützung, löst Stop-Loss-Orders aus, nimmt Liquidität auf und zieht den Preis anschließend schnell wieder über die wichtige Zone zurück. Ungeduldige Käufer werden aus ihren Positionen ausgestoppt, während sich danach bessere Chancen ergeben können.
Der größte Fehler besteht nicht darin, eine Unterstützungszone falsch zu erkennen. Der Fehler liegt darin, Unterstützung als automatisches „Buy“-Signal zu betrachten. Eine Unterstützungszone sollte lediglich als Bereich gesehen werden, in dem die Reaktion des Preises beobachtet wird. Trader müssen abwarten, ob die Verkäufer tatsächlich genug Stärke besitzen, um den Preis weiter nach unten zu drücken, oder ob sie lediglich einen Liquiditäts-Sweep erzeugen, bevor die Käufer zurückkehren.
Ein hochwertiges Setup entsteht oft nicht beim ersten Kontakt mit einer Unterstützung. Es entsteht, wenn der Preis unter die Unterstützung fällt, eine deutliche Ablehnung durch eine lange Lunte zeigt, den Abwärtsdruck nicht fortsetzen kann und wieder oberhalb der wichtigen Zone schließt. In diesem Moment kauft der Trader nicht mehr, weil „der Preis die Unterstützung erreicht hat“, sondern weil der Markt gezeigt hat, dass die Verkäufer gescheitert sind und die Käufer beginnen, die Kontrolle zurückzugewinnen.
Erfahrene Trader reagieren nicht sofort auf ein attraktives Preisniveau. Sie warten darauf, dass der Markt seine eigene Geschichte offenlegt: Wer steckt fest? Wo wurde Liquidität abgeholt? Und welche Seite kontrolliert den Markt nach dem Sweep tatsächlich?
Fazit:
Eine Unterstützung ist kein automatischer Einstiegspunkt. Sie ist ein Test für die Geduld eines Traders. Kaufen Sie nicht nur, weil der Preis eine bekannte Zone erreicht. Warten Sie auf die Reaktion, warten Sie auf die Bestätigung und handeln Sie erst, wenn der Markt zeigt, dass der Durchbruch unter die Unterstützung lediglich eine Liquiditätsfalle war – und keine Fortsetzung des Abwärtstrends.
GBPUSDGBPUSD hat den langfristigen fallenden Kanal nach oben verlassen und damit die bisherige Abwärtsstruktur deutlich geschwächt. Der anschließende Anstieg verlief impulsiv, doch nach diesem schnellen Schub beginnt der Markt nun zu korrigieren. Genau dieser Rücklauf wird zeigen, ob der Ausbruch wirklich von nachhaltigem Kaufinteresse getragen wird.
Mein Fokus liegt auf dem Fibonacci-Bereich zwischen 1,3400 und 1,3350. Sollte der Kurs dort Unterstützung finden und eine klare bullische Reaktion zeigen, könnte sich ein höheres Tief bilden – eine solide Grundlage für die nächste Aufwärtswelle. In diesem Fall bleibt 1,3600 das Ziel, das ich im aktuellen Chart besonders aufmerksam beobachte.
Ein deutlicher Schlusskurs unter 1,3350 würde das bullische Szenario jedoch erheblich schwächen. Dann wäre der Rücklauf nicht mehr nur eine gesunde Korrektur, sondern könnte auf einen gescheiterten Ausbruch hindeuten.
Dies ist lediglich meine persönliche Einschätzung der aktuellen Kursstruktur und keine Anlageberatung. Ich warte auf eine klare Bestätigung im Rücklaufbereich und stelle konsequentes Risikomanagement an erste Stelle.
NZDUSD Multi-Frame Analyse (1M / 1W / 1D)
Monatschart (1M)
Der Monatschart befindet sich unter der 200-EMA und bestätigt einen langfristigen Short-Trend. Solange der Kurs unter dieser Durchschnittslinie bleibt, bleibt die Short-Richtung aktiv.
Wochenchart (1W)
Der Wochenchart bestätigt ebenfalls den Short-Trend. Der Kurs handelt unter der 200-EMA und unterstützt die übergeordnete Abwärtsrichtung.
Tageschart (1D)
Der Tageschart befindet sich an einer wichtigen Entscheidungszone. Das Short-Setup wird aktiviert, wenn der Kurs 0,58350 erreicht und der Tagesschluss unter 0,58357 bestätigt wird.
Trading-Plan
Einstieg (Short): 0,58350
Bestätigung: Tagesschluss unter 0,58357
Stop-Loss: 0,58550
Take-Profit: 0,57400
Risiko: 20 Pips
Chance: 95 Pips
CRV: 4,75 : 1
Fazit
NZDUSD zeigt auf allen drei Zeitebenen eine Short-Ausrichtung. Der Monats- und Wochenchart bestätigen den übergeordneten Trend, während der Tageschart die finale Bestätigung liefern muss. Bei einem Tagesschluss unter 0,58357 wird das Setup aktiviert.
NZDUSD: Hält der Retest – und folgt jetzt der Anstieg auf 0,5915OANDA:NZDUSD bewegt sich innerhalb eines klar definierten Aufwärtskanals, wobei der Kurs sowohl die obere als auch die untere Begrenzung der Struktur respektiert. Der Preis hat kürzlich einen wichtigen Widerstandsbereich nach oben durchbrochen und ist nun für einen möglichen Retest zurückgekehrt. Dieser Bereich diente zuvor als Widerstand und könnte nun als Unterstützung fungieren, was für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends spricht.
Sollten die Käufer diese Unterstützungszone bestätigen, dürfte der Kurs in Richtung des Ziels bei 0,59150 steigen, das mit der oberen Begrenzung des Aufwärtskanals zusammenfällt. Ein deutlicher Bruch unter die Unterstützungszone würde das bullische Szenario jedoch entkräften und den Weg für eine tiefere Korrektur öffnen.
Denke daran, deine Setups immer zu bestätigen und konsequent auf ein solides Risikomanagement zu achten. Viel Erfolg beim Trading!
EUR/USD Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #29Analyse bei einem letzten Kurs von 1,1415
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
EUR/USD Prognose für Montag
Am Vorjahreshoch aus dem September 2025 ist der Euro in eine Korrekturphase übergegangen, die zunächst Druck auf das 2022er-Jahreshoch ausgeübt hat. Aus der Pendelphase konnte sich der Kurs nach oben lösen und in einem Ausbruch auf den 1,21er-Bereich zielen. Dort ist jedoch wieder Verkaufsdruck in den Markt gekommen, und die Notierungen sind reihenweise unter die nahen Unterstützungen gefallen.
Nach Bruch des Januartiefs wirkt der 1,16er-Bereich als Widerstand, wodurch auch die 1,14er-Marke unter Druck geriet. Nachdem der Kurs vor Erreichen der 1,13er-Marke in eine Stabilisierungsphase überging, zeigte sich auch in der vergangenen Woche eine enge Kursspanne über der 1,14er-Marke. Derart geringe Bewegungen könnten ein Indiz für bevorstehende Impulsreaktionen darstellen. Am Montag bleibt daher abzuwarten, ob sich ein Ausbruch aus der Vorwochenspanne ankündigt.
Mögliche Tagesspanne: 1,1400 bis 1,1450
Nächste Widerstände: 1,1460 = Vorwochenhoch | 1,1575
Wichtige Unterstützungen: 1,1410 | 1,1391 = Vorwochentief | 1,1275
EUR/USD Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart dürfte sich bis Dienstag herauskristallisieren, ob ein Verlassen der Vorwochenspanne den Auslöser für einen stärkeren Bewegungsschub in die entsprechende Richtung liefert. Im Idealfall könnte bereits die 1,15er-Marke getestet werden.
Mögliche Tagesspanne: 1,1430 bis 1,1510 alternativ 1,1360 bis 1,1440
EUR/USD Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart hat der Kurs nach Bruch der 200-Tage-Linie einen dritten Bewegungsschub nach unten ausgebildet. Erholungsimpulse treffen am GD 20 auf Widerstand. Ein Ausbruch könnte bis an den 50-Tage-Durchschnitt laufen. Mit Kursen unter der 1,15er-Marke bleiben jedoch Ziele im 1,1250er-Bereich aktiv.
Mögliche Wochenspanne: 1,1290 bis 1,1540
EUR/USD Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich der Kurs bei einem Ausbruch über die 1,15er-Marke weiter erholen. Sollte dieser Bereich jedoch deckeln, ist weiterer Verkaufsdruck im Markt zu erwarten. Notierungen unter dem Jahreshoch aus 2023 dürften die Situation noch verschärfen.
Mögliche Wochenspanne: 1,1210 bis 1,1420 alternativ 1,1460 bis 1,1600
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
GBPUSD: Die aktuelle Rally muss jetzt ihre Stärke beweisenGBPUSD erreicht nun einen Punkt, an dem die laufende Aufwärtsbewegung ihre Stärke unter Beweis stellen muss. Nach einer kräftigen Erholung aus den tieferen Kursbereichen ist der Preis in eine markante Widerstandszone vorgestoßen, die im Chart deutlich zu erkennen ist. Genau hier werde ich vorsichtiger, denn schnelle Anstiege verlieren häufig an Dynamik, sobald sie auf einen Bereich treffen, in dem zuvor starker Verkaufsdruck herrschte.
Allein das Erreichen des Widerstands ist für mich noch kein Verkaufssignal. Entscheidend ist vielmehr, wie der Markt darauf reagiert. Sollte der Kurs nur leicht weiter steigen und anschließend deutliche Ablehnung zeigen, die Kerzen kleiner werden oder es den Käufern nicht gelingen, sich oberhalb dieser Zone zu etablieren, wäre das ein Hinweis darauf, dass die Kaufkraft nachlässt. In diesem Fall könnte die aktuelle Rally lediglich in eine kurzfristige Distributionsphase übergehen, bevor die Verkäufer wieder die Kontrolle übernehmen.
Tritt dieses Szenario ein, werde ich eine Korrektur in Richtung 1,33850 beobachten. Dieses Ziel gewinnt deutlich an Wahrscheinlichkeit, wenn der Kurs die Widerstandszone mit erkennbar zunehmendem Verkaufsdruck verlässt. Gelingt hingegen ein klarer Ausbruch mit anschließendem Halten oberhalb des Widerstands, wäre das bärische Szenario für mich nicht mehr gültig.
Diese Analyse spiegelt lediglich meine persönliche Interpretation der aktuellen Marktstruktur wider und stellt keine Anlageberatung dar. Ich bevorzuge es, auf eine Bestätigung des Marktes zu warten, anstatt voreilig zu handeln, und stelle ein konsequentes Risikomanagement stets an erste Stelle.
EURUSD: Steht die Rally vor ihrem Wendepunkt?EURUSD hat zuletzt eine sehr starke Aufwärtsbewegung gezeigt. Ich glaube jedoch, dass der Markt nun einen entscheidenden Punkt erreicht. Nach einem derart dynamischen Anstieg ist eine Korrektur durchaus wahrscheinlich, besonders da der Kurs in einer wichtigen Widerstandszone erste Anzeichen von nachlassendem Kaufdruck zeigt.
Mein mögliches Abwärtsziel liegt bei etwa 1,14300. Zuvor möchte ich jedoch klare Hinweise darauf sehen, dass die Verkäufer tatsächlich in den Markt zurückkehren. Eine deutliche Zurückweisung an der aktuellen Widerstandszone, schwächere bullische Kerzen oder ein gescheiterter Ausbruchsversuch würden das bärische Szenario deutlich überzeugender machen.
Das alternative Szenario wäre eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Dafür müssten die Käufer allerdings deutlich mehr Stärke zeigen, die Widerstandszone klar durchbrechen und den Kurs anschließend darüber halten.
Wie siehst du EURUSD: Bereitet sich der Markt auf eine Korrektur vor oder ist die Rally noch nicht beendet?
EUR/USD - Point of Control Wave 4Vorangegangene Analysen...
Wir werden dieses Szenario weiter verfolgen. Dabei behalten wir die mögliche Wolfe-Wave-Formation im Blick, in der sich gleichzeitig ein Dreieck als mögliche Welle 4 erkennen lässt. Gleichzeitig bleibt der übergeordnete Abwärtstrend für uns entscheidend.
Die eigene Analyse ständig hinterfragen...
EURUSD H2: Die Aufwärtsbewegung zielt auf die Zone 1,1525EURUSD zeigt nach der starken Abwärtsphase eine deutliche Erholung. Der Kurs hat den kurzfristigen Abwärtskanal verlassen und bildet weiterhin höhere Tiefs, was darauf hindeutet, dass die Käufer zunehmend die Kontrolle zurückgewinnen.
Die jüngste Erholung hält sich stabil im Bereich von 1,1460–1,1470. Sollte der Kurs diese Zone weiterhin verteidigen, könnte EURUSD die Aufwärtsbewegung in Richtung des Widerstandsbereichs bei 1,1525 ausweiten, wo zuvor bereits starke Reaktionen aufgetreten sind.
Das bullische Szenario würde an Stärke verlieren, falls der Kurs nach unten dreht und das letzte Tief durchbricht. Dies würde darauf hindeuten, dass der aktuelle Ausbruch nicht nachhaltig ist.
AUDUSD: Käufer verteidigen die Marke von 0,7000Nach einer starken Rallye erlebt das Währungspaar AUDUSD einen Rücksetzer in Richtung der steigenden Trendlinie und des EMA34. Der Kurs testete den Bereich um 0,6990, doch fehlte es an ausreichendem Verkaufsdruck für eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung; infolgedessen erholte sich der Kurs rasch und pendelt nun um die psychologisch wichtige Marke von 0,7000.
Die aktuelle Marktstruktur bleibt für Käufer günstig: Der EMA34 verläuft oberhalb des EMA89 – beide zeigen nach oben – und der Kurs notiert über der mittelfristigen Gleichgewichtszone. Dies deutet darauf hin, dass der Korrekturdruck den übergeordneten Trend nicht verändert hat.
Die Marke von 0,7000 fungiert als entscheidender Bestätigungspunkt. Sollte sich der Kurs oberhalb dieses Bereichs behaupten und ein höheres Tief ausbilden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass AUDUSD seine Gewinne in Richtung der Angebotszone bei 0,7020–0,7030 ausbaut. Umgekehrt ist es nicht ratsam, dem Kurs direkt nahe der Angebotszone hinterherzulaufen; ein deutlicher Retest würde ein besseres Handelssetup bieten.
Die RBA belässt die Zinssätze bei 4,35 % und signalisiert damit, dass die Zentralbank angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks keine Eile hat, eine geldpolitische Lockerung einzuleiten. Dies stützt den AUD grundsätzlich, wenngleich Risiken aus China darauf hindeuten, dass eine Aufwärtsbewegung eher schleppend verlaufen und von Korrekturen unterbrochen werden könnte.
Empfohlene Strategie: Käufe im Bereich von 0,6995–0,7000 nach einem Bestätigungssignal bevorzugen. Kursziel: 0,7030. Das Handelsszenario ist hinfällig, wenn eine H1-Kerze unterhalb des EMA89 und der steigenden Trendlinie schließt.






















