Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Dienstag, den 21.07.2026Auch zu Wochenauftakt zeigte sich unser Dax weiter stur und streckte lieber die Zunge hinaus.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: positiv
Tendenz: unter 24940 abwärts, darüber aufwärts
Grundstimmung: neutral
Zum Montag sollte man nun oben gut aufpassen falls unser Dax wieder über 24940 wieder in die Flagge rein springt. Dann wären 25080 / 25100, 25200 und sogar 25325 im Zweifel auch per News-Kerze leicht erreichbar nach solchem korrektivem Abgleiten. Um das im bearishen weiter zu spielen sollte da nun langsam wirklich mal etwas Druck auf den Kessel kommen. Am besten mit Abwärtsgap unter 24750, welches dann offen bleibt, und dann ab zur 24630 und 24550 um darunter dann auch das untere Tagesband bei 24440 und die 200-Tagelinie bei 24360 abzuarbeiten. So die Zusammenfassung von gestern.
Zwar probierte unser Dax sein Abwärtsgap zu stellen, kam dann aber unter 24750 nicht weiter. Versuchte es dann oben an der 24940, kam aber auch dort nicht nachhaltig raus und so gehen wir einfach in die nächste Runde, vielleicht probiert es ja mit dem Gap unter 24750 nochmal und lässt es dieses Mal offen. Dann wäre wie gehabt unten 24630, dann 24550 und drunter sogar 24440 und 24360 machbar. Kommt er dem nicht nach und steigt einfach nur wieder über 24800 empor, sind erneut 24940 und drüber dann bestimmt auch 25080 / 25100 und 25200 dran. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Unser Dax hat am Montag mal wieder nur die Kanten bei 24750 unten und 24940 oben poliert aber nichts gebrochen bekommen. Damit ziehen wir alles rein in den nächsten Tag. Ein Abwärtsgap unter 24750 das dann offen bleibt, wäre weiterhin ein bewährtes Mittel um unten weiter zu kommen, hin zur 24630 und auch 24550, drunter würden dann 24440 und 24360 noch folgen. Nutzt der die Chance aber wieder nicht, wären über 24800 bestimmt auch nur wieder 24940 anzusetzen und darüber dann sogar 25080 / 25100 bis hin zur 25200 und 25325.
Marktindizes
DAX Tagesausblick 21. Juli-Zwischen Hoffnung und Eskalation!Zwischen Hoffnung und Eskalation – Märkte warten auf den nächsten Impuls
Good Morning,
Die Märkte starten freundlich in den Dienstag, nachdem Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte im Nahen Osten den Ölpreis zuletzt etwas zurückkommen ließen. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage äußerst angespannt: Die USA setzen ihre Angriffe auf iranische Ziele fort, während neue Handelskonflikte und die bevorstehenden Tech-Earnings die Unsicherheit hoch halten. Der Fokus richtet sich nun zunehmend auf die Quartalszahlen der kommenden Tage sowie auf die Entwicklung der geopolitischen Lage.
Agenda
* Geopolitische Lage
* Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* Earnings im Überblick
* Märkte und Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX charttechnischer Ausblick
* Fazit
Geopolitische Lage
Die geopolitische Situation bleibt das dominierende Thema an den Finanzmärkten. Laut Reuters haben die USA in der vergangenen Nacht bereits den zehnten aufeinanderfolgenden Angriff auf iranische Militärziele durchgeführt. Ziel der Angriffe bleibt es, Irans militärische Fähigkeiten sowie Angriffe auf die Schifffahrt rund um die Straße von Hormus einzudämmen. Gleichzeitig verschärfte Donald Trump seine Rhetorik erneut und kündigte weitere harte Vergeltungsmaßnahmen nach den jüngsten Angriffen auf amerikanische Soldaten an.
Parallel dazu gibt es zwar weiterhin diplomatische Bemühungen um eine Waffenruhe, dennoch bleibt das Risiko einer weiteren Eskalation im Nahen Osten hoch. Reuters berichtet zwar von Vermittlungsgesprächen, gleichzeitig bleibt die militärische Lage äußerst fragil.
Positiv für die Märkte war hingegen, dass asiatische Aktien nach drei schwachen Handelstagen wieder zulegen konnten. Hintergrund war vor allem ein leicht rückläufiger Ölpreis sowie Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte. Reuters betont allerdings ausdrücklich, dass es sich aktuell eher um eine Erholungsbewegung als um ein nachhaltiges Entspannungssignal handelt.
Zusätzlich sorgt die Handelspolitik wieder für Unsicherheit. Die USA verhängten neue 50 %-Zölle auf kanadische Produkte im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar. Die Maßnahmen sollen ab dem 19. August in Kraft treten und stellen einen weiteren Belastungsfaktor im internationalen Handel dar.
Insgesamt bleibt die geopolitische Nachrichtenlage damit weiterhin der wichtigste Einflussfaktor auf die kurzfristige Marktstimmung.
Fundamentale Wirtschaftsdaten – Gestern
Der Wochenstart verlief fundamental ausgesprochen ruhig.
German PPI (Juni, MoM)
* Actual: -0,3 %
* Forecast: -0,2 %
* Previous: +0,3 %
Die deutschen Erzeugerpreise fielen stärker als erwartet und deuten weiterhin auf nachlassenden Inflationsdruck hin. Das ist grundsätzlich positiv für die EZB und unterstützt die Hoffnung auf eine weiterhin moderate Geldpolitik.
US Leading Index (MoM)
* Actual: -0,2 %
* Forecast: -0,1 %
* Previous: +0,1 %
Auch hier fiel der Wert etwas schwächer als erwartet aus. Insgesamt hatten die gestrigen Wirtschaftsdaten jedoch kaum Einfluss auf die Märkte.
Fundamentale Wirtschaftsdaten – Heute
Auch heute steht fundamental kein besonders ereignisreicher Handelstag bevor.
Wichtige Termine:
* ZEW Konjunkturerwartungen Deutschland
* ZEW Konjunkturerwartungen Eurozone
* Rede von Bundesbankpräsident Joachim Nagel
* ADP Employment Change Weekly
* API Weekly Crude Oil Stocks
Insgesamt dürfte der Fokus der Marktteilnehmer weiterhin deutlich stärker auf der geopolitischen Lage sowie der beginnenden Earnings-Saison liegen.
Earnings im Überblick
Gestern berichteten unter anderem:
* Steel Dynamics: EPS unter Erwartungen, Umsatz über Erwartungen
* WR Berkley: EPS und Umsatz über Erwartungen
* Domino’s Pizza: EPS leicht unter Erwartungen, Umsatz leicht über Erwartungen
Heute nimmt die Berichtssaison deutlich an Fahrt auf.
Unter anderem berichten:
* Charles Schwab
* Danaher
* Chubb
* Capital One
* Marsh McLennan
* 3M
* Northrop Grumman
* General Motors
* MSCI
* EQT
* Halliburton
* KeyCorp
* Hasbro
Zwar stehen heute noch keine absoluten Schwergewichte wie Alphabet oder Tesla auf dem Kalender, dennoch dürfte die Vielzahl an Quartalszahlen bereits wichtige Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung liefern.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil konnte das gestrige Gap vollständig schließen und erreichte kurzfristig erneut die Marke von 80 Dollar. Dort setzte allerdings direkt wieder Kaufinteresse ein, wodurch sich der Ölpreis oberhalb von 82 Dollar stabilisieren konnte.
Aktuell notieren wir bei 82,12 Dollar.
Für mich bleibt das Szenario unverändert.
Bullisches Szenario:
* Break über das gestrige Tageshoch bei 84,70 Dollar
* Ziel: 86,38 Dollar (Monatstief Mai)
* anschließend 87,86 Dollar
* darüber rücken der Bereich um 88 Dollar sowie die 90-Dollar-Zone in den Fokus.
Bärisches Szenario:
* Unter 78,70 Dollar
* Ziel 77 Dollar
* darunter 72 Dollar
Die weitere Entwicklung hängt nahezu vollständig von der geopolitischen Situation sowie möglichen Fortschritten oder Rückschlägen rund um den Nahost-Konflikt ab.
US-Staatsanleihen
Zum Wochenauftakt konnten die Renditen zunächst leicht zulegen.
Heute zeigen sich die Anleiherenditen dagegen wieder etwas schwächer:
* 3Y: -0,33 %
* 5Y: -0,28 %
* 10Y: -0,17 %
* 30Y: -0,16 %
Für die Woche liegen die Renditen insgesamt weiterhin im Plus. Entscheidend wird nun sein, wie sich Inflationserwartungen und geopolitische Risiken weiter entwickeln.
US-Dollar (DXY)
Der Dollar zeigte gestern erneut relative Stärke.
Das 100,60er-Level wurde erfolgreich verteidigt, ehe der Index bei rund 101 Punkten schließen konnte.
Bullisches Szenario:
* Break über das gestrige Tageshoch
* anschließend über 101
* Ziel 101,33
* danach 101,50
Bärisches Szenario:
Sollten 100,60 und anschließend 100.5 nicht verteidigt werden können, bleibt eine Korrektur zurück in Richtung 100 Punkte möglich.
Auch hier dürfte die weitere Entwicklung maßgeblich von der geopolitischen Nachrichtenlage abhängen.
VIX
Der Volatilitätsindex notiert aktuell bei 18,66 Punkten.
Damit bleibt die implizite Volatilität weiterhin unter der wichtigen Marke von 20 Punkten, zeigt jedoch seit zwei Handelstagen wieder eine leicht steigende Tendenz.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia profitiert aktuell von positiven Unternehmensnachrichten rund um einen größeren institutionellen Einstieg der Nevis Group.
Aktuell:
* Schlusskurs: 203,28 Dollar
* Vorbörse: rund 205 Dollar
Bullisches Szenario:
Solange 200 beziehungsweise 198 Dollar halten, bleiben folgende Ziele interessant:
* 213 Dollar
* 217 Dollar
* anschließend höhere Kurse
Bärisches Szenario:
Unter 198 Dollar
* 195 Dollar
* 190 Dollar
* 187 Dollar
Die anstehenden Tech-Earnings werden hier entscheidend sein.
Bitcoin
Bitcoin zeigt weiterhin relative Stärke.
Der Markt konnte erneut über das wichtige Monatstief aus April bei rund 65.700 Dollar ansteigen und notiert aktuell knapp unter 66.000 Dollar.
Ein Tagesschluss oberhalb von 65.700 Dollar wäre heute besonders wichtig.
Dann rückt als nächstes Ziel das Strukturhoch aus Mitte Juni bei rund 67.000 Dollar in den Fokus.
Sollten wir dagegen wieder unter 65.000 Dollar zurückfallen, würde ich verstärkt auf eine erneute Short-Bewegung achten.
S&P 500
Der S&P 500 zeigte gestern den erwarteten Retest am Drei-Monats-Schlusskurs bei 7.548 Punkten und schloss anschließend unter 7.500 Punkten.
Positiv bleibt allerdings, dass das Wochentief der KW 28 und KW 29 bei 7.465 Punkten bislang verteidigt werden konnte.
Bullisches Szenario:
Über
* 7.548
* 7.553
sehe ich Potenzial bis 7.595 Punkte.
Bärisches Szenario:
Unter 7.500 Punkten
zunächst Richtung 7.465 Punkte.
Darunter:
* 7.397 Punkte
* 7.358 Punkte
Nasdaq
Der Nasdaq wurde erneut an der 29.000-Punkte-Marke abgewiesen, konnte sich aber oberhalb von 28.500 Punkten behaupten.
Heute notiert der Markt bereits rund 1,5 % im Plus.
Bullisches Szenario:
Über 29.000 Punkte
* 29.500 Punkte
* anschließend 30.000 Punkte
Bärisches Szenario:
Kommt es erneut zu einer deutlichen Ablehnung an den Schlüsselzonen, könnte sich die laufende Korrektur zunächst noch ausweiten.
Übergeordnet bleibt der Trend allerdings weiterhin aufwärtsgerichtet.
US30
Der Dow Jones setzte die gestrige Short-Idee sauber um.
Nach der Reaktion an 52.500 Punkten fiel der Markt unter das Wochentief der KW 29 und schloss unter 52.000 Punkten.
Bullisches Szenario:
Unterhalb von
* 52.500
* 52.333
bleibt der Druck zunächst bestehen.
Fällt anschließend auch das gestrige Tagestief bei 51.828 Punkten, sehe ich Potenzial bis:
* 51.500 Punkte
* 51.181 Punkte (Monatshoch Mai)
DAX – Charttechnischer Ausblick
Auch der DAX zeigte gestern die erwartete relative Schwäche.
Nach einem erneuten Test der 25.000-Punkte-Marke fiel der Markt unter 24.800 Punkte, wurde in der asiatischen Sitzung jedoch wieder deutlich gekauft und notiert aktuell knapp 1 % im Plus.
Bullisches Szenario:
Gelingt der Break über das gestrige Tageshoch und anschließend nachhaltig über 25.000 Punkte, rückt zunächst die 25.200-Punkte-Zone in den Fokus.
Wird auch diese nachhaltig überwunden, wäre anschließend 25.500 Punkte das nächste Kursziel.
Bärisches Szenario:
Ich bleibe in der Zone um
* 25.000 Punkte
* 25.200 Punkte
weiterhin vorsichtig auf der Short-Seite, solange der Markt keinen nachhaltigen Ausbruch schafft.
Mein übergeordnetes Ziel bleibt weiterhin der Bereich um 24.500 Punkte.
Ich bin aber sehr vorsichtig vor Short Squeeze Szenarien in den Indizes, sollte hier ein Deal im Nahen Osten kommen, zünden wir direkt wieder nach oben mit den positiven Inflationszahlen von letzter Woche im Rücken!
Fazit
Die Märkte starten mit einer leichten Erholung in den Dienstag, das übergeordnete Bild bleibt jedoch unverändert fragil. Die geopolitische Lage im Nahen Osten dominiert weiterhin das Marktgeschehen, während gleichzeitig die Berichtssaison zunehmend an Bedeutung gewinnt. Mit den Quartalszahlen der großen Technologieunternehmen in den kommenden Tagen dürfte sich entscheiden, ob die hohen Erwartungen an den KI-Sektor bestätigt werden oder neue Volatilität entsteht. Bis dahin dürfte insbesondere die Entwicklung bei Öl, Renditen und den geopolitischen Schlagzeilen den Takt an den Märkten vorgeben.
Keine Anlageberatung. Alle dargestellten Szenarien spiegeln ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung wider.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag und stabile Trades.
SPX500 H1: Hält die Unterstützung den Aufwärtstrend?Der SPX500 hat seine Korrektur vom jüngsten Hoch abgeschlossen und testet derzeit die Unterstützungszone bei 7.448. Der Kurs beginnt sich in diesem Bereich zu stabilisieren, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck nachlässt und die Käufer wieder die Kontrolle übernehmen könnten.
Bleibt die Unterstützung bei 7.448 bestehen, könnte sich der Index in Richtung des Widerstands bei 7.520 erholen. Schließt der H1-Kurs jedoch deutlich unter dieser Unterstützung, würde das bullische Szenario an Stärke verlieren.
Handelsplan:
Einstieg: Buy, sobald der Kurs bestätigt, dass die Unterstützung bei 7.448 hält.
Stop Loss: Unter dem letzten Tief.
Take Profit: 7.520.
Halbleiter (SOX): Dieses Signal müssen Sie im Auge behalten!Noch weit mehr als die Geopolitik oder die Lage im Nahen Osten ist der langfristige Trend des Halbleitersektors derzeit das wichtigste fundamentale Sorgenkind der internationalen Finanzmärkte.
Die Halbleiterbranche ist das Segment des Technologiesektors mit den höchsten erzielten Gewinnen und vor allem den größten erwarteten Gewinnsteigerungen. KI-GPUs, KI-Arbeitsspeicher, Rechenzentren und andere Computerchips haben diesen Sektor seit dem Frühjahr 2025 zu einer nahezu vertikalen Börsenrally geführt.
Aufgrund seines hohen Gewichts bei der Berechnung des S&P 500 wird dieses Marktsegment letztlich darüber entscheiden, wann der S&P 500 seinen zyklischen Höchststand erreicht.
Es ist wenig sinnvoll, Woche für Woche das Ende des langfristigen Aufwärtstrends vorherzusagen, denn nach jeder kurzfristigen Korrektur hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend bislang wieder fortgesetzt. Jede Woche ein Markthoch auszurufen, ist daher eine verlustreiche Strategie.
Stattdessen sollte man einen präziseren und methodischeren Ansatz verfolgen und auf echte, greifbare Signale warten, die eine Umkehr des langfristigen Aufwärtstrends am US-Aktienmarkt bestätigen. Solange diese Signale ausbleiben, sollte jede kurzfristige Korrektur als Kaufgelegenheit betrachtet werden.
Das Wichtigste ist Folgendes: In der technischen Analyse stammen die stärksten und zuverlässigsten Signale aus den langfristigen Charts, also aus dem Monatschart. Nur ein technisches Signal auf diesem Zeithorizont kann einen langfristigen Aufwärtstrend dauerhaft infrage stellen.
In dieser neuen Analyse auf TradingView lade ich Sie daher ein, den RSI-Indikator im Monatschart des SOX besonders aufmerksam zu beobachten. Seit mehr als 30 Jahren hat jedes Unterschreiten der überkauften Zone (70) durch den RSI – mit oder ohne vorherige bärische Divergenz – eine deutliche Korrektur des SOX angekündigt.
Betrachten Sie das untenstehende Chart genau. Derzeit liegt dieses Verkaufssignal noch nicht vor. Doch sobald es bestätigt wird, sollten Sie mit einer kräftigen Korrektur der Halbleiterwerte und damit auch des S&P 500 rechnen.
Das folgende Chart zeigt die monatlichen japanischen Kerzen des US-Halbleiterindex SOX.
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Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
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EWA: DXY 1W - Droht ein Liquiditäts-Feuerwerk? USD-Fahrplan 🟢DXY - US-Dollar-Index🟢
Der Greenback aka Hulk
"Den Hulk der Börse verstehen"
Wenn dieser grüne Muskelprotz schlechte Laune hat und wütend nach oben stapft, rennt der Rest des Marktes schreiend um sein Leben.
Er saugt die Liquidität aus den Schwellenländern, drückt die Rohstoffpreise in den Keller und lässt alle anderen Währungen erzittern.
DH:
Wenn die Fed die Daumenschrauben weiter anzieht, mutiert der Greenback zum unersättlichen Liquiditäts-🦍King-Kong-Vampir🧛♂️ und saugt der Weltwirtschaft das Geld direkt aus der Halsschlagader.
Ist es der finale Dollar-Squeeze vor der nächsten großen QE-Phase?!?!
Lass wir mal die "Börsen-Muskeln" spielen
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„Wenn das Leben dir Charts gibt, dann zeichne halt 🌊 Wellen drauf!“
– TigerTwin136
Willkommen im Rudel , deinem 🐯TigerDojo🥋 - du verrückter Tiger.
Hier gibt’s:
📊 Pure Elliott-Wave-Leidenschaft (immer Logarithmische Charts!)
❤️ Eine ordentliche Portion Liebe
🤪 Und genau den richtigen Wahnsinn, um im Markt nicht verrückt zu werden
🌊Meine Wellen dienen als Kompass🧭
„Besser mit einem 📜Plan baden🛀🏼 gehen, als planlos untergehen.“
– TigerTwin136
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Kurzfristiger Blick ins Cockpit
🕵🏼🔎EWA 1D DXY:
Schalten wir die Monitore ein und werfen einen Blick auf das kurzfristige Geschehen auf dem Tageschart (1D) nach der Elliott-Wellen-Analyse und wie ich es interpretiere.
Die 🔵blaue 🌊Welle 2 hat eine chirurgische Punktlandung hingelegt.
Sie ist exakt in die ideale Zielzone eingetaucht – ein Bereich, der historisch eine Trefferquote nach EW von 73 % aufweist.
(nur das Golden Pocket beim 65% Fibo. setzt mit 75% Wahrscheinlichkeit noch minimal einen drauf)
Dort hat der Kurs gewendet, die Muskeln angespannt und ist mittlerweile über das Top der blauen Welle 1.
Das nächste Etappenziel liegt für mich bei etwa 106 Punkten.🎯
Genau dort lungert das 161,80 % Fibonacci-Level (siehe blaue Zone für Welle 3 als Ziel)
Aber warum bin ich mir so sicher, dass der DXY hier den dicken Max macht?
Für die Antwort muss ich das Mikroskop gegen ein Teleskop tauschen.
Wir zoomen raus, bis der Chart übersichtlicher wird.🔭
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🕵🏼🔎EWA - DXY 1W - Hauptchart von oben (hier runter geholt)
Zeit, das große Besteck auszupacken!
Die Zählung wirkt absolut Valide für mich.
Die Welle 4 schneidet zu keinem Zeitpunkt das Top der Welle 1 – und das gilt sowohl für die 🔵blaue als auch für die 🟢grüne Zählung.
Beeindruckend ist die Dynamik der Welle 3 in grün, sehr explosiv & Impulsiv.
Während die blaue Welle 3 eine massive Extension hingelegt hat und damit preislich und zeitlich die längste und größte Welle darstellt.
Wenn es ein potenzielles Manko im aktuellen Setup gibt, dann dieses:
Es besteht die Möglichkeit, dass wir nach der ABC-Korrektur bisher erst die Welle (W) gesehen haben. Das würde bedeuten, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung lediglich eine Welle (X) (3Tlg) darstellt und uns im Anschluss noch eine finale Welle (Y) nach unten droht, bevor die 🔵blaue 🌊Welle 4 endgültig im Kasten ist.
Aus Gründen der optischen und strukturellen Symmetrie habe ich dieses Szenario jedoch bewusst nicht in den Chart gezeichnet. Stattdessen favorisiere ich den direkten Weg in die finale 🌊Welle 5 in 🔵Blau .
Um diese Entscheidung abzusichern, muss ich das Teleskop allerdings noch eine Stufe weiter ausfahren und noch tiefer in die Vergangenheit heraus zoomen...🔭
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Warum ich das so sehe, erkennt man am besten im Monatschart (1M)
🕵🏼🔎EWA DXY 1M - Das ganze Bild
Um meine These fundamental zu untermauern, müssen ich den Blickwinkel auf das "maximale" Zeitfenster vergrößern: den Monatschart (1M).
Erst in dieser Vogelperspektive offenbart sich die beeindruckende Harmonie dieses Zyklus für mich:
🔵W1 in Blau = 12 Monate
W2 in Rot = 26 Monate
🔵W3 in Blau = 136 Monate (extended Welle 3)
Interner 5 Teiler in der blauen W3 wie folgt in einer grünen Zählung:
🟢W1 in Grün = 14 Monate
W2 in Orange = 22 Monate
🟢W3 in Grün = 10 Monate (Kurz aber explosiv)
W4 in orange 70 Monate
🟢W5 in Grün = 20 Monate
Insgesamt sind das die 136 Monate der blauen Welle 3.
W4 in Rot = 40 Monate
🔵W5 in Blau = Jetzt. Läuft seit Januar´26 und könnte auch 12 Monate brauchen, da W1 und W5 zeitlich oft gleich lang sind. Oft sogar auch preislich.
🎯Kursziele für das Finale (Blaue Welle 5):
Projizieren wir eine 100 %-Preiserweiterung der Welle 1, landen wir beim DXY mathematisch bei 121 Punkten. Das würde bedeuten, dass wir die Höchststände aus der Dotcom-Bubble und der Ära von 9/11 anpeilen – ein wirtschaftliches Endzeitszenario . Um dieses Level zu erreichen, müsste die Fed die Zinsen jedoch nicht nur moderat, sondern mit vier oder mehr aggressiven Schritten massiv anheben. Dieses Szenario halte ich aktuell für sehr unwahrscheinlich.
Mein Hauptszenario🎯:
Ich erwarte den Zielbereich der Welle 5 mit höchster Wahrscheinlichkeit zwischen dem 61,80 % und dem 78,60 % Fibonacci-Level – sprich: zwischen 110 und 115 Punkten . Mein persönlicher Favorit liegt hierbei recht nah am 61,80 % Retracement bei 111 Punkten.
Sobald dieser Peak erreicht ist, dürfte der Vorhang für eine neue Phase der quantitativen Lockerung (QE) fallen. Die Druckerpressen würden wieder anlaufen, was im Umkehrschluss der Startschuss für eine massive Rallye bei Risiko-Assets und Rohstoffen sein sollte.
Untermauert wird dieser Fahrplan durch die Indikatoren auch im Big Picture.
Auf Monatsbasis hat der MACD gerade ein frisches, bullisches Crossover generiert, und auch der RSI hat im übergeordneten Zeitfenster noch reichlich Luft nach oben.
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Fazit und wie sich das auf meine Analysen ausgewirkt hat:
Wenn der Dollar-Index das absolute Liquiditäts-Monster der Weltbörsen ist, dann bestimmt er wie 🌪️stürmisch das Wetter für meine Fokus-Analysen bei Bitcoin und dem EUR/USD sein wird.
Meine Elliott-Wellen-Zählung zeigt ein unmissverständliches Bild:
Der König der Währungen befindet sich im übergeordneten Monatschart in seiner finalen, blauen Welle 5. Der HULK hat noch Hunger📈.
Das Endspiel:
Sobald dieses Ziel (voraussichtlich Ende 2026 / Anfang 2027) erreicht ist, bricht das Momentum. Es droht der strukturelle Wendepunkt, gefolgt von einer neuen QE-Phase (Geld-Drucker-Party🎉🥳), die den Dollar in eine massive, langfristige Korrektur stürzt📉.
Was bedeutet das für meine EUR/USD Analysen:
Wenn der DXY bis auf 111 Punkte marschiert, bedeutet das für den EUR/USD im Gegenzug massiven Abwärtsdruck. (meine Finale Welle C)
Für den EUR/USD bedeutet das den perfekten langfristigen Boden für eine mächtige Trendwende nach oben.
Was bedeutet das für ₿itcoin?
Bitcoin reagiert extrem allergisch auf einen starken Dollar. Wenn der HULK wütend nach oben stampft, entzieht er dem Markt die freie Liquidität.
Nicht gut für Risiko-Assets.
Jetzt der Knaller:
Wenn der DXY sein Ziel bei 111 Punkten erreicht und die von mir prognostizierte QE-Phase startet, fallen bei Bitcoin alle Dämme!!!
Sobald der Dollar dann kollabiert (abgewertet wird) und die Druckerpressen glühen, verwandelt sich Bitcoin in eine absolute Supernova. 🚀💥
Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und das du meine Idee bis hierhin gelesen hast!
Dein Tiger 🐯
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Gimmy Feedback! 🗯️💬
Wenn dein Wahnsinn😵💫 zu meinem passt:
Drück auf die Rakete! 🚀
Wenn nicht?
Komm wieder, wenn du mehr Wahnsinn im Tank hast.😉
📘Disclaimer:
Diese Analyse dient nur zu Informations- und Bildungszwecken – keine Finanz- oder Anlageberatung! Das hier ist keine Handelsempfehlung! Auch wenn ich mein bestes Fibo-KungFu🥋 aus dem Elliott-Wellen-Multiversum🌌 anwende, bleibt das hier meine persönliche Interpretation. Ich garantiere weder Richtigkeit noch Vollständigkeit. Ich übernehme keinerlei Haftung für brennende Konten.
Der Handel mit Devisen, Rohstoffen und Krypto birgt extreme Risiken und kann zum Totalverlust führen. Wer auf Basis dieser Idee handelt, tut das auf eigene Gefahr und ohne Sicherheitsgurt. Ich bin kein 🧘♂️EW-Sensei, sondern meistere mein KungFu🥋 selbst noch jeden Tag.
DAX Tagesausblick 20.Juli-Leichter Risk-On-Start!Guten Morgen zusammen!
Die neue Handelswoche startet mit einem leicht positiven Sentiment an den Aktienmärkten. Trotz der anhaltenden Eskalation zwischen den USA und Iran zeigen sich die Risk Assets zum Wochenbeginn stabil, während ein Teil der anfänglichen Fluchtbewegung in Öl und Staatsanleihen bereits wieder zurückgenommen wurde. Dennoch bleibt die geopolitische Lage das dominierende Thema an den Finanzmärkten und dürfte auch in dieser Woche maßgeblich Einfluss auf Inflationserwartungen, Zinspolitik und die allgemeine Marktstimmung haben. Neben der EZB-Zinsentscheidung am Donnerstag richtet sich der Fokus außerdem auf den Auftakt einer äußerst wichtigen Berichtssaison mit zahlreichen Schwergewichten aus dem Technologiesektor.
Agenda
* Geopolitische Lage
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* Earnings im Überblick
* Märkte & Korrelationen
* Risk Assets im Überblick
* DAX charttechnischer Ausblick
* Fazit
Geopolitische Lage
Am Wochenende kam es zu keiner Entspannung im Nahen Osten. Stattdessen setzte sich die Eskalation zwischen den USA und Iran fort. Die USA führten inzwischen die neunte Nacht in Folge Angriffe auf iranische Militärziele durch, während aus mehreren Regionen Irans weitere Explosionen gemeldet wurden. Gleichzeitig bleibt auch die Lage rund um die Straße von Hormus angespannt.
Mehrere Meldungen deuten weiterhin auf Beeinträchtigungen im Schiffsverkehr hin. Gleichzeitig betonte der Iran erneut, dass seine Souveränität über die Straße von Hormus nicht verhandelbar sei. Zwar gibt es weiterhin diplomatische Gespräche über Vermittler, konkrete Fortschritte in Richtung einer Deeskalation sind bislang jedoch nicht erkennbar.
Für die Finanzmärkte bleibt damit vor allem eines entscheidend: der Ölpreis. Die Energiepreise bleiben aktuell der wichtigste potenzielle Inflationstreiber und damit auch einer der größten Unsicherheitsfaktoren für die kommenden Inflationsberichte sowie die weitere Zinspolitik der Notenbanken. Jede weitere Eskalation könnte erneut Druck auf Energiepreise und Inflationserwartungen ausüben.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Der heutige Wirtschaftskalender fällt vergleichsweise ruhig aus.
Bereits veröffentlicht wurden die deutschen Erzeugerpreise (PPI):
* German PPI (MoM): -0,3 %
* Erwartet: -0,2 %
* Vorher: 0,3 %
Der Producer Price Index misst die Preisentwicklung der von Herstellern verkauften Güter und gilt als früher Indikator für die Inflation. Die erneut schwachen Werte bestätigen den weiterhin rückläufigen Preisdruck auf Produzentenebene und sprechen dafür, dass sich die Inflation insgesamt weiter entspannt.
Mit Blick auf die EZB-Sitzung am Donnerstag bleibt das ein wichtiger Baustein. In meinem gestrigen Video bin ich bereits ausführlich auf die anstehende Zinsentscheidung eingegangen.
Am Nachmittag folgt lediglich noch der US Leading Index (MoM). Dieser dürfte heute jedoch nur begrenzten Einfluss auf die Märkte haben.
Earnings im Überblick
Auch heute beginnt die Berichtssaison langsam Fahrt aufzunehmen.
Vor Börsenbeginn melden unter anderem:
* Steel Dynamics
* W. R. Berkley
* Domino’s Pizza
Der eigentliche Fokus liegt allerdings auf den kommenden Tagen.
Besonders im Blick stehen:
* Alphabet
* Tesla
* Intel
* SAP
* Deutsche Börse
* Texas Instruments
Gerade Alphabet und Tesla dürften für erhöhte Volatilität im gesamten Technologiesektor sorgen.
Märkte & Korrelationen
US Oil
Der Ölpreis startete mit einem deutlichen Gap von rund 3,5 % in die neue Handelswoche und erreichte kurzfristig den Bereich um 84,70 USD, womit das offene Gap aus Mitte Juni geschlossen wurde. Dort setzte allerdings unmittelbar Verkaufsdruck ein, sodass der Markt inzwischen nahezu wieder auf dem Wocheneröffnungskurs notiert.
Jetzt wird entscheidend sein, ob sich der Ölpreis oberhalb der 79-Dollar-Marke stabilisieren kann. Gelingt dies, bleiben für mich weiterhin 86 USD sowie anschließend 88 USD realistische Ziele. Sollte sich das aktuelle Gap-Up hingegen als Fehlausbruch herausstellen, wäre ein erneuter Test der 79-Dollar-Zone durchaus denkbar.
US-Staatsanleihen
Auch bei den Staatsanleihen zeigte sich zunächst ein klassischer Risk-Off-Start mit einem deutlichen Gap-Up. Dieses wurde jedoch bereits im Laufe des Handels größtenteils wieder verkauft.
Aktuell notieren die Anleihen nahezu wieder auf ihrem Wocheneröffnungskurs. Das zeigt, dass die anfängliche Flucht in sichere Häfen bislang wieder etwas nachgelassen hat.
US-Dollar Index (DXY)
Beim DXY bleibt für mich weiterhin entscheidend, ob das Freitagstief bei rund 100,60 nachhaltig unterschritten wird.
Unterhalb von 100,50 rücken anschließend die Marken bei 100,00 sowie 99,50 in den Fokus.
Kann sich der Dollar dagegen wieder oberhalb des Freitagshochs bei 100,876 etablieren, wären zunächst 101,00 und anschließend 101,50 die nächsten relevanten Kursziele.
Volatilitätsindex (VIX)
Der VIX ist zum Wochenstart leicht zurückgekommen und notiert aktuell bei rund 18,5 Punkten.
Trotzdem sollte der Volatilitätsindex in dieser Woche besonders aufmerksam beobachtet werden. Die Kombination aus geopolitischen Risiken, der EZB-Sitzung sowie zahlreichen Tech-Earnings kann jederzeit zu deutlich größeren Bewegungen an den Aktienmärkten führen.
Risk Assets im Überblick
Bitcoin
Bitcoin zeigt zum Wochenstart erneut relative Schwäche und notiert aktuell leicht im Minus.
Wie bereits im gestrigen Video angesprochen, reagiert der Markt weiterhin exakt an den Monatstiefs aus März.
Die entscheidenden Widerstände bleiben:
* 65.000 USD
* 65.700 USD
* anschließend 67.000 USD
Übergeordnet bleibe ich allerdings zunächst bearish. Diese Bereiche eignen sich aus meiner Sicht weiterhin eher für Short-Setups. Sollte es erneut zu einer Ablehnung kommen, wären zunächst 61.700 USD sowie anschließend 61.300 USD mögliche Kursziele.
S&P 500
Der S&P startet mit einem leichten Plus in die Woche.
Die erste entscheidende Zone bleibt 7.500 Punkte. Darüber rückt der wichtige Drei-Monats-Schlusskurs bei 7.548 Punkten in den Fokus.
Kann sich der Markt oberhalb dieser Marken etablieren, bleiben neue Hochs möglich.
Sollte dagegen erneut Verkaufsdruck einsetzen und die Wochentiefs der KW28 und KW29 bei rund 7.470 Punkten unterschritten werden, sehe ich zunächst Ziele bei 7.396 und anschließend 7.358 Punkten.
Nasdaq
Auch der Nasdaq startet leicht positiv.
Entscheidend bleibt für mich zunächst die Verteidigung der 28.500-Punkte-Marke.
Ein Schlusskurs oberhalb von 29.000 Punkten würde den Weg in Richtung 30.000 Punkte wieder öffnen.
Sollte der Markt jedoch unter 28.500 Punkte zurückfallen, bleiben zunächst 28.200, anschließend 28.000 und darunter 27.500 Punkte die nächsten Kursziele auf der Unterseite.
Dow Jones
Der Dow Jones notiert ebenfalls leicht im Plus.
Im Fokus steht aktuell der Drei-Monats-Schlusskurs bei 52.326 Punkten.
Die Zonen um 52.326 sowie 52.500 Punkte bleiben für mich zunächst Widerstandsbereiche.
Unterhalb des Wochentiefs bei rund 52.000 Punkten würde ich Short-Szenarien bis etwa 51.500 Punkte bevorzugen.
Sollte sich der Markt dagegen oberhalb von 52.500 Punkten stabilisieren, wäre ein Anstieg in Richtung 53.000 Punkte denkbar.
DAX charttechnischer Ausblick
Der DAX startet ebenfalls freundlich in die neue Handelswoche und notiert aktuell rund 0,26 % im Plus.
Für mich bleibt zunächst entscheidend, ob wir das Freitagshoch bei 24.881 Punkten überwinden und darüber schließen können. Gelingt dies, dürfte anschließend die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke erneut angelaufen werden.
Dort wird sich entscheiden, ob der Markt lediglich eine technische Gegenbewegung zeigt oder ob das Tief vom Freitag tatsächlich Bestand hat.
Kann sich der DAX oberhalb von 25.000 Punkten etablieren, rücken anschließend 25.200 bis 25.220 Punkte und darüber 25.500 Punkte in den Fokus.
Sollte dagegen bereits am Freitagshoch oder spätestens an der 25.000-Punkte-Marke deutlicher Verkaufsdruck einsetzen und der DAX anschließend wieder unter 24.800 Punkte fallen, bleibe ich unterhalb von 24.716 Punkten bearish. In diesem Fall wären zunächst das Wochentief bei rund 24.600 Punkten sowie anschließend die übergeordnete Unterstützung bei 24.500 Punkten die nächsten Ziele.
Fazit
Die neue Handelswoche beginnt trotz der anhaltenden Eskalation im Nahen Osten mit einem leicht positiven Risk-On-Sentiment. Auffällig ist, dass der Ölpreis nach seinem starken Gap-Up bereits wieder einen Großteil der Gewinne abgegeben hat. Gleichzeitig notieren Staatsanleihen ebenfalls wieder nahe ihrer Wocheneröffnungskurse, während Aktienmärkte und Risk Assets leicht zulegen.
Ob diese Stabilisierung anhält, dürfte in den kommenden Tagen maßgeblich von der geopolitischen Entwicklung, der EZB-Sitzung am Donnerstag sowie den ersten großen Quartalszahlen der US-Technologiekonzerne abhängen.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag und einen stabilen Start in die neue Woche!
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Mittwoch, den 22.07.2026Zum Dienstag hat unser Dax sich aber gut Mühe gegeben, dass der Karren nicht doch umkippt und hat die Säcke Reis die man in der asiatischen Handelssession draufgepackt hat gut verteidigt.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: positiv
Tendenz: unter 250300 abwärts, darüber aufwärts
Grundstimmung: neutral
Zum Dienstag sollte wichtig werden, ob unser Dax ein Abwärtsgap unter 24750 gestellt bekommt das dann offen bleibt, um es als bewährtes Mittel zu nutzen für tiefere Ziele unten, hin zur 24630 und auch 24550, drunter würden dann 24440 und 24360 noch folgen. Sollte er die Chance aber wieder nicht nutzen, wären über 24800 bestimmt auch nur wieder 24940 anzusetzen gewesen und darüber dann sogar 25080 / 25100 bis hin zur 25200 und 25325. So die Zusammenfassung von gestern.
Und unser Dax nutzte seine Chance wieder nicht und ging über 24800 in die Vortagesspannen zurück. Es folgte die 24940 und anschließend auch ein recht andauernder Weg hin zur 25080 / 25100. Was recht stark und ausdauernd wirkte, war dann unterm Strich aber eigentlich gar nicht so viel Bewegung und kann damit auch sehr leicht wieder gekontert werden. Sollte der also zum Mittwoch nun gleich zu Beginn unter die 25030 zurückstoßen, kann das schon Impuls genug sein, um wieder 24940 und 24860 anzusteuern und drehen beide Bereich ihn dann nicht gleich wieder saftig hoch, müssten auch wieder 24700 und 24630 auf den Plan.
Will er also oben bleiben müsste er sich nun über 25030 / 25000 behaupten und am besten gleich direkt in den Angriff gehen und weitere Hochs nachstellen. Dann wäre über 25100 als nächstes 25140 dran, krepiert er dort nicht elendig dürfte man 25200, 25250 und letztendlich auch 25325 auskramen und dann können wir als bald auch wieder Lieder von der 25470 singen. Aaaaber erstmal muss er das auch gehalten bekommen. Wie die letzten Tage beweisen war das ja meist gar keine so leichte Aufgabe. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Nachdem sich unser Dax zum Dienstag nun wieder in die Flagge geflüchtet hat, darf er mal beweisen ob das denn auch gehalten bekommt. Dafür muss er über 25030 / 25000 bleiben und weitere Hochs nachlegen. Gelingt das dürfen 25140 und 25200 noch angepeilt werden, beides allerdings auch schöne Stellen zum wegzwirbeln. Spielt uns Trump aber vielleicht dann noch ein Friedenskarte ins Spiel, wären oberhalb davon auch wieder 25325 und 25470 anzusetzen. Schafft er es aber nicht die Nummer zu verteidigen und fällt doch nur wieder unter 25030 / 25000 zurück, müsste man dann auch nur wieder 24940 und 24860 ansteuern, beides gute Supports nach oben, läuft er aber durch, wäre dann das Gap zu Montag bei 24700 noch interessant sowie die 24630 darunter.
EV's im Aufwind. Kann Tesla folgen?Tesla-Investoren sollten den 22. Juli im Blick behalten: Der US-Elektroautobauer veröffentlicht nach US-Börsenschluss seine Quartalszahlen. Nach zuletzt schwächeren Auslieferungen und anhaltendem Margendruck dürfte vor allem der Ausblick im Fokus stehen. Rückenwind könnte dabei aus einem Markt kommen, der sich für Elektroautos zunehmend verbessert.
Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) und des International Council on Clean Transportation (ICCT) zeigt: Die inflationsbereinigten Listenpreise von Elektroautos sind zwischen 2020 und 2025 um 18 Prozent gesunken. Im gleichen Zeitraum verteuerten sich Verbrenner real um zwei Prozent. Gleichzeitig bieten E-Autos heute im Durchschnitt größere Reichweiten und mehr Leistung als noch vor fünf Jahren.
Nach Einschätzung der Studienautoren ist weiteres Preissenkungspotenzial vorhanden. Gesunkene Batteriepreise seien bislang nur teilweise an Kunden weitergegeben worden. Hinzu kommen steigende Produktionszahlen und der Druck durch strengere CO₂-Grenzwerte.
Davon könnte Tesla profitieren. Der Konzern plant, die Produktion in seinem Werk Grünheide deutlich auszubauen. Laut Geschäftsbericht 2025 rechnet die Tesla Manufacturing Brandenburg SE im Geschäftsjahr 2026 mit einer höheren Produktion und einer besseren Auslastung. Bereits angekündigt wurde eine Steigerung auf bis zu 7.500 Fahrzeuge pro Woche, was einer Jahresproduktion von rund 375.000 Autos entspricht. Zudem soll die Batteriezellfertigung erweitert und rund 3.500 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Tesla will die gesamte Wertschöpfungskette – von der Batteriezelle bis zum fertigen Fahrzeug – in Grünheide bündeln. Von dort werden bereits mehr als 30 Märkte beliefert, weitere sollen folgen.
Der Konzern warnt jedoch auch vor Risiken. Geopolitische Spannungen und mögliche Lieferkettenprobleme könnten die Geschäftsentwicklung belasten. Zudem hänge der weitere Ausbau der Batteriezellfertigung von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab, da Europa im Wettbewerb mit den USA und China unter Druck stehe.
Trotz eines schwierigen Marktumfelds erzielte die Tesla-Tochter 2025 einen Jahresüberschuss von 77,1 Millionen Euro – rund 20 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die Kapazitätsauslastung lag bei 54 Prozent nach 56 Prozent im Jahr 2024.
In Grünheide wird derzeit das Model Y produziert. Die Umsätze sanken von 7,7 auf 7,1 Milliarden Euro. Mit 202.000 produzierten Fahrzeugen lag die Fertigung um rund 9.000 Einheiten unter dem Vorjahr. Als Gründe nennt Tesla die Modellumstellung und die Einführung neuer Varianten.
Für Anleger dürfte nun entscheidend sein, ob Tesla den positiven Branchentrend in den Quartalszahlen und vor allem im Ausblick bestätigen kann. Aussagen zur Nachfrage, den Margen sowie zum weiteren Ausbau von Grünheide könnten zu den wichtigsten Kurstreibern der Aktie werden.
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Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageauskunft dar. Das Material wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und ist daher als Marketingkommunikation zu betrachten. Alle Informationen wurden von ActivTrades ("AT") erstellt. Die Informationen enthalten weder eine Aufzeichnung der Preise von AT, noch ein Angebot oder eine Aufforderung zu einer Transaktion in einem Finanzinstrument. Es wird keine Zusicherung oder Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen gegeben. Die zur Verfügung gestellten Unterlagen berücksichtigen nicht die spezifischen Anlageziele und die finanzielle Situation der Personen, die sie erhalten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. AT bietet einen reinen Ausführung-dienst an. Folglich handelt jede Person, die auf der Grundlage der bereitgestellten Informationen handelt, auf eigenes Risiko
SpaceX Unter Ausgabe KursSpaceX fällt fast 46 % von seinem Höchststand, während der Markt die Auswirkungen von Starship bewertet
Ion Jauregui – ActivTrades-Analyst
SpaceX (NASDAQ: SPCX) schloss die Sitzung am Freitag bei 123,99 US-Dollar und damit erstmals seit dem Marktdebüt unter dem IPO-Preis von 135 US-Dollar, während Investoren die Auswirkungen der Verzögerungen im Starship-Programm und die starke Korrektur gegenüber den anfänglichen Hochs bewerten. Das Unternehmen, das kurz nach seinem Marktdebüt mit 225,61 US-Dollar ein Allzeithoch erreichte, hat einen Rückgang von mehr als 45 % verzeichnet, nachdem der Verkaufsdruck die Marktbewertung gegenüber den Höchstständen nach dem Börsengang deutlich gesenkt hatte. Im Übernachthandel versucht die Aktie, sich um 125,51 $ zu stabilisieren, bleibt jedoch weiterhin unter dem Niveau von 135 $ – eine relevante technische und psychologische Referenz, da sie mit dem IPO-Preis zusammenfällt. Die Verschlechterung der Stimmung beschleunigte sich, nachdem SpaceX den dreizehnten Starship-Testflug wenige Minuten vor dem Start abgebrochen hatte. Das automatische System unterbrach den Betrieb, nachdem während der Zündsequenz mehrerer Raptor-3-Triebwerke des Super Heavy-Boosters Probleme festgestellt wurden. Elon Musk bestätigte später, dass vor dem nächsten Startversuch zwei Triebwerke ausgetauscht werden müssen. Der Vorfall erhöht den Druck auf ein Programm, das als zentraler Bestandteil der zukünftigen Bewertung von SpaceX gilt, da Starship darauf ausgelegt ist, die Startkapazitäten des Unternehmens zu erweitern, das Wachstum von Starlink zu unterstützen und neue kommerzielle Anwendungen im Raumfahrtsektor zu entwickeln. Der Aktienkurs wurde auch durch die Verbreitung von Informationen beeinflusst, die später von Musk bezüglich eines angeblichen 52-Milliarden-Dollar-Vertrags mit Foxconn und Nvidia bestritten wurden, den der Unternehmer als falsche Informationen bezeichnete. Die Klarstellung erlaubte eine teilweise Erholung im Vorbörsenhandel, änderte jedoch nicht die bärische Struktur der Aktie. Die Marktposition spiegelt ebenfalls einen erheblichen Verkaufsdruck wider. Fast 49 % des Free Float werden Berichten zufolge für Leerverkäufe verliehen, so Marktdaten, was es bearishen Investoren ermöglicht, aus den nach dem Börsengang erreichten Höchstständen etwa 8,7 Milliarden US-Dollar an potenziellen Gewinnen anzuhäufen.
Technische Analyse
Aus technischer Sicht hält SpaceX nach dem Verlust des Unterstützungsniveaus bei 135 $ eine korrigierende Struktur. Der Volume Point of Control (POC) liegt derzeit bei etwa 158,85 $, leicht unter dem 38,20%igen Fibonacci-Retracement-Level bei 161,79 $. Dieser Bereich fällt mit der vorherigen Unterstützungsspanne zwischen dem 25%-Fibonacci-Niveau bei $148,16 und dem 38,20%-Retracement zusammen, womit er die wichtigste technische Widerstandszone bildet.
Eine Erholung im Bereich von 148–162 $ wäre notwendig, um die kurzfristige Struktur zu verbessern, während das 135-Dollar-Niveau den ersten relevanten Widerstand nach dem Verlust des IPO-Preises darstellt. Die Momentumindikatoren zeigen weiterhin Schwäche. Der MACD hält sowohl die Signallinie als auch den gleitenden Durchschnitt unterhalb des Histogramms, das weiterhin im negativen Bereich liegt, allerdings mit einer leichten Abschwächung des bärischen Drucks nach der jüngsten starken Korrektur.
Der RSI liegt bei 25,34 %, was stark überverkaufte Bedingungen widerspiegelt. Obwohl dieses Niveau kurzfristige technische Erholungen unterstützen kann, bedeutet es nicht zwangsläufig eine Trendumkehr, solange der Preis unter seinen gleitenden Hauptdurchschnittswerten bleibt. Die gleitende Durchschnittsstruktur bestätigt einen korrigierenden Trend mit einer Abfolge von niedrigeren Hochs und niedrigeren Tiefs seit dem Allzeithoch von 225,61 US-Dollar. Der ActivTrades US Market Pulse-Indikator zeigt, dass sich der Vermögenswert nach mehreren Sitzungen starker bullischer Bewegungen derzeit in einer neutralen Risikozone befindet, was einen Momentum Verlust nach der starken Anpassung widerspiegelt.
Wichtige kommende Katalysatoren
Der Markt bleibt auf die bevorstehenden operativen Meilensteine von SpaceX fokussiert, insbesondere auf den neuen Starship-Startversuch, der nach technischen Korrekturen am Antriebssystem geplant war.
Eine erfolgreiche Umsetzung könnte dazu beitragen, bärischen Druck zu reduzieren und eine Erholung in Richtung verlorener technischer Niveaus zu unterstützen. Weitere Verzögerungen oder betriebliche Probleme könnten jedoch den Druck auf eine Aktie ausüben, die derzeit unter ihrem ursprünglichen Marktpreis gehandelt wird.
Bis SpaceX es schafft, das 135-Dollar-Niveau wiederherzustellen, wird die technische Struktur weiterhin zugunsten der Verkäufer sein, obwohl das erhöhte Niveau der Short-Position die Volatilität als Reaktion auf positive Nachrichten erhöhen könnte.
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Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageauskunft dar. Das Material wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen zur Förderung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse erstellt und ist daher als Marketingkommunikation zu betrachten. Alle Informationen wurden von ActivTrades ("AT") erstellt. Die Informationen enthalten weder eine Aufzeichnung der Preise von AT, noch ein Angebot oder eine Aufforderung zu einer Transaktion in einem Finanzinstrument. Es wird keine Zusicherung oder Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen gegeben. Die zur Verfügung gestellten Unterlagen berücksichtigen nicht die spezifischen Anlageziele und die finanzielle Situation der Personen, die sie erhalten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. AT bietet einen reinen Ausführung-dienst an. Folglich handelt jede Person, die auf der Grundlage der bereitgestellten Informationen handelt, auf eigenes Risiko
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Montag, den 20.07.2026Da ist der sture Esel am Freitag trotz Abwärtsgap auch einfach nur wieder an die Flaggenkante zurück gelaufen und verwährte uns weiter die Auflösung von dem Geschiebe der letzten Tage.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: positiv
Tendenz: unter 24940 abwärts, darüber aufwärts
Grundstimmung: neutral
Sollte unser Dax zum Freitag nun wieder unter 24800 abkippen sind nochmal 24700 und drunter auch 24630 und 24550 dran gewesen. Würden beide keine Umkehr schaffen wäre sogar auch das untere Tagesband bei 24480 oder gar die 200- Tagelinie bei 24350 machbar gewesen. Um sich dem zu wiedersetzen sollte er über 24940 wieder drüber dann zurück zur 25030 und 25100. Und bekommt er drüber richtig Bock auch wieder hin zur 25250 und 25325. So die Zusammenfassung der letzten Analyse.
Unter 24800 kippte unser Kumpel ab, erreichte auch die 24700, für 24630 oder auch 24550 reichte es dann aber nicht ganz bevor er sich wieder nach oben verkrümelte und damit weiter die Abwärtsbewegung massiv ausbremst. Und genau dieses Ausbremsen wird langsam gefährlich für die Abwärtsroute, denn sowas sieht man sehr oft, wenn sich Käufer extrem sicher sind, dass sie ihr Zeug höher wieder los werden, weil sie irgendwas schon eher wissen. Und dann folgt eben meist eine dynamische Auflösung auf der Oberseite. Daher würde ich genauer die 24940 im Auge behalten und oberhalb davon dann eher auf 25080 / 25100, 25200 und sogar auch 25325 dann zielen.
Will er unten also weiter, dann muss er da langsam auch mal Druck aufbauen, um eben genau jene Käufer die hier seit Tagen gegenhalten auszuspielen. Das klappt oft mit offen gelassenen Abwärtsgaps und Zugkraft auf neuen Tiefs. Also beste Variante wäre unter 24750 reinkommen mit Abwärtsgap, dann auf Zug unten und erstmal direkt 24630 bedienen, von dort nicht weit zurück und anschließend hin zur 24550 oder am besten gleich durch zum unteren Tagesband bei 24440 und der 200-Tagelinie bei 24360. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Am Freitag ist unser Dax auch nicht wirklich weitergekommen sodass wir hier langsam etwas in Zeitnot kommen. Zeigen die Käufer so durchhaltend dagegen, hat das oft den Grund das die schon wissen was kommt und daher einfach jedes angebotene Paket aufsammeln um es dann höher zu verkaufen. Daher sollte man oben gut aufpassen. Springt der uns über 24940 wieder in die Flagge rein, wären dann 25080 / 25100, 25200 und sogar 25325 im Zweifel auch per News-Kerze leicht erreichbar nach solchem korrektivem Abgleiten. Um das im bearishen weiter zu spielen muss da nun langsam wirklich mal etwas Druck auf den Kessel. Am besten mit Abwärtsgap unter 24750, welches dann offen bleibt, und dann ab zur 24630 und 24550 um darunter dann auch das untere Tagesband bei 24440 und die 200-Tagelinie bei 24360 abzuarbeiten.
Bildet sich aktuell eine überschießende B-Welle im Superzyklus?Nasdaq: Bildet sich aktuell eine überschießende B-Welle im Superzyklus?
In dieser Analyse stellen wir die Hypothese auf, dass sich der Nasdaq derzeit in einer überschießenden B-Welle seines Superzyklus befinden könnte.
Die Kursbewegung seit dem Tief 2023 weist aus unserer Sicht mehrere Fraktalverschachtelungen innerhalb der Wellenstruktur auf. Auffällig ist dabei, dass sich die Bewegung nicht sauber impulsiv zählen lässt. Auch auf den untergeordneten Zeitebenen halten sich die einzelnen Wellen nicht an die typischen Fibonacci-Projektionen, die wir bei einem intakten Impuls erwarten würden. Stattdessen reagiert der Markt überwiegend an Fibonacci-Retracements – ein Verhalten, das eher für eine komplexe Korrektur als für einen neuen übergeordneten Aufwärtstrend spricht.
Aus unserer Sicht befindet sich der Markt daher möglicherweise bereits seit dem Hoch 2021 beziehungsweise spätestens seit 2022 in einer übergeordneten Korrektur, die bislang lediglich von einer außergewöhnlich starken Euphorie begleitet wird. Diese Analyse stellt zunächst eine Arbeitshypothese dar. Sollte sie sich bestätigen, könnte die aktuelle Entwicklung den Abschluss einer überschießenden B-Welle markieren und in eine sehr starke Abwärtsbewegung übergehen – vergleichbar mit einem möglichen "Dotcom-Crash 2.0".
Ein Blick auf den Nasdaq im logarithmischen Wochenchart unterstützt diese Überlegung. Bis zum Hoch 2021 lässt sich der gesamte Anstieg aus unserer Sicht sauber fünfteilig zählen. Gleichzeitig wurden die relevanten Fibonacci-Marken nahezu lehrbuchmäßig abgearbeitet. Insbesondere endeten die vierten Wellen mehrfach im Bereich des 78,6-%-Retracements, und auch die untergeordneten Zyklen zeigten ein konsistentes Fibonacci-Verhalten.
Seit dem Hoch 2021 hat sich dieses Bild jedoch verändert. Der Markt reagierte zunächst am 38,2-%-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung – einem Bereich, an dem häufig A-Wellen enden. Anschließend wurde die Wellenstruktur zunehmend fraktaler und deutlich schwieriger impulsiv zu zählen. Gleichzeitig verlor die Kursentwicklung ihre zuvor sehr saubere Fibonacci-Symmetrie.
Ein ähnliches Muster konnten wir bereits bei Gold beobachten. Dort ließ sich der langfristige Anstieg bis zum historischen Hoch ebenfalls klar impulsiv zählen. Nach der Reaktion am 38,2-%-Retracement wurde die Marktstruktur zunehmend komplexer und uneindeutiger. Schließlich erreichte der Kurs den Bereich des 61,8-%-Retracements, bevor eine deutliche Abwärtsbewegung folgte. Rückblickend bestätigte sich dort die Annahme einer überschießenden B-Welle.
Genau diese Parallelen erkennen wir derzeit auch im Nasdaq. Deshalb schätzen wir die Wahrscheinlichkeit, dass es sich tatsächlich um eine überschießende B-Welle handelt, aktuell auf etwa 60 bis 70 %.
Was sich innerhalb einer überschießenden B-Welle allerdings nur schwer prognostizieren lässt, ist das exakte Hoch. Solche Bewegungen können weit über die Erwartungen hinauslaufen. Ein weiterer Anstieg – beispielsweise in Richtung 40.000 Punkte – wäre daher aus unserer Sicht durchaus möglich, bevor die eigentliche Korrektur beginnt.
Unabhängig vom genauen Endpunkt der aktuellen Aufwärtsbewegung halten wir die Wahrscheinlichkeit für erhöht, dass dem Markt in den kommenden Jahren eine deutlich größere Korrektur bevorstehen könnte.
DXY Bullish Bullish Bullish !!!Hallo liebe TradingView-Community 👋
Zum Abschluss möchte ich noch einmal einen kurzen Blick auf den US-Dollar-Index (DXY) werfen, denn das aktuelle Chartbild passt sehr gut zu meiner vorherigen Analyse des US 100 und könnte eine mögliche Erklärung dafür liefern, weshalb die US-Indizes in der kommenden Handelswoche unter Druck geraten könnten.
Aus rein charttechnischer Sicht präsentiert sich der DXY derzeit äußerst bullisch. Nach einer mehrmonatigen Konsolidierungsphase hat der Kurs ein großes Rounding-Bottom-Pattern ausgebildet und ist bereits nach oben ausgebrochen. Solche Formationen gelten häufig als Trendwendemuster und können auf die Fortsetzung einer größeren Aufwärtsbewegung hindeuten.
Besonders interessant ist allerdings der aktuelle Zeitpunkt. Denn oftmals entscheidet nicht der eigentliche Ausbruch über die Nachhaltigkeit einer Bewegung, sondern der anschließende Retest wichtiger Kursbereiche.
Aktuell konsolidiert der DXY knapp unterhalb der 800 Tage EMA innerhalb eines leicht fallenden Kanals. Solche Konsolidierungen innerhalb eines bestehenden Aufwärtstrends werden aus charttechnischer Sicht häufig als bullisch interpretiert und enden nicht selten mit einem Ausbruch in Trendrichtung in diesem Fall also nach oben.
Gleichzeitig testet der Kurs momentan die Nackenlinie des Rounding Bottom Patterns, welche nun als Unterstützung fungieren könnte. Sollte dieser Bereich erfolgreich verteidigt werden, würde dies die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Aufwärtsbewegung zusätzlich erhöhen.
Der nächste größere Widerstandsbereich befindet sich aktuell rund 4 % oberhalb des momentanen Kursniveaus. Auf den ersten Blick mag eine Bewegung von lediglich vier Prozent überschaubar erscheinen, für einen Währungsindex stellt dies jedoch bereits eine sehr bedeutende Kursveränderung dar.
Ein stärker werdender US-Dollar bedeutet in vielen Fällen zusätzlichen Gegenwind für Risikoanlagen wie Aktien und Kryptowährungen. Kapital fließt häufig verstärkt in den Dollar, während Wachstumswerte und spekulativere Anlageklassen unter Druck geraten können.
Genau deshalb passt das aktuelle Chartbild des DXY sehr gut zur vorherigen Analyse des US 100. Sollte der US-Dollar seine Aufwärtsbewegung tatsächlich fortsetzen, könnte dies durchaus einer der Gründe sein, weshalb die US-Indizes in der kommenden Handelswoche weiteren Verkaufsdruck erfahren.
Mein Fazit:
Der DXY befindet sich aktuell an einem äußerst spannenden charttechnischen Punkt. Das Rounding Bottom Pattern, der Retest der Nackenlinie sowie die Konsolidierung innerhalb des fallenden Kanals sprechen derzeit eher für die Käuferseite.
Ein Anstieg von rund vier Prozent mag bei vielen Märkten zunächst gering erscheinen, für den US Dollar Index wäre dies jedoch bereits eine erhebliche Bewegung mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte.
Sollte sich dieses bullische Szenario beim DXY bestätigen, würde dies das derzeit eher vorsichtige Bild beim US 100 zusätzlich untermauern.
„Disziplin schlägt Emotionen. Gemeinsam Kapital schützen und langfristig profitabel bleiben."
Wer viel Geld hat, kann spekulieren.
Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren.
Wer kein Geld hat, muss spekulieren.
Mit freundlichen Grüßen
ANDO & LetzCrypto ❤️🔥
US 100 Aufwärtstrend ist gebrochen !!!Hallo liebe TradingView-Community 👋
Werfen wir heute gemeinsam einen Blick auf den US 100 im Daily Chart, denn das Chartbild präsentiert sich für die kommende Handelswoche deutlich kritischer als noch vor wenigen Tagen.
Nach dem Bruch der 50 Tage EMA sowie der wichtigen Unterstützung bei 29.027 Punkten haben sich die Vorzeichen kurzfristig eingetrübt. Beide Bereiche spielten in den vergangenen Wochen und Monaten eine entscheidende Rolle für den Aufwärtstrend des Marktes.
Die 50 Tage EMA fungierte seit dem 10. Juni immer wieder als zuverlässige Unterstützung. Jedes Mal, wenn der Kurs diese angelaufen hat, kamen Käufer in den Markt und konnten den US 100 erfolgreich nach oben verteidigen. Der jetzige Bruch dieser wichtigen Trendlinie könnte daher ein erstes Signal dafür sein, dass der bisherige Aufwärtstrend an Stärke verliert oder möglicherweise bereits beendet wurde.
Noch interessanter ist allerdings der Bereich um 29.027 Punkte. Diese Unterstützung konnte den Kurs über mehrere Monate hinweg immer wieder auffangen. Bemerkenswert dabei ist, dass der Markt seit Monaten keine einzige Daily Kerze nachhaltig unterhalb dieses Preisbereichs schließen konnte. Der Schlusskurs vom Freitag unterhalb dieser wichtigen Unterstützung ist daher aus charttechnischer Sicht kein positives Signal und sollte entsprechend ernst genommen werden.
Die große Frage lautet nun:
War dies lediglich ein kurzfristiger Fehlausbruch nach unten oder sehen wir bereits den Beginn einer größeren Korrektur?
Ganz ausgeschlossen ist ein erneuter Anstieg selbstverständlich nicht. Der Bereich der grünen Support Zone bei rund 28.000 Punkten wurde zuletzt sehr gut aufgekauft und zeigt, dass sich dort weiterhin Kaufinteresse befindet. Genau deshalb sollte man sich niemals ausschließlich auf ein einziges Szenario festlegen.
Ein weiterer interessanter Aspekt zeigt sich im VPVR (Volume Profile Visible Range). Dort wird deutlich, dass oberhalb der Marke von 29.000 Punkten besonders viel Handelsvolumen umgesetzt wurde. Preisbereiche mit einem hohen Handelsvolumen entwickeln sich häufig zu wichtigen Unterstützungen oder Widerständen.
Genau dieser Umstand könnte dem Kurs nun allerdings zum Verhängnis werden. Denn die zuvor bullischen Faktoren könnten sich kurzfristig in bearische Widerstände verwandeln.
Die ehemals unterstützende 50 Tage EMA, der wichtige Bereich um 29.027 Punkte sowie das hohe gehandelte Volumen oberhalb von 29.000 Punkten könnten nun gemeinsam als massiver Widerstandsbereich fungieren. Dadurch dürfte es für die Käufer alles andere als einfach werden, den Markt kurzfristig wieder nachhaltig nach oben zu drehen.
Die entscheidende Frage für die kommende Handelswoche lautet daher:
Sehen wir am im Chart markierten gelben Punkt eine Short Bestätigung und damit die Fortsetzung der Korrektur, oder gelingt es den Bullen, den Kurs zurück über die genannten Widerstandsbereiche zu führen?
Aus meiner persönlichen Sicht dürfte dies ein schwieriges Unterfangen werden. Die technischen Widerstände haben sich in den vergangenen Tagen deutlich erhöht, weshalb ich kurzfristig eher vorsichtig bleibe. Dennoch wird der Markt letztendlich selbst entscheiden, welches Szenario gespielt wird.
Mein Fazit:
Der US 100 hat mit dem Bruch der 50 Tage EMA sowie der wichtigen Unterstützung bei 29.027 Punkten zwei bedeutende charttechnische Signale geliefert. Für die Käufer wird es nun entscheidend sein, diese Bereiche möglichst schnell zurückzuerobern. Gelingt dies nicht, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung der laufenden Korrektur deutlich an.
Die kommende Handelswoche dürfte daher richtungsweisend werden. Besonders der im Chart markierte gelbe Bereich sollte aufmerksam beobachtet werden, denn dort könnte sich entscheiden, ob wir eine Short Bestätigung erhalten oder ob die Bullen den Markt noch einmal nachhaltig übernehmen können.
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Wer viel Geld hat, kann spekulieren.
Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren.
Wer kein Geld hat, muss spekulieren.
Mit freundlichen Grüßen
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Pullback-Trading im DAX-Universum – Teil 7Trocknendes Angebot: Wie Volumen die Qualität eines Pullbacks verrät
Warum starke Aktien im Rücksetzer oft ruhiger werden, bevor sie wieder nach oben drehen
In Teil 6 dieser Serie ging es um die Anatomie eines gesunden Pullbacks.
Die wichtigste Aussage war:
Der Pullback ist ein Qualitätstest. Nicht jeder Rücksetzer besteht diesen Test.
Ein gesunder Pullback bleibt kontrolliert.
Ein schwacher Pullback zeigt zunehmenden Verkaufsdruck.
Heute gehen wir tiefer in einen der wichtigsten Bestandteile dieser Analyse:
Volumen.
Denn der Kurs allein erzählt nicht die ganze Geschichte.
Eine Aktie kann 5 % fallen und trotzdem konstruktiv aussehen.
Eine andere Aktie kann ebenfalls 5 % fallen und bereits echte Schwäche zeigen.
Der Unterschied liegt oft im Volumen.
Oder einfacher gesagt:
Wird die Aktie aktiv verkauft – oder trocknet das Angebot aus?
Genau darum geht es in diesem Teil.
1. WARUM VOLUMEN IM PULLBACK SO WICHTIG IST
Ein Pullback entsteht, weil eine Aktie nach einem starken Vorlauf pausiert.
Das ist normal.
Nach einer dynamischen Aufwärtsbewegung nehmen kurzfristige Trader Gewinne mit.
Einige Käufer warten ab.
Der Kurs kommt zurück.
Die Aktie testet Unterstützungen, gleitende Durchschnitte oder alte Ausbruchszonen.
Die entscheidende Frage lautet:
Wie aggressiv wird verkauft?
Wenn eine Aktie im Pullback stark fällt und das Volumen deutlich steigt, kann das ein Warnsignal sein.
Wenn eine Aktie dagegen moderat zurückkommt und das Volumen abnimmt, ist das oft konstruktiv.
Dann sieht es eher so aus, als ob der Verkaufsdruck nachlässt.
Das ist der Kern der Idee vom trocknenden Angebot.
Die Aktie wird nicht mehr aggressiv verkauft.
Die Verkäufer verlieren Druck.
Der Kurs wird ruhiger.
Die Handelsspannen werden enger.
Ein neuer Pivot kann entstehen.
Das ist genau die Art von Verhalten, die ich bei hochwertigen Pullbacks sehen möchte.
2. WAS BEDEUTET „TROCKNENDES ANGEBOT“?
Trocknendes Angebot bedeutet:
Immer weniger Marktteilnehmer sind bereit, die Aktie zu niedrigeren Preisen zu verkaufen.
Das zeigt sich im Chart häufig durch:
fallendes Volumen im Rücksetzer
kleinere rote Kerzen
engere Tagesranges
weniger aggressive Abverkäufe
Stabilisierung an einer Unterstützungszone
keine großen Verkaufstage
schnelle Rückeroberung kleiner Schwächephasen
relative Stärke bleibt stabil
Die Aktie wirkt nicht mehr schwer.
Sie wirkt eher so, als ob sie eine Pause macht.
Das ist wichtig, weil ein Pullback nicht nur eine Frage des Preises ist.
Ein guter Pullback ist eine Kombination aus:
vorheriger Stärke
kontrolliertem Rücksetzer
abnehmendem Verkaufsdruck
stabiler relativer Stärke
enger werdender Struktur
klarem Pivot
definierbarem Risiko
Volumen hilft uns, diesen Unterschied besser zu erkennen.
3. PREIS UND VOLUMEN GEHÖREN ZUSAMMEN
Viele Trader betrachten nur den Kurs.
Sie fragen:
Wie weit ist die Aktie gefallen?
Wo liegt die 50-Tage-Linie?
Ist der Kurs nahe einer Unterstützung?
Wie weit ist der Abstand zum Stop?
Das ist wichtig.
Aber ohne Volumen fehlt ein zentraler Teil der Analyse.
Denn Preis ohne Volumen zeigt nur das Ergebnis.
Volumen zeigt, wie viel Beteiligung hinter dieser Bewegung steht.
Ein Rücksetzer mit hohem Volumen bedeutet:
Viele Aktien wechseln den Besitzer.
Es gibt aktiven Verkaufsdruck.
Möglicherweise steigen größere Marktteilnehmer aus.
Ein Rücksetzer mit geringem Volumen bedeutet:
Die Aktie kommt zurück, aber ohne aggressive Abgabe.
Verkäufer wirken weniger entschlossen.
Der Markt testet niedrigere Kurse, aber Angebot bleibt begrenzt.
Für Pullback-Trading ist der zweite Fall deutlich interessanter.
4. WIE EIN KONSTRUKTIVER VOLUMENVERLAUF AUSSIEHT
Ein idealer Pullback zeigt häufig folgenden Ablauf:
Vorheriger Anstieg mit erhöhtem oder zumindest solidem Volumen
Aktie erreicht ein neues Hoch oder Mehrmonatshoch
Rücksetzer beginnt
Volumen nimmt im Rücksetzer ab
Tagesranges werden kleiner
Aktie hält oberhalb wichtiger Unterstützungen
Relative Stärke bleibt stabil
Kurz vor dem Pivot ist die Aktivität oft sehr ruhig
Beim Ausbruch über den Pivot nimmt das Volumen wieder zu
Das ist ein sehr konstruktives Muster.
Es zeigt:
Beim Anstieg war Nachfrage vorhanden.
Im Rücksetzer nimmt das Angebot ab.
Beim neuen Ausbruch kommt Nachfrage zurück.
Genau diese Kombination ist interessant.
Nicht nur fallendes Volumen allein.
Sondern:
Starkes Volumen beim Impuls.
Nachlassendes Volumen im Pullback.
Wieder anziehendes Volumen beim Pivot.
5. WAS EIN SCHWACHER VOLUMENVERLAUF ZEIGT
Ein schwacher Pullback sieht oft anders aus.
Typische Warnsignale sind:
hohes Volumen an roten Tagen
mehrere große rote Kerzen
Volumen steigt, während der Kurs fällt
Erholungen erfolgen nur mit schwachem Volumen
Aktie verliert wichtige gleitende Durchschnitte
alte Ausbruchszonen werden klar unterschritten
relative Stärke kippt
Sektor wird ebenfalls verkauft
Das zeigt:
Der Rücksetzer ist nicht nur eine Pause.
Es kommt echter Verkaufsdruck in den Markt.
In solchen Situationen möchte ich vorsichtig sein.
Denn ein Pullback mit zunehmendem Verkaufsdruck ist oft kein Pullback mehr.
Er kann der Beginn einer größeren Korrektur sein.
Oder der Übergang von Stage 2 in Stage 3.
6. VOLUMEN IM DAX-UNIVERSUM RICHTIG EINORDNEN
Im DAX-Universum muss man Volumen etwas differenziert betrachten.
Nicht jede Aktie verhält sich gleich.
DAX-Werte
DAX-Aktien sind meist liquide.
Volumensignale sind hier oft besser interpretierbar, weil viele Marktteilnehmer aktiv sind.
Bei DAX-Werten achte ich besonders darauf:
ob rote Tage deutlich überdurchschnittliches Volumen zeigen
ob Ausbrüche von Volumen begleitet werden
ob Rücksetzer zur 21- oder 50-Tage-Linie ruhiger werden
ob die Aktie trotz Marktstress stabil bleibt
Bei sehr liquiden Werten ist ein einzelner Volumentag aber nicht immer entscheidend.
Wichtiger ist die Serie mehrerer Tage.
MDAX-Werte
Im MDAX findet man viele gute Pullback-Kandidaten.
Hier ist Volumen oft besonders hilfreich.
Ich achte auf:
klare Volumenanstiege bei Impulsen
sinkendes Volumen im Pullback
keine auffälligen Verkaufsblöcke
saubere Reaktion an Unterstützungen
ausreichende Liquidität für den geplanten Stop
Ein MDAX-Wert mit starkem Trend und trocknendem Volumen im Pullback kann sehr interessant sein.
SDAX-Werte
Bei SDAX-Werten ist Vorsicht wichtiger.
Das Volumen kann unregelmäßig sein.
Einzelne Orders können den Chart stärker beeinflussen.
Deshalb bewerte ich SDAX-Volumen nicht nur absolut, sondern im Kontext:
Ist das Handelsvolumen regelmäßig genug?
Sind die Spreads akzeptabel?
Gibt es viele Gaps?
Ist der Rücksetzer wirklich ruhig oder nur illiquide?
Kann ich den Stop praktisch sauber umsetzen?
Ein niedriger Volumentag ist bei illiquiden Aktien nicht automatisch konstruktiv.
Manchmal bedeutet es nur:
Es handelt kaum jemand.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
TecDAX-Werte
TecDAX-Aktien können stark auf Nachrichten, Nasdaq-Bewegungen und Zinsen reagieren.
Hier achte ich besonders auf:
Volumen nach Quartalszahlen
Reaktion auf US-Tech-Schwäche
Stabilität während Nasdaq-Korrekturen
ob Rücksetzer gekauft oder verkauft werden
ob relative Stärke trotz Volatilität stabil bleibt
Bei TecDAX-Werten kann ein hohes Volumen im Pullback ein besonders wichtiges Warnsignal sein.
Vor allem, wenn gleichzeitig der Nasdaq oder der Technologiesektor unter Druck steht.
7. EIN GUTER PULLBACK WIRD OFT LEISER
Eine einfache Beobachtung:
Gute Pullbacks werden oft leiser.
Das bedeutet:
weniger Volumen
kleinere Kerzen
weniger Drama
weniger Verkaufsdruck
weniger Volatilität
engere Struktur
Die Aktie wirkt nicht mehr hektisch.
Sie sammelt sich.
Das ist oft genau der Bereich, in dem ein Pivot entstehen kann.
Ein schlechter Pullback wird dagegen oft lauter:
größere rote Kerzen
steigendes Volumen
stärkere Intraday-Schwankungen
mehr Gaps
mehr Unsicherheit
schnellere Brüche wichtiger Marken
Für Pullback-Trading suche ich nicht den lautesten Chart.
Ich suche kontrollierte Stärke.
8. WARUM WENIG VOLUMEN ALLEIN NICHT REICHT
Wichtig ist:
Wenig Volumen allein ist kein Kaufsignal.
Ein Rücksetzer mit geringem Volumen ist nur dann interessant, wenn auch der Rest der Struktur passt.
Dazu gehören:
Stage 2
relative Stärke
starker Vorlauf
Nähe zum Hoch
kontrollierte Korrektur
wichtige Linien halten
keine klare Distribution
klarer Pivot
definierbarer Stop
Wenn eine Aktie in Stage 4 ist und mit wenig Volumen fällt, ist das nicht automatisch bullish.
Es kann einfach Desinteresse sein.
Wenn eine Aktie weit unter der 200-Tage-Linie liegt und kaum Volumen zeigt, ist das kein hochwertiger Pullback.
Das ist vielleicht nur eine schwache Aktie ohne Käufer.
Deshalb gilt:
Trocknendes Angebot ist nur in einer starken Aktie relevant.
9. DER UNTERSCHIED ZWISCHEN „WENIG ANGEBOT“ UND „KEIN INTERESSE“
Das ist besonders wichtig.
Ein niedriger Volumentag kann zwei völlig unterschiedliche Dinge bedeuten.
Fall 1: Wenig Angebot
Die Aktie ist stark.
Sie ist in Stage 2.
Sie zeigt relative Stärke.
Sie kommt kontrolliert zurück.
Volumen nimmt ab.
Der Kurs bleibt nahe am Hoch.
Das ist konstruktiv.
Hier bedeutet wenig Volumen:
Verkäufer treten nicht aggressiv auf.
Fall 2: Kein Interesse
Die Aktie ist schwach.
Sie liegt unter wichtigen Durchschnitten.
Relative Stärke ist negativ.
Der Kurs bewegt sich träge.
Volumen ist niedrig.
Erholungen scheitern.
Das ist nicht konstruktiv.
Hier bedeutet wenig Volumen:
Es fehlt Nachfrage.
Der Kontext entscheidet.
Deshalb analysiere ich Volumen nie isoliert.
10. VOLUMEN UND DER VORHERIGE IMPULS
Ein Pullback ist interessanter, wenn der vorherige Impuls von Nachfrage begleitet wurde.
Ein guter Vorlauf zeigt häufig:
steigende Kurse mit erhöhtem Volumen
große grüne Tage mit klarer Nachfrage
mehrere Aufwärtstage mit überdurchschnittlichem Volumen
Ausbruch aus einer Base mit höherem Volumen
positive Reaktion auf Nachrichten oder Zahlen
relative Stärke verbessert sich gleichzeitig
Dann kommt der Rücksetzer.
Wenn dieser Rücksetzer mit weniger Volumen läuft, ist das konstruktiv.
Warum?
Weil vorher Käufer sichtbar waren.
Und im Rücksetzer keine starke Abgabe sichtbar ist.
Das ist eine bessere Ausgangslage als eine Aktie, die ohne Volumen steigt und dann mit hohem Volumen fällt.
11. VOLUMEN BEIM TEST EINER UNTERSTÜTZUNG
Viele Pullbacks laufen zu einer Unterstützung zurück.
Zum Beispiel:
21-Tage-Linie
50-Tage-Linie
alte Ausbruchszone
vorheriges Hoch
kleines Konsolidierungstief
kurzfristige Trendlinie
An diesen Punkten ist Volumen besonders wichtig.
Konstruktiv ist:
Kurs testet die Zone
Volumen bleibt moderat
keine große rote Kerze
Käufer kommen zurück
Aktie stabilisiert sich
nächster Aufwärtstag zeigt wieder Volumen
Problematisch ist:
Kurs fällt mit hohem Volumen durch die Zone
keine schnelle Rückeroberung
Erholung bleibt schwach
Volumen steigt bei weiteren roten Tagen
die Zone wird zum Widerstand
Die Unterstützung selbst ist also nicht entscheidend.
Entscheidend ist, wie die Aktie dort reagiert.
12. VOLUMEN UND DER PIVOT
Der Pivot ist der Punkt, an dem der Pullback wieder handelbar wird.
Vorher beobachte ich nur.
Der Pivot entsteht oft, wenn:
der Rücksetzer enger wird
Volumen im Rücksetzer abnimmt
die Aktie oberhalb einer Unterstützung bleibt
ein kleines Hoch entsteht, das überwunden werden kann
Käufer wieder aktiv werden
Beim Pivot möchte ich idealerweise wieder mehr Nachfrage sehen.
Das bedeutet:
Kurs bricht über einen kleinen Widerstand
Volumen zieht an
Aktie schließt stark
relative Stärke verbessert sich
Marktumfeld ist nicht klar negativ
Nicht jeder Pivot braucht extremes Volumen.
Aber ein Pivot ohne jede Nachfrage ist weniger überzeugend.
Besonders gut ist:
Leiser Pullback.
Dann lauter Pivot.
13. WANN HOHES VOLUMEN POSITIV IST
Hohes Volumen ist nicht automatisch schlecht.
Es kommt darauf an, wann es auftritt.
Hohes Volumen ist positiv, wenn es bei Stärke erscheint:
Ausbruch aus einer Base
starker Aufwärtstag
Rückeroberung einer wichtigen Linie
positive Reaktion nach Zahlen
Pivot aus engem Pullback
neue Hochs mit Nachfrage
Hohes Volumen ist negativ, wenn es bei Schwäche erscheint:
große rote Kerze
Bruch der 50-Tage-Linie
Rückfall in alte Base
Gap nach unten
starker Abverkauf nach Zahlen
mehrere Distributionstage hintereinander
Volumen ist also nicht gut oder schlecht.
Volumen verstärkt die Bedeutung der Kursbewegung.
14. WANN NIEDRIGES VOLUMEN POSITIV IST
Niedriges Volumen ist positiv, wenn es im richtigen Kontext erscheint.
Zum Beispiel:
Aktie ist in Stage 2
vorheriger Impuls war stark
Rücksetzer ist moderat
Kurs bleibt nahe am Hoch
wichtige Linien halten
Volumen nimmt im Pullback ab
Tagesranges werden enger
relative Stärke bleibt stabil
Dann bedeutet niedriges Volumen:
Verkäufer verlieren Druck.
Das ist konstruktiv.
Niedriges Volumen ist aber nicht positiv, wenn:
die Aktie schwach ist
der Kurs unter der 200-Tage-Linie liegt
Erholungen ohne Volumen stattfinden
Käufer fehlen
der Chart träge und uninteressant wirkt
relative Stärke negativ bleibt
Dann bedeutet niedriges Volumen eher:
Es fehlt Nachfrage.
15. VOLUMEN NACH QUARTALSZAHLEN
Im DAX-Universum sind Quartalszahlen besonders wichtig.
Nach Zahlen kann Volumen stark ansteigen.
Das ist normal.
Die Frage lautet:
Wie reagiert der Kurs auf das hohe Volumen?
Konstruktiv:
Aktie steigt nach Zahlen
Volumen ist hoch
Kurs hält die Gewinne
Rücksetzer danach bleibt kontrolliert
Aktie bildet einen neuen Pivot
Problematisch:
Aktie eröffnet höher, fällt aber stark zurück
hohes Volumen ohne Kursfortschritt
langer oberer Docht
Bruch wichtiger Linien
schwache Folgetage
relative Stärke kippt
Ein hoher Volumentag nach Zahlen ist also nicht automatisch gut.
Die Reaktion danach ist entscheidend.
16. VOLUMEN UND GAPS
Gaps sind im deutschen Markt wichtig.
Eine Aktie kann mit einer Kurslücke eröffnen.
Danach ist entscheidend:
Wird das Gap gehalten?
Wird das Gap schnell verkauft?
Entsteht hohes Volumen ohne Fortschritt?
Schließt die Aktie stark oder schwach?
Wird der Gap-Bereich später verteidigt?
Ein Gap nach oben mit hohem Volumen kann stark sein, wenn der Kurs die Bewegung hält.
Ein Gap nach oben, das sofort verkauft wird, kann ein Warnsignal sein.
Ein Gap nach unten mit hohem Volumen ist meistens kritisch, vor allem wenn wichtige Linien brechen.
Für Pullback-Trading möchte ich keine Aktie kaufen, die gerade mit hohem Volumen nach unten aus der Struktur fällt.
17. MEHRERE KLEINE HINWEISE SIND WICHTIGER ALS EIN EINZELNER TAG
Ein einzelner Volumentag kann täuschen.
Deshalb schaue ich nicht nur auf einen Tag.
Ich betrachte das Muster.
Fragen:
Sind die roten Tage lauter als die grünen Tage?
Werden Rücksetzer gekauft?
Gibt es mehrere Verkaufstage mit hohem Volumen?
Nimmt Volumen im Pullback wirklich ab?
Zieht Volumen beim Pivot wieder an?
Bleibt die Aktie nahe am Hoch?
Was macht die relative Stärke?
Ein guter Pullback entsteht selten durch einen einzigen perfekten Tag.
Er entsteht durch ein Muster aus kontrolliertem Verhalten.
18. BEISPIEL FÜR EINEN KONSTRUKTIVEN VOLUMEN-PULLBACK
Stellen wir uns eine MDAX-Aktie vor.
Die Aktie ist in Stage 2.
Sie läuft stärker als das DAX-Universum.
Der Kurs liegt über der 50- und 200-Tage-Linie.
Der vorherige Impuls war dynamisch.
Jetzt kommt der Pullback.
Tag 1: leichter Rücksetzer, normales Volumen.
Tag 2: weitere kleine rote Kerze, Volumen niedriger.
Tag 3: Seitwärtsbewegung, noch weniger Volumen.
Tag 4: enger Handelstag nahe der 21-Tage-Linie.
Tag 5: Aktie bricht über das Hoch der letzten Tage, Volumen zieht an.
Das ist konstruktiv.
Nicht weil die Aktie gefallen ist.
Sondern weil der Rücksetzer kontrolliert war und das Angebot sichtbar nachgelassen hat.
19. BEISPIEL FÜR EINEN SCHWACHEN VOLUMEN-PULLBACK
Jetzt eine SDAX-Aktie.
Auch hier gab es vorher einen Anstieg.
Dann beginnt der Rücksetzer.
Tag 1: große rote Kerze mit hohem Volumen.
Tag 2: Bruch der 21-Tage-Linie.
Tag 3: Erholung mit schwachem Volumen.
Tag 4: erneuter Abverkauf mit höherem Volumen.
Tag 5: Bruch der 50-Tage-Linie.
Relative Stärke fällt deutlich.
Das ist kein gesunder Pullback.
Auch wenn der Kurs optisch „günstiger“ aussieht.
Das Volumen sagt:
Hier wird verkauft.
In solchen Situationen warte ich lieber.
20. MEINE VOLUMEN-CHECKLISTE FÜR PULLBACKS
Bevor ich einen Pullback als hochwertig einordne, stelle ich mir folgende Fragen:
War der vorherige Impuls von konstruktivem Volumen begleitet?
Nimmt das Volumen im Pullback ab?
Gibt es keine großen roten Volumentage?
Bleibt das Volumen an schwachen Tagen moderat?
Werden Unterstützungen ohne starken Verkaufsdruck getestet?
Werden Erholungen von besserem Volumen begleitet?
Werden die Tagesranges kleiner?
Bleibt die Aktie nahe am Hoch?
Bleibt relative Stärke stabil?
Hält die Aktie wichtige gleitende Durchschnitte?
Gibt es keine auffällige Distribution?
Gibt es keine starken Gaps nach unten?
Zieht das Volumen beim Pivot wieder an?
Ist die Aktie liquide genug?
Ist der Spread akzeptabel?
Ist das Volumenmuster über mehrere Tage konstruktiv?
Passt das Verhalten zum Marktumfeld?
Passt das Verhalten zum Sektor?
Ist der Stop logisch definierbar?
Ist das Chance-Risiko-Verhältnis attraktiv?
Je mehr dieser Fragen positiv beantwortet werden, desto besser ist die Qualität des Pullbacks.
21. WIE ICH MEINE INDIKATOREN DABEI NUTZE
Für diese Serie nutze ich zwei eigene TradingView-Indikatoren als Filter.
Stock Stage Analysis
Dieser Indikator hilft mir, die Marktphase einzuordnen.
Ich möchte Pullbacks vor allem in Stage 2 sehen.
Wenn eine Aktie bereits Stage 3 oder Stage 4 zeigt, wird ein Rücksetzer mit hohem Volumen besonders gefährlich.
Dann kann aus einem vermeintlichen Pullback schnell echte Schwäche werden.
DAX Universe IBD-Style Relative Strength
Dieser Indikator zeigt mir, ob die Aktie stärker oder schwächer läuft als das breite deutsche Aktienuniversum.
Während eines Pullbacks achte ich darauf:
bleibt die RS-Linie über 0?
bleibt sie über ihrem gleitenden Durchschnitt?
fällt die Aktie weniger stark als der Markt?
bleibt die relative Stärke trotz Rücksetzer stabil?
Wenn Volumen trocknet und relative Stärke stabil bleibt, ist das ein gutes Zeichen.
Wenn Volumen steigt und relative Stärke kippt, ist das ein Warnsignal.
22. DIE KERNREGEL FÜR BLOG 7
Die wichtigste Regel für diesen Teil lautet:
Ein guter Pullback zeigt nachlassenden Verkaufsdruck, bevor er wieder Stärke zeigt.
Oder noch kürzer:
Erst trocknet das Angebot. Dann entsteht der Pivot.
Das bedeutet:
Ich kaufe nicht einfach, weil der Kurs gefallen ist.
Ich warte darauf, dass der Rücksetzer ruhiger wird.
Dann warte ich auf ein Zeichen neuer Stärke.
Erst dann wird der Trade interessant.
23. FAZIT
Volumen ist einer der wichtigsten Hinweise für die Qualität eines Pullbacks.
Ein gesunder Pullback zeigt oft:
abnehmendes Volumen
kleinere Kerzen
engere Tagesranges
wenig Verkaufsdruck
stabile relative Stärke
Halten wichtiger Unterstützungen
anziehendes Volumen beim Pivot
Ein schwacher Pullback zeigt dagegen:
hohes Verkaufsvolumen
große rote Kerzen
Bruch wichtiger Linien
fallende relative Stärke
schwache Erholungen
Gaps nach unten
fehlende Stabilisierung
Die wichtigste Erkenntnis lautet:
Ein Pullback ist nicht deshalb gut, weil der Kurs gefallen ist.
Er ist gut, wenn der Verkaufsdruck nachlässt und neue Nachfrage sichtbar wird.
Für Pullback-Trading im DAX-Universum suche ich daher keine fallenden Aktien.
Ich suche starke Aktien, bei denen das Angebot im Rücksetzer trocknet.
Die Reihenfolge bleibt:
Stage 2.
Relative Stärke.
Starker Vorlauf.
Gesunder Pullback.
Trocknendes Angebot.
Pivot.
Definiertes Risiko.
Im nächsten Teil geht es um ein eng verwandtes Thema:
Volatilitätskontraktion und enge Handelsspannen.
Denn je ruhiger und enger ein Pullback wird, desto klarer lässt sich oft der Einstieg und das Risiko definieren.
HILFREICHE TOOLS AUF TRADINGVIEW
Für diese Serie nutze ich unter anderem meine eigenen TradingView-Indikatoren:
Stock Stage Analysis
zur Einordnung der Marktphase in Stage 1, Stage 2, Stage 3 oder Stage 4.
DAX Universe IBD-Style Relative Strength
zur Messung relativer Stärke gegenüber einem gleichgewichteten Benchmark aus DAX, MDAX, SDAX und TecDAX.
Wichtig:
Diese Indikatoren sind keine Kaufsignale.
Sie sind Filter.
Der eigentliche Einstieg entsteht erst durch Pullback, Pivot und definiertes Risiko.
DISCLAIMER
Diese Analyse dient ausschließlich der Weiterbildung und stellt keine Anlageberatung, Kaufempfehlung oder Verkaufsempfehlung dar. Jeder Trader ist für seine eigenen Entscheidungen, sein Risikomanagement und seine Positionsgröße selbst verantwortlich.
nasdaq. C-Welle startetbei dem letzten Update haben wir das Hoch im Nasdaq sehr genau erwischt.
seitdem gab es mehrere massive Abverkäufe und ebenso mehrere Versuche den Kurs wieder nach oben zu pushen, so, dass wir uns ein einem Dreieck bewegt haben.
Im Trading-Room haben wie alles Down-Bewegungen mitgeshortet.
nun wurde die untere Trendlinie des Dreiecks nach unten durchbrochen und die 28700-Zone mit Tagesschlusskurs gebrochen,
Die signalisiert den Start der C-Welle nach unten.
Kursziel, nach aktueller Chart-Analyse 24000.
werden wir im Laufe der Bewegung anpassen müssen
Wall Street Wochenausblick KW30 2026 + Wall Street Fokusthemen📊 Wall Street Wochenausblick KW30 2026
+ Wall Street Fokusthemen💡
👉 Auf geht's: Euer Wochenausblick für die KW30 2026:
📈 3 Bereiche können zu erhöhter Vola an den Märkten führen:
Als Trader & Investor ist es essenziell die folgenden 3 Bereich ständig im Auge zu behalten. Bis Ende Juli fokussiert sich die Wall Street auf die Quartalsberichte der großen US-Unternehmen. Quartalszahlen sind einer von 3 Bereichen, die historisch zu stärkeren Bewegungen an den Aktien- aber auch anderen Märkten (wie Gold, Forex, Krypto) und Co. geführt haben:
⏰ Die Fokus-Unternehmen der kommenden Woche:
Alphabet, Tesla und Intel werden besondere Aufmerksamkeit erhalten, denn die Tech-getriebene Rallye scheint ins Wanken zu geraten.
🔔 Diese Zahlen sind besonders wichtige, denn der Nasdaq tradet an einer charttechnisch wichtigen Zielmarke:
Die Juni-Tiefs haben am Freitag gehalten. Ein Bruch könnte eine größere Korrektur einleiten.
📊 Und Analystenerwartungen sind so wie hoch wie nie zuvor:
Liegt die Messlatte zu Hoch für weitere Kursanstiege? Zumindest kurzfristig könnte dies der Fall sein.
⚡ Einer der Hauptauslöser für den aktuellen Tech-Abverkauf:
Starke TSCM Quartalszahlen letzte Woche führten nicht zu einem weiteren Kursanstieg. Statdessen fiel die Aktie um knapp 7%. Dies zeigt, dass "solide Zahlen" allein nicht mehr ausreichen, um weitere Kaufwellen auszulösen:
📉 Die Reaktion der Netflix-Aktie zeigen die "TSMC-Story" auch im US-Markt:
Ein 15%-Rückgang von post-Earnings Hoch und Tief bei nur knapper Verfehlung der Aussichten für das nächste Quartal spricht Bände...
⚖️ Sind einmalige Investment-Markups wirklich nachhaltig?
Investments in Anthropic and SpaceX werden zukünftig keinen großen Anteil der Gesamteinkommens der Hyperscaler ausmachen. Aktuell machen diese Investment-Gewinne bei einigen Unternehmen über 50% der Profite aus:
🐻 Wie sehr diese Investment-Gewinne einbrechen könnten sieht man am Verlauf der SpaceX-Aktie:
Wir stehen nun 45% unter den post-IPO-Hoch. Ich glaube langfristig an eine starke Investment-Story, aber kurzfristig sitzen die meisten Investoren auf Verlusten.
🔥 Goldman Sachs zeigt: Privatanleger-Favoriten fallen in diesem Monat so stark wie seit 2022 nicht mehr:
... und von Ende 2021 bis Mitte 2022 fiel der NAS100 um ca. 28%. Ist dies ein erstes Vorzeichen eines Bärenmarktes?
📅 Auch auf der Makro-Ebene stehen einige wichtige Daten an:
Für Forextrader sind regionale Daten potenzielle Vola-Faktoren. Insbesondere Inflationsdaten und der EZB-Zinsentscheid stehen im Fokus.
Ausführliche Analysen und Kommentare zu all diesen Themen + Mean-Reversion-Tradingchancen in Eurem wöchentlich Wall Street Wochenausblick.
Allen Tradern & Investoren einen erfolgreichen Start in die neue Tradingwoche!
📈💼🌍🚀
– Euer Meikel
Wochenausblick KW30– Fundamental,Makro und Technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW30
Willkommen zum Wochenausblick für die Handelswoche KW30.
Nach einer insgesamt schwächeren Vorwoche rücken die Finanzmärkte nun in eine entscheidende Phase. Während die zweite Quartalsberichtssaison zunehmend Fahrt aufnimmt, bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten der dominante Einflussfaktor auf das Marktgeschehen. Vor allem die Entwicklungen rund um die Straße von Hormus sorgen weiterhin für erhebliche Unsicherheit an den Rohstoff- und Aktienmärkten.
Zusätzlich richtet sich der Blick der Marktteilnehmer in dieser Woche auf den EZB-Zinsentscheid, zahlreiche Einkaufsmanagerindizes (PMIs), wichtige US-Konjunkturdaten sowie auf einige der größten Technologieunternehmen der Welt. Besonders Alphabet, Tesla, Intel und SAP dürften entscheidend dafür sein, ob sich die zuletzt begonnene Korrektur im Technologiesektor fortsetzt oder lediglich eine gesunde Verschnaufpause innerhalb des langfristigen Aufwärtstrends darstellt.
Nachdem die Inflationsdaten in den USA und Europa zuletzt insgesamt positiv überraschten, stellt sich nun die entscheidende Frage, ob dieser Trend trotz wieder steigender Energiepreise Bestand haben wird. Genau hier treffen aktuell Makroökonomie, Geldpolitik und Geopolitik unmittelbar aufeinander.
Für Anleger bedeutet das eine Woche mit mehreren potenziellen Richtungsentscheidungen für Aktien, Anleihen, Öl, den US-Dollar und damit letztlich auch für den DAX.
Agenda
* Geopolitische Lage
* Earnings Season Q2
* Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW30 im Überblick
* EZB-Zinsentscheid
* Märkte & Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX charttechnischer Ausblick
* Fazit
Geopolitische Lage
Auch zu Beginn der KW30 bleibt die Lage im Nahen Osten der größte Unsicherheitsfaktor für die globalen Finanzmärkte.
Der Fokus liegt weiterhin klar auf der Straße von Hormus. Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass sich die Situation bislang keineswegs nachhaltig entspannt hat. Vielmehr bleibt das Risiko einer weiteren Eskalation erhöht. Bereits zuletzt kam es zu deutlich reduziertem Schiffsverkehr, mehreren Tankern mit deaktivierten AIS-Signalen, verstärkter militärischer Präsenz sowie einer zunehmenden Überwachung wichtiger Handelsrouten. Gleichzeitig mehren sich Hinweise darauf, dass auch die Aktivitäten im Roten Meer sowie rund um Bab al-Mandab wieder zunehmen.
Sollte sich diese Entwicklung weiter verschärfen oder sogar zeitweise zu stärkeren Einschränkungen des Schiffsverkehrs führen, hätte dies unmittelbare Auswirkungen auf den globalen Energiemarkt. Bereits in der vergangenen Woche reagierte US Oil mit einem kräftigen Anstieg von rund 14,5 %. Der Markt preist inzwischen wieder deutlich höhere geopolitische Risikoprämien ein.
Für die Kapitalmärkte ist dabei weniger die geopolitische Schlagzeile selbst entscheidend, sondern deren makroökonomische Konsequenz.
Steigende Ölpreise führen unmittelbar zu höheren Energiepreisen. Höhere Energiepreise wirken inflationsfördernd und erschweren den Notenbanken eine weitere Lockerung der Geldpolitik. Dadurch steigen die Wahrscheinlichkeiten für länger anhaltend restriktive Zinssätze beziehungsweise spätere Zinssenkungen. Höhere Zinsen belasten wiederum die Unternehmensbewertungen, insbesondere wachstumsstarke Technologieunternehmen, und führen häufig zu einem Risk-Off-Sentiment an den Finanzmärkten.
Genau diese Kette beobachten Investoren derzeit sehr genau.
Ölpreis ↑ → Inflation ↑ → restriktivere Geldpolitik → höhere Zinsen → Druck auf Risk Assets.
Deshalb bleibt die geopolitische Entwicklung derzeit vermutlich der wichtigste externe Einflussfaktor für sämtliche Anlageklassen.
Neben dem Nahen Osten rückte zuletzt auch der Technologiesektor verstärkt in den Fokus.
Nach der außergewöhnlich starken Rally der vergangenen Monate setzte sich zuletzt eine deutliche Gewinnmitnahme im Halbleitersektor fort. Der Philadelphia Semiconductor Index verzeichnete seine stärkste Wochenkorrektur seit über einem Jahr und befindet sich mittlerweile mehr als 20 % unter seinem Rekordhoch. Viele institutionelle Investoren reduzieren aktuell ihre Gewichtung im KI-Sektor, nachdem die Bewertungen zuvor historisch hohe Niveaus erreicht hatten.
Gleichzeitig verschiebt sich der Fokus innerhalb des KI-Marktes.
Während Nvidia weiterhin der größte Profiteur der weltweiten AI-Infrastruktur bleibt, rückt Apple zunehmend stärker in den Mittelpunkt der Anleger. Hintergrund sind die Fortschritte bei Apple Intelligence sowie die Integration künstlicher Intelligenz in das gesamte Apple-Ökosystem. Investoren bewerten inzwischen weniger den Aufbau eigener Foundation-Modelle, sondern vielmehr Apples Fähigkeit, KI über Hardware, Services und das bestehende Ökosystem zu monetarisieren.
Reuters beschreibt diesen Wandel treffend: Apple wird inzwischen nicht mehr als Nachzügler im KI-Wettlauf gesehen, sondern zunehmend als Unternehmen mit besonders nachhaltigen und profitablen Monetarisierungsmöglichkeiten.
Das bedeutet allerdings keineswegs, dass Nvidia seine Führungsrolle verliert. Vielmehr verbreitert sich der KI-Zyklus zunehmend. Neben Nvidia profitieren inzwischen auch Speicherchip-Hersteller, Halbleiterausrüster sowie weitere Infrastrukturunternehmen von den weltweit steigenden Investitionen in künstliche Intelligenz.
Kurzfristig bleibt dennoch Vorsicht angebracht. Nach der extremen Kursentwicklung der vergangenen Monate scheint sich der Markt aktuell in einer Phase der Neubewertung zu befinden. Gute Unternehmenszahlen allein reichen derzeit oftmals nicht mehr aus, um neue Allzeithochs auszulösen. Stattdessen reagieren Anleger zunehmend sensibel auf hohe Erwartungen, Bewertungen sowie zukünftige Prognosen der Unternehmen.
Gerade deshalb dürfte die nun anstehende Berichtssaison für den Technologiesektor eine entscheidende Rolle für die weitere Entwicklung der US-Indizes spielen.
Earnings Season Q2
Die Berichtssaison zum zweiten Quartal hat insgesamt einen sehr soliden Start hingelegt.
Besonders die großen US-Banken konnten in der vergangenen Woche überwiegend überzeugen und bestätigten erneut die robuste Verfassung des Finanzsektors. Gleichzeitig sorgten ASML sowie TSMC mit starken Quartalszahlen und einem weiterhin positiven KI-Ausblick für wichtige Impulse im Halbleiterbereich.
Dennoch konnten diese starken Ergebnisse die zuletzt zunehmenden Gewinnmitnahmen im Technologiesektor nicht vollständig verhindern. Der Markt befindet sich aktuell in einer Phase, in der nicht mehr allein gute Zahlen ausreichen. Vielmehr müssen Unternehmen die bereits sehr hohen Erwartungen der Investoren übertreffen und gleichzeitig einen überzeugenden Ausblick für die kommenden Quartale liefern.
Genau deshalb dürfte die KW30 eine der wichtigsten Wochen der bisherigen Berichtssaison werden.
Für den deutschen Markt stehen insbesondere die Zahlen von SAP, Deutsche Börse sowie Volkswagen im Mittelpunkt. Vor allem SAP besitzt aufgrund seiner hohen Gewichtung im DAX das Potenzial, den gesamten deutschen Leitindex spürbar zu beeinflussen.
International richtet sich der Fokus dagegen klar auf die großen US-Technologieunternehmen.
Besondere Aufmerksamkeit erhalten Alphabet und Tesla. Alphabet dürfte erneut wichtige Hinweise zur Entwicklung der weltweiten KI-Investitionen liefern, während bei Tesla neben den Fahrzeugauslieferungen insbesondere Aussagen zu Full Self Driving, Robotaxi sowie zukünftigen Wachstumsfeldern im Mittelpunkt stehen.
Ebenso spannend werden die Zahlen von Intel. Nach den zuletzt schwächeren Entwicklungen im klassischen Halbleitergeschäft wird der Markt genau beobachten, ob sich erste Verbesserungen im KI- und Foundry-Geschäft abzeichnen.
Daneben berichten zahlreiche weitere Schwergewichte wie Texas Instruments, ServiceNow, 3M, Capital One, General Motors, Thermo Fisher, RTX, Lockheed Martin, American Express, ExxonMobil oder Volkswagen.
Insgesamt dürfte die Berichtssaison damit zum wichtigsten fundamentalen Kurstreiber der kommenden Handelswoche werden
Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW30 im Überblick
Nachdem die Vorwoche insbesondere durch die Inflationsdaten geprägt wurde, fällt der makroökonomische Kalender in der KW30 insgesamt etwas ruhiger aus. Dennoch stehen mehrere Termine auf der Agenda, die insbesondere für die Zinserwartungen der Notenbanken sowie die Entwicklung an den Aktien- und Anleihemärkten relevant werden könnten.
Der absolute Schwerpunkt der Woche liegt dabei eindeutig auf dem EZB-Zinsentscheid am Donnerstag . Daneben stehen mehrere Einkaufsmanagerindizes (PMIs), die US-Arbeitsmarktdaten in Form der Initial Jobless Claims sowie die US-Rohöllagerbestände im Fokus der Anleger.
Montag
Zum Wochenauftakt werden die deutschen Erzeugerpreise (German Producer Price Index, PPI) veröffentlicht. Die Produzentenpreise gelten als Frühindikator für zukünftige Verbraucherpreise und liefern Hinweise darauf, wie sich der Inflationsdruck innerhalb der Lieferketten entwickelt.
Zusätzlich erscheint in den USA der Conference Board Leading Economic Index (LEI). Dieser Frühindikator fasst mehrere wirtschaftliche Kennzahlen zusammen und soll Hinweise auf die zukünftige Entwicklung der US-Konjunktur liefern. Beide Veröffentlichungen besitzen zwar keinen außergewöhnlich hohen Marktimpact, geben jedoch einen ersten Eindruck über den wirtschaftlichen Zustand zum Wochenbeginn.
Dienstag
Der Dienstag verläuft aus makroökonomischer Sicht vergleichsweise ruhig.
Im Mittelpunkt stehen lediglich einige Reden von EZB-Vertretern, darunter Bundesbankpräsident Joachim Nagel, sowie die wöchentlichen API-Rohöllagerbestände am Abend.
Die API-Daten liefern oftmals bereits einen ersten Hinweis auf die offiziellen US-Rohöllagerbestände, welche am Mittwoch veröffentlicht werden. Aufgrund der aktuell angespannten Lage im Nahen Osten könnte der Ölmarkt auf diese Daten empfindlicher reagieren als gewöhnlich.
Mittwoch
Am Mittwoch richtet sich der Fokus zunächst auf die offiziellen US Crude Oil Inventories.
Gerade vor dem Hintergrund der geopolitischen Spannungen rund um die Straße von Hormus dürften die Lagerbestände diesmal besonders aufmerksam verfolgt werden. Sinkende Lagerbestände bei gleichzeitig eingeschränktem Angebot könnten den Ölpreis zusätzlich unterstützen und damit den Inflationsdruck erneut erhöhen.
Daneben findet die Auktion 20-jähriger US-Staatsanleihen statt, welche Hinweise auf die aktuelle Nachfrage institutioneller Investoren nach langfristigen Staatsanleihen geben kann.
EZB-Zinsentscheid
Der Donnerstag stellt ohne Zweifel den wichtigsten Makrotag der gesamten Handelswoche dar.
Im Mittelpunkt stehen der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank, das Monetary Policy Statement sowie die anschließende Pressekonferenz von EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
Nach aktueller Marktbewertung rechnen rund 92 % aller Marktteilnehmer mit unveränderten Leitzinsen. Lediglich etwa 8 % erwarten überraschend eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte.
Der eigentliche Zinsentscheid gilt damit bereits weitgehend als eingepreist. Viel entscheidender dürfte daher erneut die Kommunikation der EZB werden.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Aussagen zur zukünftigen Inflationsentwicklung, zum wirtschaftlichen Ausblick innerhalb der Eurozone sowie zur weiteren geldpolitischen Strategie in den kommenden Monaten.
Vor allem die sogenannte Forward Guidance dürfte darüber entscheiden, wie sich Anleiherenditen, der Euro sowie europäische Aktien unmittelbar nach dem Entscheid entwickeln .
Interessant ist hierbei insbesondere der Blick auf die zukünftigen Zinserwartungen des Marktes.
Während für die Sitzung im Juli kaum Veränderungen erwartet werden, preisen die Geldmärkte für die September-Sitzung bereits eine Wahrscheinlichkeit von rund 78,6 % für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein.
Für die Sitzung Ende Oktober liegt die höchste Wahrscheinlichkeit aktuell ebenfalls bei einem Zinssatz von 2,50 %, allerdings steigt gleichzeitig bereits die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinsschritte deutlich an.
Bis Dezember erwartet der Markt mittlerweile mehrheitlich einen Einlagensatz von rund 2,75 %, was zeigt, dass Investoren trotz der zuletzt rückläufigen Inflationsdaten weiterhin von einer vergleichsweise restriktiven Geldpolitik ausgehen.
Damit bleibt die Kommunikation der EZB in dieser Woche wahrscheinlich wichtiger als der eigentliche Zinsschritt.
Initial Jobless Claims
Ebenfalls am Donnerstag erscheinen die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.
Diese Daten gelten als einer der aktuellsten Frühindikatoren für den amerikanischen Arbeitsmarkt und werden von der Federal Reserve besonders aufmerksam beobachtet.
Ein weiterhin robuster Arbeitsmarkt würde die Argumentation einer länger restriktiven Geldpolitik unterstützen. Deutlich schwächere Zahlen könnten dagegen erneut Hoffnungen auf zukünftige Zinssenkungen schüren.
EZB-Pressekonferenz
Nur wenige Minuten nach dem Zinsentscheid folgt die Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank.
Historisch betrachtet entstehen die größten Marktbewegungen häufig nicht durch den eigentlichen Zinssatz, sondern durch die Antworten der Notenbank auf Fragen zur zukünftigen Geldpolitik.
Besonders interessant dürfte werden, wie die EZB die zuletzt rückläufige Inflation bewertet und welchen Einfluss die wieder deutlich gestiegenen Energiepreise auf ihre weiteren Entscheidungen haben könnten.
Sollte die EZB einen restriktiveren Ton anschlagen als erwartet, könnte dies kurzfristig Druck auf europäische Aktienmärkte ausüben.
Freitag
Zum Wochenausklang stehen schließlich zahlreiche Einkaufsmanagerindizes aus Europa und den USA im Mittelpunkt.
Veröffentlicht werden unter anderem die HCOB Manufacturing PMI-, Services PMI- sowie Composite PMI-Daten für Deutschland und die Eurozone.
Am Nachmittag folgen anschließend die besonders marktbewegenden S&P Global Manufacturing PMI-, Services PMI- und Composite PMI-Daten für die USA.
Diese Frühindikatoren liefern einen sehr aktuellen Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes sowie des Dienstleistungssektors und besitzen häufig erheblichen Einfluss auf die Zinserwartungen der Märkte.
Abgerundet wird der Handelstag durch die Veröffentlichung der US New Home Sales, welche Rückschlüsse auf die Entwicklung des amerikanischen Immobilienmarktes zulassen.
Inflation, Geldpolitik und aktueller Makroausblick
Bereits in der vergangenen Woche veröffentlichten sowohl die USA als auch die Eurozone überwiegend erfreuliche Inflationsdaten.
In den USA fiel insbesondere der Produzentenpreisindex sowie die Kerninflation insgesamt moderater aus als noch in den Vormonaten. Auch in Europa setzte sich der rückläufige Inflationstrend fort. Die Gesamtinflation sank gegenüber dem Vorjahr auf 2,8 %, während die Kerninflation auf 2,4 % zurückging. Gleichzeitig fiel die monatliche Inflationsrate mit -0,1 % ebenfalls moderat aus.
Diese Entwicklung bestätigt grundsätzlich, dass der Inflationsdruck zuletzt weiter nachgelassen hat.
Dennoch bleibt Vorsicht angebracht.
Die aktuell wieder deutlich steigenden Ölpreise infolge der Eskalation im Nahen Osten könnten in den kommenden Monaten erneut spürbaren Druck auf die Verbraucherpreise ausüben. Energie bleibt einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die Headline-Inflation und könnte den zuletzt positiven Trend teilweise wieder umkehren.
Sowohl die Federal Reserve als auch die Europäische Zentralbank haben in den vergangenen Wochen mehrfach betont, dass ein einzelner positiver Inflationsbericht nicht ausreicht, um den geldpolitischen Kurs grundlegend zu verändern.
Vielmehr benötigen beide Notenbanken mehrere aufeinanderfolgende Datenreihen, welche eine nachhaltige Rückkehr der Inflation in Richtung ihrer Zielmarken bestätigen.
Genau deshalb dürften neben den Inflationsdaten künftig insbesondere die Energiepreise sowie die geopolitische Entwicklung darüber entscheiden, wann erste Zinssenkungen beziehungsweise Lockerungen der Geldpolitik tatsächlich wieder realistischer werden.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt bleibt aktuell der wichtigste makroökonomische Indikator für die Entwicklung der kommenden Wochen.
Nachdem die geopolitische Lage im Nahen Osten erneut eskalierte und sich die Risiken rund um die Straße von Hormus deutlich erhöht haben, verzeichnete US Oil in der vergangenen Handelswoche einen kräftigen Anstieg von rund 14,5 %. Aktuell notiert der WTI-Preis wieder im Bereich von 81,78 US-Dollar und hat damit sämtliche Verluste seit Beginn der Eskalation wieder aufgeholt.
Aus charttechnischer Sicht konnte der Markt den wichtigen Widerstandsbereich um 79 US-Dollar nachhaltig überwinden. Dadurch rücken nun die nächsten Zielzonen in den Fokus. Die erste relevante Widerstandszone befindet sich im Bereich um 84 US-Dollar, wo gleichzeitig das offene Gap aus Mitte Juni verläuft. Darüber folgen die Bereiche um 86 US-Dollar sowie anschließend 88 bis 90 US-Dollar.
Sollte sich die geopolitische Lage weiter verschärfen oder es tatsächlich zu stärkeren Einschränkungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus kommen, halte ich einen weiteren Anstieg in diese Preisregionen für durchaus realistisch.
Makroökonomisch wäre dies allerdings problematisch.
Steigende Ölpreise erhöhen die Energiekosten für Unternehmen und Verbraucher, treiben die Gesamtinflation nach oben und erschweren den Notenbanken eine Lockerung ihrer Geldpolitik. Genau deshalb beobachten Investoren den Ölpreis derzeit fast genauso aufmerksam wie Inflations- oder Arbeitsmarktdaten.
Sollte dagegen eine diplomatische Lösung gefunden werden und sich die Lage im Nahen Osten spürbar entspannen, könnte US Oil wieder unter die Zone um 76,50 US-Dollar zurückfallen. In diesem Fall würden für mich die Bereiche um 72 US-Dollar sowie später sogar 69 US-Dollar wieder in den Fokus rücken. Ein solcher Rückgang wäre gleichzeitig ein deutlich positives Signal für Risk Assets und würde den Inflationsdruck wieder reduzieren.
US-Staatsanleihen
Bei den US-Staatsanleihen zeigte sich in der vergangenen Woche insgesamt ein gemischtes Bild.
Die kurzfristigen Laufzeiten gaben leicht nach, während sich die langfristigen Renditen weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau behaupten konnten. Trotz der zuletzt positiven Inflationsdaten waren bislang kaum nachhaltige Rückgänge bei den langfristigen Renditen zu beobachten.
Genau hierin liegt aktuell eine der wichtigsten Botschaften des Rentenmarktes.
Obwohl sowohl die USA als auch Europa zuletzt rückläufige Inflationszahlen veröffentlichten, preisen die Anleihemärkte bislang keine schnelle geldpolitische Lockerung ein. Vielmehr scheint der Markt davon auszugehen, dass die positiven Inflationsberichte zunächst lediglich eine Momentaufnahme darstellen könnten.
Vor allem die wieder deutlich steigenden Energiepreise sorgen dafür, dass Investoren weiterhin vorsichtig bleiben. Sollte Öl dauerhaft auf einem erhöhten Preisniveau notieren, könnten die kommenden Inflationsberichte wieder stärker ausfallen und damit weitere Zinssenkungen nach hinten verschieben.
Der Rentenmarkt signalisiert damit aktuell deutlich mehr Vorsicht als der reine Blick auf die jüngsten Inflationsdaten vermuten lässt.
US-Dollar (DXY)
Der US-Dollar zeigte sich in der vergangenen Woche etwas schwächer und verlor auf Wochenbasis rund 0,23 %. Hintergrund waren vor allem die insgesamt freundlichen Inflationsdaten aus den USA, welche kurzfristig Hoffnungen auf eine etwas lockerere Geldpolitik unterstützten.
Charttechnisch bleibt der Bereich zwischen 100,50 und 100,60 Punkten jedoch weiterhin eine zentrale Unterstützungszone.
Solange sich der Dollar oberhalb dieser Zone behaupten kann, bleibt eine Erholung in Richtung 101, anschließend 101,50 und später 102 Punkte durchaus möglich.
Sollte der Dollar dagegen nachhaltig unter 100,50 fallen, würden aus charttechnischer Sicht zunächst 100 Punkte und anschließend 99,50 Punkte als nächste Zielbereiche in den Fokus rücken.
Welche Richtung letztendlich eingeschlagen wird, dürfte maßgeblich von der geopolitischen Entwicklung, den anstehenden Konjunkturdaten sowie der Kommunikation der EZB und der Federal Reserve abhängen.
Volatilitätsindex (VIX)
Auch der Volatilitätsindex legte in der vergangenen Woche deutlich zu.
Mit einem Wochenanstieg von rund 26 % stieg der VIX zeitweise bis in den Bereich von 19,5 Punkten und schloss die Woche bei rund 18,8 Punkten.
Der Anstieg verdeutlicht, dass die Unsicherheit unter institutionellen Investoren wieder deutlich zunimmt.
Hierfür gibt es gleich mehrere Gründe:
* Eskalation im Nahen Osten
* steigende Ölpreise
* zunehmende Gewinnmitnahmen im KI- und Halbleitersektor
* Beginn der entscheidenden Phase der Berichtssaison
* EZB-Zinsentscheidung in dieser Woche
Historisch betrachtet führt ein steigender VIX häufig zu höheren täglichen Schwankungen an den Aktienmärkten. Anleger sollten deshalb auch in der KW30 mit einer erhöhten Volatilität rechnen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia verlor in der vergangenen Woche knapp 4 % und schloss bei rund 202,80 US-Dollar.
Nach der außergewöhnlich starken Rally der vergangenen Monate befindet sich die Aktie aktuell in einer gesunden Konsolidierungsphase. Gleichzeitig nimmt der gesamte Halbleitersektor derzeit Gewinne mit, nachdem die Bewertungen zuvor deutlich gestiegen waren.
Für mich bleibt kurzfristig insbesondere die Zone zwischen 198 und 200 US-Dollar entscheidend.
Solange Nvidia diesen Bereich verteidigen kann, bleibt das übergeordnete Aufwärtsbild intakt. Oberhalb dieser Unterstützung liegen die nächsten relevanten Widerstände bei 213, anschließend 217 und später wieder im Bereich der bisherigen Allzeithochs um 230 US-Dollar.
Sollte die Aktie dagegen nachhaltig unter 198 US-Dollar fallen, rücken zunächst 195 und anschließend 190 US-Dollar als nächste Unterstützungsbereiche in den Fokus.
Entscheidend dürfte hierbei insbesondere der weitere Verlauf der Berichtssaison sein. Gute Quartalszahlen allein werden vermutlich nicht ausreichen – vielmehr werden Investoren sehr genau auf den zukünftigen KI-Ausblick der Unternehmen achten.
Bitcoin
Bitcoin zeigte sich zuletzt deutlich robuster als viele Aktienmärkte und konnte die vergangene Woche sogar mit einem leichten Plus von rund 1,5 % abschließen.
Aktuell notiert Bitcoin im Bereich von 64.700 US-Dollar.
Charttechnisch bleibt die Zone zwischen 65.000 und 65.700 US-Dollar weiterhin der wichtigste Widerstandsbereich. Hier verlaufen mehrere markante Hoch- und Tiefpunkte der vergangenen Monate.
Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone könnte den Weg in Richtung 67.000 US-Dollar sowie später 69.000 bis 70.000 US-Dollar freimachen.
Sollte Bitcoin dagegen erneut an diesem Bereich scheitern, bleiben Rücksetzer in Richtung 61.000 beziehungsweise 60.000 US-Dollar durchaus möglich.
Übergeordnet bleibe ich kurzfristig weiterhin vorsichtig, bis dieser zentrale Widerstandsbereich nachhaltig überwunden werden kann.
S&P 500
Auch der S&P 500 musste in der vergangenen Woche eine spürbare Korrektur hinnehmen. Trotz der insgesamt positiven Inflationsdaten aus den USA dominierten letztlich die geopolitischen Risiken sowie die Gewinnmitnahmen im Technologiesektor das Marktgeschehen. Auf Wochenbasis verlor der Index rund 1,63 % und schloss knapp unter der wichtigen Marke von 7.500 Punkten.
Charttechnisch bleibt diese Zone für mich der entscheidende Orientierungspunkt für die kommende Handelswoche.
Kann sich der S&P 500 wieder nachhaltig über 7.500 Punkten etablieren, bleibt das übergeordnete bullische Bild weiterhin intakt. In diesem Fall wären neue Allzeithochs in den kommenden Wochen durchaus denkbar.
Sollte der Index dagegen nachhaltig unter dieser Marke bleiben, rücken zunächst 7.470 Punkte als erste Unterstützung in den Fokus. Darunter folgen 7.396 sowie anschließend 7.356 Punkte als nächste relevante Unterstützungsbereiche.
Trotz der aktuellen Korrektur befindet sich der Markt übergeordnet weiterhin in einer intakten Aufwärtsstruktur. Bislang sehen wir lediglich eine gesunde Konsolidierung innerhalb des langfristigen Aufwärtstrends. Entscheidend wird nun sein, ob die anstehenden Unternehmenszahlen sowie die geopolitische Entwicklung ausreichen, um neues Kaufinteresse zu erzeugen.
Nasdaq
Der Nasdaq verzeichnete in der vergangenen Woche die deutlichste Schwäche unter den großen US-Indizes und verlor rund 3,8 %. Hauptursache hierfür waren die starken Gewinnmitnahmen im Halbleiter- und KI-Sektor.
Besonders wichtig bleibt nun die Unterstützung im Bereich von 28.200 Punkten. Dort verläuft aktuell das übergeordnete Strukturtief der vergangenen Wochen.
Sollte diese Zone in der KW30 unterschritten werden, würde sich das charttechnische Bild zunächst weiter eintrüben. In diesem Fall wäre eine Ausweitung der Korrektur bis in den Bereich von 27.500 Punkten durchaus realistisch.
Gelingt dagegen eine Stabilisierung und ein nachhaltiger Anstieg zurück über 29.000 Punkte, würde sich das kurzfristige Bild wieder deutlich verbessern. Anschließend wären zunächst 29.500 und später auch wieder die psychologisch wichtige Marke von 30.000 Punkten erreichbar.
Die Richtung dürfte in dieser Woche maßgeblich durch die Quartalszahlen von Alphabet, Tesla und Intel bestimmt werden. Gleichzeitig bleibt der Technologiesektor besonders sensibel gegenüber Veränderungen der Zinserwartungen sowie der geopolitischen Lage.
Dow Jones (US30)
Auch der Dow Jones konnte sich dem allgemeinen Risk-Off-Sentiment nicht entziehen und verlor auf Wochensicht rund 1,1 %.
Bemerkenswert ist dabei, dass selbst die überwiegend starken Quartalszahlen der großen US-Banken den Index nicht nachhaltig stützen konnten.
Der Grund hierfür liegt weniger in den Unternehmenszahlen selbst, sondern vielmehr im übergeordneten Marktumfeld. Die geopolitischen Spannungen, steigende Ölpreise sowie die Unsicherheit über den weiteren geldpolitischen Kurs der Notenbanken führten dazu, dass viele Investoren trotz guter Fundamentaldaten ihre Risikoexponierung reduzierten.
Charttechnisch bleibt die Zone um 52.000 Punkte die wichtigste Unterstützung.
Sollte diese unterschritten werden, rücken 51.500 sowie anschließend 51.150 Punkte in den Fokus.
Für eine nachhaltige Verbesserung des kurzfristigen Chartbildes müsste sich der Dow Jones zunächst wieder oberhalb von 52.500 Punkten, idealerweise sogar über 53.000 Punkten, etablieren.
Dafür wären aus meiner Sicht allerdings mehrere Faktoren notwendig: eine Entspannung im Nahen Osten, rückläufige Ölpreise sowie eine insgesamt überzeugende Berichtssaison.
DAX charttechnischer Ausblick
Auch der DAX musste in der vergangenen Woche weiter korrigieren und verlor rund 1,18 %. Der Wochenabschluss erfolgte bei 24.814 Punkten.
Damit schloss der deutsche Leitindex zwar unterhalb der psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Punkten, konnte jedoch die aus meiner Sicht entscheidende Unterstützungszone im Bereich von 24.800 Punkten zunächst verteidigen.
Genau diese Zone bleibt für mich der wichtigste Bereich der kommenden Handelswoche.
Hier verlaufen das Jahreshoch 2025 sowie das markante Monatshoch aus April. Entsprechend dürfte sich hier entscheiden, ob der DAX lediglich eine normale Korrektur innerhalb des langfristigen Aufwärtstrends vollzieht oder ob sich die Abwärtsbewegung zunächst weiter ausdehnt.
Für die KW30 ergeben sich für mich drei mögliche Szenarien:
Szenario 1 (bearish):
Der DAX fällt nachhaltig unter 24.800 Punkte, unterschreitet anschließend das Wochentief der KW29 im Bereich von 24.600 Punkten und setzt seine Korrektur bis zur Schlüsselunterstützung bei 24.500 Punkten fort.
Szenario 2 (neutral):
Der Markt stabilisiert sich zunächst oberhalb von 24.800 Punkten, startet eine technische Gegenbewegung zurück in Richtung 25.000 Punkte, bevor anschließend erneut Verkaufsdruck aufkommt.
Szenario 3 (bullish):
Der DAX gelingt eine nachhaltige Rückeroberung der 25.000 Punkte. Anschließend würde ein Ausbruch über 25.220 Punkte das kurzfristige Chartbild deutlich verbessern und weiteres Potenzial in Richtung 25.500 Punkte eröffnen.
Übergeordnet bleibe ich trotz der laufenden Korrektur weiterhin konstruktiv.
Vom bisherigen Allzeithoch beträgt der Rückgang aktuell rund fünf Prozent. Historisch betrachtet sind Korrekturen zwischen sechs und sieben Prozent innerhalb eines intakten Bullenmarktes keineswegs ungewöhnlich. Solange die zentrale Unterstützungszone im Bereich von 24.500 Punkten verteidigt werden kann, sehe ich den langfristigen Aufwärtstrend weiterhin als intakt an.
Für den DAX werden in dieser Woche insbesondere drei Faktoren entscheidend sein:
* Der EZB-Zinsentscheid inklusive der Pressekonferenz von Christine Lagarde.
* Die Quartalszahlen von SAP, Deutsche Börse und Volkswagen.
* Die weitere Entwicklung im Nahen Osten sowie deren Einfluss auf den Ölpreis.
Fazit
Die Handelswoche KW30 dürfte eine der spannendsten Wochen dieses Sommers werden.
Auf der einen Seite sprechen die zuletzt veröffentlichten Inflationsdaten sowohl in den USA als auch in Europa für eine weitere Entspannung des Preisauftriebs. Auf der anderen Seite sorgt die Eskalation im Nahen Osten wieder für steigende Ölpreise und damit für neue Inflationsrisiken. Genau diese beiden Kräfte dürften die Entwicklung an den Finanzmärkten in den kommenden Tagen maßgeblich bestimmen.
Hinzu kommt eine äußerst wichtige Phase der Berichtssaison. Vor allem die Quartalszahlen von Alphabet, Tesla, Intel und SAP werden zeigen, ob die hohen Bewertungen im Technologie- und KI-Sektor weiterhin gerechtfertigt sind oder ob die jüngste Korrektur zunächst noch weitergeht.
Aus charttechnischer Sicht befinden sich viele Indizes aktuell an entscheidenden Unterstützungszonen. Ob diese verteidigt werden können oder eine größere Korrektur eingeleitet wird, dürfte maßgeblich vom Zusammenspiel aus Geopolitik, Geldpolitik und Unternehmenszahlen abhängen.
Insgesamt bleibe ich übergeordnet weiterhin konstruktiv für die Aktienmärkte. Kurzfristig dürfte die Volatilität jedoch erhöht bleiben, weshalb insbesondere die Reaktionen auf den EZB-Zinsentscheid, die Berichtssaison und die geopolitischen Entwicklungen aufmerksam beobachtet werden sollten.
Keine Anlageberatung – dies stellt ausschließlich meine persönliche Marktanalyse und Einschätzung dar.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start in die Handelswoche KW30 und wie immer stabile Trades.
US100 formt weiterhin ein Top-Pattern mit zeitnahem AusbruchHallo liebe TradingView-Community,
der Nasdaq 100 (US100) zeigt auf dem Daily Chart aktuell ein zunehmend bearishes Bild. Trotz mehrerer Anläufe schafft es der Index nicht, die letzten Hochs bei rund 30.700 Punkten herauszunehmen. Im Gegenteil, mit jedem Versuch entstehen niedrigere Hochs (Lower Highs). Aktuell notiert der Nasdaq bei 28.600 Punkten mit einem letzten Tagesminus von -1,36% und befindet sich damit erneut am kritischen Support.
Die technische Struktur, die sich hier abzeichnet, ist besorgniserregend für die Bullen. Die Kombination aus konstanten Lower Highs und der wiederholt getesteten horizontalen Supportzone bei rund 28.200–28.400 Punkten deutet auf ein Descending Triangle oder alternativ ein Rounded Top hin. Beides bearishe Reversal-Muster nach ausgedehnten Aufwärtsbewegungen. Die abnehmende Kraft der Erholungsversuche zeigt: Die Käufer verlieren zunehmend die Kontrolle.
Der aktuelle Supportbereich fällt exakt mit dem 100er Daily EMA zusammen, was die Zone kurzfristig zur alles entscheidenden Verteidigungslinie macht. Wird sie erneut verteidigt, könnte sich die Konsolidierung fortsetzen. Verliert der Nasdaq jedoch diese Kombination nachhaltig, rücken zwei weitere Ziele auf der Unterseite in den Fokus:
Zunächst die 200er Daily EMA als nächste dynamische Auffangebene, gefolgt vom letzten signifikanten Hoch vor dem Anstieg bei 26.150 Punkten. Diese Zone wäre nicht nur ein klassischer Retest-Level, sondern zeigt im VRVP auch eine solide Volumenbasis, die als robuster Auffangbereich fungieren sollte.
Die Indikatoren untermauern das bearishe Bild klar:
Der MACD (Daily) ist eindeutig bearish gekreuzt, das Histogramm bleibt tiefrot und die Signallinien divergieren weiter nach unten. Das übergeordnete Momentum gehört den Verkäufern. Ein bullisher Crossover ist nicht in Sicht.
Der RSI notiert im schwachen Bereich unterhalb der neutralen 50er-Linie und zeigt anhaltende Marktschwäche. Für eine echte Wende auf Indikatorebene wäre eine deutliche Rückkehr über 55 nötig, wovon der Index aktuell weit entfernt ist.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #30Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 24.828 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar 2026 mit einem neuen Rekordwert angeknüpft. Danach ist der Kurs in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen. Diese wurde im März kurzfristig nach unten verlassen, wobei der Kurs das letzte lokale Tief bei 21.863 Punkten setzte. Dort konnte der Markt den Verkaufsdruck abfangen und in eine Erholungstendenz drehen.
Korrekturimpulse haben sich zuletzt im Bereich der 24.000er-Marke gestützt und den Kurs in Reichweite zu neuen Rekordwerten gehalten. Zunächst fehlte es für weitere Zugewinne an Nachfrage. Erst mit dem Start in den Juli ergab sich eine dynamische Reaktion, die sogar ausreichte, um das Januarhoch herauszunehmen. Bei 25.900 Punkten wurde ein neues Allzeithoch gesetzt. Der Kurs unterlag jedoch direkt aufkommenden Gewinnmitnahmen und gab so weit nach, dass das Vorjahreshoch wieder gefährdet ist. In der vergangenen Woche wurde dieser Bereich deutlich getestet und am Ende konnte auch die runde Marke nicht gehalten werden. Für den Wochenstart am Montag bleibt abzuwarten, ob die 20-Stunden-Linie deckelt oder ein Ausbruch auf den 25.000er-Bereich erfolgt.
Erwartete Tagesspanne: 24.700 bis 24.930
Nächste Widerstände: 25.204 = Vorwochenhoch | 25.507 | 25.900 = Allzeithoch
Wichtige Unterstützungen: 24.771 | 24.651 = Vorwochentief | 24.272
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der DAX im Idealfall eine Stabilisierungsphase ausbilden und am Dienstag die 25.000er-Marke zurückgewinnen. Ein Bruch des Vorjahreshochs würde hingegen für eine nächste Verkaufswelle sorgen und Druck auf den 24.500er-Bereich erwarten lassen.
Erwartete Tagesspanne: 24.780 bis 25.070 alternativ 24.510 bis 24.790
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart ist der DAX-Index von seinem jüngsten Rekordwert bis unter den 50-Tage-Durchschnitt zurückgekommen. Hier könnte sich eine zweite Impulswelle in Richtung des Februartiefs bilden. Lediglich eine sich ausprägende Schiebephase würde ein Ringen um Werte bei 25.200 in den Fokus rücken. Weiteres Erholungsstreben dürfte am Januarhoch begrenzt werden.
Erwartete Wochenspanne: 24.200 bis 25.190
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von der Entwicklung der Kursdynamik und einer möglichen Eskalation der geopolitischen Konfliktlage könnte die Marktstimmung wieder einen deutlichen Dämpfer erhalten. Die 200-Tage-Linie würde in diesem Szenario als Unterstützung wirken und bei einem in der vorausgegangenen Woche zu erwartenden Test Druck auf die 24.000er-Marke abfangen. Daraus wäre eine Gegenbewegung möglich, die eine Wochenspanne zwischen
24.330
und
25.480
abarbeiten könnte.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
DAX🇩🇪 - Ausblick KW30/2026Hallo Trader,
die DAX Short Breakout Idee von letzter Woche ging super auf. Aktuell haben wir auf Stundenbasis noch einen intakten Abwärtstrend. Das heißt vor einem möglichen Long Engagement müsste dieser erst wieder gebrochen werden.
Ich könnte mir also nochmals einen Rücksetzer vorstellen - natürlich kommt es auch stark auf den Ausblick und das Wording bei der EZB Sitzung am Donnerstag an.
Stand Heute bleibe ich flat und warte auf ein passendes Setup
Widerstände:
- All-Time-High
- Bereich bei 25.500
Unterstützungen:
- Tief bei 23.950 - 24.000
- Zone bei 23.000 - 23.100
- Zone rund um 22.200
- Zone bei 21.500
- Runde Marke von 20.000
Happy Pips,
Michael - Team PimYourTrading
Nasdaq🇺🇸 - Ausblick KW30/2025Hallo Trader,
beim Nasdaq sind wir an einer sehr spanennden Zone. Sollte der Support brechen. dürfte es deutlich abwärts gehen. Möglich wäre dann z.b. der Bereich bei 26.700 wo aktuell ein Cluster von 50er Fibo und 200-Tageslinie liegt.
Sollte der Support halten, wäre das natürlich dann ein guter Long Einstieg.
Widerstände:
- Zone ums ATH bei ca 30.700
Unterstützungen:
- Tief bei ca 28.300
- Zone bei 26.200
- Zone bei 24.000
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
SP500🇺🇸 - Ausblick KW30/2025Hallo Trader,
beginnen wir mit dem fundamentalen Ausblick für die kommende Handelswoche.
📊 Fundamentaler Ausblick KW30 (20.07. – 24.07.2026)
In KW30 richtet sich der Blick der Märkte vor allem nach Europa. Mit der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank🇪🇺 am Donnerstag sowie den Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und den USA am Freitag stehen wichtige Impulse für die weitere Entwicklung von Euro, Anleiherenditen und Aktienmärkten bevor.
Der Wochenstart dürfte zunächst ruhig verlaufen, da die japanischen Märkte am Montag aufgrund eines Feiertags geschlossen bleiben. Am Dienstag liefern die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen🇩🇪 einen ersten Hinweis darauf, wie Finanzexperten die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Monaten einschätzen. Nach den zuletzt gemischten Signalen aus der deutschen Wirtschaft könnte eine positive Überraschung den DAX und den Euro kurzfristig unterstützen. Eine erneute Eintrübung würde dagegen zeigen, dass die wirtschaftliche Erholung weiterhin auf unsicheren Beinen steht.
Am Mittwoch folgen die britischen Verbraucherpreise🇬🇧. Die Inflationsentwicklung in Großbritannien bleibt entscheidend für den weiteren Kurs der Bank of England. Parallel dazu könnten die amerikanischen Rohöllagerbestände 🇺🇸für Bewegung beim Ölpreis sorgen.
Der klare Höhepunkt der Woche ist jedoch die Sitzung der EZB 🇪🇺am Donnerstag. Bei ihrer vorherigen Sitzung hatte die Zentralbank die drei Leitzinsen überraschend um jeweils 25 Basispunkte angehoben. Für die kommende Entscheidung erwartet der Markt laut Kalender unveränderte Zinssätze. Gleichzeitig ist die Inflation im Euroraum im Juni von 3,2 auf 2,8 Prozent zurückgegangen. Damit hat sich der Preisdruck zwar abgeschwächt, liegt aber weiterhin oberhalb des mittelfristigen Zwei-Prozent-Ziels der EZB.
Entscheidend dürfte deshalb weniger der eigentliche Zinsentscheid als die Pressekonferenz von Christine Lagarde werden. Anleger werden genau darauf achten, ob die Zinserhöhung aus dem Juni als einmalige Reaktion eingeordnet wird oder ob die EZB bei anhaltendem Inflationsdruck weitere Schritte nach oben offenhält. Signale für eine längere Phase hoher Zinsen könnten den Euro und die europäischen Anleiherenditen stärken, gleichzeitig aber zinssensitive Aktien und den Immobiliensektor belasten. Eine deutlich vorsichtigere Tonlage könnte dagegen für Erleichterung an den Aktienmärkten sorgen. Die geldpolitische Sitzung und die anschließende Pressekonferenz sind offiziell für den 23. Juli angesetzt.
Am Freitag folgt ein umfangreicher Block an Einkaufsmanagerindizes. Die deutschen PMIs für Industrie und Dienstleistungen 🇩🇪zeigen, ob die europäische Konjunktur zum Start des dritten Quartals wieder an Dynamik gewinnt. Besonders der Dienstleistungssektor bleibt wichtig, da die deutsche Industrie weiterhin mit strukturellen und globalen Belastungen kämpft.
Am Nachmittag werden anschließend die US-PMIs 🇺🇸veröffentlicht. Robuste Zahlen würden erneut für eine widerstandsfähige US-Wirtschaft sprechen, könnten aber gleichzeitig die Erwartungen an baldige Zinssenkungen durch die FED dämpfen. Schwache Daten würden dagegen Konjunktursorgen verstärken, gleichzeitig jedoch neue Spekulationen über eine lockerere US-Geldpolitik auslösen. Zusätzlich geben die Verkäufe neuer Häuser Hinweise darauf, wie stark das hohe Zinsniveau weiterhin auf dem amerikanischen Immobilienmarkt lastet.
Die wichtigsten Termine der Woche:
🔹 Dienstag, 11:00 Uhr – ZEW-Konjunkturerwartungen Deutschland 🇩🇪
🔹 Mittwoch, 08:00 Uhr – Verbraucherpreise Großbritannien 🇬🇧
🔹 Mittwoch, 16:30 Uhr – US-Rohöllagerbestände🇺🇸
🔹 Donnerstag, 14:15 Uhr – EZB-Zinsentscheidung 🇪🇺
🔹 Donnerstag, 14:30 Uhr – US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe🇺🇸
🔹 Donnerstag, 14:45 Uhr – Pressekonferenz der EZB 🇪🇺
🔹 Freitag, 09:30 Uhr – Einkaufsmanagerindizes Deutschland 🇩🇪
🔹 Freitag, 15:45 Uhr – Einkaufsmanagerindizes USA 🇺🇸
🔹 Freitag, 16:00 Uhr – Verkäufe neuer Häuser in den USA 🇺🇸
Fazit:
KW30 wird vor allem durch die EZB geprägt. Nach der Zinserhöhung im Juni muss Christine Lagarde erklären, ob Europa vor einer längeren Phase restriktiver Geldpolitik steht oder ob der jüngste Rückgang der Inflation bereits wieder mehr Spielraum schafft. Die anschließenden PMI-Daten werden zeigen, wie gut die Wirtschaft das erhöhte Zinsniveau verkraftet. Für Trader dürfte besonders das Zusammenspiel aus EZB-Kommunikation, Euro-Bewegung und Konjunkturdaten relevant werden. Rund um Donnerstag und Freitag ist daher mit deutlich erhöhter Volatilität zu rechnen.
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Chart SP500🇺🇸
Trotz der extrem positiven Inflationsdaten aus den USA (Werte deutlich niedriger als erwartet), konnte der Markt kein neues ATH ausbilden. Das ist für mich dann erstmal ein negatives Signal - zumal wir auf H1 Basis einen Trendbruch des Long Trends (tieferes Tief) gesehen haben.
Gerade auch im Hinblick auf die nun wieder stark anziehende Ölpreise (Irankonflikt eskaliert wieder), könnten Investoren nun Gewinne vom Tisch nehmen. Ergo würde mich eine Korrektur Richtung Supportzone nicht wundern.
Widerstände
- ATH bei 7600 Punkte
Unterstützungen:
- Tief bei 7240 Punkte
- Zone ums ATH bei ca 7000 Punkten
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
NASDAQ-AnalyseNASDAQ-Analyse
Hinweis: Diese Analyse stellt keine Anlageberatung dar, sondern ausschließlich meine persönliche Einschätzung der aktuellen Marktsituation.
Der NASDAQ hat in den vergangenen beiden Handelstagen deutlich an Dynamik verloren und erstes Abwärtsmomentum aufgebaut. Zwar versucht der Markt aktuell, einen kurzfristigen Aufwärtstrend auszubilden, jedoch stellt sich die entscheidende Frage, ob diese Bewegung ausreicht, um neue Allzeithochs zu erreichen.
Nach meiner Einschätzung ist dies derzeit nicht der Fall. Ich gehe nicht davon aus, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung genügend Stärke besitzt, um den Index nachhaltig über seine bisherigen Höchststände hinauszuführen.
Aus meiner Sicht befindet sich der Markt aktuell im Übergang von der dritten zur vierten Welle innerhalb eines impulsiven Abverkaufs. Entsprechend sehe ich die Möglichkeit, eine Short-Position aufzubauen.
Handelsidee (Chartbasis):
Short-Einstieg: 28.840,9
Take-Profit: 27.438,4
Diese Kursmarken basieren auf den verwendeten Chartdaten. Beim Handel über CFDs oder Futures können die Kursstände aufgrund abweichender Datenquellen leicht variieren. Die genannten Marken sollten daher entsprechend auf die jeweilige Handelsplattform umgerechnet bzw. angepasst werden.
Nach meiner Einschätzung bleibt das Short-Szenario solange favorisiert, bis sich ein neues technisches Setup ergibt oder der Markt eindeutige Signale für eine Trendfortsetzung auf der Oberseite liefert.






















