Wie die Zentralbank wirklich die Märkte Manipuliert Teil 2Der Wechselkurskanal: Die globale Wippe des Geldes
Während sich die bisherigen Kanäle (Zinsen, Cashflow, Investitionen) fast ausschließlich im Inneren einer Volkswirtschaft abspielen, betreten wir jetzt die absolute Königsdisziplin für uns Makro-Trader: den **Wechselkurskanal.
Geldpolitik passiert nämlich nie isoliert in einem Vakuum. Sie findet auf einer globalen Bühne statt, auf der Billionen von Dollar, Euro und Yen jeden Tag rund um den Globus fließen. Und hier gibt es eine simple, eiserne physikalische Regel: Globales Kapital ist wie Wasser, es fließt immer dorthin, wo es den geringsten Widerstand und die höchste Rendite findet.
Die Jagd nach Rendite
Wenn die US-Notenbank (Fed) entscheidet, ihre Leitzinsen aggressiv auf 5% zu erhöhen, während die Europäische Zentralbank (EZB) bei mickrigen 2% herumdümpelt, passiert im Hintergrund sofort etwas extrem Mechanisches: Große institutionelle Investoren, Pensionskassen und Hedgefonds wollen diese höheren, risikolosen Zinsen in den USA haben.
Um aber amerikanische Staatsanleihen (Treasuries) kaufen zu können, müssen sie ihre Euros verkaufen und dafür US-Dollar kaufen. Dieser gigantische Kaufdruck führt unweigerlich zu einer **Aufwertung der Währung* Der US-Dollar wird stark.
Das klingt für das Land mit der starken Währung (in unserem Beispiel die USA) im ersten Moment wie ein absoluter Gewinn. Eine starke Währung fühlt sich an wie ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke. Doch in Wahrheit ist dieser Kanal für eine Volkswirtschaft ein extremes, zweischneidiges Schwert:
Vorteil: Die importierte Deflation (Der Inflations-Killer)
Wenn der Dollar massiv aufwertet, wird die Kaufkraft der Amerikaner im Ausland gigantisch. Alles, was die USA importieren – sei es Elektronik aus China, Autos aus Deutschland oder Rohöl vom Weltmarkt – wird auf einen Schlag deutlich billiger, weil ein einziger starker Dollar jetzt mehr ausländische Güter kaufen kann.
Das ist eine mächtige Waffe der Zentralbank! Durch die starke Währung importiert sich das Land buchstäblich Deflation und drückt die heimische Inflation gewaltig nach unten. Man reicht das Problem der Teuerung einfach an den Rest der Welt weiter.
Nachteil: Die Export-Bremse (Der Wachstums-Killer)
Jetzt kommt die Kehrseite der Medaille. Wenn der US-Dollar für die Amerikaner extrem viel wert ist, bedeutet das im Umkehrschluss, dass amerikanische Produkte für den *Rest der Welt* unfassbar teuer geworden sind.
Wenn ein europäisches Unternehmen amerikanische Software oder Maschinen kaufen will, muss es dafür jetzt ein Vermögen in Euro hinblättern. Die logische Konsequenz? Das europäische Unternehmen kauft woanders. Die internationale Nachfrage nach US-Produkten bricht brutal ein, die heimische Export-Industrie leidet, Unternehmen machen weniger Gewinn und das Wirtschaftswachstum im eigenen Land wird massiv abgewürgt.
Das Fazit für das Trading-Playbook
Der Wechselkurskanal ist also ein makroökonomischer Hebel, der gleichzeitig auf zwei Knöpfe drückt: Er dämpft die Inflation, aber er bremst auch das Wachstum.
Für sehr geschlossene, riesige Binnenmärkte (wie die USA) ist das oft noch verkraftbar. Aber für extrem exportabhängige oder offene Volkswirtschaften wie Deutschland, Japan oder die Schweiz ist dieser Kanal absolut entscheidend. Wenn hier die Währung zu stark wird, erstickt die heimische Industrie.
Wer als Trader versucht, die Weltwirtschaft, Forex-Märkte oder globale Indizes zu handeln, aber den Wechselkurs und die Zinsdifferenzen ignoriert, der schaut nur auf die halbe Maschine. Er sieht das Gaspedal der Zentralbank, aber er übersieht die internationale Kupplung!
Der Kreditkanal: Wenn die Banken den Hahn komplett zudrehen
Wir haben bisher viel darüber gesprochen, wie Zentralbanken den absoluten *Preis* für Geld (den Zins) verändern. Aber es gibt noch eine zweite, viel dunklere Seite der Geldpolitik, die oft brutal unterschätzt wird: den Kreditkanal.
Hier geht es nicht mehr nur um die Frage, wie viel ein Kredit kostet, sondern um eine viel existenziellere Frage: Ist überhaupt noch Kredit verfügbar?
In den Wirtschaftsnachrichten wird meistens nur über Haushalte und Unternehmen geredet, die unter hohen Zinsen leiden. Aber wir dürfen die wichtigsten Akteure in diesem Spiel nicht vergessen: **Die Geschäftsbanken selbst.
Die Angst der Banken
Wenn eine Zentralbank die geldpolitischen Zügel strafft (die Zinsen erhöht und Liquidität aus dem System zieht), geraten die Geschäftsbanken unter extremen Druck. Ihre eigenen Refinanzierungskosten steigen. Gleichzeitig sehen sie, wie die Wirtschaft abkühlt, die Assetpreise (Immobilien, Aktien) fallen und die Gefahr wächst, dass bestehende Kunden ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen können. Die Bilanzrisiken der Banken schießen nach oben.
Was macht ein Banker, wenn die Zeiten gefährlich werden und die Aufsichtsbehörden strenger hinschauen? Er wird extrem konservativ. Er wird selektiv. Er fährt sein eigenes Risiko radikal herunter.
Das führt zu einem Phänomen, das wir Credit Tightening (Kreditverknappung) nennen. Die Banken vergeben einfach weniger Kredite. Und die Kredite, die sie noch vergeben, knüpfen sie an drakonische Bedingungen: Man braucht plötzlich 40% Eigenkapital statt 10% für ein Haus, oder das Unternehmen muss absurd hohe Sicherheiten hinterlegen, um überhaupt noch an frisches Geld zu kommen.
Von "teurem Geld" zu "knappem Geld"
Genau hier liegt der riesige, gefährliche Unterschied für eine Volkswirtschaft.
Eine Wirtschaft kann nämlich massiv leiden und in eine tiefe Rezession abrutschen, selbst wenn der nominelle Leitzins auf dem Papier gar nicht extrem hoch aussieht! Warum? Weil der Zins irrelevant wird, wenn dir niemand mehr Geld leiht.
Stellt euch vor, ein solides Unternehmen ist bereit, auch harte 8% Zinsen für ein neues Projekt zu zahlen, weil das Projekt so gut ist. Aber die Bank sagt: Nein, wir geben dir den Kredit trotzdem nicht, unser Risiko-Budget für dieses Quartal ist voll.
In diesem Moment wird aus Geld ist teurer geworden plötzlich *„Geld ist komplett verschwunden“ Der Hahn ist zu.
Der Kreis schließt sich: Die Verbindung zu Tag 7
Und genau an diesem Punkt schließt sich der makroökonomische Kreis und verbindet unseren heutigen Tag 8 perfekt mit dem, was wir gestern an Tag 7 (Liquidität) gelernt haben.
Wir haben gestern gesagt: Liquidität ist die potenzielle Energie in den Bilanzen, die überhaupt erst neue Kredite und neue Kaufkraft ermöglicht. Der Kreditkanal ist exakt das Ventil für diese Energie!
Wenn der Kreditkanal durch eine straffe Geldpolitik verstopft, kollabiert die Expansion der privaten Bilanzen. Ohne neue Kredite gibt es keine neuen Ausgaben. Ohne neue Ausgaben (Tag 6) gibt es keine Unternehmensgewinne, kein Wachstum (Tag 5) und vor allem keinen Treibstoff mehr für die Aktienmärkte.
Ein ausgetrockneter Kreditkanal ist der absolute Endgegner für jeden Bullenmarkt. Wenn die Banken aufhören, Geld in das System zu pumpen, verhungert die Maschine
Das Trading-Playbook: Ein Zinsentscheid ist kein Ereignis, sondern eine Welle
Für euer Trading ist der wichtigste Punkt:
Ein Zinsentscheid ist kein isolierter News-Event. Er ist der Start einer Übertragungswelle.
Diese Welle läuft zuerst durch Geldmärkte und Anleiherenditen. Dann durch Kreditspreads, Aktienbewertungen, Finanzierungsbedingungen und Wechselkurse. Danach erreicht sie Unternehmen, Haushalte, Investitionen und Konsum. Und erst mit Verzögerung taucht sie voll in Wachstum und Inflation auf.
Deshalb ist es so gefährlich, Geldpolitik nur über die Schlagzeile „Fed erhöht um 25 Basispunkte“ zu betrachten.
Die wahre Frage ist nie nur: Was hat die Zentralbank getan?
Die bessere Frage lautet:
- Welcher Übertragungskanal ist in diesem Zyklus am stärksten?
- Treffen höhere Zinsen vor allem Schuldner über Cashflows?
- Bremsen sie Investitionen?
- Drücken sie Vermögenspreise?
- Stärken sie den Wechselkurs?
- Oder zerstören sie vor allem die Kreditvergabe?
Erst wenn ihr versteht, welcher Kanal gerade dominiert versteht ihr, wie sich die Makro-Maschine wirklich weiterdreht.
Wie die Zins-Welle eure Assets trifft
Für euer Trading ist jetzt der absolut wichtigste Punkt: Ein Zinsentscheid ist kein isoliertes News-Ereignis.
Wenn die Fed die Zinsen um 25 oder 50 Basispunkte anhebt, ist das nur der Stein, der ins Wasser geworfen wird. Was danach passiert, ist eine gewaltige **Schockwelle**, die nacheinander durch alle Anlageklassen rollt. Diese Welle trifft nicht alles gleichzeitig, sondern wandert stufenweise durch das System.
Wenn ihr diese Reihenfolge und die Kanäle versteht, hört ihr auf, blind Nachrichten zu traden, und fangt an, wie ein echter institutioneller Makro-Stratege zu denken. So reagieren die einzelnen Assets, wenn die Zentralbank die Zügel anzieht:
Kurzfristige Anleihen (Das Epizentrum)
Die Welle trifft immer zuerst den Geldmarkt und die Anleihen am ganz kurzen Ende der Zinsstrukturkurve (z. B. 2-jährige Staatsanleihen). Das ist logisch, denn sie sind am engsten an den Leitzins der Zentralbank gebunden. Wenn die Fed sagt "Zinsen hoch", schießen die Renditen dieser Papiere sofort nach oben (und ihre Kurse fallen). Sie sind der Kanarienvogel in der Kohlemine.
Der Forex-Markt (Die Wippe schlägt aus)
Fast zeitgleich, im Millisekunden-Takt, reagiert der Wechselkurskanal. Das Kapital ist gierig und stürzt sich sofort auf die höheren Renditen am kurzen Ende. Wenn der Zinsvorteil in den USA wächst, wird der **US-Dollar massiv aufwerten**. Fremdwährungen wie der Euro, Yen oder auch Schwellenländer-Währungen geraten im Gegenzug stark unter Druck.
Aktien: Tech & Growth
Jetzt erreicht die Welle den Aktienmarkt – und zwar über den Vermögenskanal. Die ersten Opfer einer Zinserhöhung sind fast immer die hoch bewerteten Technologie- und Wachstumsaktien (Growth-Stocks).
Warum? Weil der Wert dieser Unternehmen auf Gewinnen basiert, die weit in der Zukunft liegen. Wenn die Zinsen steigen, werden diese zukünftigen Gewinne durch die Opportunitätskosten viel härter abdiskontiert. Ihre Bewertungen brechen ein. Defensivere Sektoren (wie Versorger oder Konsumgüter) halten sich in dieser Phase oft noch deutlich besser.
Langfristige Anleihen
Interessanterweise reagieren langfristige Anleihen (z. B. 10- oder 30-jährige Staatsanleihen) oft komplett anders, als Anfänger denken. Während die kurzen Zinsen nach oben schießen, bleiben die langen Zinsen manchmal flach oder fallen sogar!
Warum? Weil der Markt schlau ist. Der Anleihemarkt erkennt: *"Oh, die Zentralbank bremst gerade über den Investitions- und Cashflow-Kanal die ganze Maschine ab. Das wird in Zukunft zu einer Rezession und fallender Inflation führen!"* – und preist diese zukünftige Schwäche bereits ein. (Das nennt man eine inverse Zinsstrukturkurve, aber dazu kommen wir an einem anderen Tag).
Rohstoffe & Gold (Das Kollateralschaden-Szenario)
Rohstoffe wie Gold zahlen keine Zinsen. Wenn ihr sichere 5% auf Cash bekommt, wird das Halten von Gold (das 0% Zinsen abwirft) psychologisch und mathematisch extrem teuer. Gleichzeitig werden fast alle Rohstoffe weltweit in US-Dollar gehandelt. Wenn der Dollar (wie in Schritt 2) stark wird, wird Öl oder Kupfer für den Rest der Welt teurer. Die Nachfrage sinkt. Rohstoffe geraten in einer harten Straffungsphase daher massiv unter Druck.
Immobilien & Kredite (Der langsame Tod)
Ganz am Ende der Welle, oft erst Monate später, schlagen der Cashflow- und der Kreditkanal voll in der echten Welt ein. Die Hypothekenzinsen haben sich verdoppelt, die Banken drehen den Hahn zu. Der Immobilienmarkt friert ein, die Preise beginnen zu bröckeln. Unternehmenspleiten steigen an, weil Refinanzierungen scheitern. Genau jetzt bricht das Wirtschaftswachstum (Tag 5) endgültig ein.
Deshalb ist es so gefährlich, Geldpolitik nur über die simple Schlagzeile „Fed erhöht um 25 Basispunkte, das ist bearish für Aktien“ zu betrachten.
Die wahre Frage, die ihr euch vor jedem Trade stellen müsst, lautet nicht: Was hat die Zentralbank getan?
Die bessere Frage lautet: In welchem Übertragungskanal befinden wir uns gerade?
Stecken wir noch im reinen Zins-Schock (Aktien fallen, Dollar steigt)? Oder sind wir schon Monate später in der Phase angelangt, in der der Kreditkanal die Wirtschaft würgt (BIP bricht ein, Deflation droht)?
Erst wenn ihr versteht, wo genau sich die Welle gerade befindet und **welcher Kanal gerade dominiert**, wisst ihr, ob ihr Tech-Aktien shorten, Gold kaufen oder in den Dollar flüchten solltet.
Hausaufgabe
Schaut euch einen der aggressivsten Zinserhöhungszyklen der jüngeren Geschichte an: das Jahr 2022. Die Fed hat die Zinsen in einem unglaublichen Tempo nach oben geprügelt.
Fragt euch dabei nicht nur: „Die Zinsen sind gestiegen.“
Fragt euch stattdessen:
- Was passierte damals im Tech-Sektor (Nasdaq)?
- Wie hat der US-Dollar reagiert?
- Und ab wann haben die Banken angefangen, nervös zu werden?
Schreibt eure Beobachtungen in die Kommentare: **Welcher geldpolitische Kanal hat eurer Meinung nach 2022 den Märkten am meisten wehgetan?*
Marktindizes
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #14Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 22.314 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er Rallye hat der DAX im Januar mit einem neuen Allzeithoch angeknüpft. Danach ist der Kurs zunächst in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen, die mit Bruch der 24.000-Punkte-Marke nach unten verlassen wurde.
In der vergangenen Woche ist der Markt mit einer Kurslücke nach unten schwach gestartet und hat sich am Widerstand im 23.000er-Bereich abgearbeitet. Die zweite Wochenhälfte war von einer Abwärtstendenz geprägt, die im Wochenschluss auf die 22.000er-Marke zielt. Mit Blick auf schwache Vorgaben der US-Indizes dürfte sich zum Wochenstart am Montag auch der heimische Aktienmarkt mit Verkaufsdruck präsentieren, wodurch das Vorwochentief im Spiel bleibt.
Erwartete Tagesspanne: 21.910 bis 22.390
Nächste Widerstände: 22.607 | 23.051 | 23.178 = Vorwochenhoch
Wichtige Unterstützungen: 21.863 = Vorwochentief | 21.800 | 21.500 = Korrekturziel (Gap)
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der Kurs am Dienstag weiteren Verkaufsdruck zeigen. In diesem Fall dürfte der Zielbereich bei 21.500 in Reichweite geraten. Notierungen über 22.000 würden hingegen eine Stabilisierung innerhalb der Vorwochenspanne ermöglichen.
Erwartete Tagesspanne: 21.430 bis 22.080 alternativ 22.040 bis 22.530
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart ist der DAX-Index im Zuge des Iran-Konflikts bis unter die 200-Tage-Linie abgetaucht und hat seine Verluste beschleunigt. Nach Bruch naher Unterstützungen sind vorerst Ziele im Bereich von 21.500 Punkten aktiv. Dort liegen sowohl ein offenes Gap als auch die 50 %-Marke der Vorjahresspanne. Solange sich keine nachhaltige Rückkehr über 24.000 Punkte abzeichnet, die von der Nachrichtenlage gestützt wird, beherrscht Unsicherheit den Markt.
Erwartete Wochenspanne: 21.260 bis 22.670
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von der geopolitischen Konfliktlage und der Kursreaktion im 21.500er-Bereich erwarten wir bei Notierungen unter dem Korrekturziel noch Druck auf die 21.000-Punkte-Marke, woraus sich eine Wochenspanne zwischen
20.800
und
22.150
Punkten ergeben könnte.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
DAX🇩🇪 - Ausblick KW14/2026Hallo Trader,
beim DAX sollte man das Tief der letzten Woche im Auge behalten. Sollte dies brechen, wäre das ein möglicher Short Breakout Trade.
Ansonsten deutet aktuell wirklich noch rein garnichts auf eine Wende gen Norden hin.
Widerstände:
- Zone ums ATH
- Zone bei 24.400 - 24.200
- Zone bei 23.000 - 23.100
Unterstützungen:
- Zone rund um 22.200
- Zone bei 21.500
- Runde Marke von 20.000
Happy Pips,
Michael - Team PimYourTrading
Nasdaq🇺🇸 - Ausblick KW14/2025Hallo Trader,
wir sind beim Nasdaq inzwischen fast 12% gefallen.
Eine Ende scheint noch nicht in Sicht - betracht man die letzten Kerzen. Einzige Option - im Iran zeichnet sich eine Lösung ab.
Sollte der Konflikt andauern (und der Ölpreis hoch bleiben), dürften der aktuelle Support auch direkt brechen.
Dann wäre die nächste unterstützende Zone erst bei ca 21.500 Punkten.
Auf lange Sicht sind das dann natürlich überragende Einstiegsoptionen für alle ETF Sparer... Aber als Trader wäre ich weiterhin eher auf der Short Seite.
Widerstände:
- Zone ums ATH bei 26.200
- Trendlinie auf Tagesbasis
- Zone bei 25.300
- Zone bei 24.000
Unterstützungen:
- Zone um 23.000
- Zone bei 21.500
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
SP500🇺🇸 - Ausblick KW14/2025Hallo Trader,
im Grunde haben wir die gleiche Situation zu letzter Woche - nur charttechnisch eine Ebene tiefer.
📆 Fundamentaler Wochenausblick KW14/2026 (30.03.–03.04.)
Weiterhin dominieren die Entwicklungen im Iran das Marktgeschehen
Die Märkte gehen in die neue Woche mit einer klaren Ausgangslage:
👉 Geopolitik + Energiepreise dominieren aktuell stärker als klassische Konjunkturdaten
Nach den Zentralbankentscheidungen und der Eskalation im Iran-Konflikt hat sich das Marktumfeld deutlich verschoben – weg von Zinssenkungsfantasie hin zu einem Mix aus:
🔥 Inflation (durch Öl)
📉 schwächerem Wachstum
🌍 geopolitischer Unsicherheit
➡️ Ölpreise sind zeitweise über 110 USD gestiegen
➡️ Aktienmärkte sind weiterhin am korrigieren
➡️ Volatilität weiter hoch
Der Grund:
• Weiter Blockade / Störungen in der Straße von Hormus (≈20% globaler Ölfluss)
• Angriffe auf Energieinfrastruktur
• Unsicherheit über Dauer des Konflikts
📊Wichtige Daten der Woche
🔹 Montag
• DE Inflationsdaten (VPI)
• Powell spricht
👉 erster Impuls für Zinserwartungen
🔹 Dienstag (Big Data Day Europa + USA)
• DE Arbeitsmarkt
• EU Inflation
• US Verbrauchervertrauen
• US JOLTS Stellenangebote
👉 Fokus: Arbeitsmarkt + Konsum = Rezessionssignal?
🔹 Mittwoch
• DE & US PMIs
• ADP Beschäftigung
• US ISM Industrie
• US Rohöllager
👉 Kombination aus Wachstum + Energie
🔹 Donnerstag
• US Erstanträge Arbeitslosenhilfe
👉 wichtiger Check nach zuletzt schwächeren Jobdaten
🔹 Freitag (NFP!)
• US Arbeitsmarktbericht
• Arbeitslosenquote
• Löhne
👉 wichtigster Datenpunkt der Woche
🛢 Schlüsselthema: Öl bleibt der Treiber
Der Ölmarkt ist aktuell der wichtigste Makrofaktor:
• Unterbrechung globaler Lieferketten
• Tanker-Störungen
• geopolitische Risikoprämie
➡️ Selbst kurze Entspannung (z. B. Waffenpausen) führen sofort zu Kursbewegungen
➡️ Eskalation → Öl kann weiter stark steigen
Analysten sehen im Extremfall sogar 150–200 USD möglich
👉 Laut IEA handelt es sich um eine der größten Energiekrisen der Geschichte
✅ Fazit
- Die Märkte sind aktuell im Geopolitik-Modus
- Der Iran-Konflikt bleibt der größte Treiber über den Ölpreis
- Gleichzeitig entscheiden Daten (v. a. NFP), ob sich das Bild Richtung
Rezession oder Stabilisierung verschiebt
Ergebnis: Hohe Volatilität bleibt – besonders in USD, Öl, Gold & Indizes
Chart SP500 🇺🇸
Im Grunde das Äquivalent zu letzter Woche - nur eine Support Ebene tiefer. Ob der aktuelle Support hält, ist bei der Freitagskerze auch eher unwahrscheinlich.
Szenario 1:
Die USA können den Iran doch militärisch in die Enge treiben (Lage am Ölmarkt entspannt sich) . Dann sollten die Indizies mit einer Erholung reagieren
Szenario 2:
DIe Lage spitzt sich weiter zu und die Ölpreise ziehen weiter an. DAnn dürfte der SUpport brechen und wir laufen eine weitere Ebene tiefer
Widerstände
- Zone ums ATH bei ca 7000 Punkten
- Zone um 6750
- Tiefs bei 6500
Unterstützungen:
- Tiefs bei 6350
- Zone bei 6150 - 6200
- Zone bei 5770 - 5800
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
DAX Wochenrückblick: Schlüsselzonen im Fokus DAX Wochenrückblick & Ausblick – Schlüsselzonen im Fokus nach volatiler Woche
Die vergangene Handelswoche im DAX war geprägt von erhöhter Volatilität und stark newsgetriebenen Bewegungen. Besonders der Wochenstart hat deutlich gezeigt, wie sensibel der Markt aktuell auf geopolitische Entwicklungen reagiert.
Am Montag kam es zu einem starken bullischen Impuls vom Wochentief im Bereich von 21.860 Punkten bis zur übergeordneten Schlüsselzone bei 23.000 Punkten. Diese Bewegung erfolgte dynamisch und zeigte kurzfristig eine deutliche Rückkehr der Käufer in den Markt.
Im Bereich der 23.000 Punkte ließ die Kaufkraft jedoch spürbar nach. Der Markt wurde dort klar abgelehnt, wodurch es zu einer erneuten Abwärtsbewegung kam. In der Folge fiel der DAX zurück in Richtung der 22.500er Marke.
Allerdings zeigte sich auch hier keine nachhaltige Käuferstärke. Die Erholungen blieben schwach, wodurch der Verkaufsdruck erneut zunahm und der Markt sich weiter in Richtung der 22.000er Schlüsselzone bewegte.
Zum Wochenschluss notierte der DAX schließlich im Bereich von 22.100 Punkten, was weiterhin auf eine vorsichtige Marktstruktur und anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet.
Ausblick auf die kommende Woche(Kurzfassung):
Der Fokus liegt nun klar auf der 22.000er Schlüsselzone sowie dem Wochentief im Bereich von 21.800 Punkten.
Ein entscheidender Faktor bleibt weiterhin die geopolitische Lage rund um den Iran Konflikt. Sollte es über das Wochenende zu einer Deeskalation oder positiven Nachrichten kommen, könnte der Markt am Montag mit einem Gap nach oben eröffnen, gleiches gilt natürlich auch für Shorts bei erneuten Eskalationen.
In diesem bullischen Szenario wären folgende Bewegungen denkbar:
• 22.000 als Support
• Bewegung zurück zur 22.500
• Möglicher erneuter Test der 23.000 Schlüsselzone
Sollten hingegen keine positiven Entwicklungen eintreten oder sich die Lage weiter verschärfen, bleibt der Druck auf der Unterseite bestehen.
In diesem Fall wird besonders entscheidend sein:
• Reaktion bei 22.000
• Reaktion am Wochentief bei 21.800
Sollte das Wochentief bei 21.800 nachhaltig gebrochen werden, sehe ich eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der Bewegung in Richtung:
• 21.700
• 21.500 als nächste übergeordnete Unterstützungszone
Mögliches Szenario: Range-Bildung
Angesichts der aktuellen Unsicherheit ist es zudem gut möglich, dass der DAX kurzfristig eine größere Range ausbildet.
Aktuell erscheint ein Bereich zwischen 21.800 und 23.100 Punkten realistisch, in dem sich der Markt bewegen könnte, bis mehr Klarheit hinsichtlich der geopolitischen Situation entsteht.
Solche Phasen sind häufig geprägt von:
• schnellen Richtungswechseln
• erhöhter Volatilität
• newsgetriebenen Bewegungen
Fazit
Der Markt bleibt aktuell stark von externen Faktoren abhängig.
Geduld und Risikomanagement bleiben daher entscheidend.
Schlüsselzonen für die kommende Woche
Unterseite:
• 22.000
• 21.800
• 21.700
• 21.500
Oberseite:
• 22.500
• 23.000
Die Reaktionen an diesen Bereichen werden entscheidend für die weitere Marktrichtung sein.
Zusätzlich werde ich am Sonntag bzw. spätestens Montagmorgen noch ein weiteres Update mit einem Wochenausblick auf wichtige Wirtschaftsdaten, News und mögliche Volatilitätsereignisse veröffentlichen.
Just Edge. No Signals.
Wie die Zentralbank wirklich die Märkte Manipuliert Teil 1Moin zusammen, willkommen zu Tag 8!
In den letzten Tagen haben wir die großen Bauteile der Makro-Maschine kennengelernt. Wir haben über Wachstum gesprochen, über Inflation und zuletzt über Liquidität. Heute kommt die nächste alles entscheidende Frage:
Wie greift eine Zentralbank eigentlich in diese Maschine ein?
Denn ein Zinsentscheid ist nicht einfach nur eine Zahl, die irgendwo auf einer Pressekonferenz genannt wird. Wenn die Fed oder die Bank of England den Leitzins verändert, dann drücken sie damit nicht auf einen magischen Knopf, der sofort „Inflation runter“ oder „Wachstum hoch“ bedeutet. Was tatsächlich passiert, ist viel spannender: Der Zinsimpuls läuft durch verschiedene Kanäle durch das gesamte Finanzsystem, verändert Verhalten, verschiebt Anreize und drückt am Ende auf Konsum, Investitionen, Kreditvergabe, Vermögenspreise und Wechselkurse.
Genau diesen Prozess nennt man den geldpolitischen **Transmissionsmechanismus**.
Was die Zentralbank wirklich steuert
Aber fangen wir ganz vorne an.
Die Zentralbank kontrolliert in erster Linie einen sehr kurzfristigen Zinssatz. In den USA ist das die Federal Funds Rate. In Großbritannien ist es die Bank Rate. Das ist also nicht „der Zins für alles“, sondern erstmal nur der zentrale Preis für sehr kurzfristiges Geld im Bankensystem.
Aber genau hier beginnt die Kettenreaktion.
Denn dieser Leitzins ist wie der erste Dominostein. Wenn die Zentralbank ihn erhöht, steigen nicht nur irgendwelche abstrakten Sätze in einem Modell. Plötzlich verteuert sich Kredit im ganzen System. Sparen wird attraktiver. Bestehende Schulden werden schwerer tragbar. Vermögenspreise geraten unter Druck. Der Wechselkurs kann sich verschieben. Banken werden vorsichtiger. Unternehmen rechnen Investitionen neu durch. Haushalte verschieben Konsum.
Ein einziger Zinsimpuls wandert also durch die Bilanzen der gesamten Volkswirtschaft.
Und genau deshalb ist Geldpolitik so mächtig: Sie verändert nicht direkt die Wirtschaft, sondern sie verändert die **Bedingungen**, unter denen wirtschaftliche Entscheidungen getroffen werden.
Der Zinskanal: Die Manipulation der wirtschaftlichen Zeitachse
Der direkteste, klassischste und am besten erforschte Weg, wie Geldpolitik in der echten Welt ankommt, ist der Zinskanal.
Wenn die Zentralbank die Zinsen erhöht, verändert sie nicht einfach nur eine abstrakte Zahl auf einem Blatt Papier. Sie greift direkt in die tiefste Psychologie und Mathematik von Konsumenten und Unternehmenslenkern ein. Was hier nämlich wirklich steigt, sind die *realen* Finanzierungskosten (also der Zins bereinigt um die erwartete Inflation). Kredite werden plötzlich schmerzhaft teuer, während Sparen nach jahrelanger Flaute auf einmal wieder attraktiv belohnt wird.
Dadurch wird ein Mechanismus ausgelöst, den Ökonomen **intertemporale Substitution** nennen. Das klingt auf den ersten Blick wie ein trockener Begriff aus einem Sci-Fi-Film, beschreibt aber etwas zutiefst Menschliches: **Die Verschiebung von Ausgaben von heute auf morgen.**
Der psychologische Hebel bei Haushalten
Stellt euch vor, ihr seid ein Haushalt, der überlegt, ein Auto zu finanzieren, ein Haus zu bauen oder die Küche neu zu machen. Bei niedrigen Zinsen lautet die logische Schlussfolgerung: *"Geld ist quasi gratis, die Inflation frisst unsere Ersparnisse sowieso auf – komm, wir machen das direkt heute!"* Die Nachfrage wird massiv in die Gegenwart gezogen.
Wenn die Zinsen aber plötzlich bei 5% stehen, greifen zwei psychologische Kräfte gleichzeitig an:
Der Schmerz der Kreditaufnahme: Die monatliche Rate für den Autokredit oder die Baufinanzierung explodiert. Die Belastung wird zu groß, man rechnet nochmal nach und zuckt zurück.
Die Belohnung des Wartens: Plötzlich gibt es auf dem Festgeldkonto oder mit kurzfristigen Staatsanleihen (T-Bills) wieder sichere 4 oder 5% Rendite. Das Geld auf dem Konto liegen zu lassen, ist plötzlich kein Verlustgeschäft mehr, sondern eine echte Alternative.
Wie stark dieser Effekt ist, messen Ökonomen mit der sogenannten *Elastizität*. Niemand verschiebt den Kauf von Lebensmitteln, weil die Zinsen steigen (niedrige Elastizität). Aber bei großen Anschaffungen wie Immobilien, Autos oder Luxusgütern ist die Bereitschaft, den Kauf um ein bis zwei Jahre in die Zukunft zu verschieben, extrem hoch. Genau hier bricht die Nachfrage als erstes weg.
Und das gilt natürlich nicht nur für Privatleute. Bei Unternehmen ist dieser Kanal sogar noch viel präziser, weil er nicht auf Gefühl, sondern auf purer Mathematik basiert: den Opportunitätskosten.
Jeder Finanzchef (CFO) eines Unternehmens bewertet neue Projekte – sei es eine neue Lagerhalle, eine Software-Umstellung oder die Einstellung neuer Mitarbeiter – anhand der Kapitalkosten. Wenn ein Unternehmen Geld aufnehmen muss, um eine neue Maschine zu leasen, muss diese Maschine deutlich mehr Rendite abwerfen, als der Kredit kostet.
Wenn der Leitzins (und damit der risikolose Zins) bei 0% liegt, sieht ein Projekt, das lächerliche 3% Rendite bringt, immer noch wie ein gutes Geschäft aus. Die Investition wird getätigt, Geld fließt in die Wirtschaft.
Wenn die Zentralbank den Leitzins aber auf 5% anhebt, wird dieses 3%-Projekt über Nacht zu einem Verlustgeschäft. Der CFO streicht es von der Liste.
Viele Investitionen fallen in Hochzinsphasen nicht einmal komplett aus. Sie werden einfach verschoben, in ihrem Volumen verkleinert oder auf Eis gelegt, bis die Kapitalkosten wieder sinken.
Fazit für euer Verständnis
Wenn ihr diesen Mechanismus verinnerlicht habt, versteht ihr das wahre Geheimnis der Geldpolitik: Die Zentralbank verändert nicht nur den absoluten Preis von Geld. Sie verändert den Zeitpunkt wirtschaftlicher Entscheidungen.
Indem sie die Zinsen anhebt, kühlt sie unsere "Wachstums- und Inflations-Maschine" aus Tag 5 und Tag 6 ab, indem sie die heutige Nachfrage buchstäblich in die Zukunft verbannt. Sie manipuliert die wirtschaftliche Zeitachse.
Der Cashflow-Kanal: Wer Schulden hat, blutet zuerst
Während der Zinskanal eher eine Frage der "Zukunftsplanung" ist (Verschiebung von neuen Projekten), kommt jetzt ein Kanal, den viele Analysten an der Oberfläche oft unterschätzen, der aber in der Realität die mit Abstand brutalsten und schnellsten Auswirkungen hat: der Cashflow-Kanal.
Hier geht es nicht mehr um theoretische Opportunitätskosten oder geplante Autokäufe. Hier geht es um bestehende Verbindlichkeiten, um laufende Verträge und um harte, nackte Kontostände am Ende des Monats.
Wenn die Zentralbank die Zinsen anhebt, betrifft das nämlich nicht nur jene, die *neue* Kredite aufnehmen wollen. Es betrifft mit voller Wucht auch all diejenigen, die *bereits* Schulden haben – vor allem dann, wenn ihre Finanzierungen variabel verzinst sind oder in naher Zukunft refinanziert (also verlängert) werden müssen.
Das ist der Moment, an dem Makroökonomie aufhört, eine philosophische Diskussion zu sein, und stattdessen extrem persönlich wird.
Der direkte Angriff auf die Bilanz
Stellt euch einen Haushalt mit einer Hypothek, ein mittelständisches Unternehmen mit einer laufenden Kreditlinie oder einen Hedgefonds mit fremdfinanzierten (gehebelten) Positionen vor. Wenn der Leitzins steigt, passen die Geschäftsbanken ihre Sätze an. Für jeden Schuldner mit variablen Zinsen schießt die monatliche Belastung sofort in die Höhe.
Die Mechanik dahinter ist gnadenlos simpel: Das Einkommen (oder der Umsatz) dieses Akteurs bleibt im besten Fall gleich. Aber plötzlich geht ein viel größerer Prozentsatz dieses Geldes nur noch für den Schuldendienst (Zinszahlungen) an die Bank drauf. Das ist Geld, das aus der Bilanz regelrecht weggesaugt wird.
Das Resultat? Es bleibt schlichtweg weniger freier Cashflow übrig, um in der Wirtschaft Geld auszugeben. Der Haushalt streicht den Urlaub. Das Unternehmen streicht die Weihnachtsfeier oder das Marketing-Budget. Der Hedgefonds muss Positionen abbauen, weil der Margin-Kredit zu teuer wird. Die Liquidität trocknet aus.
Das Systemrisiko: Wie hoch ist der Berg?
Wie stark und wie schnell dieser Cashflow-Kanal in einer Volkswirtschaft zuschlägt, hängt von zwei massiven Variablen ab:
Die absolute Schuldenhöhe
Je höher der Schuldenstand eines wirtschaftlichen Sektors (oder eines ganzen Landes), desto aggressiver und empfindlicher reagiert das System auf jede noch so kleine Zinsänderung. Ein System, das bis zur Halskrause gehebelt ist, hat keinerlei Puffer mehr. In hochverschuldeten Volkswirtschaften wirken Zinserhöhungen daher viel schneller und brutaler als in Systemen mit sauberen, robusten Bilanzen HUST SVB.
Festzins vs. Variabler Zins (Die strukturelle Schwachstelle)
Hier wird es richtig spannend, wenn wir uns die globalen Unterschiede ansehen. Auf Ebene des gesamten Euro-Raums haben im Schnitt etwa 70 Prozent der Haushalte ihre Kredite zu einem festen Zinssatz (auf Jahre hinaus) gesichert. Diese Leute spüren den Zinsanstieg erstmal gar nicht.
Aber die Verteilung ist extrem ungleich: In Deutschland und Frankreich liegt der Anteil der Festzins-Kredite bei fast 90 Prozent. Hier greift der Cashflow-Kanal nur sehr langsam, nämlich erst dann, wenn alte Kredite nach 10 Jahren neu verhandelt werden müssen. In Ländern wie Spanien oder Italien hingegen haben extrem viele Haushalte variabel verzinste Kredite (teilweise haben nur 25% einen Festzins!). Dort schlägt eine Zinserhöhung der EZB innerhalb von wenigen Wochen brutal auf die Konten der Bürger durch.
Der Reichtumstransfer: Geldpolitik ist nie neutral
Ein letzter, extrem wichtiger Punkt für euer Makro-Verständnis: Geldpolitik trifft nicht alle gleich. Sie verteilt Wohlstand, Spielraum und Druck komplett neu über die gesamte Wirtschaft.
Während der Cashflow-Kanal Nettoschuldner (Leute, die mehr Kredite als Ersparnisse haben) buchstäblich ausblutet, werden **Nettosparer** belohnt. Wer keine Schulden hat und auf einem großen Berg Cash sitzt, freut sich über 5% Zinsen auf sein Einlagenkonto. Sein Cashflow steigt sogar an!
Aber weil Nettoschuldner meistens eine viel höhere Neigung haben, ihr Geld sofort wieder in der Wirtschaft auszugeben (Konsum), führt der Entzug ihres Kapitals makroökonomisch am Ende immer zu einer massiven Bremsung der Gesamtwirtschaft.
Der Investitionskanal: Wenn das Kapital zu teuer für die Zukunft wird
Wenn wir uns von den privaten Haushalten abwenden und in die Chefetagen der großen Konzerne blicken, stoßen wir auf den nächsten gewaltigen Hebel der Geldpolitik: den Investitionskanal
Dieser Kanal ist für uns Trader deshalb so extrem wichtig, weil genau hier der unsichtbare Übergang von abstrakten Finanzbedingungen (dem Leitzins) in die handfeste Realwirtschaft (die echte Straße da draußen) stattfindet
Unternehmen investieren nicht einfach wild in die Gegend, weil der CEO morgens mit guter Laune aufwacht oder weil sie zufällig noch Platz auf dem Fabrikgelände haben. Jede Investition – ob eine neue Gigafactory, ein gigantisches Software-Update, ein neuer Maschinenpark oder die Expansion in ein anderes Land – durchläuft eine knallharte mathematische Prüfung der Finanzabteilung.
Die eiserne Regel lautet: Die erwartete Rendite eines Projekts muss zwingend höher sein als die Kapitalkosten. Und diese Kapitalkosten hängen am Ende fast immer wie an einer unsichtbaren Leine am Leitzins der Zentralbank
Die Mathematik des Zins-Hammers
Wenn die Zentralbank den Leitzins anhebt, wird die Hürde für neue Projekte plötzlich brutal hoch. Und zwar aus zwei Gründen
Die direkten Finanzierungskosten (Fremdkapital): Wenn ein Unternehmen einen neuen Kredit aufnehmen muss oder alte Anleihen refinanziert, um eine neue Fabrik zu bauen, schießen die Kosten für dieses geliehene Geld sofort nach oben. Ein Kredit, der gestern noch 2% gekostet hat, kostet heute vielleicht 6%
Die Opportunitätskosten (Eigenkapital): Selbst wenn das Unternehmen riesige Cash-Reserven hat und keinen Kredit braucht, steigt die Hürde! Warum? Weil der CFO sich fragt: „Warum sollte ich Millionen in ein neues Logistikzentrum stecken, das mit viel Stress und Risiko vielleicht 5% Rendite bringt, wenn ich die gleichen Millionen auch völlig risikolos für sichere 4,5% auf das Tagesgeldkonto oder in Staatsanleihen legen kann?
Stellt euch vor, ein Unternehmen rechnet ein neues Expansionsprojekt durch. Bei 0% Zinsen kostet das Kapital fast nichts. Selbst wenn das Projekt am Ende nur mickrige 3% Rendite abwirft, ist es auf dem Papier ein lukratives Geschäft. Der Bagger rollt an, Arbeitsplätze entstehen.
Wenn die Zinsen aber auf 5% schießen, dreht sich die Mathematik schlagartig um. Das 3%-Projekt verbrennt plötzlich aktiv Geld oder ist das Risiko nicht mehr wert. Der CFO zieht die Notbremse
Und das ist keine graue Theorie: Nach den massiven Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank in den letzten zwei Jahren haben deutsche Unternehmen laut Umfragen (z.B. vom ifo Institut) ihre ursprünglich geplanten Investitionen im Durchschnitt um satte 8,4% zusammengekürzt, einfach weil das Zinsniveau zu hoch wurde.
Der Domino-Effekt für die Wirtschaft
Das Absurde an diesem Kanal ist, dass nicht nur das Unternehmen selbst leidet, sondern die gesamte Wertschöpfungskette dahinter in sich zusammenbricht.
Viele Projekte fallen in Hochzinsphasen nicht einmal komplett aus – sie werden einfach verschoben, in ihrem Volumen verkleinert oder auf Eis gelegt, bis das Kapital wieder billiger wird. Aber wenn die Gigafactory nicht oder erst Jahre später gebaut wird, verliert die regionale Baufirma den Auftrag. Die Bauarbeiter machen keine Überstunden mehr und haben weniger Geld in der Tasche. Der Stahllieferant bleibt auf seinem Material sitzen. Die Nachfrage nach Rohstoffen, Maschinen und neuen Krediten bricht massiv ein.
Der Doppel-Bremse in Rezessionen
Besonders gefährlich wird dieser Investitionskanal in ohnehin schon schwachen Phasen oder Rezessionen. Wenn die wirtschaftlichen Aussichten wackeln (das Vertrauen ist im Keller) und *dann* auch noch das Kapital extrem teuer wird, bremst die wirtschaftliche Maschine gleich doppelt. Selbst Unternehmen, die eigentlich expandieren wollen, bekommen oft keine Kredite mehr, weil der Wert ihrer Sicherheiten (z.B. ihrer Immobilien) wegen der hohen Zinsen gefallen ist.
Für euer Trading-Playbook: Der Investitionskanal wirkt immer mit einer Zeitverzögerung (Lag). Der Zins wirkt nicht nur auf die Oberfläche der Märkte, sondern er frisst sich direkt in das zukünftige Wachstumspotenzial (unseren Makro-Motor aus Tag 5) hinein. Wenn Investitionen heute gestoppt werden, fehlt der Wirtschaft morgen die Produktivität
Der Vermögenskanal: Wenn euer Depot entscheidet, wie viel ihr ausgebt
Jetzt kommen wir zu einem geldpolitischen Kanal, den viele von euch im eigenen Alltag absolut intuitiv spüren, ohne dass ihr bisher den hochtrabenden akademischen Namen dafür kanntet: den Wohlstands- oder Vermögenskanal (auf Englisch: *Wealth Effect*).
Wenn Zentralbanken die Zinsen anheben, passiert an den Finanzmärkten meistens sofort etwas sehr Vorhersehbares: Die Bewertungen von Aktien, Anleihen und oft auch von Immobilien fangen an zu sinken.
Warum das so ist? Weil Zinsen in der Finanzwelt wie die physikalische Schwerkraft für Assetpreise wirken. Wenn ihr plötzlich wieder risikolos 5% Zinsen auf dem Tagesgeldkonto oder mit Staatsanleihen bekommt, seid ihr logischerweise nicht mehr bereit, euch mit 3% Dividendenrendite bei Aktien und hohem Kursrisiko abspeisen zu lassen. Um Aktien wieder attraktiv zu machen, müssen ihre Kurse fallen (damit die prozentuale Rendite im Verhältnis wieder stimmt). Gleichzeitig werden zukünftige Unternehmensgewinne bei höheren Zinsen härter "abdiskontiert" – sie sind heute einfach weniger wert.
Aber was hat ein fallender S&P 500 mit der echten Wirtschaft zu tun? Alles.
Das ist der sogenannte Wohlstandseffekt, und er greift direkt in die Psychologie und das Verhalten von Konsumenten und Haushalten ein.
Stellt euch vor, wir haben einen Bullenmarkt. Euer Aktienportfolio markiert neue Allzeithochs, euer Krypto-Wallet explodiert und die Immobilie, die ihr vor fünf Jahren gekauft habt, ist plötzlich auf dem Papier 30% mehr wert. Was passiert in eurem Kopf? **Ihr fühlt euch reich.
Selbst wenn euer ganz normales Monatsgehalt vom Arbeitgeber auf den Cent genau gleich geblieben ist, steigt eure innere Zuversicht massiv an. Weil euer Nettovermögen so gigantisch aussieht, seid ihr plötzlich bereit, das Geld mit beiden Händen auszugeben. Ihr bucht den teuren Urlaub, kauft euch den neuen Wagen, bestellt öfter im Restaurant und spart weniger. Ihr kurbelt als einzelner Haushalt die Gesamtwirtschaft an.
Wenn die Zentralbank jetzt aber die Zinsen anhebt und euer Depot plötzlich 30% unter Wasser ist, passiert das exakte Gegenteil. Das dicke Polster ist weg. Ihr seid auf dem Papier schlagartig ärmer geworden. Die Stimmung kippt sofort ins Defensive. Die Reaktion? Ihr streicht den Urlaub, storniert den Autokauf, fangt an eisern zu sparen und haltet euer Geld zusammen. Die Nachfrage bricht ein.
Die zwei Geschwindigkeiten des Reichtums
Dabei müssen wir in der Makroökonomie zwischen zwei Arten von Vermögen unterscheiden, die völlig unterschiedlich schnell auf die Wirtschaft wirken:
Finanzvermögen (Aktien, ETFs, Anleihen): Das ist der absolute Porsche unter den Kanälen. Finanzvermögen wirkt rasend schnell, weil es extrem liquide ist (siehe unser Tag 7 zur Liquidität!). Ein paar Klicks auf dem Smartphone, und das Portfolio ist verkauft. Wenn die Börse crasht, sehen das die Leute sofort rot auf ihrem Bildschirm, und der Konsum-Schock tritt fast unmittelbar ein.
Immobilienvermögen: Das ist eher der schwere LKW. Der Immobilienmarkt ist träge. Aber für die Gesamtwirtschaft ist er sogar noch viel wichtiger! Wenn Häuserpreise steigen, nehmen Leute in vielen Ländern (besonders in den USA) oft neue Kredite auf ihre bereits abbezahlten Häuser auf (*Home Equity Loans*), um damit Konsum, Autos oder Firmengründungen zu finanzieren. Wenn die Immobilienpreise durch hohe Zinsen aber stagnieren oder fallen, verschwindet diese riesige Kreditfähigkeit komplett. Das System verliert an potenzieller Energie.
Das Geheimnis der Zentralbanken
Deshalb schaut eine Federal Reserve oder eine EZB immer extrem genau auf das, was an der Börse passiert. Wenn die Fed die Märkte nach unten redet, tut sie das nicht, weil sie Mitleid mit eurem Trading-Konto hat oder euch ärgern will.
Sie tut es, weil sie genau weiß: Eure Assetpreise entscheiden direkt darüber, ob ihr morgen konsumiert oder spart. Wenn die Inflation (Tag 6) zu hoch ist, *muss* die Zentralbank euer Vermögen über diesen Kanal absichtlich schrumpfen lassen, damit ihr aufhört, Geld auszugeben und die Wirtschaft abkühlen kann.
Fortsetzung folgt...
NASDAQ100 mit dicker Post zum Ende des Quartals! Vorsicht!Liebe Trader und Investoren,
sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich Willkommen zu einem weiteren Update zum NASDAQ100 Index CFD (NAS100 CFD) von Pepperstone. Ich analysiere den Kontrakt im Tages- und Wochenchart.
Seit meinem letzten Update hat sich die Lage im NASDAQ 100 spürbar eingetrübt. Nun droht ganz dicke Post, da das Quartalsende naht... hold fast!
Charttechnische Einordnung Wochenchart (Chart oben)
Der Tech-Index attackiert die „hohen" Supports bei 23.834 und 23.312 Punkten. Sollten diese Unterstützungen nicht halten, müssen wir die nächst tiefere Zone in den Fokus nehmen. Diese beginnt bei HSD-2 @ 22.226 Punkten und hätte nach unten etwas „Spielraum"...
Auf der Oberseite helfen nur neue Rekordstände...
Candlestick Special Quartalschart (Chart unten)
Der NASDAQ100 - im Chart sehen Sie den Cash Index NDX - könnte per Quartalsultimo ein handfestes Umkehrsignal produzieren. Auch von dieser Analyse gibt es im Moment eher Warnhinweise.
Markttechnische Einordnung Wochenchart (Chart unten)
Die Basisindikatoren machen im Wochenchart jetzt Druck. Die 50-Wochenlinie bei 23.696 Punkten steht zur Disposition. Der RSI geht aktuell klar auf Tauchstation. Der ADX zieht bei sinkenden Notierungen an und signalisiert zunehmenden Verkaufsdruck.
Eine Rückeroberung der 20-Wochenlinie bei rund 25.000 Punkten werte ich konstruktiv.
Volumentechnische Einordnung Tageschart (Chart unten)
In der Volumenanalyse wurde die lower rejection #1 (24.476 > 24.366) nicht mehr gehalten. Aktuell testet der Markt den 2025er-VWAP. Der nächste tiefere Support in Form einer VWAP-Projektion wartet dann erst bei rund 21.800 Zählern.
Nur ein schneller und beherzter Sprint über 24.366 Punkte hilft dem NAS100 ein wenig aus der Klemme.
Im Fazit...
...könnte der Tech-Index per Ende März ernst machen, das gezeigte Bearish Engulfing triggern und das Doppeltop im Wochenchart bestätigen. Es steht Spitz auf Knopf!
Meiner Einschätzung nach hilft dem Markt nur ein schneller und klarer Konter, der den NAS100 schnell wieder in die aktuelle Value Area zurück bringt.
Bleiben Sie konsequent bei der Technik!
Ich freue mich über Kommentare und Diskussionen zu dieser Analyse.
Bitte achten Sie auf ein solides Positions- und Risikomanagement.
Wenn Ihnen die Idee gefällt, geben Sie uns für diese Analyse bitte einen Boost und folgen Sie uns, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße,
Thomas Jansen
DAX Update – 22.500 gebrochen, nächste Schlüsselzone im FokusDAX Update – 22.500 gebrochen, nächste Schlüsselzone im Fokus
Die 22.500er Marke wurde im 4H-Chart nun nachhaltig nach unten durchbrochen. Gleichzeitig hat sich die Lage im Nahost-Konflikt weiterhin nicht beruhigt (nach 4 Wochen) und wir befinden uns zusätzlich am Monatsende, ein Zeitraum, der erfahrungsgemäß durch Rebalancing und erhöhte Volatilität geprägt ist. Insgesamt spricht dieses Umfeld aktuell für einen möglichen stärkeren Short Impuls.
Kurzfristig kann ich mir dennoch gut vorstellen, dass wir die 22.500 nochmals von unten anlaufen. Allerdings diesmal nicht mehr als Support, sondern als Widerstand. Sollte dieser Bereich halten, wäre eine Fortsetzung in Richtung der nächsten entscheidenden Schlüsselzone bei 22.000 Punkten möglich.
Ein erneuter Test des Tiefs bei etwa 21.850 halte ich nach Bruch der Schlüsselzone für wahrscheinlich.
Dort bleibt besonders abzuwarten, wie der Markt reagiert. Sollte auch dieser Bereich keinen Halt bieten, bleibt das übergeordnete Bild weiterhin bearish, wodurch sogar Bewegungen in Richtung 21.500 nicht ausgeschlossen sind.
Trotz des bearishen Szenarios bleibe ich bei Shorts aktuell sehr vorsichtig. Situationen wie am Montag, dem 23. März, bei denen der DAX innerhalb weniger Minuten um rund 5 % aufgrund positiver News ansteigt, sind in der aktuellen Marktphase jederzeit möglich, vorallem übers Wochenende.
Daher gilt weiterhin:
Geduld bewahren, nicht hinterherjagen und sowohl bei Shorts als auch bei Longs vorsichtig agieren. Besonders am Freitag sollte man zusätzlich aufpassen, nicht die Gewinne der gesamten Woche durch unnötige Trades wieder abzugeben.
Bleibt geduldig und schützt euer Kapital!
Für weitere Updates folgt mir auf X
Just Edge. No Signals.
DAX offenbart Korrekturziele für die neue Woche #13Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 22.396 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er Rallye hat der DAX im Januar mit einem neuen Allzeithoch angeknüpft. Danach ist der Kurs zunächst in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen, die mit Bruch der 24.000-Punkte-Marke nach unten verlassen wurde.
In der vergangenen Woche ist der Markt moderat gestartet, kurzfristiger Erholungsdrang wurde aber im 24.000er-Bereich zurückgewiesen. Die zweite Wochenhälfte war dann von Verkaufsdruck geprägt, der neben nahen Unterstützungen auch zum Bruch der 23.000er-Marke führte. Mit Blick auf den Wochenschluss nah am Tief und weitere Verluste in der Nachbörse wäre bis zum Wochenstart am Montag abzuwarten, ob sich über das Wochenende eine Entspannung der politischen Weltlage abzeichnet. Anderenfalls dürfte der Kurs weiter nachgeben.
Erwartete Tagesspanne: 21.980 bis 22.430
Nächste Widerstände: 22.607 | 23.051 | 23.476 | 23.957 = Vorwochenhoch
Wichtige Unterstützungen: 22.369 = Vorwochentief | 21.800 | 21.500 = Korrekturziel (Gap)
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der Kurs am Dienstag erste Anzeichen einer Stabilisierung zeigen. Einer kurzen Gegenbewegung dürfte jedoch weiterer Verkaufsdruck folgen. Lediglich eine überraschende Entspannung der Nachrichtenlage würde zu einer Erholung in den Bereich der 23.500 Indexpunkte führen.
Erwartete Tagesspanne: 22.050 bis 22.680 alternativ 21.730 bis 22.180
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart ist der DAX-Index im Zuge des Iran-Konflikts bis unter die 200-Tage-Linie abgetaucht und hat seine Verluste beschleunigt. Nach Bruch naher Unterstützungen sind vorerst Ziele im Bereich von 21.500 Punkten aktiv. Dort liegt sowohl ein offenes Gap als auch die 50 %-Marke der Vorjahresspanne. Solange sich keine nachhaltige Rückkehr über 24.000 Punkte abzeichnet, die von der Nachrichtenlage gestützt wird, beherrscht Unsicherheit den Markt.
Erwartete Wochenspanne: 21.380 bis 22.830
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von der geopolitischen Konfliktlage und der Kursreaktion am Korrekturziel erwarten wir eine Gegenbewegung mit Re-Test der 23.000-Punkte-Marke, woraus sich eine Wochenspanne zwischen
23.150
und
21.660
Punkten ergeben könnte.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Freitag, den 27.03.2026Na da hat Trump wohl mal wieder noch ein paar Dollar zum Abend gebraucht..
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: unter 22800 negativ
Tendenz: abwärts unter 22800, darüber Chance zur 23000 und 23300
Grundstimmung: leicht negativ
Auch wenn man die Bewegung vom Mittwoch als bullishe Flagge werten musste, hatte ich ihn unterhalb der 22900 eher nach unten angezählt mit jeder roten Stundenkerze die er liefert. 22650 / 22640 sollte dann nochmal ein schöner Bereich sein um sich nach oben zu aktivieren. Würde ihm das aber nicht gelingen und er dann durch fallen, wäre dann erst wieder 22235 / 22200 interessant gewesen. Um das zu vermeiden, brauchten wir einen direkten erneuten Angriff über 23000. Gerade oberhalb der 23100 wären dann 23300 und 23450 dran gewesen. So die Zusammenfassung von gestern.
Und da unser Dax ganztägig unter der 22900 blieb, verwunderte nicht, dass wir 22650 / 22640 erreichten und uns sogar mal drunter schon probierten, wenn auch noch nicht nachhaltig erfolgreich. Da wusste wohl schon jemand wieder vorher, dass noch ein kleiner Pump anstand und positionierte sich derartig, dass uns die Bewegung unten raus kaum in Gang kam. Da aber diese Rettungskerze mit den News zum ersten Mal auch kräftig wieder eingetreten wurde, würde ich zum Freitag erstmal weiter den Plan beibehalten und ihn unter 22900 weiter runter anzählen und insbesondere unterhalb der 22640 / 22650 dann wirklich auch schon auf 22235 / 22200 zählen mit Zwischenstopp um 22380 / 22350.
Um das zu verhindern gilt eigentlich das gleiche wie am Vortag. Er müsste halt einfach mal nach oben eine Bewegung aus Eigenkraft heraus gestanden bekommen und nicht immer nur durch Trump hochgepumpt werden und sich dann doch wieder fallen lassen. Rüber über die 22900 wäre schon mal ein Anfang, dann auch über 23000 halten und durch zur 23200 und 23300, das wäre der Programmablauf einer bullishen Route. Er muss es nur halt machen und Stärke demonstrieren. Abseits punktueller nachrichtengetragener Versuche klappte das zuletzt aber eher weniger. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 20790 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26410 sowie der GV1VTU KO 28010.
Fazit: Auch zum Donnerstag hat sich unser Dax nicht mit Ruhm bekleckert und ohne Trumps Rückendeckung nicht mal die 22800 geschafft rauszunehmen, da war schon fast auffällig, dass Trumps News-Kerze dann doch recht schnell wieder zusammen fiel dieses Mal. Ich würde daher unterhalb von 22900 auch weiter erstmal den Blick nach unten richten und insbesondere unter 22650 / 22640 dann weiter 22235 / 22200 anpeilen mit Zwischenstation bei 22380 / 22350. Für bullishere Szenarien bräuchte er einfach etwas mehr Standkraft über die 22800 drüber, an der 22900 vorbei zur 23000 und die dann stehen, dann wären auch 23200 / 23300 nochmal machbar, muss er aber eben auch erstmal angehen. Und abseits der News-Kerzen tat sich unser Dax dabei dann doch schwer zuletzt.
DAX Recap 26.03.2026, 22.500 Punkte Marke bleibt entscheidend!DAX Recap 26.03.2026, 22.500 Punkte Marke bleibt entscheidend!
Der DAX hat wie erwartet nach der 23.000 Ablehnung weiter nach unten reagiert und heute den Bereich um 22.544 erreicht. Aktuell sehen wir eine erste Stabilisierung.
Wichtig:
Die 22.500er Marke wurde bisher nicht nachhaltig gebrochen. Solange wir darüber schließen, bleibt ein kurzfristiger Rebound möglich.
Ich bin jedoch weiterhin extrem Vorsichtig mit Longs, da bisher keine Anzeichen von Stärke sichtbar ist und die 22.500 Punkte Marke noch nicht angetestet wurde.
Trotzdem bleibt die Struktur bearish unter 23.000.
Szenario:
* Rebound möglich über 22.500
* Short-Bias unter 23.000
* Schlusskurs unter 22.500 + Struktur Low = weitere Schwäche und neuer short Impuls.
Geduld bleibt aktuell entscheidend.
Just Edge. No Signals.
Nasdaq Richtung 22000 Punkte !Das Ascending Triangle wurde nach unten aufgelöst – ein klares Zeichen für kurzfristige Schwäche.
Unterhalb des ehemaligen Widerstands bildet sich aktuell ein symmetrisches Dreieck. Der Kurs ist zuvor gefallen und konsolidiert nun innerhalb dieser Struktur, wobei die Bewegung bislang eher nach unten fortgesetzt wird.
Die 13er EMA fungiert dabei als dynamischer Widerstand und drückt den Kurs immer wieder nach unten. Auch die 50er EMA verstärkt diesen Abwärtsdruck zusätzlich.
Solange diese Struktur bestehen bleibt, liegt das nächste relevante Kursziel im Bereich der 800er EMA.
Tagesprognose DAX 26.03.2026Marktanalyse & Trading-Insights
Ziel: Ich teile meine strukturierte, präzise und praxisnahe Marktbetrachtung, damit du deine Handelsentscheidungen auf einer fundierten Basis reflektieren und weiterentwickeln kannst.
In diesem Beitrag findest du meine persönliche Sicht auf den Markt: Marktstruktur, Orderflow und relevante Points of Interest. Nutze die Analyse, um mitzudenken, dein Setup zu prüfen und mögliche Trade-Setups im Kontext deines eigenen Plans zu bewerten.
Prüfe, ob die Analyse mit deinem HTF → MTF → LTF-Narrativ übereinstimmt. Markiere mögliche POIs und vergleiche sie mit deiner Trading Checkliste.
Haftungsausschluss
Alle Inhalte dienen ausschließlich der Ausbildung und Orientierung im Trading. Sie stellen keine Finanz-, Investitions- oder Handelsempfehlung dar, sondern geben meine persönliche Analyse und Interpretation wieder. Handle stets eigenverantwortlich und mit Bedacht; berücksichtige dein Risiko- und Money-Management.
23.000 Punkte Marke wurde abgelehnt, Retracement wahrscheinlich.Gestern hatte ich darauf hingewiesen, dass der Markt über 23.000 Punkten schließen muss, um weitere Long Impulse zu liefern.
Der DAX hat das nicht geschafft und wurde von der 23.000 Marke abgelehnt.
Wichtige Takeaways:
- An solchen Zonen ist Geduld das wichtigste
- Oft ist kein Trade der beste Trade
- Regel Nummer 1 sollte immer sein, dein Kapital zu beschützen und risiko zu minimieren.
Ich warte auf weitere reaktionen an 22.500, sollten wir nachhaltig unter 22.500 schließen sehe ich den Markt strukturell mittelfristig weiter short.
Um sauber Long handeln zu können brauchen wir einen Schlusskurs über 23.000 Punkten.
Folge mir auf X, um nichts zu verpassen.
Just Edge. No Signals.
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Donnerstag, den 26.03.2026Zum Mittwoch hat unser Dax wieder zur inneren Ruhe gefunden, zuletzt knallte uns Trump dann aber immer gehörig eine um die Ohren, da dürfte wohl ein spannender Donnerstag bevor stehen.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: unter 22800 negativ
Tendenz: seitwärts zwischen 23200 und 22380
Grundstimmung: leicht negativ
Zum Dienstag war unser Dax in der unteren Hälfte der erwarteten Spanne hin und her gelaufen und sollte es zum Mittwoch mal in der oberen versuchen. Würde er sich über 22800 halten und die 23000 überwinden, wäre denkbar gewesen, dass wir dann oben mal 23300 und 23450 austesten. Ich rechnete allerdings oben mit ähnlichem Abstoß-Verhalten wie bei der 22380 unten am Dienstag. Um da den Impuls bullish weiter zu spielen sollte er die Bereiche schon einfach direkt überrennen. Würde er aber das eben nicht packen und schon daran scheitern die 23000 zu überwinden, waren unterhalb von 22800 dann erneut 22720, 22600, 22500, 22440 und auch 22380 / 22360 zu erwarten. So die Zusammenfassung von gestern.
Und naja, so richtig Bock hatte er nicht und scheiterte schon daran die 23000 da nachhaltig zu überwinden. Mit jedem erneute Versuch drüber zu kommen zog er sich weiter nach unten zurück. Nun kann man das als bullishe Flagge werten und ihm oberhalb von 23100 dann nochmal ein Erreichen von 23300 und 23450 zu sprechen, aber die muss er halt auch erst brechen und sich über 23100 oben rausdrücken. Schafft er das nicht, wird es sonst unten nochmal wacklig am Donnerstag.
Ich würde ihm daher unterhalb von 22900 einfach auf jede rote Stundenkerze hin einen Kurs Richtung 22650 / 22640 mitgeben. Dort hätte er nochmal eine gute Chance sich nach oben zu aktivieren um die Flagge dann von hinten nochmal in Gang zu bringen. Scheitert er dann aber eben genau an diesen Versuchen sich nach oben wieder aufzubauen und würgt das alles einfach nur ab, dann würde ich unterhalb von 22650 / 22640 sogar nochmal eine 22235 / 22200 zum Donnerstag sehen. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 20790 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26410 sowie der GV1VTU KO 28010.
Fazit: Am Mittwoch hat sich unser Dax nun in der oberen Hälfte probiert, kam aber schon an der 23000 kaum weiter. Auch wenn man das durchaus als bullishe Flagge werten kann, würde ihn unterhalb der 22900 eher nach unten anzählen mit jeder roten Stundenkerze die er liefert. 22650 / 22640 wäre dann nochmal ein schöner Bereich um sich nach oben zu aktivieren. Gelingt ihm das aber nicht und er fällt durch, wäre dann erst wieder 22235 / 22200 interessant. Will er das also vermeiden, bräuchten wir zum Donnerstag einen direkten erneuten Angriff über 23000. Gerade oberhalb der 23100 wären dann 23300 und 23450 mal dran, auch wenn ich ja nach wie vor den Verdacht häge, dass er sich dort auch nur wieder runter dreht und eben nicht einfach bullish durch steigt, wie er es müsste für bullishen Konter oben raus auf Tagesebene.
Paar Worte zum DAXTrotz allen Unkenrufen melde ich mich seit geraumer Zeit wieder mal zum DAX.
Der DAX hat am 20.03. die Unterkante des Broadening TOP durchbrochen. Tags darauf eine Kerze, die - ohne an massive Manipulation zu denken - kaum möglich ist. Dann ein Doci mit ellenlangen Legs. Und Heute wieder ein Doci an der lilanen MoB Marke. Es stehen 3 GAPS (grün) und 1 GAP (grau) im Raum. Weiterhin eine MoB Marke (rot) bei 23.954. Diese rote MoB Marke ist für mich die Scheidelinie zwischen den Bären und den Bullen. Über der Linie wirds wieder bullisch, solange der DaX darunter tanzt, bleibe ich bärisch. Meine Fibo-Projektion beginnt am 18.03. Das GAP 23.161-23.500 wurde am Montag angetastet - mehr nicht Es folgte gleich ein Rücklauf, der dann Heute wieder mit einem UP-GAP und dem bereits an der lilanen MoB Marke endende Doci beendet wurde. Alle die LONG gehen wollen sollten erst mal abwarten, ob das DOWN GAP 23.161-23.500 geschlossen wird. Alles andere wäre HaraKiri. Der Weg zur Scheidelinie ist dann trotzdem noch weit genug. Ich bleibe im Moment seitwärts und warte auf ein klares Signal. GOOD LUCK!!!!!
DAX große Entscheidung bei 23.000 Punkten23.000 ist aktuell ein wichtiger Bereich.
Ich bin bullisch wenn:
- Der Markt über 23.000 Punkte Marke schließt (Auf H4, besser D1)
- Die Verhandlungen zwischen USA und IRAN nicht zerstört werden
- Keine neuen Fundamentalen Eskalationen um den Nahen Osten.
Wenn wir über 23.000 schließen sehe ich eine weitere Long Bewegung auf 23.500 realistisch, wenn das Momentum sehr gut ist und die Lage mit dem Öl-Preis und dem Iran/USA deeskaliert sehe ich mittelfristig die 24.000 Punkte.
Ablehnung von 23.000 Punkten (kein Schlusskurs drüber) = Pullback möglich zurück auf 22.500
Nur Marktlogik — keine Signale.
Just Edge. No Signals.
DAX Monatschart–Innenstab signalisiert mögliche Welle-4-Korrekur**DAX Monatschart – Innenstab signalisiert mögliche Welle-4-Korrektur**
Im Monatschart des DAX zeigt sich nach dem starken Aufwärtstrend der letzten Jahre eine potenzielle Umkehrstruktur. Im Bereich des jüngsten Hochs hat sich ein **Innenstab mit Fehlausbruch nach oben** gebildet – ein Muster, das häufig nahe größerer Wendepunkte auftritt.
Aus Elliott-Wellen-Sicht könnte der Markt die **Welle (3)** bereits abgeschlossen haben und nun in eine **Welle (4) Korrektur** übergehen.
Mögliche Zielbereiche dieser Korrektur liegen im Bereich der Fibonacci-Retracements der letzten Aufwärtsbewegung:
• **38,2 % – ca. 20.300 Punkte**
• **50 % – ca. 18.600 Punkte**
• **61,8 % – ca. 17.070 Punkte**
Diese Zone überschneidet sich zudem mit früheren Strukturlevels und könnte daher als **Unterstützungsbereich** fungieren.
Langfristig bleibt der übergeordnete Trend weiterhin aufwärtsgerichtet. Sollte sich die Korrektur in diesem Bereich stabilisieren, wäre anschließend eine Fortsetzung des Trends in Richtung einer möglichen **Welle (5)** denkbar.
nas100 4h
Markt ist klar im Abwärtstrend
Kurs liegt unter der EMA 200 → bearish Kontext
SMA 50 zeigt stark nach unten → kurzfristiger Trend ebenfalls schwach
Letzter Move: starker Selloff und technische Gegenbewegung (Pullback)
aktuell eher in einer Erholung innerhalb eines Abwärtstrends, nicht in einem neuen Aufwärtstrend.
nach Breakdown / Momentum
vermutlich etwas spät (nach starker Bewegung)
Aktuelle Situation
höhere Tiefs (kurzfristig bullish)
kämpft sich Richtung:
EMA 200 (wichtiger Widerstand)
horizontale Zone ~24.600–24.700
RSI:
kommt aus überverkauftem Bereich → bullish Erholung
ATR:
hoch , Volatilität bleibt stark
Entry 24710
SL24850
TP 23400
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Mittwoch, den 25.03.2026Zum Dienstag konnte unser Dax nun wieder etwas aufatmen, auch wenn es erst recht kurz vor Schluss kam.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: unter 22800 negativ
Tendenz: seitwärts zwischen 23200 und 22380
Grundstimmung: leicht negativ
Zum Dienstag solle unser nun zeigen, ob er wie schon so oft aus dem März-Verfall einen neuen Aufwärtsimpuls nähren will, dafür sollte er zum Dienstag zügig die 23200 überwinden und sich durch die 23300 und 23450 durchkämpfen um oben 23700 und 23800 dann ins Visier zu nehmen. Eher hingegen hatte ich erwartet, dass er sich schon an sowas wie 23300 dann deutlicher einen Zahn ausbeißt und immer wieder zur 23000 / 22800 zurück kommt. Unten vermutlich genauso, da auch 22500, 22440 und 22380 / 22360 noch als Supports in der Lage wären uns direkt erstmal in die 22800 / 23000 zurückzuschicken. Da müsste er schon dynamisch unter die 22235 zurück um sich seine Türe unten raus wieder aufzureißen. So die Zusammenfassung von gestern.
Nach Trendfortsetzung des Aufwärtsimpulses sah das zum Dienstag nun nicht aus, auch wenn es wirklich auch kein Beinbruch war. Es war eben genau das vermutete hin- und hergeschaukel bis runter an die 22380 / 22360 und zurück zur 22800 / 23000. Denkbar wäre nun, dass es unser Dax am Mittwoch mal oberhalb davon probiert. Was nun unten 22440 und 22380 / 22360 waren, sind oben dann 23300 und 23450. Sollte er unser Dax über die 23000 schaffen würde ich dann eben die 23300 mal anzählen und vermute fast, dass die schon voll und ganz reicht und gar nicht so leicht erreichbar wird wie es aktuell wirkt. Der wird wohl schon auf dem Weg dahin deutlichere Probleme bekommen sich über der 23000 zu halten. Sollte er aber unerwarteter Weise volle Pulle durchziehen, wäre das dann positiv anzurechnen.
Sehen wir ihn aber nicht einmal über der 23000 notieren und einfach nur weiter zur Seite hampeln unter 22800, sollte man vorerst ein weiteres Abklappern der Bereiche um 22720, 22600, 22500, 22440 und 22380 / 22360. Kritisch wird dann nach wie vor erst ein dynamischer Rückfall unter die 22235 / 22200. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 20790 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26410 sowie der GV1VTU KO 28010.
Fazit: Zum Dienstag hat sich unser Dax erstmal weiter ruhig zur Seite gehalten und ist in der unteren Hälfte der erwarteten Spanne zwischen 22380 und 22800 hin und her gelaufen. Schafft er es am Mittwoch nun sich über 22800 zu halten und die 23000 zu überwinden wäre denkbar, dass wir dann oben mal 23300 und 23450 austesten. Rechne allerdings mit ähnlichem Verhalten wie bei der 22380 vom Dienstag. Um da den Impuls bullish weiter zu spielen müsste er solche Bereiche halt einfach nach oben überrennen. Macht er aber weder das eine noch das andere und scheitert schon daran die 23000 zu überwinden, würde ich unterhalb von 22800 auch erneut dann mit Anlaufen von 22720, 22600, 22500, 22440 und auch 22380 / 22360 rechnen.
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Dienstag, den 24.03.2026Na da hat sich unser Dax nun aber seine Nebelgranate direkt ins Gesicht gehalten und ist einfach blind wieder nach oben zurückgesprungen
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: unter 22800 negativ
Tendenz: seitwärts zwischen 23200 / 22800
Grundstimmung: leicht negativ
Am Freitag hatte unser Dax schon gut überhitzt und sollte daher zum Montag mal etwas abkühlen sollen. Dafür war oberhalb von 22235 dann gut Raum bis in die ersten Ziele bei 22360 / 22380, 22450 und 22500, die richtig leckere große Umkehrzone sollte dann aber erst bei 22800 / 23000 kommen. Zuvor sollte unser Dax sogar nochmal in die 22000 stechen das würde ihm nichts abtun, sofern er sich zügig über 22235 zurück hebt. Würde er aber einfach nur Schwäche zeigen und alles abwürgen was irgendwie nach oben Anlauf nimmt, wäre unten die Gap-Kante bei 21730 dann noch ganz interessant, sowie die Gapclose-Niveaus darunter bei 21440 und 21300. So die Zusammenfassung von gestern.
Und unser Dax stach unten die 22000 noch an, scheiterte dann aber daran neue Tagestiefs unter die 8 Uhr Spitze zu setzen und dann ging alles doch recht schnell und auch kaum brauchbar handelbar, als sich unser Dax dann binnen 5 Minuten bis hoch in die Zielzone bei 22800 / 23000 schoss und da dann auch nach etwas Gekreisel zur Ruhe kam. Die Überhitzung wäre damit erstmal wieder abgebaut und der Rücklauf an die alten Tiefs vollzogen. Nun muss unser Dax zeigen, ob er das gleich als Impuls nehmen möchte um da weiter steil rauszuarbeiten. Dann würde er nämlich zum Dienstag zügig über die 23200 ansteigen, 23300 direkt durchlaufen und über 23450 und 23600 dann weiter Richtung 23800 vorarbeiten.
Hat er aber keinen Bock sich hier schon festzulegen oder in Optimismus zu verfallen, würde er ein neues Hoch über 23200 vermutlich um 23300 wieder so deutlich abverkaufen, dass er dann auch nur wieder in der 23860 / 22800 landet und das gilt dann unten sogar genauso. Sollte er unter die 22580iger Tiefs nochmal drunter schieben, würde ich dann auch nur erwarten, dass er von 22500, 22440 oder gar 22380 dann gar ebenso nur wieder zurückgezerrt wird in die 22800 / 22860 hinein. Da müsste schon so viel Druck reinkommen und ihn unter 22235 zurück pressen um da unten wieder weitere Ziele aufzureißen. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 20790 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26410 sowie der GV1VTU KO 28010.
Fazit: Die erwarte Abkühlung ist unserem Dax zum Montag wohl erstmal gelungen, der Zielbereich bei 22800 / 23000 dabei erreicht. Nun muss er zeigen, ob er wie schon so oft aus dem März-Verfall einen neuen Aufwärtsimpuls nähren will, dafür müsste er zum Dienstag nun zügig die 23200 überwinden und sich durch die 23300 und 23450 durchkämpfen um oben 23700 und 23800 dann ins Visier zu nehmen. Eher erwarten würde ich aber, dass er sich schon an sowas wie 23300 dann deutlicher einen Zahn ausbeißt und immer wieder zur 23000 / 22800 zurück kommt. Unten vermutlich genauso, da auch 22500, 22440 und 22380 / 22360 noch als Supports in der Lage wären uns direkt erstmal in die 22800 / 23000 zurückzuschicken, um die wir im Kern vermutlich einfach den ganzen Dienstag auch erstmal noch weiter herum kreiseln. Da müsste er schon dynamisch unter die 22235 zurück um sich seine Türe unten raus wieder aufzureißen.






















