Nasdaq🇺🇸 - Ausblick KW28/2025Hallo Trader,
beim Nasdaq sieht es meiner Meinung nach ähnlich aus, wie beim SP500. Es fehlt aktuell etwas der Impuls und ich erwarte für die kommende Woche weiter eine Bewegung innerhalb der Range zwischen Support - und Widerstandszone.
Ergo ergibt sich kein klares (longterm) Setup.
Widerstände:
- Zone ums ATH bei ca 30.700
Unterstützungen:
- Tief bei ca 28.300
- Zone bei 26.200
- Zone bei 24.000
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
Marktindizes
SP500🇺🇸 - Ausblick KW28/2025Hallo Trader,
beginnen wir mit den fundamentalen Daten.
📊 Fundamentaler Ausblick KW28 (06.07. – 10.07.2026)
Nach der ereignisreichen Vorwoche mit dem US-Arbeitsmarktbericht und dem verlängerten US-Wochenende dürfte KW28 etwas ruhiger starten. Dennoch stehen einige wichtige Konjunktur- und Notenbanktermine auf dem Kalender, die Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs liefern könnten. Im Fokus stehen vor allem das FOMC-Sitzungsprotokoll, der US-Dienstleistungssektor sowie neue Daten zur Inflation in Deutschland.
Die Märkte werden zunächst verarbeiten, wie die starken US-Arbeitsmarktdaten aus der Vorwoche den weiteren Zinspfad der FED beeinflussen. Sollten die Beschäftigungszahlen erneut die Robustheit der US-Wirtschaft bestätigt haben, dürfte die Notenbank ihren vorsichtigen Kurs beibehalten. Entsprechend werden Anleger nun verstärkt nach Hinweisen suchen, wann die erste Zinssenkung tatsächlich realistisch werden könnte.
Bereits am Montag stehen mit den Einkaufsmanagerindizes für den US-Dienstleistungssektor zwei wichtige Frühindikatoren auf dem Programm. Sowohl der S&P Global PMI als auch der ISM Services Index geben Aufschluss darüber, wie sich der größte Wirtschaftssektor der USA entwickelt. Bleiben die Werte auf einem hohen Niveau, würde dies die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft erneut unterstreichen.
Am Mittwoch richtet sich der Blick zunächst nach Neuseeland, wo die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ)🇳🇿 über den Leitzins entscheidet. Deutlich wichtiger für die Finanzmärkte wird jedoch am Abend die Veröffentlichung des FOMC-Sitzungsprotokolls🇺🇸. Investoren werden jedes Detail analysieren, um Hinweise darauf zu erhalten, wie geschlossen die Mitglieder der US-Notenbank auftreten und welche Faktoren künftig über Zinssenkungen oder eine längere Phase hoher Zinsen entscheiden könnten.
Am Donnerstag folgen die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Verkäufe bestehender Häuser. Gerade der Immobilienmarkt reagiert besonders sensibel auf das aktuelle Zinsniveau und liefert wichtige Hinweise auf die Auswirkungen der restriktiven Geldpolitik.
Zum Wochenausklang stehen schließlich die deutschen Inflationsdaten auf dem Programm. Nachdem die Inflation zuletzt deutlich zurückgegangen ist, werden Anleger genau beobachten, ob sich dieser Trend fortsetzt. Schwächere Inflationszahlen könnten die EZB in ihrem Lockerungskurs bestätigen, während überraschend höhere Werte neue Unsicherheit in die Zinserwartungen bringen würden.
Die wichtigsten Termine der Woche:
🔹 Montag 15:45 Uhr – US S&P Global PMI Dienstleistungen 🇺🇸
🔹 Montag 16:00 Uhr – ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen (USA) 🇺🇸
🔹 Mittwoch 04:00 Uhr – Zinsentscheidung der RBNZ 🇳🇿
🔹 Mittwoch 16:30 Uhr – US Rohöllagerbestände 🇺🇸
🔹 Mittwoch 20:00 Uhr – FOMC-Sitzungsprotokoll (Minutes) 🇺🇸
🔹 Donnerstag 14:30 Uhr – US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe 🇺🇸
🔹 Donnerstag 16:00 Uhr – Verkäufe bestehender Häuser (USA) 🇺🇸
🔹 Freitag 08:00 Uhr – Verbraucherpreise (VPI) Deutschland 🇩🇪
Fazit:
Auch wenn KW28 weniger Datenhighlights bietet als die Vorwochen, könnte insbesondere das FOMC-Protokoll für neue Impulse sorgen. Nach den jüngsten Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten werden Anleger genau darauf achten, wie die FED die aktuelle Wirtschaftslage intern bewertet. Gleichzeitig liefern die ISM-Daten und der Immobilienmarkt weitere Hinweise auf die Stärke der US-Konjunktur, während die deutschen Inflationszahlen Rückschlüsse auf den weiteren Kurs der EZB zulassen. Insgesamt dürfte die Woche etwas ruhiger verlaufen – einzelne Ereignisse haben aber durchaus das Potenzial, die Zinserwartungen und damit auch die Märkte kurzfristig zu bewegen.
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Chart SP500🇺🇸
Nach der Korrektur bis zum Support bewegen wir uns nun in einer Range zwischen 7600 und 7200. Aktuell fehlt mir etwas der Impuls, um nach oben hin auszubrechen. Ich könnte mir somit durchaus vorstellen, dass wir uns weiter innerhalb dieser Range bewegen, bis wir z.b. auf geopolitischer Ebene (Iran) einen Durchbruch sehen.
Widerstände
- ATH bei 7600 Punkte
Unterstützungen:
- Tief bei 7240 Punkte
- Zone ums ATH bei ca 7000 Punkten
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
Pullback-Trading im DAX-Universum – Teil 3Relative Stärke nach IBD-Logik: Wie man echte Leader von durchschnittlichen Aktien unterscheidet
Im zweiten Teil dieser Serie ging es um den Stage-2-Aufwärtstrend.
Die wichtigste Aussage war:
Ein Pullback ist nur dann interessant, wenn er innerhalb eines intakten Aufwärtstrends entsteht.
Doch ein Aufwärtstrend allein reicht nicht aus.
Gerade im DAX-Universum – also DAX, MDAX, SDAX und TecDAX – gibt es viele Aktien, die zwar technisch in Ordnung aussehen, aber trotzdem keine echten Leader sind.
Deshalb brauchen wir einen zweiten wichtigen Filter:
Relative Stärke.
Relative Stärke hilft uns zu erkennen, welche Aktien besser laufen als der Markt, welche Werte institutionelle Nachfrage zeigen könnten und welche Aktien nur durchschnittlich mit dem Gesamtmarkt mitschwimmen.
Die Grundidee lautet:
Nicht die billigsten Aktien suchen.
Nicht die bekanntesten Aktien kaufen.
Sondern die stärksten Aktien identifizieren.
Denn die besten Pullback-Setups entstehen meistens nicht in schwachen Aktien.
Sie entstehen in Aktien, die bereits vorher gezeigt haben, dass Käufer bereit sind, höhere Preise zu bezahlen.
1. WAS BEDEUTET RELATIVE STÄRKE?
Relative Stärke bedeutet vereinfacht:
Eine Aktie entwickelt sich besser als ihr Vergleichsmarkt.
Für deutsche Aktien kann dieser Vergleichsmarkt zum Beispiel sein:
DAX
MDAX
SDAX
TecDAX
ein Sektorindex
oder ein breiter Benchmark aus dem deutschen Aktienmarkt
Eine Aktie zeigt relative Stärke, wenn sie zum Beispiel:
steigt, während der Markt seitwärts läuft
kaum fällt, während der Markt korrigiert
schneller neue Hochs erreicht als der Gesamtmarkt
oberhalb wichtiger Durchschnitte bleibt, während viele andere Aktien diese brechen
nach Rücksetzern schneller wieder gekauft wird
nahe am Jahreshoch bleibt, obwohl der Markt unter Druck steht
Relative Stärke bedeutet also nicht einfach, dass eine Aktie steigt.
Sie bedeutet:
Die Aktie verhält sich besser als ihr Umfeld.
Und genau das ist für Pullback-Trader entscheidend.
2. WARUM RELATIVE STÄRKE SO WICHTIG IST
Viele Trader machen den Fehler, Aktien zu kaufen, weil sie stark gefallen sind.
Die Argumentation lautet oft:
Die Aktie war früher viel höher.
Die Aktie ist jetzt günstiger.
Die Aktie muss sich doch irgendwann erholen.
Der Rücksetzer ist bestimmt eine Chance.
Das kann funktionieren.
Aber es ist nicht die Logik eines hochwertigen Pullback-Trades.
Ein Minervini-inspirierter Pullback beginnt nicht mit Schwäche, sondern mit Stärke.
Wir suchen Aktien, die bereits beweisen, dass Nachfrage vorhanden ist.
Relative Stärke zeigt uns, wo Kapital bevorzugt hinfließt.
Wenn eine Aktie aus dem MDAX steigt, während der MDAX seitwärts läuft, ist das ein Hinweis auf Stärke.
Wenn eine TecDAX-Aktie nahe am Hoch bleibt, während der TecDAX korrigiert, ist das ebenfalls interessant.
Wenn eine DAX-Aktie neue Hochs markiert, obwohl viele andere DAX-Werte schwach sind, sollte man aufmerksam werden.
Relative Stärke ist deshalb ein Filter für Leadership.
Sie hilft uns, echte Marktführer von durchschnittlichen Mitläufern zu unterscheiden.
3. RELATIVE STÄRKE IST NICHT DASSELBE WIE RSI
Ein wichtiger Punkt:
Relative Stärke ist nicht automatisch der RSI.
Der RSI misst, ob eine Aktie kurzfristig überkauft oder überverkauft ist.
Relative Stärke im Sinne dieser Serie meint etwas anderes:
Wie stark verhält sich eine Aktie im Vergleich zu ihrem Markt oder Benchmark?
Eine Aktie kann einen hohen RSI haben und trotzdem kein echter Leader sein.
Umgekehrt kann eine Aktie in einem gesunden Aufwärtstrend konsolidieren, ohne kurzfristig stark überkauft zu sein, aber trotzdem relative Stärke zeigen.
Für Pullback-Trading interessiert mich vor allem:
hält sich die Aktie besser als der Markt?
bleibt sie näher am Hoch?
fällt sie weniger stark?
erholt sie sich schneller?
bildet sie höhere Tiefs, während der Markt schwach bleibt?
zeigt sie neue Hochs vor dem Index?
Das ist eine andere Denkweise als klassisches Überkauft-/Überverkauft-Trading.
Wir wollen nicht automatisch verkaufen, nur weil eine Aktie stark ist.
Und wir wollen nicht automatisch kaufen, nur weil eine Aktie gefallen ist.
Wir wollen Stärke erkennen – und dann auf eine kontrollierte Einstiegschance warten.
4. DIE IBD-INSPIRIERTE RELATIVE-STÄRKE-METHODIK
Für meine Analyse nutze ich eine IBD-inspirierte Näherung der relativen Stärke.
Dabei wird nicht nur eine einzige Performance-Periode betrachtet.
Stattdessen werden mehrere Zeiträume kombiniert:
40 % = Performance der letzten 3 Monate
20 % = Performance der letzten 6 Monate
20 % = Performance der letzten 9 Monate
20 % = Performance der letzten 12 Monate
Als Formel:
RS Score =
0,40 × Performance 3M
+ 0,20 × Performance 6M
+ 0,20 × Performance 9M
+ 0,20 × Performance 12M
Der Vorteil dieser Methode:
Die jüngere Kursentwicklung wird stärker gewichtet, aber die längere Entwicklung wird nicht komplett ignoriert.
Das passt sehr gut zum Pullback-Trading.
Warum?
Weil wir Aktien suchen, die jetzt Stärke zeigen, aber nicht nur durch eine kurzfristige Bewegung auffallen.
Eine Aktie, die in den letzten 3 Monaten stark war, aber auch über 6, 9 und 12 Monate solide aussieht, ist oft interessanter als eine Aktie, die nur kurzfristig nach einem Absturz hochspringt.
Wichtig:
Das ist keine exakte Nachbildung des offiziellen IBD RS Ratings.
Es ist eine praktische, IBD-inspirierte Näherung für die eigene Chartanalyse auf TradingView.
5. WARUM DIE JÜNGERE PERFORMANCE STÄRKER GEWICHTET WIRD
Die Gewichtung von 40 % auf die letzten 3 Monate ist besonders wichtig.
Denn im Trading interessiert uns nicht nur, welche Aktie vor einem Jahr stark war.
Uns interessiert, welche Aktie jetzt vom Markt bevorzugt wird.
Eine Aktie kann früher ein Leader gewesen sein, aber heute bereits Schwäche zeigen.
Umgekehrt kann eine Aktie gerade erst beginnen, relative Stärke aufzubauen.
Durch die stärkere Gewichtung der 3-Monats-Performance erkennt man solche Veränderungen schneller.
Die 6-, 9- und 12-Monats-Performance sorgen gleichzeitig dafür, dass die Analyse nicht zu kurzfristig wird.
So entsteht ein ausgewogener Blick:
kurzfristige Stärke zählt stärker
mittelfristige Stärke bleibt wichtig
langfristige Entwicklung wird berücksichtigt
kurzfristige Zufallsbewegungen werden etwas geglättet
Für Pullback-Trader ist das hilfreich, weil wir keine alten Geschichten kaufen wollen.
Wir suchen aktuelle Leadership.
6. MEIN TRADINGVIEW-INDIKATOR: DAX UNIVERSE IBD-STYLE RELATIVE STRENGTH
Um diese Methodik im Chart sichtbar zu machen, habe ich einen eigenen TradingView-Indikator entwickelt:
DAX Universe IBD-Style Relative Strength
Der Indikator berechnet zunächst den gewichteten RS Score der jeweiligen Aktie.
Danach vergleicht er diesen Score mit einem gleichgewichteten Benchmark aus:
DAX
MDAX
SDAX
TecDAX
Dadurch entsteht ein breiter Vergleichsmaßstab für deutsche Aktien.
Die Idee dahinter:
Eine Aktie soll nicht nur besser laufen als ein einzelner Index.
Sie soll besser laufen als das breitere deutsche Aktienuniversum.
TradingView-Link zum Indikator:
7. WIE DER INDIKATOR INTERPRETIERT WIRD
Der Indikator zeigt eine Relative-Stärke-Linie gegenüber dem DAX-Universum.
Die einfache Interpretation:
Linie über 0
Die Aktie ist auf Basis der gewichteten 3-, 6-, 9- und 12-Monats-Performance stärker als der Benchmark aus DAX, MDAX, SDAX und TecDAX.
Das ist ein Hinweis auf relative Stärke.
Linie unter 0
Die Aktie ist schwächer als der Benchmark.
Das ist ein Hinweis auf relative Schwäche.
Solche Aktien sind für Pullback-Trading weniger interessant, solange sich die Struktur nicht verbessert.
Linie über ihrem gleitenden Durchschnitt
Die relative Stärke verbessert sich.
Das kann ein frühes Zeichen sein, dass eine Aktie wieder Aufmerksamkeit verdient.
Linie unter ihrem gleitenden Durchschnitt
Die relative Stärke schwächt sich ab.
Das ist besonders dann ein Warnsignal, wenn gleichzeitig der Kurs unter wichtige gleitende Durchschnitte fällt.
8. DER INDIKATOR IST EIN FILTER, KEIN KAUFSIGNAL
Wichtig ist:
Der DAX Universe IBD-Style Relative Strength Indikator ist kein eigenständiges Kaufsignal.
Er sagt nicht:
Jetzt kaufen.
Er sagt nur:
Diese Aktie läuft stärker oder schwächer als das DAX-Universum.
Das ist ein großer Unterschied.
Für meine Pullback-Analyse nutze ich den Indikator als Filter.
Er hilft mir, die richtigen Aktien auf die Watchlist zu setzen.
Der eigentliche Einstieg entsteht erst später durch:
Stage-2-Struktur
konstruktiven Pullback
abnehmenden Verkaufsdruck
enger werdende Tagesranges
klaren Pivot
definierten Stop
sinnvolles Chance-Risiko-Verhältnis
Relative Stärke bringt die Aktie auf die Watchlist.
Der Pullback liefert die Chance.
Der Pivot entscheidet über den Einstieg.
9. EIN EINFACHES BEISPIEL
Angenommen, das DAX-Universum entwickelt sich über mehrere Monate nur mäßig.
Der DAX läuft seitwärts.
Der MDAX bleibt schwach.
Der SDAX korrigiert.
Der TecDAX zeigt nur leichte Erholung.
Eine bestimmte Aktie steigt in diesem Umfeld jedoch deutlich stärker.
Über 3 Monate liegt sie klar vorne.
Über 6 Monate bleibt sie stabil stark.
Über 9 und 12 Monate zeigt sie ebenfalls eine positive Entwicklung.
Der gewichtete RS Score dieser Aktie liegt damit über dem Benchmark.
Was sagt uns das?
Es sagt uns nicht, dass die Aktie sofort gekauft werden muss.
Aber es sagt uns:
Diese Aktie zeigt Leadership.
Sie wird vom Markt stärker nachgefragt als viele andere deutsche Aktien.
Sie bleibt auf relativer Basis attraktiv.
Sie könnte bei einem kontrollierten Pullback ein interessanter Kandidat werden.
Wenn diese Aktie danach einen engen Rücksetzer bildet, das Volumen abnimmt und ein kleiner Pivot entsteht, kann daraus ein hochwertiges Setup werden.
Der entscheidende Punkt ist:
Die Aktie wird nicht interessant, weil sie gefallen ist.
Sie wird interessant, weil sie vorher stärker war als der Markt.
10. WORAN MAN RELATIVE STÄRKE IM CHART ERKENNT
Relative Stärke lässt sich auch ohne Indikator erkennen.
Typische Zeichen sind:
Aktie nahe am 52-Wochen-Hoch
Index noch deutlich unter seinem Hoch
Aktie oberhalb der 50-Tage-Linie
Markt unter oder nahe der 50-Tage-Linie
Aktie macht höhere Tiefs
Markt macht tiefere Tiefs
Aktie fällt im Pullback weniger stark
Aktie erholt sich schneller nach Marktschwäche
Aktie bricht vor dem Index auf neue Hochs aus
Rücksetzer werden schnell gekauft
Der IBD-Style RS Indikator macht diese Beobachtung zusätzlich sichtbar.
Er hilft mir, den subjektiven Eindruck aus dem Chart mit einer systematischeren Messung zu ergänzen.
Besonders stark ist eine Aktie, wenn sie während einer allgemeinen Marktkorrektur kaum nachgibt und der RS Indikator stabil bleibt oder sogar steigt.
Solche Aktien gehören auf die Watchlist.
Nicht zwingend sofort ins Depot.
Aber auf die Watchlist.
11. RELATIVE STÄRKE VOR DEM PULLBACK
Für Pullback-Trading ist nicht nur wichtig, ob eine Aktie irgendwann einmal stark war.
Wichtig ist, ob sie vor dem Pullback Stärke gezeigt hat.
Ein guter Ablauf sieht oft so aus:
Aktie befindet sich in Stage 2
Aktie zeigt einen positiven IBD-Style RS Score gegenüber dem DAX-Universum
Die RS-Linie liegt über 0
Die RS-Linie liegt idealerweise über ihrem gleitenden Durchschnitt
Aktie erreicht ein neues Hoch oder Mehrmonatshoch
Danach folgt ein kontrollierter Rücksetzer
Die Aktie fällt weniger stark als der Markt
Volumen nimmt im Pullback ab
Ein kleiner Pivot entsteht
Der Einstieg erfolgt erst bei neuer Stärke nach oben
Das ist ein völlig anderes Setup als eine Aktie, die monatelang schwach war und dann einfach nur gefallen ist.
Der Pullback ist nur dann interessant, wenn vorher Stärke vorhanden war.
Ohne relative Stärke fehlt oft der wichtigste Hinweis auf Leadership.
12. WIE MAN SCHWACHE AKTIEN AUSSORTIERT
Relative Stärke hilft nicht nur, gute Aktien zu finden.
Sie hilft auch, schlechte Kandidaten auszusortieren.
Eine Aktie ist für Pullback-Trading weniger interessant, wenn sie:
schwächer läuft als das DAX-Universum
einen negativen IBD-Style RS Wert zeigt
unter der 50-Tage-Linie handelt
unter der 200-Tage-Linie handelt
weit vom 52-Wochen-Hoch entfernt ist
bei Marktschwäche stärker fällt als der Benchmark
bei Markterholungen kaum mitsteigt
immer wieder an der 50- oder 200-Tage-Linie scheitert
keine höheren Hochs bildet
keine höheren Tiefs hält
bei roten Tagen hohes Volumen zeigt
Solche Aktien können irgendwann drehen.
Aber sie sind meistens keine idealen Pullback-Kandidaten.
Der Unterschied ist wichtig:
Eine schwache Aktie kann irgendwann eine Turnaround-Chance werden.
Aber ein Pullback-Setup im Sinne dieser Serie sucht Stärke innerhalb eines bestehenden Aufwärtstrends.
13. STÄRKE WÄHREND MARKTSCHWÄCHE IST BESONDERS WERTVOLL
Die besten Leader erkennt man oft nicht in starken Marktphasen.
In einem starken Markt steigen viele Aktien.
Auch durchschnittliche Aktien können dann gut aussehen.
Der echte Test kommt, wenn der Markt schwächer wird.
Dann zeigt sich:
welche Aktien stark verkauft werden
welche Aktien nur leicht korrigieren
welche Aktien ihre 50-Tage-Linie halten
welche Aktien nahe am Hoch bleiben
welche Aktien schnell wieder Käufer finden
welche Aktien trotz Marktschwäche einen stabilen RS Score zeigen
Eine Aktie, die während einer Korrektur im DAX-Universum kaum fällt, verdient Aufmerksamkeit.
Wenn sie danach als eine der ersten Aktien wieder auf neue Hochs ausbricht, ist das ein starkes Signal.
Viele gute Pullback-Setups entstehen genau in solchen Situationen:
Der Markt korrigiert.
Die stärksten Aktien halten sich gut.
Dann dreht der Markt nach oben.
Die Leader starten zuerst.
Deshalb lohnt es sich, während schwacher Marktphasen eine Watchlist mit relativen Stärke-Kandidaten zu führen.
14. RELATIVE STÄRKE UND DER STAGE-2-FILTER
Relative Stärke allein reicht nicht.
Eine Aktie kann kurzfristig stärker sein als der Markt, sich aber trotzdem in einer unklaren Struktur befinden.
Deshalb kombiniere ich relative Stärke immer mit dem Stage-2-Filter aus Teil 2.
Ein gutes Setup braucht idealerweise beides:
Stage 2:
Die Aktie befindet sich in einem konstruktiven Aufwärtstrend.
Relative Stärke:
Die Aktie läuft besser als das DAX-Universum.
Wenn beides zusammenkommt, wird es interessant.
Noch besser ist es, wenn danach ein kontrollierter Pullback entsteht.
Die Reihenfolge lautet:
Stage-2-Aufwärtstrend
IBD-Style Relative Stärke
Kontrollierter Pullback
Klarer Pivot
Einstieg mit definiertem Risiko
Diese Reihenfolge schützt uns davor, schwache Aktien zu kaufen, nur weil sie billig aussehen.
15. EIN PRAKTISCHER VERGLEICH
Stellen wir uns zwei Aktien aus dem DAX-Universum vor.
Aktie A
Kurs liegt über der 50-Tage-Linie
Kurs liegt über der 200-Tage-Linie
Aktie ist nahe am 52-Wochen-Hoch
DAX-Universum korrigiert, Aktie fällt kaum
IBD-Style RS Linie liegt über 0
RS-Linie liegt über ihrem gleitenden Durchschnitt
Pullback ist eng und kontrolliert
Volumen nimmt im Rücksetzer ab
kleiner Pivot entsteht
Diese Aktie gehört auf die Watchlist.
Aktie B
Kurs liegt unter der 50-Tage-Linie
Kurs liegt unter der 200-Tage-Linie
Aktie ist weit vom 52-Wochen-Hoch entfernt
DAX-Universum korrigiert leicht, Aktie fällt stark
IBD-Style RS Linie liegt unter 0
RS-Linie fällt
Erholungen scheitern schnell
hohes Verkaufsvolumen
kein klarer Pivot
Diese Aktie ist kein A-Setup.
Vielleicht wird sie irgendwann interessant.
Aber aktuell zeigt sie keine Leadership.
Für Pullback-Trading ist Aktie A deutlich interessanter.
Nicht weil sie billiger ist.
Sondern weil sie stärker ist.
16. DIE RELATIVE-STÄRKE-CHECKLISTE
Bevor ich einen Pullback-Trade im DAX-Universum plane, stelle ich mir folgende Fragen:
Läuft die Aktie stärker als das DAX-Universum?
Ist der IBD-Style RS Wert positiv?
Liegt die RS-Linie über 0?
Liegt die RS-Linie über ihrem gleitenden Durchschnitt?
Steigt der gleitende Durchschnitt der RS-Linie?
Ist die Aktie über 3 Monate stärker als der Markt?
Ist die Aktie auch über 6, 9 und 12 Monate stabil?
Liegt die Aktie näher am 52-Wochen-Hoch als der Gesamtmarkt?
Hält die Aktie die 50-Tage-Linie besser als der Markt?
Fällt die Aktie in schwachen Marktphasen weniger stark?
Erholt sich die Aktie schneller nach Rücksetzern?
Entsteht der Pullback nach vorheriger Stärke?
Gibt es einen klaren Pivot für einen möglichen Einstieg?
Ist der Stop logisch definierbar?
Passt das Chance-Risiko-Verhältnis?
Wenn mehrere dieser Punkte fehlen, ist Vorsicht angebracht.
Ein Pullback ohne relative Stärke ist selten ein A-Setup.
17. TYPISCHE FEHLER BEI DER RELATIVEN STÄRKE
Viele Trader interpretieren relative Stärke falsch.
Die häufigsten Fehler sind:
eine stark gefallene Aktie als „günstig“ betrachten
Erholung nach starkem Absturz mit echter Stärke verwechseln
nur auf den RSI schauen
die Aktie nicht mit dem Markt vergleichen
kurzfristige Stärke überbewerten
alte Gewinner kaufen, obwohl sie bereits gebrochen sind
Aktien kaufen, die deutlich unter der 200-Tage-Linie liegen
Pullbacks in schwachen Aktien handeln
relative Schwäche ignorieren, weil die Story gut klingt
einen positiven RS Wert direkt als Kaufsignal interpretieren
Der wichtigste Punkt ist:
Eine gute Story ersetzt keine relative Stärke.
Und relative Stärke ersetzt keinen Einstieg.
Erst wenn Trend, relative Stärke, Pullback, Pivot und Risiko zusammenpassen, entsteht ein handelbares Setup.
18. WAS RELATIVE STÄRKE NICHT BEDEUTET
Relative Stärke bedeutet nicht, dass eine Aktie risikolos ist.
Auch starke Aktien können fallen.
Auch Leader können Fehlsignale liefern.
Auch ein gutes Setup kann scheitern.
Relative Stärke ist kein Kaufsignal.
Sie ist ein Filter.
Sie sagt uns:
Diese Aktie ist stärker als viele andere.
Diese Aktie verdient Aufmerksamkeit.
Diese Aktie könnte bei einem konstruktiven Pullback interessant werden.
Der Einstieg erfolgt aber erst, wenn auch die restlichen Kriterien passen:
Stage-2-Struktur
kontrollierter Rücksetzer
abnehmendes Volumen
enger werdende Tagesranges
klarer Pivot
definierter Stop
sinnvolles Chance-Risiko-Verhältnis
Relative Stärke bringt die Aktie auf die Watchlist.
Der Pivot entscheidet über den Einstieg.
19. FAZIT
Relative Stärke ist einer der wichtigsten Filter im Pullback-Trading.
Sie hilft uns, echte Leader von durchschnittlichen Aktien zu unterscheiden.
Im DAX-Universum ist das besonders wichtig, weil viele bekannte Aktien zwar liquide und prominent sind, aber nicht immer die stärksten Charts zeigen.
Für hochwertige Pullback-Setups suchen wir keine Aktien, die einfach nur gefallen sind.
Wir suchen Aktien, die vorher stark waren, sich besser als der Markt halten und nach einem kontrollierten Rücksetzer wieder nach oben drehen.
Mein Indikator DAX Universe IBD-Style Relative Strength hilft dabei, diese relative Stärke sichtbar zu machen.
Ein gutes Setup zeigt idealerweise:
Stage-2-Aufwärtstrend
Kurs oberhalb wichtiger Durchschnitte
Nähe zum 52-Wochen-Hoch
positive IBD-Style Relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum
RS-Linie über 0
RS-Linie über ihrem gleitenden Durchschnitt
kontrollierter Pullback
abnehmendes Volumen
klarer Pivot
definierter Stop
attraktives Chance-Risiko-Verhältnis
Der wichtigste Satz dieses Artikels lautet:
Relative Stärke bringt die Aktie auf die Watchlist.
Der Pullback liefert die Chance.
Der Pivot entscheidet über den Einstieg.
Im nächsten Teil geht es darum, warum das DAX-Universum anders funktioniert als viele US-Momentum-Aktien – und warum wir Pullback-Setups bei deutschen Aktien an Liquidität, Sektorrotation, Gaps und Nachrichtenrisiken anpassen müssen.
HILFREICHES TOOL AUF TRADINGVIEW
Für die praktische Analyse relativer Stärke nutze ich meinen eigenen TradingView-Indikator:
DAX Universe RS & Volume Quality
Der Indikator nutzt eine IBD-inspirierte Gewichtung aus 3-, 6-, 9- und 12-Monats-Performance und vergleicht die Aktie mit einem gleichgewichteten Benchmark aus DAX, MDAX, SDAX und TecDAX.
TradingView-Link:
Wichtig:
Der Indikator ist kein Kaufsignal, sondern ein Filter. Er hilft dabei, potenzielle Leader zu erkennen. Der Einstieg erfolgt erst später über Pullback, Pivot und definiertes Risiko.
DISCLAIMER
Diese Analyse dient ausschließlich der Weiterbildung und stellt keine Anlageberatung, Kaufempfehlung oder Verkaufsempfehlung dar. Jeder Trader ist für seine eigenen Entscheidungen, sein Risiko-Management und seine Positionsgröße selbst verantwortlich.
NAS100 Bärisches Ablehnungs-Setup📊 NAS100 Bärisches Ablehnungs-Setup 🐻
🔍 Marktüberblick
Der NAS100 nähert sich einem wichtigen Order Block (OB) sowie einer starken Widerstandszone zwischen 30.500 – 30.800. Nach der starken Erholung vom Support treffen die Käufer nun auf einen Bereich, in dem zuvor erheblicher Verkaufsdruck entstanden ist.
📈 Technische Analyse
✅ Starke bullische Erholung vom Support bei 28.800.
✅ Aufwärtsbewegung wirkt aktuell eher korrektiv.
⚠️ Der Kurs nähert sich einem bedeutenden Angebotsbereich (Supply Zone).
⚠️ Eine Ablehnung im OB könnte eine neue Verkaufswelle auslösen.
🎯 Bärisches Szenario
Der Kurs könnte zunächst in den Bereich 30.500 – 30.700 ansteigen.
Dort auf bärische Umkehrsignale achten.
Bei einer Bestätigung der Ablehnung liegen die Ziele bei:
🎯 TP1: 29.800
🎯 TP2: 29.300
🎯 TP3: 28.800 Support
⚡ Wichtige Kursmarken
🔹 Widerstand: 30.500 – 30.800
🔹 Aktueller Kurs: 30.118
🔹 Support: 28.800
🔹 Jahrestief im Chart: 28.183
📝 Fazit
🐻 Bärische Tendenz unterhalb von 30.800.
Eine Ablehnung im Order Block könnte eine attraktive Short-Gelegenheit bieten, mit möglichen Zielen im Bereich von 29.300 bis 28.800. Ein nachhaltiger Ausbruch über 30.800 würde das bärische Szenario ungültig machen und weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen. 📉🔥
DAX Tagesausblick 03.Juli- NFP-Auswertung,Geopolitik&Risk AssetsDer gestrige Handelstag stand vollständig im Zeichen des US-Arbeitsmarktberichts (Non-Farm Payrolls). Die Daten fielen auf den ersten Blick gemischt aus, unter dem Strich überwog jedoch ein leicht bullisches Signal für die Finanzmärkte. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage angespannt – sowohl im Nahen Osten als auch rund um Taiwan. Im heutigen Ausblick werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen und analysieren, welche Auswirkungen sie auf den DAX und die internationalen Märkte haben könnten.
Agenda
* Geopolitische Lage
* Fundamentaldaten gestern – NFP im Fokus
* Was bedeuten die Daten für die Fed?
* Heute im Fokus
* Märkte & Korrelationen
* Risk Assets im Überblick
* Charttechnischer DAX-Ausblick
* Fazit
Geopolitische Lage
Naher Osten
Die Lage zwischen Iran, Israel und den USA bleibt trotz ausbleibender neuer militärischer Eskalationen äußerst angespannt.
Im Mittelpunkt steht derzeit die Beisetzung des iranischen Obersten Führers. Die iranische Führung nutzt die landesweiten Trauerveranstaltungen gezielt zur Demonstration von Stärke und Geschlossenheit. Millionen Menschen werden zu Prozessionen erwartet, während Sicherheitskräfte im ganzen Land massiv präsent sind.
Gleichzeitig bekräftigte Teheran erneut, auf mögliche weitere Angriffe der USA oder Israels entschlossen reagieren zu wollen. Damit bleibt das Risiko einer erneuten Eskalation bestehen.
Auch die Straße von Hormus bleibt einer der wichtigsten Unsicherheitsfaktoren für den Ölmarkt. Bislang gibt es jedoch keinerlei Hinweise auf eine Blockade oder Einschränkungen des Schiffsverkehrs. Entsprechend blieb auch die Reaktion am Ölmarkt zuletzt vergleichsweise ruhig. Mehrere Europäische Nationen sehen zukünftig kein Ausweg mehr, an Iran und den Oman Zoll ähnliche Gebühren für den Transport der Tanker durch die Straße von Hormus zu bezahlen.
Für die Märkte bedeutet dies, dass die geopolitische Risikoprämie bestehen bleibt, aktuell jedoch nicht weiter zunimmt.
China & Taiwan
Auch in Asien bleiben die Spannungen hoch.
Taiwan führte in dieser Woche groß angelegte Zivilschutz- und Verteidigungsübungen durch. Erstmals wurden dabei nicht nur militärische Szenarien, sondern auch Cyberangriffe, Sabotage kritischer Infrastruktur, Desinformation sowie wirtschaftliche Krisenszenarien simuliert.
Parallel dazu setzte China seine Militärpräsenz rund um Taiwan fort und entsandte erneut Kriegsschiffe sowie Kampfflugzeuge in die Region.
Kurzfristig bleibt die Lage zwar stabil, dennoch zeigt sich immer deutlicher, dass beide Seiten ihre Vorbereitungen auf einen möglichen Krisenfall weiter intensivieren.
Für die Finanzmärkte ist dies vor allem hinsichtlich der globalen Halbleiterindustrie und internationaler Lieferketten ein wichtiger Risikofaktor.
Fundamentaldaten gestern – NFP im Fokus
Der gestrige US-Arbeitsmarktbericht lieferte insgesamt ein gemischtes Bild.
Non-Farm Payrolls
57.000
(Erwartung: 114.000 | Vormonat: 172.000 → auf 129.000 nach unten revidiert)
Die Beschäftigung fiel damit deutlich schwächer aus als erwartet.
Besonders wichtig war jedoch die Revision der Vormonate. Zusammen wurden April und Mai um insgesamt 74.000 Stellen nach unten korrigiert, wodurch sich das Bild eines sich weiter abschwächenden US-Arbeitsmarktes nochmals bestätigt.
Arbeitslosenquote
4,2 %
(Erwartung: 4,3 % | Vormonat: 4,3 %)
Auf den ersten Blick wirkt dieser Wert überraschend stark.
Allerdings sank gleichzeitig die Erwerbsquote (Participation Rate) von 61,8 % auf 61,5 %. Weniger Menschen nehmen aktuell am Arbeitsmarkt teil, wodurch die Arbeitslosenquote trotz schwächerer Beschäftigung sinken kann. Das relativiert den positiven Eindruck deutlich.
Durchschnittliche Stundenlöhne
+0,3 %
(genau im Rahmen der Erwartungen)
Die Lohnentwicklung bleibt stabil und signalisiert aktuell keinen neuen Inflationsdruck über den Arbeitsmarkt.
Initial Jobless Claims
215.000
(Erwartung: 219.000 | Vorwoche: 216.000)
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gingen leicht zurück und bestätigen weiterhin keinen abrupten Einbruch des Arbeitsmarktes.
Was bedeuten die Daten für die Fed?
Unter dem Strich ergibt sich ein insgesamt leicht dovishes Bild.
Der Arbeitsmarkt verliert weiter an Dynamik, gleichzeitig bleibt der Lohndruck unter Kontrolle. Genau diese Kombination interpretierten die Märkte letztlich positiv.
Besonders interessant war die Reaktion der Zinserwartungen. Nach Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten verschoben Marktteilnehmer den nächsten erwarteten Zinsschritt der Fed leicht nach hinten. Während zuvor ein weiterer Zinsschritt bereits verstärkt für September diskutiert wurde, verlagerte sich diese Erwartung nach den Daten auf einen späteren Zeitpunkt. Damit nahm der kurzfristige Zinserhöhungsdruck etwas ab.
Insgesamt bestätigen die Daten somit eher eine graduelle Abschwächung des Arbeitsmarktes, ohne gleichzeitig neuen Inflationsdruck entstehen zu lassen.
Rückblick auf meine NFP-Szenarien
Im gestrigen Spezialvideo hatte ich drei mögliche Szenarien vorgestellt.
Eingetreten ist letztlich überwiegend das bullische Szenario.
Zwar fiel die Arbeitslosenquote überraschend auf 4,2 %, allerdings wurden die schwachen Non-Farm Payrolls, die deutlichen Abwärtsrevisionen sowie die stabile Lohnentwicklung vom Markt insgesamt stärker gewichtet.
Genau deshalb konnten sich Risk Assets nach der ersten Reaktion stabilisieren und die Zinserwartungen verschoben sich leicht nach hinten.
Heute im Fokus
Nach den gestrigen NFP-Daten steht heute ein deutlich ruhigerer Handelstag bevor.
In den USA wird aufgrund des Independence Day kaum regulär gehandelt. Entsprechend dürfte das Handelsvolumen insbesondere am Nachmittag deutlich geringer ausfallen.
Fundamental stehen heute lediglich die europäischen Einkaufsmanagerindizes (PMIs) sowie einige Reden von Notenbankvertretern im Fokus. Insgesamt dürfte der gestrige Arbeitsmarktbericht jedoch das wichtigste Ereignis dieser Handelswoche bleiben.
Märkte & Korrelationen
US Oil
Am Ölmarkt kam es gestern zunächst zu einem deutlichen Abverkauf bis auf rund 67 US-Dollar je Barrel. Dieses Niveau wurde jedoch konsequent gekauft, wodurch Öl den Handelstag sogar leicht mit rund 0,55 % im Plus beenden konnte.
Heute wurde bereits das Tageshoch überschritten und der Markt testet aktuell den Bereich um 69 US-Dollar.
Aus charttechnischer Sicht bleibt diese Marke kurzfristig entscheidend. Erst oberhalb von 69 US-Dollar würde sich weiteres Potenzial in Richtung 72 US-Dollar eröffnen.
Sollte sich der Markt hingegen erneut unterhalb dieser Zone etablieren, halte ich weiterhin einen Rücksetzer bis in den Bereich um 65 US-Dollar für möglich.
Grundsätzlich bleibt Öl trotz der geopolitischen Risiken weiterhin unter der psychologisch wichtigen Marke von 70 US-Dollar. Damit haben sich die Energiepreise zuletzt deutlich entspannt, was auch aus Sicht der zukünftigen Inflation zunächst ein positives Signal darstellt.
Gleichzeitig bleibe ich jedoch dabei: Sollte sich die geopolitische Lage kurzfristig wieder verschärfen, kann es aufgrund der aktuell eingepreisten Deeskalation jederzeit zu einem sehr dynamischen Short Squeeze am Ölmarkt kommen.
US-Staatsanleihen
Am US-Anleihemarkt kam es nach den NFP-Daten zunächst zu fallenden Renditen. Ein Großteil dieser Bewegung wurde jedoch im weiteren Handelsverlauf bereits wieder ausgeglichen.
Da der US-Anleihemarkt aufgrund des heutigen Feiertages bereits seit gestern Abend geschlossen ist, lassen sich daraus aktuell nur begrenzt neue Rückschlüsse ziehen.
Unter dem Strich notieren die Renditen nahezu auf dem Niveau vor Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten.
US-Dollar (DXY)
Auch beim US-Dollar ist das im gestrigen Video beschriebene Szenario eingetreten.
Der Dollar-Index ist unter die Marke von 101 Punkten gefallen und testet aktuell den wichtigen Unterstützungsbereich um 100,5 bis 100,6 Punkte.
Hier dürfte sich in den kommenden Tagen entscheiden, ob der Dollar wieder innerhalb seiner langfristigen Jahresrange Stärke aufbauen kann oder ob der Ausbruch nach unten Bestand hat.
Die weitere Entwicklung dürfte maßgeblich von den kommenden Inflations- und Arbeitsmarktdaten sowie der Kommunikation der Federal Reserve abhängen.
Volatilitätsindex (VIX)
Auch der Volatilitätsindex setzte seine Abwärtsbewegung fort.
Mit aktuell rund 16 Punkten bleibt die implizite Volatilität auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.
Der Markt preist derzeit keine außergewöhnlichen kurzfristigen Risiken ein und signalisiert weiterhin ein konstruktives Umfeld für Risk Assets.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia verlor gestern weitere 1,48 % und schloss bei 194,83 US-Dollar.
Das technische Bild bleibt kurzfristig angeschlagen.
Solange der Bereich um 200 US-Dollar nicht nachhaltig überwunden wird, halte ich einen Rücksetzer in Richtung 189 bis 186 US-Dollar weiterhin für wahrscheinlicher.
Erst oberhalb von 200 US-Dollar würde sich das Chartbild wieder deutlich aufhellen und Potenzial bis in den Bereich um 208 US-Dollar eröffnen.
Bitcoin
Bitcoin zeigte gestern erneut relative Stärke.
Mit einem Tagesplus von rund 2,6 % konnten erstmals seit längerer Zeit wieder zwei starke Tageskerzen in Folge ausgebildet werden.
Besonders wichtig war dabei der Schlusskurs oberhalb der entscheidenden Unterstützung von 61.000$.
Solange Bitcoin nun oberhalb dieses Bereiches bleibt und zusätzlich das gestrige Tageshoch überschreiten kann, sehe ich kurzfristig weiteres Potenzial in Richtung 63.000 bis 64.000 US-Dollar.
S&P 500
Der S&P 500 verlor nach Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten zunächst deutlich an Wert, konnte sich im Bereich um 7.500 Punkte jedoch stabilisieren.
Das Tagestief vom Dienstag wurde erfolgreich verteidigt.
Bereits heute Morgen notieren die Futures wieder freundlich und bestätigen damit, dass die NFP-Daten vom Markt insgesamt positiv interpretiert wurden.
Aufgrund des heutigen US-Feiertages rechne ich allerdings mit einem sehr ruhigen Handelsverlauf.
Das übergeordnete bullische Marktumfeld bleibt für mich unverändert intakt.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigte sich gestern deutlich schwächer als die übrigen US-Indizes.
Mit einem Minus von rund 1,64 % wurde der Bereich um 30.000 Punkte erneut klar abverkauft.
Der Index schloss unterhalb von 29.500 Punkten und testet aktuell erneut die Unterstützung im Bereich um 29.000 Punkte.
Entscheidend wird nun sein, ob sich diese Zone erneut als Unterstützung behaupten kann oder ob die 29.500 Punkte künftig als Widerstand fungieren.
Kurzfristig bleibt der Nasdaq damit der technisch schwächste der großen US-Indizes.
KI/Tech-Werte geraten aktuell weiter unter Druck und ziehen den Nasdaq mit sich nach unten.
US30 (Dow Jones)
Der Dow Jones präsentierte sich dagegen erneut äußerst stark.
Mit einem Tagesplus von über 1 % wurden neue Allzeithochs markiert und erstmals auch die Marke von 53.000 Punkten überschritten.
Bereits im gestrigen Video hatte ich oberhalb von 52.500 Punkten weiteres Potenzial in Richtung 53.000 Punkte angesprochen.
Kurzfristig bleibe ich hier konstruktiv und rechne weiterhin mit neuen Allzeithochs.
Nichtsdestotrotz sind nach einem derart dynamischen Anstieg jederzeit kurzfristige Gewinnmitnahmen möglich. Genau diese Rücksetzer werde ich kommende Woche gezielt nach neuen Long-Setups beobachten.
Charttechnischer DAX-Ausblick
Der DAX zeigte gestern erneut enorme Stärke.
Mit einem Tagesplus von rund 2,35 % wurde nahezu der gesamte Widerstandsbereich inklusive der Marke von 25.500 Punkten sowie sämtlicher Allzeithochs dynamisch überschritten.
Besonders beeindruckend war dabei das Momentum. Ohne nennenswerte Schwäche setzte sich der Markt direkt über alle relevanten Widerstände hinweg und markierte sowohl auf Monats- als auch auf Quartalsbasis neue Rekordstände.
Genau dieses starke Momentum spricht zunächst für eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends.
Dennoch sollte man an dieser Stelle vorsichtig bleiben.
Historisch kam es nach neuen Allzeithochs im DAX häufig zu schnellen und teilweise sehr deutlichen Gewinnmitnahmen. Das muss sich dieses Mal selbstverständlich nicht wiederholen, dennoch sollte dieses Risiko aktuell jedem Marktteilnehmer bewusst sein.
Ich persönlich warte nun bevorzugt auf einen Rücklauf an die ehemaligen Allzeithochs beziehungsweise an den Bereich um 25.500 Punkte. Gelingt dort eine erfolgreiche Stabilisierung, würde dies den Ausbruch zusätzlich bestätigen.
Insgesamt überwiegt für mich aufgrund des starken Momentums aktuell jedoch weiterhin das bullische Szenario.
Fazit
Die gestrigen Arbeitsmarktdaten zeigen eine weitere Abschwächung des US-Arbeitsmarktes, ohne dass gleichzeitig neuer Inflationsdruck entsteht. Genau diese Kombination wurde von den Märkten insgesamt positiv aufgenommen.
Auch geopolitisch bleibt die Lage sowohl im Nahen Osten als auch rund um Taiwan angespannt. Solange es jedoch zu keiner weiteren Eskalation kommt, dürfte der Fokus der Märkte zunächst wieder stärker auf Konjunktur- und Notenbankdaten liegen.
Mit dem heutigen US-Feiertag rechne ich insgesamt mit einem sehr ruhigen Handelstag und entsprechend geringer Volatilität. Nach einer ereignisreichen Woche steht für mich heute deshalb klar der Kapitalerhalt im Vordergrund.
Ich wünsche euch allen bereits jetzt ein schönes und erholsames Wochenende. Nutzt die Zeit, um die vergangene Handelswoche aufzuarbeiten und mit voller Konzentration in die kommende Woche zu starten.
Keine Anlageberatung – ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #27Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 24.681 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar 2026 mit einem neuen Allzeithoch angeknüpft. Danach ist der Kurs zunächst in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen. Diese wurde im März kurzfristig nach unten verlassen und setzte das letzte lokale Tief bei 21.863 Punkten. Dort konnte der Markt den Verkaufsdruck abfangen und in eine Erholungstendenz drehen.
Korrekturimpulse haben sich zuletzt im Bereich der 24.000er-Marke gestützt und den Kurs in Reichweite zum Allzeithoch gebracht. Hier fehlte es für weitere Zugewinne jedoch deutlich an Nachfrage, sodass der Kurs sich auch in der vergangenen Woche mit dem 25.000er-Bereich schwer tat. Nach einem stabilen Start gab der Kurs bis zur Mitte der vergangenen Woche nach. Die Gegenbewegung wurde über der runden Marke ebenfalls abverkauft und hat zu einem schwachen Wochenschluss unterhalb des Vorjahreshochs geführt. Bei anhaltend unausgewogener Signallage könnte sich die Pendelphase zum Wochenstart fortsetzen. Notierungen unter dem Vorwochentief würden jedoch stärkeren Druck nach unten ankündigen.
Erwartete Tagesspanne: 24.490 bis 24.840
Nächste Widerstände: 24.771 | 25.176 = Vorwochenhoch | 25.507
Wichtige Unterstützungen: 24.547 = Vorwochentief | 24.272
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der DAX am Dienstag bei Bruch des Vorwochentiefs bereits den Bereich um 24.400 testen. Sollte der Markt jedoch die Pendelbewegung um das Vorjahreshoch bevorzugen, dürfte erneut ein Anlauf der 25.000er-Marke ins Haus stehen.
Erwartete Tagesspanne: 24.390 bis 24.660 alternativ 24.680 bis 24.970
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart testet der DAX-Index in der Erholungsphase vom 200-Tage-Durchschnitt den ansteigenden, kürzer laufenden GD aus 50 Tagen. Gibt die Unterstützung nach, würde ein nächster Test des Februartiefs wahrscheinlich sein. Mit Blick auf den Trendwinkel bleibt eine Fortsetzung der Pendelphase um das Vorjahreshoch zu erwarten, die sich auch nach oben ausweiten könnte.
Erwartete Wochenspanne: 24.240 bis 25.060
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von einer Entspannung der geopolitischen Konfliktlage könnte sich die Marktstimmung wieder verbessern. Über der 200-Tage-Linie bleibt die Situation positiv zu bewerten. Ein zeitnaher Anlauf über das Allzeithoch könnte sogar Ziele im 26.000er-Bereich erreichen. Daraus lässt sich eine mögliche Wochenspanne zwischen
24.490
und
25.360
Punkten ableiten.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
03.07.2026 - DAX, S&P, EUR/USD, WTI Öl - GBE MarktcheckHerzlich willkommen zum GBE-Marktcheck!
Ich bin Raphael Dreyer, Experte für Charttechnik bei GBE brokers. In diesem Video analysiere ich für dich die aktuell wichtigsten und interessantesten Märkte aus charttechnischer Sicht.
- DAX mit neuem Allzeithoch
- S&P an wichtigem Widerstand
- EUR/USD mit leichten Zuwächsen
- WTI Öl auf Vorkriegsniveau
Der GBE-Marktcheck liefert dir regelmäßig kompakte Marktanalysen, klare technische Einordnungen und relevante Handelslevels – kurz, verständlich und praxisnah.
Ich wünsche dir einen erfolgreichen Handelstag und freue mich, wenn du auch beim nächsten GBE-Marktcheck wieder dabei bist.
Risikohinweis:
CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,62 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Freitag, den 03.07.2026Da hat die Kohle zum Donnerstag aber richtig locker gesessen im Dax.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: über 25600 weiter aufwärts, unterhalb Rücklauf
Grundstimmung: neutral
Am Mittwoch hatte unser Dax nichts geschafft, außer die Kanten zu polieren, damit galt weiter oberhalb der 25000 die 25100 / 25135 als Ziel. Würde wir darüber kommen dann auch 25200 / 25230 wo es sperriger werden sollte und alles darüber sollte dann komplett wieder offen sein. Auf der anderen Seite blieb 24900 / 24860 wichtig als Support, würde der dann brechen sollten 24800 / 24760 und Tieferes wie 24640 folgen. So die Zusammenfassung von gestern.
Und unser Dax ging den Weg nach oben an, überwand die 25100 / 25135 und auch die 25230 und dann kam eines ins andere und zack standen wir auf neuem Allzeithoch schon an der 25630. Könnte man ja fast meinen unser Kanzler hätte mal bei ein paar alten BlackRock-Kollegen einen Gefallen eingefordert, um sein Reform-Paket etwas besser in Szene zu setzen und medial trächtig mit neuen Allzeithochs ausfeiern zu können. Ist in jedem Falle so dann auch gelungen. Nun muss er zum Freitag auch zeigen ob er das halten und ausbauen kann. Dann wären oben 25700, 25760, 25800 und 25950 die nächsten Ziele auf dem Weg zur 26200. Alles was er dafür tun müsste wäre auf der 25635 aufzubauen und sich drüber zu halten.
Schafft er es aber nicht auf der 25635 weiter oben aufzubauen und geht zum Freitag in den Rückwärtsgang unterhalb der 25600 wäre ich etwas vorsichtiger, da unser Dax gerne mal so eine Kombi nach ganztägigem Anstieg startet bei der er dann am Folgetag auch ganztägig korrigiert. Nicht kontert, sondern korrigiert, also schön ruckelig absinken und einen Teil der vorherigen Bewegung dabei dann wieder rausnimmt. In dem Falle würde er unterhalb von 25600 dann wieder zur 25470 tendieren, die auch Unterbieten und zur 25350 / 25330 und 25230 / 25200 zurück kleckern und dort dann vermutlich auch erstmal ins Wochenende rein ohne den Donnerstag komplett auszukontern. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Zum Donnerstag ist unser Dax nun auf neue Allzeithochs gestürmt und darf nun beweisen, ob er die auch per Wochenschluss verteidigt bekommt. Ist er gut drauf und arbeitet über der 25630 fleißig weiter in die Höhe, wären als nächstes 25700, 25760, 25800 und 25950 dann interessant auf dem Weg zur 26200. Sollte der aber unter der 25600 in den Rückwärtsgang gehen, sollte man ihm nach einem Tag komplettem Kursanstieg besser auch den ganzen Tag Zeit geben, die Nummer auszukorrigieren. Meistens fällt er dabei erstmal nur einen Teil der vorherigen Bewegung zurück und das auch recht nervig mit viel hin und her, Antäuschen von Erholungen dann doch abwürgen und so weiter. Würde bestimmt dann unter 25600 nochmal die 25470 aufsuchen und darunter dann 25350 / 25330 und 25230 / 25200 anpeilen.
NI225 - Japan, das Land des aufgehenden Nikkei 225Aktuell ist die Situation sehr spannend. Vor allem weil geschichtlich betrachtet kaum ein Aktienmarkt jemals nachhaltig angestiegen ist, während seine eigene Währung parallel an Wert verloren hat und erodierte.
Ich möchte hier definitiv nicht das Top callen, aber zu grosser Vorsicht mahnen. Weiter oben wird die Luft für den Nikkei 225 psychologisch immer dünner. Eine weitere Extension nach oben ist im Zuge der Dynamik zwar absolut möglich, aber aktuell sehe ich primär das Risiko für eine gesunde Verschnaufpause.
Seid vorsichtig, meine lieben Freunde, und vergesst nicht, dass Bullenmärkte meistens parabolisch in absoluter Euphorie enden.
(Keine Anlageberatung)
NFP heute-Entscheidet der US-Arbeitsmarkt über DAX & Nasdaq?Heute stehen die US-Non-Farm Payrolls (NFP) im Mittelpunkt und könnten die Richtung der Märkte für die kommenden Tage vorgeben.
In diesem Video erkläre ich zunächst, warum die heutigen Arbeitsmarktdaten aktuell so wichtig sind, weshalb die Federal Reserve weiterhin einen hawkishen Kurs verfolgt und warum der Markt derzeit mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bis September rechnet.
Anschließend gehen wir gemeinsam die drei entscheidenden Kennzahlen durch:
• Non-Farm Payrolls
• Arbeitslosenquote
• Average Hourly Earnings
Außerdem bespreche ich die möglichen bullischen, neutralen und bearischen Szenarien für DAX, Nasdaq und weitere Risk Assets, bevor wir uns die wichtigsten charttechnischen Marken für den heutigen Handel ansehen.
Im zweiten Teil des Videos:
• DXY
• Nasdaq
• S&P 500
• Dow Jones
• DAX
Keine Anlageberatung. Alle Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und spiegeln meine persönliche Markteinschätzung wider.
Wünsche euch viel Erfolg und stabile Trades!
DAX Tagesausblick 02.Juni- Non-Farm Payrolls im Fokus!Nach dem starken ersten Halbjahr richtet sich der Blick der Märkte heute vollständig auf den US-Arbeitsmarkt. Die heutigen Non-Farm Payrolls (NFP) könnten darüber entscheiden, ob die aktuell eingepreisten Zinserhöhungswahrscheinlichkeiten der Fed bestätigt oder wieder zurückgenommen werden. Entsprechend dürfte heute vor allem ab 14:30 Uhr mit erhöhter Volatilität in nahezu allen Assetklassen zu rechnen sein.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentaldaten & Fed-/EZB-Speaker
• Wirtschaftsdaten heute (NFP)
• Bullishes / neutrales / bearishes Szenario
• Märkte & Korrelationen
• Risk Assets im Überblick
• Charttechnischer DAX-Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Geopolitisch bleibt die Lage angespannt, allerdings setzt sich aktuell die Entspannung der vergangenen Tage weiter fort.
Die indirekten Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Doha wurden beendet. Im Mittelpunkt standen erneut die Sicherheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus, die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte sowie weitere technische Punkte des Waffenstillstands. Ein endgültiger Durchbruch wurde zwar nicht erzielt, beide Seiten bezeichneten die Gespräche jedoch als konstruktiv und wollen den Dialog nach den offiziellen Trauerzeremonien im Iran fortsetzen.
Auch Donald Trump sprach zuletzt von “guten Fortschritten” und stellte erneut klar, dass derzeit keine Rückkehr zu einer großflächigen militärischen Eskalation erwartet werde. Entsprechend bleibt auch der Ölmarkt deutlich entspannter als noch vor wenigen Wochen.
Trotzdem bestehen weiterhin Risiken. Iran verfolgt nach wie vor das Ziel, seine Kontrolle über die Straße von Hormus international stärker durchzusetzen. Zudem beobachten Marktteilnehmer weiterhin erhöhte Aktivitäten sanktionierter Tanker sowie vereinzelte Zwischenfälle im Schiffsverkehr. Eine kurzfristige Eskalation scheint aktuell zwar weniger wahrscheinlich, geopolitische Risiken bleiben jedoch jederzeit ein potenzieller Volatilitätsfaktor.
Fundamentaldaten gestern
Gestern standen erneut zahlreiche wichtige Konjunkturdaten sowie mehrere Notenbankauftritte auf der Agenda.
Positiv überraschten zunächst die europäischen Inflationsdaten.
Der CPI der Eurozone fiel sowohl auf Monats- als auch auf Jahresbasis niedriger aus als erwartet. Auch der Core CPI, der die Kerninflation ohne Energie- und Lebensmittelpreise misst, kühlte weiter ab. Für die EZB ist das grundsätzlich ein positives Signal, da der Inflationsdruck weiter nachlässt und zusätzlicher Zinserhöhungsdruck dadurch abnimmt.
Aus den USA kamen dagegen gemischte Signale.
Die ADP Employment Change, welche als früher Indikator für den privaten Arbeitsmarkt gilt, lag mit 98.000 neuen Stellen deutlich unter den Erwartungen von 118.000. Zwar unterscheiden sich ADP und die offiziellen Non-Farm Payrolls häufig, dennoch deutet der Bericht auf eine gewisse Abschwächung des Arbeitsmarktes hin.
Auch die Einkaufsmanagerindizes zeigten weitere Schwäche.
Der S&P Global Manufacturing PMI sowie der ISM Manufacturing PMI lagen beide unter den Erwartungen. Diese Indikatoren messen die wirtschaftliche Aktivität im verarbeitenden Gewerbe. Werte oberhalb von 50 signalisieren Wachstum, schwächere Werte deuten jedoch auf eine nachlassende Dynamik der Industrie hin.
Zusätzlich fielen die ISM Prices Paid erneut deutlich zurück. Dieser Index misst den Preisdruck bei den Unternehmen und gilt als wichtiger Frühindikator für zukünftige Inflation. Sinkende Werte sprechen grundsätzlich für nachlassenden Inflationsdruck und reduzieren langfristig den Handlungsdruck der Fed.
Bei den US-Rohöllagerbeständen wurden erneut rückläufige Lagerbestände gemeldet. Mit -3,78 Mio. Barrel lagen diese zwar weiterhin deutlich im negativen Bereich, fielen aber weniger stark aus als in den Vorwochen. Insgesamt deutet dies auf eine langsame Stabilisierung der Ölversorgung hin.
Neben den Konjunkturdaten standen außerdem mehrere Reden von EZB-Präsidentin Christine Lagarde, EZB-Chefvolkswirt Lane, Fed-Mitglied Daly sowie Fed-Chef Kevin Warsh im Fokus. Warsh betonte erneut, dass die Inflation zwar zuletzt nachgelassen habe, die Fed jedoch weiterhin konsequent am Inflationsziel von 2 % festhalte. Die Terminmärkte preisen inzwischen rund 80 % Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September ein.
Heute im Fokus – Non-Farm Payrolls
Der heutige Handel wird nahezu vollständig von den US-Arbeitsmarktdaten bestimmt.
14:30 Uhr:
• Non-Farm Payrolls: 114.000 erwartet (Vorher: 172.000)
• Arbeitslosenquote: 4,3 % erwartet
• Average Hourly Earnings (MoM): 0,3 % erwartet
• Initial Jobless Claims: 219.000 erwartet
Diese Daten gehören zu den wichtigsten makroökonomischen Veröffentlichungen des Monats und beeinflussen unmittelbar die Zinserwartungen der Fed.
Bullishes Szenario
Sollten die Non-Farm Payrolls deutlich unter den Erwartungen liegen, die Arbeitslosenquote leicht steigen und das Lohnwachstum moderat bleiben, dürfte der Druck auf die Fed zunehmen. Der Markt könnte Zinserhöhungen wieder teilweise auspreisen – ein grundsätzlich positives Umfeld für Aktien und andere Risk Assets.
Neutrales Szenario
Liegen sämtliche Daten ungefähr im Bereich der Erwartungen, dürfte zunächst wenig Veränderung bei den Zinserwartungen entstehen. In diesem Fall wären eher technische Bewegungen und kurzfristige Volatilität zu erwarten.
Bearishes Szenario
Fallen die Beschäftigungszahlen deutlich stärker aus als erwartet und steigen gleichzeitig die Löhne kräftiger, würde dies die Erwartung weiterer Zinserhöhungen untermauern. Höhere Renditen und ein stärkerer US-Dollar könnten Risk Assets kurzfristig unter Druck setzen.
Märkte & Korrelationen
US Oil
Öl bleibt technisch angeschlagen. Gestern verlor WTI weitere knapp 3 % und fiel zeitweise bis in den Bereich von 67,40 USD. Solange wir unter 69 USD handeln, bleibt der kurzfristige Trend für mich abwärtsgerichtet. Unterhalb dieser Zone halte ich weiterhin einen Rücklauf in Richtung 65 USD für möglich. Dennoch sollte aufgrund der geopolitischen Lage jederzeit mit kurzfristigen Short-Squeezes gerechnet werden.
US-Staatsanleihen
Die Renditen legten gestern leicht zu. Größere Bewegungen erwarte ich allerdings erst nach den heutigen Arbeitsmarktdaten.
US-Dollar (DXY)
Der Dollar konnte sich gestern zunächst stabilisieren, scheiterte jedoch erneut am Bereich um 101,50 Punkte. Solange diese Zone nicht nachhaltig überwunden wird, bleibt für mich eine Ausweitung der Korrektur in Richtung 100,60 möglich.
VIX
Der Volatilitätsindex notiert weiterhin unter 20 Punkten und signalisiert damit unverändert ein ruhiges Marktumfeld.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia verlor gestern rund 1,3 %. Belastet wurde der Technologiesektor unter anderem durch Berichte über neue chinesische KI-Modelle, die sich hinsichtlich Leistung zunehmend an westliche Anbieter wie OpenAI oder Anthropic annähern und gleichzeitig deutlich günstiger angeboten werden. Kurzfristig erhöht dies den Wettbewerbsdruck innerhalb des KI-Sektors.
Charttechnisch bleibt für mich die Zone um 200 USD entscheidend. Darüber bleibt die Chance auf eine Fortsetzung in Richtung 208 USD bestehen. Unterhalb davon rücken 190 bis 186 USD wieder in den Fokus.
Bitcoin
Bitcoin zeigte trotz zwischenzeitlicher Schwäche relative Stärke und konnte sich wieder oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 60.000 USD stabilisieren. Für eine nachhaltige Aufhellung des kurzfristigen Bildes wäre allerdings ein Schlusskurs oberhalb von 61.000 USD notwendig.
US-Indizes
S&P 500 und Nasdaq zeigten gestern leichte Gewinnmitnahmen, während der Dow Jones erneut neue Allzeithochs markierte, diese jedoch nicht halten konnte.
Heute dürfte nahezu ausschließlich der Arbeitsmarktbericht darüber entscheiden, ob die laufende Korrektur beendet wird oder sich kurzfristig ausweitet.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX präsentierte sich gestern erneut robust und konnte trotz zwischenzeitlicher Schwäche oberhalb der wichtigen Marke von 25.000 Punkten schließen. Bereits zur heutigen London-Session setzte sich das bullische Momentum fort und das gestrige Tageshoch wurde überschritten.
Gelingt nun auch der nachhaltige Ausbruch über das Wochenhoch im Bereich von 25.185 Punkten, rückt für mich zunächst das Monatshoch bei rund 25.365 Punkten in den Fokus. Darüber wären auch 25.400 bis 25.500 Punkte kurzfristig erreichbar.
Auf der Unterseite bleibt der Bereich um 25.000 Punkte die erste wichtige Unterstützung. Sollte diese Marke zusammen mit dem gestrigen Tagestief aufgegeben werden, dürfte eine Ausweitung der Korrektur zunächst bis 24.800 Punkte möglich werden. Entscheidend wird dabei vor allem die Reaktion des Marktes auf die heutigen Non-Farm Payrolls sein.
Fazit
Der heutige Handel steht vollständig im Zeichen der US-Arbeitsmarktdaten. Nach den zuletzt schwächeren ADP-Zahlen sowie den rückläufigen Inflationsindikatoren richtet sich nun der gesamte Fokus auf die offiziellen Non-Farm Payrolls.
Persönlich bleibe ich für Risk Assets konstruktiv eingestellt, sofern sich heute eine weitere leichte Abschwächung des Arbeitsmarktes bestätigt und gleichzeitig kein neuer Inflationsdruck über die Lohnentwicklung entsteht. In diesem Fall dürfte der Druck auf die Fed weiter steigen und den Märkten zusätzlichen Rückenwind verleihen. Ich rechne mit dem Bullischen Szenario für Risk Assets, also schwächeren NFP Daten!
Bis 14:30 Uhr dürfte der Handel jedoch von Zurückhaltung geprägt sein. Die eigentliche Richtung des Tages wird voraussichtlich erst nach Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten festgelegt.
Keine Anlageberatung. Alle Analysen und Einschätzungen dienen ausschließlich Informationszwecken.
Ich wünsche euch stabile Trades und bleibt diszipliniert bei den Daten heute!
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Donnerstag, den 02.07.2026Na zum Mittwoch hat sich unser Dax aber so gar nicht hetzen lassen, weder runter wie hoch zu...
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: über 25000 aufwärts, unterhalb Rücklauf
Grundstimmung: neutral
Im dritten Anlauf Stand unser Dax nun schon vor der 25100 / 25135 und sollte nun zum Mittwoch zeigen ob er wieder nur vor wegdreht, hin zur 24900 und 24800 / 24760, was die passenden Anlaufstellen dazu waren, oder ob er das Abdrehen verhindert, um bei weiterer positiver Lage über 25000 die 25135 dann zu erreichen und dann gleich noch den Meter voll macht bis zur 25230 ans obere Tagesband, um dort zu testen ob es schon für mehr Richtung 25330 / 25350 reicht. So die Zusammenfassung der Analyse von gestern.
Gesehen haben wir dann zunächst den Versuch unter die 25000 zu kommen, dann den Versuch drüber zu kommen, am Ende reichte es für einmal oben an der 25100 klingeln und einmal unten an der 24900. Die Gaps oben sind aber immer noch nicht zu, Umkehrsignale nach unten hat er aber auch keine bestätig bekommen. Unterm Strich also nichts gewesen außer Spesen und so gehen wir auch in den Donnerstag mit im Grunde unveränderter Einschätzung.
Oben bleiben über 25000 weiter 25100 / 25135 erreichbar. Kommt er drüber dann auch 25200 / 25230 und darüber 25330. Wobei 25200 / 25230 schon auch gut stören kann nochmal. Und unter 25000 bleibt trotz Kontakt am Mittwoch auch die 24900 / 24860 noch Support, geht er durch, macht er 24800 / 24760 auf und erst darunter wirds dann eigentlich wieder interessanter Richtung 24640 und Tieferem. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Am Mittwoch hat unser Dax im Grunde eigentlich nichts geschafft, außer die Kanten zu polieren, genau die bleiben aber dennoch so gültig. So ist weiterhin oberhalb der 25000 die 25100 / 25135 als Ziel relevant, kommen wir dann durch auch 25200 / 25230 wo es wieder sperriger wird und knackt er die, wäre nach oben dann erstmal wieder alles offen. Auf der anderen Seite bleibt 24900 / 24860 auch weiterhin Support, bricht der folgen 24800 / 24760 die auch gut verteidigt werden dürfte und auch erstmal gebrochen werden muss um Tieferes wie 24640 zu erschließen.
DAX Tagesausblick 1.Juli – Neustart ins 3.Quartal und Monat JuliMit dem heutigen Handelstag startet nicht nur ein neuer Börsenmonat, sondern gleichzeitig auch das dritte Quartal 2026. Der Juli beginnt direkt mit einer ganzen Reihe wichtiger Makro-Daten, mehreren Auftritten von FED- und EZB-Vertretern sowie einer weiterhin angespannten geopolitischen Lage. Gleichzeitig richten sich die Blicke der Marktteilnehmer bereits auf die morgigen US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls), die aufgrund des Feiertags am Freitag bereits am Donnerstag veröffentlicht werden.
Agenda
• Fundamentale & geopolitische Lage
• FED- und EZB-Speaker
• Fundamentaldaten von gestern
• Wirtschaftsdaten heute
• Märkte & Korrelationen
• Risk Assets im Überblick
• DAX Trading-Szenario
• Fazit
Fundamentale & geopolitische Lage
Die geopolitische Situation bleibt weiterhin ein bedeutender Unsicherheitsfaktor für die Finanzmärkte.
Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran kommen aktuell kaum voran. Beide Seiten liegen weiterhin weit auseinander, insbesondere bei der zukünftigen Öffnung der Straße von Hormus sowie beim iranischen Atomprogramm. Dadurch bleibt ein geopolitischer Risikofaktor bestehen, der jederzeit wieder Einfluss auf die Rohstoff- und Aktienmärkte nehmen könnte.
Positiv bleibt dagegen, dass sich die Lage zwischen Israel und dem Libanon/Iran zuletzt deutlich beruhigt hat. Die Waffenruhe besteht weiterhin, wodurch sich auch die Ölpreise in den vergangenen Wochen spürbar entspannen konnten. Entsprechend hat sich auch die allgemeine Marktstimmung gegenüber den Vorwochen verbessert.
Dennoch gilt weiterhin: Jede neue Eskalation könnte insbesondere Öl, Gold sowie die Volatilität kurzfristig wieder deutlich antreiben.
FED- und EZB-Speaker
Auch heute stehen mehrere Notenbankvertreter im Fokus.
Besondere Aufmerksamkeit gilt FED-Chair Kevin Warsh, der heute auf einer EZB-Konferenz sprechen wird. Nachdem die US-Renditen gestern deutlich angestiegen sind, achten Investoren genau darauf, ob Warsh Hinweise zur zukünftigen Geldpolitik oder zur Inflation liefert.
Warsh gilt nach der letzten Pressekonferenz als eher restriktiver (“hawkisher”) Notenbankchef und verzichtet bewusst auf konkrete Forward Guidance. Entsprechend könnte bereits jede kleine Aussage zu Inflation, Arbeitsmarkt oder Zinsen größere Marktbewegungen auslösen.
Auch auf EZB-Seite bleibt der Fokus hoch. Nachdem die europäischen Inflationsdaten zuletzt weiter nachgegeben haben, beobachten Investoren genau, ob sich die Erwartungen hinsichtlich weiterer Zinsschritte verändern.
Fundamentaldaten von gestern
German CPI
Die deutschen Inflationsdaten fielen erneut schwächer aus.
Month over Month
• Actual: -0,3 %
• Forecast: 0,0 %
• Previous: -0,2 %
Damit setzt sich der kurzfristige Rückgang der Verbraucherpreise fort. Sinkender Inflationsdruck erhöht grundsätzlich den Spielraum für zukünftige Zinssenkungen der EZB und wirkt mittelfristig unterstützend für Risk Assets.
Chicago PMI
• Actual: 56,7
• Forecast: 55,7
• Previous: 62,7
Der Wert lag zwar oberhalb der Erwartungen, fiel jedoch deutlich gegenüber dem Vormonat zurück.
Das signalisiert weiterhin Expansion im Industriesektor, gleichzeitig aber eine gewisse Abschwächung der wirtschaftlichen Dynamik. Für die FED bedeutet das grundsätzlich etwas geringeren Inflationsdruck, allerdings bleibt die US-Wirtschaft insgesamt weiterhin robust.
JOLTS Job Openings
• Actual: 7,594 Mio.
• Forecast: 7,280 Mio.
• Previous (revidiert): 7,585 Mio.
Der US-Arbeitsmarkt präsentiert sich weiterhin überraschend stabil.
Die offenen Stellen liegen sowohl über den Erwartungen als auch leicht über dem revidierten Vormonat. Damit bleibt der Arbeitsmarkt ein wichtiger Inflationsfaktor und unterstützt grundsätzlich eine restriktivere Haltung der FED.
Vor allem mit Blick auf die morgigen Non-Farm Payrolls sind diese Zahlen ein wichtiger Frühindikator.
Consumer Confidence
• Actual: 91,2
• Forecast: 94,4
• Previous: 90,6
Die Konsumentenstimmung konnte sich gegenüber dem Vormonat leicht verbessern, blieb jedoch unter den Erwartungen.
Besonders interessant waren die Details:
• Die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage verschlechterte sich leicht.
• Die Erwartungen für Einkommen und Unternehmensentwicklung verbesserten sich dagegen.
• Die Einschätzung des Arbeitsmarktes kühlte etwas ab.
• Gleichzeitig gingen die Inflationserwartungen leicht zurück.
• Viele Verbraucher rechnen weiterhin mit höheren Zinsen innerhalb der nächsten zwölf Monate.
Da der private Konsum rund zwei Drittel der US-Wirtschaft ausmacht, bleibt dieser Bericht einer der wichtigsten Frühindikatoren für das zukünftige Wirtschaftswachstum.
Insgesamt ergibt sich daraus ein gemischtes Bild:
Die US-Wirtschaft bleibt robust, zeigt jedoch erste leichte Abkühlungstendenzen. Gleichzeitig entwickelt sich die Inflation weiter weg vom 2% Ziel der Fed, ohne dass bislang eine deutliche wirtschaftliche Schwäche erkennbar wäre.
Heute im Fokus
Auch der heutige Handelstag liefert zahlreiche marktbewegende Daten.
Besonders wichtig:
• Eurozone CPI (Inflation)
• Eurozone Core CPI
• ADP Non-Farm Employment Change
• S&P Global Manufacturing PMI
• ISM Manufacturing PMI
• ISM Manufacturing Prices
• US Rohöllagerbestände
• Rede von US-Präsident Donald Trump
• Rede von FED-Chair Kevin Warsh
Vor allem ADP sowie die ISM-Daten gelten als wichtige Vorbereitung auf die morgigen Non-Farm Payrolls.
Gerade die Kombination aus Arbeitsmarkt-, Inflations- und Manufacturing-Daten dürfte entscheidend dafür sein, wie sich die Zinserwartungen für die FED weiter entwickeln.
Zusätzlich beginnt heute ein neuer Börsenmonat und gleichzeitig ein neues Quartal. Institutionelle Umschichtungen sowie automatische ETF- und Sparplanausführungen können deshalb ebenfalls zu erhöhter Volatilität führen.
Trotz aller heutigen Termine bleibt der Hauptfokus dieser Handelswoche jedoch klar auf den morgigen US-Arbeitsmarktdaten mit:
• Non-Farm Payrolls
• Arbeitslosenquote
• Average Hourly Earnings
Diese dürften den größten Einfluss auf die kurzfristigen Zinserwartungen der FED haben.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt bleibt auch zum Start des neuen Quartals der wichtigste geopolitische Indikator. Nachdem sich die Lage im Nahen Osten zuletzt deutlich beruhigt hat und die Waffenruhe weiterhin Bestand hat, notiert WTI aktuell erneut unter Druck. Gestern wurde die entscheidende Widerstandszone bei 72 USD erneut angelaufen, jedoch klar abverkauft. Aktuell handelt US Oil bereits wieder rund 0,7 % im Minus.
Charttechnisch bleibt für mich die Range zwischen 69 USD und 72 USD entscheidend. Ein signifikanter Schlusskurs über 72 USD würde den Weg in Richtung 77 USD öffnen. Sollte dagegen die Unterseite bei 69 USD nachhaltig brechen, rücken zunächst 67 USD und anschließend 65 USD in den Fokus. Besonders interessant bleibt dabei das Quartalstief von Q2 im Bereich 68,50 USD, das einen wichtigen technischen Support darstellt.
Insgesamt verlor US Oil im zweiten Quartal rund 31 % und zählt damit zu den schwächsten großen Anlageklassen der vergangenen Monate.
US-Staatsanleihen
Nachdem die Renditen zuletzt mehrere Handelstage zurückgekommen waren, sahen wir gestern wieder einen deutlichen Anstieg über nahezu alle Laufzeiten.
• 3 Jahre: +1,67 %
• 5 Jahre: +1,89 %
• 10 Jahre: +2,00 %
• 30 Jahre: +1,80 %
Steigende Renditen sprechen grundsätzlich für restriktivere Finanzierungsbedingungen und stellen normalerweise Gegenwind für Risk Assets dar. Interessant bleibt jedoch die aktuelle Divergenz: Während Renditen und Dollar zuletzt wieder anzogen, konnten sich Aktienindizes gleichzeitig deutlich erholen. Diese Entwicklung sollte man aufmerksam beobachten, da sie nicht dauerhaft parallel verlaufen dürfte.
DXY (US-Dollar)
Auch der US-Dollar bleibt technisch spannend. Nach einem sehr starken Juni mit einem Monatsplus von rund 2,2 % und einem Quartalsplus von 1,3 % konnte sich der Dollar zuletzt oberhalb der wichtigen 101er-Marke stabilisieren.
Mein Szenario bleibt unverändert:
• Unter 101 Punkten eröffnet sich weiteres Korrekturpotenzial bis 100,60–100,50.
• Über 101,50 Punkten rückt dagegen die 102er-Zone wieder in den Fokus.
Die Entwicklung dürfte heute vor allem von den europäischen Inflationsdaten, den US-Konjunkturdaten sowie den Aussagen von FED-Gouverneur Kevin Warsh abhängen.
Volatilitätsindex VIX
Der VIX fiel gestern erneut deutlich um rund 6,8 % auf 16,46 Punkte.
Damit signalisiert der Markt weiterhin eine sehr entspannte Risikoeinschätzung. Von echter Panik oder größerer Unsicherheit kann aktuell keine Rede sein. Solange der VIX unter der Marke von 20 Punkten notiert, bleibt das Umfeld grundsätzlich konstruktiv für Aktien.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia zeigte zum Monatsauftakt erneut Stärke und legte gestern rund 2,6 % zu. Besonders wichtig war dabei die Rückeroberung der psychologisch wichtigen 200-Dollar-Marke.
Solange sich der Kurs oberhalb dieser Marke etablieren kann, bleibt für mich die Zone zwischen 208 und 213 USD das nächste relevante Ziel. Dort befinden sich mehrere markante Widerstände aus den vergangenen Wochen.
Sollte Nvidia dagegen erneut unter 195 USD zurückfallen und anschließend auch das aktuelle Monatstief bei 189,80 USD unterschreiten, würde sich das Chartbild wieder deutlich eintrüben. In diesem Fall rückt für mich die nächste Unterstützungszone bei rund 186 USD in den Fokus.
Bitcoin
Bitcoin bleibt das derzeit schwächste größere Risk Asset.
Gestern fiel der Kurs erneut um rund 2,7 % und markierte heute Morgen bereits ein neues Tief bei etwa 57.800 USD. Damit wurde die von mir zuletzt mehrfach angesprochene Unterstützungszone erreicht.
Für mich bleibt die zentrale Marke weiterhin 61.000 USD. Erst ein nachhaltiger Tagesschlusskurs oberhalb dieses Bereichs würde das kurzfristige Chartbild wieder deutlich verbessern.
Sollte dagegen auch der Bereich um 57.800 USD nachhaltig brechen, halte ich eine Ausweitung der Korrektur bis in den Bereich um 56.000 USD für durchaus realistisch.
S&P 500
Der S&P 500 setzt seine Erholung fort und konnte in den ersten beiden Handelstagen der Woche bereits rund 2 % zulegen.
Gestern schloss der Index erneut stark und verteidigte die zentrale Unterstützungszone bei 7.500 Punkten.
Mein kurzfristiges Szenario:
• Über dem heutigen Tageshoch bei rund 7.569 Punkten sehe ich weiteres Potenzial bis 7.600 Punkte.
• Solange 7.500 Punkte halten, bleibt mein kurzfristiger Bias bullish.
• Erst ein Rückfall unter 7.480 Punkte würde das Bild wieder deutlich eintrüben und einen erneuten Test der Tiefs aus KW26 ermöglichen.
Nasdaq
Auch der Nasdaq präsentiert sich deutlich stärker als noch in der vergangenen Woche.
Die Rückeroberung der 30.000-Punkte-Marke war technisch ein wichtiges Signal. Gleichzeitig wartet oberhalb weiterhin eine massive Widerstandszone zwischen 30.400 und 30.700 Punkten, die bislang noch nicht überwunden werden konnte.
Kurzfristig bleibe ich deshalb zwar leicht positiv gestimmt, würde auf diesem Niveau jedoch zunächst keine aggressiven Long-Positionen mehr eröffnen. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Widerstandszone wäre aus meiner Sicht notwendig, um weiteres Aufwärtspotenzial freizusetzen.
Auf der Unterseite würde sich das Bild erst wieder verschlechtern, wenn der Nasdaq unter das gestrige Tagestief bei rund 29.650 Punkten zurückfällt.
US30
Auch der Dow Jones setzte gestern meine zuletzt skizzierte Long-Idee sauber um.
Der Bereich oberhalb von 52.000 Punkten wurde erneut verteidigt, anschließend lief der Index direkt an die Zone um 52.500 Punkte.
Für heute bleibt das Szenario unverändert:
• Über 52.500 Punkten sehe ich weiteres Potenzial bis 52.800 beziehungsweise 53.000 Punkte.
• Unter 52.000 Punkten würde sich das kurzfristige Bild dagegen wieder eintrüben und eine Bewegung Richtung 51.500 Punkte wahrscheinlicher machen, hier wäre ich aktuell aber auch vorsichtiger mit Shorts.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Auch der DAX bleibt aus charttechnischer Sicht konstruktiv.
Gestern legte der Index erneut um rund 1,05 % zu und konnte den wichtigen Unterstützungsbereich oberhalb von 24.800 Punkten erfolgreich verteidigen. Gleichzeitig wurde bereits zum London Open das gestrige Tageshoch überschritten – ein weiteres Zeichen für die aktuell intakte kurzfristige Aufwärtsstruktur. Trotzdem gelang es dem DAX gesterrn nicht über der 25.000 Punkte Marke zu schließen.
Für mich ergeben sich heute folgende Szenarien:
Kann der DAX das gestrige Tageshoch bei 25.052 Punkten nachhaltig überwinden, liegt das nächste Kursziel im Bereich des Wochenhochs aus KW25 und KW26 bei rund 25.180 Punkten. Gelingt auch dort ein Ausbruch, rücken 25.400 bis 25.500 Punkte in den Fokus.
Sollte der Markt an der psychologisch wichtigen 25.000-Punkte-Marke erneut deutlich scheitern, bleibe ich mit Shorts zunächst vorsichtig. Erst ein Rückfall unter 24.800 Punkte und anschließend unter das gestrige Tagestief würde das kurzfristige Chartbild wieder eintrüben und einen erneuten Test der Unterstützungszonen bei 24.500 beziehungsweise 24.400 Punkten wahrscheinlicher machen.
Insgesamt gefällt mir die aktuelle Struktur jedoch weiterhin gut. Sowohl im DAX als auch in den großen US-Indizes wurden zuletzt höhere Tiefs ausgebildet. Solange diese Struktur intakt bleibt, bleibe ich kurzfristig leicht bullish für Risk Assets.
Fazit
Mit dem heutigen Handelstag beginnt nicht nur ein neuer Monat, sondern gleichzeitig auch ein neues Börsenquartal. Entsprechend sind erhöhte Volatilität, Umschichtungen institutioneller Investoren sowie Sparplanausführungen zum Monatsbeginn durchaus möglich.
Fundamental stehen heute vor allem die europäischen Inflationsdaten, ADP, ISM Manufacturing, die Rohöllagerbestände sowie die Aussagen von FED-Gouverneur Kevin Warsh im Mittelpunkt. Trotz der hohen Relevanz dieser Daten bleibt der wichtigste Termin der Woche jedoch der morgige US-Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls), der aufgrund des Feiertags am Freitag bereits am Donnerstag veröffentlicht wird.
Charttechnisch präsentiert sich das Bild aktuell leicht positiv. Die großen Aktienindizes konnten wichtige Unterstützungen verteidigen und bilden zunehmend höhere Tiefs aus. Gleichzeitig mahnen steigende US-Renditen sowie der weiterhin starke US-Dollar zur Vorsicht. Entscheidend wird sein, ob die heutigen Makrodaten dieses positive Bild bestätigen oder erneut Zweifel an einer baldigen Lockerung der Geldpolitik aufkommen lassen.
Keine Anlageberatung – lediglich meine persönliche Markteinschätzung.
Im Laufe des Tages folgt mein ausführlicher Monatsausblick für den Juli.
Morgen veröffentliche ich zudem meinen ausführlichen NFP-Prep mit den wichtigsten Szenarien für die US-Arbeitsmarktdaten.
Ich wünsche euch allen einen erfolgreichen Start in den Juli und wie immer stabile Trades.
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Mittwoch, den 01.07.2026Da hat sich unser Dax aber richtig flott erholt bekommen und machte direkt wieder einen quick-lebendigen Eindruck. Ob das nun auch in den Juli anhalten kann?!
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: über 25000 aufwärts, unterhalb Rücklauf
Grundstimmung: neutral
Zum Dienstag sollte unser Dax versuchen die 24800 erneut anzugehen. Würde er dabei aber wieder an oder knapp über der 24800 abgewiesen werden, könnte das diesmal etwas mehr Abwärtsdruck nach sich ziehen und ihn wieder an der 24670 und 24615 vorbei rutschen lassen hin zur 24550 und auch 24500. Direkt mit Abwärtsgap unter 24670 sollte sowas auch einleiten können, wäre dann aber anfällig gewesen an der 24550 hochgekauft zu werden. Positiv ausgelebt sollte sich unser Dax also nur bekommen, wenn er sich klar und deutlich über 24800 / 24820 geschoben bekommt. Dann würde ich 24950 / 25000 als nächstes anpeilen und drüber dann wieder 25100 / 25135. So die Zusammenfassung von gestern.
Zwar probierte sich unser Dax gleich von Beginn von der 24800 nochmal abweisen zu lassen, aber viel zu antriebslos, sodass er direkt zur Xetra-Eröffnung seine Chance nutzte und oben raus wanderte. In der Folge wurden nun schon 24950 / 25000 erreicht, die 25100 / 25135 hat er wieder mal stehen lassen. Kennen wir ja. Daher dürfte nun interessant werden, ob unser Dax zum Monatsauftakt mal auf Angriff bleibt und sich oben weiter raus arbeitet. Dann wären nämlich 25135 dann dran und drüber bestimmt auch die 25200 mit Option gleich noch auf 25330 zu verlängern.
Geht der nun aber wieder nur von der 25000 in den Rückwärtsgang über dürfte er wohl die 24900 und eher vielleicht sogar auch die 24800 dann erstmal direkt wieder in Angriff nehmen. Beides nun gute Supports, wobei ich der 24800 dann mehr Gegenwehr zutrauen würde, allerdings dann auch nur kurzfristig, denn er hat ja nun wieder unten Gaps stehen lassen, die darunter dann wieder bedient werden wollen. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Unser Dax hat sich am Dienstag für die positive Route oberhalb der 24820 entschieden und 24950 / 25000 erreicht, die Gaps bei 25100 / 25135 aber wieder nicht bedient. Damit sind wir schon im dritten Anlauf auf die Zone. Die letzten beiden Male gappte er am Folgetag nach unten und drehte wieder ab. Macht er das wieder so, wären dann 24900 und 24800 / 24760 die passenden Anlaufstellen dazu. Gerade 24800 / 24760 könnte aber etwas mehr Gegenwehr zeigen bevor die Erholung von dort dann auch nur wieder abflacht, eindreht und sich zur 24640 auf den Weg macht. Gelingt es ihm dieses Mal aber das Abdrehen zu verhindern, wäre dann bei weiterer positiver Lage über 25000 die 25135 fälltig und ich würde ja fast auch drauf tippen, dass wir dann gleich noch den Meter voll machen und bis zur 25230 ans obere Tagesband durchziehen um dort zu testen ob es schon für mehr Richtung 25330 / 25350 reicht.
NAS100 (US100) – Bullisches Erholungsszenario📈 NAS100 (US100) – Bullisches Erholungsszenario 🚀
🔍 Marktstruktur-Analyse
Der NAS100 handelt aktuell in einer wichtigen Unterstützungszone nach einem starken Abverkauf aus dem Angebotsbereich. Der Kurs testet erneut eine Nachfragezone, die zuvor eine kräftige Aufwärtsbewegung ausgelöst hat.
📊 Wichtige technische Beobachtungen
✅ Starke Unterstützungszone
Der Bereich 28.600 – 29.000 fungiert als entscheidende Nachfragezone.
In der Vergangenheit haben Käufer hier stark reagiert.
✅ Möglicher Liquiditäts-Sweep
Ein kurzer Rückgang unter die Unterstützung könnte Stop-Loss-Liquidität einsammeln, bevor der Markt nach oben dreht.
✅ Bullische Ziele
Die markierte FVG (Fair Value Gap) und der Order Block (OB) zwischen 30.000 – 30.400 stellen attraktive Aufwärtsziele dar.
✅ Marktstruktur bleibt positiv
Solange die Hauptunterstützung hält, bleibt das mittelfristige bullische Szenario intakt.
🎯 Bullisches Szenario
📌 Ein letzter Rücksetzer in die Unterstützungszone ist möglich.
📌 Anschließend könnte der Markt steigen in Richtung:
Ziel 1: 30.000 (FVG)
Ziel 2: 30.300–30.400 (Order Block)
Erweitertes Ziel: 30.500+ Angebotszone
⚠️ Risiko
Ein klarer Schlusskurs unter 28.600 würde das bullische Setup ungültig machen und weiteren Verkaufsdruck auslösen.
💡 Fazit
🚀 Tendenz: Bullisch
Der Chart deutet auf eine mögliche Liquiditätsbereinigung im Unterstützungsbereich hin, gefolgt von einer Erholung in Richtung FVG- und Order-Block-Zonen. Solange die Unterstützung hält, haben die Käufer die besseren Chancen. 📈🔥
DAX Tagesausblick 30.Juni-Letzter Handelstag Juni/Q2 2026!Letzter Handelstag des Monats Juni und des zweiten Quartals
Geopolitische Lage
Der heutige Handel steht ganz im Zeichen des Quartals- und Monatsultimo. Neben den anstehenden Konjunkturdaten bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten der wichtigste externe Einflussfaktor auf die Märkte.
Zwischen den USA und dem Iran laufen weiterhin diplomatische Bemühungen, die Situation bleibt jedoch fragil. Reuters berichtet, dass technische Delegationen beider Länder nach Doha reisen, direkte Verhandlungen zwischen Washington und Teheran bislang jedoch nicht bestätigt wurden. Beide Seiten werfen sich weiterhin Verstöße gegen die Waffenruhe vor, während Iran auf seiner Kontrolle über die Straße von Hormus besteht. US-Präsident Donald Trump bezeichnete mögliche Gespräche in Doha selbst als “vielleicht wichtig, vielleicht aber auch nicht”, wodurch die Unsicherheit bestehen bleibt.
Trotz der angespannten politischen Lage hat sich die Situation an den Rohstoffmärkten deutlich entspannt. Brent-Öl notiert aktuell wieder im Bereich von rund 70 US-Dollar und damit nahezu auf dem Niveau vor der jüngsten Eskalation. Marktstrategen sehen darin ein positives Signal für die Weltwirtschaft, da sinkende Energiepreise den Inflationsdruck reduzieren und gleichzeitig die Margen vieler Unternehmen verbessern können.
Auch an den Aktienmärkten überwiegt aktuell wieder die Zuversicht. Die US-Futures sowie die europäischen Futures tendierten im asiatischen Handel fester, nachdem Hoffnungen auf eine weitere Deeskalation die Risikobereitschaft der Anleger stützten. Gleichzeitig bleibt das Risiko kurzfristiger geopolitischer Schlagzeilen bestehen, weshalb jederzeit mit erhöhter Volatilität gerechnet werden muss.
Neben der geopolitischen Entwicklung sorgte heute Morgen zudem eine OMFIF-Studie für Aufmerksamkeit. Erstmals planen mehr Zentralbanken, ihre US-Dollar-Reserven in den kommenden Jahren zu reduzieren als auszubauen. Gleichzeitig gewinnt Gold als strategischer Reservewert weiter an Bedeutung, während Euro, Renminbi sowie kleinere Reservewährungen schrittweise an Gewicht gewinnen. Kurzfristig bleibt der US-Dollar aufgrund des höheren US-Zinsniveaus und der robusten US-Wirtschaft jedoch weiterhin die dominierende Reservewährung.
Aus Asien kamen dagegen überwiegend positive Nachrichten. Der chinesische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe überraschte leicht positiv und signalisiert weiterhin Expansion. Gleichzeitig steuern die asiatischen Aktienmärkte auf eines der stärksten Quartale der vergangenen Jahre zu. Besonders Japan, Taiwan und Südkorea profitieren weiterhin von der anhaltenden Nachfrage im Halbleiter- und KI-Sektor.
Fundamentaldaten heute
Zum Abschluss des zweiten Quartals ist der heutige Wirtschaftskalender noch einmal gut gefüllt.
Bereits veröffentlicht wurden die deutschen Einzelhandelsumsätze, die mit einem Anstieg von 1,1 % deutlich über den Erwartungen lagen und auf eine robuste Konsumnachfrage hindeuten. Gleichzeitig fielen die französischen Inflationsdaten etwas schwächer aus als erwartet und stützen damit die Hoffnung auf einen weiter nachlassenden Inflationsdruck innerhalb der Eurozone.
Im weiteren Tagesverlauf richtet sich der Fokus zunächst auf mehrere Reden von EZB-Mitgliedern, darunter Elderson, Schnabel und Lane. Aussagen zur Inflation oder zum weiteren Zinspfad könnten insbesondere den Euro sowie europäische Anleihe- und Aktienmärkte bewegen.
Im Mittelpunkt der europäischen Daten steht anschließend der deutsche Verbraucherpreisindex (CPI). Erwartet wird gegenüber dem Vormonat ein Anstieg um 0,1 % nach zuvor -0,2 %. Fällt die Inflation höher als erwartet aus, könnte dies die Erwartungen an weitere Zinserhöhung der EZB verstärken und kurzfristig Druck auf Risk Assets wie DAX ausüben. Schwächere Inflationsdaten würden dagegen die Hoffnung auf einen lockereren geldpolitischen Kurs stärken und könnten Aktien zusätzlich unterstützen.
Am Nachmittag rücken dann die USA in den Fokus. Zunächst wird der Chicago PMI veröffentlicht. Erwartet werden 60,0 Punkte nach zuvor 62,7. Ein stärker als erwarteter Wert würde auf eine robuste Industrie hindeuten, gleichzeitig aber auch die Wahrscheinlichkeit länger hoher Zinsen erhöhen. Schwächere Daten könnten dagegen Zinssenkungserwartungen stützen, gleichzeitig jedoch neue Konjunktursorgen auslösen.
Besonders wichtig werden anschließend die JOLTS Job Openings für Mai. Erwartet werden 7,28 Millionen offene Stellen nach zuvor 7,618 Millionen. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes bleibt einer der wichtigsten Faktoren für die US-Notenbank. Mehr offene Stellen sprechen für einen weiterhin angespannten Arbeitsmarkt und könnten Zinssenkungserwartungen zurückdrängen. Deutlich schwächere Zahlen würden dagegen den geldpolitischen Druck auf die Federal Reserve erhöhen.
Ebenfalls im Fokus steht das Conference Board Consumer Confidence. Erwartet werden 94,2 Punkte nach zuvor 93,1. Da der private Konsum rund zwei Drittel der US-Wirtschaft ausmacht, besitzt dieser Indikator hohe Bedeutung für die weitere Konjunktureinschätzung. Eine stärker als erwartete Verbraucherstimmung würde die Robustheit der US-Wirtschaft unterstreichen, gleichzeitig aber ebenfalls höhere Zinsen länger rechtfertigen. Schwächere Werte würden dagegen Zinssenkungsfantasien unterstützen, könnten jedoch gleichzeitig Rezessionssorgen verstärken.
Der Hauptfokus der Woche bleibt allerdings weiterhin auf den US-Arbeitsmarktdaten (NFP) am Donnerstag gerichtet, welche aktuell den wichtigsten makroökonomischen Impuls für die Märkte darstellen dürften.
Märkte und Korrelationen
US Oil
Am Ölmarkt bleibt die technische Ausgangslage unverändert. Seit gestern bewegt sich US Oil innerhalb einer klar definierten Range zwischen 69 und 72 US-Dollar. Weder das Hoch noch das Tief dieser Spanne konnten bislang überwunden werden. Solange sich der Markt innerhalb dieser Range bewegt, bleibt das neutrale Bild bestehen. Ein Tagesschluss über 72 US-Dollar würde aus meiner Sicht weiteres Potenzial bis in den Bereich von 77 US-Dollar eröffnen. Ein Bruch unter 69 US-Dollar dagegen würde zunächst Ziele bei 67 und anschließend 65 US-Dollar aktivieren.
US-Bonds
Bei den US-Staatsanleihen zeigte sich zu Wochenbeginn zunächst leichte Stärke, diese Gewinne wurden im Verlauf jedoch wieder vollständig abgegeben. Insgesamt bewegen sich sowohl Anleihekurse als auch Renditen aktuell nahezu auf dem Niveau des Wochenstarts. Das bestätigt weiterhin ein insgesamt neutrales Umfeld am Rentenmarkt.
DXY/USD
Der US-Dollar-Index (DXY) setzte gestern seine leichte Korrektur mit einem Minus von rund 0,3 % fort. Heute wurde bereits das gestrige Tageshoch überschritten. Charttechnisch bleibt das Bild unverändert. Unterhalb von 101 Punkten würde sich weiteres Korrekturpotenzial bis in den Bereich von 100,5 bis 100,6 Punkten eröffnen. Gelingt dagegen ein Ausbruch über 101,5 Punkte, rückt die Zone um 102 Punkte wieder in den Fokus.
VIX
Der Volatilitätsindex VIX gab gestern erneut um rund vier Prozent nach und notiert aktuell bei etwa 17,5 Punkten. Damit bleibt die implizite Volatilität im S&P 500 weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Von einer ausgeprägten Risikoaversion oder Panik am Markt kann derzeit keine Rede sein.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia zeigte gestern erste Stabilisierungstendenzen nach der starken Korrektur der vergangenen Woche. Die Aktie testete erfolgreich die wichtige Unterstützungszone um 190 US-Dollar und konnte den Handel oberhalb der Monatstiefs bei rund 195 US-Dollar beenden. Für die kommenden Handelstage bleibt die Marke von 200 US-Dollar entscheidend. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch darüber, rückt zunächst die Zone um 213 US-Dollar in den Fokus. Solange Nvidia jedoch unterhalb von 200 US-Dollar notiert, bleibt ein erneuter Rücklauf in Richtung 190 beziehungsweise 186 US-Dollar möglich.
Bitcoin
Bitcoin konnte zum Wochenstart ebenfalls eine leichte Erholung einleiten und respektierte das Tief vom Sonntag. Gleichzeitig wurde das Tageshoch überschritten und das Wochentief der Vorwoche erfolgreich verteidigt. Im heutigen Handel gibt die Kryptowährung jedoch bereits wieder nach und notiert aktuell im Bereich von 59.500 US-Dollar. Solange kein Tagesschluss oberhalb von 61.000 US-Dollar gelingt, bleibt mein kurzfristiger Bias weiterhin bearish. Ein Bruch der psychologisch wichtigen 60.000-Dollar-Marke könnte weiteres Abwärtspotenzial in Richtung 58.000 beziehungsweise 57.000 US-Dollar eröffnen.
SPX
Der S&P 500 präsentierte sich zum Wochenstart dagegen ausgesprochen stark. Mit einem Plus von rund 1,4 % wurde die zentrale Widerstandszone um 7.500 Punkte nahezu erreicht. Das gestrige Tageshoch wurde heute bereits überschritten. Solange sich der Index oberhalb von 7.500 Punkten behaupten kann, bleibt das bullische Szenario mit Kurszielen bei 7.551 und anschließend 7.600 Punkten aktiv. Erst eine deutliche Ablehnung an dieser Zone würde das kurzfristige Bild wieder eintrüben.
NASDAQ
Auch der Nasdaq setzte seine Erholung dynamisch fort. Nach der erfolgreichen Verteidigung der 29.000-Punkte-Zone notiert der Index mittlerweile wieder oberhalb von 29.500 Punkten und testet aktuell die psychologisch wichtige Marke von 30.000 Punkten. Kann sich der Markt nachhaltig darüber etablieren, rückt das Monatshoch vom Mai im Bereich von 30.500 Punkten in den Fokus. Sollte die 30.000 hingegen erneut als Widerstand fungieren, dürfte zunächst die Unterstützung bei 29.500 Punkten wieder entscheidend werden.
US30
Der Dow Jones zeigte ebenfalls einen starken Wochenauftakt und konnte die Unterstützungszone um 52.000 Punkte erfolgreich verteidigen. Gleichzeitig wurde das Tageshoch vom Freitag überschritten. Gelingt heute ein weiterer Ausbruch nach oben, sehe ich zunächst Potenzial bis 52.500 Punkte und anschließend in Richtung neuer Allzeithochs bei 52.800 bis 53.000 Punkten. Ein Rückfall unter 52.000 Punkte würde das kurzfristige Bild dagegen wieder eintrüben und Ziele bei 51.600 beziehungsweise 51.500 Punkten aktivieren.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX zeigte zum Wochenstart einen insgesamt richtungslosen Handel innerhalb einer breiten Range. Zwar wurden die Tiefs der Vorwoche erneut angelaufen, diese konnten jedoch erfolgreich verteidigt werden. Gleichzeitig scheiterte der Index erneut an der wichtigen Widerstandszone um das Monatshoch vom April sowie dem bisherigen Jahreshoch im Bereich von 24.800 Punkten. Insgesamt endete der Handelstag leicht bearish.
Zur London-Eröffnung notiert der DAX bereits wieder oberhalb des gestrigen Tagestiefs und verteidigt aktuell weiterhin die Zone um 24.800 Punkte. Solange sich der Markt oberhalb dieses Bereichs behaupten kann, bleibt für mich ein erneuter Anlauf auf die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten wahrscheinlich. Entwickelt sich zusätzlich positives Momentum, rückt anschließend auch die Zone um 25.200 Punkte in den Fokus.
Sollte der DAX dagegen erneut deutlich an der 24.800er-Zone scheitern und per Tagesschluss darunter zurückfallen, würde sich das kurzfristige Bild wieder eintrüben. In diesem Fall dürfte zunächst das Wochentief der Kalenderwoche 26 und anschließend die entscheidende Unterstützungszone um 24.500 Punkte erneut getestet werden. Welche Seite sich letztlich durchsetzt, dürfte maßgeblich von den heutigen Inflations- und US-Konjunkturdaten sowie vom allgemeinen Marktsentiment abhängen.
Fazit
Mit dem heutigen Handel endet sowohl der Monat Juni als auch das zweite Quartal 2026. Erfahrungsgemäß führen Quartals- und Monatsultimo häufig zu Portfolioanpassungen institutioneller Investoren, erhöhten Handelsvolumina und teilweise deutlichen Bewegungen zum Handelsende. Auch der morgige Handel kann durch Nachholeffekte und Umschichtungen nochmals von erhöhter Volatilität geprägt sein.
Der fundamentale Fokus bleibt heute sekundär auf den Inflationsdaten aus Deutschland sowie primär den wichtigen US-Konjunkturdaten am Nachmittag. Übergeordnet richtet sich der Blick der Märkte jedoch bereits auf die US-Arbeitsmarktdaten (NFP) am Donnerstag, die aktuell den wichtigsten makroökonomischen Impuls dieser Woche darstellen dürften.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Ich wünsche euch allen einen erfolgreichen Handelstag und stabile Trades!
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Dienstag, den 30.06.2026Am Montag hat sich unser Dax erstmal wieder versucht zu stabilisieren, so richtig kraftvoll wirkte das aber noch nicht...
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: unter 24600 weit abwärts, darüber aufwärts
Grundstimmung: neutral
Am Freitag hatte mir nicht so gut gefallen, dass das neue Tief noch keine Anschlussverkäufe nach sich zog. Da sowas gerne ein Zeichen ist, dass oben vorher noch was abgearbeitet werden will. Sollte sich unser Dax also von Start weg über 24600 nach oben drücken, waren 24775 / 24800 anzupeilen. Von dort sollte er sich wieder gut runter drehen können. Würde er aber durchkommen, wären dann 24950 / 25000 anzusteuern. Will er unten also weiter kommen, dann entweder richtig hart von 24775 / 24800 runter stoßen, oder am besten gleich direkt von Start weg tief unterhalb von 24600 in die Tiefe arbeiten. So die Zusammenfassung von gestern.
Leider hat er uns am Montag nun nicht viel Gelegenheit gegeben ihn über der 24600 zur 24775 / 24800 zu begleiten, da er direkt abkürzte und dort gleich per Gap in den Handel startete. Der Bereich reagierte gut an, aber richtig hart war das nicht. Richtig hart von 24800 runter, oder direkt von Beginn unter 24600 steil runter, sollte laut gestriger Analyse unserem Dax tieferes einräumen, haben wir nun aber beides so nicht gesehen. Sollte der also zum Dienstag nun über der 24800 einfach weiter in die Höhe drücken, sind 24950 / 25000 erreichbar und bekommt er sich dort nicht abgeschossen, dann darüber sogar noch 25100 / 25135.
Sollte unser Dax nun aber hinten raus doch noch in Schwung kommen und am besten gleich per Abwärtsgap unter 24670 reinkommen, könnte er versuchen den Montag nochmal auszukontern um sich unten neu ins Spiel zu bringen. Dafür müsste er an der 24600 vorbei auf die 24500 rein, am besten gleich am Vormittag, dann kurze Mittagserholung und weiter Richtung 24350 / 24325. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Unser Dax hat seine am Freitag begonnene Erholung am Montag fortgesetzt, wurde aber zunächst an der 24800 abgewiesen. Zum Dienstag könnte er nun versuchen das erneut anzugehen. Wird er dabei aber wieder an oder knapp über der 24800 abgewiesen, könnte das diesmal etwas mehr Abwärtsdruck nach sich ziehen und ihn wieder an der 24670 und 24615 vorbei rutschen lassen hin zur 24550 und auch 24500. Dort kurze Erholung und dann weiter Richtung 24435 und 24350 / 24325 wäre wohl der beste Ablauf für ein negatives Szenario. Direkt mit Abwärtsgap unter 24670 würde sowas vermutlich auch einleiten können, wäre dann aber recht anfällig dafür auch nur wieder an der 24550 hochgekauft zu werden. Positiv ausgelebt bekommt er sich also nur, wenn der sich klar und deutlich über 24800 / 24820 geschoben bekommt. Dann würde ich 24950 / 25000 als nächstes anpeilen und drüber dann wieder 25100 / 25135.
NASDAQ100 zappelt auf hohem Niveau. Indikatoren noch okay!Liebe Trader und Investoren,
sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich Willkommen zu einem weiteren Update zum NASDAQ100 Index CFD (NAS100 CFD) von Pepperstone. Ich analysiere den Kontrakt im Tageschart.
Der Tech Index geht seit Anfang Juni ein wenig auf die Bremse. Auch wenn die aktuellen Bewegungen eher gedämpft sind, trübt sich die Technik an der ein oder anderen Stelle deutlicher ein.
Charttechnische Einordnung Tageschart (Chart oben)
Der Tech-Index absolvierte seit Ende März eine extreme Rally und traf an zwei Linien klar auf Widerstand. Im Zuge dieser Bremsbewegung haben sich zwei Hochpunkte auf einer Ebene gebildet.
Der Support bei 28.206 Punkten ist als Trigger einer Doppeltopformation sehr wichtig.
📉 Doppeltop (Double Top) - Was ist es?
Ein Umkehrmuster, das nach einem Aufwärtstrend auftritt. Es besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Hochs auf ähnlichem Preisniveau, zwischen denen ein Zwischentief liegt.
Double Top (Doppel-Top)
Merkmale auf einen Blick
Tritt nach einem Aufwärtstrend auf
Hoch 1 → Zwischentief → Hoch 2 (ca. gleiche Höhe)
Bestätigung durch Schlusskurs unterhalb des Zwischentiefs (Nackenlinie)
Kursziel: Abstand Hoch → Zwischentief, nach unten projiziert
Aussage: Aufwärtstrend verliert Dynamik → mögliche Trendwende nach unten
Wie wird die Formation gehandelt?
Einstieg: Beim Schlusskurs unterhalb der Nackenlinie (Triggerlinie)
Kurszielberechnung: Höhe der Formation (Hoch – Zwischentief) nach unten projizieren
Ausstieg: Wenn Kursziel erreicht wird oder der Markt eine klare Gegenbewegung zeigt
Einordnung in die TMMA
Das Doppeltop gehört zur Klasse der Umkehrmuster (Reversal Patterns) und ist fester Bestandteil des TMMA-Moduls Linien & Kanäle. Es signalisiert das Ende eines Aufwärtstrends und den potenziellen Beginn eines Abwärtstrends.
Markttechnische Einordnung Tageschart (Chart unten)
Bei den Basisindikatoren ist im Tageschart noch nicht allzu viel passiert. Wir haben ein leichtes Short-Setup, nachdem der NAS100 negative Divergenzen gebildet hatte. RSI und MACD driften abwärts. Der ADX ist ebenfalls rückläufig und signalisiert im Moment ein Korrekturmuster.
Deshalb werte ich die Indikatoren im Augenblick noch konstruktiv. Der Index kann jederzeit wieder aufwärts ziehen. Unterhalb der 89-Tagelinie bei 27.181 Punkten kann sich der Verkaufsdruck allerdings verschärfen.
Volumentechnische Einordnung Tageschart (Chart unten)
Das Volumenprofil „synchronisiert" sich im Moment mit dem Doppeltop. Achten Sie dringend auf die upper rejection #1 bei 28.634 Punkten. In Kombination mit dem schwarzen VWAP (03.2026) haben wir hier zwei signifikante Volumensupports. Darunter kann es schnell und schmerzhaft abwärts gehen, da dann der gesamte Schwung seit Ende März etwas ausgiebiger korrigiert werden könnte.
Auf der Oberseite fehlen nach wie vor belastbare Anlaufmarken.
Im Fazit...
...muss der Tech-Index die potenzielle Reversalformation abfangen. Sollte das Doppeltop klar und nachhaltig getriggert werden, drohen ggf. schärfere Verluste. Auf der Oberseite sehe ich über den Sommer aufgrund der bereits extremen Überhitzungen begrenztes Potenzial.
Arbeiten Sie mit nachlaufenden Absicherungen in klaren Setups. Konsequentes Risikomanagement bleibt oberste Pflicht.
Ich freue mich über Kommentare und Diskussionen zu dieser Analyse.
Bitte achten Sie auf ein solides Positions- und Risikomanagement.
Wenn Ihnen die Idee gefällt, geben Sie uns für diese Analyse bitte einen Boost und folgen Sie uns, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße,
Thomas Jansen
Lass nicht zu, dass Indikatoren deine Marktanalyse schwächenViele Trader glauben, dass mehr Indikatoren automatisch zu besseren Entscheidungen führen. In der Realität kann ein überladener Chart den Blick auf den Markt jedoch eher erschweren, statt ihn klarer zu machen.
Am Anfang ist der Chart oft noch einfach. Dann kommt der RSI hinzu, um Momentum zu messen, der MACD zur Trendbestätigung, gleitende Durchschnitte zur Filterung von Rauschen, Bollinger Bands zur Volatilitätsanalyse, dazu Volumen, Kauf- und Verkaufssignale, Pfeile und weitere Tools. Der Chart wirkt dadurch vielleicht professioneller, doch jeder Indikator kann ein anderes Signal liefern: Einer zeigt Kaufen, ein anderer Abwarten, der nächste Verkaufen. Am Ende analysiert der Trader nicht mehr den Markt, sondern wartet nur noch darauf, dass alle Indikatoren übereinstimmen.
Wichtig ist: Indikatoren sind nicht nutzlos. Sie haben ihren Wert, wenn sie richtig eingesetzt werden — nämlich zur Bestätigung einer bereits klaren Trading-Idee. Problematisch wird es erst, wenn Trader Indikatoren nutzen, um ihr eigenes Denken zu ersetzen, oder immer mehr Tools hinzufügen, weil ihnen das Vertrauen in ihre Analyse fehlt.
Die Grundlage bleibt immer die Price Action. Ein sauberer Chart hilft dabei, den Haupttrend, die Marktstruktur, Unterstützungen, Widerstände, Momentum und echte Reaktionszonen von Käufern und Verkäufern klarer zu erkennen. Sobald der Kontext stimmt, können ein oder zwei passende Indikatoren die Entscheidung unterstützen. Sie sollten jedoch niemals der Grund sein, warum ein Trader zögert, zu spät einsteigt oder den Markt aus den Augen verliert.
Bevor du einen Indikator auf deinem Chart behältst, frage dich: Hilft er mir, eine klarere Entscheidung zu treffen, oder macht er mich nur unsicherer? Wenn ein Indikator nur wiederholt, was der Preis bereits zeigt, vereinfache deinen Chart. Wenn er Widersprüche erzeugt, entferne ihn. Wenn er dich regelmäßig zu spät reagieren lässt, überprüfe seine Rolle in deinem System.
Fazit:
Ein sauberer Chart macht Trading nicht automatisch einfach. Aber ein überladener Chart kann gute Entscheidungen fast unmöglich machen. Professionelle Trader brauchen nicht viele Indikatoren, um klüger zu wirken. Sie brauchen ein klares System, um den Markt zu verstehen, Risiken zu kontrollieren und zum richtigen Zeitpunkt zu handeln.
DAX Tagesausblick 29.Juni-Leichter Risk-On-Start in HandelswocheGeopolitische Lage
Das Wochenende verlief geopolitisch erneut äußerst ereignisreich. Nachdem es zuletzt wieder zu gegenseitigen Raketen- und Drohnenangriffen zwischen den USA und dem Iran gekommen war und beide Seiten sich Verstöße gegen den vereinbarten Waffenstillstand vorwarfen, sorgte am Sonntagabend eine Reuters-Meldung für etwas Entspannung.
Demnach haben sich die USA und der Iran darauf verständigt, die jüngsten gegenseitigen Angriffe einzustellen und die Gespräche über die Zukunft der Straße von Hormus wieder aufzunehmen. Die technischen Verhandlungen sollen bereits in den kommenden Tagen in Katar fortgesetzt werden. Ziel bleibt die vollständige Umsetzung des 14-Punkte-Abkommens sowie die Wiederöffnung der weltweit wichtigsten Schifffahrtsroute für den Energiesektor.
Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Lage fragil. Beide Seiten werfen sich weiterhin Verstöße gegen den Waffenstillstand vor. Am Wochenende kam es erneut zu iranischen Angriffen auf US-Militärstützpunkte in Bahrain und Kuwait, während Israel seine Angriffe auf Hisbollah-Stellungen im Südlibanon fortsetzte. Eine nachhaltige Entspannung ist damit zwar noch nicht garantiert, kurzfristig reagierten die Finanzmärkte jedoch positiv auf die Aussicht weiterer diplomatischer Gespräche.
Parallel dazu bleiben die Entwicklungen im KI-Sektor ebenfalls ein wichtiges Thema. Mehrere große Research-Häuser sowie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnten zuletzt vor weiterhin sehr hohen Bewertungen im AI-Segment. Gleichzeitig beobachten Strategen zunehmend eine Rotation aus den Mega-Cap-KI-Unternehmen hin zu zyklischeren und defensiveren Marktsegmenten. Unterstützt wird dieses Bild durch den starken US-Dollar sowie die weiterhin restriktiven Zinserwartungen.
Fundamentaldaten heute
Fundamental startet die Woche ausgesprochen ruhig.
Auf der Agenda steht heute Abend lediglich die Rede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Besonders interessant wird dabei sein, ob sie sich zum weiteren Zinspfad der Europäischen Zentralbank oder zur aktuellen geldpolitischen Entwicklung äußert.
Ansonsten stehen heute keine bedeutenden Konjunkturdaten auf dem Kalender. Der Fokus der Märkte richtet sich bereits auf die US-Arbeitsmarktdaten im weiteren Wochenverlauf sowie auf das EZB-Forum, bei dem unter anderem auch Fed-Chef Kevin Warsh sprechen wird.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US-Oil
Öl startet mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche und notiert aktuell rund 0,6 % tiefer bei etwa 69,87 US-Dollar. Trotz der erneuten geopolitischen Spannungen dominieren aktuell die Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung.
An meinem Bias hat sich nichts verändert. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über die 72-Dollar-Marke, könnte sich relativ schnell weiteres Long-Momentum entwickeln. Bleiben wir hingegen unter dieser Widerstandszone und brechen zusätzlich unter 68,50 US-Dollar, würde sich das Short-Szenario mit möglichen Zielen bei 67,00 sowie anschließend 65,50 US-Dollar weiter bestätigen.
US-Dollar (DXY)
Der Dollar zeigt sich zum Wochenstart leicht schwächer und verliert aktuell rund 0,15 %. Charttechnisch bleibt entscheidend, ob der DXY unter das gestrige Tagestief beziehungsweise unter die wichtige Unterstützung bei 101 Punkten fällt. In diesem Fall könnte sich die laufende Korrektur bis in den Bereich von 100,50–100,60 Punkten ausweiten.
Sollte sich der Dollar dagegen oberhalb von 101 Punkten stabilisieren und die Zone um 101,50 zurückerobern, wäre eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in Richtung 102 Punkte weiterhin möglich.
Volatilitätsindex (VIX)
Der VIX notiert aktuell bei 18,53 Punkten und signalisiert damit weiterhin eine entspannte Risikostimmung der Marktteilnehmer. Von einer erhöhten Angst oder Panik ist derzeit nichts zu erkennen.
US-Staatsanleihen
Auch am Bond Markt verläuft der Wochenstart äußerst ruhig. Die Renditen der 3-, 5- und 10-jährigen Staatsanleihen legen lediglich minimal zu, während die 30-jährige Anleihe leicht nachgibt. Insgesamt bestätigt sich damit ein ausgesprochen ruhiger Start in die neue Handelswoche.
Risk Assets im Überblick
Bitcoin
Bitcoin bleibt aus meiner Sicht weiterhin das schwächste größere Risk Asset. Nachdem gestern auch der Weekly Close unter der psychologisch wichtigen Marke von 60.000 US-Dollar erfolgte, bleibt die übergeordnete Marktstruktur für mich bearish.
Zwar konnte das heutige Tagestief bei rund 58.880 US-Dollar bislang verteidigt werden, dennoch bleibt entscheidend, dass Bitcoin möglichst schnell wieder nachhaltig über 60.000 US-Dollar zurückkehrt. Andernfalls dürfte weiteres Short-Momentum folgen.
S&P 500
Der S&P 500 startet mit einem Plus von rund 0,5 % freundlich in die neue Woche.
Wie bereits in meiner gestrigen Analyse beschrieben, bleibt für mich die Zone oberhalb des Freitagshochs beziehungsweise über 7.460 Punkten entscheidend. Gelingt dort der Ausbruch, halte ich einen erneuten Anstieg bis in den Bereich der 7.500 Punkte für realistisch.
Solange dieser Ausbruch allerdings ausbleibt, bleibt für mich auch eine Korrektur zurück in Richtung des Wochentiefs bei rund 7.360 Punkten möglich. Sollte dieses Niveau ebenfalls brechen, rückt anschließend die Zone um 7.250 Punkte in den Fokus.
Nasdaq 100
Auch der Nasdaq präsentiert sich zum Wochenauftakt deutlich stärker und gewinnt aktuell rund 1,2 %.
Entscheidend bleibt für mich weiterhin der Bereich zwischen 29.500 und 29.620 Punkten. Erst oberhalb dieser Widerstandszone würde sich weiteres Long-Potenzial bis an die psychologisch wichtige 30.000-Punkte-Marke eröffnen, auf dieses Szenario bin ich im Video ebenfalls eingegangen.
Auf der Unterseite bleibt dagegen das Wochentief der vergangenen Woche die entscheidende Unterstützung. Sollte diese Zone unterschritten werden, wären zunächst 28.500 Punkte und anschließend sogar 28.000 Punkte beziehungsweise das Monatstief bei rund 28.170 Punkten realistische Ziele.
US30 (Dow Jones)
Auch der Dow Jones startet freundlich in die neue Handelswoche.
Solange der Index oberhalb der Marke von 52.000 Punkten notiert, bleibt mein kurzfristiges Ziel die Zone um 52.500 Punkte.
Fällt der Markt dagegen erneut unter 52.000 Punkte zurück, rücken zunächst 51.600 sowie anschließend 51.500 Punkte in den Fokus.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX startet ebenfalls freundlich in die neue Handelswoche und eröffnet mit einem Gap-Up von rund 0,35 %. Gleichzeitig wurde bereits die extrem wichtige Widerstandszone um 24.800 Punkte – bestehend aus dem Aprilhoch sowie dem bisherigen Jahreshoch – angelaufen und zunächst abgewiesen.
Kurzfristig bleibt für mich entscheidend, ob der DAX unter 24.670 Punkte zurückfällt, während die 24.800 weiterhin nicht überwunden werden können. In diesem Fall rechne ich zunächst mit einem erneuten Test der Unterstützungszone um 24.500 Punkte. Dort dürfte sich zeigen, ob die Käufer erneut in den Markt zurückkehren.
Sollte das Short-Momentum zunehmen, wären anschließend weitere Korrekturziele bei 24.410 Punkten sowie übergeordnet im Bereich der 24.000 Punkte möglich.
Auf der Oberseite bleibt das Bild dagegen unverändert. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über die 24.800 Punkte, öffnet sich aus meiner Sicht weiteres Potenzial in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Punkten.
Fazit
Die Risk Assets starten insgesamt positiv in die neue Handelswoche. Die Hoffnung auf neue diplomatische Gespräche zwischen den USA und dem Iran sorgt aktuell für etwas Entspannung an den Märkten und unterstützt gleichzeitig die zuletzt wieder fallenden Ölpreise.
Trotzdem sollten Anleger die geopolitische Lage keineswegs unterschätzen. Die Situation im Nahen Osten bleibt äußerst dynamisch und kann jederzeit erneut eskalieren.
Zusätzlich befinden wir uns heute und morgen in den letzten beiden Handelstagen des Monats sowie des zweiten Quartals.
Gerade in dieser Phase kommt es häufig zu größeren Umschichtungen institutioneller Investoren, Gewinnmitnahmen sowie erhöhtem algorithmischen Handelsvolumen. Entsprechend sollten kurzfristige Bewegungen nicht überinterpretiert werden und das Risikomanagement auch zum Quartalsende oberste Priorität behalten.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Wünsche euch einen guten Start und stabile Trades!






















