Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Donnerstag, den 18.06.2026Zum Mittwoch hat unser Dax sich aber ordentlich auf der Wiese herumgekullert, als wüsste er gar nicht mehr wo unten und oben ist...
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: unter 24800 abwärts, oberhalb davon Erholungschancen
Grundstimmung: neutral
Die am Dienstag erreichte 24800 / 24750 war wegen der Vorwochenhochs nicht zu unterschätzen. Sollte es unserem Dax gelingen sich auf ihr zu stabilisieren und wieder aufzudrehen, könnte das eine gute Basis bilden für einen erneuten Versuch Richtung 25100 / 25125 anzugehen und dann aber auch weiter zur 25300 und 25507. Vermasseln sollte ihm das nur der Widerstandsbereich um 24900 / 24940 können. Würde der ihn weggekippt bekommen waren dann unter 24800 / 24750 die Gaps bei 24700 / 24670 und 24615 die nächsten direkten Anlaufstellen. Bekommt er sich auch dort nicht stabilisiert müsste man dann sogar wieder 24490, 24430 und 24300 auskramen. So die Zusammenfassung von gestern.
Ja und gleich von Beginn ging unser Dax direkt in die Verteidigung der 24800 / 24750, arbeitete sich dann zunächst an die 24940 hoch, kam aber dort einfach nicht weiter und zog sich letztendlich dann doch nur wieder zur 24800 zurück. Da nun am Donnerstag das gleiche nochmal auszupacken wäre da nicht mehr so angebracht, denn die Chance hatte er ja nun sich aus der 24800 / 24750 aufzurichten. Daher würde ich das Blatt nun umdrehen und die 24800 / 24750 als Signalgeber unten zu nutzen. Fällt unser Dax nun nämlich drunter, muss er den Bereich nach oben dann verteidigen und halten um tiefere Ziele zu erreichen. Dabei bleiben die offenen Gaps bei 24700 / 24670 und 24615 auf der Liste, wie auch die 24490, 24430 und 24300.
Sollte er aber eben unten nun auch nur eine schlechte Figur machen und den Ausbruch unter 24800 / 24750 doch nur wieder gleich steil nach oben anziehen, wären oberhalb von 24940 gewiss ein paar mehr Hemmungen weg und er könnte sich freier zur 25030 Bewegung und sich über 25100 / 25125 dann gleich für höheres in der Folgewoche anmelden. Bedingt durch den US-Feiertag dürfte am Freitag ja wohl nicht mehr viel gehen, zumal die auch ihren eigenen Verfall extra schon auf den Donnerstag vorziehen. Einen Einfluss auf unseren Hexensabbat in Deutschland am Freitag hat das aber nicht. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Am Mittwoch hat unser Dax ganztägig seine 24800 / 24750 verteidigt, ließ aber die Chance sich daraus aufzubäumen um über 24940 weiter zu kommen verstreichen. Nun wird wichtig, wie sich unser Dax macht sobald er mal unter die 24800 / 24750 schaut. Kann er sich darunter halten und behaupten wären 24700 / 24670 und 24615 ja recht leicht erreichbar, für 24490, 24430 und 24300 müsste er sich dann schon deutlich mehr anstrengen. Scheitert er aber unterhalb genauso in Gang zu kommen und zieht nach einem Ausbruchsversuch unter 24750 auch nur wieder steil nach oben zurück, würde es ihm wohl leichter fallen die 24940 zu überwinden um wieder 25000 und 25100 / 25125 zu erreichen bevor die Amerikaner dann schon frühzeitig wegen ihrem Feiertag am Donnerstagabend ins Wochenende gehen.
Marktindizes
NAS100 – Bärische Ablehnung am Wochenhoch# 📉 NAS100 – Bärische Ablehnung am Wochenhoch ⚠️
### 🔍 Marktüberblick
Der NAS100 hat sich stark von der Unterstützungszone erholt und handelt nun in einem wichtigen institutionellen Widerstandsbereich nahe dem **Wochenhoch**. Der Kurs reagiert aktuell innerhalb eines **gültigen Bearish Order Blocks** sowie einer **Fair Value Gap (FVG)**.
### 📊 Technische Analyse
✅ Starke bullische Erholung von der Unterstützung
✅ Frühere **CHoCH**-Bestätigung signalisierte Aufwärtsdynamik
⚠️ Kurs testet nun eine bedeutende Angebotszone
⚠️ Ablehnungskerzen deuten auf zunehmenden Verkaufsdruck hin
### 🎯 Bärisches Szenario
Bleibt der Kurs unter der FVG- und Order-Block-Zone, könnten folgende Ziele angelaufen werden:
* 29.800 Punkte (erste Unterstützung)
* 29.400 Punkte
* 29.150 Punkte (Hauptziel)
### 🚀 Bullische Ungültigkeit
Ein klarer Ausbruch und Schlusskurs über dem Wochenhoch würde das bärische Szenario abschwächen und weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen.
### 💡 Fazit
Die aktuelle Marktstruktur spricht für eine **kurzfristige bärische Korrektur**, da mehrere Widerstandsfaktoren zusammenkommen: **Wochenhoch, Bearish Order Block und FVG**. Eine Bestätigung der Verkäufer sollte vor einem Einstieg abgewartet werden.
DAX Tagesausblick 17. Juni – All Eyes on FOMC!!!Fundamentale geopolitische Lage
Die Märkte bleiben weiterhin vollständig auf die Entwicklungen im Nahen Osten fokussiert. Nachdem in den vergangenen Tagen erste Hinweise auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran bekannt wurden, verdichten sich nun die Anzeichen für ein vorläufiges Abkommen. Nach verschiedenen Reuters-Berichten soll in den kommenden Tagen ein Memorandum of Understanding veröffentlicht werden, das zunächst einen 60-tägigen Waffenstillstand als Grundlage für weitere Verhandlungen schaffen soll.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Wiederöffnung der Straße von Hormuz, mögliche Lockerungen von Sanktionen, der Umgang mit eingefrorenen Vermögenswerten, zukünftige Öl-Exporte sowie langfristige Regelungen rund um das iranische Atomprogramm. Gleichzeitig bleibt die Lage jedoch komplex. Themen wie die Urananreicherung, Sicherheitsgarantien für die Region, die zukünftige Rolle Israels, mögliche Entschädigungen für Kriegsschäden sowie die konkrete Umsetzung eines dauerhaften Friedensabkommens sind weiterhin ungeklärt.
Entsprechend preisen die Märkte aktuell zwar eine deutliche Entspannung ein, von einem finalen Deal kann jedoch noch nicht gesprochen werden. Reuters berichtete zudem, dass die USA bereits Maßnahmen ergreifen, um den Ölfluss durch die Region aufrechtzuerhalten und dabei teilweise Methoden nutzen, die bisher eher mit iranischen Sanktionsumgehungen in Verbindung gebracht wurden. Gleichzeitig zeigen die Schlagzeilen rund um Israel, den Libanon, den Iran sowie die Gespräche auf G7-Ebene, wie eng geopolitische Entwicklungen aktuell mit den Finanzmärkten verknüpft sind.
Für die Märkte bleibt deshalb entscheidend, ob aus dem aktuellen Waffenstillstand tatsächlich ein belastbarer Friedensprozess entsteht oder ob die offenen Streitpunkte erneut zu Unsicherheit führen.
Fundamentaldaten gestern
Der gestrige Handelstag stand eher im Zeichen geopolitischer Entwicklungen als neuer makroökonomischer Überraschungen. Die europäischen ZEW-Konjunkturerwartungen fielen deutlich besser aus als erwartet und signalisierten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Stimmung in Deutschland sowie der Eurozone.
Auf US-Seite sorgten die schwachen Housing Starts sowie rückläufige Baugenehmigungen für Hinweise auf eine gewisse Abkühlung im Immobiliensektor. Gleichzeitig wurden die Erwartungen an das US-Wachstum leicht nach unten angepasst. Insgesamt handelte es sich jedoch eher um Daten mit mittlerem Einfluss auf die Märkte, während die Aufmerksamkeit bereits klar auf die heutigen Inflationsdaten und vor allem die FOMC-Sitzung gerichtet war.
Fundamentaldaten heute
Heute steht einer der wichtigsten Handelstage der gesamten Woche an.
Bereits um 12:00 Uhr erhalten wir die finalen europäischen Inflationsdaten. Die Verbraucherpreise der Eurozone werden aktuell bei 3,2 % gegenüber dem Vorjahr erwartet, nachdem zuletzt ebenfalls 3,2 % gemeldet wurden. Hier wird sich zeigen, wie hartnäckig der Inflationsdruck innerhalb Europas aktuell tatsächlich ist und bleibt.
Besonders interessant dürfte zudem die Kerninflation werden. Der Core CPI, welcher Energie- und Lebensmittelpreise ausklammert, wird bei 2,5 % erwartet. Da dieser Wert häufig als besserer Indikator für die tatsächliche Inflation gilt, dürfte die EZB diesen Bereich besonders genau beobachten.
Beim monatlichen CPI-Wert wird lediglich ein Anstieg von 0,1 % erwartet, nachdem im Vormonat noch deutlich höhere Werte gemeldet wurden. Der Markt geht hier also von einer deutlichen Abschwächung des kurzfristigen Inflationsdrucks aus.
Zusätzlich wird EZB-Präsidentin Christine Lagarde sprechen. Aussagen zur Geldpolitik, Inflation oder möglichen Zinsschritten könnten insbesondere für Euro, Anleihen und europäische Indizes relevant werden.
Am Nachmittag rücken dann die US-Retail-Sales-Daten in den Fokus. Die Retail Sales messen die Veränderung der gesamten Einzelhandelsumsätze und gelten als einer der wichtigsten Indikatoren für die Konsumausgaben der Verbraucher. Da der private Konsum den größten Teil der US-Wirtschaft ausmacht, werden diese Zahlen von der FED besonders genau beobachtet.
Höhere Werte als erwartet würden auf eine weiterhin starke Wirtschaft und robuste Nachfrage hindeuten. Das könnte den Inflationsdruck erhöhen und die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Zinssenkungen reduzieren. Entsprechend wäre ein deutlich stärkerer Wert tendenziell eher bearish für Risk Assets.
Schwächere Werte hingegen würden auf eine nachlassende Konsumnachfrage hindeuten, den Druck auf die FED erhöhen und die Hoffnung auf zukünftige Zinssenkungen stärken. Dies wäre grundsätzlich eher positiv für Aktien und andere Risk Assets.
Im weiteren Tagesverlauf folgen noch Retail Control, Core Retail Sales, Retail Inventories ex Auto, Pending Home Sales sowie die US-Rohöllagerbestände. Letztere bleiben aktuell aufgrund der Nahost-Thematik besonders interessant. Grundsätzlich wirken sinkende Lagerbestände unterstützend für den Ölpreis, wobei die geopolitische Entwicklung derzeit den deutlich größeren Einflussfaktor darstellt.
Der absolute Fokus des Tages liegt jedoch auf dem Abend.
Dort erhalten wir:
• FOMC Statement
• Fed Interest Rate Decision
• FOMC Economic Projections
• Updated Dot Plot
• Interest Rate Projections
Anschließend folgt die Pressekonferenz mit Fed-Chef Kevin Warsh.
Hier entscheidet sich, wie die Märkte die zukünftige Zinspolitik der FED einschätzen werden. Für die verschiedenen FOMC-Szenarien, die Interpretation des Dot Plots sowie die möglichen Auswirkungen auf DAX, Nasdaq, S&P 500, US30, Dollar und Bitcoin habe ich gestern bereits ein ausführliches Video auf TradingView veröffentlicht. Wer sich auf den heutigen Abend vorbereiten möchte, sollte sich dieses unbedingt ansehen.
Märkte und Korrelationen im Überblick
Am deutlichsten zeigt sich die aktuelle Marktstimmung weiterhin im Ölpreis. US Oil verlor gestern weitere 5,7 % und schloss unterhalb der wichtigen 77-Dollar-Marke. Aktuell notiert der Markt bereits im Bereich von 74,7 Dollar und setzt damit die Abwärtsbewegung der vergangenen Tage konsequent fort.
Damit bestätigt sich weiterhin das Szenario einer zunehmenden geopolitischen Entspannung. Je näher die Region einem tatsächlichen Abkommen kommt, desto stärker verschwindet die eingepreiste Risikoprämie aus dem Ölmarkt. Sollte der Deal in den kommenden Tagen tatsächlich finalisiert werden, halte ich einen Rücklauf in Richtung der 70-Dollar-Zone weiterhin für realistisch.
Die US-Staatsanleihen zeigten zuletzt ebenfalls leichte Schwäche. Heute Abend wird sich entscheiden, ob die FED eher hawkisch oder dovish auftritt. Weniger Zinssenkungserwartungen würden die Renditen tendenziell steigen lassen, während eine dovishere FED die Anleihen unterstützen könnte.
Der US-Dollar-Index schloss gestern erneut schwach und bewegt sich aktuell weiterhin im Bereich der wichtigen 99,5er Zone. Für mich wird entscheidend sein, ob zunächst das gestrige Tief und anschließend auch das Tief vom Montag unterschritten werden. Sollte gleichzeitig ein belastbarer Nahost-Deal zustande kommen und die FED eher dovish auftreten, halte ich auch einen Rücklauf in Richtung der 99er Marke für realistisch.
Der Volatilitätsindex notiert aktuell bei 16,42 Punkten. Damit bleibt die Volatilität weiterhin völlig normal und deutlich unterhalb der kritischen 20-Punkte-Marke. Die Marktteilnehmer zeigen aktuell keine Anzeichen von Panik oder außergewöhnlicher Risikoaversion.
Risk Assets und Korrelationen im Überblick
Bei Bitcoin haben wir nach mehreren bullishen Handelstagen erstmals wieder eine bearishe Tageskerze gesehen. Für mich wird nun entscheidend, ob die Zone um 65.200 USD gehalten werden kann. Ein Bruch unter die Tiefs von Montag und Dienstag könnte kurzfristig eine weitere Bewegung in Richtung 64.500 USD auslösen.
Für neue bullische Impulse müssen die Käufer hingegen zunächst die Hochs im Bereich von 67.400 USD zurückerobern. Übergeordnet bleibt der Markt weiterhin konstruktiv, kurzfristig wird jedoch auch hier der heutige FOMC-Abend die Richtung vorgeben.
Im S&P 500 und Nasdaq bleibt die Lage ähnlich. Die entscheidenden Szenarien habe ich bereits im gestrigen Video ausführlich vorgestellt. Beim S&P 500 bleibt für mich insbesondere der Bereich um 7.500 Punkte die zentrale Entscheidungszone für die kommenden Handelstage.
Der Nasdaq reagierte zuletzt erneut an der wichtigen 30.000er Marke. Auch hier dürfte die heutige FED-Sitzung den nächsten größeren Impuls liefern.
Der US30 bleibt aktuell der stärkste der großen US-Indizes. Gestern wurden erneut neue Allzeithochs markiert und die Tageskerze schloss oberhalb der wichtigen 52.000-Punkte-Marke. Bereits in den vergangenen Tagen hatte ich darauf hingewiesen, dass ein nachhaltiger Ausbruch über 52.000 Punkte Potenzial bis in den Bereich von 52.500 Punkten eröffnen könnte. Mit einem erfolgreichen Nahost-Deal und einer dovishen FED bleibt dieses Szenario weiterhin auf dem Tisch.
DAX charttechnische Analyse
Der DAX zeigte gestern einen überraschend schwachen Tagesabschluss. Nachdem zunächst das Tageshoch vom Montag überschritten wurde, setzte im weiteren Verlauf deutlicher Verkaufsdruck ein. Die Tageskerze schloss schließlich wieder unterhalb der wichtigen 24.800-Punkte-Zone.
Für mich bleibt diese Marke heute die zentrale Unterstützung. Solange sich der Markt oberhalb von 24.800 Punkten halten kann, bleibe ich grundsätzlich konstruktiv eingestellt.
Etwas vorsichtiger würde ich werden, wenn das gestrige Tagestief bei 24.720 Punkten unterschritten wird. In diesem Fall könnte sich die Korrektur zunächst bis in den Bereich von 24.650 Punkten ausweiten, wo das nächste relevante Unterstützungsniveau wartet.
Auf der Oberseite bleibt das gestrige Tageshoch bei 25.112 Punkten die wichtigste Marke. Ein Ausbruch darüber könnte neue Long-Setups aktivieren, allerdings nur dann, wenn die begleitenden Fundamentaldaten sowie die heutige FED-Sitzung den Markt entsprechend unterstützen.
Sollte die FED dovisher als erwartet auftreten und die geopolitische Entspannung weiter Bestand haben, sehe ich weiterhin gute Chancen auf einen nachhaltigen Ausbruch über die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke. In diesem Szenario bleibt für mich auch das übergeordnete Ziel im Bereich von 25.500 Punkten bis Ende der Woche weiterhin realistisch.
Die Gegenseite sollte jedoch nicht vergessen werden. Sollte der Nahost-Deal scheitern oder die FED deutlich hawkischer auftreten als vom Markt erwartet, könnten wir auch deutlich stärkere Rücksetzer in den großen Indizes sehen. Genau auf diese alternativen Szenarien bin ich im gestrigen Video ausführlich eingegangen.
Keine Anlageberatung. Alle Inhalte stellen ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung dar.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag, starke Nerven für den heutigen FOMC-Abend und natürlich stabile Trades!
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Mittwoch, den 17.06.2026Auch zum Dienstag konnte unser Dax seinen Sprung nur mäßig bis eigentlich schon fast gar nicht abfangen und fiel erstmal wieder einen guten Meter in die Tiefe
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: unter 24800 abwärts, oberhalb davon Erholungschancen
Grundstimmung: neutral
Sollte unser Dax am Dienstag weiter nach unten taumeln, waren 24800 / 24750 noch leicht erreichbar. Der Bereich sollte ihn allerdings als Support-Zone gut zurück zur 24900 und 25000 / 25030 schicken können, damit er sich dort dann von den Amerikanern später weiter zur 25100 / 25125 und 25200 durchschleifen lassen kann. Allerdings ist der Support bei 24800 / 24750 durch die offenen Gaps 24700 und 24615 geschwächt. Sollte der Bereich also nicht halten und unser Dax am Nachmittag noch tiefer austreten, waren auch 24700 und 24615 auf den Plan zu ziehen. So die Zusammenfassung von gestern.
An die Reihenfolge wollte sich unser Dax nicht so ganz halten und ging direkt schon den Weg zur 25100 / 25125 an, kam aber auch am Dienstag dort nicht weiter und fügte sich dann doch noch dem offenen Bewegungsziel bei 24800 / 24750. Durch den Umweg am Morgen reichte es dann trotz neuer Tages- und Wochentiefs am Nachmittag dann aber nicht mehr für die tieferen Stationen, sodass unser Dax auf dem Support dann seinen Handel schloss. Drückts ihn zum Mittwoch nun auf weitere Tiefs unter den Dienstag, wären dann 24700 / 24670 und 24615 erreichbar um die Gaps zum Freitag zu schließen. Sollte er sich dort dann nicht gefangen bekommen, wären darunter 24430 und 24300 Anschlussziele.
Doch sollte man die erreichte Zone hier um 24800 / 24750 nicht unterschätzen. Immerhin setzen wir hier auf die Hochs der Vorwoche auf und das nachdem unser Dax per Aufwärtsgap auf die letzten Begrenzungen vorm Allzeithoch losgegangen ist. So rein aus trendseitiger Betrachtung, wäre das die ideale Ausgangslage um sich erneut nach oben zu aktivieren um erneut 25100 / 25125, dann aber auch 25300 und 25507 anzugreifen. Sollte der also gar nicht auf die Gaps vom Freitag gehen, sich hier abflachen und wieder aufdrehen, sollte man ihm besser wohl erstmal etwas mehr Spielraum dann nach oben wieder geben. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Die am Dienstag erreichte 24800 / 24750 ist wegen der Vorwochenhochs nun eine ziemlich wichtige Unterstützung die man nicht unterschätzen sollte. Gelingt es unserem Dax sich auf ihr zu stabilisieren und wieder aufzudrehen, könnte das eine gute Basis bilden für einen erneuten Versuch Richtung 25100 / 25125 und dann aber auch weiter zur 25300 und 25507. Vermasseln könnte ihm das nur der Widerstandsbereich um 24900 / 24940. Sollte er aber einfach durchrutschen und die doch recht schwache Handelsweise der letzten beiden tage fortsetzen, wären unten nun die Gaps bei 24700 / 24670 und 24615 die nächsten direkten Anlaufstellen. Bekommt er sich auch dort nicht stabilisiert müsste man dann sogar wieder 24490, 24430 und 24300 auskramen.
FOMC Spezial: Die wichtigsten Szenarien für DAX, Nasdaq & SPXDas morgige FOMC-Meeting dürfte eines der wichtigsten Ereignisse dieser Handelswoche werden.
Während der Markt eine Zinspause mittlerweile nahezu vollständig eingepreist hat, richtet sich der Fokus auf den neuen Dot Plot, die Economic Projections, das FOMC Statement sowie die anschließende Pressekonferenz von Fed-Chairman Kevin Warsh.
In diesem Video analysieren wir:
* Die aktuellen Erwartungen des Marktes vor dem FOMC-Meeting
* Das CME FedWatch Tool und die eingepreisten Zinserwartungen
* Den Dot Plot und warum er für die Märkte so wichtig ist
* Die Summary of Economic Projections (GDP, Inflation, Arbeitsmarkt, Zinspfad)
* Dovishe, neutrale und hawkishe Szenarien für die FED
* Die möglichen Auswirkungen auf DAX, Nasdaq, S&P 500 und Dow Jones
* Die aktuelle Risk-On-Stimmung an den Märkten
* Die Bedeutung der geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten
* Worauf Trader morgen besonders achten sollten
Die morgige Marktreaktion wird vermutlich weniger von der eigentlichen Zinsentscheidung, sondern vielmehr vom Ausblick der FED für die kommenden Monate bestimmt werden.
Wünsche euch viel Erfolg morgen und stabile Trades!
DAX Tagesausblick 16. Juni – 25.000er Marke im Fokus!!!Geopolitische Lage
Die geopolitische Lage bleibt weiterhin das dominierende Thema an den Finanzmärkten. Nach den zahlreichen Meldungen vom Wochenende halten die Märkte an der Erwartung fest, dass die USA und der Iran den eingeschlagenen Deeskalationskurs fortsetzen und die Straße von Hormus schrittweise wieder geöffnet wird.
Neue Details zum Memorandum zwischen beiden Seiten wurden zuletzt nur vereinzelt bekannt. Während die tatsächliche Umsetzung des Deals weiterhin Zeit benötigen dürfte, preisen die Märkte aktuell vor allem die sinkende Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation ein. Entsprechend bleibt der Einfluss auf Öl, Staatsanleihen und Risk Assets vorerst positiv. Solange keine negativen Überraschungen folgen, bleibt das fundamentale Umfeld für Aktienmärkte grundsätzlich unterstützend.
Fundamentale Wirtschaftsdaten
Aus fundamentaler Sicht dürfte der heutige Handelstag vergleichsweise ruhig verlaufen. Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich bereits auf die morgigen US-Daten sowie die FED-Zinsentscheidung.
In der asiatischen Sitzung sorgte vor allem die Bank of Japan für Aufmerksamkeit. Die BOJ erhöhte ihren Leitzins wie erwartet um 25 Basispunkte auf 1,00 % und setzt damit ihren historischen Kurswechsel fort. Höhere japanische Zinsen können mittelfristig Auswirkungen auf globale Liquiditätsströme und Carry Trades haben, kurzfristig wurde die Entscheidung allerdings weitgehend erwartet und bislang gut vom Markt aufgenommen.
Heute stehen in Europa unter anderem die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die Eurozone auf dem Kalender. Zusätzlich wird EZB-Mitglied Philip Lane sprechen. Marktteilnehmer achten weiterhin darauf, wie die Europäische Zentralbank die zuletzt rückläufigen Inflationsdaten und die Entwicklung der Energiepreise bewertet.
Aus den USA folgen am Nachmittag unter anderem die Daten zu den Housing Starts, Building Permits sowie Import- und Exportpreisen. Größere Marktbewegungen werden hiervon aktuell allerdings nicht erwartet.
Der eigentliche Fokus bleibt klar auf Mittwoch gerichtet. Dann stehen die US-Retail-Sales, die Core Retail Sales sowie die FOMC-Zinsentscheidung inklusive Pressekonferenz von Jerome Powell an. Diese Termine dürften die Richtung für die zweite Wochenhälfte maßgeblich bestimmen.
Ein weiterer wichtiger Faktor bleibt der Ölmarkt. Nach dem massiven Rückgang der geopolitischen Risikoprämie notierte Öl zuletzt auf dem tiefsten Niveau seit mehreren Wochen. Die Märkte handeln aktuell die Erwartung einer verbesserten Versorgungslage und sinkender Inflationsrisiken, was Risk Assets zusätzlich unterstützt.
Interessant bleibt zudem die Meldung, dass die strategischen Ölreserven der USA auf den niedrigsten Stand seit 43 Jahren gefallen sind. Grundsätzlich wäre dies ein bullisher Faktor für den Ölmarkt, da die USA im Falle neuer Angebotsschocks deutlich weniger Puffer besitzen. Aktuell wird diese Entwicklung jedoch von der geopolitischen Entspannung rund um den Iran-Deal überlagert, weshalb der Markt den Fokus weiterhin auf die mögliche Wiederöffnung der Straße von Hormus und eine Verbesserung der globalen Ölversorgung legt.
Wichtig ist aber zu verstehen, sollten wir doch keinen Deal bekommen, oder weitere Eskalation im Nahen Osten enstehen, könnte all das wieder eingepreist werden und die schnellen Anstiege in Risk Assets abverkauft werden.
Kapitalflüsse & Risikobereitschaft der Märkte
Ein weiterer wichtiger Punkt bleibt die anhaltend hohe Risikoaffinität der Investoren. Besonders deutlich zeigt sich das aktuell am Beispiel von SpaceX. Seit dem IPO ist die Aktie um rund 59 % gestiegen und notiert inzwischen bei einer Marktkapitalisierung von rund 2,5 Billionen US-Dollar. Allein in den vergangenen Handelstagen flossen enorme Kapitalmengen in das Unternehmen, obwohl die Bewertung gemessen an klassischen Fundamentaldaten weiterhin extrem ambitioniert erscheint. Der Markt fokussiert sich aktuell deutlich stärker auf zukünftiges Wachstum, Marktführerschaft und Visionen als auf kurzfristige Gewinne oder Bewertungskennzahlen.
Auch bei Nvidia bleibt die Risikobereitschaft der Anleger sichtbar. Das Unternehmen konnte laut aktuellen Berichten eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach seiner jüngsten Anleiheemission verzeichnen. Investoren signalisierten dabei Interesse im Volumen von rund 85 Milliarden US-Dollar. Dies zeigt, dass Liquidität weiterhin reichlich vorhanden ist und große Technologieunternehmen nach wie vor nahezu unbegrenzten Zugang zu Kapital haben.
Insgesamt unterstreichen diese Entwicklungen das aktuell sehr konstruktive Umfeld für Risk Assets. Trotz geopolitischer Unsicherheiten, hoher Bewertungen und der bevorstehenden FED-Sitzung bleibt die Kapitalzufuhr in wachstumsstarke Technologie- und KI-Unternehmen ungebrochen. Das spricht weiterhin für ein grundsätzlich bullisches Sentiment an den Aktienmärkten.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Im Ölmarkt bleibt das Bild für mich weiterhin bearish. Trotz der massiven geopolitischen Schlagzeilen konnte sich der Markt nicht nachhaltig oberhalb der Hochs etablieren. Gestern schloss WTI bereits bei rund 81,10 Dollar und notiert aktuell im Bereich von 80,45 Dollar.
Mit der Entspannung im Nahen Osten verschwindet ein wesentlicher Teil der geopolitischen Risikoprämie. Entsprechend bleiben für mich die nächsten relevanten Ziele die Bereiche um 79 Dollar sowie anschließend 77 Dollar. Kurzfristig könnte es zwar jederzeit noch zu einem Rücklauf in Richtung 84 Dollar kommen, insbesondere falls neue Schlagzeilen zur Umsetzung des Iran-Deals erscheinen. Übergeordnet bleibt mein Bias jedoch klar bearish.
US-Staatsanleihen
Bei den US-Bonds konnten die gestrigen Gap-Downs überraschend schnell wieder aufgeholt werden. Die Anleihemärkte zeigen weiterhin Kaufinteresse, während die Renditen auf erhöhtem Niveau verbleiben.
Entscheidend dürfte nun die morgige FED-Sitzung werden. Vor allem die Aussagen Warshs werden darüber entscheiden, ob die Märkte wieder stärker auf Zinssenkungen setzen oder ob die höheren Renditen vorerst Bestand haben.
Dollar Index (DXY)
Im Dollar bleibt die Lage weiterhin spannend. Der Bereich um 99,50 Punkte wurde erneut erfolgreich verteidigt. Gleichzeitig konnte das gestrige Tageshoch bereits überschritten werden.
Für mich bleibt die aktuelle Range zwischen 99,50 und 100 Punkten entscheidend. Ein Ausbruch über 100 Punkte könnte den Dollar kurzfristig stärken. Ein Bruch unter 99,50 würde dagegen weiteres Abwärtspotenzial eröffnen. Die morgige FED dürfte auch hier die Richtung vorgeben.
VIX
Der Volatilitätsindex setzte seinen Rückgang gestern konsequent fort und verlor erneut über 8 %. Aktuell notiert der VIX bei rund 16,20 Punkten.
Das zeigt sehr deutlich, wie stark die Risikoaversion zuletzt zurückgegangen ist. Für die Aktienmärkte bleibt dies ein klar unterstützender Faktor.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia bleibt weiterhin eines der stärksten Assets am Markt. Nachdem die Unterstützung im Bereich von 200 Dollar erfolgreich verteidigt wurde, notiert die Aktie inzwischen wieder bei rund 212 Dollar.
Solange wir oberhalb dieser Zone bleiben, bleibt mein Bias klar bullish. Der KI-Boom zeigt weiterhin keinerlei Schwächeanzeichen und Nvidia bleibt das Aushängeschild dieses gesamten Trends. Zusätzlich sorgt die enorme Euphorie rund um den erfolgreichen SpaceX-Börsengang weiterhin für positives Sentiment im Technologie- und KI-Sektor.
Neue Allzeithochs bleiben aus meiner Sicht weiterhin das wahrscheinlichere Szenario, solange die Fundamentalen und Geopolitischen Daten dieses Bild stützen.
Bitcoin
Bitcoin konnte sich ebenfalls stabilisieren und zeigte zuletzt wieder leichte Stärke. Die geopolitische Entspannung wurde grundsätzlich positiv aufgenommen, dennoch bleibt Bitcoin aktuell eher im Fahrwasser der allgemeinen Risk-On-Bewegung.
Eine größere Richtungsentscheidung bleibt hier erstmal aus, ich sehe übergeordnet weiterhin einen sehr intakten Abwärtstrend.
S&P 500
Der S&P 500 bleibt beeindruckend stark. Gestern wurde erneut ein neues Allzeithoch markiert und die 7.500-Punkte-Marke erfolgreich verteidigt.
Für mich ergeben sich aktuell zwei interessante Szenarien. Entweder wir sehen weitere Fortsetzungskäufe über dem gestrigen Tageshoch oder wir erhalten noch einmal einen Rücksetzer in Richtung 7.500 Punkte, der anschließend neue Long-Chancen eröffnet.
Das übergeordnete Bild bleibt klar bullish.
Nasdaq
Auch der Nasdaq präsentiert sich weiterhin extrem stark. Der Index konnte direkt über die psychologisch wichtige 30.000-Punkte-Marke springen und notiert inzwischen nur noch knapp unter seinen Allzeithochs.
Aktuell fehlen lediglich rund 0,8 % bis zu neuen Rekordständen. Über dem gestrigen Tageshoch bleibe ich klar auf der Long-Seite. Alternativ wäre ein Rücklauf in Richtung 30.000 Punkte ebenfalls eine interessante Kaufzone.
Dow Jones
Der Dow Jones konnte gestern ebenfalls neue Allzeithochs markieren. Die 52.000-Punkte-Zone wurde nahezu punktgenau angelaufen und bestätigt.
Für weitere Long-Einstiege bleiben die Bereiche um 51.500 Punkte sowie ein möglicher Ausbruch über 52.000 Punkte besonders interessant.
DAX – 25.000er Marke im Fokus
Im DAX zeigte sich gestern ein etwas anderes Bild als in den amerikanischen Indizes. Zwar eröffnete der Markt mit einem starken Gap-Up, allerdings konnten die Käufer die Dynamik im Tagesverlauf nicht vollständig verteidigen.
Im Bereich von 25.000 Punkten wurde der Markt erstmal abverkauft. Dennoch bleibt die übergeordnete Struktur konstruktiv.
Besonders wichtig war die Reaktion auf die bereits gestern angesprochene Unterstützungszone zwischen 24.800 und 24.850 Punkten. Hier treffen aktuell das Wochenhoch der KW24, das Monatshoch April sowie das ehemalige Jahreshoch 2025 aufeinander. Der Markt reagierte dort nahezu punktgenau mit Käufen.
Für den heutigen Handel sehe ich zwei zentrale Szenarien.
Bullisches Szenario:
Sollten die Käufer die 25.000-Punkte-Marke erneut überwinden und bestätigen können, wären weitere Anstiege in Richtung 25.200 bis 25.400 Punkte durchaus denkbar.
Vorsichtiges Szenario:
Sollte die 25.000er Marke erneut als Widerstand fungieren und wir dort wieder deutliche Verkäufe sehen, wäre zunächst Vorsicht angebracht. In diesem Fall könnte eine größere Korrektur bis in den Bereich von 24.600 bis 24.650 Punkten folgen, bevor der nächste Anlauf nach oben startet.
Trotzdem bleibt mein übergeordnetes Bild weiterhin bullish. Die geopolitische Entspannung, der Rückgang der Volatilität und die starke Entwicklung der US-Märkte sprechen aktuell weiterhin für Risk Assets.
Fazit
Der Markt bleibt klar im Risk-On-Modus. Die geopolitische Entspannung rund um den Iran-Deal sorgt weiterhin für Rückenwind, während gleichzeitig die Volatilität deutlich zurückgeht und die Aktienmärkte neue Höchststände markieren.
Heute könnte es vor dem morgigen FOMC-Entscheid durchaus etwas ruhiger werden. Die Marktteilnehmer dürften sich zunehmend auf die US-Retail-Sales und die Zinsentscheidung der FED fokussieren.
Für den DAX bleibt die 25.000er Marke der zentrale Bereich. Ein Ausbruch darüber könnte weitere Dynamik freisetzen. Scheitert der Markt erneut an dieser Zone, wären kurzfristige Rücksetzer zunächst nicht überraschend.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch allen einen erfolgreichen Handelstag und stabile Trades!
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Dienstag, den 16.06.2026Mit seinem Sprung zum Montag sprang unser Dax knapp am Ziel vorbei und konnte sich dann auch runter zu nur schwer noch halten...
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: über 25000 aufwärts, darunter abwärts
Grundstimmung: neutral
Zum Montag sollte nun wichtig werden auf welcher Seite unser Dax den Anschluss sucht. Würde er die 24750 / 24800 nach oben nachhaltig gelöst bekommen sind insbesondere wenn er dies stetig durch neue Tageshochs nach 9:30 Uhr bestätigt 25000 und die Gaps bei 25100 / 25125 erreichbar, wodurch er sich auch 25400 und 25507 für den weiteren Wochenverlauf dann gut vorlegen könnte. Sollte er sich aber nur unter der 24500 wieder wegducken, würde ich denkend dass wir an der 24420 vorbei noch versuchen die 24300 zu erreichen. So die Zusammenfassung von gestern.
Und direkt per Gap hat unser Dax gleich die 25000 kassiert und dann war aber auch schon Sense. Keine bestätigenden neuen Tageshochs nach 9:30 Uhr, keine geschlossenen Gaps bei 25100 / 25125, stattdessen Rückwärtsgang Richtung 24800 zurück, das war dann doch schon recht ernüchternd. Sollte unser Dax also nicht rein zufällig bisschen Viagra in die Morgenstulle gesteckt bekommen und sich gleich wieder über 25000 zurück kämpfen, könnte er durchaus das Ding vom Montag noch verlängern und in den Rücklauf-Bereich bei 24800 / 24750 eintauchen. Ist an sich ein guter Support-Bereich um sich wieder hoch zu drehen, wird aber deutlich geschwächt, durch das offene Gap bei 24700, was dann Folgeziel wäre, wenn der Support gebrochen und nicht gehalten wird. Und lässt er die 24700 dann auch fallen, geht ihm die komplette untere Flanke wieder auf.
Unser Dax müsste sich daher deutlich dynamischer auf der Oberseite präsentieren als am Montag. Am besten auch direkt schon aus dem Support-Bereich um 24750 / 24800 heraus gleich zurück über die 24900, weiter zur 25000 und die dann so lange annagen, bis die Amerikaner ihn drüber rausschicken Richtung 25100 / 25125 und 25200. Macht er aber so weiter wie er die Woche begann, dürfen wir bestimmt dann auch noch tiefere Ziele für die Folgetage auskramen. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Am Montag wurde unser Dax zwar per Aufwärtsgap gut oben raus gehoben, konnte damit aber überhaupt nicht umgehen und kleckerte einfach nur zurück Richtung Vorwochenschluss. Macht er damit am Dienstag weiter sind 24800 / 24750 noch erreichbar. Der Support-Bereich hat locker das Zeug ihn zur 24900 und 25000 / 25030 zurückzuschicken, damit er sich dort dann von den Amerikanern später weiter zur 25100 / 25125 und 25200 durchschleifen lassen kann. Allerdings ist der Support bei 24800 / 24750 durch die offenen Gaps 24700 und 24615 geschwächt. Hält der Bereich also nicht und unser Dax tritt am Nachmittag noch tiefer aus, müsste man dann 24700 und auch 24615 noch mit auf den Plan ziehen.
DAX Tagesausblick 15. Juni - Nahost-Deal sorgt für Risk-On!!!Geopolitische Lage
Die neue Handelswoche startet mit einer deutlichen Risk-On-Reaktion an den globalen Finanzmärkten. Auslöser sind die Entwicklungen rund um die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Am Wochenende verdichteten sich die Hinweise auf eine weitreichende Einigung zwischen beiden Seiten. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass ein Memorandum of Understanding (MOU) vereinbart wurde, welches unter anderem Einschränkungen beim iranischen Atomprogramm, Regelungen zur Urananreicherung sowie mögliche Lockerungen von Sanktionen umfasst. Gleichzeitig richten sich die Blicke der Marktteilnehmer auf die Straße von Hormus, die als eine der wichtigsten Handelsrouten für den globalen Öltransport gilt.
Die Märkte preisen aktuell eine nachhaltige Deeskalation ein. Genau diese Erwartung führte bereits in den vergangenen Handelstagen zu massiven Bewegungen in Öl, Staatsanleihen, US-Dollar und den großen Aktienindizes.
Wichtig bleibt jedoch: Der Markt handelt aktuell die Erwartung einer dauerhaften Entspannung. Entscheidend wird sein, ob die Vereinbarungen von allen Beteiligten bestätigt und in den kommenden Tagen tatsächlich umgesetzt werden. Sollte dies gelingen, dürfte dies erheblichen Inflationsdruck aus dem Markt nehmen und Risk Assets zusätzlich unterstützen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten
Aus fundamentaler Sicht fällt der heutige Handelstag vergleichsweise ruhig aus. Der Fokus liegt weiterhin klar auf der geopolitischen Entwicklung im Nahen Osten.
Am Vormittag stehen unter anderem die Trade Balance sowie die Industrial Production Daten aus Europa auf dem Kalender. Zusätzlich wird EZB-Präsidentin Christine Lagarde sprechen. Marktteilnehmer achten dabei insbesondere auf mögliche Hinweise zum zukünftigen geldpolitischen Kurs der Europäischen Zentralbank.
Der eigentliche Fokus dieser Woche liegt jedoch auf Mittwoch. Dann steht der nächste FED-Zinsentscheid an. Eine Änderung der Leitzinsen wird nicht erwartet. Entscheidend werden vielmehr das FOMC Statement, die aktualisierten Economic Projections sowie die anschließende Pressekonferenz.
Nach den zuletzt rückläufigen Inflationsdaten Core CPI MoM, gleichzeitig aber weiterhin robusten Arbeitsmarktdaten, dürfte die Kommunikation der FED maßgeblich darüber entscheiden, ob die aktuelle Risk-On-Bewegung weiter fortgesetzt werden kann.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt reagiert am stärksten auf die geopolitische Entspannung.
US Oil notiert aktuell rund 4,14 % im Minus bei etwa 80,84 Dollar. Zwischenzeitlich wurde die psychologisch wichtige 80-Dollar-Marke bereits getestet.
Charttechnisch rückt nun das Monatstief aus April bei rund 79 Dollar in den Fokus. Sollte die aktuelle Deeskalation Bestand haben und die Situation rund um die Straße von Hormus weiter entspannen, halte ich einen Rückgang in Richtung 77 Dollar weiterhin für realistisch.
Fallende Ölpreise bedeuten weniger Inflationsdruck, geringere Energiekosten und gleichzeitig weniger Druck auf die Zentralbanken. Genau deshalb reagieren die Risk Assets aktuell so positiv auf diese Entwicklung.
Die im gestrigen Wochenausblick beschriebenen Szenarien entwickeln sich bislang nahezu punktgenau. Wer die detaillierten Zonen und Setups sehen möchte, kann sich den aktuellen Wochenausblick auf meinem YouTube-Kanal ansehen.
US-Staatsanleihen
Auch die Renditen der US-Staatsanleihen fallen zum Wochenstart deutlich.
Dreijährige Staatsanleihen notieren rund 1,43 % im Minus, fünfjährige rund 1,31 %, zehnjährige rund 1,03 % und dreißigjährige etwa 0,70 %.
Der Markt preist aktuell weniger geopolitische Unsicherheit sowie einen potenziell konstruktiveren Zinspfad ein. Sinkende Renditen bleiben grundsätzlich unterstützend für Aktienmärkte und andere Risk Assets.
DXY
Der Dollar-Index steht ebenfalls unter Druck.
Der DXY notiert aktuell rund 0,37 % im Minus und ist bereits unter das Wochentief der Vorwoche sowie unter die wichtige 99,50er-Zone gefallen.
Die Kombination aus sinkendem Safe-Haven-Demand, fallenden Renditen und Hoffnungen auf eine weniger restriktive FED belastet den Dollar.
Sollte die FED am Mittwoch zusätzlich dovish auftreten, könnte sich die Bewegung in Richtung 99 Punkte fortsetzen.
VIX
Der Volatilitätsindex dürfte zum Wochenstart ebenfalls deutlich unter Druck geraten.
Die geopolitische Entspannung sorgt aktuell dafür, dass Absicherungspositionen abgebaut werden. Sinkende Volatilität unterstützt historisch betrachtet vor allem Aktienmärkte und Wachstumswerte.
Risk Assets im Überblick
Bitcoin
Bitcoin zeigt zum Wochenstart erste Stärke und notiert aktuell wieder im Bereich von 65.800 Dollar.
Nach dem bullischen Weekly Close bleibt nun entscheidend, ob Bitcoin das verbesserte Risk-On-Umfeld nutzen kann. Das nächste größere Ziel liegt für mich weiterhin im Bereich von 69.000 bis 70.000 Dollar.
In den vergangenen Wochen blieb Bitcoin trotz starker Aktienmärkte teilweise zurück. Sollte nun zusätzlich Kapital in den Kryptomarkt zurückfließen, könnte sich dieses Bild ändern.
SPX
Der S&P 500 startet mit einem Gap-Up von über 2 % in die neue Handelswoche.
Die zentrale Unterstützungszone bleibt für mich weiterhin der Bereich um 7.500 Punkte. Ein Rücksetzer in diesen Bereich wäre aus meiner Sicht interessant, um anschließend die Bewegung in Richtung neuer Allzeithochs zu begleiten.
Solange die Struktur intakt bleibt, bleibt mein Bias klar bullisch.
Nasdaq
Auch der Nasdaq setzt seine relative Stärke fort und notiert deutlich über der psychologisch wichtigen 30.000-Punkte-Marke.
Genau dieses Szenario hatte ich bereits im Wochenausblick beschrieben. Solange die 30.000 verteidigt wird, bleiben für mich die nächsten Ziele bei 30.500 sowie anschließend 31.000 Punkten.
US30
Der Dow Jones handelt ebenfalls nahe neuer Rekordstände.
Nach dem Ausbruch über die Zone bei 51.500 Punkten bleibt die Bewegung in Richtung 52.000 Punkte das bevorzugte Szenario.
Sollte sich der Nahost-Deal bestätigen und die FED am Mittwoch nicht überraschend hawkish auftreten, halte ich neue Allzeithochs in den großen US-Indizes weiterhin für sehr wahrscheinlich.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Auch der DAX startet mit einem deutlichen Gap-Up in die neue Handelswoche und notiert aktuell rund 1,38 % im Plus.
Besonders wichtig bleibt nun die psychologisch relevante 25.000-Punkte-Marke.
Bullisch betrachtet sehe ich zwei Szenarien:
Das erste Szenario wäre die direkte Fortsetzung des Momentums über die 25.000-Punkte-Zone. In diesem Fall rückt die Zone um 25.500 Punkte sowie das Allzeithoch direkt in den Fokus.
Mein bevorzugtes Szenario bleibt jedoch ein kontrollierter Rücksetzer in den Bereich zwischen 24.800 und 24.850 Punkten. Dort befinden sich das Wochenhoch der KW24, das Monatshoch aus April sowie wichtige Jahreslevels. Sollte der Markt dort Unterstützung finden, ergeben sich aus meiner Sicht attraktive Long-Möglichkeiten in Richtung neuer Rekordstände.
Solange sich der Nahost-Deal bestätigt und die FED am Mittwoch nicht überraschend hawkish auftritt, bleibt mein Bias klar bullisch.
Sollte sich die geopolitische Lage dagegen erneut verschärfen, könnte das aktuelle Gap-Up schnell geschlossen werden. In diesem Fall würde die Zone um 24.000 Punkte wieder in den Fokus rücken. Ebenso wie bei allen anderen Risk Assets, im Moment ist schon sehr viel positives eingepreist!
Ausführlichere Trade-Ideen und sämtliche relevanten Zonen habe ich bereits im aktuellen Wochenausblick auf meinem YouTube-Kanal besprochen.
Keine Anlageberatun nur meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start in die neue Handelswoche und stabile Trades!
Wochenausblick KW25–Fundamental, Makro und technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die kommende Woche KW25
Vorab wie jede Woche der Hinweis:
Der ausführliche Wochenausblick inklusive meiner vollständigen Chartanalysen, Szenarien, Marktstruktur sowie konkreten Trade-Ideen für DAX, Nasdaq, SPX, US30, Bitcoin, Öl, Dollar und weitere Märkte ist bereits auf meinem YouTube-Kanal verfügbar.
In diesem Beitrag erhaltet ihr wie gewohnt die Zusammenfassung der wichtigsten fundamentalen, makroökonomischen und charttechnischen Themen für die kommende Handelswoche.
Fundamentale und geopolitische Lage
Die vergangene Woche wurde erneut von zwei großen Themen dominiert:
1. Der Entwicklung der Inflation in den USA
2. Der geopolitischen Situation im Nahen Osten
Besonders die geopolitische Komponente dürfte auch in der kommenden Woche weiterhin den größten Einfluss auf die Märkte haben.
Nachdem zu Beginn der Vorwoche noch erhebliche Sorgen über eine weitere Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran bestanden, änderte sich die Stimmung im Wochenverlauf deutlich. Immer mehr Marktteilnehmer begannen damit, eine diplomatische Lösung beziehungsweise einen möglichen Deal einzupreisen.
Vor allem am Donnerstag war deutlich zu erkennen, wie stark die Märkte auf entsprechende Meldungen reagieren. Risk Assets konnten sich kräftig erholen, während Öl massiv unter Druck geriet und die Volatilität deutlich zurückkam.
Der Grund dafür ist relativ einfach:
Ein möglicher Deal würde das Risiko einer Eskalation rund um die Straße von Hormus deutlich reduzieren. Genau diese Wasserstraße ist einer der wichtigsten Transportwege für den weltweiten Ölhandel.
Sollte es tatsächlich zu einer nachhaltigen Entspannung kommen, würde ein erheblicher Teil der geopolitischen Risikoprämie aus dem Ölpreis verschwinden.
Sinkende Ölpreise bedeuten wiederum:
- Weniger Inflationsdruck
- Weniger Belastung für Verbraucher
- Weniger Druck auf die Zentralbanken
- Höhere Wahrscheinlichkeit zukünftiger Zinssenkungen
Genau deshalb reagieren Aktienmärkte aktuell extrem sensibel auf jede neue Meldung aus dem Nahen Osten.
Für die kommende Woche bleibt deshalb die entscheidende Frage:
Kommt tatsächlich ein belastbarer Deal zustande oder handelt es sich lediglich um kurzfristige Hoffnung, die aktuell eingepreist wird?
Sollte ein Deal zustande kommen, dürfte dies insbesondere für Technologieaktien, den Nasdaq, Bitcoin und andere Risk Assets ein sehr konstruktives Umfeld schaffen.
Sollte die Situation hingegen erneut eskalieren, wäre eine Rückkehr steigender Ölpreise, höherer Volatilität und stärkerer Safe-Haven-Nachfrage wahrscheinlich.
Zusätzlich zeigt das aktuelle Marktumfeld weiterhin eine bemerkenswert hohe Risikobereitschaft institutioneller Investoren.
Ein gutes Beispiel dafür war das historische SpaceX-IPO. Trotz bereits enorm hoher Bewertung konnte die Aktie deutlich stärker performen als viele Marktteilnehmer erwartet hatten und legte direkt nach dem Börsengang kräftig zu. Solche Entwicklungen zeigen, dass Kapital weiterhin bereit ist, in Wachstumswerte und Zukunftstechnologien zu fließen.
Auch die positiven Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz, insbesondere bei Unternehmen wie Anthropic, unterstreichen weiterhin die starke Risikobereitschaft der Märkte.
Insgesamt bleibt die Kombination aus:
- Nachlassendem Inflationsdruck
- Hoffnungen auf geopolitische Entspannung
- Hoher Risikobereitschaft der Investoren
aktuell einer der wichtigsten Treiber für die Entwicklung der globalen Finanzmärkte.
Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW25 im Überblick
Montag
Zum Wochenstart richtet sich der Fokus vor allem auf die Rede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
Marktteilnehmer werden sehr genau darauf achten, ob sich Hinweise auf den zukünftigen geldpolitischen Pfad der EZB ergeben.
Zusätzlich stehen sowohl in Europa als auch in den USA Daten zur Industrieproduktion auf dem Kalender.
Gerade die US-Daten liefern wichtige Hinweise darauf, wie robust die amerikanische Wirtschaft aktuell tatsächlich bleibt.
Die Volatilität dürfte zum Wochenstart jedoch zunächst begrenzt bleiben, da die Märkte bereits auf die deutlich wichtigeren Ereignisse der Wochenmitte warten.
Mittwoch – Der wichtigste Tag der Woche
Der Mittwoch wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der entscheidende Handelstag der gesamten Woche.
Bereits am Vormittag stehen die europäischen Inflationsdaten im Fokus.
Veröffentlicht werden:
- CPI Year-over-Year
- Core CPI Year-over-Year
- CPI Month-over-Month
Diese Daten liefern wichtige Hinweise darauf, ob sich der Inflationsdruck in Europa weiter abschwächt oder ob die EZB künftig erneut restriktiver agieren muss.
Noch wichtiger wird jedoch der Nachmittag in den USA.
Hier stehen die Retail Sales sowie die Core Retail Sales im Mittelpunkt.
Die Core Retail Sales messen die Veränderung der Einzelhandelsumsätze ohne Automobile und gelten als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die Konsumstärke der US-Wirtschaft.
Da der private Konsum einen erheblichen Anteil der amerikanischen Wirtschaftsleistung ausmacht, reagieren die Märkte häufig sehr sensibel auf diese Zahlen.
Starke Retail Sales sprechen für eine robuste Wirtschaft, können jedoch gleichzeitig die Erwartung sinkender Zinsen reduzieren.
Schwächere Retail Sales würden hingegen Zinssenkungshoffnungen unterstützen, könnten aber gleichzeitig Sorgen über die Wirtschaftsentwicklung auslösen.
Ebenfalls relevant werden die Crude Oil Inventories.
Diese zeigen, wie sich die US-Rohöllagerbestände entwickeln und liefern wichtige Hinweise auf Angebot und Nachfrage am Ölmarkt. Besonders in Kombination mit den geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten könnten die Lagerbestände in dieser Woche zusätzliche Bedeutung gewinnen.
Der absolute Höhepunkt folgt jedoch am Abend:
FOMC, Zinsentscheid und Pressekonferenz der Federal Reserve
Der Markt erwartet aktuell keine Veränderung des Leitzinses.
Forecast: 3,75 %
Previous: 3,75 %
Die eigentliche Aufmerksamkeit richtet sich daher nicht auf den Zinsentscheid selbst, sondern auf alles, was danach folgt.
Besonders wichtig werden:
- FOMC Statement
- Economic Projections
- Dot Plot
- Pressekonferenz der Fed
Genau hier entscheidet sich, ob die Marktteilnehmer die Sitzung als dovish, neutral oder hawkish interpretieren.
Eine dovishe Kommunikation würde bedeuten:
- Höhere Wahrscheinlichkeit zukünftiger Zinssenkungen
- Fallende Staatsanleiherenditen
- Schwächerer US-Dollar
- Positiv für Aktien, Bitcoin und andere Risk Assets
Eine hawkishe Kommunikation würde bedeuten:
- Weniger Zinssenkungserwartungen
- Höhere Renditen
- Stärkerer Dollar
- Belastung für Risk Assets
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt bleibt auch in der KW25 einer der wichtigsten Märkte überhaupt, da er aktuell die direkte Verbindung zwischen Geopolitik, Inflation und Geldpolitik darstellt.
US Oil schloss die vergangene Woche bei 84,28 Dollar und damit deutlich unter den Hochs der Vorwoche. Insgesamt sahen wir einen Rückgang von rund 7 %, was vor allem auf die zunehmenden Hoffnungen einer diplomatischen Lösung im Nahen Osten zurückzuführen war.
Charttechnisch befindet sich Öl aktuell an einem sehr interessanten Punkt.
Sollte es tatsächlich zu einem Deal zwischen den USA und dem Iran kommen und die Straße von Hormus wieder vollständig in den Normalbetrieb übergehen, könnte die geopolitische Risikoprämie weiter aus dem Markt verschwinden. In diesem Fall sehe ich gute Chancen, dass das aktuelle Wochentief bei 83,20 Dollar gebrochen wird und wir relativ schnell die Zone um 81 bis 80 Dollar anlaufen.
Besonders interessant wird anschließend die Reaktion in diesem Bereich. Bereits Mitte April wurde die 80-Dollar-Zone kurz unterschritten, bevor eine starke Gegenbewegung einsetzte.
Für die kommenden Wochen bleibt daher entscheidend, ob die aktuelle Bewegung lediglich eine kurzfristige Reaktion auf politische Hoffnungen darstellt oder ob wir tatsächlich eine nachhaltige Neubewertung des Ölmarktes erleben.
Sollte das bearishe Szenario Bestand haben, sehe ich nach einem Bruch der 80-Dollar-Zone sogar weiteres Potenzial bis in den Bereich um 77 Dollar.
Solange sich der Markt nicht nachhaltig über die Zone um 88 Dollar zurückarbeiten kann, bleibt mein übergeordnetes Bias kurzfristig bearish.
US-Staatsanleihen
Auch am Anleihemarkt setzte sich die Entspannung fort.
Die Renditen gingen über nahezu alle Laufzeiten zurück.
Bereits im Wochenrückblick KW24 konnte man erkennen, dass die Märkte wieder etwas mehr Zinssenkungen einpreisen und gleichzeitig die Angst vor weiteren restriktiven Maßnahmen der Fed zurückgeht.
Genau deshalb bleiben Staatsanleihen weiterhin einer der wichtigsten Indikatoren für die allgemeine Marktstimmung.
Steigende Renditen sprechen meist für einen restriktiveren geldpolitischen Ausblick.
Fallende Renditen sprechen hingegen für eine dovishere Interpretation der zukünftigen Geldpolitik.
Aktuell befinden wir uns weiterhin auf historisch hohen Renditeniveaus, allerdings zeigt sich zunehmend eine Range-Bildung.
Die kommende Fed-Sitzung dürfte hier den nächsten entscheidenden Impuls liefern.
DXY – US-Dollar Index
Der Dollar zeigte sich in der vergangenen Woche deutlich schwächer als noch in der Vorwoche.
Die Kombination aus fallenden Inflationssorgen, Hoffnungen auf geopolitische Entspannung und sinkenden Renditen sorgte dafür, dass der DXY erneut unter Druck geriet. Für die kommende Woche bleibt insbesondere die Zone um 99,50 Punkte entscheidend. Kann der Dollar dort Unterstützung finden und sich wieder über die psychologisch wichtige 100-Punkte-Marke zurückarbeiten?
Oder sehen wir im Zuge einer dovishen Fed und weiter fallender Renditen eine Fortsetzung der Dollar-Schwäche?
Sollte die Fed am Mittwoch dovisher auftreten als aktuell erwartet wird, könnten weitere Zinssenkungsfantasien eingepreist werden.
In diesem Szenario wären fallende Renditen und ein schwächerer Dollar wahrscheinlich. Dann könnte auch die Zone unterhalb von 99,50 Punkten wieder in den Fokus rücken. Sollte die Fed hingegen hawkish überraschen oder die geopolitische Lage erneut eskalieren, dürfte der Dollar als Safe Haven profitieren. Dann wären Kursziele oberhalb der 100-Punkte-Marke deutlich realistischer.
VIX – Volatilitätsindex
Der VIX verlor in der vergangenen Woche rund 18 % und schloss bei 17,67 Punkten.
Damit wurde ein großer Teil des Anstiegs aus der Vorwoche wieder vollständig abgebaut. Die Entwicklung zeigt sehr deutlich, wie stark die Märkte zuletzt geopolitische Risiken ausgepreist haben. Gleichzeitig bleibt der VIX einer der wichtigsten Frühindikatoren für Risk Assets. Die vergangene Woche hat erneut gezeigt, wie schnell sich die Volatilität verändern kann. Bereits rund um die NFP-Daten konnten wir innerhalb kurzer Zeit Anstiege von über 38 % beobachten.
Für die kommende Woche bleibt daher entscheidend, ob die aktuelle Entspannung Bestand hat oder ob Fed und Nahost-Thematik erneut für größere Ausschläge sorgen.
Risk Assets im Überblick
Für die konkreten Trading Ideen schau dir zu mein Youtube Video an.
Nvidia
Charttechnisch bleibt Nvidia weiterhin in einer entscheidenden Phase.
Die wichtige Unterstützungszone zwischen 198 und 200 Dollar konnte bislang erfolgreich verteidigt werden. Die Käufer reagierten in diesem Bereich erneut sehr aggressiv. Für die kommende Woche bleibt genau diese Zone der wichtigste Support. Solange Nvidia oberhalb dieser Marke notiert, bleibt das übergeordnete bullishe Bild intakt. Die entscheidende Widerstandszone befindet sich aktuell im Bereich um 212 Dollar. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde aus meiner Sicht den Weg in Richtung neuer Allzeithochs öffnen. Dafür benötigen die Märkte jedoch ein konstruktives Umfeld mit weiter sinkenden Inflationssorgen, einer eher dovishen Fed und idealerweise zusätzlicher Entspannung im Nahen Osten.
Sollte die Zone um 200 Dollar hingegen verloren gehen, sehe ich eine tiefere Korrektur in Richtung 190 Dollar als realistisches Szenario.
Bitcoin
Bitcoin zeigte sich zuletzt deutlich schwächer als viele Aktienmärkte. Während Nasdaq und S&P 500 bereits wieder Stärke demonstrierten, bewegte sich Bitcoin überwiegend seitwärts. In den vergangenen zehn Tagen entstand rund um die 60.000-Dollar-Marke eine größere Range. Der Markt scheint aktuell auf neue Impulse zu warten. Für die kommende Woche bleibt daher entscheidend, ob wir erneut Momentum in Richtung 69.000 bis 70.000 Dollar sehen oder ob Bitcoin nochmals die Unterstützung bei 60.000 Dollar testet.
Die Fed-Sitzung dürfte dabei auch für den Kryptomarkt der wichtigste Auslöser werden. Ein dovishes Umfeld würde Bitcoin deutlich unterstützen. Eine hawkishe Überraschung könnte dagegen kurzfristig Druck erzeugen.
SPX
Der S&P 500 bleibt aus charttechnischer Sicht weiterhin sehr konstruktiv. Die wichtige Unterstützungszone bei 7.250 Punkten konnte erfolgreich verteidigt werden. Besonders interessant bleibt dabei die Monatsstruktur. Das Tief des Monats wurde respektiert, während gleichzeitig bereits neue Hochs attackiert wurden. Für die kommende Woche sehe ich zwei Hauptszenarien.
Entweder kommt es zunächst zu einem Retest im Bereich um 7.360 Punkte, bevor die Käufer erneut aktiv werden.
Oder wir sehen direkt einen Ausbruch über die 7.500-Punkte-Marke und damit die Fortsetzung der Bewegung in Richtung neuer Allzeithochs.
Solange die aktuelle Struktur erhalten bleibt, bleibt mein Bias klar bullish.
Nasdaq
Der Nasdaq bleibt aktuell der stärkste große Aktienindex. Die Käufer griffen bereits deutlich früher zu als im S&P 500 und verhinderten einen tieferen Rücksetzer. Besonders positiv ist der Schlusskurs oberhalb von 29.500 Punkten. Für mich bleibt die Zone um 30.000 Punkte die entscheidende Marke.
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte den Weg für eine weitere Bewegung in Richtung neuer Allzeithochs freimachen.
Solange die aktuelle Marktstruktur intakt bleibt, bleibt der Nasdaq der stärkste Vertreter unter den großen US-Indizes.
US30
Auch der Dow Jones präsentierte sich zuletzt äußerst robust.
Der Index konnte oberhalb der wichtigen 51.000-Punkte-Marke schließen und damit die Verluste der Vorwochen vollständig aufholen. Charttechnisch bleibt die Struktur klar bullish. Für die kommende Woche stehen zwei Szenarien im Vordergrund:
Entweder sehen wir einen Retest der Zone um 51.000 Punkte mit anschließender Käuferreaktion. Oder der Markt setzt die Bewegung direkt fort und attackiert neue Hochs oberhalb von 51.500 Punkten.
Solange die aktuelle Struktur intakt bleibt, bleibt der Vorteil auf Seiten der Käufer.
DAX – Charttechnischer Ausblick für die KW25
Auch beim DAX bleibt das Gesamtbild nach dem Wochenschluss weiterhin konstruktiv.
Wie bereits im Wochenrückblick KW24 angesprochen, wurde die extrem wichtige Unterstützungszone bei 24.000 Punkten erneut erfolgreich verteidigt. Die Käufer haben dort aggressiv reagiert und den Markt innerhalb weniger Handelstage wieder zurück über die entscheidende Schlüsselzone bei 24.500 Punkten gebracht.
Besonders wichtig ist dabei, dass die 24.500er Zone nicht irgendein Level darstellt. Hier treffen mehrere bedeutende Jahres-, Quartals- und Monatskurse aufeinander. Gleichzeitig markiert dieser Bereich den Jahresschlusskurs 2025 sowie den Eröffnungskurs 2026 und besitzt damit eine hohe institutionelle Relevanz.
Der Wochenclose oberhalb dieser Marke ist daher zunächst als bullisches Signal zu werten.
Auch die übergeordnete Marktstruktur bleibt weiterhin intakt. Auf Tagesbasis sehen wir nach wie vor eine Folge aus höheren Tiefs und höheren Hochs. Rücksetzer werden aktuell konsequent aufgekauft und größere Gewinnmitnahmen konnten bislang keine nachhaltigen Strukturbrüche erzeugen.
Für die kommende Woche ergeben sich aus meiner Sicht zwei zentrale Szenarien:
Bullisches Szenario
Im bullischen Szenario hält die Zone um 24.500 Punkte weiterhin als Unterstützung.
Entweder sehen wir direkt zu Wochenbeginn weitere Käufe oberhalb von 24.600 Punkten oder einen kurzen Retest der 24.500er Zone mit anschließender Käuferreaktion.
In diesem Fall rückt zunächst die Zone um 24.800 Punkte in den Fokus. Dort befinden sich das Wochenhoch der KW24, wichtige Monatsmarken sowie der Jahreshöchstkurs 2025.
Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone, sehe ich die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten als nächstes realistisches Kursziel.
Darüber hinaus würde sich das Bild weiter aufhellen und auch die Zone um 25.500 Punkte und neue ATHs wieder stärker in den Fokus rücken.
Voraussetzung hierfür wären:
- Fortschritte bei den Verhandlungen im Nahen Osten
- Weiter fallende Ölpreise
- Eine neutrale bis dovishe Fed
- Keine negativen Überraschungen bei den US-Wirtschaftsdaten
Bearishes Szenario
Das bearishe Szenario würde erst wieder an Bedeutung gewinnen, wenn die 24.500er Zone nachhaltig verloren geht.
Sollte die Fed am Mittwoch hawkisher auftreten als aktuell erwartet wird oder die geopolitische Lage erneut eskalieren, könnte dies für neue Unsicherheit sorgen. In diesem Fall wäre die Zone um 24.000 Punkte erneut die entscheidende Unterstützung. Wird auch diese Marke aufgegeben, könnte sich die Korrektur in Richtung 23.700 Punkte ausweiten.
Aktuell besitzt dieses Szenario für mich jedoch eine geringere Wahrscheinlichkeit, solange die Marktstruktur und die Käuferreaktionen an den Unterstützungen intakt bleiben.
Fazit
Die KW25 dürfte eine der wichtigsten Handelswochen des laufenden Monats werden.
Die Märkte müssen gleich mehrere zentrale Themen gleichzeitig verarbeiten:
- Die weitere Entwicklung im Nahen Osten
- Die Zukunft der Ölpreise
- Die US-Retail-Sales
- Die Fed-Zinsentscheidung
- Die Economic Projections
- Das FOMC Statement
- Die Pressekonferenz der Federal Reserve
Besonders die Kombination aus geopolitischer Entspannung und einer möglicherweise neutralen bis dovishen Fed könnte für weiteres bullisches Momentum bei Risk Assets sorgen.
Gleichzeitig befinden sich viele Märkte inzwischen wieder an wichtigen Widerständen oder sogar in unmittelbarer Nähe ihrer Allzeithochs.
Die Wahrscheinlichkeit größerer Bewegungen bleibt daher erhöht.
Wichtigste Erkenntnisse für die KW25
- Die Nahost-Thematik bleibt aktuell der wichtigste geopolitische Markttreiber.
- Öl könnte bei weiterer Entspannung Richtung 81 bis 77 Dollar korrigieren.
- Die Fed-Sitzung am Mittwoch wird das wichtigste Makro-Event der Woche.
- Die Märkte erwarten aktuell keine Zinserhöhung, sondern fokussieren sich vollständig auf Guidance und Ausblick.
- Fallende Renditen und ein schwächerer Dollar würden Risk Assets weiter unterstützen.
- Nasdaq, SPX, US30 und DAX bleiben charttechnisch konstruktiv.
- Die wichtigsten Widerstände liegen aktuell bei 25.000 Punkten im DAX, 30.000 Punkten im Nasdaq und 7.500 Punkten im SPX.
- Die aktuelle Marktstruktur spricht weiterhin dafür, dass Rücksetzer bislang gekauft werden.
Wie seht ihr die kommende Handelswoche?
Setzt sich das bullische Momentum fort oder sehen wir rund um FOMC und die geopolitischen Entwicklungen erneut größere Gewinnmitnahmen?
Ausführlichere Trade-Ideen, Chartanalysen und Szenarien findet ihr wie immer in meinem aktuellen YouTube-Video.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start in die neue Handelswoche und stabile Trades!
X-Sequentials Trading Setups für die Devisenpaare Juni 26Sehr geehrte Damen und Herren,
in der letzten Analyse für den US-Dollar-Index vom 19. Mai 2026 wurde erwähnt, dass es für den weiteren Kursverlauf wichtig ist, ob der Kurs ober- oder unterhalb der X-Mittellinie des vorliegenden Kursmusters bei 99,100 USD verläuft. Verläuft der Kurs oberhalb der genannten X-Mittellinie, ist dieses positiv. Hingegen ist es negativ, wenn der Kurs unterhalb der X-Mittellinie verläuft.
In der Zwischenzeit stieg der US-Dollar-Index bis zum 11. Juni 2026 auf 100,314 USD an. Es wurde die damals genannte Widerstandszone bei 100,145–100,534 USD erreicht. Ein zeitnaher Kursanstieg darüber hinaus würde zu einem Überbieten des Hochs vom 31. März 2026 bei 100,643 USD führen, und der Kurs würde vor einer weiteren Aufwärtsbewegung Unterstützung innerhalb von 100,145–100,534 USD finden.
Bis dieses der Fall ist, kann die Fortsetzung der bestehenden Tradingrange angenommen werden. Unterstützung liegt bei 99,100–99,000 USD und 98,668–98,350 USD. Kurse unterhalb von 98,350 USD würden eine mögliche Aufwärtsbewegung oberhalb von 100,643 USD negieren.
Vorliegendes Trading-Setup beim US-Dollar-Index ist, auf einen Ausbruch oberhalb von 100,643 USD auf Tagesschlusskursbasis zu warten. Gelingt dieser, ist eine weitere Aufwärtsbewegung zu erwarten, wobei die Zone 100,145–100,534 USD als Unterstützung dient. Solange der Ausbruch aussteht, ist die Fortsetzung der bestehenden Tradingrange anzunehmen. Unterstützung liegt bei 99,100–99,000 USD und 98,668–98,350 USD. Kurse unterhalb von 98,350 USD würden eine Aufwärtsbewegung oberhalb von 100,643 USD negieren.
Der Wochenschlusskurs lag bei 99,806 USD.
US-Dollar-Index 1-Tages-Chart:
In diesem Kontext fand der EUR/USD am 8. Juni 2026 bei 1,14996 USD Unterstützung innerhalb des am 19. Mai 2026 genannten Unterstützungsbereichs bei 1,164045–1,15679–1,14953 USD und schloss in der letzten Handelswoche bei 1,15658 USD. Vorliegendes Trading-Setup ist, auf eine Kurserholung bis mindestens zur X-Mittellinie des Kursmusters bei 1,17780 USD zu setzen.
EUR/USD 1-Tages-X-Sequentials-Chart:
Der GBP/USD schloss in der letzten Handelswoche bei 1,3406 USD und verläuft derzeit mit geringer Volatilität an der X-Mittellinie bei 1,3445 USD des vorliegenden Kursmusters. Unter der Annahme, dass der US-Dollar-Index eher schwächer notieren wird, ist das beim GBP/USD vorliegende Trading-Setup, darauf zu setzen, dass der Kurs oberhalb der erwähnten X-Mittellinie bei 1,3445 USD notiert und höhere Hochpunkte ausbildet. Als Kursziel ergibt sich die Marke von 1,39 USD, mindestens jedoch die Marke von 1,36 USD.
GBP/USD 1-Tages-Kursgrafik:
DAX Wochenrückblick KW24 – Die wichtigsten Erkenntnisse!Fundamentale und geopolitische Lage
Die KW24 war eine der ereignisreichsten Wochen der letzten Monate und wurde vor allem von zwei großen Themen dominiert: den wichtigen Inflationsdaten aus den USA sowie den geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. Während zu Wochenbeginn noch erhebliche Sorgen über eine weitere Eskalation zwischen Iran, Israel und den USA bestanden, änderte sich das Bild im Wochenverlauf deutlich.
Insbesondere gegen Ende der Woche verdichteten sich die Hinweise auf Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Mehrere Meldungen deuteten darauf hin, dass ein Memorandum of Understanding sowie weitere diplomatische Schritte näher rücken könnten. Gleichzeitig nahm die Wahrscheinlichkeit einer unmittelbaren Eskalation rund um die Straße von Hormus deutlich ab. Für die Märkte war dies von enormer Bedeutung, da die Sorge vor steigenden Energiepreisen und neuen Belastungen für die globale Inflation dadurch spürbar zurückging.
Parallel dazu sorgte der erfolgreiche Börsengang von SpaceX für zusätzliche Aufmerksamkeit. Der IPO entwickelte sich unmittelbar zu einem der wichtigsten Kapitalmarktereignisse des Jahres und unterstrich die weiterhin hohe Risikobereitschaft institutioneller Investoren. Auch die Entwicklungen rund um OpenAI, Anthropic und die zunehmende Regulierung von KI-Technologien blieben wichtige Themen, spielten für die unmittelbare Marktbewegung jedoch eine untergeordnete Rolle.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die geopolitische Lage zum Ende der Woche deutlich entspannter bewertet wurde als noch zu Wochenbeginn. Genau diese Entspannung war letztlich einer der wichtigsten Gründe für die starke Erholung vieler Risk Assets.
Fundamentaldaten der Woche – Überblick
Auch aus fundamentaler Sicht hatte die KW24 einiges zu bieten. Bereits zu Wochenbeginn richtete sich der Fokus auf die US-Konjunkturdaten sowie die anstehenden Inflationsberichte.
Die Existing Home Sales konnten positiv überraschen und signalisierten weiterhin Stabilität im US-Immobilienmarkt. Gleichzeitig rückten die US-Verbraucherpreisdaten immer stärker in den Mittelpunkt.
Am Mittwoch standen dann die wichtigsten Inflationsdaten der Woche an. Veröffentlicht wurden:
- CPI Month-over-Month
- Core CPI Month-over-Month
- CPI Year-over-Year
- Core CPI Year-over-Year
Besonders positiv wurde aufgenommen, dass die Kerninflation erneut schwächer ausfiel als von vielen Marktteilnehmern befürchtet. Dies sorgte zunächst für Entspannung an den Zinsmärkten und unterstützte die Erwartung, dass der Inflationsdruck weiterhin langsam nachlässt.
Am Donnerstag folgte dann der nächste große Datenblock mit dem EZB-Zinsentscheid. Die Deposit Facility Rate wurde wie erwartet um 25 Basispunkte angehoben. Auch die EZB Interest Rate Decision bestätigte die bereits eingepreiste Straffung. Besonders aufmerksam verfolgten Marktteilnehmer das anschließende Monetary Policy Statement sowie die Pressekonferenz von Christine Lagarde.
Zusätzlich wurden die US-PPI-Daten veröffentlicht. Die Produzentenpreise bestätigten insgesamt das Bild einer sich abschwächenden Inflationsdynamik. Unterstützt wurde dies durch höher als erwartete Initial Jobless Claims und Continuing Jobless Claims, die auf erste leichte Abkühlungstendenzen am Arbeitsmarkt hindeuteten.
Zum Wochenausklang standen schließlich noch die Michigan Inflation Expectations sowie die Consumer Sentiment Daten im Fokus. Besonders die rückläufigen Inflationserwartungen wurden von den Märkten positiv aufgenommen.
Gesamtbild Wirtschaft, Inflation und Arbeitsmarkt
Das Gesamtbild hat sich im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert.
Der Arbeitsmarkt bleibt weiterhin robust. Die starken NFP-Daten aus der Vorwoche, die stabile Arbeitslosenquote sowie die gestiegenen Average Hourly Earnings zeigen nach wie vor eine widerstandsfähige US-Wirtschaft. Gleichzeitig liefern die jüngsten Jobless Claims erste Hinweise darauf, dass sich der Arbeitsmarkt langsam etwas normalisieren könnte.
Besonders interessant war die Kombination aus starken Arbeitsmarktdaten und gleichzeitig nachlassendem Inflationsdruck. Genau diese Konstellation sorgt aktuell für Optimismus an den Finanzmärkten.
Der CPI-Bericht war dabei besonders aufschlussreich. Während die Gesamtinflation weiterhin durch Energiepreise beeinflusst wird, entwickelte sich die Kerninflation deutlich besser als erwartet. Dies deutet darauf hin, dass die strukturellen Inflationsprobleme zunehmend unter Kontrolle kommen.
Zusammen mit den rückläufigen Inflationserwartungen ergibt sich aktuell ein Umfeld, das für Risk Assets grundsätzlich konstruktiv bleibt. Die Wahrscheinlichkeit weiterer aggressiver Zinsschritte ist gesunken, während gleichzeitig keine unmittelbaren Rezessionssignale erkennbar sind.
Charttechnik und Märkte im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt zeigte in dieser Woche enorme Schwankungen. Zu Wochenbeginn wurde zunächst noch die Zone um 95 Dollar angelaufen. Im weiteren Verlauf setzte jedoch eine massive Korrektur ein.
Besonders wichtig war der nachhaltige Bruch des Monatstiefs aus dem Mai bei 86,30 Dollar. Zum Wochenschluss notierte US Oil bei rund 84,28 Dollar und damit deutlich unter der psychologisch wichtigen 90-Dollar-Marke.
Die Entspannung im Nahen Osten führte dazu, dass ein erheblicher Teil der geopolitischen Risikoprämie aus dem Ölpreis verschwand. Damit bleibt das Szenario einer weiteren Bewegung in Richtung 81 Dollar weiterhin aktiv.
US-Staatsanleihen
Auch am Anleihemarkt setzte sich die Entspannung fort. Die Renditen gingen über nahezu die gesamte Laufzeitenkurve zurück.
Dreijährige Staatsanleihen verloren rund 1,55 Prozent, fünfjährige etwa 1,50 Prozent, zehnjährige rund 1,10 Prozent und dreißigjährige knapp 0,60 Prozent.
Hintergrund bleibt die Neubewertung der geldpolitischen Erwartungen nach den Inflationsdaten. Die Märkte preisen mittlerweile deutlich weniger Risiko weiterer restriktiver Maßnahmen ein.
DXY
Der US-Dollar zeigte nach seiner starken Vorwoche eine schwächere Entwicklung. Der DXY verlor rund 0,28 Prozent und schloss wieder unterhalb der wichtigen 100-Punkte-Marke.
Die Zone um 99,50 bleibt dabei weiterhin die wichtigste Unterstützung. Gleichzeitig bleibt die übergeordnete Jahresrange zwischen 99,50 und 100,50 intakt.
VIX
Der Volatilitätsindex konnte seine starken Anstiege aus der Vorwoche wieder vollständig abbauen. Trotz kurzfristiger Ausschläge vor den CPI-Daten schloss der VIX die Woche mit einem Minus von rund 18 Prozent bei 17,67 Punkten.
Die Volatilität befindet sich damit wieder in einem Bereich, der historisch eher mit stabilen Marktphasen verbunden ist.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia testete in dieser Woche erneut die wichtige Unterstützungszone zwischen 198 und 200 Dollar. Die Käufer verteidigten diesen Bereich erfolgreich.
Zum Wochenschluss notierte die Aktie bei 205,19 Dollar. Insgesamt veränderte sich das Wochenbild kaum. Die zentrale Frage bleibt weiterhin, ob die Aktie erneut über die Zone bei 212 Dollar ausbrechen kann.
Bitcoin
Bitcoin zeigte sich vergleichsweise ruhig. Nach den starken Bewegungen der Vorwochen etablierte sich rund um die 60.000-Dollar-Marke eine stabile Range.
Der Markt scheint aktuell auf neue Impulse zu warten. Die 60.000-Dollar-Zone bleibt dabei der wichtigste Unterstützungsbereich.
SPX
Der S&P 500 durchlief eine äußerst volatile Woche. Nach den Abverkäufen zu Beginn der Woche wurde die wichtige Unterstützungszone bei 7.250 Punkten erfolgreich getestet.
Mit zunehmender Entspannung im Nahen Osten und den positiven Inflationsdaten konnte sich der Index deutlich erholen und die Woche mit einem Plus von rund 0,5 Prozent bei 7.435 Punkten beenden.
Die 7.500-Punkte-Marke bleibt weiterhin die wichtigste Widerstandszone.
NASDAQ
Der Nasdaq zeigte erneut relative Stärke. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang unter 28.500 Punkte setzte ab Donnerstag eine starke Erholung ein.
Zum Wochenschluss notierte der Index bei 29.649 Punkten und konnte damit rund 2,8 Prozent zulegen. Das bullische Gesamtbild bleibt damit weiterhin vollständig intakt.
US30
Auch der Dow Jones konnte seine Verluste vollständig aufholen. Nach einem Rückgang unter 50.000 Punkte setzte eine kräftige Gegenbewegung ein.
Mit einem Wochenschlusskurs bei 51.210 Punkten und einem Wochenplus von rund 0,9 Prozent bleibt auch hier die übergeordnete Aufwärtsstruktur bestehen.
DAX charttechnischer Rückblick
Der DAX zeigte erneut enorme Widerstandsfähigkeit.
Nach den starken Arbeitsmarktdaten aus den USA sowie den Unsicherheiten rund um die Inflationsdaten geriet der Index zunächst deutlich unter Druck. Von der Zone um 24.800 Punkte aus setzte eine kräftige Korrektur bis an die zentrale Unterstützung bei 24.000 Punkten ein.
Diese Marke erwies sich erneut als entscheidender Kaufbereich. Die Käufer verteidigten die Zone konsequent und sorgten anschließend für eine starke Gegenbewegung.
Zum Wochenschluss gelang dem DAX die Rückeroberung der wichtigen 24.500-Punkte-Marke. Dieses Niveau besitzt aus charttechnischer Sicht hohe Relevanz, da hier mehrere Monats-, Quartals- und Jahreslevel zusammenlaufen.
Besonders bemerkenswert bleibt die weiterhin intakte Tagesstruktur. Höhere Hochs und höhere Tiefs dominieren weiterhin das Chartbild. Jeder größere Rücksetzer wurde bislang konsequent gekauft.
Solange die Zone um 24.000 Punkte verteidigt wird, bleibt die Wahrscheinlichkeit neuer Allzeithochs erhöht.
Fazit
Die KW24 begann mit Inflationssorgen, geopolitischen Spannungen und erhöhter Unsicherheit. Zum Ende der Woche präsentierte sich jedoch ein völlig anderes Bild.
Die Inflationsdaten fielen besser aus als befürchtet, die Produzentenpreise bestätigten den rückläufigen Inflationsdruck, die Inflationserwartungen gingen zurück und gleichzeitig entspannte sich die Lage im Nahen Osten deutlich.
Der Ölpreis fiel massiv zurück, die Volatilität normalisierte sich und die großen Aktienindizes konnten ihre Verluste wieder aufholen.
Insgesamt endet die Woche deutlich konstruktiver, als sie begonnen hat.
Die wichtigsten Erkenntnisse der Woche
Die wichtigste Erkenntnis der KW24 ist, dass geopolitische Entwicklungen aktuell mindestens genauso großen Einfluss auf die Märkte besitzen wie klassische Wirtschaftsdaten.
Zweitens bestätigt sich weiterhin das Bild einer robusten Wirtschaft bei gleichzeitig rückläufigem Inflationsdruck.
Drittens hat die deutliche Entspannung im Nahen Osten den Ölpreis massiv belastet und damit einen wichtigen Gegenwind für die Inflation entfernt.
Viertens bleiben die technischen Strukturen der großen Aktienindizes trotz der erhöhten Volatilität weiterhin bullisch.
Und fünftens zeigt die starke Reaktion der Märkte zum Wochenschluss, wie schnell sich die Marktstimmung aktuell verändern kann, sobald geopolitische Risiken aus dem Markt ausgepreist werden.
Morgen kommt mein Wochenausblick KW25!
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
DXY: Schlüsselzone im FokusNach einem starken Abwärtsimpuls befindet sich der US-Dollar-Index (DXY) derzeit in einer Konsolidierungsphase oberhalb einer wichtigen Unterstützungszone, was auf eine allmähliche Absorption des Verkaufsdrucks hindeutet.
Solange diese Unterstützung hält, bleibt das bevorzugte Szenario eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in Richtung des darüberliegenden bärischen Order Blocks.
Ein klarer Ausbruch aus der Konsolidierungsstruktur könnte die nächste bullische Phase bestätigen.
Vergiss nicht, ein 🚀 unter dem Diagramm zu hinterlassen und mir zu folgen, wenn dir diese Analyse gefallen hat.
DAX🇩🇪 - Ausblick KW25/2026Hallo Trader,
beim DAX sieht es nach der Korrektur nun wieder bullischer aus.
Im Stundenchart gab es den Bruch + Retest der H1 Trendlinie.
Ein valides Setup wäre nun ein Long über dem Hoch vom Freitag
Chart H1:
Widerstände:
- Zone ums ATH
Unterstützungen :
- Tief bei 23.950 - 24.000
- Zone bei 23.000 - 23.100
- Zone rund um 22.200
- Zone bei 21.500
- Runde Marke von 20.000
Happy Pips,
Michael - Team PimYourTrading
Nasdaq🇺🇸 - Ausblick KW25/2025Hallo Trader,
long Story short: entscheidend wird der FED Entscheid am Mittwoch.
Ich erwarte eher Andeutungen Richtung Zinsanhebungen, was zu einem weiteren Short move führen würde.
Aber da ich nicht im FED Board sitze, kann ich nur spekulieren.
Ergo - ich bleibe flat bis Mittwoch und entscheide NACH der FED PK, wie es weiter geht.
Widerstände:
- Zone ums ATH bei ca 30.700
Unterstützungen:
- Tief bei ca 28.300
- Zone bei 26.200
- Zone bei 24.000
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
SP500🇺🇸 - Ausblick KW25/2025Hallo Trader,
eine ganz wichtige Woche wartet auf uns. Denn der FED Entscheid und vor allem Ausblick dürfte der Richtungsgeber für die nächsten Wochen sein
📊 Fundamentaler Ausblick KW25 (15.06. – 19.06.2026)
Nach einer äußerst bewegten Vorwoche rückt nun die wichtigste Zentralbank der Welt in den Mittelpunkt: die US-Notenbank FED🇺🇸. Während die Märkte zuletzt zwischen Inflationssorgen, robusten Wirtschaftsdaten und schwankenden Zinserwartungen hin- und hergerissen wurden, dürfte die FOMC-Sitzung am Mittwoch den Takt für die kommenden Wochen vorgeben.
Bereits zu Wochenbeginn stehen mit einer Rede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde sowie den Zinsentscheidungen der Bank of Japan🇯🇵 und der australischen Notenbank🇦🇺 wichtige Impulse aus dem internationalen Zentralbankumfeld an. Anleger werden genau beobachten, ob sich der globale Trend einer weiterhin vorsichtigen Geldpolitik bestätigt.
Der absolute Höhepunkt der Woche folgt jedoch am Mittwochabend. Neben der FED-Zinsentscheidung🇺🇸 werden zeitgleich die neuen Wirtschaftsprojektionen sowie der sogenannte Dot Plot veröffentlicht. Während der Leitzins voraussichtlich unverändert bleibt, dürfte vor allem der Ausblick der Notenbank für den weiteren Zinspfad entscheidend sein. Nach den zuletzt überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten haben sich die Erwartungen deutlich verschoben. Der Markt preist inzwischen weniger Zinssenkungen ein und berücksichtigt teilweise sogar die Möglichkeit weiterer Zinserhöhungen. Entsprechend dürfte jede Anpassung der FED-Prognosen für erhebliche Bewegungen an den Aktien-, Anleihe- und Devisenmärkten sorgen.
Bereits vor der FED-Sitzung stehen am Mittwoch die US-Einzelhandelsumsätze auf dem Programm. Diese liefern wichtige Hinweise auf die Konsumstärke der amerikanischen Verbraucher und damit auf die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft. Zusammen mit den Rohöllagerbeständen ergeben sich weitere Hinweise auf die wirtschaftliche Dynamik und die Inflationsentwicklung.
Am Donnerstag rücken dann die Schweizer Nationalbank (SNB) 🇨🇭sowie die Bank of England (BoE) 🇬🇧mit ihren Zinsentscheidungen in den Fokus. Besonders bei der BoE wird genau beobachtet werden, ob die jüngsten Inflationsdaten Spielraum für eine lockerere Geldpolitik schaffen oder ob die Notenbank weiterhin an ihrem restriktiven Kurs festhält.
Zusätzliche Aufmerksamkeit verdient der gestrige Börsengang von SpaceX. Das Unternehmen von Elon Musk feierte das größte IPO der Börsengeschichte und sammelte rund 75 Milliarden US-Dollar ein. Die Aktie eröffnete deutlich über dem Ausgabepreis und legte am ersten Handelstag zeitweise kräftig zu. Der erfolgreiche Börsengang könnte neuen Rückenwind für den Technologiesektor und weitere geplante Mega-IPOs liefern. Gleichzeitig zeigt die enorme Nachfrage, dass Anleger trotz hoher Bewertungen weiterhin bereit sind, auf langfristige Wachstumsstorys zu setzen.
Die wichtigsten Termine der Woche:
🔹 Dienstag 05:00 Uhr – Zinsentscheid BOJ 🇯🇵
🔹 Dienstag 06:30 Uhr – Zinsentscheid RBA 🇦🇺
🔹 Dienstag 11:00 Uhr – ZEW-Konjunkturerwartungen Deutschland 🇩🇪
🔹 Mittwoch 11:00 Uhr – Verbraucherpreise Eurozone (final) 🇪🇺
🔹 Mittwoch 14:30 Uhr – US-Einzelhandelsumsätze 🇺🇸
🔹 Mittwoch 20:00 Uhr – FED-Zinsentscheidung 🇺🇸
🔹 Mittwoch 20:00 Uhr – FOMC Wirtschaftsprojektionen & Dot Plot 🇺🇸
🔹 Mittwoch 20:30 Uhr – FED-Pressekonferenz 🇺🇸
🔹 Donnerstag 09:30 Uhr – SNB-Zinsentscheidung 🇨🇭
🔹 Donnerstag 13:00 Uhr – BoE-Zinsentscheidung 🇬🇧
🔹 Donnerstag 14:30 Uhr – US-Erstanträge Arbeitslosenhilfe 🇺🇸
Fazit:
KW25 hat das Potenzial, eine der wichtigsten Wochen des Monats zu werden. Die Märkte werden sich nahezu vollständig auf die FED konzentrieren. Nach den starken Arbeitsmarktdaten und den zuletzt hartnäckigen Inflationssignalen steht die Frage im Raum, ob die Notenbank ihren restriktiven Kurs länger aufrechterhalten muss als bislang erwartet. Der Dot Plot und die Aussagen von Jerome Powell könnten darüber entscheiden, ob die aktuelle Korrektur an den Aktienmärkten lediglich eine Verschnaufpause bleibt oder ob eine größere Neubewertung der Zinserwartungen bevorsteht. Entsprechend sollten Trader insbesondere am Mittwochabend mit erhöhter Volatilität rechnen.
___________________________
Chart SP500🇺🇸
Rein charttechnisch scheint der große Abwärtsmove fürs erste beendet zu sein. Gerade der SpaceX Börsenganwird am Freitag hat etwas Euphorie geschaffen. Und dennoch werden sich am Mittwoch Abend die Weichen stellen. Denn der FED Entscheid und vor allem Ausblick dürften bestimmen wohin die Reise geht.
Ich für meinen Teil warte dieses Event ab. Bis dahin bleibe ich flat.
Chart H1:
Widerstände
- ATH bei 7600 Punkte
Unterstützungen:
- Tief bei 7240 Punkte
- Zone ums ATH bei ca 7000 Punkten
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading






















