DAX🇩🇪 - Ausblick KW24/2026Hallo Trader,
den DAX hat es nicht ganz so schlimm erwischt wie die US Indzies. Dennoch ging es zum Wochenende hin mit bergab. So ein richtig klares Setup habe ich erhlich gesagt weiterhin nicht für den DAX. Ich erwarte schon erst einmal weiter Tiefs - aber nicht ganz so krass wie bei den US Indizies.
Ich bleibe vorerst flat.
Widerstände:
- Zone ums ATH
Unterstützungen:
- Zone bei 23.000 - 23.100
- Zone rund um 22.200
- Zone bei 21.500
- Runde Marke von 20.000
Happy Pips,
Michael - Team PimYourTrading
Marktindizes
Nasdaq🇺🇸 - Ausblick KW24/2025Hallo Trader,
wenn an einem Tage die Gewinne der letzten 14 Tage ausgelöscht werden...
Was für eine krasse Short Kerze beim Nasdaq. Der Grund ist wie beim SP500 nun die Zinsangst (Zinserhöhungen der FED werden immer wahrscheinlicher).
Wie eigentlich beim SP500 gilt. Bricht das Mai Tief, dürfte es weiter abwärts gehen. Das ist für mich auch das wahrscheinlichere Szenario nach dieser Kerze.
Ich würde die Zielzone auf 27.600 - 26.700 beziffern - es kommt natürlich auch immer etwas darauf an, wie es im Iran weiter geht usw. Grundsätzlich dürften die Bullen es die kommende Woche schwer haben.
Widerstände:
- Zone ums ATH bei ca 30.700
Unterstützungen:
- Mai Tief bei ca 28.550
- Zone bei 26.200
- Zone bei 24.000
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
SP500🇺🇸 - Ausblick KW24/2025Hallo Trader,
da war er endlich - der große Short. Und was für eine Kerze. Aber fangen wir erst einmal mit den fundamentalen Daten an.
📊 Fundamentaler Ausblick KW24 (08.06. – 12.06.2026)
Die neue Handelswoche steht ganz im Zeichen der Inflation, der Zentralbanken und der Frage, ob die Märkte ihre Zinserwartungen erneut anpassen müssen. Nachdem die US-Indizes 🇺🇸am Freitag trotz starker Arbeitsmarktdaten massiv unter Druck geraten sind, dürfte die Volatilität auch in KW24 erhöht bleiben.
Der Auslöser für den Abverkauf war der deutlich stärker als erwartete US-Arbeitsmarktbericht. Die US-Wirtschaft schuf im Mai rund 172.000 neue Stellen und übertraf damit die Prognosen deutlich. Gleichzeitig blieb die Arbeitslosenquote stabil. Für die Märkte sind gute Wirtschaftsdaten derzeit jedoch nicht automatisch positiv: Ein robuster Arbeitsmarkt bedeutet für die FED weniger Druck, die Geldpolitik zu lockern. Statt Zinssenkungen werden inzwischen sogar wieder Zinserhöhungen diskutiert.
Ein Blick auf das Fed Watch Tool zeigt, wie stark sich die Erwartungen innerhalb weniger Tage verschoben haben. Die Wahrscheinlichkeit für Zinssenkungen ist deutlich zurückgegangen, während die Chancen auf mindestens eine Zinserhöhung bis Jahresende spürbar gestiegen sind. Teilweise werden inzwischen sogar mehrere Zinsschritte nach oben eingepreist.
Für die Märkte ist das ein Problem: Höhere Zinsen bedeuten steigende Anleiherenditen, höhere Finanzierungskosten und einen stärkeren Gegenwind insbesondere für Wachstums- und Technologiewerte. Genau diese Neubewertung war am Freitag an den Börsen zu beobachten.
Der Fokus der Woche liegt nun auf den US-Inflationsdaten 🇺🇸am Mittwoch. Erwartet wird ein monatlicher Anstieg des Verbraucherpreisindex (CPI) um 0,3 % sowie eine Jahresrate von 4,2 %. Sollten die Daten erneut über den Erwartungen liegen, könnte dies die Spekulationen über eine restriktivere FED weiter anheizen. Schwächere Inflationszahlen würden dagegen für eine kurzfristige Entspannung sorgen.
Ebenfalls wichtig wird die Zinsentscheidung der Bank of Canada 🇨🇦am Mittwoch. Am Donnerstag folgt dann die EZB 🇪🇺mit ihrer Zinssitzung inklusive Pressekonferenz von Christine Lagarde. Anleger werden hier insbesondere auf Hinweise zum weiteren Zinspfad achten. Es wird aber schon für Donnerstag ein Zinsschritt nach oben erwartet (25 Basispunkte hoch)
Zusätzlich stehen am Donnerstag die US-Erzeugerpreise (PPI) 🇺🇸sowie die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf dem Kalender. Diese Daten liefern weitere Hinweise auf den Inflationsdruck und die Verfassung des US-Arbeitsmarktes.
Die wichtigsten Termine der Woche:
🔹 Mittwoch 14:30 Uhr – US Verbraucherpreisindex (CPI) 🇺🇸
🔹 Mittwoch 15:45 Uhr – Zinsentscheidung Bank of Canada 🇨🇦
🔹 Donnerstag 14:15 Uhr – EZB-Zinsentscheidung 🇪🇺
🔹 Donnerstag 14:45 Uhr – EZB-Pressekonferenz 🇪🇺
🔹 Donnerstag 14:30 Uhr – US Erzeugerpreise (PPI) 🇺🇸
🔹 Donnerstag 14:30 Uhr – US Erstanträge Arbeitslosenhilfe 🇺🇸
Fazit:
KW24 dürfte eine richtungsweisende Woche werden. Nach dem deutlichen Stimmungsumschwung am Freitag stehen die Märkte vor der Frage, ob die FED tatsächlich länger restriktiv bleiben muss. Die Inflationsdaten am Mittwoch könnten darüber entscheiden, ob die jüngste Korrektur nur eine kurzfristige Reaktion war oder der Beginn einer größeren Neubewertung der Zinserwartungen. Solange starke Konjunkturdaten gleichzeitig höhere Zinsen bedeuten, bleibt das Umfeld für Risikoassets anspruchsvoll.
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Chart SP500 🇺🇸
Da war er - der große Short. Und Auslöser waren eigentlich positive Arbeitsmarktdaten. Schlecht nur, wenn gleichzeitig die Inflation zu hoch ist und damit die FED unter Druck gesetzt wird die Zinsen zu erhöhen.
DIe Korrektur war aber überfällig. Der Bruch der H1 Trendlinie war eigentlich das perfekte Short Einstiegssignal. Und ich denke, dass es das noch nicht war. Sollte das Mai Tief fallen, könnten wir sogar RIchtung 7100 - 7000 Punkte laufen. Von da aus wären dann wieder Long Entrys interessant.
Widerstände
- ATH bei 7600 Punkte
Unterstützungen:
- Mai Tief bei ca 7320 Punkten
- Zone ums ATH bei ca 7000 Punkten
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
Nasdaq 100 : Mein Wunsch wurde erfüllt. In der letzten Analyse zum Nasdaq hatte ich auf die technischen Warnsignale im Chart hingewiesen aber gehofft , das der Index trotzdem auf 30000 Punkte steigen wird. So konnte ich in dieser Woche meine Shortpositionen deutlich ausbauen. Entscheidend aus technischer Sicht wird jetzt sein , wie sich die Signallinien im Monatschart verhalten. Ich erwarte in den kommenden Wochen und Monaten eine Korrektur bis 26200 , maximal 24000, aber es wird volatil. Viel Glück!
SPX 500 : Kursziel 7000Wie erwartet. Der Index muß zurück zum alten Ausbruchsniveau. Das gilt auch für die Technologietitel. Welchen Weg er nimmt, spielt für mich dabei keine Rolle. Das Histogramm deutete schon vor Wochen den möglichen Verlauf an, die Positionierung der Optionsscheinhändler ( in dieser Woche extrem bullisch!!! ), haben heute zum Kursverlauf beigetragen. Richtig übel wird es erst bei einem Bruch des Aufwärtstrends im Monatschart.
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #23Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 25.123 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar mit einem neuen Allzeithoch angeknüpft. Danach ist der Kurs zunächst in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen, die kurzfristig nach unten verlassen wurde.
Zuletzt konnte der Markt den Verkaufsdruck im Bereich der 24.000er-Marke abfangen und in eine neue Erholungstendenz drehen. Diese Stimmung setzte sich zu Beginn der vergangenen Woche mit einer Aufwärtslücke fort, im weiteren Verlauf zeigten sich vor dem Allzeithoch jedoch Ermüdungserscheinungen. Das Gap wurde in der zweiten Hälfte nahezu geschlossen, am Ende konnte der Kurs die 25.000-Punkte-Marke verteidigen. Aufgrund der geringen Wochenspanne bleibt zum Start in die neue Woche am Montag abzuwarten, ob sich ein nächster Anlauf an frische Rekordwerte ergibt.
Erwartete Tagesspanne: 24.920 bis 25.390
Nächste Widerstände: 25.438 = Vorwochenhoch | 25.507
Wichtige Unterstützungen: 24.973 = Vorwochentief | 24.771 | 24.272
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der Kurs am Dienstag seine Stabilisierung über dem Vorjahreshoch fortsetzen und bereits neue Rekordwerte testen. Verluste bis unter das Vorwochentief würden hingegen den 24.500er-Bereich wieder ins Spiel bringen.
Erwartete Tagesspanne: 25.230 bis 25.540 alternativ 24.710 bis 25.170
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart könnte der DAX-Index über dem 20-Tage-Durchschnitt die aktuelle Aufwärtstendenz verteidigen und ein Ausbruch zu weiterer Dynamik führen. Dadurch dürfte der Kurs auf neue Rekordwerte zielen. Erst wiederkehrende Unsicherheit in der geopolitischen Lage würde den 24.000er-Bereich erneut unter Druck setzen.
Erwartete Wochenspanne: 24.540 bis 25.860
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Die DAX Prognose für nächste Woche: Abhängig von der geopolitischen Konfliktlage und der Kursentwicklung in der vorangegangenen Woche könnte der Kurs bereits Notierungen über der 26.000er-Marke erreichen. Überwiegt jedoch weiterhin der Widerstand im Bereich des Allzeithochs, dürfte sich die etablierte Seitwärtsphase fortsetzen. Daraus lässt sich eine mögliche Wochenspanne zwischen
25.870
und
26.180
Punkten ableiten.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
DAX Tagesausblick 05. Juni – NFP-Daten im Fokus!!!Geopolitische Lage
Bevor wir auf die eigentliche Analyse eingehen, zunächst ein Blick auf die geopolitische Lage. Diese bleibt weiterhin einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die Rohstoff-, Anleihe- und Aktienmärkte.
Nachdem in den vergangenen Tagen Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahen Osten aufgekommen waren, gab es gestern und heute erneut gemischte Signale. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt mehrfach betont, dass eine diplomatische Lösung mit dem Iran weiterhin möglich sei und dass Fortschritte bei den Verhandlungen erzielt würden. Gleichzeitig kamen jedoch Berichte auf, wonach die Hisbollah einen neuen Waffenruhe-Vorschlag ablehnt und Israel weiterhin auf Sicherheitsgarantien besteht. Dadurch bleibt die Situation äußerst fragil.
Der Markt beobachtet insbesondere weiterhin die Entwicklungen rund um den Iran, Israel, den Libanon sowie die Straße von Hormus. Zwar hat sich die unmittelbare Eskalationsangst im Vergleich zu Beginn der Woche etwas reduziert, von einer nachhaltigen Entspannung kann jedoch noch keine Rede sein. Entsprechend bleiben Ölpreis und Risikoaufschläge weiterhin stark von neuen Schlagzeilen abhängig.
Zusätzlich sorgten heute Nacht Aussagen von Nvidia CEO Jensen Huang für Aufmerksamkeit. Huang betonte erneut die starke Dynamik der KI-Industrie, sprach von einer beschleunigten AI-Expansion und bezeichnete Robotik als einen der nächsten großen Wachstumsmärkte. Darüber hinaus kündigte Nvidia weitere Investitionen und eine stärkere Präsenz in Südkorea an. Fundamental bleiben die Aussagen klar positiv für den Technologiesektor.
Auch von Seiten der Zentralbanken standen gestern mehrere Reden auf der Agenda. Sowohl FOMC-Mitglied Bowman als auch FOMC-Mitglied Daly äußerten sich weiterhin vorsichtig hinsichtlich möglicher Zinssenkungen. Die Aussagen änderten jedoch nichts am übergeordneten Bild: Die FED bleibt datenabhängig und richtet ihren Fokus weiterhin stark auf Inflation und Arbeitsmarkt.
Wirtschaftsdaten gestern
Kurzer Hinweis vorab: Gestern habe ich ein sehr ausführliches YouTube-Video hochgeladen. Dort gehe ich die verschiedenen NFP-Szenarien detailliert durch, bespreche Best-Case-, Worst-Case- sowie mein bevorzugtes Szenario und zeige konkrete Trading-Setups für die heutigen Daten. Wer sich auf die Veröffentlichung vorbereiten möchte, findet dort die vollständige Analyse.
Die wichtigsten Wirtschaftsdaten des gestrigen Tages kamen erneut vom US-Arbeitsmarkt.
Besonders auffällig waren die Initial Jobless Claims. Diese stiegen auf 225.000, während lediglich 214.000 erwartet wurden. Gleichzeitig wurde der Vormonatswert von 215.000 auf 212.000 nach unten revidiert. Die Kennzahl misst die Anzahl der Personen, die erstmals Arbeitslosenhilfe beantragen, und gilt als einer der frühesten Indikatoren für Veränderungen am Arbeitsmarkt.
Der deutliche Anstieg spricht dafür, dass sich erste Schwächesignale im US-Arbeitsmarkt zeigen könnten. Da die Initial Jobless Claims häufig als Vorläufer der Non-Farm Payrolls betrachtet werden, bleibt abzuwarten, ob sich diese Tendenz heute in den offiziellen Arbeitsmarktdaten bestätigt.
Etwas widersprüchlich fielen dagegen die Continuing Jobless Claims aus. Diese lagen bei 1,777 Millionen gegenüber erwarteten 1,780 Millionen und einem vorherigen Wert von 1,785 Millionen. Hier zeigt sich also weiterhin eine gewisse Stabilität.
Zusätzlich wurden gestern die Daten zur Produktivität und zu den Lohnkosten veröffentlicht. Die Produktivität fiel mit 0,3 % deutlich schwächer aus als erwartet, während die Unit Labor Costs mit 1,8 % ebenfalls unter den Prognosen lagen. Dies spricht grundsätzlich für nachlassenden Inflationsdruck und erhöht die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Zinssenkungen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute richtet sich der Fokus zunächst auf die finalen BIP-Daten der Eurozone. Erwartet wird ein Wachstum von 0,8 % gegenüber 1,2 % im Vorquartal. Die Zahlen liefern wichtige Hinweise darauf, wie stark sich die europäische Wirtschaft aktuell entwickelt.
Der absolute Schwerpunkt des Tages liegt jedoch auf den US-Arbeitsmarktdaten!
Veröffentlicht werden:
• Average Hourly Earnings (Forecast: 0,3 %, Previous: 0,2 %)
• Non-Farm Payrolls (Forecast: 85K, Previous: 115K)
• Unemployment Rate (Forecast: 4,3 %, Previous: 4,3 %)
Mein bevorzugtes Szenario:
Die Non-Farm Payrolls kommen leicht unter den Erwartungen im Bereich von etwa 85K bis 105K, die Arbeitslosenquote bleibt stabil bei 4,3 % und die Lohnentwicklung bewegt sich zwischen 0,2 % und 0,3 %.
Dieses Szenario wäre ideal, da der Arbeitsmarkt weiterhin stabil erscheint, gleichzeitig aber kein zusätzlicher Inflationsdruck entsteht. Die FED würde dadurch Spielraum für spätere Zinssenkungen gewinnen, ohne dass sofort Rezessionsängste aufkommen.
Ein deutlich schwächerer Arbeitsmarkt mit Payrolls unter 95K, steigender Arbeitslosenquote und schwachen Löhnen wäre kurzfristig ebenfalls positiv für Risk Assets, würde jedoch gleichzeitig Rezessionsängste verstärken.
Das bearishste Szenario wäre dagegen ein deutlich stärkerer Arbeitsmarkt mit Payrolls von 130K bis 150K+, einer fallenden Arbeitslosenquote und einem Lohnwachstum von 0,3 % oder höher. In diesem Fall könnten Zinssenkungserwartungen erneut nach hinten verschoben werden.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt zeigte gestern eine sehr wichtige Entwicklung. US Oil verlor auf Tagesbasis rund 3,5 % und schloss deutlich schwächer.
Besonders wichtig war dabei, dass wir unter dem Tief der Mittwochskerze schließen konnten. Gleichzeitig notiert Öl inzwischen wieder unter der Marke von 95 US-Dollar und aktuell im Bereich von rund 93 US-Dollar.
Für das bullische Gesamtbild an den Aktienmärkten bleibt entscheidend, dass das gestrige Tagestief nach unten durchbrochen wird und Öl vor Wochenschluss wieder in Richtung 90 US-Dollar läuft. Dies würde den Inflationsdruck weiter reduzieren und insbesondere die Zinssenkungsfantasie unterstützen.
US-Staatsanleihen
Bei den US-Staatsanleihen konnten wir gestern erneut leicht fallende Renditen beobachten. Auch heute zeigen sich die Renditen zunächst etwas schwächer.
Auf Wochenbasis befinden sich die Renditen allerdings weiterhin im Plus, da wir zu Wochenbeginn ein starkes Gap-Up gesehen hatten. Für die kommende Handelswoche bleibt entscheidend, wie hoch der Weekly-Gain der Renditen tatsächlich ausfällt und welche Signale die heutigen NFP-Daten liefern.
DXY
Der US-Dollar-Index zeigte gestern erneut eine Doji-Kerze und testete nochmals das Tagestief der Mittwochskerze.
Für mich bleibt hier entscheidend, ob wir die Zone um 99,50 nach oben durchbrechen und wieder Richtung 100 laufen oder ob wir weiterhin innerhalb der seit Mitte Mai bestehenden Range bleiben.
VIX
Der Volatilitätsindex fiel gestern erneut deutlich und verlor knapp 4 %. Mit einem aktuellen Stand von rund 15,39 Punkten bleibt die implizite Volatilität im S&P 500 weiterhin sehr niedrig und signalisiert aktuell keine größere Marktpanik.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia bleibt weiterhin einer der wichtigsten Marktführer für den Technologiesektor.
Die wichtige Supportzone zwischen 212 und 208 US-Dollar konnte erfolgreich verteidigt werden. Gestern legte die Aktie erneut knapp 2 % zu und notiert aktuell wieder über dem wichtigen April-Monatshoch bei rund 217 US-Dollar.
Für das bullische Gesamtbild wäre nun entscheidend, dass Nvidia die Woche über dem Hoch der Vorwoche sowie über dem Monatshoch abschließt. Ein Wochenschlusskurs oberhalb von 218 US-Dollar würde die bullische Struktur deutlich stärken.
Bitcoin
Bei Bitcoin fehlt weiterhin die relative Stärke. Auf die detaillierte Analyse bin ich bereits ausführlich im gestrigen YouTube-Video eingegangen. Aktuell ergeben sich hier für mich keine neuen kurzfristigen Trade-Setups.
S&P 500
Der S&P 500 konnte nach den Gewinnmitnahmen vom Mittwoch bereits gestern wieder rund 0,4 % zulegen.
Für die Oberseite bleibt der Bereich um 7.613 bis 7.614 Punkte entscheidend. Ein Bruch dieser Zone könnte den Weg in Richtung neuer Allzeithochs freimachen.
Auf der Unterseite bleibt die Zone zwischen 7.530 und 7.500 Punkten weiterhin die wichtigste Unterstützung. Sollte diese durch den NFP Trigger brechen, sehe ich bei 7.400 Punkte den nächsten Support.
Nasdaq
Auch der Nasdaq zeigte die erwartete Reaktion. Die psychologisch wichtige Marke von 30.000 Punkten wurde nahezu punktgenau getestet.
Für die Bullen bleibt nun entscheidend, dass dieser Bereich verteidigt werden kann. Sollte die Marke von 30.000 Punkten brechen, könnte eine Ausweitung der Korrektur bis in den Bereich um 29.700 Punkte folgen.
Für neue Hochs benötigen wir zunächst einen Ausbruch über das aktuelle Tageshoch bei rund 30.315 Punkten.
US30
Der Dow Jones gehörte gestern mit einem Tagesgewinn von rund 1,8 % zu den stärksten Indizes.
Die starke Performance dürfte vor allem auf die Rotation aus Technologie- und KI-Werten in klassische Value-Titel zurückzuführen sein. Gleichzeitig unterstützten die schwächeren Wirtschaftsdaten die Hoffnung auf zukünftige Zinssenkungen.
Der Index notiert inzwischen deutlich über der Zone um 51.500 Punkte und befindet sich in der Nähe neuer Allzeithochs. Aufgrund der starken Rally sind vor dem Wochenende jedoch weitere Gewinnmitnahmen nicht auszuschließen.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX konnte gestern um rund 0,85 % zulegen und schloss bei 24.888 Punkten.
Positiv bleibt vor allem, dass wir oberhalb der wichtigen Zone um 24.800 Punkte schließen konnten. Dieser Bereich markiert sowohl das April-Monatshoch als auch das bisherige Jahreshoch 2025 und bleibt damit die zentrale Schlüsselzone.
Bearishes Szenario
Sollten die heutigen NFP-Daten negativ aufgenommen werden und der DAX erneut unter 24.800 Punkte fallen, wäre zunächst das aktuelle Tagestief bei 24.760 Punkten entscheidend.
Unterhalb dieser Marke sehe ich weiteres Potenzial bis zum Donnerstagstief bei 24.645 Punkten.
Sollte auch dort kein Halt gefunden werden, rückt die zentrale Unterstützungszone bei 24.500 Punkten in den Fokus.
Ein Szenario mit deutlich stärkeren NFP-Daten, steigenden Löhnen und einer fallenden Arbeitslosenquote könnte genau diesen Abverkauf auslösen.
Wichtig bleibt aber ebenfalls die Nahost Thematik, diese Szenarien erläutere ich im YT Video genauer!
Bullishes Szenario
Auf der Oberseite bleibt das Wochenhoch aus KW22 entscheidend, welches gleichzeitig das aktuelle Tageshoch markiert.
Ein nachhaltiger Schlusskurs oberhalb von 24.920 Punkten würde zunächst einen erneuten Angriff auf die psychologische Marke von 25.000 Punkten ermöglichen.
Darüber hinaus wäre anschließend das Tageshoch vom Mittwoch das nächste relevante Kursziel.
Für dieses bullische Szenario wären leicht schwächere NFP-Daten, stabile Arbeitslosigkeit und moderate Lohnzuwächse die ideale Grundlage.
Da es Freitag ist, steht auch der Wochenschlusskurs heute an, für das bullische Bild, wäre es sehr gut, wenn der DAX heute über 25.050 Punkten schließt und somit eine bullische Wochenkerze ausbildet.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch viel Erfolg bei den heutigen NFP-Daten und schon einmal ein schönes Wochenende!
Was glaubt ihr: Fallen die Non-Farm Payrolls heute eher bullish oder bearish aus?
Morgen folgt wie gewohnt mein DAX-Wochenrückblick und am Sonntag der ausführliche Wochenausblick für die KW24.
DXY - W-Formation / Doppelboden SetupVorangegangene Analysen...
Was könnte den EURUSD weiter Abwärts bringen...
Wir sehen aktuell eine klassische W-Struktur im Aufbau:
Boden: Abverkauf in die Supportzone (~97.6k)
Boden: erneutes Antesten derselben Zone ohne tieferes Low
Zwischenhoch = Neckline / Resistance um ~100k
Solange der Kurs die Neckline noch nicht nachhaltig gebrochen hat, ist es technisch gesehen ein incomplete W.
Bestätigung bullish: Break & Close über ~100k → Ziel wäre dann Range-Expansion nach oben
Ablehnung: erneuter Reject an der Neckline → Rücklauf in Supportzone möglich
Invalidation: Bruch unter 97.6k → W-Formation verliert Struktur
Kurzfazit
Nicht nur Range – das ist aktuell eher ein potenzielles W-Reversal innerhalb der Range, das erst mit dem Break der Neckline wirklich aktiv wird.
Trendstruktur ist noch intakt
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Freitag, den 05.06.2026Da hat sich unser Dax zum Donnerstag aber schön davon gestohlen und erst einmal wieder auf friedlich getan.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: unter 24900 weiter abwärts, darüber Erholungschance
Grundstimmung: neutral
Sollte sich unser Dax zum Donnerstag nun weiter unter 24900 halten können, wären neben dem mittleren Tagesband bei knapp unter 24700 auch das noch offene Xetra-Gap bei 24607 interessant gewesen, sowie darunter dann 24530 / 24500, 24325 / 24300 und die 200-Tagelinie knapp unter 24200. Dafür sollte er am besten aufkommende Erholungen schon unter 24800 direkt wieder nach unten abwürgen, sonst würde er über 24800 wohl eher einen Drall zur 24900 bekommen und wird er dort auch nicht hart genug weggetreten, wären darüber auch nur wieder 25000 / 25030 dran und dann die 25100 / 25125. Und da oben wäre die ganze aufgebaute Bewegungsdynamik nach unten erstmal wieder dahin gewesen. So die Zusammenfassung von gestern.
Und von Beginn an drückte sich unser Dax nach oben zurück, erreichte die 24800, die 24900 und erst an der 25000 ging er dann mal etwas mehr in die Knie, ohne sich aber auf neue Tagestiefs zurückzuschießen. Damit hat unser Dax den Vortag gut angekontert, kam oben allerdings dann auch nicht mehr wirklich viel weiter. Wertet man ihm das nun als fehlende Konter-Stärke könnte er unterhalb der 24900 wieder zur 24800 und 24725 zurück gedrängt werden und darunter dürfte man dann bestimmt auch 24607 und 24530 / 24500 schon mal anzählen dürfen.
Sollte der aber gar keinen Drall unter der 24900 reinbekommen und stattdessen einfach über 25000 weiter raussteigen, würde ich zunächst 25100 / 25125 erwarten und reagiert er die auch nicht hart nach unten wieder weg, müsste man dann 25200, 25240 und selbst 25300 wieder in den Ring werfen. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Am Donnerstag hat unser Dax erstmal wieder gut gegen seinen schwachen Wochenverlauf gegengearbeitet, kam aber ab der 25000 nicht mehr wirklich weiter. Sollte der uns zum Freitag nun wieder unter 24900 in den Tauchgang gehen, würde ich dann auch nur wieder 24800, darunter dann 24725 und auch die 24650 anpeilen. Sollte der sich aber quer stellen und einfach weiter nach oben drücken, sich auch nachhaltig über 25000 halten, wären dann 25100 / 25125 wieder dran, und bekommt er dort auch keinen Genick-Schlag verpasst, muss man darüber dann auch nur wieder Vorlieb nehmen mit 25200, 25240 und 25300.
NAS100 (H2) testet Aufwärtsbasis erneut, Käufer bleiben aktivDer NAS100 zeigt im H2-Zeitraum weiterhin eine recht klare Aufwärtsstruktur. Nach einem starken Anstieg korrigiert der Kurs nun in die Unterstützungszone nahe 30.100–30.250, die mit der Ichimoku-Wolke und der vorherigen Akkumulationsbasis übereinstimmt.
Auffällig ist, dass der aktuelle Rückgang den Haupttrend nicht gebrochen hat, sondern eher einem erneuten Test des Kaufdrucks gleicht. Sollte diese Unterstützungszone halten, könnte der NAS100 ein neues höheres Tief bilden und anschließend die Zone um 30.600 oder sogar das nahegelegene Hoch von 30.776 erneut testen.
Die makroökonomische Lage wird weiterhin vom Technologiesektor gestützt. Reuters berichtete von einer starken Erholung der Softwareaktien, die durch KI-Erwartungen getrieben wird. Dies deutet darauf hin, dass das Kapital weiterhin am Wachstum des Technologiesektors interessiert ist.
Solange der NAS100 über 30.000 notiert, bleibt die Aufwärtsstruktur intakt. Mein Kursziel liegt bei 30.776, und wenn der Ausbruch stark ausfällt, könnte der Markt eine weitere Aufwärtsbewegung einleiten.
DAX Tagesausblick 04. Juni – Kommt jetzt die große Korrektur?Bevor wir starten: '
Heute wird noch ein ausführlicheres YouTube Video speziell zu den morgigen US-Arbeitsmarktdaten (NFP) erscheinen. Dort gehe ich deutlich detaillierter auf die verschiedenen Szenarien, mögliche Marktreaktionen und die wichtigsten Levels ein. Wer sich auf den wichtigsten Makro Event der Woche vorbereiten möchte, sollte dort unbedingt vorbeischauen.
Wie immer handelt es sich hierbei um keine Anlageberatung, sondern ausschließlich um meine persönliche Markteinschätzung.
Fundamentale und geopolitische Lage
Die Märkte standen gestern erneut stark unter dem Einfluss der geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. Die Nachrichtenlage rund um Israel, den Iran, die USA und die gesamte Region bleibt angespannt und sorgt weiterhin für erhebliche Unsicherheit an den Finanzmärkten.
Im Fokus standen erneut Berichte über mögliche Fortschritte bei diplomatischen Gesprächen, gleichzeitig aber auch neue Spannungen und militärische Entwicklungen. Die USA arbeiten weiterhin an verschiedenen Szenarien zur Stabilisierung der Lage. Gleichzeitig sorgen zahlreiche Aussagen von Donald Trump, Meldungen rund um Benjamin Netanjahu sowie Berichte über mögliche Angriffe und Sicherheitsrisiken im Bereich Kuwait, Bahrain und der Straße von Hormus für erhöhte Nervosität.
Besonders die Straße von Hormus bleibt dabei der zentrale Faktor für die Rohstoffmärkte. Ein erheblicher Teil der weltweiten Öltransporte verläuft durch diese Region. Jede neue Meldung über mögliche Eskalationen oder diplomatische Fortschritte führt deshalb unmittelbar zu starken Bewegungen bei Öl, Staatsanleihen, Währungen und den Aktienmärkten.
Hinzu kamen weitere marktrelevante Nachrichten aus dem Technologiesektor. Die geplante IPO von SpaceX sorgt weiterhin für Aufmerksamkeit. Besonders interessant dabei ist, dass Elon Musk trotz Börsengang weiterhin rund 82,4 % der Stimmrechte kontrollieren soll. Darüber hinaus standen Entwicklungen rund um Alphabet, Google, Anthropic sowie die bevorstehenden Broadcom Zahlen im Fokus der Investoren.
Insgesamt führte die Kombination aus geopolitischer Unsicherheit, steigenden Ölpreisen und vorsichtiger Positionierung vor den morgigen Arbeitsmarktdaten zu einer deutlichen Risk Off Bewegung. Risk Assets standen gestern unter Druck und zeigten erste größere Gewinnmitnahmen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Auch auf der makroökonomischen Seite war gestern einiges geboten.
Zusätzlich zu den geopolitischen Entwicklungen standen gestern mehrere Aussagen von EZB- und Fed-Vertretern im Fokus der Märkte. Dabei überwog insgesamt ein eher restriktiver beziehungsweise hawkisher Ton.
EZB-Direktor Elderson betonte erneut die Risiken einer weiterhin hartnäckigen Inflation und signalisierte, dass die EZB auch nach der nächsten Zinssitzung wachsam bleiben müsse. Die Marktteilnehmer rechnen inzwischen zunehmend damit, dass der Zins Pfad in Europa länger restriktiv bleiben könnte als noch vor einigen Wochen erwartet, daher auch der stärkere Abverkauf bei Europäischen Aktien.
Auch von Seiten der US-Notenbank kamen keine Signale für eine kurzfristige Lockerung der Geldpolitik. Fed-Mitglieder wie Logan und Williams betonten weiterhin die Bedeutung der Inflationsbekämpfung und machten deutlich, dass die Federal Reserve bei anhaltend robusten Wirtschaftsdaten keinen unmittelbaren Handlungsdruck für Zinssenkungen sieht.
Zusätzlichen Druck auf die Märkte brachte die Aussage von Bessent, der darauf hinwies, dass das weiterhin starke Konsumwachstum ein Problem für den Kampf gegen die Inflation darstellen könnte. Insgesamt verstärkten die Aussagen der Notenbankvertreter daher die Wahrnehmung, dass sowohl die EZB als auch die Fed aktuell keinen Grund sehen, ihre restriktive Haltung deutlich aufzuweichen, sondern eher von gegen Maßnahmen sprechen.
Diese Kombination aus geopolitischer Unsicherheit, steigenden Ölpreisen, robusten Konjunkturdaten und weiterhin restriktiven Notenbankkommentaren sorgte gestern für zusätzlichen Gegenwind bei Aktien und anderen Risk Assets.
Bei den Wirtschaftsdaten stand zunächst der ADP Nonfarm Employment Change für Mai im Fokus. Die Beschäftigung im Privatsektor stieg um 122.000 Stellen und lag damit über den Erwartungen von 118.000. Der Vormonat wurde zudem von 109.000 auf 105.000 nach unten revidiert. Insgesamt zeigen die Daten weiterhin einen robusten US-Arbeitsmarkt. Für die Fed bedeutet ein stärkerer Arbeitsmarkt grundsätzlich weniger Druck für schnelle Zinssenkungen.
Der S&P Global Services PMI lag bei 50,7 Punkten und damit leicht unter den Erwartungen von 50,9. Trotz des kleinen Rückgangs bleibt der Index weiterhin über der wichtigen Wachstumsschwelle von 50 Punkten und signalisiert damit weiterhin Expansion im Dienstleistungssektor.
Deutlich stärker fiel hingegen der ISM Non-Manufacturing PMI aus. Der Index stieg auf 54,5 Punkte und übertraf sowohl die Prognose von 53,7 als auch den Vormonatswert von 53,6 deutlich. Dies signalisiert weiterhin eine robuste wirtschaftliche Aktivität im US-Dienstleistungssektor.
Der ISM Non-Manufacturing Prices Index fiel leicht auf 71,3 Punkte gegenüber einer Erwartung von 72,3 Punkten. Trotz des Rückgangs bleibt das Preisniveau weiterhin sehr hoch und deutet auf anhaltenden Inflationsdruck hin.
Besonders interessant waren auch die Rohöllagerbestände. Erwartet wurde ein Rückgang von 2,9 Millionen Barrel. Tatsächlich lagen die Bestände jedoch bei minus 7,974 Millionen Barrel. Ein derart starker Lagerabbau deutet auf eine deutliche Verknappung des Angebots hin und wirkt grundsätzlich unterstützend beziehungsweise bullisch auf den Ölpreis.
Heute richtet sich der Fokus ausschließlich auf die Initial Jobless Claims in den USA. Erwartet werden 214.000 neue Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe nach zuvor 215.000.
Der wichtigste Termin der gesamten Woche folgt jedoch morgen . Um 15:30 Uhr stehen die Average Hourly Earnings, die Nonfarm Payrolls sowie die US-Arbeitslosenquote auf dem Kalender. Die Erwartungen liegen aktuell bei 95.000 neuen Stellen, einer Arbeitslosenquote von 4,3 % sowie einem Anstieg der Stundenlöhne um 0,3 %. Diese Daten dürften die Richtung für die Märkte in den kommenden Wochen maßgeblich beeinflussen.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölpreis konnte gestern bereits den dritten bullischen Tagesschlusskurs in Folge seit Wochenbeginn ausbilden. Besonders wichtig ist dabei, dass wir wieder oberhalb der 95 Dollar Marke sowie oberhalb des Wochenhochs der Vorwoche schließen konnten.
Aktuell notiert Öl erneut im Bereich dieser wichtigen Zone. Für mich bleibt nun entscheidend, ob sich der Markt nachhaltig über 95 Dollar etablieren kann. Gelingt dies, sehe ich weiteres Potenzial in Richtung 98 Dollar sowie anschließend einen erneuten Angriff auf die psychologisch wichtige 100 Dollar Marke.
Sollten wir hingegen wieder unter 95 Dollar zurückfallen, würde sich das Bild zunächst eintrüben und eine Bewegung zurück in Richtung 88 Dollar wahrscheinlicher werden.
Die weitere Entwicklung bleibt dabei unmittelbar von den geopolitischen Nachrichten rund um den Nahen Osten und insbesondere von der Situation in der Straße von Hormus abhängig.
US-Staatsanleihen
Bei den US-Staatsanleihen sahen wir gestern über nahezu alle Laufzeiten hinweg starke Anstiege. Sowohl 3-jährige, 5-jährige, 10-jährige als auch 30-jährige Anleihen konnten teilweise um rund 1 % zulegen.
Heute sehen wir zwar ein leichtes Gap Down, insgesamt zeigt die Entwicklung aber weiterhin, wie sensibel die Märkte aktuell auf geopolitische Entwicklungen und Wirtschaftsdaten reagieren.
Gerade im Zusammenhang mit den morgigen NFP-Daten bleibt das Risiko weiterer starker Bewegungen bei Renditen und Anleihen sehr hoch.
DXY – US-Dollar Index
Der US-Dollar profitierte gestern von der Bewegung am Anleihemarkt und legte rund 0,35 % zu.
Besonders wichtig war dabei der Schlusskurs oberhalb der zentralen 99,50-Punkte-Marke. Für mich bleibt nun entscheidend, ob das gestrige Tageshoch nach oben durchbrochen werden kann. Sollte dies gelingen, sehe ich weiteres Potenzial in Richtung der psychologisch wichtigen 100-Punkte-Marke.
Kann der Dollar hingegen das gestrige Hoch nicht überwinden, bleibt das gestrige Tagestief bei 99,18 Punkten die entscheidende Unterstützung.
Volatilitätsindex (VIX)
Der Volatilitätsindex zeigte gestern zwar einen kurzfristigen Anstieg, bleibt mit einem Stand von rund 16,05 Punkten jedoch weiterhin auf einem vergleichsweise entspannten Niveau.
Von echter Panik kann aktuell trotz der Gewinnmitnahmen also noch keine Rede sein.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia steht seit Dienstag verstärkt unter Druck. Gestern folgte mit einem Tagesverlust von rund 3,6 % ein weiterer schwacher Handelstag.
Der Markt befindet sich aktuell im Retest des offenen Gaps vom Monatsanfang. Für mich bleibt die entscheidende Unterstützungszone weiterhin zwischen 212 und 208 Dollar.
Solange dieser Bereich hält, bleibe ich grundsätzlich bullisch. Sollte die Zone jedoch aufgegeben werden, rückt als nächstes wichtiges Unterstützungsniveau die psychologisch relevante 200-Dollar-Marke in den Fokus.
Bitcoin
Bitcoin zeigte sich ebenfalls schwach und wurde in der Nacht erneut deutlich abverkauft. Aktuell notiert der Markt wieder knapp oberhalb von 64.000 Dollar.
Für mich bleibt die wichtigste Unterstützung das Tief im Bereich von 60.000 Dollar. Solange dieses Level verteidigt wird, bleibt eine Stabilisierung möglich.
Sollte die Marke von 60.000 Dollar jedoch nachhaltig nach unten brechen, würde sich das charttechnische Bild deutlich verschlechtern und weitere Abgaben wären wahrscheinlich.
Auf der Long-Seite bleibe ich aktuell vorsichtig. Neue Long-Positionen erscheinen für mich erst dann interessant, wenn wir wieder klare bullische Daily-Schlusskurse sehen.
S&P 500
Der S&P 500 verzeichnete gestern erstmals seit mehreren Wochen wieder einen stärkeren Rücksetzer und schloss rund 0,75 % im Minus.
Die Daily-Kerzen wurden bereits in den vergangenen Tagen kleiner und signalisierten nachlassende Dynamik. Heute wurde bereits das gestrige Tagestief unterschritten.
Entscheidend bleibt nun die Zone zwischen 7.530 und 7.500 Punkten. Dort befindet sich aktuell das wichtigste Unterstützungsniveau.
Kann sich der Markt dort stabilisieren, bleibt ein erneuter Angriff auf die Hochs im Bereich von 7.600 Punkten möglich.
Fällt hingegen auch die 7.500-Punkte-Marke, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur in Richtung 7.400 Punkte.
Nasdaq
Auch der Nasdaq zeigte gestern erste stärkere Gewinnmitnahmen und verlor rund 0,9 %.
Heute wurde bereits das gestrige Tagestief unterschritten. Für mich bleibt nun entscheidend, ob die Zone um 30.500 Punkte als Widerstand fungiert.
Sollte der Markt dort erneut abgewiesen werden, wäre ein Rücksetzer in Richtung 30.200 Punkte und anschließend zur psychologisch wichtigen 30.000-Punkte-Marke denkbar.
Kann sich der Nasdaq hingegen wieder nachhaltig über 30.500 Punkte etablieren, bleibt für mich weiterhin ein Angriff auf die Allzeithochs das bevorzugte Szenario.
US30
Der Dow Jones zeigte gestern die stärksten Gewinnmitnahmen der großen US-Indizes und verlor rund 1,3 %. Nach dem neuen Allzeithoch am Dienstag schloss der Markt im Bereich von 50.700 Punkten.
Für mich bleibt die 51.000-Punkte-Marke nun die entscheidende Zone. Sollte der Markt diesen Bereich von unten testen und dort erneut abgewiesen werden, könnte ein weiterer Rücklauf in Richtung 50.500 Punkte folgen. Für neue Short-Szenarien wäre jedoch zunächst ein nachhaltiger Bruch unter den gestrigen Tagestief bei 50.690 Punkten erforderlich.
Long-Setups werden für mich erst wieder interessant, wenn sich der Markt nachhaltig oberhalb von 51.000 Punkten stabilisieren kann und erneut Richtung Allzeithochs marschiert.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX stand gestern massiv unter Druck und zeigte nach den deutlichen Rejections vom Montag und Dienstag schließlich den erwarteten Verkaufsimpuls.
Auf Tagesbasis verlor der Markt rund 1,73 % und schloss deutlich unter der psychologisch wichtigen 25.000-Punkte-Marke. Zusätzlich wurde die zentrale Zone aus Monatshoch April und Jahreshoch 2025 zwischen 24.770 und 24.800 Punkten nach unten durchbrochen.
Aktuell hat der Markt zunächst Unterstützung im Bereich von 24.650 Punkten gefunden. Dort befindet sich gleichzeitig ein wichtiges Quartalshochpreislevel aus Juli 2025. Für die bullische Seite bleibt nun entscheidend, dass wir uns im Tagesverlauf wieder oberhalb der Zone zwischen 24.770 und 24.800 Punkten etablieren können.
Gelingt dies, würde sich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass wir zunächst das Wochentief der Kalenderwoche 22 bei 24.911 Punkten zurückerobern und anschließend erneut die Schlüsselmarke bei 25.000 Punkten angreifen.
Das bearische Szenario aktiviert sich für mich erst dann wirklich, wenn der Markt nachhaltig unter 24.630 Punkten schließt. In diesem Fall würde sich das Korrekturpotenzial zunächst bis in den Bereich von 24.500 Punkten ausweiten.
Trotz des deutlichen Rücksetzers bleibe ich insgesamt weiterhin konstruktiv. Gewinnmitnahmen nach der starken Rally der vergangenen Wochen sind völlig normal und die übergeordnete Marktstruktur bleibt bislang intakt.
Deshalb würde ich aktuell zwar die Risiken nicht ignorieren, gleichzeitig aber auch vorsichtig mit aggressiven Short-Positionierungen sein. Wie am Wochenanfang gesagt, wurde extrem viel Optimismus eingepreist über die letzten Wochen im Bezug auf die geopolitische Entwicklung im Nahen Osten. Wenn die Dynamik hier abflacht, entstehen größere Risk Off Bewegungen wie gestern.
Kein Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Abschließend wünsche ich euch allen erfolgreiche und vor allem stabile Trades für den heutigen Handelstag.
Wie seht ihr die aktuelle Situation bei den Risk Assets? Sehen wir gerade den Beginn einer größeren Korrektur oder handelt es sich lediglich um normale Gewinnmitnahmen vor den morgigen NFP-Daten?
Ich bin gespannt auf eure Einschätzungen.
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Donnerstag, den 04.06.2026Auch zum Mittwoch hat sich unser Dax nun ordentlich vom Gaul schmeißen lassen und ist unten aus seiner bullishen Flagge geworfen worden.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: unter 24900 weiter abwärts, darüber Erholungschance
Grundstimmung: neutral
Sollte unser Dax zum Mittwoch den Fehlausbruch oberhalb der 25300 richtig bestrafen wollen, sollte er unter 25000 drunter, dann zur 24890 und 24805 / 24775 bevor man dann auch über Tieferes sprechen könne. Würde er sich aber doch nur wieder über die 25200 zurückdrücken, wäre er wohl auch ein weiteres Mal auf die 25300 losgegangen und hätte sich erneut versucht vorbei zu zwängen. Gelingt das, wären 25400 und 25507 dann die Anschlussziele sowie 25635, 25670 / 25690 und 25780 / 25800 wenn es auch etwas mehr sein dürfe. So die Zusammenfassung von gestern
Und ohne irgendwelche Faxen zu machen drückte sich unser Dax direkt unter die 25000 wieder drunter, erreichte 24890 und 24805 / 24775 und stach sogar nachbörslich schon den nächsten Abschnitt hin zum mittleren Tagesband bei 24680 / 24700 an. So kann man schon mal zum Donnerstag mitgeben, dass er unterhalb der 24700 dann sogar unten raus mal richtig anfangen könnte wieder Tempo aufzunehmen. So wäre dann das Xetra-Gap um 24606 noch ganz interessant und darunter dann auch wieder 24530 / 24500 sowie 24325 / 24300 und die 200-Tagelinie knapp unter 24200.
Alles was er dafür tun müsste wäre sich unter 24900 zu halten und diese auch weiter nach unten abzuwehren. Am besten direkt schon an der 24800 wieder ansetzen und Erholungsversuche dort gleich nach unten abschmettern. Das würde dann den Weg für Tieferes offen halten. Kommt er aber doch über die 24800 wieder drüber und schleicht sich dann auch an der 24900 vorbei, müsste man wieder 25000 / 25030 ansteuern und bekommt er sich dort auch nicht weggedreht, wären die Gaps bei 25100 / 25125 dann dran und dann wäre die ganze nach unten aufgebaute Bewegungsenergie direkt wieder verbraten. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Unser Dax hat sich nun endlich aus seiner bullishen Flagge unten rausgelöst bekommen und schon mal die 24805 erreicht. Kann er sich zum Donnerstag nun weiter unter 24900 halten, wären neben dem mittleren Tagesband bei knapp unter 24700 auch das noch offene Xetra-Gap bei 24607 interessant, sowie darunter dann 24530 / 24500 sowie 24325 / 24300 und die 200-Tagelinie knapp unter 24200. Am besten wehrt er aufkommende Erholungen dafür schon unter 24800 wieder nach unten auf neue Tagestiefs zurück dann ab, sonst würde er über 24800 wohl eher einen Drall zur 24900 bekommen und wird er dort auch nicht hart genug weggetreten, wären darüber auch nur wieder 25000 / 25030 dran und dann die 25100 / 25125 und dann wäre die ganze aufgebaute Bewegungsdynamik nach unten erstmal wieder dahin.
Bullische DXY-KonsolidierungDer US-Dollar-Index (DXY) hat eine langfristige fallende Trendlinie erfolgreich nach oben durchbrochen und damit nach mehreren vorherigen Abweisungen einen Strukturwechsel im Markt bestätigt.
Nach dem Ausbruch befindet sich der Kurs in einer Konsolidierungsphase oberhalb des ehemaligen Widerstands, was eher auf eine Akkumulation als auf Schwäche hindeutet. Solange der Index innerhalb oder oberhalb dieser Konsolidierungszone bleibt, bleibt das bullische Szenario intakt, mit einem möglichen Anstieg in Richtung des Widerstandsbereichs zwischen 100,40 und 100,60.
Ein kurzfristiger Rücksetzer innerhalb der Spanne ist möglich, bevor die Käufer den Aufwärtstrend fortsetzen.
Vergiss nicht, ein 🚀 unter dem Diagramm zu hinterlassen und mir zu folgen, wenn dir diese Analyse gefallen hat.
NAS100 Bullisches Ausbruchs-Setup🚀 NAS100 Bullisches Ausbruchs-Setup 📈
🔍 Marktüberblick
Der NAS100 befindet sich weiterhin in einem starken Aufwärtstrend und bewegt sich innerhalb eines klar definierten steigenden Kanals. Der Kurs testet aktuell einen wichtigen Widerstandsbereich nahe dem bisherigen Allzeithoch (ATH).
📊 Wichtige Technische Beobachtungen
✅ Höhere Hochs und höhere Tiefs bestätigen die bullische Marktstruktur.
✅ Der Kurs hält sich über der wichtigen Trendlinie und Kanalunterstützung.
✅ Die markierte Premium-Zone könnte kurzfristig als Bereich für Gewinnmitnahmen oder Liquiditätssammlung dienen.
✅ Unter dem aktuellen Kurs liegt ein EQL-Bereich (Equal Lows), der bei einer Korrektur als Liquiditätsziel fungieren könnte.
🎯 Mögliche Entwicklung
🔹 Ein kurzfristiger Rücksetzer in den EQL-/Support-Bereich ist möglich.
🔹 Halten die Käufer diese Zone, könnte der Aufwärtstrend fortgesetzt werden.
🔹 Ein klarer Ausbruch über das ATH würde die bullische Dynamik verstärken und Raum für neue Höchststände schaffen.
⚠️ Risikofaktoren
❌ Ein Bruch der Kanalunterstützung könnte eine tiefere Korrektur auslösen.
❌ Eine Ablehnung am ATH könnte zunächst zu einer Liquiditätsbereinigung in tieferen Unterstützungszonen führen.
💡 Markteinschätzung
📈 Bullisch, solange der Kurs über den wichtigen Unterstützungen bleibt und innerhalb des Aufwärtskanals handelt.
👀 Auf Bestätigung nach einem Rücksetzer achten, bevor neue Long-Chancen gesucht werden.
📚 Nur zu Bildungszwecken. Keine Finanzberatung. Risikomanagement und Bestätigungssignale sind entscheidend.
DAX Tagesausblick 03. Juni – Sind die Bullen erschöpft?Geopolitische und fundamentale Lage
Die geopolitische Lage bleibt auch zum Start des heutigen Handelstages der wichtigste Einflussfaktor für die Finanzmärkte. Besonders im Fokus steht weiterhin die Situation im Nahen Osten. Nachdem zuletzt Hoffnungen auf eine Entspannung zwischen den USA und Iran aufgekommen waren, zeigen die jüngsten Meldungen erneut ein deutlich gemischteres Bild.
Laut Reuters hat Iran ballistische Raketen in Richtung Bahrain und Kuwait abgefeuert. Die Angriffe sollen ihre Ziele verfehlt haben, woraufhin US-Streitkräfte Gegenmaßnahmen eingeleitet haben. Gleichzeitig berichten iranische Medien, dass es seit mehreren Tagen keinen direkten Kontakt zwischen Teheran und Washington gegeben habe, während Donald Trump weiterhin von laufenden Verhandlungen spricht. Der Markt bewertet diese widersprüchlichen Signale aktuell als Zeichen dafür, dass die Lage weiterhin festgefahren bleibt.
Zusätzliche Unsicherheit kommt von der Straße von Hormus. Berichten zufolge soll Iran große Teile der strategisch wichtigen Wasserstraße vermint haben. Zwar gibt es erste Anzeichen dafür, dass wieder mehr Schiffe die Route nutzen, die Anzahl der Durchfahrten liegt jedoch weiterhin deutlich unter dem Niveau vor Beginn der Eskalation. Gleichzeitig warnte die Internationale Energieagentur vor kritisch niedrigen globalen Ölbeständen. Die Kombination aus geopolitischen Risiken und sinkenden Lagerbeständen sorgt aktuell dafür, dass wieder eine deutliche Risikoprämie im Ölpreis eingepreist wird.
Im Technologiesektor bleiben die Schlagzeilen bullish. Nvidia CEO Jensen Huang betonte erneut, dass das Unternehmen über ausreichende Kapazitäten verfüge, um die weiterhin enorm hohe Nachfrage nach KI Chips bedienen zu können. Die Aussagen unterstreichen einmal mehr, dass die KI Revolution nach wie vor der zentrale Wachstumstreiber für die großen US Technologieunternehmen bleibt.
Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Sektor durch Microsoft. Auf der jüngsten Entwicklerkonferenz stellte das Unternehmen weitere KI Produkte und neue Anwendungen vor und machte deutlich, dass künstliche Intelligenz weiterhin im Zentrum der langfristigen Unternehmensstrategie steht. Gleichzeitig sorgten Berichte über eine mögliche Milliardenfinanzierung von DeepSeek sowie die Vorbereitungen von Anthropic auf einen Börsengang für weitere Fantasie im KI Sektor.
Diese Entwicklungen erklären auch, weshalb insbesondere der Nasdaq weiterhin deutlich stärker performt als viele andere Indizes. Die großen Technologieunternehmen bleiben der wichtigste Treiber der aktuellen Rally.
Ein weiteres wichtiges Thema bleibt der mögliche SpaceX Börsengang diesen Monat. Reuters berichtete, dass SpaceX offenbar einen IPO Preis von 135 US Dollar pro Aktie anstrebt und dabei rund 75 Milliarden US Dollar einsammeln möchte. Die angestrebte Bewertung soll bei rund 1,75 Billionen US Dollar liegen. Sollte sich dies bestätigen, würde es sich um einen der größten Börsengänge der Geschichte handeln. Der Markt beginnt bereits, diese Fantasie einzupreisen, was zusätzlich für Kapitalzuflüsse in den Technologiesektor sorgt.
Auch die Zentralbanken bleiben ein entscheidender Faktor. In Europa lagen die Inflationsdaten gestern leicht über den Erwartungen. Besonders die Kerninflation fiel höher aus als prognostiziert und bestätigt damit, dass der Inflationsdruck weiterhin vorhanden ist. Für die EZB bedeutet dies, dass zukünftige Zinssenkungen schwieriger werden könnten. Gleichzeitig zeigen die jüngsten US Arbeitsmarktdaten weiterhin einen robusten Arbeitsmarkt, was auch der FED weniger Spielraum für schnelle Zinssenkungen lässt.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Die wichtigsten Daten des gestrigen Handelstages kamen aus Europa und den USA.
In der Eurozone wurde die Verbraucherpreisinflation veröffentlicht. Die Gesamtinflation entsprach mit 3,2 % den Erwartungen. Die Kerninflation lag jedoch bei 2,5 % und damit über den erwarteten 2,4 %. Genau diese Abweichung sorgte für leichte Schwäche im DAX. Höhere Kerninflation bedeutet für die Marktteilnehmer, dass die EZB zukünftig vorsichtiger bei Zinssenkungen agieren könnte. Gerade europäische Aktien reagieren auf solche Entwicklungen besonders sensibel. Für das Zins Bild der Marktteilnehmer sind solche Zahlen eher negativ, da bei der EZB deutlich hawkishere Aussagen kommen in Bezug auf Zinserhöhungen für das Jahr 2026.
Noch wichtiger für die internationalen Märkte waren die JOLTS Job Openings aus den USA. Erwartet wurden 6,86 Millionen offene Stellen. Gemeldet wurden jedoch 7,618 Millionen nach zuvor 6,887 Millionen. Der US Arbeitsmarkt präsentiert sich damit weiterhin deutlich stärker als erwartet.
Die Konsequenz daraus ist relativ eindeutig. Einerseits bestätigt dies die Stärke der amerikanischen Wirtschaft. Andererseits sinkt damit die Wahrscheinlichkeit schneller Zinssenkungen durch die FED. Genau dieses Spannungsfeld begleitet die Märkte aktuell bereits seit Monaten zuzüglich der geopolitischen Spannungen und der daraus resultierenden Inflation durch erhöhte Energiepreise.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Auch heute stehen wieder mehrere wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda.
Besonders im Fokus steht der ADP Non Farm Employment Change. Dieser Bericht misst die Veränderung der Beschäftigung im privaten US Sektor und gilt als wichtiger Vorläufer für die offiziellen Non Farm Payrolls am Freitag. Erwartet werden 116.000 neue Stellen nach zuvor 109.000.
Ebenfalls veröffentlicht werden die S&P Global Services PMI-Daten. Dieser Indikator misst die wirtschaftliche Aktivität im Dienstleistungssektor. Werte oberhalb von 50 signalisieren weiterhin Wachstum, weshalb der Markt insbesondere darauf achten wird, ob die Expansion der US-Wirtschaft weiterhin intakt bleibt.
Zusätzlich erscheinen die ISM Non-Manufacturing Prices. Dieser Bericht liefert wichtige Hinweise auf die Preisentwicklung innerhalb des Dienstleistungssektors und damit auf zukünftige Inflationsrisiken.
Ebenfalls im Fokus steht der ISM Non-Manufacturing PMI. Dieser zählt zu den wichtigsten Frühindikatoren für die amerikanische Wirtschaft und gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Dynamik außerhalb des Industriesektors.
Abgerundet wird der Datenkalender heute durch die Crude Oil Inventories. Die US-Rohöllagerbestände sind aktuell aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten besonders relevant. Sollten die Bestände weiter sinken, könnte dies zusätzlichen Aufwärtsdruck auf den Ölpreis ausüben.
Trotz aller heutigen Veröffentlichungen bleibt der Blick der Märkte bereits auf Freitag gerichtet. Dann stehen die offiziellen Non-Farm Payrolls sowie die US-Arbeitslosenquote an. Diese Daten dürften maßgeblich beeinflussen, wie der Markt die zukünftige Zinspolitik der FED einschätzt.
Trotzdem bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten Thema Nummer 1.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölpreis bleibt aktuell einer der wichtigsten Indikatoren für die Risikoeinschätzung der Märkte. US Oil notiert derzeit bei 94,87 US-Dollar und konnte die wichtige 90 Dollar Marke erneut erfolgreich verteidigen.
Charttechnisch wirkt die Situation wieder bullish. Das Wochenhoch der Vorwoche wurde bereits überschritten und aktuell entsteht evtl. die dritte bullische Tageskerze in Folge. Besonders wichtig bleibt nun die Zone um 95 US-Dollar. Sollte dieser Bereich nachhaltig überwunden werden, könnte die Bewegung schnell in Richtung 100 US-Dollar fortgesetzt werden.
Die aktuelle Price Range liegt damit weiterhin zwischen 90 und 100 US-Dollar. Die Entwicklung im Nahen Osten bleibt hierbei der entscheidende Einflussfaktor.
US-Staatsanleihen
Die Bondmärkte zeigten gestern erneut leichte Stärke. Zwar wurden überwiegend Doji-Kerzen ausgebildet, dennoch notieren die Anleihekurse weiterhin leicht im Plus. Gleichzeitig steigen die Renditen wieder leicht an.
Der Markt bleibt extrem sensibel gegenüber steigenden Energiepreisen und möglichen Inflationsrisiken. Gerade die Kombination aus höherem Ölpreis und robustem Arbeitsmarkt sorgt dafür, dass Zinssenkungen aktuell immer wieder nach hinten verschoben werden.
DXY
Der US-Dollar-Index konnte gestern erneut leicht positiv schließen und befindet sich weiterhin in seiner bekannten Seitwärtsrange.
Entscheidend bleiben für mich die beiden Marken bei 98,70 Punkten auf der Unterseite und 99,50 Punkten auf der Oberseite. Erst ein Ausbruch aus dieser Range dürfte den nächsten größeren Impuls liefern. Bis dahin bleibt der Dollar technisch neutral.
VIX
Der Volatilitätsindex zeigte gestern zwar kurzzeitig einen Anstieg, dieser wurde jedoch relativ schnell wieder verkauft. Aktuell notiert der VIX bei 15,76 Punkten.
Damit signalisiert der Markt weiterhin ein vergleichsweise entspanntes Umfeld. Von echter Panik oder größerer Unsicherheit ist aktuell noch nichts zu erkennen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia zeigte gestern zunächst erneut starke Aufwärtsdynamik und erreichte zwischenzeitlich Kurse von rund 232,50 US-Dollar. Anschließend kam es jedoch zu Gewinnmitnahmen, wodurch die Aktie den Handelstag leicht negativ beendete.
Aus charttechnischer Sicht bleibt die Long-Struktur jedoch weiterhin vollständig intakt. Solange die Unterstützungszone zwischen 212 und 208 US-Dollar verteidigt wird, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend aus meiner Sicht unangetastet. Ein Rücklauf in diesen Bereich wäre sogar eine gesunde Konsolidierung innerhalb des laufenden Trends.
Bitcoin
Bitcoin wurde gestern deutlich abverkauft und verlor auf Tagesbasis rund 6,64 %. Besonders auffällig war dabei, dass selbst die wichtige Marke bei 68.100 US-Dollar nicht gehalten werden konnte.
Für die kommenden Tage wird entscheidend sein, ob die Käufer wieder Stabilität in den Markt bringen oder ob Bitcoin in eine größere Seitwärtsphase übergeht. Vergleichbar wäre dies mit der Range-Phase, die wir bereits zwischen März und Oktober 2024 beobachten konnten. Bis sich hier ein klareres Bild ergibt, bleibe ich weiterhin eher zurückhaltend.
S&P 500
Der S&P 500 konnte erneut einen positiven Tagesschlusskurs ausbilden und notiert mittlerweile bei 7.623 Punkten.
Trotzdem fällt auf, dass die Dynamik langsam nachlässt. Die Tageskerzen werden kleiner und das bullische Momentum wirkt zunehmend erschöpft. Zwar werden Rücksetzer weiterhin gekauft, allerdings nicht mehr mit derselben Aggressivität wie noch vor einigen Wochen.
Die Zone um 7.500 Punkte bleibt für mich weiterhin die wichtigste Unterstützung.
Nasdaq
Deutlich stärker präsentiert sich weiterhin der Nasdaq. Der technologielastige Index konnte gestern erneut zulegen und markierte neue Allzeithochs. Aktuell notieren wir bei rund 30.669 Punkten.
Der Markt wird weiterhin von der KI-Euphorie getragen. Nvidia, Microsoft, Anthropic, DeepSeek und nun auch die Fantasie rund um den SpaceX-IPO sorgen für eine enorme Kapitalrotation in den Technologiesektor.
Solange keine negativen Überraschungen aus dem Nahen Osten oder vom US-Arbeitsmarkt kommen, halte ich sogar einen Anstieg in Richtung 31.000 Punkte für möglich. Im Vergleich zum S&P 500 wirkt das Momentum hier weiterhin deutlich stärker.
Dow Jones
Auch der Dow Jones konnte den Handelstag positiv beenden und schloss rund 0,62 % im Plus.
Für mich bleibt die Zone um 51.000 Punkte weiterhin die wichtigste Unterstützung. Oberhalb davon bleibt die Struktur bullish. Sollte das aktuelle Tageshoch überwunden werden, wäre eine Fortsetzung in Richtung neuer Allzeithochs denkbar.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX zeigte gestern ein gemischtes Bild. Positiv bleibt, dass das Tagestief vom Montag erfolgreich verteidigt werden konnte und sogar der Tageshöchstkurs vom Montag kurzzeitig überschritten wurde. Allerdings gelang es den Bullen erneut nicht, das Momentum nachhaltig aufrechtzuhalten. Der Ausbruch wurde relativ schnell wieder verkauft und der Markt drehte von der Zone um 25.365 Punkte erneut nach unten ab.
Trotzdem konnte die Tageskerze oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Punkten schließen. Solange wir über diesem Bereich handeln, bleibt die aktuelle Range-Struktur aktiv und das bullische Szenario hat weiterhin leichte Vorteile.
Für die Oberseite bleibt die Zone um 25.210 Punkte entscheidend. Dort befindet sich aktuell ein wichtiger Widerstandsbereich. Sollte es dem DAX gelingen, diese Zone nachhaltig und nicht nur per kurzfristigem Fake-Out zu überwinden, könnte weiteres Momentum in Richtung 25.500 Punkte und darüber hinaus sogar in Richtung Allzeithoch entstehen.
Auf der Unterseite wird die Lage erst kritischer, wenn das Wochentief bei etwa 24.890 Punkten unterschritten wird. In diesem Fall rückt zunächst die Zone um 24.800 Punkte in den Fokus. Sollte auch dort keine Unterstützung mehr auftreten, befindet sich die nächste relevante Unterstützungszone aus meiner Sicht erst wieder im Bereich um 24.650 Punkte.
Auffällig bleibt außerdem die relative Schwäche des DAX gegenüber den US-Indizes. Während Nasdaq und Dow Jones ihre Aufwärtsbewegung fortsetzen konnten, wurde der deutsche Leitindex durch die höheren europäischen Inflationsdaten ausgebremst. Die über den Erwartungen liegende Kerninflation erhöht den Druck auf die EZB und spricht gegen eine schnelle Lockerung der Geldpolitik, was aktuell insbesondere europäische Aktien belastet.
Für den heutigen Handel bleiben meine wichtigsten Long-Zonen unverändert. Der erste interessante Bereich liegt direkt an der psychologisch wichtigen Marke zwischen 25.000 und 25.020 Punkten. Sollte dieser Bereich nicht halten, rückt die Zone zwischen 24.910 und 24.895 Punkten in den Fokus. Die letzte größere Unterstützungszone sehe ich aktuell im Bereich zwischen 24.800 und 24.770 Punkten. Solange diese Bereiche verteidigt werden, bleibt für mich das bullische Szenario der bevorzugte Fahrplan.
Keine Anlageberatung, sondern ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
Wie seht ihr den DAX heute? Werden Gewinnmitnahmen bei den Risk Assets zunehmend wahrscheinlicher oder bleibt ihr weiterhin bullish? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Wünsche euch stabile Trades!
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Mittwoch, den 03.06.2026Am Dienstag hat unser Dax mal versucht über die 25300 zu springen, doch verweigerte der Gaul mal wieder recht sichtlich davor.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: über 25300 weiter aufwärts, darunter Rücklauf
Grundstimmung: neutral
Sollte unser Dax am Dienstag nochmal tiefer an der 24940 vorbei gehen wollen, sollte er keine Zeit mehr verlieren und das bullishe Trendfortsetzungs-Muster nach unten nun zügig aufhebeln um allen zu zeigen, dass der Aufwärtstrend nicht mehr in der Lage ist, seine Trenfortsetzung zu halten. Dafür sollte er unter die 25000 wieder drunter, vorbei an der 24940 hin zur 24890 und 24805. Sollte er sich dafür aber viel zu viel Zeit lassen oder es gar nicht erst unter die 25000 schaffen, würde sich die bullishe Flagge sonst einfach nehmen was ihr zu steht und unseren Dax über 25300 in die Auflösung reindrücken, hin zur 25400, 25507 und darüber sicherlich auch gleich rein in die 25635 / 25670. So die Zusammenfassung von gestern.
Doch wollte unser Dax weder das eine noch das andere zum Dienstag bedienen. Gleich von Beginn drückte er sich oberhalb von 25000 in die Höhe, ging die 25200 und auch 25300 an und konnte doch beides nicht halten. Fiel dann aber auch gleich direkt auf neue Tagestiefs zurück, schloss das Gap zum Vortag, blieb aber dennoch über der 25000. Und damit haben wir im Grunde eigentlich nichts gekonnt, oben wie unten nicht. holt er zum Mittwoch nun nach was er am Dienstag aus ließ, müsste er dann nun aber unter die 25000 drunter um an der 24940 vorbei hin zur 24980 und 24805 zu laufen.
Gelingt das aber auch wieder nicht und man zieht ihn doch nur wieder über die 25200 zurück, wird wohl ein erneuter Versuch anstehen die 25300 zu knacken, was nun mit dem Schwung auch gut klappen könnte, um zumindest mal 25400 wieder zu erreichen und dann ist 25507 eigentlich auch nur noch Formsache. Schaffen wir es dann auch darüber bleibt weiter 25635 / 25670 ein interessantes Anschlussziel. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Nachdem unser Dax zum Dienstag nun weder über der 25300 die Flaggenauflösung stehen konnte noch unter 25000 zurückfiel, müssen wir die Einschätzung vom Vortag nun nochmal eine Runde mitnehmen. Will er den Fehlausbruch über 25300 richtig bestrafen, muss er unter 25000 drunter, dann sind 24890 und 24805 / 24775 schöne Anlaufziele bevor wir weiter tiefer können. Drückt er sich aber doch nur wieder über die 25200 zurück, wird er wohl ein weiteres Mal auf die 25300 los gehen und sich erneut versuchen vorbei zu zwängen. Gelingt das, sind 25400 und 25507 dann die Anschlussziele sowie 25635, 25670 / 25690 und 25780 / 25800 wenn es auch etwas mehr sein darf.
NAS100 – Starker Aufwärtstrend, schwächere BärenIm H4-Chart zeigt der NAS100 nach dem Ausbruch aus der alten Unterstützungszone um 29.500–29.700 Punkte weiterhin eine klare Aufwärtsbewegung. Der Kurs notiert aktuell über dem EMA34 und EMA89, was darauf hindeutet, dass der Haupttrend weiterhin käuferfreundlich ist.
Nach dem starken Anstieg auf rund 30.400 Punkte könnte der Markt jedoch eine technische Korrektur benötigen, um die Ausbruchszone erneut zu testen. Sollte die Zone um 29.500–29.700 Punkte halten, wäre dies eine gute Basis für die Fortsetzung des Aufwärtstrends des NAS100.
Mein nächstes Kursziel liegt bei 31.700 Punkten, was mit dem oberen Widerstandsbereich und der 1,618-Fibonacci-Extension im Chart übereinstimmt.
Vermeiden Sie es, dem Kurs hinterherzujagen, wenn er hoch notiert ist. Ein besseres Szenario ist es, einen Rücksetzer zur Unterstützung abzuwarten, eine klare Preiskonsolidierung zu beobachten und dann die Fortsetzung zu bestätigen.
DAX Tagesausblick 02. Juni - 25.000 Punkte Marke im FokusKurz Vorab:
Heute erscheint noch ein ausführliches YouTube Video mit einem detaillierten charttechnischen Ausblick auf DAX, Nasdaq, S&P 500, Bitcoin und weitere Märkte. Dort werde ich noch einmal deutlich tiefer auf konkrete Trade Ideen, relevante Zonen und mögliche Szenarien für heute und morgen eingehen. Wer Interesse an einer ausführlicheren Analyse hat, kann gerne vorbeischauen.
Fundamentale und geopolitische Lage
Die Märkte bleiben aktuell stark headlinegetrieben. Während viele Risk Assets weiterhin nahe ihrer Allzeithochs notieren und bereits viel Optimismus eingepreist haben, hat der gestrige Handel erneut gezeigt, wie empfindlich die Märkte auf geopolitische Entwicklungen reagieren.
Im Fokus standen dabei erneut Meldungen rund um die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Zeitweise wurde von einer zunehmenden Eskalation und einer weiterhin schwierigen Verhandlungslage gesprochen. Die Reaktion an den Märkten erfolgte unmittelbar. Im DAX sahen wir innerhalb kurzer Zeit eine Bewegung von knapp 400 Punkten zwischen Hoch und Tief, begleitet von deutlichen Abgaben in zahlreichen Risk Assets.
Für mich zeigt das vor allem eines: Der Markt hat inzwischen sehr viel Hoffnung auf eine weitere Deeskalation im Nahen Osten eingepreist. Sollte sich die Situation zwischen den USA und dem Iran verschlechtern oder ein möglicher Deal ausbleiben, könnte die gestrige Bewegung lediglich ein erster Vorgeschmack gewesen sein. Gleichzeitig bleibt auch die Situation zwischen Israel, dem Libanon und der Hisbollah angespannt. Entsprechend sollten geopolitische Schlagzeilen aktuell weiterhin ganz oben auf der Watchlist stehen.
Zusätzlich sorgt die Entwicklung rund um Nvidia weiterhin für positive Impulse. CEO Jensen Huang hat auf der Computex Konferenz erneut die Vision eines KI-getriebenen Technologiezyklus bekräftigt. Besonders die neuen Vera Prozessoren und die RTX Spark Plattform sollen den Weg für lokale KI Agenten und AI PCs ebnen. Nvidia spricht inzwischen von einem potenziellen Marktvolumen von rund 200 Milliarden US-Dollar. Aussagen, dass Unternehmen wie OpenAI, Anthropic und SpaceX bereits auf entsprechende Technologien setzen, wurden vom Markt sehr positiv aufgenommen. Die Aktie legte gestern erneut deutlich zu und bleibt damit weiterhin einer der wichtigsten Treiber für Nasdaq und S&P 500.
Wirtschaftsdaten gestern
Auch die Konjunkturdaten fielen gestern insgesamt konstruktiv aus. Der S&P Global Manufacturing PMI lag mit 55,1 Punkten zwar leicht unter den Erwartungen von 55,3 Punkten, konnte sich jedoch gegenüber dem Vormonat von 54,5 Punkten verbessern. Noch stärker fiel der ISM Manufacturing PMI aus. Mit 54,0 Punkten lag dieser deutlich über den Erwartungen von 53,3 Punkten und ebenfalls über dem Vormonat von 52,7 Punkten. Die US-Wirtschaft zeigt damit weiterhin robuste Aktivität und sendet keine unmittelbaren Rezessionssignale.
Gleichzeitig fiel der ISM Manufacturing Prices Index von 84,6 auf 82,1 Punkte. Auch wenn das Preisniveau weiterhin hoch bleibt, deutet dieser Rückgang auf eine leichte Entspannung beim Inflationsdruck hin. Die Kombination aus solider Wirtschaft und leicht sinkendem Preisdruck wird von den Märkten derzeit positiv interpretiert und unterstützt weiterhin Risk Assets.
Wirtschaftsdaten heute
Der Fokus liegt heute zunächst auf den europäischen Inflationsdaten. Für den Verbraucherpreisindex der Eurozone wird im Jahresvergleich ein Anstieg von 3,0 % auf 3,2 % erwartet. Sollte die Inflation über den Erwartungen liegen, dürfte dies die Erwartung eines restriktiveren EZB Kurses unterstützen. Fällt die Inflation hingegen deutlich schwächer aus, könnte dies die Zinserwartungen für die kommenden Monate erneut verändern. Diese Infaltionszahlen sind extrem wichtig für den Zinsentscheid der EZB am 11. Juni, sollte es hier zu anderen Werten kommen als erwartet, kann es spannend werden.
Am Nachmittag folgen dann die JOLTS Job Openings aus den USA. Erwartet werden 6,86 Millionen offene Stellen nach zuletzt 6,866 Millionen. Die Daten gelten als wichtiger Frühindikator für den US-Arbeitsmarkt und dürften insbesondere mit Blick auf die NFP-Daten und Arbeitslosenquote am Freitag genau beobachtet werden.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Bei US Oil bleibt die Entwicklung im Nahen Osten der entscheidende Treiber. Nach dem starken Anstieg am Montag notiert Öl aktuell wieder etwas tiefer bei rund 91,35 USD. Solange sich die geopolitische Lage nicht weiter verschärft, halte ich eine Stabilisierung unterhalb der 95 Dollar Marke weiterhin für das bevorzugte Szenario. Ich hatte hier am Sonntag drauf verwiesen, dass der Test der 95 $ sehr wahrscheinlich ist mit geopolitischen Unruhen im Nahen Osten.
US Bonds und DXY
Die US-Anleiherenditen konnten gestern zunächst deutlich ansteigen, gaben ihre Gewinne im Verlauf jedoch größtenteils wieder ab. Entsprechend bleiben auch Dollar und Anleihemarkt wichtige Indikatoren für die weitere Entwicklung der Risk Assets. Der DXY konnte sich über der Marke von 99 Punkten behaupten, bewegt sich insgesamt jedoch weiterhin innerhalb seiner bekannten Range.
VIX
Der VIX reagierte zwar kurzfristig auf die geopolitischen Schlagzeilen, notiert mit rund 16 Punkten aber weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Von echter Panik oder Risikoaversion ist aktuell also weiterhin wenig zu sehen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia bleibt der klare Leader innerhalb der Risk Assets. Nach dem gestrigen Anstieg von über 6 % notiert die Aktie wieder deutlich über der wichtigen Unterstützungszone zwischen 208 und 212 USD. Das fundamentale Umfeld bleibt ausgesprochen stark und der KI-Boom zeigt bislang keine Anzeichen einer Abschwächung.
BTC
Bei Bitcoin bleibe ich vorerst vorsichtig. Die Zone um 70.500 USD wurde bereits angelaufen, das nächste relevante Ziel auf der Unterseite liegt für mich weiterhin im Bereich um 68.200 USD. Neue Long-Positionen bleiben für mich erst oberhalb von 74.500 USD auf Tagesbasis interessant.
SPX, US30 NASDAQ
Der S&P 500 konnte gestern erneut ein Allzeithoch markieren. Auch Nasdaq und Dow Jones bleiben grundsätzlich konstruktiv. Besonders im Nasdaq bleibt Nvidia weiterhin der dominante Treiber. Kurzfristig könnten Gewinnmitnahmen auftreten, solange jedoch die relevanten Unterstützungen halten, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt.
In meinem YT Video gehe ich genauer auf die Märkte ein und gebe Konkretere Tradeideen von mir durch - vorbei schauen lohnt sich also.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX zeigte gestern einen äußerst volatilen Handelstag. Die geopolitischen Schlagzeilen sorgten zwischenzeitlich für einen deutlichen Rücksetzer, dennoch konnte der Markt sämtliche Verluste nahezu vollständig aufholen und sogar oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Punkten schließen.
Genau diese Schlusskursbasis macht den Unterschied. Trotz hoher Volatilität bleibt die übergeordnete Struktur für mich weiterhin bullisch. Solange wir uns oberhalb der 25.000-Punkte-Marke stabilisieren können, bleibt das Szenario eines erneuten Angriffs auf das Freitagshoch bei 25.220 Punkten aktiv. Wird diese Zone überwunden, halte ich auch eine Ausdehnung in Richtung 25.400 Punkte für möglich.
Erst ein nachhaltiger Bruch unter das gestrige Tagestief sowie unter das Wochentief der Vorwoche würde das aktuelle Bild für mich eintrüben.
Insgesamt bleiben heute die europäischen Inflationsdaten, die US-Arbeitsmarktdaten sowie sämtliche geopolitischen Schlagzeilen die wichtigsten Einflussfaktoren für den weiteren Handelsverlauf.
Keine Anlageberatung,nur meine persönliche Markteinschätzung.
Wie seht ihr den DAX und die Risk Assets heute? Setzt sich die aktuelle Stärke fort oder stehen nach den jüngsten Allzeithochs zunächst weitere Gewinnmitnahmen an?
Ich wünsche euch stabile Trades!
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Dienstag, den 02.06.2026Zum Montag hat unser Dax seinen Drahtesel erstmal wieder instand gesetzt bekommen, zögerte aber doch sichtlich an der entscheidenden Stelle damit den Hang weiter runter zu rollen vermutlich aus Angst er könnte dann nicht mehr umkehren?!
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: über 25300 weiter aufwärts, darunter Rücklauf
Grundstimmung: neutral
Nachdem unser Dax uns am Freitag weiter die Abarbeitung der 24940 schuldig blieb, sollte er das zum Montag nun noch angehen können, sobald er sich weiter unter der 25000 rausschiebt. Dabei sollte wichtig werde ob er sie bei so viel Geschramme knapp davor überhaupt noch steil auf reagiert bekommt, zurück zur 25300 und 25507, oder ob er durch bricht zur 24910 / 24890 und 24805. Oberhalb sollte ein Überwinden von 25200 bereits als Indiz gewertet werden dürfen, dass er höher will, signalseitig hätte er aber sein GO hoch zur 25400, 25507 und höher aber erst über 25300 / 25320 bekommen. So die Zusammenfassung von gestern.
Unser Dax probierte sich am Montag dann zunächst über der 25200 scheiterte dann aber an der Signalsetzung über 25300 / 25320 und fiel unter die 25200 und auch 25000 nachher zurück, arbeitete die 24940 ab und ging dann seitlich unterhalb des Vortagesschluss aus dem Handel raus. Damit können wir die 24940 nun vom Zettel streichen. Nimmt unser Dax nun erneut Angriff auf Kurse unter der 25000, müsste man dann 24890 und 24805 / 24775 anvisieren bevor auch Tieferes wieder Thema wird.
Er muss halt nur aufpassen, dass er unten auch langsam mal zu Potte kommt, sonst nimmt sich die bullishe Flagge im Stundenchart irgendwann was ihr zu steht und rammt unseren Kumpel über der 25300 in die Auflösung und treibt ihn dann gleich durch bis 25400, 25507 und darüber auch gleich direkt rein in die 25635 / 25670. Will er das bullishe Muster eliminieren, muss er es nach unten zersprengen und damit sichtbar zeigen, dass der Aufwärtstrend so erschöpft ist, dass er nicht mal mehr bullishe Trendfortsetzungsmuster ausgeformt bekommt, was uns dann unten raus auch deutlich mehr Platz wieder einräumen würde. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Unser Dax hat am Montag nun endlich mal die 24940 im regulären Handel bedient. Will er daran vorbei nochmal tiefer gehen, darf er nun keine Zeit mehr verlieren und muss das bullishe Trendfortsetzungs-Muster nach unten aufhebeln um allen zu zeigen, dass der Aufwärtstrend nicht mehr in der Lage ist, seine Trenfortsetzung zu stellen. Dafür müsste er unter die 25000 wieder drunter, vorbei an der 24940 hin zur 24890 und 24805 und dann darf er dort aber auch nicht gleich nur wieder stramm nach oben, sondern muss drunter unter 24805 / 24775 um Tieferes zu öffnen. Lässt er sich dafür aber viel zu Zeit oder schafft es gar nicht ist, nimmt sich die bullishe Flagge sonst einfach was ihr zu steht und drückt unseren Dax über 25300 in die Auflösung, rein zur 25400, 25507 und darüber sicherlich auch gleich rein in die 25635 / 25670.
DAX Tagesausblick 1 Juni- Start in den letzten Monat von Q2 2026Fundamentale & geopolitische Lage
Wir starten heute in den letzten Monat des zweiten Quartals und damit in einen potenziell sehr entscheidenden Börsenmonat. Die Marktteilnehmer blicken aktuell vor allem auf die geopolitische Entwicklung im Nahen Osten, nachdem die vergangene Handelswoche stark von der Hoffnung auf eine diplomatische Lösung geprägt war.
Über das Wochenende blieb die große Eskalation zunächst aus. Gleichzeitig warten die Märkte weiterhin auf konkrete Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Die Hoffnung auf einen Deal wurde in den vergangenen Tagen bereits deutlich eingepreist, weshalb die kommenden Headlines nun darüber entscheiden dürften, ob die aktuelle Risk On Stimmung weitergetragen werden kann oder ob erneut Unsicherheit in die Märkte zurückkehrt.
Auch aus dem Libanon gab es Berichte über mögliche Fortschritte hinsichtlich einer Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah. Insgesamt bleibt die geopolitische Lage zwar angespannt, aktuell überwiegt jedoch weiterhin die Erwartung einer diplomatischen Lösung gegenüber einer weiteren Eskalation.
Zusätzlich sorgte Nvidia über Nacht erneut für zahlreiche Schlagzeilen. Das Unternehmen stellte weitere Entwicklungen im Bereich KI, Agentic AI, Robotik, autonome Systeme, AI-Factories und neue KI-Infrastruktur vor. Besonders die Themen Humanoide Roboter, autonome Fahrzeuge sowie neue AI-PC-Plattformen zeigen weiterhin, in welche Richtung sich die nächste Wachstumsphase im Technologiesektor entwickeln könnte. Aufgrund der hohen Gewichtung von Nvidia innerhalb des Nasdaq und S&P 500 bleiben diese Entwicklungen für die Gesamtmärkte weiterhin von hoher Relevanz.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Rede von Jerome Powell am Wochenende. Dabei handelte es sich allerdings nicht um eine klassische geldpolitische Rede. Powell betonte vor allem die Bedeutung unabhängiger Zentralbanken und warnte vor einer zunehmenden Politisierung der FED. Neue Hinweise zur zukünftigen Geldpolitik oder zu möglichen Zinsschritten wurden nicht geliefert. Für die Märkte war die Rede daher weitgehend neutral und lieferte keine neuen Impulse für die Zinserwartungen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Der Hauptfokus dieser Handelswoche liegt klar auf den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag. Besonders die Non-Farm Payrolls (NFP), die Arbeitslosenquote sowie die Average Hourly Earnings dürften entscheidend dafür sein, wie die Marktteilnehmer die weitere Zinspolitik der FED bewerten.
Bereits heute stehen jedoch wichtige Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung auf dem Programm.
Am Nachmittag werden die S&P Global Manufacturing PMI Daten veröffentlicht. Erwartet wird ein Wert von 55,3 nach zuvor 54,5 Punkten. Der Einkaufsmanagerindex misst die Aktivität innerhalb des verarbeitenden Gewerbes. Werte oberhalb von 50 Punkten signalisieren Wachstum und Expansion innerhalb des Sektors, während Werte unterhalb von 50 Punkten auf eine wirtschaftliche Abschwächung oder Kontraktion hindeuten würden. Da Einkaufsmanager oftmals sehr früh Einblicke in die Auftragslage und Unternehmensentwicklung erhalten, gelten diese Daten als wichtiger Frühindikator für die Gesamtwirtschaft.
Zusätzlich folgen die ISM Manufacturing PMI Daten. Hier werden verschiedene Komponenten wie Neuaufträge, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten sowie Lagerbestände ausgewertet und zu einem Gesamtindex zusammengeführt. Stärkere Werte würden weiterhin für eine robuste US-Wirtschaft sprechen und könnten die Erwartungen an mögliche Zinssenkungen weiter nach hinten verschieben. Schwächere Werte würden dagegen die Hoffnungen auf eine lockerere Geldpolitik unterstützen.
Ebenfalls veröffentlicht werden die ISM Manufacturing Prices. Diese Daten geben Aufschluss über die Preisentwicklung innerhalb des Industriesektors und liefern wichtige Hinweise auf potenziellen Inflationsdruck. Höhere Werte könnten darauf hindeuten, dass Unternehmen weiterhin steigende Kosten tragen müssen, während niedrigere Werte für eine nachlassende Preisentwicklung sprechen würden.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Bei US Oil sehen wir zum Wochenstart erneut Stärke. Nach dem Close am Freitag konnte der Markt bereits rund 3 % zulegen und notiert aktuell wieder knapp oberhalb der Marke von 90 Dollar. Damit bestätigt sich zunächst das kurzfristig bullische Szenario, welches ich bereits in den vergangenen Analysen angesprochen hatte.
Entscheidend wird nun sein, ob die aktuelle Dynamik ausreicht, um die Bewegung in Richtung 95 Dollar fortzusetzen oder ob wir erneut Druck in Richtung 88 Dollar sehen. Maßgeblich bleibt dabei weiterhin die Nachrichtenlage rund um den Nahostkonflikt.
US-Staatsanleihen & DXY
Auch die US-Staatsanleihen starten mit leichten Aufschlägen in die neue Woche.
• 3-jährige Anleihen: +0,84 %
• 5-jährige Anleihen: +0,80 %
• 10-jährige Anleihen: +0,68 %
• 30-jährige Anleihen: +0,32 %
Die steigenden Renditen unterstützen weiterhin den US-Dollar. Der Dollar Index konnte zwischenzeitlich zulegen, wurde jedoch zunächst wieder abverkauft und notiert aktuell bei 98,96 Punkten nahezu auf dem Niveau vom Freitagsschluss.
Für mich bleibt entscheidend, ob sich der DXY nachhaltig über der 99er Marke stabilisieren kann. In diesem Fall wären weitere Anstiege in Richtung 99,50 denkbar. Auf der Unterseite bleibt die Zone um 98,50 relevant, sofern die Unterstützung bei 99 Punkten erneut verloren geht. Entscheidend bleibt hier aber für mich ob die Wochenkerze nach oben oder unten gebrochen wird.
VIX
Der Volatilitätsindex notiert weiterhin bei lediglich rund 15,3 Punkten und signalisiert damit nach wie vor ein sehr ruhiges Marktumfeld ohne größere Absicherungsaktivitäten institutioneller Marktteilnehmer.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Bei Nvidia bleibt die Zone zwischen 208 und 212 Dollar weiterhin besonders interessant. Hier wird sich zeigen, ob die Aktie nach den jüngsten Gewinnmitnahmen einen nachhaltigen Support aufbauen kann oder ob eine tiefere Korrektur in Richtung 200 Dollar folgt.
Trotz kurzfristiger Schwankungen bleibe ich aufgrund der starken Fundamentaldaten, der weiterhin beeindruckenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur sowie der zahlreichen neuen Produktankündigungen mittelfristig bullish.
Bitcoin
Bitcoin bleibt dagegen weiterhin vergleichsweise schwach. Das bullische Szenario hatte ich zuletzt an einen Daily Close oberhalb von 74.550 Dollar geknüpft. Dieser konnte nicht erreicht werden.
Aktuell notiert Bitcoin bei rund 73.000 Dollar und hat bereits das Tief vom Samstag unterschritten. Sollte nun auch die Zone um 72.000 Dollar verloren gehen, wäre aus meiner Sicht eine Ausweitung der Korrektur bis in den Bereich um 70.500 Dollar denkbar.
Bullisch würde das Gesamtbild erst wieder mit einem nachhaltigen Daily Close oberhalb von 74.550 Dollar werden.
S&P 500
Die Futures auf den S&P 500 konnten bereits neue Allzeithochs markieren und notieren aktuell bei rund 7.620 Punkten.
Damit wurden sowohl die Tageshochs als auch die Wochenhochs der Vorwoche bereits überschritten. Das Momentum bleibt klar positiv. Aufgrund der aktuellen Lage würde ich jedoch bevorzugt auf Rücksetzer in relevante Unterstützungsbereiche warten, anstatt direkt auf Rekordniveau neue Positionen aufzubauen.
Nasdaq
Auch der Nasdaq setzt seine Stärke fort und markierte bereits neue Allzeithochs bei rund 30.476 Punkten.
Die erwartete Bewegung in Richtung der psychologisch wichtigen 30.500 Punkte läuft damit aktuell weiter. Gleichzeitig wurden auch hier die Wochenhochs der Vorwoche bereits überschritten. Solange das Momentum anhält, bleibt der Trend klar aufwärtsgerichtet.
Dow Jones
Der US30 notiert aktuell bei rund 51.059 Punkten.
Für mich bleibt die Marke von 51.000 Punkten kurzfristig entscheidend. Solange wir darüber handeln, bleibt das bullische Szenario aktiv. Sollte die Marke verloren gehen, wären zunächst normale Rücksetzer innerhalb der übergeordneten Aufwärtsstruktur denkbar.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX startet ebenfalls freundlich in die neue Handelswoche und konnte bereits rund 0,35 % zulegen. Gleichzeitig wurde auf Tagesbasis jedoch zunächst nochmals das Tagestief vom Freitag unterschritten, wodurch kurzfristig weiterhin Vorsicht angebracht bleibt.
Für das bullische Szenario bleibt vor allem das Tageshoch vom Freitag bei 25.210 Punkten entscheidend. Ein Ausbruch über diese Marke könnte den Weg in Richtung 25.400 Punkte freimachen und damit einen erneuten Angriff auf die Hochs vorbereiten.
Auf der Unterseite bleibt die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten zunächst der erste relevante Support. Sollte dort Kaufinteresse aufkommen, wäre dies aus meiner Sicht ein interessanter Bereich für Long-Setups innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends.
Wird hingegen auch die Marke von 25.000 Punkten nachhaltig unterschritten, rückt das Wochentief der KW22 in den Fokus. Ein Bruch dieses Bereichs würde die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur deutlich erhöhen.
Für den heutigen Handel bleiben daher vor allem drei Bereiche interessant:
• Breakout Long über 25.210 Punkte
• Reaktion Long im Bereich von 25.000 Punkten
• Beobachtung des Wochentiefs der KW22 als letzte wichtige Unterstützung
Übergeordnet bleibt die Marktstruktur weiterhin bullish, solange keine deutlichen Schwächesignale unterhalb der relevanten Unterstützungen entstehen und die Lage im Nahen Osten nicht erneut eskaliert.
Keine Anlageberatung. Alle Inhalte stellen ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung dar.
Wie seht ihr den DAX für diese Woche? Kommt es zu einem Deal zwischen den USA und Iran beziehungsweise zu weiteren Fortschritten im Nahostkonflikt vor den NFP-Daten am Freitag?
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start in die neue Handelswoche und stabile Trades!






















