Marktindizes
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Mittwoch, den 27.05.2026Zum Dienstag musste unser Dax erstmal wieder etwas den Bodenkontakt suchen.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: über 25300 weiter aufwärts, darunter Rücklauf
Grundstimmung: neutral
Zum Dienstag stand nun nur noch die 25507 einem neuen Rekord-Hoch im Weg. Sollte er die 25507 dabei sogar klar und deutlich überlaufen, wären im weiteren Anschluss 25635 / 25670 und 25800 als Folgeziele erreichbar gewesen. Würde unser Dax aber Lampenfieber bekommen beim Gedanken das tolle Feiertagsergebnis den Amerikanern vorzustellen, würde ein Rückfall unter 25300 dann schon mal erste Absichten zurück erkennen lassen. 25200 wäre dann zwar guter Support um nochmal nach oben zu verteidigen, aber alles was tiefer geht, würde dann zu sehr einen Touch zur 25000 bekommen und den interessanten Stationen darunter bei 24940, 24890 und 24805. So die Zusammenfassung von gestern.
Gleich zum Start drückte sich unser Dax dann zur 25300 hin und beackerte sie bis er drunter kam. Im Anschluss erreichte er dann schon mal die 25200, fand darunter aber nicht mehr wirklich Anschlussverkäufer die die nächste Meile zur 25100 / 25080 und 25000 angehen wollten und so ging er da unten dann einfach seitlich aus dem Handel raus. Könnte man also so auslegen, dass das Fenster unten erstmal noch offen ist den Bogen noch etwas weiter zu spannen. Sollte er also auch zum Mittwoch weiter unter der 25200 abtauchen, würde ich dann nochmal 25100 / 25080 und 25000 anzählen. Am wichtigsten wäre mir darunter allerdings die 24940. Da liegen die ganzen Hoch-Spitzen der letzten Woche, sicherlich ein schöner Bereich um nochmal scharf nach oben anzuziehen, ansonsten wären darunter dann die Gaps bei 24890 und 24805 noch anzuzählen.
Sollte unser Dax aber unten raus auch weiter keinen Druck aufgebaut bekommen und sich stattdessen über der 25300 / 25320 rauskämpfen wäre erstmal der Schlusskurs vom Freitag um 25400 erreichbar, sowie darüber dann die 25507. Nimmt er dabei sogar richtig Schwung auf wären 25635 / 25670 und 25800 Folgeziele. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Unser Dax hat am Dienstag erstmal wieder etwas Bodenkontakt gesucht und sich zur 25200 zurückgearbeitet, nur zeigten sich darunter leider keine Anschlussverkäufe, was ihn dann seitlich rauslaufen lief. Da aber sogar das Abwärtsgap offen blieb, wäre das Fenster erstmal noch offen am Mittwoch unter der 25200 die nächsten Stationen bei 25100 / 25080 und 25000 anzugehen. Am wichtigsten wäre mir aber dann die 24940 von oben, die letzten Hochs aus der Vorwoche. Die kann ordentlich nach oben reagieren. Hält die aber nicht, wären dann die Gaps zum Freitag bei 24890 und 24805 anzuführen. Hat er aber keinen Bock auf Kurse unter 24200, wäre nach Überwinden von 25300 / 25320 die 25400 und 25507 anzupeilen. Kommt er drüber dürfte man sogar 25635 / 25670 und 25800 noch anpeilen.
DAX Tagesausblick 26. Mai – Risk Assets drehen durch!Kurz Vorab:
Ich habe heute wieder ein ausführliches YouTube Video hochgeladen. Dort gehe ich charttechnisch deutlich detaillierter auf die Märkte, mögliche Trade-Setups und wichtige Levels ein, weil das hier textbasiert natürlich immer etwas schwieriger ist. Würde mich wie immer extrem über Support, Kommentare und den Austausch freuen.
Fundamentale und geopolitische Lage
Kommen wir erstmal zur fundamentalen und geopolitischen Lage im Nahen Osten, denn genau das bleibt aktuell weiterhin der größte Markttreiber. Der enorme Push gestern kam vor allem durch die Hoffnung auf eine weitere Deeskalation zwischen den USA und Iran. Die Märkte preisen aktuell zunehmend ein, dass es zumindest zu einer vorläufigen Einigung oder einem Framework kommen könnte, wodurch die Lage rund um die Straße von Hormuz stabilisiert wird und Öltransporte wieder normalisiert werden könnten.
Genau das hat man gestern extrem stark gesehen. Öl wurde massiv verkauft, Bonds haben sich entspannt, der Dollar wurde schwächer und gleichzeitig floss extrem viel Kapital in Risk Assets wie Aktien, Tech und teilweise auch Krypto. Besonders bemerkenswert war dabei, dass dieser Move trotz Feiertag und eigentlich dünner Liquidität so aggressiv gehandelt wurde. Genau das zeigt meiner Meinung nach ziemlich klar, wie stark der Markt aktuell dieses Risk-On-Szenario spielen möchte.
Nichtsdestotrotz bleibt die Lage extrem headlineabhängig. Einerseits spricht Iran davon, dass es Fortschritte und Frameworks gibt, andererseits wurde mehrfach betont, dass noch kein finaler Deal unmittelbar bevorsteht. Gleichzeitig gab es sogar erneut defensive US-Schläge in Südiran. Das heißt: Der Markt handelt aktuell weniger den perfekten Frieden, sondern vielmehr die sinkende Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation.
Zusätzlich relevant bleibt weiterhin das Thema Inflation, Ölpreise und mögliche Auswirkungen auf FED und EZB. Gerade die fallenden Ölpreise haben gestern zusätzlich extrem geholfen. Sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter entspannen und Öl nachhaltig zurückkommen, könnte das den Druck auf weitere Zinserhöhungen reduzieren. Genau deshalb kam gestern meiner Meinung nach auch so viel bullische Stärke in den DAX und generell in die europäischen Märkte.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute wird fundamental insgesamt eher ein ruhigerer Tag, zumindest was klassische Wirtschaftsdaten angeht. Der Fokus liegt klar auf den US Consumer Confidence Daten heute Nachmittag. Forecast liegt bei 91,9 nach zuvor 92,8. Die Consumer Confidence misst das Vertrauen der Konsumenten in die wirtschaftliche Lage und ist deshalb extrem wichtig, weil die US-Wirtschaft massiv konsumabhängig ist. Consumer Spending macht einen enorm großen Teil des US-BIPs aus. Genau deshalb wird heute interessant zu sehen sein, ob Konsum und Wirtschaft weiterhin robust bleiben oder ob sich langsam erste Schwächen zeigen. Gerade mit Blick auf die kommenden FED-Entscheidungen und die PCE-Daten am Donnerstag könnte das nochmal sehr relevant werden.
Kommen wir zu Märkte und Korrelationen im Überblick.
US Oil notiert aktuell im Bereich um 91,8 Dollar. Ich verstehe zwar ehrlich gesagt selbst nicht ganz, warum TradingView hier keinen richtigen Daily-Schlusskurs angezeigt hat und nur diese komische Dienstagskerze zeigt, wahrscheinlich wegen des Feiertags gestern. Nichtsdestotrotz bleibt die 90-Dollar-Marke weiterhin extrem entscheidend. Sowohl Anfang Mai als auch Mitte April wurde Öl dort stark aufgekauft. Genau deshalb ist es jetzt extrem wichtig, ob wir nachhaltig unter die 90 Dollar kommen können. Das wäre wichtig für Entspannung bei Energiepreisen, Inflation und somit auch für die kommenden FED- und EZB-Meetings. Gleichzeitig sieht man aber auch: Die 90 Dollar wurden erstmal wieder verteidigt. Jetzt wird entscheidend, ob wir nochmal höher laufen oder ob jetzt tatsächlich nachhaltiger Druck nach unten reinkommt.
Auch bei den US-Bonds sehen wir leichte Entspannung. Renditen kamen insgesamt etwas zurück, trotzdem bleiben sie historisch betrachtet weiterhin extrem hoch. Genau deshalb bleiben die Bondmärkte nach wie vor einer der wichtigsten Faktoren für Aktienmärkte und insbesondere Tech.
Beim DXY hatte ich gestern bereits darauf hingewiesen, dass wir unter die 99 brechen müssen, um wirklich Momentum nach unten zu bekommen. Wir konnten zwar intraday darunter handeln, aber keinen wirklich signifikanten Breakdown etablieren, auch auf Grund des niedrigen Volumens. Trotzdem war der Dollar gestern schwächer, was perfekt zum aktuellen Risk-On-Umfeld passt. Jetzt wird entscheidend, ob die Deeskalation weiter anhält und dadurch weiterer Druck auf den Dollar entsteht.
Der VIX notiert weiterhin unter 20, aktuell etwa bei 16,7. Das zeigt, dass der Markt aktuell keine extreme Eskalation einpreist und insgesamt eher entspannt bleibt.
Risk Assets im Überblick
NVDA
Bei Nvidia bleibe ich weiterhin grundsätzlich bullisch. Ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass trotz starker Earnings und Guidance jederzeit Gewinnmitnahmen kommen können, einfach weil die Aktie in sehr kurzer Zeit extrem stark gelaufen ist. Wichtig bleiben für mich weiterhin die Bereiche um 216, 212 und insbesondere 208 als möglicher Retestbereich. Aufgrund der extremen Gewichtung bleibt Nvidia weiterhin einer der wichtigsten Werte für Nasdaq und SPX.
BTC
Bei Bitcoin hatte ich ebenfalls gestern darauf hingewiesen, dass wir für wirklich neues Momentum einen signifikanten Break über die 77.500 brauchen. Aktuell haben wir eher wieder leichte Schwäche und bereits das gestrige Daily Low gebrochen. Für mich bleibt deshalb weiterhin entscheidend, ob wir nachhaltig über 77.500 schließen können. Erst dann sehe ich wieder echtes Momentum Richtung 80k.
SPX und Nasdaq
Beim SPX bleibt hier für mich die 7.500er Marke extrem entscheidend. Entweder finden wir dort klaren Support oder eben stärkere Resistance. Aufgrund des aktuellen Risk-On-Umfelds bleibe ich hier aber weiterhin eher bullisch.
Beim Nasdaq haben wir die 30.000 zwar nicht ganz erreicht, trotzdem ist die Idee insgesamt ziemlich gut aufgegangen. Auch hier hatten wir gestern wieder einen starken Push. Heute wird entscheidend, ob wir nochmal Richtung 29.500 laufen und von dort den nächsten Versuch Richtung 30k starten oder ob jetzt tatsächlich stärkere Gewinnmitnahmen einsetzen und dort erste größere Algo-Sell-Orders getriggert werden. Das bleibt heute extrem spannend.
Der US30 bleibt ebenfalls extrem stark. Wir sind hier sauber über die All-Time-Highs gelaufen, haben gestern mit einem fetten Gap-Up eröffnet und erneut etwa ein Prozent zugelegt. Der Close über 51.000 war genau das Ziel, das ich genannt hatte. Jetzt sehen wir zwar erste Gewinnmitnahmen, trotzdem bleibt das Momentum weiterhin sehr stark. Entscheidend wird jetzt sein, ob weitere Deeskalation im Nahen Osten sowie stabile Wirtschaftsdaten dieses Momentum weiter unterstützen können.
Charttechnischer Ausblick DAX
Der DAX war gestern mit Abstand der stärkste Markt. Vom Freitagsschluss bis gestern Abend haben wir etwa 2,54 Prozent Plus gesehen. Wir sind nicht nur klar über die 25.000 gelaufen, sondern direkt in den Bereich um 25.400. Ich hatte zwar gesagt, dass dieser Bereich möglich ist, aber ehrlich gesagt hätte ich selbst nicht gedacht, dass wir ihn so schnell erreichen, vor allem direkt am Montag mit Feiertag.
Das bisherige Hoch lag bei etwa 25.445. Für mich bleibt das bullische Szenario weiterhin, dass wir jetzt Stabilität oberhalb der 25.400 reinbekommen und anschließend die 25.500 sowie potenziell neue All-Time-Highs attackieren.
Trotzdem möchte ich an dieser Stelle definitiv zur Vorsicht raten. Die Märkte preisen aktuell extrem viel Deeskalation und Optimismus gleichzeitig ein. Dadurch kann es jederzeit zu schnellen Gewinnmitnahmen kommen. Gerade weil Monatsende bevorsteht, Rebalancing-Effekte dazukommen und zusätzlich noch wichtige Daten wie Consumer Confidence heute oder PCE am Donnerstag anstehen.
Für mich wäre das gesündeste Szenario jetzt eigentlich, wenn wir nach diesem extremen Push nochmal einen sauberen Rücksetzer Richtung 25.000 sehen würden und von dort aus dann den nächsten Angriff Richtung All-Time-High starten.
Auf der Unterseite wäre ich aktuell extrem vorsichtig mit aggressiven Shorts, außer vielleicht direkt an starken Widerständen oder All-Time-Highs und selbst dort nur mit sauberem Risk-Management, genug Platz und klarer Bestätigung über Price Action und fundamentale Trigger. Ansonsten sehe ich aktuell weiterhin eher die Gefahr eines weiteren Squeezes nach oben in unbekannte Preiszonen.
Besonders wichtig bleibt jetzt die Zone um 25.400 bis 25.408, dort liegt ebenfalls das Monatshoch vom Februar. Darüber kommt dann direkt das All-Time-High im Bereich 25.515.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Wie seht ihr den Anstieg gestern? Glaubt ihr die Märkte sind nachhaltig bullisch oder sehen wir hier eher starke Gewinnmitnahmen zum Monatsende gegen Ende der Woche?
Ich wünsche euch allen einen soliden Start in den Dienstag, gute Trades und einen erfolgreichen Handelstag.
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Dienstag, den 26.05.2026
Na da unser Dax aber gut in die Pedale getreten am Montag
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: über 25300 weiter aufwärts, darunter Rücklauf
Grundstimmung: neutral
Nachdem sich unser Dax am Freitag ordentlich an der 24900 die Zähne ausbissen hatte, sollte er sie zum Montag nun mal versuchen können zu überspringen. Stellt er das clever an, und kämpft sich aus der 25000 heraus sind 25200, 25285, 25400 und 25500 dann machbar gewesen. Würde er allerdings doch nur wieder unter 24900 zurückfallen, wären auch nur wieder 24700 und 24500 anzuzählen gewesen. So die Zusammenfassung von gestern.
Und unser Dax kam gleich mutig in den Handel rein, verteidigte nach Abstoß an 25200 erstmal sein Gap und damit auch den Lagegewinn über der 25000 und ging dann auf die Anschlussziele bei 25285 und 25400 los die beide noch erreicht wurden. Fehlt dann somit nur noch das Allzeithoch bei 25507 bevor wir neue Rekorde im Dax feiern können. Sollte er zum Dienstag oben durch kommen und einfach weiter durchschieben, sind über 25507 dann 25635 / 25670 und 25800 die nächsten Anlaufziele.
Rutscht der uns aber nun mit wieder einsetzendem amerikanischen Handel unter die 25300 zurück, müsste man um 25200 dann mal schauen ob er sich dort ggf. gefangen und auch schon wieder aufgedreht bekommt, sonst würde sich nämlich verdichten, dass sie ihn nochmal unter die 25030 / 25000 zurück drängen wollen. Da wäre nämlich zum einen der Pullback auf die Hochs von Freitag denkbar im Schnitt um 24940 sowie dann die Gaps bei 24889 und 24805. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Am Freitag hat sich unser Dax ordentlich durchgebissen und schon die 25400 erreichen können. Damit steht nur noch die 25507 einem neuen Rekord-Hoch im Weg und könnte schon zum Dienstag erreicht werden. Sollte er die 25507 dabei sogar klar und deutlich überlaufen, wären im weiteren Anschluss 25635 / 25670 und 25800 als Folgeziele erreichbar. Bekommt unser Dax aber Lampenfieber beim Gedanken das tolle Feiertagsergebnis den Amerikanern vorzustellen, würde ein Rückfall unter 25300 dann schon mal erste Absichten zurück erkennen lassen. 25200 wäre dann zwar guter Support um nochmal nach oben zu verteidigen, aber alles was tiefer geht, würde dann zu sehr einen Touch zur 25000 bekommen und den interessanten Stationen darunter bei 24940, 24890 und 24805.
S&P 500 (SPX) ECHTZEIT | 25.05.2026 11:40 MESZ 🔥 S&P 500 (SPX) ECHTZEIT | 25.05.2026 12:00 MESZ 🔥
📊 PREIS: 7,542
🎯 BIAS: 🟢 BULLISH (70%)
📈 INDIKATOREN:
▪️ RSI(14): 63 (Bullish)
▪️ EMA(20): ~7,520 (Bullish)
▪️ EMA(50): ~7,500 (Bullish)
▪️ ADX(14): ~26 (Trendend)
▪️ SuperTrend: 🟢 LONG
🔑 LEVELS:
▪️ Support: 7,520 | 7,500
▪️ Resistance: 7,550 | 7,560
▪️ Liquidity: 7,600
✅ TREIBER:
✔️ Market Breadth >60%
✔️ DXY↓ (99.32)
✔️ VIX↓ (16.70)
✔️ Yields↓ (10Y: 4.56%)
⚠️ RISIKEN:
❌ H&S-Pattern (7,520–7,560) → Target: 7,480
❌ Break <7,500 → Fake Breakout
❌ FOMC-Protokolle (20:00 MESZ) → Volatilität
🎯 TRADE:
🟢 LONG: 7,530 | SL 7,520 | TP1 7,550 | TP2 7,560 | Score 8.8/10
🔄 INVALIDIERT BEI:
🚨 Market Breadth <40%
🚨 VIX >20
NASDAQ (NQ) ECHTZEIT | 25.05.2026 11:40 MESZ🔥 NASDAQ (NQ) ECHTZEIT | 25.05.2026 12:00 MESZ 🔥
📊 PREIS: 29,907
🎯 BIAS: 🟢 BULLISH (75%)
📈 INDIKATOREN:
▪️ RSI(14): 65 (Bullish)
▪️ EMA(20): ~29,800 (Bullish)
▪️ EMA(50): ~29,700 (Bullish)
▪️ ADX(14): ~28 (Trendend)
▪️ SuperTrend: 🟢 LONG
🔑 LEVELS:
▪️ Support: 29,800 | 29,700
▪️ Resistance: 29,950 | 30,000
▪️ Liquidity: 30,200
✅ TREIBER:
✔️ Mega Caps↑ (NVDA, MSFT, AAPL)
✔️ DXY↓ (99.32)
✔️ VIX↓ (16.70)
✔️ Market Breadth: >60%
⚠️ RISIKEN:
❌ Fake Breakout >30,000 → SL bei 29,850
❌ Market Breadth <60% → Schwache Rally
❌ FOMC-Protokolle (20:00 MESZ) → Korrektur
🎯 TRADE:
🟢 LONG: 29,880 | SL 29,850 | TP1 29,950 | TP2 30,000 | Score 9.5/10
🔄 INVALIDIERT BEI:
🚨 VIX >22
🚨 Schlusskurs <29,850
DAX Tagesausblick 25. Mai – GAP UP All-Time-Highs in ReichweiteDer Wochenstart beginnt insgesamt deutlich stärker als viele Marktteilnehmer noch vor wenigen Tagen erwartet hätten. Die Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten sorgt aktuell für ein klares Risk-On-Umfeld an den Märkten. Vor allem die laufenden Gespräche rund um Iran, die Straße von Hormus und mögliche diplomatische Fortschritte zwischen den USA und Iran treiben heute Morgen Futures, Risk Assets und Tech-Werte deutlich nach oben, während Öl massiv unter Druck gerät.
Donald Trump sprach zuletzt davon, dass ein möglicher Iran-Deal bereits „largely negotiated“ sei und die Straße von Hormus wieder geöffnet werden könnte. Gleichzeitig bleiben die Headlines aber extrem widersprüchlich. Während einige Quellen bereits über Fortschritte und mögliche Vereinbarungen berichten, betont Iran weiterhin, dass zentrale Punkte – insbesondere rund um angereichertes Uran und Sanktionen – noch nicht final geklärt seien. Genau diese Mischung aus Hoffnung und Unsicherheit sorgt momentan für enorme Bewegungen in Öl, Bonds, Währungen und Risk Assets.
Wer den kompletten fundamentalen und charttechnischen Wochenausblick sehen möchte: Ich habe gestern bereits ein ausführliches YouTube-Video hochgeladen, in dem ich alle Märkte detailliert analysiere. Den Link zum Kanal findet ihr auf meinem Profil bzw. direkt auf meinem TradingView-Account.
Fundamentale & geopolitische Lage
Heute dürfte insgesamt ein etwas ruhigerer Handelstag werden. Sowohl in den USA (Memorial Day) als auch im Vereinigten Königreich ist Feiertag. Zusätzlich bleiben Teile Asiens ebenfalls geschlossen. Das bedeutet: geringeres Volumen, weniger institutionelle Liquidität und potenziell eher Rangebildung statt extremer Trendtage.
Nichtsdestotrotz bleiben die Headlines aus dem Nahen Osten heute extrem wichtig. Gerade weil die Märkte aktuell sehr stark auf die Hoffnung einer Deeskalation reagieren, könnten neue Meldungen zu Iran, Hormus oder weiteren Statements aus Washington sofort wieder größere Bewegungen auslösen.
Besonders entscheidend bleibt weiterhin die Straße von Hormus. Normalerweise passieren dort rund 120 bis 140 Schiffe pro Tag. In der Hochphase der Krise waren es zeitweise nur noch fünf bis zehn Schiffe täglich. Mittlerweile gibt es erste Aussagen, dass innerhalb der kommenden 30 Tage eine schrittweise Normalisierung möglich wäre. Genau das erklärt auch die massive Schwäche im Ölpreis heute Morgen.
Marktkorrelationen & technischer Überblick
US Oil (WTI)
Im Öl sehen wir heute genau das Szenario, auf das ich bereits im gestrigen Wochenausblick hingewiesen hatte. Der Markt eröffnet mit einem massiven Gapdown und notiert aktuell rund 6 % schwächer bei etwa 91,23 Dollar.
Jetzt wird entscheidend sein, ob wir – ähnlich wie am 6./7. Mai oder rund um den 20. April – erneut starkes Kaufvolumen im Bereich der 90-Dollar-Zone sehen oder ob sich die Deeskalation im Nahen Osten tatsächlich weiter durchsetzt und Öl sich nachhaltig unter 90 Dollar etablieren kann.
Das wäre fundamental extrem relevant, weil niedrigere Energiepreise automatisch Druck von der Inflation nehmen würden. Genau deshalb sehen wir heute bereits starke Reaktionen bei Tech, Futures und generell den Risk Assets.
DXY – Dollar Index
Auch der Dollar reagiert auf die sinkende geopolitische Unsicherheit. Der DXY hat heute Morgen die Unterseite der Weekly Range angetestet und notiert aktuell bei etwa 99,028 Punkten.
Der klassische Safe-Haven-Demand im Dollar nimmt damit kurzfristig etwas ab. Jetzt bleibt abzuwarten, ob das Weekly Low bei 98,93 nachhaltig unterschritten wird und wir die Range weiter nach unten verlassen oder ob der Dollar im Tagesverlauf wieder Stärke aufbauen kann Richtung 99,5.
Bitcoin
Bitcoin reagiert bislang ebenfalls sehr konstruktiv auf das aktuelle Risk-On-Umfeld. Wie bereits im Wochenrückblick angesprochen, kam im Bereich der 74.500 wieder starkes Kaufvolumen in den Markt.
Mittlerweile wurde erneut die Zone um 77.500 angelaufen. Für weiteres bullisches Momentum wäre jetzt wichtig, dass wir uns per Schlusskurs nachhaltig darüber etablieren können. Gelingt das, rückt aus charttechnischer Sicht die Zone um 80.500 deutlich stärker in den Fokus.
Nasdaq / US30 / Risk Assets
Der Nasdaq handelt vorbörslich bereits auf neuen All-Time-Highs und notiert aktuell knapp unter der psychologisch extrem wichtigen 30.000-Punkte-Marke bei rund 29.890 Punkten.
Damit wurde das Szenario eines direkten Pushs Richtung 30.000 schneller erreicht als erwartet. Sollte diese Marke direkt zu Wochenbeginn überwunden werden, könnte das Momentum kurzfristig noch einmal deutlich beschleunigen.
Auch der US30 zeigt ein extrem starkes Bild. Der Markt eröffnet mit einem deutlichen Gap-Up und notiert bereits nahe der entscheidenden 51.000er-Zone. Insgesamt zeigt sich aktuell sehr klar: fallende Ölpreise, sinkende Inflationserwartungen und die Hoffnung auf geopolitische Entspannung treiben die Risk Assets massiv an.
Charttechnischer Überblick DAX
Der DAX startet ebenfalls extrem stark in die neue Woche. Bereits vor dem London Open notiert der Markt rund 1,5 % im Plus und konnte damit direkt das wichtige Strukturhoch aus KW19 bei etwa 25.164 Punkten herausnehmen.
Besonders wichtig: Der Markt eröffnete direkt oberhalb der psychologisch extrem relevanten 25.000er-Marke und konnte damit das große Widerstandscluster sofort überwinden. Genau in diesem Bereich kam es am 6. Mai noch zu einer massiven bearishen Reaktion von rund 6 % Abverkauf.
Aktuell sehe ich für heute zwei realistische Szenarien:
Durch die Feiertage und das geringere Volumen rechne ich eher mit einer gewissen Rangebildung im Bereich um 25.000 Punkte. Bedeutet: Der Markt könnte heute zunächst das neue Niveau stabilisieren, kleinere Gewinnmitnahmen verarbeiten und sich im Bereich zwischen 25.000 und 25.200 einpendeln.
Bullisch wird es für mich erneut, sobald das heutige Hoch bei etwa 25.240 nachhaltig überschritten wird. Dann sehe ich weiteres Momentum Richtung 25.400 Punkte und damit rücken die All-Time-Highs endgültig in greifbare Nähe.
Aktuell fehlen nur noch rund 1,6 % bis zu neuen Rekordständen im DAX. Das zeigt, wie stark die aktuelle Marktstruktur momentan ist, trotz wahrscheinlicher Zinserhöhung der EZB.
Solange fundamental keine neue Eskalation im Nahen Osten entsteht, bleibt das übergeordnete Bild für mich weiterhin bullish. Trotzdem glaube ich aufgrund des Feiertags heute eher an eine Stabilisierung und kleinere Rangebewegungen, bevor dann ab morgen wieder mehr Volumen in den Markt kommt.
Ich wünsche euch allen einen schönen Feiertag und einen erfolgreichen Start in die neue Handelswoche 📈
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Wie seht ihr den DAX heute? Kommt direkt der Angriff auf neue All-Time-Highs oder sehen wir erstmal eine Konsolidierung über der 25.000er-Zone bevor es weiter geht?
NAS100 hält die Kurve – Käufer haben den VorteilNAS100 zeigt eine ziemlich saubere Erholungsstruktur, nachdem ein runder Boden um den Bereich von 28.600 herum gebildet wurde.
Bemerkenswert ist, dass der Preis im niedrigen Bereich nicht mehr schwach reagiert. Nachdem der Markt den Tiefststand gehalten hatte, stieg er allmählich wieder an und handelt derzeit in der Nähe der Spanne von 29.450–29.500, also nahe dem kurzfristigen Ausbruchsbereich.
Der nächste zu beobachtende Bereich ist 29.700. Dies ist der nächstgelegene Gewinnmitnahmebereich auf dem Chart und hier kann auch kurzfristiger Verkaufsdruck auftreten, wenn die Dynamik nachlässt.
Wenn sich der NAS100 über der Zone von 29.050–29.100 hält, bleibt die bullische Struktur solide.
Wenn es zu einem Rückzug kommt, aber die Unterstützung nicht durchbrochen wird, handelt es sich möglicherweise nur um einen Momentumgewinn.
Wenn der Preis deutlich über 29.500 liegt, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich der Markt weiter bis 29.700 bewegt.
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Montag, den 25.05.2026Schönen Pfingstmontag wünsche ich.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: über 24900 aufwärts, unter 24700 abwärts
Grundstimmung: neutral
Unser Dax hatte schon am Donnerstag mehrfach versucht über der 24900 rauszukommen wurde aber doch immer wieder abgewiesen um die SKS-Option noch am Leben zu halten. Nur schaffte er den Sprung unter die 24500 nicht, zum Freitag sollte er daran weiter arbeiten. Ein Tagesschluss unter 24700 sollte dabei zulässig sein, um für Montag nochmal ein Fenster zu öffnen um über 24500, 24430, 24240 hin zur 24050 zu kommen. Würde er sich aber oben rausdrücken und das verteidigt und gehalten bekommen, sollte man besser schon mal 25030, 25202 und 25285 einplanen, mit Mühe sogar auch 25400 und 25507. So die Zusammenfassung der letzten Analyse.
Und wieder schaffte es unser nicht nachhaltig über die 24900 raus und rannte immer und immer wieder mit dem Kopf gegen die Wand. Unten jedoch packte er zum Freitag schon nicht mal mehr die 24700 zu brechen und baut damit nun weiter Druck gegen die obere Kante auf. Ein Überspringen der 24900 wäre dabei nun natürlich ein bewährtes Mittel um weiter zu kommen, am besten gleich deutlich über 25000 hinweg. Nur vielleicht nicht gleich voll Übertreiben, denn zum Montag fehlen Pfingsten wegen sicherlich nicht nur ein paar Akteure in Deutschland trotz dass die Börsen offen haben, sondern gleich auch die komplette USA die ebenso im Feiertag sind. Heißt es fehlt ihm dann Volumen mit dem er zuletzt hoch gepeitscht wurde.
Springt er uns zum Montag also zu weit oben raus, wäre auch möglich, dass wir dann einfach den ganzen Tag ruhig zum Vortagschluss zurück kleckern. Stellt er es aber clever an und aktiviert sich aus der 25000 heraus sind 25202, 25285, 25400 und auch 25500 brauchbare Ziele. Ein erneute Rückfall unter 24900 würde hingen auch nur wieder 24700 und 24500 ins Spiel bringen. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Nachdem sich unser Dax am Freitag ordentlich an der 24900 die Zähne ausbiss, könnte er sie zum Montag nun mal versuchen zu überspringen. Stellt er das clever an, und kämpft sich aus der 25000 heraus sind 25200, 25285, 25400 und 25500 dann machbar. Fällt er allerdings doch nur wieder unter 24900 zurück, wären auch nur wieder 24700 und 24500 anzuzählen.
Nasdaq: Euphorie bleibt starkDer letzte kleine Rücksetzer scheint vorbei zu sein, die Nasdaq steigt wieder auf 29481 Punkte und arbeitet am nächsten Allzeithoch.
Die Intermarketindikatoren bleiben historisch außergewöhnlich stark überhitzt.
Der Mai ist saisonal noch positiv, neigt sich jedoch dem Ende entgegen.
Die Big Tech Konzerne liefern weiterhin gut Quartalszahlen und befeuern die Technologie-Nasdaq, ganz besonders die Hardwarehersteller wie Nvidia und Micron. Die Euphorie ist und bleibt stark.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!
Ihr Team der TradingBrothers
Wall Street Wochenausblick KW22 2026 + Die Top-Themen aus NYC📊 Wall Street Wochenausblick KW22 2026
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🏛️ Ein neuer FED-Chef tritt ins Amt:
Dies geschieht nur alle 4-8 Jahren. Trader und Investoren sollten sich also damit auseinandersetzen, welche Ansichten der neue FED-Chef mitbringt.
⚖️ Die Anspannung vor dem FED-Zinsentscheid am 17.06.2026 ist hoch:
Dovishe und hawkishe Argumente halten sich aktuell die Wage. Politik und Wirtschaftsrealität klaffen weit auseinander.
💵 Eine neutrale Markthaltung zum FED-Zinssatz öffnet die Türe für Überraschungen:
Aktuell preisen die Swap-Märkte keine Zinsänderung ein.
📊 Historisch sahen wir Aktienmarkt-Korrekturen nach einem FED-Chef-Wechsel:
Der S&P500 korrigierte nach jedem Wechsel der FED-Führung, auch wenn das Ausmaß variierte.
⚠️ Die letzte 6-Wochen-Rallye des S&P500s ist historisch beeindruckend
Die Schlüsselfrage ist jedoch, wie es historisch nach solch einem rasanten Anstieg weiter ging...
⬆️ Beeindruckend: Die Performance des Index nach den Top20 6-Wochen-Rallyes:
In allen Fällen standen wir nach den Top20 Rallyes höher. Hier für Euch eine detailierte Analyse, speichert Euch diese ab!
🚀 Und diese Performance ist getrieben von den höchsten Nettogewinnmargin jemals:
S&P500 Unternehmen waren nie profitabler als Heute
🎢 Die Zukunft der Aktienmärkte hängt jedoch an...
Tech- & Halbleiter-Aktien - diese haben stark outperformt, spiegeln jedoch auch die Zukunftserwartung einer KI-dominierten Welt wider.
⚡ Top10 S&P500 Aktien hatten historisch noch nie so ein hohes Gewicht:
Und diese Top10 ist fast ausschließlich von Tech dominiert.
📅 Im Forexbereich steht der Euro bald im Fokus
Denn die Märkte preisen aktuell eine Zinsanhebung für das Juni-Meeting ein. Der EUR hat sich in letzter Zeit jedoch kaum bewegt.
💻 Die Events der nächsten Woche: KW22 2026
🔥 Erklärung zu all diesen Themen in Eurem wöchentlich 20-Minuten Wall Street Wochenausblick.
Allen Tradern & Investoren einen erfolgreichen Start in die neue Tradingwoche!
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– Euer Meikel
Wochenausblick KW22 – Fundamental, Makro & technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die kommende Woche KW22
Kurzes Update vorab:
Ich habe heute zusätzlich ein neues ausführliches Analysevideo auf meinem YouTube-Kanal hochgeladen. Dort gehe ich künftig noch detaillierter auf Marktanalysen, Wochenausblicke sowie verschiedene Märkte und charttechnische Setups ein.
Wer die Analysen lieber visuell verfolgt, kann dort gerne vorbeischauen. Gerade in den aktuellen Marktphasen mit extrem schnellen Bewegungen, geopolitischen Schlagzeilen und hoher Intraday-Volatilität macht es aus meiner Sicht Sinn, die Märkte auch visuell regelmäßig einzuordnen.
Über Support und Feedback freue ich mich natürlich sehr.
Den Link zum Kanal findet ihr auf meinem Profil.
Fundamentale und geopolitische Lage
Die neue Handelswoche startet fundamental mit einem insgesamt deutlich verbesserten Risk-On Umfeld. Besonders über das Wochenende zeigte sich bereits sehr klar, dass die Märkte aktuell verstärkt auf eine Deeskalation im Nahen Osten setzen.
Trotzdem bleibt die Gesamtlage weiterhin extrem fragil und headlineabhängig. Genau das sehen wir aktuell sehr stark an den teilweise widersprüchlichen Aussagen aus den USA. Besonders Donald Trump sorgte zuletzt erneut für Unsicherheit mit seinen Aussagen rund um einen möglichen „50/50“-Ausgang zwischen militärischer Eskalation und diplomatischer Einigung mit Iran.
Und genau diese Unsicherheit begleitet die Märkte inzwischen bereits seit rund drei Monaten. Ursprünglich war von wenigen Wochen die Rede, inzwischen entwickelt sich die gesamte Situation jedoch immer stärker zu einem strukturellen Belastungsfaktor für Inflation, Energiepreise und die globale Wirtschaft.
Nichtsdestotrotz preisen die Märkte aktuell klar ein, dass kurzfristig eher eine Entspannung als eine weitere Eskalation wahrscheinlich ist. Das sehen wir momentan insbesondere an:
• stark fallenden Ölpreisen
• sinkender Volatilität
• neuen Hochs bei Risk Assets
• deutlich verbesserter Marktstimmung
• sowie weiter steigenden US-Indizes.
Besonders relevant bleibt dabei weiterhin die Straße von Hormus.
Um sich die Bedeutung nochmal klar vor Augen zu führen: Normalerweise passieren täglich rund 120 bis 140 Schiffe diese Passage. Während der aktuellen Krise lag die Zahl zeitweise jedoch nur noch bei rund fünf bis zehn Schiffen pro Tag – ein massiver Einbruch des globalen Handelsflusses.
Zusätzlich bleibt extrem wichtig, dass rund ein Viertel des weltweiten maritimen Ölhandels durch die Straße von Hormus transportiert wird. Genau deshalb reagierten die Märkte in den vergangenen Wochen derart sensibel auf jede Schlagzeile rund um Iran, OPEC oder mögliche diplomatische Fortschritte.
Besonders interessant bleibt aktuell auch die Rolle Chinas. China zählt weiterhin zu den größten Abnehmern der durch Hormus transportierten Ölströme und drängt entsprechend stark auf Stabilität und wirtschaftliche Normalisierung. Genau deshalb bleibt die geopolitische Beziehung zwischen USA, Iran, China, OPEC und den globalen Energiemärkten weiterhin einer der wichtigsten Makrofaktoren überhaupt.
Parallel dazu bleibt auch die Inflation ein zentraler Punkt. Die zuletzt veröffentlichten Michigan-Daten zeigten erneut sehr hohe Inflationserwartungen für die kommenden Jahre. Genau deshalb wäre ein nachhaltiger Rückgang des Ölpreises aktuell enorm wichtig für die Märkte.
Sollte Öl tatsächlich weiter deutlich fallen und sich die Lage rund um Hormus normalisieren, könnte dies:
• Energiepreise entlasten
• Inflationsdruck reduzieren
• Zinssenkungshoffnungen stärken
• und insgesamt das aktuelle Risk-On-Umfeld weiter unterstützen.
Überblick Wirtschaftsdaten KW22
Fundamental dürfte die kommende Woche erneut stark datenabhängig verlaufen. Besonders wichtig bleibt dabei, dass wir uns weiterhin in der letzten Handelswoche des Monats befinden.
Genau das sorgt historisch häufig für erhöhte Volatilität. Zum Monatsende sehen wir regelmäßig:
• Rebalancing großer Marktteilnehmer
• Umschichtungen institutioneller Investoren
• ETF-Zuflüsse
• Gewinnmitnahmen
• erhöhte algorithmische Handelsaktivität
• und stärkere Intraday-Bewegungen.
Gerade deshalb bleibt es extrem wichtig, kurzfristige Bewegungen diese Woche nicht überzubewerten.
Zusätzlich startet die Woche vergleichsweise ruhig. Am Montag bleiben unter anderem die USA, Großbritannien, die Schweiz sowie Teile Asiens aufgrund verschiedener Feiertage geschlossen beziehungsweise nur eingeschränkt aktiv.
Dadurch dürfte insbesondere zum Wochenstart mit geringerer Liquidität und teilweise reduzierter Volatilität gerechnet werden. Gleichzeitig können gerade Feiertage und geringe Liquidität jedoch auch zu schnelleren Bewegungen führen, falls größere Orders in den Markt kommen.
Am Dienstag rückt anschließend insbesondere das CB Consumer Confidence in den Fokus. Dieses Verbrauchervertrauen zählt zu den wichtigsten Frühindikatoren für die Stärke der US-Wirtschaft. Gerade die amerikanische Wirtschaft bleibt extrem konsumabhängig. Wenn Konsumenten vorsichtiger werden und weniger Geld ausgeben, wirkt sich das unmittelbar auf Unternehmensumsätze, Wirtschaftswachstum und letztlich auch auf die Börsen aus.
Erwartet wird aktuell ein leichter Rückgang von 92,8 auf 91,9 Punkte. Das wäre zwar weiterhin ein solides Niveau, würde jedoch gleichzeitig signalisieren, dass die Konsumenten vorsichtiger werden.
Am Mittwoch rückt dann insbesondere die EZB-Pressekonferenz in den Fokus. Die Märkte achten hier weiterhin extrem genau auf jede Aussage rund um die zukünftige Geldpolitik.
Besonders spannend bleibt:
• ob sich die EZB weiterhin eher hawkish positioniert
• ob erneut Inflationsrisiken betont werden
• oder ob erste vorsichtige Signale Richtung zukünftiger Zinssenkungen kommen bzw. gegen Zinserhöhungen.
Der mit Abstand wichtigste Tag der Woche dürfte anschließend der Donnerstag werden.
Hier stehen mehrere extrem wichtige US-Wirtschaftsdaten gleichzeitig an:
• Core PCE Price Index
• GDP-Daten
• Durable Goods Orders
• Initial Jobless Claims
• New Home Sales
• sowie die Rohöllagerbestände.
Besonders der Core PCE bleibt einer der wichtigsten Inflationsindikatoren der FED überhaupt. Genau diese Daten könnten deshalb erneut massive Auswirkungen auf Zinserwartungen, Renditen, Dollar und Risk Assets haben.
Sollten die Inflationsdaten erneut höher ausfallen als erwartet, könnte dies kurzfristig Druck auf die Märkte auslösen, da Zinssenkungen dadurch wieder unwahrscheinlicher würden.
Fallen die Daten hingegen schwächer aus, könnte das das aktuelle bullische Sentiment nochmals zusätzlich unterstützen.
Am Freitag stehen anschließend noch Chicago PMI sowie deutsche Inflationsdaten im Fokus. Gerade die deutschen CPI-Daten bleiben für den europäischen Markt und insbesondere den DAX weiterhin sehr relevant.
Wer zusätzlich einen detaillierten Überblick über die aktuelle fundamentale Lage sucht, sollte sich gerne nochmals meinen gestrigen Wochenrückblick KW21 anschauen.
Märkte und Korrelationen im Überblick
Öl / Crude Oil
Bei Öl sehen wir aktuell eine massive Gegenbewegung. Allein seit dem Market Close am Freitag notiert Crude Oil bereits rund 7 % tiefer. Genau daran erkennt man sehr deutlich, wie stark die Märkte aktuell auf Deeskalation im Nahen Osten setzen.
Charttechnisch bleibt besonders wichtig:
Der Wochenschluss lag zuletzt bei rund 96,99 USD.
Sollten wir nun nachhaltig unter die 90-Dollar-Zone fallen, würde sich das Gesamtbild deutlich aufhellen. Die aktuelle Monatskerze wirkt momentan weiterhin bearish – solange wir nicht nachhaltig zurück über die Zone rund um 105,5 USD ansteigen, dort ist der Wendebereich für einen bullischen Monatsclose.
Genau deshalb bleibt Öl aktuell einer der wichtigsten Märkte überhaupt.
Niedrigere Ölpreise würden:
• Energiepreise entlasten
• Inflationsdruck reduzieren
• Zinssenkungshoffnungen stärken
• und gleichzeitig Risk Assets unterstützen.
Ich hatte bereits vergangene Woche mehrfach gesagt, dass ich mir bei einer echten Deeskalation im Nahen Osten durchaus einen schnellen Rücklauf Richtung 80 bis 85 USD vorstellen könnte.
Entscheidend bleibt jetzt:
Können wir uns nachhaltig unterhalb der 90-Dollar-Marke etablieren oder wird Öl erneut aggressiv aufgekauft wie in den vergangenen Monaten?
Bonds & US-Dollar
Auch der Bondmarkt bleibt aktuell extrem spannend.
Während die 3- und 5-jährigen Staatsanleihen zuletzt leichte Stärke zeigten, standen insbesondere die 10- und 30-jährigen Anleihen eher unter Druck.
Genau dieses Zusammenspiel bleibt aktuell enorm wichtig, da Renditen direkten Einfluss auf:
• den Dollar
• die FED-Erwartungen
• die Finanzierungskosten
• und letztlich auch auf die Bewertungen der Aktienmärkte haben.
Der DXY-Dollar-Index notiert aktuell mehr oder weniger auf Vorwochenniveau und zeigt damit weiterhin Unsicherheit.
Charttechnisch sehen wir aktuell eine Doji-Weekly-Candle – also ein Zeichen dafür, dass der Markt momentan noch keine klare Richtung gefunden hat.
Entscheidend bleibt nun:
Kann sich der Dollar nachhaltig über der Zone rund um 99,56 Punkten etablieren?
Sollte dies gelingen, könnte anschließend erneut die psychologisch wichtige 100er-Zone in den Fokus rücken.
Fällt der Dollar hingegen wieder unter die aktuellen Weekly-Lows zurück, sehe ich eher erneut die Zone rund um 98,5 Punkte als wahrscheinlich.
VIX
Der VIX zeigte sich zuletzt deutlich entspannter und signalisiert aktuell weiterhin ein vergleichsweise stabiles Marktumfeld.
Mit einem Rückgang von knapp 10 % notiert der Volatilitätsindex aktuell bei rund 16,71 Punkten.
Das bestätigt momentan klar das aktuelle Risk-On-Sentiment der Märkte. Solange der VIX auf diesem Niveau bleibt, spricht kurzfristig weiterhin wenig für eine größere Panikbewegung an den Aktienmärkten.
Risk Assets – Bitcoin, Nasdaq, SPX & US30
Besonders interessant bleibt aktuell die Entwicklung der Risk Assets. Die Kombination aus:
• fallenden Ölpreisen
• sinkender Volatilität
• Entspannung im Nahen Osten
• starken Nvidia-Zahlen
• und weiter bullishen Tech-Märkten
unterstützt momentan klar das bullische Gesamtbild.
Natürlich bleibt trotzdem wichtig zu erwähnen, dass inzwischen bereits sehr viel Positives eingepreist sein dürfte. Genau deshalb bleibt die Gefahr eines klassischen „Buy the Rumor, Sell the News“-Moves weiterhin vorhanden.
Nvidia
Die Nvidia-Zahlen bleiben weiterhin ein massiver Treiber für den gesamten Tech-Sektor.
Die Guidance sowie die Earnings waren erneut extrem stark und bestätigen weiterhin die enorme Dynamik rund um KI, Rechenzentren und Infrastruktur.
Nichtsdestotrotz halte ich kurzfristig eine Korrektur Richtung 212 bis 208 USD weiterhin für absolut realistisch. Dort liegen wichtige charttechnische Zonen sowie potenzielle Bereiche für Gewinnmitnahmen – insbesondere gegen Monatsende.
Mittelfristig bleibe ich jedoch weiterhin bullish, solange sich fundamental nichts verändert.
Bitcoin
Bei Bitcoin zeigt sich aktuell sehr schön, wie stark das Marktumfeld zuletzt wieder Richtung Risk-On gedreht hat.
Die Jahrestiefs aus 2025 rund um 74.500 USD wurden zuletzt erneut getestet – dort reagierte der Markt jedoch stark bullish.
Der gestrige Schlusskurs war aus charttechnischer Sicht sehr wichtig.
Entscheidend bleibt nun:
Kann sich Bitcoin nachhaltig über der Zone rund um 77.500 stabilisieren und anschließend die 78.300 USD überwinden?
Sollte das gelingen, rücken aus meiner Sicht erneut:
• 80.600 USD
• sowie 82.500 USD
deutlich stärker in den Fokus.
SPX / S&P500
Auch der SPX bleibt insgesamt weiterhin extrem stark.
Die vergangene Woche schloss mit einem Plus von rund 0,9 %, obwohl wir am Freitag bereits erste kleinere Gewinnmitnahmen gesehen haben.
Nichtsdestotrotz notiert der Markt weiterhin extrem nah an den All-Time-Highs.
Für mich bleibt entscheidend:
Kann sich der Markt nachhaltig über der 7.500er-Zone etablieren?
Gelingt das, halte ich weitere neue All-Time-Highs weiterhin für absolut realistisch.
Bearish würde sich das Bild aus meiner Sicht erst unterhalb der Zone rund um 7.330 Punkte deutlich eintrüben.
Nasdaq
Der Nasdaq bleibt momentan einer der stärksten Märkte überhaupt.
Aktuell notieren wir bereits wieder nahe neuer All-Time-Highs bei rund 29.800 Punkten. Besonders Nvidia sowie die allgemeine KI-Euphorie bleiben weiterhin massive Treiber.
Die psychologisch extrem wichtige 30.000er-Zone dürfte kurzfristig jedoch eine entscheidende Rolle spielen. Dort könnte es:
• zu algorithmischen Reaktionen
• Gewinnmitnahmen
• oder kurzfristiger Volatilität kommen.
Nichtsdestotrotz bleibe ich insgesamt weiterhin bullish.
Ein klar bearishes Szenario würde sich für mich erst unterhalb der 28.500 Punkte ergeben.
US30 / Dow Jones
Der US30 bleibt besonders spannend, da wir hier zuletzt erstmals seit Februar wieder neue All-Time-Highs gesehen haben.
Das zeigt sehr deutlich, wie stark die Märkte aktuell auf eine Entspannung im Nahen Osten setzen.
Die vergangene Woche schloss mit einem Plus von rund 2,3 % – ein extrem starker Wochenabschluss.
Besonders wichtig:
Der Markt konnte sich oberhalb der psychologisch wichtigen 50.500er-Zone halten.
Die Monatskerzen bei SPX, Nasdaq und US30 wirken aktuell insgesamt weiterhin sehr bullish.
Mein wahrscheinlichstes Szenario bleibt:
• zunächst weiteres bullisches Momentum Richtung Monatsende
• anschließend erste stärkere Gewinnmitnahmen
• insbesondere rund um die wichtigen US-Daten am Donnerstag.
Charttechnischer Wochenausblick DAX
Auch der DAX zeigte vergangene Woche enorme Stärke.
Mit knapp 4 % Wochenplus gehörte der deutsche Markt erneut zu den stärksten Märkten überhaupt.
Besonders wichtig:
Der Markt konnte sich oberhalb der extrem relevanten 24.500er-Zone etablieren und schloss die Woche bei rund 24.768 Punkten.
Der aktuelle Wochenendkurs notiert sogar bereits deutlich höher bei rund 25.086 Punkten, also erneut klar bullisch.
Damit bleibt das Gesamtbild aus charttechnischer Sicht momentan weiterhin sehr konstruktiv.
Besonders wichtig wird jetzt der Monatsschluss.
Für mich bleibt entscheidend, dass der DAX den Monat nachhaltig oberhalb der 24.800er-Zone beendet. Diese Zone bleibt extrem relevant, da dort:
• wichtige Wochenhochs
• frühere Strukturzonen
• sowie ehemalige Jahreshochs
zusammenlaufen.
Sollte das gelingen, halte ich in den kommenden Wochen sogar neue All-Time-Highs weiterhin für absolut realistisch.
Kurzfristig bleibt jetzt entscheidend:
Kann der Markt das Wochenhoch von KW21 beziehungsweise die Zone rund um 24.960 nachhaltig überwinden?
Gelingt das, sehe ich zunächst:
• die psychologische 25.000er-Zone
• anschließend 25.160
• und später sogar 25.400 bis 25.500 Punkte
als realistische Ziele.
Gerade die Zone um 25.160 bleibt extrem spannend. Dort wurde zuletzt das große Gap aus dem Februar geschlossen und der Markt reagierte damals mit einem starken Abverkauf von rund 6 %.
Genau deshalb bleibt dort erneut mit erhöhter Volatilität zu rechnen.
Nichtsdestotrotz bleibe ich aktuell weiterhin klar bullish, solange sich fundamental nichts verändert.
Das wahrscheinlichste Szenario bleibt für mich:
• starke erste Wochenhälfte
• weiterhin Risk-On-Umfeld
• Unterstützung durch fallende Ölpreise
• bullische US-Märkte
• und anschließend erste Gewinnmitnahmen gegen Ende der Woche beziehungsweise zum Monatsende.
Besonders aufgrund:
• der wichtigen US-Wirtschaftsdaten am Donnerstag
• möglicher Rebalancing-Effekte
• sowie Gewinnmitnahmen zum Monatsende
könnte die zweite Wochenhälfte deutlich volatiler werden.
Short-orientiert würde ich kurzfristig erst werden, wenn wir das Freitagstief signifikant unterschreiten und die 24.500er-Zone erneut verlieren.
Solange das nicht passiert, bleibt das Momentum aus meiner Sicht klar auf der Oberseite.
Die detaillierten Tradeideen dazu findet ihr im YT- Video!
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Wie seht ihr den DAX diese Woche?
Bleibt das starke Risk-On-Umfeld bestehen oder sehen wir zum Monatsende größere Gewinnmitnahmen?
S&P 500: Bullish Bias, H&S‑Watch & Levels🔥 S&P 500 (SPX) ECHTZEIT | 24.05.2026 11:00 MESZ 🔥
📊 PREIS: 7,473.48 (+0.59%)
🎯 BIAS: 🟢 BULLISH (70%)
📈 INDIKATOREN:
▪️ RSI(14): 62.69–68.16 (Bullish)
▪️ EMA(20): 7,425 (Bullish)
▪️ ADX(14): ~25 (Trendend)
▪️ SuperTrend: 🟢 LONG
🔑 LEVELS:
▪️ Support: 7,440 | 7,400
▪️ Resistance: 7,500 | 7,517 (ATH)
▪️ Liquidity: 7,550
✅ TREIBER:
✔️ Market Breadth >60%
✔️ DXY↓ (99.32)
✔️ VIX↓ (16.70)
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▪️ RSI(14): 65.13 (Bullish)
▪️ EMA(20): 29,450 (Bullish)
▪️ ADX(14): ~28 (Trendend)
▪️ SuperTrend: 🟢 LONG
🔑 LEVELS:
▪️ Support: 29,450 | 28,812
▪️ Resistance: 29,640 | 29,750
▪️ Liquidity: 29,800
✅ TREIBER:
✔️ Mega Caps↑ (NVDA, MSFT)
✔️ DXY↓ (99.32)
✔️ VIX↓ (16.70)
⚠️ RISIKEN:
❌ Fake Breakout >29,640
❌ Market Breadth <60%
❌ FOMC-Protokolle (20:00 MESZ)
🎯 TRADE:
🟢 LONG: 29,520 | SL 29,450 | TP1 29,600 | TP2 29,750 | Score 9.0/10
🔄 INVALIDIERT BEI:
🚨 VIX >22
🚨 Schlusskurs <29,450
DAX Wochenrückblick KW21 – Die wichtigsten Erkenntnisse!Fundamentale geopolitische Lage
Die geopolitische Lage blieb auch in KW21 der zentrale Markttreiber. Im Fokus standen weiterhin die Verhandlungen zwischen den USA und Iran. Über die gesamte Woche hinweg kamen widersprüchliche Meldungen aus Teheran, Washington, Katar und Pakistan. Einerseits berichteten mehrere Quellen von „Fortschritten“ und einer grundsätzlichen Annäherung bei den Gesprächen rund um das iranische Atomprogramm. Pakistanische und katarische Vermittler reisten erneut nach Teheran, während gleichzeitig Meldungen aufkamen, dass ein „breites Verständnis“ über die groben Linien eines möglichen Deals erreicht worden sei.
Andererseits betonte der iranische Außenministeriumssprecher mehrfach, dass weiterhin große Differenzen zwischen Iran und den USA bestehen würden. Besonders das Thema Urananreicherung sowie die schrittweise Aufhebung von Sanktionen bleiben die größten Streitpunkte. Auch wurde mehrfach klargestellt, dass noch keine finale Einigung in Sicht sei. Trotzdem reagierten die Märkte insgesamt positiv auf die zunehmenden diplomatischen Bemühungen und die geringere Wahrscheinlichkeit einer direkten Eskalation im Nahen Osten.
Auch innerhalb der OPEC und der Golfstaaten zeigte sich eine interessante Entwicklung. Die UAE schlossen sich Saudi-Arabien und Katar an und drängten die USA öffentlich dazu, den Krieg mit Iran nicht erneut eskalieren zu lassen. Gleichzeitig blieb die Straße von Hormuz weiterhin offen und passierbar, was ein entscheidender Faktor für die Stabilisierung der Ölpreise war. Dennoch blieb die Lage fragil, da Brent Crude Oil weiterhin deutlich über der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke notierte.
Zusätzlich verschärften sich die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China weiter. Meldungen über den Ausbau chinesischer und russischer Geheimdienstaktivitäten in Kuba sowie neue Diskussionen über mögliche Halbleiterzölle und Investitionsschutzmaßnahmen im Technologiesektor zeigten erneut die zunehmende globale Fragmentierung. Taiwan und asiatische Tech-Werte profitierten trotzdem massiv vom anhaltenden KI-Boom.
Auch in Europa blieb die geopolitische Lage angespannt. Trump kündigte zusätzliche NATO-Truppenbewegungen Richtung Osteuropa an, während gleichzeitig politische Spannungen in der Türkei sowie Proteste in mehreren europäischen Ländern zunahmen. Insgesamt zeigt sich weiterhin eine Weltordnung im Wandel mit zunehmender geopolitischer Fragmentierung, höheren Sicherheitsausgaben und strukturell inflationären Entwicklungen.
Fundamentaldaten der Woche – Überblick
Die Wirtschaftsdaten der KW21 zeichneten insgesamt ein gemischtes, aber weiterhin robustes Bild der Weltwirtschaft. Besonders in den USA zeigte sich erneut, dass die Wirtschaft trotz hoher Zinsen weiterhin erstaunlich widerstandsfähig bleibt.
Die US-Arbeitsmarktdaten, darunter Initial Jobless Claims, deuteten weiterhin auf einen stabilen Arbeitsmarkt hin. Auch mehrere Einkaufsmanagerindizes wie die Global Manufacturing PMIs und regionale Daten wie der Philadelphia Fed Manufacturing Index signalisierten, dass die Wirtschaft zwar langsamer wächst, aber weiterhin expandiert.
Die FOMC Meeting Minutes sowie zahlreiche Fed-Statements standen diese Woche ebenfalls stark im Fokus. Besonders auffällig war der zunehmend hawkishe Ton mehrerer Fed-Mitglieder. Fed-Mitglied Waller betonte mehrfach, dass die Inflation weiterhin ein Risiko darstelle und Zinssenkungen kurzfristig unwahrscheinlich seien. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass steigende Inflationserwartungen problematisch wären und im Zweifel sogar weitere Zinserhöhungen notwendig machen könnten.
Besonders spannend war zudem die offizielle Ernennung von Kevin Warsh zum neuen Fed Chair. Seine Aussagen sorgten für große Aufmerksamkeit an den Märkten. Warsh sprach von einer „reformorientierten Federal Reserve“, betonte langfristiges Wachstumspotenzial und stellte gleichzeitig klar, dass Inflation bekämpft werden müsse, ohne das Wirtschaftswachstum abzuwürgen. Gleichzeitig kritisierte er indirekt die bisherige Kommunikation und Guidance der Fed. Die Märkte interpretierten dies teilweise als Zeichen einer zukünftig wachstumsfreundlicheren Geldpolitik.
Inflationsseitig blieben die Daten widersprüchlich. Während einige Konjunkturdaten eher auf eine Abschwächung der Inflation hindeuteten, zeigten besonders die University of Michigan Inflation Expectations einen deutlichen Anstieg. Die 1-Jahres-Inflationserwartungen stiegen auf 4,8%, die 5-Jahres-Erwartungen sogar auf 3,9%. Genau diese Daten sorgten dafür, dass die Märkte zeitweise wieder Zinserhöhungen bis Ende 2026 einpreisten.
Auch die Rohstoffseite blieb relevant. Die Ölpreise gaben zwar im Wochenverlauf deutlich nach, notierten aber weiterhin auf historisch erhöhtem Niveau. Gleichzeitig blieben die Auswirkungen des Nahostkonflikts auf Energiepreise und Inflation ein zentrales Thema.
In Europa fielen die Daten ebenfalls überwiegend robust aus. Der deutsche IFO-Geschäftsklimaindex überraschte positiv, ebenso wie mehrere französische Konjunkturdaten. Die EZB-Mitglieder signalisierten gleichzeitig zunehmend Sorge über mögliche Zweitrundeneffekte durch steigende Energiepreise. Mehrere EZB-Mitglieder sprachen offen über mögliche Zinserhöhungen bereits im Juni.
Gesamtbild Wirtschaft und Inflation
Insgesamt zeigt sich aktuell weiterhin ein ungewöhnliches Marktumfeld. Die Wirtschaft bleibt robust, die Arbeitsmärkte stabil und die KI-getriebene Wachstumsstory unterstützt weiterhin Risk Assets wie Aktien und Tech-Werte. Gleichzeitig bleibt die Inflation hartnäckiger als ursprünglich erwartet.
Die Märkte befinden sich aktuell in einer Art „Risk-on trotz Inflation“-Umfeld. Anleger setzen weiterhin auf Wachstum, KI, starke Unternehmensgewinne und eine weiche Landung der Wirtschaft. Gleichzeitig sorgen steigende Inflationserwartungen, geopolitische Risiken und hohe Rohstoffpreise dafür, dass die Zentralbanken zunehmend vorsichtiger werden.
Besonders entscheidend bleibt aktuell die Entwicklung der langfristigen Inflationserwartungen sowie die Reaktion der Bondmärkte. Sollte sich die Inflation erneut beschleunigen oder die Renditen weiter stark ansteigen, könnte dies mittelfristig Druck auf hoch bewertete Risk Assets ausüben. Noch ignorieren die Aktienmärkte diese Risiken jedoch weitgehend.
Das Gesamtbild bleibt deshalb kurzfristig bullish, mittelfristig jedoch zunehmend fragil.
Charttechnik und Märkte im Überblick
US Oil
Beim Ölpreis haben wir auf Wochenbasis seit Eröffnung letzter Woche bis Schluss dieser Woche ein Minus von rund 4,2% gesehen. US Oil notiert aktuell bei 96,99 Dollar. Der Ölpreis zeigte damit speziell in der zweiten Wochenhälfte deutliche Schwäche. Seit Mittwoch kam es vom Hoch bis zum Tief zu einem Abverkauf von knapp 10%.
Nichtsdestotrotz notiert der Preis weiterhin deutlich über 90 Dollar und damit weiterhin auf erhöhtem Niveau. Zwar wurde die psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke kurzfristig unterschritten, allerdings bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt und die Straße von Hormuz weiterhin ein zentraler Risikofaktor. Entspannung ist zwar etwas stärker sichtbar als noch in KW20, jedoch reicht dies aktuell noch nicht aus, um nachhaltig disinflationär zu wirken.
Bonds & DXY
Am Bondmarkt sahen wir zu Beginn der Woche zunächst steigende Bondpreise beziehungsweise fallende Renditen. Dieses Bild schwächte sich jedoch im Wochenverlauf zunehmend ab.
Die 3-jährigen US-Staatsanleihen schlossen leicht im Plus bei 4,171%, die 5-jährigen bei 4,258%. Die 10-jährigen US-Treasuries notierten dagegen bei 4,556% und die 30-jährigen sogar bei 5,063%, wobei beide Laufzeiten auf Wochenbasis Verluste verzeichneten. Auffällig war insbesondere, dass die 10er- und 30er-Renditen erneut ihre lokalen Hochs testeten und dort deutliche Rejections zeigten.
Auch im DXY-Dollarindex zeigte sich Konsolidierung. Nach der starken Vorwoche bildete der US-Dollar diese Woche eine Doji-Wochenkerze innerhalb einer klaren Range zwischen ungefähr 98,9 und 99,45 Punkten. Bonds und US-Dollar bleiben weiterhin stark miteinander korreliert. Entscheidend bleibt nun, ob der Dollar aus dieser Range ausbrechen kann oder weiter konsolidiert.
VIX
Der VIX stieg Anfang der Woche kurzfristig bis auf 19,5 Punkte an, ist anschließend jedoch stark zurück gekommen. Auf Wochenbasis ergibt sich ein Minus von knapp 10%. Aktuell notiert der VIX bei 16,71 Punkten. Die Volatilität bleibt damit insgesamt niedrig und signalisiert weiterhin ein eher entspanntes Risk-on-Umfeld an den Märkten.
Risk Assets im Gesamtüberblick
Nvidia
Nvidia lieferte erneut extrem starke Quartalszahlen sowie eine sehr starke Guidance. Trotzdem kam es nach den Earnings am Donnerstag und Freitag zu stärkeren Gewinnmitnahmen. Auf Wochenbasis notiert Nvidia rund 4,5% im Minus.
Nichtsdestotrotz bleibt die übergeordnete Longstruktur weiterhin intakt. Entscheidend wird nun sein, ob die starken Zahlen und die weiterhin extrem bullishe KI-Story neues Momentum in den kommenden Wochen erzeugen können. Nvidia bleibt weiterhin einer der wichtigsten Treiber für Nasdaq und S&P 500.
Bitcoin
Bitcoin zeigte sich diese Woche deutlich schwächer als andere Risk Assets. Während Aktienmärkte neue Hochs anliefen, kam es bei Bitcoin speziell seit Donnerstag zu stärkeren Abverkäufen. Allein am Freitag verlor Bitcoin rund 2,8%. Die Wochenkerze notiert aktuell rund 3,4% im Minus.
Gleichzeitig befindet sich Bitcoin nun an einer extrem wichtigen Schlüsselzone auf Jahresbasis. Aktuell handelt Bitcoin auf dem niedrigsten Niveau der Jahreskerze 2025. Das macht diesen Bereich technisch enorm interessant. Trotzdem zeigt sich aktuell klar, dass Bitcoin kurzfristig schwächer performt als klassische Aktienmärkte.
S&P 500 & Nasdaq
Im S&P 500 wurde diese Woche wie erwartet erneut die psychologisch wichtige 7500-Punkte-Marke angelaufen. Der Index schloss auf Wochenbasis rund 0,86% im Plus bei 7473 Punkten. Besonders seit Mittwoch sorgten die starken Nvidia-Zahlen für neues Momentum. Am Freitag kam es jedoch zu ersten Gewinnmitnahmen direkt unterhalb der All-Time-Highs. Trotzdem bleibt die Aufwärtsstruktur weiterhin intakt.
Ein sehr ähnliches Bild zeigte sich im Nasdaq. Auch hier wurde zunächst das Weekly Low unterschritten, bevor die Käufer den Markt wieder stark aufkauften. Der Nasdaq schloss die Woche rund 1,11% im Plus bei 29.444 Punkten. Das All-Time-High bei rund 29.680 Punkten wurde am Freitag erneut getestet, allerdings kam es dort ebenfalls zu Gewinnmitnahmen und einem bearishen Tagesclose. Insgesamt bleibt der Markt jedoch weiterhin sehr stark.
US30
Der US30 zeigte diese Woche besonders starke Relative Strength. Bereits im YouTube-Video von Donnerstag hatte ich darauf hingewiesen, dass ein nachhaltiger Ausbruch über die 50.000er Marke das All-Time-High vom Februar erneut erreichbar machen könnte. Genau dieses Szenario trat ein.
Der US30 schloss die Woche rund 2,37% im Plus bei 50.563 Punkten und damit sogar oberhalb der psychologisch wichtigen 50.500er Marke. Gleichzeitig sahen wir erste Gewinnmitnahmen vom neu markierten All-Time-High bei rund 50.850 Punkten. Insgesamt bleibt das charttechnische Bild jedoch bullisch.
DAX
Der DAX zeigte in KW21 eine extrem starke Woche. Europäische Aktien gehörten insgesamt zu den stärksten Märkten weltweit. Der DAX verzeichnete auf Wochenbasis ein Plus von knapp 4% und schloss bei 24.768 Punkten.
Besonders wichtig: Der Index schloss deutlich oberhalb der zentralen 24.500er Marke, die sowohl aus Sicht des Jahresschlusskurses 2025 als auch aus Monats- und Wochenperspektive ein entscheidendes Key Level darstellt.
Nach einem kurzfristigen Boden am Montag bei ungefähr 23.640 Punkten kam es zu einer starken Aufwärtsbewegung Richtung 25.000 Punkte. Zwar wurde die 25.000er Marke knapp verfehlt, dennoch bleibt das Bild erstmal bullisch. Besonders der Mittwoch zeigte eine außergewöhnlich starke Kaufdynamik.
Zusätzlich interessant: Der DAX notiert nun nur noch knapp 3% unter seinen All-Time-Highs. Nach der sehr bearishen Wochenkerze aus KW20 wurde der Markt diese Woche komplett wieder aufgekauft. Das spricht kurzfristig klar für Stärke im europäischen Markt.
Wichtigste Erkenntnisse der KW21
- Die Märkte setzen weiterhin auf eine Deeskalation zwischen USA und Iran, obwohl noch keine finale Einigung erreicht wurde.
- Inflation bleibt deutlich hartnäckiger als erwartet. Besonders Inflationserwartungen steigen wieder an.
- Die Fed wird hawkisher, Zinssenkungen rücken weiter nach hinten. Teilweise werden sogar wieder Zinserhöhungen eingepreist.
- Kevin Warsh könnte den zukünftigen Ton für Geldpolitik der Fed deutlich verändern.
- Trotz steigender Inflation und hoher Zinsen bleiben Aktienmärkte extrem stark.
- KI bleibt weiterhin der wichtigste Treiber für globale Risk Assets.
- Erneut starke Zahlen von NVDA.
- Bitcoin zeigt aktuell relative Schwäche gegenüber klassischen Aktienmärkten.
- Der DAX und europäische Aktien zeigen aktuell enorme Stärke und nähern sich erneut den All-Time-Highs.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Wünsche euch allen ein schönes Wochenende!
Wie schätzt ihr die aktuelle Lage ein? Sehen wir weiterhin ein Risk-on-Umfeld oder wird Inflation bald wieder zum Problem für die Märkte?
Morgen kommt wieder ein längeres YouTube-Video sowie der neue Wochenausblick hier auf TradingView!
DAX🇩🇪 - Ausblick KW22/2026Hallo Trader,
beim DAX ist das Chartbild nachwievor nicht so ganz deutlich.
Im Stundenchart sieht man, zwar einen Aufwärtstrend, aber hier kann es mit dem Break nach unten hin auch schnell wieder in die andere Richtung gehen.
Auf der Longseite müssten wir erst den Widerstand bei 25.000 - 25.200 überwinden, um einen deutlichen Long Impuls zu erhalten.
Chart H1:
Ich bleibe aktuell an der Seitenlinie.
Widerstände:
- Zone ums ATH
- Zone bei 25.000 - 23.200
Unterstützungen:
- Zone bei 23.000 - 23.100
- Zone rund um 22.200
- Zone bei 21.500
- Runde Marke von 20.000
Happy Pips,
Michael - Team PimYourTrading
Nasdaq🇺🇸 - Ausblick KW22/2025Hallo Trader,
die Short Idee von letzter Woche sah Anfangs recht gut aus. Doch letztlich wurde diese Breakeven ausgestoppt. Gerade nach den starken NVIDIA Zahlen war der Markt long gerichtet.
Aktuell hat sich im H1 auch ein Aufwärtstrend ausgebildet
Chart H1:
Trotzdem sehe ich aktuell von langfristigen Longs ab. Auch für Shorts müsste man erst auf einen Strukturbruch (1-2-3 abwärts) warten.
Eine erste kleine Order wäre z.b. mit dem Break der H1 Trendlinie möglich.
Widerstände:
- ATH
Unterstützungen:
- Zone bei 26.200
- Zone bei 24.000
- Zone um 23.000
- Zone bei 21.500
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
SP500🇺🇸 - Ausblick KW22/2025Hallo Trader,
wie gewohnt starten wir mit dem fundamentalen Ausblick
📊 Fundamentaler Ausblick KW22 (25.05. – 31.05.2026)
Die Handelswoche KW22 dürfte vor allem von Inflationsdaten aus den USA🇺🇸 und Deutschland 🇩🇪sowie den weiteren Zinserwartungen der großen Notenbanken geprägt werden. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage angespannt. Der Machtkampf zwischen den USA und China rund um Technologie, KI und Halbleiter belastet weiterhin das globale Umfeld, während Unsicherheiten im Nahen Osten und die fragile Wirtschaftslage Europas für erhöhte Nervosität sorgen. Viele Investoren stellen sich aktuell die Frage, ob die Märkte ihre starke Erholung fortsetzen können oder ob die hohen Bewertungen – insbesondere im Tech- und KI-Sektor – zunehmend anfällig für Rückschläge werden.
Die Woche startet zunächst ruhig, da am Montag wichtige Feiertage in den USA, Großbritannien und der Schweiz stattfinden. Durch den Memorial Day in den USA dürfte das Handelsvolumen deutlich geringer ausfallen, wodurch einzelne Bewegungen am Markt schneller verstärkt werden könnten.
Am Dienstag richtet sich der Fokus auf das US-Verbrauchervertrauen🇺🇸. Dieses gilt als wichtiger Indikator für die Stärke der amerikanischen Konsumenten, die weiterhin die tragende Säule der US-Wirtschaft darstellen. Sollten die Daten robust ausfallen, würde dies erneut bestätigen, dass die US-Wirtschaft trotz hoher Zinsen erstaunlich widerstandsfähig bleibt.
Besonders spannend wird es am Mittwoch mit der Zinsentscheidung der Reserve Bank of New Zealand 🇳🇿sowie der Pressekonferenz der EZB🇪🇺. Anleger hoffen weiterhin auf Hinweise, wann die Europäische Zentralbank ihre Zinspolitik lockern könnte. Die Inflation in Europa hat sich zuletzt zwar abgeschwächt, dennoch bleibt die wirtschaftliche Dynamik schwach. Vor allem Deutschland kämpft weiterhin mit einer stagnierenden Industrie und schwachen Wachstumsimpulsen.
Der wichtigste Handelstag dürfte jedoch Donnerstag werden. Mit dem PCE-Kernpreisindex 🇺🇸veröffentlicht die USA den wichtigsten Inflationsindikator der FED. Genau dieser Wert entscheidet maßgeblich darüber, ob Zinssenkungen in den kommenden Monaten realistischer werden oder ob die US-Notenbank länger an hohen Zinsen festhalten muss. Gleichzeitig werden das US-BIP, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Verkäufe neuer Häuser veröffentlicht. Besonders starke Wirtschaftsdaten könnten kurzfristig Druck auf die Märkte ausüben, da dadurch die Hoffnung auf schnelle Zinssenkungen sinken würde.
Zum Wochenausklang stehen die deutschen Inflationsdaten im Mittelpunkt. Der Verbraucherpreisindex aus Deutschland 🇩🇪gilt als wichtiger Vorläufer für die gesamte Eurozone. Bleibt die Inflation hartnäckig hoch, könnte dies die EZB vorsichtiger werden lassen. Zusätzlich werden Arbeitsmarktdaten aus Deutschland veröffentlicht, die zeigen dürften, dass sich die deutsche Wirtschaft weiterhin nur sehr schleppend stabilisiert.
🔍 Marktfokus: KI- und Chipsektor bleibt dominant
Der KI- und Halbleitersektor bleibt weiterhin das Zentrum der globalen Börsenrallye. Die Nachfrage nach Hochleistungschips steigt durch künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und Rechenzentren weiterhin massiv an. Unternehmen wie Nvidia, AMD, Broadcom und TSMC profitieren enorm von den Milliardeninvestitionen großer Tech-Konzerne wie Microsoft, Amazon, Google und Meta.
Zusätzlich verschärft der geopolitische Wettbewerb zwischen den USA und China den Fokus auf Halbleitertechnologien. Chips gelten inzwischen als strategische Schlüsselressource für wirtschaftliche und militärische Dominanz. Genau deshalb investieren Staaten und Unternehmen aktuell enorme Summen in den Ausbau eigener KI- und Chipkapazitäten.
Allerdings steigen damit auch die Risiken. Die Bewertungen vieler KI-Unternehmen haben mittlerweile extreme Niveaus erreicht. Sollten Inflationsdaten enttäuschen, die FED hawkisher auftreten oder geopolitische Spannungen eskalieren, könnte es jederzeit zu stärkeren Gewinnmitnahmen kommen. Die Volatilität dürfte deshalb in den kommenden Wochen hoch bleiben.
📌 Fazit für KW22:
Die Märkte stehen erneut zwischen Zinshoffnung und Inflationssorgen. Besonders die US-Inflationsdaten am Donnerstag könnten zur Richtungsentscheidung für die kommenden Wochen werden. Während der KI- und Chipsektor weiterhin massiv Kapital anzieht, bleibt das fundamentale Umfeld durch hohe Bewertungen, geopolitische Spannungen und eine schwache europäische Konjunktur zunehmend sensibel.
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Chart SP500 🇺🇸
Nun - die vermeintliche Korrektur und kleine Dip wurde direkt wieder für neue Buys genutzt. Ich bleibe dabei. Für mich ist eine Korrektur nach wie vor überfällig und langfristige Longs sind auf dem aktuellen Niveau nicht interessant.
Kurzfristig bzw Intraday ist das natürlich anders und hier folge ich ohnehin immer den Intraday Trend.
Für Short braucht es dennoch erst einmal den Bruch der Marktstruktur im H1 . Denn hier hat sich erneut ein Aufwärtstrend ausgebildet. Ergo - muss man hier warten bis dieser gebrochen ist
Chart H1:
Widerstände
- ATH bei ca 7500
Unterstützungen:
- Zone ums ATH bei ca 7000 Punkten
- Zone um 6750
- Tiefs bei 6500
- Tiefs bei 6350
- Zone bei 6150 - 6200
- Zone bei 5770 - 5800
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
NASDAQ100 seit Ende März 30 % im Plus. Divergenz im Monatschart.Liebe Trader und Investoren,
sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich Willkommen zu einem weiteren Update zum NASDAQ100 Index CFD (NAS100 CFD) von Pepperstone. Ich analysiere den Kontrakt im Monats- und Wochenchart.
Ende März hat der Tech Index ein historisches Reversal hingelegt. Das Bearish Engulfing Pattern, das auf Quartalsbasis gebildet wurde, konnte keine weiteren Kursverluste nach sich ziehen. Vielmehr verzeichnet der NASDAQ 100 Index momentan neue Rekorde.
Charttechnische Einordnung Wochenchart (Chart oben)
Der Tech-Index läuft nun in einem neuen Kanal / Keil, dessen obere Grenze aktuell im Fokus steht. Achten Sie auf die mehrfachen Widerstände an TRW-1 und TRW-2. Unterstützung ist auf dieser Zeitebene ein gutes Stück entfernt.
Lokaler Support wartet bei HSW-1 bei 26.277 Punkten. In diesem Areal liegen zudem relevante Fibonacci-Marken.
Markttechnische Einordnung Monatschart (Chart unten)
Die Basisindikatoren zeigen im Monatschart eine beeindruckende Rally, die sich seit 2020 nochmals dynamisiert. Das neue, aktuelle Top könnte eine negative Divergenz im Monatschart produzieren. Wenn hier strukturell der Schub seit 2022 beendet wird, muss mit einer größeren Korrektur geplant werden.
Natürlich ist der RSI nicht nur „überhitzt" sondern ebenfalls „trendintensiv". Vor diesem Hintergrund kann der NASDAQ 100 auch gut und gern noch ein paar Prozente aufwärts schieben. Das sagt meine KI dazu...
Volumentechnische Einordnung Wochenchart (Chart unten)
Im Volumenprofil liegt mit der upper rejection #1 bei 27.859 Punkten eine erste Orientierungsmarke vor. Sollte der NASDAQ wieder unter diese Marke rutschen, rechne ich mit einer weiteren Abwärtsrunde bis zur lower rejection #1 bei 24.873 Zählern.
Bitte beachten Sie, dass diese Levels aus dem Wochenchart stammen und auf den kleineren Zeitebenen entsprechend angepasst werden müssen.
Auf der Oberseite fehlen belastbare Anlaufmarken.
Im Fazit...
...hat der Tech-Index in den letzten sieben Wochen knapp ein Drittel an Wert drauf gesattelt.
An dieser Stelle ein Wort der Warnung! Die Steigerungen - insbesondere in Einzelwerten - sind teilweise sehr, sehr überdehnt.
Arbeiten Sie in klaren Setups mit klarem und konsequentem Risikomanagement.
Ich freue mich über Kommentare und Diskussionen zu dieser Analyse.
Bitte achten Sie auf ein solides Positions- und Risikomanagement.
Wenn Ihnen die Idee gefällt, geben Sie uns für diese Analyse bitte einen Boost und folgen Sie uns, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße,
Thomas Jansen
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #21Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 23.953 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er Rallye hat der DAX im Januar mit einem neuen Allzeithoch angeknüpft. Danach ist der Kurs zunächst in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen, die kurzfristig nach unten verlassen wurde.
In der vergangenen Woche konnte sich die kurze Erholung nicht über dem Februartief halten, sodass aufkommender Verkaufsdruck den Kurs zum Wochenschluss unter die 24.000er-Marke zurückführte. Der schwache Wochenschluss könnte weiteren Korrekturdruck für den Handelsbeginn am Montag ankündigen.
Erwartete Tagesspanne: 23.680 bis 24.120
Nächste Widerstände: 24.272 | 24.492 = Vorwochenhoch | 24.771
Wichtige Unterstützungen: 23.917 = Vorwochentief | 23.476 | 23.051
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der Kurs am Dienstag seine Richtungsentscheidung bestätigen. Der Bruch des Vorwochentiefs dürfte auf den Bereich um 23.500 Punkte zielen. Lediglich eine Stabilisierung über 24.000 Zählern könnte die Verkaufstendenz in einer Seitwärtsphase abbauen.
Erwartete Tagesspanne: 23.530 bis 23.960 alternativ 23.840 bis 24.220
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart ist der DAX-Index im Zuge des Iran-Konflikts bis unter die 200-Tage-Linie abgetaucht und hat seine Verluste beschleunigt. Im Bereich von 21.800 Punkten kam aber genügend Nachfrage für eine Zwischenerholung in den Markt, die den Kurs zurück über die gleitenden Durchschnitte führte. Auch der Widerstand am Vorjahreshoch wurde jüngst getestet. Fehlende Anschlussdynamik kündigt aber nun Druck auf die 50-Tage-Linie an. Erneute Unsicherheit in der geopolitischen Lage könnte den 23.200er-Bereich als Kursziel auf den Plan rufen.
Erwartete Wochenspanne: 23.190 bis 24.260
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Die DAX Prognose für nächste Woche: Abhängig von der geopolitischen Konfliktlage und der Kursentwicklung in der vorangegangenen Woche könnte das Februartief nun den Deckel bilden. Ein Bruch des 50-Tage-Durchschnitts dürfte weitere Schwäche nach sich ziehen. Daraus lässt sich eine mögliche Wochenspanne zwischen
22.880
und
23.830
Punkten ableiten.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
DAX Tagesausblick 22. Mai – ATHs in Reichweite - Risk On!Bevor wir starten:
Ich habe gestern ein extrem ausführliches YouTube-Video zur New YorkSession hochgeladen, inklusive fundamentaler Analyse, Trade Ideen und detaillierter Ausblicke auf Nasdaq, US30, DAX, Bitcoin sowie Nvidia und die aktuelle Makrolage. Gerade im Hinblick auf die gestrigen Nvidia Reaktionen, die Nahost Thematik und die heutige FED Story lohnt sich das Video definitiv nochmal anzuschauen.
Marktüberblick zwischen Geopolitik, FED-Unsicherheit und AI-Euphorie
Die Märkte bleiben weiterhin komplett im Spannungsfeld zwischen geopolitischer Eskalation im Nahen Osten und gleichzeitig extrem bullischer AI-/Liquidity Fantasie.
Besonders wichtig bleiben aktuell die Entwicklungen rund um den Iran und die Straße von Hormuz. Reuters berichtete zuletzt, dass Iran zunehmend Kontrolle über die Schifffahrtsrouten durch Hormuz konsolidiert und ein mehrstufiges Kontrollsystem für Tanker etabliert. Genau das hatte den Ölpreis zuletzt massiv nach oben gedrückt, weil Hormuz einer der wichtigsten Energie-Engpässe weltweit ist. Gleichzeitig wird mittlerweile aber wieder verstärkt über mögliche Gespräche und diplomatische Lösungen gesprochen. Pakistan versucht offenbar aktiv zwischen den USA und Iran zu vermitteln, während auch aus anderen Regionen zunehmend von möglichen Talks berichtet wird.
Genau diese Hoffnung auf Deeskalation sorgt momentan wieder für Entspannung an den Märkten. Man merkt extrem, wie sensibel die Risk Assets aktuell auf jede positive oder negative Schlagzeile reagieren. Sobald geopolitische Entspannung reinkommt, fallen Öl und Volatilität direkt ab und die Indizes schieben massiv nach oben. Wir werden sehen, ob sich am Wochenende mehr Entspannung entwickelt und wir weitere Deeskalation im Nahen osten sehen.
Dazu kommt heute eine weitere extrem wichtige Story für die Märkte: Kevin Warsh .
Nach allem, was aktuell berichtet wird, dürfte Kevin Warsh heute offiziell als neuer FED-Chair präsentiert beziehungsweise vereidigt werden. Donald Trump soll dazu später am White House auftreten. Die Märkte beobachten das extrem genau, weil Warsh deutlich anders wahrgenommen wird als Jerome Powell.
Warsh galt früher zwar eher als Hawk, hat sich in den letzten Jahren aber zunehmend dovisher positioniert und mehrfach niedrigere Zinsen unterstützt. Gleichzeitig spricht er von einem „Regime Change“ innerhalb der FED, kritisiert frühere Fehler der Notenbank und will die Kommunikation sowie Entscheidungsfindung der FED grundlegend verändern.
Trotzdem bleibt die Lage für die FED extrem schwierig.
Denn auf der einen Seite fordert Donald Trump massiv Zinssenkungen, auch wegen der enormen US-Staatsverschuldung und der brutal hohen Zinskosten. Auf der anderen Seite bleibt die Inflation weiterhin hartnäckig hoch – insbesondere durch die Energiepreise und die Nahost-Thematik. Genau das limitiert aktuell die Möglichkeit aggressiver Zinssenkungen.
Das macht die aktuelle Lage so spannend:
Die Märkte wollen Liquidität, Zinssenkungen und AI-Euphorie spielen – gleichzeitig bleiben Inflation, Ölpreise und geopolitische Risiken ein massiver Gegenwind.
Zusätzlich bleibt auch die OPEC+ beziehungsweise die gesamte Öl-Thematik extrem relevant. Sollte sich die Lage mit Iran weiter entspannen, könnte das Öl deutlich unter Druck setzen und den Märkten nochmal zusätzlichen Rückenwind geben. Darauf bin ich gestern im YouTube-Video bereits ausführlich eingegangen.
Wirtschaftsdaten von gestern
Die gestrigen Wirtschaftsdaten waren insgesamt sehr interessant und gemischt.
Besonders auffällig war der Philadelphia Fed Manufacturing Index. Dieser ist auf -0,4 gefallen. Forecast lag bei 17,6, Previous sogar bei 26,7. Damit ist der Index nicht nur massiv eingebrochen, sondern sogar unter die Nulllinie gefallen, was auf eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Bedingungen im verarbeitenden Gewerbe hindeutet. Das war definitiv eine schwache Zahl.
Die Initial Jobless Claims hingegen kamen mit 209K rein, Forecast lag bei 210K und Previous bei 212K. Bedeutet: Der Arbeitsmarkt bleibt weiterhin robust. Weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe signalisieren nach wie vor Stabilität im Arbeitsmarkt.
Dazu kamen die S&P Global Manufacturing PMI Daten. Der Manufacturing PMI lag bei 55,3 und damit deutlich über Forecast von 53,8 sowie Previous von 54,5. Der Dienstleistungs-PMI kam mit 50,9 leicht schwächer rein als erwartet, bleibt aber weiterhin über der wichtigen 50er Marke.
Alles in allem zeigt sich also weiterhin ein Bild einer grundsätzlich stabilen US-Wirtschaft – trotz einzelner Schwächesignale wie dem Philadelphia Manufacturing Index.
Fundamentale Daten heute
Heute wird es datenmäßig insgesamt etwas ruhiger.
Im Fokus stehen später die deutschen GDP-Daten.
Forecast liegt bei 0,3%, Previous bei 0,2%. Es wird also von einer leichten Verbesserung des deutschen Wirtschaftswachstums ausgegangen.
Hier bleibt abzuwarten, wie die Daten tatsächlich ausfallen und vor allem wie der DAX darauf reagiert.
Später wird natürlich noch spannend, was zu Kevin Warsh kommt.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Beim Ölpreis sehen wir aktuell wieder leichte Entspannung. US Oil notiert momentan bei rund 97,75 Dollar und hat nach der starken geopolitischen Rally zuletzt wieder etwas abgegeben.
Besonders wichtig:
Wir hatten gestern erneut eine massive Rejection oberhalb der 100-Dollar-Marke und die Tageskerze hat bearish unter 100 Dollar geschlossen. Das ist erstmal sehr positiv für Risk Assets und natürlich auch für die Inflationsthematik.
Nichtsdestotrotz bleibt Öl mit knapp 98 Dollar weiterhin extrem hoch.
Entscheidend wird jetzt der Weekly Close. Besonders interessant wird, ob wir nicht nur bearish schließen, sondern sogar unter das letzte Weekly Low beziehungsweise unter die Zone um 96 Dollar fallen können.
Dann wird extrem spannend, was sich übers Wochenende geopolitisch entwickelt – insbesondere mit Blick auf Iran, mögliche Talks und Deeskalation.
Auch darauf bin ich gestern im YouTube-Video ausführlich eingegangen, vor allem was Öl bei einer echten diplomatischen Einigung potenziell machen könnte.
Bonds & DXY
Die Bondpreise haben gestern ebenfalls wieder leicht abgegeben. Besonders bei den 10- und 30-jährigen Staatsanleihen sieht es aktuell danach aus, als würden wir zumindest kurzfristig etwas runterkommen.
Im Dollarindex sehen wir ebenfalls eine spannende Situation. Der DXY notiert aktuell bei 99,23 und bewegt sich weiterhin innerhalb einer wichtigen Range.
Hier bleibt entscheidend:
Kann der DXY über die 99,5 ausbrechen und Richtung 100 laufen oder wird die Range erneut nach unten verlassen Richtung 98,5?
Nichtsdestotrotz bleibt der Safe-Haven-Demand weiterhin stabil – auch aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten.
VIX
Der Volatilitätsindex VIX hat gestern erneut deutlich abgegeben und notiert aktuell bei 16,75 Punkten.
Das zeigt ziemlich klar:
Sobald geopolitische Entspannung in den Markt kommt, entspannen sich auch die Märkte selbst extrem schnell.
Das aktuelle Umfeld bleibt daher insgesamt weiterhin eher risk-on.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Bei Nvidia hatten wir am Mittwochabend die Earnings.
Wie erwartet kam zunächst nochmal Momentum nach oben rein, anschließend folgten aber erste Gewinnmitnahmen. Auch hier bleibt jetzt extrem spannend, wie die Weekly Candle schließt.
Im gestrigen YouTube-Video hatte ich bereits erklärt, warum Nvidia mittlerweile so unglaublich wichtig für die gesamten US-Indizes geworden ist. Die Gewichtung im Nasdaq liegt inzwischen bei rund 13–14%, im SPX ebenfalls extrem hoch bei 8-9%.
Das bedeutet:
Jede größere Bewegung in Nvidia beeinflusst direkt Nasdaq und SPX.
Ich hatte außerdem darauf hingewiesen, dass ich bei NVDA einen tieferen Retest Richtung 213 Dollar für wahrscheinlich halte. Genau das könnte kurzfristig nochmal etwas Druck auf die Indizes bringen.
Bitcoin
Bei Bitcoin hatte ich ebenfalls darauf hingewiesen, dass wir die 77.500 zurückerobern müssen.
Genau dort notieren wir aktuell. Die Tageskerze gestern konnte bullish schließen und solange wir die Tiefs um 76.000 nicht verlieren, bleibe ich hier weiterhin bullisch und sehe nochmal einen möglichen Angriff auf die Hochs.
SPX
Der SPX startete gestern zunächst mit einem Gap Down, dieses wurde allerdings vollständig aufgekauft.
Wir haben erneut einen bullischen Schlusskurs gesehen und auch hier hatte ich gesagt:
Solange wir das Mittwochstief nicht nachhaltig brechen, sehe ich die 7.500er Marke weiterhin als realistisches Ziel.
Die Wochenkerze bleibt extrem wichtig. Wir hatten kurz einen Sweep unter das Wochentief gesehen, wurden dort aber massiv aufgekauft.
Aktuell bleibt das Momentum klar bullish.
Nasdaq
Im Nasdaq sieht die Lage weiterhin extrem stark aus.
Wir haben gestern erneut einen starken bullischen Impuls von rund 1,2% gesehen und notieren nahezu an den Allzeithochs bei rund 29.500 Punkten.
Wie bereits gestern im Video angesprochen, halte ich die 30.000er Marke weiterhin für sehr wahrscheinlich. Die Frage bleibt eher, ob wir das bereits heute oder erst kommende Woche sehen.
Kurzfristig bleibt allerdings relevant, ob weitere Gewinnmitnahmen bei Nvidia auftreten.
US30
Der US30 bleibt ebenfalls extrem spannend.
Ich hatte bereits darauf hingewiesen:
Sobald wir nachhaltig über die 50.000 laufen, werden die Allzeithochs aus Februar wieder extrem realistisch.
Genau das sehen wir aktuell. Der Index notiert bei rund 50.475 Punkten und bleibt auf Wochenbasis extrem stark mit einer klar bullischen Dynamik.
Für mich sind neue Allzeithochs heute definitiv möglich – bevor zum Wochenende eventuell erste Gewinnmitnahmen einsetzen.
DAX – Charttechnischer Tagesausblick
Auch im DAX haben wir gestern erneut eine starke Dynamik gesehen.
Ich hatte darauf hingewiesen, dass die 24.500 nochmal angelaufen werden könnten – genau dort kamen starke Käufe rein. Nachdem wir die wichtige Zone um 24.800 überschritten hatten, sahen wir zunächst eine stärkere bearish Reaktion, wurden anschließend aber wieder massiv aufgekauft.
Aktuell notieren wir direkt an den gestrigen Tageshochs bei knapp 24.900 Punkten.
Für den weiteren Verlauf bleibt jetzt entscheidend, ob wir den gestrigen Höchstkurs bei 24.925 nachhaltig brechen können.
Sollte das passieren, sehe ich eine Fortsetzung Richtung:
• 25.000
• 25.150
• und anschließend potenziell sogar Richtung 25.400
Vor allem wenn geopolitisch weitere Entspannung reinkommt, halte ich auch einen schnellen Spike Richtung 25.400 durchaus für möglich.
Insgesamt bleibt festzuhalten:
Sollten wir die 25.000 nachhaltig überwinden, rückt das Allzeithoch im DAX wieder deutlich näher. Aktuell fehlen lediglich rund 2,6%.
Falls wir allerdings keinen Breakout schaffen und die Kraft kurzfristig ausgeht, bleibt die Zone um 24.800 extrem wichtig. Dort liegen mehrere relevante technische Levels:
• Wochenhoch KW16
• Jahreshöchstkurs 2025
• April-Monatshoch
Das bleibt für mich ein sehr interessantes Long-Szenario.
Sollte diese Zone allerdings nicht halten, sehe ich die nächste starke Kaufzone erst wieder bei:
• 24.620
• beziehungsweise erneut bei 24.500
Im aktuellen Marktumfeld halte ich noch tiefere Rücksetzer allerdings eher für weniger wahrscheinlich, solange keine neuen Geopolitischen Eskalationen reinkommen.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Wie seht ihr den DAX heute?
Knacken wir die 25.000 bereits heute oder sehen wir vor dem Wochenende nochmal Gewinnmitnahmen?
Schaut euch gerne nochmal das gestrige YouTube-Video an, dort bin ich auf alle Märkte deutlich ausführlicher eingegangen.
Morgen kommt wie jede Woche mein Wochenrückblick und am Sonntag folgt der neue Wochenausblick.
Ich wünsche euch einen entspannten Freitag und einen guten Start ins Wochenende, Gute Trades!
Lithium: ein langfristiger AufwärtstrendWie ich gestern in meinem Artikel über Uran erklärt habe, sind die besten Börsenstrategien diejenigen, die auf soliden Fundamentaldaten im aktuellen Moment und vor allem auf noch vielversprechenderen zukünftigen Fundamentaldaten beruhen. Mit solchen hochwertigen aktuellen und erwarteten Fundamentaldaten folgt der betreffende Vermögenswert in der Regel einem langfristigen Aufwärtstrend.
Das Interessante an langfristigen Aufwärtstrends ist, dass sie sich mehrfach neu starten. Kurzfristige Korrekturphasen können daher genutzt werden, um Positionen aufzubauen.
Die zentrale Herausforderung besteht jedoch weiterhin darin, Vermögenswerte mit starken aktuellen und zukünftigen Fundamentaldaten zu identifizieren. Unter diesen attraktiven fundamentalen Strategien gibt es eine mit besonders starken Argumenten: die Strategie der fundamentalen Asymmetrie.
Was ist eine fundamentale Asymmetrie an der Börse?
• Ein strukturelles Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage für den betreffenden Finanzwert
• Eine langfristige Angebotsbeschränkung im Verhältnis zu einer stetig steigenden Nachfrage
Die folgende Infografik veranschaulicht die Grundprinzipien einer strukturellen Börsenasymmetrie.
Lithium stellt heute eines der interessantesten Beispiele für diese fundamentale Asymmetrie dar. Seit mehreren Jahren explodiert die weltweite Nachfrage nach Lithium aufgrund der Energiewende und der fortschreitenden Elektrifizierung der Weltwirtschaft. Lithium ist zu einem strategischen Rohstoff geworden, da es ein wesentlicher Bestandteil der Batterien ist, die in Elektrofahrzeugen, Energiespeichersystemen und zahlreichen elektronischen Geräten verwendet werden.
Die folgende Tabelle verdeutlicht das strukturelle Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bei Lithium.
Gleichzeitig hat das weltweite Angebot Schwierigkeiten, mit dieser beschleunigten Nachfrage Schritt zu halten. Trotz der Eröffnung neuer Bergbauprojekte bleibt die Lithiumproduktion ein langwieriger, komplexer und äußerst kapitalintensiver Prozess. Zwischen Exploration, Umweltgenehmigungen, Infrastrukturaufbau und Produktionsbeginn vergehen oft mehrere Jahre, bevor eine neue Mine den Markt tatsächlich beliefern kann.
Diese Angebotsbeschränkung wird durch die geografische Konzentration der Ressourcen zusätzlich verstärkt. Ein großer Teil der weltweiten Produktion stammt aus wenigen Ländern wie Australien, Chile, Argentinien und China. Diese Konzentration schafft strategische Abhängigkeiten und erhöht die Anfälligkeit des Marktes gegenüber geopolitischen, regulatorischen und ökologischen Spannungen.
Gleichzeitig wird die Nachfrage weiterhin von besonders starken langfristigen Trends getragen. Große Automobilhersteller beschleunigen massiv ihre Investitionen in Elektrofahrzeuge, während viele Regierungen Maßnahmen zur Förderung der Energiewende und des Ausbaus der Energiespeicherung umsetzen.
Diese Dynamik schafft somit eine potenziell dauerhafte Spannung zwischen einem weiterhin unzureichenden Angebot und einer strukturell wachsenden Nachfrage. Genau diese Art von Konstellation kann einen langfristigen Aufwärtszyklus antreiben. Marktkorrekturen können daher Chancen für Investoren darstellen, die an diese fundamentale These glauben. Lithium ist daher nicht einfach nur ein zyklischer Rohstoff, sondern potenziell eine echte strategische Asymmetrie für die kommenden Jahre.
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Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
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