Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Donnerstag, den 30.04.2026Zum Mittwoch hat sich unser Dax nun mal unter der 24000 durchgedrückt bekommen.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: unter 24000 abwärts, über 24120 Erholung
Grundstimmung: neutral
Zum Mittwoch sollte unser Dax nun zeigen ob unter 24000 auch mal ernst machen kann. Dafür sollte er die 24000 / 23865 nun klar und nachhaltig nach unten durchhandeln ohne sich gleich wieder aufdrehen zu lassen. Dann wären zumindest erstmal 23600 / 23580 und 23480 erreichbar gewesen. Sollte der von 23865 kommend oder auch mit dem Tief bei 23900 vom Dienstag im Nacken wieder durch die 24120 nach oben durchbrechen, würde er sonst wohl nämlich doch nur wieder zur 24200 und 24325 durchschieben und sich für die nächsten Tage damit oben nochmal eine Vorlage nach oben stellen. So die Zusammenfassung von gestern.
An der 24120 biss sich unser Dax dann aber gleich zu Beginn am Morgen die Zähne aus und ließ sich unter die 24000 fallen und das sogar so deutlich, dass wir unten sogar schon mal unter der 23800 vorsprechen durften. Sollte es unserm Dax nun zum Donnerstag vor seinem langen Wochenende gelingen daran weiter anzuschließen, wären darunter dann das Xetra-Gap bei 23750 als nächstes dran, dann die 23670 und dann sogar schon 23530 / 23480. Er muss im Grunde nur die Stellung unter 23865 / 23900 nun halten.
Geling ihm das aber nicht und er lässt sich doch über 23865 / 23900 zurück ziehen, würde dann die 24000 an Bedeutung gewinnen und die muss er dann aber nach unten halten, sonst geht ihm die ganze aufgebaute Dynamik der bisherigen Woche flöten und er würde sich doch nur wieder 24120 und 24200 wieder auf den Plan rufen und macht er das zum Donnerstag, sollte man dann auch etwas weiter vorausschauen für das lange Wochenende. Sollten Trump und der Iran sich dann doch wieder annähern über das lange Wochenende könnte das nochmal einen guten Versatz per Gap dann in den Montag rein ergeben. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 20790 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26410 sowie der GV1VTU KO 28010.
Fazit: Am Mittwoch hat sich unser Dax nun mal unter die 24000 und vor allem auch unter die 23865 getraut. Kann er das ausbauen am Donnerstag wären unten 23750, 23670 und dann schon 23530 / 23480 als nächste Ziele erreichbar. Alles was er dafür tun muss ist sich weiter unter 23900 / 23865 zu halten. Gelingt ihm das aber nicht und sie ziehen ihn doch nur wieder zurück wird dann 24000 zum Schlüsselbereich, denn klettert er nun wieder nur mit flachem neuen Tief über 24000 zurück, würde das die ganze Abwärtsenergie der bisherigen Woche verschlingen und ihm oben erstmal wieder 24120 und 24200 öffnen und das vorm langen Wochenende könnte sich dann auch fies noch weiter verlängern in den Montag
Marktindizes
Die DNA des Preises Moin zusammen. Willkommen zu Tag 29.
Gestern habt ihr etwas gelernt, das 99% aller Retail-Trader nie lernen: Die **Risikoprämie**. Die unsichtbare Steuer des Universums. Die Differenz zwischen P und Q. Der Grund, warum der USD in einer US-Krise stärker wird, warum Bonds in einer Rezession steigen und warum ein Buchmacher die objektive Wahrscheinlichkeit nicht kennen muss, um perfekt gehedgt zu sein.
Das war mächtig. Das war fundamental. Das war die Sprache des Marktes – Q statt P.
Aber wisst ihr, was an Tag 28 **gefehlt** hat?
Die Antwort auf die Frage warum.
Warum existiert die Risikoprämie überhaupt? Warum verschieben sich Q-Wahrscheinlichkeiten von P? Warum sind manche Assets billig und andere teuer? Warum verlangt der Markt Kompensation für Risiko?
Tag 28 hat gesagt: "So ist es." Tag 29 sagt: "Und das ist der Grund, warum es so ist."
Denn heute gehen wir in die mikroökonomischen Fundamente. In die DNA des Preises. In den Maschinenraum, der unter allem liegt, was wir in 28 Tagen aufgebaut haben. Wir gehen dorthin, wo Ökonomen Investorenverhalten modellieren. Wo aus einer einzigen Annahme über menschliche Präferenzen – einer einzigen, simplen, fast banalen Annahme – das gesamte System der Risikoprämien entsteht. Wie eine Eiche aus einer Eichel.
Die Annahme? Jede zusätzliche Kugel Eis schmeckt ein bisschen weniger gut als die vorherige
Ja. Ernsthaft. Das ist es. Daraus folgt alles.
Ihr glaubt mir nicht? Gut. Dann schnallt euch an. Denn nach heute werdet ihr verstehen, warum diese simple Beobachtung über Eiskugeln die mächtigste Gleichung der gesamten Finanzwissenschaft hervorbringt – eine Gleichung, die jeden einzelnen Preis auf der Welt erklärt. Jeden Bond. Jede Aktie. Jede Währung. Jede Option. Alles.
Und ihr werdet verstehen, warum ein Münzwurf keine Risikoprämie hat, aber eine Wahl schon – obwohl beide fifty-fifty sind. Und warum das den Unterschied macht zwischen einem Trade, der euch reich macht, und einem, der euch ruiniert.
Heute wird es mathematischer als gestern. Aber – SMH-Versprechen – jede Formel wird so lange zerlegt, bis sie sitzt. Kein Symbol bleibt unexplained. Kein Schritt wird übersprungen. Und am Ende werdet ihr die Formel nicht nur verstehen – ihr werdet sie **fühlen**.
Let's go.
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Die Nutzenfunktion – Oder: Warum euer Gehirn nicht linear denkt
Stellt euch vor, ihr habt den ganzen Tag nichts gegessen. Zwölf Stunden ohne Nahrung. Euer Magen knurrt. Euer Blutzucker ist im Keller. Und dann steht vor euch eine Kugel Eis.
Diese erste Kugel? Die ist göttlich. Die ist Ekstase in gefrorener Form. Euer Gehirn schüttet Dopamin aus wie eine gebrochene Wasserleitung. Auf einer Skala von 1 bis 10? Glatte 10.
Jetzt kommt die zweite Kugel. Auch gut. Auch lecker. Aber – und das ist der Punkt – nicht mehr ganz so göttlich wie die erste. Vielleicht eine 8.
Die dritte? Eine 6. Immer noch angenehm. Aber der Wow-Effekt ist weg.
Die vierte? Eine 4. Ihr merkt, dass euch leicht schlecht wird.
Die fünfte? Eine 2. Ihr fragt euch, warum ihr das tut.
Die sechste? Eine 0. Oder sogar negativ. Euch ist schlecht.
Das, meine Lieben, ist abnehmender Grenznutzen. Englisch: Diminishing Marginal Utility. Das fundamentalste Konzept der gesamten Mikroökonomie. Und die Grundlage für alles, was heute kommt.
Ökonomen modellieren dieses Phänomen mit einer sogenannten Nutzenfunktion – englisch: Utility Function – die wir als u(c) schreiben, wobei c für Konsum steht
Die Nutzenfunktion hat zwei Eigenschaften, die so simpel sind, dass sie fast trivial klingen – und trotzdem das gesamte Gebäude der Asset-Pricing-Theorie tragen:
Eigenschaft 1: Mehr ist besser.
Mathematisch: u'(c) > 0
Das Apostroph (') bedeutet die erste Ableitung – also die Steigung der Nutzenfunktion. Wenn die Steigung positiv ist, heißt das: Wenn euer Konsum steigt, steigt auch euer Nutzen. Mehr Eiskugeln = mehr Freude. Mehr Geld = mehr Zufriedenheit. Mehr Konsum = mehr Glück.
Das klingt offensichtlich. Und das ist es auch. Natürlich bevorzugen Menschen mehr Konsum gegenüber weniger. Niemand würde lieber arm als reich sein, alles andere gleich. Diese Eigenschaft ist so unumstritten, dass wir sie als gegeben hinnehmen können.
Eigenschaft 2: Jede zusätzliche Einheit ist weniger wert als die vorherige.
Mathematisch: u''(c) ≤ 0
Das doppelte Apostroph ('') bedeutet die zweite Ableitung – also die Krümmung der Nutzenfunktion. Wenn die zweite Ableitung negativ ist (oder null), heißt das: Die Steigung der Nutzenfunktion nimmt ab, je höher der Konsum wird.
Das ist unser Eiskugel-Prinzip. Die erste Kugel bringt einen riesigen Nutzenzuwachs. Die zweite einen kleineren. Die dritte einen noch kleineren. Die Funktion steigt zwar immer noch (Eigenschaft 1) – aber sie steigt immer langsamer (Eigenschaft 2).
Mathematiker nennen so eine Funktion konkav. Stellt euch eine Kurve vor, die nach oben geht, aber sich dabei nach links biegt – wie ein umgekehrter Bogen. Sie steigt, aber sie wird flacher.
Und jetzt kommt der Satz, den ihr euch bitte irgendwo hinhängen sollt – auf den Spiegel, über den Schreibtisch, als Wallpaper auf dem Handy – denn er ist der Schlüssel zu allem, was heute kommt:
Wenn der Konsum niedrig ist, ist der Grenznutzen hoch. Wenn der Konsum hoch ist, ist der Grenznutzen niedrig.
Das ist es. Das ist die eine Beobachtung, aus der das gesamte System der Risikoprämien entsteht. Nicht mehr. Nicht weniger.
Warum? Weil diese Eigenschaft bedeutet, dass Investoren einen tiefsitzenden, mathematisch zwingenden Wunsch haben: Konsum glätten. Sie wollen nicht, dass ihr Konsum wild schwankt – hoch in guten Zeiten, niedrig in schlechten. Sie wollen einen gleichmäßigen Strom. Weil die erste Einheit Konsum, die ihr in einer Krise verliert, mehr weh tut als die letzte Einheit Konsum, die ihr in einem Boom gewinnt, Freude bereitet.
Denkt an das Eiskugel-Beispiel: Wenn ihr 10 Kugeln habt und eine verliert, ist das egal – die zehnte war eh kaum was wert. Aber wenn ihr nur eine Kugel habt und die verliert? Katastrophe. Der Verlust der einzigen Kugel wiegt schwerer als der Gewinn einer elften.
Das ist keine Psychologie. Das ist keine Irrationalität. Das ist mathematische Konsequenz einer konkaven Nutzenfunktion. Und es ist der Grund, warum Risikoprämien existieren.
Aber ich greife vor. Lasst uns das Schritt für Schritt aufbauen.
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Was der Grenznutzen mit dem Chart zu tun hat
Schaut euch das Bild an, die Utility-Function-Grafik. Die x-Achse zeigt den Konsum (c_t). Die y-Achse zeigt den Nutzen u(c_t).
Die Kurve steigt – das ist Eigenschaft 1 (mehr ist besser). Aber sie wird flacher – das ist Eigenschaft 2 (abnehmender Grenznutzen).
Diese Grafik sieht harmlos aus. Eine Kurve, die steigt und flacher wird. Schulstoff, könnte man meinen.
Aber hinter dieser Kurve steckt **die gesamte Asset-Pricing-Theorie**. Denn aus dem Wunsch, Konsum zu glätten – aus dem Wunsch, den niedrigen, wertvollen Konsum in schlechten Zeiten zu schützen – folgt, dass Investoren bereit sind, für **Schutz in schlechten Zeiten zu zahlen** und für **Risiko in schlechten Zeiten Kompensation zu verlangen**.
Und genau das ist die Risikoprämie.
Erinnert euch an Tag 28: Assets, die in schlechten Zeiten schlecht performen (Corporate Bond, AUD, MXN), tragen eine positive Risikoprämie – sie sind "billig". Assets, die in schlechten Zeiten gut performen (CDS, USD, Treasuries), tragen eine negative Risikoprämie – sie sind "teuer".
Jetzt wisst ihr warum: Weil in schlechten Zeiten der Konsum niedrig ist → der Grenznutzen hoch ist → jeder Euro Verlust überproportional weh tut → und jeder Euro Gewinn überproportional wertvoll ist.
Der Investor, der in Tag 28 den Corporate Bond für 80 Cent statt 90 Cent kaufen wollte – jetzt wisst ihr, warum er den Rabatt verlangt hat. Nicht weil er irrational ist. Nicht weil er nicht rechnen kann. Sondern weil seine Nutzenfunktion konkav ist. Weil der potenzielle Verlust in der Rezession – wenn sein Konsum ohnehin niedrig ist – ihm mehr schadet als der potenzielle Gewinn im Boom – wenn sein Konsum ohnehin hoch ist – ihm nützt.
Die Nutzenfunktion ist die Wurzel der Risikoprämie. Alles andere – P, Q, Kapitalflüsse, Hedging, Credit Spreads – alles ist eine Konsequenz dieser einen, simplen Kurve.
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Wie ein Investor zwischen Heute und Morgen optimiert
Die Lebenszeitnutzen-Funktion
Jetzt bauen wir das Modell auf. Und ich verspreche euch: Es ist einfacher, als es aussieht
Stellt euch einen Investor vor. Er lebt zwei Perioden – heute (Zeitpunkt t) und morgen (Zeitpunkt t+1). Ja, das ist unrealistisch. Kein Mensch lebt nur zwei Perioden. Aber dieses vereinfachte Modell enthält alle wesentlichen Einsichten – genau wie ein Strichmännchen alle wesentlichen Merkmale eines Menschen enthält: Kopf, Arme, Beine. Wir können es später komplexer machen. Aber erst müssen wir das Strichmännchen beherrschen.
Der Investor hat einen Lebenszeitnutzen – eine Funktion, die seinen gesamten Nutzen über beide Perioden beschreibt:
U(c_t, c_{t+1}) = u(c_t) + β · E_t^P
Okay. Das sieht aus wie Hieroglyphen. Aber wir zerlegen es. Stück für Stück
u(c_t) = der Nutzen aus dem heutigen Konsum. Das kennt ihr schon. Die konkave Funktion von oben.
E_t^P = der erwartete Nutzen aus dem morgigen Konsum. Das "E" steht für Erwartungswert. Das "P" steht für echte Wahrscheinlichkeiten (nicht Q – wir sind hier in der realen Welt, nicht in der Pricing-Welt). Der Investor weiß nicht, wie hoch sein Konsum morgen sein wird – er könnte hoch sein (Boom) oder niedrig (Rezession). Also berechnet er den Erwartungswert seines morgigen Nutzens, gewichtet mit den echten Wahrscheinlichkeiten.
β (das griechische Beta) = der Zeitpräferenz-Parameter. Das ist eine Zahl zwischen 0 und 1, die ausdrückt, wie sehr der Investor zukünftigen Konsum relativ zu heutigem Konsum wertschätzt.
Und hier wird es spannend – denn β ist ein alter Bekannter. Erinnert euch an Tag 12, als wir über Time Preference gesprochen haben! Der Investor, der β = 0.95 hat, sagt: "Ein Euro morgen ist mir 95 Cent heute wert." Er ist leicht ungeduldig – er bevorzugt heutigen Konsum gegenüber zukünftigem. Und je kleiner β ist, desto ungeduldiger ist er – desto weniger wertschätzt er die Zukunft.
Denkt an Tag 12: Die Zeitpräferenz der Gesellschaft beeinflusst das Zinsniveau. Ein niedriges β (hohe Ungeduld) → hoher Zins → die Gesellschaft verlangt viel Kompensation dafür, heute auf Konsum zu verzichten. Ein hohes β (Geduld) → niedriger Zins → wenig Kompensation nötig.
Jetzt seht ihr, wo β im Modell sitzt: Es diskontiert den zukünftigen Nutzen. Es sagt dem Investor, wie stark er den morgigen Konsum relativ zum heutigen gewichten soll
Die Lebenszeitnutzen-Funktion sagt also einfach
Dein Gesamtnutzen = dein heutiger Nutzen + dein (zeitlich diskontierter) erwarteter zukünftiger Nutzen.
Das ist die Zielfunktion. Das ist das, was der Investor maximieren will. Er will sein Leben – bestehend aus Heute und Morgen – so gestalten, dass sein Gesamtnutzen maximal wird.
Und jetzt: Wie macht er das? Er hat ein Instrument zur Verfügung: den Finanzmarkt.
Die Budget-Constraints – Oder: Was Finanzmärkte wirklich tun
Der Investor hat ein Einkommen in beiden Perioden:
e_t = sein Einkommen heute
e_{t+1} = sein Einkommen morgen
Wenn es keine Finanzmärkte gäbe, wäre sein Konsum einfach gleich seinem Einkommen: c_t = e_t und c_{t+1} = e_{t+1}. Verdienst du viel heute, konsumierst du viel heute. Verdienst du wenig morgen, konsumierst du wenig morgen. Kein Transfer zwischen den Perioden möglich
Aber es gibt Finanzmärkte. Und Finanzmärkte machen genau eine Sache – eine Sache, die so fundamental ist, dass sie den gesamten Sinn und Zweck von Finanzmärkten in einem Satz zusammenfasst:
Finanzmärkte erlauben es Investoren, Konsum zwischen heute und morgen zu verschieben.
Das ist es. Das ist der einzige Zweck von Finanzmärkten aus Sicht der Mikroökonomie. Alles andere – Börsen, Broker, Charts, Bloomberg-Terminals, CNBC, euer TradingView-Setup – ist Infrastruktur. Der Kern ist: Konsum heute gegen Konsum morgen tauschen.
Wie? Durch den Kauf eines Assets.
Der Investor kann n Einheiten eines Assets kaufen. Jede Einheit kostet V_t (der Preis des Assets heute) und zahlt X_{t+1} (den zufälligen Payoff morgen).
Seine Budget-Constraints – seine Einschränkungen – sind:
c_t = e_t − V_t · n
c_{t+1} = e_{t+1} + X_{t+1} · n
Die erste Gleichung sagt: Dein Konsum heute = dein Einkommen heute minus das, was du für Assets ausgibst (V_t · n). Wenn du Assets kaufst (n > 0), verzichtest du auf heutigen Konsum. Du sparst. Du transferierst Konsum in die Zukunft.
Die zweite Gleichung sagt: Dein Konsum morgen = dein Einkommen morgen plus der Payoff deiner Assets (X_{t+1} · n). Die Assets, die du heute gekauft hast, zahlen morgen aus. Dein zukünftiger Konsum wird höher.
Das ist der Trade-off, den jeder Investor macht – jeden Tag, ob er es weiß oder nicht:
Mehr Assets kaufen = weniger Konsum heute + mehr Konsum morgen.
Weniger Assets kaufen = mehr Konsum heute + weniger Konsum morgen.
Und der Finanzmarkt – mit seinem Preis V_t und seinem Payoff X_{t+1} – ist das Medium, durch das dieser Transfer stattfindet.
Denkt an Tag 16, den Whisky der Notenbanken. Wenn die Notenbank die Zinsen senkt – also den Preis des "Sparens" senkt – dann wird es billiger, Konsum in die Zukunft zu verschieben. Mehr Leute kaufen Assets. Die Nachfrage steigt. Die Preise steigen. Genau das sehen wir in der Realität
Und denkt an Tag 12: Wenn die Zeitpräferenz (β) niedrig ist – wenn die Gesellschaft ungeduldig ist – dann will sie weniger sparen und mehr heute konsumieren. Die Nachfrage nach Assets fällt. Die Preise fallen. Die Zinsen steigen. Auch das sehen wir.
Das Modell, das wir hier aufbauen, erklärt diese Phänomene mathematisch. Es leitet sie ab. Es zeigt, warum sie zwingend sind – nicht optional, nicht zufällig, nicht "meistens so", sondern mathematisch notwendig.
Aber ich würde sagen an dem Punkt machen wir morgen weiter :)
DAX Tagesausblick - 29. April – All Eyes on FOMCDer heutige Handelstag steht vollständig im Zeichen der US-Notenbank. Während sich die Märkte weiterhin zwischen geopolitischer Unsicherheit, steigenden Energiepreisen und geldpolitischer Unsicherheit bewegen, richtet sich heute Abend der komplette Fokus auf die FED. Die FOMC-Sitzung dürfte den entscheidenden Impuls für den weiteren Wochenverlauf liefern, nicht nur für den DAX, sondern für sämtliche Risk Assets.
Fundamental bleibt die Lage im Nahen Osten weiterhin der zentrale Treiber für Energiepreise und damit indirekt für Inflation, Zinserwartungen und Marktstimmung. Die Spannungen rund um Iran und die Straße von Hormus bleiben hoch. Aus den jüngsten Meldungen geht hervor, dass Trump seine Berater auf eine mögliche prolongierte Iran-Blockade vorbereitet, während Iran gleichzeitig eine überarbeitete Friedensinitiative vorbereiten soll. Parallel dazu wurden weitere Sanktionen gegen iranische Institutionen und Einzelpersonen angekündigt, inklusive massiver OFAC-Warnungen gegen Firmen, die Zahlungen für Passagen durch die Straße von Hormus leisten. Das zeigt klar: Die Unsicherheit bleibt bestehen und genau diese Unsicherheit hält den Ölpreis hoch.
Zusätzlich kommt nun ein weiterer geopolitischer Faktor hinzu: Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen OPEC und OPEC+ verlassen. Das ist eine äußerst relevante Entwicklung für den globalen Energiemarkt. OPEC – also die Organisation erdölexportierender Länder – besteht aus Staaten wie Saudi-Arabien, Irak, Iran, Kuwait, Venezuela, den UAE und weiteren großen Produzenten. Ziel dieses Kartells ist es, durch koordinierte Fördermengen den globalen Ölpreis zu stabilisieren beziehungsweise aktiv zu steuern. OPEC+ erweitert diesen Kreis zusätzlich um Produzenten wie Russland.
Wenn sich die UAE nun aus diesem System lösen, bedeutet das: deutlich mehr eigene Flexibilität bei Produktionsentscheidungen. Sie könnten ihre Förderung unabhängig steigern, ohne sich an Förderquoten halten zu müssen. Genau das wurde auch in den Statements betont – die UAE argumentieren, dass die aktuelle Lage rund um Hormus und die Marktstruktur diesen Schritt zulassen würden, ohne den Markt massiv zu destabilisieren. Gleichzeitig betonte der Energieminister, dass dies ein souveräner strategischer Schritt sei, um zukünftige globale Energienachfrage besser bedienen zu können.
Die Reaktion aus Iran kam unmittelbar: deutliche Drohungen gegen die Emirate, verbunden mit Aussagen, dass man dies als Annäherung an die USA interpretiere. Das erhöht das geopolitische Risiko zusätzlich.
Markttechnisch ist das ein zweischneidiges Schwert: Kurzfristig könnte eine freiere Produktion der UAE theoretisch preisdämpfend auf Öl wirken, mittelfristig erhöht der politische Konflikt jedoch eher das Risiko von Angebotsstörungen. Genau deshalb bleibt Öl aktuell extrem sensibel. Und steigende Energiepreise bedeuten am Ende immer dasselbe: höhere Inflationsgefahr und damit weniger Spielraum für Zinssenkungen.
Gestern kamen zusätzlich die US Consumer Confidence Daten stärker als erwartet rein. Aktuell lag bei 92,8, Prognose bei 89,0, Zuletzt bei 92,2. Das zeigt weiterhin robuste Konsumentenstimmung, steigendes Vertrauen und stabile Konsumbereitschaft. Gerade in den USA ist das ein sehr wichtiger Indikator für wirtschaftliche Gesundheit. Eine starke Konsumentenseite bedeutet gleichzeitig aber auch: weniger Druck auf die FED, kurzfristig Zinssenkungen vorzunehmen. Das ist tendenziell eher bearisch für Risk Assets, weil „higher for longer“ wahrscheinlicher bleibt.
Heute beginnt der Datenkalender zunächst mit den deutschen CPI-Zahlen. Prognose liegt bei 0,7 %, Zuletzt bei 1,1 %, also wird ein leichter Rückgang der Inflation erwartet. Sollte die Inflation höher als erwartet ausfallen, wäre das kurzfristig negativ für den DAX, da sich damit Zinssenkungshoffnungen für die EZB weiter nach hinten verschieben würden. Gerade Deutschland als stärkste Volkswirtschaft der Eurozone spielt hier eine zentrale Rolle. Besonders relevant vor dem Hintergrund, dass zuletzt bereits über deutlich restriktivere EZB-Pfade gesprochen wurde und Trader sogar zusätzliche Zinserhöhungen eingepreist haben.
Danach folgen aus den USA die Durable Goods Orders. Diese Daten geben Hinweise auf Investitionsbereitschaft und industrielle Nachfrage, also wie stark Unternehmen und Konsumenten größere langlebige Wirtschaftsgüter nachfragen. Auch das ist ein guter Frühindikator für wirtschaftliche Stärke. Starke Daten bedeuten erneut: robustes Wachstum, weniger Zinssenkungsdruck.
Anschließend kommen noch die Crude Oil Inventories. Hier geht es um die US-Lagerbestände von Rohöl. Gerade in Verbindung mit der aktuellen geopolitischen Lage sind diese Zahlen kurzfristig extrem relevant für den Ölpreis. Sinkende Lagerbestände bei gleichzeitigem geopolitischem Risiko können Öl weiter nach oben treiben und damit erneut Inflationsdruck erzeugen.
Das absolute Hauptevent kommt dann heute Abend um 20:00 Uhr mit der FED Interest Rate Decision. Die Prognose liegt bei 3,75 %, zuletzt ebenfalls bei 3,75 %. Der Markt erwartet also keinen Zinsschritt. Ein Hold wäre keine Überraschung. Entscheidend wird nicht die Entscheidung selbst sein, sondern alles, was danach kommt.
Das FOMC Statement ist heute deutlich wichtiger als die Zinsentscheidung selbst. Hier wird der Markt genau lesen, wie die FED den weiteren Fahrplan einschätzt: Wo sehen die Mitglieder die Zinsen in den kommenden Monaten? Wie bewertet man Inflation, Arbeitsmarkt und Wachstum? Welche Roadmap signalisiert die FED für H2 2026?
Noch wichtiger wird dann um 20:30 Uhr die Pressekonferenz von Powell. Hier entscheidet sich letztlich das Sentiment. Es gibt im Kern drei Szenarien:
Ein neutraler Ton wäre marktneutral – FED bleibt datenabhängig, keine großen Überraschungen.
Ein hawkisher Ton wäre Risk-Off. Powell würde betonen, dass Arbeitsmarkt und Wirtschaft weiterhin robust sind, Inflation noch nicht ausreichend zurückkommt und Zinssenkungen erstmal nicht nötig sind.
Ein dovisher Ton wäre klar bullish für Risk Assets. Hier würde Powell Zinssenkungen stärker in Aussicht stellen und das Inflationsproblem defensiver einordnen.
Ich persönlich rechne eher mit einem kontrollierten, souveränen Abschluss ohne große Überraschungen. Keine wilden Aussagen, eher Stabilität. Das würde zu Powell passen. Größere strategische Richtungswechsel dürften eher seinem Nachfolger überlassen werden. Trotzdem ist genau diese Pressekonferenz heute der Volatilitäts-Trigger der Woche.
Die Gesamtmärkte bleiben entsprechend angespannt, aber noch kontrolliert. Öl notiert aktuell bei 100,27 USD und bleibt damit über der psychologisch extrem wichtigen 100-Dollar-Marke. Für mich entscheidend ist, ob wir auf Monatsbasis über 100 USD schließen können. Das wäre ein starkes Signal für persistente Inflationsrisiken. Gerade mit Monatsende ab heute wird das relevant: Rebalancing, Gewinnmitnahmen und institutionelle Umschichtungen können zusätzlich für aggressive Bewegungen sorgen.
Der VIX hat sich bei 17,84 eingependelt und bleibt damit klar unter 20. Das signalisiert weiterhin keine akute Panik oder größere Hedging-Wellen der Market Maker. Auch der DXY bei 98,71 bleibt relativ ruhig – keine extremen Dollarbewegungen, kein Stresssignal.
US30 und SPX befinden sich weiterhin eher in kleineren Ranges nahe oder im ATH. Gestern wurden etwas Gewinne abgegeben, aber nichts Strukturelles. Der Markt wartet schlicht auf Powell.
Charttechnisch bleibt der DAX spannend. Gestern sahen wir erneut einen eher bearishen Handelstag. Morgens wurde die 24.000 zur London Open kurz abgegriffen und stark gekauft, dieses Momentum konnte jedoch nicht gehalten werden. Danach kam deutlicher Verkaufsdruck zurück und wir näherten uns erneut stark dem Bereich um 23.900 beziehungsweise fast dem Wochenlow bei 23.840.
Besonders relevant: Der DAX hat den Tag leicht unterhalb der 24.000er Marke geschlossen. Das ist charttechnisch nicht ideal für mein bullisches Szenario.
Für mich bleibt heute alles an dieser Zone hängen. Die 24.000 ist die entscheidende Marke.
Bullishes Szenario: Wir respektieren die 24.000er Marke weiterhin, verteidigen sie nachhaltig und brechen über das gestrige Tageshoch. Dafür muss vor allem die Zone um 24.170 sauber zurückerobert werden. Gelingt das, halte ich einen erneuten Push Richtung 24.380 bis 24.500 für absolut realistisch, noch vor FOMC.
Bearishes Szenario: Erst wenn wir das gestrige Tagestief bei 23.890 brechen und idealerweise direkt das Wochenlow bei 23.840 mitnehmen, wird es deutlich schwächer. Wirklich short-bearish wäre ich jedoch erst bei einem nachhaltigen Break unter 23.830. Erst dann öffnet sich strukturell Raum für eine tiefere Korrektur.
Bis dahin kann ich mir sehr gut vorstellen, dass wir zunächst in einer Range bleiben. Gerade vor FOMC positionieren sich Algos, Institutionelle und Market Maker häufig eher defensiv, bevor dann abends der echte Move kommt.
Zusätzlich beginnt heute faktisch bereits das Monatsende. Ab jetzt können Rebalancing-Effekte, aggressive Umschichtungen und institutionelle Flows deutlich zunehmen. In Kombination mit FOMC ist das ein Setup für erhöhte Volatilität und hohes Volumen.
Mein Fazit bleibt deshalb klar:
Alles entscheidet sich an der 24.000er Marke.
Kann der DAX diese Zone nachhaltig verteidigen und darüber Momentum aufbauen, bleibt weiteres Long-Potenzial absolut intakt.
Verliert der Markt diese Zone hingegen sauber, steigt die Wahrscheinlichkeit einer tieferen Korrektur deutlich.
Heute wird nicht der Vormittag entscheiden – heute Abend entscheidet Powell.
Wie seht ihr den DAX heute?
Glaubt ihr Powell sorgt heute Abend für Überraschungen oder eher ein souveränes Ende seiner Amtszeit?
Schreib mir gerne in die Kommentare was du denkst!
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Ich wünsche euch gute Trades und speziell für heute nicht vergessen:
Regel Nr. 1 ist immer, schütz dein Kapital! Risikomanagement bleibt der Schlüssel.
Ist der S&P 500 wieder zu teuer?Die Aufwärtsbewegung des S&P 500 seit Anfang April war in Bezug auf das Momentum beeindruckend, mit einer noch steileren Erholung als im April 2025. Diese Erholung war technisch sehr dynamisch und umso überraschender, als die fundamentale Unsicherheit weiterhin sehr hoch ist und zahlreiche Herausforderungen bestehen bleiben.
Trotz der Entwicklung der geopolitischen Lage ist das Risiko einer Energiekrise und steigender Inflation in den kommenden Monaten noch lange nicht gebannt. Der S&P 500 und die globalen Aktienmärkte haben sich wieder ihren historischen Höchstständen angenähert, während einige technische Entspannungssignale aufgetreten sind. Diese Signale werden in der folgenden Analyse detailliert dargestellt, auf die Sie durch Klicken auf die Grafik unten zugreifen können.
Eine zentrale Frage stellt sich daher erneut: Ist der US-Aktienmarkt nach dieser Erholung aus fundamentaler Sicht wieder zu teuer?
Um diese Frage zu beantworten, betrachte ich drei fundamentale Bewertungsindikatoren, drei Varianten des Kurs-Gewinn-Verhältnisses:
1. Das klassische KGV
2. Das Forward-KGV
3. Das Shiller-KGV
Die kombinierte Aussage dieser drei Bewertungsinstrumente ermöglicht es zu beurteilen, ob sich der S&P 500 erneut in einer Überbewertungszone befindet oder nicht.
Das klassische KGV liegt derzeit über seinem 10-Jahres-Durchschnitt und nähert sich seinem oberen 5-Jahres-Durchschnitt. Nach der starken Bewertungsanpassung im Jahr 2022 ist die Erholung deutlich und bringt den Markt wieder in eine historisch hohe Zone, ohne jedoch die extremen Übertreibungen von 2020–2021 zu erreichen. Dies spiegelt einen anspruchsvoll gewordenen Markt wider, jedoch noch keine vollständige Euphorie.
Die folgende Grafik zeigt das klassische KGV des S&P 500, also den Marktpreis im Verhältnis zu den Gewinnen der letzten 12 Monate.
Das Shiller-KGV bietet eine langfristige Perspektive. Der Wert liegt über 40, ein historisch sehr hohes Niveau, nahe den Spitzen der Dotcom-Blase um 44. Dieses Signal ist besonders wichtig: Es zeigt, dass der US-Markt strukturell wieder teuer ist, jedoch noch nicht so extrem wie zu Beginn des Jahrhunderts.
Die folgende Grafik zeigt das Shiller-KGV, also den Preis des S&P 500 im Verhältnis zu den inflationsbereinigten Gewinnen der letzten 10 Jahre.
Das Forward-KGV bestätigt diese Einschätzung. Das aktuelle Niveau liegt fast wieder auf seinem oberen Durchschnitt der letzten Jahre, hat jedoch noch nicht das Jahresanfangsniveau von etwa 23 erreicht. Mit anderen Worten, es besteht noch Aufwärtspotenzial bei der Bewertung trotz der Erholung seit Anfang April.
Die folgende Grafik zeigt das Forward-KGV des S&P 500, also den Preis im Verhältnis zu den erwarteten Gewinnen der nächsten 12 Monate.
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Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Mittwoch, den 29.04.2026Auch zum Dienstag setzte unser Dax seinen schwachen Wochenstart erstmal weiter fort und ging noch tiefer in Deckung
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: unter 24000 abwärts, über 24120 Erholung
Grundstimmung: neutral
Sollte sich unser Dax zum Dienstag nun unter der 24120 weiter in die Tiefe fallen lassen, wären nochmal 24060 und 24000 machbar gewesen. Würde er die 24000 brechen, sollte man sogar auch 23865 nochmal ins Visier nehmen, die allerdings nochmal gut verteidigen werden dürfte, besonders mit dem zweifachen Abstoß an der 24375 nun im Nacken. Oberhalb sollte sich das Bild über 24200 wieder etwas heller zeichnen, Richtung 24250 und 24325. Und darüber, bestimmt mit neuem Hoch über 24375 / 24400 zu den nächsten Stationen bei 24500 und 24580 / 24600. So die Zusammenfassung von gestern.
Über 24200 versuchte sich unser Dax gleich gar nicht und ging unter 24120 einfach nochmal 24060 und 24000 an, welche per Tagesschluss nicht gehalten werden konnte. Das eröffnet ihm nun Raum zum Mittwoch noch die 23865 anzugehen und dort bin ich dann wirklich gespannt. Rammt der sich von dort wieder über 24120 zurück, wäre darüber dann nämlich wieder 24200 und 24325 schon gleich direkt erreichbar und mit vermutlich dann auch wieder positiveren News im Nacken könnte er gleich direkt wieder in den Angriff gehen.
Sollte unser Dax aber die 23865 nicht gehalten bekommen wird es dann durchaus interessant, denn drunter wären dann erst wieder 23600 / 23580 interessant und dann die 23480 als obere Gap-Kante. Gibt er also den Bereich um 24000 / 23865 auf, würde sich dann erstmal wieder eine Etage mehr nach unten freilegen. Ist aber eben auch echt eine harte Support-Zone die hier nun schon mehrfache Versuche, nach unten wieder durchzudringen, abweisen konnte. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 20790 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26410 sowie der GV1VTU KO 28010.
Fazit: Zum Dienstag hat sich unser Dax weiter runter gegraben und nochmal Luft unter der 24000 geschnuppert. Zum Mittwoch muss er nun zeigen ob er dabei auch ernst machen kann. Dafür müsste er die 24000 / 23865 nun dann nämlich klar und nachhaltig nach unten durchhandeln ohne sich gleich wieder aufdrehen zu lassen. Dann wären zumindest erstmal 23600 / 23580 und 23480 erreichbar. Sollte der von 23865 kommend oder auch mit dem Tief bei 23900 vom Dienstag im Nacken wieder durch die 24120 nach oben durchbrechen, wird er wohl doch wieder nur zur 24200 und 24325 durchschieben und sich für die nächsten Tage damit oben nochmal eine Vorlage nach oben stellen.
NAS100 (US100) Professionelle Marktanalyse📊 NAS100 (US100) Professionelle Marktanalyse 🚀
📈 Marktstruktur: Klarer Aufwärtstrend
Der Markt bewegt sich sauber in einem steigenden Kanal und respektiert Support sowie Resistance.
Ein deutlicher Break of Structure (BOS) bestätigt die bullische Kontrolle mit höheren Hochs und höheren Tiefs.
🔑 Wichtige Zonen & Levels
🔴 Widerstand / Hoch: ~27.430
Aktuell reagiert der Preis hier – entscheidender Bereich.
🔵 Nachfragezone (Demand): ~26.400 – 26.600
Starker Kaufbereich (mögliche Zielzone bei Rücksetzer).
🟡 Trendlinien-Support: Dynamische Unterstützung im Kanal.
🟤 EQL (Equal Lows): ~24.000
Liquiditätsbereich unter dem Markt.
🧠 Smart Money Perspektive
Struktur: ChoCH → BOS → bullische Fortsetzung
Wahrscheinlichkeit für Liquiditätsabholung über den Hochs ⚠️
Mögliches Fake Breakout vor einer Korrektur
🔮 Mögliche Szenarien
🟢 Bullisches Szenario
Break & Close über 27.430
Weiterer Anstieg Richtung 28.000+ 🚀
🔻 Bärischer Rücksetzer (wahrscheinlicher zuerst)
Ablehnung am Widerstand
Rückgang zur Demand Zone
Danach erneuter Anstieg möglich 📊
🎯 Trading Idee
❌ Nicht am Hoch kaufen (riskant)
✅ Auf Rücksetzer warten
🔁 Einstieg erst nach Bestätigung
⚠️ Fazit
Der Markt ist bullisch, aber aktuell in einer teuren Zone.
Geduld bringt bessere Einstiege.
DAX Tagesausblick 28.April –Retest der entscheidenden 24.000 M.Retest der alles entscheidenden 24.000 Marke.
Zum Wochenstart bleibt der Fokus ganz klar auf der geopolitischen Lage im Nahen Osten, den heutigen US-Konjunkturdaten sowie natürlich bereits auf dem morgigen FOMC-Event mit der Interest Rate Decision. Die Märkte positionieren sich zunehmend vorsichtig, weshalb gerade die Zone um 24.000 Punkte im DAX nun zur entscheidenden Schlüsselmarke wird.
Fundamental bleibt die Lage angespannt. Die USA prüfen weiterhin Irans neuesten Vorschlag zur möglichen Entspannung des Konflikts rund um die Straße von Hormus, allerdings betonte das Weiße Haus erneut, dass klare „rote Linien“ bestehen bleiben. Trump zeigte sich laut Reuters unzufrieden mit dem jüngsten iranischen Vorschlag zur Beendigung des Konflikts. Parallel bleibt der geopolitische Druck hoch, da eine nachhaltige Lösung bislang nicht gefunden wurde und insbesondere die Sicherheit der wichtigen Handelsroute durch Hormus weiterhin im Fokus steht. Genau deshalb bleibt auch Öl weiter stark gefragt. Brent notiert weiterhin deutlich über der psychologisch wichtigen 90 $ Marke, aktuell sogar im Bereich um 96,50–97 $, was den Inflationsdruck weiter hochhält und Zinssenkungsfantasien begrenzt. Das sorgt insgesamt eher für ein vorsichtiges, leicht Risk-off geprägtes Sentiment.
Heute stehen fundamental vor allem die US Consumer Confidence Daten im Fokus. Erwartet wird ein Wert von 89,0 nach zuvor 91,8. Diese Daten messen das Vertrauen der Konsumenten in die wirtschaftliche Entwicklung und gelten als wichtiger Frühindikator für das Konsumverhalten, welches einen erheblichen Teil der gesamten Wirtschaftsleistung ausmacht. Fallen die Daten höher als erwartet aus, spricht das für weiterhin robuste Konsumenten, stabile Nachfrage und eine insgesamt starke Wirtschaft. Das wäre tendenziell bullish für den US-Dollar und könnte Zinssenkungserwartungen weiter nach hinten verschieben. Schwächere Daten hingegen würden eher für nachlassenden Optimismus sprechen und den Druck auf die Fed erhöhen. Dennoch gilt bereits jetzt: All eyes on FOMC morgen.
Ein Blick auf die übrigen Märkte zeigt weiterhin wenig große Veränderungen. Der Dollarindex hält sich stabil bei 98,67, was ebenfalls zeigt, dass der Markt aktuell noch keine aggressive Lockerung der Geldpolitik einpreist. Der VIX war gestern zwischenzeitlich etwas volatiler, pendelte sich aber erneut bei 18,28 ein und bleibt damit weiterhin unterhalb der kritischen 20er-Marke. Auch US30 sowie der S&P 500 laufen aktuell eher seitwärts und befinden sich weiterhin in einer Range ohne klaren neuen Impuls.
Charttechnisch hat sich im DAX gestern das bestätigt, worauf ich bereits hingewiesen hatte. Wir haben einen Abgriff des Tageshochs vom Freitag sowie nahezu des Tageshochs vom Mittwoch der Vorwoche gesehen, genau diese Hochs waren entscheidend, um nachhaltiges bullisches Momentum freizuschalten. Der Markt hat diesen Bereich jedoch nicht sauber überwinden können und dort eine deutliche Rejection erhalten. Damit fehlt weiterhin der klare Ausbruch nach oben.
In der Folge sind wir zurück an die alles entscheidende 24.000er Marke gelaufen. Während ich diese Analyse schreibe, wurde sogar bereits das wichtige Tagestief vom Freitag letzter Woche nach unten gebrochen, wodurch der Fokus jetzt vollständig auf dieser Schlüsselzone 24.000 liegt. Hier entscheidet sich kurzfristig die Richtung.
Kann sich der DAX oberhalb von 24.000 stabilisieren und zeigen, dass Käufer weiterhin präsent sind, halte ich noch vor dem morgigen FOMC einen Push Richtung 24.500 Punkte für sehr realistisch. Das wäre aus meiner Sicht sogar das bevorzugte Szenario, da höhere Kurse vor dem Fed-Event für Market Maker deutlich attraktivere Setups liefern würden, bevor anschließend Gewinnmitnahmen einsetzen könnten. Auch das Abgreifen zusätzlicher Short-Liquidität würde sehr gut in dieses Bild passen.
Sollte die 24.000 hingegen nicht halten und auch ein tieferer Retest nicht mehr aufgekauft werden, wird besonders der Bereich um 23.850 bis 23.830 extrem relevant. Erst unterhalb dieser Zone würde ich die Short-Seite deutlich ernster nehmen. Dann wäre ein Lauf Richtung 23.500 absolut realistisch. Bis dahin wäre ich persönlich mit aggressiven Verkäufen eher vorsichtig und würde aufpassen vor Fakeouts nach unten.
Ebenso gut kann ich mir vorstellen, dass wir zunächst weiter um die 24.000er Zone rangen, falls kein klarer Long-Impuls kommt. Gerade unmittelbar vor FOMC wäre auch ein zähes Seitwärtsverhalten absolut typisch.
Mein bevorzugtes Szenario bleibt aktuell dennoch ein Rebound von der 24.000er Zone mit einem weiteren Versuch Richtung 24.500. Dafür muss diese Marke jetzt aber klar verteidigt werden.
Die Frage des Tages bleibt also:
Kann der DAX die 24.000 heute verteidigen – oder sehen wir den Bruch und den Weg Richtung 23.500?
Wie seht ihr den DAX für heute? Hält die 24.000er Marke – oder bricht sie?
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Wünsche euch gute Trades!
Straße von Hormus: Verkehr bleibt schwachDie Entkopplung zwischen der Erholung der Aktienindizes und der geopolitischen Lage im Nahen Osten mag sehr überraschend erscheinen, da die Unsicherheit weiterhin äußerst hoch ist. Zwar hat die Diplomatie seit dem Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran die Oberhand gewonnen, doch der wichtigste Indikator für eine Normalisierung zeigt weiterhin keine Entspannung. Gleichzeitig konnte der S&P 500 ein neues Allzeithoch erreichen, getragen vom Technologiesektor.
In meinen vorherigen Analysen auf TradingView habe ich mehrfach die wichtigsten Barometer des geopolitischen Risikos hervorgehoben, um den geopolitischen Stress und seine potenziellen Auswirkungen auf risikobehaftete Vermögenswerte richtig einzuordnen.
Ölpreise, Erdgaspreise, Preise für Harnstoffdünger sowie vor allem die tägliche Anzahl von Tankern, die die Straße von Hormus durchqueren, sind die vier wichtigsten Indikatoren für das aktuelle geopolitische Risiko.
Die folgende Tabelle zeigt die Liste der Websites, auf denen man den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus in Echtzeit verfolgen kann:
Zum Ölpreis können Sie meine folgende Analyse lesen, die eine charttechnische Kartierung der wichtigen Niveaus für US-Rohöl (WTI) bietet, um zu bestimmen, ob das Hoch bereits hinter uns liegt:
Ein genauer Blick auf die Daten des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zeigt ein klares Ergebnis: Der Verkehr hat sich noch nicht normalisiert. Nach einem starken Einbruch Ende Februar bleibt die Zahl der Schiffe — sowohl einlaufend als auch auslaufend — strukturell unter dem Niveau vor der Eskalation. Zwar treten gelegentlich technische Erholungen auf, diese reichen jedoch nicht aus, um eine nachhaltige Normalisierung zu bestätigen.
Mit anderen Worten: Der Aktienmarkt scheint derzeit ein fundamentales Signal zu ignorieren. Diese Divergenz zwischen Finanzmärkten und realwirtschaftlichen Indikatoren wirft Fragen auf. Historisch gesehen sind solche Diskrepanzen nie dauerhaft: Entweder erholt sich der Schiffsverkehr deutlich und bestätigt den Optimismus der Märkte, oder die Märkte selbst passen sich an und preisen eine höhere Risikoprämie ein.
Die folgende Grafik zeigt die Anzahl der Schiffe, die täglich die Straße von Hormus durchqueren. Quelle: Bloomberg.
Zudem reagieren Akteure im maritimen Transport äußerst sensibel auf Sicherheitsrisiken. Reeder, Versicherer und Charterer passen ihr Verhalten schnell an selbst kleinste Spannungssignale an. Der anhaltend geringe Verkehr deutet daher darauf hin, dass diese zentralen Akteure noch keine ausreichende Sicherheit für eine Rückkehr zum Normalbetrieb sehen.
In diesem Zusammenhang bleibt die tägliche Beobachtung der Tankerbewegungen durch die Straße von Hormus entscheidend. Es handelt sich um einen führenden, konkreten und schwer manipulierbaren Indikator.
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Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
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Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Mittwoch, den 29.04.2026Trump zieht weiter sein Milität zusammen und unser Dax geht erstmal in Deckung
Guten Morgen :)
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Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: unter 24060 abwärts, über 24200 Erholung weiter denkbar
Grundstimmung: neutral
Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen seine Bullenflagge aufzulösen, sollte zum Montag wichtig werden, ob er die nun per Aufwärtsgap über 24325 mal versucht aufzubrechen oder ein Abwärtsgap zügig auskontert, um aus dem Flaggenbruch ein recht direktes Erreichen von 24375 / 24400, 24500, 24580 / 24600 und vor allem 24670 / 24700 einzuleiten. Wenn er das verhindern wöllte, sollte er in der Flagge bleiben und von seinem tieferen Hoch dann wieder unter 24000 drücken um sich ein neues tieferes Tief unter die 23865 zurechtzulegen. Für tieferes sollte er sich da richtig unter 24000 und 23865 verbarrikadieren um weiter zu kommen. So die Zusammenfassung von gestern.
Aus dem Abwärtsgap heraus versucht er sich dann zwar am Flaggenbruch, kam aber auch nur bis zur 24375 / 23400 bevor man ihn wieder umschmiss und in die Range zurück trug. Im gesamten Tagesverlauf ließ er unten aber die 24000 in Ruhe. Sollte er zum Dienstag nun erneut ansetzen und unter 24120 in die Tiefe arbeiten, wären dann nochmal 24060 und 24000 anzupeilen und für Tieferes muss er da aber halt einfach auch drunter. Dann wäre 23865 nochmal drin, die nun auch gut nochmal nach oben zurück schieben kann, mit dem doppelten Abstoß bei 24375 im Nacken.
Oberhalb lässt sich das nicht so leicht abgrenzen, da er ja auch sichtlich verweigert einfach die Bullenflagge zu bedienen. Ich würde aber schon über 24200 dann auch erstmal nur wieder 24250 und 24325 anpeilen. Und schafft er es darüber dürfte auch ein neues Hoch an die 24375 / 24400 folgen und bekommen wir die dann mal geknackt, wären auch 24500 und 24580 / 24600 machbar. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 20790 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26410 sowie der GV1VTU KO 28010.
Fazit: Auch zum Montag reihte sich unser Dax an die Vortage an und scheiterte dabei die bullishe Flagge nach oben zu lösen. Sollte er sich zum Dienstag nun unter der 24120 weiter in die Tiefe fallen lassen, wären nochmal 24060 und 24000 machbar. Bricht dann sogar die 24000, müsste man auch 23865 nochmal ins Visier nehmen, die auch nochmal gut verteidigen kann, besonders mit dem zweifachen Abstoß an der 23375 nun im Nacken. Oberhalb würde sich unser Dax das Bild über 24200 wieder etwas heller malen, Richtung 24250 und 24325. Und schaffen wir es darüber, ist bestimmt auch ein neues Hoch über 24375 / 24400 einzuplanen. Die nächsten Stationen darüber bleiben bei 24500 und 24580 / 24600 unverändert.
GER40 - Kanalrücklauf signalisiert bevorstehenden AusbruchDer Kurs befindet sich nach dem Hoch bei 24.790 in einer Korrektur innerhalb eines fallenden Kanals, wobei sich eine Struktur mit tieferen Hochs und kontrolliertem Rückgang zeigt. Das wichtigste Niveau liegt im Unterstützungsbereich bei 23.600 - 23.650 , der zugleich mit der unteren Kanalbegrenzung zusammenfällt. Ein Rücklauf in diesen Bereich ist wahrscheinlich, und die Reaktion dort wird entscheidend für die nächste Bewegung sein. Der unmittelbare Widerstand liegt bei 24,261, und ein Ausbruch darüber ist notwendig, um kurzfristig wieder Stärke zu zeigen.
Aus Elliott-Wellen-Sicht wirkt die Korrektur wie eine WXY-Struktur, wobei die aktuelle Bewegung möglicherweise Welle (Y) im Unterstützungsbereich abschließt. Hält der Bereich 23.600 – 23.650 und der Kurs bricht über den Kanal nach oben aus, kann eine neue impulsive Aufwärtsbewegung in Richtung 24.790 und darüber hinaus starten. Ein klarer Bruch unter diese Unterstützung würde das Szenario schwächen und weiteres Abwärtspotenzial in Richtung 23.200 eröffnen.
DAX Tagesausblick - 27. April - 24.000 Marke im Fokus24.000 Punkte Marke im Fokus, entscheidet diese Zone über den nächsten DAX Move?
Der Wochenstart beginnt fundamental deutlich ruhiger als zuletzt, trotzdem bleibt das große Thema unverändert:
Nahost.
Wie gestern bereits gesagt, die Märkte reagieren aktuell deutlich stärker auf geopolitische Headlines als auf klassische Wirtschaftsdaten. Besonders rund um Iran, USA und die Straße von Hormus bleibt jede neue Meldung potenziell marktbewegend.
Über Nacht kamen erste positive Signale:
Iran hat den USA offenbar einen neuen Vorschlag unterbreitet, um eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu ermöglichen. Ziel wäre zunächst die Aufhebung der Seeblockade und eine Stabilisierung des Öltransports, während die Nuklearverhandlungen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.
Das wurde vom Markt zunächst positiv aufgenommen:
Aktien stärker, Öl etwas schwächer, Risk-On bleibt grundsätzlich aktiv.
Trump äußerte sich ebenfalls erneut in Richtung Verhandlungen:
„If Iran wants to talk, they can call us.“
Zusätzlich betonte er, dass der Konflikt bald enden könne und eine Lösung weiterhin möglich sei.
Das unterstützt kurzfristig eher das bullische Szenario.
Das Shooting rund um Trump wurde vom Markt dagegen kaum eingepreist, aktuell liegt der Fokus klar auf Iran, Öl und Monetary Policy.
Fundamental heute – sehr ruhiger Montag
Makroseitig ist der Montag sehr entspannt.
Keine großen Wirtschaftsdaten, kein CPI, kein GDP, kein FOMC.
Einziger relevanter Punkt:
US-Präsident Trump soll heute Nacht sprechen.
Die ursprünglich erwartete Speech wurde offenbar wegen des Shootings verschoben.
Sollte diese Rede tatsächlich stattfinden, könnten Aussagen zur Iran-Thematik das Wochen-Bias kurzfristig nochmal deutlich beeinflussen.
Zusätzlich:
EZB Schnabel Speech um 19:30 Uhr
Der größere Fokus bleibt diese Woche aber klar auf Donnerstag mit EZB + US-Daten sowie vor allem Mittwochabend auf dem FED-Zinsentscheid.
Overall Market Outlook
US Oil
Öl startete mit kleinem Gap Up – absolut erwartbar durch die Nahost-Thematik.
Aktuell notieren wir bei:
96,25 Dollar
Für mich bleibt entscheidend:
Schließen wir diese Woche die Monatskerze über 100 Dollar?
Das würde den Inflationsdruck massiv erhöhen und direkten Einfluss auf DAX, FED und allgemeines Risk Sentiment haben.
DXY
Aktuell bei:
98,5
Kurzes Gap Up zum Wochenstart, aber bereits wieder komplett neutralisiert.
Safe-Haven Demand war kurzfristig da, wurde aber schnell wieder abverkauft.
Aktuell nichts Wildes.
VIX
Noch völlig im Rahmen.
Die Volatilität bleibt kontrolliert, keine akute Panik im Markt.
Auch das spricht aktuell eher für Stabilität als für sofortige größere Abverkäufe.
US30
Kleines Gap Down, aber nichts Relevantes.
Aktuell:
ca. -0,27 %
Das bullische Gesamtbild bleibt intakt.
Auch hier keine echte Schwäche sichtbar.
Charttechnischer Ausblick DAX
Der DAX startete ebenfalls mit einem kleinen Gap Down in die neue Woche.
Dieses wurde allerdings bereits wieder weitgehend abgearbeitet.
Aktueller Stand:
24.166 Punkte
Damit bleibt die zentrale Frage unverändert:
Hält die 24.000er Marke?
Die Schlüsselzone: 24.000 Punkte
Wie bereits im gestrigen Wochenausblick ausführlich beschrieben, bleibt diese Zone für mich die absolute Entscheidungsebene.
Ich halte es weiterhin für sehr wahrscheinlich, dass wir die 24.000 nochmal anlaufen und testen.
Besonders dann, wenn wir es kurzfristig nicht schaffen, über die wichtigen Tageshochs zu brechen:
24.340
24.393
(Das Tageshoch von Freitag und Mittwoch letzter Woche)
Solange diese Hochs nicht sauber überwunden werden, rechne ich eher mit einem erneuten Test Richtung 24.000.
Wichtig dabei:
Auch ein kurzer Sweep unter 24.000 wäre noch kein Problem.
Entscheidend ist nur, dass diese Zone immer wieder aufgekauft wird und wir dort Stabilisierung finden.
Denn genau dann bleibt das bullische Gesamtbild intakt.
Bullisches Szenario
Solange wir uns über 24.000 stabil halten, bleibt für mich das Long-Szenario dominant.
Schaffen wir den Break über:
24.340
24.393
sehe ich sehr gute Chancen auf:
24.500
und anschließend sogar auf das Vorwochenhoch bei:
24.608 – 24.612
Die Struktur auf H4 bleibt übergeordnet weiterhin sauber bullisch.
Bearishes Szenario
Sollte die 24.000 signifikant brechen und zusätzlich das Wochentief der Vorwoche bei:
23.840
verloren gehen, öffnet sich deutlich mehr Platz nach unten.
Dann sehe ich Potenzial für:
23.500
bis sogar 23.400
Das wäre dann keine kleine Intraday-Korrektur mehr, sondern eine deutlich tiefere Marktbereinigung.
Mein Fazit
Solange der Markt über 24.000 notiert, bleibt diese Zone für mich weiterhin eine Kaufzone.
Das bevorzugte Szenario bleibt:
Test der 24.000 → Stabilisierung → Fortsetzung Richtung 24.500+
Ein klarer Bruch darunter würde das Bild jedoch deutlich verändern.
Mein gestriger Wochenausblick geht deutlich tiefer auf:
– harmonische Muster auf H4
– fundamentale Gesamtlage
– FED / EZB / CPI / GDP dieser Woche
– Monatsende & Volatilität
Dort ist das Gesamtbild noch ausführlicher beschrieben.
Mich interessiert eure Meinung:
Kann die 24.000er Marke diese Woche weiter halten?
Sehen wir zuerst 24.500+
oder kommt der Break Richtung 23.500?
Bullish oder bearish?
Schreibt mir eure Einschätzung gerne in die Kommentare.
Keine Signale oder Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Guten Start in die Woche und gute Trades wünsche ich euch!
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Montag, den 27.04.2026Auch am Freitag blieb erstmal alles weiter nur in Bereitschaft, auf technischer wie politischer Ebene...
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: unter 24000 abwärts, über 24250 Erholung denkbar
Grundstimmung: neutral
Nach dem Abstoß am Donnerstag von der 23865, sollte man zum Freitag oberhalb nun genauer hinschauen, wenn er hier die bullishe Flagge nach oben verlassen sollte. Bricht der uns über 24250 nun weiter raus und knackt die Flagge bei 24325 nach oben auf, müsste man dann nämlich wieder 24375 / 24400 anpeilen wobei ich dann ja eher schon auf 24670 / 24700 zielen würde, wenn das Ding richtig auflöst. Um sich dem zu verwehren, führt der Weg nur über die 24000. Da muss er wieder drunter um sich zurück zur 23900 / 23865 vorzukämpfen, dann 23800 bisschen bespielen und später weiter Richtung 23600 / 23580 vielleicht sogar 23480 dann schon, als Weg der negativen Route. So die Zusammenfassung der letzten Analyse.
Nachdem sich unser Dax dann zum Mittag an der 24000 versuchte und dort nicht weiter kam, versuchte man ihn dann mehrfach über der 24200 in den Flaggenausbruch über 24325 reinzuzwingen was jedoch nicht gelang. Damit nehmen wir das nun aber in die neue Woche mit. Sollte sich unser Dax hier wieder nur aus einem leichten Abwärtsgap rausgekämpft bekommen und mit Zug durch die 24300 dann durchbrechen bleiben 24375 / 24400, 24500, 24580 / 24600 und vor allem aber 24670 / 24700 als Ziele erstmal festzunehmen. Bricht er die Flagge nun ordentlich wären die Stationen sogar in einem Rutsch dann machbar.
Sollte unser Dax aber wieder nur bocken und sich erneut unter 24000 zurückziehen, wäre ein weiteres Tief unter 23865 anzusetzen. Dafür kommen dann erstmal 23800 und 23600 / 23585 in Frage, doch Vorsicht, zuletzt haben bei jedem neuen Tief unter 24000 direkt wieder Käufer parat gestanden die uns dann doch nur wieder hoch zerrten, bleibt er da also nicht konstant auf Zug, sollte man sich besser auch auf ein erneutes Hochziehen dann drauf einstellen. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 20790 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26410 sowie der GV1VTU KO 28010.
Fazit: Zum Freitag hat unser Dax mehrfach versucht seine bullishere Flagge zu aktivieren, jedoch ohne Erfolg. Sollte er es zum Montag nun per Aufwärtsgap über die 24325 versuchen oder ein Abwärtsgap auch nur wieder sehr zügig auskontern, wäre aus dem Flaggenbruch auch weiter ein recht direktes Erreichen von 24375 / 24400, 24500, 24580 / 24600 und vor allem 24670 / 24700 machbar. Will er das verhindern muss er in der Flagge bleiben und von seinem tieferen Hoch dann wieder unter 24000 drücken um sich ein neues tieferes Tief unter die 23865 zu legen. Doch Vorsicht, da standen zuletzt viele Käufer parat, sodass ein erneute Ankontern vermutlich auch nur wieder komplett nach oben zurückführen würde. Der muss sich da richtig unter 24000 und 23865 verbarrikadieren um weiter zu kommen. Dabei bleiben 23800, 23600 / 23585 sowie 23480 interessant.
Kevin Warsh, bereits ab dem 16. Mai Chef der Fed?Dies ist die zentrale geldpolitische Frage zur Jahresmitte 2026: Wer wird der nächste Vorsitzende der US-Notenbank (Fed), und welche Geldpolitik wird in den kommenden Monaten verfolgt, während geopolitische Spannungen eine Energiekrise und einen Wiederanstieg der Inflation auslösen?
Die Amtszeit von Jerome Powell an der Spitze der Fed endet am Freitag, den 15. Mai, und Donald Trump hat Anfang des Jahres Kevin Warsh als seinen Nachfolger nominiert. Letztlich ist es jedoch der US-Senat, der die Entscheidung des Präsidenten bestätigt oder ablehnt, und es gibt einen umfassenden Prozess, insbesondere innerhalb des Senate Banking Committee.
Mehrere Schritte müssen in der richtigen Reihenfolge durchlaufen werden, um die endgültige Bestätigung von Kevin Warsh zu erreichen, und einige dieser Schritte könnten noch zu einer Blockade seiner Ernennung führen. Die Opposition müsste sehr gering sein, damit er rechtzeitig bestätigt wird, um Powell bereits am 16. Mai zu ersetzen. Dies ist jedoch noch nicht gesichert. Nachfolgend sind die verschiedenen Schritte und Hürden aufgeführt.
Im Detail wurden die ersten Schritte ohne größere Schwierigkeiten abgeschlossen. Die Nominierung durch den Präsidenten sowie die offizielle Weiterleitung an den Senat wurden schnell bestätigt, wodurch sich die Kandidatur auf institutionellen Gleisen befindet. Die ethischen und finanziellen Prüfungen sind zwar weit fortgeschritten, bleiben aber ein klassischer Risikofaktor, insbesondere aufgrund der Vermögenserklärungen und potenzieller Interessenkonflikte aus Warshs früheren Tätigkeiten im Privatsektor.
Der eigentliche politische Test findet nun bei der Anhörung vor dem Senate Banking Committee statt. Diese Phase ist entscheidend, da die Senatoren den Kandidaten zu seiner geldpolitischen Vision, seiner Haltung zur Inflation und seiner Unabhängigkeit gegenüber der Exekutive befragen. In einem angespannten politischen Umfeld stellt diese Anhörung ein erhebliches Blockaderisiko dar.
Die folgende Tabelle fasst die Schritte zur Bestätigung von Kevin Warsh zusammen.
Kurzfristig ist die Abstimmung dieses Ausschusses das kritischste Hindernis. Sie ist für Ende April geplant und könnte die Kandidatur entweder bestätigen oder bei starker parteipolitischer Opposition erheblich behindern. Selbst bei einer positiven Empfehlung ist nichts entschieden: Die endgültige Abstimmung im Plenum des Senats bleibt erforderlich und gilt ebenfalls als unsicher, mit hohem Risiko einer Ablehnung.
Daher erscheint es derzeit unwahrscheinlich, dass Kevin Warsh tatsächlich bereits am 16. Mai im Amt sein wird. Jede Verzögerung im parlamentarischen Kalender oder politische Widerstände könnten seine Ernennung verzögern.
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Nasdaq: Starke Woche beschert neues AllzeithochDie Nasdaq bleibt auch diese Woche wieder stark und erschwingt sich auf 27303 Punkte hoch. Damit haben wir einen sehr starken Kursanstieg in den letzten 4 Wochen von über 4000 Punkten.
Die Intermarketindikatoren sind jetzt im stark überbewerteten Bereich angekommen, bleiben aber stark und steigen weiter.
Auch die Saisonalität gibt der Nasdaq weiterhin Rückenwind bis in den Main.
Die Nasdaq befindet sich in einer Euphorie. Eine temporäre Korrektur bis an die bullische Handelsmarke würde den Ausblick auf steigende Kurse nicht dämpfen. Sie darf nur nicht unter die 200-Tagelinie und unter die Kurslücke bei 24200 Punkten zurückfallen.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!
Ihr Team der TradingBrothers
Wochenausblick –KW18- Fundamental, Makro & Technischer Ausblick Fundamental, Makro & charttechnischer Ausblick DAX
Die neue Woche startet erneut mit einem Thema, das aktuell alles überschattet: die geopolitische Lage rund um Iran, USA und die Straße von Hormus.
Nach den jüngsten Meldungen rund um abgesagte US Gespräche, stockende Verhandlungen und zunehmende Unsicherheiten im Nahen Osten bleibt genau dieser Faktor der wichtigste Treiber für den Wochenstart.
Ich kanns auch nicht mehr hören, aber it is what it is ;)
Die Märkte reagieren aktuell deutlich sensibler auf geopolitische Headlines als auf klassische Wirtschaftsdaten. Jede neue Meldung kann das fundamentale Bild innerhalb weniger Stunden komplett verändern.
Deshalb bleibt der Fokus klar auf Eskalation vs. Deeskalation:
Eskalation = bullish für Öl, bearish für Risk Assets wie DAX & US-Indizes
Deeskalation = bearish für Öl, bullish für Risk Assets
Besonders wichtig wird heute Nacht die Trump Speech um 04:45 Uhr deutscher Zeit.
Dort können Aussagen zur Iran Thematik, zu Verhandlungen oder geopolitischen Maßnahmen das Wochen Bias direkt zum Wochenstart massiv beeinflussen.
Aktuell notiert der DAX aufgrund dieser Unsicherheit leicht schwächer und verbucht rund -0,5 %.
Ein leichtes Gap Down zum Wochenstart bleibt deshalb wahrscheinlich, abhängig davon, was über die Nacht und heute noch passiert.
Wichtige Wirtschaftsdaten diese Woche
Makroseitig wird diese Woche extrem relevant, vor allem wegen FOMC, Inflationsdaten und Monatsende.
Montag bleibt noch ruhig.
Dienstag – CB Consumer Confidence (USA)
Forecast: 89,4
Previous: 91,8
Hier geht es um die Stärke des US Konsumenten.
Ein schwächerer Wert signalisiert nachlassendes Verbrauchervertrauen und erste wirtschaftliche Abkühlung.
Ein stärkerer Wert spricht weiterhin für robuste Nachfrage und damit gegen schnelle Zinssenkungen seitens der FED.
Mittwoch – German CPI + Durable Goods + Crude Oil + FOMC
German CPI (Deutschland)
Forecast: 0,7 %
Previous: 1,1 %
Ein höherer CPI wäre eher kurzzeitig bearish für den DAX, da Zinssenkungen der EZB unwahrscheinlicher werden.
Ein niedrigerer Wert könnte kurzfristig bullish interpretiert werden.
Jedoch muss man hier ganz klar sagen, die Daten sind nicht so relevant wie Europe CPI und erst recht nicht wie Daten aus den USA!
Durable Goods Orders (USA)
Wichtiger Indikator für wirtschaftliche Stärke und Investitionsbereitschaft.
Crude Oil Inventories
Direkt relevant für Ölpreis, Inflation und die gesamte Hormus Thematik.
Sinkende Lagerbestände könnten zusätzlichen Aufwärtsdruck auf Öl bringen.
DAS Highlight der Woche: Mittwochabend – FED Interest Rate Decision
Forecast: 3,75 %
Previous: 3,75 %
Der Markt erwartet aktuell keinen Zinsschritt.
Entscheidend wird deshalb nicht der Zins selbst, sondern:
– FOMC Statement
– Powell Press Conference
– Tonalität: hawkish oder dovish
Hier wird der Markt genau darauf achten, ob Zinssenkungen 2026 realistisch bleiben oder ob die FED weiterhin restriktiv bleibt, all das kann aus dem Statement und der Pressekonferenz abgeleitet werden. Wird Powell hier eher neutral, dovish oder hawkish auf die Zinsthematik eingehen.
Mittwoch ist im Moment ganz klar der wichtigste Tag der Woche!
Donnerstag – EZB Interest Rates + GDP + Core PCE + Jobless Claims
Donnerstag liefert direkt das nächste Daten Brett:
– German GDP
– Euro CPI
– ECB Interest Rate Decision
– US GDP
– Core PCE (YoY + MoM)
– Initial Jobless Claims
– Chicago PMI
Besonders Core PCE ist für die FED extrem wichtig.
Hier entscheidet sich oft kurzfristig das komplette Risk-On / Risk-Off Sentiment.
Freitag – ISM Manufacturing PMI
Trotz Feiertag in vielen europäischen Ländern kommen aus den USA noch:
– ISM Manufacturing PMI
– ISM Manufacturing Prices
– Global Manufacturing PMI
Auch hier wird bewertet, wie robust die US-Wirtschaft tatsächlich bleibt.
Saisonalität – Monatsende extrem wichtig
Diese Woche schließt zusätzlich die Monatskerze.
Das bedeutet:
– Rebalancing großer Institutionen, Gewinnmitnahmen wahrscheinlich
– erhöhte Volatilität
– starke algorithmische Bewegungen
– mögliche überraschende Richtungswechsel und Abgriffe
Gerade in Kombination mit FOMC kann das zu sehr explosiven Bewegungen führen.
Vorsicht besonders ab Mittwoch.
Andere Märkte im Überblick
US Oil
Aktuell bei 94,87 $
Öl bleibt klar über 90 Dollar und damit bleibt Inflationsdruck real.
Die große Frage:
Schaffen wir Richtung Monatsende einen Push über 100 Dollar?
Das hängt fast vollständig an Nahost + Wirtschaftsdaten.
-> Hohe Ölpreise bleiben eine Belastung für Risk Assets und das Marktumfeld.
DXY
Monatlich aktuell rund -1,35 %
Safe Haven Demand hat abgenommen.
Das spricht weiterhin eher für aktives Risk-On Sentiment.
VIX
Aktuell bei 18,7
Weiterhin unter 20 = keine akute Crash-Panik im Markt.
Das bullische Gesamtbild bleibt intakt, kann sich bei geopolitischer Eskalation aber sehr schnell ändern.
US30
Extrem starke Woche.
Monatlich aktuell rund +6,3 %
Fast 3000 Punkte Plus und keine echte bärische Wochenstruktur.
Das bullische Bild im US-Markt ist deutlich stärker als im europäischen Markt.
Das unterstützt grundsätzlich auch den DAX.
Wichtig ist hier auch der SPX, dieser notiert bei einem neuen ATH auf rund 7.165 Punkten und einem Monatsgewinn zum Vormonat von ca. +9.8%. Hier sind für mich ebenfalls Gewinnmitnahmen zum Monatsende und bei Wirtschaftlichen Daten die das Sentiment nicht unterstützen, sehr wahrscheinlich!
Charttechnischer Ausblick DAX
Der April war bisher stark für den DAX:
Monatlich aktuell rund +5,58 % im vgl. zum Vormonat (der aber fairer weise auch extrem schlecht lief ;))
Trotz des starken März-Abverkaufs nach der Hormus-Eskalation konnte sich der Markt deutlich stabilisieren und notiert knapp 5.3% unter dem ATH.
Wichtig:
Wir haben erstmals nach vier bullischen Wochen wieder einen bearischen Wochenschluss.
Aktueller Stand:
24.257 Punkte
Trotzdem bleibt für mich das übergeordnete Bild bullisch, solange die Struktur intakt bleibt.
H4-Struktur – harmonisches Muster
Wie letzte Woche bereits erwähnt, haben wir seit dem Tief bei rund 22.000 Punkten ein sehr sauberes Muster beobachten können:
Bullische Pushes von ca. 6–7 %
→ gefolgt von Korrekturen von ca. 3–4 %
Genau dieses Muster läuft aktuell erneut.
Vom Strukturtief 23.385 bis zum Hoch bei 24.796 liefen wir rund +6 %.
Die aktuelle Korrektur bis 23.837 lag bei rund -3,85 %.
Das passt perfekt ins bisherige Gesamtbild.
-> Das ist nur ein Zusatzindikator!
Entscheidend: Die 24.000er Marke
Diese Zone ist aktuell der Schlüssel.
Solange 24.000 hält, bleibt für mich das bullische Szenario Richtung 25.000 aktiv.
Ein signifikanter Bruch darunter würde das Bild deutlich verändern.
Dann sehe ich Potenzial für:
23.500
bis sogar 23.300
als nächste tiefere Reaktionszonen.
Meine Erwartung für diese Woche
Ich rechne mit sehr hoher Volatilität.
Geopolitik + FOMC + Monatsende + Inflation = explosive Mischung.
Kurzfristig bleibt entscheidend:
Können wir uns über
24.340
24.400
stabilisieren und idealerweise Richtung 24.500 laufen?
Solange das Wochenhoch bei 24.615 nicht sauber gebrochen wird, rechne ich eher mit Rangebildung und einem erneuten Retest tieferer Levels, zumindest bis Mittwoch zum großen Fundamentalen Tag!
Übergeordnet gilt für mich:
Alles über 24.000 bleibt eine Kaufzone mit Ziel 25.000.
Unter 24.000 wird das deutlich kritischer.
Dann wird eine tiefere Korrektur sehr wahrscheinlich.
Ich werde wie gewohnt täglich meine DAX-Tagesanalyse von Montag bis Freitag posten.
Mich interessiert eure Meinung:
Hält die 24.000er Marke?
Sehen wir diese Woche die 25.000 im DAX
oder kommt zuerst die tiefere Korrektur?
Schreibt mir eure Einschätzung in die Kommentare.
Keine Signale oder Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Guten Start in die Woche und gute Trades wünsche ich euch!
DAX Wochenrückblick KW17- Die Wichtigsten ErkenntnisseDie 24.000 Marke entscheidet über Pullback oder echte Korrektur.
Der DAX beendet die Woche bei ca. 24.257 Punkten und damit rund -1,61 % schwächer als zur Vorwoche.
Wochenhoch: 24.612 Punkte
Wochentief: 23.846 Punkte
Trotz mehrfacher Erholungsversuche bleibt klar:
Die 24.000er Zone ist aktuell die wichtigste Marke im gesamten Markt.
Solange diese Zone hält, sprechen wir über eine gesunde Korrektur der Long Bewegung von letzter Woche.
Bricht sie aber nachhaltig, wird daraus schnell eine deutlich größere Korrektur.
Fundamentale Lage
All Eyes auf dem Nahost Konflikt:
Die gesamte Woche wurde weiter von den Spannungen zwischen USA, Iran, Israel und der Straße von Hormus bestimmt.
→ militärische Drohkulisse bleibt hoch
→ Ölversorgung bleibt sensibles Thema
→ jede neue Headline sorgt sofort für Volatilität im DAX
Gleichzeitig kamen erste Entspannungssignale:
→ Iran signalisiert Gesprächsbereitschaft
→ Pakistan als möglicher Vermittler
→ Trump betont mehrfach, dass ein Deal bevorzugt wird
Fazit:
Kein kompletter Risk Off Modus, aber ein extrem fragiles Umfeld.
Der Markt bleibt headline getrieben.
Öl, Dollar & Risiko
Öl bleibt das Inflationsproblem
Brent deutlich über 100 Dollar, US Oil weiter klar über 90 Dollar.
→ Inflation bleibt real
→ Zinssenkungen der Fed werden schwieriger
Das ist aktuell und kurzfristig fast wichtiger als viele klassische Wirtschaftsdaten.
DXY stark, VIX kontrolliert
→ Dollar weiter als Safe Haven gefragt
→ kein Panikmodus, aber klares defensives Sentiment
→ Volatilität bleibt vorhanden
Kurz gesagt:
leichtes Risk-Off, aber kein Crash Modus
Wirtschaftsdaten der Woche
Jobless Claims
214k vs 211k Forecast
→ Arbeitsmarkt leicht schwächer
Kurzfristig bullish für Aktien, weil Zinssenkungsfantasie steigt.
PMI-Daten deutlich stark
Services PMI: stark
Manufacturing PMI: stark
→ US-Wirtschaft bleibt robust
→ Wachstum läuft weiter
→ keine echte Rezessionsangst
Problem:
starke Wirtschaft bedeutet die FED kann sich Zeit lassen mit Zinssenkungen, das mögen Risk Assets wie der DAX nicht so gerne.
Michigan Daten (Freitag)
→ Sentiment besser als erwartet
→ Inflationserwartungen weiter erhöht
Das bestätigt erneut:
Die Fed bleibt in einer schwierigen Position! (Wie immer ;))
Nicht schwach genug für aggressive Cuts.
Nicht stark genug für völlige Entspannung.
Mit hoher Inflation bleibt die FED verhalten, was Zinssenkungen angeht.
Technischer Wochenverlauf im Schnelldurchlauf
Montag
Gap Down nach der starken Vorwoche
→ erste Stabilisierung
Dienstag
deutlicher Abverkauf
→ Wochenhoch bei 24.612 markiert (Gap-Close)
Mittwoch
Bullischer Versuch
→ direkt wieder verkauft
Donnerstag
Unter 24.000 abgegriffen
→ Wochentief bei 23.846 gebildet
Freitag
Stabilisierung zurück über 24.200
→ Wochenschluss bei ca. 24.257
Kein Breakdown.
Aber auch noch kein sauberer Bull Break.
Das wichtigste Learning der Woche (für mich)
Headlines schlagen aktuell Daten
Makrodaten waren wichtig.
Aber Nahost war der echte Driver, wie in den Wochen davor auch schon zu sehen war.
Jede Schlagzeile konnte den Markt sofort bewegen.
Das zeigt erneut:
Risk Management ist wichtiger als Rechthaben.
Was Trader für nächste Woche verstehen müssen
Nicht ob der DAX bullish aussieht ist entscheidend,
sondern ob die 24.000 weiter verteidigt werden kann.
Das ist aktuell die wichtigste Frage.
Darüber bleibt das bullische Szenario für mich intakt.
Darunter wird das Umfeld schnell deutlich unangenehmer.
→ 23.900
→ 23.700
→ 23.500
→ deutlich mehr Verkaufsdruck
werden dann sehr realistisch.
Der größte Fehler diese Woche
Makrodaten übergewichten und Headlines zu unterschätzen
Viele Trader haben sich zu stark auf PMI, Claims oder Michigan konzentriert.
Der Markt wurde aber vor allem von:
→ Nahost
→ Öl
→ geopolitischen Headlines
bewegt.
Das sollte man für nächste Woche unbedingt mitnehmen.
Wichtig ist auch immer, in welcher Marktphase befinden wir uns aktuell? Range oder Trend?
Meine persönliche Einschätzung
Solange 24.000 hält, bleibt das bullische Szenario intakt.
Ein sauberer Break über die Wochenhochs könnte schnell wieder 24.500+ öffnen.
Aber:
starke Märkte stehen aktuell auf sehr dünnem Eis.
Deshalb bleibt Disziplin wichtiger als jede Meinung.
Mein Fazit
Der Markt hat diese Woche gezeigt:
Risk Management schlägt Rechthaben.
Die Bullen leben noch, aber bekommen Druck im jetzigen Bereich.
Fundament bleibt fragil.
Und genau deshalb entscheidet aktuell eine einzige Zone:
24.000 Marke!
Wie seht ihr den DAX aktuell?
Bullish oder bearish? Schreib es mir in die Kommentare!
Mein Wochenausblick für KW18 kommt morgen, euch allen ein schönes und erholsames Wochenende!
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Stoxx 50: Er wird müdeDie Eindämmungslinien wirken .Wie in der Analyse Oktober 2025 beschrieben, wird die 6000 zum Bremsklotz. Mein Kursziel 5100 wurde nicht erreicht, ist aber jederzeit möglich . Eine Lösung des Irankonflikts wird den Index über 6000 Punkte hieven mit neuem Allzeithoch, dann geht es wieder bergab. (Verkaufssignal im MACD vermutlich im Sommer.)
Nasdaq 100: Mein Bär erwacht.Ich habe am Freitag im späten Handel eine erste Shortposition eröffnet. ( Kursziel mindestens 26200) .Das Histogramm zeigt deutliche Divergenzen zu den Signallinien und der Index nähert sich wichtigen Eindämmungslinien. Ich gehe davon aus das der Index in diesem Jahr weiter steigen , früher oder später aber auf das ehemalige Ausbruchsniveau oder tiefer auf 24000 fallen wird. Mein Traum wäre ein Anstieg bis 30000, um die Positionen aufstocken zu können. Ich bin mittelfristig orientiert, nicht kurzfristig.
Dax: Oktoberprognose bestätigtDer Dax bewegt sich in diesem Jahr wie im Oktober 2025 erwartet ,zwischen 26000 und 21500. Beide Ziele wurden bisher nicht erreicht, die Chancen dafür stehen aber weiterhin gut. Kurse oberhalb von 25500 würde ich für Verkäufe nutzen, Kurse unterhalb von 22800 für Käufe.,sofern noch kein neues Hoch erreicht wurde. Short hat aber Priorität, da der MACD im Monatschart ein Verkaufssignal gesendet hat und massiv überkauft ist. Ich gehe fest davon aus , das 1. Der Dax noch einmal 23200 in diesem Jahr anlaufen wird und wir im Dax ein neues Allzeithoch sehen werden . 2. Der Dax in 2026 nicht über 27000 steigen und nicht unter 21500 fallen wird 3. Der Index in 2026 weiter seitwärts laufen wird ,sofern auf der Unterseite 21500 nicht unterschritten werden. Ein Monatsschlusskurs unterhalb von 22800 sollte vermieden werden.
Im deutschen Premium Index kriselt es ...
In unserem deutschen Premiumindex XETR:DAX kriselt es.
Wir erwarten noch einen moderaten UP-move um die finale 'v' UPseits der ~24790 zu finalisieren. Viel erwarten wir nicht ... wenn "Wir" und "Ihr" glück habt ... jenseits der 25k.
Aus den Optionsdaten lässt sich für Montag 27.04.26 folgendes ableiten
Das Bild ist defensiv-neutral. Der Markt ist zwischen 24.000 (Gamma-Flip + Max Pain Monthly) und 24.750 (Call-Wall) eingeklemmt. Solange kein exogener Schock kommt, ist das wahrscheinlichste Szenario eine weitere Konsolidierung mit leichter Aufwärtstendenz Richtung Max Pain 24.200, extendierend bis ~24.400. Der kritische Punkt nach unten ist 24.000 — bei Bruch dieses Levels beschleunigt sich der Abwärtsdruck.
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6. Special for US Residents
Hypothetical or simulated performance results have certain limitations. Unlike an actual performance record, simulated results do not represent actual trading. Also, since the trades have not been executed, the results may have under- or over-compensated for the impact, if any, of certain market factors, such as lack of liquidity. No representation is being made that any account will or is likely to achieve profits or losses similar to those shown. A proprietary trend-following system (TM) (mathematical-statistical, volume-based) is used to generate this forecast.
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DAX🇩🇪 - Ausblick KW18/2026Hallo Trader,
der DAX hinkt den US Indizies aktuell doch gewaltig hinterher. Und das hat seine Gründe. Aber - sollte es bei den US Werten eine Korrektur geben (und die ist nach dem Anstieg alles andere als unwahrscheinlich), könnten die DAX Werte erst einmal mit in "Sippenhaft" genommen werden.
Also auch hier könnte es ggf erst einmal Short gehen.
Aber ganz ehrlich - das Chartbild ist mir aktuell nicht eindeutig genug.
Wo man sich relativ gut "lang hangeln" kann wäre dann ggf. ein Short bei Bruch des letzten Tagestiefs.
Die aktuelle Zone ist ja durchaus auch ein Bereich, der immer wieder angelaufen wurde. Daher wäre ein Überspringen natürlich ein Long Signal. Aber mein Basisszenario wäre nochmal eine Short Welle, bevor es dann wieder Long geht.
Widerstände:
- Zone ums ATH
Unterstützungen:
- Zone bei 23.000 - 23.100
- Zone rund um 22.200
- Zone bei 21.500
- Runde Marke von 20.000
Happy Pips,
Michael - Team PimYourTrading
Nasdaq🇺🇸 - Ausblick KW18/2025Hallo Trader,
für mich sieht das immer mehr danach aus, dass hier gerade dier Bogen überspannt wird. Das erinnert mich etwas an Anfang Januar, wo es dann bei Gold diese riesige 1000$ Tageskerze und Gewinnmitnahmen gab.
Genau darauf warte ich eigentlich beim Nasdaq auch. Versteht mich nicht falsch - das ist keine Blase. Die Zahlen der US Unternehmen stimmen ja. Aber dennoch sind die Bewertungen alles andere als günstig und alleine der Anstieg würde schon eine Korrektur rechtfertigen.
Schon ein kleiner Auslöser und wir könnten da dann Minimum bis zum Support laufen.
Widerstände:
-
Unterstützungen:
- Zone bei 26.200
- Zone bei 24.000
- Zone um 23.000
- Zone bei 21.500
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading






















