Nasdaq🇺🇸 - Ausblick KW30/2025Hallo Trader,
beim Nasdaq sind wir an einer sehr spanennden Zone. Sollte der Support brechen. dürfte es deutlich abwärts gehen. Möglich wäre dann z.b. der Bereich bei 26.700 wo aktuell ein Cluster von 50er Fibo und 200-Tageslinie liegt.
Sollte der Support halten, wäre das natürlich dann ein guter Long Einstieg.
Widerstände:
- Zone ums ATH bei ca 30.700
Unterstützungen:
- Tief bei ca 28.300
- Zone bei 26.200
- Zone bei 24.000
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
Marktindizes
SP500🇺🇸 - Ausblick KW30/2025Hallo Trader,
beginnen wir mit dem fundamentalen Ausblick für die kommende Handelswoche.
📊 Fundamentaler Ausblick KW30 (20.07. – 24.07.2026)
In KW30 richtet sich der Blick der Märkte vor allem nach Europa. Mit der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank🇪🇺 am Donnerstag sowie den Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und den USA am Freitag stehen wichtige Impulse für die weitere Entwicklung von Euro, Anleiherenditen und Aktienmärkten bevor.
Der Wochenstart dürfte zunächst ruhig verlaufen, da die japanischen Märkte am Montag aufgrund eines Feiertags geschlossen bleiben. Am Dienstag liefern die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen🇩🇪 einen ersten Hinweis darauf, wie Finanzexperten die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Monaten einschätzen. Nach den zuletzt gemischten Signalen aus der deutschen Wirtschaft könnte eine positive Überraschung den DAX und den Euro kurzfristig unterstützen. Eine erneute Eintrübung würde dagegen zeigen, dass die wirtschaftliche Erholung weiterhin auf unsicheren Beinen steht.
Am Mittwoch folgen die britischen Verbraucherpreise🇬🇧. Die Inflationsentwicklung in Großbritannien bleibt entscheidend für den weiteren Kurs der Bank of England. Parallel dazu könnten die amerikanischen Rohöllagerbestände 🇺🇸für Bewegung beim Ölpreis sorgen.
Der klare Höhepunkt der Woche ist jedoch die Sitzung der EZB 🇪🇺am Donnerstag. Bei ihrer vorherigen Sitzung hatte die Zentralbank die drei Leitzinsen überraschend um jeweils 25 Basispunkte angehoben. Für die kommende Entscheidung erwartet der Markt laut Kalender unveränderte Zinssätze. Gleichzeitig ist die Inflation im Euroraum im Juni von 3,2 auf 2,8 Prozent zurückgegangen. Damit hat sich der Preisdruck zwar abgeschwächt, liegt aber weiterhin oberhalb des mittelfristigen Zwei-Prozent-Ziels der EZB.
Entscheidend dürfte deshalb weniger der eigentliche Zinsentscheid als die Pressekonferenz von Christine Lagarde werden. Anleger werden genau darauf achten, ob die Zinserhöhung aus dem Juni als einmalige Reaktion eingeordnet wird oder ob die EZB bei anhaltendem Inflationsdruck weitere Schritte nach oben offenhält. Signale für eine längere Phase hoher Zinsen könnten den Euro und die europäischen Anleiherenditen stärken, gleichzeitig aber zinssensitive Aktien und den Immobiliensektor belasten. Eine deutlich vorsichtigere Tonlage könnte dagegen für Erleichterung an den Aktienmärkten sorgen. Die geldpolitische Sitzung und die anschließende Pressekonferenz sind offiziell für den 23. Juli angesetzt.
Am Freitag folgt ein umfangreicher Block an Einkaufsmanagerindizes. Die deutschen PMIs für Industrie und Dienstleistungen 🇩🇪zeigen, ob die europäische Konjunktur zum Start des dritten Quartals wieder an Dynamik gewinnt. Besonders der Dienstleistungssektor bleibt wichtig, da die deutsche Industrie weiterhin mit strukturellen und globalen Belastungen kämpft.
Am Nachmittag werden anschließend die US-PMIs 🇺🇸veröffentlicht. Robuste Zahlen würden erneut für eine widerstandsfähige US-Wirtschaft sprechen, könnten aber gleichzeitig die Erwartungen an baldige Zinssenkungen durch die FED dämpfen. Schwache Daten würden dagegen Konjunktursorgen verstärken, gleichzeitig jedoch neue Spekulationen über eine lockerere US-Geldpolitik auslösen. Zusätzlich geben die Verkäufe neuer Häuser Hinweise darauf, wie stark das hohe Zinsniveau weiterhin auf dem amerikanischen Immobilienmarkt lastet.
Die wichtigsten Termine der Woche:
🔹 Dienstag, 11:00 Uhr – ZEW-Konjunkturerwartungen Deutschland 🇩🇪
🔹 Mittwoch, 08:00 Uhr – Verbraucherpreise Großbritannien 🇬🇧
🔹 Mittwoch, 16:30 Uhr – US-Rohöllagerbestände🇺🇸
🔹 Donnerstag, 14:15 Uhr – EZB-Zinsentscheidung 🇪🇺
🔹 Donnerstag, 14:30 Uhr – US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe🇺🇸
🔹 Donnerstag, 14:45 Uhr – Pressekonferenz der EZB 🇪🇺
🔹 Freitag, 09:30 Uhr – Einkaufsmanagerindizes Deutschland 🇩🇪
🔹 Freitag, 15:45 Uhr – Einkaufsmanagerindizes USA 🇺🇸
🔹 Freitag, 16:00 Uhr – Verkäufe neuer Häuser in den USA 🇺🇸
Fazit:
KW30 wird vor allem durch die EZB geprägt. Nach der Zinserhöhung im Juni muss Christine Lagarde erklären, ob Europa vor einer längeren Phase restriktiver Geldpolitik steht oder ob der jüngste Rückgang der Inflation bereits wieder mehr Spielraum schafft. Die anschließenden PMI-Daten werden zeigen, wie gut die Wirtschaft das erhöhte Zinsniveau verkraftet. Für Trader dürfte besonders das Zusammenspiel aus EZB-Kommunikation, Euro-Bewegung und Konjunkturdaten relevant werden. Rund um Donnerstag und Freitag ist daher mit deutlich erhöhter Volatilität zu rechnen.
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Chart SP500🇺🇸
Trotz der extrem positiven Inflationsdaten aus den USA (Werte deutlich niedriger als erwartet), konnte der Markt kein neues ATH ausbilden. Das ist für mich dann erstmal ein negatives Signal - zumal wir auf H1 Basis einen Trendbruch des Long Trends (tieferes Tief) gesehen haben.
Gerade auch im Hinblick auf die nun wieder stark anziehende Ölpreise (Irankonflikt eskaliert wieder), könnten Investoren nun Gewinne vom Tisch nehmen. Ergo würde mich eine Korrektur Richtung Supportzone nicht wundern.
Widerstände
- ATH bei 7600 Punkte
Unterstützungen:
- Tief bei 7240 Punkte
- Zone ums ATH bei ca 7000 Punkten
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
NASDAQ-AnalyseNASDAQ-Analyse
Hinweis: Diese Analyse stellt keine Anlageberatung dar, sondern ausschließlich meine persönliche Einschätzung der aktuellen Marktsituation.
Der NASDAQ hat in den vergangenen beiden Handelstagen deutlich an Dynamik verloren und erstes Abwärtsmomentum aufgebaut. Zwar versucht der Markt aktuell, einen kurzfristigen Aufwärtstrend auszubilden, jedoch stellt sich die entscheidende Frage, ob diese Bewegung ausreicht, um neue Allzeithochs zu erreichen.
Nach meiner Einschätzung ist dies derzeit nicht der Fall. Ich gehe nicht davon aus, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung genügend Stärke besitzt, um den Index nachhaltig über seine bisherigen Höchststände hinauszuführen.
Aus meiner Sicht befindet sich der Markt aktuell im Übergang von der dritten zur vierten Welle innerhalb eines impulsiven Abverkaufs. Entsprechend sehe ich die Möglichkeit, eine Short-Position aufzubauen.
Handelsidee (Chartbasis):
Short-Einstieg: 28.840,9
Take-Profit: 27.438,4
Diese Kursmarken basieren auf den verwendeten Chartdaten. Beim Handel über CFDs oder Futures können die Kursstände aufgrund abweichender Datenquellen leicht variieren. Die genannten Marken sollten daher entsprechend auf die jeweilige Handelsplattform umgerechnet bzw. angepasst werden.
Nach meiner Einschätzung bleibt das Short-Szenario solange favorisiert, bis sich ein neues technisches Setup ergibt oder der Markt eindeutige Signale für eine Trendfortsetzung auf der Oberseite liefert.
HANG SENG konkretisiert Korrektur. Obere Value Area prüfen!Liebe Trader und Investoren,
sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich Willkommen zu einem weiteren Update zum HANG SENG (HK50 CFD) von Pepperstone. Ich analysiere den CFD auf Wochenbasis.
Der Hang Seng absolviert seit dem Top bei 28.079 Punkten eine Abwärtskorrektur, die zuletzt wie von mir erwartet das Hoch bei rund 23.000 Punkten angelaufen hatte. Seither versucht der Index eine Befestigung.
Charttechnische Einordnung (Chart oben)
Die ersten Aufwärtstrendlinien haben bereit ordentlich gewackelt. Richtig spannend wird es ohnehin erst dann, wenn TSW-1 bei 22.043 Punkten attackiert wird. Dieser Trendsupport ist m.E. extrem wichtig.
Auf der Oberseite muss der Hang Seng schnell! wieder 26.181 Zählern anziehen. Sollte diese Linie die aktuellen Aufwärtserholungen ausbremsen, werte ich das kritisch.
Markttechnische Einordnung Wochenchart (Chart unten)
Denn bei den Basisindikatoren (Weekly) liegt ein intaktes Short-Setup vor. Positive Divergenzen bei MACD und/oder RSI, die als konstruktiver Schlüsselreiz angesehen werden, sind nicht vorhanden. Aus diesem Grund bleibt meine Einschätzung, dass wir die Tiefpunkte der aktuellen Marktkorrektur noch nicht gesehen haben.
Perspektivisch ist ein weiteres Absinken bis zur 200-Wochenlinie (20.917) möglich. Dort schauen wir weiter...
Volumentechnische Einordnung Wochenchart (Chart unten)
Der HK50 wurde im Volumen-Resist klar geblockt. Die hohe Value Area (25.364 - 26.653) wurde zudem nach unten gebrochen. Konsequenterweise beurteile ich das Volumen Setup kritisch und nach unten ausgerichtet.
Deshalb rechne ich bei einem anhaltend negativen Szenario mit einem vollständigen Anlauf der unteren Value Area, die erst bei 20.722 Zählern beginnt.
Im Fazit...
setzt der Hang Seng seine Korrektur fort. Signale der Stärke sind im Moment nur schwach ausgeprägt. Deshalb sollten Kurserholungen als Möglichkeit zum Abbau von Positionen wahrgenommen werden.
Erst oberhalb von 26.653 Punkten kann sich die Lage zu Gunsten der Bullen verändern. Bis dahin lautet das Motto: Sell the rally...
Ich freue mich über Kommentare und Diskussionen zu dieser Analyse.
Bitte achten Sie auf ein solides Positions- und Risikomanagement.
Wenn Ihnen die Idee gefällt, geben Sie uns für diese Analyse bitte einen Boost und folgen Sie uns, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße,
Thomas Jansen
SMI am Wendebereich?Kommt nach der Korrektur der Lauf auf 20’000 CHF?
SMI | Swiss Market Index
Anlageklasse: Index / Status: Wendebereich, Korrektur bevorstehend
Bei den internationalen Schweizer Grosskonzernen zeigt der Chart nach 2022 ein volatiles Zickzack-Muster, das auf strukturelle Schwäche hindeutet. Die Mindestziele der aktuellen Bewegung sind zwar bereits abgearbeitet, doch der Kurs könnte sich vor dem Rücksetzer noch etwas weiter ausdehnen. Auf Monatsbasis zeigt sich zudem eine klare Divergenz des Chartverlaufs mit dem RSI und dem MACD!
Die Fakten zur aktuellen Situation:
📍 Der aktuelle Wendebereich: Die derzeit gültige Zone erstreckt sich von 13’560.00 bis 15’253.11 CHF. Das exakte Top ist aktuell schwer zu callen, da die Mindestziele erreicht sind, eine weitere Expansion jedoch nicht ausgeschlossen werden kann.
📉 Das erwartete Tief: Die bevorstehende Welle-4-Korrektur soll den Index in den Zielbereich zwischen 10’333.00 und 9’052.00 CHF drücken.
🎯 Das langfristige Ziel (Welle 5): Nach der Ausbildung dieses Tiefs startet die finale Zielgerade der Welle 5 in Richtung der psychologischen Marke von 20’000.00 CHF.
⚖️ Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV): Direkt im aktuellen Wendebereich ist das CRV für Neukäufe ungünstig. Erst der Anlauf der Tief-Zone bietet das optimale CRV für die finale Impulswelle.
(Keine Anlageberatung, nur die Analyse eines technischen Investors)
Trübere Aussichten im SPIKlare Indikatoren-Divergenz signalisiert tiefes Korrektur-Tief!
SPI | Swiss Performance Index
Anlageklasse: Index / Status: Wendebereich, Korrektur voraus
Der breitere Schweizer Index zeigt ein deutlich trüberes Bild. Die zickzack-artige Struktur unterstreicht die anhaltende Schwäche. Auf Monatsbasis zeigt sich zudem eine klare und grosse Divergenz des Chartverlaufs mit dem RSI und dem MACD!
Die Fakten zur aktuellen Situation:
📍 Der aktuelle Wendebereich: Der derzeit gültige Wendebereich liegt bei 873.59 bis 946.74. Ein exaktes Top zu callen ist schwierig, da die Mindestziele abgearbeitet sind, der Kurs sich aber noch etwas weiter nach oben ausdehnen kann.
📉 Das erwartete Tief (Welle 2): Die tiefere Welle-2-Korrektur visiert die Zielzone zwischen 436.65 und 333.60 CHF an.
📊 Die technische Divergenz: Die massive bärische Divergenz im RSI und MACD auf Monatsbasis verdeutlicht, dass eine tiefe Korrektur überfällig ist.
⚖️ Das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV): Käufe auf dem aktuellen Niveau bieten ein sehr schlechtes CRV.
(Keine Anlageberatung, nur die Analyse eines technischen Investors)
SShort
DAX SHORT ???Aus meiner Einschätzung wird erwartet, dass sich der Index in einer zyklischen vierten Welle korrigiert, wobei mögliche Rückgänge von etwa 32 bis zu 43 Prozent in Betracht gezogen werden. Erst danach könnte potenziell eine fünfte Aufwärtswelle folgen. Diese Einschätzung richtet sich vor allem an langfristig orientierte Anleger wie ETF-Sparplan-Investoren. Aktuell erscheint Zurückhaltung und Abwarten angemessen, bis eine deutliche Korrektur erkennbar ist.
NASDAQ Intraday Trading: Short-SetupNASDAQ Intraday Trading: Short-Setup
Aktuell befindet sich der NASDAQ in einer Seitwärtsphase. In diesem Trade setzen wir ein Short-Szenario auf den NASDAQ um.
Einstieg
Der Einstieg erfolgt bei ca. 29.861,4 USD. Unser Stop-Loss wird bei 29.977,3 USD gesetzt. Das Take-Profit-Ziel liegt bei 28.464,6 USD.
Begründung
Der NASDAQ befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Wir sehen hier eine laufende diagonale Struktur. Besonders auffällig ist, dass der jüngste Anstieg, vom Tief am Freitag bis zum Hoch am Dienstag, oberhalb des 3,82-Fibonacci-Levels reagiert hat. Diese Zone stellt eine starke Resistance dar. Daher spekulieren wir auf eine ABC-Welle.
Seitdem der Kurs stark gefallen ist, sehen wir eine Korrektur, die eine gefährliche Struktur bildet. Die Käufer schwächen sich, während die Verkäufer an Stärke gewinnen. Es formt sich ein leichter Abwärtstrend-Kanal. Die nächste Resistance-Zone, an der wir short einsteigen, liegt beim 3,82-Fibonacci-Level vom jüngsten Hoch bis zum Tief von heute, Donnerstag. Ich gehe davon aus, dass wir hier am 3,82-Level reagieren und von dort den Trendkanal durchbrechen. Das kann sehr schnell gehen – möglicherweise ist das Take-Profit schon bis morgen erreicht.
DAX Tagesausblick 17. Juli – Nächste Schwäche bei Risk AssetsDie Märkte starten mit deutlich mehr Unsicherheit in den letzten Handelstag der Woche. Während die Inflationsdaten in den USA zuletzt für Entspannung sorgten, belasten die Eskalation im Nahen Osten, steigende Ölpreise sowie erste Gewinnmitnahmen im Technologiesektor zunehmend die Risk Assets. Besonders der Halbleitersektor gerät unter Druck und auch die großen US-Indizes zeigen erste Schwächesignale. Heute richtet sich der Fokus vor allem auf die europäischen Inflationsdaten sowie die Inflationserwartungen der University of Michigan, bevor die Märkte ins Wochenende gehen.
Agenda
* Geopolitische Lage Nahost
* Fundamentale Wirtschaftsdaten von gestern
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* Earnings im Überblick
* Märkte & Korrelationen
* Risk Assets im Überblick
* DAX charttechnischer Ausblick
* Fazit
Geopolitische Lage Nahost
Die Lage im Nahen Osten bleibt äußerst angespannt. Die USA und der Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort, während die Straße von Hormus weiterhin erheblich beeinträchtigt bleibt. Der Öltransport durch die wichtigste Handelsroute der Welt läuft nur eingeschränkt, wodurch die Sorgen über mögliche Lieferengpässe und steigende Energiepreise weiter zunehmen.
Zusätzlich droht Iran weiterhin indirekt mit einer Ausweitung des Konflikts über seine regionalen Verbündeten. Damit bleibt das geopolitische Risiko der wichtigste Unsicherheitsfaktor für die Finanzmärkte. Jede weitere Eskalation dürfte insbesondere den Ölpreis, die Inflationserwartungen und damit auch die Zinserwartungen der Notenbanken beeinflussen.
Hier wird entscheidend, was am Wochenende passiert!
Fundamentale Wirtschaftsdaten von gestern
Die gestrigen US-Konjunkturdaten lieferten erneut ein gemischtes Bild.
Die Retail Sales (MoM) lagen mit 0,2 % exakt auf den Erwartungen, fielen gegenüber dem Vormonat jedoch deutlich schwächer aus.
Noch schwächer präsentierten sich die Core Retail Sales, welche mit -0,2 % unter der Erwartung von 0,0 % veröffentlicht wurden. Da diese Kennzahl den privaten Konsum ohne Automobile misst, gilt sie als wichtiger Frühindikator für die Stärke der US-Wirtschaft. Schwächere Konsumausgaben sprechen grundsätzlich für eine nachlassende Konjunkturdynamik und erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer lockereren Geldpolitik.
In Kombination mit den zuletzt ebenfalls schwächeren CPI- und PPI-Daten zeichnet sich damit ein Bild einer nachlassenden Inflation bei gleichzeitig etwas schwächerem Konsum. Für die Federal Reserve bedeutet dies grundsätzlich mehr Spielraum für zukünftige Zinssenkungen.
Dem gegenüber stand jedoch ein überraschend starker Philadelphia Fed Manufacturing Index, der mit 41,4 Punkten die Erwartungen von 12,7 deutlich übertraf. Auch die Initial Jobless Claims fielen mit 208.000 besser aus als erwartet und zeigen weiterhin einen robusten Arbeitsmarkt.
Insgesamt bleibt das Bild daher gemischt: Die Inflation entspannt sich zunehmend, der Konsum verliert leicht an Dynamik, gleichzeitig präsentiert sich der Arbeitsmarkt weiterhin stabil.
Auch mehrere Fed-Mitglieder betonten gestern erneut, dass einzelne Inflationsberichte noch nicht ausreichen, um den geldpolitischen Kurs kurzfristig deutlich zu verändern.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute richtet sich der Fokus zunächst auf die Inflationsdaten der Eurozone.
Im Mittelpunkt stehen:
* CPI (YoY)
* Core CPI (YoY)
* CPI (MoM)
Nach den zuletzt rückläufigen Inflationsdaten aus den USA dürfte besonders interessant werden, ob sich nun auch in Europa eine ähnliche Entspannung zeigt. Sollte die Inflation stärker als erwartet zurückgehen, könnte dies die Erwartungen an zukünftige Zinssenkungen der EZB unterstützen und das Umfeld für den DAX Stärken.
Am Nachmittag folgen anschließend:
* Export- und Importpreise
* Housing Starts
* Building Permits
* Industrial Production
Besondere Aufmerksamkeit erhalten heute außerdem die Michigan Inflation Expectations (1 Year & 5 Year). Gerade diese langfristigen Inflationserwartungen werden von der Fed sehr genau beobachtet, da sie Hinweise liefern, ob sich die Inflationserwartungen der Verbraucher nachhaltig verändern.
Damit endet eine insgesamt sehr datenreiche Handelswoche.
Earnings im Überblick
Auch die Berichtssaison liefert weiterhin starke Impulse.
Positiv überraschten unter anderem:
* TSMC
* UnitedHealth
* General Electric
* Abbott Laboratories
* U.S. Bancorp
* State Street
Etwas schwächer fielen dagegen die Zahlen von Netflix aus.
Insgesamt bestätigt sich weiterhin ein solides Bild der Unternehmensgewinne. Dennoch konzentrieren sich die Märkte aktuell stärker auf Bewertung, Geldpolitik und Geopolitik als auf einzelne Quartalszahlen.
Märkte & Korrelationen
US Oil
Nach dem starken Anstieg infolge der Eskalation im Nahen Osten zeigt Öl zum Wochenschluss erste Schwäche. Die wichtige Zone um 79 USD wurde kurzfristig unterschritten.
Entscheidend bleibt nun der Weekly Close.
* Unter 76 USD rückt ein Rücklauf in Richtung 72 USD in den Fokus.
* Über 79 USD bleiben die Ziele bei 84 USD, 86 USD und anschließend 88 USD bestehen.
Ein dauerhaft hoher Ölpreis erhöht den Inflationsdruck, erschwert zukünftige Zinssenkungen und belastet insbesondere Risk Assets.
Dollar Index (DXY)
Der Dollar konnte sich gestern wieder oberhalb der wichtigen 100,5er Marke stabilisieren.
Jetzt wird entscheidend sein, wo der Wochenabschluss erfolgt.
* Unter 100,5 wären 100,0 und anschließend 99,5 die nächsten Ziele.
* Über 100,6 könnte sich die Erholung in Richtung 101 fortsetzen.
US-Staatsanleihen
Nach den schwächeren Inflationsdaten sowie den rückläufigen Core Retail Sales fielen die Renditen über nahezu die gesamte Laufzeitenkurve erneut.
Aktuell:
* 3Y: -0,67 %
* 5Y: -0,66 %
* 10Y: -0,53 %
* 30Y: -0,29 %
Die Renditen liegen zwar weiterhin auf vergleichsweise hohen Niveaus, zeigen aber seit Veröffentlichung der CPI- und PPI-Daten eine klare Entspannung.
VIX
Der Volatilitätsindex notiert aktuell bei rund 16,7 Punkten.
Damit bleibt die Marktvolatilität zwar erhöht, bewegt sich jedoch weiterhin unter der wichtigen Marke von 20 Punkten. Eine nachhaltige Eskalation im Nahen Osten könnte den VIX jedoch jederzeit wieder deutlich ansteigen lassen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia wurde erneut an der Zone zwischen 212 und 213 USD abgewiesen und verlor gestern rund 2,5 %.
Entscheidend bleibt nun der Weekly Close oberhalb der psychologisch wichtigen 200 USD.
Support:
* 198 USD
* 195 USD
* 190 USD
Resistance:
* 212–213 USD
* 217 USD
* 232 USD
Bitcoin
Bitcoin wurde erneut an der Widerstandszone der Monatstiefs April und März abgewiesen und setzt seine kurzfristige Abwärtsbewegung fort, ich sag es schon seit einigen Wochen, BTC bleibt für mich Short.
Aktuell notiert der Kurs bei rund 63.000 USD.
Für mich bleibt das kurzfristige Bild weiterhin bearish.
Sollte die Zone zwischen 61.000 und 62.000 USD nicht halten, rückt anschließend die Marke von 60.000 USD in den Fokus.
S&P 500
Der S&P 500 konnte die Allzeithochs erneut nicht verteidigen und zeigt erste Schwächesignale.
Die wichtigste Unterstützung liegt nun bei 7.500 Punkten.
Hält diese Zone, bleiben neue Allzeithochs in der kommenden Woche möglich.
Fällt der Index darunter, rücken 7.466, 7.400 und anschließend 7.350 Punkte in den Fokus.
Nasdaq
Der Nasdaq setzte seine Korrektur fort und schloss unter der wichtigen Marke von 29.000 Punkten.
Bereits zur Asien-Session wurden weitere Verluste verzeichnet.
Solange keine Stabilisierung oberhalb von 29.000 Punkten erfolgt, bleibt das kurzfristige Momentum klar abwärtsgerichtet.
Nächste Unterstützungen:
* 28.500
* 28.200
* 28.000 Punkte
US30
Auch der Dow Jones zeigt relative Schwäche.
Die wichtigste Unterstützung liegt weiterhin bei 52.000 Punkten.
Darunter rückt die Zone um 51.500 Punkte in den Fokus.
Erst oberhalb von 52.500 Punkten verbessert sich das kurzfristige Chartbild wieder deutlich.
DAX charttechnischer Ausblick
Der DAX konnte die Marke von 25.000 Punkten gestern wieder nicht verteidigen und schloss unterhalb dieses wichtigen Preisbereichs.
Während der Asien-Session wurde die bisherige Range schließlich nach unten verlassen. Aktuell testet der Markt die Zone um 24.800 Punkte.
Für den heutigen Handel bleibt dieses Level entscheidend.
Schafft es der DAX, zurück in die alte Range zu laufen, dürfte zunächst erneut die Marke von 25.000 Punkten angelaufen werden.
Sollte dagegen die Zone um 24.800 Punkte nicht verteidigt werden können, rückt als nächstes Ziel 24.500 Punkte in den Fokus.
Für Long-Positionen bleibe ich zunächst vorsichtig. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 25.200 Punkte würde das kurzfristige Chartbild wieder deutlich aufhellen.
Fazit
Die Märkte zeigen zum Wochenschluss erste sichtbare Ermüdungserscheinungen. Während sich die Inflationsdaten zuletzt verbessert haben, sorgen die geopolitische Lage im Nahen Osten, steigende Ölpreise und erste Gewinnmitnahmen im Technologiesektor für zunehmenden Gegenwind bei Risk Assets.
Heute dürften insbesondere die europäischen Inflationsdaten sowie die Inflationserwartungen der University of Michigan den Wochenausklang bestimmen. Gleichzeitig bleibt der Ölpreis über das Wochenende der wohl wichtigste Indikator für die weitere Entwicklung der Aktienmärkte.
Der heutige Weekly Close dürfte deshalb für die Richtung der kommenden Handelswoche von besonderer Bedeutung sein.
Keine Anlageberatung.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und wie immer stabile Trades.
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #29Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 25.083 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar 2026 mit einem neuen Rekordwert angeknüpft. Danach ist der Kurs zunächst in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen. Diese wurde im März kurzfristig nach unten verlassen und setzte das letzte lokale Tief bei 21.863 Punkten. Dort konnte der Markt den Verkaufsdruck abfangen und in eine Erholungstendenz drehen.
Korrekturimpulse haben sich zuletzt im Bereich der 24.000er-Marke gestützt und den Kurs in Reichweite zu neuen Rekordwerten gehalten. Zunächst fehlte es für weitere Zugewinne an Nachfrage. Erst mit dem Start in den Juli gab es neue Impulse. Die dynamische Reaktion reichte sogar aus, um das Januarhoch herauszunehmen und bei 25.900 Punkten ein neues Allzeithoch zu setzen. In der vergangenen Woche unterlag der Kurs jedoch direkt einsetzenden Gewinnmitnahmen und gab so weit nach, dass das Vorjahreshoch wieder unter Druck steht. Zum Wochenstart am Montag bleibt nun abzuwarten, ob sich noch ein zweiter Verlustschub ergibt oder die runde Marke eine Stabilisierung stützt.
Erwartete Tagesspanne: 24.810 bis 25.290
Nächste Widerstände: 25.507 | 25.900 = Allzeithoch & Vorwochenhoch
Wichtige Unterstützungen: 24.830 = Vorwochentief | 24.771 | 24.272
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der DAX im Idealfall eine Stabilisierungsphase bilden und weitere Verluste abfedern. Notierungen unter dem Vorwochentief könnten am Dienstag jedoch für eine nächste Verkaufswelle sorgen und Druck auf den 24.500er-Bereich erwarten lassen.
Erwartete Tagesspanne: 25.140 bis 25.410 alternativ 24.460 bis 24.980
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart kommt der DAX-Index von seinem Ausbruch auf neue Rekordwerte an den 20-Tage-Durchschnitt zurück. Ein Bruch könnte Druck in Richtung des 24.300er-Bereichs freisetzen und die Ausbruchsphase abwürgen. Bei einer sich ausprägenden Konsolidierung wären im Wochenverlauf noch Werte bei 25.500 zu erwarten, wobei das Januarhoch mögliche Erholungsversuche deckeln dürfte.
Erwartete Wochenspanne: 24.260 bis 25.540
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von der Entwicklung der Kursdynamik und einer anscheinenden Eskalation der geopolitischen Konfliktlage könnte die Marktstimmung wieder einen deutlichen Dämpfer erhalten. Die 20-Tage-Linie würde bei ihrem Bruch als Widerstand wirken und Druck auf den 24.000er-Bereich erwarten lassen. Daraus lässt sich eine mögliche Wochenspanne zwischen
23.980
und
24.760
Punkten ableiten.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
NAS100 (US100) Technische Analyse – Bullische Erholung vom Orde📊 NAS100 (US100) Technische Analyse – Bullische Erholung vom Order Block? 🚀
📉 Marktstruktur:
NAS100 bleibt kurzfristig unter bärischem Druck, nachdem der markierte Widerstandsbereich klar abgelehnt wurde. Die fallende Trendlinie bestätigt weiterhin das bärische Momentum, während der Kurs nun eine wichtige Nachfragezone erreicht hat.
🟨 Wichtige Unterstützung / Order Block:
Der hervorgehobene Order Block im Bereich von 28.680–28.830 fungiert als starke Unterstützungszone. Käufer zeigen hier erste Reaktionen, weshalb dieses Niveau besonders wichtig ist.
🔍 Bullisches Szenario:
✅ Hält sich der Kurs über dem Order Block und bildet eine bullische Bestätigungskerze, ist eine Erholung in Richtung 29.300 möglich. Anschließend könnte der Preis den Widerstandsbereich bei 29.800–29.900 testen.
⚠️ Bärisches Szenario:
Ein klarer Durchbruch unter 28.680 würde das bullische Szenario ungültig machen und eine Fortsetzung des Abwärtstrends in Richtung tieferer Unterstützungen begünstigen.
🎯 Fazit:
Der Markt testet derzeit eine wichtige Nachfragezone. Eine bestätigte bullische Reaktion könnte eine attraktive Kaufchance bieten, während ein Bruch der Unterstützung den Verkäufern die Kontrolle zurückgeben würde. Geduld und Bestätigung bleiben entscheidend. 📈🔥
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Freitag, den 17.07.2026Jaaaa, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch. Nach tagelangem verweigern machte er nun den ersten Schritt unten raus und bewegte sich mal von der 25000 weg.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: positiv
Tendenz: unter 24940 abwärts, darüber aufwärts
Grundstimmung: neutral
Unser Dax ging in die nächste Runde der Verfallstags-25000-auf-Zwang- versuchen-zu-halten-Woche. Da wir aber gerne an den Donnerstagen vor den Verfallsterminen etwas mehr Bewegungsentladung bekommen, hatte ich bei Stundenschlusskursen oberhalb von 25100 dann neue Hochs über 25200 eingeplant, auch hin zur 25325, 25400 und 25470. Und unten ab Bruch der 24900 dann die Chance zur 24775 / 24740 und weiter über 24630 und 24550 hin zum unteren Tagesband bei 24480 und der 200-Tagelinie bei 24350. So die Zusammenfassung von gestern.
Oben probierte er dann gar nicht erst und ging uns unten aus der Flagge per Stundenschlusskursen raus. 24775 / 24740 wurde dabei erreicht und kann nun schon mal von der Liste. Pullback an die 24900 / 24940 hat er auch schon gemacht, können wir also nun klare Kanten für den Verfallstag ziehen. Und diese sind, über 24940 geht wieder Raum zur 25030 und 25100 auf. Oberhalb davon bleiben 25200 und 25325 interessant.
Rödelt er uns aber weiter unter 24800 in die Tiefe geht's zurück ans Tief vom Donnerstag bei 24700 und dann weiter zur 24630 und 24550 und wenn die ihn nicht schaffen wieder hochzudrehen dann ab zum unteren Tagesband bei 24480 und der 200-Tagelinie um 24350. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Unser Dax hat sich am Donnerstag nun endlich mal unter die bearishe Flagge drunter getraut und sein erstes Ziel bei 24740 abgearbeitet. Kippt er zum Freitag nun wieder unter 24800 ab sind nochmal 24700 dran und drunter auch 24630 und 24550. Schaffen beide keine Umkehr zu erwirken wäre dann wohl auch noch das untere Tagesband bei 24480 dran oder gar die 200- Tagelinie bei 24350. Um sich dem zu wiedersetzen müsste er über 24940 wieder drüber dann geht's zurück zur 25030 und 25100. Und bekommt er drüber richtig Bock auch wieder hin zur 25250 und 25325.
DAX Tagesausblick 16. Juli–Nach den überraschend schwachen US-Inflationsdaten der vergangenen beiden Tage richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer nun auf die Frage, ob sich der disinflationäre Trend tatsächlich bestätigt oder ob steigende Energiepreise und die weitere Eskalation im Nahen Osten die kommenden Inflationsberichte wieder belasten könnten. Während der CPI-Bericht am Dienstag und die gestrigen PPI-Daten den Zinserhöhungsdruck der Federal Reserve deutlich reduziert haben, mahnten zahlreiche Fed-Mitglieder wie Kevin Warsh, John Williams und Lisa Cook zur Vorsicht: Ein einzelner Inflationsbericht reicht nicht aus, um von einem nachhaltigen Trend zu sprechen.
Parallel dazu verschärft sich die geopolitische Lage zwischen den USA und Iran weiter. Die Kämpfe rund um die Straße von Hormus nehmen zu, erste Auswirkungen auf den Schiffsverkehr werden sichtbar und der Ölmarkt bleibt entsprechend im Fokus. Gleichzeitig beginnt die Berichtssaison Fahrt aufzunehmen. Besonders die heutigen Zahlen von Taiwan Semiconductor (TSMC) dürften für den gesamten Halbleiter- und KI-Sektor richtungsweisend werden.
Agenda
• Geopolitische Lage Nahost
• Fundamentale Wirtschaftsdaten von gestern
• Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
• Earnings im Überblick
• Märkte & Korrelationen
• Risk Assets
• DAX charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Die geopolitische Situation im Nahen Osten bleibt weiterhin der größte Unsicherheitsfaktor für die Finanzmärkte.
Nachdem Iran die Straße von Hormus faktisch geschlossen beziehungsweise massiv eingeschränkt hatte, reagierten die USA mit einer weiteren Eskalationsstufe. Laut Reuters führten die US-Streitkräfte mittlerweile mehrere Angriffswellen gegen iranische Küstenverteidigung, Raketenstellungen, Drohnenkapazitäten sowie militärische Infrastruktur rund um Bandar Abbas und die Straße von Hormus durch. Ziel ist es nach Angaben des US Central Command, die iranischen Fähigkeiten zur Kontrolle der Schifffahrt deutlich einzuschränken.
Gleichzeitig meldete Iran Angriffe auf US-Militärstandorte in Bahrain, Kuwait und Jordanien und bezeichnete den Konflikt inzwischen offen als „existenziellen Krieg“ gegen die Vereinigten Staaten. Zwar sprach Donald Trump erneut davon, dass Iran grundsätzlich zu Verhandlungen bereit sei, gleichzeitig kündigte er jedoch weitere militärische Maßnahmen an, falls keine Einigung erzielt werde.
Besonders interessant sind die aktuellen Daten zum Schiffsverkehr in der Straße von Hormus. Sowohl Reuters als auch Windward Intelligence berichten inzwischen über einen deutlichen Rückgang der Schiffsbewegungen. Mehrere Tanker wurden umgeleitet, einzelne Schiffe gestoppt und die Anzahl der täglichen Durchfahrten ist bereits sichtbar zurückgegangen. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels passiert normalerweise diese Meerenge, weshalb jede weitere Eskalation unmittelbare Auswirkungen auf den Energiemarkt haben könnte.
Trotz der angespannten Lage reagierten die Finanzmärkte bislang erstaunlich ruhig. Der Ölpreis notiert zwar weiterhin auf erhöhtem Niveau, ein massiver Angebotsschock wurde bislang jedoch noch nicht eingepreist. Genau darin liegt momentan das größte Risiko: Sollte sich die Situation weiter verschärfen oder die Ölversorgung nachhaltig beeinträchtigt werden, könnten steigende Energiepreise die zuletzt positiven Inflationsdaten schnell wieder relativieren.
Auch mehrere Vertreter der Europäischen Zentralbank warnten gestern davor, dass die Aktienmärkte geopolitische Risiken derzeit möglicherweise unterschätzen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Der absolute Fokus lag gestern auf dem US Producer Price Index (PPI), also den Erzeugerpreisen.
Diese Daten gelten als wichtiger Frühindikator für die zukünftige Verbraucherpreisentwicklung, da steigende oder fallende Produktionskosten häufig zeitverzögert an die Endverbraucher weitergegeben werden.
Die Zahlen fielen erneut deutlich schwächer aus als erwartet:
• PPI (MoM): -0,3 % (Forecast: 0,0 %, Previous: +0,6 %)
• Core PPI (MoM): +0,2 % (Forecast: +0,3 %, Previous revidiert auf +0,1 %)
Damit bestätigt der PPI-Bericht den bereits am Dienstag veröffentlichten schwachen CPI-Bericht und unterstreicht den aktuell nachlassenden Inflationsdruck.
Noch wichtiger als die eigentlichen Zahlen ist jedoch der Blick in den offiziellen Bericht des Bureau of Labor Statistics. Der Rückgang der Erzeugerpreise war vor allem auf deutlich niedrigere Energiepreise zurückzuführen. Besonders Benzin, Diesel, Rohöl und Kerosin belasteten den Gesamtindex erheblich. Gleichzeitig stiegen Dienstleistungspreise zwar leicht an, konnten den kräftigen Rückgang im Güterbereich jedoch nicht ausgleichen. 
Für die Aktienmärkte sind diese Daten grundsätzlich positiv, da sinkende Inflationsraten den Druck auf die Federal Reserve reduzieren und Zinserhöhungen zunehmend unwahrscheinlicher machen.
Allerdings mahnten nahezu sämtliche Fed-Mitglieder gestern zur Vorsicht.
Kevin Warsh betonte mehrfach, dass ein einzelner Inflationsbericht keinen Trend darstellt und weitere Daten notwendig seien. John Williams verwies ebenfalls darauf, dass die Inflation zwar in die richtige Richtung gehe, die aktuelle Geldpolitik jedoch weiterhin angemessen restriktiv sei. Auch Lisa Cook erklärte, dass CPI- und PPI-Daten eines einzelnen Monats nicht ausreichen würden, um eine nachhaltige Trendwende auszurufen.
Ein weiterer positiver Datenpunkt war der New York Empire State Manufacturing Index.
Mit 15,6 Punkten lag dieser deutlich über den Erwartungen von 9,3 Punkten sowie über dem Vormonatswert von 5,7 Punkten. Dies signalisiert eine überraschend robuste Entwicklung der Industrie und zeigt, dass sich die US-Wirtschaft trotz hoher Zinsen bislang weiterhin widerstandsfähig präsentiert.
Ebenfalls veröffentlicht wurde gestern das Beige Book der Federal Reserve. Dieses erscheint achtmal jährlich und fasst qualitative Rückmeldungen aus sämtlichen Fed-Distrikten zusammen. Laut dem aktuellen Bericht wuchs die US-Wirtschaft zuletzt insgesamt leicht bis moderat. Der Arbeitsmarkt bleibt robust, die Beschäftigung steigt in vielen Regionen weiter an und die Unternehmen berichten weiterhin über moderate Preissteigerungen. Gleichzeitig verwiesen zahlreiche Distrikte auf erhöhte Unsicherheit durch steigende Energiepreise, Lieferkettenprobleme und den Konflikt im Nahen Osten.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Nachdem die Inflationsdaten in dieser Woche den Takt vorgegeben haben, richtet sich der Fokus heute vollständig auf die Entwicklung des US-Konsums sowie des Arbeitsmarktes.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Retail Sales.
Die Einzelhandelsumsätze gelten als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die Konsumnachfrage in den USA. Da der private Konsum rund zwei Drittel der amerikanischen Wirtschaftsleistung ausmacht, besitzen diese Daten eine enorme Bedeutung für die zukünftige Geldpolitik der Federal Reserve.
Erwartet wird:
• Retail Sales (MoM): +0,2 % (Previous: +0,9 %)
Sollten die Daten deutlich über den Erwartungen liegen, würde dies zeigen, dass die Konsumnachfrage trotz hoher Zinsen weiterhin robust bleibt. Das würde zwar kurzfristig für eine starke Wirtschaft sprechen, gleichzeitig aber auch den Inflationsdruck wieder erhöhen und mögliche Zinssenkungen weiter nach hinten verschieben.
Fallen die Daten hingegen schwächer aus als erwartet, würde dies den zuletzt veröffentlichten CPI- und PPI-Bericht bestätigen und den Markt in seiner Erwartung unterstützen, dass die Federal Reserve künftig einen weniger restriktiven Kurs einschlagen könnte.
Fast noch wichtiger dürften heute jedoch die Core Retail Sales werden.
Hier liegt die Erwartung bei:
• Core Retail Sales (MoM): 0,0 %
• Previous: +0,8 %
Da hier besonders volatile Komponenten herausgerechnet werden, liefert dieser Bericht ein deutlich besseres Bild über die tatsächliche Stärke des privaten Konsums. Vor allem institutionelle Investoren achten häufig stärker auf diesen Wert als auf den Gesamtindex.
Ebenfalls veröffentlicht wird heute der Philadelphia Fed Manufacturing Index.
Erwartet werden:
• 12,7 Punkte
• Previous: 10,3 Punkte
Dieser Index misst die Stimmung der Industrieunternehmen im Raum Philadelphia und gilt häufig als guter Frühindikator für die landesweite Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes. Werte oberhalb der Erwartungen sprechen für eine robuste Industrie und damit für eine insgesamt widerstandsfähige Wirtschaft.
Abgerundet wird der Nachmittag durch die Initial Jobless Claims.
Hier werden erstmals gestellte Arbeitslosenhilfen veröffentlicht.
Erwartung:
• 216.000
• Previous: 215.000
Der Arbeitsmarkt bleibt weiterhin einer der wichtigsten Faktoren für die Federal Reserve. Steigende Erstanträge würden auf eine erste Abschwächung des Arbeitsmarktes hindeuten und könnten die Hoffnungen auf eine lockerere Geldpolitik zusätzlich unterstützen.
Earnings im Überblick
Mit dem Start der Berichtssaison nimmt auch die Unternehmensseite zunehmend Einfluss auf die Märkte.
Gestern konnten bereits zahlreiche Unternehmen positiv überraschen.
Besonders hervorzuheben sind:
• ASML, das sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich über den Erwartungen veröffentlichte und gleichzeitig einen positiven Ausblick für die weitere Nachfrage im Halbleiterbereich präsentierte. Das Unternehmen bestätigte erneut den anhaltenden Investitionsboom rund um künstliche Intelligenz.
• Johnson & Johnson
• Morgan Stanley
• BlackRock
• Progressive
• Bank of New York Mellon
• PNC Financial
• United Airlines
• Cintas
• M&T Bank
Die Mehrzahl der Unternehmen konnte sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz positiv überraschen und lieferte damit einen konstruktiven Start in die Berichtssaison.
Heute richtet sich der Blick insbesondere auf:
• Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) ⭐
• Netflix
• GE Aerospace
• UnitedHealth
• Abbott Laboratories
• State Street
• U.S. Bancorp
Vor allem TSMC dürfte heute die wichtigste Unternehmensmeldung des Tages werden.
Als weltweit größter Auftragsfertiger moderner Halbleiter liefert das Unternehmen praktisch den gesamten KI-Sektor mit den modernsten Chips und gilt deshalb als wichtiger Indikator für die weltweite Nachfrage nach AI-Hardware.
Reuters weist heute Morgen ausdrücklich darauf hin, dass die Erwartungen extrem hoch sind. Analysten rechnen mit einem Gewinnanstieg von rund 60–77 %. Gleichzeitig dürfte jedoch selbst ein starkes Quartal allein nicht ausreichen. Entscheidend wird vor allem der Ausblick für die kommenden Quartale sein.
Genau hier beginnt aktuell die größte Diskussion an den Märkten.
Während die fundamentale Entwicklung im KI-Sektor weiterhin ausgesprochen stark bleibt, stellen Investoren zunehmend die Frage, ob die enormen Investitionen in Rechenzentren und AI-Infrastruktur langfristig tatsächlich ausreichend Gewinne erwirtschaften können.
Diese Unsicherheit spiegelte sich bereits gestern in deutlichen Gewinnmitnahmen bei mehreren asiatischen Halbleiterwerten wie SK Hynix oder Samsung wider.
Auch Reuters griff dieses Thema heute Morgen mit der provokanten Überschrift auf:
“This AI, it will make a profit, right?”
Damit rückt die Diskussion zunehmend von der reinen Wachstumsstory hin zur Frage, ob die aktuellen Bewertungen langfristig tatsächlich gerechtfertigt sind.
Gleichzeitig bleiben Unternehmen wie Nvidia, TSMC, ASML und zahlreiche Softwareunternehmen fundamental hervorragend positioniert.
Für den Technologiesektor dürfte daher in den kommenden Wochen nicht mehr allein entscheidend sein, ob die Unternehmen wachsen, sondern vielmehr wie stark sie wachsen und ob ihre Ausblicke die aktuell sehr hohen Erwartungen weiterhin rechtfertigen können.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Am Ölmarkt ließ die Dynamik gestern etwas nach. Nachdem der Markt in den vergangenen Tagen deutlich von der Eskalation im Nahen Osten profitiert hatte, kam es gestern zunächst zu einer leichten Konsolidierung. US Oil notiert aktuell bei rund 79,30 US-Dollar, was einem Tagesplus von rund 0,53 % entspricht.
An der grundsätzlichen Einschätzung hat sich jedoch nichts verändert.
Solange die geopolitische Lage zwischen den USA und Iran angespannt bleibt und insbesondere die Situation rund um die Straße von Hormus ungelöst ist, bleibt das Aufwärtspotenzial bestehen.
Sollte sich die Eskalation weiter verschärfen oder der Schiffsverkehr nachhaltig beeinträchtigt werden, bleiben für mich die nächsten Zielzonen bei 84 US-Dollar, anschließend 86 US-Dollar sowie 88 US-Dollar.
Kommt es dagegen zu einer diplomatischen Entspannung und fällt der Ölpreis wieder nachhaltig unter die Zone um 79 US-Dollar, rücken zunächst die 77 US-Dollar und anschließend sogar wieder der Bereich um 72 US-Dollar in den Fokus.
Damit bleibt der Ölmarkt momentan der wahrscheinlich wichtigste Inflationsfaktor der kommenden Wochen.
Staatsanleihen
Die US-Staatsanleihen konnten auch gestern erneut zulegen.
Damit gingen die Renditen bereits den zweiten Handelstag in Folge zurück.
Die Kursentwicklung der wichtigsten Laufzeiten:
• 2-jährige Staatsanleihen: +1,40 %
• 5-jährige Staatsanleihen: +1,24 %
• 10-jährige Staatsanleihen: +0,85 %
• 30-jährige Staatsanleihen: +0,36 %
Diese Entwicklung zeigt sehr deutlich, dass der Markt sowohl die CPI- als auch die gestrigen PPI-Daten insgesamt positiv aufgenommen hat.
Gleichzeitig fallen die Bewegungen deutlich kleiner aus als nach früheren Inflationsüberraschungen.
Der Grund liegt auf der Hand:
Die Marktteilnehmer wissen aktuell noch nicht, ob sich dieser disinflationäre Trend tatsächlich fortsetzen wird oder ob die gestiegenen Energiepreise infolge der Nahost-Eskalation bereits in den kommenden Monaten wieder für höhere Verbraucherpreise sorgen werden.
Deshalb bleibt der Bondmarkt derzeit zwar konstruktiv, reagiert jedoch deutlich vorsichtiger als noch vor einigen Monaten.
US-Dollar Index (DXY)
Der Dollar verlor gestern erneut deutlich an Stärke.
Mit einem Tagesverlust von rund 0,44 % fiel der DXY erneut unter die wichtige Unterstützungszone bei 100,50 Punkten.
Damit bleibt das technische Bild zunächst angeschlagen.
Solange der Dollar unter 100,50 bis 100,60 Punkten notiert, sehe ich als nächste Zielbereiche zunächst die psychologisch wichtige Marke von 100 Punkten, anschließend den Bereich um 99,50 Punkte.
Erst wenn sich der Dollar wieder nachhaltig oberhalb von 101 Punkten etablieren kann, würden für mich wieder die Bereiche um 101,50 beziehungsweise 102 Punkte in den Fokus rücken.
Ein stärkerer Dollar würde vor allem dann wahrscheinlich werden, wenn sich die geopolitische Lage deutlich verschärft oder sich erneut Zinserhöhungsfantasien aufgrund steigender Inflation entwickeln.
Aktuell sprechen jedoch sowohl CPI als auch PPI zunächst gegen dieses Szenario.
VIX
Der Volatilitätsindex verlor gestern erneut deutlich an Dynamik.
Mit einem Rückgang von rund 5,15 % notiert der VIX aktuell bei 15,66 Punkten.
Damit signalisiert der Markt trotz der geopolitischen Unsicherheiten weiterhin vergleichsweise geringe Angst.
Gerade das macht die aktuelle Situation allerdings interessant.
Während Öl, Nahost und Hormus täglich neue Schlagzeilen produzieren, reagieren die Aktienmärkte mittlerweile immer weniger auf einzelne Meldungen.
Sollte sich die Situation jedoch unerwartet verschärfen, könnte der VIX sehr schnell wieder deutlich ansteigen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia präsentierte sich gestern erneut stabil und schloss bei rund 212,50 US-Dollar.
Charttechnisch bleibt für mich unverändert die Zone um 213 US-Dollar entscheidend.
Gelingt hier der nachhaltige Ausbruch, rücken zunächst 217 US-Dollar und anschließend erneut der Bereich um 230 US-Dollar in den Fokus.
Fundamental bleibt Nvidia hervorragend positioniert.
Die zahlreichen Partnerschaften der vergangenen Tage sowie der weiterhin starke Ausbau der AI-Infrastruktur bestätigen die langfristige Wachstumsstory.
Kurzfristig dürfte heute jedoch insbesondere TSMC entscheidend werden.
Als wichtigster Chip-Auftragsfertiger der Welt könnten starke oder schwache Zahlen den gesamten Halbleitersektor und damit auch Nvidia maßgeblich beeinflussen.
Bitcoin
Bitcoin reagierte gestern nahezu punktgenau an den von uns identifizierten Widerstandsbereichen.
Der Bereich um die Monatstiefs aus März und April bei rund 65.000 bis 65.700 US-Dollar konnte erneut nicht nachhaltig überwunden werden.
Bereits heute wurde zudem das gestrige Tagestief unterschritten.
Für mich bleibt das übergeordnete Bild zunächst weiterhin eher bärisch.
Sollte Bitcoin erneut unter den aktuellen Widerstandsbereichen bleiben, rückt als nächstes Ziel wieder die Zone um 62.000 US-Dollar in den Fokus.
Erst ein nachhaltiger Ausbruch über das gestrige Tageshoch würde die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Anstiegs in Richtung 67.000 US-Dollar deutlich erhöhen.
S&P 500
Der S&P 500 konnte gestern erneut leicht zulegen und schloss mit einem Tagesplus von rund 0,31 % erneut unmittelbar unter seinem Allzeithoch.
Bereits heute wurde das Wochenhoch aus Kalenderwoche 29 bei rund 7.631 Punkten getestet.
Damit bleibt die Long-Seite zunächst weiterhin leicht im Vorteil.
Sollten die heutigen Retail Sales ebenfalls konstruktiv ausfallen und gleichzeitig keine weitere Eskalation im Nahen Osten erfolgen, wären neue Allzeithochs durchaus realistisch.
Fällt der Ausbruch dagegen erneut aus, dürfte die Zone um 7.590 Punkte zunächst als erster kurzfristiger Support dienen.
Nasdaq 100
Etwas schwächer präsentiert sich weiterhin der Nasdaq.
Obwohl der Index gestern oberhalb der wichtigen Marke von 29.500 Punkten schließen konnte, bleibt das technische Bild kurzfristig deutlich unentschlossener als im S&P 500.
Aktuell bildet sich zunehmend ein symmetrisches Dreieck aus.
Die Hochpunkte fallen leicht tiefer, während gleichzeitig höhere Tiefs entstehen.
Damit dürfte sich der Nasdaq auf eine größere Richtungsentscheidung vorbereiten.
Ein Ausbruch über 29.870 Punkte würde zunächst den Weg in Richtung 30.000 Punkte freimachen.
Sollte dagegen die Unterstützung bei 29.180 Punkten verloren gehen, wären Rücksetzer in Richtung 29.000 beziehungsweise 28.700 Punkte durchaus denkbar.
Heute dürfte insbesondere die Entwicklung von TSMC entscheidend für die kurzfristige Richtung werden.
Dow Jones (US30)
Der Dow Jones präsentierte sich gestern erneut freundlich und gewann rund 0,22 % hinzu.
Damit bleibt der Bereich um 52.500 Punkte weiterhin die wichtigste Unterstützung.
Solange diese Zone verteidigt werden kann, bleibt für mich ein weiterer Anstieg in Richtung 53.000 beziehungsweise 53.200 Punkte das wahrscheinlichere Szenario.
Erst unterhalb von 52.300 Punkten würde sich das kurzfristige Bild wieder eintrüben.
DAX charttechnischer Ausblick
Im DAX hat sich gegenüber gestern praktisch nichts verändert.
Seit inzwischen fast einer Woche pendelt der Index nahezu unverändert um die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten.
Genau diese Seitwärtsphase zeigt sehr schön, dass dieser Bereich aktuell von Käufern und Verkäufern gleichermaßen als fair bewertet wird.
Solche Ranging-Phasen gehören im DAX vollkommen zum normalen Marktverhalten und treten regelmäßig auch über mehrere Handelstage hinweg auf.
Gerade deshalb halte ich Geduld aktuell für den wichtigsten Erfolgsfaktor.
Meine Handelsidee bleibt unverändert:
• Unterhalb von 24.770 Punkten würde sich weiteres Abwärtspotenzial in Richtung 24.500 Punkte eröffnen.
• Oberhalb von 25.220 Punkten sehe ich dagegen Chancen auf einen erneuten Anstieg in Richtung 25.500 Punkte.
Ich persönlich würde aktuell insbesondere auf bestätigte Schlusskurse auf der H4- beziehungsweise Tagesbasis warten.
Gerade in solchen Seitwärtsphasen entstehen häufig Fehlausbrüche und unnötige Verlusttrades.
Lieber einige Tage keine Position eingehen als sich durch Ungeduld die eigene Statistik zu verschlechtern.
Die nächsten größeren Impulse dürften nun von den heutigen US-Einzelhandelsumsätzen, den TSMC-Zahlen sowie der weiteren geopolitischen Entwicklung im Nahen Osten ausgehen.
Fazit
Die Märkte befinden sich aktuell in einer äußerst spannenden Phase.
Auf der einen Seite sprechen sowohl CPI als auch PPI inzwischen klar für einen nachlassenden Inflationsdruck und reduzieren den Zinserhöhungsdruck der Federal Reserve deutlich.
Auf der anderen Seite mahnen nahezu sämtliche Fed-Mitglieder weiterhin zur Vorsicht und betonen, dass ein einzelner Inflationsbericht keinesfalls ausreicht, um bereits von einem nachhaltigen Trend zu sprechen.
Parallel dazu bleibt die geopolitische Lage rund um Iran, Israel und die Straße von Hormus das größte Risiko für die kommenden Wochen. Die ersten Auswirkungen auf den Schiffsverkehr sind inzwischen sichtbar, ein echter Angebotsschock am Ölmarkt ist bislang jedoch ausgeblieben.
Für die Aktienmärkte dürfte heute insbesondere die Kombination aus Retail Sales, TSMC-Earnings sowie der weiteren Nachrichtenlage aus dem Nahen Osten entscheidend werden.
Im DAX selbst bleibt die Ausgangslage unverändert. Solange die aktuelle Range nicht verlassen wird, spricht vieles weiterhin für Geduld und das Warten auf einen klaren Ausbruch.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Ich wünsche euch wie immer stabile Trades und einen erfolgreichen Handelstag!
DAX Tagesausblick 15.07–Inflation fällt-Wo sind die Bullen?Die US-Inflationsdaten sind deutlich schwächer ausgefallen als erwartet – und eigentlich hätte das der perfekte Treibstoff für eine massive Risk-On-Bewegung sein müssen. Doch der große Squeeze blieb aus. Der Grund liegt weiterhin im Nahen Osten und beim Ölpreis, der die Inflationssorgen für die kommenden Monate am Leben hält.
Während die Zinserhöhungsängste nach dem CPI-Bericht kurzfristig deutlich zurückgegangen sind, bleiben Dollar, Renditen und Aktienmärkte erstaunlich stabil. Der Markt stellt damit vor allem eine Frage: Wie nachhaltig ist der Inflationsrückgang, wenn Energiepreise und geopolitische Risiken gleichzeitig wieder steigen?
Heute rücken mit den US-Erzeugerpreisen bereits die nächsten wichtigen Inflationsdaten in den Fokus.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
• Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
• Earnings im Überblick
• Märkte & Korrelationen im Überblick
• Risk Assets im Überblick
• DAX charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Die Situation zwischen den USA und dem Iran bleibt hochgradig angespannt. US-Streitkräfte haben weitere Angriffe auf iranische Ziele durchgeführt und gleichzeitig die maritime Blockade gegen Schiffe auf dem Weg zu und von iranischen Häfen und Küstengebieten wieder aufgenommen.
Mehr als 20 US-Kriegsschiffe und hunderte Militärflugzeuge sollen mittlerweile im Nahen Osten operieren. Gleichzeitig kam es zu iranischen Raketen- und Drohnenangriffen auf Ziele in Kuwait und Bahrain. Auch US-Militärpositionen und die Fifth Fleet in Bahrain standen im Fokus der Meldungen.
Der Iran bleibt rhetorisch hart und bezeichnet die Straße von Hormuz als Teil seiner nationalen Sicherheit. Gleichzeitig wurden alternative Schifffahrtsrouten diskutiert, während weiterhin Berichte über verminte Bereiche und Angriffe auf Schiffe kursieren.
Für die Märkte bleibt genau das das zentrale Problem.
Wir haben einen extrem starken CPI-Bericht gesehen, gleichzeitig aber einen deutlich erhöhten Ölpreis. Damit steigt das Risiko, dass höhere Energie- und Transportkosten in den kommenden Monaten wieder in die Inflationsdaten durchsickern.
Die aktuellen CPI-Daten sind stark – ihre Nachhaltigkeit steht aufgrund des Ölpreises aber infrage.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Gestern stand ganz klar der US Consumer Price Index im Mittelpunkt.
US CPI MoM
Actual: -0,4 %
Forecast: -0,1 %
Previous: 0,5 %
US Core CPI MoM
Actual: 0,0 %
Forecast: 0,2 %
Previous: 0,2 %
US CPI YoY
Actual: 3,5 %
Forecast: 3,8 %
Previous: 4,2 %
US Core CPI YoY
Actual: 2,6 %
Forecast: 2,8 %
Previous: 2,9 %
Das ist auf den ersten Blick ein echter Inflationshammer.
Sowohl die monatliche Headline-Inflation als auch die Kerninflation sind deutlich schwächer ausgefallen. Gleichzeitig ist die jährliche Inflationsrate von 4,2 % auf 3,5 % gefallen. Selbst die Core Inflation, also ohne die volatilen Komponenten Energie und Lebensmittel, ist weiter zurückgekommen.
Besonders auffällig: Die Verbraucherpreise fielen auf Monatsbasis erstmals seit Jahren deutlich. Der zugrunde liegende Preisdruck hat sich gleichzeitig kaum beschleunigt.
Genau hier liegt aber der entscheidende Punkt: Der CPI ist ein Blick in den Rückspiegel.
Der Bericht bildet die bereits vergangenen Preisentwicklungen ab. Der aktuelle Anstieg bei Öl und Energie ist darin noch nicht vollständig enthalten. Bleiben die Ölpreise erhöht oder steigen aufgrund der Situation im Nahen Osten weiter, könnte sich das in den kommenden Inflationsberichten wieder bemerkbar machen.
Auch Fed Chair Kevin Warsh blieb entsprechend vorsichtig. Die Fed habe keine Toleranz gegenüber dauerhaft erhöhter Inflation und halte am 2%-Ziel fest. Gleichzeitig wurde mehrfach deutlich: Ein einzelner guter CPI-Bericht reicht nicht aus.
Die Fed braucht mehrere Berichte mit einer vergleichbaren Entwicklung, bevor sich das geldpolitische Bild nachhaltig verändert.
Und genau das hatte ich gestern bereits im Video angesprochen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute stehen die US Producer Price Index Daten im Mittelpunkt.
US PPI MoM
Forecast: 0,0 %
Previous: 1,1 %
US Core PPI MoM
Forecast: 0,3 %
Previous: 0,4 %
Nach dem starken CPI-Bericht wird der PPI heute extrem wichtig.
Sollten auch die Erzeugerpreise deutlich schwächer ausfallen, würde das die These eines breiteren Inflationsrückgangs unterstützen. Bleiben die Produzentenpreise dagegen erhöht, könnte der Markt den gestrigen CPI-Bericht noch stärker als kurzfristige Momentaufnahme betrachten.
Zusätzlich stehen heute weitere Fed-Kommentare, unter anderem von Williams, die US Crude Oil Inventories und das Beige Book auf der Agenda.
Gerade die Rohöllagerbestände erhalten aufgrund der aktuellen Ölpreisbewegung und der geopolitischen Situation zusätzliche Bedeutung.
Das Beige Book liefert außerdem einen aktuellen Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Fed-Distrikte. Besonders relevant bleiben Preisdruck, Konsum und Arbeitsmarkt.
Earnings im Überblick
Die Earnings Season nimmt weiter Fahrt auf.
Goldman Sachs lieferte extrem starke Zahlen. Der Gewinn je Aktie lag mit 20,98 Dollar deutlich über den erwarteten 14,45 Dollar. Auch die Nettoerlöse, das Investment Banking und insbesondere das Trading-Geschäft lagen deutlich über den Erwartungen.
Citigroup konnte ebenfalls überzeugen. EPS und Umsatz lagen über den Erwartungen, während Markets Revenue, FICC und Investment Banking Stärke zeigten.
Bank of America meldete ebenfalls solide Zahlen mit einem EPS von 1,21 Dollar gegenüber erwarteten 1,13 Dollar. Das Nettozinseinkommen lag über den Prognosen.
Auf der anderen Seite enttäuschte IBM mit vorläufigen Umsätzen von 17,2 Milliarden Dollar gegenüber erwarteten 17,86 Milliarden Dollar. Besonders schwach entwickelte sich das Infrastrukturgeschäft.
Auch ASML hat heute gute Zahlen vorgelegt und bleibt damit für den europäischen Technologiesektor und insbesondere die Halbleiterbranche im Fokus.
Die ersten Bank-Earnings zeigen bisher ein insgesamt robustes Bild. Gerade Trading und Kapitalmarktgeschäft liefern starke Ergebnisse.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil bleibt der wichtigste Makrofaktor.
Seit Wochenbeginn liegt Öl knapp 12 % im Plus und notiert während dieser Analyse im Bereich von 80 Dollar. Allein gestern ging es erneut rund 2,4 % nach oben.
Solange die Situation im Nahen Osten nicht deeskaliert, bleiben für mich 84 Dollar, 86 Dollar und anschließend 88 Dollar die nächsten relevanten Zonen.
Kommt es dagegen zu einer geopolitischen Entspannung und einem Schlusskurs unter 76 Dollar, wären 72 Dollar und anschließend 69 Dollar wieder realistisch.
Für den Gesamtmarkt ist ein fallender Ölpreis momentan enorm wichtig.
Der Markt kann aufgrund eines einzelnen CPI-Berichts nicht plötzlich nachhaltige Zinssenkungen einpreisen, wenn gleichzeitig bereits die Grundlage für erneut steigende Energiepreise geschaffen wird.
Der CPI-Bericht ist eine Momentaufnahme. Der Ölpreis entscheidet mit darüber, wie die nächsten Berichte aussehen könnten.
Genau dieses Szenario hatte ich gestern im Video angesprochen.
DXY
Der Dollar Index reagierte zunächst mit Schwäche auf die Inflationsdaten und lief erneut die 100,60 an.
Auf Daily-Basis schloss der DXY unter 101 und rund 0,34 % im Minus.
Trotzdem: Für einen derart starken CPI-Bericht ist die Reaktion erstaunlich moderat.
Die 100,60 wurde erneut aufgekauft und der DXY notiert weiterhin innerhalb seiner Range oberhalb der 100,50.
Das bullische Bild im Dollar ist damit keinesfalls vollständig gebrochen.
US-Staatsanleihen
Auch die US-Renditen korrigierten:
3-jährige Renditen: -1,75 %
5-jährige Renditen: -1,43 %
10-jährige Renditen: -0,87 %
30-jährige Renditen: -0,20 %
Natürlich sehen wir eine Reaktion auf die CPI-Daten.
Aber auch hier gilt: Gemessen an der Stärke des Inflationsberichts ist die Bewegung relativ überschaubar – insbesondere von den weiterhin extrem hohen Renditeniveaus aus.
Der Dollar bricht nicht massiv ein. Die Renditen kollabieren nicht. Die Indizes squeezten nicht aggressiv auf neue Hochs.
Das zeigt mir: Die Zinserhöhungsängste wurden durch den CPI-Bericht kurzfristig reduziert, aber die Geopolitik hält weiterhin die Zügel in der Hand.
FedWatch Tool
Für das Juli-Meeting hat sich die Marktgewichtung deutlich verschoben.
85,6 % erwarten unveränderte Zinsen.
Nur noch 14,4 % preisen eine Erhöhung um 25 Basispunkte ein.
Für September sieht die Verteilung aktuell folgendermaßen aus:
39,5 % unverändert
52,7 % +25 Basispunkte
7,8 % +50 Basispunkte
Das ist eine massive Veränderung gegenüber der Gewichtung vor den CPI-Daten.
Die Angst vor weiteren Zinserhöhungen wurde kurzfristig deutlich reduziert.
Die vergangenen Tage haben aber gleichzeitig gezeigt, wie schnell sich diese Wahrscheinlichkeiten verschieben können.
Öl und der Nahost-Konflikt bleiben Treiber Nummer eins.
Volatilität
Der Volatilitätsindex bleibt mit 16,26 Punkten weiterhin ruhig.
Auch das ist wichtig.
Trotz der geopolitischen Headlines sehen wir aktuell keine echte Panik im Markt.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia zeigte gestern erneut massive relative Stärke.
Die Aktie stieg 4,14 % und notiert mittlerweile im Bereich von 211 Dollar.
Mein Szenario bleibt unverändert:
Solange die 200 Dollar halten, bleiben 213 Dollar und 217 Dollar meine nächsten Zonen.
Darüber könnte sich die Bewegung vor den Earnings wieder in Richtung 230 Dollar ausweiten.
Das kurzfristige Bild bei Risk Assets bleibt bullish – allerdings mit extrem hoher Vorsicht aufgrund der geopolitischen Headlines.
Sollte sich eine echte Deeskalation im Nahen Osten abzeichnen, könnten wir massive Squeezes sehen.
Risk Assets Long. Dollar Short. Oil Short.
Der durch die CPI-Daten ausgebliebene Squeeze könnte dann sehr schnell nachgeholt werden.
Bitcoin
Auch Bitcoin zeigte gestern relative Stärke und einen der stärksten Handelstage seit längerer Zeit.
Auf Tagesbasis ging es rund 4,33 % nach oben.
Bitcoin schloss im Bereich von 65.000 Dollar und damit an einem extrem wichtigen technischen Level.
Für mich stehen jetzt zunächst das März-Monatstief bei rund 65.000 Dollar und anschließend das April-Monatstief bei 65.700 Dollar im Fokus.
Diese Zonen müssen überwunden werden.
Danach wäre die 67.000-Dollar-Marke der nächste entscheidende Bereich, um wieder ein neues Strukturhoch zu formen.
Eine starke Rejection an den aktuellen Zonen bleibt allerdings möglich.
Auch hier hängt kurzfristig sehr viel von der geopolitischen Entwicklung ab.
S&P 500
Der S&P 500 konnte gestern lediglich 0,36 % zulegen.
Für diese Inflationsdaten ist das erstaunlich wenig.
Gleichzeitig notieren wir weiterhin extrem nahe an den All-Time-Highs.
Mein Gameplan bleibt klar: Kommt es zu einer geopolitischen Deeskalation, sehe ich sehr schnell neue All-Time-Highs.
Dann könnte der CPI-Bericht nachträglich stärker eingepreist werden, weitere Zinserhöhungen würden unwahrscheinlicher und die Fed könnte im allgemeinen Ton wieder etwas dovisher werden.
Ein einzelner CPI-Bericht reicht allerdings nicht.
Genau das haben auch die Fed-Sprecher gestern klargemacht.
Über dem gestrigen Daily High bei 7.615 Punkten sehe ich zunächst die 7.630 und anschließend 7.650 Punkte.
Die 7.500er-Marke bleibt für mich auf der Unterseite entscheidend.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigte gestern relative Stärke und schloss oberhalb der 29.500 Punkte.
Das Daily High von Montag und gestern sowie das Weekly High der vergangenen Woche wurden bereits gebrochen.
Für mich werden Longs oberhalb von 29.880 Punkten interessant.
Danach stehen zunächst die 30.000 Punkte im Fokus.
Können auch diese überwunden werden, sehe ich 30.400 bis 30.500 Punkte und damit neue All-Time-Highs als mögliches Szenario.
Vorsichtig werde ich erneut unterhalb von 29.500 Punkten.
Dann könnte die 29.000 wieder angelaufen werden.
US30
Der Dow Jones hat erneut exakt die relevante Zone angelaufen.
Die 52.000 Punkte wurden stark aufgekauft und der Index konnte wieder oberhalb von 52.500 Punkten schließen.
Solange wir über 52.500 bleiben und das gestrige Daily High überwinden, sehe ich einen erneuten Test der 53.000 Punkte.
Unterhalb von 52.500 würde ich kurzfristig wieder vorsichtiger und könnte mir eine Bewegung in Richtung 52.300 Punkte vorstellen.
DAX charttechnischer Ausblick
Der DAX bleibt für mich aktuell ein extremer Ranging Market.
Ich wäre mit der vermeintlichen relativen Stärke weiterhin vorsichtig.
Mein bevorzugtes Szenario bleibt zunächst eine kleine Korrektur.
Ich könnte mir vorstellen, dass wir erneut unter die 24.770 Punkte fallen und anschließend die 24.500 Punkte anlaufen, bevor bei allgemeiner Indexstärke wieder eine nachhaltigere Aufwärtsbewegung beginnt.
Bullish wird das kurzfristige Bild für mich wieder oberhalb von 25.220 Punkten.
Hier möchte ich allerdings einen sauberen H4-Schlusskurs sehen.
Gelingt dieser Break, wäre die 25.500er-Zone mein nächstes relevantes Ziel.
Bis dahin bleibt der DAX für mich innerhalb seiner Range und ich sehe aktuell keinen Grund, Bewegungen aggressiv hinterherzulaufen.
Fazit
Die CPI-Daten waren extrem stark.
Headline Inflation, Core Inflation, Monats- und Jahreswerte – praktisch alle wichtigen Inflationskennzahlen sind deutlich zurückgekommen.
Und trotzdem sehen wir keinen massiven Risk-On-Squeeze.
Genau das ist für mich die wichtigste Information des gestrigen Handelstages.
Der Markt zweifelt an der Nachhaltigkeit des Inflationsrückgangs.
Der Nahost-Konflikt und der stark gestiegene Ölpreis könnten bereits in den kommenden Monaten wieder für höheren Preisdruck sorgen. Ein einzelner CPI-Bericht reicht der Fed nicht aus – und er reicht aktuell offensichtlich auch den Marktteilnehmern nicht aus.
Sollte Öl korrigieren und sich die geopolitische Situation entspannen, könnte die durch den CPI-Bericht eigentlich gerechtfertigte Risk-On-Bewegung sehr schnell nachgeholt werden.
Bleiben Öl und geopolitische Spannungen dagegen erhöht, werden auch starke Inflationsdaten weiterhin nur begrenzt für Entspannung sorgen.
Heute stehen mit den US-PPI-Daten bereits die nächsten Inflationszahlen auf der Agenda.
Der Markt bekommt damit direkt den nächsten Test.
Keine Anlageberatung. Diese Analyse dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken.
Wünsche euch stabile Trades!
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Mittwoch, den 15.07.2026So langsam verliert der ein oder andere bestimmt schon die Nerven im Dax, doch der hampelt munter fröhlich weiter zur Seite.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: positiv
Tendenz: über 25200 aufwärts, drunter noch wackelig
Grundstimmung: neutral
Zum Dienstag sollte unser Dax den Stein auch mal ins Rollen bringen, damit sich unter 25000 mal eine neue Welle gelöst bekommt hin zur 24940, 24860 und weiter zur ersten Station bei 24775 / 24740, dann vorbei an 24630 und 24550 hin zur 24400 / 24325. Alles was er dafür tun musste war die bearishe Flagge zu verlassen und in die Tiefe rauszuarbeiten. Würde er das aber auch nur wieder verweigern und sich stattdessen über 25100 nochmal zurück drücken, wäre dann wohl nochmal ein neues Hoch über 25200 dran gewesen. Und sollte das nicht direkt scharf in der 25250 / 25280 abverkauft werden, waren sogar noch 25325, 25400 oder gar 25470 dann abzuleiten. So die Zusammenfassung von gestern.
Und leicht wirr versuchte unser Dax schon die Flagge unten aufzubrechen, kam aber einfach nicht weiter und wurde schon auch recht aggressiv in die Flagge zurückgezwungen und später genauso auch hoch aufs neue Hoch über der 25200 geprügelt. Auch dort muss man nun aber festhalten, kam nicht viel hinterher und so stehen wir weiter in der Range der letzten Tage, als wolle man unseren Dax hier zum Verfall noch an der 25000 fest ketten. Will er also unten weiter kommen, muss er nun mal Tatsachen schaffen und die 25000 nachhaltig unterwandern und Short-Signale werfen, vorbei an der 24940 / 24900 und dann hin zur 24775 / 24740, 24630 und 24550.
Bleibt der aber weiter in der Flagge, müsste man dann wohl erstmal von ausgehen, dass da noch ein paar weitere Volumen-Spikes durch den Chart fliegen bis geschafft ist was hier umkämpft wird. Und da die Volumen Spikes am Dienstag nun alle samt nach oben gingen, würde ich dann oberhalb von 25200 wohl eher den Weg hin zur 25325 und auch 25470 suchen. Auch wenn man besser die unmittelbaren neuen Hochs über 25200 erstmal mit Vorsicht nehmen sollte, nicht dass die auch nur wieder abverkauft werden dann. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Nachdem unser Dax auch zum Dienstag unten wie oben nicht weiter kam, geht zum Mittwoch alles einfach nur weiter in die nächste Runde. Will er tiefer, muss er die 25000 nachhaltig unterbieten und an 24940 / 24900 vorbei dann hin zur 24775 / 24740 anlaufen. Gelingt das sind später auch noch 24640, 24550 und selbst 24480 bis 24325 erreichbar. Verweigert er aber weiterhin die Unterseite muss man aufgrund der nach oben gerichtetet Volumenkerzen vom Dienstag besser über 25200 dann erstmal wieder etwas mehr Leine geben hin zur 25325 und 25470.
S&P 500: Deshalb ist die Marke von 8.000 Punkten so wichtigDer langfristige Trend des S&P 500 ist weiterhin aufwärtsgerichtet. Korrekturphasen dauern in der Regel nie länger als einige Wochen, wobei sich die Rückgänge meist auf 10 % bis 20 % beschränken. Bei jeder Korrektur des S&P 500 sprechen die Pessimisten erneut von einem Börsencrash, doch bisher stellte jeder Rückgang letztlich eine Kaufgelegenheit dar, bevor sich der Aufwärtstrend fortsetzte.
Dieser Aufwärtstrend hält an, weil die fundamentalen Rahmenbedingungen solide sind und auch die langfristigen Perspektiven überzeugend bleiben.
Eines steht jedoch fest: Irgendwann wird der US-Aktienmarkt ein Bewertungsniveau erreichen, das so hoch ist, dass sich schließlich ein bedeutendes langfristiges Markthoch ausbilden wird.
Solange die Gewinnaussichten der Unternehmen – insbesondere durch die Entwicklung der künstlichen Intelligenz – außergewöhnlich stark bleiben, stellt jede Korrektur eine Chance dar.
Genau darauf habe ich bereits vergangene Woche in meiner Analyse zum Forward-KGV des S&P 500 hingewiesen.
Bei der Bewertung des Aktienmarktes ist jedoch ein ausgewogener Ansatz entscheidend. Eine sinnvolle Methode besteht darin, das Forward-KGV (die erwarteten zukünftigen Gewinne) mit dem Shiller-KGV (den inflationsbereinigten Unternehmensgewinnen der vergangenen zehn Jahre) zu kombinieren.
Die nachstehende Grafik stammt von GuruFocus und zeigt die Bewertung des S&P 500 anhand des Shiller-KGVs (auch CAPE-Ratio genannt).
Das Shiller-KGV (CAPE-Ratio) des S&P 500 liegt derzeit bei rund 40. Der historische Höchstwert wurde im Dezember 1999 mit einem Wert von 44 erreicht.
Unterstellt man eine einfache Fortschreibung, würde eine Rückkehr auf ein CAPE-Ratio von 44 einen S&P 500 zwischen etwa 8.000 und 8.200 Punkten implizieren.
Die Marke von 8.000 Punkten ist daher nicht nur aufgrund ihrer psychologischen Bedeutung als runde Zahl von besonderem Interesse. Sie sollte äußerst aufmerksam beobachtet werden, da der S&P 500 dann wieder seine historische Höchstbewertung gemessen am Shiller-KGV erreichen würde.
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Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
SPX500 H1: Die Verkäufer zielen auf den Bereich von 7.420Der SPX500-Chart im H1-Zeitrahmen zeigt, dass die kurzfristige Aufwärtsstruktur nachgelassen hat, nachdem der Kurs unter den aufsteigenden Trendkanal gefallen ist. Die aktuelle Erholung im Bereich von 7.500–7.520 reicht bislang nicht aus, um die vorherige Struktur zurückzuerobern, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer weiterhin die Kontrolle behalten.
Einstiegspunkt:
Bevorzugt wird ein Short-Szenario, wenn der Kurs im Bereich von 7.510–7.525 erneut zurückgewiesen wird. In diesem Fall könnte der SPX500 seine Korrektur bis zur wichtigen Unterstützungszone bei 7.420 ausweiten.
Ungültigkeit des Szenarios:
Das bärische Szenario verliert an Gültigkeit, wenn der Kurs wieder über 7.550 steigt und eine H1-Kerze oberhalb dieses Bereichs schließt. In diesem Fall könnten die Käufer wieder die Kontrolle übernehmen und den Index zurück in Richtung des jüngsten Hochs treiben.
Lasst uns gemeinsam eine starke Trading-Community aufbauen!
DAX Tagesausblick 14. Juli – All Eyes on CPI in den USA!Der heutige Handelstag dürfte einer der volatilsten der bisherigen Woche werden. Neben der weiter eskalierenden Lage im Nahen Osten steht vor allem der große US-CPI-Datenblock im Fokus, der die Zinserwartungen für die kommenden Fed-Meetings massiv verschieben könnte. Gleichzeitig startet die US-Berichtssaison mit den großen Banken in die heiße Phase.
Die Kombination aus Geopolitik, Ölpreisen, Inflation, Fed-Erwartungen und Earnings bietet heute enormes Bewegungspotenzial. Besonders ab 14:15 Uhr und rund um 14:30 Uhr sollte mit deutlich erhöhter Volatilität gerechnet werden.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
• Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
• CPI-Spezial: Warum die heutigen Daten entscheidend sind
• Earnings im Überblick
• Märkte und Korrelationen im Überblick
• Risk Assets im Überblick
• DAX charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Die Lage im Nahen Osten bleibt einer der größten Unsicherheitsfaktoren für die globalen Finanzmärkte.
Nach mittlerweile drei aufeinanderfolgenden Nächten mit US-Angriffen auf den Iran hat sich das Eskalationsniveau erneut deutlich erhöht. Gleichzeitig greift der Iran US-Stützpunkte in mehreren Ländern der Region an.
Besonders kritisch bleibt die Straße von Hormus.
Vor Beginn des Konflikts liefen täglich rund 20 % des weltweiten Öl- und Gasverkehrs durch diese Meerenge. Mehr als 15 Millionen Barrel Treibstoff pro Tag wurden durch die Region transportiert – mit einem täglichen Marktwert von mindestens 1,2 Milliarden US-Dollar.
Donald Trump hat nun angekündigt, die Blockade iranischer Schifffahrt wieder einzuführen. Zusätzlich steht eine mögliche Gebühr von 20 % für Frachtschiffe im Raum, die die Straße von Hormus passieren wollen.
Der Iran wiederum stellt klar, dass die USA aus iranischer Sicht keinerlei Rolle bei der zukünftigen Kontrolle der Wasserstraße spielen werden.
Damit haben wir aktuell mehrere potenzielle Eskalationstrigger:
• Weitere direkte US-Angriffe auf iranische Ziele
• Iranische Angriffe auf US-Stützpunkte
• Angriffe auf Tanker und Frachtschiffe
• Eine stärkere Einschränkung des Verkehrs durch die Straße von Hormus
• Eine vollständige oder teilweise Blockade der Wasserstraße
• Weitere Eingriffe der USA in den Schiffsverkehr
• Eine Ausweitung des Konflikts auf weitere Staaten der Region
Genau deshalb reagiert der Ölmarkt aktuell so sensibel.
Die geopolitische Situation ist längst nicht mehr nur ein isoliertes militärisches Thema. Höhere Ölpreise erhöhen Transport-, Produktions- und teilweise Lebensmittelkosten. Gleichzeitig können steigende Energiepreise die Inflation erneut anheizen.
Und genau hier schließt sich heute der Kreis zu den US-CPI-Daten.
Geopolitische Eskalation → höherer Ölpreis → steigender Inflationsdruck → hawkishere Fed → steigende Zinserwartungen → Druck auf Risk Assets.
Das ist aktuell eine der wichtigsten Korrelationen am Markt.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Der gestrige Montag war von mehreren wichtigen Notenbankauftritten geprägt.
FOMC Member Bowman Speaks
Bowman bleibt für den Markt vor allem hinsichtlich der zukünftigen Fed-Politik relevant. In der aktuellen Situation achten Marktteilnehmer auf jedes Signal bezüglich Inflation, Ölpreisen und möglicher weiterer Zinsschritte.
OPEC Meeting
Das OPEC-Meeting war aufgrund der massiven geopolitischen Unsicherheit besonders relevant.
Der Ölmarkt wird momentan zwar primär von der Eskalation im Nahen Osten getrieben, dennoch bleibt die Angebotsseite entscheidend. Jede Veränderung der Förderpolitik kann die ohnehin hohe Volatilität weiter verstärken.
Fed Waller Speaks
Für mich einer der wichtigsten fundamentalen Punkte des gestrigen Tages.
Die hawkischen Aussagen haben die Zinserwartungen des Marktes erneut verschoben. Mittlerweile wird eine weitere Zinserhöhung der Fed deutlich stärker eingepreist.
Das sehen wir sowohl im FedWatch Tool als auch in der Entwicklung der US-Staatsanleihen und des US-Dollars.
EZB Schnabel Speaks
Auch Isabel Schnabel stand gestern im Fokus. Für den europäischen Markt bleibt entscheidend, wie die EZB mit möglichen neuen Inflationsrisiken durch Energiepreise und geopolitische Spannungen umgeht.
EZB-Präsidentin Lagarde Speaks
Lagarde rundete den gestrigen Notenbanktag ab.
Auch für die EZB wird die Situation zunehmend komplexer. Höhere Energiepreise könnten den Inflationsdruck erneut erhöhen, während gleichzeitig geopolitische Unsicherheiten das Wachstum belasten.
Die Notenbanken bewegen sich damit weiterhin in einem schwierigen Spannungsfeld.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute wird es fundamental deutlich explosiver.
14:15 Uhr – ADP Employment Change Weekly
Der Arbeitsmarkt bleibt einer der wichtigsten Faktoren für die Fed.
Ein weiterhin robuster Arbeitsmarkt gibt der Fed grundsätzlich mehr Spielraum für eine restriktive Geldpolitik. Schwache Arbeitsmarktdaten könnten dagegen die hawkischen Zinserwartungen zumindest etwas dämpfen.
14:30 Uhr – CPI MoM Juni
Forecast: -0,1 %
Vorher: +0,5 %
Der Markt erwartet damit den ersten monatlichen Rückgang der Verbraucherpreise seit Mai 2020.
14:30 Uhr – Core CPI MoM Juni
Forecast: +0,2 %
Vorher: +0,2 %
Für mich heute eine der wichtigsten Zahlen überhaupt.
Die Kerninflation blendet die volatilen Komponenten Energie und Lebensmittel aus und ist deshalb für die Fed besonders relevant.
14:30 Uhr – CPI YoY Juni
Forecast: 3,8 %
Vorher: 4,2 %
Hier wird eine deutliche Abkühlung der Headline-Inflation erwartet.
14:30 Uhr – Core CPI YoY Juni
Forecast: 2,8 %
Vorher: 2,9 %
Auch hier erwartet der Markt eine leichte Entspannung.
15:00 Uhr – EZB-Präsidentin Lagarde Speaks
Direkt nach den US-Inflationsdaten folgt Lagarde.
Gerade mit Blick auf die Energiepreise und den Nahost-Konflikt könnten Aussagen zu Inflationsrisiken relevant werden.
Fed Vice Chair for Supervision Barr Speaks
Ein weiterer Fed-Auftritt, der nach den CPI-Daten zusätzliche Volatilität erzeugen könnte.
FOMC Member Bowman Speaks
Auch Bowman tritt erneut auf.
Besonders interessant wird sein, wie die Fed-Mitglieder die frischen CPI-Daten interpretieren.
Zusätzlich steht Fed-Chair Kevin Warsh im Fokus. Warsh wird vor dem US-Kongress aussagen und dürfte sich unter anderem Fragen zur Fed-Bilanz und zur zukünftigen Geldpolitik stellen müssen.
TIC Net Long-Term Transactions
Die TIC-Daten zeigen vereinfacht gesagt die langfristigen Kapitalströme in US-Wertpapiere.
Sie geben einen Einblick, wie stark ausländische Investoren langfristig US-Aktien, Staatsanleihen und andere US-Wertpapiere kaufen oder verkaufen.
In der aktuellen Situation mit starken Bewegungen im Dollar und bei US-Staatsanleihen definitiv einen Blick wert.
CPI-Spezial – Warum die heutigen Daten so entscheidend sind
Ich habe die Bedeutung der heutigen CPI-Daten bereits ausführlicher im gestrigen Video besprochen.
Kurz zusammengefasst:
Der Markt befindet sich aktuell in einer extrem schwierigen Situation.
Auf der einen Seite erwartet man für Juni eine deutliche Entspannung der Headline-Inflation. Der CPI soll von 4,2 % auf 3,8 % fallen.
Auf Monatsbasis wird sogar ein Rückgang von 0,1 % erwartet.
Der Hauptgrund dafür sind die zuvor gesunkenen Benzinpreise.
Auf der anderen Seite hat sich das fundamentale Umfeld mittlerweile wieder verändert.
Der Nahost-Konflikt hat den Ölpreis massiv nach oben gedrückt. Düngemittelpreise und Distributionskosten steigen und auch bei den Lebensmittelpreisen werden für die kommenden Monate neue Aufwärtsrisiken gesehen.
Die heutigen CPI-Daten sind also teilweise ein Blick in den Rückspiegel.
Der Markt muss gleichzeitig die Frage beantworten:
Wie stark war die Inflation im Juni und wie stark könnte sie durch die aktuelle Eskalation in den kommenden Monaten wieder steigen?
Szenario 1: CPI deutlich höher als erwartet
Das wäre für Risk Assets mein klar bearishstes Szenario.
Besonders kritisch wäre:
• Headline CPI über 3,8 %
• Core CPI über 2,8 %
• Core CPI MoM über 0,2 %
In diesem Fall dürften weitere Zinserhöhungen deutlich stärker eingepreist werden.
Dollar bullish.
US-Renditen beziehungsweise Zinserwartungen hawkish.
Aktien bearish.
Bitcoin bearish.
Tech besonders anfällig.
Szenario 2: CPI im Rahmen der Erwartungen
Dann dürfte die erste Reaktion deutlich schwieriger werden.
Der Markt würde sich vermutlich sehr schnell auf die Details der Daten konzentrieren.
Besonders Core CPI und die einzelnen Komponenten wären entscheidend.
In diesem Szenario erwarte ich erhöhte Volatilität und möglicherweise mehrere Richtungswechsel.
Szenario 3: CPI deutlich niedriger als erwartet
Das wäre grundsätzlich bullish für Risk Assets.
Die aktuell sehr hawkischen Zinserwartungen könnten teilweise zurückgenommen werden.
Dollar bearish.
Risk Assets bullish.
Tech bullish.
Bitcoin könnte profitieren.
Aber:
Die geopolitische Lage bleibt ein zusätzlicher Faktor.
Selbst sehr gute CPI-Daten könnten bei einer neuen massiven Eskalation im Nahen Osten schnell in den Hintergrund rücken.
Earnings im Überblick
Heute beginnt die Berichtssaison der großen US-Banken.
Im Fokus stehen:
• JPMorgan
• Bank of America
• Goldman Sachs
• Wells Fargo
• Citigroup
• Fastenal
Besonders die Banken dürften einen wichtigen Einblick in die aktuelle Lage der US-Wirtschaft geben.
Entscheidend sind für mich weniger nur EPS und Umsatz.
Ich achte vor allem auf den Ausblick, Kreditqualität, Rückstellungen, Konsumentenverhalten und Aussagen zum zukünftigen Zinsumfeld.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Brutaler Anstieg im Öl.
Wie bereits im Wochenausblick angesprochen, war der Öl-Squeeze für mich eines der klarsten Szenarien.
US Oil notiert aktuell bei rund 80,40 US-Dollar.
Auf Wochenbasis stehen wir bereits ungefähr 12,3 % im Plus.
Solange wir uns über 79 US-Dollar halten können, bleiben meine nächsten Ziele:
84 Dollar → 86 Dollar → 88 Dollar
Bei einer fortschreitenden Eskalation im Nahen Osten halte ich diese Marken für absolut realistisch.
Sollte dagegen eine geopolitische Deeskalation kommen und Öl unter 76 Dollar brechen, wäre eine stärkere Korrektur in Richtung 72 Dollar möglich.
Aktuell bleibt der Ölpreis aber ganz klar eskalationsgetrieben.
US Bonds und Zinserwartungen
Auch bei den US-Staatsanleihen sehen wir diese Woche massive Bewegungen.
Die dreijährigen US-Staatsanleihen markieren neue Wochenhochs und liegen knapp 2 % im Plus.
Fünfjährige Staatsanleihen liegen rund 2,1 % im Plus.
Zehnjährige Staatsanleihen rund 1,56 % im Plus.
30-jährige Staatsanleihen ungefähr 1 % im Plus.
Gleichzeitig hat sich das Bild im FedWatch Tool deutlich hawkischer entwickelt.
Für das Juli-Meeting rechnen nur noch 56,7 % der Marktteilnehmer mit gleichbleibenden Zinsen.
Am Wochenende waren es noch 65,8 %.
Mittlerweile rechnen 43,3 % mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte. Am Sonntag waren es lediglich 34,2 %.
Noch extremer wird das Bild mit Blick auf September.
Nur noch rund 22 % erwarten unveränderte Zinsen. Am Wochenende waren es noch 30,4 %.
51,5 % rechnen mit einem 25-Basispunkte-Schritt.
Besonders auffällig:
Die Wahrscheinlichkeit für insgesamt 50 oder sogar 75 Basispunkte an zusätzlichen Zinsschritten bis September ist auf rund 26,5 % gestiegen.
Zuvor waren es lediglich 18,4 %.
Der Markt wird klar hawkischer.
US-Dollar
Der Dollar konnte gestern deutlich über 101 schließen.
Solange wir über 101 handeln, bleiben meine nächsten Ziele:
101,50 → 102,00
Besonders höhere CPI-Daten und eine weitere Eskalation im Nahen Osten könnten den Dollar weiter stützen.
Bei deutlich niedrigeren CPI-Daten sehe ich dagegen zunächst einen Test von 100,60 bis 100,50.
Fällt diese Zone, wäre die 100er-Marke mein nächstes Ziel.
Volatilitätsindex
Der VIX ist gestern erneut stark angesprungen und stieg rund 14,18 %.
Aktuell notiert der Index bei ungefähr 17,15.
Damit befinden wir uns noch nicht in einem extremen Panikbereich.
Die Volatilität zieht aber klar an.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia verlor gestern 3,52 %.
Mein charttechnisches Bild bleibt unverändert.
Solange wir über 200 Dollar handeln, bleiben die nächsten relevanten Marken:
213 Dollar → 217 Dollar
Brechen wir dagegen wieder nachhaltig unter 200 Dollar, sehe ich:
198 Dollar → 195 Dollar → 190 Dollar
Gerade bei hawkischen CPI-Daten bleibt Nvidia aufgrund der hohen Tech-Sensitivität besonders interessant.
Bitcoin
Auch Bitcoin zeigt relative Schwäche.
Im Daily hat sich für mich ein mögliches Doppeltop gebildet. Die 65.000-Dollar-Marke konnte nicht gebrochen und nicht einmal sauber getestet werden.
Ich bleibe hier aktuell eher short gerichtet.
Sollten wir erneut unter 60.000 Dollar brechen, kann ich mir bei erhöhten CPI-Daten und einer weiteren geopolitischen Eskalation massives Short-Momentum vorstellen.
Im Extremfall wäre für mich sogar die 50.000-Dollar-Zone wieder denkbar.
S&P 500
Der SPX verlor gestern rund 0,78 %.
Heute wurden bereits die Daily Lows von Freitag und Montag unterschritten.
Für mich bleibt die 7.500er-Zone entscheidend.
Brechen wir diese Zone mit hohen CPI-Daten, sehe ich zunächst einen Retest des KW27-Wochentiefs bei 7.400.
Darunter wäre sogar die 7.350 möglich.
Bei positiven Inflationsdaten und geopolitischer Deeskalation wären dagegen neue Allzeithochs und ein Angriff auf 7.630 bis 7.650 denkbar.
Schlüsselzone: 7.500.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigte gestern einen stärkeren Abverkauf von rund 1,7 %.
Aktuell testen wir erneut den Bereich um 29.500.
Hier wird sich zeigen, ob eine Stabilisierung gelingt und wir erneut die 30.000er-Zone anlaufen.
Auch hier hängt heute extrem viel von den CPI-Daten und der Nahost-Thematik ab.
Die Zonen 30.000 und 29.500 bleiben für mich extrem relevant.
Brechen wir unter 29.000 und nehmen anschließend das KW28-Wochentief bei 28.689 heraus, bin ich klar short gerichtet.
Mein nächstes Ziel wäre dann die 28.200.
US30
Der US30 versuchte gestern erneut nach oben auszubrechen, wurde allerdings rejected.
Der Schlusskurs lag rund 0,48 % im Minus, aber weiterhin über 52.500.
Heute wurde das gestrige Daily Low bereits gebrochen.
Unter 52.500 und insbesondere bei einem Bruch der Daily Lows von Donnerstag und Freitag der Vorwoche bei rund 52.250 sehe ich weiteres Korrekturpotenzial.
Meine Ziele:
52.000 → 51.500
Die Stärke der Bewegung dürfte erneut davon abhängen, wie hawkish die CPI-Daten vom Markt interpretiert werden.
DAX charttechnischer Ausblick
Auch im DAX sahen wir gestern einen schwächeren Daily-Verlauf.
Der Index verlor rund 0,61 % und schloss sogar unter der psychologisch wichtigen 25.000er-Marke.
Damit bleibt das kurzfristige Bild für mich fragil.
Heute stehen zwei klare Szenarien im Fokus.
Bearishes Szenario
Fallen die CPI-Daten höher als erwartet aus und werden damit negativ für Risk Assets interpretiert, fokussiere ich mich auf die 24.770.
Bei einem nachhaltigen Bruch dieser Zone bin ich short gerichtet.
Mein erstes Ziel liegt bei:
24.500
Sollten die CPI-Daten deutlich hawkisher ausfallen und gleichzeitig die geopolitische Eskalation weiter zunehmen, halte ich auch eine größere Korrektur für möglich.
Weitere Ziele:
24.200 → 24.000
Bullishes Szenario
Bullish werde ich heute erst bei deutlich positiven CPI-Daten und einem anschließenden Bruch über 25.315.
Gelingt die Rückeroberung dieser Zone, wäre für mich ein erneuter Angriff auf die 25.500er-Marke möglich.
Der DAX befindet sich heute damit zwischen zwei klaren Triggerzonen.
Unter 24.770 bearish.
Über 25.215 bullish.
Dazwischen ist für mich gerade rund um die CPI-Veröffentlichung kein Bereich, in dem ich aggressiv eine Richtung erzwingen möchte.
Fazit
Der heutige Dienstag hat fundamental alles, was es für einen hochvolatilen Handelstag braucht.
Die Lage im Nahen Osten eskaliert weiter. Der Ölpreis steigt massiv. Die Zinserwartungen werden hawkischer. Der Dollar zeigt Stärke. Gleichzeitig beginnt die große US-Banken-Berichtssaison.
Und um 14:30 Uhr bekommen wir den kompletten US-CPI-Datenblock.
Für mich ist heute besonders die Kombination aus Headline CPI, Core CPI und der anschließenden Marktreaktion bei Dollar und US-Staatsanleihen entscheidend.
Nicht nur auf den ersten Spike schauen.
Gerade bei CPI sehen wir regelmäßig starke erste Bewegungen, die wenige Minuten später vollständig gedreht werden.
Im DAX bleiben für mich die 24.770 auf der Unterseite und die 25.315 auf der Oberseite die entscheidenden Trigger.
Ich wünsche allen viel Erfolg für die CPI-Daten und einen erfolgreichen Handelstag!
Keine Anlageberatung. Alle genannten Szenarien und Marken stellen ausschließlich meine persönliche Marktmeinung dar.
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Dienstag, den 14.07.2026Zum Montag hat unser Dax nun wieder den Stein nicht ins Rollen versetzt bekommen und so hängen wir noch immer in unserer Flagge herum.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: positiv
Tendenz: über 25200 aufwärts, drunter noch wackelig
Grundstimmung: neutral
Unser Dax hatte schon am Freitag nur die Flaggenkanten bei oben 25160 / 25200 und unten 24940 / 24900 gestreichelt. Zum Donnerstag sollte er nun zeigen ob er per Schlusskurs über die 25160 / 25200 drüber geht, hin zu 25325 / 25350 und 25470 oder ob er unten raus fällt unter 25060 dann weiter Richtung 24940 / 24900 zu und darunter dann 24775 / 24740 sowie 24630 und 24550. Und knackt er die nun mal, könnte man das auch weiter denken Richtung 24400 und 24325. So die Zusammenfassung von gestern.
Doch trotz Abwärtsgap wollte unser Dax einfach keine roten Stundenkerzen unter der Flagge platzieren und drückte sich zügig wieder in seine Flagge zurück, nachdem er außerhalb schon eröffnete. Muss man schon fast als ein Verweigern auch werten und daher oben vorsichtiger werden. Ich denke ein Überwinden von 25100 könnte da schon als Signalgeber dienen um doch nochmal ein Hoch über die 25200 zu zwirbeln. Dabei wäre dann interessant ob man das auch nur wieder abverkauft, vielleicht sogar schon im Bereich um 25250 / 25280, ansonsten wären drüber 24325, 25400 und 25470 die nächsten Anlaufpunkte.
Geht unser Dax aber am Dienstag nun nochmal unten den Versuch an sich rauszuschieben und schafft es sich unter der 25000 zu etablieren und zu halten, dürfte man unter 24940 dann auch 24860 und 24775 / 24740 ins Visier nehmen und darunter bleiben auch 24630 und 24550 weiter interessante Zwischenziele auf dem Weg zur 2400 und 24325. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Zum Dienstag muss unser Dax langsam zusehen, dass er unten den Stein auch mal ins Rollen bringt, damit sich unter 25000 mal eine neue Welle gelöst bekommt hin zur 24940, 24860 und weiter zur ersten Station bei 24775 / 24740, dann vorbei an 24630 und 24550 hin zur 24400 / 24325. Alles was er dafür tun muss ist die bearishe Flagge zu verlassen und in die Tiefe rauszuarbeiten. Verweigert er das am Dienstag nun aber auch nur wieder und drückt sich stattdessen über 25100 nochmal zurück, wäre dann wohl nochmal ein neues Hoch über 25200 dran. Und wird das nicht direkt scharf in der 25250 / 25280 aabverkauft, könnte sogar noch eine 25325, 25400 oder gar 25470 dann draus werden.
US100 –> Bullen bleiben vorerst im Vorteil !Hallo liebe TradingView-Community 👋
Werfen wir zum Wochenbeginn einen Blick auf den US 100 im Daily Chart, denn die aktuelle Chartstruktur entwickelt sich zunehmend spannend und könnte für die kommenden Wochen richtungsweisend sein.
Am 26. April gelang dem US 100 der Ausbruch über die Marke von 26.000 Punkten. Anschließend setzte sich die Aufwärtsbewegung dynamisch fort, bis der Kurs am 2. Juni im Bereich von 30.693 Punkten auf einen starken Widerstand traf. Seit diesem Hoch befindet sich der Index in einer ausgedehnten Konsolidierungsphase, die sich aktuell in Form eines großen symmetrischen Dreiecks entwickelt.
Besonders interessant ist dabei die Rolle der 50 Tage EMA. Diese gleitende Durchschnittslinie hat sich in den vergangenen Monaten als klarer Trendindikator etabliert. Jedes Mal, wenn der Kurs diese EMA angelaufen hat, kamen Käufer in den Markt und sorgten für den notwendigen Support.
Ein sehr gutes Beispiel dafür lieferte der 8. Juli. Während des Handelstages fiel der Kurs zunächst unter die 50 Tage EMA und erzeugte kurzfristig ein bearishes Signal. Doch noch bevor die Tageskerze schloss, wurde der gesamte Rückgang aufgekauft und der Index konnte den Tag wieder oberhalb der 50 Tage EMA beenden. Genau dieses Verhalten zeigt, dass Käufer weiterhin bereit sind, Rücksetzer aktiv zu nutzen. Solange dieses Muster bestehen bleibt, spricht die Charttechnik weiterhin für einen intakten Aufwärtstrend.
Auch das symmetrische Dreieck ist in diesem Zusammenhang interessant. Grundsätzlich handelt es sich zwar um ein neutrales Chartmuster. Befindet sich der Markt jedoch, wie in diesem Fall, bereits vorher in einem klaren Aufwärtstrend und beginnt anschließend innerhalb eines symmetrischen Dreiecks zu konsolidieren, steigt statistisch die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs in Trendrichtung, also nach oben.
Sollte es dem US 100 gelingen, den Widerstand bei 30.693 Punkten nachhaltig zu überwinden, eröffnet sich aus charttechnischer Sicht ein mögliches Kursziel im Bereich von 35.000 Punkten. Vom aktuellen Kursniveau aus entspräche dies einem Potenzial von rund 20 %.
Ein weiterer wichtiger Bereich befindet sich bei 29.454 Punkten. Dort verläuft der Point of Control (POC) des gesamten Konsolidierungsmusters, also das Preisniveau, an dem innerhalb des Dreiecks das höchste Handelsvolumen umgesetzt wurde. Im Chart ist gut zu erkennen, dass dieser Bereich mehrfach sowohl als Unterstützung als auch als Widerstand fungierte. Genau deshalb sollte diesem Preisniveau in den kommenden Tagen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Zusätzliche Unterstützung erhält das bullische Szenario durch die technischen Indikatoren.
Der RSI konnte sich während der gesamten Konsolidierung konstant oberhalb der 50 Punkte Marke halten. Das ist ein Zeichen dafür, dass trotz der Seitwärtsbewegung weiterhin Kaufkraft im Markt vorhanden ist. Solange der RSI während einer Konsolidierung oberhalb von 50 notiert, spricht dies häufig dafür, dass die Käufer die Kontrolle behalten.
Auch der MACD entwickelt sich zunehmend positiv. Das negative Momentum nimmt seit mehreren Tagen kontinuierlich ab, während sich die MACD Linie der Signallinie immer weiter annähert. Sollte es in den kommenden Tagen zu einem bullischen MACD Crossover kommen und das Histogramm wieder ins positive Momentum drehen, würde dies das positive Chartbild zusätzlich bestätigen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Struktur des Dreiecks selbst. Der Kurs hat mittlerweile bereits rund drei Viertel des gesamten Patterns durchlaufen. Erfahrungsgemäß nimmt die Volatilität gegen Ende eines solchen Musters deutlich zu, da sich Käufer und Verkäufer immer stärker zusammendrängen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es schon bald zu einer größeren Richtungsentscheidung kommt.
Mein Fazit:
Rein aus charttechnischer Sicht präsentiert sich der US 100 weiterhin in einer konstruktiven Ausgangslage. Die 50 Tage EMA hält den Aufwärtstrend intakt, der RSI signalisiert anhaltende Kaufkraft, der MACD verbessert sich kontinuierlich und das symmetrische Dreieck nähert sich seinem Entscheidungspunkt.
Sollte der Widerstand bei 30.693 Punkten nachhaltig überwunden werden, spricht vieles dafür, dass der Markt die nächste größere Aufwärtsbewegung einleiten könnte. Bis dahin bleibt Geduld gefragt, denn oftmals entscheidet erst der Ausbruch aus einer längeren Konsolidierung über die Richtung der nächsten Trendphase.
Diese Analyse basiert ausschließlich auf der Charttechnik und berücksichtigt keine makroökonomischen oder fundamentalen Einflussfaktoren.
„Disziplin schlägt Emotionen. Gemeinsam Kapital schützen und langfristig profitabel bleiben.“
Wer viel Geld hat, kann spekulieren.
Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren.
Wer kein Geld hat, muss spekulieren.
Mit freundlichen Grüßen
ANDO & LetzCrypto ❤️🔥
NASDAQ 100 - Niemand will es hören... aber die Luft wird dünnIch muss es euch einfach so direkt sagen, um euch auf das vorzubereiten, was kommt. Während viele Finfluencer aktuell wieder „To the MOON“ schreien und behaupten, die Rallye gehe jetzt erst richtig los, zeigt der Blick auf die Realität ein ganz anderes Bild. Von allen großen US-Indizes wirkt der Nasdaq 100 aktuell am lethargischsten!
Sieht hier noch jemand die klassische Wyckoff-Distribution?
Was wir auf dem Chart sehen, ist das typische Verteilungsspiel: Das Smart Money bringt seine Schäfchen im Hintergrund leise ins Trockene, während die überteuerten Positionen an euphorische Kleinanleger, ETFs und Pensionskassen weitergereicht werden.
Die nackten Fakten aus meinem Elliott-Wellen-Chart:
- Das finale Top: Die verbleibende Impulswelle (Welle 5) besitzt zwar noch Restpotenzial in Richtung der 32'644 – 36'246 USD (161,8 % Fibonacci-Extension), doch das Chance-Risiko-Verhältnis bricht zusehends ein.
- Die übergeordnete Korrekturzone: Nach dem Abschluss dieser Phase droht ein massiver Rücksetzer in die grüne Zielzone zwischen 15'828 und 12'282 USD (50,0 % bis 61,8 % Fib-Retracement).
- Das langfristige Zukunftsziel: Langfristig sehe ich starkes aufwärtspotenzial von bis zu 420%
Mein Appell an euch:
Lasst euch nicht von Leuten locken, die euch nur überteuerte Titel andrehen wollen! Geld ist aktuell King. Das heißt nicht, dass ihr panisch alles verkaufen müsst, aber nehmt schrittweise Gewinne mit und sichert eure Positionen ab.
Wer noch nicht im Markt ist: Wartet ab! Der Markt gibt euch immer eine zweite Chance.
👇 Wie geht ihr mit der aktuellen Lage um: Sichert ihr schon Gewinne ab oder seid ihr noch voll investiert?
(Keine Anlageberatung, nur die Analyse eines antizyklischen Investors)
SPX500 H1: Käufer verteidigen den AufwärtskanalMarktentwicklung:
Nach einer kurzen Korrektur hat der SPX500 positiv an der unteren Begrenzung des Aufwärtskanals reagiert, was zeigt, dass die Käufer die Trendstruktur weiterhin verteidigen. Solange der Preis diese Zone hält, bleibt der zinsbullische Ausblick (bullish outlook) intakt.
Wenn die Käufer weiterhin die Kontrolle behalten und der Preis innerhalb des Kanals bleibt, besteht für den Index das Potenzial, die Erholung bis in den Bereich von 7.625,73 auszuweiten. Umgekehrt wäre das Verlassen der unteren Kanalbegrenzung das erste Signal dafür, dass das Aufwärtsmomentum nachlässt.
Fokus Einstieg (Entry): Priorität für Buy (Long), wenn der Preis die untere Kanalbegrenzung hält und ein bullisches Bestätigungssignal auftritt.
Ziel (TP): 7.625,73.
Invalidierung: Der Preis bricht aus und schließt (per H1-Kerze) unter der unteren Begrenzung des Aufwärtskanals.






















