Tagesprognose Dax 10.03.2026Ablenkungen weg. Handy auf Flugmodus. Fokus auf den Chart.
Haftungsausschluss:
Die hier veröffentlichte Analyse spiegelt ausschließlich meine persönliche Einschätzung des Marktes wider. Sie dient ausschließlich Informations- und Lernzwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.
Trading und Investitionen sind mit erheblichen Risiken verbunden. Jeder ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich.
Marktindizes
NAS100 1h long Marktstruktur (1H NAS100)
Bullische Erholung nach starkem Drop
Der Markt hat zuvor einen starken impulsiven Sell-off gemacht.
Danach folgt eine V-förmige Erholung mit höheren Tiefs.
Aktuell sehen wir eine Konsolidierung direkt unter Widerstand.
Bull Flag / Akkumulationszone vor weiterem Push
Unterstützungen & Widerstände
Widerstand
24.920 – 24.990 (blaue Linie / aktueller Kampfbereich)
25.080 – 25.220 (EMA200 + vorherige Struktur)
Support
24.850 – 24.880 (lokale Struktur)
24.700 – 24.750
Indikatoren
RSI
RSI bei ~60 und steigend
Kein Overbought
Bullische Momentumstruktur
Unterstützt einen Break nach oben
Moving Averages
SMA50 liegt über dem aktuellen Preis
EMA200 deutlich höher (~25.200)
Kurzfristig noch in einer Korrektur des Abwärtstrends
Aber Mean Reversion Richtung EMA200 möglich
ATR
ATR fällt leicht
Volatilität nimmt ab
Breakout steht wahrscheinlich bevor
Entry: 24609
Stop: 24529
TP: 25310
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Dienstag, den 10.03.2026Zum Montag wurde unser Dax ordentlich unterspült, zeigte sich aber durchaus robust und standhaft.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 26000, 25800, 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420
Chartlage: noch positiv
Tendenz: aufwärts über 23800, abwärts unter 23700
Grundstimmung: Erholung möglich oberhalb von 23800, drunter abwärtsorientiert
Nachdem unser Dax zum Freitag nun weitere Tiefs nachgeschoben hatte und damit die Erholung komplett abwürgte, sollten weitere Tiefs am Montag mit eingeplant werden. Sollte er konsequent neue Tagestiefs Stunde für Stunde weiter runter arbeiten, sind die nächsten Stationen bei dann 23100 / 23060 und drunter auch 22800 / 22600 erreichbar. Das wäre dann aber auch eine ziemlich leckere Zielzone die nochmal gut Gegenbewegung loslösen konnten. Will er das verhindern, müsste er von Beginn an klare schöne kräftige grüne Kerzen nach oben spucken, um dem Markt zu signalisieren, dass er oberhalb der 23700 wieder zurück zur 24000 schieben will. So die Zusammenfassung von gestern.
Und schon im Nachthandel schmiss sich unser Dax unten in die 22800 / 22600 rein und ging von dort an mit durchgängig deutlich grüneren als roten Kerzen Stück für Stück den ganzen Weg nach oben zurück. Über 23100 / 23060 weiter zur 23200, zur 23350 und machte schlussendlich sogar noch einen Sprung durchs Gap vom Vortag bei 23650 und erreichte noch die 23800. Damit hat unser Dax einen ordentlichen Marsch hinter sich. Sollte er daher zum Dienstag verschnaufen wollen und in die Tiefe straucheln um sich etwas abzukühlen wären 23650 und 23450 schöne Anlaufstellen, auch um nochmal nach oben anzustarten. Bricht er aber beide Bereiche nach unten, wären letztendlich auch nur wieder 23200, 23100 / 23060 und 22800 / 22600 dann als Ziele zu bestimmen.
Nutzt unser Dax aber die Gelegenheit und versucht die gewiss am Montag massenhaft aufgesammelten Shorts zu foltern, würde er wohl einer über 23800 weiter in die Höhe arbeiten und an 23900 und 24000 vorbei wieder 24120, 24240 und eben auch den Gapclose bei 24320 dann mal angehen. Ich denke daher, dass entscheidend wird wie er sich am Dienstag oberhalb von 23800 in der Bewegungsfortsetzung anstellt. Presst er dabei weiter deutlich längere grüne als rote Kerzen in den Chart, dann ist der Raum offen. Zuckt er aber jedes neue Hoch erstmal wieder nur nach unten an, dürfte er sich dann auf kurz oder lang doch nochmal unten probieren. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der JH0SGR KO 22585 sowie GV4K8Y KO 20790 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26410 sowie der GV1VTU KO 28010.
Fazit: Unser Dax hat zum Montag schon mal vorbörslich den Bereich um 22800 / 22600 ausgetestet und eindrucksvoll verteidigt. Bis fast zur 24000 ist er dabei schon gestürmt und hat somit schon einen guten Marsch hinter sich. Will er abkühlen, sind unterhalb von 23800 nun 23650 und 23450 / 23400 die wichtigen Supports. Dort könnte er sich auch gut nochmal nach oben versuchen aufzurichten. Fällt er aber durch, sind 23200, 23100 / 23060 sowie 22800 / 22600 dann wieder dran, da die Erholung dann abgewürgt wäre. Sehen wir unseren Dax aber nun gar nicht unterhalb der 23800 sondern eher nach oben drücken, ohne dass er kleine neue Hochs direkt wieder abverkauft, müsste man ihn über 23900 dann auch nur wieder zur 24000, 24120, 24240 und auch zum Gapclose bei 24320 dann anzählen.
Dollar Schwäche als Bitcoin KatalysatorDer Dollar Index Befindet sich derzeit in einer sehr interessanten Phase.
Der 2 Monats Kerzen Chart zeigt eine langfristige Analyse des US Dollar Index (DXY) und stellt historische Zyklen sowie mögliche zukünftige Entwicklungen dar. Der Chart deckt mehrere Jahrzehnte ab und vergleicht verschiedene makroökonomische Phasen, die den Dollar beeinflusst haben. Es wird ein ein Klarer Kanal abgebildet. Im linken Bereich wird der starke Anstieg des Dollars in den frühen 1980er Jahren dargestellt. Diese Bewegung wurde hauptsächlich durch eine aggressive Zinspolitik der US Notenbank sowie sehr hohe US Zinsen ausgelöst. Es folgte eine Deviation aus dem Kanal und im Jahr 1985 wurde der Dollar zu stark. Es gab eine Versammlung von Länder, wo entschieden wurde ihn Künstlich zu schwächen, da es den anderen Währungen schadete. Der DXY ist dadurch um -50% gefallen.
Der nächste große Zyklus ist der Anstieg des DXY in den 1990er Jahren. Dieser wurde durch den wirtschaftlichen Boom in den USA, den Dotcom Technologieboom sowie starke Kapitalzuflüsse in US Finanzmärkte unterstützt. Nach dem Platzen der Dotcom Blase 2002 begann ein längerer Abwärtstrend des Dollars.
Ein weiterer Zyklus beginnt nach der Finanzkrise 2008 und verstärkt sich ab etwa 2014. Dieser Aufwärtstrend wird im Chart mit Faktoren wie der Entwicklung großer Technologieunternehmen und höheren Zinsen in den USA in Verbindung gebracht.
Darauf folgt der Beginn des AI Booms nach dem Covid-Crash, insbesondere nach der Veröffentlichung von ChatGPT im Jahr 2022. Diese Entwicklung hat den Dollar Index bis an die obere Kanalgrenze geführt. Der Index hat diese Zone anschließend noch einmal getestet und dabei die 200 Moving Average (lila Linie) nach unten durchbrochen.
Aus technischer Sicht könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass der Index nun wieder in eine Schwächephase übergeht und sich in Richtung der Mediane beziehungsweise der unteren Kanalgrenze bewegt.
Ein möglicher Auslöser für einen solchen Abwärtstrend könnte auch ein Wechsel an der Spitze der US Notenbank sein. Der US-Präsident hat bereits Kevin Warsh als neuen Fed Chair nominiert. Sollte der Senat zustimmen, würde er Jerome Powell ersetzen, dessen Amtszeit im Mai 2026 endet.
Kevin Warsh gilt als eher kritisch gegenüber der bisherigen Geldpolitik der Federal Reserve. Ein neuer Fed Vorsitzender kann erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben, da er maßgeblich über Zinspolitik, Geldmenge und die allgemeine Liquidität im Finanzsystem entscheidet.
Gleichzeitig ist zu beobachten, dass immer mehr Länder versuchen, ihre Abhängigkeit vom US Dollar zu reduzieren. China hat beispielsweise bereits über 50% seiner US Staatsanleihen verkauft und diversifiziert zunehmend seine Reserven. Zusätzlich führen Handelskonflikte, Zölle und Sanktionen dazu, dass US Anleihen für internationale Investoren weniger attraktiv werden könnten. Sinkt die Nachfrage nach US Assets, kann Kapital in andere Anlageklassen fließen, etwa in Gold, Silber oder Bitcoin.
Auch der aktuelle Technologie- und AI-Boom spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Sollte sich hier eine Überbewertung bilden und korrigieren, könnte Kapital aus großen Technologieunternehmen abfließen und in andere Märkte umgeschichtet werden. Historisch waren größere Marktkrisen häufig mit Zinssenkungen und expansiver Geldpolitik verbunden, wie etwa nach dem Dotcom-Crash, der Finanzkrise 2008 oder dem Covid-Crash. Solche Maßnahmen führen oft zu einem schwächeren Dollar.
Historisch betrachtet folgten auf Phasen eines schwächeren Dollar Index häufig starke Aufwärtsbewegungen bei Bitcoin.
Betrachtet man die Korrelation zwischen Bitcoin und dem DXY, wird deutlich, dass Bitcoin in der Vergangenheit häufig gestiegen ist, wenn der Dollar an Stärke verloren hat. Der DXY befindet sich aktuell in einem Bereich, in dem er eine langjährige Trendlinie testet, während er gleichzeitig unterhalb der 200 Weekly Moving Average liegt.
Sollte diese Trendlinie diesmal nach unten durchbrochen werden, könnte der Dollar Index in einen mehrjährigen Abwärtstrend übergehen. Historisch war eine solche Entwicklung oft sehr positiv für Bitcoin. In Phasen, in denen sich der DXY in einer Korrektur oder längeren Seitwärtsbewegung befand, konnte Bitcoin häufig neue Allzeithochs erreichen.
Wenn man zusätzlich davon ausgeht, dass sich die globale Wellenstruktur möglicherweise in einer finalen Phase befindet und eine übergeordnete Welle zwei abgeschlossen wird, während der DXY gleichzeitig Schwäche zeigt, könnte dies ein Umfeld schaffen, in dem Bitcoin relativ schnell neue Allzeithochs erreichen kann.
by bor_trade
Welche Aktienindizes spüren die Ölvolatilität am stärksten?
Nachdem die Schließung der Straße von Hormus durch den Iran eine der größten Unterbrechungen der Ölversorgung in der Geschichte ausgelöst hatte, verzeichnete West Texas Intermediate Rohöl einen wöchentlichen Anstieg von 35,63 % – den größten Gewinn seit Beginn des Handels mit Terminkontrakten im Jahr 1983.
Heute sind die Preise stark gefallen, wobei WTI um rund 9 % auf fast 81 USD pro Barrel sank, nachdem Präsident Donald Trump angedeutet hatte, dass die USA Maßnahmen zur Sicherung der Schifffahrt durch die Meerenge ergreifen könnten, und erklärte, der Krieg mit dem Iran könnte sich dem Ende nähern.
Solche Entwicklungen wirken sich nicht nur auf Öl aus. Sie können auch auf die Aktienmärkte übergreifen, wobei die Auswirkungen je nach Index und Zusammensetzung der Sektoren variieren.
Der UK100 ist ein Beispiel für einen Index, der sich möglicherweise gut behaupten wird. Er ist in hohem Maße in großen Energie- und Rohstoffunternehmen engagiert, insbesondere in BP und Shell. Da Shell zu den größten Komponenten des Index gehört, können höhere Ölpreise eine gewisse Stütze bieten.
Auch der AUS200 ist in Energieproduzenten engagiert, was dazu beitragen kann, die Auswirkungen steigender Ölpreise abzufedern. Allerdings ist der Index auch stark auf Banken ausgerichtet. Wenn höhere Ölpreise Inflationsängste schüren, könnte der Druck auf Finanzwerte einen Teil der Unterstützung durch den Energiesektor zunichte machen.
DAX (GER40) abwärts bis 21.000 Punkte. Die Lunte brennt.Liebe Trader und Investoren,
sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich Willkommen zu einem weiteren Update zum DAX (GER40 CFD) von Pepperstone. Ich analysiere den CFD auf Tagesbasis.
Wir haken direkt mit meinem finalen Statement vom letzten Update ein:
" Daher wird die Luft zwischen 25.200 und 25.600 Punkte sehr dünn. Achten Sie darauf, dass die Unterstützungen um 24.500 Punkte nicht signifikant unterschritten werden."
Exakt in der avisierten oberen Anlaufzone toppte der Deutsche Aktienindex DAX und markierte ein Rekordhoch bei 25.520 Zählern.
Seither hat der GER40 auch die von mir genannten Supports um 24.500 Punkten nicht klar befestigen können. In der Pattern Recognition hatte ich Sie zudem auf die Megafon-Formation hingewiesen.
Zum Zeitpunkt dieser Analyse ist die Lage im deutschen Leitindex DAX deutlich eingetrübt. Sollte der Leitindex klar und nachhaltig unter den Megafon-Trigger bei 22.950 Punkten fallen, drohen weitere, ggf. schwere Verluste.
Charttechnische Einordnung (Chart oben)
Die sich verbreiternde Rechteckformation (Megafon) liefert nach wie vor gute Dienste. An der oberen Triggerlinie der Formation wurde der DAX zweimal klar abgewiesen. Intraday haben ein Doppeltop sowie ein steigender Keil für das Fine-Tuning gesorgt.
Auf Sicht der kommenden Tage könnte der DAX versuchen, die Center Line des Megafons zu attackieren. Sollte der Markt an diesem Widerstand abgewiesen werden, herrscht Alarmstufe Gelb...
Markttechnische Einordnung (Chart unten)
Denn bei den Basisindikatoren trübt sich die Lage klar ein. Im Tageschart liegt ein Short-Setup vor, das durch den Bruch relevanter Glättungslinien und dem Schub beim ADX gekennzeichnet ist. Positive Divergenzen im RSI sind zur Stunde nicht vorhanden.
Auch hier gilt: Sollte der DAX an der 200-Tagelinie (24.185) scheitern, sind weitere Verluste über das Frühjahr hinaus möglich. Vorsicht und Fokus!
Volumentechnische Einordnung (Chart unten)
Die Volumenzone (Value Area / seit 2025.04) wurde heute intraday unterschritten. Denkbar ist, dass der Markt, ähnlich wie schon mehrfach in 2025, einen schnellen Konter fahren möchte, um diesen Bruch umgehend zu reparieren.
Meiner Einschätzung nach könnte der Dax schnell und bei sinkendem Umsatz noch einmal in die Value Area (23.453 - 24.467) eindringen, nur um dann am VWAP (schwarz, 23.927) abgewiesen zu werden.
Im Fazit...
...verzeichnen wir ein paar neue Fakten, die kommentiert werden müssen.
- Bruch des Novembertief ist negativ
- Bruch unter Megafonkante unten ist negativ
- Angriff untere Megafonkante läuft, Bruch negativ
- klarer Bruch MA200 ist negativ ohne schnellen Konter
- Indikatoren trüben sich deutlicher ein
Unterm Strich muss der DAX schnell und beherzt aufwärts drehen und mindestens über 24.000 - 24.200 Punkten laufen und sich auch oberhalb dieser Bastion befestigen.
Jegliches Scheitern an oder um diesen Punkt kann auf Sicht der kommenden Wochen eine weitere Korrektursequenz begründen. Ein Durchsacken in die gelbe Anlaufzone des Megafons zwischen 21.713 und 20.945 Punkten muss dann auf die Rechnung genommen werden.
In diesem Areal liegt zudem Unterstützung aus einer Kurslücke und einem wichtigen Fibonacci-Level.
Ich freue mich über Kommentare und Diskussionen zu dieser Analyse.
Bitte achten Sie auf ein solides Positions- und Risikomanagement.
Wenn Ihnen die Idee gefällt, geben Sie uns für diese Analyse bitte einen Boost und folgen Sie uns, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße,
Thomas Jansen
Geopolitik: Steht der VIX kurz davor,außer Kontrolle zu geraten?Die geopolitischen Ereignisse im Nahen Osten sind seit Samstag, dem 28. Februar, und dem Beginn der Militärkampagne der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran der dominierende fundamentale Faktor. Die Preise für Öl und Erdgas sind an den Finanzmärkten stark gestiegen, nachdem Raketen- und Drohnenangriffe auf Energieanlagen der Region, Störungen des Seeverkehrs und die faktische Schließung der Straße von Hormus stattfanden.
Trotz all dessen zeigt der US-Aktienmarkt eine relative Widerstandsfähigkeit, da wichtige technische Unterstützungsniveaus nicht gebrochen wurden und sowohl die realisierte als auch die implizite Volatilität derzeit unter Kontrolle bleiben.
Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass der Zeitfaktor gegen den Markt arbeitet. Je länger hohe Energiepreise und maritime Störungen anhalten, desto stärker wird der Druck auf riskante Vermögenswerte an den Aktienmärkten.
Könnte der US-Aktienmarkt, hier vertreten durch den S&P-500-Index, also in eine tiefere Korrekturphase eintreten? Um diese Frage zu beantworten, greife ich auf die technische Analyse der Finanzmärkte zurück, die technische Schwellenwerte hervorhebt, deren Bruch ein rotes Warnsignal darstellen würde.
Für eine angemessene Einschätzung dieses technischen Risikos werden folgende Märkte analysiert: der Aktienindex S&P 500, der „Angstindex“ VIX sowie die institutionelle Positionierung in S&P-500-Futures (COT-Report), um die Absicherungsstrategien institutioneller Trader zu bewerten.
Zusammenfassend sind dies die wichtigsten technischen Faktoren:
• Ein Bruch der Unterstützung bei 6780 Punkten im S&P-500-Future würde ein erstes Korrektursignal für den US-Aktienmarkt liefern.
• Die Daten des Commitment-of-Traders-Berichts der CFTC zeigen bislang noch keine Zunahme der Absicherungsstrategien institutioneller Investoren. Die Situation könnte sich ändern, wenn der Ölpreis mehrere Wochen auf hohem Niveau bleibt.
• Ein signifikanter Anstieg über das Niveau von 29/30 beim VIX wäre ein Signal für eine deutliche Zunahme von Absicherungsstrategien gegen fallende Kurse seitens institutioneller Trader. Dies ist wirklich die technische Schwelle, die sehr genau beobachtet werden sollte.
• Die folgende Tabelle erinnert an die TOP 10 der Indikatoren für geopolitischen Stress
Im aktuellen Umfeld bleibt die Dynamik der Volatilität daher der Schlüssel zur Marktinterpretation. Solange der VIX unter dieser entscheidenden Zone von 29/30 bleibt, ist das dominierende Szenario weiterhin ein Aktienmarkt, der den geopolitischen Schock schrittweise absorbiert, ohne in eine Phase allgemeiner Panik einzutreten.
Die jüngere Geschichte der Finanzmärkte zeigt tatsächlich, dass geopolitische Ereignisse häufig zunächst heftige Reaktionen bei Rohstoffen und Energie auslösen, während Aktienmärkte relativ widerstandsfähig bleiben können, solange die implizite Volatilität nicht dauerhaft stark ansteigt.
Das folgende Diagramm zeigt japanische Wochenkerzen des VIX
Das Hauptrisiko liegt jedoch in einem Wechsel des Volatilitätsregimes. Sollten die Spannungen im Nahen Osten anhalten, mit anhaltenden Störungen im Seehandel und dauerhaft hohen Energiepreisen, könnten institutionelle Investoren ihre Absicherungsstrategien schrittweise verstärken. Diese Bewegung würde sich mechanisch in einem Anstieg des VIX und einem stärkeren Abwärtsdruck auf die Aktienindizes niederschlagen.
Das folgende Diagramm zeigt japanische Wochenkerzen des S&P-500-Future
In diesem Kontext könnte der Markt von einer einfachen technischen Konsolidierungsphase in eine echte Korrektur übergehen. Kapitalströme könnten sich in Richtung sicherer Anlagen verlagern, während riskante Vermögenswerte eine Neubewertung des geopolitischen und energetischen Risikos erfahren würden.
Das folgende Diagramm zeigt japanische Wochenkerzen des S&P-500-Future
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Tagesprognose Dax 09.03.2026Ablenkungen weg. Handy auf Flugmodus. Fokus auf den Chart.
Haftungsausschluss:
Die hier veröffentlichte Analyse spiegelt ausschließlich meine persönliche Einschätzung des Marktes wider. Sie dient ausschließlich Informations- und Lernzwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.
Trading und Investitionen sind mit erheblichen Risiken verbunden. Jeder ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich.
Nas 100 Long Bearish;
Starker Impuls nach unten
Preis unter 50 SMA und 200 EMA
Abwärtstrendlinie intakt
Mehrere Lower Highs
ATR steigt → hohe Volatilität
RSI kommt aus überverkauftem Bereich → kurzfristiger Bounce möglich
Der Markt ist im Downtrend, aber gerade läuft ein technischer Pullback / Relief-Bounce.
Wichtige Zonen
Support:
24.000 → sehr starke psychologische Zone
23.925 → letzter Tiefpunkt / Liquiditätsbereich
Resistance:
24.700 – 24.710 → vorheriger Support → jetzt Resistance
24.850 – 24.900 → EMA200 + Trendbereich
Long-Setup
Ein Long ist nur als Counter-Trend-Trade sinnvoll.
Entry
24.050 – 24.150
Stop Loss:
unter 23.900
Take Profit Zonen:
1 24.400
224.700 (starke Resistance)
24.850
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Montag, den 09.03.2026Zum Freitag hat unser Dax seinen Schlauch einfach nicht dicht bekommen und weitere Abflüsse verzeichnet.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 26000, 25800, 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420
Chartlage: noch positiv
Tendenz: aufwärts über 23800, abwärts unter 23700
Grundstimmung: Erholung möglich oberhalb von 23800, drunter abwärtsorientiert
Zum Donnerstag hatte unser Dax seiner Erholung erstmal wieder einen ordentlichen Knick reingeschlagen, daher sollte er auch zum Freitag noch weiter runter krabbeln können. Unterhalb von 23600 waren dann 23500 / 23450 noch ganz interessant, darunter dann 23300 und letztendlich wieder die 23000. Sollte das Ganze aber nur eine Show gewesen sein um nochmal Angst zu machen, sollte er sich über die 23950 zurück kämpfen und erneut 24000, 24120, 24240 und auch 24320 / 24350 anpeilen. So die Zusammenfassung der letzten Analyse.
Zwar versuchte es unser Dax zum Start oberhalb der 23950, kam aber über der 24000 nicht mit genügend Kraft raus, flachte seine Hochs dann stark ab und konnte sich rückzu nicht mal am Gapclose halten, was ihn dann unten einmal durch beförderte bis auf neue Wochentiefs unter der 23400. Damit ist die Flanke trotz des Rücklaufs zur 23700 unten nun erstmal weiter offen. Sollte er sich also auch zum Montag schwach zeigen und weiter unter der 23400 in die Tiefe streben, wären dann sogar noch 23100 / 23060 drin und drunter müsste man dann sogar schon 22800 / 22600 ins Visier nehmen.
Sollte der aber vom nächsten Tief auch nur wieder scharf hochziehen und über der 23700 weiter rausdrücken, oder gar von Beginn an schon steil zur 23800 schieben, müsste man nochmal einen Schritt zurück machen und erneut 24000, 24120 und 24240 ins Visier nehmen. Oft ist die Dynamik der Kerzen an solchen Tagen hilfreich die richtige Richtung auszumachen, dahin wo die langen prägnanten kerzen hin zeigen spielt dann meist auch die Musik. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der JH0SGR KO 22400 sowie GV4K8Y KO 20535 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26475 sowie der GV1VTU KO 28030.
Fazit: Nachdem unser Dax zum Freitag nun weitere Tiefs nachgeschoben hat und damit die Erholung komplett abwürgt, sollten weitere Tiefs am Montag besser mit eingeplant werden. Schiebt er sich also am Montag konsequent mit neuen Tagestiefs Stunde für Stunde weiter runter, sind die nächsten Stationen bei dann 23100 / 23060 und drunter auch 22800 / 22600 erreichbar. Das wäre dann aber auch eine ziemlich leckere Zielzone die nochmal gut Gegenbewegung loslösen kann. Will er das verhindern, müsste er von Beginn an klare schöne kräftige grüne Kerzen nach oben spucken, um dem Markt zu signalisieren, dass er oberhalb der 23700 wieder zurück zur 24000 schieben will. Gelingt ihm das wären 24120 und 24240 darüber dann am Montag machbar, mehr würde ich erstmal noch nicht einplanen.
Nasdaq: Kurs noch unbeeindruckt von USA-Iran KriegDie Nasdaq hält sich trotz geopolitischem Ölkrieg im Iran noch recht stabil in dieser Woche und schloss bei 24643 Punkten. Die Nasdaq bleibt damit noch in ihrer seitlichen Range.
Die Intermarketindikatoren fielen seit Monaten langsam in der Überbewertung. Jetzt fallen sie stärker und sind in den Neutralbereich übergegangen.
Die negative Saisonalität hält in der Nasdaq noch bis Mitte April, um erst dann wieder anzuziehen.
Dem Markt ist es in den letzten Monaten nicht gelungen aus der seitlichen Range auszubrechen und in Euphorie überzugehen. Das baut Druck nach Unten auf. Wird die bärische Handelsmarke bei 23850 unterschritten, dann haben wir erhöhten Verkaufsdruck und macht die Nasdaq als Shortkandidat interessant.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!
Ihr Team der TradingBrothers
Dax40 Etage tieferPreis der meisten Interesse:
24 270 EUR auf der Oberseite
Liquiditäts Lücken
Oberseite
24 320 EUR bis 24 580 EUR
24 875 EUR bis 25 210 EUR
25 375 EUR bis 25 405 EUR
darüber Erholung und weiterer Anstieg möglich
darunter folgen weiterhin verkäufe und Gewinnmitnahmen
Unterseite
24 195 EUR bis 24 085 EUR
23 180 EUR bis 22 970 EUR
darüber Erholung und weiterer Anstieg möglich
darunter folgen weiterhin verkäufe und Gewinnmitnahmen
Trade Idee:
Short unterhalb der 24 270 EUR
Viel Spaß mit der Analyse und viel Erfolg.
Smart Money aktuell Short
Wie die Vergangenheit gezeigt hat ist es häufig negativ beeinflussend wenn 68% der Retail Broker Konten Netto-Long positioniert sind solange der Markt auf Kurs Tiefstständen sitzt.
Hierbei beziehe ich mich auf 3 beliebte Broker von TradingView.
Namen kann ich aufgrund unbeabsichtigter Werbezwecken nicht betiteln.
Quelle: TradingView
Nasdaq100 tiefe Eröffnung (short)Nasdaq Volatil
Sentiment
68% Käufer und 32% Verkäufer
PUT&Call Ratio 1,28
Preis der meisten Interesse
24 760 $ USD
Liquiditäts Lücken
Oberseite
24 845 $ USD bis 24 890 $ USD
24 985 $ USD bis 25 090 $ USD
darüber Erholung und weiterer Anstieg möglich
darunter folgen weiterhin verkäufe und Gewinnmitnahmen
Liquiditäts Lücken
Unterseite
24 545 $ USD bis 24 395 $ USD
24 335 $ USD bis 24 310 $ USD
darüber Erholung und weiterer Anstieg möglich
darunter folgen weiterhin verkäufe und Gewinnmitnahmen
Trade Idee:
Short unterhalb der 27 760 $ USD
Viel Spaß mit der Idee
Smart Money aktuell Short
Wie die Vergangenheit gezeigt hat ist es häufig negativ beeinflussend wenn 68% der Retail Broker Konten Netto-Long positioniert sind solange der Markt auf Kurs Tiefstständen sitzt.
Hierbei beziehe ich mich auf 3 beliebte Broker von TradingView.
Namen kann ich aufgrund unbeabsichtigter Werbezwecken nicht betiteln.
Quelle: Tradingview.com
Dax Short Perfekte BewegungDAX Short ging auf – wieder ein Treffer aus der Akademy
Während viele noch auf steigende Kurse gesetzt haben, haben wir in der Akademy das Short-Szenario im DAX vorbereitet und klar besprochen.
Der Markt hat das Setup sauber abgearbeitet und der Short ist aufgegangen. Genau solche Bewegungen zeigen, wie wichtig es ist, den Markt objektiv zu analysieren und sich nicht von Emotionen leiten zu lassen.
Unsere Strategie bleibt gleich:
Analyse → Plan → Umsetzung.
Glückwunsch an alle aus der Community, die den Move mitgenommen haben! 💪📊
Step by Step liefern wir weiter.
NASDAQ 100 (US Tech 100)📊 NASDAQ 100 (US Tech 100) Chartanalyse – 4H Zeitrahmen 🚀
Diese Grafik zeigt eine klare Konsolidierungsphase nach einer starken Aufwärtsbewegung. Wir analysieren die Struktur jetzt wie ein professioneller Trader.
📈 1. Gesamttrend – Bullische Marktstruktur
Der Markt hat zuvor eine starke Aufwärtsbewegung bis in den Bereich von 26.200 – 26.300 gemacht. Dort kam es zu einer Ablehnung (orange Pfeil).
Danach begann der Markt:
➡️ Seitwärts zu konsolidieren
➡️ Liquidität aufzubauen
➡️ Energie für den nächsten Impuls zu sammeln
📌 Wichtig:
Die übergeordnete Marktstruktur bleibt bullisch.
📦 2. Konsolidierungszone (Range)
Der Preis bewegt sich aktuell in einer klaren Seitwärtsrange.
🔴 Range Widerstand (Upper Range):
≈ 25.450
🟢 Range Unterstützung (Lower Range):
≈ 24.150
Innerhalb dieser Zone sehen wir:
✔ Mehrere gleich hohe Hochs (Equal Highs)
✔ Mehrere gleich tiefe Tiefs (Equal Lows)
✔ Viele Fake-Ausbrüche
Das ist typisch für eine Smart-Money Akkumulation.
💧 3. Liquiditätszonen
Institutionelle Trader zielen immer zuerst auf Liquidität.
🔺 Buy-Side Liquidität
Liegt über:
📍 25.450 Range High
Dort befinden sich viele:
Stop Loss Orders
Breakout Käufer
Wenn der Markt darüber ausbricht → kann ein starker Impuls nach oben entstehen.
🔻 Sell-Side Liquidität
Liegt unter:
📍 24.150 Range Low
Hier liegen:
Stop Loss von Käufern
Short Liquidität
Der Markt könnte kurz darunter fallen, um Liquidität zu holen.
⚡ 4. Marktverhalten in der Range
Innerhalb der Range sehen wir typische Signale:
🔹 Schnelle Richtungswechsel
🔹 Liquidity Sweeps
🔹 Falsche Ausbrüche
Das zeigt eine Kompressionsphase.
📌 Je länger die Konsolidierung dauert, desto stärker wird der spätere Ausbruch.
🎯 5. Wahrscheinlichstes Szenario (Bullischer Ausbruch)
Das eingezeichnete Szenario im Chart ist technisch sinnvoll.
Mögliche Bewegung:
1️⃣ Kleine Korrektur Richtung 24.600 – 24.500
2️⃣ Starke bullische Reaktion
3️⃣ Break über 25.450
4️⃣ Bewegung zum Zielbereich 26.200 – 26.300
📈 Dieser Bereich entspricht dem vorherigen Hoch.
⚠️ Alternatives Szenario (Liquidity Sweep)
Der Markt könnte zuerst Trader „trappen“.
Mögliche Struktur:
1️⃣ Kurzer Drop unter 24.150
2️⃣ Liquidität wird eingesammelt
3️⃣ Starke Umkehr nach oben
4️⃣ Break der Range High
Das nennt man Fake Breakdown / Liquidity Grab.
🧠 Profi-Trader Insight
Große Marktteilnehmer bewegen Märkte oft nach diesem Muster:
1️⃣ Impulse Move
2️⃣ Konsolidierung / Akkumulation
3️⃣ Liquidität Sweep
4️⃣ Expansion
Der aktuelle Markt befindet sich wahrscheinlich zwischen Phase 2 und Phase 3.
📌 Wichtige Level
🔴 Starker Widerstand: 25.450
🟢 Starke Unterstützung: 24.150
🎯 Bullisches Ziel: 26.200 – 26.300
⚠️ Liquiditätszone: 24.100
💡 Profi Trading Tipp
Nicht in der Mitte der Range handeln.
Bessere Bereiche sind:
🟢 Kaufen: Nähe Support
🔴 Verkaufen: Nähe Resistance
🚀 Breakout Trade: Über 25.450 mit Bestätigung
✅ Zusammenfassung:
Der Markt befindet sich in einer 4H Akkumulationsphase. Nach einem möglichen Liquiditäts-Sweep ist ein bullischer Ausbruch Richtung 26.200 wahrscheinlich.
DAX🇩🇪 - Ausblick KW11/2026Hallo Trader,
beim DAX haben wir binnen einer Woche in der Spitze etwa 2000 Punkte verloren. Das ist schon eine Ansage!
Typisch wäre nun eine kleine Gegenreaktion. Allerdings sehe ich hier durchaus noch Abwärtspotential - gerade wenn der Ölpreis weiter auf dem hohen Niveau bleibt und ggf noch steigt. Vieles wird mit der weiteren Entwicklung im Iran und der Straße von Hormus (wichtigste Route für Öltransporte) zusammenhängen.
Defakto kann man nur rein technisch hier nur unzureichende Ableitungen treffen.
Wenn man mit wirklich sehr kleinen Tranchen und Teilpositionen arbeitet, könnte das aktuelle Niveau sogar ein recht guter Long Entry sein. Man sollte aber da miteinklakulieren, dass wir durchaus noch weiter fallen könnten.
Die Zielzone wäre hier 23.000.
Widerstände:
- Zone ums ATH
- Zone bei 24.400 - 24.200
Unterstützungen:
- Zone bei 23.000 - 23.100
- Zone rund um 22.200
- Zone bei 21.500
- Runde Marke von 20.000
Happy Pips,
Michael - Team PimYourTrading
Nasdaq🇺🇸 - Ausblick KW11/2025Hallo Trader,
Der Nasdaq befindet sich momentan in einer engen Range - ohne aber wirklich einen Impuls nach oben zu finden.
Fundamental (geopolitische Lage) befinden wir uns in einem Risk Off Szenario. Ich erwarte daher eher , dass die Supportzone bei 24.000 angelaufen wird. Dort würde ich dann auf eine Umkehr achten.
Widerstände:
- Zone ums ATH bei 26.200
- Trendlinie auf Tagesbasis
- Zone bei 25.300
Unterstützungen:
- Zone bei 24.000
- Zone um 23.000
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
SP500🇺🇸 - Ausblick KW11/2025Hallo Trader,
wie gewohnt starten wir mit dem fundamentalen Ausblick für die kommende Handelswoche.
📆 Fundamentaler Wochenausblick KW11/2026 (10.–13. März)
Die kommende Handelswoche steht im Spannungsfeld zwischen wichtigen Inflations- und Konjunkturdaten und einer stark angespannten geopolitischen Lage rund um den Iran-Krieg. Nach den zuletzt schwachen US-Arbeitsmarktdaten und dem starken Anstieg der Ölpreise bleiben die Märkte extrem sensibel für neue Informationen – sowohl aus der Wirtschaft als auch aus der Geopolitik.
Die vergangene Woche hat bereits gezeigt, wie fragil das Umfeld ist: Der US-Arbeitsmarkt überraschte negativ mit einem Verlust von rund 92.000 Jobs, während die Arbeitslosenquote auf 4,4 % stieg – deutlich schwächer als erwartet. Gleichzeitig treiben die militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und Iran die Energiepreise massiv nach oben. Öl ist zeitweise auf über 90 USD pro Barrel gestiegen – der stärkste Wochenanstieg seit Jahrzehnten. Diese Kombination aus schwächerer Konjunktur und steigenden Energiepreisen erhöht die Sorge vor einem Stagflations-Szenario an den Märkten.
📊 Wichtige Termine der Woche
🔹 Dienstag
• Japanisches BIP (Q4) – erster Konjunkturimpuls aus Asien
• US-Hausverkäufe – wichtiger Indikator für den Immobilienmarkt
🔹 Mittwoch
• Deutsche Inflationsdaten (VPI)
• US-Inflationsdaten (CPI & Core CPI) – wichtigster Termin der Woche
• US-Rohöllagerbestände
Gerade die US-Inflation wird entscheidend sein: Steigt sie aufgrund der Energiepreise stärker als erwartet, könnte das die Zinsperspektive der Fed erneut verändern.
🔹 Donnerstag
• US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe – wichtiger Check nach den schwachen Jobdaten
🔹 Freitag
• UK-BIP
• US-BIP-Revision
• PCE-Preisindex (Fed-Inflationsmaß)
• US-JOLTS-Stellenangebote
Damit endet die Woche mit einem großen Datenpaket aus den USA, das weitere Hinweise auf Inflation und Arbeitsmarkt liefern dürfte.
🌍 Geopolitik: Iran-Krieg & Ölpreis
Der Iran-Konflikt hat sich zu einem zentralen Marktfaktor entwickelt. Angriffe und Gegenangriffe in der Region haben den Ölhandel massiv beeinträchtigt – insbesondere durch Risiken für die Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Öltransports läuft.
Die Folge:
• Ölpreise steigen stark
• Gold und sichere Häfen profitieren
• Aktienmärkte reagieren nervös
Sollte sich der Konflikt weiter ausweiten oder Energieinfrastruktur stärker betroffen sein, könnten Ölpreise über 100 USD schnell realistisch werden – mit entsprechenden Folgen für Inflation und Wachstum.
📉 Marktimplikationen
Die Märkte stehen aktuell vor einem schwierigen Mix:
• Schwächerer Arbeitsmarkt → spricht für lockerere Geldpolitik
• Steigende Energiepreise → treiben Inflation
• Geopolitische Risiken → erhöhen Risikoaversion
Das sorgt für ein Umfeld, in dem sowohl Inflations- als auch Rezessionsängste gleichzeitig wachsen – ein klassischer Treiber für starke Marktbewegungen.
✅ Fazit für Trader:
KW11 wird von US-Inflationsdaten, PCE-Daten und der geopolitischen Lage im Nahen Osten bestimmt. Nach den schwachen Arbeitsmarktdaten der Vorwoche bleibt der Markt extrem datenabhängig. Gleichzeitig sorgt der Iran-Konflikt für einen starken Risikoaufschlag über Ölpreise und Energieinflation.
➡️ Eine erhöhte Volatilität in USD, Gold, Öl und Indizes bleibt wahrscheinlich.
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Chart SP500🇺🇸
Auch charttechnisch sieht es wohl eher aus, als geht es gen Süden. Die wichtige Supportzone bei 6730 - 6700 scheint kurz vor dem Durchbruch und wurde Anfang der Woche schon einmal getestet.
Bricht diese (ggf sogar Gap über das Wochenende) dürfte es eine Etage tiefer gehen. Dann wäre das nächste relevante Tief das vom November 2025 bei ca 6500. Dazwischen läge noch die 200 Tage Linie bei etwa 6600.
Insgesamt erwarte ich eher fallende Kurse kommende Woche.
Widerstände
- Zone ums ATH bei ca 7000 Punkten
Unterstützungen:
- Tief bei 6730 (vor dem Bruch)
- Tiefs bei 6500
- Tiefs bei 6400
- Zone bei 6150 - 6200
- Zone bei 5770 - 5800
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
Dax Short 06.03.2026Ablenkungen weg. Handy auf Flugmodus. Fokus auf den Chart.
Haftungsausschluss:
Die hier veröffentlichte Analyse spiegelt ausschließlich meine persönliche Einschätzung des Marktes wider. Sie dient ausschließlich Informations- und Lernzwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.
Trading und Investitionen sind mit erheblichen Risiken verbunden. Jeder ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich.
DAX unter Druck - wie könnte sich der Iran-Konflikt auswirken?Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 25.311 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er Rallye hat der DAX im Januar mit einem neuen Allzeithoch angeknüpft. Danach ist der Kurs zunächst in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen und konnte sich trotz kurzfristigen Abwärtsdrucks über 24.000 Punkten halten.
Auch in der vergangenen Woche hat das Vorjahreshoch als Unterstützung gewirkt und den Kurs über die 25.000-Punkte-Marke klettern lassen. Zum Ende der Woche haben die Notierungen in Schlagdistanz zum Allzeithoch geschlossen. Durch die jüngste geopolitische Entwicklung besteht zum Wochenstart am Montag jedoch die Gefahr, dass diese Tendenz nicht gehalten werden kann. Für die europäischen Märkte wird Korrekturstimmung erwartet, die auch im DAX Druck auf das Vorjahreshoch bedeuten könnte.
Erwartete Tagesspanne: 26.660 bis 25.350
Nächste Widerstände: 25.405 = Vorwochenhoch | 25.507
Wichtige Unterstützungen: 24.878 = Vorwochentief | 24.771
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart bleibt abzuwarten, ob der Kurs den ersten Impulsen folgt und weiter nachgibt oder das jüngste Erholungsbestreben halten kann. Dann wäre am Dienstag ein Test neuer Rekordwerte möglich. Wahrscheinlich dürfte jedoch ein Bruch des Vorjahreshochs werden, was weitere Schwäche nach sich ziehen könnte.
Erwartete Tagesspanne: 25.090 bis 25.610 alternativ 24.230 bis 24.950
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart konnte der DAX-Index aus der seit Juni gebildeten Tradingrange ausbrechen und hält sich über der 20-Tage-Linie. Sollte sich die Stabilisierung über dem Vorjahreshoch jedoch nicht ausbauen lassen, dürfte ein Bruch Ziele im 24.000er-Bereich aktivieren. Im Gegenzug könnte ein Richtungsimpuls in Form neuer Rekordwerte eine nächste Rallyephase einläuten, scheint aber mit Blick auf die geopolitische Lage weniger wahrscheinlich.
Erwartete Wochenspanne: 24.070 bis 25.630
DAX Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der Vorwoche dürfte sich zeigen, in welche Richtung der Markt seine Pendelphase um den Bereich bei 25.000 Punkten verlässt. Zunehmender Korrekturdruck dürfte auf einen Bruch des 24.000er-Bereichs hinauslaufen. Sollte sich hingegen bereits eine Lösung des Iran-Konflikts abzeichnen, könnte sich der Kurs über der 200-Tage-Linie stabilisieren.
Erwartete Wochenspanne: 23.170 bis 24.390 alternativ 24.180 bis 25.020
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Freitag, den 06.03.2026Am Donnerstag hatte unser Dax einen ordentlichen Knoten im Lösch-Schlauch. Nun muss er zusehen, dass er am Freitag nicht direkt wieder Feuer fängt.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 26000, 25800, 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420
Chartlage: positiv
Tendenz: aufwärts über 23800, abwärts unter 23700
Grundstimmung: Erholung möglich oberhalb von 23800, drunter abwärtsorientiert
Zum Donnerstag fehlte nun eigentlich nur noch die 24440 / 24480 von den Erholungszielen, also einmal über die Dienstagshochs drüber gestochen. Sollte er sich dort dann eindrehen, sollte er nochmal ein gutes Stück runterkommen. Dafür sollten sich dann 24200, 24120 / 24100 und 24000 / 23980 anbieten. Umso höher er sich dann wieder aufgedreht bekommt, umso besser stünden die Chancen anschließend nochmal über 24440 und weiter zur 24600 zu laufen. Wichtig war nur oben wie unten auch entsprechende Umkehrkerzen abzuwarten, idealerweise sogar auf H1, damit man nicht gegen den Markt steht, wenn der einfach durcheskaliert. So die Zusammenfassung von gestern.
Die 24440 schaffte unser Dax am Donnerstag nun aber nicht und drehte sich schon aus der 24320 / 24350 deutlicher nach unten ein und ging die ganzen Stationen durch bis zur 24000. Dort verteidigte er zwar kurzfristig, fiel anschließend aber sogar bis zur 23700 runter, was der Erholung einen ordentlichen Knacks verpasst. Sollte er zum Freitag also weitere Tiefs nachlegen, müsste man auch einkalulieren, dass sich unser Dax unten noch weiter raus wagt. Unterhalb von 23600 wäre dann 23500 / 23450 noch interessant, darunter dann 23300 und letztendlich wieder die 23000.
Sollte der Ausflug unten aber nur zum Angst machen dienen, würde er sich vermutlich einfach nur wieder über die 23950 zurück kämpfen und am Donnerstag einfach ganztägig wieder dran hochklettern über 24000, 24120, 24240 und auch 24320 / 24350 die dann alle samt nochmal erreichbar wären zum Freitag sofern er sich denn unten entsprechend verteidigt bekommt. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der JH0SGR KO 22400 sowie GV4K8Y KO 20535 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26475 sowie der GV1VTU KO 28030.
Fazit: Zum Donnerstag hat unser Dax seiner Erholung erstmal wieder einen ordentlichen Knick reingeschlagen. Sollte er auch zum Freitag nun weiter runter krabbeln, wären unterhalb von 23600 dann 23500 / 23450 noch ganz interessant, darunter dann 23300 und letztendlich wieder die 23000. War das Ganze aber nur um nochmal Angst zu machen, würde er sich über die 23950 zurück kämpfen und erneut 24000, 24120, 24240 und auch 24320 / 24350 anpeilen.






















