Marktindizes
US-Dollar: Ein entscheidendes technisches Signal?Seit nunmehr zwölf Monaten bewegt sich der US-Dollar seitwärts am Devisenmarkt (Forex). Der US-Dollar gegenüber einem Korb wichtiger Währungen (Ticker: DXY auf TradingView) repräsentiert den grundlegenden Trend des US-Dollars am Devisenmarkt und entspricht im Wesentlichen einem Durchschnitt gegenüber dem Euro, dem japanischen Yen und dem britischen Pfund.
Der DXY ist mit Abstand die wichtigste Referenz für institutionelle Händler auf den Handelsplätzen, um die aktuelle und mögliche zukünftige Entwicklung des US-Dollars zu beurteilen. Aufgrund der Markt-Korrelationen kann der übergeordnete Trend des US-Dollars erhebliche Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben. Die bevorstehende technische Entscheidung dürfte daher die Börsenentwicklung während des gesamten Sommers beeinflussen.
Der US-Dollar befindet sich seit Jahresbeginn im Aufwärtstrend. Unterstützt wurde er durch die geopolitische Krise im Nahen Osten, und nun sorgt zusätzlich die Möglichkeit einer Zinserhöhung der US-Notenbank für Aufwärtsdruck.
Was die Erwartungen an die Geldpolitik der US-Notenbank betrifft, ist der Konsens stark gespalten: Einerseits gibt es das Szenario, dass die Fed lediglich ihre Glaubwürdigkeit durch eine straffe Kommunikation verteidigen möchte, andererseits das Szenario, dass sie – ähnlich wie die EZB – ernsthaft eine Anhebung des Leitzinses in Betracht zieht.
Dies wird maßgeblich von der Entwicklung der Ölpreise im Sommer sowie von der Kern-PCE-Inflation abhängen, bei der die Fed bis zum Jahresende keinen nachhaltigen Anstieg über 3,3 % erwartet.
Sollte jedoch das Gegenteil eintreten, wäre eine Zinserhöhung erforderlich. Die Entscheidung der Federal Reserve unter Kevin Warsh wird letztlich die technische Richtung des US-Dollars (DXY) bestimmen.
Der langfristige Chart (hier auf Wochenbasis) zeigt eine wichtige Information: Der Bereich zwischen 100 und 102 Punkten stellt eine langfristige Pivot-Zone dar. Ein Ausbruch darüber oder eine Zurückweisung an diesem Bereich kann Bewegungen auslösen, die mehrere Wochen andauern.
Konkret: Sollte der US-Dollar die Marke von 102 Punkten überschreiten, könnte sich die Aufwärtsbewegung bis in den Bereich von 106 Punkten beschleunigen, mit erheblichen Auswirkungen aufgrund inverser Korrelationen, insbesondere auf den Goldpreis.
Scheitert der Dollar hingegen an der Widerstandszone bei 102 Punkten und wird nach unten abgewiesen, dürfte er seinen seit Ende 2022 bestehenden Abwärtstrend wieder aufnehmen. Kurz gesagt: Der US-Dollar befindet sich zu Beginn des Sommers an einem entscheidenden technischen Wendepunkt, und das daraus resultierende Signal könnte erhebliche Auswirkungen auf sämtliche Anlageklassen haben.
Die nachstehende Grafik zeigt die japanischen Wochenkerzen des US-Dollars (DXY) gegenüber einem Korb wichtiger Währungen.
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Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Montag, den 29.06.2026Am Freitag ist unser Dax nun wieder etwas weggerutscht, hat sich aber wohl nach Verteidigung der neuen Wochentiefs erstmal nichts gebrochen...
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: unter 24600 weit abwärts, darüber aufwärts
Grundstimmung: neutral
Aus den Donnerstagszielen stand die 25100 / 25135 noch aus und sollte zum Freitag noch bedient werden können. Würde er von dort dann unter 25000 zurückfallen, sollte das wieder anderen Wind reinbringen und uns grundsätzlich unterhalb von 25000 wieder zur 24860 führen und darunter ginge dann das untere Feld wieder komplett auf über 24800, 24670 und 24615 bis erstmal runter zur 24500. Sollte er sich aber komplett darin verweigern sich unter die 25000 zurück drängen zu lassen, sollte man oberhalb dann aufpassen, denn über 25135 wären 25200, 25330 und 23405 schnell wieder Thema. So die Zusammenfassung der letzten Analyse.
Den Umweg über 25100 / 25135 wollte unser Dax dann aber zum Freitag nicht gehen und startete direkt unter der 25000 und um keine Zweifel aufkommen zulassen verteidigte er dann sogar schon 24900 nach unten weg und erreichte fast alle unsere Stationen über 24800, 24670, 24615 und fast noch die 24500, die er sich ggf. für die neue Woche noch aufgespart hat. Einzig störend ist etwas dass das neue Wochentief so schlecht angenommen wurde und eher hochzuckt, was unseren Abfallwinkel auf Stundenebene wirklich recht flach nun zieht. Sollte der da nun eher über 24600 rausarbeiten am Montag wäre 24775 / 24800 nochmal ein Punkt an dem er sich probieren könnte nach unten wegzudrehen, sonst müsste man darüber dann sogar wieder 24950 / 25000 dann mit einplanen.
Gelingt es unserem Dax aber sich von 24775 / 24800 wieder hart unter die 24600 zurückzustoßen oder am besten gleich von Beginn an unter 24600 in die Tiefe zu drücken, wäre eben die 24500 dann noch ein interessantes Ziel. Allerdings auch nur ein Zwischenziel wie 24435 auch, denn erst die 24325 wird unterhalb dann wieder von mehr Bedeutung. Rasselt der uns also durch, würde ich dann tatsächlich auch eher auf 24325 abzielen. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Nachdem sich unser Dax am Freitag nochmal zur 24615 arbeiten konnte und auch kurz ein neues Wochentief anstach, gefällt mir nicht so gut, dass das noch keine Anschlusskäufe fand. Zieht unser Dax neue Tiefs nämlich so knapp wieder hoch ist das oft ein Zeichen, dass da oben vorher noch was abgearbeitet werden will. Drückt der sich also von Start weg über 24600 nach oben, würde ich wohl nochmal 24775 / 24800 anpeilen erstmal. Von dort könnte er sich wieder gut runter drehen, kommt er aber durch, wären dann 24950 / 25000 anzusteuern. Will er unten also weiter kommen, dann entweder richtig hart von 24775 / 24800 runter stoßen, oder am besten gleich direkt von Start weg tief unterhalb von 24600 in die Tiefe arbeiten. Dann sind 24500 und 24435 die nächsten Zwischenziele auf dem Weg zur 24325.
Wall Street Wochenausblick KW27 2026 - KurzversionLiebe Trader & Investoren:
Auf geht's in eine brandneue Tradingwoche. Wir sind in einer kurzen 2-Tages-Sommerpause, dehalb heute eine Kurzversion der aktuellen Marktlage aus New York. Nächste Woche geht es dann wie gewohnt mit Eurem Wochenausblick-Video weiter. 🌍
📑 Fokusthema Nr. 1: Die Events der kommenden Woche: KW27 2026
Auf Grund des "Independence Day" Marktfeiertags in den USA am Freitag (US Märkte geschlossen) wird der US-NFP-Report diese Woche auf Donnerstag vorgezogen 🤑
FED-Chef Kevin Warsh wird seine erste Rede außerhalb der FED-Pressekonferenz halten. Diese ist für Mittwoch angesetzt - wir werden stark darauf schauen, ob er uns weitere Signale zur FED-Zinspolitik geben wird.
Ansonsten steht die Schweiz im Mittelpunkt mit Einzelhandel und Inflationsdaten. Der Financial Stability Report wird ebenfalls preis geben, ob bzw wie oft die SNB den schweizer Franken in Q1 2026 verkauft hat.
💲 Fokusthema Nr. 2: US-Dollar nach Ausbruch weiterhin Bullish
DXY konnte sich letzte Woche über der gebrochnen WS-Zone bei 100 - 100.50 etablieren. Diese Zone agiert nun als starker Unterstützungsbereich. Ohne eine dovishe Kehrtwende der FED (welche wir aktuell für unwarscheinlich halten) sehen wir weiterhin eine bullishe Tendenz.
In diesem Sinne sieht USD/CHF (mit positivem Swap) charttechnisch bullish aus. Das Paar hat die Sequenz fallender Hochs (abfallende Nackenlinie) im Tageschart, welche seit Juni 2025 gültig waren, gen Norden gebrochen. Nach einer Konsolidierungsphase dürfte hier, rein technisch, weitere Aufwärtsdynamik möglich sein.
EUR/USD ist aktuell das Spiegelbild von DXY und USD/CHF. Die übergeordnete SKS-Struktur wurde gebrochen. Die Nackenlinie (nun WS-Zone) wird aktuell getestet. Solange diese nicht nachhaltig gen Norden gebrochen wird und das letzte fallende Hoch der Abwärtstendenz gehalten wird, liegt das nächste Ziel eher bei ca. 1.1200:
🔍 Fokusthema Nr. 3: Mean-Reversion-Setups
Innerhalb unseres Mean-Reversion-System ist NZD/CHF Long aktuell hochinteressant.
Um die letztendlich eintretende Korrektur gen Norden auszunutzen, arbeiten wir mit gestaffelten Longs im Abstand von 1 ADR, um das TP-Level an unseren Zielmarken zu halten:
Wir sind immer wieder schockiert darüber wie viele Trader weiterhin glauben, dass Tradingsysteme mit Konzepten wie "CRV" oder "Preis-SLs" funktionieren. Diese Konzepte sind der Hauptgrund für die hohe Verlustquote unter Privattradern und werden von großen Institutionen am laufenden Band dazu genutzt Euch aus dem Markt "zu kicken". Stellt Euch die Frage: Wie viel Sinn macht es eine Trade-These bei einem Punkt-genauen-Stopp-Loss Level zu invalidieren? Wie oft sind Eure Setups nach dem Auslösen Eures SLs aufgegangen?
Es ist viel sinnvoller sich an die Wellen des Marktes anzupassen und deshalb mit komplexeren Risiko-Managememt-Modellen (wie z.B. Drawdown-Grenzen) zu arbeiten, anstatt Eure Stop-Losse für Banken & Broker sichtbar in den Markt zu legen.
🔍 Fokusthema Nr. 4: Die Diskussion über Aktienmarkt-Korrekturen
Die Diskussion über eine mögliche Korrektur der Aktienmärkte scheint seit Monaten anzuhalten. Ein Blick auf den Nasdaq zeigt ein Doppeltop (nahezu ein Triple-Top) im Tageschart und ähnliches Preisverhalten im Vergleich zu den letzten beiden größeren Korrekturen.
Zeitlich könnte die aktuelle Seitwärtsphase noch anhalten, größere Verkaufswellen traten historisch eher nach 2-3 Monaten Seitswärts-Vola ein:
Interessant ist die aktuelle "Dispersion" im Tech-Bereich. Der Performance-Unterscheid zwischen den Top 20% der Aktien und unteren 20% der Aktien liegt auf Dot-Com-Niveaus. Dies bedeutet: Investoren kaufen nicht mehr "alle Aktien zusammen", sondern investieren Sektor-spezifisch. Dies sehen wir aktuell an dem Performance-Unterschied zwischen den Chip-Herstellern und den MAG7.
Historisch sahen wir die aktuellen Dispersion-Level nahe Markt-Hochs:
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... und damit wünschen wir allen Tradern & Investoren eine erfolgreiche Tradingwoche.
Marktfreundliche Grüße
Meikel & Das Team WSI
Wochenausblick KW27– Fundamental,Makro und technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW 27.
Fundamentale und geopolitische Lage
Die neue Handelswoche startet mit einem spannenden, aber gleichzeitig fragilen Marktumfeld. Während sich die Finanzmärkte in den vergangenen Tagen deutlich von den Höchstständen entfernt haben, bleibt die Kombination aus Geopolitik, Inflation und Geldpolitik der entscheidende Treiber für Risk Assets. Besonders der Nahe Osten dürfte auch in dieser Woche das größte kurzfristige Risiko bleiben.
Zwar konnten sich die USA und der Iran zuletzt auf ein zunächst 60 Tage umfassendes Übergangsabkommen einigen, dennoch kam es bereits kurz darauf erneut zu militärischen Zwischenfällen und gegenseitigen Vorwürfen. Auch die Lage zwischen Israel und dem Libanon bleibt angespannt. Die Straße von Hormus steht dabei weiterhin im Mittelpunkt. Laut aktuellen Schifffahrtsdaten normalisiert sich der Tankerverkehr zwar schrittweise wieder und zahlreiche Frachter passieren die Meerenge erneut, dennoch bleibt die Gefahr weiterer Störungen bestehen. Genau dieser Optimismus wurde zuletzt massiv in den Ölpreis eingepreist.
US Oil notiert mittlerweile wieder nahezu auf dem Niveau vor Beginn der Eskalation im Nahen Osten. Damit geht der Markt aktuell davon aus, dass es zu keiner nachhaltigen Unterbrechung der globalen Energieversorgung kommt. Sollte sich diese Annahme jedoch als falsch herausstellen und es erneut zu einer Eskalation oder Einschränkung des Schiffsverkehrs kommen, könnte sich die geopolitische Risikoprämie im Ölpreis sehr schnell wieder aufbauen. Höhere Energiepreise würden gleichzeitig neuen Inflationsdruck erzeugen und damit den Spielraum der Notenbanken weiter einschränken.
Neben der Geopolitik rückt langsam auch wieder die Berichtssaison in den Fokus. In dieser Woche stehen zwar noch keine marktbewegenden Mega-Cap-Earnings an, dennoch beginnt nun die Phase, in der Investoren ihre Erwartungen für die großen Technologieunternehmen zunehmend anpassen. Gerade Nvidia, Microsoft, Apple, Meta und Co. werden in wenigen Wochen erneut außergewöhnlich hohe Erwartungen erfüllen müssen. Nach den starken Kursanstiegen der vergangenen Quartale dürfte die Messlatte entsprechend hoch liegen.
Zusätzlich bleibt SpaceX eines der spannendsten Themen. Nach der Aufnahme in die Russell-Indizes folgt in der kommenden Woche die Aufnahme in den Nasdaq-100. Dadurch werden Milliardenbeträge passiver ETF-Zuflüsse erwartet. Auch wenn dieses Ereignis erst nächste Woche ansteht, dürfte der Markt dieses Thema bereits in KW27 zunehmend einpreisen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Monats- und Quartalsende. Montag und Dienstag markieren die letzten beiden Handelstage des Monats Juni sowie des zweiten Quartals. Erfahrungsgemäß kommt es in dieser Phase häufig zu institutionellen Umschichtungen, Rebalancing und Window Dressing. Gerade nach den starken Quartalen vieler Risk Assets wären weitere Gewinnmitnahmen daher keineswegs überraschend.
Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW27 im Überblick
Makroökonomisch startet die Woche zunächst noch vergleichsweise ruhig, nimmt ab Dienstag jedoch deutlich an Dynamik auf.
Am Montag stehen hauptsächlich Reden von EZB-Präsidentin Christine Lagarde im Fokus. Marktbewegende Konjunkturdaten bleiben zunächst aus, wodurch institutionelle Umschichtungen zum Quartalsende wahrscheinlich den größten Einfluss auf die Kursentwicklung haben dürften.
Am Dienstag rücken mit dem Chicago PMI, den JOLTS Job Openings sowie dem US Consumer Confidence Index bereits die ersten wichtigen US-Daten in den Mittelpunkt. Während beim Chicago PMI ein leichter Rückgang erwartet wird, dürften insbesondere die JOLTS-Daten erste Hinweise auf die Verfassung des US-Arbeitsmarktes liefern. Gleichzeitig wird beim Verbrauchervertrauen ein leichter Anstieg erwartet, was erneut die Robustheit der US-Konjunktur unterstreichen würde.
Am Mittwoch richtet sich der Blick zunächst auf die europäischen Inflationsdaten. Während bei der Gesamtinflation ein leichter Rückgang erwartet wird, dürfte die Kerninflation weitgehend stabil bleiben. Zusätzlich stehen mehrere Reden hochrangiger Notenbankvertreter auf dem Programm, darunter Philip Lane, Christine Lagarde sowie Fed-Chef Kevin Warsh. Ergänzt wird der Handelstag durch den ISM Manufacturing PMI, den S&P Global Manufacturing PMI sowie die US-Rohöllagerbestände.
Der absolute Höhepunkt der Woche folgt am Donnerstag. Aufgrund des Independence Day am Freitag werden die US-Arbeitsmarktdaten bereits einen Tag früher veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen die Nonfarm Payrolls, die Arbeitslosenquote, die durchschnittlichen Stundenlöhne sowie die Initial Jobless Claims. Nach den zuletzt überraschend starken BIP- und Inflationsdaten könnten robuste Arbeitsmarktzahlen den restriktiven Kurs der Federal Reserve erneut bestätigen und den US-Dollar weiter stärken. Schwächere Daten würden dagegen kurzfristig für Entlastung bei Risk Assets sorgen, gleichzeitig aber Fragen hinsichtlich der weiteren Konjunkturdynamik aufwerfen.
Der Freitag dürfte aufgrund des US-Feiertags deutlich ruhiger verlaufen. Zwar stehen noch einige europäische PMI-Daten sowie weitere EZB-Statements auf dem Kalender, insgesamt dürfte das Handelsvolumen jedoch deutlich geringer ausfallen.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil verlor in der vergangenen Woche rund sieben Prozent und schloss bei 70,25 US-Dollar. Damit wurden nahezu sämtliche geopolitischen Risikoaufschläge der vergangenen Wochen vollständig wieder abgebaut. Für die neue Woche bleibt die Zone zwischen 68 und 72 US-Dollar entscheidend. Kann sich Öl oberhalb dieses Bereichs stabilisieren und verschärft sich die Lage im Nahen Osten erneut, wäre eine Erholung in Richtung 77 bis 80 US-Dollar durchaus denkbar. Bleibt die geopolitische Entspannung dagegen bestehen, könnten sogar Kurse im Bereich von 65 US-Dollar möglich werden. Aufgrund der aktuellen Nachrichtenlage wäre ich allerdings vorsichtig, die zuletzt stark gefallenen Ölpreise als selbstverständlich anzusehen.
US-Staatsanleihen
Auch bei den US-Staatsanleihen kam es zuletzt zu deutlichen Rückgängen. Trotz hawkischer Fed, robuster Wirtschaftsdaten und steigender Inflation gingen die Renditen über die gesamte Laufzeitenstruktur zurück. Nun wird entscheidend sein, ob sich dieser Trend fortsetzt oder die Renditen nach den wichtigen US-Arbeitsmarktdaten wieder anziehen. Höhere Renditen würden insbesondere Technologie- und Wachstumswerte erneut unter Druck setzen.
DXY/USD
Der US-Dollar bleibt weiterhin einer der stärksten Märkte. Nach einem Monatsplus von rund 2,5 Prozent befindet sich der DXY weiterhin klar im Aufwärtstrend. Solange der Dollar oberhalb der 101-Punkte-Marke notiert, bleibt die Dollar-Dominanz intakt. Ein Ausbruch über 101,50 Punkte könnte den Weg in Richtung 102 Punkte freimachen. Erst ein nachhaltiger Rückfall unter 101 würde das kurzfristig bullische Bild leicht eintrüben.
VIX
Der Volatilitätsindex VIX notiert mit rund 18 Punkten weiterhin unter der wichtigen 20er-Marke. Die Volatilität bleibt damit kontrolliert, erste Warnsignale sind jedoch erkennbar. Gerade im Zusammenhang mit Quartalsende, NFP-Daten und geopolitischen Risiken dürfte der VIX in dieser Woche besonders interessant bleiben.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Bei Nvidia setzte sich die Korrektur in der vergangenen Woche fort. Die Aktie verlor knapp neun Prozent im Monatsvergleich und schloss erstmals wieder klar unter der wichtigen Unterstützungszone zwischen 198 und 200 US-Dollar. Der nächste relevante Support befindet sich nun im Bereich von 190 bis 187 US-Dollar. Solange Nvidia diese Zone nicht nachhaltig zurückerobert, bleibt das kurzfristige Risiko weiterer Gewinnmitnahmen bestehen. Langfristig bleibt der KI-Trend zwar vollkommen intakt, kurzfristig könnten jedoch Bewertungsanpassungen und Quartalsumschichtungen weiterhin Druck ausüben.
Bitcoin
Bitcoin zeigte ebenfalls einen schwachen Monatsverlauf und notiert weiterhin im Bereich der 60.000 US-Dollar. Entscheidend bleibt nun die Unterstützung zwischen 58.000 und 60.000 US-Dollar. Sollte diese Zone nachhaltig brechen, rückt der Bereich um 57.000 US-Dollar als nächstes Ziel in den Fokus. Erst eine Rückeroberung der 61.000 US-Dollar würde das kurzfristige Bild wieder etwas aufhellen.
SPX
Im S&P 500 wurden in der vergangenen Woche erstmals seit längerer Zeit keine neuen Hochs mehr erreicht. Die Korrektur wirkt bislang gesund, dennoch bleibt die Zone um 7.350 Punkte kurzfristig entscheidend. Fällt der Index darunter, könnte sich die Bewegung bis in den Bereich von 7.250 Punkten ausweiten. Erst oberhalb von 7.500 Punkten würde sich das technische Bild wieder deutlich verbessern.
NASDAQ
Der Nasdaq bleibt aufgrund seiner hohen Gewichtung im Technologiesektor weiterhin der schwächste der großen US-Indizes. Nach den deutlichen Gewinnmitnahmen im KI-Sektor und den Rückgängen bei Nvidia steht nun die Unterstützung im Bereich von 28.800 bis 28.500 Punkten im Mittelpunkt. Sollte diese brechen, rückt das Monatstief sowie der Bereich um 27.500 Punkte in den Fokus. Eine nachhaltige Stabilisierung sehe ich erst wieder oberhalb der 30.000-Punkte-Marke.
US30
Der Dow Jones zeigte sich zuletzt deutlich robuster. Zwar wurde in der vergangenen Woche ein neues Allzeithoch markiert, dieses konnte jedoch nicht verteidigt werden. Solange der Index unter 52.000 Punkten handelt, bleibt das kurzfristige Chancen-Risiko-Verhältnis eher auf der Short-Seite. Unterstützungen liegen zunächst bei 51.500 sowie anschließend im Bereich von 51.000 Punkten.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Auch der DAX beendete die vergangene Woche schwächer und schloss klar unter der wichtigen 25.000-Punkte-Marke sowie unter dem Jahreshoch 2025 und dem Monatshoch April im Bereich von 24.800 Punkten. Damit hat sich das kurzfristige Chartbild spürbar eingetrübt.
Für die neue Woche bleibt zunächst das Wochentief der Vorwoche im Bereich von 24.540 Punkten entscheidend. Sollte diese Unterstützung brechen, rückt die Zone um 24.500 Punkte unmittelbar in den Fokus. Gelingt dort keine Stabilisierung, sehe ich gute Chancen auf eine Ausweitung der Korrektur in Richtung 24.000 Punkte.
Bullisch würde sich das Bild erst wieder aufhellen, wenn der DAX zunächst die 24.800 Punkte zurückerobert und sich anschließend wieder oberhalb der psychologisch wichtigen 25.000-Punkte-Marke etablieren kann. Erst dann wären erneut Angriffe auf die bisherigen Jahreshochs realistisch.
Fazit
Die KW27 dürfte eine erneut sehr spannende Börsenwoche werden. Monats- und Quartalsende treffen auf eine weiterhin fragile geopolitische Lage, eine hawkische Federal Reserve sowie einen der wichtigsten US-Arbeitsmarktberichte des Quartals. Gleichzeitig befinden sich viele Risk Assets nach den starken Anstiegen der vergangenen Monate erstmals wieder in einer technischen Korrektur.
Ich bleibe deshalb kurzfristig eher defensiv eingestellt und achte insbesondere auf die Reaktion der Märkte auf die NFP-Daten sowie die Entwicklung im Nahen Osten. Sollten sich geopolitische Risiken erneut verschärfen oder die US-Daten stärker als erwartet ausfallen, könnte sich die aktuelle Korrektur zunächst weiter ausdehnen. Gleichzeitig bleiben Rücksetzer innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends aus meiner Sicht interessante Bereiche, um mittelfristig wieder nach Long-Setups Ausschau zu halten.
Im Laufe der Woche werde ich zusätzlich eine ausführliche NFP-Vorbereitung mit den wichtigsten Szenarien veröffentlichen. Außerdem folgen ein Monatsrückblick für Juni sowie ein neuer Monatsausblick für Juli.
Keine Anlageberatung – lediglich meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start in die neue Handelswoche und wie immer: stabile Trades!
DAX🇩🇪 - Ausblick KW27/2026Hallo Trader,
beim DAX sieht es auch eher danach aus, dass der Markt nun korrigiert und Luft holt, bevor wir einen neuen Anlauf Richtung ATH nehmen.
Ich erwarte aber nun keinen großen "Crash", sondern maximal einen Rücklauf bis zum Support.
EIne Tradingidee wäre eben klassisch Punkt 2 Short
Widerstände:
- Zone ums ATH
Unterstützungen:
- Tief bei 23.950 - 24.000
- Zone bei 23.000 - 23.100
- Zone rund um 22.200
- Zone bei 21.500
- Runde Marke von 20.000
Happy Pips,
Michael - Team PimYourTrading
Nasdaq🇺🇸 - Ausblick KW27/2025Hallo Trader,
auch beim Nasdaq sehen wir im H1 einen klaren Abwärtstrend
Chart H1:
Ich erwarte nun Minimum, dass wir bis zum Supportbereich laufen. Dort gilt es auf die Reaktion zu achten. Bricht dieser, geht es wohl eine ganze Ecke tiefer.
Klar ist . Vor einem Long Entry braucht es einen Trendbruch des H1 Abwärtstrends.
Widerstände:
- Zone ums ATH bei ca 30.700
Unterstützungen:
- Tief bei ca 28.300
- Zone bei 26.200
- Zone bei 24.000
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
SP500🇺🇸 - Ausblick KW27/2025Hallo Trader,
wie gewohnt fangen wir mit dem fundamentalen Ausblick an.
📊 Fundamentaler Ausblick KW27 (29.06. – 03.07.2026)
Nach der von Inflations- und FED-Themen geprägten Vorwoche richtet sich der Fokus der Märkte nun wieder stärker auf die Konjunkturdaten. Besonders zum Monats- und Quartalswechsel stehen zahlreiche Frühindikatoren sowie der offizielle US-Arbeitsmarktbericht🇺🇸 auf dem Programm. Die Daten könnten entscheidend dafür sein, ob die US-Wirtschaft weiterhin den Eindruck einer robusten "Soft Landing"-Phase bestätigt oder erste Bremsspuren sichtbar werden.
Zum Wochenstart dürften die Märkte zunächst auf mehrere Reden von EZB-Präsidentin Christine Lagarde 🇪🇺achten. Nachdem die EZB zuletzt ihren Lockerungskurs eingeleitet hat, werden Anleger genau beobachten, ob weitere Zinssenkungen in Aussicht gestellt werden oder ob zunächst eine abwartende Haltung eingenommen wird.
Der Dienstag liefert bereits einen ersten umfangreichen Datenblock. Neben den chinesischen Einkaufsmanagerindizes stehen die deutschen Einzelhandelsumsätze, Arbeitsmarktdaten sowie die vorläufigen Inflationszahlen aus Deutschland 🇩🇪im Mittelpunkt. Gleichzeitig werden in den USA die JOLTS-Stellenangebote🇺🇸 sowie das Verbrauchervertrauen veröffentlicht. Beide Indikatoren liefern wichtige Hinweise darauf, wie robust der amerikanische Arbeitsmarkt und die Konsumnachfrage weiterhin sind.
Am Mittwoch richtet sich der Blick auf die europäischen Verbraucherpreise sowie die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe🇪🇺. In den USA folgen mit dem ADP-Arbeitsmarktbericht und dem ISM-Einkaufsmanagerindex 🇺🇸gleich zwei wichtige Frühindikatoren für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Donnerstag. Sollten beide Daten erneut Stärke signalisieren, dürfte dies die Erwartung einer weiterhin vorsichtigen FED untermauern. Schwächere Zahlen könnten dagegen neue Hoffnungen auf Zinssenkungen im weiteren Jahresverlauf wecken.
Der absolute Höhepunkt der Woche folgt bereits am Donnerstag. Wegen des US-Unabhängigkeitstags am Freitag wird der offizielle Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls) 🇺🇸bereits einen Tag früher veröffentlicht. Neben den neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft stehen die Arbeitslosenquote sowie die durchschnittlichen Stundenlöhne im Fokus. Gerade die Lohnentwicklung bleibt für die FED ein entscheidender Inflationsindikator. Ein erneut starker Arbeitsmarkt könnte die Erwartungen an baldige Zinssenkungen weiter dämpfen und kurzfristig Druck auf die Aktienmärkte ausüben. Schwächere Daten würden dagegen die Hoffnung auf eine lockerere Geldpolitik stärken.
Am Freitag bleiben die US-Börsen aufgrund des Independence Day geschlossen. Entsprechend dürfte das Handelsvolumen bereits ab Donnerstagnachmittag deutlich zurückgehen.
Die wichtigsten Termine der Woche:
🔹 Montag: Reden von EZB-Präsidentin Christine Lagarde 🇪🇺
🔹 Dienstag 09:55 Uhr: Deutsche Arbeitsmarktdaten 🇩🇪
🔹 Dienstag 14:00 Uhr: Deutsche Inflationsdaten (VPI) 🇩🇪
🔹 Dienstag 16:00 Uhr: US JOLTS-Stellenangebote & Verbrauchervertrauen 🇺🇸
🔹 Mittwoch 11:00 Uhr: Verbraucherpreise Eurozone 🇪🇺
🔹 Mittwoch 14:15 Uhr: ADP-Beschäftigungsbericht USA 🇺🇸
🔹 Mittwoch 16:00 Uhr: ISM Einkaufsmanagerindex USA 🇺🇸
🔹 Donnerstag 14:30 Uhr: US-Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls) 🇺🇸
🔹 Donnerstag 14:30 Uhr: Arbeitslosenquote & Stundenlöhne USA 🇺🇸
🔹 Freitag: 🇺🇸 US-Börsen geschlossen (Independence Day)
Fazit:
KW27 steht ganz im Zeichen des US-Arbeitsmarktes. Nachdem die FED zuletzt erneut ihre datenabhängige Haltung betont hat, könnten insbesondere der ADP-Bericht und die Non-Farm Payrolls die Erwartungen an den weiteren Zinspfad maßgeblich beeinflussen. Gleichzeitig liefern die Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone neue Hinweise auf die Entwicklung in Europa. Zum Quartalsstart dürfte die Volatilität daher hoch bleiben – insbesondere rund um den US-Arbeitsmarktbericht am Donnerstag. Trader sollten sich auf starke Marktbewegungen einstellen und das geringere Handelsvolumen vor dem verlängerten US-Wochenende berücksichtigen.
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Chart SP500🇺🇸
Wie erwartet, hat sich die Korrektur fortgesetzt. Im Stundenchart sieht man einen intakten Abwärtstrend. Spannend wird es im Bereich des Supports bei ca 7230.
Chart H1:
Bricht hier das Tief vom 11.Juni, dürfte es noch etwas Tiefer gehen.
Sollte der Kurs jedoch abprallen, wäre das der Einstieg für eine erste Long Position.
Ich erwarte eher, dass wir noch weiter korrigieren. Aber man muss auf die Reaktion am Support achten.
Widerstände
- ATH bei 7600 Punkte
Unterstützungen:
- Tief bei 7240 Punkte
- Zone ums ATH bei ca 7000 Punkten
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
DAX Universe Pullback Watchlist – Wöchentlicher RadarDAX Universe Pullback Watchlist – Wochenradar für die anstehende Handelswoche
Hier der Link zur Watchlist:
de.tradingview.com
In dieser wöchentlichen Watchlist beobachte ich ausgewählte Aktien aus dem deutschen DAX-Universum auf potenzielle Pullback-Setups. Der Fokus liegt auf Aktien, die bereits relative Stärke gezeigt haben und nun in einen kontrollierten Rücksetzer laufen könnten.
Die Grundidee: Ich möchte keine schwachen Aktien „billig“ kaufen, sondern starke Aktien in konstruktiven Pullbacks finden. Besonders interessant sind Werte, die sich in einem intakten Aufwärtstrend befinden, nahe wichtiger gleitender Durchschnitte konsolidieren und gleichzeitig fundamentale Katalysatoren zeigen.
Watchlist dieser Woche
Top-Kandidaten: AIXTRON, Elmos Semiconductor, Knorr-Bremse, Deutsche Börse, Siemens, Shelly Group
Positive Beobachtung: FUCHS, Evonik, E.ON
Nur bei klarer Verbesserung: PUMA, TRATON, Brenntag, NORMA Group
AIXTRON
AIXTRON bleibt einer der spannendsten Momentum-Kandidaten im deutschen Technologieuniversum. Die Prognoseanhebung und die starke Nachfrage im Bereich Optoelectronics liefern einen klaren fundamentalen Katalysator. Nach der starken Bewegung ist die Aktie aber nichts zum Hinterherlaufen. Interessant wäre ein kontrollierter Pullback mit nachlassendem Verkaufsvolumen und anschließendem Reversal.
Elmos Semiconductor
Elmos gehört aktuell zu den stärkeren Halbleiterwerten im DAX-Universum. Die angehobene Prognose und das starke operative Momentum sprechen für Leader-Qualität. Für einen Einstieg wäre mir wichtig, dass die Aktie eine enge Konsolidierung ausbildet und die relative Stärke stabil bleibt.
Knorr-Bremse
Knorr-Bremse ist kein klassischer High-Growth-Wert, aber ein sehr sauberer Qualitätskandidat. Die starke Profitabilität und die robuste Nachfrage machen die Aktie für Pullbacks interessant. Besonders spannend wäre ein Rücklauf an eine wichtige Durchschnittslinie, solange der übergeordnete Trend intakt bleibt.
Deutsche Börse
Deutsche Börse bleibt ein defensiver Qualitätsleader. Das Geschäftsmodell ist robust und kann in volatileren Marktphasen sogar profitieren. Für Pullback-Trader ist die Aktie interessant, wenn sie relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt zeigt und Rücksetzer flach bleiben.
Siemens
Siemens profitiert strukturell von Automatisierung, Elektrifizierung, Industrial AI und Software. Fundamental bleibt der Wert stark. Für einen Pullback-Trade würde ich jedoch auf eine klare technische Bestätigung warten, zum Beispiel einen Reclaim wichtiger Durchschnittslinien oder ein starkes Reversal nach einem Rücksetzer.
Shelly Group
Shelly ist einer der wachstumsstärkeren Werte auf der Watchlist. Das macht die Aktie spannend, bringt aber auch höhere Risiken durch geringere Liquidität und mögliche größere Spreads mit sich. Pullbacks sind hier nur interessant, wenn die Konsolidierung eng bleibt und das Volumen im Rücksetzer deutlich abnimmt.
FUCHS
FUCHS hat fundamental einen starken Jahresstart gezeigt. Für ein aktives Pullback-Setup fehlt mir aber noch eine klare technische Bestätigung. Die Aktie bleibt auf der positiven Beobachtungsliste, solange sich relative Stärke aufbaut und der Kurs eine konstruktive Base ausbildet.
Evonik
Evonik ist ein Turnaround-Kandidat mit frischem Katalysator durch die Prognoseanhebung. Gleichzeitig bleibt der Wert zyklisch. Interessant wird die Aktie erst, wenn der Markt die Verbesserung mit Anschlusskäufen bestätigt und die relative Stärke nachhaltig zunimmt.
E.ON
E.ON ist ein defensiver Stabilitätswert. Die Aktie eignet sich weniger für aggressive Momentum-Trades, kann aber in schwächeren Marktphasen relative Stärke zeigen. Für ruhige Pullback-Setups bleibt der Wert beobachtenswert.
PUMA
PUMA bleibt ein spekulativer Turnaround. Der Lagerabbau ist positiv, aber die Aktie muss erst zeigen, dass institutionelle Käufer zurückkehren. Vor einem aktiven Setup möchte ich höhere Hochs, höhere Tiefs und eine klar verbesserte relative Stärke sehen.
TRATON
TRATON zeigt ein gemischtes Bild: schwächere Auslieferungen, aber verbesserter Auftragseingang. Für einen Pullback-Trade fehlt aktuell noch die klare Leader-Qualität. Interessant wird die Aktie erst bei einem überzeugenden Trendwechsel.
Brenntag
Brenntag ist derzeit kein priorisiertes Pullback-Setup. Das fundamentale Momentum wirkt noch verhalten. Erst wenn sich die technische Struktur verbessert und die Aktie relative Stärke zeigt, wird der Wert für mich wieder interessanter.
NORMA Group
NORMA bleibt ein sehr spekulativer Turnaround-Wert. Die operative Dynamik ist aktuell zu schwach für ein echtes Leader-Setup. Für die Watchlist bleibt der Wert nur relevant, wenn sich eine längere Bodenbildung und ein klarer Ausbruch mit Volumen zeigen.
Fazit
Die stärksten Pullback-Kandidaten dieser Woche kommen aus den Bereichen Technologie, Halbleiter, Qualitätsindustrie und Marktinfrastruktur. Besonders AIXTRON, Elmos, Knorr-Bremse und Deutsche Börse stechen positiv hervor. Siemens bleibt ein starker Qualitätswert, benötigt aber einen sauberen technischen Trigger. Shelly ist spannend, sollte wegen der geringeren Liquidität aber vorsichtig gehandelt werden.
Mein Fokus bleibt klar: Ich suche keine billigen Aktien, sondern starke Aktien in gesunden Rücksetzern. Ein Setup wird erst interessant, wenn Trend, relative Stärke, Volumenverhalten und Chance-Risiko-Verhältnis zusammenpassen.
Disclaimer: Keine Anlageberatung. Diese Watchlist dient ausschließlich der technischen und fundamentalen Marktbeobachtung. Jeder Trade benötigt einen eigenen Entry, Stop-Loss, Positionsgrößenplan und Exit-Plan.
ES! / S&P 500 – Möglicher Liquidity Run vor weiterer AbwärtsbeweES! / S&P 500 – Möglicher Liquidity Run vor weiterer Abwärtsbewegung?
Der ES! befindet sich aktuell weiterhin in einem bärischen Orderflow. Die Marktstruktur zeigt einen laufenden Downtrend, während sich oberhalb des aktuellen Preises interessante Liquidität befindet.
Über dem Kurs liegen:
🔹 Equal Highs – potenzielle Buyside Liquidity
🔹 ein offenes H1 Fair Value Gap (FVG)
Diese Bereiche könnten als kurzfristiger Magnet für den Preis wirken.
Das aus Sicht des ICT-Konzepts interessante Szenario wäre:
➡️ Eröffnung der neuen Handelswoche mit einem New Week Opening Gap (NWOG) nach oben
➡️ Anlauf der Buyside Liquidity über den Equal Highs
➡️ Aufnahme der Buy Stops
➡️ anschließender Market Structure Shift (MSS) nach unten
➡️ Fortsetzung des bärischen Flows in Richtung des offenen H1 FVGs auf der Unterseite
Der Markt könnte somit zunächst Liquidität auf der Oberseite suchen, bevor die eigentliche Bewegung in Richtung der tieferen Ziele erfolgt.
Wie immer gilt: Liquidität zieht den Preis an – aber erst die Reaktion an den entscheidenden Bereichen liefert die Bestätigung.
Jetzt bleibt abzuwarten, wie der ES! die neue Handelswoche eröffnet und welche Liquidität der Markt zuerst abholt.
Wir werden sehen, was der Markt macht.
⚠️ Disclaimer:
Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Anlageberatung, Finanzanalyse oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Der Handel mit Futures, CFDs und gehebelten Produkten birgt erhebliche Risiken und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Jeder Trader handelt eigenverantwortlich und sollte seine eigene Analyse durchführen sowie ein angemessenes Risikomanagement anwenden.
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DAX Wochenrückblick KW26-Die wichtigsten Erkenntnisse!Zwischen geopolitischer Entspannung und wachsender Unsicherheit – erste Risse im Bullenmarkt?
Die Kalenderwoche 26 stand ganz im Zeichen eines spürbaren Stimmungswechsels an den Finanzmärkten. Während sich die geopolitische Lage im Nahen Osten zunächst deutlich entspannte und die Ölpreise massiv unter Druck gerieten, verschlechterte sich das technische Bild an den Aktienmärkten zunehmend. Gleichzeitig bestätigten die jüngsten US-Konjunkturdaten erneut eine robuste Wirtschaft, eine weiterhin erhöhte Inflation sowie eine Federal Reserve, die keinen unmittelbaren Grund für Zinssenkungen hat.
Besonders auffällig war die zunehmende Divergenz zwischen den einzelnen Assetklassen: Der US-Dollar setzte seinen Aufwärtstrend fort, Staatsanleiherenditen gaben trotz der hawkishen Fed nach, Öl korrigierte den gesamten geopolitischen Risikoaufschlag der vergangenen Wochen und insbesondere der Technologiesektor geriet zunehmend unter Verkaufsdruck.
Auch fundamental war die Woche geprägt von zahlreichen wichtigen Entwicklungen. Die USA lockerten ihre Restriktionen gegenüber Anthropic teilweise wieder, SpaceX wurde offiziell in den Nasdaq-100 aufgenommen, Micron überzeugte operativ, während gleichzeitig die Spannungen zwischen den USA und dem Iran gegen Wochenschluss wieder zunahmen und erste Zweifel an der Stabilität der Waffenruhe aufkamen.
Geopolitik
Neue Spannungen zwischen den USA und dem Iran
Nachdem sich die Lage im Nahen Osten zunächst deutlich beruhigt hatte, verschärfte sich die Situation gegen Ende der Woche erneut.
Auslöser war ein Angriff auf ein Handelsschiff in der Straße von Hormus, den die USA iranischen Kräften zuschreiben. Daraufhin reagierten die Vereinigten Staaten mit Luftangriffen auf mehrere militärische Ziele im Süden Irans.
Teheran erklärte im Anschluss, US-Ziele in der Region angegriffen zu haben, während beide Seiten sich gegenseitig Verstöße gegen die erst kürzlich vereinbarte Waffenruhe vorwerfen.
Besonders kritisch bleibt dabei die Situation rund um die Straße von Hormus. Obwohl sich der Schiffsverkehr zuletzt deutlich normalisiert hatte und der Ölpreis entsprechend stark zurückkam, zeigt die aktuelle Entwicklung erneut, wie fragil die Lage weiterhin ist.
J ede weitere Eskalation könnte den Ölmarkt innerhalb kürzester Zeit erneut massiv bewegen und damit unmittelbare Auswirkungen auf Inflation, Energiepreise und die Geldpolitik haben.
Fundamentale Entwicklungen der Woche
US-Wirtschaft bleibt überraschend robust
Auch auf der makroökonomischen Seite lieferte die Kalenderwoche 26 zahlreiche wichtige Daten, die das Bild der vergangenen Wochen weiter bestätigten. Die US-Wirtschaft präsentiert sich trotz des historisch hohen Zinsniveaus weiterhin äußerst widerstandsfähig. Gleichzeitig bleibt die Inflation hartnäckig oberhalb des Zielwertes der Federal Reserve.
Diese Kombination erschwert der Fed weiterhin den Spielraum für kurzfristige Zinssenkungen und bestätigt insgesamt den hawkishen Kurs, den die Notenbank zuletzt eingeschlagen hat.
Besonders die Einkaufsmanagerindizes überraschten erneut positiv.
Der S&P Global Services PMI stieg auf 51,3 Punkte und lag damit leicht über den Erwartungen von 51,1 Punkten. Bereits der Vormonat wurde mit 50,7 Punkten solide bestätigt.
Noch stärker fiel der Manufacturing PMI aus. Mit 55,7 Punkten wurde sowohl der Forecast von 54,6 Punkten als auch der Vormonat von 55,1 Punkten übertroffen.
Damit zeigt sich weiterhin ein überraschend robuster Industriesektor, obwohl sich die Finanzierungskosten nach wie vor auf einem historisch hohen Niveau befinden.
Etwas schwächer entwickelten sich dagegen die New Home Sales. Mit 580.000 verkauften Häusern blieb der Wert klar unter den Erwartungen von 638.000 sowie unter dem Vormonat von 626.000. Der Immobiliensektor bleibt damit einer der wenigen Bereiche, die weiterhin unter dem hohen Zinsniveau leiden.
Inflation bleibt erhöht – Zinssenkungen rücken weiter in die Ferne
Besonders aufmerksam verfolgten Marktteilnehmer in dieser Woche die Veröffentlichung des bevorzugten Inflationsindikators der Federal Reserve.
Der Core PCE Price Index stieg im Jahresvergleich auf 3,4 % und lag damit leicht über dem Vormonat von 3,3 %. Gleichzeitig entsprach der Wert exakt den Erwartungen der Analysten.
Auch auf Monatsbasis blieb der Core-PCE mit 0,3 % unverändert hoch. Zusätzlich wurde der Vormonat nachträglich von 0,2 % auf ebenfalls 0,3 % nach oben revidiert.
Von einer nachhaltigen Entspannung beim Inflationsdruck kann somit weiterhin keine Rede sein.
Gleichzeitig überraschte das US-BIP für das erste Quartal deutlich positiv. Mit einem Wachstum von 2,1 % lag der Wert klar über den erwarteten 1,6 % und weit über der vorherigen Schätzung von lediglich 0,5 %.
Auch der Arbeitsmarkt sendet bislang keine Rezessionssignale.
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lagen bei rund 215.000 und damit erneut auf einem historisch niedrigen Niveau. Zwar wurden einzelne Arbeitsmarktdaten im Wochenverlauf unterschiedlich interpretiert, insgesamt bleibt das Bild jedoch eindeutig: Der US-Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin äußerst robust.
Zusammenfassend ergibt sich damit weiterhin folgendes Gesamtbild:
• robuste Konjunktur
• widerstandsfähiger Arbeitsmarkt
• steigendes Wirtschaftswachstum
• hartnäckige Inflation
• hawkishe Federal Reserve
Genau diese Kombination erklärt auch, weshalb der US-Dollar weiter aufwerten konnte und die Erwartungen an baldige Zinssenkungen erneut zurückgingen.
Rohöllagerbestände bleiben angespannt
Auch die US-Rohöllagerbestände standen in dieser Woche erneut im Fokus.
Die Lagerbestände gingen um 6,088 Millionen Barrel zurück und lagen damit erneut deutlich unter dem Durchschnitt. Zwar fiel der Rückgang etwas geringer aus als in der Vorwoche (-8,263 Mio.), dennoch bleibt das Angebotsumfeld weiterhin angespannt.
Fundamental hätte dieser Rückgang eigentlich unterstützend für den Ölpreis wirken müssen.
Der Markt konzentrierte sich jedoch fast ausschließlich auf die Entspannung im Nahen Osten und den wieder zunehmenden Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus. Dadurch überwogen letztlich die geopolitischen Faktoren deutlich gegenüber den eigentlichen Fundamentaldaten.
Unternehmensnews
SpaceX wird in den Nasdaq 100 aufgenommen
Eine der wichtigsten Unternehmensmeldungen der Woche kam aus dem Technologiesektor.
Nasdaq bestätigte offiziell, dass SpaceX bereits zum 7. Juli in den Nasdaq 100 aufgenommen wird.
Damit beginnt eine neue Phase für die Aktie.
Durch die Indexaufnahme müssen zahlreiche ETFs und passive Fonds automatisch SpaceX kaufen, um den Index korrekt abzubilden. Analysten von J.P. Morgan rechnen allein dadurch mit passiven Mittelzuflüssen von rund 4,3 Milliarden US-Dollar.
Kurzfristig dürfte dies die Nachfrage zusätzlich stützen.
Langfristig bleibt die Bewertung jedoch anspruchsvoll. Mehrere Analysten, darunter Morningstar, sehen die Aktie inzwischen als ambitioniert bewertet und rechnen nach dem ersten passiven Kaufdruck eher mit einer Normalisierung.
Nichtsdestotrotz bleibt SpaceX eines der spannendsten Unternehmen im gesamten KI- und Raumfahrtsektor und dürfte in den kommenden Quartalen weiterhin im Fokus institutioneller Investoren stehen.
Anthropic erhält wieder eingeschränkten Zugang
Auch im Bereich Künstliche Intelligenz gab es eine bedeutende Entwicklung.
Die US-Regierung lockerte ihre erst vor wenigen Wochen eingeführten Exportbeschränkungen gegenüber Anthropic teilweise wieder.
Das Unternehmen darf sein leistungsstärkstes KI-Modell Mythos 5 künftig erneut ausgewählten, vertrauenswürdigen US-Unternehmen sowie kritischen Infrastrukturbetreibern zur Verfügung stellen.
Die vollständige öffentliche Freigabe bleibt jedoch weiterhin aus.
Parallel bestätigte OpenAI, dass die öffentliche Einführung von GPT-5.6 auf Wunsch der US-Regierung zunächst verschoben wird. Hintergrund bleiben nationale Sicherheitsbedenken rund um besonders leistungsfähige Frontier-Modelle.
Die aktuelle Entwicklung zeigt eindrucksvoll, welche strategische Bedeutung moderne KI inzwischen für geopolitische Machtverhältnisse besitzt. Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zu einem sicherheitspolitischen Thema und nicht mehr ausschließlich zu einem wirtschaftlichen Wettbewerb.
Micron bestätigt den KI-Boom
Auch Micron stand in dieser Woche im Mittelpunkt.
Das Unternehmen überzeugte mit starken Zahlen und bestätigte erneut die außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Speicherlösungen für KI-Rechenzentren.
Vor allem die Nachfrage nach High-Bandwidth-Memory (HBM) bleibt unverändert hoch.
Gleichzeitig mahnten viele Marktteilnehmer jedoch zur Vorsicht. Nach den enormen Kursanstiegen vieler KI-Aktien in den vergangenen Monaten nehmen Gewinnmitnahmen mittlerweile deutlich zu. Die operativen Entwicklungen bleiben zwar ausgesprochen stark, kurzfristig dürfte jedoch zunehmend die Bewertung in den Vordergrund rücken.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt gehörte in dieser Woche erneut zu den volatilsten Assetklassen. Nach dem deutlichen Gap-Up zu Wochenbeginn infolge der geopolitischen Unsicherheit konnte sich der Markt nicht nachhaltig oberhalb der wichtigen Widerstandszone etablieren. Bereits zum Wochenstart setzte massiver Verkaufsdruck ein, wodurch sämtliche Gewinne innerhalb weniger Handelstage wieder vollständig abgegeben wurden.
US Oil verlor in der Kalenderwoche 26 knapp 7 % und schloss bei rund 70,25 USD. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass der Markt mittlerweile wieder auf dem Preisniveau notiert, das vor der gesamten Nahost-Eskalation gehandelt wurde.
Damit wurde nicht nur der geopolitische Risikoaufschlag vollständig ausgepreist, sondern gleichzeitig wichtige technische Unterstützungen unterschritten.
Besonders relevant:
• Schlusskurs unter dem Jahreseröffnungskurs 2025
• Schlusskurs unter dem Jahresclose 2024
• nachhaltiger Bruch der Schlüsselzone um 72 USD
• Wochenschluss nahe der psychologisch wichtigen 70-Dollar-Marke
Auf Monatssicht summiert sich der Rückgang inzwischen auf rund 20 %, womit Juni zu den schwächsten Ölmonaten der vergangenen Jahre zählt.
Fundamental beruhigte sich die Situation im Nahen Osten zunächst deutlich. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus normalisierte sich zunehmend und auch Saudi Aramco nahm seine Verladungen wieder auf. Dennoch zeigt der Freitagabend bereits, wie fragil diese Entspannung bleibt. Neue militärische Zwischenfälle zwischen den USA und dem Iran könnten bereits zum Wochenstart erneut für erhöhte Volatilität sorgen.
Die kommenden Handelstage werden entscheidend sein, ob sich US Oil oberhalb der 70-Dollar-Zone stabilisieren kann oder ob eine Fortsetzung der Korrektur in Richtung der nächsten Unterstützungen folgt.
US-Staatsanleihen
Nach der hawkishen FOMC-Sitzung blieb das Renditeniveau insgesamt weiterhin hoch. Im Wochenverlauf setzte jedoch eine moderate Entspannung ein.
Veränderung der Renditen:
• 3-jährige US-Treasuries: -2,39 %
• 5-jährige US-Treasuries: -2,30 %
• 10-jährige US-Treasuries: -1,80 %
• 30-jährige US-Treasuries: -0,68 %
Obwohl sämtliche Laufzeiten rückläufig waren, befinden sich die Renditen historisch weiterhin auf einem hohen Niveau.
Interessant ist hierbei vor allem die Marktreaktion:
Normalerweise würden fallende Renditen den Aktienmarkt zusätzlich unterstützen. Genau das blieb diese Woche jedoch aus. Stattdessen gerieten insbesondere Wachstumswerte und Technologietitel zunehmend unter Druck.
Dies deutet darauf hin, dass Anleger aktuell verstärkt Gewinne realisieren und das Marktumfeld deutlich vorsichtiger einschätzen als noch vor wenigen Wochen.
Gleichzeitig bleibt die Fed aufgrund der weiterhin robusten Konjunkturdaten in einer komfortablen Position, sodass kurzfristige Zinssenkungen zunehmend unwahrscheinlich erscheinen.
US-Dollar (DXY)
Der US-Dollar setzte seine beeindruckende Erholung auch in dieser Woche fort.
Der Dollar-Index legte rund 0,6 % zu und schloss bei 101,366 Punkten. Nachdem der Markt den Bereich um 101 Punkte nochmals erfolgreich getestet hatte, konnte sich der DXY erneut stabilisieren und den übergeordneten Aufwärtstrend bestätigen. Besonders bemerkenswert ist hierbei die Entwicklung im Juni:
Der Dollar gewinnt aktuell rund 2,4 % im Monatsvergleich und konnte damit aus seiner monatelangen Seitwärtsrange nach oben ausbrechen.
Fundamental bleibt das Umfeld für den Dollar ausgesprochen konstruktiv.
Die Kombination aus
• robuster US-Wirtschaft,
• steigender Inflation,
• höheren Wachstumserwartungen,
• einer weiterhin restriktiven Federal Reserve
• sowie anhaltender Safe-Haven-Nachfrage
spricht aktuell klar für den Greenback.
Bemerkenswert bleibt zudem, dass der Dollar trotz fallender Staatsanleiherenditen weiter zulegen konnte – ein weiteres Zeichen dafür, dass derzeit weniger die Zinsspreads, sondern vielmehr die Suche nach Sicherheit den Markt dominiert.
Volatilitätsindex (VIX)
Auch wenn die Aktienmärkte im Wochenverlauf deutlicher unter Druck gerieten, blieb der Volatilitätsindex insgesamt auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.
Der VIX stieg in dieser Woche um rund 13 % auf 18,4 Punkte.
Damit bewegt sich die implizite Volatilität weiterhin unter der wichtigen Marke von 20 Punkten, welche häufig als Grenze zwischen einem ruhigen Marktumfeld und einer echten Risikoaversion angesehen wird.
Von einer breiten Marktpanik kann derzeit also keine Rede sein. Vielmehr deutet die Entwicklung darauf hin, dass institutionelle Anleger ihre Risiken langsam reduzieren und erste Absicherungen aufbauen, ohne jedoch bereits in einen klassischen Risk-Off-Modus überzugehen.
Die kommenden beiden Handelstage zum Monats- und Quartalsende könnten hier nochmals deutlich mehr Bewegung bringen, insbesondere wenn institutionelle Portfolios im Zuge des Quartalsabschlusses umgeschichtet werden.
Risk Assets im Überblick
Bitcoin
Auch der Kryptomarkt stand in der vergangenen Handelswoche weiter unter deutlichem Verkaufsdruck. Bitcoin setzte die bereits in der Vorwoche begonnene Korrektur fort und verlor auf Wochensicht rund 4,6 %. Damit notiert die Kryptowährung aktuell wieder knapp oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 60.000 USD, nachdem zwischenzeitlich sogar das Wochentief sowie das bisherige Monatstief unterschritten wurden.
Im Tief fiel Bitcoin bis auf rund 58.140 USD zurück und testete damit die zentrale Unterstützungszone erneut. Zwar konnte sich der Markt von dort zunächst etwas stabilisieren, ein nachhaltiger Befreiungsschlag blieb bislang jedoch aus.
Noch deutlicher wird die Schwäche auf Monatssicht. Im Juni summiert sich das Minus inzwischen auf rund 18 %, womit Bitcoin den schwächsten Monatsverlauf seit längerer Zeit verzeichnet.
Charttechnisch bleibt die Lage daher angespannt. Solange sich Bitcoin nicht nachhaltig oberhalb der Marke von 60.000 USD etablieren kann, bleibt das Risiko weiterer Abgaben in Richtung 57.600 USD bestehen.
S&P 500
Während der Gesamtmarkt in den vergangenen Wochen noch von wenigen Schwergewichten getragen wurde, zeigten sich in KW26 erstmals deutlichere Ermüdungserscheinungen.
Der S&P 500 verlor auf Wochensicht rund 2,25 %, während sich das Minus im laufenden Monat inzwischen auf rund 2,5 % ausweitet.
Technisch besonders interessant ist hierbei die Struktur der vergangenen Wochen.
Bereits in der Vorwoche hatte sich erstmals eine größere bearish geprägte Wochenkerze gebildet. In dieser Woche gelang es den Käufern nicht mehr, neue Hochs auszubauen. Stattdessen entstand zunehmend der Eindruck einer möglichen Doppeltop-Formation.
Besonders relevant ist der Wochenschluss:
• Schlusskurs unter 7.500 Punkten
• Schlusskurs unter der wichtigen 7.401er Zone
• Schlusskurs unter den Tiefs der Vorwoche
Damit verschlechtert sich das kurzfristige technische Bild deutlich.
Für die kommende Woche rückt nun vor allem die Unterstützungszone um 7.250 Punkte in den Fokus. Sollte diese ebenfalls aufgegeben werden, dürfte sich die laufende Korrektur erheblich ausweiten.
Noch handelt es sich lediglich um Gewinnmitnahmen innerhalb eines übergeordnet intakten Aufwärtstrends. Dennoch zeigen sich erstmals seit längerer Zeit wieder klare Warnsignale im Chartbild.
Nasdaq 100
Noch deutlicher fiel die Schwäche im Technologiesektor aus.
Der Nasdaq verlor in KW26 knapp 4 % und steht im laufenden Monat inzwischen bei einem Minus von rund 4,7 %. Die gesamte Handelswoche verlief dabei nahezu ausschließlich in Richtung Süden.
Zwar gelang zu Wochenbeginn nochmals ein kurzfristiger Erholungsversuch, dieser wurde jedoch konsequent verkauft. Im weiteren Wochenverlauf dominierten nahezu ausschließlich die Verkäufer.
Besonders kritisch ist dabei der Wochenschluss.
Der Nasdaq schloss:
• unter der wichtigen 29.000-Punkte-Marke
• unter den Tagestiefs von Mittwoch und Donnerstag
• deutlich unter den kurzfristigen Unterstützungen
Auch auf Tagesbasis gelang es den Käufern nicht mehr, neue Hochs auszubauen.
Damit rücken nun die Tiefs im Bereich von 28.200 Punkten zunehmend in den Fokus. Sollte diese Zone unterschritten werden, würde sich das technische Bild nochmals deutlich eintrüben und eine größere Korrektur bestätigen.
Gerade vor dem Hintergrund der hohen Bewertungen vieler KI- und Technologiewerte bleiben kurzfristige Gewinnmitnahmen weiterhin absolut möglich.
US30 (Dow Jones)
Der Dow Jones präsentierte sich erneut deutlich robuster als die großen Technologieindizes.
Auf Monatssicht notiert der US30 weiterhin rund 1,8 % im Plus, während auf Wochensicht sogar ein leichtes Plus von rund 0,7 % erzielt werden konnte.
Der Grund hierfür bleibt unverändert:
Der Dow weist eine deutlich geringere Gewichtung großer Technologieunternehmen auf und profitierte stattdessen weiterhin von klassischen Industrie-, Finanz- und Value-Titeln.
Technisch verlief die Woche allerdings ebenfalls interessant.
Zum Wochenbeginn wurden nochmals die Tiefs der Vorwoche erfolgreich verteidigt. Anschließend gelang sogar ein Anstieg auf ein neues Allzeithoch im Bereich von rund 52.800 Punkten.
Allerdings blieb dieser Ausbruch nicht nachhaltig. Die Käufer konnten das neue Hoch nicht halten und wurden im weiteren Wochenverlauf konsequent abverkauft.
Besonders wichtig:
• Schlusskurs wieder unter 52.000 Punkten
• Schlusskurs nahezu auf Höhe des Donnerstag-Tiefs
• neues Hoch lediglich als Docht ausgebildet
• keine neuen Hochs auf Schlusskursbasis
Damit verschlechtert sich auch hier das kurzfristige Chartbild leicht.
Noch bleibt der Dow Jones im Vergleich zu Nasdaq und S&P 500 der stärkste US-Index. Dennoch zeigen sich auch hier erste Ermüdungserscheinungen.
DAX
Auch der DAX musste in dieser Woche erneut deutlich Federn lassen.
Auf Wochensicht verlor der deutsche Leitindex rund 1,44 %, während sich das Minus im laufenden Monat inzwischen auf rund 1,65 % beläuft.
Dabei verlief der Wochenstart zunächst durchaus konstruktiv.
Die Käufer versuchten mehrfach, die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten zurückzuerobern. Gleichzeitig wurde nochmals das Wochenhoch der Vorwoche angelaufen. Ein nachhaltiger Ausbruch gelang jedoch nicht. Stattdessen übernahmen im weiteren Wochenverlauf zunehmend die Verkäufer das Kommando.
Der Freitag brachte schließlich den entscheidenden Abverkauf.
Besonders kritisch ist hierbei der Wochenschluss.
Der DAX schloss nicht nur:
• unter der Marke von 25.000 Punkten
• unter dem Wochentief der Vorwoche
• sondern gleichzeitig auch unter der zentralen Unterstützungszone um 24.800 Punkte
Gerade dieser Bereich besitzt aus technischer Sicht enorme Bedeutung.
Hier verlaufen unter anderem:
• das Jahreshoch 2025,
• das Monatshoch aus April,
• sowie eine mehrfach getestete Unterstützungszone.
Mit dem Bruch dieser Marke trübt sich das kurzfristige Chartbild deutlich ein.
Für die kommende Woche richtet sich der Fokus nun klar auf die 24.500-Punkte-Zone. Sollte auch diese Unterstützung aufgegeben werden, dürfte sich die Korrektur nochmals deutlich beschleunigen.
Noch handelt es sich hierbei ausdrücklich nicht um einen Trendwechsel, sondern zunächst um eine technische Korrektur innerhalb des langfristigen Aufwärtstrends. Dennoch zeigen inzwischen nahezu alle großen Aktienindizes erste Schwächesignale.
Aus Sicht meiner persönlichen Markteinschätzung wird entscheidend sein, ob die Käufer in der kommenden Woche die genannten Unterstützungen verteidigen können oder ob die laufenden Gewinnmitnahmen in eine größere Korrektur übergehen.
Fazit der Woche
Die Kalenderwoche 26 markierte aus meiner Sicht einen wichtigen Wendepunkt.
Während die geopolitischen Risiken zunächst deutlich zurückgingen und der Ölpreis nahezu den gesamten Risikoaufschlag wieder abgab, zeigen sich an den Aktienmärkten zunehmend erste Ermüdungserscheinungen. Vor allem der Technologiesektor gerät nach den starken Anstiegen der vergangenen Monate verstärkt unter Verkaufsdruck.
Fundamental bleibt das Umfeld anspruchsvoll. Die US-Wirtschaft wächst stärker als erwartet, der Arbeitsmarkt präsentiert sich weiterhin robust und auch die Inflation bleibt hartnäckig hoch. Gleichzeitig hält die Federal Reserve an ihrem restriktiven Kurs fest, wodurch die Hoffnung auf schnelle Zinssenkungen weiter nach hinten verschoben wird.
Hinzu kommt, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten trotz zwischenzeitlicher Entspannung alles andere als gelöst ist. Die jüngsten Zwischenfälle zwischen den USA und dem Iran zeigen eindrucksvoll, wie schnell sich das Sentiment wieder drehen kann.
Ein weiterer wichtiger Faktor sind die kommenden beiden Handelstage. Mit dem Monats-, Quartals- und Halbjahresende stehen institutionelle Rebalancings an, die erfahrungsgemäß nochmals für erhöhte Volatilität sorgen können.
Aus meiner persönlichen Sicht beginnt die Fassade an den Märkten langsam zu bröckeln. Noch befinden wir uns nicht in einem bestätigten Abwärtstrend, allerdings nehmen die technischen Warnsignale mittlerweile deutlich zu. Die kommenden Handelstage dürften daher richtungsweisend für den weiteren Verlauf des Sommers werden.
Keine Anlageberatung – lediglich meine persönliche Markteinschätzung.
Den ausführlichen Wochenausblick inklusive aller relevanten Chartmarken, Makrodaten und Szenarien für die kommende Handelswoche veröffentliche ich morgen wie gewohnt in einem separaten Beitrag inklusive Video.
Ich wünsche euch allen ein erholsames Wochenende und einen guten Start in die letzte Handelswoche des Monats sowie des zweiten Quartals!
NASDAQ: Doppeltop, Nackenlinie im FokusDer Preis hat im Hochbereich eine Double-Top- / M-Pattern-Struktur abgeschlossen. Die letzten beiden Swings wurden erneut an derselben Widerstandszone zurückgewiesen, was zeigt, dass die Käufer im oberen Bereich zunehmend an Kontrolle verlieren.
Aktuell befindet sich der Preis direkt über der Neckline-Support-Zone bei 28.200 – 28.500. Das ist das entscheidende Level, das bestimmt, ob das bearishe Muster wirklich gültig wird oder nicht.
Wichtig ist jetzt ein klarer Break und Close unterhalb der Neckline. Wenn diese Bestätigung erscheint, könnte sich weiterer Verkaufsdruck in Richtung 26.000 öffnen. Solange die Neckline jedoch nicht gebrochen ist, bleibt dieses Muster nur ein potenzielles Setup und noch kein bestätigtes Signal. Geduld bleibt hier daher der wichtigste Faktor.
DAX Tagesausblick 26.Juni-25.000 Punkte Marke schwerer Gegner!Der gestrige Handelstag hatte es fundamental erneut in sich. Während die US-Konjunkturdaten insgesamt deutlich robuster ausfielen als erwartet und eigentlich für weiteren Druck auf Risk Assets hätten sorgen müssen, blieb die große Verkaufswelle aus. Stattdessen zeigten sich die Märkte erstaunlich widerstandsfähig. Genau diese Diskrepanz zwischen Fundamentaldaten und Marktreaktion dürfte heute sowie vor allem in den letzten Handelstagen des Monats und Quartals eine entscheidende Rolle spielen.
Neben den Konjunkturdaten rückte erneut die geopolitische Lage im Nahen Osten in den Fokus. Gleichzeitig sorgten Micron mit überragenden Quartalszahlen sowie zahlreiche Analysten-Upgrades im KI-Sektor für Rückenwind im Technologiesektor. Auf der anderen Seite mehren sich jedoch die Hinweise, dass die Bewertung vieler KI-Unternehmen inzwischen extrem ambitioniert geworden ist und die Erwartungen entsprechend hoch liegen.
Vor dem Wochenende treffen damit mehrere Faktoren aufeinander: eine weiterhin restriktive Geldpolitik, robuste US-Wirtschaftsdaten, fragile geopolitische Entwicklungen sowie mögliche Gewinnmitnahmen zum Monats- und Quartalsende.
Geopolitische Lage
Die Lage im Nahen Osten bleibt trotz des jüngsten Waffenstillstands zwischen Iran und Israel weiterhin angespannt. Zwar hat sich die unmittelbare militärische Eskalation deutlich beruhigt, von einer nachhaltigen Entspannung kann jedoch noch keine Rede sein.
Besonders im Fokus bleibt weiterhin die Straße von Hormus. Nachdem in den vergangenen Tagen Sorgen über eine mögliche Blockade oder massive Einschränkungen bestanden hatten, zeigen aktuelle Schifffahrtsdaten inzwischen wieder eine deutliche Normalisierung des Verkehrs. Zahlreiche Tanker passieren die Meerenge wieder regulär und der Schiffsverkehr bewegt sich inzwischen teilweise sogar wieder auf oder leicht über dem langfristigen Durchschnitt. Damit fällt ein erheblicher Teil der zuvor eingepreisten geopolitischen Risikoprämie im Ölmarkt zunächst wieder weg.
Dennoch bleibt die Situation fragil. Die Versicherungsprämien für Tanker befinden sich weiterhin auf außergewöhnlich hohen Niveaus und liegen um ein Vielfaches über den üblichen Kosten vor Beginn der Eskalation. Zudem wurden zuletzt erneut Zwischenfälle mit Handelsschiffen in der Region gemeldet, weshalb das Risiko weiterer Störungen keineswegs vollständig verschwunden ist.
Auch diplomatisch laufen die Gespräche weiter. Zwischen den USA und Iran werden die technischen Verhandlungen nach dem jüngsten Waffenstillstand fortgesetzt. Beide Seiten arbeiten derzeit an mehreren Arbeitsgruppen, die sich unter anderem mit Sanktionen, der zukünftigen nuklearen Überwachung sowie Sicherheitsfragen in der Region beschäftigen. Eine endgültige Einigung steht allerdings weiterhin aus.
Iran betonte zuletzt erneut, dass sämtliche Schiffsbewegungen in der Straße von Hormus unter eigener Kontrolle stünden und sämtliche Regelungen eingehalten werden müssten. Gleichzeitig machten die USA deutlich, dass man keinerlei Gebühren oder Einschränkungen für den internationalen Schiffsverkehr akzeptieren werde.
Auch die Lage zwischen Israel und der Hisbollah bleibt weiterhin angespannt. Zwar kam es zuletzt zu deutlich weniger Angriffen als noch vor wenigen Wochen, eine politische Lösung ist allerdings weiterhin nicht in Sicht. Israel besteht auf Sicherheitsgarantien entlang der Grenze zum Libanon, während Iran einen vollständigen Rückzug israelischer Truppen als Voraussetzung für weitere Fortschritte betrachtet.
Insgesamt bleibt die geopolitische Situation daher zwar deutlich entspannter als noch vor einer Woche, jedoch keineswegs gelöst. Für die Finanzmärkte bedeutet dies, dass die unmittelbare Öl-Risikoprämie weiter zurückgeht, geopolitische Überraschungen jedoch jederzeit wieder zu erhöhter Volatilität führen können.
KI-Sektor bleibt der wichtigste Treiber
Während geopolitisch vor allem die Risikoprämie zurückgeht, richtet sich der Fokus der Anleger zunehmend wieder auf die laufende Berichtssaison der Technologieunternehmen.
Der klare Gewinner des gestrigen Handelstages war Micron.
Der Speicherhersteller präsentierte Quartalszahlen, welche die ohnehin bereits sehr hohen Erwartungen deutlich übertrafen. Sowohl Umsatz als auch Gewinn lagen klar über den Analystenschätzungen. Besonders positiv wurde jedoch erneut der Ausblick aufgenommen.
Micron rechnet weiterhin mit einer außergewöhnlich starken Nachfrage nach High-Bandwidth-Memory (HBM), welche insbesondere für KI-Beschleuniger von Nvidia, AMD sowie weiteren Rechenzentrumsanwendungen benötigt werden.
Mehrere Analysten erhöhten daraufhin unmittelbar ihre Kursziele. Bank of America hob ihr Kursziel auf 1.550 US-Dollar an, RBC, Citi sowie zahlreiche weitere Investmentbanken bestätigten ihre Kaufempfehlungen und erwarten weiterhin zweistellige Kurspotenziale. Besonders bemerkenswert ist dabei die Aussage mehrerer Analysten, wonach Micron bereits für große Teile der Jahre 2026 und 2027 nahezu ausverkauft sei. Das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage bleibe außergewöhnlich angespannt und eine deutliche Entspannung werde frühestens in sechs bis acht Quartalen erwartet.
Damit bleibt die strukturelle KI-Nachfrage weiterhin vollständig intakt.
Gleichzeitig zeigt sich jedoch auch die Kehrseite dieses Booms.
Apple kündigte deutliche Preiserhöhungen für zahlreiche Produkte an. Sowohl MacBooks als auch iPads und weitere Geräte werden teilweise um mehrere hundert US-Dollar teurer. Hintergrund sind steigende Produktionskosten sowie höhere Preise für Speicher- und Halbleiterkomponenten.
Der Begriff der sogenannten “Chipflation” gewinnt damit zunehmend an Bedeutung. Während KI-Unternehmen enorme Investitionen tätigen, steigen gleichzeitig die Hardwarekosten entlang der gesamten Lieferkette.
Auch Meta, Alphabet, Microsoft und weitere Hyperscaler investieren weiterhin Milliardenbeträge in den Ausbau ihrer KI-Infrastruktur. Diese Investitionen bleiben aktuell der wichtigste Wachstumstreiber für den gesamten Technologiesektor.
Für den Nasdaq bedeutet dies weiterhin Rückenwind auf fundamentaler Seite.
Gleichzeitig steigen jedoch auch die Erwartungen kontinuierlich weiter an. Nach der massiven Rally der vergangenen Monate wird es zunehmend schwieriger, diese hohen Bewertungen dauerhaft zu rechtfertigen. Jede Enttäuschung bei den kommenden Quartalszahlen könnte deshalb deutlich stärkere Kursreaktionen auslösen als noch zu Beginn des Jahres.
Fed- und EZB-Speaker im Fokus
Neben den Unternehmenszahlen standen gestern erneut zahlreiche Aussagen verschiedener Notenbankvertreter im Mittelpunkt.
EZB-Chefvolkswirt Philip Lane betonte erneut, dass die Inflation zwar Fortschritte mache, die Arbeit der Europäischen Zentralbank jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen sei. Insgesamt wirkten seine Aussagen eher neutral bis leicht restriktiv.
Auch aus den USA kamen mehrere wichtige Kommentare.
Fed-Gouverneurin Michelle Bowman blieb ihrer zuletzt eher hawkischen Linie treu und verwies erneut auf weiterhin bestehende Inflationsrisiken. Solange die Preisentwicklung nicht nachhaltig Richtung Zwei-Prozent-Ziel zurückkehre, sei eine vorschnelle Lockerung der Geldpolitik nicht angemessen.
New-York-Fed-Präsident John Williams zeigte sich etwas ausgewogener. Er erklärte, dass sich der Inflationsdruck im weiteren Jahresverlauf voraussichtlich abschwächen dürfte. Gleichzeitig betonte er jedoch ebenfalls, dass die Inflation weiterhin zu hoch liege und die Geldpolitik deshalb restriktiv bleiben müsse.
Chicago-Fed-Präsident Austan Goolsbee sprach von einem “kleinen Hoffnungsschimmer” bei der Entwicklung der Dienstleistungsinflation. Auch er machte jedoch deutlich, dass die Preisentwicklung weiterhin oberhalb des Zielbereichs liege.
Insgesamt ergab sich aus sämtlichen Aussagen kein wirklich dovisher Impuls.
Vielmehr bestätigten die Notenbankvertreter erneut das Bild einer Federal Reserve, die sich aktuell keinerlei Druck verspürt, kurzfristig die Zinsen zu senken. Genau diese Haltung erklärt auch, weshalb Zinssenkungserwartungen zuletzt erneut zurückgenommen wurden.
Trotzdem reagierten weder Anleiherenditen noch US-Dollar mit einem nachhaltigen Ausbruch nach oben.
Der Grund dafür dürfte vor allem darin liegen, dass ein großer Teil dieser restriktiven Erwartungen bereits im Vorfeld eingepreist worden war.
Fundamentaldaten gestern
Auch die gestrigen US-Konjunkturdaten fielen insgesamt robuster aus als erwartet und bestätigten erneut, dass sich die amerikanische Wirtschaft trotz der restriktiven Geldpolitik weiterhin äußerst widerstandsfähig zeigt. Besonders das BIP für das erste Quartal überraschte positiv und wurde mit 2,1 % veröffentlicht, nachdem lediglich 1,6 % erwartet worden waren. Gleichzeitig blieb auch der Arbeitsmarkt stabil. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lagen mit 215.000 erneut unter den Erwartungen von 225.000, was die weiterhin robuste Beschäftigungssituation unterstreicht.
Auf der Inflationsseite blieb das Bild ebenfalls anspruchsvoll. Der Core PCE Preisindex auf Jahresbasis lag mit 3,4 % weiterhin deutlich oberhalb des Inflationsziels der Fed und auch der monatliche Anstieg bestätigte, dass sich der Preisauftrieb bislang nur langsam abschwächt. Der gesamte PCE-Preisindex stieg auf 4,1 % gegenüber dem Vorjahr und markierte damit den höchsten Wert seit April 2023. Gleichzeitig überraschten die Konsumausgaben mit einem Plus von 0,7 % ebenfalls positiv und lagen oberhalb der Markterwartungen.
Die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter fielen zwar erneut negativ aus, entwickelten sich mit -4,5 % jedoch etwas besser als prognostiziert. Auch die Kernaufträge zeigten sich robuster als erwartet. Insgesamt ergab sich damit ein nahezu geschlossenes Bild einer weiterhin starken US-Wirtschaft.
Fundamental betrachtet hätte genau diese Kombination eigentlich einen stärkeren US-Dollar, steigende Renditen und Druck auf Aktien sowie andere Risk Assets auslösen müssen. Genau dieses Szenario hatte ich bereits gestern im PCE-Video angesprochen.
Die Marktreaktion fiel jedoch deutlich moderater aus.
Der Grund dürfte vor allem darin liegen, dass ein großer Teil dieser Entwicklung bereits im Vorfeld eingepreist war. Nach den hawkishen Aussagen der Federal Reserve sowie den zuletzt gestiegenen Inflationserwartungen wartete der Markt auf einen erneuten negativen Überraschungseffekt. Dieser blieb jedoch aus. Die Daten bestätigten vielmehr das bereits bekannte Bild, ohne die Erwartungen nochmals deutlich nach oben zu verschieben. Entsprechend kam es weder zu einer erneuten Dollar-Rally noch zu einem massiven Abverkauf an den Aktienmärkten.
Fundamentaldaten heute
Der heutige Handelstag fällt fundamental deutlich ruhiger aus. Dennoch stehen einige wichtige Daten sowie mehrere Reden von Notenbankvertretern auf dem Programm.
Im Mittelpunkt stehen die finalen Michigan-Daten. Besonders relevant bleiben dabei die Inflationserwartungen der Verbraucher sowohl auf Sicht von einem Jahr als auch von fünf Jahren. Sollten diese erneut steigen, dürfte dies den restriktiven Kurs der Federal Reserve zusätzlich untermauern. Rückläufige Inflationserwartungen hingegen könnten den Märkten kurzfristig etwas Luft verschaffen.
Ebenfalls veröffentlicht wird das finale Michigan Consumer Sentiment sowie die Konsumentenerwartungen. Beide Indikatoren liefern wichtige Hinweise auf die zukünftige Konsumstimmung in den USA und damit auf die Entwicklung der größten Volkswirtschaft der Welt.
Darüber hinaus stehen mit John Williams sowie Neel Kashkari erneut zwei Fed-Mitglieder auf der Agenda. Nachdem sich die Fed in den vergangenen Tagen überwiegend restriktiv äußerte, dürfte der Markt sehr genau beobachten, ob dieser Ton bestätigt oder möglicherweise etwas abgeschwächt wird.
In Europa richtet sich der Blick zusätzlich auf Bundesbank-Präsident Joachim Nagel. Neue geldpolitische Impulse werden hier allerdings aktuell kaum erwartet.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Bereits im gestrigen Ausblick hatte ich darauf hingewiesen, dass sich im Bereich unterhalb von 70 US-Dollar eine erste technische Gegenbewegung im Ölpreis entwickeln könnte. Genau dieses Szenario ist eingetreten.
US Oil konnte sich zuletzt um rund 2,5 % erholen und schloss wieder oberhalb von 71 US-Dollar. Aus charttechnischer Sicht bleibt nun vor allem der Bereich zwischen 72,00 und 72,50 US-Dollar entscheidend. Erst wenn diese Widerstandszone nachhaltig überwunden wird, eröffnet sich weiteres Potenzial in Richtung 77 US-Dollar.
Scheitert der Ölpreis hingegen erneut an dieser Zone, bleibt ein erneuter Rückgang unter die Marke von 70 US-Dollar das wahrscheinlichere Szenario. Die nachlassende geopolitische Risikoprämie durch die wieder zunehmende Schifffahrt in der Straße von Hormus spricht aktuell eher für eine Entspannung am Ölmarkt.
US-Staatsanleihen
Auch an den Anleihemärkten setzte sich die Erholung fort.
Die Renditen der US-Staatsanleihen gaben in den vergangenen Handelstagen erneut deutlich nach. Besonders die kürzeren Laufzeiten verloren kräftig an Dynamik. Dies zeigt, dass der Markt den größten Teil des hawkishen Fed-Schocks inzwischen verarbeitet hat.
Sinkende Renditen wirken grundsätzlich unterstützend für Wachstumswerte und Technologieaktien. Gleichzeitig verdeutlichen sie aber auch, dass der Markt derzeit keine weitere Eskalation auf der Zinsseite erwartet.
US-Dollar (DXY)
Auch der US-Dollar lieferte gestern eine äußerst interessante Reaktion.
Obwohl nahezu sämtliche Fundamentaldaten eigentlich für einen stärkeren Dollar gesprochen hätten, konnte der Dollar Index diesen Vorteil nicht nutzen und schloss den Handelstag sogar schwächer.
Für mich ist das ein klassisches Zeichen dafür, dass ein Großteil der positiven Dollar-Nachrichten bereits vollständig eingepreist war. Der Markt benötigte einen neuen Überraschungseffekt, um eine weitere Aufwärtsbewegung einzuleiten. Dieser blieb jedoch aus.
Charttechnisch bleibt nun der Bereich um 101,50 Punkte entscheidend. Solange der Dollar darunter handelt und insbesondere den gestrigen Tagesschluss bei rund 101,29 Punkten unterschreitet, kann ich mir eine weitere Korrektur in Richtung 101,00 Punkte vorstellen.
Sollte der Dollar hingegen wieder über 101,50 Punkte zurückkehren, wäre ein erneuter Test der Hochs um 101,70 Punkte durchaus möglich.
VIX
Der Volatilitätsindex bleibt weiterhin ausgesprochen ruhig.
Mit einem Schlusskurs knapp unter 19 Punkten bewegt sich der VIX weiterhin auf einem Niveau, das historisch betrachtet noch keinerlei echte Stresssignale liefert. Trotz der geopolitischen Unsicherheiten bleibt die implizite Volatilität damit vergleichsweise niedrig.
Erst ein nachhaltiger Anstieg über die Marke von 20 bis 22 Punkten würde das Bild für Risk Assets deutlich eintrüben.
Risk Assets im Überblick
Bitcoin
Auch am Kryptomarkt setzte sich gestern zunächst die Schwäche fort. Bitcoin verlor auf Tagesbasis rund 2,2 % und testete erneut den Bereich um 58.000 US-Dollar. Besonders wichtig war dabei allerdings weniger das Tagestief als vielmehr der Schlusskurs. Die Daily-Kerze schloss unterhalb der psychologisch wichtigen Marke von 60.000 US-Dollar und lieferte damit aus technischer Sicht ein starkes bearishes Signal.
Zwar sehen wir zum Wochenschluss bereits wieder eine leichte Erholung zurück über die 60.000-Dollar-Marke, dennoch bleibt entscheidend, ob dieser Bereich nachhaltig zurückerobert werden kann oder lediglich einen kurzfristigen Rebound darstellt. Sollte das allgemeine Risk-Off-Sentiment zum Monats- und Quartalsende zunehmen, dürfte auch Bitcoin erneut unter Druck geraten.
An meiner übergeordneten Einschätzung hat sich daher nichts geändert. Solange sich das makroökonomische Umfeld nicht deutlich aufhellt, bleibe ich für Bitcoin vorsichtig. Zunächst bleibt die Zone um 57.600 US-Dollar ein realistisches Ziel. Sollte sich die Korrektur an den Aktienmärkten ausweiten und Gewinnmitnahmen einsetzen, halte ich mittelfristig sogar einen Rücklauf in Richtung 50.000 US-Dollar weiterhin für möglich.
Nvidia
Auch Nvidia zeigte gestern erste Ermüdungserscheinungen. Nach der außergewöhnlichen Rally der vergangenen Monate verlor die Aktie erneut rund 1,6 % und schloss unterhalb der wichtigen 200-Dollar-Marke. Gleichzeitig wurde zwischenzeitlich sogar das Monatstief aus dem Mai unterschritten.
Zwar konnte die Aktie diesen Bereich zum Handelsschluss wieder leicht zurückerobern, dennoch bleibt das Chartbild kurzfristig angeschlagen. Besonders die Unterstützungszone zwischen 189 und 186 US-Dollar rückt nun zunehmend in den Fokus. Sollte diese Zone ebenfalls aufgegeben werden, könnte sich die laufende Konsolidierung deutlich beschleunigen.
Fundamental bleibt Nvidia selbstverständlich einer der größten Gewinner des KI-Booms. Kurzfristig scheint jedoch ein erheblicher Teil dieser Entwicklung bereits eingepreist zu sein. Gerade zum Quartalsende steigt deshalb das Risiko weiterer Gewinnmitnahmen.
S&P 500
Auch der S&P 500 setzte die gestern vorgestellte Trade-Idee nahezu punktgenau um.
Nachdem der Index zunächst noch einmal die wichtige Widerstandszone um 7.500 Punkte angelaufen hatte, setzte im weiteren Handelsverlauf deutlicher Verkaufsdruck ein. Der Index verlor rund 0,35 % und schloss bei etwa 7.423 Punkten.
Besonders interessant ist dabei die heutige Entwicklung. Bereits im asiatischen Handel wurde das gestrige Tagestief unterschritten und gleichzeitig das Wochentief erneut getestet. Damit bleibt die Zone um 7.360 Punkte aktuell der zentrale Unterstützungsbereich.
Kann sich der Markt dort stabilisieren, wäre eine erneute Erholung in Richtung 7.500 Punkte durchaus denkbar. Fällt diese Unterstützung jedoch nachhaltig, dürfte die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur deutlich zunehmen. In diesem Fall rückt die Zone um 7.250 Punkte zunehmend in den Fokus.
Gerade die letzten Handelstage eines außergewöhnlich starken Quartals sind historisch immer wieder von Gewinnmitnahmen geprägt. Dieses Risiko sollte aus meiner Sicht aktuell keinesfalls unterschätzt werden.
Nasdaq 100
Auch der Nasdaq präsentierte sich gestern deutlich schwächer.
Nach dem starken Mittwoch wurde zunächst nochmals die psychologisch wichtige Marke von 30.000 Punkten angelaufen. Genau dort setzte jedoch erneut massiver Verkaufsdruck ein. Der Index schloss rund 1,3 % tiefer und fiel anschließend bereits wieder unter die Marke von 29.500 Punkten zurück.
Auch heute setzt sich diese Schwäche zunächst fort. Sowohl das gestrige Tagestief als auch mehrere kurzfristige Unterstützungen wurden bereits unterschritten. Solange der Nasdaq unterhalb des heutigen Tageshochs sowie unter dem Wochentief handelt, bleibt das kurzfristige Chartbild für mich angeschlagen.
Die nächste relevante Unterstützungszone sehe ich im Bereich um 28.500 Punkte. Erst eine nachhaltige Rückeroberung der 29.500 bis 30.000 Punkte würde dieses bearishe Szenario wieder deutlich entschärfen.
Dow Jones
Der Dow Jones bleibt aktuell weiterhin der stärkste der großen US-Indizes.
Gestern wurden erneut frische Allzeithochs markiert. Allerdings konnten diese Gewinne nicht verteidigt werden. Nach dem Ausbruch über 52.800 Punkte setzte unmittelbar Verkaufsdruck ein, sodass der Index wieder unter 52.500 Punkte zurückfiel.
Auch hier gilt für mich unverändert die Einschätzung vom gestrigen Ausblick. Solange der Dow Jones oberhalb von 52.000 Punkten handelt, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt. Sollte diese Marke jedoch nachhaltig unterschritten werden, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur in Richtung 51.600 beziehungsweise 51.500 Punkte deutlich.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX zeigte sich gestern erneut deutlich robuster als viele internationale Indizes und konnte den Handel mit einem Plus von rund 0,8 % beenden. Dennoch bleibt die charttechnische Ausgangslage nahezu unverändert.
Zwar wurde im Tagesverlauf erneut die Marke von 25.000 Punkten überschritten, ein nachhaltiger Ausbruch gelang jedoch erneut nicht. Bereits zum zweiten Mal scheiterte der Markt am Bereich um 25.030 Punkte – gleichzeitig dem Monatshoch aus März – und wurde dort konsequent abverkauft.
Auch in der Nacht scheiterte ein weiterer Ausbruchsversuch. Für mich bestätigt sich damit weiterhin, dass die Zone zwischen 24.800 und 25.030 Punkten aktuell die zentrale Widerstandsregion im DAX bleibt.
Auf der Unterseite richtet sich der Fokus nun zunächst auf das gestrige Tagestief bei 24.680 Punkten. Sollte dieser Bereich unterschritten werden, rückt unmittelbar das Tief vom Mittwoch bei 24.588 Punkten in den Mittelpunkt. Darunter bleibt für mich unverändert die psychologisch wichtige Marke bei 24.500 Punkten das erste größere Kursziel.
Solange der DAX unterhalb der Zone um 24.800 Punkte handelt, bleibe ich kurzfristig eher vorsichtig. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über die Marke von 25.000 Punkten würde das Chartbild wieder deutlich aufhellen und Raum für neue Hochs schaffen.
Bis dahin halte ich weitere Seitwärtsbewegungen beziehungsweise kurzfristige Rücksetzer für das wahrscheinlichere Szenario.
Fazit
Die Märkte befinden sich aktuell in einer äußerst spannenden Ausgangslage. Fundamental sprechen viele Faktoren weiterhin für Vorsicht. Die US-Wirtschaft bleibt überraschend robust, die Inflation hält sich hartnäckig oberhalb des Fed-Ziels und auch die Aussagen zahlreicher Notenbankvertreter lassen bislang keinen schnellen geldpolitischen Kurswechsel erkennen.
Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten trotz der jüngsten Entspannung fragil. Zwar normalisiert sich der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zunehmend, dennoch bestehen weiterhin erhebliche politische Risiken.
Auf der Unternehmensseite liefert der KI-Sektor nach wie vor außergewöhnlich starke Fundamentaldaten. Micron hat dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gleichzeitig steigen mit jeder positiven Überraschung jedoch auch die Erwartungen an die kommenden Quartalszahlen von Nvidia, Meta, Microsoft, Alphabet und den übrigen Schwergewichten des Technologiesektors.
Charttechnisch befinden sich viele Indizes inzwischen unmittelbar an entscheidenden Widerständen oder haben erste Schwächesignale geliefert. Hinzu kommt, dass wir uns in den letzten Handelstagen des Monats sowie des Quartals befinden – eine Phase, in der institutionelle Investoren traditionell verstärkt Gewinne realisieren und Portfolios neu ausrichten.
Aus diesem Grund bleibe ich kurzfristig bei Long-Positionen eher zurückhaltend. Das Chance-Risiko-Verhältnis hat sich nach der starken Rally der vergangenen Wochen aus meiner Sicht deutlich verschlechtert. Rücksetzer und Gewinnmitnahmen erscheinen aktuell wahrscheinlicher als eine unmittelbare Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag, stabile Trades und bereits jetzt ein schönes Wochenende!
Morgen folgt wie gewohnt mein ausführlicher Wochenrückblick, bevor am Sonntag der Wochenausblick mit allen wichtigen makroökonomischen und charttechnischen Themen für die kommende Handelswoche erscheint!
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #26Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 25.019 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar 2026 mit einem neuen Allzeithoch angeknüpft. Danach ist der Kurs zunächst in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen. Diese wurde im März kurzfristig nach unten verlassen und setzte das letzte lokale Tief bei 21.863 Punkten. Dort konnte der Markt den Verkaufsdruck abfangen und in eine Erholungstendenz drehen.
Korrekturimpulse haben sich zuletzt im Bereich der 24.000er-Marke gestützt und den Kurs in Reichweite zum Allzeithoch gebracht. Hier fehlte es für weitere Zugewinne jedoch deutlich an Nachfrage, sodass der Kurs sich auch in der vergangenen Woche schwer tat, den 25.000er-Bereich zu überwinden. Dem ersten Abgabedruck der US-Märkte nach dem FED-Zinsentscheid konnte sich der DAX jedoch entziehen, die Nachfragesituation reichte für eine Stabilisierung über dem Vorjahreshoch aus. Da die obere Hälfte der mit 410 Indexpunkten vergleichsweise geringen Vorwochenspanne im Schlusskurs gehalten wurde, könnte der Start in die neue Woche am Montag ähnlich moderat verlaufen.
Erwartete Tagesspanne: 24.920 bis 25.210
Nächste Widerstände: 25.173 = Vorwochenhoch | 25.507
Wichtige Unterstützungen: 24.771 | 24.763 = Vorwochentief | 24.272
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der DAX am Dienstag die positive Grundstimmung für weitere Zugewinne nutzen. Sollte der Markt jedoch unter 25.000 Punkte zurückfallen, wäre eine Fortsetzung der breiteren Seitwärtstendenz zu erwarten.
Erwartete Tagesspanne: 25.030 bis 25.310 alternativ 24.840 bis 25.070
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart hält der DAX-Index in der Erholungsphase vom Test des 200-Tage-Durchschnitts auch die ansteigenden, kürzer laufenden GDs aus 50 und 20 Tagen. Diese positive Signalkonstellation könnte einen nächsten Test der Rekordmarke ankündigen. Mit Blick auf den Trendwinkel bleibt auch eine Fortsetzung der Pendelphase um das Vorjahreshoch möglich.
Erwartete Wochenspanne: 24.790 bis 25.410
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von einer Entspannung der geopolitischen Konfliktlage könnte sich die Marktstimmung weiter verbessern. Über dem Vorjahreshoch bleibt die Situation positiv zu bewerten. Sollte das Allzeithoch herausgenommen werden, liegen Ziele im 26.000er-Bereich auf dem Tisch. Daraus lässt sich eine mögliche Wochenspanne zwischen
25.150
und
25.910
Punkten ableiten.
Alternativ wäre die Fortsetzung der Pendelbewegung um das Vorjahreshoch zu erwarten.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
SPX500 H3: Lassen Sie sich nicht von einer Erholung täuschenEine einzelne bullische Kerze macht noch keinen neuen Trend. Entscheidend ist die Marktstruktur – und diese spricht derzeit weiterhin klar für die Verkäufer.
Der SPX500 handelt nach wie vor unter EMA34 und EMA89, während die fallende Trendlinie intakt bleibt. Nach dem jüngsten starken Rückgang nähert sich der Markt einer wichtigen Unterstützungszone. Gelingt es den Käufern nicht, in den kommenden Sitzungen die Kontrolle zurückzugewinnen, dürfte der Verkaufsdruck weiter anhalten.
Einstiegsfokus:
Bevorzugt SELL im Trend, sobald nach einer Erholung neue bärische Bestätigungssignale auftreten.
Invalidation:
Das bärische Szenario verliert seine Gültigkeit, wenn der Kurs die Abwärtstrendlinie durchbricht und sich nachhaltig darüber etabliert.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
SPX500 H2: Der Abwärtskanal bestimmt weiterhin den TrendDer SPX500 bewegt sich auf dem H2-Chart weiterhin in einem klar definierten Abwärtskanal. Der Kurs wurde an der oberen Begrenzung des Kanals erneut abgewiesen und drehte anschließend nach unten – ein Zeichen dafür, dass die Verkäufer weiterhin die Kontrolle behalten.
Der Index nähert sich inzwischen der unteren Begrenzung des Kanals. Solange kein Ausbruch über die Oberkante gelingt, bleibt der übergeordnete Trend klar bärisch.
Einstiegsfokus:
Bevorzugt SELL im Trend, wenn innerhalb des Kanals an Erholungen neue Ablehnungssignale auftreten.
Invalidation:
Das bärische Szenario wird ungültig, wenn der Kurs die obere Begrenzung des Abwärtskanals nachhaltig durchbricht und sich darüber hält.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
SPX500 H1: Die Käufer können nur noch verteidigenEin Blick auf die letzten Handelssitzungen zeigt, dass jeder Erholungsversuch der Käufer direkt unter dem Widerstand bei 7.425 gestoppt wurde. Das spricht dafür, dass institutionelle Marktteilnehmer Erholungen weiterhin zum Verkauf nutzen.
Der kurzfristige Abwärtstrend bleibt intakt: Die fallende Trendlinie besteht weiterhin, und sowohl EMA34 als auch EMA89 verlaufen oberhalb des Kurses. Solange sich diese Struktur nicht verändert, sind die aktuellen Erholungen eher technische Gegenbewegungen als echte Trendwenden.
Einstiegsfokus:
Bevorzugt SELL nach schwachen Erholungen oder wenn der Kurs den Ausbruch auf ein neues Tief bestätigt.
Invalidation:
Ein Schlusskurs oberhalb der Widerstandszone bei 7.425 würde das bärische Szenario abschwächen.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
SPX500 H1: Der Widerstand hat seine Aufgabe erfülltDer Markt zeigt derzeit ein sehr typisches Muster: Eine ehemalige Unterstützung wurde nach ihrem Bruch schnell zu einem neuen Widerstand. Jedes Mal, wenn der SPX500 diesen Bereich erneut testet, setzt deutlicher Verkaufsdruck ein. Gleichzeitig bildet der Index weiterhin tiefere Tiefs.
Die Käufer schaffen es kaum noch, eine Erholung nachhaltig aufrechtzuerhalten. Solange die Zone um 7.420 Bestand hat, bleibt ein Rückgang in Richtung der nächsten Unterstützungszone das wahrscheinlichere Szenario.
Einstiegsfokus:
Bevorzugt SELL, wenn der Kurs den Widerstandsbereich erneut testet oder mit einer bestätigenden Kerze unter das aktuelle Tief fällt.
Invalidation:
Das bärische Szenario verliert seine Gültigkeit, wenn der Kurs wieder oberhalb von 7.420 schließt.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Freitag, den 26.06.2026Zum Donnerstag hat unser Dax nun auch oben gewischt, da muss er langsam aufpassen, da wird es schon leicht rutschig nun auf dem Parkett...
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: neutral bis positiv
Tendenz: unter 25000 abwärts, darüber aufwärts
Grundstimmung: neutral
Unser Dax war am Mittwoch mit der Erholung von 24615 kommend noch nicht weit gekommen. Sollte er daran weiter arbeiten, wären auch 24800 und besonders 24880 / 24900 noch erreichbar gewesen zum Donnerstag. Das sollte dann auch eine schöne Stelle sein um sich wieder richtig saftig nach unten wegzudrehen. Sollte er aber durchkommen, wäre noch Anschlusspotential bis 25000 / 25030 und 25100 / 25130 ableitbar. Würde er aber jegliche Erholungsversuche oberhalb der 24700 verweigern und sich stattdessen nach unten weiter durch drücken, sind unter 24615 dann 24500 und 24430 die nächsten Zwischenziele auf dem Weg zur nächst größeren Station bei 24325. So die Zusammenfassung von gestern.
Doch unter die 24700 wollte er am Donnerstag absolut nicht und knabberte sich fast alle oberen Ziele noch, bis sogar ein Punkte noch vor die 25100 / 25135 die nun zum Freitag nochmal mit auf den Zettel darf. Prallt er von dort ab und unter 25000 zurück könnte das ein Zeichen sein, dass die Erholung ihm nun reicht. Verdrückt er sich dann unter 25000 noch zur 24860 macht er darunter dann wieder alle tieferen Ziele auf. Hin über die 24800, 24670 und 24615 weiter zur nächsten Station bei 24500.
Sollte unser Dax aber irgendwo eine Packung Selbstbewusstsein heimlich weggeschnüffelt haben und sich zum Freitag nicht unter die 25000 zurück drängen lassen, müsste man über 25135 dann sogar wieder 25200, 25330 und 25405 auf den Plan rufen. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Am Donnerstag hat unser Dax seine Erholung fortsetzen können und fast alle Ziele erreicht. Einzig die 25100 / 25135 steht noch aus und könnte zum Freitag direkt noch bedient werden. Fällt er von dort dann unter 25000 zurück, könnte das wieder anderen Wind reinbringen und uns unterhalb von 25000 wieder zur 24860 führen und darunter geht dann das untere Feld wieder komplett auf über 24800, 24670 und 24615 bis erstmal runter zur 24500. Verweigert der sich aber komplett darin sich unter die 25000 zurück drängen zu lassen, müsste man oberhalb dann aufpassen, denn über 25135 sind 25200 schnell gemacht und von dort sind es dann schon nur noch 300p bis Allzeithoch. Dann wäre eine 25330 wieder Thema, wie auch 25405 und zack stünde er schon wieder in direkter Angriffsposition auf neue Hochs. Damit wird wohl die 25000 nun entscheidend zum Freitag
Pullback-Trading im DAX-Universum – Teil 2Der Stage-2-Aufwärtstrend: Warum der Trend wichtiger ist als der Einstieg
Viele Trader konzentrieren sich beim Pullback-Trading zu früh auf den Einstieg.
Sie fragen:
Wo ist der perfekte Kaufpunkt?
Wo liegt der Pivot?
Wo kann ich möglichst günstig einsteigen?
Diese Fragen sind wichtig – aber sie kommen erst an zweiter Stelle.
Die wichtigere Frage lautet:
**Befindet sich die Aktie überhaupt im richtigen Trend?**
Denn ein Pullback ist nur dann interessant, wenn er innerhalb eines intakten Aufwärtstrends entsteht.
Ein Rücksetzer in einer starken Aktie kann eine Chance sein.
Ein Rücksetzer in einer schwachen Aktie ist oft nur die nächste Etappe eines Abwärtstrends.
Deshalb beginnt gutes Pullback-Trading nicht mit dem Einstieg.
Es beginnt mit dem Trendfilter.
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## 1. WARUM DER TREND VOR DEM PULLBACK KOMMT
Ein häufiger Fehler vieler Trader ist, dass sie zuerst nach Aktien suchen, die gefallen sind.
Die Aktie ist 10 % gefallen.
Die Aktie sieht günstiger aus.
Die Aktie war früher einmal stark.
Die Aktie steht jetzt an einer vermeintlichen Unterstützung.
Das klingt auf den ersten Blick attraktiv.
Aber genau hier liegt die Gefahr.
Ein Pullback ist nicht automatisch ein Kaufsignal.
Ein Pullback ist nur dann relevant, wenn die Aktie vorher echte Stärke gezeigt hat.
Die richtige Reihenfolge lautet daher:
1. Erst den Trend prüfen
2. Dann die relative Stärke prüfen
3. Dann die Qualität des Pullbacks prüfen
4. Erst danach über einen Einstieg nachdenken
Oder einfacher gesagt:
**Nicht jeder Rücksetzer ist ein Setup.
Nur ein Rücksetzer in einer starken Aktie kann ein Setup werden.**
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## 2. WAS BEDEUTET STAGE 2?
Im Minervini-inspirierten Trading spielt die Trendphase einer Aktie eine zentrale Rolle.
Eine Aktie durchläuft vereinfacht vier große Phasen:
### Stage 1: Bodenbildung / Seitwärtsphase
Die Aktie kommt aus einem Abwärtstrend oder einer langen Schwächephase.
Sie beginnt sich zu stabilisieren, bewegt sich aber noch überwiegend seitwärts.
Typisch sind:
* flache Kursstruktur
* wenig Momentum
* viele Fehlsignale
* unklare Richtung
* oft noch unter oder nahe der 200-Tage-Linie
Stage 1 kann interessant werden, ist aber oft noch zu früh für klassische Pullback-Trades.
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### Stage 2: Aufwärtstrend / Akkumulation
Das ist die wichtigste Phase für Pullback-Trader.
Die Aktie befindet sich in einem klaren Aufwärtstrend.
Institutionelle Käufer oder starke Marktteilnehmer scheinen die Aktie zu akkumulieren.
Rücksetzer werden gekauft.
Die Aktie macht höhere Hochs und höhere Tiefs.
Typisch sind:
* Kurs oberhalb wichtiger gleitender Durchschnitte
* steigende 50-Tage-Linie
* Kurs oberhalb der 200-Tage-Linie
* relative Stärke gegenüber dem Markt
* dynamische Aufwärtsimpulse
* kontrollierte Rücksetzer
* Pullbacks werden nicht panisch verkauft
Hier entstehen die besten Pullback-Setups.
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### Stage 3: Topbildung / Distribution
Die Aktie hat bereits eine längere Aufwärtsbewegung hinter sich.
Der Trend beginnt müde zu werden.
Die Schwankungen nehmen zu.
Ausbrüche funktionieren schlechter.
Rücksetzer werden tiefer.
Typisch sind:
* breite Seitwärtsbewegung
* Fehlausbrüche
* starke Volatilität
* erste Brüche wichtiger Durchschnitte
* große rote Volumenkerzen
* relative Stärke lässt nach
In Stage 3 muss man vorsichtig werden.
Nicht jeder Pullback ist hier noch ein Kaufbereich.
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### Stage 4: Abwärtstrend / Schwäche
Die Aktie befindet sich in einem klaren Abwärtstrend.
Typisch sind:
* Kurs unter der 50-Tage-Linie
* Kurs unter der 200-Tage-Linie
* fallende Durchschnitte
* tiefere Hochs und tiefere Tiefs
* hohe Verkaufsvolumina
* schwache relative Stärke
* Erholungen scheitern schnell
In Stage 4 suchen wir keine Long-Pullbacks.
Was dort wie ein günstiger Einstieg aussieht, ist oft nur ein fallendes Messer.
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## 3. WARUM STAGE 2 FÜR PULLBACK-TRADER SO WICHTIG IST
Ein Pullback ist eine Pause innerhalb einer Bewegung.
Die entscheidende Frage ist:
**Welche Bewegung wird pausiert?**
Wenn die übergeordnete Bewegung nach oben zeigt, kann der Pullback eine gesunde Reaktion sein.
Wenn die übergeordnete Bewegung nach unten zeigt, ist der Rücksetzer kein Pullback im bullischen Sinn. Dann ist er Teil eines schwachen Charts.
In Stage 2 hat die Aktie bereits bewiesen, dass Käufer bereit sind, höhere Preise zu bezahlen.
Das zeigt sich durch:
* steigende Kurse
* höhere Hochs
* höhere Tiefs
* Rückeroberung wichtiger Durchschnitte
* Stärke gegenüber dem Index
* konstruktive Konsolidierungen
* schnelle Erholung nach Rücksetzern
Deshalb ist der Stage-2-Trendfilter so wichtig.
Er verhindert, dass wir schwache Aktien kaufen, nur weil sie optisch billiger geworden sind.
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## 4. DIE WICHTIGSTEN MERKMALE EINES STAGE-2-AUFWÄRTSTRENDS
Für Aktien aus dem DAX-Universum – also DAX, MDAX, SDAX und TecDAX – nutze ich folgende einfache Orientierung.
Eine Aktie ist für Pullback-Trading deutlich interessanter, wenn mehrere dieser Punkte erfüllt sind:
### 1. Kurs oberhalb der 200-Tage-Linie
Die 200-Tage-Linie zeigt den langfristigen Trend.
Wenn eine Aktie deutlich unter der 200-Tage-Linie notiert, befindet sie sich meistens nicht in einer starken technischen Ausgangslage.
Für Long-Pullbacks bevorzuge ich Aktien, die klar oberhalb der 200-Tage-Linie handeln.
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### 2. Kurs oberhalb der 50-Tage-Linie
Die 50-Tage-Linie ist für Swing-Trader besonders wichtig.
Viele gute Pullbacks laufen an die 10-, 21- oder 50-Tage-Linie zurück.
Solange die Aktie oberhalb der 50-Tage-Linie bleibt oder diese schnell zurückerobert, bleibt die Struktur oft konstruktiv.
Ein sauberer Pullback sollte die 50-Tage-Linie idealerweise respektieren.
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### 3. Die 50-Tage-Linie steigt
Nicht nur die Position des Kurses ist wichtig, sondern auch die Richtung der Durchschnitte.
Eine steigende 50-Tage-Linie zeigt, dass der mittelfristige Trend nach oben zeigt.
Eine fallende 50-Tage-Linie dagegen ist ein Warnsignal.
In starken Pullback-Setups sieht man häufig:
* Kurs über der 50-Tage-Linie
* 50-Tage-Linie steigt
* Pullbacks laufen zur Linie zurück
* Käufer erscheinen dort wieder
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### 4. Die 200-Tage-Linie ist flach bis steigend
Eine stark fallende 200-Tage-Linie zeigt oft, dass die Aktie noch in einer langfristigen Schwächephase steckt.
Besser ist eine 200-Tage-Linie, die:
* bereits steigt
* oder sich nach langer Schwäche zumindest deutlich abflacht
Das ist besonders bei Turnaround-Kandidaten aus MDAX, SDAX oder TecDAX wichtig.
Nicht jede Aktie muss perfekt aussehen.
Aber eine stark fallende 200-Tage-Linie ist selten ideal für ein A-Setup.
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### 5. Die Aktie notiert näher am Jahreshoch als am Jahrestief
Starke Aktien handeln oft näher an ihren Hochs als an ihren Tiefs.
Das klingt simpel, ist aber ein wichtiger Punkt.
Viele Trader suchen Aktien, die weit gefallen sind.
Minervini-inspirierte Pullback-Logik sucht eher Aktien, die bereits Stärke zeigen.
Eine Aktie, die nahe am 52-Wochen-Hoch konsolidiert, ist oft interessanter als eine Aktie, die 40 % unter ihrem Hoch notiert und nur optisch billig aussieht.
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### 6. Die Aktie zeigt relative Stärke
Eine Aktie aus dem DAX-Universum sollte nicht nur absolut steigen.
Sie sollte idealerweise besser laufen als:
* der DAX
* der MDAX
* der SDAX
* der TecDAX
* oder ihr relevanter Sektor
Wenn der Markt seitwärts läuft, die Aktie aber neue Hochs markiert, ist das ein Zeichen von Stärke.
Wenn der Markt leicht korrigiert, die Aktie aber kaum fällt, ist das ebenfalls interessant.
Relative Stärke ist einer der wichtigsten Filter, um Leader von durchschnittlichen Aktien zu unterscheiden.
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## 5. STAGE 2 IM DAX-UNIVERSUM: WARUM WIR SELEKTIV SEIN MÜSSEN
Das DAX-Universum ist breit.
Darin befinden sich:
* große Industriewerte
* Versicherungen
* Banken
* Autobauer
* Chemiewerte
* Softwareunternehmen
* Halbleiterwerte
* Nebenwerte
* Medizintechnik
* Maschinenbau
* Erneuerbare-Energien-Aktien
* zyklische Spezialwerte
* kleinere Wachstumsunternehmen
Nicht jede Aktie eignet sich gleich gut für Pullback-Trading.
Einige Werte bewegen sich sehr trendstark.
Andere laufen langsam, zyklisch oder stark nachrichtengetrieben.
Manche Aktien sehen günstig aus, bleiben aber über Monate schwach.
Deshalb ist der Stage-2-Filter im deutschen Markt besonders wichtig.
Er hilft uns, nicht einfach bekannte Namen zu handeln, sondern starke Charts.
Die Frage lautet nicht:
**Ist das eine bekannte deutsche Aktie?**
Sondern:
**Ist das aktuell eine starke Aktie mit konstruktiver Trendstruktur?**
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## 6. STAGE 2 VS. STAGE 4: DER GLEICHE RÜCKSETZER, ABER EINE ANDERE BEDEUTUNG
Ein Rücksetzer von 8 % kann in zwei Charts völlig unterschiedlich sein.
### In Stage 2:
Die Aktie steigt von 40 auf 55 Euro.
Danach zieht sie kontrolliert auf 51 Euro zurück.
Das Volumen nimmt ab.
Die Aktie bleibt oberhalb der 50-Tage-Linie.
Ein kleiner Pivot entsteht.
Das kann ein gesunder Pullback sein.
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### In Stage 4:
Die Aktie fällt von 80 auf 50 Euro.
Dann erholt sie sich kurz auf 55 Euro.
Anschließend fällt sie wieder auf 51 Euro zurück.
Die 50- und 200-Tage-Linie fallen.
Die relative Stärke ist schwach.
Das ist kein bullischer Pullback.
Das ist Schwäche innerhalb eines Abwärtstrends.
Der prozentuale Rückgang kann ähnlich aussehen.
Die Bedeutung ist aber komplett anders.
Deshalb müssen wir vor jedem Pullback fragen:
**Ist das eine Pause in einem Aufwärtstrend – oder nur eine weitere Schwächephase in einem Abwärtstrend?**
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## 7. DER IDEALE TREND VOR EINEM PULLBACK
Bevor ich einen Pullback überhaupt analysiere, möchte ich idealerweise einen starken Vorlauf sehen.
Ein guter Vorlauf kann so aussehen:
* Aktie bricht aus einer Base aus
* Kurs steigt dynamisch mehrere Tage oder Wochen
* Volumen nimmt beim Anstieg zu
* Aktie läuft stärker als der Index
* Kurs entfernt sich kontrolliert von wichtigen Durchschnitten
* keine sofortigen starken Abverkäufe
* die Aktie beginnt anschließend seitwärts oder leicht abwärts zu konsolidieren
Erst nach diesem Impuls wird der Pullback interessant.
Ohne vorherige Stärke fehlt die Grundlage.
Der Pullback ist dann nicht die Ursache des Setups.
Er ist nur die zweite Chance nach vorheriger Stärke.
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## 8. EINFACHES BEISPIEL AUS DER PRAXIS
Angenommen, eine Aktie aus dem MDAX steigt von 38 auf 48 Euro.
Während dieser Bewegung:
* liegt der Kurs über der 50- und 200-Tage-Linie
* die 50-Tage-Linie steigt
* die Aktie läuft stärker als der MDAX
* das Volumen ist an starken Tagen erhöht
* die Aktie erreicht ein neues Mehrmonatshoch
Danach fällt die Aktie nicht panisch, sondern zieht kontrolliert auf 45 Euro zurück.
Dort bildet sie mehrere enge Tageskerzen.
Das Volumen nimmt ab.
Der Kurs bleibt oberhalb der 50-Tage-Linie.
Ein kleiner Pivot entsteht bei 46,80 Euro.
Jetzt könnte ein Pullback-Setup entstehen.
Möglicher Plan:
Einstieg:
Über 46,80 Euro
Stop:
Unter dem Pullback-Tief, zum Beispiel bei 44,70 Euro
Risiko je Aktie:
2,10 Euro
Erste Zielzone:
50,50 bis 52,00 Euro
Invalidation:
Bruch des Pullback-Tiefs, hohes Verkaufsvolumen oder Rückfall unter die 50-Tage-Linie
Wichtig:
Der Kauf erfolgt nicht, weil die Aktie von 48 auf 45 Euro gefallen ist.
Der Kauf erfolgt erst, wenn eine starke Aktie nach einem kontrollierten Pullback wieder nach oben dreht.
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## 9. WARNSIGNALE: WANN DER STAGE-2-FILTER NICHT MEHR PASST
Ein Pullback verliert an Qualität, wenn mehrere Warnsignale auftreten.
Dazu gehören:
* Kurs fällt deutlich unter die 50-Tage-Linie
* 50-Tage-Linie beginnt zu fallen
* Aktie fällt stärker als der Gesamtmarkt
* große rote Tageskerzen mit hohem Volumen
* Bruch des letzten höheren Tiefs
* Rückfall in die alte Base
* schwache Erholung nach dem Rücksetzer
* mehrere Fehlausbrüche hintereinander
* starke Gaps nach unten
* Kurs notiert wieder unter der 200-Tage-Linie
Ein einzelnes Warnsignal muss nicht immer das Ende bedeuten.
Aber je mehr dieser Punkte auftreten, desto weniger handelt es sich um ein hochwertiges Pullback-Setup.
Dann lautet die bessere Entscheidung oft:
Nicht handeln.
Beobachten.
Kapital schützen.
Auf ein klareres Setup warten.
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## 10. STAGE-2-CHECKLISTE FÜR DAS DAX-UNIVERSUM
Bevor ich einen Pullback-Trade plane, stelle ich mir folgende Fragen:
1. Liegt die Aktie oberhalb der 200-Tage-Linie?
2. Liegt die Aktie oberhalb der 50-Tage-Linie?
3. Steigt die 50-Tage-Linie?
4. Ist die 200-Tage-Linie flach bis steigend?
5. Notiert die Aktie näher am 52-Wochen-Hoch als am 52-Wochen-Tief?
6. Gibt es höhere Hochs und höhere Tiefs?
7. Läuft die Aktie stärker als ihr Index?
8. War der vorherige Anstieg dynamisch?
9. Wirkte der letzte Rücksetzer kontrolliert?
10. Trocknet das Volumen im Pullback aus?
11. Gibt es einen klaren Pivot?
12. Ist der Stop logisch und eng genug?
13. Ist das Chance-Risiko-Verhältnis attraktiv?
14. Ist das Marktumfeld konstruktiv?
15. Gibt es keine unmittelbaren großen Event-Risiken wie Quartalszahlen?
Je mehr Punkte erfüllt sind, desto besser ist die Ausgangslage.
Wenn die Trendstruktur nicht passt, sollte der Pullback ignoriert werden.
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## 11. DER WICHTIGSTE SATZ DIESES ARTIKELS
Der Pullback ist nicht das eigentliche Setup.
Das eigentliche Setup ist eine starke Aktie in einem konstruktiven Aufwärtstrend.
Der Pullback ist nur der mögliche Einstiegspunkt.
Oder anders gesagt:
**Erst Stage 2.
Dann Pullback.
Dann Pivot.
Dann Entry.**
Wer diese Reihenfolge einhält, vermeidet viele schwache Trades.
Wer sie ignoriert, kauft schnell fallende Aktien und nennt es Pullback-Trading.
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## 12. FAZIT
Pullback-Trading im DAX-Universum beginnt nicht mit der Frage, wie weit eine Aktie gefallen ist.
Es beginnt mit der Frage, ob die Aktie vorher stark genug war.
Ein hochwertiger Pullback entsteht idealerweise in einem Stage-2-Aufwärtstrend:
* Kurs oberhalb wichtiger Durchschnitte
* steigende 50-Tage-Linie
* Kurs oberhalb der 200-Tage-Linie
* relative Stärke gegenüber dem Markt
* Nähe zu Hochs
* dynamischer Vorlauf
* kontrollierter Rücksetzer
* abnehmendes Volumen
* klarer Pivot
* definierbarer Stop
Der Trendfilter schützt uns davor, Schwäche mit Gelegenheit zu verwechseln.
Ein Rücksetzer ist nur dann interessant, wenn er in einer starken Aktie entsteht.
Im nächsten Teil geht es um relative Stärke – und warum sie im DAX-Universum einer der wichtigsten Filter ist, um echte Leader von durchschnittlichen Aktien zu unterscheiden.
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## DISCLAIMER
Diese Analyse dient ausschließlich der Weiterbildung und stellt keine Anlageberatung, Kaufempfehlung oder Verkaufsempfehlung dar. Jeder Trader ist für seine eigenen Entscheidungen, sein Risiko-Management und seine Positionsgröße selbst verantwortlich.
US100 konsolidiert in Ascending Triangle nahe des ATHs.Hallo liebe TradingView-Community,
der Nasdaq 100 (US100) zeigt auf dem 4H-Chart aktuell ein technisch bullishes Bild. Trotz der zuletzt skizzierten Risiken eines Head & Shoulders Patterns hat sich der Index seitwärts stabilisiert und konsolidiert weiterhin nahe seines Allzeithochs. Aktuell notiert der Index bei 29.900 Punkten und damit oberhalb der entscheidenden Support-Konfluenz.
Die Struktur entwickelt sich zunehmend zu einem Ascending Triangle: Die obere Begrenzung bildet die horizontale Widerstandszone bei 30.700–30.900 Punkten (das Allzeithoch-Cluster), während die Tiefs entlang einer steigenden Trendlinie geordnet Higher Lows ausbilden. Diese Struktur ist klassisch bullish und deutet auf einen wahrscheinlichen Ausbruch nach oben hin – allerdings nur, sofern die Bullen die jetzt entscheidenden EMA-Tests erfolgreich überstehen.
Aktuell drückt der Kurs gegen die dicht zusammengelaufenen 20er und 50er EMAs im Bereich um 29.770–29.870 Punkte. Hier wird sich das kurzfristige Bild entscheiden. Gelingt es dem Nasdaq, diese EMA-Konfluenz von oben zurückzuerobern und nicht erneut abgewiesen zu werden, wäre der Weg für einen weiteren Anlauf an die ATH-Zone bei 30.900 Punkten frei. Ein Ausbruch über diese Marke würde aufgrund der dünnen Volumenstruktur darüber technisch gut tragen und das Kursziel sukzessive nach oben verschieben – Richtung 32.500–33.000 Punkte in der mittleren Frist.
Auf der Unterseite bleiben zwei kritische Supportzonen relevant. Die erste Verteidigungslinie liegt bei rund 29.000 Punkten – die horizontale Linie im Chart, die zugleich des letzte higher Low kennzeichnet. Verliert der Nasdaq jedoch diese Zone nachhaltig, führt es zu einem lower Low und dann käme die nächste relevante Supportzone bei 28.300 Punkten ins Spiel. Dort findet sich ein Volumencluster, das im VRVP deutlich erkennbar ist und das Low der letzten Korrekturwelle markiert.
Die Indikatoren liefern ein vorsichtig bullishes Bild. Der MACD (4H) befindet sich zwar noch im negativen Bereich, doch das Histogramm dreht aktiv nach oben und nähert sich der Nulllinie – ein bullisher Crossover steht unmittelbar bevor.
Der RSI notiert bei 52,28 und hat damit die neutrale 50er-Linie zurückerobert. Stärke ist da, aber noch nicht euphorisch – genau das Bild, das man in einer gesunden Konsolidierung vor dem Ausbruch sehen möchte.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
PCE & BIP entscheiden heute – Bullish oder nächste Korrektur?Beschreibung
Heute richtet sich der Fokus vollständig auf die US-Wirtschaftsdaten um 14:30 Uhr. Ich zeige euch die möglichen bullishen, bearischen und gemischten Szenarien rund um den Core PCE Price Index sowie das BIP und erkläre, welche Auswirkungen diese Daten auf den US-Dollar und die Aktienmärkte haben könnten.
Außerdem analysieren wir die aktuelle geopolitische Lage im Nahen Osten, die Entwicklung rund um die Straße von Hormuz und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Märkte.
Im charttechnischen Teil bespreche ich konkrete Handelsideen und Schlüsselzonen für den DAX, Nasdaq, S&P 500 und US30 sowie die entscheidenden Preisbereiche, auf die ich heute besonders achten werde.
Keine Anlageberatung – ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
Wünsche euch stabile Trades!






















